LTE max – in welchen Netz und bei welchem Anbieter bekommt man diesen Speed?

LTE max – in welchen Netz und bei welchem Anbieter bekommt man diesen Speed? – Wer richtig schnell surfen will, ist meistens auf der Suche nach Anbietern und Netzen mit LTE max, denn damit bekommt man aktuell die schnellsten Geschwindigkeiten sowohl im Download als auch im Upload. Leider haben aber nur wenige Anbieter bisher LTE max frei geschaltet und daher ist es gar nicht so einfach ein passendes Angebot in diesem Bereich zu finden.

HINWEIS: Viele Tarife wurde im Zuge der Abschaltung von 3G auf 4G/LTE aufgerüstet, aber oft hat sich dabei dann am Speed wenig geändert. Die Freischaltung von LTEmax gab es in diesem Zusammenhang nur für sehr wenige Tarife. Daher bleibt es nach wie vor ein Problem, einen günstigen Tarif mit LTEmax Speed zu bekommen.

Was versteht man unter LTE max?

LTE max haben die Netzbetreiber in Deutschland als Kennzeichnung für Tarife eingeführt, den maximalen Speed des jeweiligen Netzes nutzen können. Allerdings bedeutet LTE auch keinen unbegrenzten Speed, sondern eben nur das Maximum, dass das jeweilige Handynetz vor Ort zur Verfügung stellen kann. Bei inside-sim.de schreibt man zu diesem Unterschied:

In der Praxis heißt das, die Anbieter limitieren nicht mehr künstlich die maximalen Geschwindigkeiten ihrer Handytarife sondern geben das Netz frei und lassen die Nutzer so schnell surfen, wie es der Ausbaustand und die aktuelle Auslastung der Handy-Netze her gibt. Für die Frage, wie schnell man mit LTE max nun wirklich surfen kann, ist es daher wichtig, sich den Ausbaustand der einzelnen Mobilfunk-Netze anzusehen.

LTE max kann aber auch je nach Auslastungsgrad der Netze unterschiedlich ausfallen. Je mehr Nutzer gleichzeitig aktiv sind, desto geringer fällt in der Regel auch der Speed für den jeweiligen Nutzer aus. Weitere Faktoren, die trotz LTE max für eine niedrige Geschwindigkeit sorgen können sind der Netzausbau in der jeweiligen Region auch das genutzte Endgerät. Nicht alle Handys unterstützen die hohen Geschwindigkeiten gleichermaßen.

Vodafone schreibt zum Beispiel auch bei den LTE max Tarifen zum durchschnittlichen Speed:

Geschätzte maximale und beworbene Bandbreiten im Vodafone-Netz (4G|LTE Max): Bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload.

Durchschnitt laut CHIP Test-Ausgabe 01/2022: 108,59 Mbit/s im Download und 51,15 Mbit/s im Upload.

Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an einzelnen Standorten in Deutschland verfügbar. 4G|LTE mit einer Maximal-Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload gibt’s aktuell in über 1.470 Städten und Gemeinden. Eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s ist sogar in über 4.900 Städten und Gemeinden verfügbar. Stand: Januar 2022

Eine Liste der Städte, Infos zum Netzausbau und zur Bandbreite vor Ort findest Du auf unserer Seite zur Netzabdeckung. Oder in der MeinVodafone-App. Dein Gerät muss die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. Deine individuelle Bandbreite hängt von Deinem Standort ab. Und von der aktuellen Anzahl der Nutzer in der Funkzelle.

Ein Vorteil von LTE max ist aber auf jeden Fall, dass die Tarife immer automatisch den höchsten Speed nutzen. Sollte ein Netzbetreiber also die Geschwindigkeiten im eigenen Netz erhöhen (auch über die aktuellen maximalen Werte hinaus) würde man damit als LTE max Kunden auf jeden Fall auch profitieren, da es ja keine Grenzen gibt. Mit LTE max ist man damit als Verbraucher auf jeden Fall auch für den kommenden Netzausbau gerüstet.

Welche Anbieter und welche Netze haben LTE max?

Prinzipiell bekommt man LTE max damit natürlich in allen Netze, wobei allerdings der Speed, der dann zur Verfügung steht, doch deutlich unterschiedlich ausfällt. LTE max im D2 Netz von Vodafone ist beispielsweise deutlich schneller als LTE max bei Telekom oder O2. Aktuell sehen die Geschwindigkeiten mit LTE max in den jeweiligen Netzen wie folgt aus:

  • bis zu 500MBit/s im Vodafone Netz
  • bis zu 300MBit/s im Telekom Netz
  • bis zu 225Mbit/s im O2/Telefonica Netz (in einigen Tarifen auch bis zu 500MBit/s)

Die Geschwindigkeiten beziehen sich dabei immer auch 4G und LTE – wie sich der Speed mit den neuen 5G Netzen verändert wird, ist bisher noch nicht bekannt. Dazu bieten nicht alle Tarife in den jeweiligen Netzen auch wirklich LTE max an – besonders in den Discountbereichen sind viele Angebote noch nicht einmal für LTE frei geschaltet. Tarife mit LTE max findet man hier:

Im Prepaid Bereich steht ebenfalls LTE Max zur Verfügung. Auch hier bieten die Prepaidkarten von Telekom, Vodafone und O2 LTE max für die eigenen Prepaid Tarife und auch hier gilt wieder, dass die Vodafone Prepaid Angebote den meisten Speed beinhalten.

LTE max bedeutet nicht automatisch 5G

Bei LTE max bekommt man nur, was der Name auch sagt: den maximal verfügbaren LTE Speed. Dieser Hinweis sagt aber nichts darüber aus, ob auch 5G Verbindungen zur Verfügung stehen oder nicht. Einige LTE max Handytarife haben zwar bereits Zugang zum 5G Netz, andere aber dagegen nicht. Wer also konkret nach Angeboten mit 5G sucht, sollte in den Tarifdetails 5G suchen und sich nicht auf die LTE max Kennzeichnung verlassen. Den aktuellen Stand zu 5G auf dem deutschen Markt haben wir hier zusammengestellt: 5G Tarife und Netze

Das gilt leider so auch im Prepaid Bereich. Es gibt mittlerweile einige Prepaid Tarife mit LTE max, aber nur zwei Angebot, die auch 5G haben. LTE max bedeutet also auch im Prepaid Bereich nicht automatisch 5G Prepaid.

Video: LTE max im Test

LTE max in der Praxis

LTE max steht in der Praxis leider meistens nur für einen theoretischen Wert, der aber gar nicht wirklich erreicht wird. Welchen Speed das jeweilige Netz tatsächlich bieten kann, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • dem Ausbaustand des genutzten Mobilfunk-Netzes vor Ort, wobei die Netzqualität auch eine Rolle spielt
  • die Auslastung der Funkzelle in der man sich gerade befindet, denn in der Regel teilt man sich die Leistung mit mehreren Nutzern (shared medium)
  • der unterstützte Speed durch das Handy, Smartphones oder den Surfstick – vor allem bei günstigen und älteren Modellen kann es sein, dass die Daten gar nicht so schnell empfangen können, wie das Netz sie zur Verfügung stellt

Man kann daher davon ausgehen, dass man auch mit LTE max die maximalen Download Raten nie erreichen wird und meistens langsame surft als es das Netz in der Theorei erlauben würde. Dennoch ist LTE max ein guter Schritt, denn es gibt zumindest keine künstlichen Speedgrenzen im Netz, sondern man bekommt immer den Speed, den das Mobilfunk-Netz gerade anbieten kann.

Anrufe und SMS zu ALDI Gewinnspielen – das steckt dahinter [UPDATE – auch bei LIDL]

Anrufe und SMS zu ALDI Gewinnspielen – das steckt dahinter – Den Namen ALDI kennt in Deutschland fast jeder und auch die Namen der anderen Lebensmittelmärkte sind weit verbreitet. Diesen Umstand machen sich Betrüger zu Nutze und versuchen, unter dem Namen der großen Ketten an die Daten von Verbrauchern zu kommen. Aufhänger sind dann meistens Gewinnspiele, die angeblich veranstaltet werden und die Benachrichtigungen dazu werden per SMS oder WhatsApp von unbekannten Nummern verschickt. Teilweise gibt es auch Anrufe zu ALDI Gewinnspielen und angeblichen Gewinnen. Das verunsichert viele Verbraucher.

So schreibt ein Nutzer bei GuteFrage:

hallo, es geht ja grad in whatsapp so ein fake gewinnspiel durch. was passiert wenn man da mitmacht, also seine adresse namen und so preisgibt?

Und bei Finanzfrage schreibt ein anderer Nutzer zu vergleichbaren Gewinnspielen von anderen Supermärkten:

Hallo, Sie tagen kriege ich einen Anruf. Heute bin ich mal ans Apparat. Der nette Herr meinte ich habe an einem Gewinnspiel teilgenommen von rewe dm und Lidl und bin unter den ersten 20. Er will mir nur mal kurz sagen was ich gewinnen könnte unabhängig davon habe ich aber 1000€ gewonnen. Er nannte mir alle meine Daten Name Adresse PLZ Geburtsdatum. Er erzählte und erzählte am Ende sagte ich ich mochte an nichts teilnehmen oder kein Abo. Daraufhin sagte er war mochte keine Vertrag abschließen oder mir ein Abo verkaufen. Ich könnte ihm ja Problemlos meine kontodaten geben den die gibt man ja bi ebay und sonst auch an… Als ich dann sagte ich mach sowas nicht am Telefon sagte er, er verstehe meine Sorge aber wenn man was abbucht ohne mein Einverständnis kann ich doch rückbuchen und die Polizei einschalten. Da ich vor kurzem bei einem dm gewinnspiel teilgenommen habe hab ich ganz DUMMERWEISE kontodaten weitergegeben. Er sagte es ruft nach diesem Telefonat nochmal jemand an dene sollte ich dann bestätigen das ich alles verstanden habe und die Angabeb richtig sind. Ich ging jetzt natürlich nicht mehr ans Telefon und sie nerven natürlich immernoch… Mit was muss Ich rechnen ???

Aktuell gibt es in Zusammenhang mit den Markennamen von ALDI, LIDL, REWE, DM und anderen Discountern gleich zwei verschiedene Maschen:

  • es werden Links zu angeblichen Gewinnspielen herumgeschickt und wenn man diese Links anklickt, landet man auf Fake-Seiten, bei denen in erster Linie die persönlichen Informationen abgegriffen werden. Diese Infos werden dann weiter verkauft und zu Werbeanrufen, Ping Calls, SMS Spam und weiteren Spam-Anrufen usw. genutzt. Solche Nachrichten sollte man also direkt löschen und die Links im besten Fall gar nicht erst anklicken.
  • teilweise werden solche Daten genutzt um die Opfer dann anzurufen und einen noch größeren Gewinn zu versprechen. Oft sind Gutscheine im Wert von 200 bis 500 Euro im Gespräch, man bräuchte nur die Kontoverbindung. Auch in dem Fall sollen natürlich nur persönliche Daten abgegriffen werden – im schlimmsten Fall wird die Kontoverbindung dann für unberechtigte Abbuchungen genutzt. Hier sollte man ebenfalls direkt wieder auflegen.

In beiden Fällen drohen weitere Spam-Versuche und sogar ein Vermögensschaden. Man sollte daher sich darauf gar nicht einlassen.

ALDI warnt vor betrügerischen Gewinnspielen, veranstaltet aber eigene Gewinnspiele

ALDI und die anderen Supermärkte arbeiten tatsächlich mit Gewinnspielen und das sogar recht häufig. Daher trifft eine betrügerische Masche an der Stelle auf echte Angebote – das macht es besonders perfide. DIe Unternehmen warnen zwar vor Fake-Gewinnspielen, das sieht man aber natürlich erst, wenn man direkt auf der Webseite des Discounters ist.

Bei ALDI Nord heißt es beispielsweise:

Immer wieder kursieren vermehrt gefälschte Gewinnspiele, welche über Facebook, telefonisch und per E-Mail geteilt werden. Sollten Sie eine solche Benachrichtigung erhalten, bitten wir Sie darum, nicht auf die Aufforderungen in diesen einzugehen, keine darin enthaltenen Links anzuklicken und keine persönlichen Informationen einzutragen oder zu nennen. Mit diesen Gewinnspielen oder Gutscheinen stehen wir in keinem Zusammenhang. Alle aktuellen Gewinnspiele finden Sie auf dieser Seite. Sollten Sie weitere Fragen diesbezüglich haben, steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung.

Und ALDI Süd schreibt auf einer eigenen Unterseite dazu:

Wenn ihr eine Meldung zum angeblichen „Aldi-Gewinnspiel“ erhaltet, klickt auf keinen Fall auf den dort eingebetteten Link. Leitet die Nachricht nicht weiter und löscht sie bitte sofort. Denn: Hinter falschen Gewinnspielen wie diesem stecken Datendiebe, die ihren Sitz im Ausland haben – in diesem Fall ist es Singapur. Die angeblichen „Gewinner“ werden nach dem Klick auf den eingebetteten Link dazu aufgefordert, ihre Adressdaten einzugeben, die dann von den Datensammlern für weitere Spam-Aktionen genutzt oder weiterverkauft werden. Und die WhatsApp- und Facebook-Meldungen sind nicht die einzige Masche – auch Anrufe oder E-Mails können falsche Gewinnspiele beinhalten.

Es gibt aber natürlich Möglichkeiten, wie man sich schützen kann und wie man nicht auf diese Betrugsversuche hereinfällt. Fake Gewinnspiele von ALDI, LIDL, REWE und Co erkennt man an einigen wichtigen Punkten:

  • Bei einem echten Gewinnspiel ist der Veranstalter eindeutig erkennbar und muss in den Teilnahmebedingungen sowie im Impressum angeben sein.
  • Meistens ist auch bereits die URL (Webadresse) der Domain, auf der das Gewinnspiel stattfindet, sehr dubios und hat nichts mit ALDI zu tun.
  • Darüber hinaus dürfen aus Datenschutzgründen nicht einfach so persönlichen Daten wie Adresse oder gar Kontodaten abgefragt werden.
  • Besonders Kontodaten sind bei Gewinnspielen NIE notwendig. Wenn diese erfragte werden (egal ob im Anruf oder über Webseite) kann man getrost von einem Fake ausgehen.
  • In der Regel verschicken Anbieter wie ALDI oder LIDL auch keine SMS oder WhatsApp, sondern wenn dann Emails.

Im einfachsten Fall kann man direkt auf der Webseite von ALDI und den anderen Anbietern prüfen, ob sich dort so ein Gewinnspiel überhaupt finden lässt. Dann kann man auch gleich direkt auf der Anbieter-Webseite teilnehmen und ist dann sicher, dass es ein echtes Gewinnspiel ist und die eigenen Daten auch wirklich nur beim richtigen Anbieter ankommen.

Mehr Infos rund um ALDI und ALDI Talk: Welches Netz nutzt ALDI Talk? | Was tun beim Netz-Problemen und schlechtem Empfang bei ALDI?

UPDATE: Mittlerweile gibt es diese Mails auch bei LIDL

Mittlerweile berichten auch immer mehr Discounter von diesen Mail mit Hinweis auf LIDL. Die Masche ist dabei die gleiche, nur der angebliche Anbieter wurde gewechseln. Dahinter steckt aber natürlich nicht LIDL direkt, sondern nur ein Betrüger, der es auf Zahlungen und Kundendaten abgesehen hat.

Angeboten werden dann immer die gleichen Deals:

  • 90 Euro
  • 100 Euro
  • 500 Euro Gutschein
  • 250 Euro Einkaufsgutschein
  • Samsung Galaxy S20
  • Samsung Galaxy S21
  • Samsung Galaxy S22
  • Apple iPhone 11, Apple iPhone 12, Apple iPhone 13
  • Apple MacBook Pro
  • Trekking E-Bike
  • PlayStation 4 und PlayStation 5

Diese Preise werden natürlich nicht wirklich verlost, sondern man lockt damit nur eventuelle Gewinnspiel-Teilnehmer per Mail.

Solche Mails sehen dann beispielsweise wie folgt aus:

Sie sind einer unserer möglichen Exclusiv-Gewinner eines Supermarkt
Gutscheins für Lidl im Wert von 1.000 Euro.
Nutzen Sie die Chance auf einen Einkauf bei Lidl für die ganze Familie.
Bestätigen Sie Ihre Angaben und mit etwas Glück gehört der Supermarkt Gutschein für Lidl im Wert von 1.000 Euro bald vielleicht Ihnen.
Hier bestätigen
Lassen Sie sich die einmalige Chance nicht entgehen und nehmen Sie noch
heute an der Verloseung teil.
Viel Glück,
Ihr Supermarkt Team

Auch in dem Fall gilt: im besten Fall direkt löschen, es steckt kein echter Anbieter (beispielsweise LIDL Connect) dahinter, sondern nur ein Betrugsversuch.

Kein Netz und kein Empfang bei Handy und Smartphone – so kann man sich helfen

Kein Netz und kein Empfang bei Handy und Smartphone – so kann man sich helfen – Die Frage nach dem genutzten Handy-Netz ist immer dann besonders wichtig, wenn das Netz auf einmal nicht mehr da ist und man mit dem Smartphone keine Empfang mehr hat und die Geräte keine Verbindung mehr herstellen können. Das kann an unterschiedlichen Ursachen liegen und hat oft mit dem genutzten Netz zu tun – kommt daher je nach Anbieter und Handy-Netz gar nicht so selten vor.

So schreibt ein Nutzer im Telekom Forum:

Seit 2 Std. funktioniert mein Handy nicht mehr. Es zeigt trotz eingelegter SIM Karte an, dass es kein Netz hat. Ich kann auch nicht telefonieren.

Und bei Kleiderkreisel heißt es:

Ich hatte immer Empfang bis vor ein paar Tagen und seitdem immer mal ganz kurz einen Balken aber auch selten und nur für maximal eine Minute, Internet bekomme ich gar nicht. Ich habe schon überlegt, ob es vielleicht eine „Kinderkrankheit“ vom iPhone X ist, weil es ja auch noch relativ neu ist. Ich habe bisher online auch nur einen Eintrag gefunden darüber und die wissen auch nicht was zu tun ist bzw bei denen ist wenigstens immer ein bisschen Empfang und Internet aber schlechteres. Bei mir leider gar nichts. Hat irgendwer Tipps, was ich noch probieren könnte?

Tatsächlich kann es eine ganze Reihe von Ursachen haben, dass ein Handy oder Smartphone kein Netz findet. In diesem Artikel wollen wir zeigen, was man selbst in solchen Fällen machen kann und welche Probleme beim Netz und Empfang auftreten können.

TIPP: Bei Probleme mit Anrufen im Ausland oder ins Ausland kann es ein weiteres Problem geben. Die Auslandsvorwahl muss korrekt sein und bei Anrufen aus dem Ausland nach Deutschland muss man die 0049 oder +49 nutzen und dazu die führende Null bei der Ortsvorwahl weg lassen.

Kein Netz und kein Empfang – so kann man sich helfen

Das kommt selbst im besten Netz vor – technische Probleme sind leider nicht ganz auszuschließen. Vodafone bietet in solchen Fällen beispielsweise die sogenannte GigaGarantie an. Ist man mit dem Netz nicht zufrieden, kann man darüber als Entschädigung einmal pro Monat für 24 Stunden 90GB kostenloses Datenvolumen bekommen. Bei anderen Anbieter gibt es das in dieser Form leider nicht, aber man kann sich in vielen Fällen auch selbst helfen. Was genau man tun kann, haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

HINWEIS: Generell gelten die nachfolgenden Tipps für Probleme und Schwierigkeiten in allen deutschen Mobilfunk-Netzen. Es macht also keinen Unterschied ob man das D1 Netz nutzt, das Vodafone D2 Netz hat oder die Probleme im O2 Netz auftreten.

1. Grundeinstellung auf Handy und Smartphone prüfen.

Bevor man sich auf die weitergehende Fehlersuche beim Netz macht, sollte man am Handy einige Grundeinstellungen prüfen und eventuell korrigieren. Im besten Fall löst das bereits die Probleme und die Geräte verbinden sich wieder mit dem Netz. Standardmäßig sollte das Smartphone neu gestartet werden.

Konkret sollte man dabei folgende Punkte prüfen, wenn es kein Netz oder keinen Empfang geben sollte:

  • Ist der Flugmodus eventuell aktiviert? – Mit aktivieren Flugmodus werden auf allen Geräten keine Verbindungen zugelassen, daher sind dann auch alle Netzverbindungen inaktiv.
  • Ist der korrekte Netzbetreiber/Netz angewählt? –
  • Falls es nur Probleme mit dem Datennetz gibt: Sind die mobile Datenübertragungen aktiviert? – Die mobilen Daten lassen sehr einfach in den Schnelleinstellungen abschalten. Oft vergisst man dann, diese wieder zu aktivieren und das kann zu Problemen führen.

Das hört sich eher banal an, ist aber hilfreich, weil man damit sicher stellt, dass es keinen einfachen Fehler gibt, sondern das Problem an anderer Stelle liegt.

Mittlerweile sind in allen deutschen Netzen die 3G Netzbereiche abgeschaltet. Verbindungen mit UMTS und HSDPA gibt es daher weder bei der Telekom noch im Vodafone Netz oder bei o2 noch. Diese Abschaltung ist an sich gut gelaufen. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu selbst:

Die Abschaltung des 3G-Netzes hat sich nicht negativ auf die Versorgungssituation ausgewirkt. Der Flächenanteil der weißen und grauen Flecken ist jeweils rückläufig und beträgt ca. 3,9 Prozent für weiße und ca. 6,8 Prozent für graue Flecken. Weiße Flecken sind Gebiete, in denen kein mobiles Breitband zur Verfügung steht. In grauen Flecken bietet nur ein Netzbetreiber mobiles Breitband an. Der Flächenanteil von Funklöchern ohne jede Mobilfunkversorgung ist ebenfalls leicht zurückgegangen und beträgt 0,36 Prozent.

Probleme kann es aber bei Nutzern geben, die noch ältere Geräte haben, die kein LTE können oder die den Netzmodus fest auf 3G eingestellt haben. Bei Probleme mit der Einwahl ins LTE Netz sollte man daher prüfen, ob der Netzmodus auf automatisch steht und auch 4G Netze zugelassen sind. Bei älteren Handys ohne LTE lässt sich leider wenig machen. Dann steht nur noch 2G zur Verfügung und man braucht wohl ein neues Smartphone.

2. Wie gut ist das Netz und die Netzabdeckung vor Ort?

Mittlerweile gibt es nur noch wenige weiße Flecken in Deutschland, in denen keine Netzversorgung möglich ist, dennoch sollte man in solchen Fällen prüfen, ob und wie gut das jeweilige Mobilfunk-Netz ausgebaut ist. Es kann dabei auch passieren, dass zwar theoretisch Netz vorhanden ist, aber man sich im Funkschatten eines Gebäudes befindet und Indoor oder gar im Keller sind die Signale natürlich nochmal deutlich schwächer. Die gute Nachrichten: es gibt kaum noch weiße Flecken in Deutschland und man sollte daher fast überall problemlos Netz haben. Die Bundesnetzagentur hat den aktuellen Ausstand wie folgt zusammengefasst:

Mit dem aktuell dominierenden Mobilfunkstandard 4G (LTE) sind gegenwärtig ca. 96 Prozent der Fläche von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber versorgt.

Die Anfang des Jahres begonnene Abschaltung der 3G-Technologie ist fast abgeschlossen. Zum Erhebungsstand Ende Oktober 2021 sind noch ca. 13,3 Prozent der Fläche mit 3G versorgt. Telekom und Vodafone haben ihre 3G-Netze bereits im Sommer vollständig abgeschaltet. Telefónica wird diesen Schritt voraussichtlich Ende des Jahres vollzogen haben. Die dadurch freiwerdenden Frequenzen werden für die leistungsfähigeren 4G- und 5G-Netze eingesetzt. […]

Die 2019 versteigerten und exklusiv für 5G genutzten Funkfrequenzen bei 3,6 GHz werden von allen Netzbetreibern zuerst in städtischen Gebieten eingesetzt. Besonders hohe Datenraten werden daher zunächst lediglich in Ballungszentren erreicht.

Um trotzdem eine hohe Flächenversorgung mit 5G zu erreichen, setzen vor allem die Netzbetreiber Telekom und Vodafone parallel das sogenannte Dynamic Spectrum Sharing – kurz DSS – ein. Dabei wird die bestehende 4G-Infrastruktur auch für 5G mitgenutzt und das Mobilfunkspektrum zwischen den beiden Technologien bedarfsorientiert aufgeteilt.

Je nach Netz und Anbieter ist der Ausbaustand aber natürlich recht unterschiedlich.

Die jeweiligen Netzausbaukarten haben wir hier zusammen gestellt:

Die Ausbaukarten gelten dabei auch für die Discounter und Drittanbieter im jeweiligen Netz. Beispielsweise müsste man das Congstar Netz auch über die Telekom Karte prüfen und die Netze von Smartmobil über die Ausbaukarte von O2. Bei Klarmobil ist die Abfrage dagegen etwas schwieriger, das das Klarmobil Netz je nach Tarif das Netz der Telekom oder auch Vodafone oder O2 sein kann.

HINWEIS: Bei Anbietern mit mehreren Netzen im Angebot (wie beispielsweise Klarmobil, Freenet Mobile oder auch die ONE Tarife von Handy.de oder Green LTE) sollte man zuerst das Netz bestimmen und dann prüfen, wie die Abdeckung aussieht.

3. Gibt es Störungen im eigenen Mobilfunk-Netz?

Die Netzausbaukarten zeigen nur den theoretischen Stand an. Sollte es technische Probleme im jeweiligen Netz geben, wird das auf der Ausbaukarte nicht mit angezeigt. Daher ist es sinnvoll bei Empfangsproblemen zu prüfen, ob eventuell der Anbieter selbst ein Problem hat. Die großen Netzbetreiber haben dazu Störungshotlines und spezielle Webseiten eingerichtet:

Dazu findet man bei größeren Störungen in der Regel auch in den sozialen Netzwerken und teilweise auch in der Presse Hinweise, denn dann sind meistens viele Nutzer betroffen. In den Hotlines werden Störungen in der eigenen Region oft auch direkt angesagt, wenn man den eigenen Anbieter anruft.

Problematisch sind dabei vor allem Störungen beim Netz selbst. Dann ist nicht nur ein Anbieter betroffen, sondern alle Marken, die das jeweilige Netz nutzen. Bei o2 Problemen würde dies beispielsweise auch ALDI und 1&1 betreffen, bei Problemen mit dem Mobilfunk-Netz der Telekom hätten auch Kunden von EDEKA Smart, Kaufland mobil oder Penny Mobil Schwierigkeiten. Größere Störungen merkt man daher meistens recht schnell daran, dass auch andere Kunden Probleme haben.

HINWEIS: Für spezielle Anbieter haben wir separate Hinweise zusammengefasst, was man bei Problemen mit dem Netz tun kann. Die Artikel dazu finden sich hier: Telekom kein Netz | Congstar kein Netz | ALDI kein Netz | Klarmobil kein Netz | kein LTE Netz

4. Kein Netz weil die Simkarte defekt ist

In seltenen Fällen liegt die Störung nicht am Netz, sondern an der Hardware. Besonders Simkarten sind hier ein Problem, weil diese verschmutzen oder sich abnutzen und dann keine Verbindung zum Handy hergestellt werden kann. Man kann dies aber sehr einfach prüfen: sollte die Simkarte auch in einem anderen Handy kein Netz finden und keinen Empfang haben, dürfte das Problem direkt bei der Sim liegen. Dann sollte man sich an den eigenen Anbieter wenden und das prüfen lassen – in den meisten Fällen kann man dann auch direkt ein neue Ersatzkarte (mit gleicher Rufnummer) bestellen. Allerdings sollte man darauf bestehen, dass diese kostenlos ist, immerhin kann man als Verbraucher ja nichts für einen Defekt der Simkarte.

Mittlerweile setzen immer mehr Anbieter auch auf fest verbaute Simkarten – sogenannte eSIM. Diese sind direkt in den Geräte verbaut, Defekte sind dann also fast ausgeschlossen. Dennoch kann es Probleme geben, wenn das eSIM Profil nicht richtig geladen wurde oder man das falsche Profil geladen hat. Mehr dazu gibt es hier: Was ist eine eSIM und wie setzt man sie ein?

5. Kein Empfang, weil das Handy defekt ist

Noch seltener als ein Defekt der Simkarte ist ein Defekt im Handy selbst. Aber natürlich kann es vorkommen, dass auch im Handy ein Schaden besteht, der die Verbindung mit der Simkarte nicht mehr möglich macht. Auch dies kann man recht einfach prüfen: mit einer anderen Simkarte kann man prüfen, ob diese erkannt wird. Sollte die neue Simkarte Netz und Empfang haben, ist das Handy auf jeden Fall in Ordnung. Wenn auch eine weitere Simkarte kein Netz findet, liegt es unter Umständen wirklich am Handy bzw. Smartphone und daher sollte man in diesem Fall in einer Fachwerkstatt prüfen lassen, wo genau das Problem liegt oder ob sich eine Reparatur lohnt.

Aktuell zeigt sich auch immer wieder, dass es dabei nicht unbedingt nur um die Hardware geht. Es gab auch schon einige Firmware-Updates, bei denen Nutzer danach Probleme mit dem Netzempfang hatten. Bugs und Fehler können dafür sorgen, dass sich die Smartphones nicht mehr korrekt ins Handy-Netz einwählen, weil einfach die Software Probleme hat. In dem Fall sollte man prüfen, ob es eventuell bereits ein neueres Update gibt, dass diese Probleme wieder beheben oder es die Möglichkeit gibt, auf eine älteren Version downzugraden (Rollback). Generell kann es dazu auch helfen, die Netzwerkeinstellungen im Handy zurückzusetzen und den Cache des Gerätes zu leeren. Dann werden alle Einstellungen nochmal neu geladen und hoffentlich korrekt implementiert.

6. Was kann man noch tun, wenn es keinen Empfang

gibt?

Ist nur das mobile Internet das Problem, liegt es oft an fehlerhaften APN Einstellungen. Details dazu gibt es hier: APN Internet Einstellungen für Handy und Smartphones

Die APN Daten sind dabei nicht direkt für das Netz oder den EMpfang wichtig, regeln aber den Zugang zum mobilen Internet. Vodafone schreibt beispielsweise zu den Einstellungen:

Hast Du Dein Smartphone von Vodafone? Dann ist Dein Smartphone so voreingestellt, dass Du problemlos im Internet surfen kannst. Geht das nicht, nutz bitte unseren Handy-Konfigurator. Oder geh auf unsere Geräte-Anleitungen. Dort findest Du Anleitungen und Videos zu vielen Smartphones, Surfsticks & Tablets. Du kennst Dich mit Deinem Gerät aus? Dann kannst Du Deine Internet-Einstellungen auch manuell ändern. Wähl zunächst aus, wo Du Deine Einstellungen ändern möchtest. Benutzername und Passwort brauchst Du dafür nicht.

Sollte danach immer noch kein Netz vorhanden sein und kein Handyempfang bestehen, sollte man sich an den Support des eigenen Anbieters wenden und dort prüfen lassen, welche weiteren Probleme bestehen könnte. Beispielsweise wäre eine inaktive Simkarte ein Möglichkeit oder ein gekündigter Vertrag. Teilweise gibt es auch immer noch Probleme mit Simlock und Netlock Sperren und auch dies kann man über den Support prüfen lassen. Daher sollte man als letzten Schritt sich auf jeden Fall an den eigenen Anbieter wenden und dort alles prüfen lassen.

Hintergrund zur Vorwahl 0047 – sind Anrufe mit dieser Nummer seriös?

Hintergrund zur Vorwahl 0047 – sind Anrufe mit dieser Nummer seriös? – in Deutschland berichten immer wieder Nutzer von Anrufen, die mit der Vorwahl 0047 oder +47 ankommen und die sie nicht direkt zuordnen können, weil ihnen diese Vorwahl auf den ersten Blick wenig sagt. Nutzer sind dann oft unsicher, ob es sich um seriöse Anrufe handelt und man zurückrufen sollte oder ob nur Spam und Betrug dahinter steckt und man daher die Rufnummern besser ignoriert.

In diesem Artikel wollen wir Details dazu bringen, was genau hinter Anrufen von Rufnummern mit der 0047 steckt und auch, wie man damit am besten umgeht.

Was steckt hinter der Vorwahl 0047?

Die 0047 ist eine normale Vorwahl im internationalen Rufnummernkreis und genau einem Land zugeordnet. Man erreicht mit der 0047 oder auch +47 (GSM Schreibweise) immer Anschlüsse aus Norwegen und zwar sowohl die Festnetz-Anschlüsse als auch Mobilfunk-Rufnummern.

Norwegen nutzt dabei auch Ortsvorwahlen für die Regionen. Unter der 022 erreicht man beispielsweise die Hauptstadt Oslo – bei Anrufen der 004722 kann man daher sicher sein, dass es sich um eine Nummer aus der Hauptstadt handelt. Bergen hat die Ortsvorwahl 05, Trondheim erreicht man mit der lokalen Vorwahl 07 (die führende 0 wird immer weg gelassen, wenn man die internationale Vorwahl nutzt).

Die Vorwahl 0047 ist damit eine ganz normale Vorwahl wie man sie auch von andere Ländern her kennt. Die 0046 steht beispielsweise für Schweden und unter der Rufnummer 0045 erreicht man Anschlüsse in Dänemark. Es gibt aber auch noch kürzere Nummern, die Vorwahl 007 steht beispielsweise für Russland.

Nicht ganz einfach in diesem Zusammenhang: die 047 wird auch in Deutschland als Vorwahl verwendet. Unter der deutschen Ortsvorwahl 0471 erreicht man beispielsweise Bremerhaven und die 0472 steht für Helgoland. Mit der Vorwahl 04792 erreicht man Anschlüsse in Worbstwede. Wenn man nicht genau hinschaut, kann man diese Anschlüsse mit der Vorwahl 0047 verwechseln, nur wenn die doppelte 0 oder ein Plus davor steht, sind es wirklich Rufnummern aus dem Ausland.

HINWEIS: Für Anrufe aus Norwegen nach Deutschland muss man immer die 0049 oder +9 vorwählen. Das ist die deutsche Vorwahl im internationalen Bereich.

Spam und Betrugsversuche unter der Vorwahl 0047

Generell gibt es natürlich gute Gründe, warum ein Anrufer aus Norwegen mit der Vorwahl 0047 anruft. Das passiert vor allem dann, wenn man beispielsweise einen Urlaub vor Ort gebucht hat oder aber man geschäftliche Kontakte ins Land hat. Dies gilt natürlich auch, wenn man Bekannte oder Verwandte vor Ort hat. Leider muss man aber auch sagen, dass viele Anrufe mit dieser Vorwahl (ob echt oder nicht) auch Betrugsversuche und Spam sind.

So schreibt ein Nutzer bei Anruf-Info:

Gerade eben : Schlecht englisch sprechende Dame (angeblich vom Microsoft Support), sagt, dass sie die Meldung haben, mein PC sei total infiziert, und ich solle mich doch gleich mal dransetzen, dann könne sie mir helfen.
Tage zuvor wurde bereits angerufen, aber aufgelegt.
Ich habe mir das dann etwas erklären lassen. Sie führt das Opfer durch das Programm und gibt Tasten vor die man drücken soll..
Sagte ich hätte gerne eine email dazu.
Sie sagte, dass hat Sie schon geschrieben. Als ich nach meiner email-
adr fragte : und weg war sie / aufgelegt.

Und bei Tellow meldet ein Verbraucher zu dieser Vorwahl:

Heute wurde ich auch von der Nummer 0045 (norwegisch) angerufen. 1 Typ in english mit indische oder irgendwo aus arabische Länder slang. Meinte mein PC wäre vom hacker befallen. Er käme von microsoft und will mir helfen den hacker zu stopen denn der hacker „benutzt“ mein PC…ok… bis dahin reichte es mir. Ich fragte was soll ich dagegen tun (in english natürlich) er sagte einfach dein PC „restart“ und ich sage es dir wie es weiter geht… es langt…. ich legte den hörer auf. Also auch wenn man keine Ahnung über PC hat aber bis dahin hörte man schon was los ist, denn microsoft ruft niemals jemandem an…

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Aktuell sind es vor allem Call-Center, die mit dieser Vorwahl anrufen und über die Microsoft-Masche versuchen, Zugriff auf den PC zu bekommen. Dann wird Schadsoftware oder Dialer nachgeladen und es gibt hohe Kosten über die Telefonrechnung. Daher sollte man solche Anrufe direkt beendet. Mehr dazu haben wir hier zusammengefasst: Microsoft Anrufe – Achtung Abzocke!

Andere Spam-Versuche aus Norwegen sind eher weniger verbreitet. Ping Calls gibt es kaum und auch die sogenannten Schock-Anrufe sind eher die Ausnahme. Dennoch kann es natürlich auch zu solchen Anrufen kommen, aber es ist vergleichsweise selten. Die Bundesnetzagentur ist daher eher selten aktiv gegen diese Vorwahl, was immer eine gutes Zeichen ist, dass vergleichsweise wenig Spam von diesen Rufnummern kommt.

Generell gibt es aber durchaus einige gefährliche Rufnummern aus mit der Vorwahl 0047. Man sollte daher trotz des geringen Spam-Aufkommens von diesen Rufnummern die normalen Vorsichtsmaßnahmen anwenden und weder persönliche Daten weitergeben noch Zahlungsinformationen mitteilen. Im besten Fall legt man bei englischsprachigen Calls gleich direkt auf.

So schützt man sich gegen Spam von der 0047

Für moderne Smartphones gibt es Apps, die Rufnummern prüfen und anzeigen, ob es sich um eventuellen Spam oder um seriöse Anrufer handelt. Solche Apps gibt es sowohl für Android Modelle als auch für iOS Geräte und sie können helfen, das Spammer erst gar nicht durchkommen. In der Regel nutzen diese Apps eine große Datenbank mit bekannten Spam-Nummern. Gegen unbekannte Anrufer können solche Apps aber leider auch nichts ausrichten.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Teilweise sind solche Apps kostenpflichtig, aber man zahlt dann einmalig wenige Euro und ist dauerhaft geschützt. Solche Apps findet man beispielsweise hier:

Die Apps reduzieren den Spam und sparen so Zeit. Einen kompletten Schutz bieten aber auch solche Apps nicht, denn gegen gefälschte Anrufer-Nummern oder unbekannte Rufnummer

In der Fritzbox kann man beispielsweise eine Blacklist anlegen und missbräuchlich genutzte Rufnummern mit der 0047 dort eintragen. Dann kann so eine Nummer zumindest nicht nochmal anrufen.

Daneben kann man diese Rufnummern auch bei der Bundesnetzagentur melden. Diese ist zwar in erster Linie in Deutschland zuständig, greift aber natürlich auch ein, wenn es Probleme mit Rufnummern aus dem Ausland gibt. Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Ob ein konkretes Anwählverhalten eine unzumutbare Belästigung im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb darstellt, ist für jeden Einzelfall unter Abwägung sämtlicher Aspekte des jeweiligen Sachverhalts zu beurteilen. Dazu ist die Bundesnetzagentur auf Ihre möglichst detaillierten Beschwerden über die belästigenden Telefonanrufe mit Hilfe des Formulares angewiesen. Insbesondere ist der Grad der Belästigung im Einzelfall wichtig für ein Vorgehen gegen den Verursacher. Ihre Beschwerde sollte daher möglichst genau beschreiben, zu wie vielen Anrufen in welchem Zeitraum bzw. zu welcher Uhrzeit es gekommen ist.

Den Überblick über die Beschwerdemöglichkeiten bei der Bundesnetzagentur gibt es direkt hier:

So eine Beschwerde ist grundsätzlich kostenfrei, eine Garantie auf einen Erfolg gibt es aber natürlich nicht.

0088 – was steckt hinter dieser Vorwahl und was sollte man beachten?

0088 – was steckt hinter dieser Vorwahl und was sollte man beachten? – Nutzer berichten ab und an von Anrufen, die mit der Vorwahl 0088 (oder auch +88) ankommen und die sich nicht so richtig zuordnen lassen. Klar scheint, dass es sich um keine deutsche Ortsvorwahl handelt und auch um keine Handyrufnummer, aber viele Verbraucher sind unsicher, wer dort angerufen hat und was dahinter steckt. Teilweise wird dabei dann auch die 00882 oder die 00883 genutzt, das sind aber auch alles Rufnummern aus dem Vorwahlkreis 0088.

Die 0088 ist dabei keine Auslandvorwahl, sondern steht für Rufnummern im internationalen Netz der Satelliten-Telefone. Diese bauen die Verbindung über einen Satelliten auf und sind damit unabhängig von Netzen vor Ort. Theoretisch könnte daher ein Anruf mit der Vorwahl 0088 von überall kommen – es könnte der Nachbar im nächsten Haus sein oder ein Telefon auf einem anderen Kontinent.

Generell gilt:

  • die Vorwahl 0088 ist die reguläre Vorwahl für Satelliten-Telefone
  • es gibt bei der 0088 keine regionale Zuordnung

Es gibt in Deutschland auch einige Orte, die als regionale Vorwahl die 088 haben. Daher kann man die Vorwahl 0088 leider auch recht einfach mit Ortsvorwahlen verwechseln, wenn man nicht genau hin schaut. Nur wenn die 00 oder ein + direkt vor der 88 steht, handelt es sich im die Vorwahl für Satelliten-Telefone.

Unser Tipp: Wer nicht genau weiß, dass er von einem Satelliten-Telefon angerufen wird, sollte bei Anrufen mit der 0088 nicht reagieren. Den Anruf am besten löschen oder sogar eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur wegen Rufnummern-Missbrauch und Ping-Anrufen einreichen.

Die Kosten der 0088

Verbindungen zu +88 Rufnummern gelten als Sonderverbindungen und werden daher weder von gebuchten Flatrates noch von Freiminuten erfasst. Man zahlt diese Verbindungen auf jeden Fall extra und die Abrechnung erfolgt dabei nach Minuten. Oft kommt zum Grundpreis des eigenen Anbieters noch ein Aufschlag des Satelliten-Telefon Betreibers dazu. Die Kosten sind daher DRASTISCH höher als bei normalen Gesprächen und liegen meistens im Bereich von mehrere Euro pro Minuten.

Eine 0088 Rufnummern sollte man daher wirklich nur anrufen, wenn es nicht anders geht und es kann helfen, beim Anbieter die Gebühren dazu zu erfragen. Auf jeden Fall ist ein Anruf auf die +88 teuer.

Generell sind 0088 Rufnummern aber aus allen deutschen Netzen erreichbar. Das gilt sowohl für das deutsche Festnetz als auch für das D1 Netz der Telekom, für das Vodafone Netz und auch für das O2 Netz. Die Kosten sind aber sehr unterschiedlich je nach Anbieter.

Vodafone Preisliste – bis zu 6,55 Euro + Grundpreis für Gespräch zu 0088 Nummern

Sollte man bereits zurückgerufen haben, dürften auf der nächsten Rechnung recht hohe Kosten auftauchen. Ab und an verhängt die Bundesnetzagentur aber Inkassierungsverbote für Rufnummern, die für Spam genutzt wurden, dann hat man Glück und muss eventuell nichts zahlen.

HINWEIS: Es gibt auch Auslandsvorwahlen, die ähnlich aufgebaut sind. Die 0044 oder auch die 0033 sehen recht vergleichbar aus, werden aber komplett anderes abgerechnet. Man sollte daher im Hinterkopf behalten, dass die 0088 eine Sonderrufnummer darstellt und in der Regel eigene Tarife hat.

Spam mit der 0088

Die 0088 Vorwahlen sind in erster Linie durch sogenannte Ping Anrufe bekannt geworden. Ping Calls (teilweise auch Lockanrufe oder einfach Ping-Anrufe genannt) sind dabei sehr kurze Anrufe, bei denen der Nutzer gar keine Chance hat, sie anzunehmen. Teilweise wird dabei ein Anruf sofort beendet, in anderen Fällen kommen solche Anrufe zu Zeiten, in denen die Verbraucher schlafen und sie daher gar nicht annehmen können. Der Handy-Besitzer sieht dann nur die Handynummer auf dem Gerät und dass ein Anruf eingegangen ist. Das passiert leider häufiger als man denkt.

In der Presse findet man beispielsweise Warnungen vor den Rufnummern +883-100-100-105 und +883-100-100-106. Generell betrifft das Problem aber auch andere Rufnummern mit dieser Vorwahl.

Andere Maschen mit der 0088 sind weniger bekannt. Schockanrufe oder auch SMS Spam kommt meistens von gefälschten Rufnummern und dafür werden dann meistens regionale Nummern genutzt.

Wie bekommt man eine Rufnummer mit einer 0088 bzw +88 Vorwahl?

Rufnummern mit der Vorwahl 0088 werden nicht von normalen Mobilfunk-Anbietern vertrieben, sondern nur über spezielle Betreiber. Die passenden Simkarten mit solchen Nummern werden beispielsweise vom Anbieter Iridium bereit gestellt und dann in vielen Shops (meistens in Verbindung mit passender Hardware für Satellitentelefonie) vertrieben. Die Kosten für solche Handykarten mit 0088 Nummern liegen meistens auch deutlich höher als für normale Sim. Die Iridium Prepaidkarte hat beispielsweise eine Mindestaufladung von fast 900 Euro im Jahr. Die Angebote sind daher wirklich nur für Firmen und Spezialanwendungen und weniger für die privaten Bereich gedacht.

Falsche Anrufe von den Stadtwerken – das steckt hinter diesen Spam-Anrufen

Falsche Anrufe von den Stadtwerken – das steckt hinter diesen Spam-Anrufen – Aktuell berichten viele Nutzer von Anrufen von angeblichen Mitarbeitern der Stadtwerke, die sich dann sehr intensiv für Daten wie Zählernummer und Zählerstand interessieren. Diese Masche ist nicht unbedingt neu, scheint aktuell aber wieder sehr beliebt zu sein, denn viele Verbraucher berichten von solchen Anrufen und die Stadtwerke warnen vor falschen Anrufern, die sich als offizielle Mitarbeiter ausgeben, aber keine sind.

Die Stadtwerke Jena schreibt zu solchen Anrufen:

In Jena kommt es aktuell vermehrt zu unseriösen Telefonanrufen. Kunden berichteten von Anrufern, die sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck ausgaben. Die Anrufer erfragten die Zählernummer und durch eine geschickt bedrängende Fragetechnik weitere persönlichen Daten, mit dem Ziel, einen neuen Energievertrag mit den Kunden abzuschließen

Die Stadtwerke Energie weisen darauf hin, dass es sich bei den Anrufern nicht um Mitarbeiter der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck handelt und auch keine Firma dazu beauftragt wurde. Außerdem raten sie zur Vorsicht: Für unseriöse Anbieter reicht die Kenntnis von Zählernummer, Name und Anschrift des Kunden aus, um dessen bisherigen Stromvertrag zu kündigen und einen neuen Vertrag mit einem anderen Versorger abzuschließen. Die Stadtwerke raten, am Telefon keine Zusagen zu machen. Wichtig sei auch, sich mögliche Angebote und Vertragsunterlagen immer schriftlich zusenden zu lassen. Sollte ein Kunde einem Betrüger aufgesessen sein, könne er von seinem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen.

Diese Masche ist dabei nicht selten auch die Stadtwerke Erfurt waren von solchen Vorgehensweise:

Die SWE Energie GmbH warnt vor aktiven Haustür- und Telefonwerbern, welche mit unlauteren Wettbewerbsmethoden auf Kundenfang gehen. Im Kundenzentrum der SWE Energie GmbH gehen derzeit vermehrt Anrufe von Kunden ein, die telefonisch oder persönlich Kontakt von Vertretern hatten, die sich als Mitarbeiter der „Stadtwerke Erfurt“ ausgeben.
Dabei versuchen die Werber an sensible Kundendaten, wie zum Beispiel Zählernummern, zu gelangen. Mit den Informationen kündigen diese, ohne Einwilligung des Kunden, den bestehenden Vertrag bei der SWE Energie GmbH, um einen neuen Energieliefervertrag abzuschließen. Dieser ist entgegen der Angaben der Vertreter oft teurer als der Altvertrag.
Das sind leider keine Einzelfälle. Deutschlandweit häufen sich Beschwerden von Verbrauchern, die nach einem Telefonat ohne Einverständnis neue Vertragsunterlagen und Auftragsbestätigungen zugesandt bekommen.

In diesem Artikel wollen wir die Hintergründe von solchen Anrufen beleuchten und auch zeigen, wie man sich vor solche Fake-Anrufen und Betrugsversuchen schützt.

Falsche Anrufe von den Stadtwerken – das steckt hinter diesen Spam-Anrufen

Falsche Mitarbeiter von Stromunternehmen oder den Stadtwerken interessieren sich häufig für Zählernummer und Zählerdaten und versuchen am Telefon, diese Informationen zu bekommen. Mit diesen Daten und der Anschrift des Kunden (die häufig bereits vorliegt) kann man einen Wechsel zu einem anderen Stromanbieter einleiten und dafür dann eine Provision kassieren. Es lohnt sich also, diese Daten zu erfragen und damit dann ohne Wissen des Kunden selbst dessen Stromversorger zu wechseln. Das klappt gleichermaßen auch mit dem Gasanbieter.

Daher sollte man am Telefon keine Zahlungsdaten herausgeben und ebenso keine Daten zu Zählernummern und Zählerständen, denn dies sind ebenso sensible Daten wie Bankdaten, auch wenn das vielen Nutzern nicht direkt so bewusst ist.

Sollte man am Telefon versehentlich doch solche Daten mitgeteilt haben, lohnt es sich auf jeden Fall, die eigene Post und die Emails im Blick zu behalten. Sollte ein Anbieterwechsel eingeleitet worden sein, dann kann man auf jeden Fall innerhalb der Widerrufsfrist diesen Vertrag auch wieder stornieren und man sollte den vermeintlich neuen Anbieter darüber informieren, dass man nie so einen Wechsel angestoßen hat und er vermutlich wenig seriöse Vertriebsmitarbeiter hat.

Bei solchen Anrufen sollte man auch den angezeigten Rufnummern nicht vertrauen. Meistens wird Call ID Spoofing genutzt, die Anbieter-Rufnummer ist also manipuliert und meistens frei gewählt. Ein Rückruf bringt dann meistens nur den Hinweis, dass die Nummer nicht existiert oder man erreicht eine Person, die keine Ahnung hat, dass ihre Nummer für solche Anrufe missbraucht wurde.

So schützt man sich vor Fake Anrufen, die angeblich von den Stadtwerken kommen

Generell sollte man misstrauisch sein, wenn es um Zählernummern und andere sensible Daten geht. Kommunale Versorger und Stadtwerke fragen dies in der Regel nicht per Telefon ab (oft gibt es Anschreiben und Online-Portale dazu). Daher sollte man bei solchen Anfrage nicht direkt antworten, sondern selbst bei den Stadtwerken anrufen (und sich beispielsweise die Durchwahl das entsprechenden Mitarbeiters geben lassen). Dann kann man sicher sein, dass man auch wirklich mit den Stadtwerke verbunden ist und die Daten nicht an eventuelle Dritte weiter gegeben werden.

Solche Anrufe sind in der Regel auch ein Hinweis darauf, dass die eigenen Daten wie beispielsweise die Telefonnummer im Netz kursieren. Oft sind es Daten, die bei Hacks oder Sicherheislecks auf Webseiten entwendet wurden und die nun für wenig Geld in großen Mengen verkauft werden. Unseriöse Nutzer kaufen diese Daten und versuchen dann, damit weiter Geld zu verdienen, in dem man weitere Daten versucht anzufordern. Es kann daher passieren, dass immer wieder unseriöse Anrufer versuchen Daten abzugreifen oder Zahlungen zu erreichen. Konkret sollte man mit Ping-Anrufen und auch Schockanrufen rechnen, die über die eigene Telefonnummer ankommen.

Häufig erkennt man solche Fake-Anrufe an den eher langen Zeiten, bis sich jemand meldet, wenn man den Anruf angenommen hat und auch daran, dass die Sprachqualität aufgrund alter oder schlechter Telefonanlagen sehr gering ist. Dazu wird häufig erst der Datensatz geprüft, sprich man wird nach dem vollständigen Namen gefragt. Auch daran kann man erkennen, dass es sich um einen Fake-Anruf handelt – es entstehe dann oft eine kleine Lücken, wenn man den eigenen Namen gesagt hat (was man besser nicht tun sollte), denn der Anrufer trägt dann oft im System ein, dass der Name korrekt ist. In solchen Fällen sollte man immer direkt auflegen.

center.vodafone.de – was steckt hinter dieser Webseite?

center.vodafone.de – was steckt hinter dieser Webseite? – Vodafone Kunden können ihre Tarife und Prepaid Sim teilweise auch über eine interessante Systemseite verwalten. Unter center.vodafone.de findet man sowohl einen Überblick über das aktuelle Guthaben, über das verbrauchte Datenvolumen und auch über eventuelle Nachbuchoptionen. Im Telekom Netz findet man eine vergleichbare System-Seite unter datapass.de.

Die Webseite ist dabei mit der richtigen Simkarte frei erreichbar und benötigt kein Passwort und keine Zugangsdaten. Man kann sie auch dann noch erreichen wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist, der Zugang ist dann nur entsprechend langsamer. Auf diese Weise ist die Verwaltung von Datenvolumen und die Nachbuchung auch dann noch möglich, wenn man eigentlich kein Datenvolumen mehr zur Verfügung hat. Das ist für die normalen Vodafone Handytarife wichtig und vor allem für die Callya Prepaid Sim im Vodafone Netz. Im Prepaid Bereich muss häufiger eine neue Option oder mehr Datenvolumen nachgebucht werden, daher ist so eine zentrale Seite von Vorteil. Man sieht dort auch, wieviel Prepaid Guthaben noch verfügbar ist und welche Optionen man daher buchen kann.

center.vodafone.de ist daher eine gute Alternative zum Kundenbereich von Vodafone und auch zur App des Unternehmens, weil die Webseite sehr viel einfacher zu erreichen ist. Wir empfehlen daher die Webseite als Lesezeichen zu speicher, wenn man Vodafone Prepaid Kunde ist und auch allgemein als Vodafone Kunden kann es nicht schaden, diese Webseite schnell aufrufen zu können. Allerdings muss man dazu immer eine passende Simkarte nutzen, ohne richtige Sim gibt es nur eine Fehlermeldung:

Bei Zugriff ohne Simkarte gibt es ebenfalls nur eine Fehlermeldung.

Wer wissen will, ob center.vodafone.de im eigenen Tarif zur Verfügung steht, sollte die Webseite einfach aufrufen. Funktioniert dies ohne Probleme, kann man weiterhin diese Webseite zur Verwaltung nutzen. Falls nicht hat man auch keinen Nachteil, Sperrungen oder Ähnliches gibt es in dem Fall nicht.

Vodafone prüft die Zugriffsberechtigung an dieser Stelle über die Simkarte. Mit der Webseite center.vodafone.de kann man dann die Daten der jeweiligen Sim verwalten, aber auch nur dieser Sim. Das bedeutet auch, wenn die Simkarte weg ist (gestohlen oder verloren) steht diese Möglichkeit nicht mehr zur Verfügung. Umgekehrt können Dritte, die im Besitz der Sim sind, darüber weitere Tarifoptionen usw. buchen.

HINWEIS: Die center.vodafone.de lässt sich ohne Datenvolumen aufrufen, man braucht aber natürlich dennoch eine Netzverbindung. Ohne Mobilfunk-Netz ist der Zugriff auch auf diese Seite nicht möglich. Bei Problemen mit Netz und Empfang haben wir diesen Artikel zusammengestellt: Kein Netz und kein Empfang – das kann man tun.

Probleme und Schwierigkeiten mit center.vodafone.de

Der Abruf von center.vodafone.de ohne Datenvolumen kann recht lange dauern, da die Geschwindigkeit der Datenverbindung dann sehr langsam ist. Das kann zu Abbrüchen führen. Einige Nutzer berichten auch von Fehlermeldungen beispielsweise:

„Entschuldigung… Leider ist bei der Bearbeitung ein Fehler aufgetreten.“

Generell ist die Seite aber recht stabil und gut zu erreichen, wenn man center.vodafone.de nicht mehr aufrufen kann (und auch keine Fehlermeldung kommt) gibt es meistens andere Probleme im Netz.

Im Forum schreibt ein Mitarbeiter einige Tipps zur Nutzung der Seite auf:

  • Der folgende Link funktioniert nur, wenn Euer Smartphone/Tablet in unserem Mobilfunknetz eingeloggt ist. Im WLAN klappt es nicht. Ich empfehle Euch für’s Smartphone/Tablet unsere MeinVodafone App. Ihr habt die App noch nicht? Dann schaut mal hier.
  • Gebt über Euren Browser bitte folgende Adresse ein: center.vodafone.de Ihr landet dann auf unserer Buchungsseite und könnt dort auch Euren Verbrauch einsehen. Dazu scrollt Ihr etwas weiter runter und klickt auf das Schlagwort „Verbrauch“. 
  • Bei LTE-Zuhause-Anschlüssen funktioniert die oben genannte Buchungsseite auch im WLAN. Hierüber könnt Ihr ebenfalls Euren aktuellen Verbrauch einsehen und ggf. neues Datenvolumen hinzubuchen.

Generell kann man die Seite aber nur sinnvoll aufrufen, wenn man einen Tarif im Vodafone Netz nutzt und eine Simkarte verwendet (kann auch in einem Homespot sein). Die Technik ist dabei weitgehend egal, es geht um die genutzt Simkarte und damit um den passenden Vodafone Tarif.

Cell Broadcast – das steckt hinter der Technik

Cell Broadcast – das steckt hinter der Technik – Im Zuge von Notfällen und Katastrophen wird immer wieder auch die Forderung laut, die Menschen per Handy und Smartphones zu warnen. In Deutschland wird dies häufig über Warn-Apps realisiert, es gibt aber eine Technik, mit der man dies auch ohne separate App durchführen kann: Cell Broadcast. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Möglichkeit, eine Nachricht an alle Geräte im Netz zu senden und damit eine Warnung auf alle aktiven Smartphones zu pushen.

HINWEIS: Cell Broadcast kann generell in allen Netzen genutzt werden, wenn die Anbieter die entsprechende Technik anbieten. Ist das der Fall macht es keine Unterschied, ob man das D1 Netz nutzt, das D2 Netz von Vodafone oder das O2 Netz.

Im Ausland gibt es diese Lösungen bereits, daher kann es durchaus sein, dass man im Ausland solche Meldungen bekommt (wenn man mit etwas Pech in einer Region unterwegs ist, in der Warnmeldungen verschickt werden müssen).

Wie funktioniert Cell Broadcast?

Die Cell Broadcast Nachricht ähnelt dabei einer SMS, ist aber keine SMS. Es wird beispielsweise keine Rufnummer des Empfängers benötigt, die Technik pusht die Mitteilung direkt auf alle Geräte in der jeweiligen Funkzelle – unabhängig von Rufnummer, Tarif, Anbieter und selbst dem Handy. Die Nachricht ist dabei auf 1395 Buchstaben begrenzt, pro Nachricht sind 93 Zeichen möglich, 15 Nachrichten lassen sich maximal kombinieren. Es lassen sich also deutlich mehr Informationen als in einer normalen SMS unterbringen, komplett unbegrenzt ist das System aber auch nicht.

Die Telekom erklärt die Funktionsweise wie folgt:

Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst zum Versenden von SMS-ähnlichen Nachrichten an alle Mobiltelefone innerhalb einer Funkzelle oder einer Gruppe von Funkzellen im jeweiligen Mobilfunknetz. Die Einführung erfordert Vorsysteme. Es muss ein „Cell Broadcast Center“ implementiert werden, über das zielgerichtet der Versand von Warnmeldungen angestoßen wird. Zudem muss das System gegen Angriffe Dritter geschützt werden, um den Versand falscher Meldungen zu vermeiden.

Der Nachteil an diesem System: man weiß als Absender nicht, wie viele Nutzer die Nachricht wirklich empfangen und gelesen haben. Nur weil sie auf einem Gerät angekommen ist, muss noch lange der Nutzer nicht draufgeschaut haben. Eine Rückmeldung oder Bestätigung des Empfangs gibt es bei Cell Broadcast leider nicht.

Cell Broadcast ist dabei in allen Netzstandards verfügbar, man kann die Technik also sowohl im 2G, 4G als auch im 5G Netz nutzen. 3G wird ebenso unterstützt, ist aber bei vielen Netzbetreibern bereits wieder abgeschaltet. Generell bedeutet dies aber auch: ohne Mobilfunk Empfang gibt es auch kein Cell Broadcast. Warnungen über dieses System müssen also verschickt werden, so lange die Infrastruktur noch funktioniert. Ist das Mobilfunk-Netz down nützt auch Cell Broadcast nichts mehr.

Cell Broadcast in Deutschland

In Deutschland wird Cell Broadcast bisher noch nicht aktiv genutzt. Nur wenige Anbieter unterstützen diesen Dienst und daher ist im Notfall bisher der Dienst noch keine Alternative.

UPDATE: Mittlerweile soll es gar keinen aktiven Mobilfunk-Anbieter mehr geben, der Cell Broadcast in Deutschland unterstützt. Einen Überblick darüber gibt es leider nicht. Deutschland setzt stattdessen auf andere Techniken wie beispielsweise die Warn-Apps des Katastrophenschutzes. Zukünftig soll aber dieses System für alle Netze aufgebaut werden.

Die Bundesnetzagentur schreibt dazu selbst:

Durch das Aufbauhilfegesetz 2021 wurde zum 1. Dezember 2021 ein neuer § 164a in das TKG eingefügt, der Vorgaben zu öffentlichen Warnungen enthält. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (19. Legislaturperiode) hat im Einvernehmen mit BMI und BMVI und unter Beteiligung von BNetzA und BBK die Mobilfunk-Warn-Verordnung erarbeitet. Die Verordnung ist am 7. Dezember 2021 in Kraft getreten. Die Verordnung regelt die grundlegenden technischen Anforderungen und die organisatorischen Rahmenbedingungen für die Aussendung der Warnungen sowie die damit korrespondierenden Aufgaben der BNetzA. Die technischen Detailregelungen wurden nun in einer Technischen Richtlinie der BNetzA – der TR DE-Alert – festgelegt.

Wann genau dies umgesetzt ist und daher flächendeckend Cell Broadcast Warnungen auch in Deutschland zur Verfügung stehen, ist bisher aber leider noch nicht absehbar. Der Zeitrhorizont ist aber bereits festgelegt: Die Mobilfunknetzbetreiber müssen die Cell Broadcast-Technologie nunmehr innerhalb eines Jahres in ihren Netzen einbauen.

Die passenden Geräte sind seit vielen Jahren auf dem Markt und unterstützen teilweise bereits seit 1996 diese Technik. Lauf dafu waren die ersten Modelle mit Cell Broadcast:

  • Alcatel HC800
  • Bosch (u.a. GSM 909 DUAL S)
  • Ericsson: alle Modelle seit dem GH688 (u.a. GA628, GA688, GF786, GF788/788e), T18
  • (ältere) Mannesmann-Typen: Car 2013, Car 2014, 4014, 4015, 4025, 4026, 4044, 4045, 4046 (und andere; baugleich mit Markenhandys verschiedener Hersteller)
  • Motorola 2200, 2500, 5200, 6200, 6300, 7200, 7500, 8200, 8400, 8700, 8900, SlimLite, StarTac (70, 85, 130), d160, d460 und d520
  • NEC G9 und G9D, NEC DB2000
  • Nokia 1610, 2110, 2110i, 3110, 3210, 5110, 6080, 6081, 6090, 6110, 7110, 8110, 8110i, 8810, 9000i, 9110 und alle neueren
  • Panasonic G400, G450, G500, G600
  • Philips Genie
  • Samsung SGH-800
  • Siemens: S10, SL10, E10D, S10D active, S6D power sowie C10 D und andere
  • Sony CMD-X 2000, CMD-Z1
  • AEG 9082, Dancall HP2701, Hagenuk Global, Mitsubishi MT430

Nachfolgermodelle und neuere Geräte unterstützen diese Technik dann natürlich auch. Die deutschen Handys wären also bereits seit vielen Jahren in der Lage, Warnungen per Cell Broadcast zu empfangen.

Cell Boradcast im Video

Diese Apps helfen: Welche Nummer gehört zu welchem Netz?

Diese Apps helfen: Welche Nummer gehört zu welchem Netz? – Wer nicht sicher ist, welches Netz die eigene Rufnummer oder die eines Freundes benutzt, der kann das per Netzabfrage herausbekommen. Als Fachbegriff wird hierfür gerne „Zielnetz-Abfrage“ genutzt. Neben Servicenummern der vier großen Netzbetreiber geht das auch mit Apps. Teilweise werden auch direkt die einzelnen Anbieter mit genannt, das ist aber weniger zuverlässig als die Netzansage. Daher sollte man sich zumindest auf die Anbieterdaten nicht direkt verlassen. Wir haben einige Apps beispielhaft vorgestellt.

Man kann damit sehr einfach herausfinden, in welchem Netz eine Rufnummer angesiedelt ist und natürlich kann man damit auch die eigene Rufnummer schnell testen, falls man sich nicht sicher ist, in welchem Mobilfunk-Netz man selbst telefoniert.

HINWEIS: Bei Spam oder Ping Anrufen helfen die Apps nur bedingt weiter. Wenn solche Probleme auftauchen sollte man besser auf richtige Anti-Spam Apps setzen. Unbekannte Nummern sollte man dazu nicht zurückrufen, denn die Gefahr (vor allem bei Auslandsvorwahlen) ist hoch, dass bei teureren und gefährlichen Rufnummern landet.

Schnell und einfach: Netzabfrage-Rufnummern

Wer schnell und gratis herausfinden will, welches Netz eine Handynummer nutzt, sollte nicht direkt auf Apps zurückgreifen, da man diese erst installieren muss. Schneller geht die Abfrage mit folgenden Nummern:

  • Telekom: Nummer 4387 + Eingabe der gesuchten Handynummer (für Suchen aus dem Telekom Netz)
  • Vodafone: Nummer 12313 + Eingabe der gesuchten Handynummer (für Suchen aus dem Vodafone Netz)
  • O2: SMS mit Inhalt NETZ + gesuchte Handynummer an 4636 (für Suchen aus dem O2 Netz)
  • Festnetz: Nummer 0800 5052090 + gesuchten Handynummer wählen (netzunabhängig)

Diese Rufnummern sind kostenlos, haben aber einen Nachteil: Die Nutzung ist umständlich, da man erst die jeweilige Kurzwahl und dann noch die gesuchte Rufnummer eintippen muss. Das dauert lange und wird sehr mühselig, wenn man mehrere Nummern auf das jeweilige Netz testen will.

Bei Anbietern mit mehreren Netzen (beispielsweise beim Klarmobil Netz oder beim Mobilcom-Debitel Netz) wird immer das Netz der jeweiligen Rufnummer übergeben. Die Abfrage erfolgt also immer für die jewielige Rufnummer und nicht für den Anbieter, der dahinter steht.

Diese Apps helfen: Welche Nummer gehört zu welchem Netz?

Apps zur Netzabfrage und zur Ermittlung des Zielnetzes sind vor allem dann sinnvoll, wenn man mehrere Rufnummern abfragen will oder immer mal wieder die Netze prüft. Mittlerweile gibt es kostenlose und kostenpflichtige Versionen und vor allem bei den kostenpflichtigen Varianten gibt es eine interessante Funktion: man kann für das gesamte Telefonbuch bzw. die Kontakt anzeigen lassen, welches Netz hinter eine Nummer steckt. Das ist vor allem wichtig, weil die Kontakte ihre Nummern natürlich auch in anderen Netze mitnehmen können.

  • Die App „Providercheck“ gibt es kostenlos im Google Playstore für Androidhandys. Mit ihr kann man ganz unkompliziert feststellen, welches Netz eine Rufnummer nutzt. Das abgefragte Netz wird im Telefonbuch dargestellt, unbegrenzt viele Abfragen stehen kostenfrei zur Verfügung. Wer noch mehr Funktionen braucht, kann auch zur kostenpflichtigen PRO-Version greifen.
  • Auch die App „PIMP – People in my Pocket“ im Applestore hilft dabei, festzustellen, welches Netz eine Rufnummer nutzt. Sie kostet einmalig 89 Cent. Zusätzlich zum Netz erkennt diese App auch sehr viele Discountanbieter. Die Verteilung der Netze auf die Nummern in Telefonbuch kann man sich in übersichtlichen Statistiken anzeigen lassen.
  • Mit der App „Mobilfunkbetreiber“ (in englisch auch Mobilcarriers) kann man sich direkt bei Anruf Betreiber und die Region des Gesprächspartners anzeigen lassen. Auch Spam-Schutz bietet die App an, so dass bekannte Spam-Rufnummern kein Problem mehr sind. Die App selbst ist kostenfrei. In den Bewertungen wird aber darauf hingewiesen, dass die App wohl Probleme mit portierten Rufnummern hat. Wirklich hilfreich ist sie dabei nur bei Rufnummern im originalen netz.
  • UPDATE: Diese App scheint nicht mehr zur Verfügung zu stehen – Die App „Netzfinder“ gibt es sowohl im Google Playstore (kostenlos) als auch im Applestore (aktuell 89 Cent pro Monat oder 2,69 Euro für sechs Monate). Für die Abfrage selbst entstehen in beiden Stores allerdings keine Kosten. Auf Wunsch kann man eine Nummer entweder von Hand eingeben oder gleich das ganze Telefonbuch überprüfen lassen.

Video: Rufnummer (Zielnetz) Abfrage mit der Zielnetz App

Gefährliche Rufnummern – hier sollen Sie auf keinen Fall zurückrufen!

Gefährliche Rufnummern – hier sollen Sie auf keinen Fall zurückrufen! – Handys und Smartphone aber auch der Festnetz-Anschluss sind mittlerweile leider auch für Spammer und Betrüger zu sehr interessanten Kontaktmöglichkeiten geworden, denn man kann darüber fast jeden Verbraucher erreichen und das oft auch extrem günstig. Daher gibt es mittlerweile viele Ping Anrufe, bei denen versucht wird, die Nutzern zu Rückrufen auf besonders teure Rufnummern zu verleiten oder mit SMS Spam (beispielsweise Paketankündigungen) wird versucht, an persönlichen Daten und Zugangsdaten von Verbrauchern zu kommen.

Eine vergleichsweise neue Masche in diesem Zusammenhang sind sogenannte Robo-Calls. Bei werden Nutzer automatisch angewählt und per Bandansage (meistens mit einer Roboterstimme) angesprochen. Oft wird von angeblich missbrauchten Ausweisdokumenten gesprochen und die Nutzer sollen doch bitte eine Rufnummer zurückrufen oder sich direkt mit einem angeblichen Mitarbeiter verbinden lassen. Dann wird im Gespräch versucht, an Zugangsdaten und Zahlungen zu gelangen.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, wo man sich über besonders problematische und gefährliche Rufnummern informieren kann und wo sich prüfen lässt, ob ein Rückruf sinnvoll ist oder auch nicht. Generell ändern sich die Rufnummern dabei vergleichsweise schnell. Um auf den aktuellen Stand zu bleiben lohnt es sich daher, ab und an zu prüfen, welche neuen Rufnummern dazu gekommen sind. Das Internet und auch die Spammer passen sich leider vergleichsweise schnell an.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Gefährliche Rufnummern – hier sollen Sie auf keinen Fall zurückrufen!

Die Bundesnetzagentur (als Aufsichtsbehörde im Mobilfunk-Bereich) veröffentlicht immer wieder aktuelle Informationen über Rufnummern, gegen die Maßnahmen verhängt wurden. Die neusten Maßnahmen sehen dabei wie folgt aus.

Bescheid vomRufnummerKategorieMaßnahme
05.05.2022035255234928Internet PopUpAbschaltung der Rufnummer zum 10.05.2022
05.05.202203022046794Internet PopUpAbschaltung der Rufnummer zum 10.05.2022
04.05.202208000008646Internet PopUpAbschaltung der Rufnummer zum 10.05.2022
03.05.2022015908501588UmgehungsmodellAbschaltung der Rufnummer zum 09.05.2022
03.05.2022015208492257UmgehungsmodellAbschaltung der Rufnummer zum 09.05.2022
03.05.2022036451123618Internet PopUpAbschaltung der Rufnummer zum 09.05.2022
03.05.20220021893043599, 00224627373199, 00227972000018, 00240624380899, 0024107493299, 00243971749699, 00245977554099, 00316130539212, 00316558579850, 00316864249466, 00351910879935, 00351915279969, 00351926858928, 00351927778837, 00358443144099, 00375256493995, 00375256493996, 00375256493999, 00375290815797, 00375290815798, 00375290815799, 00375295498807, 00380507989589, 00380673891790, 00380912283098, 00380927568002, 00380940882995, 0038344224999, 0038345517794, 0038345517797, 0038345517798, 0038345517799, 0038349288299, 0038349869399, 0038970312599, 0038971608499, 0050557900759, 0050928120163, 0050934368697, HackingIsoliertes Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot sowie Auszahlungsverbot  vom 22.04.2022 bis 25.08.2022
03.05.20220050934368698, 0050934368699, 0050934506199, 0050934626493, 0050934626494, 0050934626495, 0050934626496, 0050934626497, 0050934626498, 0050934626499, 0050935770179, 0050944379198, 0050944904398, 0050944904399, 0050944930393, 0050944930397, 0050944930398, 0050944930399, 0050946675549, 0056322553735, 00790395179896, 008501914851998, 0085023818799, 0085088877099, 0099313491015, 0099346179230, 0099366844440, 0099366952030, 0099366952032, 0099366952034, 0099366952035, 0099366952600, 0099368843030, 0099368843032, 0099368843610, 0099369845759HackingIsoliertes Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot sowie Auszahlungsverbot  vom 22.04.2022 bis 25.08.2022

Die kompletten Maßnahmen gegen alle Rufnummern, die in Zusammenhang mit Spam oder Betrugsversuchen stehen, gibt es hier.

Auch in Österreich gibt es eine solche Liste mit aktuell problematischen Telefon-Nummern und auch hierfür ist die Aufsichtsbehörde zuständig. Es kann durchaus sinnvoll sein, sich auch dort zu informieren, denn oft werden solche Rufnummern nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland genutzt. Die aktuellen Warnungen sehen wie folgt aus:

NummerZeitraum
+38267März 2022, April 2022, Mai 2022
+3876Februar 2022, März 2022, April 2022, Mai 2022
+38162, +38163Oktober 2021, November 2021, Dezember 2021, Jänner 2022, Februar 2022, März 2022
+3897Oktober 2021, November 2021, Dezember 2021, Jänner 2022, Februar 2022, März 2022
+3556Oktober 2021, November 2021, Dezember 2021, Jänner 2022, Februar 2022

Die komplette Liste gibt es hier.

Bei Auslandvorwahlen immer kritisch sein

Betrugsversuche werden oft unter Vorwahlen aus dem Ausland gestartet, da viele Nutzer diese Rufnummern nicht direkt zuordnen können und die Regulierung von Rufnummern in einigen Ländern auch etwas weniger stringent ist als in Deutschland.

Daher berichten Verbraucher immer wieder von Calls aus dem Ausland, die versuchen, Immobilienangebote zu erfragen, Kryptowährungen zu verkaufen oder einfach nur vorgehen, der IT Support von Microsoft zu sein. Besonders oft werden aktuellen die Vorwahlen 0044 (UK) und auch 0041 (Schweiz) genutzt, aber auch die 0039 oder die 0032 sind oft in diesem Zusammenhang erwähnt.

Die Verbraucherzentrale schreibt daher in den Tipps zum Umgang mit solchen Rufnummern:

  • Gehen Sie bei ausländischen Nummern nicht ans Handy, wenn Sie keinen Anruf aus dem Ausland erwarten.
  • Rufen Sie unbekannte Rufnummern nicht zurück.
  • Sperren Sie die Rufnummer, damit Sie davon keine Anrufe und SMS mehr erhalten. Eine Garantie dafür, dass Sie dann Ruhe haben, gibt es allerdings nicht. Denn die Anrufer können ihre Nummern leicht wechseln. Und Achtung: Durch die Sperre wird nicht verhindert, dass Sie die Nummer weiterhin zu hohen Kosten anrufen können.
  • Auf der Maßnahmenliste der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob bereits ein „Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung“ vorliegt. In dem Fall müssen Sie die angefallenen Kosten auf Ihrer Telefonrechnung nicht zahlen. Falls die Nummer nicht aufgeführt ist, können Sie sie bei der Bundesnetzagentur melden.

Generell sollte man bei Auslandsvorwahlen prüfen, ob es einen plausiblen Grund für einen Anruf gibt. Das kann beispielsweise ein gebuchter Anruf in diesem Land sein oder auch geschäftliche Kontakte. Auch Freunde und Bekannte vor Ort können anrufen und dann hat das natürlich nichts mit Spam zu tun. Gibt es keinen so einen Grund, lohnt sich ein Rückruf wahrscheinlich nicht.

HINWEIS: Anrufe auf Nummern aus dem Ausland werden nicht von normalen Allnet Flat erfasst und auch Minutenpakete erfassen diese Gespräche nicht. Stattdessen werden die Verbindungen mit separaten Auslandtarifen erfasst. Es gibt zwar mittlerweile Höchstgrenzen für die Kosten, aber für Anrufe auf Nummern aus dem Ausland zahlt man in der Regel immer noch extra.

Auch deutsche Rufnummern teilweise ein Problem

Es gibt leider auch in Deutschland genug Spammer, daher gibt es auch mit deutschen Rufnummern immer wieder Probleme. Oft werden dabei über angebliche Gewinnspiele versucht, Daten abzugreifen oder es wird unerlaubte Werbung gemacht.

Bei clever-dialer schreibt man zu den aktuellen bekannten Rufnummern mit Problemen:

Die Türen und Fenster werden weit aufgerissen, um den Frühling nun endlich vollkommen in die Häuser und Herzen zu lassen. Doch steckt die gute Laune nicht jeden an: Betroffene berichten von schlecht gelaunten oder sogar aggressiven Spam-Betrügern, weil sie am Telefon nicht ihren Willen bekommen haben. Sie lassen dennoch nicht locker. Besonders beliebt ist es in diesem Monat gewesen, User von vermeintlichen Gewinnspielen zu überzeugen, wie es bei der 015217828228 der Fall war. Neu hingegen waren die Anrufe einer angeblichen „Mahnstelle in Berlin“ (015783349220), welche sich wegen eines Mahnverfahrens bei den Angerufenen meldete. Clever Dialer, die App für Spam-Schutz und Anruferkennung, listet die Top 10 der nervigsten Telefonnummern im April, von denen vier bereits zu alten Bekannten gehören: Die Plätze eins, zwei, vier und sieben waren bereits im März Teil des Rankings.

Bei unbekannten Rufnummern sollte man daher auch kritisch und vorsichtig sein, wenn es deutsche Mobilfunk-Nummern und Festnetznummern sind. Dazu besteht immer die Gefahr von Anrufer-Spoofing. Dann ist die angezeigt Rufnummer manipuliert und entspricht gar nicht der tatsächlichen Anrufernummer.