Die 0172 – welches Netz nutzt diese Vorwahl?

Welches Netz hat die Vorwahl 0172? -Die ersten drei Ziffern der 0172  weisen die Vorwahl als eine mobile Rufnummer aus, die einem Mobilfunk-Netzbetreiber zugeordnet ist. Diese Nummer lässt sich daher nur im Mobilfunk-Netz verwenden. Eine Portierung auf einen Festnetz-Anschluss ist nicht notwendig. Die 4. Stelle der Vorwahl gibt Auskunft über den ursprünglichen Anbieter der Rufnummer.  Die Vorwahl 0172 gehört dabei zum Rufnummernkreis von Vodafone (D2). Dabei ist die 0172 eine der ältesten Vorwahlen auf dem deutschen Markt und wurde erstmals bereits 1992 für Rufnummern im Vodafone-Netz (damals noch Mannesmann) vergeben. Mittlerweile werden diese Vorwahlen kaum noch verteilt. Der Grund dafür ist einfach: die meisten Nummern aus diesem Vorwahlbereich sind bereits vergeben. Freie Nummern gibt es nur dann, wenn ein Kunde die bestehende Nummer nicht mehr weiter nutzt und kündigt. Das passiert aber eher selten, dann die Rufnummern können mittlerweile recht einfach zu anderen Anbietern mitgenommen werden. Darüber hinaus haben Rufnummern mit der Vorwahl 0172 mittlerweile einen gewissen Status bekommen und gelten als besonders, weil es sie nicht mehr so häufig gibt und sie auf originale Verträge von Vodafone hindeuten. Bei Versteigerungen erreichen Vorwahlen dieser Art oft Beträge von 100 Euro und darüber hinaus.

Durch die einfache Portierung der Nummern gibt es aber auch ein Problem: Die Vorwahl 0172 gehörte zwar ursprünglich zum Netz von Vodafone (D2), kann mittlerweile aber auch schon in ein andere Netz umgezogen worden sein. Die Vorwahl selbst gibt daher keine verlässliche Auskunft mehr über die Netzzugehörigkeit. Original bekommt man diese Rufnummer bei Callya, den Vodafone RED Tarifen, aber oft auch bei D2 Vodafone Discountern (auch das Otelo Netz oder das LIDL Connect Netz ist das D2 Netz von Vodafone).

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Mehr zum Vodafone Netz

Vodafone im Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Spam und Probleme mit einer 0172 Rufnummer?

In mehreren Foren wird darüber berichtet, dass Callcenter unter Rufnummern mit der Vorwahl 0172 versuchen, Vodafone Produkte zu verkaufen. Beispielsweise werden in dem Zusammenhang die Rufnummern 0172/ 1215124 oder 0172 1218114 genannt. Die Rufnummer 0172/ 1215124 ist dabei tatsächlich originale Rufnummer von Vodafone unter der der Kundendienst des Unternehmens auf Kunden zu geht. Dabei wird unter dieser Nummer auch das Telefonkennwort zum bestehenden Vodafone Vertrag abgefragt, was bei vielen Kunden auf Unverständnis trifft.

Mittlerweile gibt es zu dieser Form des SMS Spam auch bereits offizielle Hinweise von Vodafone. Das Unternehmen schreibt dazu:

Aktuell verschicken Kriminelle gefälschte SMS-Nachrichten an deutsche Mobilfunkkunden. Als Absender werden dafür verschiedene Vodafone Mobilfunknummern missbraucht. Die Inhalte der SMS-Nachrichten sind dabei unterschiedlich: Sie reichen von getarnten Gewinnbenachrichtigungen oder angeblich hinterlegten Bildern, die man per Link herunterladen kann bis hin zu Aufforderungen, eine bestimmte kostenpflichtige 0900-Rufnummer zurückzurufen. Bei dieser Spam-Attacke werden die Nachrichten wahllos an Mobilfunkkunden von verschiedenen Telekommunikationsanbietern verschickt. Diese SMS-Nachrichten stammen nicht von Vodafone. 

Andere Spam Formen gibt es ab und an auch, lediglich Ping Anrufe sind eher selten, weil dafür meistens ausländischen Rufnummern genutzt werden.

Mehr zum Thema Vodafone

Diese Vorwahl für mobile Rufnummern ist ursprünglich im Mobilfunk-Netz von Vodafone angesiedelt. Nur Vodafone vergibt derzeit Rufnummer mit dieser Vorwahl.

Details zum Unternehmen:

Weitere Vorwahlen von Vodafone (D2)

LTE Netz – Netzabdeckung, Technik, Nutzung und die Kosten

LTE Netz – Netzabdeckung, Technik, Nutzung und die Kosten – Die LTE Frequenzen in Deutschland wurden 2010 vergeben und die neuen 4G Netztechnik ist damit bereits seit fast 10 Jahren in Deutschland verfügbar. Dennoch nutzen nicht alle Verbraucher das LTE Netz, denn nach wie vor sind viele Tarife nur in den 2G und 3G Bereichen unterwegs. Dabei gibt es große Unterschiede: das O2 LTE Netz ist beispielsweise auch für Drittanbieter frei gegeben, die Telekom- und Vodafone-Netze sperren Drittanbieter in weiten Teilen noch bei LTE aus.

Es gibt also nicht DAS LTE Netz in Deutschland, sondern die jeweiligen Netzbetreiber haben ihre Mobilfunk-Netze mit LTE aufgerüstet. Daher gibt bietet also das Telekom D1 Netz ein LTE Netz, und man findet solche Netze auch im Vodafone Netz und auch im O2 Netz. Der Netzausbau un die Qualität dieser unterschiedlichen Netze ist dabei auch sehr verschieden – man merkt, welcher Anbieter viel Geld in den LTE Ausbau gesteckt hat und welcher Anbieter eher nicht.

UPDATE: Im Zuge der Abschaltung der 3G Mobilfunk-Netze wurden an sich alle Anbieter auf LTE aufgerüstet, teilweise wurde auch direkt VoLTE freigeschaltet. LTE übernimmt damit inzwischen die standardmäßige Internet-Versorgung im mobilen Bereich.

LTE Abdeckung Quelle: digitalweek.de
LTE Abdeckung – Quelle: digitalweek.de

Nach wie vor gibt es viele Tarife auf dem Markt, die kein LTE bieten. Die Congstar Prepaid Tarife können beispielsweise kein LTE nutzen obwohl Congstar das Telekom Netz nutzt und damit gutes LTE zur Verfügung hätte. Auch das Klarmobil Netz ist in Teilen das Telekom Netz und bei vielen Tarifen bietet daher auch Klarmobil noch kein LTE. Andere Discounter (beispielsweise ALDI im O2 Netz) sind dagegen bereits für LTE frei geschaltet.

Durch die geplante 3G Abschaltung wurde mittlerweile das 4G Netz für fast alle Drittanbieter freigeschaltet. 4G wird zukünftig die Aufgaben von 3G übernehmen und ist daher mittlerweile Standard. Die Umschaltung erfolgt in der Regel kostenlos.

Dazu gibt es auch nach wie vor Handys und Smartphones auf dem Markt, die kein LTE unterstützen. Vor allem ältere Modelle und auch neuere Geräte im unteren Preisbereich bieten oft nur 3G an und haben damit (auch mit LTE Tarifen) keinen Zugriff auf das LTE Netz des jeweiligen Anbieters.

Für die Nutzung von LTE Netzes sollte man daher sicher stellen, dass sowohl der Tarif als auch das Smartphone LTE/4G unterstützt.

Mittlerweile gibt es auch bereits den Nachfolger und die Netzbetreiber haben angefangen, das 5G Netz in Deutschland aufzubauen. Auch hier gilt wieder: jeder Anbieter baut sein eigenes 5G Netz auf. Die 4G Netze werden deswegen aber nicht abgeschaltet, sondern sind parallel auch weiter nutzbar (beispielsweise wenn in einer Region noch kein 5G zur Verfügung steht).

Welche Vorteile bieten LTE Netze?

Der Umstieg von 3G auf 4G LTE erfolgte natürlich nicht ohne Grund, sondern weil die 4G Datenübertragung sowohl für den Netzbetreiber als auch natürlich für die Endkunden in den Netzen deutliche Vorteile mit sich bringt. Besonders die maximalen Geschwindigkeiten sind interessant, denn mit 3G Verbindungen sind nur maximal 42,2MBit/s möglich und auch dies wird eher selten erreicht. Die Vorteile von LTE sind daher:

  •  schnelleres Surfen mit bis zu 500Mbit/s  in Deutschland (je nach Tarif) – einige Handys unterstützen mittlerweile auch bereits schnellere Geschwindigkeiten, dies wird dann über parallele LTE Verbindungen realisiert.
  • schnellere Antwortzeiten (Latenz) – Webseiten und Datenübertragung reagieren also schneller auf Anforderungen oder das Senden von Daten
  • aktuell noch wenig ausgelastetes Netz – wie oben gesehen sind nur ein Teil der Nutzer mit 4G unterwegs, daher sind die Netze noch weniger ausgelastet als die 3G Bereiche.

Insgesamt surft man daher mit LTE auch zu Stoßzeiten schneller und oft auch stabiler. Mit VoLTE sind inzwischen bei vielen Anbieter auch Gespräche über LTE möglich, so dass auch für Gespräche nicht mehr ins 3G Netz gewechselt werden muss.

Preislich gesehen gibt es in Sachen LTE auch gute Nachrichten. Bei vielen Discountern sind LTE Angebote genau so teuer oder sogar billiger als Tarife ohne LTE, besonders die Netzbetreiber bieten oft gar keine Verträge und Flatrates ohne LTE mehr an.

Historischer Diskurs: die A-Netze, B-Netze und C-Netz in Deutschland

Wie gut sind die LTE Netze in Deutschland?

Die Telekom Netztestergebnisse (mehr Details hier)

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Die Vodafone Netztestergebnisse (mehr Details hier)

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Die O2/Telefonica Netztestergebnisse (mehr Details hier)

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Das Eplus Netz ist mittlerweile in das O2 Netz integriert und wird dort mit erfasst, daher gibt es keine separaten Ergebnisse für das LTE- bzw. Mobilfunk-Netz von Eplus mehr.

Benötigt man für das LTE Netz spezielle Zugangsdaten?

Für den Zugang zum mobilen Internet nutzen die Anbieter die sogenannten APN Zugangsdaten, die sich von Netz zu Netz und auch teilweise in den jeweiligen Tarifen unterscheiden. Ohne diese Zugangsdaten ist keine mobile Datenübertragung notwendig, daher werden die APN Daten in der Regel direkt nach dem Einlegen der Simkarte automatisch gesetzt.

Die gute Nachricht: für den LT Zugang braucht man keine separaten Zugangsdaten. Wenn die korrekten APN Daten für den Netzzugang gesetzt sind, kann man damit auch 4G und LTE nutzen, sofern Tarif und Handy dies unterstützen. Zusätzlichen Einstellungen sind damit für das LTE Netz nicht notwendig, man kann sofort schnell los surfen.

Video: LTE Band 20 erklärt

0177 – Welches Netz hat die Vorwahl 0177?

Welches Netz hat die Vorwahl 0177? – Die 0177 ist eine der ältesten Vorwahlen. 1994 startete E-Plus mit dieser Vorwahl ihren Betrieb in Deutschland. Heutzutage wird sie noch von der Tochterfirma BASE direkt vertrieben. Durch Zufall erhält man die Vorwahl auch beim Discounter ALDI TALK.

Die Vorwahl 0177 gehört dabei zum Netz von O2/E-Plus. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0177 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von E-Plus. Mittlerweile wird die 0177 durch die Fusion von O2 und Eplus für Telefonica genutzt. Soweit derzeit bekannt gibt es aber keinen Discounter, der aktuell Simkarten mit der 0177 ausgibt.

Durch die Übernahme von Eplus durch O2 sind diese Rufnummern jetzt auch im O2 Netz zu finden. Bisher gibt es aber keine Hinweise, ob sie weiter aktiv vergeben werden. Generell wäre auch das ALDI Netz oder auch das 1&1 Netz dafür geeignet (beides jeweils das O2 Netz), aber dort findet man bei neuen Karten meistens andere Rufnummern. Die 0177 Vorwahl ist also derzeit eher selten.

Als E-Plus ihren Betrieb in Deutschland startete, war die 0177 die erste Vorwahl, die sie anboten. Da E-Plus auch der erste Anbieter von Prepaid-Tarifen war, ist die 0177 somit auch eine Art Pionier der Prepaid-Nummern. durch die „77“ ist die Vorwahl auch eine beliebte Kombination für VIP-Nummern, die bis in den fünfstelligen Betrag gehandelt werden. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal oder Besonderheiten besitzt die 0177 sonst nicht. Auch, wenn diese Vorwahl schon 20 Jahre alt ist, wird diese noch bei BASE angeboten. Wer diese Vorwahl möchte, kann sie für 10 Euro bei Neuvertrag erwerben.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu werden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlicht. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet. Das betrifft vor allem die Discounter im Eplus/O2 Netz. Das ALDI Netz ist mittlerweile beispielsweise das O2 Netz und auch die das Blau Netz ist mittlerweile O2.

Für die Zukunft sollen die Netze zu einem Netz vereinheitlich werden. Dann macht es keine Unterschied mehr ob eine Rufnummer ursprünglich in Eplus- oder O2 Netz war. Die Nummern nutzen dann alle ein gemeinsames Netz. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis dies bundesweit durchgesetzt ist. O2 rechnet hier mit mehreren Jahren für die Umstellung, etwa 2020 soll diese komplett abgeschlossen sein.

Spam von der 0177 ist mittlerweile eher selten, weil die Rufnummern selten geworden sind. Ping Anrufe sind beispielsweise nicht von diesen Vorwahlen bekannt, dafür werden eher ausländische Rufnummern genutzt.

Welches Netz nutzt Ortel mobile und wie ist die Netzqualität, LTE und 5G?

Welches Netz nutzt Ortel mobile und wie ist die Netzqualität, LTE und 5G? – Ortel mobile ist ein eher kleiner Prepaid Discounter auf dem deutschen Markt. Den Fokus legt das Unternehmen daher auch weniger auf innerdeutsche Verbindungen, sondern es sind vor allem Gespräche und SMS ins Ausland, die bei Ortel mobile besonders preiswert angeboten werden. teilweise bietet das Unternehmen auch Optionen an, mit denen man Freiminuten oder Flatrates in bestimmte Länder bekommt. Der Fokus liegt also auf Verbindungen ins Ausland.

Bei der Angabe des Netzpartner ist das Unternehmen sehr vorbildlich. Zu jedem Tarif wird das genutzt Netz angegeben und der Netzpartner ist in allen Fälle Telefonica bzw. O2.

In den FAQ heißt es dazu dann noch recht deutlich:

Ortel Mobile nutzt die leistungsstarken Netze des Betreibers Telefónica Deutschland (O2-Netz und ehemaliges E-Plus-Netz).  Wie die Netzverfügbarkeit bei Dir vor Ort aussieht, kannst Du in folgender Netzabdeckungskarte sehen: https://www.o2online.de/service/netz-verfuegbarkeit/netzabdeckung/

Man bekommt mit den Tarifen und Angebote von Ortel also Zugriff auf das O2 Netz und hat dann auch die O2 Netzqualität. Das betrifft auch die Datenverbindungen. Ortel setzt also nur auf einen Netzpartner und nicht wie andere Anbieter auf mehrere Netze (beispielsweise kann das Klarmobil Netz bei der Telekom oder Vodafone sein und Mobilcom-Debitel nutzt Netze aller Anbieter). Insgesamt richtet sich der Discounter aber vor allem auf Nutzer mit internationalen Ansprüchen. Wer vor allem in Deutschland telefoniert, findet billigere Handyvertrag, beispielsweise hier: mobil-experten.de oder www.inside-sim.de

Der aktuelle Netzausbau im O2 Netz

O2 zeigt den Ausbaustand des Netzausbaus auf einer eigenen Karte an. Dort kann man ablesen, welche Techniken vor Ort verfügbar sind. Die Karte gibt es hier:

Der Stand ist allerdings rein theoretisch, in welcher Qualität Empfang und Internet-Geschwindigkeit direkt vor Ort verfügbar sind, lässt sich daran leider nicht ablesen. Der Empfang hängt auch sehr vom Standort ab und kann zwischen Indoor- und Outdoor Standorten deutlich schwanken. Prinzipiell findet man aber auf der Karte die maximalen Geschwindigkeiten des O2 Netzes vor Ort. Ob man sie wirklich erreicht, hängt aber neben dem Handy und dem Tarif auch von der aktuellen Auslastung des Netzes ab.

Netztest: die aktuellen Ergebnisse

Die Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich testen regelmäßig die Netze der Betreiber auf deren Leistungsfähigkeit und stellen ein Ranking zusammen. Die Ergebnisse der letzten O2 Netztests haben wir hier zusammen gestellt:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Ein großer Test aus der letzten Zeit kommt von der Stiftung Warentest. Dort hatte man die drei verbliebenen deutschen Netze (nach der Fusion von O2 und Eplus) einem Test unterzogen. Das O2 Netz kam dabei auf den dritten Platz nach der Telekom und Vodafone. Besonders bei LTE außerhlab der Städte gab es bei O2 Probleme. Die Tester schreiben dazu:

Das Stadt-Land-Gefälle bei O2 spüren Nutzer zum Beispiel, wenn sie Webseiten laden wollen: Während in Städten auch im O2-Netz fast alle Surf-Versuche erfolg­reich waren, scheiterten die Prüfer außer­halb von Städten bei mehr als zehn von hundert Versuchen. Bei der Telekom hingegen lief auch auf dem Land weniger als ein Prozent der Surf-Versuche ins Leere.

Wichtigster Grund für die Land-Funk­schwäche von O2 ist, dass der Anbieter den Konkurrenten beim Ausbau mit der modernen Funk­technik LTE deutlich hinterherhinkt. Zwar haben alle drei Netze seit dem Test 2015 spür­bar an LTE-Kapazität zugelegt (siehe Grafik), aber die Abstände zwischen ihnen sind fast gleich geblieben. Im O2-Netz liefen bei den aktuellen Messungen außer­halb von Städten nicht viel mehr als die Hälfte der Verbindungen über LTE; in Städten schaffte der Anbieter immerhin 90 Prozent

Insgesamt ist das also gerade im LTE Bereich keine gute Empfehlung. Wer wirklich viel surfen will und nicht in einem Ballungsgebiet wohnt, ist wahrscheinlich mit Vodafone oder der Telekom besser beraten. Mehr Details zu den Netzunterschieden haben wir hier zusammen gestellt: O2 Netz oder Vodafone Netz?

Kann man LTE und 5G bei Ortel nutzen?

Ortel ist bei der Frage ob LTE nutzbar ist oder nicht auf der Webseite sehr wortkarg. Es gibt weder in den Tarifdetails oder auch in den FAQ einen Hinweis auf die LTE Nutzung. Selbst im Kleingedruckten wird immer nur der Speed kommuniziert und nicht der genutzte Netzstandard. So schreibt das Unternehmen beispielsweise bei der Internet Flat S lediglich:

Bis zu 2 GB innerhalb Deutschlands und in der EU Datengeschwindigkeit von bis zu 21,6 MBit/s (Download) und 8,6 Mbit/s (Upload), danach bis zu 56 kbit/s im Up- und Download. Bei den angegeben Geschwindigkeiten handelt es sich um die jeweils technisch mögliche Maximalgeschwindigkeit. Die tatsächlich erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit kann davon abweichen. Die Verlängerung erfolgt bei ausreichendem Guthaben automatisch, wenn Sie die Option nicht zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündigen.

Tatsächlich sind aber mittlerweile alle Prepaid Discounter bei O2 mit LTE ausgestattet und auch bei Ortel kann man seit Anfang 2017 LTE nutzen. Die maximale Geschwindigkeit liegt aber weiter bei nur 21,6MBit/s und damit deutlich unter den Werten, die maximal im Handy-Netz von O2 möglich wäre. Warum man aber so eine Versteckspiel um die LTE Nutzung macht, bleibt wohl eine Geheimnis von Ortel mobile.

5G ist bisher bei Ortel mobile noch nicht verfügbar und es ist auch nicht bekannt, wann diese Technik nutzbar sein wird. O2 hat mittlerweile die ersten Netzbereiche in Betrieb genommen und bietet damit auch bereits 5G Internet-Verbindungen für Handys und Smartphones an, Discounter wie Ortel wurden aber bisher noch nicht freigeschaltet und es wird wohl auch noch etwas Zeit vergehen, bis diese Freischaltung kommt.

Der Ortel Homespot

Als Besonderheit findet man bei Ortel mittlerweile auch einen mobilen Internet-Zugang (einen sogenannten Homespot) auf Prepaid-Basis. Diese Technik gibt es derzeit in der Regel nur mit einem passenden Vertrag. Bei homespots.de schreibt man dazu:

Die meisten Homespot auf den Markt werden über eine monatliche Rechnung abgerechnet. Es gibt derzeit nur ein Modell bei Ortel, das in Verbindung mit einer Prepaidkarte zu haben ist.

Der Ortel Homespot nutzt das gleiche Netz wie die anderen Simkarten auch (O2/Telefonica) und ist das einzige Angebot, bei dem das Unternehmen im Kleingedruckten auch LTE mit angibt. Man sollte sich vor der Nutzung auch in jedem Fall darüber informieren, wie gut das O2 Netz in der eigenen Region ist, denn nur wenn dieses gut ausgebaut ist, kann man mit dem Ortel Homespot wirklich schnell und stabil surfen und nur dann ist dieser WLAN Cube eine Alternative zu einem DSL Anschluss.

Kein Netz bei Ortel – das kann man tun

Ortel selbst schreibt in den FAQ dazu:

  • Netzverfügbarkeit am Standort prüfen: Anhand der Netzabdeckungskarte kannst Du die Netzverfügbarkein an Deinem Standort prüfen. Aktuelle Netzstörungen kannst Du auch online hier prüfen.
  • Mobiltelefon einfach aus- und wieder einschalten. In manchen Fällen hängt sich die Software auf. Nachdem Dein Mobiltelefon wieder eingeschaltet wird, wird der Netzempfang wiederhergestellt.
  • SIM-Karte in einem anderen Mobiltelefon einlegen. Tritt der Fehler nicht mehr auf, dann liegt das Problem entweder an der Hardware oder an der SIM-Karte.

Es kommt allerdings durchaus vor, dass tatsächlich das O2 Netz selbst eine Störung aufweist. In solchen Fällen ist man auch als Kunde von Ortel betroffen und kann an sich nicht viel mehr machen als Geduld zu haben, bis die Störung durch die Techniker von O2 wieder behoben wurde.

Das WEtell Netz und die Netzabdeckung

Das WEtell Netz und die Netzabdeckung – WWEtell ist ein neuer Anbieter, der erst 2019 in Deutschland gestartet ist und über eine Crowdfunding Kampagne auf Startnext finanziert wurde. Das Unternehmen hat sich dabei zum Ziel gesetzt, Mobilfunk sowohl ökologisch als auch transparent zu machen. So will man den Dienst klimaneutral und sogar klimapositiv anbieten und ein Teil der Einahmen geht in verschiede ökologische Projekte.

Dabei setzt WEtell auf kein eigenes Mobilfunk-Netz, sondern die Technik wird über Tele2 realisiert und dort hat man einen Vertrag mit Vodafone, so dass auch WEtell für die Tarife und Flatrates das Mobilfunk-Net von Vodafone mit nutzt.

Das Unternehmen schreibt selbst zum Netz in den FAQ:

WEtell nutzt das Netz der Vodafone. Damit haben wir uns für zuverlässige D-Netzqualität entschieden. Wenn du prüfen möchtest, ob du im Vodafone-Netz guten Empfang hast, findest du hier die offizielle Abdeckungskarte der Vodafone.

Dabei stehen einige Funktionen des Vodafone Netz zusätzliche zur Verfügung beispielsweise bietet das Unternehmen auch VoLTE an, man kann also auch Gespräche über das 4G Netz von Vodafone führen.

Generell bietet WEtell damit eine vergleichbare Netzqualität wie die anderen Vodafone Drittanbieter an. Beispielsweise ist auch das Otelo Netz und das FYVE Netz das Vodafone Netz und dort hat man dann auch die gleiche Netzabdeckung und Verfügbarkeit wie bei WEtell. Funktionen wie die GigaGarantie gibt es aber bei WEtell nicht, diese bekommt man nur bei den originalen Vodafone Handytarifen.

LTE und 5G bei WEtell

Vodafone hat bisher die höheren Geschwindigkeiten im eigenen Netz noch nicht für Drittanbieter freigeschaltet. Das betrifft damit leider auch die Tele2 Netz Nutzung und damit auch WEtell. Die Einschränkungen sehen dabei wie folgt aus:

  • Die Nutzung von LTE max ist nicht möglich. Im LTE Netz liegt der maximale Speed bei 21,6MBit/s, gegen Aufpreis kann man diesen Speed auf 50MBit/s erhöhen. Mehr Geschwindigkeit gibt es aber auch gegen einen höheren Aufpreis nicht.
  • Die Nutzung der 5G Netzbereiche von Vodafone ist generell noch nicht möglich. Bisher ist auch noch nicht bekannt, wann Vodafone die 5G Netzbereiche für Drittanbieter freischalten wird und daher bleibt offen, wann genau WEtell diese Technik wird nutzen können. Das wird wohl auch von Tele2 abhängen und deren Verhandlungsgeschick gegenüber Vodafone.-

Insgesamt bietet WEtell damit soliden Speed im Vodafone Netz, kommt aber an die richtig hohen Geschwindigkeiten der originalen Vodafone Handytarife und Allnet Flat nicht heran. Dafür liegt man natürlich auch preislich etwas besser.

Die WEtell Netzqualität und Netzabdeckung

Das Vodafone Netz belegt in fast allen Tests in Deutschland den zweiten Platz hinter der Telekom und der Abstand fällt mal mehr oder weniger groß aus. Daher bekommt man auch mit WEtell eine solide Netzqualität und an sich fast überalle auch Zugang zum LTE Datennetz, auch wenn die Geschwindigkeiten in der Regel etwas unterschiedlich ausfallen. Den kompletten Überblick über die Netztest bekommt man hier: Vodaofne Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Einen Überblick über die aktuelle Netzabdeckung von Vodafone gibt es hier: Vodafone Netzabdeckung*.

0176 -Welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0176?

0176 -Welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0176? – Die 0176 ist eine sehr weit verbreitete Vorwahl bei Mobilfunk-Discountern und gehört ursprünglich zu O2. Sie wurde 2003 von O2 für die Kunden verfügbar gemacht und war zuvor eine firmeninterne Nummer und Schaltstelle für die SMS-Zentrale.

Die Vorwahl 0176 gehört dabei zum Netz von O2. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0176 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von O2.

Die 0176 gehört zu den ersten Vorwahlen, die O2 bereitstellte, nachdem Viag Interkom ihre Telekommunikationssparte an die BT Group abtrat und so O2 Germany entstand. Seitdem wird diese Vorwahl an die diversen Discounter weitergegeben, wo sie heute noch zur Standard-Vorwahl gehört. Diese Weitergabe führt aber auch dazu, dass einige User im Internet über so genannte Spam-Anrufe berichteten oder die Vorwahl gar als Vorwand für Betrügereien verwendet wird. Anbieter mit dieser Vorwahl sind unter anderem ALDI oder auch Mobilcom-Debitel, denn auch das ALDI Netz oder das Mobilcom-Debitel Netz ist das O2 Netz (wobei MD auch andere Netzbetreiber nutzt). Die Drillisch Anbieter nutzen mittlerweile generell nur noch das O2 Netz und bieten daher oft diesen Nummernkreis (mehr dazu: Drillisch Netz).

Marcophono, Kostenfallen und die 0176-00000000

Zu den harmlosen Verwendern der kommerziellen Nutzer der 0176 gehört Marcophono; eine Internetseite, über die man Scherzanrufe führen kann. Der Nutzer kann dort eine beliebige Telefonnummer eingeben und eine Computerstimme anweisen, was sie zum Angerufenen sagt. Die komplette Nummer lautet 0176 93709806. Auf der anderen Seite haben diverse Trickbetrüger schon versucht, mit dieser Vorwahl Geld zu verdienen. In Internetforen häufen sich Berichte diverser Spam-SMS, die den Kunden in eine Kostenfalle locken wollen, sobald man auf diese Anfragen reagiert. Ein populärerer Fall ist der der 0176 00000000. Auf Ebay wurde diese Nummer schon seit 2005 versucht zu verkaufen, der letzte Fall ist aus dem Jahr 2013. Kunden mit dem Wunsch nach einer speziellen Rufnummer sind bereit, bis zu fünfstellige Beträge für eine besondere Rufnummer auszugeben, was sich die vermeintlichen Betrüger hier zu Nutze machen wollten. Dabei ist die 0176-00000000 lediglich eine „Überbrückungsnummer“: sobald eine SIM-Karte defekt ist und man Ersatz bestellt, erscheint diese Nummer für einen Augenblick auf dem Display, sobald man die Ersatzkarte einsetzt. Einige Kunden gehen daher davon aus, dass diese Nummer real existent ist, was aber definitiv nicht der Fall ist.

Trotz dieser teils haarsträubenden Geschichten bleibt aber festzuhalten, dass die 0176 in 99,9% der Fälle nichts weiter als eine normale Vorwahl ist und man unbesorgt ans Handy gehen kann, wenn die Nummer auf dem Display erscheint-

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu werden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlich. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet.

Für die Zukunft sollen die Netze zu einem Netz vereinheitlicht werden. Dann macht es keine Unterschied mehr ob eine Rufnummer ursprünglich in Eplus- oder O2 Netz war. Die Nummern nutzen dann alle ein gemeinsames Netz. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis dies bundesweit durchgesetzt ist. O2 rechnet hier mit mehreren Jahren für die Umstellung, etwa 2020 soll diese komplett abgeschlossen sein.

In den O2 Netztest gibt es aber nach wie vor Aufholbedarf was die Netzqualität betrifft:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Spam von der 0176

Die 0176 wird als Vorwahl leider teilweise auch von Spammer genutzt. Dabei ist der Hintergrund recht unterschiedlich. Im O2 Forum schreibt beispielsweise ein Nutzer:

Ich habe meinen O2 Vertrag gekündigt und er läuft in wenigen Wochen aus. Die letzten Wochen und Tage habe ich mehrfach Anrufe auf meine noch laufende o2 Nummer von einem Anrufer mit der Nummer 0176 88854704 bekommen. Wenn ich abnehme wird sofort aufgelegt. Ich habe diese Nummer gegoogelt und zahlreiche Ex-o2 Kunden beschreiben den selben Vorfall: Kurz nach einer Kündigung und kurz vor Ablauf des o2-Vertrages ruft sie diese Nummer ständig an und legt auf, wenn man abnimmt. Was ist das für eine komische Aktion von o2? Wie kann ich diese Anrufe unterbinden?

Und bei Teltarif schreibt ein Nutzer zu einem anderen Fall:

wie man ein Call-ID manipuliert, und wieso die Netzbetreiber diese Manipulation nicht bemerken bzw. unterbinden?
Hatte vor einiger Zeit einen Anruf von der 0176 72358. Es ist eine unvollständige Rufnummer. Die und einige andere Nervsäcke stehen jetzt auf der Negativliste.

Ping Anrufe von dieser Vorwahl sind bisher nicht bekannt, es gibt aber einige Meldungen zu Voicemail Spam und SMS Spam – teilweise wohl auch Schockanrufe. Insgesamt hält sich der Spam mit dieser Vorwahl aber in Grenzen, wer Probleme damit hat, sollte auf jeden Fall die Bundesnetzagentur einschalten und auf diese Fälle hinweisen.

Video: Vorsicht vor Ping-Anrufen mit teuren Vorwahlen

Die Vorwahl 0171 – welches Netz nutzt diese Nummer?

Welches Netz hat die Vorwahl 0171? – Die 0171 ist dabei eine der ersten Rufnummernkreise, die der Telekom zugeteilt wurden und sind mittlerweile entsprechend selten, weil bereits fast vollständig vergeben. Diese Vorwahl wurde 1992 bei der Vergabe der Nummern als erstes zugeteilt und waren über mehrere Jahre die einzigen Vorwahlen, die es gab. Aufgrund des Vergabe-Systemes zu dieser Zeit wurde die 0171 sogar noch vor der 0170 ausgegeben. Die Süddeutsche schreibt zu den Nummern:

0171 und 0172 werden seit knapp zehn Jahren nur noch in Fällen vergeben, in denen ein Kunde seine Nummer zurückgibt, was in Zeiten der »Rufnummermitnahme« – der Möglichkeit, die Telefonnummer auch nach Wechsel des Anbieters zu behalten – so gut wie nicht mehr vorkommt. Die Vorwahlen 0171 und 0172 sind zu stolzen Emblemen geworden.

Besonders gute Rufnummern mit der Vorwahl 0171 sind daher begehrt und werden aktuell bei Ebay und auf anderen Portalen teilweise für mehrere hundert Euro gehandelt. Die Rufnummern gibt es wenn das derzeit direkt bei Telekom-Neuverträgen. Discounter bekommen andere Rufnummern, hier ist eher die Vorwahl 0151 die erste Wahl. Daher findet man bei D1 Discountern die 0171 als Vorwahl eher selten, obwohl auch das Klarmobil Netz und das Netz von Congstar das originale Telekom Netz ist. Damit haben beiden Anbieter verglichbare Netzqualität (in den Telekom Netztests bestätigt) aber andere Vorwahlen und das betrifft an sich alle D1 Netz Anbieter.

Aber Achtung: Die Vorwahl 0171 wurde zwar ursprünglich für Tarife im Netz der Telekom D1) verwendet und wird auch heute noch direkt von der Telekom vergeben, das muss aber nicht heißen, das eine Rufnummer mit der Vorwahl 0171 auch derzeit das Telekom Netz nutzt. Rufnummern können heute ohne Probleme und für vergleichsweise geringe Kosten (25 bis 30 Euro je nach Anbieter) in jedes deutsche Mobilfunk-Netz mitgenommen werden. Die Vorwahl 0171 stammt daher zwar aus dem D1-Netz der Telekom, kann mittlerweile aber auch bereits in ein anderes Mobilfunk-Netz portiert worden sein und zu einem Anbieter im Netz von Vodafone, Eplus oder O2 gehören. Die Vorwahl allein sagt darüber nichts aus.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Spam mit Vorwahl 0171

Kommerzieller Spam unter der Vorwahl 0171 ist eher selten, aber es gibt ab und an Kettenbriefe (sogenannte Hoax) die unter Rufnummern mit solcher Vorwahl verschickt werde. Bekannt ist zum Beispiel die „Ute Christoff“-Meldung, hinter der sich ein Internet Fake verbirgt und die teilweise unter dieser Rufnummer verschickt wird:

Sag mal bitte allen leuten in deiner liste, dass sie den kontakt mit ‚Ute Christoff‘ nicht annehmen sollen! das ist ein Virus (über whats app u.s.w) der zerstört die ganze festplatte und zieht sich die daten runter, wenn ihn einer deiner kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die liste frisst! also kopier und schicken !!! Wenn dich die Nummer 0171 9626509 anruft,nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute Morgen auch von EUROP1 und RTL bestätigt worden!Weiterleiten!

Ping Anrufe mit dieser Rufnummer gibt es eher selten. Dazu werden in der Regel Nummern aus dem Ausland genutzt. SMS Spam oder auch Spam mit angeblichen Mailbox Nachrichten kommt aber gelegentlich von Rufnummern mit dieser Vorwahl.

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Video: Telefon-Vorwahlen erklärt

Mobilfunk-Geschichte: das A-Netz, B-Netz und C-Netz in Deutschland

Mobilfunk-Geschichte: das A-Netz, B-Netz und C-Netz in Deutschland – Die Entwicklung der Mobilfunk-Netze in Deutschland hat eine lange Geschichte und startetet mit einzelnen analogen Funknetzen, die dann mit dem A-Netz zum ersten Mal eine bundeseinheitliche Entsprechung fanden. Die analogen Netze waren dabei reine Gesprächs-Netze für Telefonate. Weder SMS noch Internet bzw. Datenübertragungen wurden in diesen Netzen unterstützt.

Heute erfolgt die Aufteilung eher in die D-Netze (das D1 Netz der Telekom und das D2 Netz von Vodafone) und die E-Netze (mittlerweile das O2/Telefonica Netz). Dazu wird mittlerweile auch nach Übertragungsstandard unterschieden. Man kann also das 3G Netz mit UMTS nutzen, das 4G Netz mit LTE oder die neuen 5G Netze, die gerade aufgebaut werden.

Mittlerweile sind die ersten Netze alle abgeschaltet und es gibt in Deutschland nur noch digitale Netze, die neben Gesprächen auch Datenübertragung ermöglichen. Man findet aber immer noch Geräte, diese sind aber mangels passendem Netz nicht mehr nutzbar.

Das A-Netz – das erste Handy-Netz in Deutschland

Das A-Netz war das erste Mobilfunk-Netz in Deutschland und wurde 1958 in Betrieb genommen. Wie bei allen Netzen in Deutschland stand auch dahinter die deutsche Bundespost. Es gab bereits davor einige Funk-Netze, das A-Netz war aber das erste bundeseinheitliche Netz in Deutschland, das sich mit den aktuellen Mobilfunk-Netzen vergleichen lässt.

Damit war auch in Deutschland die Telefonie (von Datenübertragung redet damals noch niemand) ohne Kabel und Kabelanschluss möglich. Allerdings war das A-Netz noch sehr limitiert, sowohl in der Abdeckung als auch in der Leistungsfähigkeit:

  • Handvermittlung – Gespräche wurden nicht automatisch an den jeweiligen Teilnehmer zugestellt, sondern es gab eine Zentrlae mit Mitarbeitern, die diese Aufgabe übernahmen. Das war natürlich vor allem in den späteren Jahren nicht mehr zeitgemäß und ein deutlicher Mehraufwand im Vergleich zu moderneren Netzen.
  • keine automatische Funkzellenübergabe – Es gab im A-Netz noch keinen Mechanismus, der die Weitervermittlung übernommen hat, wenn ein Teilnehmer aus einer Funkzelle in die nächste wechselte. In dem Fall brach das Gespräch dann ab und musste neu aufgebaut werden. Auch das ist heute kaum noch vorstellbar.
  • maximal  10748 Teilnehmer – Das A-Netz wurde mit einer festen Obergrenze angelegt, die in den späteren Jahren auch erreicht wurde. Mehr als etwa 11.000 Teilnehmer waren nicht möglich und daher war die Entwicklung der B-Netze und C-Netze auch aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl dringend notwendig.

Für die Nutzung gab es noch keine Handys, sondern recht große und unhandliche Geräte, die meistens fest verbaut waren. Die Technik der Empfänger war dazu recht groß, daher war ein mobiler Einsatz an sich nur in Fahrzeugen möglich.

Das bekannteste Modell für den Einsatz im A Netz war sicherlich das Telefunken 160 Dora. Dieses Gerät war in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt und erlangt Berühmtheit, weil auch der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer sich so ein Gerät (In der Polizei-Variante) in sein Fahrzeug einbauen ließ. Der Mercedes 300 hatte ein Dora 160 im Handschuhfach verbaut, der größte Teil der Technik musste allerdings im Kofferraum untergebracht werden. Später wurde das Dora durch ein B 72 von TE-KA_DE ersetzt.

Das B-Netz

Der Start des B-Netzes war im Jahr 1972 und dieses System wurde bis 1994 genutzt. Der Startschuss war dabei am 14. Januar 1972. Das B-Netz war ein reines Analog-Netz, hatte aber im Vergleich zum bis dahin genutzten A-Netz einige deutliche Vorteile:

  • Selbstwählverbindungen – im B-Netz konnten die Teilnehmer selbst anrufen und angerufen werden und es musste keine manuelle Vermittlungsstelle mehr eingreifen. Damit waren Verbindungen schneller, einfacher und auch kostengünstiger möglich.
  • bis zu 27.000 Teilnehmer – Die Zahl der möglichen Nutzer wurde fast verdreifacht und damit konnte das B-Netz mehr Anschlüsse abbilden. Für den privaten Bereich ist diese Zahl aber immer noch viel zu gering, daher waren B-Netz Abschlüsse vor allem Behörden und Unternehmen vorbehalten.

Die Fortschritte waren so deutlich, dass nach wenige Jahren das A-Netz komplett abgeschaltet wurde.

Es gab allerdings nach wie vor einige Nachteile oder Besonderheiten im B-Netz. Auch hier gab es keine automatische Übergabe an die nächste Funkzelle. Wer den Bereich eine Funkzelle verließ, musste die Verbindung selbst neu aufbauen. Das Gespräch wurde dann erstmal unterbrochen bis neu gewählt wurde.

Die Gespräche mussten dazu mit Ortsvorwahl aufgebaut werden. Dazu musste man in etwa den Standort des Teilnehmers kennen um die richtige Vorwahl nutzen zu können. Sollte sich der Angerufene nicht in diesem Bereich aufhalten, kam keine Verbindung zu Stande. Heute gibt es in den modernen Netzen diese Einschränkung nicht mehr – Teilnehmer können erreicht werden egal wo sie sich aufhalten.

Das C-Netz

Das C-Netz war die letzte Generation von analogen Mobilfunk-Netze in Deutschland und wurde 1985 in Betrieb genommen. Mit dem neuen Netz sollte sowohl die Obergrenze bei den Teilnehmern deutlich erhöht werden als auch die Bedienung einfacher werden. Maximal waren im C-Netz 850.000 Teilnehmer möglich – das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den wenigen 10.000 Nutzern im A-Netz und B-Netz.

Dazu gab es im C-Netz bereits eine einheitliche Vorwahl. Mit der Vorwahl 0161 konnte man jedem Teilnehmer in diesem Netz erreichen – es war also nicht mehr notwendig zu wissen, wo sich der Angerufene befand und welche Ortsvorwahl genutzt werden sollte.Auch die Übergabe in eine neue Funkzelle wurde im C-Netz automatisch realisiert. Das Netz bot also einen deutlich technischen Fortschritt in Sachen Mobilfunk. Die C-Netze sind mittlerweile abgeschaltet,  die Vorwahl 0161 ist aber immer noch nicht wieder neu vergeben.

Dazu gab es im C-Netz zum ersten Mal Simkarten bzw. deren Vorläufer. Damit wurden Endgeräte und Zugangsdaten für das Netz getrennt. Das erinnert bereits sehr an die aktuellen Netze. Zum Start war das C-Netz daher das modernsten Mobilfunk-Netz, dass es weltweit gab und Deutschland nahm hier für einige Jahre eine Vorreiterrolle ein.

originale C-Netz Sim Karte im Scheckkarten-Format – frei nutzbar CC BY welches-netz.com

Das bekannteste Modell für den Einsatz im A Netz war sicherlich das Telefunken 160 Dora. Dieses Gerät war in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt und erlangt Berühmtheit, weil auch der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer sich so ein Gerät (In der Polizei-Variante) in sein Fahrzeug einbauen ließ. Der Mercedes 300 hatte ein Dora 160 im Handschuhfach verbaut, der größte Teil der Technik musste allerdings im Kofferraum untergebracht werden. Später wurde das Dora durch ein B 72 von TE-KA_DE ersetzt.

Auch die Hardware hat sich weiter entwickelt. Zu dieser Zeit wurden die Telefone kleiner (im Vergleich zu den aktuellen Modellen sind sie aber immer noch groß) und auch die Preise sanken. Die Geräte konnte so auch zunehmend im privaten Bereich Fuß fassen. Später gab es dann auch richtige Handys in diesem Netz (beispielsweise das Nokia C6) – am Siegeszug der modernen digitalen Netze konnte das aber nichts mehr ändern.

Das C-Netz wurde im Jahr 2000 abgeschaltet. Zu diesem Zeitpunk gab es bereits die neuen D-Netze und E-Netze und vor allem die Datenübertragung wurde interessant. Das konnte aber das C-Netz nicht leisten. Vor allem bei der Netzabdeckung war das C-Netz in den späten Jahren den neuen Netzen aber deutlich überlegen. Das merkten viele Kunden beim Wechsel auf das vermeintlich bessere Netz sehr deutlich.

Video: Telekom Werbung für das C-Netz

Vodafone Netz – die Testergebnisse des D2 Netzes im Detail

Vodafone Netz – die Testergebnisse des D2 Netzes im Detail – Im Mobilfunk-Netz von Vodafone findet man neben den bekannten Tarifen von Vodafone selbst auch eine ganze Reihe von Drittanbieter. Beispielsweise haben dort auch Otelo, FYVE, LIDL Connect und andere Discounter ihrer Angebote angesiedelt. Teilweise nutzen auch andere Anbieter das Vodafone Netz, auch Klarmobil bietet Netz und Tarife bei Vodafone an und das gilt auch je nach Tarif für das Freenet Mobile Netz. Neuster Zugang ist Freenet Flex im Vodafone Netz.

Es ist daher für eine ganze Reihe von Kunden wichtig zu wissen, wie gut die Netzqualität und der Netzausbau bei Vodafone ist und dazu gibt es in der Regel immer wieder unabhängige Netztest, bei denen auch das Mobilfunk-Netz von Vodafone unter die Lupe genommen wird. In diesem Artikel wollen wir darauf eingehen, wie das Handy-Netz von Vodafone in den einzelnen Netztests abgeschnitten hat und was es bei der Bewertung zu beachten gilt.

Grundsätzlich hat Vodafone derzeit unter den drei Netzbetreibern die wenigsten Kunden und liegt mittlerweile wieder knapp über 30 Millionen Kunden, die das Mobilfunk-Netz von Vodafone nutzen. Dennoch investiert das Unternehmen sehr viel in den Netzausbau und vor allem auch in die LTE Abdeckung.

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 500MBit/s bietet das Vodafone Netz dazu aktuell das nominell schnellsten LTE Netz. Die Telekom liegt bei 300MBit/s und O2 bei maximal 225MBit/s (O2 mittlerweile teilweise auch bei 500MBit/s). Die Netztest in den anderen Netzen haben wir hier zusammen gestellt: Telekom Netztest | O2 Netztest

Mittlerweile hat Vodafone auch bereits 5G Netzbereiche freigeschaltet. Es sind aber immer noch eher wenig 5G Standorte und man kann sie auch nur direkt mit den Vodafone Tarifen nutzen, daher wird 5G bisher bei den Netztests noch nicht berücksichtigt.

Die Testergebnisse in den Vodafone Netztest

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

Netztest werden etwa einmal im Jahr von den größeren Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich durchgeführt. Dazu testet auch die Stiftung Warentest ab und an die Netzqualität und die Abdeckung der einzelnen Anbieter. Die Test-Durchführungen sind aber aber oft unterschiedlich, daher kann man die einzelnen Test-Ergebnisse von Vodafone und auch von anderen Anbietern nur schwer miteinander vergleichen. Es ist daher sinnvoll, sich den Trend über mehrere Tests anzuschauen, um ein realistisches Bild zu bekommen.

Prinzipiell hat sich das Vodafone Netz in den letzten Tests dabei gezeigt, dass Vodafone einen sehr stabilen zweiten Platz belegt, wobei der Unterschied zur Telekom recht gering ausfällt. Besonders im Bereich LTE sind die beiden D-Netze fast gleichauf. Der Abstand zu O2 fällt dagegen größer aus – Vodafone kann sich im Vergleich recht solide vor O2 platzieren.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Man sieht in der Entwicklung recht deutlich, dass der zweite Platz von Vodafone recht stabil ist und sich daher in der Bewertung das Ranking in der Netzqualität kaum verändert hat. Es gibt bisher auch keine Hinweise, dass sich dass in absehbarer Zeit ändert wird – es sei denn, Vodafone legt es nocheinmal darauf an die Telekom von Platz 1zu verdrängen denn so groß ist der Abstand gar nicht. Aktuell findet man aber das beste Mobilfunk-Netz in Deutschland weiterhin bei der Telekom.

LTE im Vodafone Netz

Das 4G Netz bzw. LTE spielt bei der Bewertung der Netzqualität eine große Rolle, denn vor allem im Datenbereich wird in erster Linie der Netzausbau im LTE Bereich abgefragt um zu ermitteln, wie schnell das Netz von Vodafone ist und auch, welche Abdeckung besteht.

Allerdings haben noch nicht alle Tarife LTE und daher surfen immer noch viele Verbraucher mit 3G Verbindungen. Für den Vodafone Netztest bedeutet dies, dass man die Ergebnisse nur dann sinnvoll lesen kann, wenn man auch einen LTE Tarif hat und damit auch das 4G/LTE Netz von Vodafone nutzen kann. Umgekehrt is die Netzqualität deutlich schlechter, wenn man einen Tarif ohne LTE nutzt, da man dann nur auf den (geringeren) Ausbaustand von3G zurück greifen kann.

Unterschiede gibt es dabei auch im Sprachbereich, denn dank VoLTE in vielen Vodafone Tarifen können Gespräche über LTE schneller und mit besserer Sprachqualität abgewickelt werden. Konkret sind damit unter Umständen auch die Ergebnisse in den Sprachtests bessern, wenn LTE zur Verfügung steht und wahrscheinlich muss man ein paar Punkte bei der Sprache abziehen, wenn man kein LTE und damit auch kein VoLTE nutzen kann. Hier kommt es aber sehr auf den Testaufbau an, der für die Testergebnisse im Vodafone Netz zu Grund gelegt wurde.

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

5G im Vodafone Netz

Vodafone bietet mittlerweile auch die ersten 5G Tarife und Flatrates an und es gibt auch die ersten 5G Netzbereiche, in denen man die höhere Geschwindigkeit von 5G testen kann. Der Ausbau ist derzeit allerdings nur punktuell und daher kann man an sich noch nicht von einem wirklichen 5G Netz bei Vodafone sprechen.

In den aktuellen Tests ist daher die Netzqualität von 5G noch nicht mit eingeflossen und es gibt auch noch keine separate Bewertung für das 5G Netz von Vodafone. Es könnte aber bereits 2020 so weit sein, dass erster Tester auch das 5G Netz mit prüfen und in den kommenden Jahren wird es sicher mit zum Netztest dazu gehören.

Im 5G Bereich tritt ab 2021 auch 1&1 United Internet als Netzbetreiber mit an. Dann wird es also wieder 4 Netzbetreiber in Deutschland geben und es bleibt spannend, wie gut oder schlecht 1&1 im 5G Netztest abschneiden wird.

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

Wie sinnvoll ist eine Smartphone-Versicherung wirklich?

Ein Alltag ohne Smartphone ist für die allermeisten Menschen kaum noch vorstellbar. Weil mit dem intelligenten Gerät viele Dinge fix und unkompliziert erledigt werden können, weil es die Arbeit erleichtert oder weil es ganz einfach ein nettes Spielzeug zur Entspannung ist. Nun kosten die neuen Geräte gleich mehrere hundert Euro, für die jüngsten Entwicklungen von Apple oder Samsung werden ganz selbstverständlich auch schon mal vierstellige Beträge fällig. Kein Wunder, dass da der Gedanke naheliegt, die kostbare Neuerwerbung gegen Schäden zu versichern. Zumal der emsige Handy-Verkäufer eine solches Rundum-sorglos-Paket gleich mit anbietet. Über die Sinnhaftigkeit einer solchen Smartphone-Versicherung kann allerdings durchaus gestritten werden. Weil die Konditionen es oft in sich haben.

Welche Smartphone-Versicherungen versichern welche Risiken?

Die Liste der Anbieter für Handy-Versicherungen ist lang: Die einschlägigen Elektronikfachmärkte wie Saturn oder Media Markt bieten die Policen ebenso an wie einige Mobilfunkprovider oder Online-Händler wie Amazon und Co. Die Allianz ist mit von der Partie, Barmenia, R+V oder Ergo ebenfalls. Grundsätzlich scheinen sich die angebotenen Tarife im Hinblick auf die versicherten Schäden einigermaßen zu ähneln. Erwähnt werden:

  • Sturz- und Bruchschäden.
  • Feuchtigkeitsschäden.
  • Überspannungsschäden.
  • Schäden durch Bedienfehler und (mit Einschränkungen) Diebstahl

Was jedoch im konkreten Fall tatsächlich und zu welchen Konditionen ersetzt oder überhaupt anerkannt wird, differiert in den einzelnen Verträgen oft maßgeblich.

Die Tarife der Anbieter unterscheiden sich im Detail erheblich


Bei einem Vergleich verschiedener Smartphone-Versicherungstarife ist es unerlässlich, das Kleingedruckte sehr, sehr genau zu studieren, um im eventuellen Schadensfall nicht das Nachsehen zu haben. Von einem vorschnellen Abschluss einer Versicherung direkt beim Handy-Kauf muss ausdrücklich abgeraten werden.

Sturz und Bruchschäden
Mehr als drei Viertel aller Handyschäden sind Displayschäden. Was nicht weiter verwunderlich ist, da das empfindliche Smartphone bei permanentem Gebrauch eben auch mal leicht aus der Hand rutschen oder aus der Jackentasche fallen kann. Reparatur beziehungsweise Austausch des Displays sollten daher elementarer Bestandteil einer Smartphone-Versicherung sein. Einige Anbieter verlangen jedoch eine Selbstbeteiligung.

Feuchtigkeitsschäden
Obwohl die jüngeren Modelle deutlich robuster gebaut sind, Feuchtigkeit bleibt pures Gift für die Smartphone-Platine. Einige Tarife schließen die umgekippte Kaffeetasse ein, die undichte Trinkflasche im Rucksack aber aus. Wird das Handy durch „Witterungseinflüsse“, also zum Beispiel Regen oder Schnee, beschädigt, fällt dies in vielen Fällen nicht unter die Garantie.

Überspannungsschäden und Bedienfehler
Beide Fälle können schwerwiegende technische Probleme nach sich ziehen und die Funktionstüchtigkeit des Smartphones nachhaltig beeinträchtigen. Sie sind jedoch grundsätzlich über die Handy-Versicherung nur dann gedeckt, wenn sie explizit im Leistungsumfang aufgeführt werden.

Den Schutz gegen (einfachen) Diebstahl gibt es in der Regel nur gegen Aufpreis

Nicht nur einige, sondern nahezu alle Smartphone-Versicherungen orientieren sich bei der Diebstahls-Regelung an den Paragraphen des Strafgesetzbuches. Es sei denn, es wird ein teurer Extra-Tarif dazu gebucht. Und das bedeutet: Versichert ist erstens der Einbruch-Diebstahl. Darunter fällt die Entwendung des Handys nach einem Einbruch in geschlossene Räume oder in ein verschlossenes Auto. Akzeptiert wird zweitens der Raub. Also der Diebstahl des Smartphones unter Anwendung oder Androhung von Gewalt. Nur sehr bedingt versichert ist hingegen der sogenannte einfache Diebstahl. Wird das Handy im Restaurant aus der Handtasche geklaut, die über der Stuhllehne hing, zählt dies gewöhnlich als Verletzung der Sorgfaltspflicht – und wird nicht anerkannt. Gleiches gilt für alle Fälle, in denen sich das Smartphone nicht in unmittelbarem „persönlichen Gewahrsam“ befand.

Rechnen sich die Kosten für eine Smartphone-Versicherung?

Das wichtigste vorab: Nahezu jede Smartphone-Versicherung erstattet bei Zerstörung oder Verlust des Handys den Zeitwert des Geräts. Nur bei einem Alter bis sechs Monate nach Kauf wird der Neuwert als Schadensbasis anerkannt. Nach übereinstimmenden Ergebnissen verschiedener Finanzportale verlieren Smartphones bereits nach einem Jahr stark an Wert. Bei Android-Geräten bis zu 35 Prozent und Apple-Modellen 24 Prozent. Nach zwei Jahren ist der Wert um 60 Prozent gefallen. Basis für die Berechnung des Versicherungsbeitrags bildet aber der Neuwert des Smartphones – und die Verträge haben in aller Regel eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Als Faustregel gilt in der Branche, dass die Jahresprämie in etwa zehn Prozent des Anschaffungspreises beträgt. Wird dann noch die Absicherung gegen einfachen Diebstahl obendrauf gesetzt und ist gleichzeitig bei Selbstbehalt von 50 bis 100 Euro integriert – dann ist die Smartphone-Versicherung eine sehr, sehr teure Angelegenheit. Die Option, sich für ein Smartphone mit Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter zu entscheiden, das nach zwei Jahren gegen eines neues Modell getauscht werden kann und bis dahin gegen Schäden gut geschützt ist, erscheint insofern weitaus attraktiver.

Wann zahlt die Smartphone-Versicherung nicht?

Wie erwähnt, schließen die meisten Anbieter den einfachen Diebstahl aus Ihren Leistungen aus, wenn das Smartphone nicht „sicher vor den äußeren Umständen einer Gefährdung“ bei sich getragen wurde. Die Leistung wird außerdem verweigert, wenn Sturz- oder Bruchschäden durch Dritte verursacht wurden. In solchen Situationen greift möglicherweise die Privathaftpflicht des Verursachers. Der Smartphone-Versicherungsschutz gilt zudem nur im Inland, er kann durch einen (zumeist teuren) Sondertarif auf Auslandsaufenthalte ausgeweitet werden. In diesem wie auch in einigen anderen Fällen ist es daher oft sinnvoller, eine gute Hausratversicherung abzuschließen. Sie zahlt bei Einbruch-Diebstahl ebenso wie bei Schäden, die durch Feuer, Wasser oder Überspannung entstehen. Mit einem inkludierten sogenannten Außentarif ist das Smartphone auch im Auto oder im ausländischen Hotelzimmer versichert.

Fazit

Eine Smartphone-Versicherung ist grundsätzlich eine ambivalente Angelegenheit. Zwar lassen sich damit teure, neuwertige Geräte gegen die typischen Alltagsschäden versichern. Dafür muss allerdings ein hoher Preis gezahlt werden. Es lohnt sich in jedem Fall, die Tarife der einzelnen Anbieter sehr genau unter die Lupe zu nehmen. Wirklich Sinn macht eine Smartphone-Versicherung nur dann, wenn der Schutz für ein neues, hochwertiges Modell umfänglich, eine Selbstbeteiligung ausgeschlossen und die Mindestlaufzeit auf ein Jahr begrenzt ist. Nach Ablauf dieser Frist hat das Smartphone so viel an Wert verloren, dass der ohnehin hohe Beitrag unverhältnismäßig wird. Investitionen in eine gute Panzerglasfolie und eine stabile Handyhülle, gepaart mit einem ausgeprägten Maß an Achtsamkeit können dann durchaus effektiver sein.