Welches Netz nutzt Ortel mobile und wie ist die Netzqualität, LTE und 5G?

Welches Netz nutzt Ortel mobile und wie ist die Netzqualität, LTE und 5G? – Ortel mobile ist ein eher kleiner Prepaid Discounter auf dem deutschen Markt. Den Fokus legt das Unternehmen daher auch weniger auf innerdeutsche Verbindungen, sondern es sind vor allem Gespräche und SMS ins Ausland, die bei Ortel mobile besonders preiswert angeboten werden. teilweise bietet das Unternemen auch Optionen an, mit denen man Freiminuten oder Flatrates in bestimmte Länder bekommt. Der Fokus liegt also auf Verbindungen ins Ausland.

Bei der Angabe des Netzpartner ist das Unternehmen sehr vorbildlich. Zu jedem Tarif wird das genutzt Netz angegeben und der Netzpartner ist in allen Fälle Telefonica bzw. O2.

In den FAQ heißt es dazu dann noch recht deutlich:

Ortel Mobile nutzt die leistungsstarken Netze des Betreibers Telefónica Deutschland (O2-Netz und ehemaliges E-Plus-Netz).  Wie die Netzverfügbarkeit bei Dir vor Ort aussieht, kannst Du in folgender Netzabdeckungskarte sehen: https://www.o2online.de/service/netz-verfuegbarkeit/netzabdeckung/

Man bekommt mit den Tarifen und Angebote von Ortel also Zugriff auf das O2 Netz und hat dann auch die O2 Netzqualität. Das betrifft auch die Datenverbindungen. Ortel setzt also nur auf einen Netzpartner und nicht wie andere Anbieter auf mehrere Netze (beispielsweise kann das Klarmobil Netz bei der Telekom oder Vodafone sein und Mobilcom-Debitel nutzt Netze aller Anbieter). Insgesamt richtet sich der Discounter aber vor allem auf Nutzer mit internationalen Ansprüchen. Wer vor allem in Deutschland telefoniert, findet blligere Handyvertrag, beispielsweise hier: mobil-experten.de oder www.inside-sim.de

Der aktuelle Netzausbau im O2 Netz

O2 zeigt den Ausbaustand des Netzausbaus auf einer eigenen Karte an. Dort kann man ablesen, welche Techniken vor Ort verfügbar sind. Die Karte gibt es hier:

Der Stand ist allerdings rein theoretisch, in welcher Qualität Empfang und Internet-Geschwindigkeit direkt vor Ort verfügbar sind, lässt sich daran leider nicht ablesen. Der Empfang hängt auch sehr vom Standort ab und kann zwischen Indoor- und Outdoor Standorten deutlich schwanken. Prinzipiell findet man aber auf der Karte die maximalen Geschwindigkeiten des O2 Netzes vor Ort. Ob man sie wirklich erreicht, hängt aber neben dem Handy und dem Tarif auch von der aktuellen Auslastung des Netzes ab.

Netztest: die aktuellen Ergebnisse

Die Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich testen regelmäßig die Netze der Betreiber auf deren Leistungsfähigkeit und stellen ein Ranking zusammen. Die Ergebnisse der letzten O2 Netztests haben wir hier zusammen gestellt:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Ein großer Test aus der letzten Zeit kommt von der Stiftung Warentest. Dort hatte man die drei verbliebenen deutschen Netze (nach der Fusion von O2 und Eplus) einem Test unterzogen. Das O2 Netz kam dabei auf den dritten Platz nach der Telekom und Vodafone. Besonders bei LTE außerhlab der Städte gab es bei O2 Probleme. Die Tester schreiben dazu:

Das Stadt-Land-Gefälle bei O2 spüren Nutzer zum Beispiel, wenn sie Webseiten laden wollen: Während in Städten auch im O2-Netz fast alle Surf-Versuche erfolg­reich waren, scheiterten die Prüfer außer­halb von Städten bei mehr als zehn von hundert Versuchen. Bei der Telekom hingegen lief auch auf dem Land weniger als ein Prozent der Surf-Versuche ins Leere.

Wichtigster Grund für die Land-Funk­schwäche von O2 ist, dass der Anbieter den Konkurrenten beim Ausbau mit der modernen Funk­technik LTE deutlich hinterherhinkt. Zwar haben alle drei Netze seit dem Test 2015 spür­bar an LTE-Kapazität zugelegt (siehe Grafik), aber die Abstände zwischen ihnen sind fast gleich geblieben. Im O2-Netz liefen bei den aktuellen Messungen außer­halb von Städten nicht viel mehr als die Hälfte der Verbindungen über LTE; in Städten schaffte der Anbieter immerhin 90 Prozent

Insgesamt ist das also gerade im LTE Bereich keine gute Empfehlung. Wer wirklich viel surfen will und nicht in einem Ballungsgebiet wohnt, ist wahrscheinlich mit Vodafone oder der Telekom besser beraten. Mehr Details zu den Netzunterschieden haben wir hier zusammen gestellt: O2 Netz oder Vodafone Netz?

Kann man LTE und 5G bei Ortel nutzen?

Ortel ist bei der Frage ob LTE nutzbar ist oder nicht auf der Webseite sehr wortkarg. Es gibt weder in den Tarifdetails oder auch in den FAQ einen Hinweis auf die LTE Nutzung. Selbst im Kleingedruckten wird immer nur der Speed kommuniziert und nicht der genutzte Netzstandard. So schreibt das Unternehmen beispielsweise bei der Internet Flat S lediglich:

Bis zu 2 GB innerhalb Deutschlands und in der EU Datengeschwindigkeit von bis zu 21,6 MBit/s (Download) und 8,6 Mbit/s (Upload), danach bis zu 56 kbit/s im Up- und Download. Bei den angegeben Geschwindigkeiten handelt es sich um die jeweils technisch mögliche Maximalgeschwindigkeit. Die tatsächlich erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit kann davon abweichen. Die Verlängerung erfolgt bei ausreichendem Guthaben automatisch, wenn Sie die Option nicht zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündigen.

Tatsächlich sind aber mittlerweile alle Prepaid Discounter bei O2 mit LTE ausgestattet und auch bei Ortel kann man seit Anfang 2017 LTE nutzen. Die maximale Geschwindigkeit liegt aber weiter bei nur 21,6MBit/s und damit deutlich unter den Werten, die maximal im Handy-Netz von O2 möglich wäre. Warum man aber so eine Versteckspiel um die LTE Nutzung macht, bleibt wohl eine Geheimnis von Ortel mobile.

5G ist bisher bei Ortel mobile noch nicht verfügbar und es ist auch nicht bekannt, wann diese Technik nutzbar sein wird. O2 selbst will bis Ende 2020 mit den ersten 5G Netzbereichen starten, bis es bei Ortel allerdings 5G gibt, wird wohl noch einige Zeit vergehen.

Der Ortel Homespot

Als Besonderheit findet man bei Ortel mittlerweile auch einen mobilen Internet-Zugang (einen sogenannten Homespot) auf Prepaid-Basis. Diese Technik gibt es derzeit in der Regel nur mit einem passenden Vertrag. Bei homespots.de schreibt man dazu:

Die meisten Homespot auf den Markt werden über eine monatliche Rechnung abgerechnet. Es gibt derzeit nur ein Modell bei Ortel, das in Verbindung mit einer Prepaidkarte zu haben ist.

Der Ortel Homespot nutzt das gleiche Netz wie die anderen Simkarten auch (O2/Telefonica) und ist das einzige Angebot, bei dem das Unternehmen im Kleingedruckten auch LTE mit angibt. Man sollte sich vor der Nutzung auch in jedem Fall darüber informieren, wie gut das O2 Netz in der eigenen Region ist, denn nur wenn dieses gut ausgebaut ist, kann man mit dem Ortel Homespot wirklich schnell und stabil surfen und nur dann ist dieser WLAN Cube eine Alternative zu einem DSL Anschluss.

Kein Netz bei Ortel – das kann man tun

Ortel selbst schreibt in den FAQ dazu:

  • Netzverfügbarkeit am Standort prüfen: Anhand der Netzabdeckungskarte kannst Du die Netzverfügbarkein an Deinem Standort prüfen. Aktuelle Netzstörungen kannst Du auch online hier prüfen.
  • Mobiltelefon einfach aus- und wieder einschalten. In manchen Fällen hängt sich die Software auf. Nachdem Dein Mobiltelefon wieder eingeschaltet wird, wird der Netzempfang wiederhergestellt.
  • SIM-Karte in einem anderen Mobiltelefon einlegen. Tritt der Fehler nicht mehr auf, dann liegt das Problem entweder an der Hardware oder an der SIM-Karte.

Es kommt allerdings durchaus vor, dass tatsächlich das O2 Netz selbst eine Störung aufweist. In solchen Fällen ist man auch als Kunde von Ortel betroffen und kann an sich nicht viel mehr machen als Geduld zu haben, bis die Störung durch die Techniker von O2 wieder behoben wurde.

Was ist das D-Netz und die D-Netz Qualität?

Was ist das D-Netz und die D-Netz Qualität? – Unter dem Namen D-Netz (oder auch DNetz) werden gleich zwei Netze zusammengefasst. Sowohl die Telekom (D1) als auch Vodafone nutzen D-Netz Frequenzen um ihre Mobilfunk-Dienste abzuwickeln. Das D-Netz stand ursprünglich für ein digitales Netz im GSM-900-Frequenzbereich und wurde dann später durch das E-Netz (genutzt von Eplus und O2) erweitert. Die Namen D1-Netz (für das Netz der Telekom bzw. T-Mobile) und D2-Netz (für das Netz von Vodafone) leiten sich noch aus der ursprünglichen Aufteilung ab. Mittlerweile gibt es mit UMTS-Netze und LTE Netzen deutlich mehr Mobilfunk-Netze, die genutzt werden können, die Bezeichnungen haben sich aber mittlerweile so eingebürgert, das auch ohne die eigentliche Netz-Grundlage viele Nutzer diese Kennungen verwenden.

Das liegt auch daran, dass viele Discounter als Netzbezeichnung das eigentlich ungenaue D-Netz verwenden. Dann heißt es oft „Beste D-Netz Qualität“ oder „D-Netz“ Qualität. Da dies sowohl auf D1 oder D2 hindeuten kann ist nicht ganz klar, in welchem Netze diese Tarife eigentlich unterwegs sind. Solche Bezeichnungen findet man beispielsweise bei Klarmobil, Freenetmobile oder auch bei DeutschlandSIM. Häufig dürfen diese Unternehmen nicht direkt mit dem Netznamen werben und behelfen sich dann mit dieser Bezeichnung. Für die Kunden ist das aber eher problematisch, weil man dann oft schon sehr genau hin schauen muss, um herauszufinden, welches Netz genutzt wird.

Mittlerweile gibt es auch bei den D-Netz Anbietern die ersten 5G Netzbereiche. O2 und 1&1 Internet haben noch nichts aufgebaut, auch hier gibt es also einen Unterschied zwischen den Netzbetreibern.

Die Historie der D-Netze

Ursprünglich wurden als D-Netze die ersten Mobilfunk-Netze bezeichnet, die im Sendebereich von 900Mhz lagen und digitalen Mobilfunk anboten. Diese Netze gibt es nach diesem Standard nicht nur in Deutschland sondern in vielen anderen Ländern, so dass sich die Hersteller bei den Geräten darauf einstellen konnten. Ursprünglich gab es die D-Netze nur bei der Telekom (D1, also das D1-Netz) und Vodafone (D2).

Mittlerweile ist diese Trennung aber nicht mehr so strikt und auch die Netze von O2 und Eplus haben Bereiche, die 900Mhz nutzen und damit als D-Netze gelten. Dazu haben auch die Telekom und Vodafone ihr Netz in anderen Frequenzbereichen ausgebaut. Daher stehen D-Netze heute in erster Linie für Angebote und Tarife in den Netzen von Vodafone und der Telekom und nicht mehr für die 900Mhz als Frequenzbereich.

Warum spricht man von D-Netz Qualität?

Die D-Netzqualität ist ein Merkmal, mit dem häufig geworben wird und das daher immer wieder als Begriff auftaucht. Allerdings wissen die meisten Kunden gar nicht, was es damit im Detail auf sich hat.

Aufgrund der Nutzung der 900Mhz als Spektrum konnte die D-Netze anfangs mit recht wenigen Türmen eine weite Fläche abdecken. Daher war es für die Telekom und Vodafone auch möglich, die ländlichen Bereiche ohne zu große Kosten zu erschließen. Es gab daher einen gute Netzabdeckung im D-Netz von Anfang an und dies hat sich als Qualitätsmerkmal der D-Netze bis heute gehalten. Dazu gibt es in den D-Netzen oft auch noch besondere Angebote und Leistungen, die meistens aber recht schnell auch in anderen Netzen zu finden sind.

Mittlerweile steht D-Netz Qualität immer noch für einen guten Netzausbau, inzwischen aber auch im LTE Bereich. So bieten die D1- und D2-Netze nach wie vor die höchsten Geschwindigkeiten auf dem Markt. Die derzeitigen Spitzenwerte liegen wie folgt:

  • D1 Netz der Telekom: maximal 300MBit/s im Download per LTE
  • D2 Netz von Vodafone: maximal 500MBit/s im Download per LTE
  • Eplus/O2 Netz: maximal 225Mbit/s im Download mit LTE

Man sieht also auch hier durchaus einen Unterschied in der Netzqualität und auch auf den Netzausbaukarten der einzelnen Betreiber gibt es durchaus Unterschiede was den Netzausbau vor allem im LTE Bereich betrifft.

Anbieter, die das D-Netz nutzen

In den D-Netze findet man natürlich die Angebote der Netzbetreiber selbst und sowohl die Telekom als auch Vodafone haben Tochterunternehmen, die auch das Netz des Mutterkonzerns mit nutzen. Dazu gibt es weitere unabhängige Discounter, die Netzkapazitäten einkaufen und diese auf eigene Rechnung an ihre Kunden weiter gehen. In allen beiden deutschen D-Netze findet man daher eine ganze Reihe von Anbietern.

Die Verwendung des Begriffes wird in erster Linie durch verschiedenen Discounter noch verstärkt. Diese haben Vereinbarungen mit Vodafone oder der Telekom, dass sie nicht direkt das Netz kommunizieren dürfen. Daher behelfen sich diese Anbieter mit der Formulierung D-Netz. So liest man bei vielen Prepaid Discountern im Netz der Telekom oder bei Vodafone die Bezeichnung „Beste D-Netz Qualität“ oder „Tarife im D-Netz“. Damit will man dieses Netz als Qualitätsstandard angeben, ohne direkt das Netz nennen zu müssen. D-Netzqualität bedeutet damit in erster Linie ein Netz von Vodafone oder der Telekom zu nutzen – welches das ist bleibt offen.

Für Kunden ist dies natürlich eher ein Problem, denn mit „D-Netz Qualität“ kann sowohl das Netz der Telekom als auch von Vodafone gemeint sein. In den meisten Fällen muss man tief in den AGB oder FAQ der entsprechenden Discounter graben, um den tatsächlichen Netzbetreiber zu finden.

Ist das D-Netz besser?

Derzeit scheiden die Telekom und Vodafone in den Netztest in der Regel am besten ab. Beide Unternehmen investieren sehr viel Geld in den Ausbau der Netze und daher kann man durchaus sagen, dass die Netzqualität in den D-Netzen besser ist. Diese Aussage ist aber natürlich sehr pauschal und kann vor Ort durchaus auch anders sein. Gerade bei Eplus, schwankt die Netzqualität von Region zu Region sehr stark, es kann durchaus Orte geben, an denen man mit Eplus eine bessere Netzqualität hat als bei anderen Anbieter auch wenn diese das D-Netz nutzen.

Bei Eplus gibt es noch ein Problem: Das Unternehmen kann kein LTE mehr anbieten, da die entsprechende Bereich verkauft wurden. Die Eplus Tarife nutzen für LTE damit jetzt in der Regel das O2 Netz, wobei dann der Ausbaustand von O2 für die Netzqualität ausschlaggebend ist. Dazu ist geplant, die Netze von O2 und Eplus zu einem gemeinsamen, großen O2 Netz zusammen zu schalten. Allerdings ist bisher noch nicht sicher, wann genau es soweit sein wird. Als Zwischenschritt können jetzt aber bereits die Kunden beider Netze jeweils das andere Netz mit nutzen, falls die Netzqualität im eigenen Netz zu schlecht sein sollte. Diesen Vorteil gibt es in den D-Netzen nicht, hier ist man immer nur auf das eigene Netz angewiesen.

D-Netz Anbieter (nicht abschließend)

Video-Klassiker von 1988 – D-Netz wird aufgebaut

Ganz einfach abfragen: Welche Vorwahl gehört zu welchem Handy-Netz

Ganz einfach abfragen: Welche Vorwahl gehört zu welchem Handy-Netz -Früher war alles viel einfacher. Die Netzbetreiber hatten feste Nummernkreise und man wusste anhand der zugewiesenen Vorwahl, in welchem Netz eine Rufnummer angesiedelt war. Bei Anrufen auf eine 0171-Rufnummer war klar, dass es sich im einen Tarif im Telekom Netz handeln musste und bei einer 0172 als Vorwahl konnte man erkennen, dass es ein Vodafone Tarif war.

Mit der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes vor einigen Jahren wurde es allerdings möglich, jede Rufnummer in jedes Netz mit zu nehmen. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Mobilfunkanbieter sind nach § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) verpflichtet, den Wechsel zu einem anderen Anbieter unter Beibehaltung der Rufnummer zu ermöglichen. Das gilt auch für Prepaid-Verträge. Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang).

Damit können durch die Mitnahme der Rufnummer auf einmal Rufnummern mit der Vorwahl 0171 im O2 Netz unterwegs sein. Die Vorwahl einer mobilen Rufnummer ist also mittlerweile kein sicheres Zeichen mehr, welches Netz die Rufnummer nutzt.

Die Vorwahlen im Mobilfunk-Bereich nach Netzen

Netzbetreibergenutzte VorwahlenAbfrage Netz-Zugehörigkeit
Telekom (D1)
  • 01511
  • 01512
  • 01514
  • 01515
  • 01516
  • 01517
  • 0160
  • 0170
  • 0171
  • 0175
  • Anruf bei Kurzwahl 4387 (Ansageservice)
Vodafone (D2)
  • 01520
  • 01522
  • 01523
  • 01525
  • 0162
  • 0172
  • 0173
  • 0174
  • Anruf bei Kurzwahl 12313 (Ansageservice)
E-Plus (mittlerweile O2)
  • 01570 (Telogic)
  • 01573
  • 01575
  • 01577
  • 01578
  • 0163
  • 0177
  • 0178
  • nicht mehr aktiv
O2
  • 01590
  • 0176
  • 0179
  • per SMS mit "NETZ Rufnummer" an 4636

Durch die Fusion von  O2 und Eplus gibt es an der Stelle Änderungen. Die bisherigen Eplus Vorwahlen nutzen nun auch O2.

Die Netzabfrage einer Rufnummer per Kurzwahl

Wer wissen will, welches Netz die eigene Handynummer nutzt oder auch die eines Freundes oder Verwandten, der kann das über Apps herausbekommen. Aber für den Fall, dass man kein Smartphone hat oder keine Internetflatrate, stehen auch Kurzwahlen der Netzbetreiber bereit. Diese helfen dabei, eine Netzabfrage direkt übers Telefon zu erledigen, ohne Zugriff aufs mobile Internet haben zu müssen.

Erfreulicherweise steht dieser Service mittlerweile in allen deutschen Netzen zur Verfügung. Die Netzbetreiber haben hier sehr schnell reagiert und bieten ein kostenloses Angebot um das Netz einer Rufnummer heraus zu finden. Dazu stehen in allen Netzen Service-Rufnummern bereit, die nur dazu dienen, das Netz abzufragen.

Wichtig: Dabei wird lediglich das genutzt Mobilfunk-Netz und nicht der Anbieter selbst angesagt. Ob eine Simkarte bei der Vodafone selbst oder einem Vodafone Discounter wie Otelo angesiedelt ist, lässt sich damit nicht ermitteln.

Folgende Nummern stehen zur Verfügung:

  • Deutsche Telekom: Anruf über die Kurzwahl 4387. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch die Telekom das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Telekom Netz kostenfrei.
  • Vodafone: Anruf über die Kurzwahl 12313. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch Vodafone das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Vodafone Netz kostenfrei.
  • O2: SMS mit „Netz Rufnummer“ an die Kurzwahl 4636 senden. „Rufnummer“ muss in der SMS durch die Nummer, die man abfragen will, ersetzt werden. Man bekommt danach eine SMS mit dem passenden Netz zugeschickt. Diese SMS ist kostenfrei. Ehemalige Eplus Kunden können nun ebenfalls die O2-Abfrage mit nutzen (ebenfalls kostenlos).

Für die Kunden mit Tarifen bei mobilcom-debitel gibt es eine vergleichbare Abfrage des Netzes im Kundenbereich. Man erreicht die Abfrage wie folgt:  Ablauf: Einloggen => Mein mobilcom-debitel => Meine Rechnungen => Zielnetzabfrage. Diese Abfrage steht auch für andere Marken von Mobilcom-Debitel wie beispielsweise Talkline zur Verfügung.

Besonders positiv sollte man hervor heben, dass alle Netzbetreiber (nach der Fusion von Eplus und O2 nur noch 3) diesen Service kostenfrei anbieten. Das betrifft dabei nicht nur Kunden der Netzbetreiber selbst sondern auch die Discounter in dem Netz. So können beispielsweise Congstar Kunden den Telekom Service ebenfalls kostenfrei nutzen oder BASE Kunden können auch den SMS Service von O2 ohne Zusatzkosten abfragen.

Eine andere Form der Abfrage bietet Mobilcom-Debitel an (und auch Talkline). Bei diesem Unternehmen gibt es keine Rufnummer für die Abfrage sondern einen Dienst im Online-Kundenbereich des Unternehmens. Loggt man sich mit den Zugangsdaten ein kann an unter Rechnung => Zielnetzabfrage eine Rufnummer eingeben und bekommt für diese Rufnummer ermittelt, welches Netz diese hat. Diese Abfrage ist ebenfalls kostenfrei, steht aber nur MD-Kunden mit einem entsprechenden Login zur Verfügung.

Wichtig: Bei diesen Abfragenwird lediglich das genutzt Mobilfunk-Netz und nicht der Anbieter selbst angesagt. Ob eine Simkarte bei der Vodafone selbst oder einem Vodafone Discounter wie Otelo angesiedelt ist, lässt sich damit nicht ermitteln.

Kostenpflichtige Dienste zur Netzabfrage

Neben den hier vorgestellten Varianten der Netzabfrage, die kostenfrei sind und bei denen es keinen Gebühren für die Abfrage gibt, findet man im Netz auch einige kommerziellen Dienste, bei denen man für die Abfrage bezahlen muss. Teilweise liefern diese Abfragen dann auch noch weitere zusätzliche Informationen wie beispielsweise den genutzten Anbieter bzw. Discounter und nicht nur das Netz.

In der Regel benötigen private Kunden diese Daten aber nicht und es reicht eine einfache Abfrage des genutzten Handy-Netzes. Wir haben daher an dieser Stelle darauf verzichtet, zusätzliche kostenpflichtige Anbieter aufzulisten, da die kostenlosen Angeboten in der Regel absolut ausreichen und ebenso aktuell sind wie die Services, die auf Gebühren setzen.

Daneben gibt es auch von privaten Anbietern teilweise Netzchecks im Netz zu finden. Diese sind durchaus auch eine Alternative, allerdings sind diese Dienste teilweise beschränkt (beispielsweise auf maximal 10 Abfragen pro Tag) und man kann auch nicht direkt erkennen, auf welche Datenbanken diese Dienste zurück greifen und wie aktuell die Daten sind. Haben Rufnummern in der letzten Zeit das Netz gewechselt wird das unter Umständen nicht mit angezeigt. Daher sollte man die offiziellen Dienste und Rufnummer auf jeden Fall vorziehen und diese in erster Linie nutzen. Nur falls die Abfragemöglichkeiten nicht zu Verfügung stehen kann es sich lohnen, auf einen privaten Service im Netz zurück zu greifen. Dabei sollte man aber immer im Hinterkopf haben, dass diese Infos möglicherweise veraltet und damit nicht aktuell sind.

Video: die eigenen Rufnummer unterdrücken

0173 – welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0173?

0173 – welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0173? – Die 0173 gehörte zu den ersten Mobilfunknummern und gehörte ursprünglich vom D2-Anbieter Mannesmann, welcher ab 1990 das erste private Mobilfunknetz in Deutschland aufbaute. Nach der Fusion mit Arcor 1996/1997 wurde der Vertrieb endgültig im Jahr 2000 an Vodafone übergeben.

Die Vorwahl 0173 gehört dabei zum Netz von Vodafone (D2). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0173 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von Vodafone.

Die 0173 wurde im Jahr 1998 eingeführt, nachdem die Kapazitäten für die 0172 von Mannesmann-Arcor langsam erschöpft waren. Da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele Handy-Vorwahlen gab, sorgte die 0173 bei einigen Angerufenen für Verwirrung, da diese Nummer auf Anhieb keinem Anbieter zugeordnet werden konnte und weil sie ohne Werbekampagne still und leise eingeführt wurde.

Die ersten Mobilfunknummern sind nach wie vor begehrt, obgleich die 0173 nicht so häufig gefragt ist wie die 0170, 0171 oder o172, die ersten Nummern aus dem Netz der Telekom. Trotzdem finden sich im Internet in Foren hin und wieder Leute, die diese Vorwahl erwerben wollen. In der Regel starten die Preise für diese Vorwahl bei 50 EUR. Der Grund dafür ist, dass diese Vorwahl nur noch sehr selten bzw. gar nicht von Vodafone vergeben wird, da diese Vorwahl von einem Alt-Kunden erst zurück gegeben werden müsste, damit sie wieder vergeben werden kann. Da allerdings durch die Rufnummerportierung die eigene Nummer heutzutage problemlos zu einem anderen Anbieter mitgenommen werden kann, muss der Nutzer der 0173 nicht zwangsweise Kunde von Vodafone sein. Bei einigen Mobilfunkdiscountern wird die 0173 sogar noch als VIP-Nummer für knapp 20 Euro angeboten oder direkt in den Vodafone-Shops vor Ort. Man findet die 0173 daher bei Neuverträgen sowohl direkt bei Vodafone als auch bei D2 Netz Anbieter wie LIDL Connect, FYVE, 1&1 oder Otelo.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Weitere Rufnummer aus dem Vorwahlkreis von Vodafone sind beispielsweise die 0152, 0162 oder auch die 0172.

Spam von der Vorwahl 0173

Rufnummer mit der Vowahl 0173 sind tausendfach in Deutschland im Einsatz und daher kann es durchaus auch passieren, dass Spammer diese Vorwahl für Anrufe nutzen. Allerdings scheint das Aufkommen von unverlangten Anrufen mit dieser Vorwahl eher gering zu sein. Lediglich einzelene Fälle sind bekannt. So schreibt ein Nutzer bei antispam e.V.:

Diese Nummer wurde zig mal (täglich) auf meinem Privatanschluß registriert. Ein Rückruf brachte die Ansage „Mailbox voll“.
Einmal war ich Zuhause als der Anruf kam. Es meldete sich ein Hr. Schumburg von der Gunther GmbH, der mir erklärt hat, sie würden dafür sorgen, dass ich nichtmehr durch Telefonspam belästigt würde und man würde nun daraufhin für die nächsten Monate das Geld von meinem Konto abbuchen. Wir müssten nur noch die Daten abgleichen….
Nachdem ich mehrmals nach der Firma und der Adresse gefragt habe, und gebeten habe, mir die Unterlagen zuzuschicken, wurde aufgelegt. Hat sonst noch jemand mit der Nummer Erfahrungen?

Insgesamt wird diese Vorwahl aber für legale Zwecke genutzt – es reicht also, eventuell einzelne Rufnummern zu sperren, eine komplette Sperre des gesamte Vorwahlkreises ist nicht notwendig.

Vodafone GigaGarantie – 90GB als Wiedergutmachung für schlechtes Netz

Vodafone Gigagarantie – 90GB als Wiedergutmachung für schlechtes Netz – Wer gerne etwas mehr Datenvolumen hätte (zumindest für kurze Zeit) kann dies bei Vodafone über die sogenannte GigaGarantie einmal im Monat bekommen. Dies ist also Entschädigung für Kunden gedacht, die mit dem Netz und der Netzqualität bei Vodafone nicht ganz so zufrieden sind. In diesem Fall können sie über die Gigagarantie einmal im Monat 90GB Datenvolumen extra bekommen.

Der aktuelle Ausbaustand und die Netzabdeckung bei Vodafone können direkt auf der Netzabausbaukarte eingesehen werden, die das Unternehmen anbietet. In der Praxis kann es allerdings durchaus Abweichungen geben, beispielsweise wenn zu viele Nutzer das Netz beanspruchen oder es technische Probleme gibt. Das kann da zu sehr langsamen Internet-Verbindungen führen bis hin zu einem kompletten Ausfall des Vodafone Netzes. In solchen Fällen greift die GigaGarantie von Vodafone: bei einer Kundenbeschwerden wegen schlechtem Netz gibt es eine Gutschrift von 90 Gigabyte Datenvolumen auf die jeweilige Simkarte.

Die GigaGarantie gilt allerdings nur für die originalen Vodafone Tarife und Flatrates:

Drittanbieter im Vodafone Netz (wie Bildmobil, Otelo oder 1&1) sind leider nicht in der GigaGarantie eingeschlossen. Auch die Prepaidkarten und Prepaid Tarife von Drittanbieter werden leider nicht mit erfasst.

Die GigaGarantie wurde bei Vodafone bereits 2016 eingeführt und ist bis heute nutzbar. Das Unternehmen hat am System dahinter nichts geändert (und auch nichts an den 90GB kostenlosem Datenvolumen). Mittlerweile gibt es aber auch andere Vodafone Sonderaktionen, bei denen man kostenlosen Volumen erhält – oft gibt es dieses Datenvolumen aber nur für Neukunden, während die GigaGarantie auch von Bestandskunden genutzt werden kann.

Mittlerweile bietet Vodafone auch erste 5G Netze an und die Tarife erlauben auch, 5G kostenfrei mit zu nutzen. Die GigaGarantie greift auch bei 5G – wer damit unzufrieden ist, kann dies auch über die App melden und bekommt den Bonus (nach den gleichen Regeln).

Wie bekommt man die GigaGarantie von Vodafone?

Die GigaGaratnei bei Vodafor lässt sich recht einfach über die App buchen und man muss nicht direkt ein Funkloch oder schlechten Empfang nachweisen. Es reicht, als Feedback zu geben, dass man nur langsames Internet hatte und man bekommt das zusätzliche Datenvolumen von 90GB für 24 Stunden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Dann sag uns bitte, womit Du nicht zufrieden bist. Dadurch können wir jeden Tag ein bisschen besser werden. Für Dein Feedback schenken wir Dir einen Tag lang zusätzliches Datenvolumen.
Und so geht’s:

  1. Öffne die MeinVodafone-App auf Deinem Smartphone oder Tablet.
  2. Geh im Menü auf GigaGarantie.
  3. Schick uns Dein Feedback.
  4. Und in kürzester Zeit bekommst Du Dein zusätzliches Datenvolumen.

Bevor man aber schlechtes Netz meldet, sollte man auf jeden Fall sicher stellen, dass es auch wirklich am Netz liegt und alle Einstellungen am Smartphone korrekt sind. Im Wikoblog sind 4 Punkte aufgeführt, die man auf jeden Fall vorher checken sollte:

  1. Eventuell ist der Flugmodus aktiviert
  2. ein falscher Netzbetreiber/ Netz ist ausgewählt
  3. möglicherweise sind die mobilen Daten deaktiviert
  4. eventuell ist der Energiesparmodus aktiv und damit sind keine Datenverbindungen möglich

Erst danach lohnt es sich, eine entsprechende Meldung an Vodafone zu machen.

Vodafone Netztest – die Ergebnisse

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Vodafone Netz-Abdeckung

Vodafone bietet für die Abfrage der Netzabdeckung im D2-Netz einen eigenen Service an, der hier kostenfrei genutzt werden kann. Es reicht die eigene Adresse einzugeben um zu ermitteln, welche Netze und welche Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen. Im Mobilfunk Bereich hat das Unternehmen dabei mit der Telekom fast gleichgezogen – in zukünftigen Netztests wird es also spannend werden, welcher Betreiber das beste Handy-Netz bieten wird (vor allem im 5G Bereich).

Die Abfrage erfolgt dabei aber nur anhand des Ausbaustandes. Gerade spezielle Situationen wie Indoor-Empfang oder Empfang an bestimmten Standorten werden dabei nicht berücksichtigt. Wer sich unsicher ist sollte in jedem Fall bei Freunden und Bekannten Erfahrungen mit Vodafone und dem D2-Netz erfragen. Man kann auch selber mit einer kostenlosen Simkarte testen. Callya bietet mit der Callya Freikarte solche gratis Simkarten an. Diese erreichen die gleichen Geschwindigkeiten wie die normalen Vodafone Tarife und Verträge.

Vodafone Netz-Qualität

Im Datenbereich bietet Vodafone fast flächendeckenden Ausbau mit UMTS und HSDPA. Damit ist mobiles Surfen mit bis zu 7,2MBit/s möglich. Schneller Verbindungen gibt es in Ballungszentren, beispielsweise bekommt man in vielen Großstädten bereits HSDPA+ mit bis zu 21,6Mbit/s. Nach eigenen Aussagen sind die deutschen Großstädte (ab 100.000 Einwohner) darüber hinaus bereits mit LTE versorgt. Wer einen entsprechenden Surfstick oder ein passendes Handy samt LTE Tarif hat, kann in diesem Bereich bereits mit bis zu 500Mbit/s surfen. Daui ist der Netzausbau im LTE Bereich mittlerweile auch deutlich weiter forgeschritten und umfasst nun auch andere Bereich: konkret surft man in vielen Bereichen in Deutschland im LTE Netz bereits mit 4G und LTE. Der Speed der Verbindungen ist aber dennoch höchst unterschiedlich, denn LTE heißt nicht zwnagsläufig, dass man auch immer wirklich hohen Speed hat – das hängt sowohl vom Netzausbau als auch von der Auslastung vor Ort ab.

Da es aktuell große Diskussionen um die Netzneutralität und die Drosselung bei der Telekom gibt: Die mobilen Flatrates sind bei Vodafone alle gedrosselt (lediglich das neue RED XL Angebot hat keine Drosselung), im DSL-Bereich gibt es dagegen keine Pläne für eine Drosselung.

D1 Netz – diese Tarife und Anbieter nutzen das Telekom Netz

D1 Netz – diese Tarife und Anbieter nutzen das Telekom Netz – Die Telekom bietet im D1-Netz eigenen Handytarife und auch Prepaidkarten an, dazu gibt es verschiedene Discountern die auch im D1-Netz der Telekom Tarife im Angebot haben. Die Anbieter profitieren dann in der Regel vom guten Netzausbau in diesem Bereich: man hat nicht nur in den Ballungsgebieten ein stabiles Netz sondern auch in den ländlichen Bereich. Dazu gibt es im Datenbereich oft sehr hohe Übertragungsraten. Daher kann die Telekom den Titel „Bestes Netz“ für ihr Mobilfunk-Netz auch regelmäßig verteidigen (mehr dazu im Artikel zu den Telekom Netztest).

So schreibt das Unternehmen zur Netzqualität der Telekom  im Chip Netztest im November 2018:

„Zum neunten Mal in Folge hat sich unser Netz im CHIP Netztest durchgesetzt. Das tolle Ergebnis – beim Telefonieren wie beim Surfen, in den Städten wie auf dem Land – bestätigt unsere harte Arbeit für unsere Kunden“, sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland.

In das Testergebnis fließen sowohl das Telefonieren als auch das Surfen ein. In beiden Kategorien kommt die Telekom auf Bestnoten. Beim Telefonieren überzeugt die Sprachqualität des Netzes und der schnelle Verbindungsaufbau dank VoLTE Technologie. Beim Datentransfer hängt die Telekom laut CHIP ihre Konkurrenten nach wie vor deutlich ab. Der Grund dafür sei, dass die Mobilfunkmasten der Telekom zu großen Teilen bereits mit Glasfaser direkt angeschlossen sind, während die Konkurrenz häufiger auf Richtfunk als Anbindung zurückgreift. Goldenits betont: „Glasfaser bis zum Mobilfunkmast ist ein wichtiger Faktor für den zukünftigen 5G-Ausbau.“

Die Telekom schottet derzeit allerdings ihr LTE Netz noch gegenüber den Discountern ab. Man bekommt derzeit LTE nur in den originalen Telekom-Tarifen und leider nicht bei den anderen Anbietern in diesem Netz (mittlerweile in einigen Tarifen gegen Aufpreis). Beispielsweise bieten die Telekom Tarife der D1 Anbieter Congstar, Klarmobil und auch Sparhandy LTE bei den Allnet Flat an, aber nur bis 50Mbit/s und gegen 5 Euro Aufpreis pro Monat. Besonders deutlich ist dies im Prepaid Bereich: die D1 Prepaid Discounter bieten derzeit noch gar kein LTE. In anderen Netzen (beispielsweise bei O2) ist das anders. Dort können auch Discounter das LTE Netz des Betreibers mit nutzen.

Inzwischen sind auch die ersten Bereich mit 5G gestartet. Der Ausbau soll in den nächsten Jahren und Monaten sukzessive erfolgen bis es ein flächendeckendes 5G Netz der Telekom gibt. Aktuell findet man die 5G Bereiche der Telekom nur in einigen ausgewählten Städten. Dennoch ist das Unternehmen einer der ersten Mobilfunk-Betreiber in Deutschland, der diese Technik anbieten kann. Die Telekom Handytarife wurden mittlerweile auch bereits auf 5G Netz umgestellt und können kostenlos 5G nutzen, sofern es bereits vorhanden ist. Die anderen Netzstandards der Telekom stehen aber natürlich auch weiterhin zur Verfügung.

Die Ergebnisse des D1 Telekom Netzes im Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schunote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Die Telekom und die MagentaMobil Tarife

Die Telekom bietet ihre neuen MagentaMobil Tarife in erster Linie für Premium-Kunden an, die viel Leistung benötigt und bereits sind, dafür auch etwas mehr zu zahlen. Die aktuellen Telekom Flatrates beginnen ab einem monatlichen Preis von 35 Euro aufwärts und bieten kostenfreie Gespräche und SMS in alle deutschen Netze. Sie sind damit die teuersten Flatrates im D1 Netz der Telekom. Dazu gibt es Internet-Volumen ohne Speedbegrenzung. Man surft mit diesen Tarifen also so schnell, wie es das D1-Netz vor Ort her gibt.  Seit Anfang 2016 setzt die Telekom auch auf eSIM Angebote und Karten. Allerdings gibt es kaum Hardware, die das unterstützen würde. Für richtige Power-Nutzer setzt die Telekom inzwischen auch auf einen Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen, mit dem man so lange surfen kann, wie möchte.

Für Kunden mit etwas geringeren Ansprüchen gibt es die neue MagentaMobil Prepaid Sim ebenfalls direkt von der Telekom. Hier beträgt die monatliche Grundgebühr nur 2.95 Euro und ist damit auch für Nutzer interessant, die weniger Telefonieren und Surfen. Man bekommt mit dieser Karte kostenfreie Gespräche und SMS ins gesamte Telekom Netz und hat auch LTE Zugang. Die Datenvolumen sind allerdings eher gering und kaum für eine regelmäßige Nutzung geeignet.

TarifPreis pro Monat
(Aktivierung)
NetzKostenLaufzeit
(Monate)
Telekom MagentaMobil Prepaid S
Telekom MagentaMobil Prepaid S
2.95€
(9.95€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 99 Cent/MB
keine zum
Anbieter

Telekom MagentaMobil Prepaid XL
Telekom MagentaMobil Prepaid XL
24.95€
(9.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Telekom MagentaMobil Prepaid Max
Telekom MagentaMobil Prepaid Max
99.95€
(9.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (999999MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Telekom Magenta Mobil XS
Telekom Magenta Mobil XS
19.95€
(39.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (750MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Telekom Magenta Mobil S
Telekom Magenta Mobil S
36.95€
(39.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Telekom Magenta Mobil M
Telekom Magenta Mobil M
49.95€
(39.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (12000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Telekom Magenta Mobil L
Telekom Magenta Mobil L
59.95€
(39.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (24000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Telekom Magenta Mobil XL
Telekom Magenta Mobil XL
84.95€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (999999MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Auf der IFA 2019 hat die Telekom die neuen Angebote in diesem Bereich vorgestellt. Die MagentaMobil Tarife des Unternehmens können nun auch 5G mit nutzen und es gibt keinen extra Tarif mehr und ein Aufpreis wird auch nicht fällig. Das betrifft allerdings nur die Laufzeit Tarife. Im Prepaid Bereich gibt es bei der Telekom auch weiterhin keinen Zugriff auf 5G.

Congstar – Prepaidkarten und Flatrates

Congstar ist ein Tochterunternehmen der Telekom und bietet daher auch ausschließlich Tarife und Angebote im D1-Netz der Telekom an. Das Unternehmen hat dabei eine sehr große Bandbreite an angeboten: von der Prepaidkarte über Handytarife, Datenflatrates bis hin zur Allnet Flat ist alles dabei.

Bekannt wurde Congstar über die Prepaidkarte. Diese ist auch heute noch ein wichtiger Tarifbestandteil und bietet mittlerweile eine frei konfigurierbaren Tarifbaukasten mit sehr vielen Optionen. Die Tarife wurde dabei Mitte 2015 überarbeitet und bieten daher eine aktuelle und konkurrenzfähige Mischung aus Prepaid- und Smartphone Tarifen.

Mittlerweile ist das Congstar Netz dabei identisch mit dem Telekom Netz, denn inzwischen bietet das Unternehmen für alle Tarife (egal ob Prepaid oder Postpaid) auch LTE mit an. Es gibt allerdings Einschränkungen: Man nutzt zwar nach wie vor das D1 Netz bei Congstar, allerdings liegt der maximale Speed bei 50MBit/s (teilweise sogar bei nur 25MBit/s). Das ist deutlich langsamer als die Angebote direkt von der Telekom.Dazu muss man LTE bei Congstar immer aktiv dazu buchen. Standardmäßig nutzen die Handyverträge und Prepaid Sim weiterhin nur 3G mit UMTS und HSDPA. Dennoch ist es ein wichtiger Schritt, dass Congstar LTE nun zu allen Tarifen bietet.

TarifPreis pro Monat
(Aktivierung)
NetzKostenLaufzeit
(Monate)
Congstar Prepaid Karte
Congstar Prepaid Karte
0.00€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine zum
Anbieter

Congstar Prepaid Allnet M
Congstar Prepaid Allnet M
10.00€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Congstar Prepaid Allnet L
Congstar Prepaid Allnet L
15.00€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (3000MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Congstar Prepaid Basic S
Congstar Prepaid Basic S
5.00€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (400MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Congstar Allnet Flat S
Congstar Allnet Flat S
12.00€
(30.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Congstar Allnet Flat M
Congstar Allnet Flat M
20.00€
(30.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (8000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Congstar Allnet Flat L
Congstar Allnet Flat L
24.37€
(30.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (15000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Congstar Fairflat 2GB
Congstar Fairflat 2GB
12.50€
(30.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Congstar Fairflat 3GB
Congstar Fairflat 3GB
15.00€
(30.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Congstar Fairflat 4GB
Congstar Fairflat 4GB
17.50€
(30.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Congstar Fairflat 6GB
Congstar Fairflat 6GB
22.50€
(30.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Congstar Fairflat 8GB
Congstar Fairflat 8GB
22.50€
(30.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (8000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Congstar Basic
Congstar Basic
5.00€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Congstar Smart
Congstar Smart
10.00€
(9.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Congstar stellt auch die technische Plattform für weitere Discounter bereit. So werden die Prepaid Tarife von Pennymobil, Norma und Ja!mobil ebenfalls über Congstar realisiert. Nach außen bekommt man zwar den entsprechenden Tarif, die Abrechnung und Technik betreibt aber Congstar. Damit sind diese Tarife natürlich auch D1 Tarife im Netz der Telekom.

Klarmobil – nicht immer ganz eindeutige Netz-Zugehörigkeit

Klarmobil ist eine Marke aus dem Hause Mobilcom-Debitel und bietet ebenfalls eine Reihe von Tarifen im D1-Netz der Telekom an. Allerdings ist die Netzzugehörigkeit hier nicht immer ganz klar. Im D-Netz Bereich wechselt das Unternehmen häufiger zwischen Vodafone- und Telekom Netz, wobei die Bezeichnung der Tarife oft gleich bleibt. Es ist daher nicht ganz klar, ob man einen Tarif jetzt im D1-Netz oder im D2-Netz bucht.

Am einfachsten kann man es bei Klarmobil über die genutzt Vorwahl erkennen. Die 0152 Nummer stehen für Tarife im Netz von Vodafone, bekommt man als Rufnummer-Auswahl die 0151 oder 0171 (teilweise auch 0161) angezeigt, bekommt man den Tarif im Netz der Telekom.

Derzeit bietet das Unternehmen einen reinen 9 Cent Tarif an, der ohne Grundgebühr auskommt und in dem nur abgerechnet wird, was man auch an Leistungen verbraucht hat. Daneben gibt es noch Handytarife und Allnet Flatrates mit monatlichen Pauschalgebühren, die sich in erster Linie dann rechnen, wenn man die Tarife häufiger und regelmäßig nutzt.

TarifPreis pro Monat
(Aktivierung)
NetzKostenLaufzeit
(Monate)
Klarmobil HandySpar-Tarif
Klarmobil HandySpar-Tarif
0.00€
(4.95€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 49 Cent/MB
keine zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 500
Klarmobil Smartphone Flat 500
4.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1000
Klarmobil Smartphone Flat 1000
7.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1500
Klarmobil Smartphone Flat 1500
9.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 3GB LTE
Klarmobil Allnet Flat 3GB LTE
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 6GB
Klarmobil Allnet Flat 6GB
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (7000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 10GB
Klarmobil Allnet Flat 10GB
19.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (12000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Die Sparhandy-Allnet Flat im Telekom Netz

Sparhandy ist in erster Linie bekannt geworden mit Deals und Angebote, bei denen die Tarife von anderen Anbietern mit eigenen Hardware-Angeboten kombiniert wurden. Die entsprechenden Aktionen waren und sind teilweise deutlich billiger als die Angebote bei den originalen Anbietern.

Seit 2014 bietet das Unternehmen aber auch eigenen Tarife im Telekom Netz an. Dabei hat man sich auf Allnet Flatrates konzentriert, die es in 4 Varianten gibt: von der kleinen Allnet Flat für 9.90 Euro monatlich mit 250MB Volumen bis hin zur großen Flat mit 2GB Datenflat und 21.90 Euro Kosten im Monat ist alles dabei. Die Tarife sind dabei preiswerter als die vergleichbaren Angebote bei Congstar und Klarmobil. Dafür bekommt man aber beispielsweise auch keine SMS Flatrate mit inklusive und auch die Hardware-Angebote zu den Flatrates von Sparhandy sind eher überschaubar.

Im Vergleich mit anderen Anbietern sind die Kosten im D1-Netz (auch bei den Discountern) allerdings noch vergleichsweise hoch. So bekommt man bei den Anbietern im O2 Netz eine komplette Allnet Flat mit 500MB Datenvolumen bereits für unter 8 Euro monatliche Kosten. Auch größere Allnet Flat mit 3GB Datenvolumen sind für unter 20 Euro im O2 Netz zu bekommen. Davon sind die Preise im Telekom-Netz noch sehr weit entfernt. Man bekommt als Kunden hier zwar eine gute Netzqualität und kann sich darauf verlassen, dass der Ausbau auch in Zukunft weiter gehen wird, zahlt dafür aber vergleichsweise mehr als in anderen Netzen. Ob sich das wirklich rechnet, muss jeder für sich entscheiden …

Die 3G Abschaltung im D1 Netz der Telekom

Die Telekom hat für Verunsicherung gesorgt, weil das Unternehmen in den AGB einen Hinweis aufgenommen hat, der von einer Abschaltung der 3G Netze ab 2020 spricht. Dann wäre es möglich, dass diese Netzbereiche im D1 Netz nicht mehr zur Verfügung stehen. Mittlerweile hat die Telekom aber erklärt, dass es noch keinen keinen konkreten Abschalt-Termin gibt und man sich nur rechtlich bereits abgesichert hat.

Die 3G Netze werden früher oder später aber abgeschaltet – vorher sollen aber alle Kunden und alle Tarife auf 4G/LTE umgestellt werden.

Welches Netz nutzt WinSIM? – Netzqualität und Netzabdeckung im Check

LTE All BundlesWelches Netz nutzt WinSIM? – Netzqualität und Netzabdeckung im Check – WinSIM ist ein Discounter aus der Drillisch Gruppe und startet ursprünglich nur mit einer Prepaid Karte. Mittlerweile bietet der Discounter aber zusätzlich auch noch Handytarife mit Internet Flatrates und Inklusivminuten sowie eine Allnet Flatrate. Die Drillisch Discounter stehen ohnehin für sehr preiswerte Tarife – Winsim unterbietet aber selbst diese günstigen Tarife nochmal. So gibt es alle Tarife (auch die Allnet Flatrate) aktuell ohne längerfristige Laufzeit und zu besonders interessanten Preisen. Die Einstiegsangebote (Allnet Flat mit 2GB Datenvolumen) gibt es ab knapp 7 Euro und damit bietet das Unternehmen mit die günstigsten Handytarife im Allnet Bereich auf dem deutschen Markt. WinSIM ist dabei im Drillisch Verbund nicht allein, es gibt auch noch die Marken PremiumSIM, Smartmobil, Maxxim oder Simply, die ebenfalls zu Drillisch gehören.

Schnelleinstieg:

Die aktuellen WinSIM Tarife im Überblick

TarifPreis pro Monat
(Aktivierung)
NetzKostenLaufzeit
(Monate)
winSIM LTE All 5GB
winSIM LTE All 5GB
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (15000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Gerade die SMS Flat gibt es bei den meisten anderen Anbietern nur gegen Aufpreis bzw. bei besonderen Aktionen so wie aktuell bei Fonic. Daher ist WinSIM in vielen Bereichen einer der günstigsten Tarife.

WinSim-Netz, Netzabdeckung & Netzqualität

Winsim selbst betreibt kein eigenes Netz, sondern nutzt die Kapazitäten eines Netzbetreibers mit. Der Technologiepartner ist dabei O2. In der letzten Zeit findet man auch immer die Bezeichnung Telefonica Netz oder Netzverbund der Telefonica bei WinSIM, aber auch dahinter steckt das O2 Netz mit neuer Bezeichnung. Das WinSIM Netz ist damit das O2 Netz mit einigen Einschränkungen, was genau, haben wir hier im Artikel zusammen gestellt.

In den FAQ heißt es kurz und bündig:

„2 Netze sind besser als eines“: Bei winSIM profitierst Du automatisch vom „National Roaming“ von o2. Dadurch erleben winSIM Kunden eine noch bessere Netzabdeckung im städtischen als auch ländlichen Raum. Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Sie genießen somit beim Telefonieren, Simsen und Surfen ein deutlich verbessertes mobiles Erlebnis.

Auch bei der Bestellung wird das korrekte Netz mit angegeben.

In den FAQ wird auch gleich auf die aktuelle Besonderheit im O2 Netz hin gewiesen. Man kann als O2 Kunden derzeit das 3G Netz von Eplus mit nutzen. Ist kein gutes O2 Netz vorhanden, wird automatisch auf Eplus gewechselt um Verbindungen herstellen zu können. Dieser Wechsel erfolgt selbstständig und verursacht keine Mehrkosten. Daher schreibt WinSIM auch, dass man zwei Netze nutzen kann. Von dieser Automatik und den beiden Netzen profitieren alle O2 Kunden und damit auch die Nutzer von WinSIM. Allerdings bezieht sich das National Roaming beider Netze derzeit nur auf den 3G Bereich. Das LTE Netz von Eplus kann derzeit leider nicht nicht mit genutzt werden. Für die Zukunft sind aber auch hier Zusammenschlüsse geplant.

Die Netzqualität bei WinSIM und O2

Die Netzqualität entspricht dabei der des O2 Netzes, auch auf LTE (das O2 derzeit stark ausbaut) hat man als WinSIM Kunde mittlerweile Zugriff. Ansonsten werden  die WinSIM Karten genau so behandelt wie reguläre Tarife bei O2. Die Netzqualität von O2 ist allerdings in den letzten Monaten wieder in die Kritik geraten. Im aktuellen Netztest von CHIP konnte das Unternehmen nur den letzten Platz belegen. Auch bei der Fachzeitschrift Connect gibt es Mängel zu beanstanden. Dort schreibt man im letzten Netztest:

Klar die Nase vorn hat die Telekom bei den Datenraten, die bei Downloads im Mittel fast doppelt so hoch ausfallen wie bei Vodafone. Auch bei den Spitzengeschwindigkeiten ist die Telekom schneller als Vodafone. O2 und E-Plus erreichen nur etwa zwei Drittel des Vodafone-Durchschnitts – und somit nur rund ein Drittel der Telekom-Werte.

Aufgrund der kurzen Laufzeit der WinSIM Tarife ist das aber kein Problem, da man jederzeit auch wieder wechseln kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte per O2 Freikarte (unter anderem hier: http://www.prepaidfreikarten.com/4/o2-freikarte-kostenlose-prepaidkarte-direkt-von-o2/) prüfen, wie der Ausbaustand in der eigenen Region ist.

Im LTE Bereich gibt es ebenfalls noch einige weiße Flecken bei O2. Wer wert auf schnelles Internet legt, sollte vor einem Wechsel zu WinSIM daher prüfen, wie der LTE Ausbau im O2 Netz in der Region ist. Nur wenn das Netz auch LTE kann wird man es mit den WinSIM Tarifen auch nutzen können.

Wie der Ausbau für die Zukunft weiter gehen wird lässt sich schwer sagen. Sicher ist, das O2 die Netze von O2 und Eplus zusammen legen will. Es wird dann nur noch ein großes Mobilfunk-Netz für O2 und damit auch für WinSIM geben. Das Unternehmen verspricht sich davon einen deutlich einfacheren Ausbau der Netze. Wie gut oder schlecht dieser Ausbau dann aber ausfallen wird, lässt sich derzeit noch nicht genau sagen.

Schnelleinstieg:

WinSIM Erfahrungen und Kundenmeinungen

Leider gibt es aktuell noch nicht sehr viele Kommentare und Meinungen zu WinSIM im Netz. Die Tarife sind im Vergleich recht neu. Allerdings kann man kaum etwas verkehrt machen. Dank der kurzen Vertragslaufzeit lassen sich die WinSIM Tarife jederzeit auch wieder wechseln, falls es Probleme geben sollte oder man feststellt, dass der Tarif doch nicht passt. Einige Kritiken und auch Lob gibt es aber dennoch:

So findet sich bei allnetflat-24.de folgender lobender Eintrag:

Ich bin selber bei Winsim.Ich kann wirklich nur sagen:einsame Spitze.Der Service ist echt vom feinsten,Du kannst,wenn Du ein Problem hast in Deinem persönlichen Bereich direkt mit denen Chatten und brauchst nicht wie bei den anderen Anbietern eine Email schreiben und dann Tagelang auf Antwort warten.Auch gibt es keine Hotline Nummer mit 0180 oder so.Du hast wirklich bei Winsim in die Goldgrube gegriffen.LG Tina

bei bluepeercrew sind ebenfalls positive Meinungen zu finden:

Ich nutze am Handy einen monatlich kündbaren Vertrag mit Telefonflat in alle Netze, SMS-Flat und 1GB Datenvolumen (14,4 MBit) für 14,99 Euro im Monat.  Man kann monatlich optional das Datenvolumen erhöhen, oder Europaflats hinzubuchen. 
Ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren Kunde und kann das nur jedem empfehlen, der o2 nutzen kann!

Bei mobil-helden.de gibt es dagegen etwas Kritik:

Nach zwei Tagen erhielt ich eine Meldung die Simkarte sei verschickt. Nach 5 Tagen noch immer nichts in der Post angekommen. Nach 7 Tagen angerufen – keiner nimmt ab. Dann online Fage gestellt und nur eine automatisierte generische Computerantwort erhalten. Echt uncool. Billig und unzuverlässig. Ich werde weiter auf die Simkarte warten. Geld natürlich schon abgebucht – wie sollte es anders sein.

Derzeit oft kritisiert wird die Datenautomatik, die sich in einigen Tarifen von WinSIM findet. Allerdings wird diese Automatik mittlerweile sehr offen kommuniziert und jeder Kunden sollte daher an sich wissen, worauf er sich einlässt. Dazu sind die Tarife von WinSIM in der Regel mit vergleichsweise viel monatlichem Datenvolumen ausgestattet. Man kommt also eher selten in die Verlegenheit, das monatliche Inklusiv-Volumen zu überschreiten.

Falls jemand ebenfalls Erfahrungen mit WinSIM gemacht hat, würden wird uns über einen Kommentar freuen. Sowohl Kritik als auch Lob sind dabei gerne gesehen.

Schnelleinstieg:

Video: WinSIM Speed im Test

Die FAQ rund um das Netz von WinSIM

Wie lauten die APN Zugangsdaten bei WinSIM?

Der APN Zugangspunkt für WinSIM lautet einfach internet. Weiter Daten sind nicht notwendig.

Unterstützt WinSIM LTE?

Ja, LTE Verbindungen sind bei WinSIM möglich, aber nicht mit LTE max, sondern mit Speed bis 21,6 bzw 50MBit/s.

Kann man das WinSIM Netz wechseln?

Nein, WinSIM bietet nur ein Netz an und daher ist ein Netzwechsel nicht möglich.

 

Welches Netz nutzen die Crash Tarife und Flat und wie ist die Netzqualität und die Abdeckung?

Welches Netz nutzen die Crash Tarife und Flat und wie ist die Netzqualität und die Abdeckung? – Die Crash Handytarife waren eine zeitlang nicht mehr zu haben, nun hat der Discounter sowohl die Tarife wieder belebt als auch die Webseite wieder aktiviert. Man bekommt also wieder Mobilfunk-Tarife unter der Marke Crash und daher stell sich auch wieder die Frage, welches Handy-Netz diese Flatrates nutzen und welche Netzqualität man erwarten kann.

Crash betreibt dabei natürlich kein eigenes Netz und auch die Mutterunternehmen sind keine Netzbetreiber, sondern kaufen und mieten sich Netzkapazitäten bei den anderen Netzbetreibern. Das bedeutet auch, dass man bei Crash unterschiedliche Tarife mit unterschiedlichen Netz bekommen kann. Je nach Aktion und aktueller Ausrichtung kann sich das also ändern.

Das Problem: auf der Webseite ist bei den aktuellen Tarifen nur vom D-Netz die Rede und von Top D-Netz Qualität. Hinter dem D-Netz kann sich aber rein theoretisch sowohl das Vodafone Netz als auch das Handy-Netz der Telekom verbergen. Anhand dieser Bezeichnung kann man also nicht direkt festlegen, welches Netz die Crash Tarife nutzen. Man kann an sich nur sagen, dass die aktuellen Handytarife von Crash nicht im Mobilfunk-Netz von O2 angesiedelt sind. Man kennt dies von anderen Anbietern in diesem Bereich, auch das Klarmobil Netz und das Freenet Mobile Netz werden oft auf diese Weise angegeben. Es bleibt also oft die Frage, ob man bei Crash Telekom-Tarife oder Vodafone-Angebote bekommt.

So erkennt man das Handy-Netz der Crash-Tarife

In den Tarifdetails findet man mittlerweile einen genauen Hinweis auf das Mobilfunk-Netz. Man muss allerdings erst die jeweiligen Details aufrufen, auf der Webseite selbst ist nur vom D-Netz die Rede. Teilweise findet man auch den Hinweis auf „Top D-Netz Qualität“, aber das kann sowohl für das Mobilfunk-Netz von Vodafone als auch der Telekom stehen, daher ist dieser Hinweis nicht sehr hilfreich. In den Tarifdetails ist dann aber jeweils der Netzparter mit Klarnamen angegeben und daher kann man dort am besten ablesen, welches Netz der jeweilige Tarif nutzt.



Die aktuellen Handytarife von Crash nutzen daher das Mobilfunk-Netz von Vodafone (D2) und Vodafone ist Netzpartner.

Bei dieser Festlegung des Netzes sollte man aber zwei Punkte beachten:

  • es gibt keine Garantie, dass alle Tarife bei Crash das gleiche Netz nutzen. Man sollte daher in jedem Fall immer den Tarif bzw. die Flat prüfen, die man auch in die engere Auswahl zieht.
  • Es gibt keine Garantie, dass die Tarife immer mit dem gleichen Netz angeboten werden. Es kann durchaus sein, dass mit einem Tarifupdate auch das Netz verändert wird. Man sollte daher immer zeitnah das Netz prüfen.
  • die kompletten Tarifdetails und das Netz kann man direkt bei Crash prüfen

Prinzipiell gilt daher: möglichst direkt vor einem Vertragswechsel noch mal prüfen, ob das Netz von Crash noch gleich geblieben ist.

LTE bei den Crash Tarifen

Auf der Webseite von Crash-Tarife findet man keinen Hinweis auf LTE und dies ist in der Regel ein sehr deutlicher Hinweis auf 3G Verbindung bzw. dass kein Zugang zum 4G/LTE Netz möglich ist. Die aktuellen Tarife des Unternehmens haben also kein LTE und sind damit zwar preiswert, aber auch vergleichsweise langsam. Dazu weicht auch die Netzqualität von den 4G Tarifen im Vodafone Netz ab, da die 3G Bereiche deutlich weniger gut ausgebaut sind als die LTE Netze bei Vodafone. Daher surft man nicht nur langsamer, sondern hat auch unter Umständen die schlechteren Verbindungen oder gar kein Netz von Vodafone mit schnellen Datengeschwindigkeiten.

Damit ist dann natürlich auch keine 5G Anbindung vorhanden – es bleibt also weiterhin bei den bekannten 5G Flat der Telekom und von Vodafone.

Die Netzqualität bei den Crash Tarifen

Aktuell ist für die Tarife von Crash die Netzqualität des Mobilfunk-Netzes von Vodafone ausschlaggebend. Dieses Netz belegt in den letzten Netztests immer wieder den zweiten Platz recht dicht hinter der Telekom und mit Abstand zu O2/Telefonica. Die aktuellen Testergebnisse gibt es hier:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Die Netzabdeckung und Netzaulität des Vodafone Handy-Netzes kann man auf der Netzabdeckungskarte des Unternehmens kostenlos abfragen: Vodafone Netzabdeckungskarte. Allerdings werden dort auch die 4G Bereiche mit angezeigt, die aktuell bei Crash nicht zur Verfügung stehen. Diese sollte man daher in der Übersicht abschalten – nur dann bekommt man ein realistisches Bild von der Abdeckung und der Qualität des Crash Netzes bzw. des Vodafone Netzes für die Crash Tarife.

Mobilfunk-Geschichte: das A-Netz, B-Netz und C-Netz in Deutschland

Mobilfunk-Geschichte: das A-Netz, B-Netz und C-Netz in Deutschland – Die Entwicklung der Mobilfunk-Netze in Deutschland hat eine lange Geschichte und startetet mit einzelnen analogen Funknetzen, die dann mit dem A-Netz zum erstan Mal eine bundeseinehtliche Entsprechung fanden.

Heute erfolgt die Aufteilung eher in die D-Netze (das D1 Netz der Telekom und das D2 Netz von Vodafone) und die E-Netze (mittlerweile das O2/Telefonica Netz). Dazu wird mittlerweile auch nach Übertragungsstandard unterschieden. Man kann also das 3G Netz mit UMTS nutzen, das 4G Netz mit LTE oder die neuen 5G Netze, die gerade aufgebaut werden.

Mittlerweile sind die ersten Netze alle abgeschaltet und es gibt in Deutschland nur noch digitale Netze, die neben Gesprächen auch Datenübertragung ermöglichen. Man findet aber immer noch Geräte, diese sind aber mangels passendem Netz nicht mehr nutzbar.

Das A-Netz – das erste Handy-Netz in Deutschland

Das A-Netz war das erste Mobilfunk-Netz in Deutschland und wurde 1958 in Betrieb genommen. Wie bei allen Netzen in Deutschland stand auch dahinter die deutsche Bundespost. Es gab bereits davor einige Funk-Netze, das A-Netz war aber das erste bundeseinheitliche Netz in Deutschland, das sich mit den aktuellen Mobilfunk-Netzen vergleichen lässt.
Damit war auch in Deutschland die Telefonie (von Datenübertragung redet damals noch niemand) ohne Kabel und Kabelanschluss möglich. Allerdings war das A-Netz noch sehr limitiert, sowohl in der Abdeckung als auch in der Leistungsfähigkeit:
  • Handvermittlung – Gespräche wurden nicht automatisch an den jeweiligen Teilnehmer zugestellt, sondern es gab eine Zentrlae mit Mitarbeitern, die diese Aufgabe übernahmen. Das war natürlich vor allem in den späteren Jahren nicht mehr zeitgemäß und ein deutlicher Mehraufwand im Vergleich zu moderneren Netzen.
  • keine automatische Funkzellenübergabe – Es gab im A-Netz noch keinen Mechanismus, der die Weitervermittlung übernommen hat, wenn ein Teilnehmer aus einer Funkzelle in die nächste wechselte. In dem Fall brach das Gespräch dann ab und musste neu aufgebaut werden. Auch das ist heute kaum noch vorstellbar.
  • maximal  10748 Teilnehmer – Das A-Netz wurde mit einer festen Obergrenze angelegt, die in den späteren Jahren auch erreicht wurde. Mehr als etwa 11.000 Teilnehmer waren nicht möglich und daher war die Entwicklung der B-Netze und C-Netze auch aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl dringend notwendig.
Für die Nutzung gab es noch keine Handys, sondern recht große und unhandliche Geräte, die meistens fest verbaut ware.  Die Technik der Empfänger war dazu recht groß, daher war ein mobiler Einsatz an sich nur in Fahrzeugen möglich.
Das bekannteste Modell für den Einsatz im A Netz war sicherlich das Telefunken 160 Dora. Dieses Gerät war in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt und erlangt BErerühmtheit, weil auch der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer sich so ein Gerät (In der Polizei-Variante) in sein Fahrzeug einbauen ließ. Der Mercedes 300 hatte ein Dora 160 im Handschuhfach verbaut, der größte Teil der Technik musste allerdings im Kofferraum untergebracht werden. Später wurde das Dora durch ein B 72 von TE-KA_DE ersetzt.

Das B-Netz

Der Start des B-Netzes war im Jahr 1972 und dieses System wurde bis 1994 genutzt. Der Startschuss war dabei am 14. Januar 1972. Das B-Netz war ein reines Analog-Netz, hatte aber im Vergleich zum bis dahin genutzen A-Netz einige deutliche Vorteile:

  • Selbstwählverbindungen – im B-Netz konnten die Teilnehmer selbst anrufen und angerufen werden und es musste keine manuelle Vermittlungsstelle mehr eingreifen. Damit waren Verbindungen schneller, einfacher und auch kostengünstiger möglich.
  • bis zu 27.000 Teilnehmer – Die Zahl der möglichen Nutzer wurde fast verdreifacht und damit konnte das B-Netz mehr Anschlüsse abbilden. Für den privaten Bereich ist diese Zahl aber imme rnoch viel zu gering, daher waren B-Netz Abschlüsse vor allem Behörden und Unternehmen vorbehalten.

Die Fortschritte waren so deutlich, dass nach wenige Jahren das A-Netz komplett abgeschaltet wurde.

Es gab allerdings nach wie vor einige Nachteile oder Besonderheiten im B-Netz. Auch hier gab es keine automatische Übergabe an die nächste Funkzelle. Wer den Bereich eine Funkzelle verließ, musste die Verbindung selbst neu aufbauen. Das Gespräch wurde dann erstmal unterbrochen bis neu gewählt wurde.

Die Gespräche mussten dazu mit Ortsvorwahl aufgebaut werden. Dazu musste man in etwa den Standort des Teilnehmers kennen um die richtige Vorwahl nutzen zu können. Sollte sich der Angerufene nicht in diesem Bereich aufhalten, kam keine Verbindung zu Stande. Heute gibt es in den modernen Netzen diese Einschränkung nicht mehr – Teilnehmer können erreicht werden egal wo sie sich aufhalten.

Das C-Netz

Das C-Netz war die letzte Generation von analogen Mobilfunk-Netze in Deutschland und wurde 1985 in Betrieb genommen. Mit dem neuen Netz sollte sowohl die Obergrenze bei den Teilnehmern deutlich erhöht werden als auch die Bedienung einfacher werden. Maximal waren im C-Netz 850.000 Teilnehmer möglich – das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den wenigen 10.000 Nutzern im A-Netz und B-Netz.
Dazu gab es im C-Netz bereits eine einheitliche Vorwahl. Mit der Vorwahl 0161 konnte man jedem Teilnehmer in diesem Netz erreichen – es war also nicht mehr notwendig zu wissen, wo sich der Angerufene befand und welche Ortsvorwahl genutzt werden sollte.Auch die Übergabe in eine neue Funkzelle wurde im C-Netz automatisch realisiert. Das Netz bot also einen deutlich technischen Fortschritt in Sachen Mobilfunk. Die C-Netze sind mittlerweile abgeschaltet,  die Vorwahl 0161 ist aber immer noch nicht wieder neu vergeben.
Dazu gab es im C-Netz zum ersten Mal Simkarten bzw. deren Voläufer. Damit wurden Endgeräte und Zugangsdaten für das Netz getrennt. Das erinnert bereits sehr an die aktuellen Netze. Zum Start war das C-Netz daher das modernsten Mobilfunk-Netz, dass es weltweit gab und Deutschland nahm hier für einige Jahre eine Vorreiterrolle ein.
Auch die Hardware hat sich weiter entwickelt. Zu dieser Zeit wurden die Telefone kleiner (im Vergleich zu den aktuellen Modellen sind sie aber immer noch groß) und auch die Preise sanken. Die Geräte konnte so auch zunehmend im privaten Bereich Fuß fassen. Später gab es dann auch richtige Handys in diesem Netz (beispielsweise das Nokia C6) – am Siegeszug der modernen digitalen Netze konnte das aber nichts mehr ändern.
Das C-Netz wurde im Jahr 2000 abgeschaltet. Zu diesem Zeitpunk gab es bereits die neuen D-Netze und E-Netze und vor allem die Datenübertragung wurde interessant. Das konnte aber das C-Netz nicht leisten. Vor allem bei der Netzabdeckung war das C-Netz in den späten Jahren den neuen Netzen aber deutlich überlegen. Das merkten viele Kunden beim Wechsel auf das vermeintlich bessere Netz sehr deutlich.

Video: Telekom Werbung für das C-Netz

Welches Netz nutzt High und welche Netzabdeckung und Netzqualität kann man erwarten?

Welches Netz nutzt High und welche Netzabdeckung und Netzqualität kann man erwarten? – Die Mobilfunk-Marke High ist eine relativ neuer Anbieter auf dem Markt und wurde bisher auch nicht wirklich sehr beworben. Daher dürfte sie wohl nur wenigen Nutzer etwas sagen. Dahinter verbirgt sich auch ein bekannter Anbieter: die SH Telekommunikation Deutschland GmbH, die auch hinter Sparhandy steht. High ist sozusagen eine weitere Marke und der die bisherigen Eigentarife von Sparhandy vertrieben werden. Auf diese Weise wird das Portfolio von Sparhandy etwas übersichtlicher, da die eigenen Tarife jetzt zu High ausgelagert wurden. Man findet die High-mobile Angebote aber natürlich auch weiterhin bei Sparhandy.

Welches Netz nutzt High?

High nutzt natürlich kein eigenes Netz, sondern arbeitet mit einem Netzpartner zusammen. Das kennt man auch vom Sparhandy Netz, aber während Sparhandy mit allen Netzbetreibern auf dem Markt Verträge hat, gibt es bei High nur einen Netzbetreiber, der die Handytarife des Unternehmens realisiert.

Das Unternehmen schreibt in den FAQ:

Mit HIGH nutzt du das deutsche D-Netz. Die Verfügbarkeit und den Netzausbau des genutzten D-Netzes kannst du hier überprüfen. Dein Mobilfunkanbieter ist HIGH, eine Marke der SH Telekommunikation Deutschland GmbH.

An der Stelle wird wieder nur das D-Netz erwähnt und das kann entweder das D1 Netz der Telekom oder das D2 Netz von Vodafone sein. So richtig hilft dieser Hinweis bei der Frage nach dem Mobilfunk-Netz von High also nicht weiter. Leider findet man diese ungenaue Angaben immer wieder, beispielsweise arbeitet Klarmobil beim Netz gerne mit diesem Begriff, aber auch bei Freenet Mobile nutzt man dies für das Mobilfunk-Netz.

Folgt man dem Link in den FAQ löst sich das Rätsel dagegen auf. Man gelangt auf die Netzabdeckungskarte der Telekom und damit ist klar, dass die Handyverträge und Allnet Flat von High das Mobilfunk-Netz der Telekom nutzen. Das Unternehmen ist also ein D1 Discounter und tritt damit gegen eine Reihe von anderen Marken an, denn beispielsweise ist auch das Congstar Netz das Telekom Netz und auch andere Anbieter wie EDEKA Smart sind hier angesiedelt.

Die Netzqualität bei der Telekom

Mit HIGH bekommt man also Zugang zum gut ausgebauten Handy-Netz der Telekom und es stehen neben dem 3G Netz auch LTE/4G zur Verfügung. Allerdings ist der maximale Speed auf LTE25 begrenzt, gegen Aufpreis kann LTE50 frei geschaltet werden. LTE max bis 300MBit/s gibt es derzeit bei High aber nicht. Man ist also auf langsames LTE limitiert.

Trotz der Einschränkungen beim LTE ist das Telekom Netz ein sehr gutes Argument für High. Die Telekom belegt in den Netztest der letzten Jahre sehr stabil den ersten Platz (vor Vodafone) und kann sich vor allem im Datenbereich behaupten. HIGH Kunden profitieren also vom guten Netzausbau bei der Telekom und man sollte mit den Tarifen des Unternehmens auch außerhalb von Städten und Ballungszentren schnell und stabil sufen können.

Die Ergebnisse der Telekom Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schunote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Eine weitere Einschränkung gibt es beim Thema 5G. Das Telekom D1 Netz bietet mittlerweile die ersten 5G Netze und Bereiche an. Allerdings haben die Handytarife und Verträge von High keinen Zugriff auf 5G. Man kann also maximal das 4G Netz mit dem Unternehmen nutzen und es ist auch nicht bekannt, wann genau die Marke 5G bekommen wird. Wenn man die Erfahrungen mit der Einführung von 4G zugrunde legt, kann dies noch einige Jahre dauern.

Video: Das Telekom Netz im Test