Rufnummer und Vorwahl – das sollte man dazu wissen

Rufnummer und Vorwahl – das sollte man dazu wissen – Wer in Deutschland Telefon und Handy nutzt, wird meistens auch damit konfrontiert, dass es zu den Rufnummern in der Regel noch eine Vorwahl gibt. Nur in wenigen Ausnahmen ist dies nicht der Fall.

Die Vorwahlen haben sich historisch vor allem deswegen entwickelt, weil es notwendig war, bestimmte Abrechnungen einzuführen und unterscheidbar zu machen. Daher wurden ausländische Rufnummern immer mit 00 abgewählt. Auf diese Weise konnte im System einfach hinterlegt werden, dass für die 00 einen gesonderte Abrechnung und ein extra Tarif gewählt wurden.

In Deutschland kennen die meisten Verbraucher derzeit zwei Vorwahlen-Systeme, die parallel nebeneinander laufen (und eigentlich sind die mobilen Vorwahlen in die normalen Vorwahlen integriert):

  • die Ortsvorwahlen aus dem Festnetz Bereich
  • die mobilen Vorwahlen für die Handyrufnummern – erkennt man an der 01 als vorangestellte Ziffern (nach der Länderkennung)

Daneben gibt es noch die Länderkennung +49 bzw. 0049 für Deutschland. Diese muss nur genutzt werden, wenn man eine deutsche Rufnummer aus dem Ausland anrufen möchte und dann wird die 0 als erste Ziffer der normalen Vorwahl weggelassen.

Vorwahlen Überblick Bundesnetzagentur
Vorwahlen Überblick Bundesnetzagentur

Die Ortsvorwahlen nach Bereichen geordnet

Die Vorwahlen haben nicht alle einen Ortsnetzbezug, aber die meisten Vorwahlen sind bestimmen regionalen Bereichen zugeordnet. Die Aufteilung sieht dabei wie folgt aus:

  • Vorwahlbereich 00 – Verbindungen ins Ausland und in ausländische Mobilfunk- und Festnetze (beispielsweise die 0039 für Rufnummern aus Italien, die 0032 aus Belgien oder auch die 0045 für Dänemark)
  • Vorwahlbereich 01 – Mobilfunk-Rufnummern und Sonderrufnummern verschiedenster Bereiche
  • Vorwahlbereich 02 – Nordrhein-Westfalen (außer Nordost), Rheinland-Pfalz (Nord), Hessen (Dillenburger Raum)
  • Vorwahlbereich 03 – Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Niedersachsen (Amt Neuhaus) – die neuen Bundesländern wurden nach der Wiedervereinigung in diesen Bereich eingegliedert
  • 032 – Nationale Teilnehmerrufnummern ohne Ortsnetzbezug (beispielsweise für VoIP Einwahlnummern). Man sollte diese Rufnummern aber nicht mit den internationalen Rufnummern wie 0033 oder 0034 verwechseln. 032 steht für deutsche VoIP Anschlüsse und wird daher auch dementsprechend abgerechnet.
  • Vorwahlbereich 04 – Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen (Küste) Vorwahlbereich 05 – Nordrhein-Westfalen (Nordost), Niedersachsen (ohne Küste), Hessen (Nord)
  • Vorwahlbereich 06 – Saarland, Rheinland-Pfalz (Mitte, Nord [hier auch Grenzorte im Süden von Nordrhein-Westfalen]), Hessen (Mitte, Ost, Süd), Baden-Württemberg (Raum Mannheim/Heidelberg), Bayern (Raum Aschaffenburg)
  • Vorwahlbereich 07 – Baden-Württemberg, Südpfalz, Bayern (Raum Neu-Ulm)
  • 0700 – Persönliche Rufnummern ohne Ortsnetzbezug
  • Vorwahlbereich 08 – Südliches Bayern
  • 0800 – Kostenfreie Rufnummern ohne Ortsnetzbezug
  • Vorwahlbereich 09 – Nördliches Bayern, Baden-Württemberg (Raum Wertheim), Hessen (Kalbach, LK Fulda und Seckmauern, Odenwaldkreis)

In den Ortsnetzen kann die Vorwahl in der Regel weg gelassen werden. Wer also nur im eigenen Ort telefoniert, kann einfach die Rufnummer wählen. Das gilt aber nur aus dem Festnetz heraus. Im mobilen Bereich muss immer die Vorwahl mit angegeben werden, da Mobilfunk als extra Netz gilt und daher nicht ins normale Orts-Vorwahlennetz mit integriert ist.

Die Ortsnetze sind dabei relativ fest, aber es werden auch immer wieder Grenzen in kleinen Bereichen verschoben und dann können sich Vorwahlen ändern. In der Regel sind davon aber nur wenige Rufnummern betroffen, oft werden auch Änderungen vorgenommen, die gar keine Rufnummern betreffen. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Die Bundesnetzagentur plant weitere Änderungen von Ortsnetzgrenzen, bei denen jedoch keine bestehenden Anschlüsse betroffen sind. Die geplanten Änderungen werden hier in Form von GIS-Daten veröffentlicht, damit Betreiber von Telekommunikationsnetzen prüfen können, ob tatsächlich keine bestehenden Anschlüsse betroffen sind.

Was sagen die Handy-Vorwahlen über das Netz aus?

Im mobilen Bereich sind die Vorwahlen der jeweiligen Rufnummern nach bestimmten Netzen getrennt. Die Telekom (D1 Netz), Vodafone (D2 Netz) und o2 (O2 Netz) haben also bestimmte Rufnummernkreise und Vorwahlen, die sie vergeben können. Allerdings gilt diese Zuordnung nur dann wirklich zuverlässig, wenn die Rufnummern gerade erst vergeben wurden.

Mittlerweile können Kunden ihre Rufnummern zu anderen Anbieter mitnehmen und das gilt auch für die Vorwahlen. Daher kann eine Telekom Rufnummer auch ins O2 Netz mitgenommen werden und eine Vodafone Rufnummer bei der Telekom landen. Die Vorwahl selbst sagt also inzwischen nicht mehr zuverlässig aus, in welchem Netz eine Nummer gerade aktiv ist. Man sieht lediglich noch, dass es sich um eine Mobilfunk-Rufnummer handelt, wenn die 01 davor steht.

NetzbetreiberHandyvorwahlen
Deutsche Telekom01511, 01512, 01514, 01515, 01516, 01517, 0160, 0170, 0171, 0175
Vodafone01520, 01522, 01523, 01525, 0162, 0172, 0173. 0174
O201590, 0176, 0179 – ehemals Eplus: 01570, 01573, 01575, 01577, 01578, 0163, 0177, 0178

So fragt man das Netz bei mobilen Rufnummern und Vorwahlen ab

Da man aus der Vorwahl einer Handynummer nicht mehr das Netz zuverlässig ermitteln kann, bieten die Netzbetreiber Abfragemöglichkeiten für die jeweiligen Netze an. Damit kann man vor einem Anruf prüfen, welches Handynetz eine Nummer nutzt – beispielsweise dann, wenn man einen Tarif hat, der in ein bestimmtes Netz besonders günstig ist. Allerdings nutzen mittlerweile die meisten Verbraucher Allnet Flat mit gleichen Konditionen in alle Netze, daher ist diese Unterscheidung nicht mehr ganz so wichtig.

Folgende Nummern stehen zur Verfügung:

  • Deutsche Telekom: Anruf über die Kurzwahl 4387. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch die Telekom das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Telekom Netz kostenfrei.
  • Vodafone: Anruf über die Kurzwahl 12313. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch Vodafone das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Vodafone Netz kostenfrei.
  • O2: SMS mit „Netz Rufnummer“ an die Kurzwahl 4636 senden. „Rufnummer“ muss in der SMS durch die Nummer, die man abfragen will, ersetzt werden. Man bekommt danach eine SMS mit dem passenden Netz zugeschickt. Diese SMS ist kostenfrei. Ehemalige Eplus Kunden können nun ebenfalls die O2-Abfrage mit nutzen (ebenfalls kostenlos).

Deutsche Vorwahlen aus dem Ausland: die 0 muss weggelassen werden

Wer vom Ausland nach Deutschland telefonieren will, muss die Länderkennung (+49 oder 0049) vorwählen. Die ist sowohl für Gespräche ins Festnetz als auch ins Mobilfunk-Netz notwendig. In solchen Fällen wird dann die 0 vor der jeweiligen Ortsvorwahl und auch vor der mobilen Vorwahl weggelassen.

Aus der

  • 030 23125 000 wird dann die +49 30 23125 000

und aus

  • 0152 28817386 wird die +49 152 28817386

Die Null muss auch in Deutschland weggelassen werden, wenn man die Ländervorwahl nutzt. Das ist auch innerhalb von Deutschland möglich (aber nicht notwendig).

Nur eine kostenlose Vorwahl: die 0800

Die Vorwahl 0800 ist in Deutschland immer kostenfrei für den Anrufer. Die Kosten für den Anruf trägt der Empfänger.

0800-Nummern werden als Servicerufnummern bezeichnet. Sie werden häufig von Unternehmen für den Kundenservice verwendet.

Hier sind einige Beispiele für 0800-Nummern:

  • Kundenservice-Hotline von Unternehmen
  • Informations-Hotline von Behörden
  • Notrufnummern (110, 112)

Wenn Sie eine 0800-Nummer anrufen, sollten Sie darauf achten, dass Sie die richtige Vorwahl verwenden. In Deutschland werden auch 0800-Nummern mit einer zusätzlichen Null verwendet, z. B. 0800 111 2222. Diese Nummern sind ebenfalls kostenfrei für den Anrufer.

In anderen Ländern können 0800-Nummern kostenpflichtig sein. Daher sollten Sie sich vor dem Anruf informieren, ob die Nummer kostenfrei ist.

Hier sind einige Tipps, um zu überprüfen, ob eine 0800-Nummer kostenfrei ist:

  • Fragen Sie den Anrufer, ob die Nummer kostenfrei ist.
  • Suchen Sie die Nummer im Internet und lesen Sie die Informationen zum Tarif.
  • Verwenden Sie eine App, die 0800-Nummern erkennt.

Es gibt einige Apps, die 0800-Nummern erkennen und Ihnen anzeigen, ob die Nummer kostenfrei ist. Diese Apps können hilfreich sein, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine 0800-Nummer kostenfrei ist.

Wann muss eine Vorwahl genutzt werden?

Die Auslandsvorwahl muss immer dann genutzt werden, wenn man aus einem fremden Netz in das jeweilige Land telefoniert (beispielsweise von Deutschland ins Ausland oder aus dem Ausland nach Deutschland).

Die Ortsvorwahl muss aus dem Mobilfunk-Netz immer vorgewählt werden und aus dem Festnetz dann, wenn man in ein fremdes Ortsnetz anrufen möchte. Bleibt man im gleichen Ortsnetz, kann man die Ortsvorwahl auf weglassen. Das gilt nicht, wenn es mehrere Vorwahlen für einen Stadt gibt, dann kann man die Vorwahl nur weglassen, wenn man im gleichen Vorwahlbereich bleibt.

Im mobilen Bereich muss man immer die mobile Vorwahl für Handynummern und im Festnetz die Ortsnetz-Vorwahl nutzen.

Ortsvorwahlen und Ländervorwahlen können verwechselt werden

Teilweise kann es bei Vorwahlen vorkommen, dass sich die Zahlenfolgen ähneln und dann Verwechslungen leicht passieren könnten. Das ist in einigen Fällen bei Ländervorwahlen und Ortsvorwahlen der Fall, die sich nur durch die führende Null unterscheiden. Das wird teilweise bei sogenannten Ping-Anrufen ausgenutzt um zu suggerieren, dass ein Anruf aus Deutschland kommt.

  • 0531 Braunschweig
  • 0053 Kuba

oder

  • 0261 Koblenz
  • 00261 Madagaskar

Generell sollte man immer genau hinschauen – sind zwei Nullen vorangestellt, geht es in der Regel immer ins Ausland. Aktuell gibt es vor allem Probleme mit Anrufen von der 0044 – wer keine Bekannten oder Verwandten in diesem Land hat, kann sicher davon ausgehen, dass es sich um einen Spam Anruf oder Betrugsversuch handelt.

Bei neueren Handys und Festnetzgeräten wird aber teilweise direkt angezeigt, aus welchem Land ein Anruf kommt, dann sind solche Verwechselungen nicht mehr so einfach möglich.

0310 Vorwahl – das steckt hinter dieser Rufnummer

Wofür wird die Vorwahl 0310 genutzt? – Die 0310 ist eine Servicenummer der Telekom, über die man die Preselection bei Ferngesprächen überprüfen kann. Für Ortsrufnummern steht die 0311 zur Verfügung.

WICHTIG: Die Rufnummer steht nur bei Festnetz-Anschlüssen zur Verfügung. Mobile Rufnummern kann man damit NICHT überprüfen.

Nur im Netz der Dt. Telekom ist die 0310 anwählbar und dort kostenfrei. Bei Anruf überprüft man, welche Telefongesellschaft bei abgehenden Telefonaten ins Ausland eingestellt ist. Dies ist u.a. nützlich bei Call-By-Call Telefonaten, wo bei so genannten Sparvorwahlen nicht immer wieder neue Einstellungen vorgenommen werden müssen.

Bei einem Anruf auf die 0310 (ohne weitere Ziffern) wird angesagt, welchen Anbieter der Anrufer nutzt. Das ist oft die Telekom oder Vodafone, wenn man Sparvorwahlen nutzt aber eventuell auch ein anderer Anbieter.

Da der 03-Nummernblock ist ansonsten Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen vorbehalten. Diese nutzen bei den lokalen Vorwahlen die 03 als Präfix. Die 0310 hat jedoch keinen Bezug zu den hier genannten Bundesländern, sondern ist eine für sich allein stehende Service-Nummer der Dt. Telekom.

HINWEIS teilweise wird die 0310 auch mit der Auslandsvorwahl der Niederlande verwechselt. Diese ist 0031 oder +31 und kann daher zu Verwirrungen führen, wenn man nicht genau hinschauen. Bei einer Auslandsvorwahl kommen danach aber weitere Ziffern, während die 0310 immer alleine gewählt wird.

Spam von Rufnummern mit der Vorwahl 0310

Die Vorwahl 0310 ist nur für eingehende Anrufe freigeschaltet und kann daher nicht für Anrufe auf andere Nummern genutzt werden. Daher gibt es auch vergleichsweise wenig Spam von dieser Rufnummer, Ping Anrufe, SMS Spam oder auch Schockanrufe mit Enkeltrick sind von dieser Vorwahl nicht bekannt. Man kann auch davon ausgehen, dass Anrufe mit dieser Vorwahl in Deutschland mit manipulierten Rufnummern arbeiten und daher sollte man an solche Anrufe gar nicht erst heran gehen.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Exkurs: Was bedeutet Preselection?

Preselection, auch Carrier Preselection oder Betreibervorauswahl genannt, bezeichnet in der Telekommunikation die Voreinstellung eines Telefonanschlusses auf eine bevorzugte Telefongesellschaft für den Aufbau von abgehenden Telefongesprächen.

Bei der Preselection sorgt Technik des Telefonanschlussbetreibers bei jedem vom Preselection-Telefonanschluss aus getätigten Anruf einer Teilnehmerrufnummer dafür, dass die Verbindung über das Netz des voreingestellten alternativen Anbieters geleitet wird.

Die Preselection ist in Deutschland seit dem 1. Juli 2003 im Rahmen der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes möglich. Sie bietet den Kunden die Möglichkeit, sich für einen günstigeren Anbieter zu entscheiden, ohne dabei den Telefonanschluss wechseln zu müssen.

Um Preselection zu nutzen, müssen Sie sich bei dem gewünschten Anbieter registrieren. Der Anbieter stellt Ihnen dann eine Preselection-Kennung zur Verfügung, die Sie bei Ihrem Telefonanschlussbetreiber hinterlegen müssen.

Sobald Sie die Preselection aktiviert haben, werden alle Ihre abgehenden Telefongespräche über das Netz des ausgewählten Anbieters geführt. Sie können die Preselection jederzeit wieder deaktivieren.

Die Preselection bietet folgende Vorteile:

  • Kostenersparnis: Sie können sich für einen günstigeren Anbieter entscheiden, ohne dabei den Telefonanschluss wechseln zu müssen.
  • Flexibilität: Sie können die Preselection jederzeit wieder deaktivieren.
  • Verbesserte Netzqualität: Sie können das Netz des Anbieters nutzen, das in Ihrem Gebiet die beste Netzqualität bietet.

Die Preselection ist eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen und die Netzqualität zu verbessern.

0158

Welches Netz hat die Vorwahl 0158? – Die Rufnummern werden anhand ihrer Vorwahlen an bestimmte Mobilfunk-Netze vergeben. Die ersten vier Ziffern einer Rufnummer sind dabei immer die Vorwahl und geben Auskunft darüber, in welchem Netz eine Rufnummer ursprünglich ausgegeben wurde. In einigen Fällen ist die Vorwahl auch fünfstellig und wird an bestimmte Discounter oder Prepaid-Anbieter vergeben. Die Vergabe erfolgt dabei durch die Bundesnetzagentur, die unter anderem auch für die Regulierung im Mobilfunk- und Telekommunikationsbereich zuständig ist. Bei der Ausgabe der Telefonnummern sind die Vorwahlen daher immer für bestimmte Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Eplus oder O2) reserviert.

Die Vorwahl 0158 ist derzeit nicht vergeben.

UPDATE Es gibt mittlerweile mit TelcoVillage einen Anbieter, der diesen Dienst nutzt. Unter esim.me kann man Tarife für eSIM buchen und das auch für Smartphones, die keine eSIM verbaut haben. Die Rufnummern nutzten dann die Vorwahl 015888 und danach die Rufnummer. Das ist aktuell der einzige Anbieter mit einer 0158 Vorwahl

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Was steckt hinter eSIM.me?

eSIM.me ist eine App, die es ermöglicht, eine eSIM auf einem Android-Smartphone zu verwenden, auch wenn das Smartphone nicht standardmäßig eSIM unterstützt.

Die App funktioniert, indem sie eine physische esim.me nanoSIM-Karte in das Smartphone einlegt und diese dann als eSIM verwendet. Danach kann man die eSIM Profile von anderen Anbietern und Tarife auf diese eSIM laden, auch wenn es gar keine fest verbaute Sim Karte gibt. eSIM.me simuliert eine virtuelle eSIM.

eSIM.me ist eine gute Option für Nutzer, die ein Android-Smartphone haben, das nicht standardmäßig eSIM unterstützt. Die App ist einfach zu verwenden und ermöglicht es Ihnen, eine eSIM zu verwenden, ohne ein neues Smartphone kaufen zu müssen.

Hier sind einige Vorteile von eSIM.me:

  • Macht nicht-eSIM-fähige Android-Smartphones eSIM-fähig: eSIM.me macht es möglich, eine eSIM auf einem Android-Smartphone zu verwenden, auch wenn das Smartphone nicht standardmäßig eSIM unterstützt.
  • Einfach zu verwenden: eSIM.me ist einfach zu verwenden und erfordert keine technischen Kenntnisse.
  • Günstig: eSIM.me ist relativ günstig.

Hier sind einige Nachteile von eSIM.me:

  • Physische SIM-Karte erforderlich: eSIM.me erfordert eine physische nanoSIM-Karte. Dies kann problematisch sein, wenn Sie Ihr Smartphone wechseln möchten.
  • Nicht alle Dienste funktionieren: eSIM.me unterstützt nicht alle Dienste, die auch von nativen eSIMs unterstützt werden.

Insgesamt ist eSIM.me eine gute Option für Nutzer, die ein Android-Smartphone haben, das nicht standardmäßig eSIM unterstützt. Die App ist einfach zu verwenden und ermöglicht es Ihnen, eine eSIM zu verwenden, ohne ein neues Smartphone kaufen zu müssen.

Vorsicht bei Vorwahl 0043: was steckt hinter Anrufen mit der Rufnummer +43 ?

Vorsicht bei Vorwahl 0043: was steckt hinter Anrufen mit der Rufnummer +43 ? – Immer mehr Nutzer in Deutschland berichten von Anrufen, die mit der Vorwahl 0043 getätigt werden und die von Rufnummern kommen, die man nicht kennt und auch nicht sofort zuordnen kann. In diesem Artikel wollen wir zeigen, was hinter solchen Anrufen stecken kann und was man beachten sollte, wenn man von einer Rufnummer mit 0043 als Vorwahl angerufen wurde.

Die Vorwahl wird dabei auf dem Smartphones und dem Telefon unterschiedlich angezeigt:

  • 0043
  • +43

In beiden Fällen handelt es sich aber um die gleiche Vorwahl und den gleichen Hintergrund.

Die 0043 ist dabei generell keine Spam-Rufnummer oder eine Vorwahl mit dubiosen Hintergrund, sondern die internationale Länder-Vorwahl für Österreich. Wer einen Anruf mit der 0043 als Vorwahl erhält, wird also aus der Alpenrepublik angerufen. Danach folgt meistens noch die Ortsvorwahl und dann die Rufnummer. Das kennt man so auch aus Deutschland:

Die zehn größten Städte Österreichs un deren Vorwahl:

RangStadtVorwahl
1Wien01
2Graz0316
3Linz0732
4Salzburg0662
5Innsbruck0512
6Klagenfurt am Wörthersee0463
7Villach04242
8Wels07242
9St. Pölten02742
10Dornbirn05572

Die Frage ist dann natürlich: gibt es einen sinnvollen Grund für so einen Anruf aus dem Ausland oder sitzt dahinter nur ein Call-Center? Wie beispielsweise bei Anrufen von der 0044 auch sollte man daher entscheiden: gibt es einen gute Grund, warum jemand aus Österreich anrufen sollte oder eher nicht?

Gute Gründe können in dem Fall beispielsweise sein, dass man einen Urlaub dort gebucht hat oder bekannte und Verwandte in Österreich hat. Generell kann man einen Anruf auch erst mal annehmen, denn allein dadurch passiert noch nichts. Selbst bei Spam-Anrufen kann man immer noch auflegen.

HINWEIS: Es gibt einige deutsche Ortsvorwahlen, die ähnlich aussehen. Beispielsweise hat Kiel die Vorwahl 0431 und auch unter der 0432 findet man einige Orte. Man sollte also genau prüfen – nur wenn eine doppelte Null davor steht oder direkt ein + vor der 43 ist es die Auslandsvorwahl von Österreich.

Spam und missbräuchliche Anrufe von 0043 Rufnummern

Leider gibt es immer wieder Hinweise, dass unter der Vorwahl auch eine ganze Reihe von Fake- und Spam-Anrufen durchgeführt werden. Daher ist bei dieser Vorwahl immer Vorsicht angebracht, die Maschen sind teilweise

Bei Giga schreibt man beispielsweise zu dieser Rufnummer:

Sobald die Telefonnummer 0043720880571 sich bei euch meldet, solltet ihr vorsichtig sein. Da versucht ein Unternehmen, euch mit einer äußerst dubiosen Masche hereinzulegen. GIGA hat zusammengetragen, was die Anrufer wollen.   Mit derselben Masche und einer sehr ähnlichen Nummer (+43720880770) versucht ein angebliches Immobilienunternehmen aus Österreich, seine deutschen Opfer auszunehmen. Die Anrufer mit der Telefonnummer 0043720880571 melden sich für gewöhnlich bei Personen, die vor längerer Zeit einmal bei einer Immobilienwebseite inseriert haben.

Und bei Anruf-Bewertung schreibt ein betroffener Nutzer:

Rufen seit Jahren auf meiner Nummer an, wegen einer Annonce auf eBay kleinanzeigen die ich mal leichtsinnigerweise mit sichtbarer Nummer geschaltet hatte. Auch nach Androhung juristischer Schritte und mehrfachen, an Deutlichkeit nicht zu überbietenden Wunsch der Löschung aus dem Verzeichnis kommen diese Anrufe eines Immobilienbüros. Offensichtlich werden die Daten teuer weiterverkauft ( Leads), die aber schon lange nicht mehr aktuell sind. Ich würde einem Makler, der sowas von unseriös auftritt und weit über 1000 Kilometer von meinem Bestand entfernt ist, NIE im Leben einen Auftrag zur Vermittlung geben. Komme selber aus der Branche und ärgere mich über dieses Wild-West, es trägt nur zu einem weiterhin schlechten Ruf meines Berufes bei. Ein Makler aus dem Kohlepott, Glück Auf!

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Die Bundesnetzagentur geht ab und an auch gegen die missbräuchliche Nutzung von Rufnummern mit der 0043 als Vorwahl vor. Beispielsweise wurden am 7. Dezember 2021 ein Inkassierungsverbote gegen eine solche Rufnummer verhängt – aufgelaufene Kosten für Anrufe dürfen damit nicht mehr in Rechnung gestellt werden. Auszug aus der Rufnummernliste für die Anordnung:

00380959681918, 00381655801010, 0038763267640, 0038763267641, 0038763267642, 00436768831160, 00593967885710, 006801265921, 006806556692, 0077007767636, 00994124048830, 00994400501013,

Aktuell sind vor allem zwei Maschen und Probleme bei Anrufen von der 0043 bekannt: Immobilien-Makler, die bei Nutzern anrufen, die Wohnungen inseriert oder danach gesucht haben und angebliche Microsoft Mitarbeiter, die Zugriff auf den eigenen Rechner haben wollen. In beiden Fällen sollte man direkt auflegen.

Sind Anrufe mit der 0043 gefährlich?

Wie oben bereits geschrieben gibt es eine ganze Reihe von guten Gründen, warum man von einer Rufnummer mit einer 0043 Vorwahl angerufen werden könnte. Generell sind Anrufe von der 0043 daher nicht gefährlich und nicht problematischer als Anrufe von Deutschland aus.

Man sollte aber in jedem Fall die generellen Regeln beachten, die zur Sicherheit am Telefon beitragen und die verhindern sollen, dass man wichtige Daten weitergibt:

  • keine persönlichen Daten angeben und vor allem keine Zahlungsdaten weitergehen. Falls danach gefragt wird, sollte man einen Rückruf vereinbaren und zwischenzeitlich prüfen, wie seriös die Rufnummer ist oder gleich selbst zurückrufen
  • keine URL am Rechner aufrufen, die am Telefon durchgesagt wird. Das betrifft auch IP Adressen. Am besten gar keinen Zugriff auf den Rechner zulassen und auch selbst nichts eintippen.
  • Ist man sich unsicher, was den Anrufer betrifft, dann Rückruf vereinbaren und sich zwischenzeitlich mit Freunden oder Bekannten kurzschließen und dort Rat einholen.

Generell sollte man also bei Anrufen von einer 0043 Nummer die gleichen Sicherheitshinweise beachten wie bei Anrufen von unbekannten deutschen Nummern auch.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

So erkennt man falsche Microsoft Anrufe

Bei Rufnummern mit der 0043 als Vorwahl kommt es immer wieder vor, dass angebliche Microsoft Mitarbeiter anrufen. In der Regel werden Probleme am eigenen Rechner vorgegeben, die man per Telefon-Support beheben möchte. Tatsächlich wird aber über Fernzugriff und manipulierte Internet-Adressen Malware auf dem Rechner installiert um dann persönliche Daten abzugreifen und Zahlungsinfos zu bekommen. Diese Maschen ist schon viele Jahre alt, wird aber immer noch genutzt.

Microsoft schreibt selbst zu Möglichkeiten, falsche Anrufe zu identifizieren:

  • Microsoft sendet keine unerwünschten E-Mails und führt keine unerwünschten Anrufe durch, um persönliche oder finanzielle Informationen anzufordern oder um Support für Fehler auf Ihrem Computer anzubieten. Jede Kommunikation mit Microsoft muss von Ihnen initiiert werden.
  • Wenn eine Popup-Nachricht oder eine Fehlermeldung mit einer Telefonnummer angezeigt wird, sollten Sie diese Nummer nicht anrufen. Fehler- und Warnmeldungen von Microsoft enthalten niemals Telefonnummern.
  • Der technische Support von Microsoft wird Sie niemals bitten, Support in Form von unermätigen Geschenkkarten wie Smartcards oder Geschenkkarten zu bezahlen.
  • Laden Sie Software nur von den Websites offizieller Microsoft-Partner oder aus dem Microsoft Store herunter. Seien Sie beim Herunterladen von Software von Drittanbieterwebsites auf dem Vordingen, da einige davon möglicherweise ohne Kenntnis des Autors geändert wurden, um Schadsoftware und andere Bedrohungen zu bündeln.
  • Verwenden Microsoft Edge beim Surfen im Internet. Es blockiert bekannte Support-Betrugswebsites mithilfe Microsoft Defender SmartScreen. Außerdem können Microsoft Edge Von diesen Angreifern verwendete Popupdialogschleifen beenden.
  • Verwenden Windows-Sicherheit Echtzeit-Antivirenschutz in Windows. Sie ist standardmäßig aktiviert und erkennt und entfernt bekannte Support-Betrugs malware.

Nach unseren Erfahrungen sollte man generell auflegen, wenn sich angeblich ein Microsoft Mitarbeiter meldet. Es ist NIE ein echter Mitarbeiter.

Welche Kosten entstehen bei Anrufen auf eine 0043 Nummer?

Wer aus Deutschland auf eine 0043 Rufnummer zurückrufen möchte, zahlt in der Regel den Auslandstarif des eigenen Anbieters. Allnet Flat und auch Freieinheiten gelten in dem Fall nicht. Österreich zählt dabei meistens zu den günstigeren Ländern, in die man anrufen kann, aber es schadet natürlich nicht, sich vorher zu informieren, wie teuer ein Anruf abgerechnet wird.

Das kostenlose EU Roaming gilt im Übrigen NICHT für Gespräche nach Österreich. Mit dieser Regelungen werden nur Verbindungen in Österreich kostenlos, nicht aber die Gespräche NACH Österreich.

WICHTIG: Wer als deutscher Nutzer in den Niederlande unterwegs ist, muss für Anrufe nach Deutschland nicht die 0031 nutzen, sondern die internationale Vorwahl für Deutschland – also die Vorwahl 0049 (und dann die führende Null der Rufnummer weglassen).

FAQ rund um Vorwahlen und Auslands-Rufnummern

Ist 00 und + bei Vorwahlen das Gleiche?

Im mobilen Bereich wird in der Regel das + für Auslandsvorwahlen genutzt, im Festnetzbereich oft die 00. Beide Möglichkeiten stehen aber für Verbindungen ins Ausland.

Wie nutzt man eine Auslandsvorwahl?

Um von einem Anschluss in Deutschland aus in ein anderes Land zu telefonieren, wählt man zweimal Null „00“ (in Mobilfunknetzen ein Plus „+“) und dann die Ländervorwahl. Danach folgt die Ortsvorwahl, wobei in der Regel eine eventuell führende Null weggelassen wird.

Wie ist die Auslandsvorwahl von Deutschland?

Um aus dem Ausland nach Deutschland anzurufen, muss man die 0049 bzw. die +49 vor die eigentliche Rufnummer wählen.

Welche Kosten entstehen bei Auslandsvorwahlen?

Wenn man Anrufe aus dem Ausland ANNIMMT entstehen keine Kosten. Für eigene Anrufe auf eine Auslandsvorwahl entstehen oft höhere Kosten, je nachdem, welchen Anbieter man nutzt und in welches Land man anruft.

Was sind Ping-Anrufe?

Ping Anrufe sind kurz Calls, die sofort wieder beendet werden und den Angerufenen dazu verleiten sollen, auf oft teure Rufnummern zurückzurufen.

Sind Auslandsrufnummern seriös?

Anrufe aus dem Ausland werden oft für Spam genutzt, aber oft stecken auf seriöse Gründe dahinter. Vor allem zur Urlaubszeit können Anrufe aus dem Ausland vorkommen (vor allem wenn man eine Reise im jeweiligen Land gebucht hat).

0700 – Vorwahl und persönliche Runfnummer

Wofür wird die Vorwahl 0700 genutzt? – Die 0700 ist eine Besonderheit unter den Vorwahlen. Mit ihr und einer 8-stelligen Durchwahl kann man ein Leben lang stets dieselbe Festnetznummer haben. Sie lässt sich problemlos zu jedem Anbieter mitnehmen. Die 0701 gehört ebenfalls zum System.

Die Kosten für die Nutzung einer 0700-Vorwahl sind vergleichsweise teuer. Neben der einmaligen Anschlussgebühr, die je nach Anbieter zwischen 50 und 70 Euro beträgt, sind auch pro Telefonminute für den Anrufenden bzw. dem Anrufer Kosten zwischen 6 und 30 Cent/Minute fällig. Je nach Anbieter sind Anrufe in bestimmte Netze auch kostenfrei.

Die Idee einer Festnetznummer, die ein ganzes Leben lang gleich bleibt, klingt auf Anhieb sehr praktisch. Diese Festnetznummer lässt sich auch auf mehrere Geräte – auch mobil – festlegen, so dass man überall mit der selben Nummer erreicht werden kann. Dieser Luxus hat dafür auf der anderen Seite auch seinen Preis, was durch eine fehlende Tarifregelung die Kosten sogar teils sehr hoch ausfallen lässt. Zunächst muss die 0700-Nummer bei der Bundesnetzagentur beantragt werden, was Kosten von ca. 60 Euro bedeutet. Anschließend werden noch beim Anbieter, dem so genannten Carrier der Rufnummer, monatliche und teils sogar halbminütliche und je nach Anbieter unterschiedliche Kosten fällig. Für den Anrufenden bleiben die Kosten jedoch gleich: Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr je 12,6 Cent/Minute (30/30 Taktung), außerhalb dieses Zeitraumes 6,3 Cent/Minute (60/60 Taktung). Auch, wenn sich der Angerufene im Ausland befindet, bleiben die Kosten gleich, jedoch ist die technische Infrastruktur für die 0700 bzw. 0701 nicht ausgereift, weshalb man gelegentlich den Teilnehmer im Ausland nicht erreichen kann.

Wer sich für einen solche Rufnummer interessiert, kann diese direkt bei der Bundesnetzagentur holen. Die Behörde schreibt dazu:

Online-Antragstellung (wird empfohlen):
Zur Online-Antragstellung klicken Sie hier: Online-Antrag (0)700
Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben und elektronisch zu uns gesendet haben, bekommen Sie das ausgefüllte Antragsformular ebenfalls elektronisch zur Anzeige in Ihren Browser zugeschickt. Damit Ihr Browser dieses Formular anzeigen kann, benötigen Sie ein PDF-Plugin oder einen PDF-Reader. Drucken Sie das Formular aus und schicken es mit den entsprechenden Anlagen unterschrieben an die angegebene Anschrift.

Der Service einer 0700-Nummer ist vor allem für Vielreisende interessant, die stets erreichbar sein wollen und dem Anrufer keine zu hohen Kosten zumuten wollen. Allerdings wandeln sich die Preise für Mobilfunkverbindungen ins Ausland auch stetig, weshalb man auch bei diversen Mobilfunkanbietern überprüfen sollte, ob eine Prepaid-Karte für Auslandsaufenthalte eventuell günstiger ist.

Mittlerweile muss man aber eher sagen, dass sich dieser Service nicht durchgesetzt hat. Viele Kunden nutzen ohne Allnet Flat und daher ist ihnen egal, was für eine Rufnummer sie anrufen – es macht daher keinen Unterschied ob mobile, Festnetz oder 0700. Daher findet man Rufnummern mit dieser Vorwahl nur noch eher selten und die meisten Mobilfunk-Kunden nutzen normale mobile Rufnummern als feste Nummern (man kann sie ja mittlerweile auch überall hin mitnehmen).

UPDATE: Zum 1.12.2021 wurde die Abrechnung der 0700 Rufnummern geändert. Die Kosten liegen jetzt bei maximal 9 Cent pro Minuten aus allen Netzen. Das macht Anrufe wesentlich einfacher, da nun weitgehend einheitlich abgerechnet wird.

Die Interessengemeinschaft der Besitzer von 0700-Rufnummern schreibt dazu im Original:

die Interessengemeinschaft der Besitzer von 0700-Rufnummern (IG 0700)
konnte mit beharrlichem, politischem Druck durchsetzen, dass mit dem
Inkrafttreten des Telekommunikationsmodernisierungsgesetzes am heutigen
Tag (01.12.) der Preis für die Anwahl der Persönlichen Rufnummern mit
der Vorwahl 0700 auf maximal 9 Cent pro Minute begrenzt wird – und zwar
bei der Anwahl aus ALLEN Netzen.

Video: die eigene Rufnummer sperren

Die Voraussetzungen für eine 0700 Rufnummer

Eine 0700 Rufnummer hat folgende Voraussetzungen:

  • Die Rufnummer muss bei der Bundesnetzagentur beantragt werden.
  • Der Antragsteller muss eine Gebühr in Höhe von 62,50 € zahlen.
  • Die Rufnummer muss innerhalb von 180 Kalendertagen nach dem Wirksamkeitsdatum genutzt werden.

Antragstellung

Der Antrag auf Zuteilung einer 0700 Rufnummer kann online oder per Post gestellt werden. Der Antrag muss folgende Angaben enthalten:

  • Name und Anschrift des Antragstellers
  • Art des Unternehmens oder der Organisation
  • Verwendungszweck der Rufnummer

Gebühr

Die Gebühr für die Zuteilung einer 0700 Rufnummer beträgt 62,50 €. Die Gebühr ist bei der Antragstellung zu zahlen.

Nutzung

Die Rufnummer muss innerhalb von 180 Kalendertagen nach dem Wirksamkeitsdatum genutzt werden. Wird die Rufnummer nicht genutzt, wird sie von der Bundesnetzagentur zurückgezogen.

Spam von einer 0700 Rufnummer

Die 0700 Rufnummern sind personalisiert und daher auch leicht zurückzuverfolgen. Für Spammer eignen sich diese Rufnummern und Vorwahlen daher kaum, entsprechend gibt es auch keinen Hinweise auf Spam und unerwünschter Werbung aus diesem Rufnummernkreis. Darüber hinaus werden diese Rufnummern allgemein nur sehr selten genutzt.

Rechtliche Grundlage für die 0700 Nummern

Telekommunikationsgesetzt § 112 Preishöchstgrenzen

(1) Preise für zeitabhängig über Rufnummern für Premium-Dienste, Kurzwahldienste und Auskunftsdienste abgerechnete Verbindungen und Dienstleistungen dürfen nur erhoben werden, wenn sie insgesamt höchstens 3 Euro pro Minute betragen, soweit nach Absatz 6 keine abweichenden Preise erhoben werden können. Dies gilt auch im Falle der Weitervermittlung durch einen Auskunftsdienst. Die Abrechnung darf höchstens im 60-Sekunden-Takt erfolgen. Satz 3 gilt entsprechend für die Betreiberauswahl.

(2) Preise für zeitunabhängig über Rufnummern für Premium-Dienste, Kurzwahldienste und Auskunftsdienste abgerechnete Verbindungen und Dienstleistungen dürfen nur erhoben werden, wenn sie höchstens 30 Euro pro Verbindung betragen, soweit nach Absatz 6 keine abweichenden Preise erhoben werden können.

(3) Wird der Preis von über Rufnummern für Premium-Dienste, Kurzwahldienste und Auskunftsdienste abgerechnete Dienstleistungen aus zeitabhängigen und zeitunabhängigen Leistungsanteilen gebildet, so müssen diese Preisanteile entweder im Einzelverbindungsnachweis, soweit dieser erteilt wird, getrennt ausgewiesen werden oder Verfahren nach Absatz 6 Satz 3 zur Anwendung kommen. Der Preis nach Satz 1 darf höchstens 30 Euro je Verbindung betragen, soweit nach Absatz 6 keine abweichenden Preise erhoben werden können.

(4) Preise für Anrufe bei Service-Diensten dürfen nur erhoben werden, wenn sie höchstens 0,14 Euro pro Minute oder 0,20 Euro pro Anruf betragen, soweit nach Absatz 6 keine abweichenden Preise erhoben werden können. Die Abrechnung darf höchstens im 60-Sekunden-Takt erfolgen.

(5) Preise für Anrufe bei Nationalen Teilnehmerrufnummern und Persönlichen Rufnummern dürfen nur erhoben werden, wenn sie höchstens 0,09 Euro pro Minute betragen, soweit nach Absatz 6 keine abweichenden Preise erhoben werden können. Die Abrechnung darf höchstens im 60-Sekunden-Takt erfolgen.

(6) Über die Preisgrenzen der Absätze 1 bis 3 hinausgehende Preise dürfen nur erhoben werden, wenn sich der Kunde vor Inanspruchnahme der Dienstleistung gegenüber dem Anbieter durch ein geeignetes Verfahren legitimiert. Die Einzelheiten regelt die Bundesnetzagentur. Sie kann durch Allgemeinverfügung Einzelheiten zu zulässigen Verfahren in Bezug auf Tarifierungen nach den Absätzen 1 bis 5 festlegen. Darüber hinaus kann die Bundesnetzagentur entsprechend dem Verfahren nach § 123 Absatz 7 von den Absätzen 1 bis 5 abweichende Preishöchstgrenzen festlegen, wenn die allgemeine Entwicklung der Preise oder des Marktes dies erforderlich macht.

01378 – Wofür wird die Vorwahl 01378 genutzt?

Wofür wird die Vorwahl 01378 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet.

Die Vorwahl 01378 kostet immer 50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01378 stellt die Telekom Vertragskunden zum Beispiel 79 Cent pro Minute in Rechnung, für Prepaidkunden bei der Telekom werden sogar 99 Cent pro Minute fällig.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen.

Weitere MABEZ Rufnummern und Kosten im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt.

Die Kosten müssen bei diesen Rufnummern generell transparent kommuniziert werden. Daher findet man in der Regel zu diesen Rufnummern auch immer den Hinweis auf die Kosten aus dem Festnetz. Leider wird der mobile Preise selten kommuniziert, weil dieser teilweise je nach Anbieter unterschiedlich ist. Oft gibt es daher nur den Hinweis „Mobile Kosten viel höher“. Das hilft etwas, bedeutet aber auch, dass man in erster Linie bei eigenen Anbieter nachschauen muss, wie eine solche Rufnummer abgerechnet wird. Die Preisangabepflicht ist dabei gesetzlich geregelt und wird auch kontrolliert, man kann sich deswegen auch beschweren.

Die Bundesnetzagentur hat dafür hier ein extra Beschwerdeformular:

Die Preisangabeflicht in Deutschland (ncht nur für die 0137)

In Deutschland besteht eine Preisangabepflicht für Rufnummern, die für kostenpflichtige Anrufe verwendet werden. Diese Pflicht ist in § 66a des Telekommunikationsgesetzes (TKG) geregelt.

Nach § 66a TKG muss der Preis für einen Anruf zu einer kostenpflichtigen Rufnummer gut lesbar, deutlich sichtbar und in unmittelbarem Zusammenhang mit der Rufnummer angegeben werden. Der Preis muss in Euro angegeben werden und alle Kosten, die für den Anruf anfallen, beinhalten. Dazu gehören unter anderem die Verbindungskosten, die Gesprächsgebühren und die Umsatzsteuer.

Die Preisangabe kann in unterschiedlicher Weise erfolgen, z. B. in Form einer Zahl, eines Wortes oder eines Satzes. Die Preisangabe muss jedoch so gestaltet sein, dass der Anrufer sie ohne Weiteres erkennen und verstehen kann.

Beispiele für die Preisangabepflicht:

  • 0137 123456: 1,99 €/Min.
  • 0180 678901: 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, 42 Cent/Min. aus dem Mobilfunknetz
  • 0900 1234567: 19,99 €/Anruf

Verstöße gegen die Preisangabepflicht können mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Die Preisangabepflicht gilt für alle kostenpflichtigen Rufnummern, unabhängig davon, ob es sich um 0137-, 0900- oder 0180-Nummern handelt. Die Pflicht gilt auch für Rufnummern, die für bestimmte Dienste verwendet werden, z. B. für Gewinnspiele oder Hotlines.

Die Preisangabepflicht soll Verbraucher vor unerwarteten Kosten schützen. Durch die Angabe des Preises kann der Verbraucher entscheiden, ob er einen Anruf zu einer kostenpflichtigen Rufnummer tätigen möchte.

Spam mit der 01378 Rufnummer

Da diese Rufnummer nicht direkt verwendet werden können, um damit anzurufen, gibt es keinen Spam im engeren Sinne mit dieser Vorwahl. Allerdings gab (und gibt) es immer wieder Versuche mit diesen Vorwahlen Geld zu verdienen, in dem eine falsche 01378 Vorwahl vorgetäuscht wird. Im Antispam Forum schreibt man dazu:

Der Anbieter der 0137 hat die Absicht, sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen. Er bewirbt in unzulässigerweise seine Mehrwertnummer, in dem er wahllos Menschen anruft und darauf hofft, dass diese zurück rufen. Dabei wird eine gefälschte Kennung übermittelt, der Anruf kommt nämlich gar nicht von der 0137-Nummer („Vorspiegelung falscher Tatsachen“ und „Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen“)

Täuschung liegt vor im Hinblick auf die Bedeutung des Erscheinens der 0137-Nummer auf dem Display. Der Betroffene kann im Normalfall bei Erscheinen eines „verpassten Anrufes“ davon ausgehen, dass ihn entweder jemand erreichen wollte, maximal jemand versehentlich erreichen wollte („Verwähler“). Auf dieser Grundlage kann er dann seine Entscheidung fällen, zurück zu rufen.

Das Erscheinen der Nummer auf dem Display wird aber gar nicht hervorgerufen, weil jemand den Betroffenen erreichen wollte und auch nicht, weil jemand durch Wählen einer falschen Nummer versehentlich den (falschen) Eindruck erweckt, er habe den Betroffenen erreichen wollen, sondern die Nummer erscheint auf dem Display, weil der Verursacher bewusst unzählige Handynummern anpingt, damit seine Mehrwertnummer auf dem Display erscheint (mehr passiert bei 1x klingeln nicht) und damit der Angerufene über den wahren Hintergrund getäuscht wird.

Allerdings sind solche Fällen in den letzten Jahren deutlich weniger geworden. PING-Anrufe oder auch Schockanrufe sind eher die absolute Ausnahme auch Spam SMS oder Mailbox Spam ist kaum noch zu finden. Die Verbraucherzentrale gibt aber dennoch einige gute Tipps, wie man Missbrauch mit einer 0137 Rufnummer begegnen kann:

  • Bei 0137- Rufnummern handelt es sich eigentlich um so genannte Televote-Nummern, die hauptsächlich von TV-Sendern für Gewinnspiele oder Zuschauerabstimmungen verwendet werden. Die Nummern werden von Netzbetreibern an telefonische Serviceanbieter vermietet und von Abzockern zweckentfremdet, um einen schnellen Euro zu machen.
  • Die 0137-Rufnummer wird häufig dadurch getarnt, dass statt der 0 die deutsche Auslandskennzahl 49 vorangestellt wird. Die Rückrufnummer lautet dann zum Beispiel (+49) 13 77 799 usw.
  • Selbst ein kurzer Rückruf kostet vom Handy in der Regel je nach Netz schon mehr als 50 Cent, teilweise sogar 2,- Euro. Je länger man die Leitung hält, desto teurer kann´s werden, wenn der Netzbetreiber zum einmaligen Verbindungspreis auch noch einen Minutenpreis verlangt.
  • Wenn Sie zum Rückruf unbekannter Rufnummern aufgefordert werden, sollten Sie nicht reagieren. Wir raten in einem solchen Fall dazu, die Bundesnetzagentur zu informieren und diese aufzufordern, unseriöse Praktiken schleunigst zu unterbinden.
  • Falls Sie auf den Trick hereingefallen sind und die Zahlung der Rückruf-Kosten verweigern wollen, müssen sie sich schriftlich gegen den entsprechenden Rechnungsposten wenden, der in der nächsten Telefonrechnung auftaucht. In dem Schreiben an das Telekommunikationsunternehmen, das den Betrag einfordert, sollten Sie detailliert darstellen, auf welche Weise die Kosten entstanden sind. Darüber hinaus sollten Sie das Unternehmen auffordern, die fällige Summe nicht einzutreiben.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Die gesetzlichen Grundlagen

Telekommunikationsgesetz (TKG)
§ 109 Preisangabe

(1) Wer gegenüber Endnutzern

  1. Premium-Dienste,
  2. Auskunftsdienste,
  3. Massenverkehrsdienste,
  4. Service-Dienste,
  5. Kurzwahldienste oder
  6. Dienste über Nationale Teilnehmerrufnummern

anbietet oder dafür wirbt, hat dabei den für die Inanspruchnahme des Dienstes zu zahlenden Höchstpreis nach § 112 Absatz 1 bis 5 oder 6 Satz 4 zeitabhängig je Minute oder zeitunabhängig je Inanspruchnahme einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile anzugeben. Bei nach § 123 Absatz 7 Satz 1 festgelegten Preisen ist dieser Preis anzugeben. Besteht einheitlich netzübergreifend bei sämtlichen Anbietern ein niedrigerer Preis als der Höchstpreis, darf auch dieser angegeben werden.

(2) Der Preis ist gut lesbar, deutlich sichtbar und in unmittelbarem Zusammenhang mit der Rufnummer anzugeben. Die Preisangabe hat nach Möglichkeit barrierefrei zu erfolgen. Bei Anzeige der Rufnummer darf die Preisangabe nicht zeitlich kürzer als die Rufnummer angezeigt werden. Auf den Abschluss eines Dauerschuldverhältnisses ist hinzuweisen.

(3) Bei Telefax-Diensten ist zusätzlich die Anzahl der zu übermittelnden Seiten anzugeben.

Die Vorwahl 0157: welches Netz wird genutzt?

Die Vorwahl 0157: welches Netz wird genutzt? – Die Rufnummern werden anhand ihrer Vorwahlen an bestimmte Mobilfunk-Netze vergeben. Die ersten vier Ziffern einer Rufnummer sind dabei immer die Vorwahl und geben Auskunft darüber, in welchem Netz eine Rufnummer ursprünglich ausgegeben wurde. In einigen Fällen ist die Vorwahl auch fünfstellig und wird an bestimmte Discounter oder Prepaid-Anbieter vergeben. Die Vergabe erfolgt dabei durch die Bundesnetzagentur, die unter anderem auch für die Regulierung im Mobilfunk- und Telekommunikationsbereich zuständig ist. Bei der Ausgabe der Telefonnummern sind die Vorwahlen daher immer für bestimmte Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Eplus oder O2) reserviert. Die Zusammenstellung ist dabei immer gleich: 015 steht für eine Rufnummer im mobilen Netz. Die originale Netzzugehörigkeit sieht dabei wie folgt aus:

Die Vorwahl 0157 gehört dabei ursprünglich zum Netz von Eplus. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0157 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von Eplus.

Mit der Fusion von O2 und Eplus hat sich an der Stelle aber natürlich einiges verändert und die 0157 Rufnummern nutzten jetzt das O2 Netz bzw. das neue sogenannte Telefonica Netz. Allerdings nutzen die meisten O2 Anbieter (beispielsweise die Klarmobil O2 Netz Tarife oder auch die Telefonica Netz Angebote von PremiumSIM) eher andere Vorwahlen.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Das Netz der Vorwahl 0157 testen

Wer sich unsicher ist, wie gut die Netzqualität und die Netzabdeckung bei Tarifen mit der 0157 ist, kann dies beispielsweise mit der O2 Freikarte testen. Diese bietet maximalen Speed im LTE Bereich (bis 225MBit/s) und eignet sich daher gut um einen Überblick über die Netzabdeckung von O2 0157 Tarifen in einer bestimmten Region zu bekommen. Die Simkarte kann man hier als kostenlose Freikarte bestellen.

Durch den Zusammenschluss mit O2 kann man die Netzqualität der 0157 Tarife auch auf der Netzausbaukarte von o2* abfragen.

Unter-Vorwahlen der 0157

Für die 0157 gibt es weitere Untervorwahlen, die fünfstellig sind und in erster Linie (bzw. oft) für Discounter in diesem Netz eingesetzt werden. Folgende Rufnummernkreise sind bei der Vorwahl 0157 bekannt:

  • 01570 – im Netz von O2/Eplus, Netznutzungsvereinbarung mit Telogic Germany GmbH
  • 01573 – im Netz von O2/Eplus
  • 01575 – im Netz von O2/Eplus
  • 01577 – im Netz von O2/Eplus
  • 01578 – im Netz von O2/Eplus
  • 01579 – im Netz von O2/Eplus, Netznutzungsvereinbarung mit Vintage Wireless Networks

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu wurden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlicht. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet.

Für die Zukunft sollen die Netze zu einem Netz vereinheitlicht werden. Dann macht es keine Unterschied mehr ob eine Rufnummer ursprünglich in Eplus- oder O2 Netz war. Die Nummern nutzen dann alle ein gemeinsames Netz. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis dies bundesweit durchgesetzt ist.

Mittlerweile ist diese Umstellung abgeschlossen. Es gibt daher kein Eplus Netz mehr, sondern die ehemaligen Eplus Bereich sind komplett ins neue größere O2 Netz integriert.

Spam von der 0157

Die Rufnummern mit der Vorwahl 0157 scheinen beim Spammern nicht sehr beliebt zu sein, denn es gibt im Internet nur wenige Fällen, in denen Jemand von Probleme oder Spam von dieser Rufnummer berichtet. Aus 2014 sind einige Fälle von Flirt-SMS bekannt, in denen Rufnummer mit der Vorwahl 0157 genutzt wurden und bei denen vorgetäuscht wurde, dass es sich im eine Kontaktaufnahme handelt. Teilweise wird auch von angeblichen Radiogewinnspielen unter dieser Vorwahl berichtet. Die Fälle sind hier aber auch eher vage und liegen schon etwas zurück.

In der jüngeren Vergangenheit gab es aber ab und an gefälschte Rufnummern mit der0157, die für Messengerspam per WhatsApp und SMS genutzt wurden – dahinter stehen dann aber meistens ganz andere Rufnummern und keine echten Anschlüsse mit der Vorwahl 0157.

Ping Anrufe von dieser Vorwahl sind generell nicht bekannt, hier werden eher Rufnummern aus dem Ausland genutzt.

Spam kann bei der Bundesnetzagentur über das Online-Formular „Beschwerde zu Ärger mit Rufnummern und Anrufen“ gemeldet werden. Das Formular ist auf der Website der Bundesnetzagentur unter folgendem Link verfügbar:

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/Aerger/Faelle/UEW/beschwerde/start.html

Im Formular müssen folgende Angaben gemacht werden:

  • Art des Spams (E-Mail, Fax, SMS, Anruf)
  • Datum und Uhrzeit des Spams
  • Rufnummer oder E-Mail-Adresse des Absenders
  • Inhalt des Spams

Die Bundesnetzagentur wird die Beschwerde dann prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um den Spam zu unterbinden.

Alternativ kann Spam auch per Brief, Fax oder E-Mail an die Bundesnetzagentur gemeldet werden.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Video: die eigene Rufnummer unterdrücken

Rufnummer 0177 und deren Geschichte: Welches Netz nutzt diese Vorwahl?

Spam Anrufe einer Vorwahl aus dem Ausland

Rufnummer 0177 und deren Geschichte: Welches Netz nutzt diese Vorwahl? – Die 0177 ist eine der ältesten Vorwahlen. 1994 startete E-Plus mit dieser Vorwahl ihren Betrieb in Deutschland. Lange zeit wurde dies Vorwahl 0177 noch von der Tochterfirma BASE direkt vertrieben. Durch Zufall erhält man die Vorwahl auch beim Discounter ALDI TALK.

Die Vorwahl 0177 gehört dabei zum Netz von O2/E-Plus. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0177 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von E-Plus. Mittlerweile wird die 0177 durch die Fusion von O2 und Eplus für Telefonica genutzt. Soweit derzeit bekannt gibt es aber keinen Discounter, der aktuell Simkarten mit der 0177 ausgibt.

Durch die Übernahme von Eplus durch O2 sind diese Rufnummern jetzt auch im O2 Netz zu finden. Bisher gibt es aber keine Hinweise, ob sie weiter aktiv vergeben werden. Generell wäre auch das ALDI Netz oder auch das 1&1 Netz dafür geeignet (beides jeweils das O2 Netz), aber dort findet man bei neuen Karten meistens andere Rufnummern. Die 0177 Vorwahl ist also derzeit eher selten.

Als E-Plus ihren Betrieb in Deutschland startete, war die 0177 die erste Vorwahl, die sie anboten. Da E-Plus auch der erste Anbieter von Prepaid-Tarifen war, ist die 0177 somit auch eine Art Pionier der Prepaid-Nummern. durch die „77“ ist die Vorwahl auch eine beliebte Kombination für VIP-Nummern, die bis in den fünfstelligen Betrag gehandelt werden. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal oder Besonderheiten besitzt die 0177 sonst nicht.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu werden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlicht. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet. Das betrifft vor allem die Discounter im Eplus/O2 Netz. Das ALDI Netz ist mittlerweile beispielsweise das O2 Netz und auch die das Blau Netz ist mittlerweile O2.

Mittlerweile sind die Netze komplett zusammengelegt. Es gibt also kein Eplus Netz mehr, sondern nur noch ein gesamtes O2 Netz mit den ehemaligen Standorten von Eplus. Damit ist auch die Rufnummer 0177 komplett ins O2 Netz über gegangen und wird vor allem von den O2 Discountern genutzt.

Stand September 2023 gibt es folgende Discounter im Handy-Netz von O2:

  • Fonic und Fonic Mobile: Fonic ist ein Online-Discounter, der Tarife mit und ohne Smartphone anbietet.
  • ALDI Talk als Prepaid Marke der ALDI Märkte
  • Blau als Tochterunternehmen von O2
  • Netzclub mit kostenloses Internet-Flat, wenn man Werbung akzep

Spam Anrufe mit Vorwahl 0177

Spam von der 0177 ist mittlerweile eher selten, weil die Rufnummern selten geworden sind. Ping Anrufe sind beispielsweise nicht von diesen Vorwahlen bekannt, dafür werden eher ausländische Rufnummern genutzt.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

In den letzten Monaten gibt es aber immer wieder Meldungen, dass automatische Anrufe (Robo Calls) und Phishing Versuche mit 0177 Vorwahlen durchgeführt werden. So heißt es bei GuteFrage:

Was sind das für Leute die mich mit 0177 bzw mit meiner ähnlichen Nummer anrufen?

Werde seit ca 1-2 Monaten 2-5 mal in der Woche von unbekannten Nummern angerufen alle fast mit 0177 und eine mit 0176. Sind das Spam Anrufer? Was wollen die? Bin nie rangegangen.

Die eine 0176 Nummer war sogar ein Typ Hendrik. W stand da und hat mit 500 Nachrichten gespamt ganze Zeit. Eh eh eh eh…. Hab dann zurückgerufen und der Typ hat Halle gesagt.

Also was genau kann ich dagegen machen? Hab schon nicht stören Modus und so aktiv mit Favoriten…

Häufig handelt es sich dabei aber um gefälschte Rufnummern (Anrufer Spoofing) so dass es meist sinnlos ist, diese Rufnummern zu blocken. Dazu wird auch WhatsApp gerne mit 0177 Rufnummern genutzt um Betrugsversuche zu starten. bekannt sind:

  • Gefälschte Gewinnspiele oder Gutscheine: Der Scammer behauptet, dass Sie einen Gewinn oder Gutschein gewonnen haben. Um diesen zu erhalten, müssen Sie Ihre persönlichen Daten oder Ihre Kreditkartennummer angeben.
  • Kettenbriefe: Der Scammer behauptet, dass Sie eine Nachricht an mehrere Personen weiterleiten müssen, um Glück oder Gesundheit zu erhalten. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Virus oder Trojaner, der sich auf Ihrem Gerät verbreitet.
  • Phishing-Mails: Der Scammer sendet Ihnen eine E-Mail, die so aussieht, als wäre sie von einer seriösen Quelle, z. B. von Ihrer Bank oder Ihrem Online-Shop. In der E-Mail wird behauptet, dass Sie Ihre persönlichen Daten oder Ihre Kreditkartennummer aktualisieren müssen.
  • Vortäuschen von Bekanntschaft: Der Scammer behauptet, dass er ein Freund oder Bekannter von Ihnen ist. Er bittet Sie um Geld oder sensible Daten, z. B. Ihre Passdaten oder Ihre Kontonummer.

Die Bundesnetzagentur sperrt ab und an Rufnummer mit dieser Vorwahl, weil sie für Spam SMS genutzt wurden. Auch das ist derzeit ein großes Thema: Fake Meldungen per SMS oder WhatsApp zu Paketen usw. Die Bundesnetzagentur schreibt dabei selbst:

26.08.2022015758748108, 01634920960, 01637250008, 01639525174, 01773676157, 01773678849, 01773906855, 01773976988, 01779352198, 01779663878, 01779663935, 01779671990, 01779676847, 01779676975, 01779680477, 01779680810, 01779713318, 01779740808, 01779741106, 01782428771, 01782437356Spam SMSAbschaltung der Rufnummern zum 31.08.2022

Die Handy-Vorwahl 0155 – das sollte man zu Netz und Nutzung wissen

Mobilfunk Vorwahl

Die Handy-Vorwahl 0155 – das sollte man zu Netz und Nutzung wissen – Die Rufnummern werden anhand ihrer Vorwahlen an bestimmte Mobilfunk-Netze vergeben. Die ersten vier Ziffern einer Rufnummer sind dabei immer die Vorwahl und geben Auskunft darüber, in welchem Netz eine Rufnummer ursprünglich ausgegeben wurde. In einigen Fällen ist die Vorwahl auch fünfstellig und wird an bestimmte Discounter oder Prepaid-Anbieter vergeben. Die Vergabe erfolgt dabei durch die Bundesnetzagentur, die unter anderem auch für die Regulierung im Mobilfunk- und Telekommunikationsbereich zuständig ist. Bei der Ausgabe der Telefonnummern sind die Vorwahlen daher immer für bestimmte Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Eplus oder O2) reserviert.

Die Vorwahlen mit der 0155 gehörten dabei lange Zeit zu Eplus und waren für Eplus Luxemburg reserviert. Mit dem Zusammenschluss von O2 und Eplus ist diese Vorwahl ebenfalls mit an O2 übergegangen. Seit 2022 sind diese Vorwahlen auch wieder im Einsatz, allerdings nicht direkt bei O2. In den meisten Fällen wird beim Netzbetreiber selbst aus diesem Rufnummernkreis die 0157 oder die 0159 als Vorwahl genutzt.

Die Vorwahl 0155 wird stattdessen derzeit für die Simkarten von Lebara genutzt. Der Discounter war vom Telekom Netz ins O2 Netz gewechselt und bietet daher nun die Simkarten in einem neuen Netz und mit einer neuen Vorwahl an. Neue Handykarten mit Lebara Netz werden daher mit der 015510 oder der 015511 vergeben. Das Unternehmen trifft damit gegen andere Marken in diesem Netz an (auch das ALDI Prepaid Netz oder das 1&1 Netz sind das O2 Netz), hat aber eine eigene Vorwahl bekommen.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Unter-Vorwahlen

Für die 0155 sind derzeit zwei bekannte Untervorwahlen reserviert. Die 015510 oder die 015511 (in beiden Fällen aber steht Lebara dahinter). Mittlerweile ist Lebara aber komplett ins O2 Netz gewechselt, die Rufnummern wurden daher auch umgezogen.

Spam mit der Vorwahl 0155

Da die 0155 derzeit keinen Einsatz findet, gibt es natürlich auch keine Spammeldungen von Rufnummern, die diese Vorwahl nutzen. Sollte dieser Nummernkreis aber genutzt werden (womit früher oder später durchaus zu rechnen ist) wird es sicher auch die ersten Spammeldungen dazu geben.

Aktuell kann man aber davon ausgehen, dass Anrufe mit einer 0155 Vorwahl manipuliert sind. Dann kann es sich um Ping-Anrufe handeln oder auch um SMS Spam. Man sollte solche Anrufen direkt ignorieren und SMS davon auch gleich löschen.

Wie findet man heraus, wem eine Handynummer mit Vorwahl 0155 gehört?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten herauszufinden, wem eine Handynummer mit der Vorwahl 0155 gehört.

1. Online-Telefonbücher:

  • Es gibt verschiedene Online-Telefonbücher, in denen Sie nach der Nummer suchen können.
  • Die bekanntesten Online-Telefonbücher sind:
    • Das Telefonbuch: [[ungültige URL entfernt]]([ungültige URL entfernt])
    • 11880: [[ungültige URL entfernt]]([ungültige URL entfernt])
    • GoYellow: [[ungültige URL entfernt]]([ungültige URL entfernt])

2. Suchmaschinen:

  • Sie können auch in Suchmaschinen wie Google oder Bing nach der Nummer suchen.
  • Oftmals werden in den Suchergebnissen Informationen zum Besitzer der Nummer angezeigt, z. B. Name, Adresse und E-Mail-Adresse.

3. Apps:

  • Es gibt verschiedene Apps, mit denen Sie die Nummer herausfinden können.
  • Die bekanntesten Apps sind:
    • Truecaller
    • Sync.ME

4. Reverse-Lookup-Dienste:

  • Es gibt auch verschiedene Reverse-Lookup-Dienste, mit denen Sie die Nummer herausfinden können.
  • Die bekanntesten Reverse-Lookup-Dienste sind:
    • Whitepages
    • Spokeo: 

5. Kontaktaufnahme mit dem Netzbetreiber:

  • Sie können auch den Netzbetreiber kontaktieren, um herauszufinden, wem die Nummer gehört.
  • Der Netzbetreiber kann Ihnen diese Informationen jedoch nur geben, wenn Sie ein berechtigtes Interesse haben, z. B. wenn Sie Opfer eines Verbrechens geworden sind.

Bitte beachten Sie:

  • Es ist nicht immer möglich, herauszufinden, wem eine Handynummer gehört.
  • Dies liegt daran, dass Handynummern oft anonym oder auf Prepaid-Basis registriert sind.
  • Seien Sie vorsichtig mit Websites und Apps, die Ihnen versprechen, die Nummer herauszufinden.
  • Oftmals sind diese Websites und Apps unseriös und versuchen, Ihre Daten zu stehlen.

Alles zur 0172: Netz, Anbieter und Geschichte der Vorwahl

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Alles zur 0172: Netz, Anbieter und Geschichte der Vorwahl -Die ersten drei Ziffern der 0172  weisen die Vorwahl als eine mobile Rufnummer aus, die einem Mobilfunk-Netzbetreiber zugeordnet ist. Diese Nummer lässt sich daher nur im Mobilfunk-Netz verwenden. Eine Portierung auf einen Festnetz-Anschluss ist nicht notwendig. Die 4. Stelle der Vorwahl gibt Auskunft über den ursprünglichen Anbieter der Rufnummer.  Die Vorwahl 0172 gehört dabei zum Rufnummernkreis von Vodafone (D2). Dabei ist die 0172 eine der ältesten Vorwahlen auf dem deutschen Markt und wurde erstmals bereits 1992 für Rufnummern im Vodafone-Netz (damals noch Mannesmann) vergeben. Mittlerweile werden diese Vorwahlen kaum noch verteilt. Der Grund dafür ist einfach: die meisten Nummern aus diesem Vorwahlbereich sind bereits vergeben. Freie Nummern gibt es nur dann, wenn ein Kunde die bestehende Nummer nicht mehr weiter nutzt und kündigt. Das passiert aber eher selten, dann die Rufnummern können mittlerweile recht einfach zu anderen Anbietern mitgenommen werden. Darüber hinaus haben Rufnummern mit der Vorwahl 0172 mittlerweile einen gewissen Status bekommen und gelten als besonders, weil es sie nicht mehr so häufig gibt und sie auf originale Verträge von Vodafone hindeuten. Bei Versteigerungen erreichen Vorwahlen dieser Art oft Beträge von 100 Euro und darüber hinaus.

Durch die einfache Portierung der Nummern gibt es aber auch ein Problem: Die Vorwahl 0172 gehörte zwar ursprünglich zum Netz von Vodafone (D2), kann mittlerweile aber auch schon in ein andere Netz umgezogen worden sein. Die Vorwahl selbst gibt daher keine verlässliche Auskunft mehr über die Netzzugehörigkeit. Original bekommt man diese Rufnummer bei Callya, den Vodafone RED Tarifen, aber oft auch bei D2 Vodafone Discountern (auch das Otelo Netz oder das LIDL Connect Netz ist das D2 Netz von Vodafone).

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

QUELLE Den Überblick über die gesamten Rufnummern-Zuteilungen gibt es direkt bei der Bundesnetzagentur.

Mehr zum Vodafone Netz

Vodafone im Netztest

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 23/242262/270 Punkte437/465 Punkte
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

VIDEO Vodafone gegen Telekom im Netztest

Spam und Probleme mit einer 0172 Rufnummer?

In mehreren Foren wird darüber berichtet, dass Callcenter unter Rufnummern mit der Vorwahl 0172 versuchen, Vodafone Produkte zu verkaufen. Beispielsweise werden in dem Zusammenhang die Rufnummern 0172/ 1215124 oder 0172 1218114 genannt. Die Rufnummer 0172/ 1215124 ist dabei tatsächlich originale Rufnummer von Vodafone unter der der Kundendienst des Unternehmens auf Kunden zu geht. Dabei wird unter dieser Nummer auch das Telefonkennwort zum bestehenden Vodafone Vertrag abgefragt, was bei vielen Kunden auf Unverständnis trifft.

Mittlerweile gibt es zu dieser Form des SMS Spam auch bereits offizielle Hinweise von Vodafone. Das Unternehmen schreibt dazu:

Aktuell verschicken Kriminelle gefälschte SMS-Nachrichten an deutsche Mobilfunkkunden. Als Absender werden dafür verschiedene Vodafone Mobilfunknummern missbraucht. Die Inhalte der SMS-Nachrichten sind dabei unterschiedlich: Sie reichen von getarnten Gewinnbenachrichtigungen oder angeblich hinterlegten Bildern, die man per Link herunterladen kann bis hin zu Aufforderungen, eine bestimmte kostenpflichtige 0900-Rufnummer zurückzurufen. Bei dieser Spam-Attacke werden die Nachrichten wahllos an Mobilfunkkunden von verschiedenen Telekommunikationsanbietern verschickt. Diese SMS-Nachrichten stammen nicht von Vodafone. 

Andere Spam Formen gibt es ab und an auch, lediglich Ping Anrufe sind eher selten, weil dafür meistens ausländischen Rufnummern genutzt werden. Mittlerweile gibt es von 0172 Rufnummern aber sehr oft Nachrichten mit angeblichen Paketbenachrichtigungen oder automatische Anrufe der Federel Police (angeblich). In dem Fall sind die Rufnummer aber oft gefakt – die angezeigten 0172 Nummern sind daher meistens nicht echt und führen beim Rückruf nur zu einer Fehlermeldung.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Mehr zum Thema Vodafone

Diese Vorwahl für mobile Rufnummern ist ursprünglich im Mobilfunk-Netz von Vodafone angesiedelt. Nur Vodafone vergibt derzeit Rufnummer mit dieser Vorwahl.

Details zum Unternehmen:

Weitere Vorwahlen von Vodafone (D2)

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