Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung

 Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung –  Mobilcom-Debitel (MD) ist ein Telekommunikationsanbieter, der Handys und Tarife in günstigen Sparpaketen und Sonderaktionen anbietet. Dabei vertreibt Mobilcom-Debitel aber keine eigenen Tarife, sondern vermarktet die Tarife anderer Anbieter wie der Telekom, Vodafone, oder O2. Welches Netz man hat, wenn man einen Vertrag oder eine Prepaidkarte über Mobilcom-Debitel kauft, hängt also ganz davon ab, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Das Unternehmen schreibt dazu in der Selbstbeschreibung:

Die freenet Group bietet ihren Kunden in Deutschland ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste an. Die Vermarktung der Dienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland erfolgt unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung über eine Vielzahl von Vertriebskanälen und unterschiedlichen Marken. Neben den eigenen netzunabhängigen Diensten und Tarifen vermarktet die freenet Group unter eigenem Namen auch die Originaltarife der deutschen Mobilfunknetzbetreiber.

MD arbeitet dabei in erster Linie mit Handy- und Smartphone Angebote und setzt dazu auch regelmäßig Deals und Sonderaktionen auf. Die aktuellen Deals gibt es jeweils hier: Sonderaktionen bei Mobilcom-Debitel

Meistens hat Mobilcom-Debitel Tarife aus allen vier Netzen im Angebot. Wer also auf der Suche nach einer Karte in einem bestimmten Netz ist, findet bei Mobilcom-Debitel leicht den passenden Tarif im gewünschten Netz. Allerdings werden nicht alle Tarife in jedem Netz angeboten. Gerade bei den Netzbetreibertarifen bekommt man diese meisten nur in dem Netz des entsprechenden Betreibers und muss sich in anderen Netzen mit Änderungen am Tarif abfinden.

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Die neuen Green LTE Tarife bei Mobilcom-Debitel

Mobilcom Debitel betreibt auch noch weitere Marken, Details zum Klarmobil Netz und dem Freenetmobile Netz haben wir jeweils gesondert betrachtet. Bei der Netzqualität gibt es aber an sich keine Unterschiede, egal ob man die originalen MD Tarife nutzt oder Marken wie Klarmobil oder Freenet Mobil (oder auch das neue Freenet Funk).

Bekommt man LTE und hohe Geschwindigkeiten bei Mobilcom-Debitel?

Die Qualität und die genutzte Internet-Geschwindigkeit der Tarife ist weniger vom Netz abhängig sondern mehr davon, welchen Tarif man wählt und welche Leistungen dieser Tarif bietet. Das ist oft auch eine Frage des Preises: die günstigen bei Mobilcom-Debitel sind oft auch etwas langsamer und bieten keinen LTE Zugang und  man muss mehr bezahlen um Angebote zu bekommen, die richtig viel Speed bieten. So gibt es im Telekom Netz mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s (entspricht DSL 300.000) im LTE Bereich. Wählt man aber einen günstigeren Tarif der Telekom aus (beispielsweise den Comfort Allnet) hat man auf diesen hohen Speed leider keine Zugriff. Im Kleingedruckten zu diesem Handytarif heißt es zu den maximalen Geschwindigkeiten:

Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1,5 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 21,6 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, Data-USB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten.

Mit maximal 21,6Mbit/s schafft der Tarif als nicht einmal ein Zehntel der Geschwindigkeit, die andere Flatrates im Telekom bereits anbieten können. Dazu gibt es auch noch weitere Einschränkungen: auch die Nutzung mit Instant Messengern wie WhatsApp ist verboten und die Datenflatrate darf nur mit einem Smartphone genutzt werden. Im Vodafone Netz heißt es beispielsweise für den Smart Surf Tarif:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 14,4 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Ähnliche Regelungen gibt es nicht nur bei der Telekom. Auch die Handytarife im Vodafone Netz und bei O2 bieten ähnliche Einschränkungen. Mobilcom-Debitel hat dabei oft nur geringen Einfluss auf diese Tarife, da die Netzbetreiber diese selbst zusammen stellen und MD lediglich darauf zurück greift. Das betrifft dann auch die LTE Netz-Nutzung und die Geschwindigkeiten im Datenbereich.

Mittlerweile unterstützen die Handytarife von Mobilcom-Debitel teilweise auch 5G. Man kann sich dabei direkt in den Tarifdetails orientieren: die Telekom, Vodafone und O2 Angebote haben meist 5G direkt mit erwähnt. Dann bekommt man auf jedem Fall passenden 5G Handy-Tarife. Die Green-LTE Tarife direkt von MD haben bisher dagegen kein 5G, daher ist diese Technik in den Tarifdetails auch nicht mit erwähnt.

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Wie kann man die Netzqualität und Netzabdeckung bei Mobilcom-Debitel prüfen?

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei MD entsprechen in der Regel den Werten der originalen Tarife der entsprechenden Anbieter. Es macht für das Netz und die Geschwindigkeit also keinen Unterschied, ob man die Tarife direkt beim Anbieter oder über MD nutzt. Daher kann man auch direkt auf den Ausbaukarten der Anbieter den Ausbaustand abfragen um zu ermitteln, wie gut die Netzqualität des Tarifes vor Ort sein wird und welche maximalen Geschwindigkeiten zu erwarten sind.

Die entsprechenden Netzkarten sind hier zu finden:

Die Nutzung der Karten ist natürlich kostenfrei. Man sollte allerdings beachten, dass nicht alle Tarife Zugriff auf die maximalen Geschwindigkeiten im Netz haben. Wenn man beispielsweise einen Tarif nutzt, der keinen LTE Zugang hat, sollte man bei den Netzabdeckungskarten auch die 4G Verbindungen abschalten, denn sie sind für die Netzqualität des eigenen Tarifes nicht relevant. Nur dann bekommt man ein realistisches Bild, welche Netzabdeckung vor Ort zu erwarten ist.

Die APN Einstellungen bei Mobilcom-Debitel

Da das Unternehmen verschiedene Netze nutzt, müssen auch verschiedene Zugangsdaten hinterlegt werden, je nachdem, welches Netz ein Tarif nutzt. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch gesetzt. Nur wenn das nicht funktioniert, sollte man selbst aktiv werden und die APN prüfen und -falls nicht korrekt hinterlegt – selbst abändern. Dabei sind folgende Daten zu verwenden:

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Telekom Netz

  • APN internet.telekom
  • Benutzername: t-mobile
  • Kennwort: tm

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Vodafone Netz

  • APN web.vodafone.de
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Eplus Netz

  • APN internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Kennwort: eplus

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das O2 Netz

  • APN internet
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Man kann die Konfiguration auch automatisch noch mal starten lassen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der Handy-Konfigurator funktioniert für alle Kunden in eingeloggtem Zustand. Ein übersichtliches Formular bringt Sie schnell ans Ziel. Sie geben lediglich Ihre Rufnummer ein, wählen Ihren Mobilfunk-Anbieter, und legen in einer Liste den Hersteller und Ihr Handy-Modell fest. Dann klicken Sie auf „Konfigurations-SMS anfordern“ und erhalten innerhalb kurzer Zeit eine SMS. So können Sie Ihre definierten Voreinstellungen unkompliziert übernehmen. Wenn Ihr Handy nicht in der Liste steht, dann sind bereits alle Einstellungen auf Ihrem Gerät vorhanden.

Nach der Eingabe neuer Daten (egal ob per Handy oder automatisch) sollte man die Geräte neu starten. Nur so ist sichergestellt, dass die neuen Angaben auch korrekt übernommen werden. Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Video: Die Costa fast garnix Werbung von MD

Das Netz und die Netzqualität bei BILDconnect

 

FLAT 2000 LTE
Das Netz und die Netzqualität bei BILDconnect – Nachdem in den letzten Jahren schon einige Discounter wie ALDI, Kaffeeröster wie Tchibo und auch Fernsehsender Projekte im Mobilfunkmarkt realisiert haben, kam 2015 auch die BILD-Zeitung dazu. BILDmobil und BILDconnect heißen die Mobilfunkmarken, die unter der Dachmarke der auflagenstärksten Zeitung Deutschlands vermarktet werden, mittlerweile wurde BILDmobil aber eingestellt. BILDconnect wurde erst 2016 gestartet un dabei handelt sich um eine Marke, die normale Postpaid Handytarife und Allnet Flatrates anbietet. Mittlerweile kamen auch noch eine neue Prepaid Simkarte samt passende Flats dazu.

Doch in welchem Netz surft und telefoniert man mit BILDconnect eigentlich? Wie ist die Netzabdeckung? Und wie siehtes mit LTE in den BILDconnect Handy Flat aus?

Die aktuellen BILDconnect Tarife

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
BILDconnect Flat LTE S
BILDconnect Flat LTE S
8.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE M
BILDconnect Flat LTE M
10.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE L
BILDconnect Flat LTE L
13.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Das Netz bei BILDconnect

Im Gegensatz zu anderen Mobilfunkanbieter wird bei den BILDconnect Tarife kein Geheimnis aus dem Netzanbieter gemacht. Unter der Rubrik „Das Beste aus zwei Netzen“ wird ganz deutlich, dass die Nutzer von BILDconnect im Netz von O2 unterwegs sind. Dazu heißt es:

IMMER SUPERSCHNELL UNTERWEGS
IM GRÖSSTEN MOBILFUNKNETZ DEUTSCHLANDS.

„2 Netze sind besser als eines“: Bei BILDconnect profitieren Sie automatisch vom „National Roaming“ von o2. Dadurch erleben BILDconnect Kunden eine noch bessere Netzabdeckung im städtischen als auch ländlichen Raum. Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Sie genießen somit beim Telefonieren, Simsen und Surfen ein deutlich verbessertes mobiles Erlebnis.

Damit ist BILDconnect ein Discounter im o2/Telefonica Netz und sieht sich einer recht großen Konkurrenz geegnüber, denn auch das ALDI Netz, das Fonic Netz oder auch das Netz von PremiumSIM ist jeweils das O2 Netz.

Auf der Website wird weiterhin damit geworben, dass sich das Surferlebnis durch den Zusammenschluss der Netze von O2 und E-Plus und das damit verbundene „National Roaming“ von 56% auf 71% in Gebäuden und von 76% auf 88% draußen gesteigert hat. „National Roaming“ heißt, dass die SIM-Karten von O2 und E-Plus für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung freigeschaltet werden. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Somit soll garantiert werden, dass man immer im best- und schnellstmöglichen Netz unterwegs ist. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Die Netzqualität bei BILDconnect

Auf der Website von BILDconnect wird natürlich nur in höchsten Tönen über die Netzabdeckung berichtet, und auf der Website von O2 selbst heißt es

Um die Netzabdeckung weiter zu optimieren, haben wir in den letzten Jahren 4 Milliarden Euro in unsere Infrastruktur investiert. Das Ergebnis: Unser Netz ist eines der modernsten in ganz Europa. Um die digitale Zukunft zu gestalten, investieren wir auch weiterhin in modernste Technologien, die Erweiterung von Kapazitäten – und in den Ausbau der LTE Abdeckung.

Schaut man sich jedoch ein paar Netztests an, muss man feststellen, dass das Netz von O2 zumindest im deutschlandweiten Vergleich eher schlecht abschneidet. Denn leider sieht es für die Telefónica in den „Netzchecks“ von connect.de und Computer BILD eher mäßig aus. O2 belegt in allen Kategorien – Telefonie, LTE-Ausbau und Internetgeschwindigkeit – den letzten Platz, hat aber im Vergleich zum letzten Test in allen Bereichen an Qualität zugelegt: Das macht zumindest für die Zukunft Hoffnung.

Das größte Problem scheint man mit dem O2-Netz zu haben, wenn man auf dem Land wohnt oder Zug fährt. im CHIP-Netztest heißt es dazu:

Denn vor allem der LTE-Ausbau ist in Deutschland schon weit vorangeschritten, nur Telefonica-Kunden, die in einer ländlicheren Gegend wohnen, haben nicht viel vom LTE. Ländliche Region und Telefonica-Netz scheint eine schlechte Kombination. Auch auf Überlandfahren mit dem Auto, also durch ländlichere Regionen, hatten die Tester mehr Probleme mit dem Netz von O2. Hier gab es bei VoLTE, also Telefonie über das LTE-Netz, die meisten Verbindungsabbrüche. Bis auf diese Einschränkung funktioniert VoLTE aber sehr gut, sogar besser und schneller als Telefonie über GSM und UMTS.Auch beim Surfen im Zug gibt es vor allem Aussetzer und Frust. Die Telefonica erreichte bei Testdownloads im Zug nur eine Erfolgsrate von 62 Prozent. Bei dem Aufruf von Websites immerhin eine von 72. Bei Vodafone werden im Test immerhin 82 Prozent und bei der Telekom 89 Prozent aller Websites erfolgreich aufgebaut.

Man muss dazu aber sagen, dass noch keiner der deutschen Netzanbieter es geschafft hat, dieses Problem zu beheben. Probleme mit dem Netzempfang auf dem Land und in Zügen hat man eigentlich in allen deutschen Handynetzen. Bei O2 jedoch leider am häufigsten. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Für die Zukunft ist geplant, die Netze von O2 und Eplus komplett zu vereinigen. Es soll ein neues großes Handy-Netz entstehen, dass die Kunden von O2 und Eplus umfasst. Dann wird es auch möglich sein, die LTE Bereiche von Eplus mit zu nutzen. Das ist bisher im Zuge des National Roaming noch nicht möglich. O2 arbeitet aber daran, auch diese Bereich frei zu geben. Es kann allerdings noch einige Zeit dauern, bis die Netze komplett zusammen geschaltet sind und darüber hinaus ist unklar, wie genau sich die Vereinigung auf die Netzqualität auswirken wird.

Es gibt allerdings auch gute Nachrichten: in Sachen mobile Daten oder LTE-Ausbau sind zwar ein paar Mängel festzustellen, bei der Telefonie ganz generell scheint es aber bei o2 keine Probleme und auch keinen großen Unterschiede zur Konkurrenz geben. Auf Focus Online heißt es nämlich:

Trotz des ganzen Smartphone- und Mobilen-Internet-Hypes: Das Telefonieren ist immer noch eine der Kernaufgaben der Mobilfunknetze – und dieses Jahr zeigen die Betreiber, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben. Alle vier Netzbetreiber erreichen beim Voice-Test Noten zwischen 2,1 und 2,4. Das bedeutet, dass Sie in allen deutschen Mobilfunknetzen gut telefonieren können.

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Die Netzabdeckung bei BILDconnect

Ob sich die LTE-Tarife von BILDconnect lohnen, sollte vorher in einer sogenannten Netzabdeckungskarte geprüft werden. Bemängelt wird beim Telefónica-Netz immer wieder der schlechte Ausbau und der schlechte Empfang in ländlichen Gebieten. Sollte man also eher im dörflichen Umfeld leben, bietet sich ein Blick auf die Netzabdeckungskarte von O2 an. Diese findet man hier. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

LTE bei BILDconnect

Glücklicherweise nutzt BILDconnect das Netz von O2. Sonst wäre es dem Discount-Anbieter höchstwahrscheinlich nicht möglich, seinen Kunden Zugang zum Highspeed-LTE Netz zu bieten. Der Ausbau des LTE-Netzes wurde von O2 nach eigenen Angaben in den letzten Jahren kräftig vorangetrieben und unterstützt. Das LTE-Netz bietet seinen Nutzern zahlreiche Vorteile im Vergleich zu seinen Vorgängern; schnellere Seitenaufrufe, problemlose und schnellere Up- und Downloads und hohe Leistungsfähigkeit und ist in den allermeisten Gebieten in Deutschland nutzbar. Wo aber generell LTE nicht möglich ist, steht in immer mehr Regionen auch das schnelle UMTS/HSDPA Netz mit theoretisch bis zu 42,2 Mbit/s von O2 zur Verfügung.

Im LTE-Bereich verfügt Telefónica Deutschland über eine breite Abdeckung im 800- und 1800-MHz-Frequenzbereich. 77 Prozent der deutschen Bevölkerung wird derzeit bereits LTE angeboten (Outdoor Coverage Ende Juni 2016) und der Ausbau geht zügig weiter. Beide Netze verzeichnen in Verbrauchertests wie dem COMPUTER BILD Netztest regelmäßig Erfolge. Mittelfristig baut das Unternehmen ein voll integriertes, mobiles Highspeed-Netz auf. Künftig werden die Kunden überall dort, wo sie schon jetzt Datendienste in guter Qualität nutzen, mit Highspeed im Internet surfen können.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es im Vergleich zu den Konkurrenten zwar eher mäßig für die Telefonica aussieht, man ganz generell  mit einem Vertrag im O2 Netz aber auch nichts falsch macht:

Falls man in einer Großstadt lebt, merkt man den Unterschied zu den anderen Anbietern nicht so stark. In ländlichen Gebieten kann es nach wie vor zu einer zögernden Verfügbarkeit von Telefonie und mobilen Daten kommen, was sich dank der Zusammenlegung der Netze von o2 und E-Plus in Zukunft erheblich verbessern wird. o2 ist als einer der günstigsten Anbieter eine gute Wahl für all jene, die Kosten sparen wollen und den einen oder anderen Abstrich bei der Netzverfügbarkeit machen können.

Drillisch hat mittlerweile für verschiedenen Marken VoLTE frei geschaltet und damit können diese Angebote auch über das LTE Netz telefonieren. Das Handy muss sich also nicht erst wieder im 3G Netz anmmelden, wenn ein Anruf ankommt oder getätigt werden soll. Leider gehört BIDconnect nicht zu den Marken bei Drillisch, die VoLTE unterstützen. Man kann also mit BILDconnect LTE im Datenbereich nutzen, Gespräche darüber sind leider nicht möglich. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

5G bei BILDconnect

Die 5G Netze sind derzeit im Aufbau und auch O2 und Drillisch/United Internet haben 5G Bänder für viel Geld ersteigert. Beide Unternehmen werden also früher oder später 5G Netze aufbauen und 5G Tarife ins Angebot aufnehmen. Allerdings wird es wohl nocht etwas dauern, bis es soweit ist, 1&1/Drillisch geht von einem Aufbau nicht vor 2021 aus. Damit müssen wohl auch BILDconnect Kunden noch etwas warten, bis 5G Geschwindigkeiten verfügbar sind. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

eSIM bei BILDconnect

eSIM sind fest verbaute Simkarten und viele Anbieter unterstützen diese neue Form der Simkarte bereits. Auch bei BILDconnect kann man die Tarife als eSIM Angebote buchen. Man muss dazu die eSIM als Ersatzkarte bestellen (Kosten einmalig 14.95 Euro) und bekommt dann einen Aktivierungscode, mit dem man die Tarifdaten auf die eSIM laden kann. BILDconnent unterstützt also eSIM Geräte. Neben der einmaligen Gebühr für die Freischaltung gibt es keine weiteren Kosten. Der Tarif bleibt unverändert, auch wenn man ihn per eSIM nutzt. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Welches Netz nutzt EDEKA Smart? Alles zur Netzabdeckung und Netzqualität

Welches Netz nutzt EDEKA Smart? Alles zur Netzabdeckung und Netzqualität – EDEKA hat es den Kunden 2018 nicht wirklich leicht gemacht. Aus den bisherigen EDEKA Mobil Simkarten wurden EDEKA Smart Tarife, wobei die EDEKA mobil Karten weiter genutzt werden können. Verkauft werden aber mittlerweile nur noch die neuen EDEKA Smart Tarife und diese nutzen dazu auch noch ein ganz neues Netz. Da kann man schon durcheinander kommen.

Welches Netz nutzt EDEKA Smart?

Bei der Frage nach dem Netz macht es EDEKA den Kunden dagegen leicht. Auf der Webseite ist an vielen Stellen sowohl als Bild als auch im Test der neue Netzpartner für die EDEKA Smart Tarife hinterlegt und dies ist die Telekom. Die EDEKA Smart Handykarten nutzen also das D1 Netz der Telekom und sind damit D1 Discounter wie beispielsweise auch Congstar oder NORMA Connect. Auch das Klarmobil Netz ist für einige Tarife das Telekom Netz. EDEKA Smart bietet aber reine Prepaidtarife an und hat keine Angebote auf Rechnung wie viele andere Anbieter in diesem Netz.

Die gute Kommunikation des Netzes ist auf jeden Fall ein sehr positiver Punkt bei EDEKA Smart. Andere Anbieter machen es an der Stelle möglichen Kunden deutlich schwerer herauszufinden, welches Netz genutzt wird und welche Netzqualität man erwarten kann. Bei EDEKA wird es dagegen sehr offen und kundenfreudlich kommuniziert.

In den FAQ heißt es ebenfalls sehr konkret dazu:

Mit EDEKA smart telefonieren und surfen Sie im besten Netz der Telekom mit LTEmax. Die Verfügbarkeit an Ihrem Ort können Sie über die Netzausbau-Seite überprüfen.

Tatsächlich ist bei EDEKA Smart das Netz sogar rechtlich festgeschreiben, denn in den AGB ist ein Tochterunternehmen der Telekom tatsächlicher Vertragspartner:

Vertragspartner sind die Telekom Deutschland Multibrand GmbH (im Folgenden „TDM“ genannt), Landgrabenweg 151, 53227 Bonn (Amtsgericht Bonn, HRB 13258) und der Kunde

Die enge Bindung an die Telekom hat aber auch Nachteile. Man kann sich zwar sicher sein, immer D1-Netz Tarife zu bekommen aber auf der anderen Seite gibt es dadurch auch keine anderen Netze bei EDEKA Smart. Wer also lieber einen O2 Tarif oder eine Prepaidkarte im Vodafone Netz haben will, findet bei EDEKA keine Alternative und müsste sich einen anderen Anbieter suchen. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart.

Wie ist die Netzqualität und Abdeckung bei EDEKA Smart

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei EDEKA Smart ist identisch mit den Netzqualität bei den originalen Telekom Tarifen und daher kann man dies auch sehr einfach vergleichen und abfragen. Den Ausbaustand vor Ort kann man direkt auf der Netzausbaukarte der Telekom einsehen, die Angaben dort gelten identisch auch für die Prepaid Tarife von EDEKA Smart.

Prinzipiell belegt die Telekom in den Netztests in Deutschland in den letzten Jahren regelmäßig den ersten Platz mit Abstand auf Vodafone und deutlichem Abstand auf O2 und das kombinierte O2/Eplus Netz von Telefonica. Man bekommt daher auch mit EDEKA Smart in allen Tarife Zugriff auf das beste Netz in Deutschland und das ist ein großer Vorteil der Tarife von EDEKA. Damit hat der Discounter auch einen Vorteil vor anderen Prepaid Sim von Lebensmitteldiscounter. Das ALDI Netz ist beispielsweise O2, das LIDL Connect Handy-Netz ist Vodafone – beide Netze liegen in den Tests hinter der Telekom.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Es sieht aktuell auch nicht so aus, als würde sich beim Ranking der Mobilfunk-Netze in absehbarer Zeit etwas ändern. Spannend könnte es werden, wenn die Netzbetreiber anfangen, 5G Netze aufzubauen – möglicherweise werden sich dann die Platzierungen etwas verschieben. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart.

Gibt es LTE und 5G bei EDEKA Smart?

Die Telekom ist bei der Freigabe von LTE eher wenig großzügig und selbst das Tochternehmen Congstar hat bisher noch keinen Zugriff auf das 4G Netz der Telekom bekommen. Bei EDEKA Smart scheint man aber besser verhandelt zu haben, denn:

  • Alle Tarife von EDEKA Smart haben Zugriff auf das gute ausgebaute 4G Netz der Telekom und können daher LTE nutzen,
  • die Simkarten haben keine Geschwindigkeitenbegrenzung, sondern nutzen LTE max. Sie surfen also immer so schnell, wie es das Netz der Telekom vor Ort maximal zulässt, im Maximum sind das derzeit bis zu 300MBit/s. Konkret sind die EDEKA Tarife genau so schnell wie die originalen Prepaidkarten der Telekom und auch die MagentaMobil Handytarife auch Rechnung der Telekom.
  • 5G ist nach wie vor bei EDEKA Smart nicht verfügbar. Bisher ist auch nicht bekannt, wann das Discounter auf diese Technik zugreifen kann.

2020 wurden die Prepaid Tarife von EDEKA Smart dazu noch weiter aufgerüstet. Man kann mit den Tarifen inzwischen auch Voice over LTE nutzen und damit über das 4G Netz telefonieren. Auch WLAN Call sind möglich und die Simkarten bei EDEKA stehen mittlerweile auch als eSIM zur Verfügung.

Tatsächlich bezeichnen viele Portale die Tarife von EDEKA smart mit als die schnellsten Angebote auf dem deutschen Prepaid Markt. Schneller sind nur die Vodafone Prepaid Angebote. Sollte die Telekom das eigene Netz mit mehr Speed ausrüsten und dann Geschwindigkeiten von mehr als 300MBit/s anbieten, würden davon auch die EDEKA Prepaidkarten profitieren und entsprechend schneller surfen. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart.

Welches Netz nutzt Nettokom? – Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Nettokom? Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität – Die große Lebensmittelkette Netto hat mittlerweile auch eine eigene Prepaidkarte auf den Markt gebracht. Unter dem Namen „Nettokom“ wird sie in Zusammenarbeit mit blau.de realisiert. Nettokom nutzt dabei (wie auch Blau) kein eigenes Netz sondern die Kapazitäten eines Netzbetreibers. Die Prepaid Tarife von Nettokom surfen daher im Netz eines Netzpartners.

Das Unternehmen kommuniziert das Netz dabei auch relativ gut, auch wenn mittlerweile etwas Bedarf besteht, die Infos zu aktualisieren. So heißt es direkt auf der Startseite im Footer:

Vertragspartner ist die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG,
Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München
© 2019 Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Telefonica ist dabei das Unternehmen hinter O2 und damit ist klar, dass die Tarife und Prepaid Angebote von Nettokom auch das O2 Netz nutzen. Daher wird dieses Netz auch gerne Telefonica Netz genutzt. Unabhängig vom Namen ist Nettokom damit ein Anbieter im O2 Netz wie beispielsweise auch Simply, PremiumSIM, DeutschlandSIM oder auch 1&1.

Zwei Netze bei Nettokom

Diese doppelte Netz-Nutzung wird durch das sogenannte National Roaming möglich, dass es derzeit sowohl im Eplus- als auch im O2-Mobilfunknetz gibt. Die Kunden beider Unternehmen können wechselseitig auch jeweils das andere Handy-Netz mit nutzen. Das betrifft alle Kunden in den jeweiligen Netzen und damit auch die Prepaidkarte von Nettokom. O2 schreibt zu diesem System in den FAQ:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere Netzversorgung. Immer dann, wenn der Kunde im Heimatnetz keine ausreichende Versorgung hat und über das andere Netz eine Versorgung verfügbar ist, wechselt er automatisch zum anderen Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. National Roaming gilt für Sie ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn Ihr Handy-Display O2-de+ anzeigt.
National Roaming gilt für alle Selbständigen und Privatkunden mit einem Postpaid- oder Prepaid-Tarif der Marken und Partnermarken im O2 und E-Plus Netz.

Wichtig sind dabei vor allem drei Punkte:

  • National Roaming funktioniert derzeit automatisch und wählt jeweils das beste Netz aus, das vor Ort zur Verfügung steht.
  • National Roaming ist kostenfrei und verursacht keine Mehrkosten. Auch wenn man das O2 Netz nutzt, werden alle Verbindungen zu den gleichen Preisen wie im Handy-Netz von Eplus abgerechnet
  • National Roaming erfordert keine zusätzlichen Einstellungen, es werden die normalen APN Einstellung des Eplus Netzes weiter verwendet

Dieses System hat daher an sich nur Vorteile für die Kunden von Nettokom, denn sie können in Bereichen, in denen Eplus vielleicht eine nicht so gute Netzabdeckung hat, einfach auf das O2 Netz zurück greifen. Daher ist es eigentlich schade, dass Nettokom diesen Vorteil in den FAQ nicht erwähnt, denn viele Nettokom Kunden werden sich schon National Roaming genutzt haben, ohne dass sie es wussten.

Für die Zukunft ist im Übrigen geplant, das Eplus Netz mit im O2 Netz zu integrieren. Dann nutzen Nettokom Kunden das O2 Netz mit. O2 schreibt dazu:

Ist National Roaming zeitlich begrenzt? Nein, das National Roaming als erster Meilenstein der Netzintegration wird nahtlos von der technischen Zusammenführung der Netz abgelöst, bei der es dann nur noch ein gemeinsames Mobilfunknetz der Telefónica Deutschland für alle Kunden geben wird.

Wann dieser Netz-Zusammenschluss allerdings durchgeführt wird, ist bisher noch unklar, es könnte durchaus noch einige Jahre dauern, bis es so weit ist.

LTE und 5G bei Nettokom

Nettokom verspricht auf der Webseite „Highspeed Surfen“ und tatsächlich wurden die Geschwindigkeiten der Prepaidkarte und der Tarifoptionen 2016 auf 21,6 Mbit/s aufgerüstet. Da mittlerweile alle O2 Anbieter LTE unterstützen, können auch die Nettokom Prepaid Tarife das LTE/4G Netz von O2 mit nutzen. LTE max steht aber beim Discounter nicht zur Verfügung. Es gibt maximal Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s im Download und das Unternehmen bietet auch keine weitere Optionen um eventuell mehr Speed (gegen Gebühr) freizuschalten.

O2 hat auch bereits die ersten 5G Netzbereiche freigeschaltet, aber davon profitieren in erster Linie die eigenen Tarife und nicht die Drittanbieter und Discounter. Nettokom kann daher aktuell in keinem Tarif 5G mit nutzen und ist daher auf 3G und 4G angewiesen. Es bleibt bisher auch offen, wann die 5G Netzbereiche für Nettokom oder andere Prepaid Anbieter zur Verfügung stehen wird.

Netzprobleme und Erfahrungen rund um Nettokom

Das Eplus Netz scheint für einige Kunden ein großes Ärgernis zu sein, denn es gibt offensichtlich häufiger Probleme damit.  So schreibt ein Nutzer bei GuteFrage:

Ich habe eine prepaid Karte von nettokom. Vorhin kaufte ich mir im Laden für 9 Euro neues Guthaben, aber ich kann die Karte nicht aufladen. Nicht eine Nummer ist wählbar. Es kommt nach dem Wählen immer nur ein kurzer dreifacher Piepton und das war es. Aufladen kann ich somit nun auch nicht. Weiß jemand, woran das liegt?

Und ein anderer Nutzer meint dazu:

Wenn man eine flat hat von nettokom hat man das netz e-plus. Ist das das schlechteste netz? hat man da wenig empfang? Hat man da zum Telefonieren auch schlechten Empfang? Danke für eure Antwort

Durch das National Roaming und den Zugriff auf das O2 Netz haben Nettokom Kunden aber in dieser Hinsicht mittlerweile deutlich bessere Karte. Ist das Eplus Netz vor Ort zu schlecht oder macht Probleme, kann jederzeit und automatisch auf das O2 Netz umgeschaltet werden, um in diesem Netz zu telefonieren, SMS zu schreiben oder mobil ins Internet zu gehen. Netzausfall gibt es daher bei Nettokom nur noch, wenn gleich beide Netze ausgefallen wären, was höchst unwahrscheinlich ist.

Video: Die APN Einstellungen bei Nettokom

Das Netz von WhatsApp Sim – Erfahrungen, Netzqualität, Zugangsdaten und APN

Das Netz von WhatsApp Sim – Erfahrungen, Netzqualität, Zugangsdaten – WhatsApp Sim ist ein vergleichsweise neuer Anbieter, der ausschließlich eine Prepaidkarte anbietet und in Kooperation mit dem Online-Messenger WhatsApp gestartet wurde. Als besonders Features sind alle WhatsApp Nachrichten kostenfrei – es wird kein Datenvolumen angerechnet. Das gilt bis zu einem maximalen Volumen von 1GB pro Monat. WhatsApp hat auch trotz vergleichsweise umstrittenere Funktionen wie die Lesebestätigungsanzeige (oder auch dem neuen Status) nach wie vor Millionen von Kunden in Deutschland und daher ist die Zielgruppe für WhatsApp Sim vergleichsweise groß – auch wenn es natürlich auch Gegenbeispiele gibt. Mittlerweile ist es je nach Gerät auch möglich, über WhatsApp kostenfrei zu telefonieren und die Nachrichten werden mittlerweile verschlüsselt. Derzeit ist leider noch nicht ganz klar, ob dieser Traffic auch mit unter die kostenlose Messenger Flat bei WhatsApp Sim fällt.

Auf jeden Fall kann man mit WhatsApp SIM auch dann Nachrichten schreiben, wenn kein Guthaben mehr auf der Handykarte ist. Das Unternehmen schreibt dazu:

Kann ich WhatsApp auch nutzen, wenn die Einheiten meiner Option verbraucht sind? – Ja! Mit uns bist Du jederzeit über WhatsApp per Textnachricht erreichbar, auch ohne Option und ohne WLAN. Sowohl im Basis-Tarif als auch nach Verbrauch Deiner Einheiten kannst Du weiter Nachrichten mit WhatsApp schreiben und empfangen. Die Übertragung von Fotos erfolgt stark verzögert, WhatsApp Calls sind dann nicht mehr möglich. Bitte achte darauf, mind. 5 € Guthaben alle 6 Monate aufzuladen, damit die Karte aktiv bleibt. Dieses Guthaben kannst Du frei für Minuten, SMS oder Optionen verwenden.

Dieses Feature gibt es derzeit so nur bei WhatsApp Sim. Kaufland Mobil hat eine ähnliche Flat für alle Messenger, aber dann kann man insgesamt nur langsam surfen.

Die aktuellen WhatsApp SIM Tarife

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
WhatsApp Sim Prepaidkarte
WhatsApp Sim Prepaidkarte
0.00€
(5.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine zum
Anbieter

WhatsApp Sim WhatsAll 4000
WhatsApp Sim WhatsAll 4000
10.00€
(5.00€)
Freieinheiten: 4000 Stück/Monat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
keine zum
Anbieter

WhatsApp Sim WhatsAll 1000
WhatsApp Sim WhatsAll 1000
5.00€
(10.00€)
Freieinheiten: 1000 Stück/Monat
Internet: Flat (800MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Welches Netz nutzt WhatsApp Sim?

WhatsApp Sim macht aus der Netzzugehörigkeit kein Geheimnis. Bereits der frühere Domainname https://www.eplus.de/whatsapp macht deutlich, dass die Marke zu Eplus gehört und auch auf der Webseite findet sich das Eplus Netz sehr präsent kommuniziert. Mittlerweile ist der Tarif auf die bessere Domain https://www.whatsappsim.de/ umgezogen. Dies liegt vor allem an der Fusion von O2 und Eplus. Damit ist der Discounter mittlerweile ein Unternehmen in zwei Netzen: O2 und Eplus.  In den FAQ heißt es dazu:

Mit der WhatsApp SIM nutzt Du die leistungsstarken Netze der Telefónica (E-Plus und o2). Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Für die optimale Erreichbarkeit im Mobilfunknetz spielt die Empfangsqualität Deines Mobiltelefons eine entscheidende Rolle. Weitere Informationen findest Du hier.

Durch die Zusammenlegung der Netze von O2 und Eplus können die Kunden von WhatsApp Sim derzeit auch das UMTS Netz von O2 mit nutzen. Allerdings ist mittlerweile leider kein LTE mehr im Eplus Netz möglich, da die entsprechenden Netzbereiche verkauft wurde. Die Netz-Nutzung beim WhatsApp SIM sieht daher aktuell wie folgt aus:

  • 2G (GRPS, EDGE): Eplus- und O2 Netz
  • 3G (UMTS und HSDPA): Eplus- und O2 Netz
  • 4G (LTE): nur O2 Netz

Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

O2 hat bereits angekündigt, dass die Zusammenlegung der beiden Netze in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben wird. Bereits im Laufe des Jahres 2016 sollen in den Ballungsgebieten die Netze zusammen geschaltet werden und mittlerweile gibt es bei der Abrechnung keine Unterschied mehr, ob man zu Eplus oder O2 telefoniert oder SMS verschickt. Für WhatsApp Sim Kunden heißt das, man wird dann auch das komplette O2 Netz mit nutzen können. Allerdings soll es noch etwa 5 Jahre dauern, bis die Netze in ganze Deutschland zusammen gelegt sind.

Die Nutzung von Eplus als Servicepartner ist auch ausdrücklich in den AGB so fest geschrieben:

Die E-Plus Service GmbH & Co. KG (im folgenden „EPS“ genannt) erbringt ihre Prepaid-Mobilfunkdienstleistungen „WhatsApp SIM“ („die Leistungen“) zu den nachstehendenAllgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“), die der Vertragspartner („Kunde“) durch Erteilung des Auftrags anerkennt („Prepaid-Mobilfunkvertrag“).

Damit ist dieses Netz auch ein fester Tarifbestandteil. Auch der Anbieter kann nicht einfach ein anderes Netz aussuchen sondern ist daran gebunden, die Eplus Netzqualität anzubieten. Das ist ein Vorteil gegenüber anderen Discountern, die in ihren AGB das Netz nicht fest legen und damit theoretisch auch wechseln könnten. Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

Kann man mit WhatsApp Sim LTE nutzen?

Mit dem Zusammenschluss von O2 und Eplus hat sich auch im Bereich 4G und LTE einiges getan. O2 investiert mittleweile viel Geld in den Netzausbau im 4G Bereich und damit ist LTE in immer mehr Bereichen verfügbar. Dazu bietet WhatsApp SIM auch offiziell LTE an – zumindest in den beiden WhatAll Tarifoptionen. Mit diesen surft man im LTE Netz von O2 und dies dauerhaft. Im Eplus Netz war LTE zwar auch frei gegeben, aber nur aktionsweise. Damals konnte die Nutzer auch wieder eingeschränkt werden. Das ist jetzt nicht mehr so, LTE ist fester Tarifbestandteil. Aktuell steht für WhatsApp Sim Kunden aber nur das O2 LTE Netz zur Verfügung.

Leider gibt es aber auch eine schlechte Nachricht: O2 hat die Geschwindigkeiten im LTE Bereich gedrosselt. Man surft also nicht mit dem vollen LTE Speed, der zur Verfügung steht, sondern maximal mit 21,6Mbit/s. Die maximale Geschwindigkeit hat sich also halbiert. Damit ist die WhatsApp SIM Karten zwar nach wie vor so schnell wie andere O2 Discounter (beispielsweise Discotel, Simply oder Smartmobil), im Vergleich zu den schnellsten Prepaid Tarifen auf dem Markt fehlt aber noch einiges. So surft man im Vodafone Netz mit bis zu 500MBit/s (auch mit der Prepaidkarte) und auch die Telekom Prepaid Tarife bieten satte 300MBit/s als maximalen Speed. Dort ist man also mehr als 10x so schnell wie die Tarife von WhatsApp SIM. Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

5G steht bei WhatsApp Sim noch nicht zur Verfügung. O2 hat zwar die entsprechenden Frequenzen ersteigert, aber es ist offen, wann hier die ersten Funkzellen zur Verfügung stehen.

WhatsApp Sim – Internet Zugangsdaten und APN

Der Discounter nutzt für den Internet-Zugang, SMS und MMS die normalen Eplus Einstellungen. Wer bereits eine Eplus Karte (BASE, Simyo, Blau.de) im Handy nutzt, braucht an dieser Stelle nichts zu ändern. In der Regel werden die korrekten Zugangsdaten auch direkt per SMS zugeschickt. Man muss die SMS dann nur noch bestätigen und kann das mobile Internet mit dem Anbieter nutzen.

Falls es damit Schwierigkeiten geben sollte, kann man diese Daten aber auch per Hand hinterlegen. Für die manuelle Eintragung lauten die Internet-Zugangsdaten (APN) wie folgt:

  • APN: internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Passwort: gprs

Nach der Eingabe und dem Speichern sollte das Handy bzw. Smartphone neu gestartet werden, um die Einstellungen richtig zu übernehmen. Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

WhatsApp Sim im Video

Unser Fazit zu WhatsApp SIM

Insgesamt gesehen hat das Unternehmen mit dem Verzicht auf die 1GB WhatsApp Flat deutlich an Attraktivität eingebüßt. Andere Anbieter wie Congstar bieten diese Varianten noch an und dürften damit für WhatsApp Nutzer die bessere Variante darstellen. Auch die Verbesserung der WhatsAll Optionen konnte da nicht viel helfen, denn Kunden müssen mindestens 5 Euro pro Monat zahlen, um diesen Vorteil nutzen zu können. Glück haben dabei in erster Linie die Bestandskunde, die ihre alten Tarife weiter nutzen können.

Auch beim Thema LTE scheint es nicht wirklich attraktiv auf WhatsApp SIM zu setzen. Eine Prepaidkarte mit LTE und Geschwindigkeiten von bis zu 21,6Mbit/s ist zwar durchaus interessant, aber bei anderen Anbietern mittlerweile auch zu bekommen. So bietet Callya Zugang zum Vodafone Netz und immerhin einen maximalen Speed von 500Mbit/s. Discotel und O2 Loop sind zwar mit 21,6Mbit/s etwas langsamer, bei Discotel zahlt man dafür aber auch nur 6 Cent pro Minute und SMS. Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

Allmobil Netz, LTE, 5G und die Netzqualität

Allmobil Netz, LTE, 5G und die Netzqualität – Die Marke Allmobil war vor einigen Jahren als Prepaid Anbieter auf dem deutschen Markt gestartet, erlangte aber nie größere Bedeutung und war daher auch bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder verschwunden. Danach tauchte der Anbieter im Postpaid Bereich wieder auf und man scheint dort nun die Otelo Tarife weiter zu vermarkten, denn neben Allmobil gibt es den deutlichen Hinweis „powered by Otelo“.

Allerdings bietet weder Otelo noch Allmobil ein eigenes Mobilfunk-Netz, daher nutzt der Hinweis auf Otelo an dieser Stelle wenig weiter. Man weiß aber zumindest, dass das Otelo Netz und das Allmobil Netz wohl das Gleiche sein werden.

Mittlerweile findet man Allmobil Tarife teilweise auch bei Providern in eigenen Handybundles. Dabei wird der Tarif selbst aber nicht verändert – das Netz bleibt also gleich, auch wenn man den Otelo Tarif von einem Drittanbieter bucht.

UPDATE: Auf der Allmobil Seite scheinen die Tarife derzeit nicht mehr buchbar zu sein. Möglicherweise wird Allmobil also erneut vom Markt genommen.

Welches Netz nutzt Allmobil?

An sich ist es aber auch recht einfach, das Mobilfunk-Netz von Allmobil herauszufinden, denn der Anbieter macht darauf kein großer Geheimnis (anders als beispielsweise andere Mobilfunk-Discounter wie Freenet Mobile oder Klarmobil). Bereits auf der Startseite des Unternehmens heißt es dazu:

Wir bei allmobil powered by otelo haben für jeden den passenden Tarif. Du surfst im besten LTE-Netz von Vodafone, simst und telefonierst so viel du möchtest und wählst deinen persönlichen Tarif ganz nach dem Datenvolumen, das du brauchst. Reichen dir als Gelegenheitssurfer die 2 GB des Flat M völlig aus? Oder bist du ständig online, streamst und surfst, was das Zeug hält – dann ist der Flat XL die beste Wahl für dich.

Allmobil nutzt also das D2-Netz von Vodafone und ist damit sowohl ein D-Netz Anbieter also auch ein Vodafone Discounter wie beispielsweise auch LIDL Connect oder FYVE.

LTE und 5G bei Allmobil

Vodafone hat mittlerweile fast alle Drittanbieter für LTE freigeschaltet und davon profitieren auch die neuen Postpaid Tarife von Allmobil. Man kann mit allen Angeboten des Unternehmen inzwischen das 4G/LTE Netz von Vodafone mit nutzen und profitiert damit von einem der besten LTE Netze in Deutschland. VoLTE wird auch unterstützt.

Im Vergleich zu den originalen Handytarife von Vodafone gibt es aber nach wie vor Einschränkungen bei der LTE Nutzung. LTE max steht bei Allmobil derzeit nicht zur Verfügung. Das Unternehmen bietet maximal Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s im Download. Bei Otelo kann an den Speed auf bis zu 50MBit/s aufrüsten, wenn man die extra Speed Option gegen Aufpreis bucht. Bei Allmobil gibt es diese Funktion bisher nicht.

Im 5G Bereich sieht es auch schlecht aus. Vodafone hat bisher noch keine Drittanbieter für das eigene 5G Handynetz freigeschaltet und daher kann auch Allmobil bisher keine 5G Verbindungen nutzen. Es ist auch fraglich, ob sich das kurzfristig ändern wird, wer mit 5G Speed surfen will, sollte daher zu einem anderen Anbieter greifen.

Direkt zu den Handytarifen von Allmobil

Allmobil: Internet Einstellungen und die korrekten APN Daten

Die Zugangsdaten für den Internet-Zugang mit den Handytarifen von Allmobil werden in der Regel automatisch eingerichtet. Wenn man die Simkarte des Unternehmens einlegt, wird automatisch eine entsprechende Konfigurations-SMS zugeschickt. Nur wenn dies nicht funktioniert, sollte man manuell Zugangspunkte (APN) einrichten.

Dazu sind je nach Tarif unterschiedliche Daten zu hinterlegen:

  • Allmobil Vertragskarte/Flat (Postpaid) web.vodafone.de

Zumindest im Vertragsbereich erkennt man auch an den Zugangsdaten, dass hier das mobile Datennetz von Vodafone genutzt wird.

Welches Netz nutzt Otelo? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE

Welches Netz nutzt Otelo? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE– Otelo war lange ein etablierter Anbieter am Markt, dann wurde der Vertrieb aber eingestellt. Erst im Jahr 2010 wurde die Marke von Vodafone wieder auf den Markt gebracht. Das Unternehmen bietet dabei neben einer Prepaidkarte von allem Handytarife und Allnet Flat auf Rechnung an. Dazu gibt es auch Datentarife – Fokus liegt aber vor allem auf den Laufzeittarifen inklusive Smartphone. Alle anderen Produkte scheinen inzwischen eher in den Hintergrund gerückt zu sein.

Mittlerweile findet man die Otelo Tarife auch bei anderen Marke. FYVE bietet beispielsweise Otelo Angebote an und auch bei Allmobil findet man Otelo Deals.

Das Otelo Netz

Bei der Frage nach dem Netz von Otelo hält sich der Discounter allerdings bedeckt. Auf der Webseite wird in erster Linie von der D-Netz Qualität gesprochen. Dieses Phänomen findet man bei vielen Discountern. Leider ist das D-Netz nicht wirklich aussagekräftig, denn sowohl das Netz der Telekom als auch Vodafone sind D-Netze und daher könnte der Otelo Tarif in beiden Netze realisiert sein.

Um herauszufinden, welches Netz Otelo nun nutzt hilft ein Blick in die AGB. Dort heißt es bereits im ersten Abschnitt sehr deutlich:

1.1 Die Vodafone GmbH („Vodafone“; Am Seestern 1, 40547 Düsseldorf, Sitz der Gesellschaft: Düsseldorf, Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf, HRB 24644) erbringt Dienstleistungen an Endkunden aufgrund der nachfolgenden AGB, der Leistungs- und Produktbeschreibung und der Preisliste (Vertragsbedingungen). Ein jeweils aktuelles Preisverzeichnis ist auch unter www.otelo.de abrufbar.

Otelo nutzt also das Netz von Vodafone und bietet so einen sehr günstigen Zugang zum Datennetz und auch zum Mobilfunk-Netz von Vodafone. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Prepaidkarte oder der Stick oder die Flatrates genutzt werden. Alle Otelo Produkte werden derzeit ausschließlich im Netz von Vodafone angeboten. Vergleichbare Angebote findet man auch bei anderen Drittanbietern, denn beispielsweise nutzt auch 1&1 teilweise das Vofafone Netz und LIDL Connect findet man im D2 Netz von Vodafone.

Neben den normalen Tarifen gibt es bei Otelo auch immer wieder Sonderaktionen. Die Übersicht ist direkt hier zu finden: Otelo Sonderaktionen

Dazu werden die Tarife von Otelo nicht nur direkt bei Otelo angeboten. Auch andere Reseller wie Preis24 und andere Anbieter haben Otelo Handytarife im Angebot. Am Netz ändert sich dabei nicht, unabhängig davon, ob man die Otelo Tarife direkt beim Unternehmen oder einen Drittanbieter kauft. Lediglich bei den monatlichen Kosten und den Zuzahlungen für Handys und Smartphones gibt es in der Regel Unterschiede.

Otelo Netzqualität

Mit Otelo kann man das Vodafone Netz genau so nutzen wie normale Vodafone Prepaidkarten und Handyverträgen auch. Den neuen Übertragungsstandard 5G für Daten kann man aktuell nur mit einem originalen Vodafone Tarif nutzen. Darüber hinaus gibt es aber keine Einschränkungen bei Otelo. Beim Speed dagegen sieht es anders aus. Vodafone selbst bietet bereits LTE max mit Speed bix 500MBit/s an, Otelo kommt standardmäßig nur auf 21,6MBit/s und gegen Aufpreis auf maximal 50MBit/s. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten finden sich hier nochmal im Detail.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Das Vodafone Netz belegt in den aktuellen Netztests immer wieder de zweiten Platz knapp hinter der Telekom. Damit bekommt man gerade im Datenbereich ein schnelles und stabiles Netz, in dem das mobile Surfen per Handy oder Surfstick Spaß macht. Einen Überblick über die aktuelle Netzabdeckung von Vodafone gibt es hier: Vodafone Netzabdeckung.

Otelo und LTE und 5G

Die gute Nachricht gleich zu Anfang: Otelo bietet mittlerweile für alle Tarife LTE an. Man kann also mit allen Angebote das 4G/LTE Netz von Vodafone mit nutzen, aber die Otelo Tarife haben nur langsames LTE und auch gegen Aufpreis steht bisher kein LTE max zur Verfügung.

Mittlerweile wurde auch VoLTE freigeschaltet, man kann bei Otelo also auch diese Technik nutzen und die Geräte müsse damit nicht mehr für Gespräche auf das 3G Netz zurückgreifen.

Im Bereich von 5G sieht es dagegen schlechter aus. Bisher gibt es keinen 5G Zugang für die Kunden von Otelo. Auch gegen Aufpreis kann man die neue Technik bisher nicht nutze und es bleibt offen, ob und wann Vodafone 5G für die Otelo Flatrates freigeben wird. Bisher muss man für 5G auf jeden Fall noch andere Anbieter nutzen.

Otelo: Internet Einstellungen und die korrekten APN Daten

Die Zugangsdaten für den Internet-Zugang mit den Handytarifen von Otelo werden in der Regel automatisch eingerichtet. Nur wenn dies nicht funktioniert, sollte man manuell Zugangspunkte (APN) einrichten.

Dazu sind je nach Tarif unterschiedliche Daten zu hinterlegen:

  • otelo Prepaid SIM-Karte: data.otelo.de,
  • otelo Prepaid Surf-SIM-Karte event.otelo.de
  • otelo Vertragskarte/Flat (Postpaid) web.vodafone.de

Zumindest im Vertragsbereich erkennt man auch an den Zugangsdaten, dass hier das mobile Datennetz von Vodafone genutzt wird.

Die Aktivierung der Otelo Karte

Otelo Tarife können online im Internet oder offline im Geschäft gekauft werden. Bei einer Online-Bestellung sind die Karte in der Regel bereits aktiviert und müssen nicht noch zusätzlich frei geschaltet werden. Bei einem Kauf im Geschäft sind die Karte bis zur Aktivierung inaktiv. Die Freischaltung der Karte kann unter https://www.otelo.de/service/karte-aktivieren.html erfolgen.  Sollte es nach dem Kauf Probleme mit der Karte geben ist es in jedem Fall sinnvoll, zuerst die Freischaltung zu probieren.

Mittlerweile bietet Otelo auch eine App zu den Karten an. Im Prepaid Bereich kann damit beispielsweise das Guthaben verwaltet werden, im Postpaidbereich die Laufzeiten und eventuelle Optionen. Die App steht hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:

Kein Netz oder Netzprobleme mit der Otelo-Simkarte?

Bei Problemen mit dem Empfang oder dem kompletten Ausfall von Internet/Gesprächen/SMS sollte man zuerst die Simkarte in einem anderen Gerät prüfen. Treten die Probleme auch in einem anderen Handy auf, scheint es wirklich an der Simkarte bzw. dem Tarif zu liegen. Darüber hinaus sollte man auf der Netzkarte prüfen, wie der Empfang allgemein in der Gegend ist. Bei schlecht ausgebautem Vodafone Netz kann es durchaus Probleme mit der Karte und dem Empfang kommen.

Bei Problemen mit dem mobilen Internet-Zugang ist es sinnvoll, die Zugangsdaten zu prüfen. Die sollten auf das Vodafone Netz lauten.

Bleiben die Probleme bestehen, muss man möglicherweise eine neue Simkarte anfordern, weil die alte defekt ist. Allerdings sollte man vorher nochmals Rücksprache mit dem Support von Otelo halten – teilweise bekommt man auch da noch gute Tipps.

Klassiker: Otelo Werbespot mit Günter Netzer

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart – Freenetmobile ist eine Discountmarke aus der Freenet-Debitel Unternehmensgruppe und bietet als eigene Marke neben Handytarifen auch eine Prepaidkarte sowie eine Allnet Handy Flatrate an.  Das Unternehmen betreibt dabei kein eigenes Netz sondern arbeitet mit mehreren Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Die Zuordnung von Netzen ist aber je nach Tarif unterschiedlich. Hier merkt man die Nähe zu Klarmobil als Hauptmarke, auch dort findet man einen recht unübersichtlichen Mix an Netzen zu den jeweiligen Tarifen und bei den FreeSmart und FreeFlat Angeboten von Freenetmobile sieht es ähnlich aus. Seit 2019 wird der Anbieter als Freenet Mobile gekennzeichnet – in Anlehnung an die neue Marken Freenet Funk und Freenet Flex. Inhaltlich hat sich aber nichts geändert und auch das genutzt Mobilfunk-Netz ist gleich geblieben.

In den FAQ ist dazu relativ undeutlich folgender Hinweis zu finden:

freenetmobile bietet seine Produkte in bester Netzqualität an. Diese wird mit unseren Technologiepartnern Telekom Deutschland GmbH (Telekom), Vodafone GmbH (Vodafone) sowie Telefónica Germany GmbH & Co. OHG (o2) realisiert.

Sie können in Ihrem KUNDEN LOGIN unter „SERVICE“ ⇒ TECHNOLOGIEPARTNER“ selbstständig prüfen, in welchem Mobilfunk-Netz Sie telefonieren.

Das hilft bei der Bestellung kaum weiter. Außer das es kein Eplus Netz gibt, kann man kaum sagen, welche Simkarte aus welchem Netz man bei einer Bestellung erhalten wird. Daher muss man für jedes Produkt bzw. für jeden Handytarif von Freenetmobile separat schauen. Das kennt man auch bereits von Klarmobil, auch das Klarmobil Netz ist sehr schwer zu ermitteln.

Die aktuellen Tarife bei Freenet Mobile

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
FreenetMobile 8 Cent
FreenetMobile 8 Cent
0.00€
(1.95€)
Telefon: 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: 8 Cent/MB
24 zum
Anbieter

FreenetMobile FreeSmart 500
FreenetMobile FreeSmart 500
3.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile FreeSmart 1000
FreenetMobile FreeSmart 1000
5.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile FreeSmart 2000
FreenetMobile FreeSmart 2000
7.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 14GB
FreenetMobile Allnet Flat 14GB
16.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (14000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 5GB
FreenetMobile Allnet Flat 5GB
9.99€
(29.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 8GB
FreenetMobile Allnet Flat 8GB
13.99€
(29.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (8000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 14GB
FreenetMobile Allnet Flat 14GB
16.99€
(29.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (14000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Das Netz der Freenet Mobile Allnet Flat

Erfreulicherweise hat Freenet Mobile in der letzten Zeit die Tarife etwas besser gekennzeichnet. Zwar gibt es direkt bei den Unterseiten der Tarife immer noch keinen Hinweis, welches Netz nun konkret genutzt wird, aber in den pdf-Beschreibungen der jeweiligen Handytarife wurden die genauen Netze hinzugefügt. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner. Erfreulich: die Freenet Mobil Tarife sind IMMER D-Netz Tarife – O2 Angebote gibt es derzeit bei Freenet Mobile nicht mehr.

Screenshot: die Netzangaben bei den Freenetmobile Tarifen

Steht dort die Telekom, man sich an dieser Stelle sicher sein, das man D-Netz Qualität bekommt. Die Vorwahlen sind aktuell alle aus dem D1-Netz (0151 oder 0161) und daher sind die FreeFlat des Unternehmens mit dieser Kennzeichnung aktuell immer im D1-Netz der Telekom angesiedelt. Bei anderen Tarifen findet man hier Vodafone, dann bekommt man das D2 Netz von Vodafone.

Update: bei den neueren Freenet Mobile FreeFlat und FreeSmart Tarifen scheint man diesen Hinweis wieder entfernt zu haben. In den Tarifdetails und PDF gibt es damit nur noch den Hinweis D-Netz. Damit haben es Kunden in den neuen Tarif-Varianten wieder deutlich schwerer, das genutzte Handynetz heraus zu finden. Nach unseren letzten Infos nutzen aber alle Freeflat derzeit das Vodafone Netz.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der Freeflats variieren. Die Freeflat 1000 kann also ein anderes Netz nutzen als die Freeflat 4000. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeFlat ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife

Bei den FreeSmart Tarifen des Unternehmens gibt es zwar andere Leistungen und Kosten, bei der Ermittlung des Netzes kann man aber an sich genau so vorgehen, wie bei den Freeflat des Unternehmens auch. Auch hier ist die Netz-Zugehörigkeit des jeweiligen Tarifes in den Dokumenten mit angegeben, man muss nur genau hinschauen bzw. die Details der einzelnen Handytarife aufrufen. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der FreeSmart Tarife variieren. Der FreeSmart 400 kann also ein anderes Netz nutzen als der Free Smart 1000 Handytarif. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz des 8 Cent Tarifs von Freenet Mobile

Wichtig: Dieser Tarif ist mittlerweile nicht mehr buchbar direkt auf der Webseite buchbar, sondern wird nur noch aktionsweise angeboten. Die Frage nach dem Netz stellt sich für Neukunden damit nicht mehr. Bestandkunden können direkt im Kundenbereich (nach dem Login mit Username und Passwort) abfragen, welche Netze ihre jeweilige Simkarten nutzt – so sie es denn noch nicht wissen.

Die Zuordnung des 8 Cent Tarifes von Freenet Mobile zu einem Netz ist schwierig und in vielen Fällen für ungeübte Nutzer gar nicht vorzunehmen. Es gibt keinen Hinweis, welches Netz dieser Tarif nutzt. In vielen Tariftabellen wird das Telekom Netz genannt, aber das scheint mittlerweile nicht mehr aktuell zu sein. Stattdessen bekommen Nutzer Rufnummern mit einer 0176 Vorwahl die auf das Netz von O2 hindeuten. Teilweise werde auch Rufnummern mit der Vorwahl 0152 vergeben was auf Vodafone Netz-Zugehörigkeit hindeutet. Eine feste Vorgabe für die Auswahl scheint es nicht zu geben. Auch hier sollte man daher vor einer Bestellung auf jeden Fall einen Blick in die Tarifdetails werfen.

Sicher wissen Kunden damit erst nach der Bestellung (durch einen Blick in den Kundenbereich) welches Netz der neue Tarif nutzt. Das ist wenig zufriedenstellend und wer auf ein bestimmtes Netz wert legt, sollte lieber zu einem anderen Anbieter greifen, auch wenn es bei den D1 Netz Tarifen der Telekom nicht mehr viel Auswahl gibt.

Eigentlich sehr schade, dass es Freenet Mobil Kunden so schwierig macht, das Netz heraus zu finden. Etwas mehr Transparenz könnte hier das Kundenvertrauen sicher nur stärken.

Welches Handy-Netz ist der größte und beste in Deutschland?

Das Netz mit den meisten Kunden hat derzeit (noch) O2/Eplus nach der Fusion, aber 2017 hat die Telekom deutlich aufgeholt und es könnte passieren, dass 2018 die Telekom wieder die meisten Kunden im Mobilfunk-Bereich hat. Das beste Netz hatte in den letzten Netztest auf jeden Fall die Telekom, gefolgt von Vodafone und O2 auf dem letzten Platz. Dieses Ranking ist auch bereits in den vorangegangenen Jahren so zu finden gewesen und damit relativ stabil – alle Netze sind in den letzten Jahren besser geworden, aber im Abstand untereinander gab es keine größeren Verschiebungen.

Video-Klassiker: Der Freenet Mobile Smartphone Tarif von 2010

FYVE Netz und Netzqualität

FYVE Netz und Netzqualität – Die Prepaidkarte von FYVE kennt man in erster Linie aus den TV Spots die auf Pro7 und Sat1 laufen und das ist auch nicht verwunderlich, denn FYVE ist eine Marke der ProSiebenSat.1 Digital GmbH. Auch wenn der Name nicht darauf hindeutet, man bekommt mit FYVE sozusagen die Prepaidkarte der beiden Sender. FYVE bietet aktuell einen soliden 9 Cent Tarif in alle deutschen Netze, der sowohl für Gesprächsminuten als auch SMS einheitliche 9 Cent abgerechnet. Darüber hinaus stehen noch eine ganze Reihe von Flatrates und Optionen zur Auswahl, die auf Wunsch mit zum Prepaid Tarif hinzu gebucht werden können.

Im Oktober 2019 hat FYVE die eigenen Tarife überarbeitet. Es gibt nun auch reine Handytarife in Zusammenarbeit mit Otelo. Diese können LTE nutzen. Die Prepaid Kunden mussten länger warten, LTE bis 21,6MBit/s wurde erst 2020 freigeschaltet.

Welches Netz nutzt FYVE

Wie so häufig findet sich auf der Internet-Seite von FYVE lediglich der Hinweis auf die „D-Netz Qualität“. Da aber sowohl die Telekom als auch Vodafone das D-Netz nutzen, hilft diese Angabe für die genaue Bestimmung des FYVE Netzes kaum weiter.

Im Kleingedruckten findet sich aber der Hinweis, das „Leistungserbringer und Vertragspartner hinsichtlich aller FYVE-Mobilfunk-Dienstleistungen … ausschließlich die Vodafone GmbH“ ist. Auch in den AGB findet sich dieser Verweis:

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Verkaufs- und Lieferbedingungen der Vodafone GmbH.(FYVE ist eine Marke der ProSiebenSat.1 Digital GmbH, Medienallee 6, D-85774 Unterföhring – Vermarktungspartner des FYVE Mobilfunkangebotes. Leistungserbringer und Vertragspartner von FYVE Dienstleistungen ist jedoch ausschließlich die Vodafone GmbH.)

FYVE nutzt also das Netz von Vodafone und bietet die Prepaidkarte und alle Optionen ausschließlich in diesem Mobilfunk-Netz an. Damit reiht sich das Unternehmen in den Bereich der Vodafone Drittanbieter ein. Hier findet man beispielsweise auch BILDmobil, 1&1 oder Otelo, Teilweise nutzt ist auch das Klarmobil Netz das Vodafone Netz und im Prepaid Bereich finden sich hier noch die Angebote von Vodafone Callya. Wer ein anderes Netz haben möchte, muss leider zu einem anderen Anbieter wechseln.

HINWEIS: Vodafone hat mittlerweile das 5G Netz freigeschaltet, allerdings nur für die eigenen Tarife und nicht für Drittanbieter. FYVE kann daher in keinem Tarif 5G mit nutzen, auch gegen Aufpreis steht diese Technik bisher noch nicht zur Verfügung.

Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de, weitere Details finden sich auch hier.

FYVE Netzqualität

Mit einer FYVE Sim kann man das Vodafone-Netz mit seiner gewohnten Qualität nutzen. Es gibt sowohl im Datenbereich als auch bei der normalen Telefonie keine Unterschiede zu einer normalen Vodafone Karte was die Netzqualität betrifft. Beim Speed gibt es aber Unterschiede, denn FYVE unterstützt in keinem Tarif LTE max.

Das Vielsurfer Paket gibt es beispielsweise inklusive 150MB HSDPA Geschwindigkeit bereits ab 5 Euro pro Monat. Die größere Flatrate mit 500MB Volumen kostet monatlich 10 Euro und ist damit immer noch günstig und preislich auf einer Linie mit anderen Prepaidanbietern im Netz von Vodafone wie beispielsweise Callmobile oder Klarmobil.

Beim Support ist man allerdings eigenständig, im normalen Vodafone Forum ist man als FYVE Kunden falsch. Dafür bietet der Discounter eine eigenen Frage&Antwort Plattform an, über die man kostenfrei Support bekommen kann. Die häufig zitierte Servicewüste bei den Discountern versucht das Unternehmen so zu umgehen. Auch bei den anderen Services ist FYVE eigenständig, so kann man beispielsweise nicht auf das Vodafone Bezahlsystem Smartpass zurück greifen. Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

LTE und 5G bei FYVE

Seit 2020 gibt es LTE bei allen Tarifen von FYVE. Damit können auch die Prepaid Sim des Discounters LTE nutzen, das betrifft sowohl neue Karten als auch die Simkarten von Bestandskunden. Hintergrund ist die Abschaltung der 3G Netze bei Vodafone in 2021 – hier hat der Discounter LTE als Alternative nun überall freigeschaltet.

Es gibt aber Unterschiede beim Speed:

  • FYVE Postpaid surft standardmäßig mit Speed bis 21,6MBit/s und gegen Aufpreis sind bis zu 50MBit/s möglich.
  • FYVE Prepaid nutzt Speed bis 21,6MBit/s. Eine Möglichkeit mehr Speed zu bekommen gibt es auch gegen Aufpreis nicht.

Beim Thema 5G sieht es gleich aus. Kein Tarif bei FYVE kann aktuell das 5G netz von Vodafone mit nutzen. Es ist auch nicht sicher, wann diese Technik kommen wird. Wie alle anderen D2-Discounter (beispielsweise Otelo oder 1&1) muss sich FYVE bisher mit dem LTE Netz zufrieden geben. Wer also 5G Tarif sucht, sollte zu einem anderen Anbieter greifen.

Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

APN und Internet-Einstellungen bei FYVE

Für das mobile Surfen mit der FYVE Prepaidkarten müssen im Handy die korrekten Zugangsdaten (APN) für das mobile Internet von Vodafone hinterlegt sein.

In der Regel werden diese Daten automatisch zugesendet. Wird die Simkarte in ein neues Gerät eingelegt, verschickt FYVE eine sogenannte Konfigurations-SMS mit den korrekten Daten. Falls das nicht passiert oder es Probleme mit dem mobilen Internet-Zugang gibt, sollte man die Zugangsdaten prüfen und diese gegebenenfalls korrigieren.

FYVE APN unter iOS (iPhone und iPad):

  • Zugangsdaten unter „Einstellungen > Allgemein > Netzwerk > Mobiles Datennetzwerk“ prüfen, hinterlegt sein müsste:
  • APN (Zugangspunkt): web.vodafone.de
  • Benutzername: kein Eintrag notwendig
  • Passwort: kein Eintrag notwendig

FYVE APN unter Android:

  • Zugangspunkt unter: „Menü, Einstellungen, Wireless, Mobile Netzwerke, Zugangspunkte“ muss folgendes enthalten:
  • Name: FYVE
  • APN: web.vodafone.de

Um die Zugangsdaten zu aktivieren bzw. zu nutzen muss das GErät unter Umständen nochmal komplett neu gestartet werden. Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

Alternativen zu FYVE

Die größte Konkurrenz unter den Anbieter im D2-Netz von Vodafone bekommt FYVE derzeit von der originalen Prepaidkarte von Vodafone. Die Callya Karten wurden in den letzten Jahren deutlich aufgewertet. Sie bieten zwar nach wie vor einen reinen 9 Cent Tarif (und sind damit so billig wie die FYVE Karten) aber dafür bekommen Callya Kunden auch LTE Zugang und Geschwindigkeiten bis zu 50Mbit/s. Dagegen wirken die Tarife von FYVE leicht veraltet, dort surft man maximal mit langsamen LTE – in den Prepaid Tarifen beträgt die maximale Geschwindigkeit sogar nur 21,6Mbit/s.

Im preislichen Bereich gibt es bei den Tarifen der Drillisch Discounter (Maxxim, Simply und McSIM) Alternativen. Alle drei Discounter haben einen 8 Cent Tarif im Vodafone Netz im Angebot. Damit kann man 1 Cent günstiger SMS schreiben oder Telefonieren. Ob dieser Cent einen Wechsel wirklich wert ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden, es gibt auf jeden Fall günstigere Alternativen zur FYVE Prepaid Karte.

Video: FYVE Prepaid ausgepackt

FYVE Erfahrungen

Im Internet gibt es mittlerweile sehr viele Erfahrungsberichte rund um FYVE. Wir wollen hier nicht alle Berichte aufzählen (das kann Google besser) aber einige Punkte zeige. So gibt es beispielsweise einen durchaus positiven Bericht von nicht-spurlos.de verweisen, der auch einige Mängel kritisiert aber zu folgendem Fazit kommt:

Unter dem Strich: Endlich ist mein Smartphone endlich zu dem geworden was es sein soll – eine uneingeschränkte Kommunikationszentrale ohne gesperrte Ports und anderen Einschränkungen für Smartphones.

Bei kadder.de liest sich das Ganze nicht immer so positiv, auch wenn es sich am Ende nach einem Happy End anhört.

Prinzipiell sollte man bei einer Entscheidung für oder gegen FYVE immer zwei Punkte beachten: Das Unternehmen ist ein Discounter, setzt also auf vergleichsweise wenig Service und bietet dafür die Dienste günstig an. Dazu sind alle Tarife mit sehr kurzen Vertragslaufzeiten ausgestattet. Bei Problemen kann man daher auch immer wieder sehr schnell wechseln.

Welches Netz nutzt Lycamobile?

Welches Netz nutzt Lycamobile? – Lycamobile ist ein virtueller Netzbetreiber, seinen Sitz hat das Unternehmen in London. In Deutschland wird das Geschäft durch die Lycamobile Germany GmbH  in Frankfurt realisiert.Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt dabei allerdings nicht direkt auf den Leistungen im Inland, sondern eher bei Telefonaten und SMS in andere Länder. Erfreulicherweise bietet das Unternehmen die eigenen Simkarten mittlerweile aber auch kostenfrei an, so dass man sehr einfach und risikolos testen kann. Auf diese Weise kann man ohne große Vorkosten ausprobieren, ob Lycamobile als Anbieter zu den eigenen Bedürfnissen passt oder eben auch nicht. Im letzteren Fall haben die Handykarte von Lycamobile auch nur eine sehr kurze Laufzeit und lassen sich einfach wieder deaktivieren bzw. kündigen.

Das Netz von Lycamobile

Das Unternehmen betreibt dabei in Deutschland kein eigenes Netz, sondern nutzt die Netzkapazitäten bereits vorhandener Netze mit. Leider lässt sich über die Webseite kaum erkennen, welches Mobilfunk-Netz tatsächlich genutzt wird. Weder in den FAQ noch in den AGB finden sich entsprechende Hinweise.

Allerdings gibt es bei Lycamobile aktuell die Tarife mit der Vorwahl 01521. Diese Vorwahl ist im Netz von Vodafone angesiedelt und damit ist klar das die Tarife und Karten von Lycamobile das Mobilfunk-Netz von Vodafone Nutzen. Als Displaykennung im Handy selbst erscheint daher oft auch der Hinweis „Lycamobile“ oder „Lycamobile/Vodafone.de“. Die jeweilige Anzeige ist abhängig von der Simkarte und dem Gerät. Im Ausland werden dann die jeweiligen Roamingpartner genutzt. Hier sollte man auf die SMS beim Wechsel des Netzes an der Grenze achten.

Leider kann Lycamobile aber nicht das gesamte Netz von Vodafone nutzen. Die 4G Bereiche und damit LTE sind leider nicht verfügbar und daher surft man mit den Simkarten von Lycamobile im Inland leider nur mit 3G Speed. Weitere Angebote im Vodafone Netz (auch mit LTE und 5G) gibt es beispielsweise hier: Handy Flatrates im Vodafone D2 Mobilfunk-Netz

Der Tarif von Lycamobile

Zum Angebot von Lycamobile zählen in erster Linie günstige Tarife für Telefonate ins Ausland. Beispielsweise bietet Lycamobile Anrufe ins türkische, chinesische, indische oder thailändische Festnetz schon ab 1 Cent pro Minute an. Außerdem hat Lycamobile Flatratepakte im Angebot, die kostenlose Minuten ins Ausland bereitstellen. So kann beispielsweise für monatlich 9,90 Euro 500 Minuten lang kostenfrei in über 40 verschiedene Länder angerufen werden. Lycamobile eignet sich also in erster Linie für Nutzer, die viele Freunde oder Verwandte im Ausland haben und häufig in ausländische Festnetze anrufen.

Innerhalb von Deutschland bietet Lycamobile einen etwas komplexeren Tarif an. Während andere Discounter auf einheitliche Gebührenstrukturen setzen, gibt es bei Lycamobile mehrere Preise für SMS, Gespräche und Internet.

Ins deutsche Festnetz telefoniert man mit Lycamobile für nur 1 Cent pro Minute. Das ist sehr günstig und findet sich so bei keinem anderen Discounter auf dem deutschen Markt. Gespräche zu anderen Kunden von Lycamobile sind sogar komplett kostenlos. Eine Gebühr fällt in diesen Fällen nicht an. Gespräche in alle anderen deutschen Netze werden mit 9 Cent pro Minute abgerechnet. Das ist ein normaler Preis. Es gibt mittlerweile Discounter wie Galeria mobil, die deutlich darunter liegen (5 Cent pro Minute) viele andere Discounter liegen aber bei 9 Cent und daher ist Lycamobile in diesem Bereich durchaus konkurrenzfähig.
Bei den SMS dagegen ist der Discounter eher teuer. Unabhängig vom Netz kostet eine SMS bei Lycamobile immer 15 Cent. Das ist mehr als doppelt so teuer wie bei anderen Discountern. Kunden, die oft und gerne SMS schreiben, sollten daher eher zu einem anderen Anbieter greifen. Lycamobile eignet sich für diesen Zweck nicht unbedingt. MMS sind gar nicht erst möglich.

Billiger wird es wieder bei den Internet-Gebühren. Mobile Datenübertragung kostet bei Lycamobile derzeit 19 Cent pro Megabyte Datenübertragung. Das ist billiger als beispielsweise bei Simyo oder Blau.de, die Preise liegen hier in den meisten Fällen bei etwa 24 Cent pro MB.

Alternativen zu Lycamobile

Für innerdeutsche Gespräche gibt es einige Discounter im Netz von Vodafone, die alternativ genutzt werden können. Für die Telefonate international gibt es leider wenig andere Karten mit diesen Vorteilen.

Netzprobleme bei Lycamobile

Lycamobile sichert per AGB eine Verfügbarkeit des Netz von 97 Prozent (über das komplette Jahr) zu:

Lycamobile wird Ihnen die Mobilfunkservices zur Verfügung stellen durch das eigene Netzwerk und die Netzwerke eines oder mehrer anderer Anbieter. Die Verfügbarkeit des Netzes liegt über das Kalenderjahr berechnet bei 97 %. Das Netzwerk kann gelegentlich wegen erforderlicher Wartungsarbeiten, Änderungen, Upgrades Notfällen oder aus Gründen, die den Schutz des Netzwerkes bezwecken, nicht erreichbar sein.

Allerdings berichten Kunden immer wieder über Netzprobleme bei Lycamobile. Das kann sowohl den Ausfall des Internets betreffen als auch den Versand von SMS. Teilweise haben die Karten auch überhaupt kein Netz. Der Kundendienst des Unternehmens ist hier eher mangelhaft, es gibt kaum Informationen zu den Ausfällen und noch weniger Reaktionen dazu, wann das Netz wieder hergestellt ist.

Für die innerdeutsche Nutzung sind daher in den meisten Fällen die anderen Anbieter im Vodafone Netz eher zu empfehlen, weil das Netz hier deutlich stabiler ist. Wer die Karte dagegen im Ausland einsetzt, dürfte ohnehin wenig mit dem deutschen Vodafone Netz zu tun haben.