Welches Netz nutzt Discotel und wie ist die Netzqualität und die Netzabdeckung?

Welches Netz nutzt Discotel und wie ist die Netzqualität und die Netzabdeckung? – Discotel ist eine Marke des Drillisch Konzerns und besitzt kein eigenes Netz sondern nutzt die Mobilfunk-Netze der großen Netzbetreiber. Ursprünglich war das Unternehmen dabei mit einer Prepaidkarte im Netz der Telekom (D1) gestartet, die mit 7,5 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze eine neue Tiefstmarke gesetzt hat. Mittlerweile gibt es auch günstigere Discounter und die D1-Prepaid Karte von Discotel wird auch nicht mehr angeboten. Grund dafür waren Streitigkeiten mit der Telekom, die mittlerweile aber beigelegt sind. Trotzdem bietet Discotel (wie alle anderen Drillisch Discounter auch) derzeit keine Tarife im Netz der Telekom an. Die aktuellen Tarife laufen nur im Netz von Vodafone und O2. Vergleichbare Prepaid Tarife bei Drillisch findet man mittlerweile auch bei Smartmobil und Yourfone.

Das Netz von Discotel seit Anfang 2016

Bereits seit 2016 gibt es bei Discotel das gleiche Netz. Das Unternehmen bietet seit dem alle Angebote mit LTE an und nutzt auch nur noch ein Netz für alle Prepaid Sim. Nicht geändert hat sich die Abrechnung: man kann nach wie vor den Handytarif von Discotel als Prepaid- oder Postpaid Variante buchen. Ende 2017 gab es ein weiteres Update und eine ganze Reihe von neuen Tarifoptionen wurden hinzu gefügt und 2018 wurden diese noch weiter verbessert.

Die aktuellen Konditionen des Discotel Tarifes sehen dabei wie folgt aus:

  • 6 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 6 Cent pro SMS in alle deutschen Netze
  • Internet Zugang für 6 Cent pro Megabyte Datenübertragung mit LTE und einem maximalem Speed von 21,6Mbit/s

Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel (hier*).

Zum Grundtarif kann man noch weitere Optionen buchen und so Discotel zu einem kompletten Smartphone Tarif aufrüsten – natürlich arbeiten auch diese zusätzlichen Flatrates und Optionen nach dem Prepaid Prinzip. Das Unternehmen bietet alle Leistungen als Prepaid Angebote an. Damit hat Discotel einige Konkurrenz, denn auch das ALDI Netz, das Fonic Netz oder das Netzclub Handynetz basieren auf dem O2/Telefonica Netz und alle diese Discounter bieten damit Prepaid mit gleicher Netzqualität an.

Beim Netz zeigt sich das Unternehmen allerdings eher zugeknöpft. Man findet keinen Hinweis auf den Netzpartner bei den Tarifen und auch in den FAQ und AGB findet sich keine direkter Hinweis darauf, welches Netz die Prepaidkarte von Discotel derzeit nutzen. Das macht es für Kunden nicht einfach, sich für das Unternehmen zu entscheiden, denn das Netz und die Netzqualität sind eine wichtige Kaufentscheidung.

Schaut man sich aber die Netz-Zugansgdaten an und die Netzabdeckung wird schnell klar, dass hier das O2 Netz zum Zuge kommt. Es bleibt aber unklar, warum Discotel so ein Geheimnis daraus macht.

Allerdings haben die neuen Tarifstrukturen auch einen Nachteil: die alten Vodafone-Tarife gibt es nicht mehr, bzw. sie können nicht mehr neu gebucht werden. Dafür gibt es einen neuen Vorteil: die doppelte Netz-Nutzung. Durch den Zusammenschluss mit Eplus können die Discotel Handykarten auch Teile des Handy-Netzes von Eplus mit nutzen. Dieser Mechanismus wird als National Roaming bezeichnet und funktioniert ganz automatisch. Sollte das O2 Netz keine gute Qualität vor Ort bieten, nutzen die neuen Handykarte von Discotel automatisch das Eplus Netz (falls das besser ausgebaut sein sollte). Dieses Roaming kommt dabei ohne Mehrkosten aus. Am 6 Cent Tarif ändert sich nichts, auch wenn man im Eplus Netz telefoniert.

Discotel schreibt zu den Vorteilen dieses Systems:

In städtischen Gebieten erwartet die Nutzer vor allem eine dichtere Netzversorgung in Gebäuden. In ländlichen Regionen profitieren besonders diejenigen, deren bisheriges Netz keine ausreichende UMTS-Versorgung bietet. Die SIM-Karte wechselt bei Verfügbarkeit künftig automatisch in das jeweils andere UMTS-Netz. Speziell Datendienste lassen sich dann komfortabler nutzen.

Allerdings ist dieses Roaming bisher nur auf das 3G Netz von Eplus bezogen. Die LTE Standorte das Unternehmens kann man leider nicht mit nutzen und daher ist man im Eplus-Netz auf die 3G Geschwindigkeit reduziert. Trotzdem ist das ein großer Vorteil gegenüber dem bisherigen System, denn bei den alten Karten musste man sich entscheiden, welches Netz man nutzen wollte und war dann fest gelegt. Mit den neuen Karten wird automatisch das bessere Netz ausgewählt.

5G ist bisher nicht bei Discotel verfügbar und es ist auch nicht bekannt, ob und wann es die neue Technik beim Discounter gibt. Man wird wohl warten müssen, bis 1&1 United Internet das 5G Netz in Betrieb nimmt, dann könnt auch Discotel davon profitieren.

Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel (hier*).

Die älteren Tarife bei Discotel

Vor dem Januar 2016 gab es bei Discotel verschiedenen Tarifvarianten. Diese sind nicht mehr buchbar, können aber natürlich nach wie vor weiter genutzt werden. Diese Tarife nutzen unterschiedliche Netze und sind dabei jeweils einem bestimmten Netz fest zugeordnet. Wer sich für den einen oder anderen Tarif entscheidet, bekommt immer auch das Netz fest dazu, ein Netzwechsel ist nicht möglich. Discotel schreibt dabei von der Netzqualität und nutzt die Beschreibung „D-Netz Qualität“. Diese Formulierung findet sich bei vielen Discountern, gemeint ist bei Discotel dabei das Netz von Vodafone.

Traditionell sind die Tarife wie folge zugeordnet:

  • discoTel plus (mit 50 Euro Startguthaben) im Netz von O2 (nicht mehr verfügbar)
  • discoTel Smart (mit 5 Euro Startguthaben) im Netz von Vodafone (nicht mehr verfügbar)

Die Konditionen und Gesprächsgebühren sind weitgehend identisch. Daneben gibt es noch den All-in 10 Tarif, der kein Prepaid Tarif ist sondern per monatlicher Rechnung abgerechnet wird.

Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel (hier).

Die Netzqualität von Discotel bzw. O2

Die Netzqualität von Discotel hängt entscheidend vom genutzten Netz ab. Je nachdem ob man einen Tarif im Netz von Vodafone oder O2 hat, bekommt man natürlich auch alle Schwächen und alle Stärken die das entsprechende Netz mit sich bringt. Vodafone belegt beispielsweise nach wie vor in den Netztest einen gute zweiten Platz hinter der Telekom und gerade im Datenbereich ist der Abstand sehr gering zum D1-Netz. Mit den Vodafone-Tarife von discoTel bekommt man damit sehr günstig Zugang zum gut ausgebauten Netz von Vodafone. LTE ist allerdings noch nicht mit nutzbar.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Weitere Details zum O2 Netztest haben wir hier zusammen gestellt: O2 Netztest

Bei den Karten im Netz von O2 bekommt man ebenso die Vorteile und Schwächen von O2 mit geliefert. Anfang 2012 hatte O2 durchaus Problem beim Netzausbau im Datenbereich. Das Wachstum der Datenübertragung war so stark, das man mit dem Ausbau nicht mehr hinterher kam. Mittlerweile hat sich dieses Problem etwas entschärft, es gibt nach wie vor immer unregelmäßige Meldungen über Probleme im Netz von o2. 2020 wurde aber der Ausbau forciert, so dass nun auch das LTE Netz von o2 durchaus gute Noten bekommt. Davon profitieren auch die Discotel Prepaid Tarife, denn alle Angebote können LTE und auch VoLTE nutzen.

Im Überblick, die aktuellen Netzabdeckungen

Die Rufnummern von Discotel sind im Übrigen kaum ein Hinweis auf das genutzte Netz. Discotel bietet hohe Boni (im Bereich von 25 Euro) für Kunden, die ihre alten Rufnummern mitbringen. Daher gibt es bei Discotel viele Rufnummern aus fremden Netzen und unabhängig von der Vorwahl können die Rufnummern in bestimmten Netzen von Discotel angesiedelt sein.

Klarmobil Netz – Flatrates, Handytarife und das Kleingedruckte im Überblick

Klarmobil Netz – Flatrates, Handytarife und das Klarmobil Netz im Überblick – Klarmobil ist mittlerweile einer der bekanntesten Discounter im Deutschland und bietet eine breite Palette. Neben Prepaidkarten und Handytarife ohne Laufzeit gibt es auch Flatrates und Surfsticks. Darüber hinaus bietet Klarmobil drei verschiedene Netze, wobei viele Tarife nicht eindeutig einem Netz zuzuordnen sind.

Ende 2018 gibt es eine Änderung in diesem Zusammenhang. Klarmobil hat die Anzahl der Tarife und Allnet Flat deutlich zusammen geschrumpft und damit sinkt die Komplexität bei der Tarifauswahl, die bestehenden Tarife in den jeweiligen Netzen können aber natürlich weiter genutzt werden.

Klarmobil ist dabei selbst kein Netzbetreiber sondern nutzt die Netze anderer Anbieter. Daher ist das Unternehmen auf die Qualität und den Ausbau von andere Unternehmen angewiesen und hat selbst nur einen eher geringen Einfluss auf die Netzverfügbarkeit und die Netzqualität. Weitere Details dazu gibt es bei inside-sim.de

Die aktuellen Handytarife bei Klarmobil

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Klarmobil Smartphone Flat 500
Klarmobil Smartphone Flat 500
4.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1000
Klarmobil Smartphone Flat 1000
7.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1500
Klarmobil Smartphone Flat 1500
9.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 5GB
Klarmobil Allnet Flat 5GB
9.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 10GB
Klarmobil Allnet Flat 10GB
14.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (10000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 20GB
Klarmobil Allnet Flat 20GB
19.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
24 zum
Anbieter


 Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Tipp: So findet man das Klarmobil Netz 2021 heraus

Klarmobil hat mittlerweile bei fast allen Tarifen den genauen Netzpartner entfernt und spricht auch in den Tarif-Details nur noch vom D-Netz, das die Tarife nutzen. Man muss daher zu einem Trick greifen um herauszufinden, welches Handynetz genutzt wird. Das geht über die LTE Geschwindigkeiten:

Auf diese Weise sieht man anhand des Speed direkt in der Übersicht, welches Netz die jeweiligen Handytarife des Unternehmens nutzen.

Ein weiterer Weg, den es derzeit gibt, ist das Produktinformationsblatt. Dort wird das Netz des jeweiligen Tarifes in der Bezeichnung genannt. Allerdings ist nicht sicher, wie lange es diese Bezeichnung geben wird.

Klarmobil Produktinfoblatt zu jedem Tarif mit Netzbezeichnung

5G bei Klarmobil

Klarmobil bietet derzeit in keinem der angebotenen Handynetze 5G Verbindungen an. Unabhängig vom jeweiligen Netzpartner gibt es bei Klarmobil also derzeit noch keine 5G Tarife und Allnet Flat und es ist auch nicht bekannt, wann dieses Technikupgrade bei Klarmobil zur Verfügung stehen könnte. Das wird auch sehr davon abhängen, wann die Netzbetreiber 5G für die Drittanbieter freigeben und das könnte noch etwas dauern.

Handy Netz der Klarmobil Allnet Spar Flat

Die Allnet Spar Flatrate von Klarmobil ist eine komplette Gesprächsflatrate und bietet kostenlose Gespräche in alle deutschen Netze. Dazu gibt es eine Internet Flatrate. Mittlerweile gibt es gleiche 3 solche Flatrates, weil die Anbieter immer mehr auf Allnet Flat setzen und andere Tarife kaum noch angeboten werden. 5G gibt es leider nach wie vor bei Klarmobil nicht, aber man kann die Tarife mittlerweile auch als eSIM bekommen und das Datenvolumen wurde deutlich erhöht.

Die Flatrate hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Man kann sie auch ohne Laufzeit bestellen, dann kostet die Flat ab 5 Euro monatlich mehr. Wer sich sicher ist, die Flat über längere Zeit zu nutzen sollte daher zur Laufzeitvariante greifen, für alle die nur testen wollen ist die Flat ohne Laufzeit eher zu empfehlen.

Die Allnet Flat ist für alle Nutzer interessant, die monatlich mehr als 200 Minuten telefonieren und ab und an auch ins Internet gehen wollen. Es gibt die Karte sowohl als eSIM. Micro- als auch als Nano-Simkarte, damit können auch Kunden mit einem iPhone oder Huawei diese Flat nutzen. LTE ist mittlerweile bei der Allnet Flat standardmäßig mit dabei, allerdings gibt es kein LTE max. Gegen Aufpreis kann die Geschwindigkeit auf bis zu 50MBit/s erhöht werden. Mehr Speed ist aber auch gegen Zuzahlung nicht möglich. Moderne Handys wie das neuste Samsung oder das iPhone (neuste Geräte wie das iPhone unterstützen 5G und sollen dennoch billiger werden) sind damit deutlich unterfordert.

Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Das Handy Netz des Klarmobil Spar-Tarif (nicht mehr aktiv)

Der Klarmobil Spar Tarif dürfte der bekannteste Tarif von Klarmobil sein und ist rein reiner Discounter Tarif ohne Grundgebühr oder einen Mindestumsatz. Es gibt den Tarif allerdings in verschiedenen Netzen. Man erkennt an der Vorwahl, welches Netz genutzt wird, wenn man den Tarif bestellt (ausgenommen bei der Portierung einer alten Rufnummer)

Derzeit telefoniert man mit dem Klarmobil Spar Tarif für 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze. SMS kosten in dieser Variante ebenfalls nur 9 Cent. Die Karten werden auch als Nano-Simkarten angeboten und eignen sich daher auf für iPhones.

Was man beachten sollte: Der Tarif hat eine Gering-Nutzungsgebühr. Kunden, die innerhalb der letzte 3 Monate weniger als 6 Euro Umsatz gemacht haben, zahlen monatlich eine Gebühr von einem Euro. Der Spar Tarif eignet sich damit nicht als Schubladenvertrag.

Der Klarmobil Spar Tarif ist KEIN Prepaid Tarif. Die Abrechnung erfolgt per monatlicher Lastschrift.

Klarmobil Internet Flat und Klarmobil Surfstick .

Klarmobil bietet neben den Handytarifen auch Flatrates für den mobilen Internet-Zugang an. Die Flatrates haben ebenfalls keine Laufzeit und keine Grundgebühr und sind im Netz von Vodafone angesiedelt. Sie können wahlweise mit einem Surfstick bestellt werden, es gibt sie aber auch ohne Stick. Zur Auswahl stehen dabei folgende Flatrates:

  • Klarmobil Internet Flat 5GB – 5.99 Euro monatlich für 5GB Datenvolumen mit LTE21,6
  • Klarmobil Internet Flat 10GB – 11.99 Euro monatlich für 10GB Datenvolumen mit LTE21,6

Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Klarmobil Prepaid-Karte

Die Klarmobil Prepaidkarte ist derzeit nicht über das Internet zu bestellen sondern nur in Geschäften erhältlich. Sie nutzt das Netz der Telekom oder von Vodafone (auf die Vorwahl achten) und bietet einen reinen 9 Cent Tarif. Mehr Details und einen Vergleich zu den Klarmobil Prepaid Tarifen gibt es bei www.prepaidtarife-24.de

Klarmobil Netz nach Vertragsabschluss prüfen

Für Kunden von Klarmobil ist es nicht immer eindeutig festzustellen, welches Netz ihre Karte eigentlich nutzt. Hatte Klarmobil anfangs noch ausschließlich Karten im Netz der Telekom (D1) vergeben, so arbeitet der Discount-Anbieter mittlerweile auch eng mit O2 und Vodafone (D2) zusammen und vergibt deshalb Karten in drei verschiedenen Netzen. Lediglich BASE bzw. Eplus Karten werden nicht angeboten zumindest in diesem Punkt können die Kunden des Discounters derzeit sicher sein.

Wer auf der Suche nach der Frage nach seinem Netz in die FAQ von Klarmobil schaut, findet dazu eine recht allgemeine Erklärung. Dort ist zu lesen:

Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet das klarmobil-Netz mit unterschiedlichen Technologiepartnern (Telekom Deutschland GmbH, Vodafone Deutschland und O2 Germany) zusammen.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten festzustellen, welches Netz man als Klarmobilkunde nutzt. Wer eine neue Karte bestellt, kann an der Vorwahl ablesen, welches Netz sie haben wird. Karten mit der Vorwahl 0176 nutzen beispielsweise das Netz von O2, Karten mit der 0151 das D-Netz, die 0172 ist Vodafone zugewiesen. Das gilt aber nur bei Neubestellungen: Wer seine Rufnummer von einem anderen Anbieter zu Klarmobil mitgebracht hat oder bei der Bestellung mitbringen wird, kann so leider keinen Rückschluss mehr auf sein Netz ziehen.

Man kann im Online-Bereich allerdings recht einfach das eigene Netz abfragen. Der entsprechende Netzbetreiber wird unter Service => SIM-Karte => Technologiepartner angezeigt. Dort finden sich dann auch die korrekten Einstellungen zum entsprechenden Netzbetreiber.

Bei den meisten Bestellungen vergibt Klarmobil mittlerweile O2-Nummern. Es hilft aber auch darauf zu achten, welchen Tarife man genau bestellt. Dann Klarmobil vergibt seine Rufnummern auch je nach Tarif: Die Klarmobil Datentarife wie die Internet Flat 500, 1000 und 5000 nutzen das Netz von Vodafone, die Flat 200 stattdessen D1. Karten im Netz der Telekom hat der Community Tarif von Klarmobil (2 Cent pro Gesprächsminute zu anderen Kunden von Klarmobil, 12 Cent pro Minute in alle anderen Netze), der Handy-Spar-Tarif (9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze) das Netz von O2. Auch die Allnet-Flatrate von Klarmobil nutzt immer das O2-Netz. Wer sich für einen dieser Tarife entscheidet, kann also sicher sein, das passende Netz zu bekommen.

Eine sichere Möglichkeit, um festzustellen, welches Netz die eigene Karte nutzt (vor allem nach einer Portierung zu Klarmobil) ist der Onlineservicebereich. Dort kann man sich direkt ansehen, welcher der drei Vertriebspartner (O2, Telekom oder Vodafone) das Netz für die eigene Karte bereitstellt.

Klarmobil Erfahrungen

Es gibt derzeit im Internet eine ganze Reihe von Beiträgen zum Thema Klarmobil Erfahrungen. Diese fallen unterschiedlich aus, je nachdem welches Netz der Kunde bekommen hat und ob das mit seinen Wünschen übereingestimmt hat. Einige exemplarische Testberichte rund um Klarmobil haben wir hier zusammengefasst:

Die Auswahl ist natürlich nicht umfassend sondern stellt nur einen kleinen Teil der Erfahrungen dar, die es mit Klarmobil im Netz gibt. Die Freenet Mobile Tarife werden beispielsweise ebenso über Klarmobil realisiert und auch die Crash Deals.

Tipp: Laut Hotline ist es übrigens möglich, seine Karten auf ausdrücklichen Wunsch in ein anderes Netz verlegen zu lassen. Wer also nicht das Netz bekommen hat, das er gern haben wollte, sollte sich mit Klarmobil in Verbindung setzen und um eine Verlegung bitten.

Welches Netz nutzt Preis24.de – welche Netzqualität bekommt man?

Das Netz von Preis24.de – Preis24.de macht im Fernsehen, Radio und auch im Internet häufig Werbung mit Handytarife, die es inklusive aktueller Smartphones gibt. Dabei gibt es in der Regel einen Monatspreis der sowohl den Tarif als auch das Handy umfasst. Preis24.de betreibt dabei kein eigenes Netz und es gibt damit auch ein Preis 24 Netz in Deutschland, sondern nutzt Tarife und Flatrates anderer Anbieter und anderen Provider um eigene Handybundles zu schnüren. In den AGB des Unternehmens heißt es dazu:

Die Preis24.de GmbH stellt als Vermittler unverbindliche Informationen über Tarife für Kunden bereit. Der Kunde wird nicht zum Kauf eines bestimmten Produktes aufgefordert. Der Kunde hat die Möglichkeit aus einer Auswahl an Produkten zu wählen, wobei er zu jedem Zeitpunkt frei ist, anhand der zur Verfügung stehenden unverbindlichen Informationen eine Entscheidung zu treffen.

In ihrer Funktion als Vermittler tritt die Preis24.de GmbH nicht als Anbieter von Diensten auf. Der Vertragsschluss des Kunden kommt stets mit dem ausgewählten Anbieter zustande. Die Preis24.de GmbH hat keinen Einfluss auf das Zustandekommen beziehungsweise Nichtzustandekommen eines solchen Vertrags.

Das Unternehmen bietet also weder ein eigenes Handy-Netz noch eigene Tarife an. Stattdessen arbeiten man mit allen großen Anbietern auf dem deutschen Mobilfunk-Markt zusammen, um Tarife und Angebote zu realisieren.

Die Auswahl an Handy-Netzen bei Preis24.de

In der Regel stehen die Angebote von Preis24.de daher in verschiedenen Handynetzen zur Verfügung. Je nach gewählten Gerät kann man sich zwischen drei bis vier Mobilfunk-Netzen und mehreren Anbietern entscheiden. Zur Auswahl stehen neben den verschiedenen Netzen auch unterschiedliche Anbieter. Wer beispielsweise nach einem Tarif im Netz von O2 sucht, findet dieses Netz sowohl direkt bei O2 als auch bei Discountern wie DeutschlandSIM. Gleiches gilt auch für das Vodafone-Netz: hier kann man die Tarife direkt bei Vodafone bekommen oder über andere Provider wie 1&1. Im Menü findet man bei Check24 derzeit folgende Provider aufgeführt:

Dazu gibt es auch noch weitere Anbieter und Angebote. Das macht für Kunden die Auswahl nicht ganz einfach, da man nicht nur bei einem Anbieter nach dem Netz schauen muss sondern bei unterschiedlichen Discountern. In den FAQ von Preis24.de sind die Netze daher auch nach Anbieter sortiert. So heißt es beispielsweise zu Simfinity:

Mit simfinity telefonieren Sie im Telefónica o2-Netz.

Und bei WhatsApp Sim ist aufgeführt:

Was bedeuten eigentlich die zwei Netze?

Mehr 3G dank zwei Netzen: Jetzt profitierst du erstmals von der Stärke von Telefónica o2 und E-Plus. Denn für eine bessere 3G-Netzabdeckung wurden ab Mitte April alle Kunden im E-Plus und Telefónica o2-Netz für beide 3G-Netze freigeschaltet. Ganz automatisch. Du telefonierst und surfst mit der WhatsApp SIM automatisch in beiden Netzen und genießt somit eine viel größere Leistung als zuvor in nur einem Netz.

So ganz eindeutig sind die FAQ in diesem Bereich aber auch nicht, denn durch das National Roaming hat auch Simfinity zwei Netze und kann auch das Eplus Netz mit nutzen (genau wie WhatsApp SIM). Es wird hier also nicht korrekt kommuniziert und man sollte sich besser nochmal direkt auf der Webseite des jeweiligen Anbieters informieren, welche Netzqualität und Netzabdeckung zu erwarten ist. Dazu kann man auch auf den Netzausbaukarten der Netzbetreiber direkt prüfen, welcher Ausbaustand vor Ort vorhanden ist:

Wichtig: Die Karten zeigen immer den maximalen Netzausbau. In der Praxis werden diese maximalen Werte aber nur sehr selten erreicht. Meistens lässt die Auslastung der Netze dies nicht zu. Dazu kann es auch sein, dass das Handy so schnelle Geschwindigkeiten gar nicht unterstützt.

5G bei Preis24

Die Nutzung von 5G hängt bei Preis24 immer von jeweiligen Anbieter ab. Die Platztform bietet bereits 5G Tarife an, beispielsweise können die Telekom MagentaMobil Tarife das 5G Netz mit nutzen. Allerdings werden auch noch teilweise ältere Tarifgenerationen ohne 5G angeboten. Vodafone bietet beispielsweise selbst bereits diese Technik an, die Vodafone Tarife bei Preis24 dagegen noch nicht.

Generell gilt: ist 5G in den Tarifdetails mit erwähnt, kann man diese Technik auch nutzen. Fall es dort keinen Hinweis auf 5G gibt, ist es ein reiner LTE Tarif.

Die Wahl des richtigen Netzes bei Preis24.de

Bei der Wahl des richtigen Netzes sollte man dabei nicht nur darauf achten, das passende Netz zu wählen sondern auch den Provider, den man haben möchte, denn es gibt große Unterschiede bei den Preisen und Leistungen selbst im gleichen Netz. Häufig bekommt man bei den originalen Netzbetreibern die Geräte deutlich billiger, dafür sind die Tarife etwas teurer oder bieten weniger Leistung. Umgekehrt zahlt man bei den Providern oft mehr für das Smartphone, Gespräche, SMS und auch der Internet-Zugang sind dafür etwas preiswerter. Die Wahl des richtigen Netzes aber auch des passenden Discounters kann hier also durchaus entscheidend dafür sein, ob sich ein Tarif lohnt oder nicht.

Da Preis24.de kein eigenes Netz anbietet ist das Unternehmen darauf angewiesen, dass die Betreiber den Ausbau des Netzes voran treiben. Netzstörungen oder Ausfälle liegen daher nicht im Einflussbereich von Preis24 und das Unternehmen kann auch wenig machen außer eventuelle Meldungen weiter zu leiten. Das sollte aber nur in absoluten Ausnahmefällen ein Problem sein.

Beim Ranking liegt derzeit in den meisten Netztest das Telekom Netz vor. Auf dem zweiten Platz liegt Vodafone und Platz 3 (also den letzten Platz) hat das mittlerweile gemeinsame Handy-Netz von O2 und Eplus. Durch die Zusammenschaltung der beiden Anbieter konnte sich dieses Netz zwar verbessern, es reicht aber bisher trotzdem nicht, um an Vodafone oder sogar der Telekom vorbei zu ziehen. Besonders im LTE Bereich gibt es hier noch deutliche Schwächen bei O2.

LTE ist auch ein wichtiges Merkmal bei der Entscheidung für oder gegen ein Netz. Die Unterschiede hängen dabei aber nicht nur vom Netz ab, sondern auch vom Anbieter. Wir haben hier versucht, den aktuellen Stand zusammen zu fassen.

  • Telekom: LTE bis 300Mbit/s
  • Vodafone: LTE bis 500Mbit/s
  • O2: LTE bis 225Mbit/s
  • BASE: LTE bis 21,6Mbit/s
  • Smartmobil: LTE bis 50MBit/s
  • Simfinity: LTE bis 21,6Mbit/s
  • Otelo: kein LTE
  • Congstar: kein LTE

Das sind aber nur die maximalen Werte des Netzes. Je nach Tarif können diese abweichen. So heißt es bei den Telekom Tarifen derzeit:

Mobiles Internet: Surfen mit max. 150,0 Mbit/s bis 1.000 MB/Abrechnungsmonat, danach kostenfrei weitersurfen mit max. 64,00 kbit/s; gilt nur für paketvermittelte nationale Datenverbindungen, keine Sprach- (Voice over IP), Videotelefonie- (Video over IP) und Peer-to-Peer-Dienste. Nationale Standard-SMS enthalten.

Obwohl das Netz mehr Speed hergeben würde, sind die maximalen Geschwindigkeiten auf 150Mbit/s reduziert. Man sollte daher auf jeden Fall im Kleingedruckten des Tarifes nachlesen, ob LTE möglich ist oder nicht und auch, welche LTE Geschwindigkeiten geboten werden. Sonst kann es passieren, dass man zwar einen Tarif in einem Netz mit gutem LTE Ausbau hat, die LTE Netzqualität aber gar nicht oder nur eingeschränkt nutzen kann.  Im Zweifel gelten dabei immer die Angaben des Anbieters des Tarifes selbst und nicht die von Preis24.de.

Die 5G Tarife von Vodafone und der Telekom

Sowohl bei Vodafone und auch der Telekom gibt es mittlerweile die ersten 5G Angebote. Die originalen Tarife beider Unternehmen bieten ab September 2019 5G an – bei beiden Netzbetreibern ohne Aufpreis. Sobald diese Tarife bei Preis24 zur Verfügung stehen, kann man auch über Preis24 5G Tarife bekommen.

O2 Netz – Steckbrief: Ausbaustand, Netztests, Erfahrungen und Netzqualität

O2 Netz – Steckbrief: Ausbaustand, Netztests, Erfahrungen und Netzqualität – Das O2 Netz ist eines der beiden E-Netz in Deutschland und wird von der O₂ Germany (mittlerweile ein Tochterunternehmen der Telefonica) betrieben. O2 bieten neben dem normalen Mobilfunk-Netz mittlerweile auch LTE als Datenstandard an, wobei der Ausbau im LTE Bereich noch nicht so weit fortgeschritten ist wie bei den LTE Netzen der Telekom und von Vodafone. Neben O2 bieten auch einige Discounter wie Fonic, LIDL oder Tchibo Tarife und Handy-Verträge in diesem Netz an. Dazu gibt es in diesem Netz auch die Drillisch Discounter: WinSIM, Simply, Smartmobil und einige mehr nutzen ebenfalls das O2 Netz und haben sogar Zugriff auf das LTE Netz von O2. Daneben nutzen aber auch andere Anbieter (teilweise) das O2 Netz. Beispielsweise haben Klarmobil und auch 1&1 Tarife in diesem Netz.

Der aktuelle Netzausbau im O2 Netz

O2 zeigt den Ausbaustand des Netzausbaus auf einer eigenen Karte an. Dort kann man ablesen, welche Techniken vor Ort verfügbar sind. Die Karte gibt es hier:

Der Stand ist allerdings rein theoretisch, in welcher Qualität Empfang und Internet-Geschwindigkeit direkt vor Ort verfügbar sind, lässt sich daran leider nicht ablesen. Der Empfang hängt auch sehr vom Standort ab und kann zwischen Indoor- und Outdoor Standorten deutlich schwanken. Prinzipiell findet man aber auf der Karte die maximalen Geschwindigkeiten des O2 Netzes vor Ort. Ob man sie wirklich erreicht, hängt aber neben dem Handy und dem Tarif auch von der aktuellen Auslastung des Netzes ab. Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier*.

Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Stand des Netzausbaus:

In den vergangenen Wochen hat O2 sein 5G-Netz kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile funkt das 5G-Netz in über 30 deutschen Städten* mit rund 1.000 5G-Antennen. Dabei nutzt O2 aktuell ausschließlich die leistungsfähigste 5G-Variante im Frequenzbereich um 3,6 GHz, um seinen Kunden größtmögliche Kapazitäten zu bieten und gleichzeitig die Voraussetzung zur Nutzung echter 5G-Anwendungen zu schaffen. O2 wird 2021 rund 6.000 5G-Antennen im Frequenzbereich um 3,6 GHz errichten. Hinzu kommen mehrere Tausend weitere 5G-Stationen über 700 MHz und 1800 MHz. Während bei 1800 MHz die im deutschen Markt übliche „Dynamic Spectrum Sharing“ (DSS)-Technologie genutzt wird, die parallel 4G und 5G aussendet, verwendet O2 bei 700 MHz reines 5G. Damit bringt der Anbieter 5G New Radio noch besser in die Fläche.

Mittlerweile bietet O2 auch bereits 5G Netzbereiche, allerdings ist der Ausbau im Vergleich zu den beiden anderen Netzbetreibern noch eher gering. In den D-Netzen bekommt man also an mehr Standorten 5G, aber vor allem in den Großstädten kann auch bei O2 5G bereits eine echte Alternative sein. Allerdings bietet bisher nur O2 selbst 5G Handytarife – bei den Drittanbietern und Prepaid Discountern im O2 Netz gibt es diese Technik bisher noch nicht.

Netztest: die aktuellen Ergebnisse

Die Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich testen regelmäßig die Netze der Betreiber auf deren Leistungsfähigkeit und stellen ein Ranking zusammen. Die Ergebnisse der letzten Netztests haben wir hier zusammen gestellt, mehr Details gibt es in unserem Artikel zum O2 Netztest:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Der neuste Test aus dem Sommer 2019 kommt von der Stiftung Warentest. Dort hatte man die drei verbliebenen deutschen Netze (nach der Fusion von O2 und Eplus) einem Tes unterzogen. Das O2 Netz kam dabei auf den dritten Platz nach der Telekom und Vodafone. Besonders bei LTE außerhalb der Städte gab es bei O2 Probleme. Die Tester schreiben dazu:

Das Stadt-Land-Gefälle bei O2 spüren Nutzer zum Beispiel, wenn sie Webseiten laden wollen: Während in Städten auch im O2-Netz fast alle Surf-Versuche erfolg­reich waren, scheiterten die Prüfer außer­halb von Städten bei mehr als zehn von hundert Versuchen. Bei der Telekom hingegen lief auch auf dem Land weniger als ein Prozent der Surf-Versuche ins Leere.

Wichtigster Grund für die Land-Funk­schwäche von O2 ist, dass der Anbieter den Konkurrenten beim Ausbau mit der modernen Funk­technik LTE deutlich hinterherhinkt. Zwar haben alle drei Netze seit dem Test 2015 spür­bar an LTE-Kapazität zugelegt (siehe Grafik), aber die Abstände zwischen ihnen sind fast gleich geblieben. Im O2-Netz liefen bei den aktuellen Messungen außer­halb von Städten nicht viel mehr als die Hälfte der Verbindungen über LTE; in Städten schaffte der Anbieter immerhin 90 Prozent

Insgesamt ist das also gerade im LTE Bereich keine gute Empfehlung. Wer wirklich viel surfen will und nicht in einem Ballungsgebiet wohnt, ist wahrscheinlich mit Vodafone oder der Telekom besser beraten. Vergleichbare Ergebnisse zu O2 findet man auch auf anderen Portalen. Insgesamt bietet O2 im LTE Bereich die geringsten Geschwindigkeiten. Die Tarife des Unternehmens erreichen im besten Falle 225Mbit/s. Bei Vodafone liegt der Speed bei 500Mbit/s und damit etwa doppelt so hoch. Dazu werden diese Geschwindigkeiten nur selten erreicht, in der Regel surfen die Verbraucher im O2 Netz deutlich langsamer als es die maximalen Werte erwarten ließen. Das wird auch immer wieder von den Nutzer kritisiert (und auch die schlechte Netzabdeckung). Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier.

Freikarten im O2 Netz

Wer direkt das Netz von O2 vor Ort testen möchte, kann dazu Freikarten nutzen, die es im O2 Netz sowohl von O2 selbst als auch von Netzclub gibt. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man einen Handyvertrag bei O2 nutzen will, der eine lange Laufzeit hat. Die Karten sind kostenfrei und eignen sich gut um herauszufinden, wie gut der Empfang wirklich ist. Die O2 Freikarte hat dabei den Vorteil, dass man LTE mit vollem Speed nutzen kann. Auf diese Weise lässt sich auch seh gut ermitteln, welche maximalen Geschwindigkeiten man bei den originalen O2 Tarifen erwarten kann. Netzclub surft mit maximal 21,6Mbit/s – hier ist es nicht möglich, Aussagen über die maximalen Geschwindigkeiten im Netz zu trennen:

Mittlerweile gibt es auch einen weiteren Anbieter: Simquadrat im O2 Netz. Das Unternehmen bietet ebenfalls eine Freikarte an, setzt aber eher auf eSIM.

Einfacher geht es natürlich, wenn man direkt bei Freunden und Bekannten nach fragt, welche Erfahrungen mit dem Netz von O2 gemacht wurden. Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier.

Datenschutz im O2 Netz

Die Speicherdauer von Verbindungsdaten (Zeitpunkt, Ort, Nutzer, Empfänger und Dauer eines Gesprächs) ist ein wichtiger Faktor um zu beurteilen, ob ein Anbieter datensparsam arbeitet oder nicht.

Speicherdauer:

  • Verbindungsdaten (eingehende Verbindungen): 0 Tage
  • Verbindungsdaten (ausgehende Verbindungen) samt IMSI: 182 Tage
  • IP-Adressen UMTS-Netz: keine Rückverfolgung möglich (NAT ohne Portspeicherung)

Quelle: http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Speicherdauer

Insbesondere bei den ausgehenden Verbindungen ist die Speicherdauer von einem halben Jahr deutlich zu hoch und gerade bei Allnet-Flat Tarifen kaum zu begründen. Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier.

Vorwahlen im O2 Netz

O2 nutzt aktuell folgenden Handy Vorwahlen: 0176, 0179, 0159. Allerdings ist eine direkte Zuordnung von Vorwahl und Netz kaum noch möglich, da Rufnummern mittlerweile in alle Netze mit genommen werden können. Das bedeutet, dass es im Netz von O2 mittlerweile viele Rufnummern mit Vorwahlen gibt, die eigentlich aus anderen Handy-Netzen stammen. Gleichzeitig findet man auch in den anderen Handy-Netzen mittlerweile Telefon-Nummern, die ursprünglich bei O2 angesiedelt waren und mitgenommen wurde. Die Zuordnung ist also nicht mehr so einfach. O2 bietet unter der kostenlosen Kurzwahl 4636 die Möglichkeit abzufragen, zu welchem Netz eine Nummer aktuell gehört. Dazu reicht es eine SMS mit dem Text „NETZ Rufnummer“ an die 4636 zu schicken. Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier.

Video: Ärger mit O2

Bekannte Anbieter im O2 Netz

O2 setzt im Wettbewerb mit den anderen Anbietern sehr stark auf Discounter, die mit sehr günstigen Tarifen Kunden ins O2 Netz locken sollen. Daher findet man in diesem Netz einige der preiswertesten Anbieter im Mobilfunk-Bereich. Mit der Übernahme des Eplus Netzes sind auch einige Eplus Anbieter mit direkt ins O2 Netz gewechselt und bieten die Tarife nun als O2 Tarife an. An den Konditionen hat sich dadurch aber nichts geändert.

Ein aktueller Überblick (nicht vollständig):

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming – Der Lebensmitteldiscounter Aldi hat schon seit einiger Zeit eine eigene Handykarte auf dem deutschen Markt etabliert. Die ALDI Talk Prepaidkarte wird dabei über Medion Mobile realisiert und neben den Filialen von ALDI auch im Internet vertrieben. Das Unternehmen zeigt auf der Webseite leider nicht direkt an, welche Netz genutzt wird. In den FAQ und im Kleingedruckten gibt es dann aber einen deutlichen Hinweis auf das ALDI Talk Netz. Dort heißt es:

Mit ALDI TALK telefonieren Sie im Netz der Telefónica. Wir bieten Ihnen eine exzellente Netzabdeckung in ganz Deutschland sowie eine hervorragende Übertragungskapazität. Für mobiles Surfen bieten wir Ihnen Bandbreiten von bis zu 21.6 Mbit/s im Download und von bis zu 8.6 Mbit/s im Upload, nach Erreichen der Datenvolumengrenze bis zu 56 kbit/s im Up- und Download.

Dazu findet sich auch auf einige Seiten des Unternehmens das Eplus Logo neben dem MEDIONmobile Logo am unteren Bildschirmrand. Mittlerweile ist dieser Hinweis aber nicht mehr aktuell, da Eplus mittlerweile von O2 übernommen wurde und es an sich gar kein Eplus Netz mehr gibt. Im eigenen Blog wird das Unternehmen daher genauer und schreibt zum genutzten Mobilfunk-Netz:

ALDI TALK greift auf das Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland zurück, in dem heute das O2-Netz sowie das von der Telefónica übernommene E-Plus-Netz vereint sind. Die Netzintegration wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Das neue Netz bietet mit als 25.000 eigenen Basisstationen eine prima Netzabdeckung

Damit ist klar, dass ALDI Talk ein O2 Prepaid Discounter wie beispielsweise Simyo oder Blau.de, auch wenn das auf der Webseit noch nicht korrekt ausgeführt wird. Unabhängig vom korrekten Namen nutzt ALDI damit aber das gleiche Netz wie beispielsweise auch 1&1, Simply, PremiumSIM und Maxxim. Man bekommt mit den ALDI Prepaid Simkarten also das O2 Netz und auch die O2 Netzqualität.

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man daher auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität entspricht der des Eplus bzw. O2 Netzes vor Ort. Es gibt keine Abstriche, nur weil der Discounter kein originales Eplus Unternehmen ist. Man kann die gesamte Qualität des Eplus Netzes nutzen. Einschränkungen gibt es dagegen beim Speed. Das LTE Netz von O2 bietet mittlerweile Geschwindigkeiten bis zu 225Mbit/s an. Die originalen O2 Prepaidkarten und Tarife können diesen Speed inzwischen auch nutzen. Anders sieht es dagegen bei ALDI aus: die Prepaidkarten werden bei Geschwindigkeiten von 21,6Mbit/s limitiert. Auch wenn das Netz mehr Speed hergeben würde, surfen die Simkarten nicht schneller als 25Mbit/s (im Download). Mehr zu den Vorteilen von ALDI gibt es hier: Vorteile und Nachteile von ALDI Talk

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Allerdings ist nach wie vor der Ausbaustand von O2/Telefonica vor Ort sehr unterschiedlich. In der Regel schneidet in Netztest das O2 Netz deutlich hinter der Telekom und Vodafone ab – die Abstände werden aber geringer. So konnte O2 mit dem Netz durch einen Ausbau im LTE Bereich 2020 viele Punkte gut machen. Die Tester von Connect schreibt dazu:

Diese Leistung hat besondere Anerkennung verdient: Um fast 100 Punkte konnte sich Telefónica gegen über dem Vorjahr verbessern. Seine offensichtlich großen Anstrengungen bei Ausbau und Konsolidierung seines Netzes tragen überaus sichtbare Früchte. Und damit rücken die Münch­ner auch in greifbare Nähe der beiden höher platzierten Anbieter – das Rennen dürfte in Zukunft richtig spannend werden!

Dennoch gibt es vor allem im ländlichen Bereich auch immer wieder Probleme und macht sich auch direkt bei den Kunden bemerkbar und so findet man bei ALDI häufige Suchanfragen dieser Art:

  • aldi netz überlastet
  • aldi netz ausfall
  • aldi netz spinnt

Leider kann ALDI an der Stelle aber auch recht wenig machen, denn das Unternehmen betreibt das Netz ja nicht selbst, sondern muss sich darauf verlassen, dass O2 das Netz zuverlässig anbietet und auch regelmäßige Wartungen durchführt. Wer mit dem O2 Netz von ALDI unzufrieden ist, hat bei ALDI selbst auch keine Chance, ein anderes Netz zu bekommen, man kann dann nur zu einem anderen Anbieter wechseln.

Nationales Roaming bei ALDI Talk

In diesem Zusammenhang macht sich der Zusammenschluss von O2 und Eplus bemerkbar. Mit einer Eplus Simkarte kann man mittlerweile nicht mehr nur das Mobilfunk-Netz von Eplus nutzen, sondern auch die 3G Bereich des o2 Netzes. Das sogenannte nationale Roaming sorgt dafür, dass automatisch entweder Eplus oder O2 genutzt wird, wenn eines der Netze besser ausgebaut ist. Davon profitieren auch die Kunden von ALDI Talk. Sie können ebenfalls kostenfrei  das O2 Netz mit nutzen, falls Eplus in dem Bereich kein gutes Netz bietet. Mittlerweile sind die Netze aber fast vollständig zusammen gelegt und die ehemaligen Mobilfunk-Masten von Eplus mit in das O2 Netz integriert. Es gibt also nationales Roaming nur noch eher selten und zukünftig wird es wohl gar nicht mehr auftreten.

LTE bei ALDI Talk

LTE bei ALDI Talk war lange Zeit inoffiziell frei gegeben und man konnte mit bis zu 42,2MBit/s aktionsweise im 4G Netz von Eplus surfen. Mit der Übernahme durch O2 hat sich auch an der Stelle einige geändert. So heißt es mittlerweile zur LTE Nutzung bei den Prepaid Tarifen von ALDI Talk:

In allen ALDI TALK Tarifoptionen surfen Kunden mit bis zu 21,6 MBit/s und greifen so auch unterwegs bequem auf Videos, Songs und Webseiten zu. Die Datenübertragung via LTE ist für alle Tarifoptionen möglich.

Damit ist LTE mittlerweile ein offizieller Vertragsbestandteil und nicht mehr nur eine Sonderaktion, die jederzeit auch wieder beendet werden kann. Allerdings wurde im Zuge der Umstellung leider auch der Speed angepasst – und zwar nach unten. Man surft also nur noch mit maximal 21,6Mbit/s im 4G Netz von O2. Das ist zwar genau so schnell wie die meisten anderen Prepaid Discounter im O2 Netz, im Vergleich zur Callya Prepaidkarte oder auch zur Telekom Prepaidkarte wesentlich langsamer. In den D-Netzen bekommt man bereits Geschwindigkeiten von 500Mbit/s (Vodafone) oder 300Mbit/s (Telekom). Mit diesem Speed kann die ALDI Simkarte trotz der Freischaltung von LTE nicht mit halten. Zumindest im O2 Netz surfen aber alle Discounter mit diesem Speed – zumindest da haben die Simkarten von ALDI also keine Probleme.

5G bei ALDI Talk

Die ersten Bereiche mit 5G Netzen sind verfügbar, allerdings gibt es diese bisher nur in den Mobilfunk-Netze von Vodafone und der Telekom. O2 hat bisher noch kein eigenes 5G Netz aufgebaut und daher fehlt auch für ALDI die Technik, die ALDI Talk Prepaid Tarife mit 5G Speed surfen zu lassen. Dazu ist auch nicht klar, ob die Drittanbieter im o2 Netz 5G sofort bekommen, wenn es verfügbar ist. Man kann eher davon ausgehen, das es (vergleichbar mit der Einführung von LTE) etwas dauern wird, bis auch Prepaid Anbieter Zugriff auf das kommende 5G Netz von O2 erhalten werden.

VoLTE und WLAN Call bei ALDI Talk

Im O2 Netz sind VoLTE und WLAN Calling für Drittanbieter bereits frei geschaltet und daher bieten auch die ALDI Prepaid Sim diese Techniken an.  Man kann mit ALDI auch VoLTE nutzen und damit über das 4G/LTE Netz telefonieren. Das ist eine interessante Funktion, da die Handys so nicht mehr ins 3G Netz wechseln müssen, wenn Gespräche geführt werden sollen. In anderen Netzen gibt es diese Funktion nur bei den Premium-Tarifen.

Allerdings findet sich dazu recht wenig in den FAQ von ALDI selbst. Man muss also viel selbst heraus finden oder in den entsprechenden Foren nachfragen. Der Support von ALDI kann auch weiterhelfen, aber auch nicht in jedem Fall.

Die Support Hotline schreibt beispielsweise zum Galaxy S7 von Samsung:

Der Eintrag „WLAN-Anrufe“ wird in abhängig von der eingelegten SIM-Karte angezeigt. Wird diese nicht angezeigt, unterstützt die SIM-Karte diese Funktion nicht.

Da Ihr Samsung Galaxy S7 den Eintrag bei Einsatz einer SIM-Karte von o2 anzeigt, können wir einen Fehler diesbezüglich im Smartphone ausschließen. Die Firmware Ihres Smartphones ist auch Android 8.0 – also Oreo.

Ich bitte Sie sich noch einmal an Ihren Mobilfunkdienstanbieter zu wenden, um zu klären, ob Ihnen die Funktion zur Verfügung gestellt wird und gegebenenfalls nach einer neuen SIM-Karte zu fragen.

Zusätzliche Kosten entstehen durch diese Technik keine.

Internet-Einstellung und APN bei ALDI Talk

Die korrekten Zugangsdaten für den mobilen Internet Zugang bei der ALDI Prepaidkarte werden im Normalfall automatisch verschickt und man muss sich nicht daum kümmern. Falls es allerdings Schwierigkeiten gibt und das Internet nicht funktionieren sollte, kann man auch selbst diese Daten hinterlegen.

Für ALDI Talk lauten die korrekten Internet-Einstellungen:

  • Zugangspunkt/APN: internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Passwort: Internet oder gprs

Quelle: mobil-helden.de

Um die Einstellungen korrekt zu hinterlegen sollte man einen neuen Zugangspunkt hinterlegen (Android) oder die Einstellungen nochmal neu unter mobile Datennetzwerke eingeen (iOS):

  • Android: Einstellungen=>Mobilfunknetze => Zugangspunkte
  • iOS: Einstellungen => Allgemein => Netzwerk => Mobiles Datennetzwerk

Danach sollte das Handy neu gestartet werden, damit die Einstellungen korrekt übernommen werden.

Video: Wechsel zu ALDI Talk als Erfahrungsbericht

Gibt es ALDI Talk auch in den D-Netzen?

ALDI Talk nutzt als Netzpartner nur O2/Telefonica und daher werden keine Tarife in den D-Netzen von Telekom und Vodafone angeboten.

Wann gibt es 5G Netze bei ALDI Talk?

O2 hat angekündigt, ab dem ersten Quartal 2020 mit dem Aufbau von 5G Netzen zu beginnen. Wann aber Prepaid Discounter wie ALDI darauf zugreifen können, ist aktuell nicht bekannt und daher noch offen.

Wie kann man die Nqtzabdeckung von ALDI prüfen?

Die Netzabdeckung bei den ALDI Talk Prepaid Sim entspricht denen anderer Simkarten im Handy-Netz von O2 und daher kann man die normale O2 Netzkarte nutzen um die Abdeckung auch bei ALDI Talk zu prüfen.

Welches Netz nutzt Talkline? – Netzqualität, Abdeckung und LTE

Welches Netz nutzt Talkline? – Netzqualität, Abdeckung und LTE – Talkline ist ein Onlineshop für Handys und Tarife, egal, ob man bloß eins von beidem kaufen will oder gleich Handy und Tarif im Paket. Dabei bietet Talkline Tarife aus allen vier deutschen Netzen an, also Tarife im Netz der Telekom genauso wie im Netz von Vodafone, Eplus und O2. Welches Netz man benutzt, wenn man sich für einen Tarif bei Talkline entscheidet, hängt daher ganz davon ab, welchen Tarif man sich ausgesucht hat. Prinzipiell gesehen gibt es dabei nicht DAS Talkline Netz, sondern nur verschiedene Tarife, die in verschiedenen Netzen angeboten werden.

Das Talkline Netz

Takline arbeitet dabei sowohl mit den großen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und O2 direkt zusammen, es gibt auch auch Tarife von Klarmobil oder Freenet Mobile, die vom Discounter sind und daher selbst nur Netze mit nutzen. Mittlerweile werden auch oft Flatrates und Mobilfunk-Tarife von Mobilcom-Debitel angeboten. Dann wird natürlich auch das jeweilige Mobilcom-Debitel Netz genutzt. Für Kunden bedeutet dies zwar eine große Auswahl, aber auch, dass man sich genau informieren muss.

In der Vergangenheit hatte Talkline versucht, ein eigenes Handy-Netz aufzubauen. Das Unternehmen hatte sich im Zuge der Frequenzauktion im Jahr 2000 mit um eine der UMTS-Lizenzen beworben. Man hatte dann allerdings doch nicht an der Auktion teil genommen, sondern sich noch vor Beginn der Versteigerung zurück gezogen. Das Nachrichtenportal heise schrieb damals dazu:

Nachdem der französische Mischkonzern Vivendi Anfang Juni seine Beteiligung an der Versteigerung der UMTS-Lizenzen für die nächste Mobilfunkgeneration offiziell zurückgezogen hatte, steigt nun auch Talkline bei der UMTS-Auktion in Deutschland aus. „Es gab für uns bei den Preisen, die wir erwarten, kein sinnvolles Geschäftsmodell“, erklärte Talkline-Geschäftsführer Kim Frimer gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD).

Seit dem gab es auch keinen Versuch mehr, selbst als Netzbetreiber aktiv zu werden. Das Unternehmen nutzt stattdessen wie beschrieben die Netze anderer Betreiber mit.

TIPP: Da Talkline die Tarife der jeweiligen Netzbetreiber auch mit nutzt, steht darüber dann auch 5G zur Verfügung. Es gibt also auch bereits 5G Mobilfunk-Tarife bei Talkline, wenn man den richtigen Anbieter und den richtigen Tarif wählt. Das erkennt man dann in dem Zusatz 5G bei der Kennzeichnung der Datenflat.

So erkennt man das genutzte Netz bei Talkline

Talkline kommuniziert die Netzzugehörigkeit eines Tarifes in der Regel recht gut. Direkt in den Tarifdetails (oft auch in den Highlights) wird das Netz der Tarife mit genannt. Man sieht daher sehr gut, welches Netz ein Talkline Tarif nutzt.

Trotzdem gibt es einige Knackpunkte. Die Bedingungen sind je genutztem nach Netz höchst unterschiedlich. Das betrifft sowohl die Einschränkungen, die ein Tarif hat als auch die Geschwindigkeiten. So heißt es in einem Vodafone Tarif im Kleingedruckten:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 500 MB (+ 1,5 GB Aktion) in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Bandbreite von 42,2 Mbit/s bereit, danach wird die Bandbreite im jew. Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, DataUSB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten. Bei Aktivierung im Zeitraum von 02.06.2016 bis 31.10.2016 erhalten Sie 2000MB statt 500MB. Terminaktivierungen und Portierungen außerhalb des Aktionszeitraums sind von der Aktion ausgeschlossen!

Die Liste der Einschränkungen (VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff) ist also lang und die LTE Nutzung ist auch nicht mit inklusive, das müsste direkt im Tarif mit aufgeführt sein. So heißt es bei einem LTE Tarif der Telekom beispielsweise:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB (inkl. LTE) in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 300Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Die hohe Geschwindigkeit (300MBit/s) ist hier ein deutlicher Hinweis, dass dieser Tarif LTE nutzen kann, denn im normalen 3G Netz können diese Geschwindigkeiten nicht erreicht werden. Mit UMTS und HSDPA liegen die maximal erreichbaren Geschwindigkeiten bei 42,2MBit/s. Tarife, die schneller surfen können, nutzen in jedem Fall das LTE Netz des jeweiligen Anbieters.

Man sollte daher sehr gut nachschauen und auch im Kleingedruckten nachlesen, denn gerade beim Speed und den genutzten Netzstandards (3G, 4G) sind die Unterschiede zwischen den Tarifen sehr groß.

Die Netzqualität bei Talkline abfragen

Um zu ermitteln, wie gut das jeweilige Netz des Talkline Tarifes in der eigenen Region und vor Ort ausgebaut ist, bieten die Netzbetreiber passenden Karten an, die den Stand der Netzabdeckung zeigen und damit Rückschlüsse auf die Netzqualität ermöglichen. Die entsprechenden Karten sind hier zu finden:

Bei der Abfrage ist dabei wichtig, darauf zu achten, ob man einen 3G oder 4G Tarif nutzt. Die 4G LTE Tarife können natürlich auf das gut ausgebaute 4G Netz des entsprechenden Netzbetreibers zurück greifen und haben daher unter Umständen deutlich mehr Netzabdeckung als 3G Tarife, die maximal auf die 2G- und 3G Netzbereiche angewiesen sind und nicht vom LTE Netzausbau profitieren. Mit einem 3G Tarif sollte man daher die 4G Bereiche auf den Karten deaktivieren, nur dann bekommt man ein realistisches Bild von der Netzqualität und der Netzabdeckung, auf die man in Zweifel zurück greifen kann.

Das Netzclub Netz, die Netzabdeckung und Netzqualität

Welches Netz nutzt Netzclub und wie ist die Netzabdeckung? –  Netzclub ist ein Prepaidanbieter, der komplett auf Freikarten und Werbefinanzierung setzt. Dabei bietet Netzclub eine Simkarte, die ohne Kaufpreis und Versandkosten auskommt und damit tatsächlich eine richtige Freikarte ist. Darüber hinaus gibt es einen kostenlose Internet-Flatrate mit 200MB Volumen pro Monat, die von Anfang an kostefrei zumTtarif zur Verfügung steht. Diese Surf-Flat ist werbefinanziert. Nutzer stimmen zu, monatliche Werbe-SMS zu erhalten und im Gegenzug gibt es dann die Datenflat mit 200MB gratis dazu.

Netzclub schreibt zum Umfang dieser Werbung:

Du erhältst maximal 30 Produktwerbungen innerhalb eines Monats – es wird allerdings auch immer wieder Monate geben, in denen du seltener von netzclub kontaktiert wirst. Diese Botschaften erhältst du entweder per SMS, MMS oder E-Mail.

Kunden mir der kostenlosen Netzclub Sim berichten derzeit von etwa 4 bis 5 solcher SMS pro Monat, häufig sogar noch weniger. Man muss also keine Angst vor Werbespam zu haben, Netzclub scheint sich in dem Bereich deutlich zurück zu halten. Das muss allerdings nicht dauerhaft so bleiben, durchaus denkbar, dass Netzclub früher oder später auch wieder mehr Werbung verschickt. Die Obergrenze sind aber wirklich die vereinbarten maximal 30 Werbenachrichten pro Monat – also im Durchschnitt bekommt man selbst bei maximaler Ausnutzung nicht mehr als 1 Werbung pro Tag angezeigt.

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 wurden die Marken beider Anbieter neu strukturiert und seitdem gibt es leider auch bei Netzclub keine wirkliche Bewegung mehr. Die Online-Vermarktung des Anbieters wurde eingestellt und ein Update auf mehr Datenvolumen oder bessere Preise fand seit dem nicht mehr statt. Es ist daher wahrscheinlich sinnvoller auf andere Discounter im O2 Netz zurück zu greifen. Mit Anbieter wie Discotel, WinSIM oder Smartmobil stehen ja viele Discount-Marken zur Auswahl. Allerdings gibt es kaum Alternativen, da Netzclub der letzte Anbieter auf dem Markt ist, der eine kostenfreie bzw. werbefinanzierte 100MB Flatrate anbietet. Alle anderen Dienste dieser Art (beispielsweise bei Simyo) sind mittlerweile bereits wieder eingestellt.

Das Netzclub Netz

Bei der Suche nach dem Netz von Netzclub wird man auf der Webseite des Unternehmens leider nur schwer fündig. Es gibt kaum Hinweise auf das genutzte Netz und man muss in den AGB schauen um zu wissen, mit welchem der Netzbetreiber Netzclub zusammen arbeitet. Dort steht:

Diese AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Georg-Brauchle-Ring 23-25, 80992 München („Telefónica Germany“), und dem Kunden bei Inanspruchnahme von netzclub Prepaid-Mobilfunkdienstleistungen von Telefónica Germany („netzclub Mobilfunkdienstleistungen“).

Damit ist klar: das Netzclub Netz ist das Netz von O2. Andere Netze sind bei Netzclub aktuell nicht möglich, die Freikarte wird allein über o2 realisiert. Wer auf der Suche nach einem Tarif in einem anderen Netz ist, wird bei diesem Anbieter leider nicht fündig. Das ist schade, denn kostenlose Prepaidkarten gibt es leider nicht sehr viele auf dem deutschen Markt. Konkret heißt das auch: 100MB kostenfreies Datenvolumen mit Werbefinanzierung gibt es aktuell nur im O2 Netz – in allen anderen Netzen muss man für Datenvolumen zahlen.

HINWEIS: Nach wie vor kann Netzclub das 5G Netz von O2 nicht mit nutzen. O2 hat zwar bereits die ersten 5G Netzbereiche aktiviert, aber bisher wurden Drittanbieter noch nicht freigeschaltet (selbst die O2 Prepaidkarte nutzt nur LTE).

Durch die Fusion von Epus und O2 gibt es noch einen weiteren Vorteil, was das Netz betrifft: die Simkarten können nicht nur das O2 Netz nutzen. Sollte dessen Qualität nicht ausreichend sein, wird automatisch und kostenfrei das Eplus Netz mit genutzt. Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn du im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hast und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wählt sich dein Handy/Smartphone automatisch in das andere UMTS-Netz ein. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. netzclub Kunden surfen in diesen Gebieten bis zu 178 Mal schneller als vorher.

Zukünftig sollen beide Netze nur noch zu einem Netz zusammen geschaltet werden. Dann hat man die Eplus Funkmasten direkt mit im O2 Netz integriert und eine Umschaltung muss gar nicht mehr erfolgen. Teilweise ist dies so schon in einigen Regionen der Fall. Früher oder später wird es also nur noch ein großes O2 Netz geben, in dass dann die noch bestehenden Eplus Funkmasten eingebunden sein werden.

Leider hat sich durch diese Zusammenschaltung bei Speed recht wenig geändert. Die Simkarte von Netzclub surfen derzeit maximal mit 21,6MBit/s und auch wenn mittlerweile LTE dazu geschaltet wurde – schneller als 21,6MBit/s wird es leider nicht. Gerade die modernen Topmodelle wie das Galaxy S9 sind damit deutlich unterfordert und es ist an sich Verschwendung, wenn man eine so langsame Karte mit eine Highend-Smartphone nutzt. Leider bietet aber Netzclub nicht mehr Speed – auch gegen Aufpreis gibt es keine Möglichkeit, die Datenübertragung zu beschleunigen. Konkret: man bekommt zwar 100MB kostenfrei, aber dafür auch nicht mit dem maximalen Speed, der im Mobilfunk-Netz von O2 bereits möglich wäre.

Video: gratis Datenvolumen bei Netzclub

Netzclub Erfahrungen und Netzqualität

Die derzeit verfügbaren Netzclub Freikarten unterscheiden sich technisch nicht von normalen O2 Karten (die es ja auch als Freikarten gibt). Man kann damit also die komplette Netzqualität von O2 nutzen, lediglich im Datenbereich gibt es Einschränkungen, denn schnelles LTE lässt sich mit der Netzclub Freikarte derzeit nicht nutzen. Ansonsten gibt es keine Nachteile. Im Vergleich zu den originalen O2 Prepaid Karten (die immerhin mit 225MBit/s surfen können) sind die Netzclub Simkarten daher eher langsam und wenig konkurrenzfähig. Allerdings sind alle anderen O2 Prepaid Discounter auch nicht schneller  – im Vergleich dazu hat Netzclub also keine Nachteile.

Im Bereich der Kundenerfahrungen sind die meisten Berichte positiv. Bei einer Karte ohne Kaufpreis und Kosten ist das auch nicht weiter verwunderlich. Eine kleine Auswahl an Erfahrungsberichten gibt es hier:

Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, es gibt noch viele andere Beiträge mehr im Netz die sich mit dem Netz von Netzclub und den Erfahrungen mit dem Anbieter beschäftigen. Die genannten Beiträge und verlinkten Artikel bieten aber auf jeden Fall einen gute Überblick über den Anbieter. Auffällig ist aber auch, dass die meisten Erfahrungsberichte schon älter sind. Auch das spricht dafür, das Netzclub derzeit nicht mehr im Fokus der Vermarktung steht und andere Anbieter wahrscheinlich die bessere Alternative sind.

Falls jemand schon eigene Erfahrungen mit Netzclub gemacht hat, würden wir uns über eine Details dazu in den Kommentaren sehr freuen.

Welches Netz nutzt Sim.de – Erfahrungen und Netzqualität

Welches Netz nutzt Sim.de – Erfahrungen und Netzqualität– Mit Sim.de hat Drillisch einen weiteren Handytarife gestartet. Damit steigt die Zahl der Drillisch Discounter weiter an. Der Discounter konzentriert sich dabei in erster Linie auf LTE Tarife die es mit und ohne Handy bzw Smartphone gibt. 2017 gab es aber eine große Veränderung bei Sim.de. Das Unternehmen ist in den Fokus bei Drillisch gekommen und wurde mit extrem günstigen Allnet Flat ausgestattet. Die billigste Sim.de Flat ist mittlerweile ab 5.99 Euro zu haben und damit ist Sim.de mit einer der günstigsten Allnet Flat Anbieter auf dem deutschen Markt geworden. Allerdings wurde im gleichen Zuge auch die Laufzeit auf 24 Monate verlängert und es gibt nach wie vor eine Datenautomatik (die allerdings mittlerweile abschaltbar ist).

Die aktuellen Sim.de Allnet Flat Tarife

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Sim.de LTE All 1GB
Sim.de LTE All 1GB
5.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Sim.de LTE All 2GB
Sim.de LTE All 2GB
6.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Sim.de LTE All 4GB
Sim.de LTE All 4GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Sim.de LTE All 6GB
Sim.de LTE All 6GB
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Weitere Tarife von Drillisch findet man beispielsweise unter den Marken Smartmobil, PremiumSim oder auch Simply. Gewisse Ähnlichkeiten zwischen den Tarifen sind dabei durchaus zu finden und wahrscheinlich auch gewollt.

Welches Mobilfunk-Netz nutzt der Handytarif von Sim.de?

Bei der Suche nach dem Sim.de Netz werden Nutzer auf den Webseiten des Unternehmens sehr schnell fündig. Direkt in den Tarifdetails ist das genutzt Mobilfunk-Netz angegeben: Sim.de nutzt das Netz von O2. Damit ist das Unternehmen auf einer Linie mit den anderen Marken aus der Drillisch Unternehmensgruppe – hier wird derzeit vor allem auf das O2 Netz gesetzt.

Auch in den FAQ finden sich unter Netz sehr konkrete (wenn auch kurze) Angaben:

Bei sim.de steht Ihnen beste o2-Netzqualität zur Verfügung.

Das Unternehmen macht also erfreulicherweise kein Geheimnis aus der Netznutzung, sondern kommuniziert sehr direkt und damit kundenfreundlich, welches Handy-Netz genutzt wird. Das ist ein Vorteil, den sich andere Anbieter wie Klarmobil oder auch Freenet Mobile durchaus abschauen könnten. Weitere Details stehen direkt auf der Webseite* zur Verfügung.

Durch die Zusammenlegung der Netze von O2 und Eplus können Kunden von Sim.de aber neben dem O2 Netz auch das Mobilfunk-Netz von Eplus mit nutzen, soweit es zur Verfügung steht. Die Nutzung ist hier allerdings etwas komplexer, denn nicht alle Netzstandard stehen in allen Netze zur Verfügung.. Daher sieht die gemeinsame Netznutzung wie folgt aus:

  • 2G (GRPS, EDGE): nur O2 Netz
  • 3G (UMTS, HSDPA): O2 und Eplus Netz
  • 4G (LTE): nur O2 Netz

5G steht derzeit bei Sim.de NICHT zur Verfügung. Es ist auch nicht sicher, wann der Discounter Zugriff auf diese neuen Netzbereiche bekommt.

Die Zusammenlegung der Netze geht aber immer weiter. Früher oder später werden daher Sim.de Kunden auch das komplette O2 Netz mit nutzen können – aktuell arbeitet O2 daran, dass beide Netze in ein großen Handy-Netz integriert werden. Man kann dann also wahrscheinlich nur noch O2 anwählen, dort sind dann aber auch die Standorte von Eplus mit zu finden. In einigen Teilen von Deutschland ist diese Zusammenlegung bereits durchgeführt, in vielen anderen Bereichen gibt es aber nach wie vor beide Netze nebeneinander.

Wer sich für eine Flatrate oder einen Handytarif von Sim.de entscheidet, bekommt damit das Netz von O2 und O2-Netz Qualität. Ausnahmen gibt es lediglich im Bereich der LTE Anbindung. Der neue Tarif von Sim.de unterstützt zwar LTE, aber bei maximal 50Mbit/s wird gedrosselt auch wenn das O2 Netz eventuell noch schnellere Datenübertragung erlauben würde. Aktuell liegt die maximale Geschwindigkeit für die Datenübertragung (Download) bei 225MBit/s im O2 Netz – so schnell können die Sim.de Tarife aber auch nach dem Update nicht surfen.

Mit Sim.de bietet die Drillisch wieder einen neuen Preisbrecher Tarif, der billiger ist als die anderen Anbieter auf dem Markt. Damit macht man der Konkurrenz Druck, aber natürlich auch den eigenen Marken. Durchaus denkbar, dass dies genau das Ziel war, mit dem der Sim.de Handytarif gestartet wurde.

Die Netzqualität von O2 soll dabei 2017 weiter verbessert werden. O2 setzt dabei nach der Übernahmen von Eplus auf deutliche Synergieeffekte. O2 schreibt dazu im eigenen Blog für 2015:

Eine besondere Rolle kommt dabei der weiteren Verbesserung der Netzqualität und dem beschleunigten Ausbau unserer LTE-Kapazitäten zu. Beide Unternehmen haben in den vergangenen Jahren bereits kräftig in ihre Netze investiert. Jetzt werden wir unseren Kunden das beste Netzerlebnis bieten. Denn entscheidender als technische Messdaten ist die konkrete Erfahrung der Nutzer beim Konsumieren digitaler Inhalte, sei es beim Streaming oder bei der intensiven Verwendung von sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten. Hier wollen wir ganz vorne sein. Bereits in diesem Jahr werden wir unseren Kunden erste Vorteile aus der Integration der Netze bieten können. Und durch die Fusion haben wir die Mittel, um in den beschleunigten Ausbau unserer LTE-Kapazitäten zu investieren.

Wie genau sich das auf die Netze auswirken wird ist aber noch nicht sicher. Weitere Details stehen direkt auf der Webseite* zur Verfügung.

Die Erfahrungen mit Sim.de

Da Sim.de gerade erst gestartet wurde, gibt es noch keine wirklichen Erfahrungswerte mit diesem Anbieter. Prinzipiell sollte man aber prüfen, wie die O2 Netzabdeckung vor Ort* ist, das sagt einiges darüber aus, wie gut oder schlecht der Tarif funktionieren wird. Im Zweifel kann man auch mit einer O2 Freikarte (hier) prüfen wie die Netzabdeckung ist.

Da die Tarife noch recht neu sind, gibt es derzeit natürlich noch keine wirklichen Erfahrungen mit dem Tarif. Das dürfte sich aber ändern, denn man kann davon ausgehen, das viele Nutzer gerne den sehr günstigen Preis von 5.99 Euro für die Flat mitnehmen werden und sich die Zahl der Sim.de Nutzer damit deutlich erhöht. Dann gibt es sicher auch mehr Erfahrungsberichte im Internet, auf denen man aufbauen kann. Wer bereits Erfahrungen mit Sim.de gemacht hat kann diese gerne in den Kommentaren veröffentlichen. Weitere Details stehen direkt auf der Webseite* zur Verfügung.

Video: Netzqualität und Netzabdeckung online vergleichen

PremiumSIM Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung

PSIM LTE 2000
PremiumSIM Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung – PremiumSIM ist einer der Anbieter aus der Drillisch Unternehmensgruppe und spielt seit Ende 2016 eine zunehmend größere Rolle in der Unternehmenspolitik von Drillisch. Das bemerkt man vor allem daran, dass immer mehr Aktionen durch das Unternehmen durchgeführt werden und die Tarife und Allnet Flat mittlerweile sehr preiswert zu haben sind. Je nachdem, welche Sonderaktion gerade aktuell ist, gibt es so die 2GB oder auch 3GB Datenflatrate zum Preis von teilweise unter 10 Euro. Dabei setzt das Unternehmen konsequent auf Handytarife mit kurzer Laufzeit – die angebotenen Handy Flatrates haben alle eine Laufzeit von nur einem Monat und können daher auch relativ kurzfristig wieder gekündigt werden. Mittlerweile bietet PremiumSIM zu allen Tarifen wahlweise auch Handys und Smartphones mit dazu. Wer also nicht nur eine Simkarte braucht, findet bei PremiumSIM ebenfalls passende Angebote.

Die aktuellen Tarife bei PremiumSIM

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
PremiumSIM LTE S
PremiumSIM LTE S
5.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

PremiumSIM LTE 4XL
PremiumSIM LTE 4XL
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Den kompletten Tarifüberblick gibt es direkt bei allnetflat-24.de

Welches Netz nutzt PremiumSIM?

Die Frage nach dem Handy Netz von PremiumSIM wird auf der Webseite des Unternehmens sehr gut und transparent beantwortet. Direkt unter den Tarifen schreibt dazu Unternehmen von „bester o2-Netz Qualität“, die mit PremiumSIM zur Verfügung steht und damit ist klar, dass PremiumSIM die Tarife im Handy-Netz von O2 anbietet. Es gibt an der Stelle auch keine weiteren Netze, die Angebote werden ausschließlich im O2 Netz realisiert. Andere Anbieter (beispielsweise Klarmobil, Freenetmobile oder auch Callmobile) machen es Kunden deutlich schwerer, heraus zu finden, welches Netz die jeweiligen PremiumSIM Tarife nutzen.

HINWEIS: Derzeit gibt es noch keine 5G Netze bei PremiumSIM. Es ist auch nicht sicher, wann es diese Technik beim Discounter geben wird. Wer 5G Tarife nutzen will, muss derzeit also zu anderen Anbietern greifen. Mehr dazu: 5G Netze und Technik | 5G testen – kostenlos

Durch den Zusammenschluss mit Eplus gibt es an dieser Stelle aber noch eine Besonderheit: PremiumSIM Kunden können wie alle O2 Kunden auch auf das Eplus Netz zugreifen. Dies wird über das sogenannte National Roaming realisiert. Das Unternehmen schreibt dazu:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden.

Die Umschaltung zwischen den Netzen erfolgt dabei automatisch, man muss als Kunden also nicht selbst aktiv werden. Es sind dafür auch keine weiteren Einstellungen notwendig und es entstehen auch keine zusätzlichen Kosten, wenn man das O2 Netz mit nutzt.

Die Netzabdeckung und die Netzqualität von O2 kann man auf der Ausbaukarte des Unternehmens ablesen. Diese ist hier zu finden: O2 Netzausbaukarte. Dort findet man auch die Angaben, ob das LTE Netz bei O2 in der eigenen Region bereits ausgebaut ist. Prinzpiell können die PremiumSIM Tarife das LTE Netz von O2 mit nutzen. Der maximal Speed beträgt allerdings nur 50MBit/s. Das ist schneller, als wenn man mir 3G surfen würde, bei anderen O2 Tarifen sind aber mittlerweile bereits 225MBit/s als maximal Geschwindigkeit möglich und das ist dann doch ein deutlicher Unterschied im Vergleich zu PremiumSIM. Sollte kein LTE Netz vorhanden sein, werden automatisch die 2G oder 3G Netze genutzt. PremiumSIM schreibt in den FAQ dazu:

Wenn das LTE-Netz nicht verfügbar ist, sind Datenverbindungen im UMTS- oder GPRS-Netz möglich. Im UMTS- oder GPRS-Netz sind Datenverbindungen mit der Maximalgeschwindigkeit des jeweiligen Netzes möglich, maximal jedoch mit der Geschwindigkeit, die im LTE-Netz erreicht werden kann.

Hinweis: Das Endgerät sucht sich die nächste Netztechnik, wenn im Endgerät automatischer Netzmodus, unter Einstellung, mobile Daten eingeschaltet ist.

Man hat also auch ohne LTE Zugang durchaus die Möglichkeit, im mobilen Internet zu surfen. Allerdings kann es dann durchaus sein, das die Geschwindigkeiten deutlich langsamer ausfallen als mit LTE und bei weitem nicht an die 50Mbit/s, die maximal möglich wären, heran kommen. Vor einer Entscheidung für die Tarife von PremiumSIM kann es sich also durchaus lohnen zu prüfen, wie gut das O2 Netz vor Ort ausgebaut ist und welche Geschwindigkeiten man erwarten kann. Die weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei PremiumSIM*.

Ein negativer Punkt: die Datenautomatik

PremiumSIM nutzt – wie viele Anbieter im O2 Netz – zu den Tarifen eine sogenannte Datenautomatik, die bereits beim Start aktiviert ist und sich derzeit auch nicht mehr abschalten lässt. Damit wird automatisch zusätzlichen Datenvolumen gebucht, wenn das monatliche Inklusiv-Volumen überschritten ist. Der Discounter bietet mit 2 bzw. 3GB Volumen zwar reichlich Möglichkeiten zum Surfen, überschreitet man diese Grenzen jedoch, wird es teurer. Für 100MB mehr zahlt man dann 2 Euro und das bis zu 3 Mal pro Monat. Das Unternehmen schreibt zur Erklärung:

  • Nach Verbrauch des monatlichen Inklusiv-Volumens wird automatisch bis zu 3x pro Monat 100 MB zusätzliches Datenvolumen für jeweils nur 2 € bereitgestellt.
  • Bei jeder Erweiterung wird eine automatische SMS-Benachrichtigung versendet.
  • Nach Verbrauch der 300 MB Datenautomatik wird 1 GB Datenvolumen für nur 4,99 EUR per SMS angeboten (optionales Angebot ‚Data Snack 1 GB‘, einmalig im Monat).
  • Die Datenübertragungsgeschwindigkeit wird ab dem jeweils ausgewiesenen Datenvolumen pro Monat (bzw. nach Verbrauch des zusätzlichen Volumens der Datenautomatik und des optionalen ‚Data Snacks 1 GB‘) auf max. 16 kBit/s im Download und Upload reduziert.
  • Die Datenautomatik ist fester Tarifbestandteil.

Besonders der letzte Punkt ist wichtig, denn damit wird klar, dass sich diese Automatik nicht abschalten lässt. Man hat also über die gesamte Nutzungszeit diese Automatik aktiviert und es wird Geld abgebucht, wenn man die monatlichen Drosselgrenze überschreitet. Wer das nicht möchte, hat nur die Möglichkeit, selbst Limits im Handy zu setzen und so zu vermeiden, dass mehr Volumen genutzt wird. Die weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei PremiumSIM*.

Die APN- und Internet-Einstellungen bei PremiumSIM

Für den Zugriff auf das mobile Internet müssen die korrekten O2 Zugangsdaten im Handy bzw. Smartphone hinterlegt sein. Ohne die korrekten Daten hat man zwar Netz, kann aber in der Regel nicht mobil ins Internet gehen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Um auf das Netz zuzugreifen und eine Verbindung mit dem Internet herstellen zu können, muss ein Verbindungsprofil eingerichtet und aktiviert werden. Sie sollten auf jeden Fall die Einstellungen Ihres Endgerätes überprüfen.

In den meisten Fällen werden diese Einstellungen dabei automatisch gesetzt. Nur wenn das nicht korrekt erfolgt sein sollte, ist es sinnvll selbst aktiv zu werden und die Einstellung von PremiumSIM selbst zu setzen.

Die korrekten APN Daten lauten wie folgt:

APN (GPRS-Zugangspunkt): internet
IP-Adresse: 82.113.100.38
Proxys: deaktivieren
Port: 8080
Benutzername: leer lassen
Passwort: leer lassen
Startseite: http://wap.o2active.de
Verbindungsmodus: permanent
Übertragungsart: GPRS
Verbindungssicherheit: Aus
Authentisierungstyp: normal
Login-Modus: automatisch

Danach sollte man die Geräte neu starten, nur dann werden die APN Daten korrekt übernommen. Wenn es trotz korrekter APN Einstellungen immer noch Probleme mit dem Zugang zum mobilen Internet gibt, ist es ratsam, sich direkt an den Support das Unternehmens zu wenden und dort nachzufragen, ob eventuell Probleme vorliegen. Die weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei PremiumSIM*.

Video: PremiumSIM Tarife im Details erklärt

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2, Eplus und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife in allen vier Mobilfunknetzen Deutschlands.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze und einer 1GB Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s.

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Man bekommt Zugriff auf das O2 LTE Netz und profitiert von der Netzzusammenlegung von O2 und Eplus – kann also auch als Sparhandy Kunden aktuell die Eplus Netze mit nutzen, ohne dass dafür Kosten entstehen würden. Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy