Vodafone GigaMobil Tarife: das kann man von Netz, Netzabdeckung und 5G erwarten

Vodafone GigaMobil Tarife – das kann man von Netz, Netzabdeckung und 5G erwarten – Bei Vodafone gab es 2022 eine größere Änderung, denn das Unternehmen hat die bisherigen Vodafone RED Handytarife umbenannt und führt sie jetzt als Vodafone GigaMobil Tarife weiter. Dabei ist die Tarifstruktur grundsätzlich gleich geblieben, aber es gibt die GigaPässe nicht mehr. Diese haben gegen die Netzneutralität verstoßen und mussten daher nach mehrere gerichtlichen Entscheidungen entfernt werden. Die anderen bekannten Feature wie GigaDepot, GigaGarantie und auch 5G gibt es aber auch bei den neuen GigaMobil Flat weiterhin.

Durch den neuen Namen hat sich grundsätzlich am Netz nichts geändert. Natürlich nutzen auch die GigaMobil Tarife von Vodafone das D2 Mobilfunk-Netz von Vodafone und haben dabei Zugriff auf alle Netzbereiche. Die GigaMobil Tarife sind daher die leistungsstärksten Angebote im Vodafone Netz, die man bekommen kann und unterstützen sowohl LTE max im LTE Netz als auch 5G ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Vodafone zeigt mit den GigaMobil Tarifen, was an Leistung im Vodafone Netz möglich ist. Die GigaMobil Tarife sind dabei grundsätzlich Postpaid Angebote mit monatlicher Rechnung und einer Grundgebühr. Die Prepaid Tarife laufen weiter unter der Bezeichnung Vodafone Callya und grenzen sich dabei bereits über den Namen von den GigaMobil Angeboten ab.

HINWEIS: In diesem Artikel soll es vor allem um das Vodafone GigaMobil Netz gehen. Tarifdetails und Besonderheiten sind hier zusammengefasst: Vodafone GigaMobil Handy-Tarife | GigaMobil Flat von Vodafone

Vodafone GigaMobil Netz
Vodafone GigaMobil Netz

Vodafone GigaMobil mit 5G Netz Zugriff auf alle Bereiche

Die GigaMobil Angebote im Vodafone Netz haben vollen Zugriff auf die 5G Netzbereiche von Vodafone und können sowohl die normalen 5G Netze als auch die Vodafone 5G SA (standalone) Bereiche mit nutzen. Der Zugriff ist dabei kostenfrei und direkt mit im Tarif enthalten, man benötigt als Verbraucher also keine extra Option für die 5G Nutzung und es entstehen auch keine zusätzlichen Kosten.

Vodafone schreibt selbst zum aktuellen Stand beim 5G und LTE Netzausbau:

Insgesamt 34 der im September vollendeten Mobilfunk-Maßnahmen dienten dazu, LTE-Funklöcher zu beseitigen und neue Funklöcher zu verhindern – etwa durch Neubauten an solchen Standorten, an denen bisherige LTE-Stationen aufgegeben werden mussten. Dieses ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Gebäude mit Mobilfunk-Antennen abgerissen werden oder Mietverträge nicht verlängert werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Ausbaus im August war der Bau neuer mobiler Datenautobahnen im 5G-Netz: Rund 560 Bauprojekte dienten dazu, das 5G-Netz in der Fläche zu erweitern oder die 5G-Kapazitäten und 5G-Geschwindigkeiten zu erhöhen. Inzwischen hat Vodafone mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an sein 5G-Netz angeschlossen. 45 Prozent der besiedelten Gebiete sind sogar mit 5G+ versorgt.

Für die Nutzung von 5G sind neben einem GigaMobil Tarif noch einige andere Voraussetzungen notwendig:

  • Vodafone muss das 5G Netz bereits in der Region ausgebaut haben, in der man den GigaMobil Tarif nutzen möchte. Der Ausbau erreicht dabei bereits mehrere Millionen Nutzer in Deutschland, vor allem in der Fläche gibt es aber nach wie vor auch deutliche weiße Flecken, die noch keinen 5G Unterstützung bieten
  • Für die Nutzung benötigt man darüber hinaus ein Smartphone, dass bereits 5G kann. Mittlerweile haben die meisten der neueren Modelle im oberen Preisbereich diese Funktion, es kann aber nicht schaden zu prüfen, ob das eigene Modell dies bereits kann.

Vo5G (Voice over 5G) steht im Vodafone Netz aber bisher noch nicht zur Verfügung.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

Vodafone Netz-Tests und die Netzqualität

Die großen Fachmagazine im Mobilfunk-Bereich testen und bewerten jährlich die Netzqualität der Netzbetreiber in Deutschland und veröffentlichen die Ergebnisse regelmäßig. Die Testmethoden und der Umfang der Testreihen ist dabei sehr unterschiedlich, teilweise basieren die Tests auf den ausgewerteten Nutzungsdaten von Kunden, teilweise werden eigenen Testfahrten gemacht um den Empfang zu prüfen.

Vodafone belegt bei diesen Test regelmäßig einen sehr guten Platz hinter der Telekom, im LTE Bereich landet man teilweise sogar vor dem D1 Netz der Telekom.

Im letzten Jahr gab es zwei große Netz-Tests von connect und Computerbild bei der die Qualität der Mobilfunk- und insbesondere der Datennetz beurteilt wurde. Connect ermittelte dabei die Qualität sowohl im Sprach- als auch im Datenbereich, Computerbild testet nur das UMTS Netz der Betreiber.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 23/242262/270 Punkte437/465 Punkte
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Im Test der Zeitschrift Connect schnitt Vodafone auf Platz zwei ab und konnte im Sprachbereich sogar die Telekom überholen. Das Unternehmens schreibt dazu:

Die Tester von Connect überzeugte vor allem die Einführung von „Voice over LTE“. Darüber hinaus bescheinigte die Fachzeitschrift dem Netz auch beim mobilen Surfen „gute Performance“ und „hohe Zuverlässigkeit“. Insgesamt konnte Vodafone den Abstand zu den Mobilfunkanbietern auf den Plätzen drei und vier im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen.

Die Zeitschrift Computerbild lies das Daten- und Sprach-Netz mit einer eigenen App testen, die kostenfrei herunter geladen werden konnte. Dabei konnte jeder mitmachen, der wollte. Gemessen wurden die Datenverbindungen sowohl in der Geschwindigkeit als auch bei der Verfügbarkeit. Die Ergebnisse ähneln den Tests aus der Connect Studie:

UMTS: In großen Städten ist UMTS gut ausgebaut und oft deutlich schneller als bei der Telekom. Auf dem Land liegt Vodafone auf dem Niveau der Konkurrenz – deutlich besser ist hier nur E-Plus.
LTE: Vodafone hat derzeit das zweitgrößte LTE-Netz in Deutschland. Auf dem Land allerdings ist der Abstand zum Branchenprimus Telekom gewaltig.
Telefon: Kompliment, hier hat Vodafone gute Arbeit im Detail geleistet. Kein Netz bot im Test so gute Telefonverbindungen wie das Vodafone-Netz.

Mit dem Vodafone Netz bekommen Kunden also ein gut ausgebautes Mobilfunk-Netz, das insbesondere im Datenbereich sehr gute Abdeckung bietet und hohe Geschwindigkeiten erlaubt. Die schlechte Nachricht für die Drittanbieter: sie können meistens nur auf 3G zurück greifen und nicht auf das 4G LTE Netz von Vodafone. Daher muss man hier oft Abstriche bei Geschwindigkeit und Netzverfügbarkeit machen. Das sollte man auf jeden Fall beim Vergleich der verschiedenen Handytarife beachten.

Daneben bietet Vodafone mittlerweile auch einen eigenen Homespot unter dem Namen Vodafone Gigcube an. Dieser Cube soll einen Ersatz für das DSL Netz sein und kann ebenfalls das Vodafone LTE Netz mit vollem Speed mit nutzen. Im Gegensatz zu zu den normalen Handyverträgen bei Vodafone kann der Cube aber keine Telefonie abbilden und ist nur für die mobile Datenübertragung gedacht.

Mittlerweile bietet Vodafone auch die ersten Netz-Bereiche mit 5G Verbindungen an. Allerdings gibt es diese bisher nur sehr punktuell und von einem flächendeckenden Ausbau ist man noch weit entfernt. Daher gibt es für dieses neue Mobilfunk-Netz bisher auch noch keine Netztest. Diese werden aber sicher in den kommenden Jahren folgen.

VIDEO Der 5G Netzausbau bei Vodafone

So funktioniert das GigaDepot bei den Vodafone GigaMobil Tarifen

Vodafone GigaDepot ist ein Service von Vodafone, mit dem Sie Ihr nicht verbrauchtes mobiles Datenvolumen aus einem Monat in den nächsten übertragen können. Es funktioniert automatisch und kostenlos für bestimmte Vodafone Mobilfunk-Tarife.

Vorteile von Vodafone GigaDepot:

  • Keine Datenverschwendung: Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen, dass Ihnen am Monatsende noch Rest-Datenvolumen übrig bleibt, das verloren geht.
  • Mehr Flexibilität: Mit GigaDepot können Sie Ihr Datenvolumen besser an Ihren tatsächlichen Verbrauch anpassen.
  • Kostenlos: Die Nutzung von GigaDepot ist für berechtigte Tarife kostenlos.

Wie funktioniert Vodafone GigaDepot?

  1. Voraussetzung: Sie benötigen einen GigaMobil-Tarif von Vodafone, bei dem GigaDepot automatisch aktiviert ist.
  2. Nutzung im laufenden Monat: Verwenden Sie Ihr monatliches Datenvolumen wie gewohnt.
  3. Übertragung in den nächsten Monat: Haben Sie am Ende des Abrechnungsmonats noch Datenvolumen übrig, wird dieses automatisch in den nächsten Monat übertragen und Ihrem GigaDepot gutgeschrieben.
  4. Nutzung des übertragenen Datenvolumens: Sie können das im GigaDepot gespeicherte Datenvolumen im Folgemonat zusätzlich zu Ihrem neuen monatlichen Datenvolumen verbrauchen.

Wichtig zu wissen:

  • Das gespeicherte Datenvolumen im GigaDepot ist in der Regel nur einen Monat lang gültig.
  • Sie können den aktuellen Füllstand Ihres GigaDepots in der MeinVodafone-App einsehen.
  • Vodafone GigaDepot gilt auch für Datenvolumen, das Sie mit Zusatzoptionen oder Datenpaketen erworben haben, sowie für die Datennutzung in der EU.

5G Standalone und 5G DSS bei Vodafone – große Unterschiede

Der Hauptunterschied zwischen 5G Standalone und 5G DSS besteht darin, dass 5G Standalone ein vollständig eigenständiges 5G-Netz ist, während 5G DSS ein hybrides Netz ist, das 4G- und 5G-Technologien kombiniert.

5G Standalone

5G Standalone ist ein vollständig eigenständiges 5G-Netz, das auf einer dedizierten 5G-Infrastruktur basiert. Dies bedeutet, dass 5G Standalone nicht auf 4G-Technologien angewiesen ist und seine eigene Kernnetzarchitektur hat.

Die Vorteile von 5G Standalone sind:

  • Größere Bandbreite: 5G Standalone kann eine höhere Bandbreite bieten als 5G DSS, da es nicht auf 4G-Frequenzen angewiesen ist.
  • Geringere Latenz: 5G Standalone kann eine geringere Latenz bieten als 5G DSS, da es nicht auf die 4G-Infrastruktur angewiesen ist.
  • Verbesserte Leistung: 5G Standalone kann eine verbesserte Leistung bieten als 5G DSS, da es nicht auf die 4G-Infrastruktur angewiesen ist.

5G DSS

5G DSS ist ein hybrides Netz, das 4G- und 5G-Technologien kombiniert. Dies bedeutet, dass 5G DSS auf der vorhandenen 4G-Infrastruktur basiert und 5G-Funktionen über eine Overlay-Architektur bereitstellt.

Die Vorteile von 5G DSS sind:

  • Beschleunigter Rollout: 5G DSS kann schneller ausgerollt werden als 5G Standalone, da es auf der vorhandenen 4G-Infrastruktur basiert.
  • Kostengünstiger Ausbau: 5G DSS kann kostengünstiger ausgebaut werden als 5G Standalone, da es auf der vorhandenen 4G-Infrastruktur basiert.
  • Bessere Netzabdeckung: 5G DSS kann eine bessere Netzabdeckung bieten als 5G Standalone, da es auf der vorhandenen 4G-Infrastruktur basiert.

5G Standalone ist die fortschrittlichere Technologie, bietet aber auch höhere Kosten und einen langsameren Rollout. 5G DSS ist die kostengünstigere und schnellere Option, bietet aber auch weniger Vorteile.

Im Allgemeinen ist 5G Standalone die bessere Wahl für Gebiete mit hoher Nachfrage nach 5G-Leistung, wie z. B. in Städten oder in Gebieten mit vielen Nutzer. 5G DSS ist die bessere Wahl für Gebiete mit geringer Nachfrage nach 5G-Leistung oder für Gebiete, in denen der Ausbau von 5G Standalone noch nicht möglich ist.

Welches Netz nutzt Tchibo Mobil und wie ist die Netzqualität?

Tchibo mobil ist einer der ältesten Mobilfunk-Discounter auf dem deutschen Markt und startet bereits 2005 mit dem eigenen Angebot. Mittlerweile wurde die Produktpalette deutlich erweitert und das Unternehmen bietet neben Prepaid Tarife (die sich mit verschiedenen Optionen aufrüsten lassen) auch normale Allnet Flatrates auf Rechnung an und auch Datenprodukte. Beispielsweise steht auch der Tchibo WLAN-to-Go Router zur Verfügung, mit dem man mobiles Internet in Bereiche bringen kann, in denen es weder einen Kabelanschluss noch eine Stromversorgung gibt.

Mittlerweile deckt das Unternehmen damit die meisten Bereiche ab, in denen Verbraucher Mobilfunk-Angebote brauchen und neben den reinen Tarifen gibt es bei Tchibo auch passende Handys und Smartphones. Im Gegensatz zu vielen andere Discountern kann man also nicht nur reine Simkarten mit Tarif erwerben, sondern auch die Hardware dazu. Allerdings setzt das Unternehmen weiter auf eher günstige Modelle, auch bei Apple Angeboten sind beispielsweise nur das iPhone SE und das iPhone 8 im Angebot – neuere und damit teurere Geräte gibt es aktuell nicht. An der Stelle merkt man dann doch noch, dass Tchibo mobil eher auf preisbewusste Kunden setzt.

Welches Netz nutzt Tchibo Mobil und wie ist die Netzqualität?

Für die Nutzung von Tchibo mobil ist es natürlich wichtig zu wissen, welches Netz das Unternehmen für die mobilen Dienstleistungen nutzt und welche Netzabdeckung und Netzqualität Kunden daher erwarten könnte. Das Unternehmen nutzt dabei natürlich kein eigenes Netz, sondern hat einen Netzpartner. Hinweise darauf finden sich auch fast überall auf der Webseite, man kann also recht einfach heraus finden, welches Netz die Tchibo Mobil Sim nutzen.

Das Unternehmen schreibt in den FAQ sehr knapp:

Mit Tchibo MOBIL telefonieren Sie im Mobilfunknetz von Telefónica Germany. Tausende von GSM- und LTE-Basisstationen sorgen für nahezu flächendeckende Netzabdeckung in Deutschland. Viele der Telefónica Roamingpartner bieten Ihnen im Ausland ebenfalls LTE an.

Im Kleingedruckten ist ebenfalls nochmal festgehalten:

Vertragspartner für den Tarif ist die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München.

Tchibo Handy Netz
Tchibo Handy Netz

Tchibo Mobil ist also ein Anbieter im O2 Netz und bietet damit die Netzqualität und die Netzabdeckung von O2. Der Netzpartner ist Telefonica. Damit tritt das Unternehmen als Konkurrent von vielen Marken an, denn im O2 Netz gibt es inzwischen viele Drittanbieter. Beispielsweise ist sowohl das ALDI Talk Netz als auch das 1&1 Netz das Mobilfunk-Netz von O2 und auch Drillisch Anbieter nutzen inzwischen fast vollständig das O2/Telefonica Netz (beispielsweise das WinSIM Netz, das PremiumSIM Netz oder auch das Smartmobil Netz).

Für die Beurteilung der Netzqualität bei Tchibo kann man daher auch recht einfach die kostenlose Netzausbaukarte von O2 nutzen. Dort wird angezeigt, welche Technik man in welchem Bereich erwarten kann:

O2 bietet außerdem einen Live-Check an, mit dem Sie die aktuelle Netzqualität an Ihrem Standort prüfen können. Den Live-Check finden Sie hier: https://www.o2online.de/microsite/o2-netz/live-check/

Andere Mobilfunk-Netze werden bei Tchibo derzeit nicht angeboten und wer D-Netz Qualität möchte, muss daher zu einem anderen Anbieter greifen. Es hilft daher auch leider nicht, bei Netzproblemen mit O2 zu Tchibo zu wechseln – man würde dann wieder die gleichen Problem haben. Bei zu schlechtem Empfang oder Problemen generell mit dem O2 Netz sollte man daher direkt einen Anbieter im D1 Netz oder im Vodafone Netz wählen.

LTE und 5G bei Tchibo Mobil

Das Discount-Prinzip von Tchibo macht sich leider bei der Technik hinter den eigenen Prepaid- und Mobilfunk-Tarifen bemerkbar. Das bedeutet konkret, dass man beim Unternehmen nicht die schnellsten Simkarten bekommt und leider auch keinen Zugriff auf einige neuere Features und Techniken hat.

Beim Speed unterstützen die Simkarte von Tchibo leider kein LTE max. Es gibt zwar Zugriff auf das LTE/4G Netz von O2, aber der Speed ist auch maximal 50 MBit/s (entspricht DSL 25.000) limitiert. Mehr Geschwindigkeit steht auch gegen Aufpreis nicht zur Verfügung. Dafür unterstützen die Sim mittlerweile VoLTE und auch WLAN Call. Man kann also sowohl per LTE telefonieren auch auch im WLAN Gespräche führen.

Das Unternehmen schreibt zu den Geschwindigkeiten:

Datenvolumen gilt für Nutzung in Deutschland und in der EU. Geschwindigkeit bis zu 50 MBit/s im Download und bis zu 25 MBit/s im Upload, ab Erreichen des Inklusiv-Volumens bis zu 64 kBit/s im Up- und Download (100-kB-Taktung). Bei den angegebenen Geschwindigkeiten handelt es sich um die jeweils techn. mögliche max. Geschwindigkeit. Die tatsächlich erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit kann davon abweichen und ist u. a. abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet. Datennutzung nur mit LTE-/5G-fähiger Hardware möglich. 

Im 5G Bereich gibt es mittlerweile gute Nachrichten. Das Unternehmen hat die eigenen Allnet Flat inzwischen für 5G freigeschaltet und man kann daher damit nun das 5G Netz von O2 mit nutzen. Die Simkarten sind also nun im 5G Bereich nutzbar, allerdings gibt es dadurch nicht mehr Speed. Egal ob 4G oder 5G: es bleibt bei maximal 50 MBit/s für den Download.

Für die Nutzung ist natürlich ein Endgerät mit 5G Unterstützung notwendig:

  • Smartphone: Heutzutage bieten viele Flaggschiff-Smartphones 5G-Kompatibilität. Prüfe die technischen Daten deines Smartphones, um herauszufinden, ob es 5G unterstützt. Bekannte Hersteller von 5G-Smartphones sind Samsung, Apple, Huawei, Xiaomi und OnePlus.
  • Router: Wenn du 5G zu Hause nutzen möchtest, benötigst du einen 5G-fähigen Router. Diese werden von verschiedenen Internetanbietern angeboten.
  • Andere Geräte: Immer mehr Geräte werden mit 5G-Kompatibilität auf den Markt gebracht, z. B. Laptops, Tablets und VR-Headsets. Prüfe die technischen Daten des Geräts, um herauszufinden, ob es 5G unterstützt.

Tchibo ist mit diesem Speed allerdings in guter Gesellschaft, denn im O2 Netz bietet nur O2 selbst voellen Speed. So bietet die O2 Prepaid Sim bis zu 225 MBit/s, die Discotel Prepaid Karte im O2 Netz hat Speed bei 50 MBit/s und auch die Blau Prepaid Flat (O2 Netz) mit 50 MBit/s etwas mehr Speed als Tchibo. Bisher ist auch nicht bekannt, wann es mehr Speed bei Tchibo geben könnte.

In anderen Bereichen sieht es weniger gut aus: beispielsweise bietet Tchibo Mobil bisher leider keine eSIM an und auch MultiSIM werden nicht unterstützt. Auch hier ist unklar, wann diese Features für Kunden von Tchibo mobile zur Verfügung stehen werden.

Die o2 Netzabdeckung und Netzqualität

HINWEIS: O2 hat die 3G Netzbereiche mittlerweile komplett abgeschaltet. Tchibo Mobil Kunden können daher nur 2G oder 4G Netze nutzen. Sollte das Handy noch fest auf einen 3G Netzmodus eingestellt sein, kann dies unter Umständen zu Problemen führen und dazu, dass man kein mobiles Internet nutzen kann. In diesem Fall sollte man den Netzmodus prüfen und diesen im besten Fall wieder auf automatisch stellen.

Bei der Netzabdeckung hat O2 seit 2020 die LTE Netzbereiche deutlich ausgebaut und davon profitieren auch die Kunden von Tchibo Mobil. Man bekommt mittlerweile in immer mehr Bereichen in Deutschland schnelles LTE im O2 Handynetz und daher kann man auch mit einer Sim von Tchibo an vielen Stellen bereits mit dem maximalen Speed bis 25MBit/s surfen. Der Netzausbau von O2 geht dabei immer weiter und es gibt kaum noch weiße Flecken, an denen man gar kein Mobilfunk-Netz von O2 bekommt.

Im Vergleich mit anderen Handynetzen belegt das O2 Netz in den Netztest aber nach wie vor recht stabil den dritten und damit letzten Platz. Die Abstände von O2 zu Vodafone auf Platz 2 sind zwar geringer geworden, aber überholen konnte O2 bisher die anderen Anbieter nicht. Der Netzausbau hat also zu keiner grundlegenden Veränderung bei den Rankings der deutschen Netztests geführt. Das ist wohl auch für die Zukunft nicht zu erwarten, denn natürlich investieren auch Vodafone und die Telekom in den Netzausbau und in eine bessere Netzabdeckung und Netzqualität.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20243252/270 Punkte425/480 Punkte
Computerbild Netz-Test3 (Note 2,2)
Connect Netztest 20223375/450 Punkte276/300 Punkte
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Reicht LTE als Speed noch aus?

LTE ist für die meisten Nutzer eine gute Option zum Surfen mit dem Handy. Wenn Sie jedoch hohe Geschwindigkeiten und niedrige Latenzzeiten benötigen, sollten Sie einen 5G-Tarif in Betracht ziehen.

Vorteile von LTE:

  • Schnelle Datenübertragung: LTE bietet Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s, was für die meisten Anwendungen wie Surfen im Internet, Streaming von Videos und Musik und Herunterladen von Apps und Dateien ausreichend ist.
  • Gute Verfügbarkeit: LTE ist in Deutschland flächendeckend verfügbar, so dass Sie in den meisten Gebieten mit einem guten Empfang rechnen können.
  • Günstigere Tarife: LTE-Tarife sind in der Regel günstiger als 5G-Tarife.

Nachteile von LTE:

  • Höherer Latenzzeit: LTE hat eine höhere Latenzzeit als 5G, was sich bei Anwendungen wie Online-Gaming oder VR/AR bemerkbar machen kann.
  • Beschränkte Kapazität: In Ballungsgebieten oder an stark frequentierten Orten kann die LTE-Kapazität an ihre Grenzen stoßen, was zu einer Verlangsamung der Geschwindigkeit führen kann.

Tchibo mobil im Ausland nutzen

Die Tchibo mobil Sim Karten kann man grundsätzlich auch im Ausland nutzen, allerdings gibt es dann einige Punkte zu beachten:

  • das Tchibo mobil Netz ist im Ausland in der Regel dann nicht mehr das O2 Netz, sondern man nutzt einen Roamingpartner von O2 im jeweiligen Land. An der Grenze bekommt man eine SMS mit dem Hinweis auf den neuen Netzpartner und auch auf eventuelle Roamingkosten.
  • Die deutschen Allnet Flat und Minutenpakete von Tchibo mobil gelten im Ausland nicht. Außerhalb der EU zahlt man einen extra Roaming Aufschlag und damit kann es deutlich teurer werden. In der EU wurden die Roamingkosten mittlerweile abgeschafft.

Für Gespräche aus dem Ausland nach Deutschland aus einem fremden Land sollte man dazu immer die Vorwahl 0049 bzw +49 nutzen. Sollten die Nummern aus dem Telefonbuch im Handy nicht mehr funktionieren, kann es eventuell daran liegen, dass man keine 0049 als Vorwahl mit abgespeichert hat.

Wer hat das beste Netz in Deutschland?

Das beste Netz in Deutschland

Die Telekom belegt in den letzten Jahren stabil den ersten Platz bei den Netztest. Das beste Netz in Deutschland ist daher aktuell das D1 Netz der Telekom.

Die Netztest im Detail: Telekom Netztest | Vodafone Netztest | O2 Netztest

Welches Netz nutzt Penny mobil und wie ist die Netzqualität?

Welches Netz nutzt Penny mobil und wie ist die Netzqualität? – Penny ist ein Lebensmitteldiscounter, der zur REWE-Gruppe gehört. Mittlerweile hat Penny eine eigene Prepaidkarte unter dem Namen „Penny mobil„. Sie wird in Zusammenarbeit mit Congstar realisiert.Congstar bietet dabei vor allem die Technik im Hintergrund und die Plattform, über die alle Dienste der Penny mobil Simkarte realisiert werden. Penny selbst steuert in erster Linie die Marke hinzu und natürlich werden die Handykarten in den Penny Märkten vertrieben. Ein vergleichbares Modell findet man auch bei ja! mobil und den ja!mobil Prepaid Tarifen.

Die Simkarte von Penny Mobil bietet neben dem Grundtarif auch verschiedenen Flatrates an. Der Tarif selbst sieht wie folgt aus:

arifPreis (pro 4 Wochen)InklusivleistungBesonderheiten
Prepaid Smart7,99 €6 GB Surf-Flat (max. 50 Mbit/s), Telefonie & SMS Flat in alle dt. Netze– EU-Roaming inklusive
Prepaid Smart Max12,99 €12 GB Surf-Flat (max. 50 Mbit/s), Telefonie & SMS Flat in alle dt. Netze– EU-Roaming inklusive
Prepaid 6-Monats-Paket29,95 € (einmalig)8 GB Surf-Flat/Monat (mit LTE 25) für 6 Monate, Telefonie & SMS Flat in alle dt. Netze– EU-Roaming inklusive

Mittlerweile scheint der Partner-Tarif aber nicht mehr vertrieben zu werden. Dabei nutzen beide Tarife das gleiche Netz. Es ist also nicht entscheidend, welchen Tarif man wählt. Generell sind vor allem die Prepaid Allnet Flat von Penny Mobil interessant. Man bekommt sehr günstige Prepaid Allnet Flat im Telekom Netz mit D1 Netz Qualität. Viel günstiger kann man kaum 3 Gigabyte Datenvolumen in diesem Netz bekommen.

Welche Netz nutzen die Simkarte von Penny Mobil?

In den FAQ von Penny mobil findet sich keine Information dazu, welches Netz die Prepaidkarte von Penny mobil nutzt, da das Angebot aber über Congstar abgewickelt wird, telefoniert man mit der Penny-Karte wie mit der von Congstar im Netz der Telekom (D1). Den deutlichsten Hinweis dazu findet man im Kleingedruckten in den AGB von Penny Mobil. Dort wird im Passus „Übertragungsgeschwindigkeit“ ganz klar das Telekom Netz erwähnt:

Die geschätzte maximale Übertragungsgeschwindigkeit im Download ist in der jeweiligen Preisliste bei dem mit dem Kunden vereinbarten Tarif oder der Zubuchoption angegeben. Das Mindestniveau der Dienstqualität bei der Daten- übertragung beträgt 14,4 kbit/s im Download. Im Durchschnitt werden im Mobilfunknetz der Telekom bei der Datennutzung höhere Übertragungsgeschwindigkeiten erreicht. Hinweis: Nach unabhängigen Tests Dritter2 beträgt die mittlere Datenübertragungsrate im Download bei Nutzung eines Smartphones in der Stadt 1.729 kbit/s im Download und außerhalb von Städten (Transferrouten) 1.368 kbit/s im Download

Damit ist Penny Mobil ein D1-Discounter im Telekom Netz wie beispielsweise Sparhandy, Congstar oder auch einige Tarife von Klarmobil. Das ist auch nicht unbedingt verwunderlich, denn hinter Pennymobil steht (wie bereits angedeutet) Congstar und daher ist das Congstar Netz mit dem Mobilfunk-Netz von Penny identisch – in beiden Fällen das D1 Netz der Telekom. Man bekommt also die gute D1 Netz Qualität bei Penny Mobil – allerdings mit einigen Einschränkungen und natürlich mit Prepaid Abrechnung.

5G, 4G und LTE bei Penny Mobil

Leider gibt es damit aber auch die Nachteile, die andere D1 Discounter haben, bei Penny Mobil. So bietet die Telekom zwar aktuell mit das beste LTE Netz, das es in Deutschland gibt und die maximale Datentarifen für den Download liegen bei 300MBit/s, außer der Telekom selbst kann derzeit aber kein anderer Anbieter darauf zugreifen. Mittlerweile haben zwar auch andere Anbieter LTE bekommen, aber LTE max mit bis zu 300MBit/s gibt es weiterhin nur bei den originalen Tarifen der Telekom.

Mit den Penny Mobil Prepaid Sim surft man daher zwar mittlerweile auch im 4G/LTE Netz der Telekom, aber der maximale Speed liegt bei nur 25MBit/s. Auch gegen Aufpreis gibt es kein LTE max. Erfreulicherweise muss man aber LTE nicht noch extra dazu buchen (wie beispielsweise lange Zeit bei den Congstar Prepaid Tarifen), sondern man bekommt LTE25 standardmäßig mit zu den Tarifen dazu.

Der Zugang zu LTE bedeutet auch, dass man nun die volle Netzabdeckung und Netzqualität der Telekom mit bekommt. Das macht auch bei der Netzqualität einen Unterschied, denn LTE wurde in den letzten Jahren deutlich ausgebaut, 3G dagegen eher nicht, mittlerweile ist 3G sogar ganz abgeschaltet. Das Telekom Netz schneidet in allen Netztest immer wieder als bestes Netz ab.

Im Zuge der 3G Abschaltung wurden auch weitere Features für die Prepaid Karten von Penny Mobil frei geschaltet. Nun kann man auch VoLTE und WLAN Call nutzen – Gespräche sind also auch direkt im LTE Netz und im WLAN möglich. Penny Mobil schreibt in den FAQ zu diesen Techniken.

Voice over LTE (engl. für Telefonie über LTE, VoLTE) ist eine Mobilfunktechnologie, welche es ermöglicht, über das 4G-Netz Sprachtelefonie zu nutzen. Sie bietet deutliche Verbesserungen gegenüber dem 2G- oder 3G-Netz, wie verringerten Stromverbrauch, verbesserte Sprachqualität und schnelleren Verbindungsaufbau.

WLAN Call oder auch Wifi Calling bezeichnet die Telefonie über WLAN. Mit deinem Penny Mobil Tarif kannst du VoLTE und WLAN Call bereits nutzen, vorausgesetzt du nutzt ein VoLTE-fähiges Endgerät. Es fallen die üblichen Gebühren für Sprachtelefonie deines Tarifs an.

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 2023/241267/270 Punkte465/480 Punkte
Computerbild 20231 (Note 1,4)
Connect Netztest 20221 (952/1000)1 (266/270))1 (452/480)
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Mittlerweile bietet die Telekom auch ein 5G Mobilfunk-Netz an. In einigen Städten ist dies bereits im Einsatz und daher kann man dort besonders schnell surfen. Leider hat die Telekom dieses neue Netz aber bisher nur für die eigenen MagentaMobil Flatrates frei gegeben. Diese können kostenlos auch das 5G Netz mit nutzen. Für die Prepaid Angebote von Penny Mobil steht 5G bisher nicht zur Verfügung und es ist auch nicht bekannt, ob und wann das Unternehmen für 5G frei geschaltet wird.

Das ist für Penny Mobil Kunden sehr schade, denn die Telekom hat das eigene 5G Netz bereits sehr weit ausgebaut und daher würde die Technik wohl auch für die meisten Penny Mobil Nutzer bereits zur Verfügung stehen, wenn die Telekom die Marken irgendwann für diese Technik frei schaltet.

Die Telekom treibt den Ausbau ihres 5G-Netzes in Deutschland voran. Mit bereits 96% der Bevölkerung, die 5G nutzen können, ist das Unternehmen führend im Land. Bis 2025 soll die Abdeckung auf 99% steigen. Dabei setzt die Telekom auf eine Kombination aus 3,6 GHz-Frequenzen und Glasfaser-Anbindung.

5G bietet im Vergleich zu LTE deutlich schnellere Datenübertragungsraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Dies ermöglicht Anwendungen, die in Echtzeit hohe Datenmengen benötigen, wie z. B. Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Videostreaming in hoher Auflösung. Darüber hinaus bietet 5G eine höhere Kapazität, so dass mehr Geräte gleichzeitig in einem Netz betrieben werden können. Dies ist wichtig für die wachsende Zahl an vernetzten Geräten im Internet der Dinge (IoT).

Der Ausbau des 5G-Netzes erfolgt sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten. In Städten werden zunächst die dicht besiedelten Gebiete mit 5G versorgt. In ländlichen Regionen nutzt die Telekom Glasfaser-Anbindungen, um auch abgelegene Gebiete mit 5G zu versorgen.

Bisher wurde allerdings noch kein Prepaid Drittanbieter im Telekom Netz für 5G freigeschaltet, selbst bei der Tochtermarke Congstar fehlt bisher noch der 5G Zugang. Daher wird es wohl auch bei Penny Mobil noch länger dauern, bis diese Technik zur Verfügung steht. Aktuell emfehlen wird daher eher, auf einen bereit vorhandenen 5G Anbieter zu setzen und nicht so warten, bis Penny die 5G Technik anbieten kann, da keiner weiß, wann genau das sein wird.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

Video: Penny Mobil einfach aktivieren

Quellen

FAQ rund um das Penny Mobil Netz

Steht 5G bei Penny Mobil zur Verfügung?

Die Prepaid Sim von Penny Mobil haben bisher keinen Zugriff auf 5G und es ist auch nicht sicher, wann genau die Handykarten auf diesen Netz zugreifen können werden.

Kann man mit Penny Mobil das Handy-Netz wechseln?

Penny Mobil bietet für alle Handytarife nur ein Netz an. Wer also ein anderes Netz haben möchte, hat bei Penny selbst leider keine Möglichkeit dazu und müsste zu einem anderen Anbieter wechseln.

Wo kann man die Penny Mobil Netzabdeckung abfragen?

Die Penny Mobil Netzabdeckung ist identisch mit der von normalen Telekom Handytarifen (bis auf die 5G Anbindung) und daher kann man die Telekom Netzausbaukarte nutzen um den Status abzufragen.

Benötigt man für LT4/4G spezielle Zugangsdaten?

Die Penny Mobil APN Zugangsdaten für das mobile Internet gelten für alle Netzbereiche und damit auch für 4G. Man kann also mit den normalen Zugangsdaten auch mit LTE surfen.

Sind VoLTE und WLAN Call verfügbar?

Ja, Penny bietet sowohl WLAN Call als auch VoLTE kostenlos für die eigenen Mobilfunk-Tarife.

O2 Prepaid Freikarte – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung der O2 Prepaidkarte

O2 Netz und Netzqualität

O2 Prepaid Freikarte – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung der O2 Prepaidkarte – Die O2 Prepaidkarte ist die originale Prepaidkarte von O2 und bietet einen sehr preiswerten Zugang zum O2 Netz und dem Support von O2.  Früher gab es die Tarife unter dem Namen O2 Loop, 2017 hat das Unternehmen die Simkarten aber auf den einfacheren Markennamen O2 Prepaid umgestellt. Am Prepaid Prinzip und grundsätzlich an den Tarifen hat sich damit aber nichts geändert.

Die normale Prepaidkarte kommt dabei ohne Grundgebühr und einen monatlichen Mindestumsatz aus und ist daher auch für Nutzer geeignet, die weniger telefonieren und ins Internet gehen und für die daher die normalen O2 Mobile Flatrates zu teuer sind. Allerdings haben viele Nutzer Bedenken, ob diese geringen monatlichen Kosten für die O2 Prepaidkarte eventuell auf Kosten der Netzqualität und der Netzverfügbarkeit bei O2 gehen und ob man beim Netzzugang eventuell Nachteile hat gegenüber den normalen Kunden von O2.

Im Vergleich zu den normalen O2 Simkarten gibt es tatsächlich einige Einschränkungen, aber diese sind in erster Linie im Datenbereich zu finden. Bei Netzqualität und Netzabdeckung bekommt man dagegen die normale O2 Netzqualität, die auch anderen O2 Kunden zu Verfügung steht. Die aktuellen Netzabdeckung und den Stand des Netzausbaus kann man auf der Netzkarte von O2 abfragen: O2 Netzausbau-Karte*. Die dort dargestellten Werte gelten auch für die O2 Prepaidkarten. Es gibt derzeit nur eine Einschränkung im Datenbereich: die Karten können mit einer maximalen Geschwindigkeit von 225 Mbit/s surfen, auch wenn man die Tagesflatrate mit zur Karte bucht und auch in den größeren Datenoptionen stehen maximal 225MBit/s als Speed zur Verfügung. O2 schreibt dazu in den Fußnoten:

 Bis zu 225 MBit/s (im Durchschnitt 37,5 MBit/s; Upload bis zu 50 MBit/s, im Durchschnitt 22,5 MBit/s) im dt. O2 Mobilfunknetz. Nach Verbrauch des Highspeed Volumens wird das Datenvolumen des aktivierten Packs verwendet, sonst bis zu 32 Kbit/s.

Im Netz von O2 ist dies derzeit das Maximum: Es sind in der Regel bis zu 225 Mbit/s möglich und testweise auch schon höhere Geschwindigkeiten. Dies ist ein großer Vorteil der Freikarten von O2 im Vergleich zu anderen Anbietern in diesem Netz und wird bei allen Tests und Bewertungen zur kostenlose O2 Sim auch immer wieder positiv hervor gehoben.

Konkret nutzen damit die O2 Prepaid Freikarten nicht nur das gleiche Netz und haben die gleiche Netzqualität wie die originalen O2 Mobile Allnet Flat Tarife, sondern sind auch genau so schnell (zumindest im LTE Bereich). Im Vergleich mit anderen O2 Discounter (beispielsweise Smartmobil, WinSIM oder auch PremiumSIM) sind die Prepaid Tarife von O2 sogar deutlich schneller, diese Anbieter erreichen oft nur maximal 50Mbit/s. 

UPDATE: Mittlerweile bietet O2 mit dem O2 my Prepaid Max auch einen Tarif an, der fast unbegrenztes Datenvolumen bietet (999 GB pro Monat). In dem Fall ist das Netz und der Speed natürlich noch wichtiger, denn je man man surft, desto mehr merkt man auch Schwächen beim Netz und den Geschwindigkeiten. Alle weiteren Tarife: Kostenlose eSIM und SIM

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

Video: das können die neuen O2 Flat

LTE und 5G bei der O2 Prepaid Simkarte

O2 hatte die O2 Freikarte bereits schon immer als schnellste Prepaid Sim im O2 Netz positioniert und das ist auch nach wie vor der Ansatz des Unternehmens. Man kann daher immer noch mit den Freikarte von O2 schneller surfen als mit allen anderen Prepaid Angeboten in diesem Netz

Allerdings geht es auch deutlich schneller, wie die Callya Prepaidkarte von Vodafone zeigt. Mit dieser Karten surfen die Prepaidkunden von Vodafone derzeit mit einer maximalen Geschwindigkeit von 500MBit/s im Vodafone LTE Netz und sind daher mehr als doppelt so schnell wie die Nutzer einer O2 Prepaid Sim. Die Prepaidtarife im O2 Netz sind also verglichen mit normalen Prepaidkarten ohne LTE durchaus schnell, es gibt aber auch noch Angebote, die im Datenbereich deutlich höhere Geschwindigkeiten bieten.

O2 Netzabdeckung: LTE und 5G im Überblick (Stand: 12. April 2024)

TechnologieVerfügbarkeitDetails
LTE> 99% der Bevölkerungflächendeckende Verfügbarkeit, hohe Geschwindigkeiten (bis zu 300 MBit/s)
5Gca. 95% der Bevölkerung (Stand: Januar 2024)Ausbau läuft kontinuierlich, Fokus auf Städte und Ballungsgebiete, Geschwindigkeiten bis zu 1 GBit/s (an ausgewählten Standorten)

Erfreulich: VoLTE und WLAN Call werden mittlerweile von allen O2 Prepaid Tarife unterstützt. Man kann daher auch dann Gespräche annehmen und Anrufe führen, wenn man im LTE Netz unterwegs ist. Ein Wechsel zu 2G ist dann nicht mehr notwendig. Das schon den Akku und macht den Rufaufbau auch deutlich schneller.

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

Die Nutzung von LTE bei O2 ist dazu noch an einige Voraussetzungen gekoppelt:

  • Das O2 Netz vor Ort muss mit LTE ausgebaut sein. Das ist mittlerweile in sehr vielen Bereichen in Deutschland der Fall, es gibt aber auch nach wie vor weiße Flecken, in denen maximal 3G Verbindungen möglich sind. Ob in der eigenen Region LTE Verfügbar ist, kann man auf der O2 Netzausbau-Karte prüfen. Dort ist angegeben, welche maximalen Geschwindigkeiten und welche Standards zu erwarten sind. In den letzten Jahren hat O2 auf jeden Fall viele weiße Flecken geschlossen.
  • Das Handy bzw. Smartphone muss LTE unterstützen. Das ist bei den meisten modernen Geräten mittlerweile ohne Probleme der Fall, es kann aber bei älteren Handys und sehr preiswerten Geräten durchaus zu Problemen kommen. Beispielsweise kann das iPhone 5 nach wie vor kein LTE im O2 Netz nutzen, weil die Frequenzbändern unterschiedlich sind. Ab dem iPhone 5s ist das aber wieder ohne Probleme möglich. Mit den aktuellen Modellen hat man also weder bei LTE noch bei 5G (falls es denn mal kommt) im O2 Netz Probleme.

Man sollte daher prüfen, ob die Voraussetzungen für LTE gegeben sind, bevor man sich darauf einlässt.

Seit Sommer 2023 bietet O2 auch 5G für die O2 Freikarten an. Allerdings gibt es bisher die neue Technik nur für die Prepaid Allnet Flat des Unternehmens. Dann ist der Zugang zu 5G aber kostenlos. O2 hat also mittlerweile die ersten Schritte hin zu 5G bei den Prepaid Freikarten gemacht, leider gibt es die neue Technik aber nach wie vor nicht bei allen Angeboten. Das ist aber nicht ungewöhnlich nicht nur bei O2, sondern auch im Vodafone Netz gibt es bei den Prepaid Freikarten 5G kostenfrei nur bei den Prepaid Allnet Flat.

Auch für die 5G Nutzung gibt es dazu Voraussetzungen: O2 muss in der eigenen Region bereits das 5G Netz ausgebaut haben und natürlich muss auch das Smartphone bereits 5G unterstützen. Beides ist mittlerweile in vielen Fällen kein Problem mehr, aber es gibt nach wie vor Bereiche ohne 5G O2 Netz in Deutschland. Ein Blick auf die Netzausbaukarte kann daher nicht schaden, wenn man wissen will, ob man von 5G profitiert. Sollte kein 5G vorhanden sein, nutzen die O2 Prepaid Tarife einfach das 4G Netz von O2.

Man benötiget dazu ein Smartphone oder Tablet, das 5G unterstützt. Nicht alle aktuellen Geräte sind bereits mit 5G kompatibel. Achten Sie beim Kauf eines neuen Geräts darauf, dass es die 5G-Standards NSA und/oder SA unterstützt.

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

O2 und Eplus – das National Roaming

UPDATE: Mittlerweile wurde das gesamte Eplus Netz komplett bei O2 integriert. Es gibt daher keine Eplus Netzbereiche in Deutschland mehr und daher spielt auch das National Roaming keine Rolle. Man nutzt ohnehin immer das O2 Mobilfunk-Netz.

Durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus und die Zusammenschaltung der beiden Netzen gibt es jetzt bereits einen Vorteil für die O2 Kunden, der auch die Prepaid Nutzer von O2 mit einschließt. Die Handykarte können derzeit nicht nur das Handy-Netz von O2 nutzen sondern wählen sich auch unter Umständen in das Eplus Netz ein. Dieser Mechanismus nennt sich National Roaming und O2 schreibt dazu auf der Webseite:

Ab sofort steht Ihnen bei O2 National Roaming zur Verfügung. Ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn ihr Handy-Display o2-de+anzeigt. Was es genau bedeutet, welche Vorteile Sie dadurch haben: Jetzt im Detail informieren.

  • Doppelt: Sie sind für die Netze von O2 und E-Plus freigeschaltet.
  • Immer: Sie wechseln jederzeit ganz automatisch ins schnellere Netz.
  • Gratis: Für diesen Service fallen keine Extra-Kosten an.
  • Sichtbar: Die Anzeige „o2-de+“ erscheint, wenn Sie im E-Plus Netz surfen.

Für diese doppelte Netznutzung bei der O2 Prepaidkarte fallen keine zusätzlichen Kosten an und die Umschaltung zwischen den beiden Netz erfolgt automatisch. Es wird dabei immer das Netz gewählt, welches vor Ort die bessere Qualität bietet. Man erkennt das Roaming im Eplus Netz an der Anzeige O2+ im Display (statt des normalen O2-Schrifzuges). Allerdings berichten Nutzer auch immer wieder davon, dass die automatische Auswahl nicht immer zuverlässig funktioniert und man manchmal im O2 Netz hängen bleibt. In solchen Fällen kann man auch versuchen, manuell das Eplus Netz anzuwählen.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20243252/270 Punkte425/480 Punkte
Computerbild Netz-Test3 (Note 2,2)
Connect Netztest 20223375/450 Punkte276/300 Punkte
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Details zu den O2 Netztest Ergebnissen haben wir in diesem Artikel zusammen gestellt: O2 Netztest

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid*, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier*.

Prinzipiell ist die Mit-Nutzung des Eplus Netzes aber ein wirklicher Vorteil, da so an mehreren Standorten die Netzabdeckung verbessert wird und auch im mobilen Datenbereich höhere Geschwindigkeiten möglich sind.

FAQ rund um das O2 Netz

Gibt es 5G im O2 Netz?

o2 bietet seit 2020 auch eigene 5G Netzbereiche an – man benötigt dazu aber ein 5G Smartphone und einen O2 Tarif, der bereits 5G unterstützt.

Ist O2 oder Vodafone besser?

Bundesweit erreicht das Handynetz von Vodafone die besseren Werte in den meisten Tests. Vor Ort kann aber durchaus auch O2 die bessere Wahl sein.

Ist das O2 Netz das Telefonica Netz?

Telefonica ist das Mutterunternehmen von O2 – das O2 Netz und das Telefonica Netz sind daher identisch.

Gibt es einen Unterschied zwischen O2 Prepaid und O2 Postpaid beim Netz?

Die Prepaid Tarife von o2 haben noch kein 5G, ansonsten gibt es bei der Netznutzung aber keine Unterschiede.

Warum ist das O2 Netz oft günstiger?

O2 achtet beim Ausbau sehr auf die Kosten. Man will nicht immer Spitzenleistungen anbieten und setzt daher auf ein Netz, das solide und preiswert ist. Das schlägt sich auch bei den Tarifen nieder.

Gibt es auch im Ausland O2 Netz?

O2 hat in allen Ländern Roamingpartner, so dass man mit einem O2 Tarif auch im Ausland Netz hat.

PYUR Netz, Netzqualität und die Verfügbarkeit für die DSL- und Handytarife

PYUR Netz, Netzqualität und die Verfügbarkeit für die DSL- und Handytarife – PYUR ist der Markennamen und dem die TeleColumbus Gruppe (als Zusammenschluss von Tele Columbus, PrimaCom und pepco) mittlerweile ihre Leistungen vermarktet und Verbraucher finden dort mittlerweile neben Internet-Anschlüssen auch Handytarife und Flatrates. Die Umstellung auf den Namen PYUR erfolgte dabei bereits Ende 2017. Im Vergleich zu den regionalen Anbieter (wie Netcologne, Netkom Thüringen oder auch M-Net) ist PYUR aber bundesweit aktiv, da wo man eigene Netze betreibt. PYUR ist also ein deutschlandweiter Anbieter und nicht nur lokal oder regional aktiv.

PYUR verfügt über rund 3,2 Millionen Kunden in den oben genannten Regionen. Damit ist PYUR einer der größten Kabelnetzbetreiber in Deutschland.

Für Verbraucher stellt sich dabei immer wieder die Frage, welches Netz bzw. welche Netze das Unternehmen in den verschiedenen Bereichen nutzt und welche Netzqualität man erwarten kann oder ob es Störungen gibt. Dabei muss man den Kabel-Netzbereich und den Mobilfunk-Netzbereich unterscheiden, denn PYUR nutzt zwar ein eigenes Kabel-Netz, hat aber kein Mobilfunk-Netz. Daher haben wird im nachfolgenden Artikel auch zwischen diesen beiden Bereichen unterschieden.

Schnelleinstieg:

Das PYUR Netz im Kabel- und DSL-Bereich

Im Bereich der DSL- und Festnetzanschlüsse nutzt PYUR ein eigenes Kabelnetz (das Tele-Columbus Kabelnetz) und ist damit weitgehend unabhängig vom Netzausbau beispielsweise der Telekom. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass man in erster Linie dort PYUR Internet bekommt, wo das Unternehmen bereits ein eigenes Netz ausgebaut hat (kennt man auch von anderen Anbieter mit eigenen Netzbereichen wie beispielsweise Netcologne).

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Tele Columbus betreibt vornehmlich Kabelnetze der Netzebenen 3 und 4. Bei der Netzebene 3 – auch NE3, Level 3 oder L3 genannt – handelt es sich um ein Kabelnetzwerk, das Signale von regionalen Verteilungsnetzwerken zum Übertragungspunkt außerhalb der Wohneinheit des Kunden trans-portiert. Mit Netzebene 4 – auch NE4, Level 4 oder L4 genannt – wird ein Kabelnetzwerk innerhalb einer Wohnanlage bezeichnet, das Signale ab dem Übertragungspunkt bis zur Anschlussdose in der Wohneinheit des Kunden verteilt.

Das Unternehmen bietet dabei eine recht einfache Verfügbarkeitsprüfung an, mit der man ermitteln kann, ob an der eigenen Adresse PYUR Anschlüsse verfügbar sind und auch, welche Geschwindigkeit man erwarten darf. Diese Abfrage ist immer die Grundlage für das weitere Angebot – zeigt die Verfügbarkeitsabfrage an, dass kein PYUR Netz vor Ort zur Verfügung steht, kann man leider auch keinen Anschluss beim Unternehmen buchen. Die Prüfung der Verfügbarkeit des PYUR Netzes ist also immer der erste Schritt hin zu einem neuen Anschluss beim Unternehmen. Diese Verfügbarkeitsabfrage findet man hier: PYUR Verfügbarkeit prüfen*

PYUR nutzt ein modernes HFC-Netz (Hybrid Fiber Coax) für die Kabelübertragung. Das HFC-Netz kombiniert die Vorteile von Glasfaser und Koaxialkabeln und ermöglicht so die Bereitstellung von hohen Bandbreiten und stabilen Internetverbindungen.

Vorteile des HFC-Netzes:

  • Hohe Bandbreiten: PYUR bietet Internetanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit/s an.
  • Stabile Internetverbindungen: Das HFC-Netz ist sehr stabil und bietet eine hohe Verfügbarkeit.
  • Zukunftssicherheit: Das HFC-Netz ist zukunftssicher und kann auch in Zukunft hohe Bandbreiten und neue Dienste unterstützen.

Teilweise arbeitet das Unternehmen aber auch mit großen Wohnungsgesellschaften zusammen, die dann in ihren Anlagen PYUR als Internet-Anbieter direkt angeschlossen haben. Dann ist oft gar kein anderer DSL- und Festnetzanschluss mehr möglich. In dem Fall muss man also zu PYUR greifen, wenn man einen Kabel-Internet Anschluss haben möchte. Alternativen sind in solchen Fällen dann oft nur noch die mobilen WLAN Router bzw. Homespot als Alternative zum Festnetz-Anschluss.

Das PYUR Netz im Mobilfunk-Bereich

UPDATE PYUR scheint die Handytarife mittlerweile aus dem Angebot genommen zu haben. Man bekommt auch in den Kombi.-Deals des Unternehmens keine Mobilfunk-Tarife mehr, sondern PYUR konzentriert sich mittlerweile vor allem auf die Internet-Anschlüsse. Bereits gebuchte Sim Karten können aber weiter genutzt werden.

PYUR bietet neben den Festnetz Tarifen mittlerweile auch zwei Allnet Flat an. Diese unterscheiden sich vor allem beim monatlichen Datenvolumen und sind beide ebenfalls direkt auf der Webseite des Unternehmens verfügbar. Wie oben bereits angemerkt nutzt PYUR in diesem Bereich kein eigenes Netz, sondern setzt bei den Handytarifen auf O2/Telefonica als Netzpartner. Die PYUR Mobilfunk-Angebote werden also aktuell im O2 Netz (mittlerweile meistens als Telefonica Netz bezeichnet) angeboten.

Das Unternehmen schreibt dazu recht knapp in den FAQ:

  • Welches Netz nutzen Sie bei PŸUR? – Standardmäßig sind Sie mit dem Netz von O2/Telefónica verbunden

O2 hat im bundesweiten Vergleich ein gut ausgebautes LTE-Netz.

Versorgungsquote:

  • 99% der Haushalte in Deutschland können O2 LTE nutzen.
  • 96% der Bevölkerung in Deutschland kann O2 LTE mit Highspeed-Geschwindigkeit nutzen (mindestens 50 Mbit/s).

Netzausbau:

  • O2 investiert kontinuierlich in den Ausbau seines LTE-Netzes.
  • Im Jahr 2023 hat O2 rund 1.200 neue LTE-Ausbaumaßnahmen umgesetzt.
  • Ziel: O2 will bis Ende 2024 die 5G-Versorgung auf 90% der Bevölkerung ausweiten.

Geschwindigkeit:

  • O2 LTE bietet durchschnittliche Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 225 Mbit/s.
  • In Ballungsgebieten und an Standorten mit hoher Netzauslastung kann die Geschwindigkeit deutlich höher sein.

Das Unternehmen tritt auf diese Weise gehen eine ganze Reihe von Mitbewerbern an. Im O2 Netz finden sich mittlerweile die meisten Discounter, beispielsweise ist auch das ALDI Netz, das Fonic Netz und auch das Drillisch Netz meistens das Netz von O2/Telefonica. Erfreulicherweise kann PYUR in diesem Bereich aber das komplette O2 Netz nutzen, auch die LTE Bereiche sind frei gegeben und damit haben die PYUR Handytarife und Allnet Flatrates auch LTE (allerdings nur bis maximal 50MBit/s). Interessant sind die PYUR Handytarife aber vor allem durch die kurze Laufzeit von nur 3 Monaten. Sie sind zwar damit keine Tarife ohne Laufzeit, aber 3 Monate Vertragsbindung ist dennoch vergleichsweise kurz und man bleibt in jedem Fall relativ flexibel.

Schnelleinstieg:

PYUR Netz Erfahrungen

Da PYUR ein eigenes Netz im Kabel-Bereich betreibt, sind die Erfahrungen mit den Festnetzanschlüssen durchaus interessant, denn sie sagen viel über die Netzqualität in die Stabilität der Verbindungen im PYUR Netz aus. Leider gibt es derzeit am PYUR Netz immer wieder Kritik, sehr viele Meldungen im Internet und in den sozialen Netzwerken beziehen sich auf Ausfälle und Störungen bei PYUR.

Im Heise-Forum schreibt ein Nutzer beispielsweise dazu:

ich bin im Januar 2018 nach Friedrichshain (Berlin) gezogen. Auf Anratung meiner Hausverwaltung, die 8€ in der Miete für den Kabelanschluss von Pyuer berechnet, habe ich auch Telefon und HD-Fernsehen bei Pyur (Tele Columbus) gebucht. Nach 5 Monaten, also im Mai 2018, sollte dann alles funktionieren, Kosten für den Anschluss wurden aber seit Februar 2018 munter abgebucht. Funktioniert hat nichts, HD Fernsehen total verpixelt, Telefon und Internetzugang regelmäßig ausgefallen und WLAN alle 3 Tage abgestürzt.

Und bei Computerbase schreibt ein Kunde:

PYUR befindet sich in schwerem Fahrwasser. Siehe Entwicklung des Tele Columbus-Aktienkurses seit Jahresbeginn und die dazugehörigen AdHoc-Meldungen. Es scheint massive Probleme bei der Zusammenführung der zugekauften kleinen Anbieter zu geben (z.B. Pepcom). Resultierend gab es wohl eine signifikante Kundenabwanderung. Eine neue Anleihe (Kredit) wurde begeben und Kundenanwerbe-Aktionen wurden angekündigt. Dies kann ich aus erster Hand bestätigen: monatelang kein Internet oder deutlich unter den Vetragbedingungen (max. 20% der vereinbarten Geschwindigkeit, teilweise unterirdische Pings, das kann man auch nicht mit „bis zu“ begründen, Messung über breitbandmessung.de).

Im PYUR Forum gibt es ebenfalls gemischte Aussagen zum Anbieter:

Meine Erfahrungen sind gemischter Natur.
Momentan läuft hier alles. Das war aber auch schon mal anders bzw. kann sich auch schnell wieder ändern.

Und einschlägige Erfahrungen mit der Service-Hotline habe ich auch schon gemacht. Gerade bei techn. Problemen, ist es eher ein „Glücksfall“ jemanden wirklich kompetenten zu „ergattern“ bzw. das Problem an die „richtige“ Stelle „geroutet“ zu bekommen.

So zumindest meine Erfahrung. Dabei war es auch egal ob ich Pyur über die App, das Kontaktformular oder per Telefon kontaktiert habe. Mal so, mal so.

Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass in einem Forum wie diesem (aber auch in anderen Foren) naturgemäß häufiger die Leute mit Problemen „aufschlagen“. Bei wem alles läuft, wird sich in der Regel hier nicht „melden“.

Derzeit lässt sich auch kein Trend zu einer Besserung hin erkennen. Es gibt nach wie vor immer wieder Meldungen zu Problemen mit dem Netz und dann sind häufig auch die Fernsehprogramme mit betroffen.  Von daher sollte man sich unter Umständen überlegen ob die guten Preise bei den PYUR Kabelanschlüssen eventuelle Probleme mit dem Netz wert sind.

PYUR Netzqualität im Mobilfunk-Bereich

Im Mobilfunk-Bereich nutzen die PYUR Handytarife das O2/Telefonica Netz und daher entspricht die Netzqualität und Abdeckung bei PYUR im mobilen Bereich auch der Netzqualität direkt bei O2. Im Vergleich mit den anderen beiden Handynetz von Telekom und Vodafone schneidet O2 aber leider in der Regel etwas schlechter ab. In den Netztest der letzten Jahre hat O2 immer wieder den letzten Platz unter den drei Netzbetreibern belegt und der Abstand zu Telekom und Vodafone war vergleichsweise groß. Da zeigt sich in fast allen Netztests:

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20243252/270 Punkte425/480 Punkte
Computerbild Netz-Test3 (Note 2,2)
Connect Netztest 20223375/450 Punkte276/300 Punkte
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Mehr Details zum O2 Netztest und den Ergebnissen haben wie hier zusammen gestellt: O2 Netztest

Vor einer Entscheidung für eine PYUR Handytarif sollte man daher auf jeden Fall die Netzqualität und den Ausbaustand des O2 Netzes vor Ort prüfen. Das Unternehmen bietet dazu eine kostenlose Netzausbaukarte an, auf der man schauen kann, welcher Netzstandard und auch welche Geschwindigkeiten zu erwarten sind. Dazu haben die Tarife natürlich auch nur eine kurze Laufzeit von 3 Monaten – sollte sich also zeigen, dass die O2 Netzqualität für die PYUR Tarife doch nicht so passt, kann man auch relativ schnell wieder zu einem anderen Anbieter und auf ein anderes Handynetz wechseln.

Schnelleinstieg:

Quelle und Literatur

Netcologne – das Netz und die Netzabdeckung des Anbieters

Netcologne – das Netz und die Netzabdeckung des Anbieters – Netcologne ist ein Name, den man vor allem rund um Köln kennt und dahinter steht ein Unternehmen, dass sowohl im Breitband-Bereich (also per Internet Kabel) als mobile Tarife und Anschlüssen anbieten kann. Der Fokus liegt dabei sehr klar auf den Internet Anschlüssen per Kabel, aber daneben werden auch weitere Leistungen angeboten. Vergleichbare Konzepte findet man beispielsweise auch bei EWE tel, M-Net, der Netkom Thüringen oder EAZY.

In diesem Artikel wollen wir erklären, auf welche Netz Netcologne in den jeweiligen Bereichen setzt und was man für eine Netzqualität erwarten kann.

Das Netz der Festnetz- und Internet-Tarife von Netcologne

Im Bereich der Festnetz-Anschlüsse unterscheidet sich Netcologne von anderen Anbieter durch die regionale Fokussierung. Das Unternehmen bietet die eigenen Anschlüsse und Breitband-Angebote in erster Linie im Raum Köln an. Netcologne ist also daher bundesweiter Anbieter, sondern hat ein klares Versorgungsgebiet. Das hat einen Grund: Netcologne bietet ein eigenes Netz auf Glasfaser-Basis und kann daher ein eigene Infrastruktur anbieten – allerdings eben nur im Raum Köln.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Länge des Glasfaserkabels: Über 28.000 Kilometer Glasfaserkabel hat NetCologne bereits verlegt (Stand: Dezember 2023). Damit gehört es zu einem der modernsten in Europa.
  • Versorgte Haushalte: Rund eine Million Haushalte in der Region Köln und Bonn sind bereits an das NetCologne Glasfasernetz angeschlossen.
  • Ausbaugebiete: NetCologne baut sein Glasfasernetz stetig aus. Aktuelle Informationen zu den Ausbaugebieten finden Sie auf der NetCologne Website.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

In vielen Regionen in Köln und Umgebung steht das superschnelle NetCologne Netz bereits zur Verfügung. Die flächendeckende Versorgung der Region mit Breitbandnetzen sehen wir als eine unserer zentralen Aufgaben. Mit dem Ausbau unseres eigenen, hochleistungsfähigen Glasfasernetzes leisten wir deshalb einen wichtigen Beitrag für wirtschaftliches Wachstum in der Region. Dabei setzen wir auch auf starke regionale Partner. Denn oft lassen sich Ausbauprojekte erst gemeinschaftlich mit Gemeinden und örtlichen Energieversorgern realisieren.

Mit dem eigenen Netz ist das Unternehmen unabhängig von anderen Netzpartner und kann eigene Tarife und eigenen Konditionen anbieten. Dazu ist man von einem Netzausfall bei der Telekom oder von Vodafone nicht betroffen.

Man benötigt allerdings für die Nutzung der Netcologne Breitband Tarife immer eine Hausanschluss des Unternehmens. Ist dieser nicht vorhanden, können die Angebote von Netcologne leider nicht genutzt werden. Das Unternehmen baut das eigenen Netz aber immer weiter aus, es kann sich also lohnen ab und an zu prüfen, ob mittlerweile Anschlüsse zur Verfügung stehen.

Besonders interessant: Netcologne kann bereits Gigabit Speed und Gigabit Tarife im Glasfaser-Bereich anbieten. Im Vergleich liegen die Preise aber noch hoch und kommen fast an die 80 Euro monatlich heran. Andere Anbieter sind da bereits billiger, daher dürften sich für die Gigabit Angebote von Netcologne aktuell wohl nur wenige Nutzer interessieren. Dennoch ist es gut zu sehen, dass das Unternehmen bereits diese hohen Geschwindigkeiten unterstützen kann und wahrscheinlich werden die Preise in den kommenden Jahren weiter absinken. Aber auch im Gigabit Bereich gilt, dass man einen Anschluss von Netcologne braucht, um diese Tarife nutzen zu können. Ein reiner Telekom Anschluss reicht dafür nicht aus.

Alternative Angebote zu Glasfaser (beispielsweise Homespot) gibt es bisher bei Netcologne leider nicht nicht.

Die Alternativen zu den Festnetz- und Internet Tarifen von Netcologne

Netcologne liefert nur das passende Festnetz-Anschlüsse, wo es auch das Kabel-Netz des Unternehmens gibt. Falls das nicht der Fall sein sollte, muss man sich nach Alternativen umsehen. Gleiches gilt, falls man mit den Konditionen des Unternehmens nicht einverstanden ist.

Generell stehen dabei zwei Alternativen zur Verfügung. Zum einen kann man auf das Telekom Netz setzen. Dort findet man die bekannten Drittanbieter und natürlich die Telekom mit ihren Festnetz-Tarifen selbst. Mittlerweile werden von diesem Netz fast alle Haushalte versorgt, so dass die Telekom DSL Tarife in der Regel immer eine Alternative sein sollte. Allerdings bietet das Unternehmen generell im eigenen Netz keine hohen Geschwindigkeiten an. Bei maximal 100MBit/s ist in der Regel Schluss, auch Drittanbieter können keine schnelleren Internet Anschlüsse über das Telekom Kabel nutzen.

Die zweite Alternative ist mittlerweile Vodafone. Das Unternehmen hat die ehemaligen TV Kabelnetze aufgekauft und rückkanalfähig gemacht. Damit kann Vodafone auch Internet-Anschlüssen und einen Festnetzanschluss im eigenen Kabel ermöglichen. Der Vorteil: in diesem Kabelnetz sind bereits sehr hohe Geschwindigkeiten möglich und daher kann auch Vodafone im eigenen Netz Gigabit-Speed anbieten. Das entspricht den Geschwindigkeiten, die auch Netcologne im Maximum anbieten kann. Allerdings versorgt Vodafone mit dem eigenen Kabel leider noch nicht so viele Haushalte wie die Telekom (auch in Köln nicht) und es kann daher sein, dass man diese Variante nicht nutzen kann.

Einen erweiterten Überblick über Köln und den Netzausbau gibt es hier: Internet Anschlüsse und Ausbau in Köln

Das Netz der Mobilfunk-Tarife von Netcologne

Der Fokus von Netcologne liegt natürlich im Festnetz-Bereich, aber das Unternehmen bietet mittlerweile auch Handytarife und Allnet Flat an. Dabei hat Netcologne kein eigenes Handy-Netz (und wird auch keines aufbauen), sondern nutzt einen Netzpartner und bietet darüber dann die Tarife an.

Leider ist es für Kunden nicht ganz einfach herauszufinden, welcher Netzpartner genutzt wird. Nur sehr versteckt gibt es Hinweise auf das Mobilfunk-Netz. So findet man in den Preislisten den Hinweis auf die Vodafone Tarifdetails und spätestens dann ist klar, dass man bei Netcologne Handytarife im D2-Netz von Vodafone bekommt. Das Unternehmen ist damit ein Vodafone Discounter und bietet gleiche Netzqualität wie das Otelo Netz oder das FYVE Netz (alles ebenfalls Vodafone Anbieter).

Netcologne Netz Mobilfunk
Netcologne Netz Mobilfunk

Warum es Netcologne den Kunden allerdings so schwer macht, das Netz herauszufinden, weiß der Anbieter wohl nur selbst. Das D2 Netz bietet gute Netzqualität, die muss man an sich nicht verstecken.

Bei Speed gibt es leider keine gute Nachrichten. Netcologne bietet Mobilfunk-Kunden zwar Zugriff auf das gut ausgebaute Mobilfunk-Netz von Vodafone, die richtig hohen Geschwindigkeiten werden aber nicht angeboten. Man bekommt kein LTEmax und der Speed liegt aktuell bei nur 21,6MBit/s – selbst viele Prepaid Discounter bieten an der Stelle mittlerweile höhere Geschwindigkeiten und erreichen zumindest 25MBit/s. Leider bietet Netcologne auch keine Optionen an, mit denen man eventuell mehr Speed buchen könnte.

Im 5G Bereich bietet Netcologne bisher noch gar keine Angebote. Alle aktuellen Tarife des Anbieters nutzen maximal das 4G/LTE Netz von Vodafone und haben daher keinen Zugriff auf das 5G Netz des Unternehmens. Aktuell bleibt auch offen, wann es eventuell mehr Speed und 5G Zugriff geben könnte und zu welchen Konditionen irgendwann ein 5G Zugriff möglich sein wird. Aktuell bieten im Vodafone Netz nur Vodafone selbst und die neuen Mobilcom-Debitel Green 5G Tarife diese Technik an. Das Unternehmen baut aber neben dem 5G Netz weiterhin auch das eigene 4G/LTE Netz aus und davon profitieren auch die Kunden von Netcologne.

Netcologne nur mit LTE Tarifen

Vodafone hat im Jahr 2023 den Ausbau seiner Netze massiv vorangetrieben und konnte die Netzkapazität und -abdeckung deutlich verbessern. Im Mobilfunk hat Vodafone 6.200 Bauprojekte abgeschlossen, um Funklöcher zu schließen und die Netzkapazitäten zu erhöhen. Bis Mitte 2024 sollen 450 neue Mobilfunkstationen in Betrieb genommen und an 2.500 weiteren Standorten mobile Datenautobahnen gebaut werden, um das LTE- und 5G-Netz zu verstärken.

Die Netzausbau-Situation im Detail:

  • 5G-Verfügbarkeit: In deutschen Städten liegt die 5G-Verfügbarkeit von Vodafone bei 59,4 Prozent (Stand: Februar 2024). Damit liegt Vodafone näher an der Telekom (68,2%) als an O2 (63,6%).
  • Downloadgeschwindigkeit: Im Durchschnitt erreicht Vodafone im 5G-Netz 206 MBit/s (Stand: Februar 2024) und liegt damit vor O2 (190 MBit/s), aber deutlich hinter der Telekom (347 MBit/s).
  • LTE-Verfügbarkeit: Vodafone bietet seinen Kunden in Deutschland eine gute LTE-Abdeckung. In ländlichen Regionen kann die LTE-Geschwindigkeit jedoch geringer sein als in Städten.
5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

Quelle und Literatur

Welches Netz nutzt ja! mobil und wie ist die Netzabdeckung?

ja! mobil ist eine Prepaid Marke der REWE Gruppe und wird derzeit vor allem über die REWE Filialen vertrieben. ja! mobil steht dabei für die Eigenmarke ja! der REWE Märkte und daher hat man diesen Namen auch für die Prepaid Sim Karten und Tarife von REWE genutzt. ALDI hat vorgemacht, dass man mit eigenen Prepaid Tarifen auch als Lebensmitteldiscounter durchaus erfolgreich sein kann und mehrere Millionen Sim Karten und Kunden erreichen kann, daher haben mittlerweile viele andere Anbieter in diesem Bereich nachgezogen – unter anderem eben auch REWE mit den ja! mobil Prepaid Sim.

Das Unternehmen ist dabei bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt, aber nutzt natürlich kein eigenes Netz und auch die Technik wird nicht selbst realisiert. Letztendlich stellt REWE nur die ja! mobil Marke zur Verfügung und alles andere kommt von anderen Unternehmen und Netzpartner.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, was das ja! mobil Netz ist und welche Netzabdeckung und Netzqualität man bei den Mobilfunk-Tarifen von ja! mobil erwarten kann.

Welches Netz nutzt ja! mobil und wie ist die Netzabdeckung?

Leider macht ja! mobil es Verbrauchern nicht ganz einfach, das genutzte Handynetz zu bestimmen, denn die Angaben auf der Webseite sind in fast allen Fällen recht unkonkret und damit wenig hilfreich.

In den FAQ des Unternehmens heißt es lediglich:

Bei ja! mobil surfst und telefonierst du in bester D-Netz Qualität. Wie genau die Netzverfügbarkeit bei dir Zuhause oder beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit aussieht, kannst du ganz einfach mit unserer Netzabdeckungskarte herausfinden.
Hier kannst du prüfen, ob du mit deinem Smartphone in Top-Geschwindigkeit im LTE-Netz surfen kannst.

Auch in anderen Bereichen der Webseite ist nur das D-Netz erwähnt und das ist wenig hilfreich, denn sowohl das D1 Netz der Telekom als auch das D2 Netz von Vodafone sind D-Netze, daher könnte rein nach dieser Angabe das Mobilfunk-Netz von ja!mobil sowohl das Vodafone Netz oder auch das Telekom Netz sein. Die Unterschiede sind dabei schon deutlich – es macht also eine Unterschied, welches der beiden Handy-Netze man angeboten bekommt.

Es gibt aber einige Hinweise, wonach sich das Handynetz von ja! mobil dann doch herausfinden lässt.

In den AGB wird es dann konkreter:

Vertragspartner sind die congstar Services GmbH (im Folgenden „congstar“ genannt), Bayenwerft 12-14, 50678 Köln (Amtsgericht Köln, HRB 76076). Als Kunden werden nur Verbraucher ak-zeptiert. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer ge-werblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet wer-den kann.

Congstar ist mittlerweile eine Tochtermarke der Telekom und bietet alle Tarife im D1 Netz der Telekom an. Das Congstar Netz ist daher immer das Telekom Netz und daher werden auch alle Handytarife und Sim Karten von ja! mobil im Handynetz der Telekom realisiert. Das Mobilfunk-Netz von ja! mobil ist daher das Telekom Netz. Andere Handynetze werden von der Prepaid Marke nicht angeboten – bei ja! mobil bekommt man also immer nur die Tarife im D1 Netz der Telekom.

ja! mobil tritt in diesem Mobilfunk Netz gegen einige andere starke Marken und auch Lebensmittel-Discounter an, denn beispielsweise ist auch das Kaufland Mobil Netz das D1 Netz und auch das EDEKA Smart Netz ist das Telekom Netz. Die Kombination aus Prepaid Sim im Discount-Bereich und Telekom Netz ist sehr beliebt, denn die Kunden wissen die gute Netzabdeckung und Netzqualität des D1 Netzes zu schätzen, vor allem dann, wenn es günstige Prepaid Tarife dazu gibt.

5G, 4G und LTE bei ja! mobil

Leider gibt es damit aber auch die Nachteile, die andere D1 Discounter haben, bei ja! mobil. So bietet die Telekom zwar aktuell mit das beste LTE Netz, das es in Deutschland gibt und die maximale Datentarifen für den Download liegen bei 300MBit/s, außer der Telekom selbst kann derzeit aber kein anderer Anbieter darauf zugreifen. Mittlerweile haben zwar auch andere Anbieter LTE bekommen, aber LTE max mit bis zu 300MBit/s gibt es weiterhin nur bei den originalen Tarifen der Telekom.

Mit den ja! mobil Prepaid Sim surft man daher zwar mittlerweile auch im 4G/LTE Netz der Telekom, aber der maximale Speed liegt bei nur 25MBit/s. Auch gegen Aufpreis gibt es kein LTE max. Erfreulicherweise muss man aber LTE nicht noch extra dazu buchen (wie beispielsweise lange Zeit bei den Congstar Prepaid Tarifen), sondern man bekommt LTE25 standardmäßig mit zu den Tarifen dazu.

Der Zugang zu LTE bedeutet auch, dass man nun die volle Netzabdeckung und Netzqualität der Telekom mit bekommt. Das macht auch bei der Netzqualität einen Unterschied, denn LTE wurde in den letzten Jahren deutlich ausgebaut, 3G dagegen eher nicht, mittlerweile ist 3G sogar ganz abgeschaltet. Das Telekom Netz schneidet in allen Netztest immer wieder als bestes Netz ab.

HINWEIS Beim Speed bemerkt man recht deutlich, dass die Prepaid Sim von Ja! mobil in erster Linie für normale Nutzer und Wenig-Nutzer gedacht sind. Großes Datenvolumen gibt es nicht (Prepaid Datenvolumen mit 20 GB und mehr sind ohnehin eher selten) und hoher Speed ist daher noch nicht angedacht.

Im Zuge der 3G Abschaltung wurden auch weitere Features für die Prepaid Karten von ja! mobil frei geschaltet. Nun kann man auch VoLTE und WLAN Call nutzen – Gespräche sind also auch direkt im LTE Netz und im WLAN möglich. ja! mobil schreibt in den FAQ zu diesen Techniken.

Voice over LTE (engl. für Telefonie über LTE, VoLTE) ist eine Mobilfunktechnologie, welche es ermöglicht, über das 4G-Netz Sprachtelefonie zu nutzen. Sie bietet deutliche Verbesserungen gegenüber dem 2G- oder 3G-Netz, wie verringerten Stromverbrauch, verbesserte Sprachqualität und schnelleren Verbindungsaufbau.

WLAN Call oder auch Wifi Calling bezeichnet die Telefonie über WLAN. Mit deinem ja! mobil Tarif kannst du VoLTE und WLAN Call bereits nutzen, vorausgesetzt du nutzt ein VoLTE-fähiges Endgerät. Es fallen die üblichen Gebühren für Sprachtelefonie deines Tarifs an.

Mittlerweile bietet die Telekom auch ein 5G Mobilfunk-Netz an. In einigen Städten ist dies bereits im Einsatz und daher kann man dort besonders schnell surfen. Leider hat die Telekom dieses neue Netz aber bisher nur für die eigenen MagentaMobil Flatrates frei gegeben. Diese können kostenlos auch das 5G Netz mit nutzen.

Mittlerweile wurden auch Dittanbieter bereits für diese Technik freigeschaltet und auch ja! mobil hat daher Zugriff auf das 5G Netz der Telekom bekommen. Allerdings gibt es nicht den vollen 5G Speed und die neue Technik ist daher an einige Einschränkungen gekoppelt:

  • die 5G Technik gibt es aktuell nur bei den Prepaid Flat von ja! mobil und nicht bei den anderen Tarifen. Die restlichen Prepaid Sim der Marke sind weiterhin normale 4G Flatrates. Mehr 5G Flat gibt es auf dieser Seite.
  • auch mit 5G liegt der Speed der Tarife nur bei maximal 50 MBit/s. Es gibt also keine wirklich schnellen Verbindungen bei ja! mobil und auch mit 5G werden die Tarife nicht schneller

Das Unternehen schreibt im Kleingedruckten dazu:

Voraussetzung für das Surfen im 5G-Netz ist die Verfügbarkeit von 5G am Standort und ein 5G-fähiges Endgerät. Sofern 5G am jeweiligen Standort nicht verfügbar ist, surfst du mit EDGE / LTE. Es werden Übertragungsgeschwindigkeiten von geschätzten max. 50 Mbit/s im Download und max. 25 Mbit/s im Upload im 5G-Netz erreicht. Ab 6 GB wird die Bandbreite im jeweiligen 4-Wochen-Abrechnungszeitraum auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Preise für Sonder- und Servicerufnummern abweichend.

Dazu sollte man darauch achten, dass alle Voraussetzungen für die 5G Nutzung erfüllt sind:

  • Nicht jedes Handy kann 5G nutzen. Achte beim Kauf eines neuen Handys darauf, dass es einen 5G-fähigen Chipsatz enthält. Du kannst dies in der technischen Beschreibung des Handys oder auf der Website des Herstellers überprüfen.
  • 5G ist noch nicht flächendeckend verfügbar. Der Ausbau des 5G-Netzes schreitet jedoch voran. In Deutschland gibt es bereits in vielen Städten und Ballungsgebieten 5G-Versorgungsgebiete. Du kannst die 5G-Netzabdeckungskarten der Anbieter nutzen, um zu prüfen, ob du dich in einem 5G-Versorgungsgebiet befindest.
5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

Die Netzqualität bei Telekom und ja! mobil

Das Telekom Netz belegt in den Netztest der letzten Jahre bei allen Anbietern und jedes Jahr wieder stabil den ersten Platz und bietet daher derzeit in Deutschland das beste Netz, das man für Handys und Smartphones bekommen kann. Bei ja! mobil muss man zwar einige Abstriche machen was 5G und hohe Geschwindigkeiten betrifft, die gute Netzabdeckung und der fast flächendeckende Ausbau des Handynetzes gilt aber natürlich ebenso für die Prepaid Tarife und Sim von ja! mobil. Die gute Netzqualität im Telekom Netz ist also auch für Kunden von ja! mobil nutzbar.

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 2023/241267/270 Punkte465/480 Punkte
Computerbild 20231 (Note 1,4)
Connect Netztest 20221 (952/1000)1 (266/270))1 (452/480)
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Die APN Einstellungen und Zugangsdaten bei ja! mobil

Für die Nutzung des mobilen Internet bei ja! mobil benötigt man die APN Zugangsdaten der Telekom. Nur dann loggen sich die Geräte auch ins mobile Internet ein – ohne die korrekten APN Daten kann es passieren, dass man zwar Netz, aber keinen mobilen Internet Zugang hat. In der Regel werden die APN Daten dabei automatisch übermittelt, wenn man die ja! mobil Sim zum ersten mal in ein neues Smartphone einlegt. Ab und an gibt es dabei aber auch Fehler und Probleme, so dass es sich lohnen kann, bei Problemen mit dem mobilen Internet auch die korrekten APN Daten zu prüfen.

Die vollständigen APN Daten für den Zugang zum mobilen Internet bei der Telekom lauten:

  • Name: T-Mobile Internet
  • APN: internet.t-mobile
  • Benutzername: t-mobile
  • Kennwort: tm
  • MCC: 262
  • MNC: 01
  • Authentifizierung: PAP
  • APN-Typ: default,supl
  • APN-Protokoll IPv4

Sollte man Änderungen an den APN vorgenommen haben, sollte man danach speichern und die Geräte neu starten. Nur dann ist sichergestellt, dass die neuen APN Daten auch wirklich korrekt geladen werden und das man auch wirklich die geänderten APN Zugangsdaten nutzt.

Das beste Netz – welches Mobilfunk-Netz ist das Beste?

Netz, Handy Netz, Funkmast

Diese Frage beschäftigt seit dem Beginn des Mobilfunks die Nutzer und auch die Betreiber. Die Merkmale, die das beste Netz ausmachen, haben sich dabei allerdings geändert. Waren es in den Anfangszeiten des Mobilfunks die Sprachqualität und die Verfügbarkeit der Netze im Sprachbereich, die den Unterschied machten, sind es aktuell die Geschwindigkeiten und Übertragungsstandards im Datenbereich, die für viele Nutzer den Ausschlag geben. Dabei können Anbieter unterschiedlich gut sein: wer im 3G Bereich gute Verfügbarkeit und Sprachqualität anbietet, muss bei den LTE (4G) Verbindungen noch lange nicht vorn liegen. Daher sollte man bei der Beurteilung der Netzqualität auch die einzelnen Nutzungsbereiche getrennt betrachten.

Im 5G Bereich gibt es bisher noch keinen Netztest. Allerdings hat die Telekom mittlerweile die meisten 5G Standorte in Betrieb und dürfte damit zumindest vorläufig im 5G Bereich das beste Mobilfunk-Netz anbieten.

Das beste Mobilfunk-Netz im Sprachbereich

Alle drei Netzbetreiber (Telekom, Vodafone,und O2) bieten im Sprachbereich gute Leistungen. Sowohl bei der Qualität der Verbindungen als auch bei der Erreichbarkeit und Verfügbarkeit sind die Unterschiede zwischen den Anbietern mittlerweile eher gering. Nach wie vor gibt es zwar Unterschiede zwischen dem Netzausbau in den Ballungsgebieten und auf dem Land, alle 4 Anbieter geben sich jedoch bei der reinen Telefonie keine Blöße und bieten überall gute Leistungen an. Im letzten Netztest des Fachmagazin connect lagen die Ergebnisse daher auch sehr eng beieinander. Zwischen 87 Prozent Testergebnis bei der Telekom (D1) bis zu 73 Prozent bei O2/Eplus lagen die Bewertungen nicht weit auseinander. Die Erreichbarkeit der Netze hat aber auch Grenzen, vor allem wer das Internet täglich nutzt, wird diese bald fest stellen.

Wer also nur Telefonieren oder SMS-Schreiben möchte, sollte sich weniger nach dem Netz bzw. der Netzqualität richten sondern mehr nach dem Preis-Leistungsverhältnis und den angebotenen Tarifen. Auch wenn die Telekom in diesem Bereich das beste Netz bietet: mit einem guten Tarif kann man diesen geringen Vorteil im Sprachbereich problemlos wieder wettmachen. Die Stiftung Warentest schreibt 2022 zu den Testergebnissen der Handynetze im Sprach-Bereich:

Gerade mal drei Telefonate brachen auf unseren Fahren ab – alle bei O2. Im Test vor fünf Jahren wurden wir noch 115 Mal unterbrochen, ungleich verteilt auf alle drei Anbieter. Ein Fort­schritt auch beim Surfen: Daten flitzen jetzt um ein Vielfaches schneller durch die Luft.

Kurz: Wir bekommen bei vergleich­baren Mobil­funk­kosten mehr Leistung als noch 2017. Obwohl wir diesmal strenger bewertet haben, schneiden alle drei Anbieter gut ab. Knapp vorn liegt die Telekom.

Das Telekom Netz im Test

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 2023/241267/270 Punkte465/480 Punkte
Computerbild 20231 (Note 1,4)
Connect Netztest 20221 (952/1000)1 (266/270))1 (452/480)
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Bestes Netz im Datenbereich

Im Bereich des mobilen Internet-Zuganges sieht die Lage im Mobilfunkbereich anders aus. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Netzes und die Frage nach dem besten Netz ist hier nach wie vor relevant, denn je besser ein Netz ausgebaut ist, desto schneller kann man auch surfen. Die Qualität des Zugangs hängt im Datenbereich nach wie vor deutlich vom Netzausbau ab.

Die beiden D-Netze (Telekom und Vodafone) bieten im Datenbereich aktuell die beste Netzqualität. Dabei hat die Telekom deutlich die Nase vorn. Bei Stiftung Warentest schrieben die Tester 2022:

alle drei Anbieter bauen ihre Mobil­funk­netze mit 5G-Technik aus. Besonders bei O2 wurden im Vergleich Präferenzen deutlich: erst die Städte, dann das Land. Die Frage, welches Hand­ynetz das beste ist, beant­wortet sich auch nach der Region: Wer über­wiegend in einem urbanen Umfeld unterwegs ist, kann getrost O2 nutzen, im ländlichen Bereich sind Telekom und Vodafone besser. Testsieger im Vergleich der Stiftung Warentest ist die Telekom, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land.

Im Chip Netztest vom Dezember 2019 heißt es konkret zu den Leistungen im Telekom Netz:

Während beim Telefonieren zwischen Telekom und Vodafone noch Gleichstand herrscht, setzt sich der Magenta-Konzern beim Websurfen etwas ab und erhält von uns die Schulnote 1,3. Allerdings bescheinigen wir Vodafone auch in dieser Disziplin Premiumqualität und vergeben die Note 1,5.

Surfen, Saugen und YouTube schauen bewerten wir im O2-Netz insgesamt mit einer 2,2. Allerdings hinterlässt das Netz einen zwiespältigen Eindruck. In den Städten sehen wir den Abstand von O2 zur Konkurrenz deutlich geringer als auf dem Land oder in den Fernzügen.

Insgesamt herrscht in Deutschland nach wie vor ein Stadt-Land-Gefälle, was sich gut an den Downloadraten ablesen lässt. Hier haben wir auf der Autofahrt über Landstraßen und Autobahnen nur noch einen Teil der durchschnittlichen Geschwindigkeit gemessen, die wir in den Städten registriert haben.

 

An diese Werte kommt derzeit keiner der anderen Netzbetreiber heran. Der Netzausbau bei Vodafone macht sich zwar auch positiv bemerkbar und die Geschwindigkeiten steigen auch bei Vodafone. Allerdings bleiben die Geschwindigkeiten trotzdem hinter denen der Telekom zurück. Allerdings gibt es bei beiden Anbietern diesen Speed nur mit LTE (mehr dazu im Mobilfunkvergleich). Wer einen D1-Discounter oder Vodafone-Drittanbieter nutzt, profitiert davon nur selten. Das könnte zukünftig immer stärker zum Problem werden, denn durch die digitale Transformation, die immer mehr Bereiche erfasst, steigen die Datenraten auch im mobilen Bereich. Mit 3G ist man als Kunde da schnell abgekoppelt.

Platz drei geht bei den Netztest regelmäßig an O2. Auch wenn das Unternehmen immer wieder ankündigt, aufholen zu wollen, scheint man doch nach wie vor auch finanziell an Grenzen zu geraten. Auch wenn die Unterschiede zu den D-Netzen nicht sehr groß sind, merkt man sie leider doch, insbesondere Netzüberlastung war und ist teilweise ein Problem im O2 Netz. Allerdings hat O2 2020 das LTE Netz deutlich ausgebaut und konnte damit eine deutlich bessere Netzqualität erreichen, für einen besseren Platz im Ranking hat es aber leider nicht gereicht.

Das Vodafone Netz im Test

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 23/242262/270 Punkte437/465 Punkte
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

UPDATE Vodafone hat angekündigt, ab Sommer 2023 die eigenen Netze auch mit VoNR (also Voice über 5G) ausstatten zu wollen. Dann kann man auch direkt im 5G Netz telefonieren. Ob und wie sich dies auf die Qualität auswirken wird, ist aber bisher nicht bekannt.

Das beste Netz im LTE Bereich

Mit der Abschaltung des 3G Netzes übernimmt das 4G LTE Netz die Funktion des Standard-Netzes für Datenübertragungen und auch hier findet man in allen aktuellen Netztest die Reihenfolge, die man auch von den anderen Testsegmenten her kennt: die Telekom liegt mit dem D1 Netz vor, danach folgt Vodafone mit dem D2-Netz und O2 belegt auch im LTE Bereich den letzten Platz. Vor allem o2 konnte sich aber verbessern. Die Bundesnetzagentur schreibt zum Ausbaustand 2020:

Telefónica hat das Zwischenziel zur vollständigen Erfüllung der Versorgungsauflage innerhalb der gesetzten Nachfrist erreicht. Die Bundesnetzagentur hatte das Unternehmen unter Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 600.000 Euro aufgefordert, 3.040 LTE-Stationen bis zum 31. Juli 2020 in Betrieb zu nehmen.
Eine Überprüfung durch die Bundesnetzagentur hat ergeben, dass die Auflage nunmehr erfüllt ist. Die Festsetzung des angedrohten Zwangsgeldes ist daher nicht erforderlich.
Bis Ende September muss Telefónica weitere 1900 Standorte aufbauen. Bis Ende des Jahres ist die Versorgungsauflage vollständig zu erfüllen. Dafür sind noch weitere ca. 2660 LTE-Stationen zu realisieren

Insgesamt kann damit auch im LTE Bereich die Telekom ihren Status als bestes Netz festigen und durch den fortschreitenden Netzausbau ist zu erwarten, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleiben wird. Dazu kommt verstärkt auch der Ausbau von LTE Advanced mit noch höheren Geschwindigkeiten, auch hier hat die Telekom die Nase vorn.

Prinzipiell ist es für die Bestimmung des besten LTE Netzes aber wichtig, die Verfügbarkeit zu prüfen und aktuell dürfte diese sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone am weitesten verbreitet sein. Es gibt aber auch Bereich, die bei der Telekom und Vodafone derzeit noch nicht mit LTE versorgt sind.

Das beste Netz im 5G Bereich

Mittlerweile gibt es bei Vodafone, O2 und auch bei der Telekom viele Bereiche mit 5G Netzabdeckung. Dort kann man (die passenden Handys und Smartphone vorausgesetzt) mit 5G Speed surfen. Allerdings ist dieser Ausbau bisher noch nicht flächendeckend und daher gibt es auch noch keine wirklichen Tests mit fachlichen Hintergrund dieser Netze. In den nächsten Jahren sollen diese Netze aber weiter wachsen und dann wird es spannend werden zu sehen, wer im Bereich des 5G Ausbau das beste Netz wird anbieten können.

Grundsätzlich gilt: Es gibt kein eindeutiges „bestes“ 5G-Netz in Deutschland, da die Qualität und Verfügbarkeit von verschiedenen Faktoren abhängt, wie z.B.:

  • Standort: Die 5G-Abdeckung variiert je nach Region und Mobilfunkanbieter. In Großstädten ist die Abdeckung meist besser als in ländlichen Gebieten.
  • Tarif: Die maximale 5G-Geschwindigkeit und das Datenvolumen können je nach Tarif variieren.
  • Nutzungsverhalten: Je nachdem, wie du dein Smartphone nutzt (z.B. Streaming, Gaming, Downloads), variieren deine Anforderungen an das 5G-Netz.

Die folgenden Mobilfunkanbieter bieten 5G in Deutschland an:

  • Telekom: Das größte und am besten ausgebaute 5G-Netz in Deutschland. Die Telekom bietet 5G in allen Bundesländern und an den meisten Orten mit mehr als 10.000 Einwohnern an.
  • Vodafone: Das zweitgrößte 5G-Netz in Deutschland. Vodafone bietet 5G in allen Bundesländern und an den meisten Orten mit mehr als 5.000 Einwohnern an.
  • O2: Das drittgrößte 5G-Netz in Deutschland. O2 bietet 5G in allen Bundesländern und an den meisten Orten mit mehr als 2.000 Einwohnern an.

Unabhängige Netztests

  • Connect: Im Netztest von Connect (Heft 11/2023) hat die Telekom den ersten Platz im 5G-Ranking belegt, gefolgt von Vodafone und O2.
  • Chip: Im Netztest von Chip (Ausgabe 12/2023) hat die Telekom ebenfalls den ersten Platz im 5G-Ranking belegt, gefolgt von Vodafone und O2.

Die Telekom hat das beste und am besten ausgebaute 5G-Netz in Deutschland. Vodafone und O2 bieten ebenfalls gute 5G-Netze, die jedoch in der Abdeckung und Geschwindigkeit etwas hinter der Telekom zurückliegen.

Allerdings bedeutet Ausbau nicht immer auch schnelles 5G, denn oft wird die DSS Technik genutzt, bei der sich LTE und 5G eine Basisstation teilen. Das senkt natürlich die Leistung und daher sind damit die wirklich hohen 5G Geschwindigkeiten noch nicht möglich. Dennoch kann man so bereits das 5G Netz an vielen Standorten nutzen, wenn auch vielleicht noch nicht mit Gigabit Speed.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

Wer hat das beste Netz in Deutschland?

Das beste Netz in Deutschland

Die Telekom belegt in den letzten Jahren stabil den ersten Platz bei den Netztest. Das beste Netz in Deutschland ist daher aktuell das D1 Netz der Telekom.

Die Netztest im Detail: Telekom Netztest | Vodafone Netztest | O2 Netztest

Netzqualität und Sicherheit

Der Netzausbau schreitet voran und daher können die Ergebnisse von heute bereits morgen wieder Makulatur sein. Prinzipiell gilt aber, dass gerade die Telekom und Vodafone am meisten in den Netzausbau investieren und neue Technologien am schnellsten anbieten. Wer einen Tarif in einem dieser beiden Netze nutzt, dürfte auch in Zukunft gute Chancen haben, im besten Netz zu telefonieren und zu surfen. Das bedeutet aber auch, dass eventuell die Preise für Tarife in diesen Netzen höher sind als bei o2 – Telefonica wird zwar weniger in den Netzausbau investieren, dafür aber billigere Tarife anbieten können.

CHIP Netztest: Wer hat das beste Handy-Netz?

Das 1&1 Mobilfunk-Netz

1&1 will zukünftig als 4. Netzbetreiber mit einem eigenen Handy-Netz den 3 bisherigen Anbietern Konkurrenz machen. Derzeit gibt es aber nur wenige Masten mit 1&1 Technik und daher an sich noch kein direktes Netz, sondern eher punktuelle Versorgung. 1&1 schreibt zum aktuellen Ausbaustand:

Die 1&1 AG treibt den Ausbau der Antennenstandorte im europaweit ersten Mobilfunknetz auf Basis der neuartigen Open RAN-Technologie voran. Gemeinsam mit seinen Ausbaupartnern für die Funkturminfrastruktur hat das Unternehmen den Rollout-Plan neu aufgesetzt. Konkret sieht dieser nun die Bereitstellung von 1.207 Antenennstandorten bis Ende 2023 vor. Ab 2024 sollen jährlich weitere 3.000 Antennenstandorte für die Aktivierung durch 1&1 seitens Vantage Towers, American Towers und GfTD bereitgestellt werden. Zusätzlich unterstütz Eubanet als vierter Partner bei der Akquisition neuer Antennenstandorte.

„Wir sind zuversichtlich, dass die Zusagen unserer Lieferanten erfüllt werden. Und dass wir den aktuellen Rückstand aufholen können“, so Ralph Dommermuth, CEO der 1&1 AG. „Unsere Ziele, zum Ende des Jahres 2025 ein Viertel und bis Ende 2030 die Hälfte der deutschen Haushalte zu versorgen, behalten wir fest im Blick.“

Stand heute verfügt 1&1 über 94 Antennenstandorte, welche nun mit den 5G-Hochleistungsantennen ausgestattet werden und an das Glasfasernetz der Schwestergesellschaft 1&1 Versatel angeschlossen werden. 14 Standorte sind bereits in Betrieb. Außerdem zwei von vier Core-Rechenzentren, 17 von 24 dezentralen und 61 von über 500 regionalen Far-Edge-Rechenzentren, die die private Cloud bilden, in der 1&1 sein virtualisiertes Open RAN aufspannt.

In den Netztest ist das 1&1 Netz aufgerund der wenigen Masten bisher noch nicht enthalten, man kann aber davon ausgehen, dass dies in den kommenden Jahren anders werden wird.

Starmobile – welches Netz und welche Netzqualität bietet das Unternehmen?

Handy Netz, Netzabdeckung und Netzqualität
Handy Netz, Netzabdeckung und Netzqualität

Starmobile ist eine neue Marke auf dem Mobilfunk-Markt und bietet Handy-Bundles an, die teilweise deutlich billiger sind als bei den Netzbetreibern und anderen Marken. Für Kunden ist aber natürlich neben dem Preis auch das genutzte Handy-Netz und die Netzabdeckung sowie die Netzqualität wichtig und daher wollen wir hier in diesem Artikel genau darauf eingehen.

Starmobile als Nachfolger von Preisbörse24

Starmobile wurde als Auffanggesellschaft für Preisbörse24 gegründet und setzte und setzt das bekannte Konzept fort, als dies für Preisbörse24 nicht mehr möglich war.

Das Unternehmen schreibt zum Wechsel und den Hintergründen der neuen Starmobile Marke:

… sicherlich ist Dir schon zu Ohren gekommen, dass sich die Preisbörse Fulda GmbH und Co. KG in einem Insolvenzverfahren befindet. Aufgrund einer unerwarteten finanziellen Schieflage durch nicht autorisierte, spekulative und hoch defizitärer Großhandelsgeschäfte eines Mitgesellschafters, sind wir nicht mehr in der Lage als Preisbörse Fulda GmbH und Co. KG in unserem Geschäftsmodell zu agieren und müssen nun auf einen Rettungsschirm zurückgreifen.

Um unsere knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu retten, haben wir in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter eine Auffanggesellschaft gegründet.Aus diesem Grund, werden nahezu alle Ansprechpartner bekannt sein.

Unser neues Unternehmen fungiert nun unter dem Namen starmobile GmbH und distanziert sich entschieden von unserem ehemaligen Mitgesellschafter. Als starmobile GmbH bauen wir unsere Geschäftsfelder neu auf und freuen uns alte Geschäftspartner erneut begrüßen zu dürfen. …

Starmobile ist also kein vollkommen neuer Anbieter auf dem deutschen Mobilfunk-Markt, sondern setzt das Geschäftsmodell von Preisbörse24 fort. Dort hatte man lange Jahre erfolgreich Handybundles aus unterschiedlichen Netzen angeboten und das wird nun von Starmobile weiter geführt. Grundsätzlich ändert sich daher auch beim Starmobile Netz und der Netzabdeckung recht wenig im Vergleich zum davor genutzten Preisbörse24 Konzept.

VIDEO Starmobile stellt sich vor

Starmobile – welches Netz und welche Netzqualität bietet das Unternehmen?

Starmobile bietet kein eigenes Mobilfunk-Netz und hat auch keine eigenen Handytarife im Angebot. Das Unternehmen setzt stattdessen auf die Tarife und Allnet Flat von Drittanbieter und nutzt dann auch deren Mobilfunk-Netz mit. Man bekommt daher bei Starmobile unterschiedliche Netze, je nachdem, welches Bundle und welchen Tarif man wählt. Vergleichbare Konzepte kennt man beispielsweise von Mobilcom-Debitel, auch das Klarmobil Netz hat mehrere Netzpartner. Nutzer sollten daher prüfen, welchen Tarif und welchen Tarifanbieter sie nutzen – das bestimmt dann auch, welches Mobilfunk-Netz man zum Starmobile Deal bekommt.

Leider ist das Unternehmen an der Stelle nicht unbedingt auskunftsfreudig. Im Hilfe-Bereich gibt es keine Details zu den Netzen und zur Einteilung der Netze zu den Anbieter, so dass es keine weiterführenden Infos dazu gibt, welches Netz mit welche Features ein Tarif nutzt. Im hauseigenen Blog taucht das Thema Handy-Netz zwar ab und an auf (beispielsweise beim Thema bestes Festnetz oder der Funkloch-App), zum eigenen Status der Netzangebote wird aber leider nichts gesagt.

Zuordnung der Anbieter direkt in der Tarifauswahl bei Starmobile

Aktuell bietet das Unternehmen in erster Linie Tarife im D1 Netz der Telekom und im O2 Mobilfunknetz an. Das mag damit zusammenhängen, dass nach dem Neustart der Marke die Verträge neu gemacht werden mussten und daher eventuell noch Vertragsverhandlungen anstehen. Angebote im Vodafone Netz werden daher bei Starmobile derzeit nicht gelistet.

Bei Telekom und O2 ist die Zuordnung zum Netz klar, bei den kleineren Marken muss man unter Umständen nochmal direkt in die Tarifdetails schauen, um festzustellen, welches Netz diese jeweiligen Anbieter nutzen. Aktuell scheint es aber so zu sein, dass kleinere Marken nur aus dem Telekom Netz angeboten werden – wer also eventuell den Tarifanbieter nicht direkt zuordnen kann, sollte aktuell vom D1 Netz der Telekom ausgehen.

Die Zuordnung der Marken zu den Netzen haben wir hier nochmal zusammengestellt:

Leider übernimmt man mit dem Netz auch die Einschränkungen der jeweiligen Anbieter. Congstar hat beispielsweise noch kein 5G (wie auch FCB mobil) und bei Congstar ist der Speed dazu auch 25 bis maximal 50MBit/s begrenzt. Mehr Speed bekommt man auch dann nicht, wenn das Telekom Netz bereits höhere Geschwindigkeiten unterstützen würde. Diese Begrenzungen gelten auch dann, wenn man die Tarife und Handy-Flat über Starmobile bucht.

Weitere Tarifanbieter findet man bei Starmobile derzeit nicht, es ist aber durchaus zu erwarten, dass das Unternehmen zukünftig auch auf andere Partner setzt und dann noch weitere Marken und auch Angebote aus dem Vodafone Netz dazu kommen werden.

UPDATE Mittlerweile bietet Starmobile auch Handytarife und Flatrates im Vodafone Netz an. Man kann also inzwischen auch D2 Angebote bei Starmobile buchen und dann auch dieses Netz setzen. Damit gibt es wieder die volle Netzpalette beim Unternehmen.

5G bei Starmobile

Eine gute Nachricht: Starmobile bietet auch Handytarife und Allnet Flat an, die das 5G Netz des jeweiligen Anbieters mit nutzen. Leider bieten nicht alle Drittanbieter und Partner von Starmobile 5G an, aber über Telekom und O2 kann man bereits die ersten 5G Tarife buchen. Man bekommt also beim Unternehmen auch bereits die modernsten Handytarife, die es auf dem Markt gibt.

Für die Nutzung von 5G muss der jeweilige Netzbetreiber aber auch bereits vor Ort das 5G Netz ausgebaut haben. Aktuell ist die Telekom in diesem Bereich am besten aufgestellt, im D1 Netz der Telekom hat man also die besten Chancen, 5G vor Ort auch nutzen zu können.

Versorgung:

  • Flächendeckung: Laut Bundesnetzagentur (Stand: November 2023) liegt die 5G-Flächenabdeckung in Deutschland bei 83%.
  • Bevölkerungsabdeckung: 99% der Bevölkerung leben in einem Gebiet mit 5G-Versorgung durch mindestens einen Anbieter.

Die maximale 5G-Geschwindigkeit liegt im Gigabitbereich (bis zu 10 Gbit/s). Die durchschnittliche 5G-Geschwindigkeit liegt in Deutschland bei 150-200 Mbit/s. Alle drei großen Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Telefónica) bieten 5G-Tarife an. Immer mehr Smartphones und Tablets unterstützen 5G.

Von diesem Ausbau profitieren auch Kunden, die Telekom Tarife über Starmobile gebucht haben. Auch O2 bietet in einigen Tarifen 5G an und auch hier kann man dies auch über Starmobile nutzen. Es gibt aber auch noch ältere O2 Tarife zur Auswahl, die noch kein 5G haben. Hier sollte man also genau hinschauen.

Für die Nutzung von 5G benötigt man neben Netz und passendem Handytarif auch ein Smartphone, das bereits 5G kann. Wer also einen solchen Tarif bucht und mit 5G nutzen möchte, sollte darauf aufpassen, dass auch das neue Handy bereits 5G kann. In der Regel ist das bei allen neueren Modellen ab der Mittelklasse der Fall, es kann aber nicht schaden, zu prüfen, ob wirklich ein 5G Modem im Wunschmodell verbaut ist. Sonst nutzt man trotz 5G Tarif nur die 4G/LTE Netzbereiche des eigenen Anbieters.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

Wer hat das beste Netz in Deutschland?

Das beste Netz in Deutschland

Die Telekom belegt in den letzten Jahren stabil den ersten Platz bei den Netztest. Das beste Netz in Deutschland ist daher aktuell das D1 Netz der Telekom.

Die Netztest im Detail: Telekom Netztest | Vodafone Netztest | O2 Netztest

Was für ein Netz bekommt man, wenn man die Frank Tarife bucht?

Handy Netz, Netzabdeckung und Netzqualität
Handy Netz, Netzabdeckung und Netzqualität
Handy Netz, Netzabdeckung und Netzqualität

Fraenk ist ein Mobilfunk-Anbieter der Deutschen Telekom, der sich auf einfache und günstige Tarife konzentriert. Die Tarife sind monatlich kündbar und bieten alle wichtigen Funktionen wie Allnet-Flat, SMS-Flat und Datenvolumen.

Fraenk ist ein guter Anbieter für alle, die einen einfachen und günstigen Tarif im Telekom-Netz suchen. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass es nur wenige Tarifoptionen gibt und das richtig schnelle Verbindungen nicht zur Verfügung stehen.

Für die Bewertung der Tarife ist aber ntürlich besonders wichtig, welches Netz Fraenk nutzt und welche Netzabdeckung und Netzqualität man daher beim Anbieter erwarten darf.

Was für ein Netz bekommt man, wenn man die Fraenk Tarife bucht?

Fraenk macht es Kunden erfreulicherweise einfach, das genutzte Mobilfunk-Netz zu bestimmen. Man findet auf der Webseite zwar auch oft die Bezeichnung D-Netz, aber sowohl bei den Tarifen als auch in den FAQ ist der Netzpartner sehr eindeutlich genannt. Dort heißt es beispielsweise:

fraenk ist eine Marke der Telekom und wird im D-Netz realisiert. Das Netz der Telekom erhält regelmäßig Auszeichnungen und Preise.

Mit Fraenk bekommt man also Handytarife im D1 Telekom Netz und kann daher auf die gut ausgebauten Netzbereiche der Telekom zurückgreifen.

Die wichtigsten Punkte:

  • Netz: Telekom-Netz (D1)
  • Vertragslaufzeit: Monatlich kündbar
  • Tarife: Allnet-Flat, SMS-Flat, Datenvolumen
  • Besonderheiten: Einfache Tarifstruktur, keine Mindestvertragslaufzeit, günstige Preise
  • direkt zur Fraenk App*

Fraenk tritt damit in Konkurrenz mit anderen Discount-Marken im Telekom Netz, denn es gibt eine ganze Reihe von Anbietern, die ebenfalls D1-Netz Abdeckung und Zugang bieten. Beispielsweise nutzen auch die Congstar Tarife das Telekom Netz und auch die High Mobile Handytarife sind D1 Netz Tarife. Im Telekom Netz haben Kunden daher durchaus Auswahl, was die Angebote angeht und Fraenk ist damit in guter Gesellschaft.

Von einigen anderen Angeboten grenzt sich Fraenk durch die App-Steuerung und vor allem durch die Vertragslaufzeit ab. Alle Angebote bei Fraenk sind monatlich kündbar und damit ist der Tarif flexibel und kann auch sehr schnell wieder beendet werden. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die gerne testen möchten und eventuell das D1 Netz erst einmal ausprobieren möchte. Wer beispielsweise mit seinem O2 Netz Tarif nicht mehr zufrieden ist, kann mit Fraenk ohne lange Vertragsbindung prüfen, ob das Telekom Netz unter Umständen eine Alternative ist.

Mittlerweile auch 5G Zugang bei Fraenk

Fraenk hat mittlerweile für die eigenen Flatrates auch den 5G Zugang freigeschaltet und sowohl Neukunden als auch Bestandskunden haben damit Zugriff auf das gut ausgebaute 5G Netz der Telekom. Allerdings wurden die Geschwindigkeiten bei Fraenk damit leider nicht höher, denn die Freischaltung erfolgte nur für sehr langsames 5G. Mehr als 25 MBit/s im Download schaffen die Tarife des Unternehmens nicht, auch wenn sie im 5G Netz unterwegs sind. Fraenk schreibt dazu in den FAQ:

Du surfst und telefonierst im besten Telekom Netz mit 5G 25. Das bedeutet du kannst eine Downloadgeschwindigkeit von 25 Mbit/s und eine Geschwindigkeit von 10 Mbit/s im Upload nutzen. … Das 5G-Netz bietet dir noch bessere Netzabdeckung. Du musst dir also keine Sorgen um Funklöcher oder instabiles Internet machen.

Man hat also bei Fraenk bereits Zugriff auf die 5G Technik und kann im 5G Netz der Telekom surfen, aber wirklich mehr Speed gibt es dadurch nicht. Im Gegenteil: Fraenk ist mit 25 MBit/s einer der langsamsten 5G Anbieter auf dem deutschen Markt und man hat zwar eine etwas verbesserte Netzabdeckung, aber keine Vorteile beim Speed.

Der größte Vorteil im 5G Netz – die wirklich hohen Geschwindigkeiten – stehen daher bei Fraenk bisher nicht zur Verfügung. Dafür gibt es beim Unternehmen den 5G Zugang kostenfrei. Man muss also nicht, wie beispielsweise bei Congstar, gegen Aufpreis eine 5G Option buchen um die neue Technik nutzen zu können, sondern hat 5G direkt in den normalen Tarifen von Fraenk mit integriert.

Dazu hat das Unternehmen den Tarif in den letzten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt und immer neue Features und Funktionen hinzugefügt. Vielleicht kommt auch bald schnelleres 5G bei Fraenk – man sollte die Hoffnung nicht aufgeben.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

Wie kann man die Netzabdeckung und Verfügbarkeit bei Fraenk prüfen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Netzabdeckung der fraenk Tarife im Telekom Netz zu prüfen. Nutzen Sie die verschiedenen Tools und Apps, um sich ein Bild von der Netzabdeckung in Ihrer Region zu machen.

1. Online-Tools:

2. Apps:

  • fraenk App: Die fraenk App zeigt Ihnen die aktuelle Netzabdeckung an Ihrem Standort an.
  • Telekom Speedtest App: Die Telekom Speedtest App zeigt Ihnen die Netzqualität und die Geschwindigkeit des Internets an Ihrem Standort an.
  • OpenSignal App: Die OpenSignal App zeigt Ihnen die Netzqualität und die Netzabdeckung aller deutschen Mobilfunknetze an.

3. Erfahrungsberichte:

  • Lesen Sie Erfahrungsberichte von anderen fraenk-Kunden. So können Sie sich ein Bild von der Netzabdeckung in Ihrer Region machen.

Wer hat das beste Netz in Deutschland?

Das beste Netz in Deutschland

Die Telekom belegt in den letzten Jahren stabil den ersten Platz bei den Netztest. Das beste Netz in Deutschland ist daher aktuell das D1 Netz der Telekom.

Die Netztest im Detail: Telekom Netztest | Vodafone Netztest | O2 Netztest

VIDEO So funktioniert der Fraenk Handy-Tarif

Die APN Internet Zugangsdaten für die Fraenk Tarife

Die APN-Einstellungen sind in der Regel automatisch voreingestellt. In den meisten Fällen müssen Sie die Einstellungen daher nicht manuell ändern. Sollten Sie jedoch Probleme mit der Internetverbindung haben, können Sie die APN-Einstellungen manuell überprüfen und ggf. ändern.

fraenk verwendet die folgenden APN-Einstellungen:

  • Name: fraenk
  • APN: internet.telekom
  • Benutzername: (leer lassen)
  • Passwort: (leer lassen)
  • MCC: 262
  • MNC: 01
  • Typ: default,supl
  • APN-Protokoll: IPv4/IPv6
  • APN-Roaming-Protokoll: IPv4/IPv6

Zugriff auf die APN-Einstellungen:

  • Android: Einstellungen > Drahtlos & Netzwerke > Mobilfunknetz > Zugangspunkte > +
  • iOS: Einstellungen > Mobilfunk > Datenoptionen > Mobilfunknetz > APN

Bietet Fraenk VoLTE und WLAN Calls an?

Ja, sowohl VoLTE als auch WLAN Calls sind bei fraenk inklusive. VoLTE (Voice over LTE) ermöglicht Telefonate über das LTE-Netz. Dies führt zu einer besseren Sprachqualität und einer kürzeren Verbindungsaufbauzeit. WLAN Calls ermöglicht Telefonate über ein WLAN-Netz. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie keinen oder nur einen schwachen Mobilfunkempfang haben. WLAN Call bei fraenk kostet nichts – es ist kostenlos in der fraenk Allnet Flat enthalten.

Voraussetzungen:

  • VoLTE und WLAN Calls müssen auf Ihrem Smartphone aktiviert sein.
  • VoLTE ist nur in ausgewählten Netzen verfügbar.
  • WLAN Calls ist nur mit einem WLAN-Router mit WPA2-Verschlüsselung verfügbar.

Aktivierung:

  • VoLTE und WLAN Calls können in der Regel in den Einstellungen Ihres Smartphones aktiviert werden.
  • Weitere Informationen zur Aktivierung finden Sie auf der Website von fraenk oder in der fraenk App.

Vorteile:

  • Bessere Sprachqualität
  • Kürzere Verbindungsaufbauzeit
  • Telefonieren auch bei schwachem oder keinem Mobilfunkempfang

Nachteile:

  • VoLTE ist nicht in allen Netzen verfügbar.
  • WLAN Calls ist nur mit einem WLAN-Router mit WPA2-Verschlüsselung verfügbar.