Frank geht ran – was steckt hinter der Rufnummer 01631737743?

Frank geht ran – was steckt hinter der Rufnummer 01631737743? – Unter dem Namen „Frank geht ran“ wurde eine Rufnummer eingerichtet, die immer dann weiter gegeben werden kann, wenn man die eigene Rufnummer nicht herausgeben möchte. Zu dem Dienst Frank geht ran gehört dabei die Rufnummer 01631737743 und das ist auf den ersten Blick eine ganz normale Rufnummer aus dem mobilen Bereich. Wenn man diese Nummer anruft, bekommt man aber keine richtige Person zu hören, sondern nur eine Bandansage, die erklärt, dass es sich nicht um eine normale Rufnummer handelt.

Der Dienst erklärt den eigenen Service wie folgt:

Franks Nummer können Sie an alle Menschen weitergeben, die nach Ihrer Telefonnummer verlangen, aber mit denen Sie nichts zu tun haben wollen. Frank weist jeden Anrufer freundlich auf diesen Umstand hin und beendet anschließend das Gespräch.

Frank geht schon seit 2007 ran und wird nicht müde, allen Anrufern seine Abwimmel-Ansage vorzuspielen. Anrufer können nach der Ansage keine Nachricht hinterlassen.

Hintergrund ist, dass man an vielen Stellen (beispielsweise im Internet) die Telefonnummer angeben soll und diese dann bei Hacks oder Datenverlusten oft zum Spamzwecken missbraucht wird. Dann bekommt man Ping Anrufe, SMS Spam oder angebliche Paketmeldungen und weiß gar nicht, wie die Spammer an die eigene Rufnummer gekommen sind. Für solche Fällen kann man die „Frank geht ran“ Rufnummer hinterlegen und dann bekommen Spammer nur eine freundliche Ansage.

Immer dann, wenn man die eigene Rufnummer nicht herausgeben will, kann man direkt die 01631737743 von Frank geht ran nutzen und so die eigene Privatsphäre etwas sicherer machen.

HINWEIS: Man sollte die „Frank geht ran“ nicht für Authentifzierungsverfahren oder TAN nutzen, denn man hat keinen Zugriff auf die Anrufe und SMS sind auch nicht möglich. In dem Fall muss man also wirklich eine echte Rufnummer angeben.

Wieviel kostet „Frank geht ran“?

Wer die „Frank geht ran“ Rufnummer weiter gibt, zahlt prinzipiell nichts, der Service ist also für die Nutzer komplett kostenfrei. Anrufer auf der „Frank geht ran“ Nummer zahlen den normalen Tarif für ein Gespräch ins Mobifunk-Netz – je nach Tarif werden also die normalen Minutenpreise aufgerufen oder wenn man eine Allnet Flat hat, kann der Anruf auch kostenfrei sein.

„Frank geht ran“ ist damit keine Sonderrufnummer, die extra abgerechnet hat, sondern taucht also normale Mobilfunk Nummer auf der Rechnung auf.

Welche Alternativen zu „Frank geht ran“ gibt es?

Als Alternative zu den Rufnummern von „Frank geht ran“ kann man beispielsweise auch sogenannte „Drama Nummern“ nutzen. Diese sind für Film- und Fernsehproduktionen gedacht und werden NIE vergeben, man bekommt mit diesen Nummern also auf keinen Fall eine Person an die Leitung. Drama-Nummern gibt es auch im Festnetzbereich und daher eigenen sie sich auch als Festnetz Alternative, wenn die mobile Rufnummer von Frank nicht funktioniert. Man kann sie auch einsetzen, wenn die Frank-Rufnummer eventuell erkannt und abgelehnt wird.

  • Rufnummern Berlin (0)30 23125 000 bis 999
  • Frankfurt am Main (0)69 90009 000 bis 999
  • Hamburg (0)40 66969 000 bis 999
  • Köln (0)221 4710 000 bis 999
  • München (0)89 99998 000 bis 999

Mobile Drama-Nummern:

  1. (0)152 28817386
  2. (0)152 28895456
  3. (0)152 54599371
  4. (0)171 39200 00 bis 99 (100 Rufnummern)
  5. (0)172 9925904
  6. (0)172 9968532
  7. (0)172 9973185
  8. (0)172 9973186
  9. (0)172 9980752
  10. (0)174 9091317
  11. (0)174 9464308
  12. (0)176 040690 00 bis 99 (100 Rufnummern)

Smishing – Was steckt hinter dem neuen Spam Trend und wie schützt man sich dagegen?

Smishing – Was steckt hinter dem neuen Spam Trend und wie schützt man sich dagegen? – Im mobilen Bereich gibt es immer wieder neuen Spam-Wellen und das sogenannte Smishing wird derzeit sehr stark ausgenutzt – entsprechend viele Nutzer sind von diesen Betrugsversuchen betroffen. Smishing ist dabei zusammengesetzt aus den Begriffen SMS und Phising und beschreibt letztendlich einen Phishing Versuch per SMS.

Nutzer erhalten dabei per SMS unterschiedliche Nachrichten: das reicht von einer Paketankündigung, über angebliche Bilder, die vom Empfänger im Internet aufgetaucht sind bis hin zur einfacher Nachricht mit einem „coolen Link“. Hintergrund ist immer, die Nutzer auf eine präparierte Internet-Seite zu locken um dort Daten abzugreifen oder Malware zu installieren.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik informiert Nutzer dazu wie folgt:

Im Frühjahr 2021 gaben die Täter häufig vor, dass die Empfängerinnen und Empfänger der SMS bald ein Paket erhalten oder eine Sendung zurück an die Absenderin beziehungsweise den Absender gehen soll. In einigen der SMS-Texte ist sogar eine persönliche Anrede zu beobachten. Dieses Phänomen wurde bereits im Bürger-CERT Newsletter vom 18.02.2021 aufgegriffen. Damals handelte es sich um das Android-Botnetz „MoqHao“. Diese Methode wurde in Deutschland verwendet, um weitere Android-Schadsoftware wie „FluBot“ und „TeaBot“ zu verbreiten.

Android-Nutzerinnen und -Nutzer bekommen über den Link in der SMS-Nachricht den Download einer App angeboten. Diese löst allerdings keines der vorgetäuschten Probleme, sondern späht lokale Adressdaten aus, verbreitet weitere schadhafte SMS-Nachrichten und führt Phishing-Angriffe durch. Dabei tarnen die Kriminellen die Schadsoftware z. B. als eine für die Paketverfolgung angeblich notwendige App von bekannten Logistikunternehmen wie FedEx oder DHL. Apple iOS-Anwenderinnen und -Anwender landen in der Regel auf Werbe- oder Phishing-Seiten.

In der Regel schützen aktuellen Betriebssystem davor, das die Geräte einfach beim Besuch einer solchen Seite infiziert werden, aber vor allem bei älteren Modellen und Geräten, die nicht alle Sicherheitsupdates haben, können bekannte Sicherheitslücken dazu führen, dass man direkt Malware auf das Handy lädt, einfach in dem man den Link aufruft. Das ist aber eher die Ausnahmen, meistens muss man aktiv eine App installieren oder Daten eingeben.-

Generell gilt daher: bei Smishing versuchen nie auf den angegeben Link klicken und im besten Fall die SMS gleich löschen. Kommen solche SMS von bekannten Kontakten, wurden diese eventuelle gehackt und man sollte sie darüber informieren.

Das Netz und auch der Tarif macht dabei keinen Unterschied. Smishing gibt es daher sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz und auch im O2 Netz. Prepaid Karten sind davon ebenso betroffen wie Allnet Flat und neuere Tarife.

Wie schützt man sich vor Smishing Versuchen?

Den besten Tipp zum Schutz gegen Smishing haben wir oben bereits genannt: einfach die SMS ignorieren, auf keinen Fall auf die geschickten Links klicken und die SMS direkt löschen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt folgende Sicherheitstipps:

  • Klicken Sie nicht auf den Link und löschen Sie die Nachricht umgehend nach Erhalt. Sollte Ihnen der Absender oder die Absenderin bekannt sein, rufen Sie ihn oder sie zum Beispiel an und fragen Sie nach der Richtigkeit der SMS.
  • Sperren Sie über Ihr Betriebssystem die Absenderin beziehungsweise den Absender der Nachricht.
  • Laden Sie Apps nur aus den bekannten Stores herunter und nicht aus externen Quellen. Deaktivieren Sie unter Android die Installation von Apps aus unbekannten Quellen. Suchen Sie dafür in den Einstellungen nach „Apps aus unbekannten Quellen“ oder „Unbekannte Apps installieren“ und entfernen Sie dort den Haken.
  • Egal ob Android oder iOS: Aktualisieren Sie Ihr Gerät! IOS liegt momentan in der Version 15.0.2 vor. Android erhält Sicherheitsupdates für die Systeme 8.1, 9, 10 und 11. Tipps für einen wirksamen Basisschutz finden Sie auf unseren weiteren Webseiten.
  • Sie können bei Ihrem Mobilfunkanbieter die Drittanbietersperre aktivieren lassen. Dadurch lassen sich versehentliche Kosten oder eventuelle Kosten durch Schadsoftware weitestgehend vermeiden. Hinweise zur Umsetzung erhalten Sie über die Informationsangebote beziehungsweise Service-Portale ihres Mobilfunkproviders.

Sowohl für Android als auch für iOS (iPhone und iPad) gibt es dazu einige Apps, die helfen können, Spam zu erkennen und direkt auszusortieren. Im App-Store findet man eine Reihe von kostenlosen und kostenpflichtigen Diensten, die Anrufe und SMS mit Blacklists abgleichen und vor Spam warnen. Das hilft, den Spam im eigenen Postfach zu reduzieren und kann die Arbeit deutlich erleichtern. Wer sich für so eine Lösung entscheiden möchte, sollte im App Store nach Blacklist suchen. Dann findet man eine ganze Reihe von passenden Angeboten.

Weitere Sicherheitshinweise zu anderen Versionen des Spam haben wir hier zusammengestellt: Ping Anrufe | SMS Spam | Voicemail Spam

Wie kommen die Betrüger an die Rufnummern?

Wer Smishing SMS erhält, muss nicht zwangsläufig etwas verkehrt gemacht haben. Solche SMS sind auch kein Anzeichen dafür, dass das eigene Handy gehackt oder kompromittiert wurde. Die Rufnummern für die Spammer stammen häufig aus Hacks und Datenlecks von großen Plattformen. Dann werden oft komplette Datensätze der Kunden kopiert und im Darknet zum Verkauf angeboten. Die Rufnummer muss mittlerweile oft mit angegeben werden (2-Faktor Authentifizierung) und daher ist die Nummer bei solchen Leaks oft mit dabei und wird dann für Spam und Smishing genutzt.

Ob und über welche Plattform eventuell eigene Daten wurden, kann man hier nachprüfen:

Bestes Handy-Netz für den Wohnort – so findet man die Netzqualität heraus

Bestes Handy-Netz für den Wohnort – so findet man die Netzqualität heraus – Wer nach dem besten Netz für die eigene Wohnung und in der eigenen Stadt sucht, kann meistens mit Netztests wenig anfangen. Diese gibt es zwar regelmäßig für alle Netze, aber sie geben eher einen Gesamteindruck beispielsweise von Vodafone Netz oder dem O2 Netz und sagen wenig über die Netzqualität und die Netzabdeckung direkt vor Ort aus. Am eigenen Standort und vor allem in einer Wohnung können diese Werte oft deutlich abweichen und dass bedeutet dann, dass ein recht gutes Netz regional durchaus Schwächen haben kann und das beste Netz bundesweit am eigenen Wohnort vielleicht doch keine so gute Performance liefert.

Dennoch gibt es natürlich Möglichkeiten, wie man prüfen kann, ob sich ein Netzwechsel lohnen kann und welches Netz in der eigenen Region die besten Ergebnisse bietet. Der erste Anlaufpunkt sollten dabei immer die Netzausbaukarten der Anbieter sein. Diese sind kostenfrei und zeigen, wie die Netzbetreiber in der eigenen Region und am eigenen Wohnort ihre Netze bereits ausgestattet haben.

Die Netzabfragen für die einzelnen Anbieter:

TIPP: Die besten Infos rund um die Netzqualität bekommt man in der Regel von Freunden und bekannten, die vor Ort das Netz bereits genutzt haben. Auf diese Weise erfährt man recht gut, ob die Nutzer mit dem Netzausbau und der Leistung zufrieden waren oder ob es größere Probleme gab und gibt.

Die Netzausbaukarten der Anbieter zeigen aber in der Regel nur den theoretischen Ausbaustand. Bei Störungen vor Ort oder auch in Bereichen im Funkschatten kann der tatsächliche Empfang abweichen, das gilt auch für die Indoor Netzabdeckung der jeweiligen Anbieter. Daher gibt es externe Projekte, die einen anderen Ansatz haben und die Netzabdeckung per App von den jeweiligen Nutzern ermitteln. Dann wird tatsächlich die reale Netzqualität vor Ort erfasst und aufgezeichnet, das ergibt dann oft ein besseres Bild als die Netzausbaukarten der Anbieter. Solche externen Maps zu Netzabdeckung gibt es beispielsweise hier:

Der Nachteil dabei: war noch kein Nutzer mit der jeweiligen App in der Region gibt es auch keine Testergebnisse oder nur alte Werte. Die besten Resultate liefern solche Portal daher in den Ballungsräumen – da gibt es aber auch nur selten Probleme mit dem Netz und dem Empfang.

HINWEIS: Ältere Artikel und Ratgeber beziehen sich oft noch auf die Netzqualität und die Netzabdeckung im 3G Bereich. Das 3G Netz ist aber mittlerweile bei fast allen Anbieter abgeschaltet und wird noch in diesem Jahr abgeschaltet. Daher sollte man sich an neueren Publikationen orientieren und zumindest den 4G/LTE Ausbaustand prüfen.

Die Netzabdeckung im 5G Bereich

Im 5G Bereich ist die Netzabdeckung und die Netzqualität noch extrem unterschiedlich. Hier merkt man sehr deutlich, wie stark und mit welcher Technik die Unternehmen den Ausbau angegangen sind. Die Telekom bietet derzeit das am weitesten ausgebaut 5G Mobilfunk-Netz in Deutschland und man hat im D1 Netz deutlich öfter 5G als in den anderen Handy-Netzen. Aber auch bei der Telekom bekommt man derzeit noch kein flächendeckendes 5G Netz – man sollte also auch da vorher abfragen, ob es 5G Netzbereiche am eigenen Wohnort und in der eigenen Region gibt. Dazu kann man die oben genannten Netzausbaukarten der jeweiligen Anbieter nutzen.

Aktuell bauen alle Netzbetreiber im 5G Bereich auch deutlich aus. Es kann sich daher lohnen, die Ausbaukarten ab und an zu prüfen um zu schauen, ob sich am eigenen Wohnort und in der eigenen Region bereits etwas getan hat, die Chancen dafür stehen zumindest recht gut.

Die Netzabfrage bei den LTE Tarifen

Viele Nutzer haben noch keine 5G Tarife, weil beispielsweise das eigene Handy noch kein 5G unterstützt oder der genutzte Mobilfunk-Tarif bisher noch nicht für 5G freigeschaltet wurde. In dem Fall kann man nicht auf die 5G Netzbereiche des eigenen Anbieters zurückgreifen und dass kann bedeuten, dass die Netzqualität auf den Ausbaukarten teilweise deutlich abweicht. Man sollte in dem Fall daher die 5G Netzbereiche in den Karten deaktivieren und bekommt dann ein realistischeres Bild, welche Netzabdeckung und Netzqualität zu erwarten ist. Einige Anbieter (wie beispielsweise Congstar) haben noch kein 5G auf der eigenen Netzkarte, weil das Unternehmen noch keine 5G Tarife anbietet. Die Abfrage des Congstar Netzes zeigt also immer die LTE Abdeckung an.

Die Netzabfragen für die einzelnen Anbieter:

Rufnummernmitnahme und Anbieterwechsel – alle Antworten zum Thema Netzwechsel

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Rufnummernmitnahme und Anbieterwechsel – alle Antworten zum Thema Netzwechsel – Die Mitnahme der alten Rufnummer in neue Verträge stellt für viele Kunden eine Selbstverständlichkeit dar. Da hier aber verschiedenste Anbieter miteinander arbeiten müssen kommt es auch immer wieder zu Problemen. Nicht ohne Grund ist Rufnummernmitnahme unter den Top10 der meistgesuchten Begriffe 2013 in der Wikipedia. Wir haben daher alles Wissenswerte zur Portierung der Rufnummer zusammengestellt und die wichtigsten Frage dazu beantwortet.

Die nachfolgenden Hinweise und gelten sowohl für die großen Netzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 als auch für kleinere Discounter wie Simply, Maxxim oder FYVE.

Derzeit kann man nur Rufnummer aus Deutschland portieren. Die Mitnahme einer ausländischen Rufnummer nach Deutschland ist nicht möglich. Es wäre aber durchaus denkbar, dass dies im Zuge der EU früher oder später geändert wird. Bis es soweit ist muss man aber mit Nummer aus dem deutschen Rufnummernkreis vorlieb nehmen. In diesem Artikel geht auch aus nur um die Rufnummernmitnahme im Mobilfunk-Netz. Man kann natürlich auch die alte Rufnummer im Festnetz übertragen, dafür gibt es aber andere Regelungen und Grundlagen. Die Mitnahme einer mobilen Rufnummer ins Festnetz und umgekehrt ist aber NICHT möglich. Dies liegt an den unterschiedlichen Vorwahl-Systemen.

Wie geht man bei einer Portierung am besten vor?

Die Portierung muss durch den neuen Anbieter beim alten Anbieter eingeleitet werden. Damit dies reibungslos klappt sollte man im besten Fall folgende Schritte beachten:

  1. beim alten Anbieter kündigen und die persönlichen Daten auf Aktualität prüfen (ggf. ändern)
  2. Bestätigung der Kündigung und der Portierung abwarten, dort muss dann auch der Termin für die Freigabe der Rufnummer bestätigt sein. Ab diesem Zeitpunkt braucht man dann einen neuen Tarif beim neuen Anbieter mit dieser Nummer, sonst ist man unter Umständen nicht erreichbar
  3. 10 bis 30 Tage vor dem Kündigungstermin den Vertrag beim neuen Anbieter machen und diese Rufnummernportierung in Auftrag geben
  4. darauf achten, dass die Unterlagen und der Portierungstermin zugeschickt werden und nachfragen, falls man keine Unterlagen bekommt
  5. am Tag der Portierung prüfen, ob die neue Karte mit der neuen Nummer funktioniert

Wichtig: Die Portierung wird nur durchgeführt, wenn die persönlichen Daten (Rufnummer, Name, Geburtsdatum) sowohl bei alten als auch beim neuen Anbieter identisch sind. Gibt es Abweichungen wird die Portierung in der Regel abgelehnt. Daher sollte man bei der Kündigung kontrollieren, wie aktuell die Daten beim alten Anbieter sind und unter Umständen diese noch aktualisieren. Hier kann vorab ein Anruf bei der Hotline helfen um die Daten abzugleichen und sie bei Bedarf auch gleich zu ändern bzw. anzupassen.

Interne Portierung (im gleichen Netz) – oft ein Problem

Die interne Portierung ist die Übertragung der Rufnummer beim gleichen Anbieter oder teilweise auch im gleichen Netz. Das ist bei vielen Betreibern nicht möglich, man kann beispielsweise die Rufnummer innerhalb von O2 nicht zu anderen O2 Tarifen mit nehmen.

Bei O2 heißt es dazu im Forum:

Das verstehst du richtig. Die Freigabe zur Portierung betrifft einen Anbieterwechsel.
Einen interne Portierung bietet o2 nicht an.
Du kannst deine Nummer nach der Freigabe nun aber auf die Prepaidkarte eines anderen Anbieters portieren und dann auf den neuen Vertrag.

Wer sich dabei unsicher ist, sollte beim eigenen Anbieter nachfragen, ob eine Portierung auch intern möglich ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man die Rufnummer nur bei einer Prepaid Sim oder eine Freikarte parken. Dazu sucht man sich ein möglichst billige Sim ohne Laufzeit und portiert die Rufnummer dahin. Danach nimmt man sie wieder in den Wunschtarif mit. Das ist eher umständlich und man zahlt auch mehrfach Portierungsgebühr, kann das aber oft über Willkommensboni wieder wett machen oder zumindest teilweise amortisieren.

Wie funktioniert die Rufnummern-Portierung bei einer Prepaid Karte oder einem Prepaid Anbieter?

Der technische und formelle Ablauf einer Rufnummern-Mitnahme ist im Prepaid Bereich genau der gleiche wie bei einem normalen Handyvertrag. Es gibt nur zwei Unterschiede:

  • die Kündigung einer Prepaid Karte erfolgt in der Regel über eine Verzichtserklärung mit der die Rufnummer für die Portierung freigegeben werden muss
  • die Kosten für die Portierung müssen als Guthaben auf der Karte vorhanden sein, sonst kann die Portierung nicht eingeleitet werden. In der Regel wird dieser Betrag auch nicht separat eingezogen, sondern MUSS schon aufgeladen sein.

ACHTUNG: Einige Prepaid Anbieter sperren die Aufladung, wenn die Sim gekündigt wurde. Man muss also das Guthaben VORHER aufladen oder ansonsten per Support und Kundenhotline übertragen lassen.

Sind diese Schritte erfolgt gleich die Portierung einer Prepaid Rufnummer dem normalen Ablauf einer Portierung, teilweise ist die Portierung bei Prepaid Tarifen sogar einfacher, da keine umfangreiche Kündigung verschickt werden muss. Wichtig: Bei der Kündigung sollte man sich eventuell vorhandenes Restguthaben gleich mit auszahlen lassen.

Ich habe keinen neuen Anbieter, möchte die Rufnummer aber trotzdem mitnehmen. Geht das?

Rufnummern können nur in bestehende Verträge oder Prepaid-Angebote gebucht mitgenommen werden. Ohne solche Verträge ist es nicht möglich, eine Rufnummer zu parken. Wer noch keinen weiterführenden Vertrag hat sollte sich daher eine Prepaid Karte mit geringen Kosten und hohem Bonus für die Rufnummern-Mitnahme suchen und die Rufnummer dort parken. Teilweise eigenen sich auch Prepaid Freikarten dazu. Diese kostenlose Sim gibt es fast in allen Netzen (mehr dazu: O2 Freikarte | Netzclub Freikarte | Callya Freikarte)

Kann man die Rufnummer noch mitnehmen, auch wenn der Vertrag bereits beendet ist?

Auch aus bereits gekündigten und beendeten Verträgen kann die Rufnummer noch portiert werden, wenn das Vertragsende noch nicht so lange zurück liegt. Die Frist beträgt hier 31 Tage. Wird innerhalb dieser Zeit die Portierung beantragt (Eingang beim alten Anbieter) kann die Nummer noch mitgenommen werden. Auch danach gibt es die Chance, die Nummer mitzunehmen, falls sie noch nicht weiter vergeben wurde. Ein Recht darauf hat man dann aber nicht mehr.

Kann man die Nummer auch aus einem laufenden Vertrag mitnehmen obwohl dieser noch nicht beendet ist?

Ja das ist möglich. Mit der Überarbeitung des Telemediengesetzes wurde den Kunden auch das Recht eingeräumt, ihre Rufnummer aus bestehenden Verträgen mitzunehmen. Die Bundesnetzagentur schreibt zu dem Thema:

Nach § 46 Abs. 4 TKG kann nun der Teilnehmer jeder Zeit die Übertragung seiner zugeteilten Mobilfunkrufnummer verlangen. Eine Beendigung des bisherigen Vertrages ist für die Portierung der Mobilfunkrufnummer nicht mehr notwendig.

Zu beachten ist hierbei, dass bei einer vorzeitigen Portierung der Mobilfunkrufnummer der Vertrag mit dem bisherigen Anbieter davon unberührt bleibt und Sie deshalb weiter verpflichtet sind, die Entgelte dafür zu entrichten. Hierauf hat der neue Anbieter vor Vertragsschluss in Textform hinzuweisen. (Quelle)

Der alte Vertrag selbst bleibt davon unberührt, Grundgebühr und andere Kosten müssen also weiter bezahlt werden, auch wenn die Nummer mittlerweile in einen anderen Tarif oder Vertrag mitgenommen wurde. Für den alten Vertrag bekommt man nach der Portierung eine neue Rufnummer zugeteilt. Unter dieser Nummer kann man den alten Vertrag dann weiter nutzen.

Welche Kosten darf ein Anbieter für die Rufnummernportierung verlangen?

Die Freigabe der Rufnummer und die Übertragung dieser Nummer an einen anderen Anbieter verursacht Kosten und diese darf ein Anbieter dem Kunden in Rechnung stellen. Der EU Gerichtshof hat geurteilt, dass die Kosten sachgerecht sein müssen und keine abschreckende Wirkung haben dürfen. Daher wurde in Deutschland eine Preisobergrenze für die Portierung festgelegt. Diese liegt aktuell (inklusive Mehrwertsteuer) bei maximal 6,82 Euro. In der Regel liegen die Kosten derzeit bei den meisten Anbietern auch genau bei diesem Betrag.

Der Preis ist dabei immer gleich, egal ob man das D1 Netz nutzt, ins D2 Vodafone Netz portiert oder Rufnummern ist O2 Netz mitbringt.

Die Anbieter haben auf diese Kosten teilweise reagiert und bieten oft einen Bonus, wenn man die alte Nummer mitbringt. Dieser Bonus beträgt je nach Anbieter und Tarif 10 bis 25 Euro und federt damit die Kosten für die Rufnummernmitnahme beim alten Anbieter etwas ab.

Muss mein neuer Anbieter meine alte Rufnummer aufnehmen?

Anders als beim alten Anbieter ist der neue Anbieter nicht verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer anzubieten. Es gibt beispielsweise immer noch einige Discounter, die diese Möglichkeit nicht im Angebot haben. In der Regel wirkt dies aber eher abschreckend auf neue Kunden, wenn sie ihre alte Rufnummer nicht mitbringen können. Daher bieten mittlerweile fast alle Anbieter an, die alte Nummer zu behalten.

Erfahrungsberichte aus dem Netz:

Was kann man bei Problemen bei der Rufnummernmitnahme tun?

In der Regel ist die Mitnahme der Rufnummer ein automatisierter Prozess, der im Mobilfunk-Bereich auch weitgehend ohne größere Probleme auskommt. Ab und zu treten bei der Portierung aber doch auch mal Probleme auf. Dann ist es wichtig, an wen man sich als Kunden wenden kann.

Ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es Probleme bei der Mitnahme der alten Rufnummer gibt, ist die Bundesnetzagentur. Diese ist die Schlichtungsstelle für den Telekommunikationsbereich und damit ein neutraler Vermittler zwischen Verbraucher und Anbieter. Mehr dazu findet man hier.

Darüber hinaus gibt es aber natürlich auch die Verbraucherzentralen vor Ort, an die man sich bei Schwierigkeiten wenden kann.

Video: Details zur Rufnummernmitnahme

Spam Anrufen – so schützt man sich vor bekannte Spam Rufnummern und Dialern

Spam Anrufen – so schützt man sich vor bekannte Spam Rufnummern und Dialern – Das Telefon und mittlerweile auch Handys und Smartphones sind mittlerweile eine beliebte Möglichkeit für Kriminell, um mit potentiellen Opfern in Kontakt zu treten. Dabei wird ausgenutzt, dass es kein direkte Kontakt ist, sondern der Anrufen anonym bleiben kann und die Telefonnummern von möglichen Opfern kursieren durch verschiedene gehackten Datenbanken in der Regel auch weltweit.

Generell sollte man daher mittlerweile besonders bei Anrufen misstrauisch sein und vor allem Geschäft am Telefon ablehnen. Nur der persönliche Kontakte garantiert, dass der Gegenüber auch wirklich echt ist und (beispielsweise bei Schock-Anrufen) auch wirklich ein Notfall vorliegt. Im Zweifel kann man sich auch mit der Familie kurzschließen und dort nachfragen, ob Probleme oder Ähnliches bekannt sind.

Die Bundesnetzagentur schreibt als Hinweis:

Die Bundesnetzagentur warnt eindringlich insbesondere davor, aufgrund solcher Anrufe oder in deren Nachgang Vermögensverfügungen z. B. in Form von Überweisungen vorzunehmen. Verbraucher sollten zudem äußerst sensibel mit ihren persönlichen Daten (Telefonnummern und sonstigen Kontaktdaten, aber insbesondere auch Kontoverbindungsdaten) umgehen.

Immer wenn es um Geld geht und vor allem um große Summen ist das Telefon allein daher nicht ausreichend und man sollte solche Transaktionen nach Anrufen und ohne zusätzliche Absicherung auf jeden Fall vermeiden.

WICHTIG: Die angezeigte Rufnummer kann recht einfach manipuliert werden. Dies ist zwar gesetzlich verboten, kommt aber dennoch leider vor. Man sollte daher nicht darauf vertrauen, dass eine Rufnummer im Display auch wirklich echt ist. Rückrufe können daher unter Umständen teuer werden (siehe Ping Anrufe)

Spam Anrufe mit der Nummer 110

Teilweise werden für Spam Anrufen auch Notfall Nummern eingesetzt, die an sich gar nicht für Gespräche genutzt werden können, sondern die sich nur anrufen lassen. In dem Fall kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass die Rufnummer manipuliert wurden und dahinter wohl keine gute Absicht, sondern vor allem kriminelle Energie steckt.

Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Erscheint die Notrufnummer 110 als Absenderrufnummer bei einem Anruf, ist ihre Anzeige in jedem Fall manipuliert. Die Notrufnummer 110 dient der Polizei allein als Einwahlnummer, d. h. über diese Notrufnummer ist die Polizei für Bürger erreichbar. Notrufabfragestellen der Polizei rufen jedoch nie selbst unter Anzeige dieser Rufnummer an. Hierzu werden vielmehr die Ortsnetzrufnummern der einzelnen Polizeidienststelle verwendet.

Bei solchen Anrufen am besten gar nicht erst heran gehen, sondern den Anruf gleich wegdrücken oder sofort beenden.

Apps zum Schutz gegen Spam auf dem Smartphones

Für moderne Smartphones gibt es Apps, die Rufnummern prüfen und anzeigen, ob es sich um eventuellen Spam oder um seriöse Anrufer handelt. Solche Apps gibt es sowohl für Android Modelle als auch für iOS Geräte und sie können helfen, das Spammer erst gar nicht durchkommen. In der Regel nutzen diese Apps eine große Datenbank mit bekannten Spam-Nummern. Gegen unbekannte Anrufer können solche Apps aber leider auch nichts ausrichten.

Teilweise sind solche Apps kostenpflichtig, aber man zahlt dann einmalig wenige Euro und ist daherhaft geschützt. Solche Apps findet man beispielsweise hier:

Die Apps reduzieren den Spam und sparen so Zeit. Einen kompletten Schutz bieten aber auch solche Apps nicht, denn gegen gefälschte Anrufer-Nummern oder unbekannte Rufnummer

Voicemail Spam und Messenger-Spam

Neben reinen Anrufen werden auch Spam-SMS und Voicemail Spam gerne als Methoden genutzt, unerwünschte Botschaften weiter zu verbreiten. Teilweise sind auch die Messenger mittlerweile in diese Systeme einbezogen. Bei Messenger selbst kann man wenig machen, da diese Systeme mit eigenen Filtern arbeiten, aber bei SMS und Voicemail Spam helfen beispielsweise auch die genannten Apps.

Ziel ist dabei in der Regel, die Empfänger zu einem Klick auf die Links in den Nachrichten zu bewegen. Dort wartet dann Malware oder Phising Seiten um sensible Daten abzugreifen. Auch hier sollte man also solchen Nachrichten am besten sofort wieder Löschen und den Absender blockieren.

SMS von 83782 – das steckt dahinter

SMS von 83782 – das steckt dahinter – Einige Nutzer bekommen immer noch SMS mit vergleichsweise unidentifizierbare Codes von der Rufnummer 83782. Was im ersten Moment nach einem Fehler oder einem Hack aussieht, ist aber an sich ungefährlich. Dennoch wissen viele Nutzer nicht, was dahinter steckt und sind entsprechend verunsichert. So fragt ein Nutzer im O2 Forum:

Hallo als ich letztens meine Nachrichten gecheckt hab sah ich diese SMS an die Nummer 83782 : DCB_ASSOCIATION:Y3890K43GTGPT4AFR8QFQJL93N4BDNCRN

Ich habe vorher auf Google Play nichts gekauft nur die Zahlungsmethode auf meine Nummer getan, Ist es ein Abo oder nur die Bestätigung von Google Play?

Solche SMS sehen in der Regel so aus und werden von der DCB Association unter der Rufnummer 83782 versendet:

  • DCB ASSOCIATION:Wzs15J21ImB9wiKJwDr2849o
  • DCB_ASSOCIATION:W1LZSJK5h79ge9YiIAvLaF9K

Es handelt sich dabei nicht um SMS Spam, sondern um technische SMS zur Abrechnung. Sie können sowohl im Telekom Netz, im Vodafone Netz als auch im O2 Netz auftreten.

Als Nutzer muss man sich an der Stelle keine größeren Sorgen machen denn es handelt sich dabei nur um eine Abrechnung aus dem Direct Carrier Billing (DCB). Wenn bestimmte Angebote über die Handyrechnung gekauft werden, dann gibt es diese SMS als Quittung für den Kauf. Man sieht den Kauf dann zwar später auch auf der Handyrechnung, aber zur direkten Bestätigung wird in der Regel die SMS von der 83782 versendet. Meistens stecken dahinter dann Käufe im Android Play Store – wer dort also eine App gekauft hat oder andere Dienste in Anspruch genommen hat, bekommt in der Regel eine DCB SMS mit dem Quittungscode zur Transaktion. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn dieser Kauf über die Handyrechnung abgewickelt hat. Wer andere Zahlungsmethoden hinterlegt hat (beispielsweise Paypal oder eine Kreditkarte) bekommt diese Nachricht nicht, dann wird der Kauf anderes nachgewiesen.

Generell ist eine SMS von der 83782 daher kein Problem, es sei denn, man hat keinerlei Transaktionen in diesem Bereich veranlasst. Dann hat eventuell ein Dritter die Zugangsdaten und damit Zugriff auf den Google Account. Daher sollte man in solchen Fällen das Passwort ändern und eventuell auch die 2-Stufen Authentifizierung aktivieren.

Rufnummer blockieren – Anrufe sperren im Festnetz und auf dem Handy

Rufnummer blockieren – Anrufe sperren im Festnetz und auf dem Handy – Handys und Smartphones sind mittlerweile die Kommunikationszentralen für die meisten Nutzer und haben das Festnetz für die Kommunikation schon lange abgelöst.

Es gibt aber auch Fälle, in denen wird diese Technik missbraucht. Das können beispielsweise die bekannten Ping-Anrufe sein, es gibt SMS Spam, Mailbox Spam bis hin zu Schockanrufen und Werbe-Callcentern, die immer wieder durchrufen.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, wie man sich bei Spam-Anrufen und anderen nervigen Kommunikationsversuchen schützen kann, in dem man problematische oder unerwünschte Rufnummern einfach sperrt und damit die Kommunikation blockiert.

HINWEIS: Die Sperren und Blockierungen greifen nur für Anrufe und SMS. Wer andere Kommunikationsformen nutzt (beispielsweise WhatsApp oder den Facebook Messenger) muss dort die Sperre ebenfalls und extra hinterlegt werden.

Rufnummer sperren beim iPhone

Apple legt für die eigenen Nutzer besonders Wert auf Privatsphäre und Datenschutz und hat daher bei allen iPhone Modelle auch Funktionen hinterlegt, mit denen man Rufnummern sperren kann. Das blockiert dann nicht nur Anrufen, sondern auch SMS. Auch die Mailbox kann der Anrufer dann nicht mehr erreichen.

Apple schreibt selbst dazu:

  • Führe in der App „Telefon“ beliebige der folgenden Schritte aus.Tippe auf „Favoriten“, „Anrufliste“ oder „Voicemail“. Tippe auf Info neben der Nummer oder der Person, die blockiert werden soll, scrolle nach unten und tippe auf „Anrufer blockieren“.
  • Tippe auf „Kontakte“, dann auf den zu blockierenden Kontakt und scrolle nach unten. Tippe dann auf „Anrufer blockieren“.

Man kann leider nicht direkt bestimmte Vorwahlen blockieren und auch Rufnummernkreise lassen sich nicht komplett sperren. Dafür muss man separate Apps installieren und diese Funktion aktivieren.

HINWEIS: Die Sperre gilt dabei für alle Netze, es macht also keinen Unterschied, ob der Anrufer aus dem Festnetz kommt, einen D1 Netz Tarif, Vodafone Netz Verträge oder eine O2 Netz Karte hat – auch die Rufnummernmitnahme in ein anderes Netz ändert nichts an der Blockade.

Rufnummern Sperre unter Android einrichten

Android wird von Samsung, Nokia, Xiaomi und vielen anderen Anbietern genutzt und daher arbeiten sehr viele Nutzer in Deutschland und weltweit mit diesem Betriebssystem. Bei Android Geräte ist so eine Sperre recht einfach möglich. Google schreibt dazu:

  1. Öffnen Sie die Telefon App.
  2. Tippen Sie auf das Dreipunkt-Menü => Anrufliste.
  3. Tippen Sie auf einen Anruf von der Nummer, die blockiert werden soll.
  4. Tippen Sie auf Blockieren/Spam melden.

Ganze Vorwahlen oder auch Rufnummernbereiche kann man damit leider nicht blockieren. Dafür gibt es aber spezielle Apps, die diese Funktion ergänzen.

Rufnummer blockieren – so geht es bei Festnetz und Fritzbox

Die meisten Festnetz-Nutzer haben für den Internet-Zugang einen Fritzbox und darüber werden auch die Anrufe verwaltet und weitergeleitet. Über die Fritzbox kann man daher auch Sperren einrichten, wenn man bestimmte Nummern oder auch Vorwahlen nicht mehr annehmen will.

AMV schreibt dazu in den FAQ zur Fritzbox:

  1. Klicken Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf „Telefonie“
  2. Klicken Sie im Menü „Telefonie“ auf „Rufbehandlung“.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte „Rufsperren“.
  4. Klicken Sie im Abschnitt „Rufsperren für ausgehende Anrufe“ auf die Schaltfläche „Rufsperre hinzufügen“.
  5. Wenn Sie eine bestimmte Rufnummer sperren möchten, wählen Sie in der Ausklappliste „Rufnummer“ aus und tragen Sie in das Feld „Rufnummer/Bereich“ diese Rufnummer ein.
    • Wenn Sie einen bestimmten Rufnummernbereich sperren möchten, wählen Sie in der Ausklappliste einen der voreingestellten Bereiche aus oder wählen Sie „Rufnummer“ aus und tragen Sie in das Feld „Rufnummer/Bereich“ diesen Rufnummernbereich ein (z.B. 0900 oder 123).
  6. Tragen Sie einen Namen für die Rufsperre ein. Der Name wird dann in der Anrufliste der FRITZ!Box angezeigt.
  7. Klicken Sie zum Speichern der Einstellungen auf „OK“.

Andere Router haben in der Regel ebenfalls Funktionen, um bestimmte Rufnummern oder ganze Rufnummernkreise zu sperren. In diesen Fällen sollte man die Anleitung des jeweiligen Anbieters zu Rate ziehen.

Erreichbar sein im Katastrophenfall – so bekommt man eine Priorisierung im Mobilfunk-Netz

Erreichbar sein im Katastrophenfall – so bekommt man eine Priorisierung im Mobilfunk-Netz – Für absolute Ausnahmesituationen müssen die Netzbetreiber für Nutzer mit lebenswichtigen Aufgaben eine gesonderten und vorrangigen Handy-Anschluss bereits stellen, der auch dann noch funktioniert, wenn andere Nutzer vielleicht schon gar nicht mehr telefonieren können. Im Gesetz dazu ist festgelegt, dass die Betreiber solche priorisierten Anschlüsse „unverzüglich und vorrangig bereitzustellen und unverzüglich und vorrangig zu entstören“ haben. Allerdings muss man nachweisen, dass man zur berechtigten Personengruppe gehört und ganz kostenlos ist dieser Dienst auch nicht.

Was bedeutet Priorisierung im Mobilfunk-Netz?

In Katastrophenfällen kann es dazu kommen, dass die Infrastruktur für den Mobilfunk massiv beschädigt ist und daher kaum noch mobile Nutzung möglich ist. In solchen Fällen arbeiten die Netzbetreiber meistens mit Hochdruck daran, alle Stationen wieder ins Netz zu bringen, bis dies soweit ist, können die Handynetze aber nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Daher wird in diesen Fällen der Zugriff auf das Mobilfunk-Netz begrenzt. Nur wichtige Nutzer haben dann Zugriff auf das Mobilfunk-Netz und können dieses nutzen. Der Zugang auf diese Weise muss beantragt werden und man bekommt auch eine Info darüber, wenn man zum Priorisierungskreis gehört.

Die Bundesnetzagentur schreibt zur Freischaltung:

Das Telekommunikationsunternehmen, bei dem Sie den betroffenen Mobilfunkanschluss haben, hat Sie über den Abschluss der dafür getroffenen Vorkehrungen unverzüglich zu informieren. Ab diesem Zeitpunkt ist das bevorrechtigte Herstellen von Verbindungen für diesen Anschluss bei Kapazitätsengpässen in der Mobilfunkzelle möglich. Einer zusätzlichen Freischaltung der Vorrangfunktionalität in diesen Fällen durch den Netzbetreiber bedarf es nicht.

Zu den möglichen Nutzern eine Priorisierung gehören vor allem Nutzer, die wichtige Aufgabe für die öffentliche Sicherheit und bei der Rettung innehaben. Das Gesetz schreibt dabei von folgenden Gruppen:

  • Verfassungsorgane des Bundes und der Länder,
  • Behörden des Bundes, der Länder, der Gemeinden und Gemeindeverbände,
  • Gerichte des Bundes und der Länder,
  • Dienststellen der Bundeswehr und der stationierten Streitkräfte,
  • Katastrophenschutz-, Zivilschutz- und Hilfsorganisationen,
  • Aufgabenträger im Gesundheitswesen,
  • Hilfs- und Rettungsdienste,
  • Rundfunkveranstalter,
  • Teilnehmer, denen von einer Behörde nach Nummer 2 eine Bescheinigung darüber ausgestellt wurde, dass sie lebens- oder verteidigungswichtige Aufgaben zu erfüllen haben und hierzu auf Telekommunikationsdienste nach Absatz 1 angewiesen sind

Es gibt aber auch Einschränkungen in diesem Bereich. Prepaid Sim Karten werden beispielsweise von diesem System nicht unterstützt und man kann auch nur Handy-Anschlüsse priorisieren lassen. Für das Festnetz gilt dies leider nicht. Es macht allerdings keinen Unterschied, welches Netz man nutzt – die Priorisierung gilt in allen Handynetzen.

Was kostet eine Priorisierung im Mobilfunk

Für die Priorisierung fallen keinen laufenden Kosten an, allerdings ist es auch nicht ganz kostenlos. Man zahlt eine gewissen einmalige Gebühr für die Freischaltung.

Die Bundesnetzagentur fasst die Kosten wie folgt zusammen:

Die Kosten für die Bevorrechtigung bei der Entstörung von Festnetzanschlüssen und Übertragungswegen betragen einmalig 100 € je Anschluss oder Übertragungsweg. Das Entgelt für die Bevorrechtigung von Mobilfunkanschlüssen beträgt einmalig 50 € je Anschluss. Die anfallenden Entgelte sind unmittelbar an das vom Kunden beauftragte TK-Unternehmen zu entrichten. Weitere Kosten für die Beauftragung von TK-Bevorrechtigungen entstehen nicht.

O2 Netz oder Vodafone Netz – welcher Anbieter hat die bessere Abdeckung und Netzqualität?

O2 Netz oder Vodafone Netz – welcher Anbieter hat die bessere Abdeckung und Netzqualität? – Verbraucher stehen bei der Auswahl von passenden Tarifen und Flatrates immer wieder vor der Wahl, welches Netz man nutzt und ob ein Angebot in einem bestimmten Netz tatsächlich die guten Leistungen bietet, die man oft in der Werbung sieht. In diesem Artikel wollen wir speziell die Netze von O2 und Vodafone vergleichen und prüfen, ob man eher mit dem D2-Netz von Vodafone oder dem O2/Telefonica Netz besser beraten ist.

Update: Vodafone bietet im eigenen Netz bereits 5G und mit den Vodafone RED Allnet Flat kann man diese Technik bereits kostenlos nutzen (sofern sie bereits vor Ort vorhanden ist). Im Vergleich der Netze und der Allnet Flat hat in diesem Punkt Vodafone also einen deutlichen Vorteil, den es so bei O2 nicht gibt. Das Unternehmen wird sicher auch die ersten Tarife und Flat mit 5G bald starten – aktuell liegt hier aber das Vodafone D2 Netz noch deutlich vorn.

Das O2 Netz in den Netztests

An der Netzabdeckung und Netzqualität von O2 gibt es immer wieder viel Kritik. Die Nutzer bemängeln vor allem in Bereich des mobilen Internets langsame Verbindungen und auch immer wieder Schwierigkeiten bei der Netzabdeckung. Dieser subjektive Eindruck schlägt sich auch in den Testergebnissen des O2 Netzes wieder. O2 liegt seit Jahren relativ konstant auf dem letzten Platz unter den drei großen Netzbetreibern und der Abstand zu Vodafone fällt mehr oder weniger groß aus. Aus die Fusion mit dem Eplus Netz konnte daran recht wenig ändern – nach wie vor sind die Testergebnisse bei O2 schlechter als die der beiden anderen Anbieter.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Mehr Details zum O2 Netztest haben wir in diesem Artikel zusammengestellt: O2 und Telefonica in den Netztests

Im Vergleich zu den anderen beiden Anbietern sind dafür die Preise bei O2 für die Tarife aber auch billiger und vor allem das Datenvolumen bekommt man wesentlich preiswerter. Die originalen O2 Freikarten können sogar mit bis zu 225MBit/s Speed surfen  Dazu hat O2 LTE mittlerweile auch für alle Drittanbieter (auch im Prepaid Bereich) frei geschaltet – das ALDI Netz oder auch das Netzclub Netz ist daher auch mit 4G verfügbar. Daher können auch die Discounter (langsames) LTE mit nutzen. Das gibt es so bei Vodafone beispielsweise nicht.

Das Vodafone Netz in den Netztest

Vodafone kann in den Netztest in der Regel deutlich besser abschneiden als das Netz von O2/Telefonica und liegt meistens auch recht nah an der Telekom. Sehr pauschal kann man also sagen, dass der allgemeine Netzausbau bei Vodafone deutlich besser ist als bei O2. Das hat sich auch in den letzten Jahren immer wieder in den Netztest so bestätigt. Das Vodafone Netz kann also in Sachen Netzqualität in diesem Vergleich punkten.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Es gibt aber auch einige Nachteile im Vodafone Netz im Vergleich mit O2:

  • Vodafone schottet LTE und den 4G Netzzugang im Vergleich mit den Mitbewerben doch deutlich ab. Schnelles LTE gibt es nur bei Vodafone selbst, die Prepaid Anbieter und Drittanbieter müssen sich mit langsamen LTE zufrieden geben. So hat Klarmobil Zugriff auf das LTE Netz von Vodafone, aber nur bis 21,6MBit/s.
  • Die Preise im Vodafone Netz liegen etwas über denen im O2 Netz. Der Unterschied beträgt zwar nur einige Euro monatlich bei den Discounter, aber ist doch deutlich. Für die bessere D-Netz Qualität bei Vodafone zahlt man daher auch mehr.

Insgesamt muss man sich daher oft entscheiden: Zahlt man weniger und hat dafür unter Umständen auch das etwas schlechtere Netz oder nutzt man Vodafone und zahlt dafür einen gewissen Aufpreis.

Vodafone beim 5G Ausbau vorn

Sowohl O2 als auch Vodafone bieten mittlerweile 5G Netzbereiche an und bauen derzeit diese Standorte immer weiter aus. Allerdings ist Vodafone deutlich weiter beim Ausbau und erreicht schon weit mehr Nutzer als O2. Generell hat daher Vodafone in mehr Bereichen bereits 5G im Angebot als O2 – dennoch sollte man bei beiden Anbietern vorher den Ausbaustand prüfen, wenn man sich für 5G interessiert.

Insgesamt gibt es 5G aber bei beiden Anbietern kostenfrei mit zu den eigenen Tarifen und – auch das ist gleich – Drittanbieter haben bisher noch keinen 5G Zugang. Ausnahme ist 1&1 mit den eigenen 1&1 Netz Bereichen bei O2.

Speed im O2 und Vodafone Netz

Beim maximalen Speed ist die Rolle klar: Vodafone bietet derzeit das schnellste Netz in Deutschland und erreicht im Maximum Geschwindigkeiten bis zu 500MBit/s sowohl in den Handytarifen als auch bei den Prepaidkarten. O2 liegt mit einem Maximum von 225MBit/s etwa bei der Hälfte.

Für die Praxis zählt aber weniger das Maximum als mehr der Durchschnitt den man vor Ort auch wirklich erreichen kann.

O2 schreibt zu den tatsächlichen Geschwindigkeiten:

mit einer geschätzten max. Datenübertragungsrate für mobiles Surfen mit bis zu 225 MBit/s (im Durchschnitt 37,5 MBit/s; Upload bis zu 50 MBit/s, im Durchschnitt 22,5 MBit/s) im dt. O2 Mobilfunknetz bzw. mit bis zu 50 MBit/s (im Durchschnitt 28,1 MBit/s; Upload bis zu 32 MBit/s, im Durchschnitt 19,2 MBit/s) für ehemalige Kunden der E-Plus Service GmbH & Co.KG, die einmal automatisch auf O2 umgestellt wurden.

Bei Vodafone heißt es dazu:

Geschätzte maximale und beworbene Bandbreiten im Vodafone-Netz (4G|LTE Max): Bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload. Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 01/2021: 77,3 Mbit/s im Download und 25,2 Mbit/s im Upload in Großstädten (Walktest). Dein eingesetztes Gerät muss die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. Deine individuelle Bandbreite hängt außerdem von Deinem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an einzelnen Standorten in Deutschland verfügbar. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload steht derzeit in über 780 Städten und Gemeinden, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s sogar in über 4.900 Städten und Gemeinden zur Verfügung (Stand Januar 2021). Eine Liste der Städte findest Du auf unserer Seite zur Netzabdeckung. Dort und in der MeinVodafone-App bekommst Du auch Infos zum Netzausbau und zur Bandbreite vor Ort.

Die Unterschiede in den Geschwindigkeiten zwischen beiden Netzen sind also nicht nur im Maximum vorhanden, sondern zeichnen sich auch in der Praxis ab. Man kann durchschnittlich bei Vodafone doppelt so schnell surfen wie bei O2 und das ist dann doch ein Unterschied, den man auch im täglichen Einsatz bemerkt.

Allerdings muss man auch hier einschränkend sagen: je nach Region kann dieser Unterschied natürlich auch anders ausfallen. Dazu beziehen sich diese Werte immer auch auf die LTE Nutzung – bei reinen 3G Tarifen, die man vor allem im Vodafone Netz noch sehr häufig findet, sind die Geschwindigkeiten in der Regel deutlich geringer.

Das E-Netz – spielt es heute noch eine Rolle?

Das E-Netz – spielt es heute noch eine Rolle? – Ab und an findet man noch in Dokumenten den Hinweis auf das E-Netz und viele Nutzer fragen sich dann, was hinter dieser Bezeichnung steckt und was auf dem E-Netz geworden ist.

Das E-Netz war ein deutsches Mobilfunk-Netz im 1800Mhz-Frequenzbereich und wurde als Erweiterung des C-Netzes und zur Unterstützung des D-Netzes auf dem deutschen Markt eingeführt. Die A- und B-Netze in Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr und das C-Netz erreichte absehbar die Nutzungsgrenze der maximalen Teilnehmer. Daher wurden neue und vor allem digitale Netze eingeführt. Das waren sowohl das D-Netz als auch das E-Netz, der Unterschied lag dabei vor allem in den genutzten Frequenzen (und deren physikalischen Eigenschaften). Die E-Netze waren dabei von Anfang an digitale Netze und setzen nicht mehr auf die analoge Übertragung die bis zum C-Netz üblich war.

Die Vorteile der ehemaligen E-Netz Technik:

  • Die DCS-1800-Band wurden mit einer eher geringen Sendeleistung betrieben und waren daher gut geeignet um lange Gespräche bei geringem Akkuverbrauch zu führen
  • Gleichzeitig war die Dämpfung in diesem Frequenzbereich aber recht hoch, so dass keine so großen Reichweiten wie im D1 Netz erzielt wurden, die E-Netze waren daher eher für innerstädtische Bereiche mit vielen Masten ausgelegt
  • Mit dem E-Netz wurde der Wettbewerb im Mobilfunk-Bereich verstärkt, da auf diese Weise mehr Anbieter aktiv werden konnten und das kam sowohl den Preisen als auch dem Netzausbau und damit letztendlich den Kunden zu Gute

Das erste deutsche E-Netz war das Eplus Netz und es ging bereits 1994, also nur ein Jahr nach dem D1-Netz, an den Start. Der Name Eplus leitete sich auch direkt aus dem E-Netz ab, hier wollte man bereits mit dem Markennamen die Technik zeigen. 1997 startet dann Viag Interkom mit einem zweiten E-Netz in Deutschland. Daraus wurde dann später O2, daher war auch O2 ursprünglich ein E-Netz Betreiber.

Mittlerweile wurden die ehemaligen EPlus E-Netz Bereiche ins O2 Netz fusioniert und die Standorte teilweise verkauft und teilweise bei O2 integriert. Dazu haben auch Vodafone und die Telekom E-Netz Standorte aufgebaut, so dass man E-Netzbereiche mittlerweile in allen deutschen Netzen findet und vor allem die 2G Versorgung darüber abgewickelt wird. Das E-Netz ist also mittlerweile ein Teil aller deutschen Mobilfunk-Netz geworden.

Gibt es das E-Netz heute noch?

Generell gibt es auch heute noch das E-Netz, es wird aber nicht mehr so bezeichnet. Nach wie vor nutzen die Mobilfunk-Anbieter aber die 1800Mhz Netzbereiche für den Mobilfunk und das wird wohl auch weiter so bleiben. Das E-Netz wurde also nicht abgeschaltet wie andere Netze, sondern existiert auch weiterhin im Verbund mit den anderen Netzbereichen der deutschen Mobilfunk-Netze. Es gibt aber an sich keine technische Unterscheidung mehr, man findet also E-Netz Bereiche sowohl bei Telekom, Vodafone als auch bei o2.

Die Bezeichnung D-Netz wird aber nach wie vor gerne genutzt um das D1-Netz der Telekom und das D2-Netz von Vodafone zu benennen und diese von O2 abzugrenzen. Das ist aber technisch nicht mehr sinnvoll, wird aber umgangssprachlich gerne weiter gemacht.

Die E-Netz Technik ist also weiter in Betrieb und wird genutzt, die Bezeichnung dagegen ist nicht mehr gebräuchlich und auch nicht mehr sinnvoll um ein Netz abzugrenzen.