Billiges Handy = schlechter Empfang? Was ist dran an dieser Formel?

Billiges Handy = schlechter Empfang? Was ist dran an dieser Formel? – Wenn der Handyempfang schlecht ist und im gleiche Netz Freunde und Bekannte schneller und besser surfen, wird das Handy schnell zum Schuldigen. Gerade bei billigeren Handys im Bereich von 100 oder 200 Euro wird dann schnell vermutet, dass die Gerät möglicherweise deutlich schlechteren Empfang haben.

Tatsächlich gibt es Unterschiede zwischen den Handys, was den Empfang betrifft. Die Signalstärke (also die Anzahl der Mobilfunk-Balken auf der Anzeige) hängt aber in der Regel recht wenig vom Preis der Modelle ab. Hier spielen andere Faktoren oft eine größere Rollen. Eventuell erinnert sich der eine oder andere Nutzer noch an das iPhone 4, das anfangs deutliche Probleme mit dem Empfang hatte, wenn man die Antennenbänder zufällig mit der Hand überbrückte. Mit das teuerste Geräte auf dem Markt hatte dabei auf einmal den schlechtesten Empfang. Apple hat mittlerweile daraus gelernt, aber es zeigt, dass der Preis nicht immer eine tragende Rolle spielt.

Generell gilt: Wichtig für den Empfang ist vor allem das Mobilfunk Netz. Die Netzqualität des D1 Netzes, der Vodafone Empfang und auch der O2 Netzausbau spielen bei aktuellen Geräten die größte Rolle. Die Ausnahme ist noch 5G. Diese Technik unterstützen derzeit meistens nur die teureren Geräte.

Der Empfang der Smartphones im Test

Tatsächlich hat die Zeitschrift Computerbild in einem Test von 2017 den Empfang verschiedener Modelle getestet und kam dabei auf sehr interessante Ergebnisse. Im LTE 800 Band war das Moto G in der dritten Generation am besten beim Empfang, dich gefolgt vom Samsung Einsteigermodell Galaxy J5. Bei LTE 1800 Frequenzen kann beispielsweise das Galaxy A7 deutlich mit den Topmodellel mit halten. Preis und Signalstärke sind also nicht immer vergleichbar.

Die Preisunterschiede bei den Geräten merkt man natürlich trotzdem bei den Geschwindigkeiten und der Netzqualität. Dies lässt sich an zwei Bereichen zeigen:

  • Sehr günstige Handys haben teilweise noch gar keine LTE Unterstützung und können sich daher maximal ins 3G Netz des jeweiligen Anbieters einwählen. Wer mehr Geld ausgibt, bekommt meistens Smartphones mit LTE. Damit kann man – den richtigen Tarif vorausgesetzt – sowohl die 2G, 3G als auch die 4G Netzbereiche nutzen und hat damit meistens auch eine bessere Netzabdeckung zur Verfügung.
  • Die Geschwindigkeit der mobilen Datenübertragung hängt ebenfalls oft vom Preis der Handys ab. Je mehr Geld man in die Geräte investiert, desto schneller sind die Smartphones auch. Beispielsweise schafft das iPhone 7 immerhin satte 450Mbit/s im Download. Das deutlich billigere iPhone SE unterstützt die Datenübertragung dagegen nur bis 150Mbit/s. Mit dem günstigeren Gerät surft man also deutlich langsamer. Inzwischen sind aber fast alle Modelle deutlich schneller als das Maximum der Netze, die Geräte selbst sind also nicht mehr der Flaschenhals beim Speed.

Allerdings hat das wenig mit der tatsächlichen Signalstärke zu tun. Die ist auch unter diesen Voraussetzungen gleich.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich unter:

Dazu haben billigere Handys teilweise höhere Strahlenbelastung. Bei den Handys und Smartphone mit den höchsten Abstrahlwerten finden sich viele der billigere Anbieter (aber auch teurere Modelle). Der Preis muss also nicht immer eine Kriterium sein – kann aber eine Aussagekraft haben.

SAR Werte bei Handys

Handys strahlen auch selbst und wie viel Energie dabei abgegeben wird, ist im SAR Wert festgehalten. Generell sollten die Werte dabei niedrig sein, durch hohe Strahlung wird sonst der Körper des Nutzers stärker belastet.

Auch bei SAR Wert gibt es aber kein einheitliches Bild hinsichtlich des Preises der Modelle. Das günstige Samsung Galaxy A51 liegt beispielsweise unter den SAR Werten der Topmodelle und bei Apple sind die billigeren iPhone SE Modelle beim SAR Wert genau so gut wie das aktuelle iPhone 13.

Beim SAR Wert sollte man daher eher auf den Hersteller und das Gerät selbst schauen und weniger auf den Preis. Dieser sagt nichts darüber aus, wie viel Leistung ein Smartphone bei der Netznutzung abgibt.

Was kann man tun bei schlechtem Empfang?

Wer mit dem Empfang unzufrieden ist, sollte an erster Stelle die Netzabdeckung des eigenen Anbieters vor Ort prüfen. In der Regel lässt sich das mit den Netzausbaukarten der Anbieter sehr einfach erledigen:

Dort kann man sehen, welches Netz ausgebaut ist und welche Geschwindigkeiten zu erwarten sind. Allerdings sind auf diesen Karten nur die maximalen Werte eingetragen. Man sollte daher nicht davon ausgehen, dass diese Werte auch wirklich erreicht werden. Wer allerdings bei einem Anbieter dauerhaft und auch in verschiedenen Standorten nur einen oder zwei Balken hat, sollte prüfen, woran das liegt. So kann man die Simkarte in ein anderes Handy einlegen und testen, wie gut das Signal in einem anderen Gerät angezeigt wird. Steigt dann der Empfang (die Anzahl der Balken) deutlich an, könnte es wirklich am eigenen Gerät liegen. Da aber fast alle Geräte auf dem Markt mittlerweile eine guten bis sehr guten Empfang haben, liegt dann möglicherweise ein Defekt vor. So schreibt ein Nutzer mit einem solchen Problem beispielsweise im Congstar Forum:

Nun weiß ich nicht, ob dieser Fehler wie bei einem Bekannten auch bei dir vorhanden sein könnte: Er hat ein HTC. Auch hier war der Empfang im eplus-Netz besser als in dem der Telekom. Des Rätsels Lösung: Das Handy hatte eine Macke. Der eine Frequenzbereich wurde perfekt empfangen der andere nicht.

In solchen Fällen sollte man das Gerät in einer Fachwerkstatt prüfen lassen. Anders bekommt man den Hardware-Defekt leider nicht in den Griff. Solche Defekte kommen aber leider sowohl bei billigen als auch bei teuren Handys vor.

Mobilfunk-Geschichte: das A-Netz, B-Netz und C-Netz in Deutschland

Mobilfunk-Geschichte: das A-Netz, B-Netz und C-Netz in Deutschland – Die Entwicklung der Mobilfunk-Netze in Deutschland hat eine lange Geschichte und startetet mit einzelnen analogen Funknetzen, die dann mit dem A-Netz zum ersten Mal eine bundeseinheitliche Entsprechung fanden. Die analogen Netze waren dabei reine Gesprächs-Netze für Telefonate. Weder SMS noch Internet bzw. Datenübertragungen wurden in diesen Netzen unterstützt.

Heute erfolgt die Aufteilung eher in die D-Netze (das D1 Netz der Telekom und das D2 Netz von Vodafone) und die E-Netze (mittlerweile das O2/Telefonica Netz). Dazu wird mittlerweile auch nach Übertragungsstandard unterschieden. Man kann also das 3G Netz mit UMTS nutzen, das 4G Netz mit LTE oder die neuen 5G Netze, die gerade aufgebaut werden.

Mittlerweile sind die ersten Netze alle abgeschaltet und es gibt in Deutschland nur noch digitale Netze, die neben Gesprächen auch Datenübertragung ermöglichen. Man findet aber immer noch Geräte, diese sind aber mangels passendem Netz nicht mehr nutzbar.

Das A-Netz – das erste Handy-Netz in Deutschland

Das A-Netz war das erste Mobilfunk-Netz in Deutschland und wurde 1958 in Betrieb genommen. Wie bei allen Netzen in Deutschland stand auch dahinter die deutsche Bundespost. Es gab bereits davor einige Funk-Netze, das A-Netz war aber das erste bundeseinheitliche Netz in Deutschland, das sich mit den aktuellen Mobilfunk-Netzen vergleichen lässt.

Damit war auch in Deutschland die Telefonie (von Datenübertragung redet damals noch niemand) ohne Kabel und Kabelanschluss möglich. Allerdings war das A-Netz noch sehr limitiert, sowohl in der Abdeckung als auch in der Leistungsfähigkeit:

  • Handvermittlung – Gespräche wurden nicht automatisch an den jeweiligen Teilnehmer zugestellt, sondern es gab eine Zentrale mit Mitarbeitern, die diese Aufgabe übernahmen. Das war natürlich vor allem in den späteren Jahren nicht mehr zeitgemäß und ein deutlicher Mehraufwand im Vergleich zu moderneren Netzen.
  • keine automatische Funkzellenübergabe – Es gab im A-Netz noch keinen Mechanismus, der die Weitervermittlung übernommen hat, wenn ein Teilnehmer aus einer Funkzelle in die nächste wechselte. In dem Fall brach das Gespräch dann ab und musste neu aufgebaut werden. Auch das ist heute kaum noch vorstellbar.
  • maximal 10748 Teilnehmer – Das A-Netz wurde mit einer festen Obergrenze angelegt, die in den späteren Jahren auch erreicht wurde. Mehr als etwa 11.000 Teilnehmer waren nicht möglich und daher war die Entwicklung der B-Netze und C-Netze auch aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl dringend notwendig.

Für die Nutzung gab es noch keine Handys, sondern recht große und unhandliche Geräte, die meistens fest verbaut waren. Die Technik der Empfänger war dazu recht groß, daher war ein mobiler Einsatz an sich nur in Fahrzeugen möglich. Handys waren das also auch jeden Fall noch nicht.

Das bekannteste Modell für den Einsatz im A Netz war sicherlich das Telefunken 160 Dora. Dieses Gerät war in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt und erlangt Berühmtheit, weil auch der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer sich so ein Gerät (In der Polizei-Variante) in sein Fahrzeug einbauen ließ. Der Mercedes 300 hatte ein Dora 160 im Handschuhfach verbaut, der größte Teil der Technik musste allerdings im Kofferraum untergebracht werden. Später wurde das Dora durch ein B 72 von TE-KA_DE ersetzt.

Das B-Netz

Der Start des B-Netzes war im Jahr 1972 und dieses System wurde bis 1994 genutzt. Der Startschuss war dabei am 14. Januar 1972. Das B-Netz war ein reines Analog-Netz, hatte aber im Vergleich zum bis dahin genutzten A-Netz einige deutliche Vorteile:

  • Selbstwählverbindungen – im B-Netz konnten die Teilnehmer selbst anrufen und angerufen werden und es musste keine manuelle Vermittlungsstelle mehr eingreifen. Damit waren Verbindungen schneller, einfacher und auch kostengünstiger möglich.
  • bis zu 27.000 Teilnehmer – Die Zahl der möglichen Nutzer wurde fast verdreifacht und damit konnte das B-Netz mehr Anschlüsse abbilden. Für den privaten Bereich ist diese Zahl aber immer noch viel zu gering, daher waren B-Netz Abschlüsse vor allem Behörden und Unternehmen vorbehalten.

Die Fortschritte waren so deutlich, dass nach wenige Jahren das A-Netz komplett abgeschaltet wurde.

Es gab allerdings nach wie vor einige Nachteile oder Besonderheiten im B-Netz. Auch hier gab es keine automatische Übergabe an die nächste Funkzelle. Wer den Bereich eine Funkzelle verließ, musste die Verbindung selbst neu aufbauen. Das Gespräch wurde dann erst mal unterbrochen bis neu gewählt wurde.

Die Gespräche mussten dazu mit Ortsvorwahl aufgebaut werden. Dazu musste man in etwa den Standort des Teilnehmers kennen um die richtige Vorwahl nutzen zu können. Sollte sich der Angerufene nicht in diesem Bereich aufhalten, kam keine Verbindung zu Stande. Heute gibt es in den modernen Netzen diese Einschränkung nicht mehr – Teilnehmer können erreicht werden egal wo sie sich aufhalten.

Das C-Netz

Das C-Netz war die letzte Generation von analogen Mobilfunk-Netze in Deutschland und wurde 1985 in Betrieb genommen. Mit dem neuen Netz sollte sowohl die Obergrenze bei den Teilnehmern deutlich erhöht werden als auch die Bedienung einfacher werden. Maximal waren im C-Netz 850.000 Teilnehmer möglich – das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den wenigen 10.000 Nutzern im A-Netz und B-Netz.

Dazu gab es im C-Netz bereits eine einheitliche Vorwahl. Mit der Vorwahl 0161 konnte man jedem Teilnehmer in diesem Netz erreichen – es war also nicht mehr notwendig zu wissen, wo sich der Angerufene befand und welche Ortsvorwahl genutzt werden sollte.Auch die Übergabe in eine neue Funkzelle wurde im C-Netz automatisch realisiert. Das Netz bot also einen deutlich technischen Fortschritt in Sachen Mobilfunk. Die C-Netze sind mittlerweile abgeschaltet,  die Vorwahl 0161 ist aber immer noch nicht wieder neu vergeben.

Dazu gab es im C-Netz zum ersten Mal Simkarten bzw. deren Vorläufer. Damit wurden Endgeräte und Zugangsdaten für das Netz getrennt. Das erinnert bereits sehr an die aktuellen Netze. Zum Start war das C-Netz daher das modernsten Mobilfunk-Netz, dass es weltweit gab und Deutschland nahm hier für einige Jahre eine Vorreiterrolle ein.

Originale C-Netz Sim Karte im Scheckkarten-Format – frei nutzbar CC BY welches-netz.com

Auch die Hardware hat sich weiter entwickelt. Zu dieser Zeit wurden die Telefone kleiner (im Vergleich zu den aktuellen Modellen sind sie aber immer noch groß) und auch die Preise sanken. Die Geräte konnte so auch zunehmend im privaten Bereich Fuß fassen. Später gab es dann auch richtige Handys in diesem Netz (beispielsweise das Nokia C6) – am Siegeszug der modernen digitalen Netze konnte das aber nichts mehr ändern.

Das C-Netz war also ein sehr modernes Mobilfunk-Netz und die ersten Handys waren in diesem Netzbereich zu finden, allerdings gab es nach wie vor keine mobile Datenübertragung im heutigen Sinne in diesem Netz. Es gab zwar analoge Modems, aber für den breiten Markt war dies keine gangbare Lösung und die Übertragungsgeschwindigkeiten auch relativ gering. An aktuellen Geschwindigkeiten mit LTE und 5G war daher gar nicht zu denken.

Das C-Netz wurde im Jahr 2000 abgeschaltet. Zu diesem Zeitpunk gab es bereits die neuen D-Netze und E-Netze und vor allem die Datenübertragung wurde interessant. Das konnte aber das C-Netz nicht leisten. Vor allem bei der Netzabdeckung war das C-Netz in den späten Jahren den neuen Netzen aber deutlich überlegen. Das merkten viele Kunden beim Wechsel auf das vermeintlich bessere Netz sehr deutlich.

Video: Telekom Werbung für das C-Netz

Die D-Netze als Nachfolger

Ab 1991 starteten die digitalen Netze in Deutschland und sowohl die Telekom als auch Vodafone (damals noch Mannesmann) bauten die D-Netze auf. Der Ausbaustand war in den ersten Jahren aber noch deutlich geringer als im C-Netz und daher setzen viele Nutzer weiter auf die C-Netze. Nach einigen Jahren konnten dann aber das D1 Netz der Telekom und auch das D2 Netz von Vodafone die Stärken ausspielen. Vor allem die Datenübertragung spielte eine immer größere Rolle und hat mittlerweile Telefonie und SMS bei der Bedeutung abgelöst.

Netzausbaustand D1 Netz 1991 – Bild: inside-sim.de
Netzausbaustand D2 Netz 1991 – Bild: inside-sim.de

Mittlerweile wurden bereits wieder die ersten D-Netze abgeschaltet. Konkret wurden die 3G Netzbereichen in allen digitalen Netzen in Deutschland deaktiviert, die Standards UMTS und HSDPA sind daher nicht mehr verfügbar. Stattdessen gibt es nun LTE als neuen Standard für die mobile Datenübertragung und 5G als Erweiterung.

Die Vorwahl 0171 – welches Netz nutzt diese Nummer?

Welches Netz hat die Vorwahl 0171? – Die 0171 ist dabei eine der ersten Rufnummernkreise, die der Telekom zugeteilt wurden und sind mittlerweile entsprechend selten, weil bereits fast vollständig vergeben. Diese Vorwahl wurde 1992 bei der Vergabe der Nummern als erstes zugeteilt und waren über mehrere Jahre die einzigen Vorwahlen, die es gab. Aufgrund des Vergabe-Systemes zu dieser Zeit wurde die 0171 sogar noch vor der 0170 ausgegeben. Die Süddeutsche schreibt zu den Nummern:

0171 und 0172 werden seit knapp zehn Jahren nur noch in Fällen vergeben, in denen ein Kunde seine Nummer zurückgibt, was in Zeiten der »Rufnummermitnahme« – der Möglichkeit, die Telefonnummer auch nach Wechsel des Anbieters zu behalten – so gut wie nicht mehr vorkommt. Die Vorwahlen 0171 und 0172 sind zu stolzen Emblemen geworden.

Besonders gute Rufnummern mit der Vorwahl 0171 sind daher begehrt und werden aktuell bei Ebay und auf anderen Portalen teilweise für mehrere hundert Euro gehandelt. Die Rufnummern gibt es wenn das derzeit direkt bei Telekom-Neuverträgen. Discounter bekommen andere Rufnummern, hier ist eher die Vorwahl 0151 die erste Wahl. Daher findet man bei D1 Discountern die 0171 als Vorwahl eher selten, obwohl auch das Klarmobil Netz und das Netz von Congstar das originale Telekom Netz ist. Damit haben beiden Anbieter vergleichbare Netzqualität (in den Telekom Netztests bestätigt) aber andere Vorwahlen und das betrifft an sich alle D1 Netz Anbieter.

Aber Achtung: Die Vorwahl 0171 wurde zwar ursprünglich für Tarife im Netz der Telekom D1) verwendet und wird auch heute noch direkt von der Telekom vergeben, das muss aber nicht heißen, das eine Rufnummer mit der Vorwahl 0171 auch derzeit das Telekom Netz nutzt. Rufnummern können heute ohne Probleme und für vergleichsweise geringe Kosten (25 bis 30 Euro je nach Anbieter) in jedes deutsche Mobilfunk-Netz mitgenommen werden. Die Vorwahl 0171 stammt daher zwar aus dem D1-Netz der Telekom, kann mittlerweile aber auch bereits in ein anderes Mobilfunk-Netz portiert worden sein und zu einem Anbieter im Netz von Vodafone, Eplus oder O2 gehören. Die Vorwahl allein sagt darüber nichts aus.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Spam mit Vorwahl 0171

Kommerzieller Spam unter der Vorwahl 0171 ist eher selten, aber es gibt ab und an Kettenbriefe (sogenannte Hoax) die unter Rufnummern mit solcher Vorwahl verschickt werde. Bekannt ist zum Beispiel die „Ute Christoff“-Meldung, hinter der sich ein Internet Fake verbirgt und die teilweise unter dieser Rufnummer verschickt wird:

Sag mal bitte allen leuten in deiner liste, dass sie den kontakt mit ‚Ute Christoff‘ nicht annehmen sollen! das ist ein Virus (über whats app u.s.w) der zerstört die ganze festplatte und zieht sich die daten runter, wenn ihn einer deiner kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die liste frisst! also kopier und schicken !!! Wenn dich die Nummer 0171 9626509 anruft,nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute Morgen auch von EUROP1 und RTL bestätigt worden!Weiterleiten!

In der letzten Zeit wurden auch 0171 Rufnummern in Zusammenhang mit falschen Paketbenachrichtigungen und anderen Betrugsversuchen gesichtet, allerdings sind diese Absender dann in der Regel gefälscht. Die 0171 wird also in dem Fall missbräuchlich verwendet.

Ping Anrufe mit dieser Rufnummer gibt es eher selten. Dazu werden in der Regel Nummern aus dem Ausland genutzt. SMS Spam oder auch Spam mit angeblichen Mailbox Nachrichten kommt aber gelegentlich von Rufnummern mit dieser Vorwahl.

Die Vorwahl 0171 aus dem Ausland erreichen

Deutsche Rufnummern mit der 0171 Vorwahl sind natürlich auch aus dem Ausland zu erreichen und nutzen dafür die normale deutsche Vorwahl 0049 bzw. die neuere Schreibweise +49. Dabei wird dann aber die führende Null weggelassen, daher lauten die Rufnummern dann wie folgt:

  • 0049171 …
  • +49171

Darüber hinaus gibt wenig zu beachten, wenn man eine Rufnummer mit der 0171 aus dem Ausland erreichen möchte.

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Video: Telefon-Vorwahlen erklärt

Ganz einfach abfragen: Welche Vorwahl gehört zu welchem Handy-Netz

Ganz einfach abfragen: Welche Vorwahl gehört zu welchem Handy-Netz -Früher war alles viel einfacher. Die Netzbetreiber hatten feste Nummernkreise und man wusste anhand der zugewiesenen Vorwahl, in welchem Netz eine Rufnummer angesiedelt war. Bei Anrufen auf eine 0171-Rufnummer war klar, dass es sich im einen Tarif im Telekom Netz handeln musste und bei einer 0172 als Vorwahl konnte man erkennen, dass es ein Vodafone Tarif war.

Mit der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes vor einigen Jahren wurde es allerdings möglich, jede Rufnummer in jedes Netz mit zu nehmen. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Mobilfunkanbieter sind nach § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) verpflichtet, den Wechsel zu einem anderen Anbieter unter Beibehaltung der Rufnummer zu ermöglichen. Das gilt auch für Prepaid-Verträge. Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang).

Damit können durch die Mitnahme der Rufnummer auf einmal Rufnummern mit der Vorwahl 0171 im O2 Netz unterwegs sein. Die Vorwahl einer mobilen Rufnummer ist also mittlerweile kein sicheres Zeichen mehr, welches Netz die Rufnummer nutzt.

HINWEIS: Bei den Ortsvorwahlen im Festnetz gibt es diese Möglichkeit nicht, allerdings macht es dort auch keinen Unterschied, welches Netz eine Rufnummern hat. Es gibt preislich ohnehin keine Unterschiede.

Die Vorwahlen im Mobilfunk-Bereich nach Netzen

NetzbetreiberHandyvorwahlen
Deutsche Telekom01511, 01512, 01514, 01515, 01516, 01517, 0160, 0170, 0171, 0175
Vodafone01520, 01522, 01523, 01525, 0162, 0172, 0173. 0174
O201590, 0176, 0179 – ehemals Eplus: 01570, 01573, 01575, 01577, 01578, 0163, 0177, 0178

Diese Einteilung ist allerdings schon lange nicht mehr zuverlässig, denn Verbraucher können mittlerweile ihre Rufnummer samt Vorwahl in alle Netze mitnehmen. Telekom, Vodafone und O2 geben zwar weiter nur die ihnen zugeteilten Rufnummern aus, aber wenn ein Kunde die alte Nummer inklusive Vorwahl mitbringt, dann gibt es die Netzgrenzen nicht mehr. Unabhängig davon kann aber beispielsweise bei eventuelle Ping-Anrufen oder andere Spam-Calls (wie Robo Call oder Schockanrufen) helfen, vorher zu ermitteln, ob sich ein Anruf lohnt.

WICHTIG: Aufgrund der Vorwahl einer Handy-Nummer kann man derzeit also NICHT mehr zuverlässig vorhersagen, in welchem Netz die Rufnummer aktiv ist, denn die Nummer kann theoretisch in alle deutschen Handy-Netze portiert worden sein.

Eine mobile Rufnummer bleibt aber in jedem Fall eine mobile Rufnummer. Die Portierung ins Festnetz ist nicht möglich und auch Festnetz-Rufnummern können nicht ins Handy-Netz mitgenommen werden. An der Stelle kann man sich also immer sicher sein, ob man eine mobile Rufnummer oder eine Festnetz-Rufnummer anruft.

So ermittelt man die Netzzugehörigkeit einer mobilen Rufnummer

Die Netzbetreiber haben inzwischen Möglichkeiten geschaffen, um abzufragen, welches Netz eine Rufnummern nutzt. In allen Netzen gibt es feste (und kostenlose) Nummern, mit denen man ermitteln kann, welches Netz eine Nummer nutzt.

Folgende Nummern stehen zur Verfügung:

  • Deutsche Telekom: Anruf über die Kurzwahl 4387. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch die Telekom das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Telekom Netz kostenfrei.
  • Vodafone: Anruf über die Kurzwahl 12313. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch Vodafone das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Vodafone Netz kostenfrei.
  • O2: SMS mit „Netz Rufnummer“ an die Kurzwahl 4636 senden. „Rufnummer“ muss in der SMS durch die Nummer, die man abfragen will, ersetzt werden. Man bekommt danach eine SMS mit dem passenden Netz zugeschickt. Diese SMS ist kostenfrei. Ehemalige Eplus Kunden können nun ebenfalls die O2-Abfrage mit nutzen (ebenfalls kostenlos).

Für Anrufe aus dem Festnetz gibt es auch die Möglichkeit, den Netzbetreiber abzufragen. Dies geht über die Vorwahl 0311 oder über die kostenlose Rufnummer 0800 5052090. Mittlerweile ist die Ermittlung des Netzes aber nicht mehr so wichtig wie es noch vor einigen Jahren war. Die meisten Tarife rechnen einheitlich ab und daher macht es zumindest preislich keinen Unterschied mehr, in welches Netz man anrufen. Viele Verbraucher setzen dazu auf Allnet Flat, die gleich alle Gespräche kostenfrei machen – dann spielt es noch viel weniger eine Rolle, in welchem Handy-Netz ein Rufnummer aktiv ist. Daher werden diese Abfrage auch immer weniger genutzt. Das kann sich aber natürlich auch wieder ändern, wenn es man wieder neue Tarifgenerationen gibt.


Durch die Fusion von  O2 und Eplus gibt es an der Stelle Änderungen. Die bisherigen Eplus Vorwahlen nutzen nun auch O2.

Die Netzabfrage einer Rufnummer per Kurzwahl

Wer wissen will, welches Netz die eigene Handynummer nutzt oder auch die eines Freundes oder Verwandten, der kann das über Apps herausbekommen. Aber für den Fall, dass man kein Smartphone hat oder keine Internetflatrate, stehen auch Kurzwahlen der Netzbetreiber bereit. Diese helfen dabei, eine Netzabfrage direkt übers Telefon zu erledigen, ohne Zugriff aufs mobile Internet haben zu müssen.

Erfreulicherweise steht dieser Service mittlerweile in allen deutschen Netzen zur Verfügung. Die Netzbetreiber haben hier sehr schnell reagiert und bieten ein kostenloses Angebot um das Netz einer Rufnummer heraus zu finden. Dazu stehen in allen Netzen Service-Rufnummern bereit, die nur dazu dienen, das Netz abzufragen.

Folgende Nummern stehen zur Verfügung:

  • Deutsche Telekom: Anruf über die Kurzwahl 4387. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch die Telekom das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Telekom Netz kostenfrei.
  • Vodafone: Anruf über die Kurzwahl 12313. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch Vodafone das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Vodafone Netz kostenfrei.
  • O2: SMS mit „Netz Rufnummer“ an die Kurzwahl 4636 senden. „Rufnummer“ muss in der SMS durch die Nummer, die man abfragen will, ersetzt werden. Man bekommt danach eine SMS mit dem passenden Netz zugeschickt. Diese SMS ist kostenfrei. Ehemalige Eplus Kunden können nun ebenfalls die O2-Abfrage mit nutzen (ebenfalls kostenlos).

Für die Kunden mit Tarifen bei mobilcom-debitel gibt es eine vergleichbare Abfrage des Netzes im Kundenbereich. Man erreicht die Abfrage wie folgt:  Ablauf: Einloggen => Mein mobilcom-debitel => Meine Rechnungen => Zielnetzabfrage. Diese Abfrage steht auch für andere Marken von Mobilcom-Debitel wie beispielsweise Talkline zur Verfügung.

Besonders positiv sollte man hervor heben, dass alle Netzbetreiber (nach der Fusion von Eplus und O2 nur noch 3) diesen Service kostenfrei anbieten. Das betrifft dabei nicht nur Kunden der Netzbetreiber selbst sondern auch die Discounter in dem Netz. So können beispielsweise Congstar Kunden den Telekom Service ebenfalls kostenfrei nutzen oder Blau Kunden können auch den SMS Service von O2 ohne Zusatzkosten abfragen.

Eine andere Form der Abfrage bietet Mobilcom-Debitel an (und auch Talkline). Bei diesem Unternehmen gibt es keine Rufnummer für die Abfrage sondern einen Dienst im Online-Kundenbereich des Unternehmens. Loggt man sich mit den Zugangsdaten ein kann an unter Rechnung => Zielnetzabfrage eine Rufnummer eingeben und bekommt für diese Rufnummer ermittelt, welches Netz diese hat. Diese Abfrage ist ebenfalls kostenfrei, steht aber nur MD-Kunden mit einem entsprechenden Login zur Verfügung.

Wichtig: Bei diesen Abfragen wird lediglich das genutzt Mobilfunk-Netz und nicht der Anbieter selbst angesagt. Ob eine Simkarte bei der Vodafone selbst oder einem Vodafone Discounter wie Otelo angesiedelt ist, lässt sich damit nicht ermitteln.

Kostenpflichtige Dienste zur Netzabfrage

Neben den hier vorgestellten Varianten der Netzabfrage, die kostenfrei sind und bei denen es keinen Gebühren für die Abfrage gibt, findet man im Netz auch einige kommerziellen Dienste, bei denen man für die Abfrage bezahlen muss. Teilweise liefern diese Abfragen dann auch noch weitere zusätzliche Informationen wie beispielsweise den genutzten Anbieter bzw. Discounter und nicht nur das Netz.

In der Regel benötigen private Kunden diese Daten aber nicht und es reicht eine einfache Abfrage des genutzten Handy-Netzes. Wir haben daher an dieser Stelle darauf verzichtet, zusätzliche kostenpflichtige Anbieter aufzulisten, da die kostenlosen Angeboten in der Regel absolut ausreichen und ebenso aktuell sind wie die Services, die auf Gebühren setzen.

Daneben gibt es auch von privaten Anbietern teilweise Netzchecks im Netz zu finden. Diese sind durchaus auch eine Alternative, allerdings sind diese Dienste teilweise beschränkt (beispielsweise auf maximal 10 Abfragen pro Tag) und man kann auch nicht direkt erkennen, auf welche Datenbanken diese Dienste zurück greifen und wie aktuell die Daten sind. Haben Rufnummern in der letzten Zeit das Netz gewechselt wird das unter Umständen nicht mit angezeigt. Daher sollte man die offiziellen Dienste und Rufnummer auf jeden Fall vorziehen und diese in erster Linie nutzen. Nur falls die Abfragemöglichkeiten nicht zu Verfügung stehen kann es sich lohnen, auf einen privaten Service im Netz zurück zu greifen. Dabei sollte man aber immer im Hinterkopf haben, dass diese Infos möglicherweise veraltet und damit nicht aktuell sind.

Video: die eigenen Rufnummer unterdrücken

Vodafone GigaGarantie – 90GB als Wiedergutmachung für schlechtes Netz

Vodafone Gigagarantie – 90GB als Wiedergutmachung für schlechtes Netz – Wer gerne etwas mehr Datenvolumen hätte (zumindest für kurze Zeit) kann dies bei Vodafone über die sogenannte GigaGarantie einmal im Monat bekommen. Dies ist also Entschädigung für Kunden gedacht, die mit dem Netz und der Netzqualität bei Vodafone nicht ganz so zufrieden sind. In diesem Fall können sie über die Gigagarantie einmal im Monat 90GB Datenvolumen extra bekommen.

Der aktuelle Ausbaustand und die Netzabdeckung bei Vodafone können direkt auf der Netzabausbaukarte eingesehen werden, die das Unternehmen anbietet. In der Praxis kann es allerdings durchaus Abweichungen geben, beispielsweise wenn zu viele Nutzer das Netz beanspruchen oder es technische Probleme gibt. Das kann da zu sehr langsamen Internet-Verbindungen führen bis hin zu einem kompletten Ausfall des Vodafone Netzes. In solchen Fällen greift die GigaGarantie von Vodafone: bei einer Kundenbeschwerden wegen schlechtem Netz gibt es eine Gutschrift von 90 Gigabyte Datenvolumen auf die jeweilige Simkarte.

Die GigaGarantie gilt allerdings nur für die originalen Vodafone Tarife und Flatrates:

Drittanbieter im Vodafone Netz (wie Bildmobil, Otelo oder 1&1) sind leider nicht in der GigaGarantie eingeschlossen. Auch die Prepaidkarten und Prepaid Tarife von Drittanbieter werden leider nicht mit erfasst.

Die GigaGarantie wurde bei Vodafone bereits 2016 eingeführt und ist bis heute nutzbar. Das Unternehmen hat am System dahinter nichts geändert (und auch nichts an den 90GB kostenlosem Datenvolumen). Mittlerweile gibt es aber auch andere Vodafone Sonderaktionen, bei denen man kostenlosen Volumen erhält – oft gibt es dieses Datenvolumen aber nur für Neukunden, während die GigaGarantie auch von Bestandskunden genutzt werden kann.

Mittlerweile bietet Vodafone auch erste 5G Netze an und die Tarife erlauben auch, 5G kostenfrei mit zu nutzen. Die GigaGarantie greift auch bei 5G – wer damit unzufrieden ist, kann dies auch über die App melden und bekommt den Bonus (nach den gleichen Regeln).

Wie bekommt man die GigaGarantie von Vodafone?

Die GigaGarantie bei Vodafone lässt sich recht einfach über die App buchen und man muss nicht direkt ein Funkloch oder schlechten Empfang nachweisen. Es reicht, als Feedback zu geben, dass man nur langsames Internet hatte und man bekommt das zusätzliche Datenvolumen von 90GB für 24 Stunden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Dann sag uns bitte, womit Du nicht zufrieden bist. Dadurch können wir jeden Tag ein bisschen besser werden. Für Dein Feedback schenken wir Dir einen Tag lang zusätzliches Datenvolumen.
Und so geht’s:

  1. Öffne die MeinVodafone-App auf Deinem Smartphone oder Tablet.
  2. Geh im Menü auf GigaGarantie.
  3. Schick uns Dein Feedback.
  4. Und in kürzester Zeit bekommst Du Dein zusätzliches Datenvolumen.

Bevor man aber schlechtes Netz meldet, sollte man auf jeden Fall sicher stellen, dass es auch wirklich am Netz liegt und alle Einstellungen am Smartphone korrekt sind. Im Wikoblog sind 4 Punkte aufgeführt, die man auf jeden Fall vorher checken sollte:

  1. Eventuell ist der Flugmodus aktiviert
  2. ein falscher Netzbetreiber/ Netz ist ausgewählt
  3. möglicherweise sind die mobilen Daten deaktiviert
  4. eventuell ist der Energiesparmodus aktiv und damit sind keine Datenverbindungen möglich

Erst danach lohnt es sich, eine entsprechende Meldung an Vodafone zu machen.

Vodafone Netztest – die Ergebnisse

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Vodafone Netz-Abdeckung

Vodafone bietet für die Abfrage der Netzabdeckung im D2-Netz einen eigenen Service an, der hier kostenfrei genutzt werden kann. Es reicht die eigene Adresse einzugeben um zu ermitteln, welche Netze und welche Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen. Im Mobilfunk Bereich hat das Unternehmen dabei mit der Telekom fast gleichgezogen – in zukünftigen Netztests wird es also spannend werden, welcher Betreiber das beste Handy-Netz bieten wird (vor allem im 5G Bereich).

Die Abfrage erfolgt dabei aber nur anhand des Ausbaustandes. Gerade spezielle Situationen wie Indoor-Empfang oder Empfang an bestimmten Standorten werden dabei nicht berücksichtigt. Wer sich unsicher ist sollte in jedem Fall bei Freunden und Bekannten Erfahrungen mit Vodafone und dem D2-Netz erfragen. Man kann auch selber mit einer kostenlosen Sim Karte testen. Callya bietet mit der Callya Freikarte solche gratis Simkarten an. Diese erreichen die gleichen Geschwindigkeiten wie die normalen Vodafone Tarife und Verträge.

Die GigaGarantie gilt allerdings nur für die originalen Vodafone Tarife und Flatrates:

Vodafone Netz-Qualität

Im Datenbereich bietet Vodafone fast flächendeckenden Ausbau mit LTE . Damit ist mobiles Surfen möglich, bei den kleineren Discountern gibt es bis zu 21,6MBit/s. Schneller Verbindungen gibt es in Ballungszentren, beispielsweise bekommt man in vielen Großstädten bereits LTE und 5G mit bis zu 500Mbit/s. Im Vergleich mit der Telekom liegt das Vodafone Netz immer noch etwas hinter dem D1-Netz, aber in der Praxis sind die Unterschiede eher gering. Lediglich im 5G Bereich ist die Telekom mit dem Netzausbau deutlich weiter. Wer also 5G Technik nutzen will, findet bei Vodafone etwas weniger Ausbau, aber auch hier geht der Netzaufbau immer weiter.

Da es aktuell große Diskussionen um die Netzneutralität und die Drosselung bei der Telekom gibt: Die mobilen Flatrates sind bei Vodafone alle gedrosselt (lediglich das neue RED XL Angebot hat keine Drosselung), im DSL-Bereich gibt es dagegen keine Pläne für eine Drosselung.

5G im Vodafone Netz

Die Vodafone GigaGarantie gilt auch für Probleme im 5G Bereich, wobei es da natürlich häufiger noch unausgebaute Bereiche gibt, denn Vodafone arbeitet derzeit gerade am Netzausbau. Von eine flächendeckenden Versorgung ist man daher im Vodafone Netz noch weit entfernt und daher kann es sich lohnen, die GigaGarantie für 5G Tarife etwas häufiger einzusetzen. Aktuell spricht Vodafone dabei aber nur vom 4G Netz, Nutzer berichten aber auch, dass sie bei 5G Problemen diesen Service genutzt haben.

Vodafone schreibt selbst zum Netzausbau im 5G Bereich:

Auch beim Netzausbau im Mobilfunk drückt Vodafone aufs Tempo: Das 5G-Netz wächst schneller als alle anderen Mobilfunk-Netze zuvor und doppelt so schnell wie ursprünglich geplant. 5G von Vodafone erreicht rund 45 Millionen Menschen in Deutschland – in der Stadt und auf dem Land. Und das schon vielerorts dank der modernen Standalone-Technologie nicht nur mit hohen Bandbreiten, sondern auch mit Reaktionszeiten, die so schnell sind wie das menschliche Nervensystem. Bis 2023 wird Vodafone mehr als 60 Millionen Menschen mit 5G zuhause erreichen. Für alle Nutzer ist dann auch direkt die moderne 5G-Standalone-Variante verfügbar, also ein 5G-Netz mit allen Vorteilen.

Generell sollte man aber vor einer Entscheidung für 5G bei Vodafone auf der Netzausbaukarte prüfen, ob diese Technik bereits angeboten wird. Nur dann lohnt sich 5G wirklich, sonst kann man auch mit 4G/LTE im Vodafone Mobilfunk-Netz recht schnell surfen.

Vodafone Netz – die Testergebnisse des D2 Netzes im Detail

Vodafone Netz – die Testergebnisse des D2 Netzes im Detail – Im Mobilfunk-Netz von Vodafone findet man neben den bekannten Tarifen von Vodafone selbst auch eine ganze Reihe von Drittanbieter. Beispielsweise haben dort auch Otelo, FYVE, LIDL Connect und andere Discounter ihrer Angebote angesiedelt. Teilweise nutzen auch andere Anbieter das Vodafone Netz, auch Klarmobil bietet Netz und Tarife bei Vodafone an und das gilt auch je nach Tarif für das Freenet Mobile Netz. Neuster Zugang ist Freenet Flex im Vodafone Netz.

Es ist daher für eine ganze Reihe von Kunden wichtig zu wissen, wie gut die Netzqualität und der Netzausbau bei Vodafone ist und dazu gibt es in der Regel immer wieder unabhängige Netztest, bei denen auch das Mobilfunk-Netz von Vodafone unter die Lupe genommen wird. In diesem Artikel wollen wir darauf eingehen, wie das Handy-Netz von Vodafone in den einzelnen Netztests abgeschnitten hat und was es bei der Bewertung zu beachten gilt.

Grundsätzlich hat Vodafone derzeit unter den drei Netzbetreibern die wenigsten Kunden und liegt mittlerweile wieder knapp über 30 Millionen Kunden, die das Mobilfunk-Netz von Vodafone nutzen. Dennoch investiert das Unternehmen sehr viel in den Netzausbau und vor allem auch in die LTE und 5G Abdeckung.

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 500MBit/s bietet das Vodafone Netz dazu aktuell das nominell schnellsten LTE Netz. Die Telekom liegt bei 300MBit/s und O2 bei maximal 225MBit/s (O2 mittlerweile teilweise auch bei 500MBit/s). Die Netztest in den anderen Netzen haben wir hier zusammen gestellt: Telekom Netztest | O2 Netztest

Mittlerweile hat Vodafone auch bereits 5G Netzbereiche freigeschaltet. Es sind aber immer noch eher wenig 5G Standorte und man kann sie auch nur direkt mit den Vodafone Tarifen nutzen, daher wird 5G bisher bei vielen Netztests noch nicht berücksichtigt. Mehr dazu haben wir weiter unten im Artikel zusammengestellt.

Die Testergebnisse in den Vodafone Netztest

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

Netztest werden etwa einmal im Jahr von den größeren Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich durchgeführt. Dazu testet auch die Stiftung Warentest ab und an die Netzqualität und die Abdeckung der einzelnen Anbieter. Die Test-Durchführungen sind aber aber oft unterschiedlich, daher kann man die einzelnen Test-Ergebnisse von Vodafone und auch von anderen Anbietern nur schwer miteinander vergleichen. Es ist daher sinnvoll, sich den Trend über mehrere Tests anzuschauen, um ein realistisches Bild zu bekommen.

Die Stiftung Warentest schreibt beispielsweise 2022 zur Netzqbadckung und Qualität von Vodafone im Vergleich zu den anderen Mobilfunk-Netzen:

Gerade mal drei Telefonate brachen auf unseren Fahren ab – alle bei O2. Im Test vor fünf Jahren wurden wir noch 115 Mal unterbrochen, ungleich verteilt auf alle drei Anbieter. Ein Fort­schritt auch beim Surfen: Daten flitzen jetzt um ein Vielfaches schneller durch die Luft. Kurz: Wir bekommen bei vergleich­baren Mobil­funk­kosten mehr Leistung als noch 2017. Obwohl wir diesmal strenger bewertet haben, schneiden alle drei Anbieter gut ab. Knapp vorn liegt die Telekom.

Unser Rat- Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Prinzipiell hat sich das Vodafone Netz in den letzten Tests dabei gezeigt, dass Vodafone einen sehr stabilen zweiten Platz belegt, wobei der Unterschied zur Telekom recht gering ausfällt. Besonders im Bereich LTE sind die beiden D-Netze fast gleichauf. Der Abstand zu O2 fällt dagegen größer aus – Vodafone kann sich im Vergleich recht solide vor O2 platzieren.

Die Ergebnisse im Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20222 (GUT – Note 1,7)2 (GUT – Note 2,1)2 (GUT – Note 1,3)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 2013

Man sieht in der Entwicklung recht deutlich, dass der zweite Platz von Vodafone recht stabil ist und sich daher in der Bewertung das Ranking in der Netzqualität kaum verändert hat. Es gibt bisher auch keine Hinweise, dass sich dass in absehbarer Zeit ändert wird – es sei denn, Vodafone legt es noch einmal darauf an die Telekom von Platz 1 zu verdrängen denn so groß ist der Abstand gar nicht. Aktuell findet man aber das beste Mobilfunk-Netz in Deutschland weiterhin bei der Telekom. Das gilt auch für die neuen 5G Netzbereichen (und bei den Kundenzahlen führt die Telekom ohnehin)

LTE im Vodafone Netz

Das 4G Netz bzw. LTE spielt bei der Bewertung der Netzqualität eine große Rolle, denn vor allem im Datenbereich wird in erster Linie der Netzausbau im LTE Bereich abgefragt um zu ermitteln, wie schnell das Netz von Vodafone ist und auch, welche Abdeckung besteht. Vodafone hat die 3G Netzbereiche inzwischen auch komplett abgeschaltet, so dass man keinen Zugriff auf UMTS und HSDPA bei der Datenübertragung mehr hat – ohne LTE steht nur 2G zur Verfügung und in diesem Netz sind die Datenraten so gering, das mobiles Surfen kaum möglich ist.

Erfreulicherweise hat Vodafone mittlerweile aber alle Handytarife und Prepaid Angebote im eigenen Netz mit LTE freigeschaltet. Alle Anbieter haben daher nun Zugriff auf die 4G/LTE Netzbereiche, die Geschwindigkeiten sind aber nach wie vir sehr unterschiedlich. Schnelles LTE gibt es weiterhin nur direkt bei Vodafone.

Unterschiede gibt es dabei auch im Sprachbereich, denn dank VoLTE in vielen Vodafone Tarifen können Gespräche über LTE schneller und mit besserer Sprachqualität abgewickelt werden. Konkret sind damit unter Umständen auch die Ergebnisse in den Sprachtests bessern, wenn LTE zur Verfügung steht und wahrscheinlich muss man ein paar Punkte bei der Sprache abziehen, wenn man kein LTE und damit auch kein VoLTE nutzen kann. Hier kommt es aber sehr auf den Testaufbau an, der für die Testergebnisse im Vodafone Netz zu Grund gelegt wurde.

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

5G im Vodafone Netz

Vodafone bietet mittlerweile auch die ersten 5G Tarife und Flatrates an und es gibt auch die ersten 5G Netzbereiche, in denen man die höhere Geschwindigkeit von 5G testen kann. Der Ausbau ist derzeit allerdings nur punktuell und daher kann man an sich noch nicht von einem wirklichen 5G Netz bei Vodafone sprechen.

Mittlerweile gibt es auch die ersten Netztest von 5G Netzbereichen und es zeichnet sich an sich auch im 5G Bereich das gleiche Bild ab, wie man es auch bei den 4G Handynetzen her kennt: Vodafone liegt auf einen guten zweiten Platz mehr oder weniger knapp hinter der Telekom – O2 hat derzeit im Ranking den Platz 3 und der Abstand zu Vodafone ist im 5G Bereich dann doch noch recht groß.

Im 5G Bereich tritt ab 2022 auch 1&1 United Internet als Netzbetreiber mit an. Dann wird es also wieder 4 Netzbetreiber in Deutschland geben und es bleibt spannend, wie gut oder schlecht 1&1 im 5G Netztest abschneiden wird.

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

5G Standalone bei Vodafone

Vodafone kann beim Ausrollen von 5G nicht ganz mit dem Speed der Telekom mithalten. Das liegt aber vor allem daran, dass die Telekom auf hybride DSS 5G Technik setzt, die schnell aufzubauen ist, aber nicht die ganz hohen Geschwindigkeiten unterstützt. Vodafone setzt dagegen in vielen Bereichen auf echtes 5G und teilweise auch bereits auf Standalone-5G, bei dem gar kein LTE Netz mehr gebraucht wird. Daher bekommt man mit 5G im Vodafone Netz derzeit mit die höchsten Geschwindigkeiten und teilweise auch deutlich mehr Speed als bei der Telekom.

Das Unternehmen schreibt selbst zu dieser neuen Technik:

Als erster Anbieter setzt Vodafone beim 5G-Ausbau nicht ausschließlich auf die Erweiterung der bestehenden LTE-Netze, sondern baut eine komplett eigenständige 5G-Infrastruktur im Antennen- und im Kern-Netz. Mobilfunk-Experten sprechen dabei von ‚5G-Standalone‘ oder vom ‚vollständigen 5G-Netz‘. Vodafone gibt der modernsten in Europa verfügbaren Mobilfunk-Technologie einen einfachen Namen: 5G+. Die komplett eigenständige 5G-Infrastruktur macht neben hohen Bandbreiten auch extrem niedrige Latenzzeiten von rund 10 Millisekunden möglich und spart Energie. Daten werden mit 5G+ in Echtzeit transportiert – so schnell wie das menschliche Nervensystem reagieren kann und vier mal schneller als mit bisherigen Mobilfunk-Technologien. Zudem kann 5G+ bis zu eine Million Gegenstände und Smartphones pro Quadratkilometer vernetzen – zehn Mal mehr als bisherige Technologien und ohne Qualitätsverlust. Zudem erhöht sich durch die direkte Einwahl ins 5G-Netz die Anzahl der Orte, an denen Nutzende sich mit ihren Smartphones ins 5G-Netz einloggen können. Die 5G-Verfügbarkeit wächst mit zahlreichen Handys spürbar.

Vor allem für die Nutzung von 5G Standalone Bereichen ist aber das passende Handy notwendig. Es reicht nicht, nur ein 5G Gerät zu nutzen, man braucht auch moderne Geräte, die alle Dienste über 5G abwickeln können. Das sind leider aktuell nur wenige Modelle, aber auch hier wird die Zahl zunehmen.

Video: 5G Standalone bei Vodafone erklärt

Mobilfunk-Anbieter im Vodafone Netz

Kreuzfahrten, Fähren und Schiffe – was kostet der Mobilfunk?

Kreuzfahrten, Fähren und Schiffe – was kostet der Mobilfunk? –  Sommerzeit ist Ferienzeit und damit auch die Zeit um auf Reisen zu gehen. Wer sich für eine Kreuzfahrt entscheidet oder auf den Weg zum Urlaubsziel ein Schiff nutzt, sollte bei der Verwendung von Handy und Smartphone auf den Anbieter achten. Oft haben Schiffe eigene, spezielle Anbieter, die teilweise teurer sind als die normalen Mobilfunk-Betreiber. Dazu kommt noch, dass in Landnähe oft das Netz des Landes genutzt wird, vor dessen Küsten man unterwegs ist. Hier ist wichtig, wie gut das Netz an Land ausgebaut ist und wie stark das Netz an Bord des Schiffes ist. Viele Kreuzfahrt-Schiffe deaktivieren dazu im Hafen das eigene Mobilfunk-Netz und dann nutzen die Handys und Smartphones an Bord immer das Landes-Netz.

WICHTIG: Netze auf den Schiffe selbst fallen dabei NICHT unter die EU Roaming-Verordnung und daher können die Kosten in diesen Netzen auch im EU Bereich deutlich höher liegen.

Die Auslandspreise der eigenen Tarife sind ebenfalls nicht wesentlich. Es zählen nur die Angaben der Anbieter bzw. des Anbieters auf dem jeweiligen Schiff.

Die Kosten für die Nutzung von Handys und Smartphones können auf diese Weise also deutlich höher liegen als bei normalen Auslandsaufenthalten. Vor Antritt einer Kreuzfahrt sollte man sich auf jeden Fall informieren, welche Kosten für mobile Datenübertragung, SMS und Gespräche auf dem Schiff berechnet werden. Die entsprechenden Informationen findet man entweder in den Reiseunterlagen oder auf der Webseite der jeweiligen Kreuzfahrtlinie. Man kann sich natürlich auch direkt im Reisebüro danach erkundigen. Dazu ist es wichtig jeweils im Auge zu behalten, ob das Handy mit einem neuen Netz verbunden ist, um beispielsweise zu vermeiden, dass in Landnähe ein ausländisches Netz mit hohen Roaming-Kosten genutzt wird.

In dieser Grafik sind die Kosten aufgeführt:

kreuzfahrten

Wie im Mobilfunk-Bereich üblich, ändern sich diese Tarife aber häufig. Daher sollte man sich auf jeden Fall kurzfristig informieren. Selbst wenn man im Vorjahr bereits einmal eine Reise mit einem Schiff gemacht hat, können sich die Kosten in der nächsten Saison bereits wieder geändert haben. Daher ist es gut immer direkt vor der Reise neu zu prüfen.

HINWEIS: Für Anrufe auf Kreuzfahrtschiffen usw. nach Deutschland muss man die deutschen Auslandsvorwahl 0049 nutzen und nicht die Vorwahl des jeweiligen Landes. Wer in anderen Ländern anrufen will, muss ebenfalls deren Vorwahlen nutzen, also beispielsweise die 0090 für die Türkei oder die für die Vorwahl 0045 für Länder in Nordafrika.

Die Ratschläge der Experten zu Roaming auf Schiffen und Fähren

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen empfiehlt daher in diesem Bereich:

Kontaktieren Sie vor der Reise Ihren Mobilfunkanbieter oder die Reederei ihres Kreuzfahrtschiffes, zum Beispiel mit Hilfe ihres Reisebüros und informieren Sie sich über Preise, die anfallen, wenn Sie die Dienste der Schiffsnetzbetreiber Ihres Kreuzfahrtfavoriten nutzen. Dasselbe gilt für Ihren Fluganbieter.

Günstiger ist es, zu telefonieren und zu surfen, wenn das Schiff im Hafen liegt. Dann kann man die ausländischen Anbieter vom Festnetz nutzen für die die deutlich günstigeren Roaming-Gebühren an Land gelten.

Am besten schalten Sie die automatischen Updates Ihrer Handy-Apps für die Dauer des Urlaubes aus, damit durch den Download der Updates keine zusätzlichen Kosten entstehen. Um zu verhindern, dass zum Beispiel E-Mail-Konten stündlich aktualisiert werden schalten Sie das Gerät am besten ganz aus, wenn Sie es gerade nicht brauchen.

Wie schnell in diesem Bereich hohe Kosten zu Stande kommen können, zeigt ein Beispiel aus der Praxis. So schreibt eine Verbraucherin in einem Anwaltsportal:

Im Mai dieses Jahres habe ich eine Reise/Kreuzfahrt angetreten. Vorab habe ich mich auf x-online versichert, dass ich mich auf der ganzen Reise in dem Gebiet der von mir gebuchten Day Packs (Italien, Kroatien und Griechenland) befinde.

Des Weiteren habe ich mich kundig gemacht, dass die Satelliten-Internet-Verbindung des Kreuzfahrtschiffs gesperrt ist und nur durch speziellen Log-in geöffnet wird (dafür hätte ich mich registrieren müssen, was ich nicht getan habe).

Trotz alledem scheint sich X im Hintergrund in die Satelliten-Verbindung eingewählt zu haben (faktisch gab es für mich keine Verbindung an Bord).

Seit dem 1. Juli 2014 gilt für Roaming das EU-Recht, dass der Betreiber (X) ab 60 Euro pro Tag den Zugang kappen muss und Kunden in Kenntnis setzen muss. Diese Grenze wurde schon am 18.5. überschritten und Sie haben mich nicht informiert. Am 19.5., 21.5. und 22.5. wurde diese Grenze wieder um weites überschritten und Sie haben mich erst am letzten Tag (4 Tage nach dem ersten Vorfall, wobei jeder Tag ein normaler Arbeitstag war), nachdem schon über 510,- Euro an Roaming-Gebühren angefallen sind, angerufen.

Durch die Nutzung des Schiffsnetzes sind hier 510 Euro Gebühren angefallen und zwar in nur 4 Tagen! Grund dafür waren wohl die automatischen Verbindungen des Handys, das im Hintergrund und damit ohne Wissen des Besitzers Daten übertragen hat. Besonders wenn größere Updates kommen oder Bilder auf diese Weise versendet werden, können schnell größere Datenmengen anfallen und dann wir des – wie in diesem Beispiel – sehr schnell sehr teuer.

Die befragten Anwälte geben in diesem Fall im Übrigen den Tipp, die hohe Rechnung nicht zu bezahlen, bzw. nur 60 Euro zu überweisen, denn danach hätte nach geltendem EU Recht die Verbindung beendet und der Kunde informiert werden müssen. Allerdings ist nicht bekannt, ob und wie ein eventueller Rechtsstreit in diesem Fall ausgegangen ist.

Auch das Verbraucherportal BW hat einige Tipps für diese Fälle bereit:

  • In Küstennähe und in den Häfen gelten für die Nutzung der Mobilfunknetze meist die oben beschriebenen Regeln, solange herkömmliche, landbasierte Netze genutzt werden.
  • Auf hoher See ist in der Regel kein Mobilfunknetz eines Festlandes verfügbar. Hier kann nur über Satellit telefoniert werden und eine Satellitennutzung ist vergleichsweise teuer. Dabei gelten die Regeln der EU für das Roaming und die Kostenobergrenzen nicht.
  • Da die meisten Kreuzfahrtschiffe jedoch eigene Zugangspunkte für Mobilfunk anbieten, können Telefongespräche und Datenverkehr mit dem Handy oder dem Smartphone über das Satellitennetz erfolgen. Die Preise für diese Verbindungen hängen davon ab, von welchem Unternehmen der Satellit und das Netz des Kreuzfahrtschiffes betrieben werden und welche Vereinbarungen zu Roaming-Gebühren mit dem jeweiligen Mobilfunkunternehmen gelten.
  • Vor der Schiffsreise sollten daher die jeweils geltenden Kosten beim Reiseveranstalter und beim eigenen Mobilfunkunternehmen erfragt werden.
  • Generell sollten automatische Datenübertragungen wie z. B. Updates oder die Aktualisierung von Email-Konten nach Möglichkeit abgeschaltet werden.

Im Internet findet man darüber hinaus noch viele weiteren Tipps.

Sicher ist das Handy nur ausgeschaltet

Generell ist der letzte Punkt bei diesen Tipps wichtig: am besten auf Schiffen die mobile Datenübertragung generell ausschalten. Wer sich dabei nicht sicher ist, kann den Flugmodus aktivieren, dann sind gar keine Verbindungen mehr möglich. Man kann auch das Handy bzw. Smartphone ganz deaktivieren. In diesem Fällen ist eine Datenübertragung und Verbindungen allgemein unmöglich – Handy-Netz hin oder her. Daher kann man sich dann sicher sein, dass wirklich keine Kosten anfallen werden.

Dazu entspricht ein abgeschaltetes Handy natürlich auch besser dem Gedanken, Urlaub zu machen und abzuschalten vom Alltag. Das geht am besten, wenn man nicht ständig durch Mails, Facebook und Anrufe an zu Hause erinnert wird. Von daher: Handy abschalten spart nicht nur Kosten sondern hilft auch, den Urlaub besser zu genießen.

Die ewige Suche in allen Netzen

Telefonnetze sind ob der vielen Verzweigungen und Angebote unübersichtlich geworden. Für mehr Übersicht sorgen Durchblick zu Vorwahlen und Vergleichswissen zu Tarifen gestern und heute. Hardwareprobleme lassen sich durch Ordnungshelfer und besondere Schutz-Accessoires vermeiden.

Suche nach der richtigen Vorwahl

Wer zu ungewöhnlichen Zeiten angerufen wird, schaut zuerst zur Nummer auf dem Display. Ist sie bekannt, ist alles o.k. Oft jedoch wird das Klingeln abgewiesen, weil die Vorwahl seltsam aussieht. Möglicherweise rufen Bekannte aus einem ausländischen Telefonnetz an. Dann werden in diesem Landesnetz die Anrufe über eine dort geläufige Vorwahl an die Empfängernummer im Inland weitergeleitet. Für seriöse Vorwahlen gibt es im Internet Verzeichnisse. Diese sind auch dann hilfreich, wenn Personen mit bekannter Nummer, aber ohne bekannte Vorwahl angerufen werden sollen.

Suche nach dem Telefonhörer

Ohne einen funktionierenden Telefonhörer wären Ferngespräche weder per Festnetz noch mit dem Handy möglich. Allerdings haben diese Gegenstände die lästige Gewohnheit, im unpassenden Augenblick unsichtbar zu werden. Sehr ordentliche Menschen legen sie stets am gleichen Platz ab. Aber wenn gerade die Milch überkocht oder drei Kunden gleichzeitig auf der Nebennummer anrufen, wird eben – wo auch immer – aufgelegt und der nächste Anrufer bedient. Eine kleine Erleichterung im privaten Umfeld können Couchtische mit kleinen Stauraum-Fächern sein. Diese lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick auch unter den Platten von Arbeitstischen im Büro anmontieren.

Suche nach dem richtigen Anbieter

Diese Suche lässt sich durch Anbau und Vorwahl-Suche nicht ganz einfach lösen. Klassische Anbieter von Telefonnetzen sind die eigentlichen Erbauer der Hardware. Dazu gehören Telekom, O₂ und Vodafone. Sie haben wiederum Tochterunternehmen mit eigenen Tarifpaketen. Andere Anbieter mieten Netzteile für ihre eigenen Varianten. Im Fall einer Netzstörung macht sich das manchmal schmerzlich bemerkbar. Der Tarifanbieter kann nicht selbst helfen, sondern muss Service-Fachkräfte des Netz-Eigentümers mit der Entstörung beauftragen. Glücklicherweise gibt es im Bestreben nach stabilen, schnellen Netzverbindungen keinen Konkurrenzstreit zwischen all diesen Knotenpunkten.

Suche nach der optimalen Preisentwicklung

So unüberschaubar wie die Netze sind auch die Preispakete. Für gleiche Preise wird nicht immer die gleiche Leistung angeboten. Auch ist vielen Nutzern unklar, ob sie besonders oft oder besonders datenintensiv telefonieren möchten. Flatrate-Angebote für Datenvolumen und Favoriten-Nummern haben sich in den vielen Jahren der Netzentwicklung verschoben. Es lohnt sich daher, mit Internethilfe aktuelle und frühere Vergleiche mehrerer Anbieter gegenüberzustellen. Vor allem beim Datenvolumen zeigen sich hier erfreulicherweise Entwicklungen hin zu günstigeren Komplettpreisen.

Suche nach zuverlässigen schnurlosen Telefonen

Seit Markteinführung der Handys ist der Markt für schnurlose Festnetz-Telefone ebenfalls größer geworden. Es ist einfach praktisch, beim Telefonieren durch die Wohnung laufen zu können. Vor allem die Akkus zeigen große Leistungsunterschiede bei den verschiedenen Marken. Ein guter Akku verkraftet auch mehrstündige Telefonate ohne Kontaktunterbrechung. Das Aufladen gelingt schnell genug für den nächsten Lang-Anruf. Natürlich fallen schnurlose Telefone gerne einmal herunter. Dementsprechend robust müssen die Gehäuse sein. Gegen die Vielzahl gemeldeter Totalschäden bieten findige Hardware-Hersteller inzwischen Hüllen unterschiedlicher Anforderungen von „aus Versehen“ bis „baustellentauglich“.

Fazit:
Ein unbekannter Anruf kann trotz unbekannter Vorwahl durchaus seriös sein. Ebenso ist gegen günstige Tarife noch junger Mobilfunkanbieter bei passender Leistung an Datenvolumen nichts einzuwenden. Das leichte Auffinden von Handy und Festnetz-Hörer können sich Nutzer mit netzunabhängigen Hilfsmitteln erleichtern.

Die Bedeutung des Smartphones für unser Leben

Wie oft sehen wir heute Menschen mit dem Smartphone am Ohr oder in der Hand, wenn wir mit offenen Augen durch unseren Alltag gehen? Was vor einiger Zeit noch wie eine Vision aus ferner Zukunft ausgesehen haben könnte, ist heute die Realität geworden. In der Bewertung der ständigen Erreichbarkeit und dem stetigen Blick auf das Smartphone scheiden sich innerhalb der Gesellschaft die Geister. Dies ändert jedoch nichts an der faktischen Bedeutung, die auch von Kritikern nicht wegzureden ist.

Deutlich mehr als Kommunikationsmittel und Lexikon

In der Betrachtung der Bedeutung des Smartphones reicht es heute bei Weitem nicht mehr aus, das Gerät einzig und allein als Telefon und Kommunikationsmittel zu bezeichnen. Stattdessen ist es nicht nur eine normale Kommunikation auf privater Ebene, wie sie früher mit dem Telefon gepflegt wurde, die hier im Vordergrund steht. Stattdessen nutzen wir unser Smartphone auch dafür, in den für uns relevanten Bereichen zu Netzwerken und uns in optimaler Art und Weise zu verbinden. Auch kurze Absprachen sind per Textnachricht oder gesprochener Memo schnell gemacht und ersetzen somit gleich mehrere Geräte, die in der Vergangenheit notwendig gewesen wären. Längst haben sich auch klassische und global aufgestellte Unternehmen voll und ganz auf das Smartphone eingestellt und liefern hier die Möglichkeit, in Sachen Tarif optimal aufgestellt zu sein. Die Konkurrenz am Markt macht es für den Kunden heute möglich, den besten Anbieter herauszufiltern und dabei die ganz individuellen und eigenen Kriterien anzulegen.

Keine Jobs und Chancen ohne Erreichbarkeit und Umgang mit dem Smartphone?

Gerade im Business und Berufsleben kommen wir ohne unser Smartphone nicht mehr voran. Es scheint mittlerweile selbstverständlich zu sein, dass die Kommunikation mit Kollegen, Vorgesetzten und Partnern über das Smartphone verläuft und wir hier voll am Zahn der Zeit sind. Plattformen wie it-jobs.de bieten nicht nur Jobs in einem Bereich an, in dem die Kommunikation und Nutzung des Gerätes vollkommen selbstverständlich ist, sondern werden als Plattform für sich von einer überwiegenden Anzahl der Nutzer über diesen Kanal geklickt. Vor allem das schnelle Herausfinden bestimmter Informationen ist mit dem Smartphone heute so zügig möglich, wie es in keiner Zeit vorher der Fall gewesen ist. Da im Berufsleben Schnelligkeit und adäquates Handeln mehr denn je gefragt sind, kommen die beiden Punkte perfekt miteinander überein. In der schnelllebigen Arbeitswelt können wir uns zweifellos glücklich schätzen, kurze Kommunikationswege zu haben und auch eigenständig zügig an Informationen zu kommen, die für uns und die Ausführung unserer Tätigkeiten relevant sind. Gerade in Berufen, die auf Aktualität angewiesen sind, ist ein Smartphone von immenser Bedeutung und nicht selten das wichtigste Arbeitsmittel.

Ein Abklingen der Bedeutung ist nicht in Sicht

Die derzeitige Bedeutung des Smartphones ist in Höhen angesiedelt, die kaum ein anderes Gerät in der Geschichte der Menschheit je erreicht hat. Selbstverständlich wird es im Bereich der Kommunikation und der Elektronik weiterhin Verbesserungen und Veränderungen geben. Dass es sich hierbei jedoch in absehbarer Zeit um eine Ablösung des Smartphones handeln könnte, ist derzeit nicht in Sicht. Stattdessen wird es kurzfristig eher zu Steigerungen der Leistungsfähigkeit kommen. Auf diese Verbesserungen blicken die Nutzer ganz sicher mit großer Freude.

0174 – welches Netz nutzt diese Vorwahl bzw. Rufnummer?

Welches Netz hat die Vorwahl 0174? – Diese Vorwahl wurde ergänzend von Vodafone im Jahr 2000 kurz nach der Einführung von 0173 eingeführt, nachdem die Kapazitäten von 0172 erschöpft waren. In der Regel wird diese Vorwahl nicht mehr vergeben, ist vergleichsweise auch nicht sonderlich begehrt.

Die Vorwahl 0174 gehört dabei zum Netz von Vodafone (D2). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0174 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von Vodafone.

Diese Vorwahl war die erste, die Vodafone nach der Übernahme von Mannesmann-Arcor eigenständig eingeführt hatte, um dem stetig wachsenden Markt an Handynutzern gerecht zu werden. Heutzutage ist die Nummer eher selten geworden und bei den Kunden in den allermeisten Fällen keine Wunschoption. Diese Vorwahl wird teils noch von Vodafone direkt vergeben. Die Preise hierfür beginnen bei 20 Euro, können aber je nach Nummernkombination mit der Durchwahl durchaus auch bis zu 1000 Euro kosten. Die 0174 ist zudem bei Mobilfunkdiscountern nicht im Angebot und muss direkt bei Vodafone oder einem Privathändler erworben werden. Darüber hinaus weist die Vorwahl alleinstehend keine hervorhebenswerten Besonderheiten auf – wird aber originale in erster Linie im Vodafone Netz vergeben (sowohl von Vodafone selbst als auch von einigen Discountern wie beispielsweise Otelo, LIDL Connect oder 1&1).

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Rufnummern mit der Vorwahl 0174 können auch im Ausland genutzt werden und man kann sie auch aus dem Ausland erreichen. Wichtig ist dabei nur, dass dann die deutsche internationale Vorwahl +49 vorgewählt wird und man die Null vor der 0174 weg lässt.

Mehr zum Vodafone Netz

Vodafone im Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Spam von Rufnummern mit 0174 Vorwahl

Die 0174 als Vorwahl wird leider auch immer wieder von einigen Spammern missbraucht. Das betrifft natürlich nicht alle Nutzer von Handy-Nummer mit dieser Vorwahl.

Ein jüngerer Fall sind WhatsApp Nachrichten, die teilweise aus diesem Rufnummernkreis kommen. Dabei wird in erster Linie ein Link verschickt, teilweise mit der Bezeichnung Video dazu. Klickt man auf den Link erhält man allerdings kein Video, sondern es wird versucht Malware zu installieren. Daher sollte man solche Messages in WhatsApp oder auch in anderen Nachrichten-Apps sofort löschen.

Bereits vor mehreren Jahren tauchte eine 0174 Rufnummer in Verbindung mit einem Stromanbieter auf, der ungefragt Werbung machte. Dies scheint aber mittlerweile nicht mehr der Fall zu sein – hier hat sich die Bundesnetzagentur wohl durchgesetzt. Zu den Fällen damals hieß es beispielsweise im Antispam Forum:

0174-6225409 energy2day – ruft ungefragt an und behauptet, es wäre auf ein Schreiben des tatsächlichen Stromanbieters nicht reagiert worden, man wolle nachfragen, warum. Im Anschluss wird dann ein Stromvertrag aufgeschwätzt, (nicht öffentlich verfügbare) Adresse und Geburtsdatum sind dort vorhanden.

Umgehende Mailbestätigung kommt von der
Energy2day GmbH
Kistlerhofstraße 170
81379 München
www.sorglos-strom.de

2021 gab es leider wieder eine Welle mit Spam von 0174 Rufnummern. Der NRD schreibt dazu:

Die neue Masche läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Die Geschädigten erhalten von einer 0174- oder 0160-Nummer eine SMS mit dem Text „Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es. http://….duckdns.org“. Damit machen sich die Betrüger die in der Corona-Krise gestiegene hohe Nachfrage beim Onlinehandel zunutze: Viele Menschen erwarten tatsächlich ein Paket und klicken unbedarft auf den Link in der SMS.

Die gute Nachricht: mittlerweile scheinen einige Formen von Spam rund um die 0174 Vorwahl kaum noch vorzukommen. Ping Anrufe sind beispielsweise nicht mehr bekannt. Auch Romance Scam ist eher die absolute Ausnahmen von diesen Rufnummern.

Mehr zum Thema Vodafone

Diese Vorwahl für mobile Rufnummern ist ursprünglich im Mobilfunk-Netz von Vodafone angesiedelt. Nur Vodafone vergibt derzeit Rufnummer mit dieser Vorwahl.

Details zum Unternehmen:

Weitere Vorwahlen von Vodafone (D2)