Welches Netz nutzen Saturn und Mediamarkt bei den eigenen Prepaid Karten?

Welches Netz nutzen Saturn und Mediamarkt bei den eigenen Prepaid Karten? – Bei Saturn und Mediamarkt gibt es auch eigenen Prepaid-Angebote und diese werden durchaus auch gerne genutzt, da man sich recht einfach kaufen kann und die Nutzung auch sehr günstig ist. Für den Einsatz ist es natürlich wichtig zu wissen, welches Netz die Prepaid Sim vn Mediamarkt und Saturn haben und dies wollen wir in diesem Artikel nochmal genauer klären. Saturn scheint dabei derzeit aktiver zu sein und bietet gleich mehrere eigene Tarife an. Bei Mediamarkt findet man aktuell nur einen Smartphone Tarif als sogenanntes Starter Set, aber es kann durchaus sein, dass auch hier wieder mehr Angebote folgen werden.

Wichtig dabei: Mediamarkt und Saturn vertreiben auch Tarife von anderen Anbieter. Diese haben dann das jeweilige Netz, um diese Angebote soll es hier aber nicht gehen, sondern hier sind explizit die eigenen Saturn und Mediamarkt Tarife auf Prepaid Basis gemeint. Diese sind hier zu finden:

In den letzten Monaten wurden die Tarife aber kaum weiterentwickelt. Es gibt daher mittlerweile interessantere Angebote, beispielsweise die ALDI Sim oder die Discotel Prepaid Tarife.

Welches Netz nutzen Saturn und Mediamarkt bei den eigenen Prepaid Karten?

Direkt bei den Prepaid Tarifen findet man leider keinen Hinweis auf das genutzte Netz, aber im Kleingedruckten wird dann der Netzpartner nochmal konkret genannt und damit ist klar, welches Handy-Netz die Prepaid Angebote bei Saturn und Mediamarkt nutzen:

Netz; Vertragspartner ist die Telefónica Germany GmbH und Co. OHG (Georg-Brauchle-Ring 23-25, 80992 München), deren Allgemeine Geschäftsbedingungen unter www.mediamarkt.de/kundencenter eingesehen werden können. ** Für 3,00 € werden durch Buchung des „Refill 300“ dem Kunden 300 MB zusätzlich aufgebucht. Dadurch stehen im laufenden Monat des Smartphone Tarif Plus weitere 300 MB mit bis zu 21,6 Mbit/s erneut zur Verfügung, nach Verbrauch bis zu 64 kbit/s. Nicht genutztes Volumen kann nicht in den nächsten Abrechnungszeitraum übertragen werden.

Damit ist klar, dass die Prepaid Sim von Saturn und Mediamarkt das Mobilfunk-Netz von O2/Telefonica nutzen und damit auch diese Netzqualität haben. Damit sind die Karten auch direkte Konkurrenten zu anderen großen Prepaid Discountern, denn beispielsweise auch das Netz von ALDI Talk ist das O2 Netz und auch das Netzclub Netz und das Fonic Netz sind das O2/Telefonica Netz.

Saturn und Mediamarkt treten damit aber auch gegen eine ganze Reihe von Drillisch Discounter an. Fast alle Marke der Drillisch Unternehmensgruppe nutzen mittlerweile nur noch das O2 Netz und daher ist beispielsweise auch das PremiumSIM Netz oder das Smartmobil Netz mit dem Netz von Saturn und Mediamarkt identisch.

Leider bieten weder Saturn noch Mediamarkt die eigenen Tarife in anderen Netzen an. Wer also kein passendes O2 Netz in der eigenen Region verfügbar hat, kann diese Angebote leider nicht nutzen und müsste dann auf einen anderen Anbieter setzen.

Wichtig dabei: Mediamarkt und Saturn vertreiben auch Tarife von anderen Anbieter. Diese haben dann das jeweilige Netz, um diese Angebote soll es hier aber nicht gehen, sondern hier sind explizit die eigenen Saturn und Mediamarkt Tarife auf Prepaid Basis gemeint. Diese sind hier zu finden:

Welche Netzqualität kann man bei Saturn und Mediamarkt erwarten?

Die deutschen Handynetze werden in der Regel in regelmäßigen Abständen durch Fachzeitschriften getestet und die Ergebnisse veröffentlicht. Auf diese Weise können sich Verbraucher recht gut ein Bild davon machen, welche Netzqualität und Netzabdeckung man bei den einzelnen Netzbetreibern (Telekom, Vodafone und O2) erwarten kann. Leider schneidet O2 und das Telefonica Netz bei diesen Tests in der Regel als schlechter Anbieter ab, liegt also oft hinter Vodafone und auch der Telekom. Vor allem im Bereich LTE und den LTE Geschwindigkeiten kann das O2 Netz oft nicht mit den beiden D-Netzen mithalten. Allerdings ist für die Netzqualität vor Ort der Ausbaustand in der eigenen Region wichtig und weniger die Durchschnittswerte, daher sollte man sich hierzu informieren (beispielsweise auf der Netzausbaukarte von O2).

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Mehr Details dazu haben wir im Artikel zum O2 Netztest zusammen gestellt.

Gibt es LTE und 5G bei Mediamarkt und Saturn?

Beim Thema LTE sind die beiden Unternehmen unterschiedlich auskunftsfreudig. Mediamarkt schreibt beispielsweise gar nicht zum Thema LTE, sondern nur die maximalen Datenraten der eigenen Tarife. Im Kleingedruckten heißt es nur:

Die Internet-Flat gilt für inländische, paketvermittelte Datennutzung (ausgeschlossen Peer-to-Peer). Surfen mit bis zu 21,6 Mbit/s bis 300 MB/Abrechnungsmonat, danach bis zu 64 kbit/s. Nicht verbrauchte Frei-Einheiten und MB sind nicht in den Folgemonat übertragbar. 

Bei Saturn ist LTE immer direkt mit in der Tarifbeschreibung enthalten, daher kann man zumindest bei den Saturn Prepaid Angeboten und Tarifen davon ausgehen, dass das 4G Netz von O2 mit genutzt werden kann, wenn es vorhanden ist. Das gilt wohl auch für Mediamarkt, weil es mittlerweile für fast alle O2 Angebote so gilt, anders als bei Saturn scheint es aber keinen direkten rechtlichen Anspruch auf LTE zu geben. Wer auf die Nutzung von 4G und LTE Wert legt, sollte daher im besten Fall die Saturn Angebote wählen.

Im 5G Bereich sieht es dagegen sehr schlecht aus. O2 hat zwar mittlerweile das eigenen 5G Netz ausgebaut, aber weder Saturn noch Mediamarkt haben mit ihren eigenen Tarifen Zugriff auf diese Netzbereiche. Die Mobilfunktarife der beiden Unternehmen sind daher aktuell reine LTE Tarife und können nur die 4G Netzbereiche mit nutzen. Kurz- und mittelfristig sieht es auch nicht so aus, als würden die Angebote für die 5G Nutzung freigeschaltet werden.

Wichtig dabei: Mediamarkt und Saturn vertreiben auch Tarife von anderen Anbieter. Diese haben dann das jeweilige Netz, um diese Angebote soll es hier aber nicht gehen, sondern hier sind explizit die eigenen Saturn und Mediamarkt Tarife auf Prepaid Basis gemeint. Diese sind hier zu finden:

Satellite – der Handytarif ganz ohne Netz

Satellite – der Handytarif ganz ohne Netz – Wir versuchen, für jeden Anbieter auf dem deutschen Markt das passende Netz zusammenzufassen um es Verbrauchern einfacher zu machen, herauszufinden, welches Mobilfunk-Netz ein Angebot nutzt. Die Sipgate-Marke Satellite macht es uns dabei etwas schwer. Das Unternehmen bietet eine Rufnummer und auch Telefonate an, nutzt aber kein normales Mobilfunk-Netz. Die App ist also weder im Telekom Netz, noch bei den Vodafone Anbietern oder den O2 Handytarifen angesiedelt.

Für die Nutzung der App reicht eine aktive Datenverbindung. Das kann beispielsweise ein WLAN sein, ein Hotspot oder auch eine separate Datensimkarte. Wenn es die Internet-Verbindung gibt, kann man über die Satellite App Gespräche führen und auch Anrufe annehmen. Man braucht also kein Mobilfunk-Netz und auch keinen separaten Vertrag um Satellite nutzen zu können – ein freies WLAN reicht. Dazu ist satellite ein VoIP-Provider mit eigenem Netz, man muss also auch keinen separaten VoIP Vertrag abschließen. Noch besser: die App bietet monatlich kostenlos 100 Freiminuten. Das ist deutlich mehr als bei anderen Anbietern und auch mehr als bei den bekannten Freikarten Tarifen wie Callya oder Netzclub Prepaid.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Wir sponsern für jeden Kunden 100 Freiminuten im Monat. Das heißt, du kannst den Rest deines Lebens mit satellite telefonieren, ohne jemals Geld an uns zu überweisen – und natürlich verkaufen wir auch nicht deine Daten. Für alle, die mehr als Hundert Minuten im Monat telefonieren wollen, gibt es satellite Plus mit unbegrenzter Telefonie und Add-Ons für die kostenlosen Basisfeatures von satellite. Minutenpreise oder unterschiedliche Tarife gibt es nicht. Gar nicht. Du telefonierst in alle satellite Staaten zu den gleichen Konditionen, egal ob Festnetz oder Mobilfunk.
Wer dich auf deiner satellite-Rufnummer anruft, zahlt seinen ganz normalen Tarif für deutsche Mobilfunknummern – bei Flatrate also gar nichts. Nicht nur wenn du in Deutschland bist, sondern weltweit.

Die 100 Freiminuten sind dabei wirklich kostenfrei und das dauerhaft – Satellite ist damit einer der wenigen kostenlosen Mobilfunk-Tarife in Deutschland.

Für die Nutzung reicht es, die Satellite App auf dem Handy zu installieren und diese zu bestätigen. Danach kann man die Telefonie darüber nutzen. Es gibt aber natürlich auch Einschränkungen. So ist die Datennutzung bei Satellite bisher noch nicht möglich (soll aber möglicherweise per eSIM kommen) und auch bei den SMS gibt es noch Probleme. Die App ist also in erster Linie für Gespräche gedacht – die meisten anderen Nutzungen sind nicht möglich.

Aber auch bei den Anrufen gibt es Einschränkungen: die kostenfreien 0800 Rufnummern sind erreichbar. Alle anderen kostenpflichtigen Sonderrufnummern sind dagegen gesperrt und nicht in den 100 Freiminuten enthalten. Das betrifft folgende Vorwahlen: 1801, 1802, 1803, 1804, 1805, 1806, 1807, 1888, 700, 0137, 0138, 01212, 01807, 0185, 0181, 0188, 032, 0900, 118xx. Man kann diese Rufnummern auch nicht freischalten – Verbindungen dahin sind also nicht möglich.

HINWEIS: Man braucht für die Nutzung der Satellite App immer eine aktive Datenverbindung. Wer viele Hotspots in der Umgebung hat, kann diese nutzen, wir empfehlen aber auf jeden Fall die Nutzung eine weiteren Simkarte mit Datenvolumen als Fallback. Die Netzclub Sim bietet beispielsweise 100 MB kostenloses Datenvolumen und ist daher für dies durchaus gut geeignet.

Problemfeld SMS bei Satellite

Wie bereits angedeutet, ist Satellite vor allem auf Gespräche konzentriert und vor allem Kurzmitteilungen sind noch ein Thema, dass man kritisch betrachten muss. Das Problem dabei: der SMS Empfang und auch das Senden sind eingeschränkt. Im Blog schreibt Satellite dazu:

Den Empfang und das Senden von privaten SMS werden wir voraussichtlich nicht unterstützen, denn diese sogenannten P2P-SMS (Person to Person) werden von jedem Telefonanbieter selbst vermittelt und wir müssten extra dafür mit allen zusätzliche Verträge abschließen.

Konkret kann es auch bei wichtige SMS mit TAN oder Codes vorkommen, dass diese nicht richtig zugestellt werden. Die App eignet sich daher nicht als Alternative für den SMS Empfang und man sollte sie dafür auch nicht nutzen. Gleiches gilt umgekehrt für das Senden von SMS. Dies ist bisher mit Satellite nicht möglich und wie geschrieben wird diese Funktion nicht mehr kommen.

Man kann aber neben der App die bekannten Messenger-Dienste nutzen. Unter anderen kann man beispielsweise auch WhatsApp oder andere Dienste mit der Satellite Rufnummer betreiben, so dass man zumindest Textnachrichten über andere Messengerdienste schreiben kann.

Welche Vorwahl nutzt Satellite?

Satellite nutzt für die eigenen Dienste die Vorwahl 015678. Wer also eine neue App des Unternehmens registriert, bekommt eine Rufnummer mit der Vorwahl 015678 zugewiesen. Bisher waren die 0156 Vorwahlen nicht in Benutzung. Man kann aber auch ganz normal eine alte Rufnummer mit zu Satellite nehmen. Dann hat man eine normale Rufnummer und von außen ist nicht erkennbar, welches Netz man nutzt.

Aktuell gibt es in Deutschland keine andere App, die dieses Konzept anbietet. Satellite ist also eine echte Ausnahme im Mobilfunk-Bereich und daher lohnt es sich, die App anzuschauen – die Nutzung und die Installation ist ja ohnehin kostenlos und daher auch sehr gut einfach zum Testen geeignet.

Video: So aktiviert man die Satellite App

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2 und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz als auch im O2 Netz. Wie es mit 1&1 Angeboten aussehen wird, ist nicht sicher, aber vorerst gibt es auch noch kein 1&1 Netz.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft, sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze sowie einer Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s. Mehr dazu: High Mobile Netz

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy*

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte.

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Eplus spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr, da die gesamten ehemaligen Eplus Bereiche mittlerweile bei O2 integriert sind. Darüber hinaus hängt es sehr vom Tarif ab, welche Leistungen man bekommt – generell sind aber 5G und die hohen Geschwindigkeiten im O2 Netz auch bei Sparhandy möglich.

Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist.

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen. Mittlerweile ist 4G allerdings Standard und die 3G Netzbereiche sind in allen Netzen in Deutschland komplett abgeschaltet.

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

Mega SIM Netz, 5G, Netzqualität und die Netzabdeckung

Mega SIM Netz, 5G, Netzqualität und die Netzabdeckung – Mit Mega SIM gibt es seit 2022 wieder eine neue bzw. überarbeitete Marke auf dem deutschen Mobilfunk-Markt und hinter dem Unternehmen steht Freenet als Unternehmen. Man bekommt daher auch einige Mobilfunk-Tarife, die man bereits von Freenet her kennt. Leider macht es Freenet bei einigen Marken den Kunden nicht einfach, herauszufinden, welches Handynetz genutzt wird. Hinweise zum Klarmobil Netz muss man beispielsweise suchen und auch das Freenet Mobile Netz findet man nur in den Produktinformationsblätter. In diesem Artikel wollen wir daher zeigen, welches Netz Mega SIM nutzt und auch, was es dabei zu beachten gilt. Das sollte man vor einer Entscheidung für oder gegen den Discounter wissen.

Welches Netz nutzt Mega SIM?

Bei Mega SIM ist man an der Stelle deutlich auskunftsfreudiger und gibt gleich an mehreren Stellen auf der Webseite Hinweise, welches Netzpartner genutzt wird. Es gibt natürlich kein eigenes Mega SIM Netz, sondern die Marke nutzt für alle Tarife und Flatrate die Netzkapazitäten eines Partner.

Bei den Keyfacts heißt es zur Netzqualität:

Mega Qualität – Hammermäßige Netzabdeckung zum Knaller-Preis.

Im Kleingedruckten wird das Unternehmen dann aber konkreter und verrät, welcher Netzpartner genutzt wird. Konkret heißt es im den Tarifdetails:

Gilt bei Abschluss eines freenet Mobilfunkvertrags im Tarif green LTE 120 GB. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 1 Monat, die Kündigungsfrist beträgt 2 Wochen. Wenn keine Kündigung erfolgt, läuft der Vertrag nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit unbefristet weiter und kann jederzeit mit einer Frist von 1 Monat gekündigt werden. Anschlusspreis € 39,99, monatlicher Paketpreis € 44,99. freenet bildet den Tarif im Netz der in den Netzen der Telefónica ab. Soweit nicht anders angegeben, wird kein Mindestniveau der Dienstequalität vereinbart. Die monatlichen Inklusiv-Minuten werden angerechnet auf Standard-Inlandsgespräche in alle dt. Netze (außer Rufumleitung, Mailboxweiterverbindungen bzw. Call Return, Service- und Sondernummern und alle Rufnummern, auf die eine Weiterleitung durch einen externen Dienstleister erfolgt (z.B. Callthrough-Dienste), sowie Videotelefonate und Datenanrufe).

Mega SIM ist daher ein Mobilfunk-Anbieter im O2 Netz und setzt komplett auf die Netzqualität und die Netzabdeckung von O2. Andere Netze gibt es aktuell nicht beim Unternehmen. Neben Freenet Funk ist Mega SIM dabei die einzige Freenet Marke, die das O2 Netz bietet. Kunden sind daher auch an dieser Netz gebunden – wer eher einen Tarif im Telekom Netz oder im Vodafone Netz haben möchte, muss zu einem anderen Anbieter greifen, denn diese Netze gibt es derzeit bei Mega SIM nicht.

O2 Netz Hinweis auch in den Produkt-Info Blättern von Mega SIM.

Die Tarife und Allnet Flat sind dabei bekannt, denn Mega SIM bietet kein eigenen Mobilfunk-Tarife an, sondern vermarktet die bekannten Angebote von Freenet und O2 weiter (mit angepassten Preisen). Fokus sind dabei Allnet Flat mit richtig viel Datenvolumen bis hin zu unbegrenzten Tarifen, die gar kein Datenlimit mehr haben. Für Wenig-Nutzer gibt es dagegen keine Angebote bei Mega SIM. Einen Überblick über die Vor- und Nachteile der Mega SIM Tarife und Flat gibt es hier: Die Mega SIM Flatrates im Details | Das können die neuen Mega SIM Handy-Tarife

Bisher kein 5G bei Mega SIM

Mega SIM kann beim angebotenen Datenvolumen durchaus mit den Premium-Tarifen der Netzbetreiber mit halten, aber beim Speed gibt es dann doch deutliche Unterschiede. Positiv ist zu vermerken, dass die meisten Tarife der Marken mit LTE max Speed im o2 Netz surfen können. Sie bieten daher immer so viel Speed, wie es das LTE/4G Netz von O2 gerade her gibt. Im Maximum sind das bis zu 225MBit/s. Mega SIM ist damit deutlich schneller als die meisten Drittanbieter im O2 Netz und hat daher nicht nur einen Vorteil beim Datenvolumen, sondern auch beim Speed. Dazu gibt es in allen Tarifen VoLTE – man kann also auch dann telefonieren, wenn man im LTE Netz unterwegs ist. WLAN Calls werden ebenfalls angeboten.

Im 5G Bereich gibt es dagegen keine so guten Nachrichten. Aktuell gibt es bei Mega SIM keine Handytarife, die das 5G Netz von o2 mit nutzen könnten. Die Angeboten sind noch nicht für diese Technik freigeschaltet und daher ist 5G für Mega SIM Kunden nicht verfügbar, auch wenn O2 diese Netzbereiche am eigenen Standort bereits freigeschaltet hat. Auch gegen Aufpreis gibt es bisher keinen Zugriff auf das 5G Netz von o2.

Leider fehlen bisher auch Angaben, wann Mega SIM diese neue Technik bekommen könnte. Aktuell ist das Unternehmen also eine 4G Discounter mit günstigen Preise aber ohne 5G Anschluss.

Das O2 Netz und die Netzqualität

Für Mega SIM ist die O2 Netzabdeckung und Netzqualität wichtig. O2 zeigt den Ausbaustand des Netzausbaus auf einer eigenen Karte an. Dort kann man ablesen, welche Techniken vor Ort verfügbar sind. Die Karte gibt es hier:

Der Stand ist allerdings rein theoretisch, in welcher Qualität Empfang und Internet-Geschwindigkeit direkt vor Ort verfügbar sind, lässt sich daran leider nicht ablesen. Der Empfang hängt auch sehr vom Standort ab und kann zwischen Indoor- und Outdoor Standorten deutlich schwanken. Prinzipiell findet man aber auf der Karte die maximalen Geschwindigkeiten des O2 Netzes vor Ort. Ob man sie wirklich erreicht, hängt aber neben dem Handy und dem Tarif auch von der aktuellen Auslastung des Netzes ab.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Stand des Netzausbaus:

In den vergangenen Wochen hat O2 sein 5G-Netz kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile funkt das 5G-Netz in über 30 deutschen Städten* mit rund 1.000 5G-Antennen. Dabei nutzt O2 aktuell ausschließlich die leistungsfähigste 5G-Variante im Frequenzbereich um 3,6 GHz, um seinen Kunden größtmögliche Kapazitäten zu bieten und gleichzeitig die Voraussetzung zur Nutzung echter 5G-Anwendungen zu schaffen. O2 wird 2021 rund 6.000 5G-Antennen im Frequenzbereich um 3,6 GHz errichten. Hinzu kommen mehrere Tausend weitere 5G-Stationen über 700 MHz und 1800 MHz. Während bei 1800 MHz die im deutschen Markt übliche „Dynamic Spectrum Sharing“ (DSS)-Technologie genutzt wird, die parallel 4G und 5G aussendet, verwendet O2 bei 700 MHz reines 5G. Damit bringt der Anbieter 5G New Radio noch besser in die Fläche.

Mittlerweile bietet O2 auch bereits 5G Netzbereiche, allerdings ist der Ausbau im Vergleich zu den beiden anderen Netzbetreibern noch eher gering. In den D-Netzen bekommt man also an mehr Standorten 5G, aber vor allem in den Großstädten kann auch bei O2 5G bereits eine echte Alternative sein. Allerdings bietet bisher nur O2 selbst 5G Handytarife – bei den Drittanbietern und Prepaid Discountern im O2 Netz gibt es diese Technik bisher noch nicht. Daher kann auch Mega SIM nicht darauf zurück greifen, sondern man muss zu den originalen 5G Tarifen von o32 selbst greifen. Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Ausbaustand im 5G Bereich:

Telefónica Deutschland / O2 treibt den Ausbau seines 5G-Netzes mit großen Schritten voran. Mit 5G demokratisiert das Unternehmen Hightech und macht den neuen Mobilfunkstandard für den Massenmarkt verfügbar. Der Start des O2 5G-Netzes erfolgte am 3. Oktober 2020 in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Im Jahr 2021 hat das Unternehmen den 5G-Ausbauturbo gezündet: Mittlerweile funkt das O2 5G-Netz bereits in 115 deutschen Städten – und es werden kontinuierlich mehr. Bei unserem 5G-Netz setzen wir aktuell vor allem auf die im Jahr 2019 ersteigerten Frequenzen bei 3,6 GHz, die Kunden größtmögliche 5G-Geschwindigkeiten und -Kapazitäten bieten. Bis Ende 2021 werden wir 5G in kurzer Zeit in immer mehr Städte und vor allem auch ländliche Regionen bringen und damit bereits über 30 Prozent der deutschen Bevölkerung mit 5G versorgen. Bis 2025 bieten wir ein bundesweites 5G-Netz. Um für unsere Privatkunden deutlich schneller als in der Vergangenheit auch in die Fläche zu kommen, werden wir auf ein sehr breites Spektrum von Technologien zurückgreifen. Parallel verbessern wir auch unser 4G-Netz weiter. So kommen immer mehr O2 Kunden in den Genuss eines deutlich besseren, schnelleren und leistungsfähigeren O2 Netzes.

Aktuell liegt der Ausbaustand bei 5G im O2 Netz aber noch deutlich hinter der Telekom und Vodafone. Wer 5G bei O2 haben möchte, sollte daher auf jeden Fall vorher auf der Netzausbaukarte des Discounters prüfen, ob es in der eigenen Region und an der eigenen Adresse bereits 5G Verbindungen gibt.

Callya Freikarte und Callya Digital – Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung

 

Callya Freikarte und Callya Digital – Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung – Die Callya Prepaidkarte ist die originale Prepaidkarte von Vodafone und damit ist relativ klar, welches Netz die Simkarte nutzt: natürlich das D2-Netz von Vodafone. Dies gilt auch für die neueren Tarife des Unternehmen: Callya Flex und Callya Digital sind ebenfalls in diesem Mobilfunk-Netz angesiedelt. Allerdings haben viele Kunden Bedenken hinsichtlich der Netzqualität und der Netzabdeckung. Kann eine günstige Prepaidkarte wirklich die gleiche Netzqualität bieten wie die originalen Vodafone RED Handytarife, die teilweise erheblich teurer sind?

Tatsächlich muss man bei der Nutzung der Simkarte unterscheiden: nutze man die Callya Karte im Classic Tarif (früher Talk&SMS), der ohne monatliche Grundgebühr auskommt oder hat man dazu eine Flatrate gebucht, beispielsweise den Callya Allnet Flat Tarif. Die Unterschiede beim Netz sind deutlich, denn es nutzen zwar beide Tarife das Vodafone Netz, im Classic Tarif sind aber bestimmte Netzbereiche nicht nutzbar. Das ist aber an sich auch kein Problem, denn der Internet-Zugang ist mit der Classic Karte ohnehin nur möglich, wenn man eine entsprechende Tarifoption dazu bucht. Auch im 5G Bereich sieht man diesen Unterschied. 5G gibt es bei den Flatrates bereits kostenfrei dazu. Beim Grundtarif muss man für die 5G Nutzung dagegen eine extra Option buchen.

Mittlerweile bietet das Unternehmen auch die Allnet Flat unter dem Namen Callya Digital an. Der Name ist hier Programm, denn dieser Tarif wird digital verwaltet und auch der Support erfolgt nur über SMS oder WhatsApp. Dafür bekommt man aber auch eine komplette Allnet Flat und 15 Gigabyte (früher 10GB) monatlichen Datenvolumen für nur 20 Euro monatlich. Das können selbst Postpaid Tarife auf Rechnung mit 10GB Datenvolumen kaum mithalten. Keine Änderung gibt es dagegen bei Netz: auch die Callya Digital Flatrate nutzt das Vodafone Mobilfunk-Netz und unterstützt LTE und 5G.

LTE mit extrem hohen Geschwindigkeiten bei der Callya Prepaidkarte

Durch die Tarifoptionen und Smartphone Tarife ist die Callya Handykarte derzeit eine der schnellsten Prepaidkarte auf dem deutschen Markt. Das betrifft nicht nur die Konkurrenz im Vodafone Netz sondern auch die Prepaidkarten in allen anderen Netz. Mit der Callya Karte surft man derzeit mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s und kann auch das LTE Netz von Vodafone mit nutzen. Zum Vergleich: viele andere Prepaidkarten bieten gar kein LTE an und auch im Vodafone Netz bieten Discounter wie BILDmobil oder Otelo maximale Geschwindigkeiten von 21,6Mbit/s. Die Callya Karte ist damit mehr als 10 Mal so schnell wie vergleichbare Angebote im gleichen Netz. Auch die originalen anderer Netzbetreiber kommen da nicht mit. So bietet die Telekom beispielsweise bei der MagentaMobil Prepaid Karte maximal 300Mbit/s und auch im O2 Netz sind die Geschwindigkeiten der originalen O2 Prepaid Freikarte niedriger.

Die Freigabe der LTE Geschwindigkeiten ist allerdings noch nicht so lange online. Vodafone schrieb erst Anfang 2017 zu dieser Freigabe:

Maximale LTE-Geschwindigkeit: Nun auch bei CallYa 4G|LTE Max mit 500 Mbit/s … Zusätzlich profitieren alle Bestands- und Neukunden der CallYa Smartphone-Tarife von der maximal verfügbaren LTE-Geschwindigkeit und surfen nun auf rund 85 Prozent der Fläche Deutschlands mit 4G|LTE Max.

Etwas problematisch ist, dass Vodafone auf der einen Seiten von LTE Max schreibt, also suggeriert, dass die Karten immer so schnell surfen, wie es das D2-Netz vor Ort her gibt, auf der anderen Seiten aber mit den 500Mbit/s als maximale Geschwindigkeit arbeitet. Bisher war das kein größeres Thema, da 500Mbit/s ohnehin der maximale Speed im Vodafone Netz war. Das hat sich allerdings geändert und Vodafone hat bereits Basistationen, die deutlich schneller surfen können. In einer Mitteilung schreibt dazu Unternehmen sogar von 1000Mbit/s, also nochmal 500Mbit/s mehr als das aktuelle Maximum:

In Langenhagen bei Hannover funkt ab sofort Deutschlands schnellste Mobilfunk-Basisstation mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde. Alle Vodafone-Kunden mit Red-Tarif und geeignetem Smartphone können die neue Höchstgeschwindigkeit erleben. … Noch in diesem Jahr geht es rasant weiter: Vodafone macht 2016 zum Gigabit-Jahr. Im Mobilfunk folgen voraussichtlich schon im Herbst 525 Mbit/s und zur Weihnachtszeit soll dann die Schallmauer von einem Gigabit pro Sekunde durchbrochen werden.

In der Mitteilung ist leider auch sehr deutlich die Rede davon, dass die neuen hohen Geschwindigkeiten nur den „Vodafone-Kunden mit Red-Tarif“ zur Verfügung stehen. Die Prepaidkarten scheinen davon leider ausgenommen zu sein. LTE max heißt daher im Prepaid Bereich bei den Callya Tarifen wohl maximal 500Mbit/s – zumindest derzeit. Das ist aber sowohl im Prepaid Bereich als auch bei den kostenlosen Simkarten dennoch der beste Wert, den man derzeit in Deutschland bekommen kann. Wer wissen will, wie schnell er wirklich surft, kann dazu das kostenlose Tool der Bundesnetzagentur nutzen.

Trotz der Unterstützung von LTE gibt es eine Einschränkung: Gespräche können bei den Callya Tarifen zwar mittlerweile über VoLTE geführt werden, aber WLAN Calls sind noch nicht freigeschaltet. Dafür gibt es mittlerweile auch eSIM bei den Callya Tarife. Man kann als Neukunde die eSIM direkt bestellen und auch Bestandkunden können über die Hotline auf eSIM wechseln. Damit ist die Callya Sim die zweite Prepaidkarte direkt vom Netzbetreiber, die auch eSIM anbieten.

Andere moderne Funktionen wie Vo5G oder MultiSIM werden bisher noch nicht unterstützt und es bleibt auch offen, wann die Prepaid Tarife diese Funktionen anbieten können.

5G Netz bei den Callya Freikarten

Vodafone hat für die eigenen Vodafone RED Angebote auf Rechnung bereits 5G frei geschaltet. Man kann daher dort den 4G/LTE Nachfolger bereits kostenfrei nutzen, sofern es dieses Netz vor Ort bereits gibt.

Mittlerweile unterstützen auch die Callya Simkarten 5G, allerdings in erster Linie gegen Aufpreis. Nur bei den Allnet Flat und im Callya Digital Tarif gibt es kostenloses 5G. Im Grundtarif und bei älteren Angeboten steht nur die kostenpflichtig 5G Option zur Verfügung. Man muss die neue Technik also extra dazu buchen und zahlt dafür 2.99 Euro für 4 Wochen. Generell kann man daher derzeit alle Tarife der Vodafone Freikarte im D2 Netz auch mit 5G nutzen, allerdings ist es nicht immer kostenfrei, sondern teilweise muss man diese Technik extra und gegen Aufpreis freikschaltn.

Wann die normalen Tarife der Callya Freikarte diese Technik kostenlos bekommen, steht aber noch nicht fest. Die D-Netz Anbieter haben bei LTE lange gebraucht, bis dieser Datenstandard auch im Prepaid Bereich genutzt werden kann, möglicherweise wird es bei 5G auch wieder so lange dauern.

Generell gilt aber auch für die Callya Tarife, dass man für die 5G Nutzung ein ausgebautes 5G Netz von Vodafone vor Ort braucht und auch ein passendes 5G Smartphone. Das Angebot an Hardware mit 5G Unterstützung wird erfreulicherweise immer besser, aber nach wie vor gibt es viele vor allem etwas ältere Geräte, die noch nicht auf das 5G Netz zugreifen können. Dazu hat Vodafone das 5G Netz zwar bereits weit ausgebaut, flächendeckend ist die Abdeckung aber noch nicht. Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Stand des 5G Netz-Ausbaus:

Heute erreicht das Vodafone-Mobilfunknetz mit seinen 25.500 Mobilfunkstationen deutlich mehr als 99 Prozent der Bevölkerung. Und an immer mehr dieser Stationen profitieren Nutzer von Gigabit-Geschwindigkeiten und vom Echtzeit-Mobilfunkstandard 5G+.

Die noch verbleibenden weißen Flecken – vor allem in kaum besiedelten Gebieten – werden im Schulterschluss der Netzbetreiber mit der Politik und den jeweiligen Landkreisen bzw. Gemeinden geschlossen. In rund 99 Prozent der Haushalte kann mobiles Internet genutzt werden. Und der Ausbau geht weiter: Allein in den ersten sechs Monaten 2022 hat Vodafone in Deutschland mehr als 7.000 Mobilfunk-Bauprojekte realisiert. Dabei wurden über 200 neue Mobilfunkstationen in Betrieb genommen, 450 Funklöcher im mobilen Breitbandnetz geschlossen und in über 6.000 Bauprojekten zusätzliche Antennen an bestehenden Standorten installiert, um mehr Kapazitäten ins Netz zu bringen. 5G ist heute für mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland verfügbar. Vielerorts dank der 5G+-Technologie nicht nur mit hohen Bandbreiten, sondern auch mit extrem geringen Latenzzeiten von weniger als 10 Millisekunden. Deutschlandweit wird Vodafone bis 2023 rund 60 Millionen Haushalte mit 5G+ abdecken. Und dann perspektivisch bis 2025 den Rest Deutschlands.

Die Netzqualität bei Vodafone

Das Surfen mit solchen hohen Geschwindigkeiten ist natürlich nur dann möglich, wenn das Mobilfunk-Netz vor Ort auch entsprechend ausgebaut ist. Den aktuellen Ausbaustand kann man sich auf der Netzkarte von Vodafone anschauen, wobei dort natürlich nur der theoretische Ausbaustand angezeigt wird und nicht, wie gut oder schlecht der Empfang in der Praxis ist. Das hängt von vielen weiteren Faktoren wie Auslastung, Funkschatten und Indoor/Outdoor-Aufenthalt ab. Die Karte bietet aber in jedem Fall eine gute Orientierung, in welchen Bereichen sich die maximalen Geschwindigkeiten bewegen.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

In den Tests der verschiedenen Fachzeitschriften kann das D2-Netz von Vodafone vor allem im LTE Bereich punkten. Das kommt auch den Callya Kunden zu Gute, da auch die Callya Prepaidkarten auf das Vodafone LTE Netz zurück greifen können. So schreibt die Stiftung Warentest 20:

Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Auch in 2022 hat Vodafone wieder sehr viel Geld investiert, um das LTE und vor allem 5G Netz auszubauen und daher ist zu erwarten, das auch in 2022 beim nächsten Netztest das Ergebnis sehr gut ausfallen wird. Die 3G Netze sind bei Vodafone mittlerweile abgeschaltet, UMTS und HSDPA sind daher nicht mehr verfügbar und spielen in den Netztest des Unternehmens daher auch keine Rolle mehr. Dafür wird 5G immer mehr ausgerollt und wird zunehmend wichtig für die Netzqualität im Vodafone Mobilfunk-Netz.

Die Abschaltung von 3G kann bei sehr alten Smartphone Probleme machen. Wenn die Geräte noch kein LTE unterstützen, kann es passieren, das man kein schnelles Internet mehr hat, da nur noch das extrem langsame 2G für Datenübertragung zur Verfügung steht. In dem Fall hilft leider nur der Umstieg auf ein neues Smartphone, dass bereits diese Technik an Bord hat.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Die Vodafone APN Zugangsdaten für das mobile Internet

Für den mobilen Internet-Zugang mit der Callya Prepaidkarte gelten die gleichen APN Zugangsdaten wie bei den normalen Handykarten und Allnet Flatrates von Vodafone. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch über eine sogenannte Konfigurations-SMS zugeschickt. Als Kunden muss man diese SMS dann nur noch bestätigen und die korrekten APN Daten sind im Gerät hinterlegt.

Falls die SMS nicht angekommen sein sollte, kann man diese auch nachträglich noch einmal anfordern. Vodafone bietet dazu eine spezielle Webseite an, mit der man je nach Gerät die Daten nochmal zugeschickt bekommen. Diese Webseite ist hier zu finden: https://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/handykonfigurator.html

Man kann die Daten auch manuell ändern oder neu eingeben, das sollte man aber nur machen, wenn die automatische Einrichtung gar nicht mehr funktioniert. Die APN Daten für das Vodafone Netz lauten dabei:

Mobiler Internet-Zugang mit Ihrem Smartphone

APN: web.vodafone.de

Mobiler Internet-Zugang über Vodafone WebSessions mit Ihrem Surfstick

APN: event.vodafone.de

Nach der Eingaben der Daten (und dem Speichern) sollte man auf jeden Fall das Gerät neu starten, nur dann werden die Daten korrekt übernommen.

Video: Vodafone Callya APN verändern

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming – Der Lebensmitteldiscounter Aldi hat schon seit einiger Zeit eine eigene Handykarte auf dem deutschen Markt etabliert. Die ALDI Talk Prepaidkarte wird dabei über Medion Mobile realisiert und neben den Filialen von ALDI auch im Internet vertrieben. Das Unternehmen zeigt auf der Webseite leider nicht direkt an, welche Netz genutzt wird. In den FAQ und im Kleingedruckten gibt es dann aber einen deutlichen Hinweis auf das ALDI Talk Netz. Dort heißt es:

Mit ALDI TALK telefonieren Sie im Netz der Telefónica. Wir bieten Ihnen eine exzellente Netzabdeckung in ganz Deutschland sowie eine hervorragende Übertragungskapazität. Für mobiles Surfen bieten wir Ihnen Bandbreiten von bis zu 21.6 Mbit/s im Download und von bis zu 8.6 Mbit/s im Upload, nach Erreichen der Datenvolumengrenze bis zu 56 kbit/s im Up- und Download.

Dazu findet sich auch auf einige Seiten des Unternehmens das Eplus Logo neben dem MEDIONmobile Logo am unteren Bildschirmrand. Mittlerweile ist dieser Hinweis aber nicht mehr aktuell, da Eplus mittlerweile von O2 übernommen wurde und es an sich gar kein Eplus Netz mehr gibt. Im eigenen Blog wird das Unternehmen daher genauer und schreibt zum genutzten Mobilfunk-Netz:

ALDI TALK greift auf das Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland zurück, in dem heute das O2-Netz sowie das von der Telefónica übernommene E-Plus-Netz vereint sind. Die Netzintegration wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Das neue Netz bietet mit als 25.000 eigenen Basisstationen eine prima Netzabdeckung

Damit ist klar, dass ALDI Talk ein O2 Prepaid Discounter wie beispielsweise Simquadrat oder Blau, auch wenn das auf der Webseite noch nicht korrekt ausgeführt wird. Unabhängig vom korrekten Namen nutzt ALDI damit aber das gleiche Netz wie beispielsweise auch 1&1, Simply, PremiumSIM und Maxxim. Man bekommt mit den ALDI Prepaid Simkarten also das O2 Netz und auch die O2 Netzqualität.

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man daher auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

HINWEIS: die 3G Netzbereiche sind mittlerweile im kompletten O2 Netz abgeschaltet. Daher kann auch ALDI Talk nicht mehr auf die 3G Netzstandards wie UMTS und HSDPA zurückgreifen. Man braucht daher mittlerweile mindestens 4G Handys für eine sinnvolle mobile Datenübertragung bei ALDI. Die älteren 3G Surfstick von ALDI sind damit auch nicht mehr nutzbar.

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität entspricht der des O2 Netzes vor Ort. Es gibt keine Abstriche, nur weil der Discounter kein originales O2 Unternehmen ist. Man kann die gesamte Qualität des O2 Netzes nutzen. Einschränkungen gibt es dagegen beim Speed. Das LTE Netz von O2 bietet mittlerweile Geschwindigkeiten bis zu 500Mbit/s an. Die originalen O2 Prepaidkarten und Tarife können diesen Speed inzwischen auch nutzen. Anders sieht es dagegen bei ALDI aus: die Prepaidkarten werden bei Geschwindigkeiten von 25 Mbit/s limitiert. Auch wenn das Netz mehr Speed hergeben würde, surfen die Simkarten nicht schneller als 25 Mbit/s (im Download). Auch gegen Aufpreis gibt es keine höheren Geschwindigkeiten beim Discounter. ALDI setzt also nicht auf Speedupgrades, wie man sie von anderen Betreibern teilweise kennt. Mehr zu den Vorteilen von ALDI gibt es hier: Vorteile und Nachteile von ALDI Talk

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Allerdings ist nach wie vor der Ausbaustand von O2/Telefonica vor Ort sehr unterschiedlich. In der Regel schneidet in Netztest das O2 Netz deutlich hinter der Telekom und Vodafone ab – die Abstände werden aber geringer. So konnte O2 mit dem Netz durch einen Ausbau im LTE Bereich 2020 viele Punkte gut machen. Die Tester von Connect schreibt dazu:

Diese Leistung hat besondere Anerkennung verdient: Um fast 100 Punkte konnte sich Telefónica gegen über dem Vorjahr verbessern. Seine offensichtlich großen Anstrengungen bei Ausbau und Konsolidierung seines Netzes tragen überaus sichtbare Früchte. Und damit rücken die Münch­ner auch in greifbare Nähe der beiden höher platzierten Anbieter – das Rennen dürfte in Zukunft richtig spannend werden!

Dennoch gibt es vor allem im ländlichen Bereich auch immer wieder Probleme und macht sich auch direkt bei den Kunden bemerkbar und so findet man bei ALDI häufige Suchanfragen dieser Art:

  • aldi netz überlastet
  • aldi netz ausfall
  • aldi netz spinnt

Leider kann ALDI an der Stelle aber auch recht wenig machen, denn das Unternehmen betreibt das Netz ja nicht selbst, sondern muss sich darauf verlassen, dass O2 das Netz zuverlässig anbietet und auch regelmäßige Wartungen durchführt. Wer mit dem O2 Netz von ALDI unzufrieden ist, hat bei ALDI selbst auch keine Chance, ein anderes Netz zu bekommen, man kann dann nur zu einem anderen Anbieter wechseln. Weitere Tipps, was man bei schlechtem ALDI Netz tun kann, haben wir hier zusammengestellt: Netzprobleme oder schlechten Empfang bei ALDI Talk beheben

Gibt es D1 oder D2 Netz Qualität bei den ALDI Talk Tarifen?

Das ALDI Netz ist auf einen Netzpartner beschränkt und daher bekommt man in allen Tarifen nur den Zugang zum Mobilfunk-Netz von O2/Telefonica.

Man bekommt daher bei ALDI derzeit keine D-Netz Qualität und der Zugang zum D1 NetzNetz oder dem Vodafone Netz ist nur möglich, wenn man zu einem anderen Anbieter wechselt. Es gibt derzeit auch keine Hinweise, dass ALDI daran etwas ändern wird. Andere Lebensmittel-Discounter sind in den letzten Jahren teilweise in die D-Netze gewechselt und können damit mittlerweile auch D1 und D2 Qualität anbieten – ALDI ist aber mit dem aktuellen Ansatz sehr erfolgreich und daher gibt es an sich keinen Grund, warum man die Tarife umstellen sollte.

Nationales Roaming bei ALDI Talk

UPDATE: O2 hat mittlerweile alle Eplus Netzbereiche ins eigene Mobilfunk-Netz integriert. National Roaming spielt daher keine Rolle mehr, weil es kein Eplus Netz mehr gibt, in dem man roamen könnte. ALDI Nutzer haben stattdessen Zugriff auf das komplette neue O2 Netz inklusive der integrierten Eplus Bereiche.

In diesem Zusammenhang macht sich der Zusammenschluss von O2 und Eplus bemerkbar. Mit einer Eplus Simkarte kann man mittlerweile nicht mehr nur das Mobilfunk-Netz von Eplus nutzen, sondern auch die 3G Bereich des o2 Netzes. Das sogenannte nationale Roaming sorgt dafür, dass automatisch entweder Eplus oder O2 genutzt wird, wenn eines der Netze besser ausgebaut ist. Davon profitieren auch die Kunden von ALDI Talk. Sie können ebenfalls kostenfrei  das O2 Netz mit nutzen, falls Eplus in dem Bereich kein gutes Netz bietet. Mittlerweile sind die Netze aber fast vollständig zusammen gelegt und die ehemaligen Mobilfunk-Masten von Eplus mit in das O2 Netz integriert. Es gibt also nationales Roaming nur noch eher selten und zukünftig wird es wohl gar nicht mehr auftreten.

LTE bei ALDI Talk

LTE bei ALDI Talk war lange Zeit inoffiziell frei gegeben und man konnte mit bis zu 42,2MBit/s aktionsweise im 4G Netz von Eplus surfen. Mit der Übernahme durch O2 hat sich auch an der Stelle einiges geändert. So heißt es mittlerweile zur LTE Nutzung bei den Prepaid Tarifen von ALDI Talk:

In allen ALDI TALK Tarifoptionen surfen Kunden mit bis zu 25 MBit/s und greifen so auch unterwegs bequem auf Videos, Songs und Webseiten zu. Die Datenübertragung via LTE ist für alle Tarifoptionen möglich.

Damit ist LTE mittlerweile ein offizieller Vertragsbestandteil und nicht mehr nur eine Sonderaktion, die jederzeit auch wieder beendet werden kann. Allerdings wurde im Zuge der Umstellung leider auch der Speed angepasst – und zwar nach unten. Man surft also nur noch mit maximal 25 Mbit/s im 4G Netz von O2. Das ist zwar genau so schnell wie die meisten anderen Prepaid Discounter im O2 Netz, im Vergleich zur Callya Prepaidkarte oder auch zur Telekom Prepaidkarte wesentlich langsamer. In den D-Netzen bekommt man bereits Geschwindigkeiten von 500Mbit/s (Vodafone) oder 300Mbit/s (Telekom). Mit diesem Speed kann die ALDI Simkarte trotz der Freischaltung von LTE nicht mit halten. Zumindest im O2 Netz surfen aber alle Discounter mit diesem Speed – zumindest da haben die Simkarten von ALDI also keine Probleme.

Dazu gibt es auch VoLTE bei allen Prepaid Tarifen von ALDI Talk. Man kann daher mit den Simkarten des Unternehmens auch im LTE Netz Gespräche führen und Anrufe annehmen ohne in einen anderen Netzbereich (2G) wechseln zu müssen.

5G bei ALDI Talk

Die ersten Bereiche mit 5G Netzen sind verfügbar, allerdings gibt es diese bisher nur in den Mobilfunk-Netze von Vodafone und der Telekom. O2 hat bisher noch kein eigenes 5G Netz aufgebaut und daher fehlt auch für ALDI die Technik, die ALDI Talk Prepaid Tarife mit 5G Speed surfen zu lassen. Dazu ist auch nicht klar, ob die Drittanbieter im o2 Netz 5G sofort bekommen, wenn es verfügbar ist. Man kann eher davon ausgehen, das es (vergleichbar mit der Einführung von LTE) etwas dauern wird, bis auch Prepaid Anbieter Zugriff auf das kommende 5G Netz von O2 erhalten werden.

Generell empfehlen wir daher lieber zu einem anderen Anbieter mit 5G Netz zu wechseln, wenn man diese Technik nutzen möchte. Es lohnt sich nicht, darauf zu warten, das ALDI 5G endlich anbietet.

VoLTE und WLAN Call bei ALDI Talk

Im O2 Netz sind VoLTE und WLAN Calling für Drittanbieter bereits frei geschaltet und daher bieten auch die ALDI Prepaid Sim diese Techniken an.  Man kann mit ALDI auch VoLTE nutzen und damit über das 4G/LTE Netz telefonieren. Das ist eine interessante Funktion, da die Handys so nicht mehr ins 3G Netz wechseln müssen, wenn Gespräche geführt werden sollen. In anderen Netzen gibt es diese Funktion nur bei den Premium-Tarifen.

Allerdings findet sich dazu recht wenig in den FAQ von ALDI selbst. Man muss also viel selbst heraus finden oder in den entsprechenden Foren nachfragen. Der Support von ALDI kann auch weiterhelfen, aber auch nicht in jedem Fall.

Die Support Hotline schreibt beispielsweise zum Galaxy S7 von Samsung:

Der Eintrag „WLAN-Anrufe“ wird in abhängig von der eingelegten SIM-Karte angezeigt. Wird diese nicht angezeigt, unterstützt die SIM-Karte diese Funktion nicht.

Da Ihr Samsung Galaxy S7 den Eintrag bei Einsatz einer SIM-Karte von o2 anzeigt, können wir einen Fehler diesbezüglich im Smartphone ausschließen. Die Firmware Ihres Smartphones ist auch Android 8.0 – also Oreo.

Ich bitte Sie sich noch einmal an Ihren Mobilfunkdienstanbieter zu wenden, um zu klären, ob Ihnen die Funktion zur Verfügung gestellt wird und gegebenenfalls nach einer neuen SIM-Karte zu fragen.

Zusätzliche Kosten entstehen durch diese Technik keine.

Internet-Einstellung und APN bei ALDI Talk

Die korrekten Zugangsdaten für den mobilen Internet Zugang bei der ALDI Prepaidkarte werden im Normalfall automatisch verschickt und man muss sich nicht darum kümmern. Falls es allerdings Schwierigkeiten gibt und das Internet nicht funktionieren sollte, kann man auch selbst diese Daten hinterlegen. Die alten Eplus Daten können weiter genutzt werden und gelten auch weiterhin, falls man diese noch hinterlegt hat. Es kann aber nicht schaden, auf die neuen Einstellungen zu wechseln.

Für ALDI Talk lauten die korrekten Internet-Einstellungen:

Profilnameo2 Internet
APN (Zugangspunkt)“internet” (für postpaid) order “pinternet.interkom.de” (für prepaid)
Proxynicht notwendig
Portnicht notwendig
Benutzernamenicht notwendig
Passwortnicht notwendig
Servernicht notwendig
MCC262
MNC07
AuthentifizierungstypPAP
APN typedefault,supl (Achtung: in Kleinbuchstaben)
Verbindungssicherheitaus
Startseite (Homepage)http://m.o2online.de

Quelle: mobil-helden.de

Um die Einstellungen korrekt zu hinterlegen sollte man einen neuen Zugangspunkt hinterlegen (Android) oder die Einstellungen nochmal neu unter mobile Datennetzwerke eingeben (iOS):

  • Android: Einstellungen=>Mobilfunknetze => Zugangspunkte
  • iOS: Einstellungen => Allgemein => Netzwerk => Mobiles Datennetzwerk

Danach sollte das Handy neu gestartet werden, damit die Einstellungen korrekt übernommen werden.

Video: Wechsel zu ALDI Talk als Erfahrungsbericht

Gibt es ALDI Talk auch in den D-Netzen?

ALDI Talk nutzt als Netzpartner nur O2/Telefonica und daher werden keine Tarife in den D-Netzen von Telekom und Vodafone angeboten.

Wann gibt es 5G Netze bei ALDI Talk?

O2 hat angekündigt, ab dem ersten Quartal 2020 mit dem Aufbau von 5G Netzen zu beginnen. Wann aber Prepaid Discounter wie ALDI darauf zugreifen können, ist aktuell nicht bekannt und daher noch offen.

Wie kann man die Nqtzabdeckung von ALDI prüfen?

Die Netzabdeckung bei den ALDI Talk Prepaid Sim entspricht denen anderer Simkarten im Handy-Netz von O2 und daher kann man die normale O2 Netzkarte nutzen um die Abdeckung auch bei ALDI Talk zu prüfen.

Gigabit Netz – welche Anbieter haben bereits Gigabit Internet?

Gigabit Netz – welche Anbieter haben bereits Gigabit Internet? – Bei den Internet Anschlüsse für die heimische Wohnung oder auch im Büro sind Gigabit Geschwindigkeiten derzeit das Maß allerdings Dinge und sowohl die Politik als auch die Netzbetreiber fokussieren sich auf den Ausbau der Gigabit Netze. Ziel in Deutschland ist es, bis 2025 jedem Bundesbürger einen Gigabit Anschluss zur Verfügung stellen zu können. Bisher ist das Gigabit Netz aber noch nicht flächendeckend verfügbar und je nach Anbieter ist der Ausbau mehr oder weniger weit.

Generell gibt es dabei drei Techniken: Glasfaser, die Kupferkabel der Telekom und die ehemaligen TV Kabelnetze von Vodafone. Bis auf das Kupferkabel der Telekom lassen sich aktuell alle anderen beiden Techniken auf Gigabit Speed aufrüsten. Das Problem: das weit verbreitet und gut ausgebaute DSL Netz der Telekom unterstützt diesen Speed bisher nicht und das ist beim Ausbau nach wie vor ein Problem.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, welche Anbieter bereits Gigabit Internet zur Verfügung stellen können und welche Unterschiede es in den Gigabit Netzen einzelner Anbieter gibt.

HINWEIS: Gigabit Speed gibt es per 5G auch bereits in einigen Mobilfunk-Netzen, vor allem das Telekom Netz und auch das Vodafone Netz ist mit 5G bereits gut ausgebaut. In diesem Artikel soll es aber in erster Linie um Gigabit Anschlüsse im Festnetz-Bereich (also per Kabel) gehen.

Das Vodafone Gigabit Netz

Aktuell gibt es die meisten Anschlüsse und damit die höchste Wahrscheinlichkeit auf einen Gigabit Internet Anschluss im Kabel-Netz von Vodafone. Das Unternehmen hat die ehemaligen Fernsehkabel-Netze von Unitymedia und Kabel Deutschland per DOCSIS 3.1 auf Gigabit Speed aufgerüstet und bietet daher mittlerweile für viele Millionen Nutzer die Chance auf Gigabit Speed beim heimischen Internet Anschluss. Diese Geschwindigkeiten gibt es aber wirklich nur im Vodafone Kabel-Netz. Die DSL Anschlüsse, die Vodafone im Telekom Netz anbietet, erreicht diesen Speed bisher noch nicht.

Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Ausbaustand im eigenen Gigabit Netz:

Um die hohen Geschwindigkeiten zu realisieren, stattet Vodafone seine Netz-Infrastruktur seit Herbst 2018 nach und nach mit gigabitfähigen Netz-Elementen aus und rüstet das Kabel-Glasfasernetz auf den Kabelstandard DOCSIS 3.1 auf. Bereits vollendet ist seit Mitte September 2020 die Gigabit-Aufrüstung im Kabel-Glasfasernetz in 13 Bundesländern. Rund 12,6 Millionen Kabel-Haushalte haben in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland einen Gigabit-Zugang ins Internet.

Die aktuellen Preise und Tarife im Vodafone Gigabit Netz gibt es hier:

Generell ist die Verfügbarkeit des Vodafone Gigabit Netzes aber eingeschränkt – nur wer eine entsprechenden Kabelanschluss hat, kann diese Tarife buchen. Alle anderen Kunden können maximal die normalen Vodafone DSL Tarife buchen, hier liegt der Speed beim mageren 100MBit/s. Der Netzausbau von Vodafone selbst ist auch eher übersichtlich, eine große Offensive mit neuen Anschlüssen gibt es nicht. Wer bisher keinen Vodafone Kabel Anschluss nutzen kann, muss daher wohl auch noch länger warten, bis es eventuell diese Technik und damit Zugang zum Vodafone Kabel-Netz gibt.

Gigabit Netze bei regionalen Anbietern

Neben Vodafone gibt es vor allem regionale Anbieter, die Gigabit Internet anbieten können. Diese kleineren Unternehmen sind meistens nur lokal oder regional tätig und haben oft von Anfang an auf Glasfaser-Technik beim Netzausbau gesetzt. Das macht sich nun bezahlt, denn sie können in den eigenen Glasfaser-Netzen bereits Gigabit-Speed anbieten.

Lokale Internet Anbieter können daher die Lösung sein, denn mit ihren eigenen Gigabit Netzen bieten sie schnellen Speed oft auch dort an, wo Vodafone und die Telekom dies noch nicht tun. Aber auch hier gilt: man muss ans Gigabit Glasfaser-Netz des jeweiligen Betreibers angeschlossen sein, damit man die schnellen Tarife buchen kann oder auf den Ausbau hoffen.

Ein weiterer eher kritischer Punkt: bei lokalen Betreibern (beispielsweise Netcologne, M-Net oder die Thüringer Netkom) sind die Preise für Gigabit Internet oft noch wirklich hoch. Man zahlt für so einen Internet Anschluss teilweise bis zu 100 Euro monatlich. Das ist dann doch ein hoher Preis für den zusätzlichen Speed und dürfte die meisten Nutzer wohl abschrecken.

1&1 Gigabit Netz

1&1 bietet zu den 1&1 Internet Anschlüssen auch Gigabit Geschwindigkeiten mit Speed bis 1000MBit/s an. Allerdings nutzt 1&1 nur begrenzt ein eigenes Netz, in der Regel wird DSL über das Kabel-Netz der Telekom angeboten (im Mobilfunk-Bereich ist das 1&1 Netz das Handy-Netz von O2). Man kann daher die 1&1 Gigabit Anschlüsse nur in wenigen Kommunen wirklich buchen und nutzen.

Bei 1&1 schreibt man selbst zum aktuellen Ausbaustand:

1&1 GLASFASER 1.000 steht Ihnen in folgenden Orten zur Verfügung: Ahrensburg, Ammersbek, Bad Abbach, Barbing, Barsbüttel, Deggendorf, Donaustauf, Glinde, Hamburg, Ingolstadt, Lappersdorf, Mintraching, Neutraubling, Norderstedt, Obertraubling, Pentling, Pettendorf, Pielenhofen, Regensburg, Regenstauf, Reinbek, Salching, Sinzing, Straubing, Tegernheim, Wenzenbach, Wiesent, Wörth, Zeitlarn

Das 1&1 Gigabit Netz beschränkt sich also auch eher wenige Gemeinden und ist daher für die meisten Nutzer bundesweit noch keine wirkliche Alternative. Das Unternehmen baut aber natürlich auch an der Stelle weiter aus und daher dürften nach und nach immer mehr Gemeinden diese Tarife und Geschwindigkeiten nutzen können.

Gigabit Speed bei der Telekom – der aktuelle Stand

Das Telekom Netz ist in weiten Teilen ein Kupfer-Netz und daher bisher nicht für Gigabit Geschwindigkeiten geeignet. Daher bietet das Unternehmen in der Regel nur Speed von 50 oder 100 Mbit/s an.

Die Telekom setzt aber vor allem in neu auszubauenden Bereichen auch immer mehr auf Glasfaser und dann kann auch ein höherer Speed genutzt werden. Im Vergleich zum normalen DSL Netz sind diese Netzbereiche aber immer noch die Ausnahmen: aktuell ist das Gigabit Netz der Telekom also noch recht wenig ausgebaut und nur selten bekommt man diesen Speed bei der Telekom. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass das Unternehmen in diesem Bereich nachbessert und immer mehr Kunden in den kommenden Jahren von Gigabit Netz der Telekom profitieren können.

UPDATE: Unter dem Namen MagentaZuhause Giga bietet auch die Telekom Gigabit Tarife mit bis zu 1.000 MBit/s. Die Telekom schränkt aber bereits in den Tarifdetails deutlich ein, wer diesen schnellen Anschluss nutzen kann. Dort heißt es sehr konkret: „Der Tarif ist in ausgewählten Anschlussbereichen verfügbar.“. Man muss also in einem Glasfaser-Ausbaugebiet wohnen, um diesen Gigabit Anschluss zu bekommen.

Gigabit Internet Anschlüsse bei O2

O2 hat kein eigenes Kabel-Netz für die Internet-Anschlüsse und benötigt daher auch für Gigabit Geschwindigkeiten Partner, die diesen Speed bereits annbieten können. Das ist vor allem Vodafone mit dem ehemaligen Vodafone Kabel-Netz und dazu einige Glasfaser-Betreiber im regionalen Bereich.

O2 schreibt selbst zur Vereinbarung mit Vodafone:

Seit Ende 2020 realisiert O2 auf Basis eines Großhandelsvertrags eigene Breitband-Festnetzprodukte auf dem Kabelglasfasernetz von Vodafone Deutschland. Das Abkommen war seinerzeit die erste Kabel-Wholesale-Vereinbarung im deutschen Markt und gilt zurzeit exklusiv für O2. Damit erreicht die Telefónica Marke bundesweit rund 24 Millionen Haushalte. Das macht den Kabelzugang zu einem zentralen Zugangsweg für die “Internet für Zuhause”-Angebote des Unternehmens neben VDSL, Glasfaser und Festnetzersatzprodukten auf Mobilfunkbasis. Jetzt haben O2 Telefónica und Vodafone Deutschland das Abkommen auf Zugangsleistungen für Surfgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit/s erweitert. Bislang waren für O2 diese Geschwindigkeiten auf 300 Mbit/s begrenzt. Gigabit via Kabelglasfaser bietet so künftig für O2 Kund:innen die vierfache Internetgeschwindigkeit im Vergleich zu aktuellen DSL-Produkten und ist deutschlandweit deutlich umfassender verfügbar als vergleichbar schnelle vollständige Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude oder in die Wohnung.

„Durch die Ergänzung mit noch schnelleren Kabelanbindungen bieten wir O2 Kundinnen und Kunden noch attraktivere Breitbandprodukte zu einem nochmals verbesserten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit unserer Vertriebskraft können so noch mehr Menschen noch schneller ins Gigabit-Zeitalter starten. Schon heute bieten wir über smarte Kooperationsvereinbarungen das technologisch und geografisch umfassendste Festnetzbreitband-Angebot im deutschen Markt“, sagt Alfons Lösing, Chief Partner & Wholesale Officer im Vorstand von O2 Telefónica.

Diese Vereinbarungen nutzt O2 teilweise auch, um die Anschluss der Funkmasten für das normale O2 Netz zu verbessern. Die 5G Netze des Unternehmen erhöhen den Datentraffic und daher muss auch der Anschluss der Türme besser werden – im besten Fall mit Glasfaser und mehrfachen Gigabit-Speed.

Video: der Vodafone Gigabit Internet Anschluss im Test

Welches Netz nutzt Nettokom? – Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Nettokom? Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität – Die große Lebensmittelkette Netto hat mittlerweile auch eine eigene Prepaidkarte auf den Markt gebracht. Unter dem Namen „Nettokom“ wird sie in Zusammenarbeit mit blau.de realisiert. Nettokom nutzt dabei (wie auch Blau) kein eigenes Netz sondern die Kapazitäten eines Netzbetreibers. Die Prepaid Tarife von Nettokom surfen daher im Netz eines Netzpartners.

Das Unternehmen kommuniziert das Netz dabei auch relativ gut, auch wenn mittlerweile etwas Bedarf besteht, die Infos zu aktualisieren. So heißt es direkt auf der Startseite im Footer:

Vertragspartner ist die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG,
Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München
© 2022 Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Telefonica ist dabei das Unternehmen hinter O2 und damit ist klar, dass die Tarife und Prepaid Angebote von Nettokom auch das O2 Netz nutzen. Daher wird dieses Netz auch gerne Telefonica Netz genutzt. Unabhängig vom Namen ist Nettokom damit ein Anbieter im O2 Netz wie beispielsweise auch Simply, PremiumSIM, DeutschlandSIM oder auch 1&1.

Netzqualität und Netzabdeckung bei Nettokom

Durch die Zusammenarbeiten mit Blau bekommt man bei Nettokom Zugriff auf das Mobilfunk-Netz mit O2 und die Netzqualität und Netzabdeckung entspricht dabei der Qualität der Blau Handy Flatrates und der von anderen O2 Drittanbietern. Man bekommt also bei Nettokom leider nicht den kompletten Zugriff auf das gesamte O2 Netz, sondern es gibt einige Einschränkungen, die man beachten sollte:

  • es gibt bei Nettokom keinen Zugriff auf die 5G Netzbereiche von O2 und derzeit lässt sich leider auch nicht sagen, wann O2 Drittanbieter wie Nettokom für das 5G Mobilfunk-Netz freischalten wird – aktuell kann man also mit Nettokom kein 5G nutzen, auch wenn O2 in der eigenen Region bereits 5G Netze aufgebaut haben sollte
  • Im LTE Bereich gibt es mittlerweile Zugang zum 4G/LTE Netz inklusive VoLTE, aber die ganz hohen Geschwindigkeiten sind bei Nettokom nicht frei gegeben. Die Tarife erreichen maximal 25 MBit/s im Download und alle höheren Geschwindigkeiten sowie LTE Max stehen nicht zur Verfügung.
  • Die 3G Netzbereiche sind mittlerweile im gesamten O2 Netz abgeschaltet und daher hat man auch bei Nettokom keinen Zugriff mehr auf UMTS und HSDPA. 2G steht aber weiter zur Verfügung.

Nettokom bietet damit eine vergleichbare Netzabdeckung wie alle andere O2 (Prepaid) Anbieter auch – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Bei der Netzqualität liegt das Mobilfunk-Netz von O2 seit mehreren Jahren auf dem letzten Platz hinter Vodafone und der Telekom. Daran hat auch der verstärkte Netzausbau im LTE- und 5G Bereich seit 2020 wenig geändert. Allerdings hat sich dadurch der Abstand zu Vodafone verringert. Das LTE Netz von O2 ist also in den letzten Jahren deutlich schneller geworden und man bekommt an mehr Standorten LTE und damit schnelle Datenverbindungen. Das schlägt sich auch in den Netztest nieder. Das O2 Netz – und das betrifft natürlich auch die Nettokom Kunden – hat in den letzten O2 Netztest deutliche Verbesserungen gezeigt und höhere Bewertungen erreicht.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

LTE und 5G bei Nettokom

Nettokom verspricht auf der Webseite „Highspeed Surfen“ und tatsächlich wurden die Geschwindigkeiten der Prepaidkarte und der Tarifoptionen 2016 auf 21,6 Mbit/s aufgerüstet. Mittlerweile steht als maxmaler Speed sogar 25MBit/s zur Verfügung. Da mittlerweile alle O2 Anbieter LTE unterstützen, können auch die Nettokom Prepaid Tarife das LTE/4G Netz von O2 mit nutzen. LTE max steht aber beim Discounter nicht zur Verfügung. Es gibt maximal Geschwindigkeiten bis 25MBit/s im Download und das Unternehmen bietet auch keine weitere Optionen um eventuell mehr Speed (gegen Gebühr) freizuschalten.

O2 hat auch bereits die ersten 5G Netzbereiche freigeschaltet, aber davon profitieren in erster Linie die eigenen Tarife und nicht die Drittanbieter und Discounter. Bisher wurde nur das 1&1 Netz auf 5G aufgerüstet, alle anderen Drittanbieter noch nicht. Nettokom kann daher aktuell in keinem Tarif 5G mit nutzen und ist daher auf 2G und 4G angewiesen. Es bleibt bisher auch offen, wann die 5G Netzbereiche für Nettokom oder andere Prepaid Anbieter zur Verfügung stehen wird.

Netzprobleme und Erfahrungen rund um Nettokom

Das O2/Eplus Netz scheint für einige Kunden ein großes Ärgernis zu sein, denn es gibt offensichtlich häufiger Probleme damit.  So schreibt ein Nutzer bei GuteFrage:

Ich habe eine prepaid Karte von nettokom. Vorhin kaufte ich mir im Laden für 9 Euro neues Guthaben, aber ich kann die Karte nicht aufladen. Nicht eine Nummer ist wählbar. Es kommt nach dem Wählen immer nur ein kurzer dreifacher Piepton und das war es. Aufladen kann ich somit nun auch nicht. Weiß jemand, woran das liegt?

Und ein anderer Nutzer meint dazu:

Wenn man eine flat hat von nettokom hat man das netz e-plus. Ist das das schlechteste netz? hat man da wenig empfang? Hat man da zum Telefonieren auch schlechten Empfang? Danke für eure Antwort

Hier gilt aber auch: seit 2020 hat O2 deutlich in den Netzausbau investiert – Bewertungen und Erfahrungeberichte rund um das Nettokom Netz und das O2 Netz von vor 2020 sind daher für die aktuelle Situation nicht mehr ganz so relevant und aussagekräftig.

Durch das National Roaming und den Zugriff auf das O2 Netz haben Nettokom Kunden aber in dieser Hinsicht mittlerweile deutlich bessere Karte. Ist das Eplus Netz vor Ort zu schlecht oder macht Probleme, kann jederzeit und automatisch auf das O2 Netz umgeschaltet werden, um in diesem Netz zu telefonieren, SMS zu schreiben oder mobil ins Internet zu gehen. Netzausfall gibt es daher bei Nettokom nur noch, wenn gleich beide Netze ausgefallen wären, was höchst unwahrscheinlich ist.

Nicht mehr aktiv: National Roaming bei O2 und damit auch bei Nettokom

UPDATE: Mittlerweile wurden alle Eplus Netzbereiche bei O2 integriert und es gibt daher kein Eplus Netz mehr, das man mit nutzen könnte. Das National Roaming hat daher an Bedeutung verloren. Stattdessen gibt es nun das neue größere O2 Netz.

Diese doppelte Netz-Nutzung wird durch das sogenannte National Roaming möglich, dass es derzeit sowohl im Eplus- als auch im O2-Mobilfunknetz gibt. Die Kunden beider Unternehmen können wechselseitig auch jeweils das andere Handy-Netz mit nutzen. Das betrifft alle Kunden in den jeweiligen Netzen und damit auch die Prepaidkarte von Nettokom. O2 schreibt zu diesem System in den FAQ:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere Netzversorgung. Immer dann, wenn der Kunde im Heimatnetz keine ausreichende Versorgung hat und über das andere Netz eine Versorgung verfügbar ist, wechselt er automatisch zum anderen Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. National Roaming gilt für Sie ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn Ihr Handy-Display O2-de+ anzeigt.
National Roaming gilt für alle Selbständigen und Privatkunden mit einem Postpaid- oder Prepaid-Tarif der Marken und Partnermarken im O2 und E-Plus Netz.

Wichtig sind dabei vor allem drei Punkte:

  • National Roaming funktioniert derzeit automatisch und wählt jeweils das beste Netz aus, das vor Ort zur Verfügung steht.
  • National Roaming ist kostenfrei und verursacht keine Mehrkosten. Auch wenn man das O2 Netz nutzt, werden alle Verbindungen zu den gleichen Preisen wie im Handy-Netz von Eplus abgerechnet
  • National Roaming erfordert keine zusätzlichen Einstellungen, es werden die normalen APN Einstellung des Eplus Netzes weiter verwendet

Dieses System hat daher an sich nur Vorteile für die Kunden von Nettokom, denn sie können in Bereichen, in denen Eplus vielleicht eine nicht so gute Netzabdeckung hat, einfach auf das O2 Netz zurück greifen. Daher ist es eigentlich schade, dass Nettokom diesen Vorteil in den FAQ nicht erwähnt, denn viele Nettokom Kunden werden sich schon National Roaming genutzt haben, ohne dass sie es wussten.

Für die Zukunft ist im Übrigen geplant, das Eplus Netz mit im O2 Netz zu integrieren. Dann nutzen Nettokom Kunden das O2 Netz mit. O2 schreibt dazu:

Ist National Roaming zeitlich begrenzt? Nein, das National Roaming als erster Meilenstein der Netzintegration wird nahtlos von der technischen Zusammenführung der Netz abgelöst, bei der es dann nur noch ein gemeinsames Mobilfunknetz der Telefónica Deutschland für alle Kunden geben wird.

Wann dieser Netz-Zusammenschluss allerdings durchgeführt wird, ist bisher noch unklar, es könnte durchaus noch einige Jahre dauern, bis es so weit ist.

Video: Die APN Einstellungen bei Nettokom

O2 Prepaid Freikarte – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung der O2 Prepaidkarte

 

O2 Prepaid Freikarte – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung der O2 Prepaidkarte – Die O2 Prepaidkarte ist die originale Prepaidkarte von O2 und bietet einen sehr preiswerten Zugang zum O2 Netz und dem Support von O2.  Früher gab es die Tarife unter dem Namen O2 Loop, 2017 hat das Unternehmen die Simkarten aber auf den einfacheren Markennamen O2 Prepaid umgestellt. Am Prepaid Prinzip und grundsätzlich an den Tarifen hat sich damit aber nichts geändert.

Die normale Prepaidkarte kommt dabei ohne Grundgebühr und einen monatlichen Mindestumsatz aus und ist daher auch für Nutzer geeignet, die weniger telefonieren und ins Internet gehen und für die daher die normalen O2 Free Flatrates zu teuer sind. Allerdings haben viele Nutzer Bedenken, ob diese geringen monatlichen Kosten für die O2 Prepaidkarte eventuell auf Kosten der Netzqualität und der Netzverfügbarkeit bei O2 gehen und ob man beim Netzzugang eventuell Nachteile hat gegenüber den normalen Kunden von O2.

Im Vergleich zu den normalen O2 Simkarten gibt es tatsächlich einige Einschränkungen, aber diese sind in erster Linie im Datenbereich zu finden. Bei Netzqualität und Netzabdeckung bekommt man dagegen die normale O2 Netzqualität, die auch anderen O2 Kunden zu Verfügung steht. Die aktuellen Netzabdeckung und den Stand des Netzausbaus kann man auf der Netzkarte von O2 abfragen: O2 Netzausbau-Karte*. Die dort dargestellten Werte gelten auch für die O2 Prepaidkarten. Es gibt derzeit nur eine Einschränkung im Datenbereich: die Karten können mit einer maximalen Geschwindigkeit von 225Mbit/s surfen, auch wenn man die Tagesflatrate mit zur Karte bucht und auch in den größeren Datenoptionen stehen maximal 225MBit/s als Speed zur Verfügung. O2 schreibt dazu in den Fußnoten:

 Bis zu 225 MBit/s (im Durchschnitt 37,5 MBit/s; Upload bis zu 50 MBit/s, im Durchschnitt 22,5 MBit/s) im dt. O2 Mobilfunknetz. Nach Verbrauch des Highspeed Volumens wird das Datenvolumen des aktivierten Packs verwendet, sonst bis zu 32 Kbit/s.

Im Netz von O2 ist dies derzeit das Maximum: Es sind in der Regel bis zu 225Mbit/s möglich und nur testweise auch schon höhere Geschwindigkeiten. Dies ist ein großer Vorteil der Freikarten von O2 im Vergleich zu anderen Anbietern in diesem Netz und wird bei allen Tests und Bewertungen zur kostenlose O2 Sim auch immer wieder positiv hervor gehoben.

Konkret nutzen damit die O2 Prepaid Freikarten nicht nur das gleiche Netz und haben die gleiche Netzqualität wie die originalen O2 Free Allnet Flat Tarife, sondern sind auch genau so schnell (zumindest im LTE Bereich). Im Vergleich mit anderen O2 Discounter (beispielsweise Smartmobil, WinSIM oder auch PremiumSIM) sind die Prepaid Tarife von O2 sogar deutlich schneller, diese Anbieter erreichen oft nur maximal 50Mbit/s. 

UPDATE: Mittlerweile bietet O2 mit dem O2 my Prepaid Max auch einen Tarif an, der fast unbegrenztes Datenvolumen bietet (999 GB pro Monat). In dem Fall ist das Netz und der Speed natürlich noch wichtiger, denn je man man surft, desto mehr merkt man auch Schwächen beim Netz und den Geschwindigkeiten.

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

mobilfunk-netz-pixabay-cc0LTE und 5G bei der O2 Prepaid Simkarte

Trotz der Einschränkungen beim maximalen Speed können die aktuellen O2 Prepaid Tarife das LTE Netz von O2 mit nutzen. Neben den 2G und 3G Bereichen, steht für die Simkarten als auch das LTE Netz zur Verfügung. Dazu sind keine neuen Einstellungen notwendig und es entstehen auch keine Mehrkosten, wenn man LTE nutzen. In den FAQ zur LTE Nutzung bei der O2 Prepaid Handykarte heißt es:

Mit LTE ins Netz. Natürlich willst Du nicht lange warten, wenn Du mobil ins Internet gehst. Deshalb gibt es LTE. Die Abkürzung steht für den neuesten Übertragungsstandard der vierten Generation: 4G. LTE ermöglicht Dir, mit Deinem Smartphone besonders schnelle Übertragungsraten zu nutzen, sowohl für Downloads als auch für Uploads. Die maximale Geschwindigkeit ist sehr viel größer als die Übertragungstechniken wie UMTS, 3G oder 2G. Das ist natürlich perfekt für Dich, wenn Du große Datenmengen übertragen willst – zum Beispiel Videos oder hochauflösende Fotos, die Du mit Deinem Smartphone geschossen hast.

Insgesamt ist die Nutzung von schnellem LTE aber ein deutlicher Vorteil der O2 Prepaidkarte, denn es gibt auch 2022 noch viele Prepaidtarife auf dem Markt, die LTE max nicht unterstützen. Allerdings geht es auch deutlich schneller, wie die Callya Prepaidkarte von Vodafone zeigt. Mit dieser Karten surfen die Prepaidkunden von Vodafone derzeit mit einer maximalen Geschwindigkeit von 500MBit/s im Vodafone LTE Netz und sind daher mehr als doppelt so schnell wie die Nutzer einer O2 Prepaid Sim. Die Prepaidtarife im O2 Netz sind also verglichen mit normalen Prepaidkarten ohne LTE durchaus schnell, es gibt aber auch noch Angebote, die im Datenbereich deutlich höhere Geschwindigkeiten bieten.

Erfreulich: VoLTE und WLAN Call werden mittlerweile von allen O2 Prepaid Tarife unterstützt. Man kann daher auch dann Gespräche annehmen und Anrufe führen, wenn man im LTE Netz unterwegs ist. Ein Wechsel zu 2G ist dann nicht mehr notwendig. Das schon den Akku und macht den Rufaufbau auch deutlich schneller.

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

Die Nutzung von LTE bei O2 ist dazu noch an einige Voraussetzungen gekoppelt:

  • Das O2 Netz vor Ort muss mit LTE ausgebaut sein. Das ist mittlerweile in sehr vielen Bereichen in Deutschland der Fall, es gibt aber auch nach wie vor weiße Flecken, in denen maximal 3G Verbindungen möglich sind. Ob in der eigenen Region LTE Verfügbar ist, kann man auf der O2 Netzausbau-Karte prüfen. Dort ist angegeben, welche maximalen Geschwindigkeiten und welche Standards zu erwarten sind. In den letzten Jahren hat O2 auf jeden Fall viele weiße Flecken geschlossen.
  • Das Handy bzw. Smartphone muss LTE unterstützen. Das ist bei den meisten modernen Geräten mittlerweile ohne Probleme der Fall, es kann aber bei älteren Handys und sehr preiswerten Geräten durchaus zu Problemen kommen. Beispielsweise kann das iPhone 5 nach wie vor kein LTE im O2 Netz nutzen, weil die Frequenzbändern unterschiedlich sind. Ab dem iPhone 5s ist das aber wieder ohne Probleme möglich. Mit den aktuellen Modellen hat man also weder bei LTE noch bei 5G (falls es denn mal kommt) im O2 Netz Probleme.

Man sollte daher prüfen, ob die Voraussetzungen für LTE gegeben sind, bevor man sich darauf einlässt.

Im 5G Bereich hat O2 mittlerweile die ersten Netzbereiche in Betrieb genommen und die normalen O2 Handytarife können bereits 5G mit nutzen. Die O2 Prepaid Karten hat aber bisher noch KEIN 5G und auch andere Prepaid Discounter im O2 Netz können bisher noch auf die 5G Netzbereiche zurückgreifen. Es bleibt auch offen, wann sich das ändern könnte.

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

O2 und Eplus – das National Roaming

UPDATE: Mittlerweile wurde das gesamte Eplus Netz komplett bei O2 integriert. Es gibt daher keine Eplus Netzbereiche in Deutschland mehr und daher spielt auch das National Roaming keine Rolle. Man nutzt ohnehin immer das O2 Mobilfunk-Netz.

Durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus und die Zusammenschaltung der beiden Netzen gibt es jetzt bereits einen Vorteil für die O2 Kunden, der auch die Prepaid Nutzer von O2 mit einschließt. Die Handykarte können derzeit nicht nur das Handy-Netz von O2 nutzen sondern wählen sich auch unter Umständen in das Eplus Netz ein. Dieser Mechanismus nennt sich National Roaming und O2 schreibt dazu auf der Webseite:

Ab sofort steht Ihnen bei O2 National Roaming zur Verfügung. Ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn ihr Handy-Display o2-de+anzeigt. Was es genau bedeutet, welche Vorteile Sie dadurch haben: Jetzt im Detail informieren.

  • Doppelt: Sie sind für die Netze von O2 und E-Plus freigeschaltet.
  • Immer: Sie wechseln jederzeit ganz automatisch ins schnellere Netz.
  • Gratis: Für diesen Service fallen keine Extra-Kosten an.
  • Sichtbar: Die Anzeige „o2-de+“ erscheint, wenn Sie im E-Plus Netz surfen.

Für diese doppelte Netznutzung bei der O2 Prepaidkarte fallen keine zusätzlichen Kosten an und die Umschaltung zwischen den beiden Netz erfolgt automatisch. Es wird dabei immer das Netz gewählt, welches vor Ort die bessere Qualität bietet. Man erkennt das Roaming im Eplus Netz an der Anzeige O2+ im Display (statt des normalen O2-Schrifzuges). Allerdings berichten Nutzer auch immer wieder davon, dass die automatische Auswahl nicht immer zuverlässig funktioniert und man manchmal im O2 Netz hängen bleibt. In solchen Fällen kann man auch versuchen, manuell das Eplus Netz anzuwählen.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Details zu den O2 Netztest Ergebnissen haben wir in diesem Artikel zusammen gestellt: O2 Netztest

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

Prinzipiell ist die Mit-Nutzung des Eplus Netzes aber ein wirklicher Vorteil, da so an mehreren Standorten die Netzabdeckung verbessert wird und auch im mobilen Datenbereich höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Früher oder später sollen dann die Netze komplett zusammen geschaltet werden.

Vodafone GigaCube Netz, Netzabdeckung und schnelle Hilfe bei Problemen

Vodafone GigaCube Netz, Netzabdeckung und schnelle Hilfe bei Problemen – Vodafone bietet als großer Netzbetreiber eine ganze umfassende Palette von Mobilfunk-Produkten an und eines der neusten Produkte in diesem Zusammenhang ist der Vodafone GigaCube. Darunter versteht man einen mobilen WLAN Router mit den passenden Datentarifen, der als Ersatz für den normalen Internet Anschluss gedacht ist oder als Zugang zum mobilen Internet an wechselnden Orten. Es handelt sich dabei also nicht um einen Handytarif, weil es keine Rufnummer gibt und der Cube daher keine Gespräche führen oder annehmen kann. Stattdessen ist der Vodafone GigaCube ein reines Datenprodukt, dass dafür gedacht ist, mobiles Internet für andere Geräte bereit zu stellen.

Für die Nutzung benötigt man neben einer Stromquelle vor allem natürlich das Vodafone Mobilfunk-Netz. Der GigaCube stellt die mobile Datenverbindung über das Vodafone Netz her und daher sollte dieses Netz möglichst stabil und schnell ausgebaut sein, damit die Datenübertragung für die Endgerät dann auch möglichst schnell erfolgen soll.

Generell ist das GigaCube Netz dabei das normale Mobilfunk-Netz von Vodafone. Es gibt also keine Abweichungen zum normalen Handynetz und der Netzqualität vor Ort. Wer in einem Bereich mit dem Smartphones sehr gutes Vodafone-Netz hat (beispielsweise mit den neuen GigaMobil Tarifen im Vodafone Netz), kann auch mit dem GigaCube gut damit surfen. Man kann daher beispielsweise auch mit der Callya Freikarte von Vodafone recht einfach und zuverlässig testen, welche Netzqualität man für den Cube erwarten kann.

Unterschiede gibt es allerdings beim maximalen Speed, da der GigaCube nicht immer den vollen Speed unterstützt, den das Vodafone Netz bereits bieten kann (vor allem im 5G Bereich). Daher kann es bei den sehr hohen Geschwindigkeiten Unterschiede zwischen GigaCube und Mobilfunk-Tarifen geben, aber in der Regel sind die Geschwindigkeiten im Vodafone Netz bei um die 100 MBit/s und dies schafft auch der Homespot ohne Probleme.

Vodafone schreibt selbst zum Speed im eigenen Handynetz:

Geschätzte maximale und beworbene Bandbreiten im Vodafone-Netz (4G|LTE Max): Bis zu 500 Mbit/s im Download mit dem 4G-Router und dem 5G-Premium-Router, und mit beiden Routern bis zu 50 Mbit/s im Upload. Durchschnitt laut CHIP Test-Ausgabe 01/2022: 108,59 Mbit/s im Download und 51,15 Mbit/s im Upload. Dein eingesetzter Router muss außerdem die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. Deine individuelle Bandbreite hängt unter anderem von Deinem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an einzelnen Standorten in Deutschland verfügbar. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download steht derzeit in über 1.400 Städten und Gemeinden, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s sogar in über 4.900 Städten und Gemeinden zur Verfügung (Stand Januar 2022).

Generell bietet Vodafone ein mittlerweile sehr gut ausgebautes Mobilfunk-Netz mit hohen Geschwindigkeiten und LTE fast überall in Deutschland. Mehr zu den Vodafone Netztest und Hinweise zur Netzqualität haben wir im übernächsten Absatz zusammengestellt.

HINWEIS: Die Netze und Netzqualität von anderen Homespot haben wir in diesem Artikel nochmal zusammengefasst: Das beste Netz für den Homespot

Was tun, wenn der Vodafone GigaCube kein Netz hat?

Bei Netzproblemen oder schlechtem Empfang beim Vodafone GigaCube sollte man natürlich auch in erster Linie das Vodafone Netz prüfen und schauen, ob es am eigenen Standort ein Vodafone Mobilfunk-Netz gibt. Wie oben geschrieben ist das aber fast überall in Deutschland der Fall, dennoch gibt es ab und an auch weiße Flecken ohne Vodafone Mobilfunk. Dann kann auch der GigaCube keine Verbindung herstellen.

Folgende Punkte sollte man probieren, wenn es mit dem Homespot kein Netz gibt:

  • erster Punkt sollte immer ein Neustart des GigaCube sein – damit wird die komplette Netzverbindung nochmal neu ausgebaut und eventuelle Fehler unter Umständen behoben. Mit etwas Glück spart man sich mit einem Neustart bereits eine langwierige Suche, weil danach alles direkt wieder funktioniert.
  • Ist das Vodafone Netz in der eigenen Region nicht gut ausgebaut, kann es sich lohnen, über einen Netzwechsel nachzudenken um das Problem dauerhaft zu lösen. Im Vergleich von O2 und Vodafone Netz hat aber meistens Vodafone die Nase vorn. Daher ist es oft besser, direkt ins Telekom Netz zum Telekom Homespot oder dem Congstar Homespot zu wechseln, weil die Telekom aktuell in der Regel das beste Netz vor Ort hat (O2, Telekom und Vodafone Netz im Vergleich). Testen kann man das Vodafone Netz hier: Vodafone Netzausbaukarte (kostenlos)*
  • Die Zugangsdaten des GigaCube sind in der Regel voreingestellt und beinhalten bereits die korrekten APN für das mobile Datennetz von Vodafone. Es kann bei Problemen mit dem Netz aber dennoch nicht schaden, im Router zu prüfen, welche APN Daten eingestellt sind und diese eventuell auf die korrekten APN von Vodafone zu korrigieren.
  • Sollte das alles nicht helfen, kann man die Simkarte des GigaCube auch in einem Handy testen und prüfen, ob es dort Empfang und Netz gibt und sich die Sim korrekt ins Vodafone Netz einwählt. Scheitert auch dies, kann es an der Sim liegen und man sollte eventuell eine Ersatzkarte bestellen.
  • Als letzten Schritt empfiehlt sich der Kontakt mit dem Vodafone Support. Die Hotline kann direkt den Tarif und auch das Netz vor Ort prüfen bzw. schauen, ob es eventuell Störungen und technische Probleme gibt. Daher kann man mit der Hotline sehr schnell klären, was eventuell den Netzempfang verhindert.
  • direkt zum Vodafone GigaCube*

Man kann den GigaCube auch mit einer anderen Simkarte aus einem anderen Netz nutzen. Dann muss man aber in jedem Fall die APN Daten im Router anpassen, was nicht ganz einfach ist. Die schnelle Methode ist auf jeden Fall, nur Vodafone Sim mit dem GigaCube zu nutzen.

Die Testergebnisse zur Netzabdeckung in den Vodafone Netztest

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

Netztest werden etwa einmal im Jahr von den größeren Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich durchgeführt. Dazu testet auch die Stiftung Warentest ab und an die Netzqualität und die Abdeckung der einzelnen Anbieter. Die Test-Durchführungen sind aber aber oft unterschiedlich, daher kann man die einzelnen Test-Ergebnisse von Vodafone und auch von anderen Anbietern nur schwer miteinander vergleichen. Es ist daher sinnvoll, sich den Trend über mehrere Tests anzuschauen, um ein realistisches Bild zu bekommen.

Die Stiftung Warentest schreibt beispielsweise 2022 zur Netzadeckung und Qualität von Vodafone im Vergleich zu den anderen Mobilfunk-Netzen:

Gerade mal drei Telefonate brachen auf unseren Fahren ab – alle bei O2. Im Test vor fünf Jahren wurden wir noch 115 Mal unterbrochen, ungleich verteilt auf alle drei Anbieter. Ein Fort­schritt auch beim Surfen: Daten flitzen jetzt um ein Vielfaches schneller durch die Luft. Kurz: Wir bekommen bei vergleich­baren Mobil­funk­kosten mehr Leistung als noch 2017. Obwohl wir diesmal strenger bewertet haben, schneiden alle drei Anbieter gut ab. Knapp vorn liegt die Telekom.

Unser Rat- Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Prinzipiell hat sich das Vodafone Netz in den letzten Tests dabei gezeigt, dass Vodafone einen sehr stabilen zweiten Platz belegt, wobei der Unterschied zur Telekom recht gering ausfällt. Besonders im Bereich LTE sind die beiden D-Netze fast gleichauf. Der Abstand zu O2 fällt dagegen größer aus – Vodafone kann sich im Vergleich recht solide vor O2 platzieren.

Die Ergebnisse im Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20222 (GUT – Note 1,7)2 (GUT – Note 2,1)2 (GUT – Note 1,3)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 2013

Man sieht in der Entwicklung recht deutlich, dass der zweite Platz von Vodafone recht stabil ist und sich daher in der Bewertung das Ranking in der Netzqualität kaum verändert hat. Es gibt bisher auch keine Hinweise, dass sich dass in absehbarer Zeit ändert wird – es sei denn, Vodafone legt es noch einmal darauf an die Telekom von Platz 1 zu verdrängen denn so groß ist der Abstand gar nicht. Aktuell findet man aber das beste Mobilfunk-Netz in Deutschland weiterhin bei der Telekom. Das gilt auch für die neuen 5G Netzbereichen (und bei den Kundenzahlen führt die Telekom ohnehin)