Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2 und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz als auch im O2 Netz. Wie es mit 1&1 Angeboten aussehen wird, ist nicht sicher, aber vorerst gibt es auch noch kein 1&1 Netz.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft, sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze sowie einer Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s. Mehr dazu: High Mobile Netz

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy*

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte.

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Eplus spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr, da die gesamten ehemaligen Eplus Bereiche mittlerweile bei O2 integriert sind. Darüber hinaus hängt es sehr vom Tarif ab, welche Leistungen man bekommt – generell sind aber 5G und die hohen Geschwindigkeiten im O2 Netz auch bei Sparhandy möglich.

Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist.

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen. Mittlerweile ist 4G allerdings Standard und die 3G Netzbereiche sind in allen Netzen in Deutschland komplett abgeschaltet.

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming – Der Lebensmitteldiscounter Aldi hat schon seit einiger Zeit eine eigene Handykarte auf dem deutschen Markt etabliert. Die ALDI Talk Prepaidkarte wird dabei über Medion Mobile realisiert und neben den Filialen von ALDI auch im Internet vertrieben. Das Unternehmen zeigt auf der Webseite leider nicht direkt an, welche Netz genutzt wird. In den FAQ und im Kleingedruckten gibt es dann aber einen deutlichen Hinweis auf das ALDI Talk Netz. Dort heißt es:

Mit ALDI TALK telefonieren Sie im Netz der Telefónica. Wir bieten Ihnen eine exzellente Netzabdeckung in ganz Deutschland sowie eine hervorragende Übertragungskapazität. Für mobiles Surfen bieten wir Ihnen Bandbreiten von bis zu 21.6 Mbit/s im Download und von bis zu 8.6 Mbit/s im Upload, nach Erreichen der Datenvolumengrenze bis zu 56 kbit/s im Up- und Download.

Dazu findet sich auch auf einige Seiten des Unternehmens das Eplus Logo neben dem MEDIONmobile Logo am unteren Bildschirmrand. Mittlerweile ist dieser Hinweis aber nicht mehr aktuell, da Eplus mittlerweile von O2 übernommen wurde und es an sich gar kein Eplus Netz mehr gibt. Im eigenen Blog wird das Unternehmen daher genauer und schreibt zum genutzten Mobilfunk-Netz:

ALDI TALK greift auf das Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland zurück, in dem heute das O2-Netz sowie das von der Telefónica übernommene E-Plus-Netz vereint sind. Die Netzintegration wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Das neue Netz bietet mit als 25.000 eigenen Basisstationen eine prima Netzabdeckung

Damit ist klar, dass ALDI Talk ein O2 Prepaid Discounter wie beispielsweise Simquadrat oder Blau, auch wenn das auf der Webseite noch nicht korrekt ausgeführt wird. Unabhängig vom korrekten Namen nutzt ALDI damit aber das gleiche Netz wie beispielsweise auch 1&1, Simply, PremiumSIM und Maxxim. Man bekommt mit den ALDI Prepaid Simkarten also das O2 Netz und auch die O2 Netzqualität.

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man daher auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

HINWEIS: die 3G Netzbereiche sind mittlerweile im kompletten O2 Netz abgeschaltet. Daher kann auch ALDI Talk nicht mehr auf die 3G Netzstandards wie UMTS und HSDPA zurückgreifen. Man braucht daher mittlerweile mindestens 4G Handys für eine sinnvolle mobile Datenübertragung bei ALDI. Die älteren 3G Surfstick von ALDI sind damit auch nicht mehr nutzbar.

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität entspricht der des O2 Netzes vor Ort. Es gibt keine Abstriche, nur weil der Discounter kein originales O2 Unternehmen ist. Man kann die gesamte Qualität des O2 Netzes nutzen. Einschränkungen gibt es dagegen beim Speed. Das LTE Netz von O2 bietet mittlerweile Geschwindigkeiten bis zu 500Mbit/s an. Die originalen O2 Prepaidkarten und Tarife können diesen Speed inzwischen auch nutzen. Anders sieht es dagegen bei ALDI aus: die Prepaidkarten werden bei Geschwindigkeiten von 25 Mbit/s limitiert. Auch wenn das Netz mehr Speed hergeben würde, surfen die Simkarten nicht schneller als 25 Mbit/s (im Download). Auch gegen Aufpreis gibt es keine höheren Geschwindigkeiten beim Discounter. ALDI setzt also nicht auf Speedupgrades, wie man sie von anderen Betreibern teilweise kennt. Mehr zu den Vorteilen von ALDI gibt es hier: Vorteile und Nachteile von ALDI Talk

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Allerdings ist nach wie vor der Ausbaustand von O2/Telefonica vor Ort sehr unterschiedlich. In der Regel schneidet in Netztest das O2 Netz deutlich hinter der Telekom und Vodafone ab – die Abstände werden aber geringer. So konnte O2 mit dem Netz durch einen Ausbau im LTE Bereich 2020 viele Punkte gut machen. Die Tester von Connect schreibt dazu:

Diese Leistung hat besondere Anerkennung verdient: Um fast 100 Punkte konnte sich Telefónica gegen über dem Vorjahr verbessern. Seine offensichtlich großen Anstrengungen bei Ausbau und Konsolidierung seines Netzes tragen überaus sichtbare Früchte. Und damit rücken die Münch­ner auch in greifbare Nähe der beiden höher platzierten Anbieter – das Rennen dürfte in Zukunft richtig spannend werden!

Dennoch gibt es vor allem im ländlichen Bereich auch immer wieder Probleme und macht sich auch direkt bei den Kunden bemerkbar und so findet man bei ALDI häufige Suchanfragen dieser Art:

  • aldi netz überlastet
  • aldi netz ausfall
  • aldi netz spinnt

Leider kann ALDI an der Stelle aber auch recht wenig machen, denn das Unternehmen betreibt das Netz ja nicht selbst, sondern muss sich darauf verlassen, dass O2 das Netz zuverlässig anbietet und auch regelmäßige Wartungen durchführt. Wer mit dem O2 Netz von ALDI unzufrieden ist, hat bei ALDI selbst auch keine Chance, ein anderes Netz zu bekommen, man kann dann nur zu einem anderen Anbieter wechseln. Weitere Tipps, was man bei schlechtem ALDI Netz tun kann, haben wir hier zusammengestellt: Netzprobleme oder schlechten Empfang bei ALDI Talk beheben

Gibt es D1 oder D2 Netz Qualität bei den ALDI Talk Tarifen?

Das ALDI Netz ist auf einen Netzpartner beschränkt und daher bekommt man in allen Tarifen nur den Zugang zum Mobilfunk-Netz von O2/Telefonica.

Man bekommt daher bei ALDI derzeit keine D-Netz Qualität und der Zugang zum D1 NetzNetz oder dem Vodafone Netz ist nur möglich, wenn man zu einem anderen Anbieter wechselt. Es gibt derzeit auch keine Hinweise, dass ALDI daran etwas ändern wird. Andere Lebensmittel-Discounter sind in den letzten Jahren teilweise in die D-Netze gewechselt und können damit mittlerweile auch D1 und D2 Qualität anbieten – ALDI ist aber mit dem aktuellen Ansatz sehr erfolgreich und daher gibt es an sich keinen Grund, warum man die Tarife umstellen sollte.

Nationales Roaming bei ALDI Talk

UPDATE: O2 hat mittlerweile alle Eplus Netzbereiche ins eigene Mobilfunk-Netz integriert. National Roaming spielt daher keine Rolle mehr, weil es kein Eplus Netz mehr gibt, in dem man roamen könnte. ALDI Nutzer haben stattdessen Zugriff auf das komplette neue O2 Netz inklusive der integrierten Eplus Bereiche.

In diesem Zusammenhang macht sich der Zusammenschluss von O2 und Eplus bemerkbar. Mit einer Eplus Simkarte kann man mittlerweile nicht mehr nur das Mobilfunk-Netz von Eplus nutzen, sondern auch die 3G Bereich des o2 Netzes. Das sogenannte nationale Roaming sorgt dafür, dass automatisch entweder Eplus oder O2 genutzt wird, wenn eines der Netze besser ausgebaut ist. Davon profitieren auch die Kunden von ALDI Talk. Sie können ebenfalls kostenfrei  das O2 Netz mit nutzen, falls Eplus in dem Bereich kein gutes Netz bietet. Mittlerweile sind die Netze aber fast vollständig zusammen gelegt und die ehemaligen Mobilfunk-Masten von Eplus mit in das O2 Netz integriert. Es gibt also nationales Roaming nur noch eher selten und zukünftig wird es wohl gar nicht mehr auftreten.

LTE bei ALDI Talk

LTE bei ALDI Talk war lange Zeit inoffiziell frei gegeben und man konnte mit bis zu 42,2MBit/s aktionsweise im 4G Netz von Eplus surfen. Mit der Übernahme durch O2 hat sich auch an der Stelle einiges geändert. So heißt es mittlerweile zur LTE Nutzung bei den Prepaid Tarifen von ALDI Talk:

In allen ALDI TALK Tarifoptionen surfen Kunden mit bis zu 25 MBit/s und greifen so auch unterwegs bequem auf Videos, Songs und Webseiten zu. Die Datenübertragung via LTE ist für alle Tarifoptionen möglich.

Damit ist LTE mittlerweile ein offizieller Vertragsbestandteil und nicht mehr nur eine Sonderaktion, die jederzeit auch wieder beendet werden kann. Allerdings wurde im Zuge der Umstellung leider auch der Speed angepasst – und zwar nach unten. Man surft also nur noch mit maximal 25 Mbit/s im 4G Netz von O2. Das ist zwar genau so schnell wie die meisten anderen Prepaid Discounter im O2 Netz, im Vergleich zur Callya Prepaidkarte oder auch zur Telekom Prepaidkarte wesentlich langsamer. In den D-Netzen bekommt man bereits Geschwindigkeiten von 500Mbit/s (Vodafone) oder 300Mbit/s (Telekom). Mit diesem Speed kann die ALDI Simkarte trotz der Freischaltung von LTE nicht mit halten. Zumindest im O2 Netz surfen aber alle Discounter mit diesem Speed – zumindest da haben die Simkarten von ALDI also keine Probleme.

Dazu gibt es auch VoLTE bei allen Prepaid Tarifen von ALDI Talk. Man kann daher mit den Simkarten des Unternehmens auch im LTE Netz Gespräche führen und Anrufe annehmen ohne in einen anderen Netzbereich (2G) wechseln zu müssen.

5G bei ALDI Talk

Die ersten Bereiche mit 5G Netzen sind verfügbar, allerdings gibt es diese bisher nur in den Mobilfunk-Netze von Vodafone und der Telekom. O2 hat bisher noch kein eigenes 5G Netz aufgebaut und daher fehlt auch für ALDI die Technik, die ALDI Talk Prepaid Tarife mit 5G Speed surfen zu lassen. Dazu ist auch nicht klar, ob die Drittanbieter im o2 Netz 5G sofort bekommen, wenn es verfügbar ist. Man kann eher davon ausgehen, das es (vergleichbar mit der Einführung von LTE) etwas dauern wird, bis auch Prepaid Anbieter Zugriff auf das kommende 5G Netz von O2 erhalten werden.

Generell empfehlen wir daher lieber zu einem anderen Anbieter mit 5G Netz zu wechseln, wenn man diese Technik nutzen möchte. Es lohnt sich nicht, darauf zu warten, das ALDI 5G endlich anbietet.

VoLTE und WLAN Call bei ALDI Talk

Im O2 Netz sind VoLTE und WLAN Calling für Drittanbieter bereits frei geschaltet und daher bieten auch die ALDI Prepaid Sim diese Techniken an.  Man kann mit ALDI auch VoLTE nutzen und damit über das 4G/LTE Netz telefonieren. Das ist eine interessante Funktion, da die Handys so nicht mehr ins 3G Netz wechseln müssen, wenn Gespräche geführt werden sollen. In anderen Netzen gibt es diese Funktion nur bei den Premium-Tarifen.

Allerdings findet sich dazu recht wenig in den FAQ von ALDI selbst. Man muss also viel selbst heraus finden oder in den entsprechenden Foren nachfragen. Der Support von ALDI kann auch weiterhelfen, aber auch nicht in jedem Fall.

Die Support Hotline schreibt beispielsweise zum Galaxy S7 von Samsung:

Der Eintrag „WLAN-Anrufe“ wird in abhängig von der eingelegten SIM-Karte angezeigt. Wird diese nicht angezeigt, unterstützt die SIM-Karte diese Funktion nicht.

Da Ihr Samsung Galaxy S7 den Eintrag bei Einsatz einer SIM-Karte von o2 anzeigt, können wir einen Fehler diesbezüglich im Smartphone ausschließen. Die Firmware Ihres Smartphones ist auch Android 8.0 – also Oreo.

Ich bitte Sie sich noch einmal an Ihren Mobilfunkdienstanbieter zu wenden, um zu klären, ob Ihnen die Funktion zur Verfügung gestellt wird und gegebenenfalls nach einer neuen SIM-Karte zu fragen.

Zusätzliche Kosten entstehen durch diese Technik keine.

Internet-Einstellung und APN bei ALDI Talk

Die korrekten Zugangsdaten für den mobilen Internet Zugang bei der ALDI Prepaidkarte werden im Normalfall automatisch verschickt und man muss sich nicht darum kümmern. Falls es allerdings Schwierigkeiten gibt und das Internet nicht funktionieren sollte, kann man auch selbst diese Daten hinterlegen. Die alten Eplus Daten können weiter genutzt werden und gelten auch weiterhin, falls man diese noch hinterlegt hat. Es kann aber nicht schaden, auf die neuen Einstellungen zu wechseln.

Für ALDI Talk lauten die korrekten Internet-Einstellungen:

Profilnameo2 Internet
APN (Zugangspunkt)“internet” (für postpaid) order “pinternet.interkom.de” (für prepaid)
Proxynicht notwendig
Portnicht notwendig
Benutzernamenicht notwendig
Passwortnicht notwendig
Servernicht notwendig
MCC262
MNC07
AuthentifizierungstypPAP
APN typedefault,supl (Achtung: in Kleinbuchstaben)
Verbindungssicherheitaus
Startseite (Homepage)http://m.o2online.de

Quelle: mobil-helden.de

Um die Einstellungen korrekt zu hinterlegen sollte man einen neuen Zugangspunkt hinterlegen (Android) oder die Einstellungen nochmal neu unter mobile Datennetzwerke eingeben (iOS):

  • Android: Einstellungen=>Mobilfunknetze => Zugangspunkte
  • iOS: Einstellungen => Allgemein => Netzwerk => Mobiles Datennetzwerk

Danach sollte das Handy neu gestartet werden, damit die Einstellungen korrekt übernommen werden.

Video: Wechsel zu ALDI Talk als Erfahrungsbericht

Gibt es ALDI Talk auch in den D-Netzen?

ALDI Talk nutzt als Netzpartner nur O2/Telefonica und daher werden keine Tarife in den D-Netzen von Telekom und Vodafone angeboten.

Wann gibt es 5G Netze bei ALDI Talk?

O2 hat angekündigt, ab dem ersten Quartal 2020 mit dem Aufbau von 5G Netzen zu beginnen. Wann aber Prepaid Discounter wie ALDI darauf zugreifen können, ist aktuell nicht bekannt und daher noch offen.

Wie kann man die Nqtzabdeckung von ALDI prüfen?

Die Netzabdeckung bei den ALDI Talk Prepaid Sim entspricht denen anderer Simkarten im Handy-Netz von O2 und daher kann man die normale O2 Netzkarte nutzen um die Abdeckung auch bei ALDI Talk zu prüfen.

Welches Netz nutzt WinSIM? – Netzqualität und Netzabdeckung im Check

LTE All BundlesWelches Netz nutzt WinSIM? – Netzqualität und Netzabdeckung im Check – WinSIM ist ein Discounter aus der Drillisch Gruppe und startet ursprünglich nur mit einer Prepaid Karte. Mittlerweile bietet der Discounter aber zusätzlich auch noch Handytarife mit Internet Flatrates und Inklusivminuten sowie eine Allnet Flatrate. Die Drillisch Discounter stehen ohnehin für sehr preiswerte Tarife – Winsim unterbietet aber selbst diese günstigen Tarife nochmal. So gibt es alle Tarife (auch die Allnet Flatrate) aktuell ohne längerfristige Laufzeit und zu besonders interessanten Preisen. Die Einstiegsangebote (Allnet Flat mit 3GB Datenvolumen) gibt es ab knapp 6 Euro und damit bietet das Unternehmen mit die günstigsten Handytarife im Allnet Bereich auf dem deutschen Markt. WinSIM ist dabei im Drillisch Verbund nicht allein, es gibt auch noch die Marken PremiumSIM, Smartmobil, Maxxim oder Simply, die ebenfalls zu Drillisch gehören.

Schnelleinstieg:

Die aktuellen WinSIM Tarife im Überblick

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
winSIM LTE All 1+4GB
winSIM LTE All 1+4GB
6.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

winSIM LTE All 5GB
winSIM LTE All 5GB
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (15000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Leider sind die Tarife für Power-Nutzer weniger interessant, da es wirklich große Datenvolumen oft nur aktionsweise gibt und unbegrenztes Datenvolumen gar nicht zur Verfügung steht. Das Angebot ist eher für preisbewusste Normalnutzer angepasst. Daher ist WinSIM in vielen Bereichen einer der günstigsten Tarife – das ist aber bei den meisten Drillisch Marken der Fall.

TIPP: Das Unternehmen setzt wie die anderen Drillisch Marken auch sehr stark auf Aktionen und Deals. Falls aktuell also keine passende Allnet Flat vorhanden ist, kann man oft auch einfach auf die nächste Woche warten, dann gibt es neue Aktionen und vielleicht auch eine Flatrate, die besser passt. Teilweise sind dann Preise ab 5 Euro für die komplette Allnet Flat verfügbar.

WinSim-Netz, Netzabdeckung & Netzqualität

Winsim selbst betreibt kein eigenes Netz, sondern nutzt die Kapazitäten eines Netzbetreibers mit. Der Technologiepartner ist dabei O2. In der letzten Zeit findet man auch immer die Bezeichnung Telefonica Netz oder Netzverbund der Telefonica bei WinSIM, aber auch dahinter steckt das O2 Netz mit neuer Bezeichnung. Das WinSIM Netz ist damit das O2 Netz mit einigen Einschränkungen, was genau, haben wir hier im Artikel zusammen gestellt.

In den FAQ heißt es kurz und bündig:

„2 Netze sind besser als eines“: Bei winSIM profitierst Du automatisch vom „National Roaming“ von o2. Dadurch erleben winSIM Kunden eine noch bessere Netzabdeckung im städtischen als auch ländlichen Raum. Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Sie genießen somit beim Telefonieren, Simsen und Surfen ein deutlich verbessertes mobiles Erlebnis.

In den FAQ wird auch gleich auf die aktuelle Besonderheit im O2 Netz hin gewiesen. Man kann als O2 Kunden derzeit das 3G Netz von Eplus mit nutzen. Das gilt auch für WinSIM und Kunden mit WinSIM Handy-Netz. Ist kein gutes O2 Netz vorhanden, wird automatisch auf Eplus gewechselt um Verbindungen herstellen zu können. Dieser Wechsel erfolgt selbstständig und verursacht keine Mehrkosten. Daher schreibt WinSIM auch, dass man zwei Netze nutzen kann. Von dieser Automatik und den beiden Netzen profitieren alle O2 Kunden und damit auch die Nutzer von WinSIM. Allerdings bezieht sich das National Roaming beider Netze derzeit nur auf den 3G Bereich. Das LTE Netz von Eplus kann derzeit leider nicht nicht mit genutzt werden. Für die Zukunft sind aber auch hier Zusammenschlüsse geplant.

UPDATE: Mittlerweile ist das Eplus Netz komplett abgeschaltet und die Funkmasten ins O2 Netz mit integriert. National Roaming und Eplus spielen damit keine Rolle mehr, WinSIM nutzt aber weiter das Mobilfunk-Netz von O2 bzw. Telefonica.

Die WinSIM Tarife unterstützen mittlerweile neben LTE auch MultiSIM und VoLTE sowie WLAN Call und auch eSIM steht inzwischen für die Allnet Flat zur Verfügung. Man findet also eine ganze Reihe von modernen Funktionen beim Discounter. 5G Netzverbindungen wurden aber bisher noch nicht freigeschaltet. Es ist auch unbekannt, wann die WinSIM Tarife Zugriff auf 5G bekommen werden.

5G bei WinSIM

Zukünftig hat WinSIM sogar gleich bei zwei Netzen die Chance auf 5G, denn neben O2 will auch 1&1 ein eigenes 5G Netz aufbauen. Es könnte also sein, dass dann auch Marken wie WinSIM im neuen 1&1 Netz für die 5G Technik frei geschaltet werden. Sicher ist das allerdings nicht und bisher gibt es auch noch kein 5G netz bei 1&1.

1&1 schreibt selbst zum Stand des 5G Ausbaus:

 In den vergangenen Monaten haben wir die zentralen Voraussetzungen für den baldigen Start des 1&1 Mobilfunknetzes geschaffen: Wir haben Verträge mit Partnern für den Netzaufbau unterzeichnet, unser Glasfasernetz weiter ausgebaut und eine National Roaming-Vereinbarung mit Telefónica getroffen, die uns ermöglicht, unseren Kunden und Kundinnen bereits während der Aufbauphase unseres Mobilfunknetzes flächendeckenden Empfang zu bieten. Als Neueinsteiger setzen wir von Beginn an auf die neueste Technik: So bauen wir das europaweit erste vollständig virtualisierte Mobilfunknetz auf Basis der neuen OpenRAN-Technologie. So wollen wir den Wettbewerb beleben und einen Beitrag leisten, Deutschland bei 5G nach vorne zu bringen.

Für den Ausbau haben alle Netzbetreiber, so auch 1&1 als neuer MNO, von der Bundesnetzagentur verbindliche Vorgaben für das Tempo des Netzaufbaus bekommen. So sind wir verpflichtet, bis Ende 2022 1.000 5G-Basisstationen aufzustellen, bis Ende 2025 25 Prozent der Haushalte abzudecken und bis 2050 50 Prozent. Diese Vorgaben wollen wir einhalten und möglichst übertreffen.

Beim Rollout kooperieren wir mit sogenannten Tower Companies – Funkturmbetreibern. Einen ersten starken Partner für unsere passive Netzinfrastruktur haben wir kürzlich mit Vantage Towers gewonnen. Über die Kooperation erhalten wir Zugang zu tausenden bereits bestehende Funkmasten und sparen so wertvolle Zeit für aufwendige Standortakquise ein. Zudem schont die langfristige Anmietung von Funktürmen Umwelt und Ressourcen. Mit dem Bau unseres innovativen Mobilfunknetzes investieren wir in den kommenden Jahren erheblich in digitale Infrastruktur Deutschlands.

Es könnte daher auch sein, dass O2 früher oder später Drittanbieter für 5G freischaltet und dann auch WinSIM von diesem Schritt profitiert. Aktuell sollte man aber besser zu Anbieter greifen, die bereits jetzt das 5G Netz nutzen können und nicht darauf hoffen, dass WinSIM irgendwann freischaltet wird.

Die Netzqualität bei WinSIM und O2

Die Netzqualität entspricht dabei der des O2 Netzes, auch auf LTE (das O2 derzeit stark ausbaut) hat man als WinSIM Kunde mittlerweile Zugriff. Ansonsten werden  die WinSIM Karten genau so behandelt wie reguläre Tarife bei O2. Die Netzqualität von O2 ist allerdings in den letzten Monaten wieder in die Kritik geraten. Im aktuellen Netztest von CHIP konnte das Unternehmen nur den letzten Platz belegen. Auch bei der Fachzeitschrift Connect gibt es Mängel zu beanstanden. Dort schreibt man im letzten Netztest:

Klar die Nase vorn hat die Telekom bei den Datenraten, die bei Downloads im Mittel fast doppelt so hoch ausfallen wie bei Vodafone. Auch bei den Spitzengeschwindigkeiten ist die Telekom schneller als Vodafone. O2 und E-Plus erreichen nur etwa zwei Drittel des Vodafone-Durchschnitts – und somit nur rund ein Drittel der Telekom-Werte.

Aufgrund der kurzen Laufzeit der WinSIM Tarife ist das aber kein Problem, da man jederzeit auch wieder wechseln kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte per O2 Freikarte (unter anderem hier: http://www.prepaidfreikarten.com/4/o2-freikarte-kostenlose-prepaidkarte-direkt-von-o2/) prüfen, wie der Ausbaustand in der eigenen Region ist.

Im LTE Bereich gibt es ebenfalls noch einige weiße Flecken bei O2. Wer wert auf schnelles Internet legt, sollte vor einem Wechsel zu WinSIM daher prüfen, wie der LTE Ausbau im O2 Netz in der Region ist. Nur wenn das Netz auch LTE kann wird man es mit den WinSIM Tarifen auch nutzen können.

Seit 2022 hat O2 die LTE Netzbereiche deutlich ausgebaut und das zeigt sich auch in den Netztests. Die Abdeckung mit schnellem LTE ist besser und daher kann O2 im Datenbereich mehr punkten. Es reicht zwar immer noch nicht, um an Vodafone oder der Telekom vorbeizuziehen, aber zumindest ist der Abstand zu den D-Netzen größer geworden. Mehr dazu: O2 Netztest

Von diesem Ausbau profitieren auch die Kunden von WinSIM. Man sollte also aktuell mit einer WinSIM Karte deutlich häufiger schnelles LTE bekommen also noch vor einigen Jahren – auch wenn die wirklich hohen Geschwindigkeiten weiter fehlen.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

WinSIM Erfahrungen und Kundenmeinungen

Leider gibt es aktuell noch nicht sehr viele Kommentare und Meinungen zu WinSIM im Netz. Die Tarife sind im Vergleich recht neu. Allerdings kann man kaum etwas verkehrt machen. Dank der kurzen Vertragslaufzeit lassen sich die WinSIM Tarife jederzeit auch wieder wechseln, falls es Probleme geben sollte oder man feststellt, dass der Tarif doch nicht passt. Einige Kritiken und auch Lob gibt es aber dennoch:

So findet sich bei allnetflat-24.de folgender lobender Eintrag:

Ich bin selber bei Winsim.Ich kann wirklich nur sagen:einsame Spitze.Der Service ist echt vom feinsten,Du kannst,wenn Du ein Problem hast in Deinem persönlichen Bereich direkt mit denen Chatten und brauchst nicht wie bei den anderen Anbietern eine Email schreiben und dann Tagelang auf Antwort warten.Auch gibt es keine Hotline Nummer mit 0180 oder so.Du hast wirklich bei Winsim in die Goldgrube gegriffen.LG Tina

bei bluepeercrew sind ebenfalls positive Meinungen zu finden:

Ich nutze am Handy einen monatlich kündbaren Vertrag mit Telefonflat in alle Netze, SMS-Flat und 1GB Datenvolumen (14,4 MBit) für 14,99 Euro im Monat.  Man kann monatlich optional das Datenvolumen erhöhen, oder Europaflats hinzubuchen. 
Ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren Kunde und kann das nur jedem empfehlen, der o2 nutzen kann!

Bei mobil-helden.de gibt es dagegen etwas Kritik:

Nach zwei Tagen erhielt ich eine Meldung die Simkarte sei verschickt. Nach 5 Tagen noch immer nichts in der Post angekommen. Nach 7 Tagen angerufen – keiner nimmt ab. Dann online Fage gestellt und nur eine automatisierte generische Computerantwort erhalten. Echt uncool. Billig und unzuverlässig. Ich werde weiter auf die Simkarte warten. Geld natürlich schon abgebucht – wie sollte es anders sein.

Bei Finanz TIP bestätigt ein Kunden, dass der Wechsel von WinSIM keine Probleme macht:

Ich war jahrelang bei Winsim, 4GB für 7 Euro. Dann gab es bei sim.de besondere Angebote und ich wollte auf 6GB für 6 Euro wechseln. Habe bei winsim in der App die Kündigung vorgemerkt und dort angerufen (das muss man um die Kündigung zu bestätigen). Im Telefonat vom Angebot erzählt, der Mitarbeiter hat für mich alles eingebucht (ist ja alles Drillisch) und ich hatte direkt dem neuen Vertrag. Ich war bei winsim und bin bei Sim absolut zufrieden.

Derzeit oft kritisiert wird die Datenautomatik, die sich in einigen Tarifen von WinSIM findet. Allerdings wird diese Automatik mittlerweile sehr offen kommuniziert und jeder Kunden sollte daher an sich wissen, worauf er sich einlässt. Dazu sind die Tarife von WinSIM in der Regel mit vergleichsweise viel monatlichem Datenvolumen ausgestattet. Man kommt also eher selten in die Verlegenheit, das monatliche Inklusiv-Volumen zu überschreiten.

Falls jemand ebenfalls Erfahrungen mit WinSIM gemacht hat, würden wird uns über einen Kommentar freuen. Sowohl Kritik als auch Lob sind dabei gerne gesehen.

Video: WinSIM Speed im Test

Die FAQ rund um das Netz von WinSIM

Wie lauten die APN Zugangsdaten bei WinSIM?

Der APN Zugangspunkt für WinSIM lautet einfach internet. Weiter Daten sind nicht notwendig.

Unterstützt WinSIM LTE?

Ja, LTE Verbindungen sind bei WinSIM möglich, aber nicht mit LTE max, sondern mit Speed bis 21,6 bzw 50MBit/s.

Kann man das WinSIM Netz wechseln?

Nein, WinSIM bietet nur ein Netz an und daher ist ein Netzwechsel nicht möglich.

O2 Prepaid Freikarte – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung der O2 Prepaidkarte

 

O2 Prepaid Freikarte – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung der O2 Prepaidkarte – Die O2 Prepaidkarte ist die originale Prepaidkarte von O2 und bietet einen sehr preiswerten Zugang zum O2 Netz und dem Support von O2.  Früher gab es die Tarife unter dem Namen O2 Loop, 2017 hat das Unternehmen die Simkarten aber auf den einfacheren Markennamen O2 Prepaid umgestellt. Am Prepaid Prinzip und grundsätzlich an den Tarifen hat sich damit aber nichts geändert.

Die normale Prepaidkarte kommt dabei ohne Grundgebühr und einen monatlichen Mindestumsatz aus und ist daher auch für Nutzer geeignet, die weniger telefonieren und ins Internet gehen und für die daher die normalen O2 Free Flatrates zu teuer sind. Allerdings haben viele Nutzer Bedenken, ob diese geringen monatlichen Kosten für die O2 Prepaidkarte eventuell auf Kosten der Netzqualität und der Netzverfügbarkeit bei O2 gehen und ob man beim Netzzugang eventuell Nachteile hat gegenüber den normalen Kunden von O2.

Im Vergleich zu den normalen O2 Simkarten gibt es tatsächlich einige Einschränkungen, aber diese sind in erster Linie im Datenbereich zu finden. Bei Netzqualität und Netzabdeckung bekommt man dagegen die normale O2 Netzqualität, die auch anderen O2 Kunden zu Verfügung steht. Die aktuellen Netzabdeckung und den Stand des Netzausbaus kann man auf der Netzkarte von O2 abfragen: O2 Netzausbau-Karte*. Die dort dargestellten Werte gelten auch für die O2 Prepaidkarten. Es gibt derzeit nur eine Einschränkung im Datenbereich: die Karten können mit einer maximalen Geschwindigkeit von 225Mbit/s surfen, auch wenn man die Tagesflatrate mit zur Karte bucht und auch in den größeren Datenoptionen stehen maximal 225MBit/s als Speed zur Verfügung. O2 schreibt dazu in den Fußnoten:

 Bis zu 225 MBit/s (im Durchschnitt 37,5 MBit/s; Upload bis zu 50 MBit/s, im Durchschnitt 22,5 MBit/s) im dt. O2 Mobilfunknetz. Nach Verbrauch des Highspeed Volumens wird das Datenvolumen des aktivierten Packs verwendet, sonst bis zu 32 Kbit/s.

Im Netz von O2 ist dies derzeit das Maximum: Es sind in der Regel bis zu 225Mbit/s möglich und nur testweise auch schon höhere Geschwindigkeiten. Dies ist ein großer Vorteil der Freikarten von O2 im Vergleich zu anderen Anbietern in diesem Netz und wird bei allen Tests und Bewertungen zur kostenlose O2 Sim auch immer wieder positiv hervor gehoben.

Konkret nutzen damit die O2 Prepaid Freikarten nicht nur das gleiche Netz und haben die gleiche Netzqualität wie die originalen O2 Free Allnet Flat Tarife, sondern sind auch genau so schnell (zumindest im LTE Bereich). Im Vergleich mit anderen O2 Discounter (beispielsweise Smartmobil, WinSIM oder auch PremiumSIM) sind die Prepaid Tarife von O2 sogar deutlich schneller, diese Anbieter erreichen oft nur maximal 50Mbit/s. 

UPDATE: Mittlerweile bietet O2 mit dem O2 my Prepaid Max auch einen Tarif an, der fast unbegrenztes Datenvolumen bietet (999 GB pro Monat). In dem Fall ist das Netz und der Speed natürlich noch wichtiger, denn je man man surft, desto mehr merkt man auch Schwächen beim Netz und den Geschwindigkeiten.

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

mobilfunk-netz-pixabay-cc0LTE und 5G bei der O2 Prepaid Simkarte

Trotz der Einschränkungen beim maximalen Speed können die aktuellen O2 Prepaid Tarife das LTE Netz von O2 mit nutzen. Neben den 2G und 3G Bereichen, steht für die Simkarten als auch das LTE Netz zur Verfügung. Dazu sind keine neuen Einstellungen notwendig und es entstehen auch keine Mehrkosten, wenn man LTE nutzen. In den FAQ zur LTE Nutzung bei der O2 Prepaid Handykarte heißt es:

Mit LTE ins Netz. Natürlich willst Du nicht lange warten, wenn Du mobil ins Internet gehst. Deshalb gibt es LTE. Die Abkürzung steht für den neuesten Übertragungsstandard der vierten Generation: 4G. LTE ermöglicht Dir, mit Deinem Smartphone besonders schnelle Übertragungsraten zu nutzen, sowohl für Downloads als auch für Uploads. Die maximale Geschwindigkeit ist sehr viel größer als die Übertragungstechniken wie UMTS, 3G oder 2G. Das ist natürlich perfekt für Dich, wenn Du große Datenmengen übertragen willst – zum Beispiel Videos oder hochauflösende Fotos, die Du mit Deinem Smartphone geschossen hast.

Insgesamt ist die Nutzung von schnellem LTE aber ein deutlicher Vorteil der O2 Prepaidkarte, denn es gibt auch 2022 noch viele Prepaidtarife auf dem Markt, die LTE max nicht unterstützen. Allerdings geht es auch deutlich schneller, wie die Callya Prepaidkarte von Vodafone zeigt. Mit dieser Karten surfen die Prepaidkunden von Vodafone derzeit mit einer maximalen Geschwindigkeit von 500MBit/s im Vodafone LTE Netz und sind daher mehr als doppelt so schnell wie die Nutzer einer O2 Prepaid Sim. Die Prepaidtarife im O2 Netz sind also verglichen mit normalen Prepaidkarten ohne LTE durchaus schnell, es gibt aber auch noch Angebote, die im Datenbereich deutlich höhere Geschwindigkeiten bieten.

Erfreulich: VoLTE und WLAN Call werden mittlerweile von allen O2 Prepaid Tarife unterstützt. Man kann daher auch dann Gespräche annehmen und Anrufe führen, wenn man im LTE Netz unterwegs ist. Ein Wechsel zu 2G ist dann nicht mehr notwendig. Das schon den Akku und macht den Rufaufbau auch deutlich schneller.

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

Die Nutzung von LTE bei O2 ist dazu noch an einige Voraussetzungen gekoppelt:

  • Das O2 Netz vor Ort muss mit LTE ausgebaut sein. Das ist mittlerweile in sehr vielen Bereichen in Deutschland der Fall, es gibt aber auch nach wie vor weiße Flecken, in denen maximal 3G Verbindungen möglich sind. Ob in der eigenen Region LTE Verfügbar ist, kann man auf der O2 Netzausbau-Karte prüfen. Dort ist angegeben, welche maximalen Geschwindigkeiten und welche Standards zu erwarten sind. In den letzten Jahren hat O2 auf jeden Fall viele weiße Flecken geschlossen.
  • Das Handy bzw. Smartphone muss LTE unterstützen. Das ist bei den meisten modernen Geräten mittlerweile ohne Probleme der Fall, es kann aber bei älteren Handys und sehr preiswerten Geräten durchaus zu Problemen kommen. Beispielsweise kann das iPhone 5 nach wie vor kein LTE im O2 Netz nutzen, weil die Frequenzbändern unterschiedlich sind. Ab dem iPhone 5s ist das aber wieder ohne Probleme möglich. Mit den aktuellen Modellen hat man also weder bei LTE noch bei 5G (falls es denn mal kommt) im O2 Netz Probleme.

Man sollte daher prüfen, ob die Voraussetzungen für LTE gegeben sind, bevor man sich darauf einlässt.

Im 5G Bereich hat O2 mittlerweile die ersten Netzbereiche in Betrieb genommen und die normalen O2 Handytarife können bereits 5G mit nutzen. Die O2 Prepaid Karten hat aber bisher noch KEIN 5G und auch andere Prepaid Discounter im O2 Netz können bisher noch auf die 5G Netzbereiche zurückgreifen. Es bleibt auch offen, wann sich das ändern könnte.

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

O2 und Eplus – das National Roaming

UPDATE: Mittlerweile wurde das gesamte Eplus Netz komplett bei O2 integriert. Es gibt daher keine Eplus Netzbereiche in Deutschland mehr und daher spielt auch das National Roaming keine Rolle. Man nutzt ohnehin immer das O2 Mobilfunk-Netz.

Durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus und die Zusammenschaltung der beiden Netzen gibt es jetzt bereits einen Vorteil für die O2 Kunden, der auch die Prepaid Nutzer von O2 mit einschließt. Die Handykarte können derzeit nicht nur das Handy-Netz von O2 nutzen sondern wählen sich auch unter Umständen in das Eplus Netz ein. Dieser Mechanismus nennt sich National Roaming und O2 schreibt dazu auf der Webseite:

Ab sofort steht Ihnen bei O2 National Roaming zur Verfügung. Ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn ihr Handy-Display o2-de+anzeigt. Was es genau bedeutet, welche Vorteile Sie dadurch haben: Jetzt im Detail informieren.

  • Doppelt: Sie sind für die Netze von O2 und E-Plus freigeschaltet.
  • Immer: Sie wechseln jederzeit ganz automatisch ins schnellere Netz.
  • Gratis: Für diesen Service fallen keine Extra-Kosten an.
  • Sichtbar: Die Anzeige „o2-de+“ erscheint, wenn Sie im E-Plus Netz surfen.

Für diese doppelte Netznutzung bei der O2 Prepaidkarte fallen keine zusätzlichen Kosten an und die Umschaltung zwischen den beiden Netz erfolgt automatisch. Es wird dabei immer das Netz gewählt, welches vor Ort die bessere Qualität bietet. Man erkennt das Roaming im Eplus Netz an der Anzeige O2+ im Display (statt des normalen O2-Schrifzuges). Allerdings berichten Nutzer auch immer wieder davon, dass die automatische Auswahl nicht immer zuverlässig funktioniert und man manchmal im O2 Netz hängen bleibt. In solchen Fällen kann man auch versuchen, manuell das Eplus Netz anzuwählen.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Details zu den O2 Netztest Ergebnissen haben wir in diesem Artikel zusammen gestellt: O2 Netztest

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

Prinzipiell ist die Mit-Nutzung des Eplus Netzes aber ein wirklicher Vorteil, da so an mehreren Standorten die Netzabdeckung verbessert wird und auch im mobilen Datenbereich höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Früher oder später sollen dann die Netze komplett zusammen geschaltet werden.

Das Netz und die Netzqualität bei BILDconnect

 

FLAT 2000 LTE
Das Netz und die Netzqualität bei BILDconnect – Nachdem in den letzten Jahren schon einige Discounter wie ALDI, Kaffeeröster wie Tchibo und auch Fernsehsender Projekte im Mobilfunkmarkt realisiert haben, kam 2015 auch die BILD-Zeitung dazu. BILDmobil und BILDconnect heißen die Mobilfunkmarken, die unter der Dachmarke der auflagenstärksten Zeitung Deutschlands vermarktet werden, mittlerweile wurde BILDmobil aber eingestellt. BILDconnect wurde erst 2016 gestartet un dabei handelt sich um eine Marke, die normale Postpaid Handytarife und Allnet Flatrates anbietet. Mittlerweile kamen auch noch eine neue Prepaid Simkarte samt passende Flats dazu.

Doch in welchem Netz surft und telefoniert man mit BILDconnect eigentlich? Wie ist die Netzabdeckung? Und wie sieht es mit LTE in den BILDconnect Handy Flat aus?

Die aktuellen BILDconnect Tarife

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
BILDconnect Flat LTE XXS
BILDconnect Flat LTE XXS
6.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE M
BILDconnect Flat LTE M
7.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE L
BILDconnect Flat LTE L
12.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE XL
BILDconnect Flat LTE XL
15.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (10000MB/Mon)
24 zum
Anbieter


Das Netz bei BILDconnect

Es gibt kein eigenes BILDconnect Netz, daher hat das Unternehmen einen Netzpartner, der die Netzinfrastruktur bereit stellt und BILDconnect nutzt diese Netzqualität einfach mit. Im Gegensatz zu anderen Mobilfunkanbieter wird bei den BILDconnect Tarife kein Geheimnis aus dem Netzanbieter gemacht. Unter der Rubrik „Das Beste aus zwei Netzen“ wird ganz deutlich, dass die Nutzer von BILDconnect im Netz von O2 unterwegs sind. Dazu heißt es:

IMMER SUPERSCHNELL UNTERWEGS IM GRÖSSTEN MOBILFUNKNETZ DEUTSCHLANDS.

„2 Netze sind besser als eines“: Bei BILDconnect profitieren Sie automatisch vom „National Roaming“ von o2. Dadurch erleben BILDconnect Kunden eine noch bessere Netzabdeckung im städtischen als auch ländlichen Raum. Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Sie genießen somit beim Telefonieren, Simsen und Surfen ein deutlich verbessertes mobiles Erlebnis.

Damit ist BILDconnect ein Discounter im o2/Telefonica Netz und sieht sich einer recht großen Konkurrenz gegenüber, denn auch das ALDI Netz, das Fonic Netz oder auch das Netz von PremiumSIM ist jeweils das O2 Netz.

Auf der Website wird weiterhin damit geworben, dass sich das Surferlebnis durch den Zusammenschluss der Netze von O2 und E-Plus und das damit verbundene „National Roaming“ von 56% auf 71% in Gebäuden und von 76% auf 88% draußen gesteigert hat. „National Roaming“ heißt, dass die SIM-Karten von O2 und E-Plus für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung freigeschaltet werden. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Somit soll garantiert werden, dass man immer im best- und schnellstmöglichen Netz unterwegs ist.

Im Bereich 5G gibt es bei BILDconnect leider keine guten Nachrichten. Das Unternehmen hat nach wie vor keinen Zugriff auf die 5G Netzbereiche von O2 und es wird wohl auch erst mit dem Aufbau des 1&1 5G Netzes soweit sein, dass BILDconnect Kunden diese Technik nutzen können.

Die Netzqualität bei BILDconnect

Auf der Website von BILDconnect wird natürlich nur in höchsten Tönen über die Netzabdeckung berichtet, und auf der Website von O2 selbst heißt es

Um die Netzabdeckung weiter zu optimieren, haben wir in den letzten Jahren 4 Milliarden Euro in unsere Infrastruktur investiert. Das Ergebnis: Unser Netz ist eines der modernsten in ganz Europa. Um die digitale Zukunft zu gestalten, investieren wir auch weiterhin in modernste Technologien, die Erweiterung von Kapazitäten – und in den Ausbau der LTE Abdeckung.

Schaut man sich jedoch ein paar Netztests an, muss man feststellen, dass das Netz von O2 zumindest im deutschlandweiten Vergleich eher schlecht abschneidet. Denn leider sieht es für die Telefónica in den „Netzchecks“ von connect.de und Computer BILD eher mäßig aus. O2 belegt in allen Kategorien – Telefonie, LTE-Ausbau und Internetgeschwindigkeit – den letzten Platz, hat aber im Vergleich zum letzten Test in allen Bereichen an Qualität zugelegt: Das macht zumindest für die Zukunft Hoffnung.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Das größte Problem scheint man mit dem O2-Netz zu haben, wenn man auf dem Land wohnt oder Zug fährt. im CHIP-Netztest heißt es dazu:

Denn vor allem der LTE-Ausbau ist in Deutschland schon weit vorangeschritten, nur Telefonica-Kunden, die in einer ländlicheren Gegend wohnen, haben nicht viel vom LTE. Ländliche Region und Telefonica-Netz scheint eine schlechte Kombination. Auch auf Überlandfahren mit dem Auto, also durch ländlichere Regionen, hatten die Tester mehr Probleme mit dem Netz von O2. Hier gab es bei VoLTE, also Telefonie über das LTE-Netz, die meisten Verbindungsabbrüche. Bis auf diese Einschränkung funktioniert VoLTE aber sehr gut, sogar besser und schneller als Telefonie über GSM und UMTS.Auch beim Surfen im Zug gibt es vor allem Aussetzer und Frust. Die Telefonica erreichte bei Testdownloads im Zug nur eine Erfolgsrate von 62 Prozent. Bei dem Aufruf von Websites immerhin eine von 72. Bei Vodafone werden im Test immerhin 82 Prozent und bei der Telekom 89 Prozent aller Websites erfolgreich aufgebaut.

Man muss dazu aber sagen, dass noch keiner der deutschen Netzanbieter es geschafft hat, dieses Problem zu beheben. Probleme mit dem Netzempfang auf dem Land und in Zügen hat man eigentlich in allen deutschen Handynetzen. Bei O2 jedoch leider am häufigsten.

Für die Zukunft ist geplant, die Netze von O2 und Eplus komplett zu vereinigen. Es soll ein neues großes Handy-Netz entstehen, dass die Kunden von O2 und Eplus umfasst. Dann wird es auch möglich sein, die LTE Bereiche von Eplus mit zu nutzen. Das ist bisher im Zuge des National Roaming noch nicht möglich. O2 arbeitet aber daran, auch diese Bereich frei zu geben. Es kann allerdings noch einige Zeit dauern, bis die Netze komplett zusammen geschaltet sind und darüber hinaus ist unklar, wie genau sich die Vereinigung auf die Netzqualität auswirken wird.

Es gibt allerdings auch gute Nachrichten: in Sachen mobile Daten oder LTE-Ausbau sind zwar ein paar Mängel festzustellen, bei der Telefonie ganz generell scheint es aber bei o2 keine Probleme und auch keinen großen Unterschiede zur Konkurrenz geben. Auf Focus Online heißt es nämlich:

Trotz des ganzen Smartphone- und Mobilen-Internet-Hypes: Das Telefonieren ist immer noch eine der Kernaufgaben der Mobilfunknetze – und dieses Jahr zeigen die Betreiber, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben. Alle vier Netzbetreiber erreichen beim Voice-Test Noten zwischen 2,1 und 2,4. Das bedeutet, dass Sie in allen deutschen Mobilfunknetzen gut telefonieren können.

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect*.

Die Netzabdeckung bei BILDconnect

Ob sich die LTE-Tarife von BILDconnect lohnen, sollte vorher in einer sogenannten Netzabdeckungskarte geprüft werden. Bemängelt wird beim Telefónica-Netz immer wieder der schlechte Ausbau und der schlechte Empfang in ländlichen Gebieten. Sollte man also eher im dörflichen Umfeld leben, bietet sich ein Blick auf die Netzabdeckungskarte von O2 an. Diese findet man hier. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect*.

LTE bei BILDconnect

Wie oben bereits angesprochen kann BILDconnect das LTE Netz bis zu einer bestimmten Geschwindigkeitsgrenze mit nutzen und auch VoLTE ist bei BILDconnect aktiv. Das LTE-Netz bietet seinen Nutzern zahlreiche Vorteile im Vergleich zu seinen Vorgängern; schnellere Seitenaufrufe, problemlose und schnellere Up- und Downloads und hohe Leistungsfähigkeit und ist in den allermeisten Gebieten in Deutschland nutzbar. O2 schreibt selbst zum aktuellen Stand bei LTE:

O2 Telefónica bietet über 99 Prozent der Bevölkerung in Deutschland eine Versorgung mit 4G/LTE. Dabei nutzen Kund:innen Netzgeschwindigkeiten von bis zu 225 Mbit/s. Zudem macht das Unternehmen den schnellen 5G-Mobilfunkstandard in immer mehr Städten und Regionen für seine Privat- und Geschäftskunden verfügbar.

Den Ausbau treibt O2 Telefónica konsequent weiter voran, etwa um Kund:innen noch höhere Geschwindigkeiten in der täglichen Datennutzung zu ermöglichen. Durch die Verwendung zusätzlicher Frequenzbänder erhöht das Unternehmen die verfügbaren 4G/LTE-Kapazitäten. So profitieren parallel noch mehr Kund:innen von immer besseren mobilen Datenraten. Hierfür nutzt das Unternehmen zunehmend auch Frequenzspektrum, das es bisher für den Betrieb des 3G (UMTS)-Standards verwendet hat. Die mittlerweile in die Jahre gekommene 3G-Technik hat das Unternehmen zum Jahresende 2021 abgeschaltet und das freigewordene Frequenzspektrum stattdessen für den deutlich leistungsstärkeren 4G/LTE-Standard genutzt. Zudem konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf den 4G/LTE-Ausbau in ländlichen Regionen sowie auf eine kontinuierlich verbesserte Versorgung entlang von wichtigen Verkehrsinfrastrukturen wie Autobahnen, Bundesstraßen und Zugstrecken. O2 Telefónica schließt schrittweise die verbliebenen Abdeckungslücken, damit Kund:innen möglichst überall vom schnellen 4G/LTE-Netz profitieren.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es im Vergleich zu den Konkurrenten zwar eher mäßig für die Telefonica aussieht, man ganz generell  mit einem Vertrag im O2 Netz aber auch nichts falsch macht:

Falls man in einer Großstadt lebt, merkt man den Unterschied zu den anderen Anbietern nicht so stark. In ländlichen Gebieten kann es nach wie vor zu einer zögernden Verfügbarkeit von Telefonie und mobilen Daten kommen, was sich dank der Zusammenlegung der Netze von o2 und E-Plus in Zukunft erheblich verbessern wird. o2 ist als einer der günstigsten Anbieter eine gute Wahl für all jene, die Kosten sparen wollen und den einen oder anderen Abstrich bei der Netzverfügbarkeit machen können.

Drillisch hat mittlerweile für verschiedenen Marken VoLTE frei geschaltet und damit können diese Angebote auch über das LTE Netz telefonieren. Das Handy muss sich also nicht erst wieder im 2G Netz anmelden, wenn ein Anruf ankommt oder getätigt werden soll. Mittlerweile wurde auch BILDconnect für diese Technik freigeschaltet, man kann daher auch mit den BILDconnect Allnet Flat Gespräche über das LTE Netz annehmen und selbst führen.

5G bei BILDconnect

Die 5G Netze sind derzeit im Aufbau und auch O2 und Drillisch/United Internet haben 5G Bänder für viel Geld ersteigert. Beide Unternehmen werden also früher oder später 5G Netze aufbauen und 5G Tarife ins Angebot aufnehmen. O2 ist dabei mittlerweile gut aufgestellt, hat die 5G Netzbereiche aber noch nicht für Discounter frei geschaltet. Bei 1&1 wird es wohl noch etwas dauern, bis es soweit ist, 1&1/Drillisch geht von einem Aufbau nicht vor 2022 aus. Damit müssen wohl auch BILDconnect Kunden noch etwas warten, bis 5G Geschwindigkeiten verfügbar sind.

eSIM bei BILDconnect

eSIM sind fest verbaute Simkarten und viele Anbieter unterstützen diese neue Form der Simkarte bereits. Auch bei BILDconnect kann man die Tarife als eSIM Angebote buchen. Man muss dazu die eSIM als Ersatzkarte bestellen (Kosten einmalig 14.95 Euro) und bekommt dann einen Aktivierungscode, mit dem man die Tarifdaten auf die eSIM laden kann. BILDconnent unterstützt also eSIM Geräte. Neben der einmaligen Gebühr für die Freischaltung gibt es keine weiteren Kosten. Der Tarif bleibt unverändert, auch wenn man ihn per eSIM nutzt.

MultiSIM ist bei BILDconnect ebenso möglich und daher kann man mit einem Tarif von BILDconnect auch mehrere Sim Karten gleichzeitig nutzen.

Welches Netz nutzt Ortel mobile und wie ist die Netzqualität, LTE und 5G?

Welches Netz nutzt Ortel mobile und wie ist die Netzqualität, LTE und 5G? – Ortel mobile ist ein eher kleiner Prepaid Discounter auf dem deutschen Markt. Den Fokus legt das Unternehmen daher auch weniger auf innerdeutsche Verbindungen, sondern es sind vor allem Gespräche und SMS ins Ausland, die bei Ortel mobile besonders preiswert angeboten werden. teilweise bietet das Unternehmen auch Optionen an, mit denen man Freiminuten oder Flatrates in bestimmte Länder bekommt. Der Fokus liegt also auf Verbindungen ins Ausland.

Bei der Angabe des Netzpartner ist das Unternehmen sehr vorbildlich. Zu jedem Tarif wird das genutzt Netz angegeben und der Netzpartner ist in allen Fälle Telefonica bzw. O2.

In den FAQ heißt es dazu dann noch recht deutlich:

Ortel Mobile nutzt die leistungsstarken Netze des Betreibers Telefónica Deutschland (O2-Netz und ehemaliges E-Plus-Netz).  Wie die Netzverfügbarkeit bei Dir vor Ort aussieht, kannst Du in folgender Netzabdeckungskarte sehen: https://www.o2online.de/service/netz-verfuegbarkeit/netzabdeckung/

Man bekommt mit den Tarifen und Angebote von Ortel also Zugriff auf das O2 Netz und hat dann auch die O2 Netzqualität. Das betrifft auch die Datenverbindungen. Ortel setzt also nur auf einen Netzpartner und nicht wie andere Anbieter auf mehrere Netze (beispielsweise kann das Klarmobil Netz bei der Telekom oder Vodafone sein und Mobilcom-Debitel nutzt Netze aller Anbieter). Insgesamt richtet sich der Discounter aber vor allem auf Nutzer mit internationalen Ansprüchen. Wer vor allem in Deutschland telefoniert, findet billigere Handyvertrag, beispielsweise hier: mobil-experten.de oder www.inside-sim.de

Der aktuelle Netzausbau im O2 Netz

O2 zeigt den Ausbaustand des Netzausbaus auf einer eigenen Karte an. Dort kann man ablesen, welche Techniken vor Ort verfügbar sind. Die Karte gibt es hier:

Der Stand ist allerdings rein theoretisch, in welcher Qualität Empfang und Internet-Geschwindigkeit direkt vor Ort verfügbar sind, lässt sich daran leider nicht ablesen. Der Empfang hängt auch sehr vom Standort ab und kann zwischen Indoor- und Outdoor Standorten deutlich schwanken. Prinzipiell findet man aber auf der Karte die maximalen Geschwindigkeiten des O2 Netzes vor Ort. Ob man sie wirklich erreicht, hängt aber neben dem Handy und dem Tarif auch von der aktuellen Auslastung des Netzes ab.

Netztest: die aktuellen Ergebnisse

Die Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich testen regelmäßig die Netze der Betreiber auf deren Leistungsfähigkeit und stellen ein Ranking zusammen. Die Ergebnisse der letzten O2 Netztests haben wir hier zusammen gestellt:

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Ein großer Test aus der letzten Zeit kommt von der Stiftung Warentest. Dort hatte man die drei verbliebenen deutschen Netze (nach der Fusion von O2 und Eplus) einem Test unterzogen. Das O2 Netz kam dabei auf den dritten Platz nach der Telekom und Vodafone. Besonders bei LTE außerhlab der Städte gab es bei O2 Probleme. Die Tester schreiben dazu:

Das Stadt-Land-Gefälle bei O2 spüren Nutzer zum Beispiel, wenn sie Webseiten laden wollen: Während in Städten auch im O2-Netz fast alle Surf-Versuche erfolg­reich waren, scheiterten die Prüfer außer­halb von Städten bei mehr als zehn von hundert Versuchen. Bei der Telekom hingegen lief auch auf dem Land weniger als ein Prozent der Surf-Versuche ins Leere.

Wichtigster Grund für die Land-Funk­schwäche von O2 ist, dass der Anbieter den Konkurrenten beim Ausbau mit der modernen Funk­technik LTE deutlich hinterherhinkt. Zwar haben alle drei Netze seit dem Test 2015 spür­bar an LTE-Kapazität zugelegt (siehe Grafik), aber die Abstände zwischen ihnen sind fast gleich geblieben. Im O2-Netz liefen bei den aktuellen Messungen außer­halb von Städten nicht viel mehr als die Hälfte der Verbindungen über LTE; in Städten schaffte der Anbieter immerhin 90 Prozent

Insgesamt ist das also gerade im LTE Bereich keine gute Empfehlung. Wer wirklich viel surfen will und nicht in einem Ballungsgebiet wohnt, ist wahrscheinlich mit Vodafone oder der Telekom besser beraten. Mehr Details zu den Netzunterschieden haben wir hier zusammen gestellt: O2 Netz oder Vodafone Netz?

Im technischen Bereich gibt es aber auch gute Nachrichten. Ortel unterstützt beispielsweise VoLTE und daher ist es mit den Sim Karten des Unternehmens auch möglich, per LTE Netz zu telefonieren. Auch WLAN Calls sind möglich, auch wenn das nicht direkt kommuniziert wird. Ortel bietet also auch die Möglichkeit, in einem WLAN Netz Anrufe entgegen zu nehmen und selbst anzurufen, selbst wenn kein Mobilfunk-Netz vorhanden ist. Andere Technik-Features werden dagegen leider nicht unterstützt. So gibt es bei Ortel weiterhin keine eSIM und auch MultiSIM Angebote fehlen bisher.

Die 3G Abschaltung bei Ortel Mobile

Im O2 Mobilfunk-Netz sind die 3G Netzbereiche inzwischen komplett abgeschaltet. Es gibt daher auch für die Kunden von Ortel Mobile keinen Zugriff auf UMTS und HSDPA mehr. Stattdessen wird LTE als Grundlage für die Datenübertragung genutzt. Die Auswirkungen sind daher eher gering.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Was bedeutet dies nun für dich? Sofern du bereits ein 4G-fähiges Endgerät nutzt und deine SIM-Karte neueren Datums ist, kannst du dich entspannt zurücklehnen. Dein Ortel Mobile-Vertrag entspricht bereits dem neuesten Standard. 

Hast du noch eine ältere SIM-Karte oder ein nicht aktuelles Smartphone, hängt es davon ab, wie du dein Handy nutzt. Wenn du lediglich telefonierst und SMS schreibst, kannst du das mit deiner Ausstattung auch weiterhin tun. Nur wenn du das mobile Internet nutzen möchtest, musst du aktiv werden.

Wenn deine SIM-Karte schon älter ist, bekommst du von Ortel Mobile eine Info per SMS und im Anschluss per Post eine neue SIM geschickt. Stimmt deine Anschrift noch?

Bei Problemen nach der 3G Abschaltung sollte man auch prüfen, ob der Netzmodus im Smartphone auf Automatik steht. Ist 3G fest eingestellt, versucht das Handy sich mit einem Netz zu verbinden, dass es gar nicht mehr gibt. Daher ist die automatische Auswahl die bessere Option.

Kann man LTE und 5G bei Ortel nutzen?

Ortel ist bei der Frage ob LTE nutzbar ist oder nicht auf der Webseite sehr wortkarg. Es gibt weder in den Tarifdetails oder auch in den FAQ einen Hinweis auf die LTE Nutzung. Selbst im Kleingedruckten wird immer nur der Speed kommuniziert und nicht der genutzte Netzstandard. So schreibt das Unternehmen beispielsweise bei der Internet Flat S lediglich:

Bis zu 2 GB innerhalb Deutschlands und in der EU Datengeschwindigkeit von bis zu 21,6 MBit/s (Download) und 8,6 Mbit/s (Upload), danach bis zu 56 kbit/s im Up- und Download. Bei den angegeben Geschwindigkeiten handelt es sich um die jeweils technisch mögliche Maximalgeschwindigkeit. Die tatsächlich erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit kann davon abweichen. Die Verlängerung erfolgt bei ausreichendem Guthaben automatisch, wenn Sie die Option nicht zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündigen.

Tatsächlich sind aber mittlerweile alle Prepaid Discounter bei O2 mit LTE ausgestattet und auch bei Ortel kann man seit Anfang 2017 LTE nutzen. Die maximale Geschwindigkeit liegt aber weiter bei nur 21,6MBit/s und damit deutlich unter den Werten, die maximal im Handy-Netz von O2 möglich wäre. Warum man aber so eine Versteckspiel um die LTE Nutzung macht, bleibt wohl eine Geheimnis von Ortel mobile.

5G ist bisher bei Ortel mobile noch nicht verfügbar und es ist auch nicht bekannt, wann diese Technik nutzbar sein wird. O2 hat mittlerweile die ersten Netzbereiche in Betrieb genommen und bietet damit auch bereits 5G Internet-Verbindungen für Handys und Smartphones an, Discounter wie Ortel wurden aber bisher noch nicht freigeschaltet und es wird wohl auch noch etwas Zeit vergehen, bis diese Freischaltung kommt.

Der Ortel Homespot

Als Besonderheit findet man bei Ortel mittlerweile auch einen mobilen Internet-Zugang (einen sogenannten Homespot) auf Prepaid-Basis. Diese Technik gibt es derzeit in der Regel nur mit einem passenden Vertrag. Bei homespots.de schreibt man dazu:

Die meisten Homespot auf den Markt werden über eine monatliche Rechnung abgerechnet. Es gibt derzeit nur ein Modell bei Ortel, das in Verbindung mit einer Prepaidkarte zu haben ist.

Der Ortel Homespot nutzt das gleiche Netz wie die anderen Simkarten auch (O2/Telefonica) und ist das einzige Angebot, bei dem das Unternehmen im Kleingedruckten auch LTE mit angibt. Man sollte sich vor der Nutzung auch in jedem Fall darüber informieren, wie gut das O2 Netz in der eigenen Region ist, denn nur wenn dieses gut ausgebaut ist, kann man mit dem Ortel Homespot wirklich schnell und stabil surfen und nur dann ist dieser WLAN Cube eine Alternative zu einem DSL Anschluss.

Kein Netz bei Ortel – das kann man tun

Ortel selbst schreibt in den FAQ dazu:

  • Netzverfügbarkeit am Standort prüfen: Anhand der Netzabdeckungskarte kannst Du die Netzverfügbarkein an Deinem Standort prüfen. Aktuelle Netzstörungen kannst Du auch online hier prüfen.
  • Mobiltelefon einfach aus- und wieder einschalten. In manchen Fällen hängt sich die Software auf. Nachdem Dein Mobiltelefon wieder eingeschaltet wird, wird der Netzempfang wiederhergestellt.
  • SIM-Karte in einem anderen Mobiltelefon einlegen. Tritt der Fehler nicht mehr auf, dann liegt das Problem entweder an der Hardware oder an der SIM-Karte.

Es kommt allerdings durchaus vor, dass tatsächlich das O2 Netz selbst eine Störung aufweist. In solchen Fällen ist man auch als Kunde von Ortel betroffen und kann an sich nicht viel mehr machen als Geduld zu haben, bis die Störung durch die Techniker von O2 wieder behoben wurde.

Welches Netz nutzt Talkline? – Netzqualität, Abdeckung und LTE

UPDATE: Mittlerweile scheint die Marke Talkline abgeschaltet worden zu sein. Die Webseite ist verschwunden und stattdessen findet man dort eine Weiterleitung auf das Angebot von Handytick. Dahinter steht die Motion TM Vertriebs GmbH – ob man dort die Marke Talkline aber gekauft hat oder die Weiterleitung gemietet, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass es unter Talkline keine Angebote mehr gibt und daher auch kein Netz mehr verfügbar ist. Die nachfolgenden Hinweise sind damit nur noch für eventuell bestehende Alttarife gültig.


Welches Netz nutzt Talkline? – Netzqualität, Abdeckung und LTE – Talkline ist ein Onlineshop für Handys und Tarife, egal, ob man bloß eins von beidem kaufen will oder gleich Handy und Tarif im Paket. Dabei bietet Talkline Tarife aus allen vier deutschen Netzen an, also Tarife im Netz der Telekom genauso wie im Netz von Vodafone, Eplus und O2. Welches Netz man benutzt, wenn man sich für einen Tarif bei Talkline entscheidet, hängt daher ganz davon ab, welchen Tarif man sich ausgesucht hat. Prinzipiell gesehen gibt es dabei nicht DAS Talkline Netz, sondern nur verschiedene Tarife, die in verschiedenen Netzen angeboten werden.

Das Talkline Netz

Talkline arbeitet dabei sowohl mit den großen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und O2 direkt zusammen, es gibt auch auch Tarife von Klarmobil oder Freenet Mobile, die vom Discounter sind und daher selbst nur Netze mit nutzen. Mittlerweile werden auch oft Flatrates und Mobilfunk-Tarife von Mobilcom-Debitel angeboten. Dann wird natürlich auch das jeweilige Mobilcom-Debitel Netz genutzt. Für Kunden bedeutet dies zwar eine große Auswahl, aber auch, dass man sich genau informieren muss.

In der Vergangenheit hatte Talkline versucht, ein eigenes Handy-Netz aufzubauen. Das Unternehmen hatte sich im Zuge der Frequenzauktion im Jahr 2000 mit um eine der UMTS-Lizenzen beworben. Man hatte dann allerdings doch nicht an der Auktion teil genommen, sondern sich noch vor Beginn der Versteigerung zurück gezogen. Das Nachrichtenportal heise schrieb damals dazu:

Nachdem der französische Mischkonzern Vivendi Anfang Juni seine Beteiligung an der Versteigerung der UMTS-Lizenzen für die nächste Mobilfunkgeneration offiziell zurückgezogen hatte, steigt nun auch Talkline bei der UMTS-Auktion in Deutschland aus. „Es gab für uns bei den Preisen, die wir erwarten, kein sinnvolles Geschäftsmodell“, erklärte Talkline-Geschäftsführer Kim Frimer gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD).

Seit dem gab es auch keinen Versuch mehr, selbst als Netzbetreiber aktiv zu werden. Das Unternehmen nutzt stattdessen wie beschrieben die Netze anderer Betreiber mit.

TIPP: Da Talkline die Tarife der jeweiligen Netzbetreiber auch mit nutzt, steht darüber dann auch 5G zur Verfügung. Es gibt also auch bereits 5G Mobilfunk-Tarife bei Talkline, wenn man den richtigen Anbieter und den richtigen Tarif wählt. Das erkennt man dann in dem Zusatz 5G bei der Kennzeichnung der Datenflat.

So erkennt man das genutzte Netz bei Talkline

Talkline kommuniziert die Netzzugehörigkeit eines Tarifes in der Regel recht gut. Direkt in den Tarifdetails (oft auch in den Highlights) wird das Netz der Tarife mit genannt. Man sieht daher sehr gut, welches Netz ein Talkline Tarif nutzt.

Trotzdem gibt es einige Knackpunkte. Die Bedingungen sind je genutztem nach Netz höchst unterschiedlich. Das betrifft sowohl die Einschränkungen, die ein Tarif hat als auch die Geschwindigkeiten. So heißt es in einem Vodafone Tarif im Kleingedruckten:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 500 MB (+ 1,5 GB Aktion) in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Bandbreite von 42,2 Mbit/s bereit, danach wird die Bandbreite im jew. Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, DataUSB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten. Bei Aktivierung im Zeitraum von 02.06.2016 bis 31.10.2016 erhalten Sie 2000MB statt 500MB. Terminaktivierungen und Portierungen außerhalb des Aktionszeitraums sind von der Aktion ausgeschlossen!

Die Liste der Einschränkungen (VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff) ist also lang und die LTE Nutzung ist auch nicht mit inklusive, das müsste direkt im Tarif mit aufgeführt sein. So heißt es bei einem LTE Tarif der Telekom beispielsweise:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB (inkl. LTE) in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 300Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Die hohe Geschwindigkeit (300MBit/s) ist hier ein deutlicher Hinweis, dass dieser Tarif LTE nutzen kann, denn im normalen 3G Netz können diese Geschwindigkeiten nicht erreicht werden. Mit UMTS und HSDPA liegen die maximal erreichbaren Geschwindigkeiten bei 42,2MBit/s. Tarife, die schneller surfen können, nutzen in jedem Fall das LTE Netz des jeweiligen Anbieters.

Man sollte daher sehr gut nachschauen und auch im Kleingedruckten nachlesen, denn gerade beim Speed und den genutzten Netzstandards (3G, 4G) sind die Unterschiede zwischen den Tarifen sehr groß.

Die Netzqualität bei Talkline abfragen

Um zu ermitteln, wie gut das jeweilige Netz des Talkline Tarifes in der eigenen Region und vor Ort ausgebaut ist, bieten die Netzbetreiber passenden Karten an, die den Stand der Netzabdeckung zeigen und damit Rückschlüsse auf die Netzqualität ermöglichen. Die entsprechenden Karten sind hier zu finden:

Bei der Abfrage ist dabei wichtig, darauf zu achten, ob man einen 3G oder 4G Tarif nutzt. Die 4G LTE Tarife können natürlich auf das gut ausgebaute 4G Netz des entsprechenden Netzbetreibers zurück greifen und haben daher unter Umständen deutlich mehr Netzabdeckung als 3G Tarife, die maximal auf die 2G- und 3G Netzbereiche angewiesen sind und nicht vom LTE Netzausbau profitieren. Mit einem 3G Tarif sollte man daher die 4G Bereiche auf den Karten deaktivieren, nur dann bekommt man ein realistisches Bild von der Netzqualität und der Netzabdeckung, auf die man in Zweifel zurück greifen kann.

Welches Netz nutzt Maxxim? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE

Welches Netz nutzt Maxxim? -Netzqualität, Ausbaustand und LTE –  Maxxim war ursprünglich als Prepaid-Discounter im Netz von D1 (Telekom) gestartet und bot einige Jahre lang nur Prepaidkarten in diesem Netz an. In den Jahren darauf hat man jedoch die Produktpalette deutlich erweitert. Neben Prepaidkarten im Netz von O2 wurden auch Vodafone Tarife mit in das eigene Angebot aufgenommen. Lediglich Tarife im Netz von Eplus hat man bislang nicht realisiert. Mittlerweile gibt es die originale Prepaidkarte im Netz der Telekom allerdings nicht mehr. Grund dafür sind rechtliche Probleme.

Ende 2011 kam es zu einer heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Telekom und Drillisch, der Muttergesellschaft von Maxxim. Im Zuge der Vorwürfe wurde die Geschäftsverbindung zwischen Drillisch und der Telekom komplett gekündigt. Mittlerweile hat man den Streit zwar gütlich beigelegt, die Nachwirkungen merkt man aber noch heute. Immer noch bietet Maxxim keine Tarife mehr in Netz der Telekom an und die Kunden, die bis dahin eine D1-Karte hatten, wurden zwangsweise ins Netz von O2 umgestellt. Sie bekamen eine neue Simkarte (mit der alten Nummer) und einen Rabatt auf den Tarif, das Netz wurde aber gewechselt. Karten, die nicht gewechselt wurden, bekamen die Kündigung.

Aktuell hat Maxxim die Tarifauswahl wieder etwas reduziert. Es gibt nur noch Allnet Flat und die LTE mini Tarife sowie Datentarifen und beim Maxxim Handy-Netz hinter diesen Tarifen beschränkt man sich auch auf nur noch ein Netz – ältere Tarife sind aber natürlich weiterhin nutzbar. Ähnliche Flatrates findet man auch bei Smartmobil, Simply, PremiumSIM und WinSIM, die auch alle zu Drillisch gehören.

Der aktuelle Tarifüberblick bei Maxxim

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
maXXim LTE 2000
maXXim LTE 2000
7.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

maXXim LTE 3000
maXXim LTE 3000
8.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

maXXim LTE 5000
maXXim LTE 5000
13.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 1GB
MaXXim LTE Mini SMS 1GB
5.99€
(19.99€)
Telefon: 50 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 2GB
MaXXim LTE Mini SMS 2GB
9.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 3GB
MaXXim LTE Mini SMS 3GB
12.99€
(19.99€)
Telefon: 200 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Das Netz der Maxxim Allnet Flat und Tarife

Bei den Handytarife hat sich durch die Umstellung der Tarife in den letzten Jahren einiges vereinfacht. Die doppelte Zuordnung (Tarife entweder bei Vodafone oder O2) gibt es nicht mehr. Stattdessen nutzen sowohl die Handytarife als auch die Flatrates von Maxxim mittlerweile ausschließlich das Mobilfunk-Netz von O2. Tarife im Vodafone Netz werden nicht mehr vermarktet. Ältere Handytarife von Maxxim, die noch das Netz von Vodafone nutzen, können aber weiter verwendet werden.

Dabei haben die Maxxim Tarife auch Zugriff auf das 4G/LTE Netz von O2 (allerdings nicht mit LTE max Geschwindigkeiten). Es gibt aber keinen 5G Zugang beim Discounter. Bisher ist auch nicht sicher, wann oder wie dieser Zugang realisiert werden wird – wer 5G Handytarife sucht, ist derzeit also bei Maxxim falsch. Kurzfristig scheint bisher auch nicht geplant zu sein, die 5G Technik beim Discounter auszurollen, daher sollte man auch zeitnah nicht damit rechnen.

Die Laufzeit hat sich durch die Tarifumstellung nicht geändert. Nach wie vor sind alle Tarife des Discounters ohne längerfristige Laufzeit zu bekommen. Die Kündigungsfrist beträgt dabei nur 4 Wochen zum Monatsende. Länger Laufzeiten sind dann möglich, wenn ein Handy mit zum Vertrag bestellt wird. Maxxim bietet im Handyshop des Discounters in diesem Bereich Laufzeiten von 6 bis 24 Monaten an. Die Höhe der monatlichen Raten wird maßgeblich davon beeinflusst. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt bei MaXXim*.

Netzqualität und Netzabdeckung bei Maxxim

Für Kunden von Maxxim gibt es eine einfache Möglichkeit abzufragen, wie der Netzausbau ist und auch, ob es Störungen im O2 Netz von Maxxim gibt. Dazu existieren im Kundenbereich zwei Links, mit denen man den Status des Mobilfunk-Netzes prüfen kann. Die Abfrage ist dabei kostenfrei.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Die Netzabdeckung an Ihrem Standort können Sie prüfen. So können Sie nachschauen, wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist. Wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist, können Sie in Ihrer persönlichen Servicewelt unter Hilfe und Kontakt > Netzabdeckung prüfen. *Die Funktion bzw. das Angebot steht nur in Tarifen im Netz von Telefónica zur Verfügung.

Wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist können Sie in Ihrer persönlichen Servicewelt unter Hilfe und Kontakt > Netzabdeckung prüfen.

Generell ist das O2 Netz mittlerweile besser aufgestellt, denn ab 2020 hat das Unternehmen deutlich mehr LTE Standorte aufgebaut und damit gibt es die Technik inzwischen an immer mehr Standorten und es sind auch höhere Geschwindigkeiten möglich.

Allerdings liegt O2 trotz dieses Ausbaus weiterhin auf Platz 3 im Ranking der deutschen Netzbetreiber. Der Abstand zur Telekom und zu Vodafone ist zwar geringer geworden, an deren Status konnten aber auch der Netzausbau von O2 nicht viel ändern. Aktuell gibt es im O2 Netz daher immer noch den vergleichsweise geringsten Speed und die meisten Bereiche ohne schnelles Netz. Wer sich unsicher ist, wie gut oder schlecht das O2 Netz und damit auch das Maxxim Netz in der eigenen Region ausgebaut ist, sollte auf jeden Fall zu einem der Tarife ohne lange Laufzeit greifen. Diese gibt es im O2 Netzbereich erfreulicherweise bei fast allen Anbietern. Dann kann man auch sehr schnell wieder wechseln, wenn es bei Maxxim doch nicht die erhoffte Netzqualität geben sollte oder es andere Probleme gibt. Bei Netzproblemen mit Maxxim sollte man aber dann nicht zu einem anderen O2 Netz Anbieter wechseln, sondern wenn dann zu einem D-Netz Angebot.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Erfahrungen mit Maxxim und dem Handynetz von Maxxim

Der Netzwechsel zu O2 bei der Prepaidkarte hat viele Nutzer verärgert, die gerne das D1-Netz behalten hätten. Entsprechend findet man im Netz viele negative Berichte über Maxxim. Allerdings gibt es auch immer wieder positive Berichte über das hohe Startguthaben. Im Fokus stehen aber häufiger der Mutterkonzern Drillisch und dessen Aktien- bzw. Geschäftsentwicklung.

Im Netz heißt es zu den Erfahrungen mit Maxxim beispielsweise:

NIE NIE NIE WIEDER. habe die karte relativ schnell bekommen, erste monat direckt 2 aufbuchungeb, angeblich habe ich internet verbraucht, obwohl bei andere anbieter habe ich viel mehr internet genuzt und 500 MB weniger gehabt. zweite monat kammen schon 3 automatische aufbuchungen für internet und interessante dabei, das 3-e kamm am 1 des monats, wobei ab 1 habe ich vom vertrag 1,5 GB . kundenservice reagierte nicht, die schreiben immer das lässt sich nicht nachvollziehenob ich wirklich so viel verbraucht habe

Es gibt aber auch positive Erfahrungen:

Ich bin schon seit Jahren Kunde und relativ zufrieden. Zu Beginn nutzte maxxim das T-Mobile-Netz, inzwischen aber überwiegend o2. Auch mein „Alt-Prepaid-Vertrag“ wurde vor etwa einem Jahr umgestellt und ich wechselte vom T-Mobile ins o2-Netz, was mir damals nicht gefiel. Es gab deswegen damals auch eine Menge Kritik in verschiedenen Foren…  Wenn ich jetzt die Wahl hätte, würde ich wahrscheinlich zu callmobile wechseln.

Wer nicht sicher ist, ob Maxxim der richtige Anbieter ist und ob das Maxxim Netz wirklich passt, sollte einen der Tarife mit kurzer Laufzeit wählen. Damit ist man dann flexibel und kann jederzeit auch wieder wechseln, falls es sich heraus stellen sollte, dass die Netzqualität doch nicht gut genug ist oder es andere Probleme gibt.

Das Netz der Maxxim Prepaidkarten (nicht mehr erhältlich)

Maxxim bietet aktuell keine Prepaid Sim mehr an, die bestehenden Angebote sind aber weiterhin nutzbar. Die Netzzuordnung ist dabei vom Tarif abhängig. Je nachdem welchen Tarif man wählt bekommt man eine Karte in dem dazugehörigen Netz. Aktuell sieht die Verteilung wie folgt aus:

  • die O2 Prepaidkarte Maxxim 8 Cent plus
  • die Vodafone Prepaidkarte Maxxim 8 Cent smart

Daneben gibt es noch friends4free Prepaidkarten die das Netz von O2 nutzen. Diese sind aber nicht mehr bestellbar, vorhandene Karten können aber ohne Probleme weiter genutzt werden. Die smart Prepaid Karte ist ebenfalls nur noch über Umwege bestellbar und wird nicht mehr aktiv vermarktet. Durchaus denkbar, dass auch sie bald vom Markt verschwindet.

Insgesamt scheinen die Prepaidangebote bei Maxxim derzeit nicht mehr im Fokus zu stehen. Auf der Startseite werden in erster Linie die neueren LTE mini Tarife beworben und die Prepaid Karten findet man nur noch, wenn man direkt im Menü danach sucht.

Maxxim O2 Netz – mit Roaming bei Eplus

UPDATE: Mittlerweile wurden alle ehemaligen Eplus-Standorte bei O2 integriert. Das Roaming im Eplus Netz spielt also für O2 Netz Nutzer und damit auch für die Kunden von Maxxim keine Rolle mehr.

Sowohl die Prepaidkarten als auch die Flatrates und Tarife von Maxxim im O2 Netz haben derzeit einen großen Vorteil: sie können auch das Eplus Netz noch mit nutzen. Bei diesen Angeboten gibt es sozusagen zwei Netze für eine Simkarte. Möglich wird dies durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus. Beide Unternehmen werden derzeit unter dem Dach von O2 fusioniert und das macht sich auch beim Netz bemerkbar. Durch das National Roaming können O2 Kunden das Eplus Netz mit nutzen und umgekehrt. Maxxim schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden.

Dieses Roaming funktioniert für alle Simkarten im O2 Netz und damit haben auch Maxxim Kunden mit einem O2 Tarif diesen Vorteil. Die Umschaltung auf das Eplus Netz funktioniert dabei automatisch. Es wird immer das Netz gewählt, dass vor Ort den besten Empfang hat. Dadurch entstehen keine Mehrkosten, man muss auch keine neuen Einstellungen vornehmen.

Mittlerweile sind in vielen Bereichen Deutschlands die Netze bereits zusammen gelegt. Dann existiert dort nur noch ein großes Eplus Netz.

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart – Freenetmobile ist eine Discountmarke aus der Freenet-Debitel Unternehmensgruppe und bietet als eigene Marke neben Handytarifen auch eine Prepaidkarte sowie eine Allnet Handy Flatrate an.  Das Unternehmen betreibt dabei kein eigenes Netz sondern arbeitet mit mehreren Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Die Zuordnung von Netzen ist aber je nach Tarif unterschiedlich. Hier merkt man die Nähe zu Klarmobil als Hauptmarke, auch dort findet man einen recht unübersichtlichen Mix an Netzen zu den jeweiligen Tarifen und bei den FreeSmart und FreeFlat Angeboten von Freenet Mmobile sieht es ähnlich aus. Seit 2019 wird der Anbieter als Freenet Mobile gekennzeichnet – in Anlehnung an die neue Marken Freenet Funk und Freenet Flex. Inhaltlich hat sich aber nichts geändert und auch das genutzt Mobilfunk-Netz ist gleich geblieben.

In den FAQ ist dazu relativ undeutlich folgender Hinweis zu finden:

freenetmobile bietet seine Produkte in bester Netzqualität an. Diese wird mit unseren Technologiepartnern Telekom Deutschland GmbH (Telekom), Vodafone GmbH (Vodafone) sowie Telefónica Germany GmbH & Co. OHG (o2) realisiert.

Sie können in Ihrem KUNDEN LOGIN unter „SERVICE“ ⇒ TECHNOLOGIEPARTNER“ selbstständig prüfen, in welchem Mobilfunk-Netz Sie telefonieren.

Das hilft bei der Bestellung kaum weiter. Die Tarife können allgemein gesprochen sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz und auch im O2 Netz angesiedelt sein, Hinweise, was genau zutrifft, findet man in den FAQ leider nicht und daher kann man nicht direkt sagen, welches Netz Freenet Mobil generell nutzt und es lässt sich aus den FAQ auch kaum sagen, welche Simkarte aus welchem Netz man bei einer Bestellung erhalten wird. Daher muss man für jedes Produkt bzw. für jeden Handytarif von Freenet Mobile separat schauen. Das kennt man auch bereits von Klarmobil, auch das Klarmobil Netz ist sehr schwer zu ermitteln.

Die aktuellen Mobilfunk-Tarife bei Freenet Mobile

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
FreenetMobile LTE Minutentarife 750MB
FreenetMobile LTE Minutentarife 750MB
3.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (750MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile LTE Minutentarife 2GB
FreenetMobile LTE Minutentarife 2GB
5.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 25 GB
FreenetMobile Allnet Flat 25 GB
16.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 7GB
FreenetMobile Allnet Flat 7GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (7000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 15 GB
FreenetMobile Allnet Flat 15 GB
13.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (15000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 25 GB ohne Laufzeit
FreenetMobile Allnet Flat 25 GB ohne Laufzeit
16.99€
(29.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Das Netz der Freenet Mobile Allnet Flat

Erfreulicherweise hat Freenet Mobile in der letzten Zeit die Tarife etwas besser gekennzeichnet. Zwar gibt es direkt bei den Unterseiten der Tarife immer noch keinen Hinweis, welches Netz nun konkret genutzt wird, aber in den PDF-Beschreibungen der jeweiligen Handytarife wurden die genauen Netze hinzugefügt. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner. Erfreulich: die Freenet Mobile Tarife sind IMMER D-Netz Tarife – O2 Angebote gibt es derzeit bei Freenet Mobile nicht mehr.

Screenshot: die Netzangaben bei den Freenetmobile Tarifen

Screenshot: ältere Netzangabe in den Tarifdetails (mittlerweile verschoben)

Steht dort die Telekom, man sich an dieser Stelle sicher sein, das man D-Netz Qualität bekommt. Die Vorwahlen sind aktuell alle aus dem D1-Netz (0151 oder 0161) und daher sind die FreeFlat des Unternehmens mit dieser Kennzeichnung aktuell immer im D1-Netz der Telekom angesiedelt. Bei anderen Tarifen findet man hier Vodafone, dann bekommt man das D2 Netz von Vodafone.

In den neueren Handytarifen und Flatrates hat Freenet Mobile diese Kennzeichnung etwas angepasst. Man findet die Netzangaben konkret immer noch in den Tarifdetails, aber inzwischen konkret im Produktinformationsblatt. Dort wird der Name des Tarifes direkt mit den genutzten Handynetz angegeben und so kann man sich für jeden Tarif individuell informieren, welches Mobilfunk-Netz genutzt wird.

Screenshot: Freenet Mobil Netzangabe im Produktinformationsblatt

HINWEIS: Mittlerweile scheint Freenet Mobil die Handytarife nur noch in den D-Netzen anzubieten. O2 Tarife gab es schon mehrere Jahre nicht mehr, es scheint also, als würde man nicht mehr auf O2 setzen (das kann sich aber auch wieder ändern). Generell ist daher zu empfehlen für jeden Tarif, für den man sich interessiert, zu prüfen, welches Netz genutzt wird.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der Freeflats variieren. Die Freeflat 1000 kann also ein anderes Netz nutzen als die Freeflat 4000. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeFlat ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife

Bei den FreeSmart Tarifen des Unternehmens gibt es zwar andere Leistungen und Kosten, bei der Ermittlung des Netzes kann man aber an sich genau so vorgehen, wie bei den Freeflat des Unternehmens auch. Auch hier ist die Netz-Zugehörigkeit des jeweiligen Tarifes in den Dokumenten mit angegeben, man muss nur genau hinschauen bzw. die Details der einzelnen Handytarife aufrufen. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der FreeSmart Tarife variieren. Der FreeSmart 400 kann also ein anderes Netz nutzen als der Free Smart 1000 Handytarif. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz des 8 Cent Tarifs von Freenet Mobile

Wichtig: Dieser Tarif ist mittlerweile nicht mehr buchbar direkt auf der Webseite buchbar, sondern wird nur noch aktionsweise angeboten. Die Frage nach dem Netz stellt sich für Neukunden damit nicht mehr. Bestandkunden können direkt im Kundenbereich (nach dem Login mit Username und Passwort) abfragen, welche Netze ihre jeweilige Simkarten nutzt – so sie es denn noch nicht wissen.

Die Zuordnung des 8 Cent Tarifes von Freenet Mobile zu einem Netz ist schwierig und in vielen Fällen für ungeübte Nutzer gar nicht vorzunehmen. Es gibt keinen Hinweis, welches Netz dieser Tarif nutzt. In vielen Tariftabellen wird das Telekom Netz genannt, aber das scheint mittlerweile nicht mehr aktuell zu sein. Stattdessen bekommen Nutzer Rufnummern mit einer 0176 Vorwahl die auf das Netz von O2 hindeuten. Teilweise werde auch Rufnummern mit der Vorwahl 0152 vergeben was auf Vodafone Netz-Zugehörigkeit hindeutet. Eine feste Vorgabe für die Auswahl scheint es nicht zu geben. Auch hier sollte man daher vor einer Bestellung auf jeden Fall einen Blick in die Tarifdetails werfen.

Sicher wissen Kunden damit erst nach der Bestellung (durch einen Blick in den Kundenbereich) welches Netz der neue Tarif nutzt. Das ist wenig zufriedenstellend und wer auf ein bestimmtes Netz wert legt, sollte lieber zu einem anderen Anbieter greifen, auch wenn es bei den D1 Netz Tarifen der Telekom nicht mehr viel Auswahl gibt.

Eigentlich sehr schade, dass es Freenet Mobil Kunden so schwierig macht, das Netz heraus zu finden. Etwas mehr Transparenz könnte hier das Kundenvertrauen sicher nur stärken.

5G bei Freenet Mobile – so ist der aktuelle Stand

Mittlerweile gibt es in den Mobilfunk-Netzen von Telekom und Vodafone auch bereits in weiten Bereiche 5G Netze un die Technik wurde für die originalen Tarife der Netzbetreiber auch bereits kostenlos freigeschaltet. Leider trifft dies aber bisher nicht für Drittanbieter zu. Weder Vodafone noch die Telekom erlauben für andere Anbieter den Zugriff auf die 5G Netzbereiche in ihren eigenen Handynetzen und das tritt leider auch auf Freenet Mobil und die anderen Marken von Freenet zu.

Trotz der vielen Netzpartner hat Freenet Mobil derzeit noch keinen Zugriff auf 5G und ist damit ein reiner LTE/4G Discounter. Aktuell sieht es auch nicht so aus, als würde sich dies schnell ändern, das Freenet Mobile Netz wird also wohl auch in den kommenden Jahren nur das 4G Netz sein und Netzupgrades und mehr Speed bleiben den Netzbetreibern selbst vorbehalten.

Hintergrund ist auch hier, dass Freenet Mobile eher als Discounter aufgestellt ist und daher vor allem auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis setzt und weniger auf die höchste Leistung. Aktuell sind viele Verbraucher mit 4G Speed zufrieden, wenn es diesem zu einem guten Preis gibt und daher ist das genau die Zielgruppe, die Freenet Mobile ansprechen möchte. So lange sich diese Ausrichtung nicht ändert, wird es wohl auch kein 5G für die Handytarife und Flatrates des Unternehmens geben.

Die gute Nachricht ist aber, dass andere moderne Funktionen mittlerweile auch für Freenet Mobile zur Verfügung stehen. So kann man die Tarife des Unternehmens auch als eSIM nutzen und daher auch auf fest verbaute Simkarten laden. Im Vodafone Netz steht dazu auch bereits VoLTE zur Verfügung. Man kann in diesem Freenet Mobile Netz also auch bereits mit 4G telefonieren ohne auf 2G wechseln zu müssen.

Welches Handy-Netz ist der größte und beste in Deutschland?

Das Netz mit den meisten Kunden war O2/Eplus nach der Fusion, aber in den letzten Jahren hat die Telekom deutlich aufgeholt und mittlerweile ist es wieder so, dass die Telekom wieder die meisten Kunden im Mobilfunk-Bereich hat. Das beste Netz hatte in den letzten Netztest auf jeden Fall die Telekom, gefolgt von Vodafone und O2 auf dem letzten Platz. Dieses Ranking ist auch bereits in den vorangegangenen Jahren so zu finden gewesen und damit relativ stabil – alle Netze sind in den letzten Jahren besser geworden, aber im Abstand untereinander gab es keine größeren Verschiebungen.

Video-Klassiker: Der Freenet Mobile Smartphone Tarif von 2010

Welches Netz nutzt Simdiscount und welche Netzqualität kann man erwarten?

Welches Netz nutzt Simdiscount und welche Netzqualität kann man erwarten? – Simdiscount ist eine Marke, die technisch durch Drillisch realisiert wird, aber an sich durch Hanjo Herrmann (Handybude.de) angeboten wird. Man bekommt die Mobilfunk-Dienstleistungen daher durch Drillisch und das erklärt, warum man bei Simdiscount die Tarife und Allnet Flatrates findet, die man so von vielen Drillisch Marken kennt.

Die SimDiscount Handyflatrates im Überblick (aktionsweise oft deutlich anders):

  • LTE 4 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 4 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 5.99 Euro monatlich
  • LTE 9 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 9 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 8.99 Euro monatlich
  • LTE 14 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 15 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 10.99 Euro monatlich
  • LTE 20 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 20 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 19.99 Euro monatlich

Die kompletten Tarifdetails sind unter www.simdiscount.de* zu finden oder auch hier. Das Unternehmen arbeitet leider auch mit einer Datenautomatik – wenn man diese nicht abschaltet, können unter Umständen noch mehr Kosten monatlich entstehen.

HINWEIS: Simdiscount arbeitet wie viele Marken mit Drillisch Hintergrund auch sehr stark mit Aktionen und bietet daher immer wieder Deals und Sonderangebote mit besseren Preise und mehr Datenvolumen. Sollten die oben genannten Konditionen daher nicht passen, kann es sich lohnen etwas zu warten bis eventuell eine weitere Sonderaktion startet, die dann den Wunschpreis mit sich bringt.

Welches Netz nutzt Simdiscount und gibt es LTE und 5G

Simdiscount macht es Kunden sehr einfach, herauszufinden, welches Netz das Unternehmen anbietet. Zu jedem Tarif steht auch direkt in den Tarifdetails mit angegeben, in welchem Handy-Netz diese realisiert werden. Bei den LTE Tarifen ist beispielsweise immer vermerkt: „beste O2 Netz-Qualität“. Kunden müssen daher nicht lange suchen, sondern sehen auf den ersten Blick, das der Netzpartner von Simdiscount O2 ist und man die Angebote daher alle im O2 Netz bekommt. Im Vergleich zu anderen Anbietern wie Klarmobil oder Freenet Mobile, bei denen man oft lange suchen muss, um das Netz zu finden, ist Simdiscount hier sehr offen und transparent.

bei der Netznutzung gibt es derzeit Zugriff auf LTE und die 4G Netzbereiche bis zu einem Speed von maximal 50MBit/s. 5G ist bisher aber leider nicht verfügbar und es ist auch nicht sicher, wann genau diese neue Technik bei Simdiscount verfügbar sein wird. Aktuell hat O2 noch keinen direkten Drittanbieter mit 5G freigeschaltet, daher kann es auch bei Simdiscount noch läger dauern, bis die 5G Technik verfügbar ist.

Durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus können Simdiscount Kunden aber sogar noch mehr Netze nutzen. Dieser Zusammenschluss wird durch das National Roaming möglich und betrifft alle Kunden in den Netzen von o2 und Eplus – also neben Simdiscount auch O2 direkt und die anderen Discounter wie Smartmobil oder Fonic.

Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden. In städtischen Gebieten erwartet die Nutzer vor allem eine dichtere Netzversorgung in Gebäuden. In ländlichen Regionen profitieren besonders diejenigen, deren bisheriges Netz keine ausreichende UMTS-Versorgung bietet. Die SIM-Karte wechselt bei Verfügbarkeit künftig automatisch in das jeweils andere UMTS-Netz. Speziell Datendienste lassen sich dann komfortabler nutzen.

Die doppelte Netz-Nutzung verursacht dabei keine Mehrkosten. Auch wenn man das Eplus Netz zum Surfen oder Telefonieren nutzt, gelten die normalen Vertragsbedingungen von Simdiscount. Mit der Allnet Flatrate telefoniert man beispielsweise auch im Handy-Netz von Eplus komplett kostenfrei.

Zukünftig soll dieser Zusammenschluss noch deutlich weiter gehen. Geplant ist, dass es nur noch ein großes Netz aus O2 und Eplus geben wird und das umfasst dann die Kunden beider Netze. O2 arbeitet derzeit intensiv an einem kompletten Zusammenschluss, wann es aber deutschlandweit so weit sein wird, steht noch nicht fest. Für Simdiscount Kunden ändert sich damit auf jeden Fall noch nicht viel, da sie auch jetzt bereits hauptsächlich das O2 Netz nutzen. Es kann dann nur sein, dass noch in weiteren Bereich das Netz zur Verfügung steht – zumindest dort, wo man aktuell nur Eplus zum Empfang haben würde.

Die kompletten Details sind unter www.simdiscount.de* zu finden.

Welche Netzabdeckung bietet Simdiscount?

Um vor einem Vertragsabschluss zu prüfen, welche Netzabdeckung man bei Simdiscount erwarten kann und welche Netzqualität zur Verfügung steht, kann man sehr einfach die normale Netzabdeckungskarte von O2 nutzen. Diese steht kostenfrei zur Verfügung und gibt einen Überblick, an welchen Stellen das O2 Netz wie ausgebaut ist.

Die Karte gibt allerdings nur einen theoretischen Überblick über die maximal zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten. In der Praxis kann der Speed durchaus abweichen, vor allem deswegen, weil die Simdiscount Tarife derzeit nicht den vollen Speed bieten, den das O2 Netz ermöglichen würden. So bietet das O2 Mobilfunk-Netz derzeit maximal 225MBit/s Speed im Download an.

In Kleingedruckten des Unternehmens heißt es dazu:

(mit bis zu 50 MBit/s – LTE – Voraussetzung für Datenverbindungen im LTE-Netz ist ein LTE-fähiges Endgerät, welches die Frequenzen 800 MHz und 2.600 MHz unterstützt. Wenn das LTE-Netz nicht verfügbar ist, oder das Endgerät LTE nicht unterstützt sind Datenverbindungen im UMTS- oder GPRS-Netz möglich. Im UMTS- oder GPRS-Netz sind Datenverbindungen mit der Maximalgeschwindigkeit des jeweiligen Netzes möglich, maximal jedoch mit der Geschwindigkeit, die im LTE-Netz erreicht werden kann. Wichtiger Hinweis für Kunden mit einem Apple iPhone 5 (betrifft nicht das iPhone 5c und iPhone 5s): Mit dem iPhone 5 sind keine LTE-Datenverbindungen möglich, da das Endgerät die LTE-Frequenzen 800 MHz und 2.600 MHz nicht unterstützt

In der Praxis ist die Netzqualität und vor allem die Geschwindigkeiten im LTE Bereich in der Regel niedriger als auf der Karte angegeben.  Die kompletten Details sind unter www.simdiscount.de* zu finden.

Die APN Internet Zugangsdaten bei Simdiscount

Für den Zugang zum mobilen Internet nutzt Simdiscount die normalen APN Daten des O2 Netzes. In der Regel werden diese automatisch eingestellt, wenn man die Simdiscount Simkarte zum ersten Mal ins Handy einlegt. Falls das nicht passiert oder man danach immer noch Probleme mit dem mobilen Internet hat, sollte man prüfen, ob die Zugangspunkte zu den originalen O2 APN passen:

Profilnameo2 Internet
APN (Zugangspunkt)“internet” (für postpaid) oder “pinternet.interkom.de” (für prepaid)
Proxynicht notwendig
Portnicht notwendig
Benutzernamenicht notwendig
Passwortnicht notwendig
Servernicht notwendig
MCC262
MNC07
AuthentifizierungstypPAP
APN typedefault,supl (Achtung: alles Kleinbuchstaben)
Verbindungssicherheitaus
Startseite (Homepage)https://m.o2online.de

SimDiscount nutzt dabei immer die Postpaid Varianten der APN Daten, Prepaid Karten gibt es bisher bei der Marke nicht.

Kein Netz bei Simdiscount – daran kann es liegen

Sollte man mit einer Simkarte von Simdiscount kein Netz (mehr) haben, lohnt es sich in einem ersten Schritt zu prüfen, ob es eventuell größere Netzstörungen bei O2 gibt. Das passiert nur sehr selten, wenn es aber auftritt sind meistens keinerlei Verbindungen (weder Gespräche, SMS noch Internet) möglich. In solchen Fällen hilft es nur, abzuwarten, is O2 die Störung behoben hat.

Sollte keine Netz-Störung vorliegen, hat möglicherweise die Simkarte oder aber das Handy einen Defekt. Funktioniert die Simkarte auch in einem anderen Gerät nicht, liegt das Problem in der Regel direkt an der Simkarte. Funktioniert dagegen der Netzzugang in einem anderen Handy ohne Probleme, liegen die Schwierigkeiten eher direkt am Handy.

Simdiscount selbst bietet an, eine defekte Simkarte zu ersetzen. Das ist kostenpflichtig und dauert meistens einige Werktage, bis die neue Simkarte ankommt. Dafür behält man aber seine Rufnummer und ist auch weiterhin unter der gleichen Nummer zu erreichen.

Bei langsamen Internet empfiehlt Simdiscount selbst in den FAQ:

Bitte prüfen Sie zunächst, ob Ihr Endgerät im schnellsten verfügbaren Netz eingebucht ist. Unter Netz, Einstellungen sollte automatisch oder WCDMA/UMTS ausgewählt sein. Ist das der Fall, prüfen Sie bitte die Empfangssituation. In Kellern oder in massiv gebauten Gebäuden ist der Empfang nicht immer optimal. Die Empfangsantenne sollte nicht verdeckt sein. Als nächstes prüfen Sie bitte, ob das High-Speed Volumen Ihres Datentarifs für den Abrechnungsmonat bereits aufgebraucht ist.