Vodafone Kabel – welches Netz nutzen die CableMax Anschlüsse und was sollte man beachten?

Vodafone Kabel – welches Netz nutzen die CableMax Anschlüsse und was sollte man beachten? – Vodafone ist ein Unternehmen, das mittlerweile sehr breit aufgestellt ist und Telekommunikation sowohl mobil als auch über Kabel anbietet. Der Konzern greift damit auch die Telekom an und möchte auch eigene DSL- und Breitbandprodukte verkaufen. Verbraucher, die auf der Suche nach einem neuen Festnetzanbieter sind, stoßen dabei immer auch wieder auf die Vodafone Kabel Tarife (auch Vodafone Cable) und stellen sich dann natürlich die Frage, was dahinter steht und was die Vorteile und Nachteile dieser Angebote sind. In diesem Artikel wollen wir klären, welches Netz Vodafone Kabel nutzt und ob sich dies für Verbraucher lohnen kann.

HINWEIS: Mittlerweile bietet Vodafone den größten GigaBit Tarif mit 1Gbit/s Speed im eignen Kabel-Netz unter dem Namen Vodafone CableMax an. Diser nutze ebenso das eigene Kabel-Netz von Vodafone und unterscheidet sich bis auf denn Namen (und natürlich den Speed) nicht von den anderen Internet Anschlüssen im Vodafone Kabel-Netz. Mehr dazu: die Gigabit CableMax Tarife von Vodafone

Das Vodafone Kabel Netz

Die Vodafone Kabel Tarif sind keine Mobilfunk-Tarife (und nutzen daher auch nicht das mobile D1 Vodafone Netz), sondern sind kabelgestützte Internet-Anschlüsse. Für die Nutzung ist es wichtig, dass ein entsprechendes Vodafone Kabel vor Ort vorhanden ist, sonst kann man diese Internet-Tarife nicht nutzen.

Die Vodafone Kabel Tarife basieren dabei auf dem ehemaligen Kabel-Deutschland Netz. Vodafone hatte das Unternehmen 2014 gekauft und das Netz sukzessive in das eigene Angebot integriert. Mittlerweile gibt es Kabel Deutschland als Marke nach außen nicht mehr und die Tarife und Flatrates in diesem Kabel-Netz werden und der Bezeichnung Vodafone Kabel vertrieben. Mittlerweile wurde auch Unitymedia in diesen Netzbereich integriert.

Schnelleinstieg:

Ist das Vodafone Kabel Netz vorhanden, bekommt man allerdings dann auch mit die schnellsten Internet-Anschlüsse, die es derzeit sowohl bei Vodafone als auch in Deutschland gibt. Das sind bis zu 1GBit/s – im eigenen Kabel-Netz bietet Vodafone bereits Gigabit Tarife an und zwar zu vergleichsweise günstigen Preise ab etwa 40 Euro monatlich. Die Speed kann man mittlerweile auch offiziell prüfen, allerdings ist der Versorgungsgrad mit solchen Gigabit Anschlüssen deutschlandweit doch noch sehr unterschiedlich.

Wichtig: Vodafone nutzt im DSL-Bereich für Internet-Anschlüsse derzeit zwei Produkte. Neben dem normalen Vodafone Internet gibt es auch die sogenannten Vodafone Kabel Angebote. Diese sind mit dem Zusatz Cable gekennzeichnet und nutzen das ehemalige Kabel-Deutschland Netz. Alle anderen Produkte werden auf der letzten Meile der Telekom Angeboten. Vodafone setzt im Breitbandbereich daher auf zwei Netze, die Vodafone Kabel Angebote haben aber alle ein eigenes Netz (ehemals Kabel-Deutschland).

Mittlerweile setzen einige Anbieter auf eigene Netze, beispielsweise nutzt PYUR ein eigenes Netz für die Internet-Anschlüsse und man findet auch immer mehr regionale Unternehmen mit eigenen Netzbereichen. Die Anbieter sind damit unabhängig vom Netz und dem Netzausbau der Telekom.

Für wen lohnt Vodafone Kabel und das entsprechende Netz?

Die Vodafone Kabel Tarife sind – wie bereits geschrieben – unabhängig von den anderen Netzen von Vodafone und basieren auf dem ehemaligen Kabel-Net von Kabel Deutschland. Daher haben diese Internet-Anschlüsse im Netzbereich deutliche Vorteile:

  • Die Vodafone Kabel Internet Anschlüsse sind unabhängig vom Telekom Netz und können auch dort genutzt werden, wo es vielleicht kein Telekom-Festnetz gibt. Es reicht, wenn Kabel Deutschland oder jetzt Vodafone den entsprechenden Standort ausgebaut und versorgt hat.
  • Da dieses Netz unabhängig ist, werden die Vodafone Kabel Tarife auch nicht von Störungen im Telekom Netz betroffen. Dazu wartet Vodafone dieses Netz selbst und ist nicht auf die Techniker der Telekom angewiesen, wenn es Probleme mit einem Anschluss gibt.
  • Vodafone kann im eigenen Kabel-Netz bereits deutlich höhere Geschwindigkeiten anbieten als im Telekom Netz und daher surfen Kunden mit Vodafone Kabel-Tarife in der Regel bereits jetzt deutlich schneller als anderen Nutzer mit Vodafone-Anschlüssen im Telekom Netz (oder auch andere Anbieter in diesem Netz).
  • Mittlerweile kann auch o2 auf das Vodafone Kabel-Netz zurückgreifen. Man kann daher auch über O2 Vodafone Kabel Tarife buchen, die teilweise etwas preiswerter sind und/oder kürzere Laufzeiten haben. Es kann sich also lohnen, auch die O2 Internet Anschlüsse in diesem Bereich zu prüfen.

Aufgrund dieser Vorteile ist das Vodafone Kabel-Netz immer dann interessant, wenn Nutzer viel Speed wollen oder kein Telekom Netz verfügbar ist. Wichtig ist aber natürlich immer eine Verfügbarkeitsabfrage um zu klären, ob an der eigenen Adresse überhaupt Vodafone Kabel verfügbar ist.

Schnelleinstieg:

Die Erfahrungen mit dem Vodafone Kabel / Kabel Deutschland Netz

Nach dem Zusammenschluss mit Vodafone haben es viele Kunden schwer, zwischen den Angebote von Vodafone im eigenen Kabelnetz und im Telekom Netz zu unterscheiden. Das bemerkt man auch bei Erfahrungsberichten, denn es gibt immer weniger Erfahrungen, die sich speziell auf das Vodafone Kabel-Netz beziehen. Oft werden Erfahrungen und Kritik generell unter Vodafone subsummiert.

Die Erfahrungen sind aber durchaus auch positiv. So schreibt ein Nutzer im Computerbase-Forum:

Ich habe bisher nur positive Erfahrungen mit Vodafone Kabelanschlüssen gemacht. In mehreren Wohnungen (passenderweise innerhalb Leipzigs) kam immer die volle Leistung oder mehr an, ohne nennenswerte Einbrüche. Lediglich in Zeiten von Umbauten im jeweiligen Stadtviertel gab es hin und wieder Störungen. Der Support war aber immer freundlich und entgegenkommend. Aktuell nutze ich eine 400/50 Leitung mit Fritzbox 6490.

Kritik dagegen gibt es oft beim Kundenservice (was aber mit dem Netz und der Netzqualität eher wenig zu tun hat). Bei 3dcenter heißt es dazu:

lass es, kabel deutschland ist eine service wüste. ich hab erfolgreich außerordentlich gekündigt, weil die mir einen wlan stick berechnet haben, den ich weder bestellt, noch erhalten habe.
die haben schlicht auf sämtliche einwände nicht reagiert und auf der zahlung beharrt, ich habe die lastschrift zurückgeholt, den korrekten betrag überwiesen und damals von 32mbit(wenn sonst niemand online war) auf 20 zuverlässige adsl mbit rund um die uhr gewechselt. ein jahr später ruft mich auf einmal ein spaßvogel von denen an, der mehr darf als kunden abzuwimmeln. er erklärt mir freundlich, daß kabel deutschland auf die zahlung für den wlan stick aus kulanz verzichtet und sie den vertrag wie gewünscht aufheben… schlechter kann selbst ein asiate nicht versuchen sein gesicht zu wahren.

Es gibt mittlerweile auch die ersten Erfahrungen mit den 1GBit/s Anschlüssen von Vodafone Kabel. Ein Kunde berichtet im KDG Forum dazu:

Ich erreiche an meiner 6590 mit 28 von 32 Downstreamkanälen (4 sind für DVB-C Tuner reserviert) permanent zwischen 800 MBit bis hin zu 940 MBit im Downstream.
Ich bin damit erstmal recht zufrienden. Wenn es so bleibt werde ich ernsthaft überlegen müssen, überhaupt auf die 6591 zu wechseln. Auf die 60 MBit kommt es mir nicht so wirklich an.
Die meisten Server abseits vom Speedtest und abseits von Steam/Uplay/Battlenet schaffen ohnehin in den wenigsten Fällen auch nur annähernd 1 GBit/s mit einer Verbindung.

Vor allem der höhere Speed dürfte für viele Kunden ein Grund für einen eventuellen Wechsel sein, denn im Telekom Netz werden nach wie vor oft maximal 50 oder 100MBit/s angeboten, während man im Vodafone Kabel-Netz bereits Speed bis 500MBit/s oder sogar 1GBit/s bekommt. Die Erfahrungsberichte zeigen auch, dass man dann annähernd diesen Speed bekommt – die hohe Geschwindigkeit ist also nicht nur eines der vielen Werbeversprechen, sondern auch in der Realität so verfügbar.

Schnelleinstieg:

Falls es am eigenen Standort werden ein Vodafone Kabel-Netz und auch kein Telekom Festnetz gibt, bleibt dennoch eine Alternative: der Vodafone GigaCube. Dies ist ein Homespot, der das mobile Funknetz von Vodafone nutzt und damit von Kabeln unabhängig ist. Diese Homespot gibt es auch in anderen Netzen und sie sind immer dann eine gute Alternative, wenn gar kein Kabel liegt oder man den Router auch in anderen Bereichen nutzen möchte.

Video Vodafone Kabel 1GBit/s Anschluss im Netz Test

XLmobile – Das Netz, die Netzqualität und LTE

XLmobile – Das Netz, Die Netzqualität und LTE – Bei XLmobile handelt es sich um eine Tarifmarke, die vom Handyshop Handybude und Klarmobil bzw. mobilcom-debitel als Vertragspartner gemeinsam mit Angeboten bespielt wurde und lediglich als Übermittler dieser Verträge auftritt. Die Unternehmensstruktur und -verbindungen sind ein bisschen verwirrend: XLmobile ist eine Tarifmarke des Handyshops Handybude.de, über die primär Freenet Mobile Tarife an den Markt gebracht wurden. Freenetmobile hingegen gehört zu Klarmobil und somit zur mobilcom-debitel (hat aber nicht die große Netz Auswahl von Mobilcom-Debitel). Zwischenzeitlich war die Webseite offline, mittlerweile scheint man mit neuen Tarifen neu gestartet zu sein.

Fest steht aber, dass auch diese Mobilfunkanbieter sich in die Netzinfrastruktur von einem deutschen Netzbetreiber einmieten müssen. Doch in welchem Netz surft, telefoniert und simst man in Tarifen von XLmobile?

Das Netz bei XLmobile

UPDATE: Mittlerweile scheint XLmobile die Tarife komplett umgebaut zu haben. Es wird gar kein Handynetz auf der Webseite mehr erwähnt. Verbraucher werden also weitgehend im Unklaren gelassen, welches Netz man bei den Tarifen des Discounters bekommt. Im Kleingedruckten findet man lediglich den Hinweis: „Vertragspartner der Mobilfunkdienstleistung ist die Drillisch Online AG“. Da Drillisch mittlerweile nur noch O2/Telefonica Tarife anbietet, kann man davon ausgehen, dass auch XLmobile mittlerweile ins O2 Netz gewechselt ist.

Mittlerweile leiten die Tarife auch komplett auf Simdiscount weiter. Man nutzt also die Simdiscount Allnet Flat und auch das Simdiscount Netz. Eigenständige Mobilfunk-Tarife von XLmobile scheinen daher nicht mehr vermarktet werden – man kann gebuchte Flatrates aber im jeweiligen Handynetz weiter nutzen. Es sieht aber aktuell eher so aus, als würde die Marke XLmobile nicht mehr aktiv vermarktet.


Die älteren Tarife bei XLmobile (nicht mehr verfügbar)

Schaut man sich die Tarife auf der Website von XLmobile genauer an, wird man, was das Netz betrifft nicht wirklich schlau: in den Tarifbeschreibungen und den Tarifdetails wird stets nur von „D-Netz-Qualität“ geschrieben. Das kann aber sowohl für das D1-Netz der Telekom als auch für das D2-Netz von Vodafone stehen. Das einzige, was man hier ausschließen kann, ist das o2 Netz. Nur bei der Allnet Flat 1 GB wird das genutzte Netz deutlich kommuniziert. Schon in der Tarifbeschreibung steht, man nutze „o2+-Netz-Qualität“.

FAQ oder sonstige Informationen zum Anbieter und den Tarifen sind auf der Website von XLmobile (noch) nicht vorhanden, in den Tarifbeschreibungen wird ein Rätsel aus dem genutzten Netz gemacht und auch in den AGB hat man auf klare Formulierungen verzichtet. Es werden einfach alle Netzbetreiber in Deutschland genannt:

Im Verhältnis des Kunden zu einem Mobilfunkbetreiber (z.B. im Rahmen eines Mobilfunkvertrages) gelten zudem die jeweiligen Bedingungen des Mobilfunkbetreibers. Insoweit sind wir nicht direkt am Vertragsverhältnis beteiligt, sondern allenfalls bei Vertragsschluss für beide Parteien vermittelnd tätig. Hinsichtlich der etwaigen Bedingungen der Mobilfunkanbieter wird auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen derselben verwiesen. Diese können u.a. hier eingesehen werden:

Mobilcom Debitel – http://www.mobilcom-debitel.de/hilfe/downloads/vertrags-tarife/
Drillisch Online – http://www.xlmobile.de/agb_drillisch.pdf
Telekom – http://www.telekom.de/agb
Vodafone – http://www.vodafone.de/agb.html
E-Plus – http://www.eplus.de/meta/AGB/AGB.asp
O2 – http://www.o2online.de/meta/agb-und-infos

Die Benennung der mobilcom-debitel macht an dieser Stelle klar, wie eng die Verbindung zwischen den Unternehmen ist. Insgesamt lässt XLmobile die Kunden aber ziemlich allein mit der Frage, welches Netz genutzt wird und welche Netzqualität man bekommt. Das kennen wir allerdings schon von Freenetmobile. Da XLmobile ja primär Tarife von Freenetmobile vertreibt, ist das also eigentlich kein Wunder.
Wenn man sich die Verträge genauer anschaut und mit dem Angebot von Freenetmobile abgleicht, kann man die Netzzugehörigkeit der einzelnen Tarife trotzdem bestimmen. Momentan lassen sich zwar fast nur Freenetmobile Tarife im Netz von Vodafone finden, es ist zwar nicht auszuschließen, dass XLmobile auch Telekom Verträge mit in sein Tarifportfolio aufnehmen wird.

Die Netzqualität und LTE bei Vodafone

Durch die Fusion von Eplus und O2 ist Vodafone mittlerweile der kleinste Netzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen kann trotzdem auf ein sehr gut ausgebautes Mobilfunk-Netz verweisen und hat in den letzten Jahren besonders im LTE Bereich investiert und ausgebaut. Das hat für Vodafone Kunden den Effekt, dass LTE in vielen Bereichen angeboten wird und Daten somit besonders schnell übertragen werden können. Davon haben die Kunden von XLmobile, die Freenetmobile Tarife abschließen jedoch herzlich wenig, da sie nicht das komplette Handy-Netz von Vodafone nutzen können/dürfen. Vodafone schottet das LTE Netz nämlich vor Nutzern von Drittanbietern ab und stellt es nur direkten Vodafone-Kunden zur Verfügung.

In diversen Netztests liegt Vodafone mit der Telekom in verschiedensten Kategorien immer vor O2. Vodafone überzeugt mit den wenigsten Fehlern beim Übertragungsaufbau und bietet insgesamt den besten VoLTE-Service. Generell scheint bei Vodafone aufgerüstet geworden zu sein: In vielen Bereichen liegt Vodafone zwar noch hinter der Telekom, hat den Abstand zwischen den Kontrahenten jedoch deutlich verkleinert.

Der ewige Zweite hinter der Telekom kriegt die Kurve: Vodafone schließt mit einem großen Sprung auf und landet in der Gesamtwertung mit einer Note von 1,8 nur ganz knapp hinter der Telekom. Besonders im Bereich Telefonie zeigt Vodafone seine Stärke und gewinnt diese Teilwertung zusammen mit der Telekom. Auch wenn es um das Surfen im Internet oder um Datentransfers geht, hat Vodafone aufgeholt. Trotzdem kann die Telekom einen hier kleinen Vorsprung bewahren und dadurch Vodafone noch einmal in Schach halten.

Das Netz, die Netzqualität und LTE bei der Allnet Flat 1 GB

Wie eingangs bereits erwähnt, stellt die Allnet Flat 1GB bei XLmobile einen Sonderfall dar: Nur bei diesem Tarif wird das genutzte Netz eindeutig kommuniziert. Sobald LTE bei Drittanbietern im Spiel ist, kann es sich auch eigentlich nur um einen Tarif im O2 Netz handeln, da O2 als einziger Netzbetreiber das LTE Netz für alle Anbieter freigeschaltet hat. D-Netz Tarife können mit LTE nicht so günstig angeboten werden. Mit der Allnet Flat 1 GB surft und telefoniert man hingegen im o2 Netz. Diese Flatrate ist momentan die einzige bei XLmobile, mit dem man LTE-Internet nutzen kann.

Unter dem Motto „Zwei Netze sind besser als eins“ wurden die Netz von O2 und E-Plus zusammengelegt. Die Fusion der beiden Unternehmen hat durch das Zusammenlegen der Kundenstämme beider Netzbetreiber den größten deutschen Mobilfunk-Anbieter entstehen lassen mit noch mehr Kunden als die Telekom im mobilen Bereich. Darunter hat die Netzqualität von O2 vorerst ein bisschen gelitten. In einigen Tests der letzten Jahre lagen die Konkurrenten Vodafone und Telekom in vielen Bereichen der zahlreichen Netztests vor der Leistung O2.

Die Fusion hat allerdings auch Vorteile mit sich gebracht: Durch die Fusion wurde das National Roaming in den Netzen von O2 und E-Plus möglich. Mit National Roaming ist die Freischaltung aller Kunden aus dem O2 Netz für die E-Plus UMTS-Netzversorgung gemeint. Immer dann, wenn man im Heimnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wählt sich Ihr Endgerät automatisch in das andere UMTS-Netz ein. Kunden von O2 wird somit immer die schnellst- und bestmögliche Datenversorgung garantiert.

Ein großer Vorteil dieses Tarifs im Vergleich zu den Freenet-Tarifen im Vodafone Netz ist jedoch, dass man mit ihm das LTE nutzen kann. Während Vodafone die LTE Nutzung nämlich nur für exklusiv Vodafone Kunden anbietet, können bei O2 auch Kunden von Drittanbietern wie XLmobile bzw. Freenetmobile vom neusten Technik-Standard profitieren.Gerade im ländlichen Raum sollte man sich allerdings nicht zu sicher sein, das schnelle LTE wirklich nutzen zu können. Dafür lohnt es sich, vorab eine Netzabdeckungskarte von O2 zu checken.

Welches Netz nutzt Maxxim? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE

Welches Netz nutzt Maxxim? -Netzqualität, Ausbaustand und LTE –  Maxxim war ursprünglich als Prepaid-Discounter im Netz von D1 (Telekom) gestartet und bot einige Jahre lang nur Prepaidkarten in diesem Netz an. In den Jahren darauf hat man jedoch die Produktpalette deutlich erweitert. Neben Prepaidkarten im Netz von O2 wurden auch Vodafone Tarife mit in das eigene Angebot aufgenommen. Lediglich Tarife im Netz von Eplus hat man bislang nicht realisiert. Mittlerweile gibt es die originale Prepaidkarte im Netz der Telekom allerdings nicht mehr. Grund dafür sind rechtliche Probleme.

Ende 2011 kam es zu einer heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Telekom und Drillisch, der Muttergesellschaft von Maxxim. Im Zuge der Vorwürfe wurde die Geschäftsverbindung zwischen Drillisch und der Telekom komplett gekündigt. Mittlerweile hat man den Streit zwar gütlich beigelegt, die Nachwirkungen merkt man aber noch heute. Immer noch bietet Maxxim keine Tarife mehr in Netz der Telekom an und die Kunden, die bis dahin eine D1-Karte hatten, wurden zwangsweise ins Netz von O2 umgestellt. Sie bekamen eine neue Simkarte (mit der alten Nummer) und einen Rabatt auf den Tarif, das Netz wurde aber gewechselt. Karten, die nicht gewechselt wurden, bekamen die Kündigung.

Aktuell hat Maxxim die Tarifauswahl wieder etwas reduziert. Es gibt nur noch Allnet Flat und die LTE mini Tarife sowie Datentarifen und beim Maxxim Handy-Netz hinter diesen Tarifen beschränkt man sich auch auf nur noch ein Netz – ältere Tarife sind aber natürlich weiterhin nutzbar. Ähnliche Flatrates findet man auch bei Smartmobil, Simply, PremiumSIM und WinSIM, die auch alle zu Drillisch gehören.

Der aktuelle Tarifüberblick bei Maxxim

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
maXXim LTE 2000
maXXim LTE 2000
7.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

maXXim LTE 3000
maXXim LTE 3000
8.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

maXXim LTE 5000
maXXim LTE 5000
13.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 1GB
MaXXim LTE Mini SMS 1GB
5.99€
(19.99€)
Telefon: 50 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 2GB
MaXXim LTE Mini SMS 2GB
9.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 3GB
MaXXim LTE Mini SMS 3GB
12.99€
(19.99€)
Telefon: 200 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Das Netz der Maxxim Allnet Flat und Tarife

Bei den Handytarife hat sich durch die Umstellung der Tarife in den letzten Jahren einiges vereinfacht. Die doppelte Zuordnung (Tarife entweder bei Vodafone oder O2) gibt es nicht mehr. Stattdessen nutzen sowohl die Handytarife als auch die Flatrates von Maxxim mittlerweile ausschließlich das Mobilfunk-Netz von O2. Tarife im Vodafone Netz werden nicht mehr vermarktet. Ältere Handytarife von Maxxim, die noch das Netz von Vodafone nutzen, können aber weiter verwendet werden.

Dabei haben die Maxxim Tarife auch Zugriff auf das 4G/LTE Netz von O2 (allerdings nicht mit LTE max Geschwindigkeiten). Es gibt aber keinen 5G Zugang beim Discounter. Bisher ist auch nicht sicher, wann oder wie dieser Zugang realisiert werden wird – wer 5G Handytarife sucht, ist derzeit also bei Maxxim falsch. Kurzfristig scheint bisher auch nicht geplant zu sein, die 5G Technik beim Discounter auszurollen, daher sollte man auch zeitnah nicht damit rechnen.

Die Laufzeit hat sich durch die Tarifumstellung nicht geändert. Nach wie vor sind alle Tarife des Discounters ohne längerfristige Laufzeit zu bekommen. Die Kündigungsfrist beträgt dabei nur 4 Wochen zum Monatsende. Länger Laufzeiten sind dann möglich, wenn ein Handy mit zum Vertrag bestellt wird. Maxxim bietet im Handyshop des Discounters in diesem Bereich Laufzeiten von 6 bis 24 Monaten an. Die Höhe der monatlichen Raten wird maßgeblich davon beeinflusst. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt bei MaXXim*.

Netzqualität und Netzabdeckung bei Maxxim

Für Kunden von Maxxim gibt es eine einfache Möglichkeit abzufragen, wie der Netzausbau ist und auch, ob es Störungen im O2 Netz von Maxxim gibt. Dazu existieren im Kundenbereich zwei Links, mit denen man den Status des Mobilfunk-Netzes prüfen kann. Die Abfrage ist dabei kostenfrei.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Die Netzabdeckung an Ihrem Standort können Sie prüfen. So können Sie nachschauen, wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist. Wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist, können Sie in Ihrer persönlichen Servicewelt unter Hilfe und Kontakt > Netzabdeckung prüfen. *Die Funktion bzw. das Angebot steht nur in Tarifen im Netz von Telefónica zur Verfügung.

Wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist können Sie in Ihrer persönlichen Servicewelt unter Hilfe und Kontakt > Netzabdeckung prüfen.

Generell ist das O2 Netz mittlerweile besser aufgestellt, denn ab 2020 hat das Unternehmen deutlich mehr LTE Standorte aufgebaut und damit gibt es die Technik inzwischen an immer mehr Standorten und es sind auch höhere Geschwindigkeiten möglich.

Allerdings liegt O2 trotz dieses Ausbaus weiterhin auf Platz 3 im Ranking der deutschen Netzbetreiber. Der Abstand zur Telekom und zu Vodafone ist zwar geringer geworden, an deren Status konnten aber auch der Netzausbau von O2 nicht viel ändern. Aktuell gibt es im O2 Netz daher immer noch den vergleichsweise geringsten Speed und die meisten Bereiche ohne schnelles Netz. Wer sich unsicher ist, wie gut oder schlecht das O2 Netz und damit auch das Maxxim Netz in der eigenen Region ausgebaut ist, sollte auf jeden Fall zu einem der Tarife ohne lange Laufzeit greifen. Diese gibt es im O2 Netzbereich erfreulicherweise bei fast allen Anbietern. Dann kann man auch sehr schnell wieder wechseln, wenn es bei Maxxim doch nicht die erhoffte Netzqualität geben sollte oder es andere Probleme gibt. Bei Netzproblemen mit Maxxim sollte man aber dann nicht zu einem anderen O2 Netz Anbieter wechseln, sondern wenn dann zu einem D-Netz Angebot.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Erfahrungen mit Maxxim und dem Handynetz von Maxxim

Der Netzwechsel zu O2 bei der Prepaidkarte hat viele Nutzer verärgert, die gerne das D1-Netz behalten hätten. Entsprechend findet man im Netz viele negative Berichte über Maxxim. Allerdings gibt es auch immer wieder positive Berichte über das hohe Startguthaben. Im Fokus stehen aber häufiger der Mutterkonzern Drillisch und dessen Aktien- bzw. Geschäftsentwicklung.

Im Netz heißt es zu den Erfahrungen mit Maxxim beispielsweise:

NIE NIE NIE WIEDER. habe die karte relativ schnell bekommen, erste monat direckt 2 aufbuchungeb, angeblich habe ich internet verbraucht, obwohl bei andere anbieter habe ich viel mehr internet genuzt und 500 MB weniger gehabt. zweite monat kammen schon 3 automatische aufbuchungen für internet und interessante dabei, das 3-e kamm am 1 des monats, wobei ab 1 habe ich vom vertrag 1,5 GB . kundenservice reagierte nicht, die schreiben immer das lässt sich nicht nachvollziehenob ich wirklich so viel verbraucht habe

Es gibt aber auch positive Erfahrungen:

Ich bin schon seit Jahren Kunde und relativ zufrieden. Zu Beginn nutzte maxxim das T-Mobile-Netz, inzwischen aber überwiegend o2. Auch mein „Alt-Prepaid-Vertrag“ wurde vor etwa einem Jahr umgestellt und ich wechselte vom T-Mobile ins o2-Netz, was mir damals nicht gefiel. Es gab deswegen damals auch eine Menge Kritik in verschiedenen Foren…  Wenn ich jetzt die Wahl hätte, würde ich wahrscheinlich zu callmobile wechseln.

Wer nicht sicher ist, ob Maxxim der richtige Anbieter ist und ob das Maxxim Netz wirklich passt, sollte einen der Tarife mit kurzer Laufzeit wählen. Damit ist man dann flexibel und kann jederzeit auch wieder wechseln, falls es sich heraus stellen sollte, dass die Netzqualität doch nicht gut genug ist oder es andere Probleme gibt.

Das Netz der Maxxim Prepaidkarten (nicht mehr erhältlich)

Maxxim bietet aktuell keine Prepaid Sim mehr an, die bestehenden Angebote sind aber weiterhin nutzbar. Die Netzzuordnung ist dabei vom Tarif abhängig. Je nachdem welchen Tarif man wählt bekommt man eine Karte in dem dazugehörigen Netz. Aktuell sieht die Verteilung wie folgt aus:

  • die O2 Prepaidkarte Maxxim 8 Cent plus
  • die Vodafone Prepaidkarte Maxxim 8 Cent smart

Daneben gibt es noch friends4free Prepaidkarten die das Netz von O2 nutzen. Diese sind aber nicht mehr bestellbar, vorhandene Karten können aber ohne Probleme weiter genutzt werden. Die smart Prepaid Karte ist ebenfalls nur noch über Umwege bestellbar und wird nicht mehr aktiv vermarktet. Durchaus denkbar, dass auch sie bald vom Markt verschwindet.

Insgesamt scheinen die Prepaidangebote bei Maxxim derzeit nicht mehr im Fokus zu stehen. Auf der Startseite werden in erster Linie die neueren LTE mini Tarife beworben und die Prepaid Karten findet man nur noch, wenn man direkt im Menü danach sucht.

Maxxim O2 Netz – mit Roaming bei Eplus

UPDATE: Mittlerweile wurden alle ehemaligen Eplus-Standorte bei O2 integriert. Das Roaming im Eplus Netz spielt also für O2 Netz Nutzer und damit auch für die Kunden von Maxxim keine Rolle mehr.

Sowohl die Prepaidkarten als auch die Flatrates und Tarife von Maxxim im O2 Netz haben derzeit einen großen Vorteil: sie können auch das Eplus Netz noch mit nutzen. Bei diesen Angeboten gibt es sozusagen zwei Netze für eine Simkarte. Möglich wird dies durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus. Beide Unternehmen werden derzeit unter dem Dach von O2 fusioniert und das macht sich auch beim Netz bemerkbar. Durch das National Roaming können O2 Kunden das Eplus Netz mit nutzen und umgekehrt. Maxxim schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden.

Dieses Roaming funktioniert für alle Simkarten im O2 Netz und damit haben auch Maxxim Kunden mit einem O2 Tarif diesen Vorteil. Die Umschaltung auf das Eplus Netz funktioniert dabei automatisch. Es wird immer das Netz gewählt, dass vor Ort den besten Empfang hat. Dadurch entstehen keine Mehrkosten, man muss auch keine neuen Einstellungen vornehmen.

Mittlerweile sind in vielen Bereichen Deutschlands die Netze bereits zusammen gelegt. Dann existiert dort nur noch ein großes Eplus Netz.

Welches Netz nutzt NORMA Connect und gibt es LTE und 5G?

Welches Netz nutzt NORMA Connect und gibt es LTE und 5G? – Der Lebensmitteldiscounter NORMA startet eine neue Prepaid-Marke auf dem deutschen Markt und bietet zukünftig Prepaid Tarife und Flatrates unter dem Namen Norma Connect an. Die bisherigen Tarife unter der Bezeichnung Norma Mobil werden dabei umbenannt und sind zukünftig unter Novamobil zu finden. Neben dem Namen ändert sich mit Norma Connet auch das Netz: die neuen Prepaid Angebote sind alle im Telekom Netz zu finden und damit wird es im Prepaid Bereich wieder etwas voller in diesem Netz. Congstar, EDEKA Smart und einige andere D1-Marken bekommen also Zuwachs.

Welches Netz nutzt Norma Connect?

Die Pressemeldung zum Neustart der neuen Marke kommt unter anderem direkt von der Telekom und daher ist klar, welcher Netzbetreiber hinter Norma Smart steckt: die Telekom. Das Unternehmen begleitet den Start von Norma mobil wie folgt:

Die NORMA-Kunden können sich ab heute in über 1.300 deutschen Filialen auf eine neue und attraktive Mobilfunk-Eigenmarke freuen: NORMA Connect bietet beste Qualität im Netz der Telekom. Sie wird ab heute als Prepaid-Eigenmarke in Zusammenarbeit mit der Telekom Deutschland Multibrand GmbH realisiert.

Auf der Webseite findet man allerdings (noch?) keinen konkreten Hinweis auf das gut ausgebaute Telekom Netz. Lediglich in den AGB ist von der Telekom als Vertragspartner die Rede. Daher scheint das Telekom Netz bei den Norma Prepaidkarten gesetzlich geregelt zu sein:

Wer ist Ihr Vertragspartner? Ihr Vertragspartner ist die Telekom Deutsch-land Multibrand GmbH(im Folgenden „TDM“ genannt), Landgrabenweg 151, 53227 Bonn(Amtsgericht Bonn, HRB 13258).

Wer wissen möchte, welche Netzqualität und welche Netzabdeckung bei Norma Connect zu erwarten ist, sollte daher den Netzausbau bei der Telekom abfragen. Bei den Test ist das Bild dazu eindeutig, die Telekom belegt in den Netztests in den letzten Jahren regelmäßig den ersten Platz vor Vodafone und O2. Davon profitiert man auch als Norma Connect Kunde.

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Insgesamt bekommt man damit bei Norma Connect einen günstigen Einstieg ins gut ausgebaute Mobilfunk-Netz der Telekom.

VoLTE und WLAN Call bei Norma Connect

Neben LTE ist mittlerweile auch VoLTE wichtig geworden. Die gute Nachricht dabei: Norma Connect bietet die modernen Technik an und daher stehen für Kunden des Discounters sowohl VoLTE als auch WLAN Calling zur Verfügung. Man kann daher auch direkt im LTE Netz telefonieren ohne zu 2G zurück wechseln zu müssen und auch Gespräche im WLAN sind möglich, wenn kein Mobilfunk-Netz zur Verfügung steht. Nach der Abschaltung von 3G haben immer mehr Discounter auf diese Techniken aufgerüstet und Norma Connect gehört erfreulicherweise dazu. Zusätzliche Kosten entstehen dadurch nicht.

Gibt es LTE und 5G bei Norma Connect?

Beim Thema LTE sind die Anbieter im Telekom Netz derzeit zweigeteilt. Die Telekom selbst bietet im Prepaid Bereich natürlich LTE an und diese Simkarten schaffen dann auch hohe Geschwindigkeiten (bis zu 300MBit/s). Mit FCB mobil und EDEKA Smart profitieren teilweise auch Drittanbieter von diesen hohen Geschwindigkeiten.

Seit September 2019 hat NORMA in den Smart Tarifen LTE frei geschaltet und bietet damit 4G Speed bis zu einer Geschwindigkeit von 25MBit/s (LTE25). Das Unternehmen schreibt selbst zu dieser Neuerung:

Gute Nachrichten für NORMA CONNECT Kunden und alle, die es jetzt erst recht werden wollen: Alle Smart-Tarife beinhalten nun LTE, die Preise bleiben aber genauso günstig wie zuvor. Ab dem 2. September steht den Kunden schnelles Internet mit bis zu 25 Mbit pro Sekunde im Download zur Verfügung.

Damit haben die Norma Connect Sim Karte Zugang zum 4G/LTE Netz der Telekom, aber die wirklich schnellen Geschwindigkeiten und LTE max sind weiterhin keine Option. Das betrifft leider auch das 5G Netz. Norma bietet keine 5G Tarife und keinen Zugriff auf das 5G Mobilfunk-Netz der Telekom. Leider ist auch offen, wann sich das ändern könnte. Generell ist aber der LTE Ausbau mittlerweile so weit firtgeschritten, dass man damit an sich auch überall schnell surfen kann. Die Bundesnetzagentur schreibt zum aktuelle Stand des Ausbaus in Deutschland:

Nach den Daten der Bundesnetzagentur wird Ende Oktober 2021 bereits über 53 Prozent der Fläche von mindestens einem Anbieter mit dem neuesten Mobilfunkstandard 5G versorgt.

Die 2019 versteigerten und exklusiv für 5G genutzten Funkfrequenzen bei 3,6 GHz werden von allen Netzbetreibern zuerst in städtischen Gebieten eingesetzt. Besonders hohe Datenraten werden daher zunächst lediglich in Ballungszentren erreicht.

Um trotzdem eine hohe Flächenversorgung mit 5G zu erreichen, setzen vor allem die Netzbetreiber Telekom und Vodafone parallel das sogenannte Dynamic Spectrum Sharing – kurz DSS – ein. Dabei wird die bestehende 4G-Infrastruktur auch für 5G mitgenutzt und das Mobilfunkspektrum zwischen den beiden Technologien bedarfsorientiert aufgeteilt.

Mit dem aktuell dominierenden Mobilfunkstandard 4G (LTE) sind gegenwärtig ca. 96 Prozent der Fläche von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber versorgt.

Die Anfang des Jahres begonnene Abschaltung der 3G-Technologie ist fast abgeschlossen. Zum Erhebungsstand Ende Oktober 2021 sind noch ca. 13,3 Prozent der Fläche mit 3G versorgt. Telekom und Vodafone haben ihre 3G-Netze bereits im Sommer vollständig abgeschaltet. Telefónica wird diesen Schritt voraussichtlich Ende des Jahres vollzogen haben. Die dadurch freiwerdenden Frequenzen werden für die leistungsfähigeren 4G- und 5G-Netze eingesetzt.

Aktuell hat die Telekom in erster Linie die eigenen Tarife mit 5G freigeschaltet. Drittanbieter werden generell noch nicht versorgt. Kurzfristig sollte man daher nicht mit 5G bei den Prepaid Tarifen von Norma Connect rechnen.

Die APN Einstellungen von Norma Connect

Für Internet Verbindungen im Telekom Netz müssen im Handy die passende APN Zugangsdaten hinterlegt sein. Dies geschieht in der Regel automatisch. Sollte es Probleme mit den Datenverbindungen geben, kann es aber auf jeden Fall nicht schaden, selbst zu prüfen, ob die korrekten APN Einstellung für Norma Connect Prepaid Sim im Gerät hinterlegt sind. Im Zweifel kann man diese auch manuell korrigieren.Für LTE braucht man keine neuen Einstellungen, diese können sowohl für 4G als auch 3G identisch genutzt werden.

Norma Connect schreibt zum Thema APN:

Um im Internet surfen zu können, müssen Sie die mobilen Internet-Einstellungen von NORMA Connect konfigurieren. Diese Einstellungen werden bei der ersten Nutzung Ihrer NORMA Connect SIM-Karte automatisch an Ihr Mobilfunkgerät gesendet. Falls Sie diese nicht gespeichert und installiert haben, können Sie folgende Einstellungen über das entsprechende Menü Ihres Mobilfunkgeräts vornehmen.

APN: internet.access
Benutzername: «leer»
Passwort: «leer»

Wer manuell die Daten neu gesetzt hat, sollte danach auf jeden Fall das Handy neu starten, damit die APN Einstellungen auch wirklich komplett und korrekt geladen werden.

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart – Freenetmobile ist eine Discountmarke aus der Freenet-Debitel Unternehmensgruppe und bietet als eigene Marke neben Handytarifen auch eine Prepaidkarte sowie eine Allnet Handy Flatrate an.  Das Unternehmen betreibt dabei kein eigenes Netz sondern arbeitet mit mehreren Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Die Zuordnung von Netzen ist aber je nach Tarif unterschiedlich. Hier merkt man die Nähe zu Klarmobil als Hauptmarke, auch dort findet man einen recht unübersichtlichen Mix an Netzen zu den jeweiligen Tarifen und bei den FreeSmart und FreeFlat Angeboten von Freenet Mmobile sieht es ähnlich aus. Seit 2019 wird der Anbieter als Freenet Mobile gekennzeichnet – in Anlehnung an die neue Marken Freenet Funk und Freenet Flex. Inhaltlich hat sich aber nichts geändert und auch das genutzt Mobilfunk-Netz ist gleich geblieben.

In den FAQ ist dazu relativ undeutlich folgender Hinweis zu finden:

freenetmobile bietet seine Produkte in bester Netzqualität an. Diese wird mit unseren Technologiepartnern Telekom Deutschland GmbH (Telekom), Vodafone GmbH (Vodafone) sowie Telefónica Germany GmbH & Co. OHG (o2) realisiert.

Sie können in Ihrem KUNDEN LOGIN unter „SERVICE“ ⇒ TECHNOLOGIEPARTNER“ selbstständig prüfen, in welchem Mobilfunk-Netz Sie telefonieren.

Das hilft bei der Bestellung kaum weiter. Die Tarife können allgemein gesprochen sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz und auch im O2 Netz angesiedelt sein, Hinweise, was genau zutrifft, findet man in den FAQ leider nicht und daher kann man nicht direkt sagen, welches Netz Freenet Mobil generell nutzt und es lässt sich aus den FAQ auch kaum sagen, welche Simkarte aus welchem Netz man bei einer Bestellung erhalten wird. Daher muss man für jedes Produkt bzw. für jeden Handytarif von Freenet Mobile separat schauen. Das kennt man auch bereits von Klarmobil, auch das Klarmobil Netz ist sehr schwer zu ermitteln.

Die aktuellen Mobilfunk-Tarife bei Freenet Mobile

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
FreenetMobile LTE Minutentarife 750MB
FreenetMobile LTE Minutentarife 750MB
3.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (750MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile LTE Minutentarife 2GB
FreenetMobile LTE Minutentarife 2GB
5.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 25 GB
FreenetMobile Allnet Flat 25 GB
16.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 7GB
FreenetMobile Allnet Flat 7GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (7000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 15 GB
FreenetMobile Allnet Flat 15 GB
13.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (15000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 25 GB
FreenetMobile Allnet Flat 25 GB
16.99€
(29.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Das Netz der Freenet Mobile Allnet Flat

Erfreulicherweise hat Freenet Mobile in der letzten Zeit die Tarife etwas besser gekennzeichnet. Zwar gibt es direkt bei den Unterseiten der Tarife immer noch keinen Hinweis, welches Netz nun konkret genutzt wird, aber in den PDF-Beschreibungen der jeweiligen Handytarife wurden die genauen Netze hinzugefügt. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner. Erfreulich: die Freenet Mobile Tarife sind IMMER D-Netz Tarife – O2 Angebote gibt es derzeit bei Freenet Mobile nicht mehr.

Screenshot: die Netzangaben bei den Freenetmobile Tarifen

Screenshot: ältere Netzangabe in den Tarifdetails (mittlerweile verschoben)

Steht dort die Telekom, man sich an dieser Stelle sicher sein, das man D-Netz Qualität bekommt. Die Vorwahlen sind aktuell alle aus dem D1-Netz (0151 oder 0161) und daher sind die FreeFlat des Unternehmens mit dieser Kennzeichnung aktuell immer im D1-Netz der Telekom angesiedelt. Bei anderen Tarifen findet man hier Vodafone, dann bekommt man das D2 Netz von Vodafone.

In den neueren Handytarifen und Flatrates hat Freenet Mobile diese Kennzeichnung etwas angepasst. Man findet die Netzangaben konkret immer noch in den Tarifdetails, aber inzwischen konkret im Produktinformationsblatt. Dort wird der Name des Tarifes direkt mit den genutzten Handynetz angegeben und so kann man sich für jeden Tarif individuell informieren, welches Mobilfunk-Netz genutzt wird.

Screenshot: Freenet Mobil Netzangabe im Produktinformationsblatt

HINWEIS: Mittlerweile scheint Freenet Mobil die Handytarife nur noch in den D-Netzen anzubieten. O2 Tarife gab es schon mehrere Jahre nicht mehr, es scheint also, als würde man nicht mehr auf O2 setzen (das kann sich aber auch wieder ändern). Generell ist daher zu empfehlen für jeden Tarif, für den man sich interessiert, zu prüfen, welches Netz genutzt wird.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der Freeflats variieren. Die Freeflat 1000 kann also ein anderes Netz nutzen als die Freeflat 4000. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeFlat ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife

Bei den FreeSmart Tarifen des Unternehmens gibt es zwar andere Leistungen und Kosten, bei der Ermittlung des Netzes kann man aber an sich genau so vorgehen, wie bei den Freeflat des Unternehmens auch. Auch hier ist die Netz-Zugehörigkeit des jeweiligen Tarifes in den Dokumenten mit angegeben, man muss nur genau hinschauen bzw. die Details der einzelnen Handytarife aufrufen. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der FreeSmart Tarife variieren. Der FreeSmart 400 kann also ein anderes Netz nutzen als der Free Smart 1000 Handytarif. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz des 8 Cent Tarifs von Freenet Mobile

Wichtig: Dieser Tarif ist mittlerweile nicht mehr buchbar direkt auf der Webseite buchbar, sondern wird nur noch aktionsweise angeboten. Die Frage nach dem Netz stellt sich für Neukunden damit nicht mehr. Bestandkunden können direkt im Kundenbereich (nach dem Login mit Username und Passwort) abfragen, welche Netze ihre jeweilige Simkarten nutzt – so sie es denn noch nicht wissen.

Die Zuordnung des 8 Cent Tarifes von Freenet Mobile zu einem Netz ist schwierig und in vielen Fällen für ungeübte Nutzer gar nicht vorzunehmen. Es gibt keinen Hinweis, welches Netz dieser Tarif nutzt. In vielen Tariftabellen wird das Telekom Netz genannt, aber das scheint mittlerweile nicht mehr aktuell zu sein. Stattdessen bekommen Nutzer Rufnummern mit einer 0176 Vorwahl die auf das Netz von O2 hindeuten. Teilweise werde auch Rufnummern mit der Vorwahl 0152 vergeben was auf Vodafone Netz-Zugehörigkeit hindeutet. Eine feste Vorgabe für die Auswahl scheint es nicht zu geben. Auch hier sollte man daher vor einer Bestellung auf jeden Fall einen Blick in die Tarifdetails werfen.

Sicher wissen Kunden damit erst nach der Bestellung (durch einen Blick in den Kundenbereich) welches Netz der neue Tarif nutzt. Das ist wenig zufriedenstellend und wer auf ein bestimmtes Netz wert legt, sollte lieber zu einem anderen Anbieter greifen, auch wenn es bei den D1 Netz Tarifen der Telekom nicht mehr viel Auswahl gibt.

Eigentlich sehr schade, dass es Freenet Mobil Kunden so schwierig macht, das Netz heraus zu finden. Etwas mehr Transparenz könnte hier das Kundenvertrauen sicher nur stärken.

5G bei Freenet Mobile – so ist der aktuelle Stand

Mittlerweile gibt es in den Mobilfunk-Netzen von Telekom und Vodafone auch bereits in weiten Bereiche 5G Netze un die Technik wurde für die originalen Tarife der Netzbetreiber auch bereits kostenlos freigeschaltet. Leider trifft dies aber bisher nicht für Drittanbieter zu. Weder Vodafone noch die Telekom erlauben für andere Anbieter den Zugriff auf die 5G Netzbereiche in ihren eigenen Handynetzen und das tritt leider auch auf Freenet Mobil und die anderen Marken von Freenet zu.

Trotz der vielen Netzpartner hat Freenet Mobil derzeit noch keinen Zugriff auf 5G und ist damit ein reiner LTE/4G Discounter. Aktuell sieht es auch nicht so aus, als würde sich dies schnell ändern, das Freenet Mobile Netz wird also wohl auch in den kommenden Jahren nur das 4G Netz sein und Netzupgrades und mehr Speed bleiben den Netzbetreibern selbst vorbehalten.

Hintergrund ist auch hier, dass Freenet Mobile eher als Discounter aufgestellt ist und daher vor allem auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis setzt und weniger auf die höchste Leistung. Aktuell sind viele Verbraucher mit 4G Speed zufrieden, wenn es diesem zu einem guten Preis gibt und daher ist das genau die Zielgruppe, die Freenet Mobile ansprechen möchte. So lange sich diese Ausrichtung nicht ändert, wird es wohl auch kein 5G für die Handytarife und Flatrates des Unternehmens geben.

Die gute Nachricht ist aber, dass andere moderne Funktionen mittlerweile auch für Freenet Mobile zur Verfügung stehen. So kann man die Tarife des Unternehmens auch als eSIM nutzen und daher auch auf fest verbaute Simkarten laden. Im Vodafone Netz steht dazu auch bereits VoLTE zur Verfügung. Man kann in diesem Freenet Mobile Netz also auch bereits mit 4G telefonieren ohne auf 2G wechseln zu müssen.

Welches Handy-Netz ist der größte und beste in Deutschland?

Das Netz mit den meisten Kunden war O2/Eplus nach der Fusion, aber in den letzten Jahren hat die Telekom deutlich aufgeholt und mittlerweile ist es wieder so, dass die Telekom wieder die meisten Kunden im Mobilfunk-Bereich hat. Das beste Netz hatte in den letzten Netztest auf jeden Fall die Telekom, gefolgt von Vodafone und O2 auf dem letzten Platz. Dieses Ranking ist auch bereits in den vorangegangenen Jahren so zu finden gewesen und damit relativ stabil – alle Netze sind in den letzten Jahren besser geworden, aber im Abstand untereinander gab es keine größeren Verschiebungen.

Video-Klassiker: Der Freenet Mobile Smartphone Tarif von 2010

Welches Netz nutzt Simdiscount und welche Netzqualität kann man erwarten?

Welches Netz nutzt Simdiscount und welche Netzqualität kann man erwarten? – Simdiscount ist eine Marke, die technisch durch Drillisch realisiert wird, aber an sich durch Hanjo Herrmann (Handybude.de) angeboten wird. Man bekommt die Mobilfunk-Dienstleistungen daher durch Drillisch und das erklärt, warum man bei Simdiscount die Tarife und Allnet Flatrates findet, die man so von vielen Drillisch Marken kennt.

Die SimDiscount Handyflatrates im Überblick (aktionsweise oft deutlich anders):

  • LTE 4 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 4 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 5.99 Euro monatlich
  • LTE 9 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 9 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 8.99 Euro monatlich
  • LTE 14 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 15 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 10.99 Euro monatlich
  • LTE 20 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 20 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 19.99 Euro monatlich

Die kompletten Tarifdetails sind unter www.simdiscount.de* zu finden oder auch hier. Das Unternehmen arbeitet leider auch mit einer Datenautomatik – wenn man diese nicht abschaltet, können unter Umständen noch mehr Kosten monatlich entstehen.

HINWEIS: Simdiscount arbeitet wie viele Marken mit Drillisch Hintergrund auch sehr stark mit Aktionen und bietet daher immer wieder Deals und Sonderangebote mit besseren Preise und mehr Datenvolumen. Sollten die oben genannten Konditionen daher nicht passen, kann es sich lohnen etwas zu warten bis eventuell eine weitere Sonderaktion startet, die dann den Wunschpreis mit sich bringt.

Welches Netz nutzt Simdiscount und gibt es LTE und 5G

Simdiscount macht es Kunden sehr einfach, herauszufinden, welches Netz das Unternehmen anbietet. Zu jedem Tarif steht auch direkt in den Tarifdetails mit angegeben, in welchem Handy-Netz diese realisiert werden. Bei den LTE Tarifen ist beispielsweise immer vermerkt: „beste O2 Netz-Qualität“. Kunden müssen daher nicht lange suchen, sondern sehen auf den ersten Blick, das der Netzpartner von Simdiscount O2 ist und man die Angebote daher alle im O2 Netz bekommt. Im Vergleich zu anderen Anbietern wie Klarmobil oder Freenet Mobile, bei denen man oft lange suchen muss, um das Netz zu finden, ist Simdiscount hier sehr offen und transparent.

bei der Netznutzung gibt es derzeit Zugriff auf LTE und die 4G Netzbereiche bis zu einem Speed von maximal 50MBit/s. 5G ist bisher aber leider nicht verfügbar und es ist auch nicht sicher, wann genau diese neue Technik bei Simdiscount verfügbar sein wird. Aktuell hat O2 noch keinen direkten Drittanbieter mit 5G freigeschaltet, daher kann es auch bei Simdiscount noch läger dauern, bis die 5G Technik verfügbar ist.

Durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus können Simdiscount Kunden aber sogar noch mehr Netze nutzen. Dieser Zusammenschluss wird durch das National Roaming möglich und betrifft alle Kunden in den Netzen von o2 und Eplus – also neben Simdiscount auch O2 direkt und die anderen Discounter wie Smartmobil oder Fonic.

Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden. In städtischen Gebieten erwartet die Nutzer vor allem eine dichtere Netzversorgung in Gebäuden. In ländlichen Regionen profitieren besonders diejenigen, deren bisheriges Netz keine ausreichende UMTS-Versorgung bietet. Die SIM-Karte wechselt bei Verfügbarkeit künftig automatisch in das jeweils andere UMTS-Netz. Speziell Datendienste lassen sich dann komfortabler nutzen.

Die doppelte Netz-Nutzung verursacht dabei keine Mehrkosten. Auch wenn man das Eplus Netz zum Surfen oder Telefonieren nutzt, gelten die normalen Vertragsbedingungen von Simdiscount. Mit der Allnet Flatrate telefoniert man beispielsweise auch im Handy-Netz von Eplus komplett kostenfrei.

Zukünftig soll dieser Zusammenschluss noch deutlich weiter gehen. Geplant ist, dass es nur noch ein großes Netz aus O2 und Eplus geben wird und das umfasst dann die Kunden beider Netze. O2 arbeitet derzeit intensiv an einem kompletten Zusammenschluss, wann es aber deutschlandweit so weit sein wird, steht noch nicht fest. Für Simdiscount Kunden ändert sich damit auf jeden Fall noch nicht viel, da sie auch jetzt bereits hauptsächlich das O2 Netz nutzen. Es kann dann nur sein, dass noch in weiteren Bereich das Netz zur Verfügung steht – zumindest dort, wo man aktuell nur Eplus zum Empfang haben würde.

Die kompletten Details sind unter www.simdiscount.de* zu finden.

Welche Netzabdeckung bietet Simdiscount?

Um vor einem Vertragsabschluss zu prüfen, welche Netzabdeckung man bei Simdiscount erwarten kann und welche Netzqualität zur Verfügung steht, kann man sehr einfach die normale Netzabdeckungskarte von O2 nutzen. Diese steht kostenfrei zur Verfügung und gibt einen Überblick, an welchen Stellen das O2 Netz wie ausgebaut ist.

Die Karte gibt allerdings nur einen theoretischen Überblick über die maximal zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten. In der Praxis kann der Speed durchaus abweichen, vor allem deswegen, weil die Simdiscount Tarife derzeit nicht den vollen Speed bieten, den das O2 Netz ermöglichen würden. So bietet das O2 Mobilfunk-Netz derzeit maximal 225MBit/s Speed im Download an.

In Kleingedruckten des Unternehmens heißt es dazu:

(mit bis zu 50 MBit/s – LTE – Voraussetzung für Datenverbindungen im LTE-Netz ist ein LTE-fähiges Endgerät, welches die Frequenzen 800 MHz und 2.600 MHz unterstützt. Wenn das LTE-Netz nicht verfügbar ist, oder das Endgerät LTE nicht unterstützt sind Datenverbindungen im UMTS- oder GPRS-Netz möglich. Im UMTS- oder GPRS-Netz sind Datenverbindungen mit der Maximalgeschwindigkeit des jeweiligen Netzes möglich, maximal jedoch mit der Geschwindigkeit, die im LTE-Netz erreicht werden kann. Wichtiger Hinweis für Kunden mit einem Apple iPhone 5 (betrifft nicht das iPhone 5c und iPhone 5s): Mit dem iPhone 5 sind keine LTE-Datenverbindungen möglich, da das Endgerät die LTE-Frequenzen 800 MHz und 2.600 MHz nicht unterstützt

In der Praxis ist die Netzqualität und vor allem die Geschwindigkeiten im LTE Bereich in der Regel niedriger als auf der Karte angegeben.  Die kompletten Details sind unter www.simdiscount.de* zu finden.

Die APN Internet Zugangsdaten bei Simdiscount

Für den Zugang zum mobilen Internet nutzt Simdiscount die normalen APN Daten des O2 Netzes. In der Regel werden diese automatisch eingestellt, wenn man die Simdiscount Simkarte zum ersten Mal ins Handy einlegt. Falls das nicht passiert oder man danach immer noch Probleme mit dem mobilen Internet hat, sollte man prüfen, ob die Zugangspunkte zu den originalen O2 APN passen:

Profilnameo2 Internet
APN (Zugangspunkt)“internet” (für postpaid) oder “pinternet.interkom.de” (für prepaid)
Proxynicht notwendig
Portnicht notwendig
Benutzernamenicht notwendig
Passwortnicht notwendig
Servernicht notwendig
MCC262
MNC07
AuthentifizierungstypPAP
APN typedefault,supl (Achtung: alles Kleinbuchstaben)
Verbindungssicherheitaus
Startseite (Homepage)https://m.o2online.de

SimDiscount nutzt dabei immer die Postpaid Varianten der APN Daten, Prepaid Karten gibt es bisher bei der Marke nicht.

Kein Netz bei Simdiscount – daran kann es liegen

Sollte man mit einer Simkarte von Simdiscount kein Netz (mehr) haben, lohnt es sich in einem ersten Schritt zu prüfen, ob es eventuell größere Netzstörungen bei O2 gibt. Das passiert nur sehr selten, wenn es aber auftritt sind meistens keinerlei Verbindungen (weder Gespräche, SMS noch Internet) möglich. In solchen Fällen hilft es nur, abzuwarten, is O2 die Störung behoben hat.

Sollte keine Netz-Störung vorliegen, hat möglicherweise die Simkarte oder aber das Handy einen Defekt. Funktioniert die Simkarte auch in einem anderen Gerät nicht, liegt das Problem in der Regel direkt an der Simkarte. Funktioniert dagegen der Netzzugang in einem anderen Handy ohne Probleme, liegen die Schwierigkeiten eher direkt am Handy.

Simdiscount selbst bietet an, eine defekte Simkarte zu ersetzen. Das ist kostenpflichtig und dauert meistens einige Werktage, bis die neue Simkarte ankommt. Dafür behält man aber seine Rufnummer und ist auch weiterhin unter der gleichen Nummer zu erreichen.

Bei langsamen Internet empfiehlt Simdiscount selbst in den FAQ:

Bitte prüfen Sie zunächst, ob Ihr Endgerät im schnellsten verfügbaren Netz eingebucht ist. Unter Netz, Einstellungen sollte automatisch oder WCDMA/UMTS ausgewählt sein. Ist das der Fall, prüfen Sie bitte die Empfangssituation. In Kellern oder in massiv gebauten Gebäuden ist der Empfang nicht immer optimal. Die Empfangsantenne sollte nicht verdeckt sein. Als nächstes prüfen Sie bitte, ob das High-Speed Volumen Ihres Datentarifs für den Abrechnungsmonat bereits aufgebraucht ist.

Klarmobil Netz – Flatrates, Handytarife und das Kleingedruckte im Überblick

Klarmobil Netz – Flatrates, Handytarife und das Klarmobil Netz im Überblick – Klarmobil ist mittlerweile einer der bekanntesten Discounter im Deutschland und bietet eine breite Palette. Neben Prepaidkarten und Handytarife ohne Laufzeit gibt es auch Flatrates und Surfsticks. Darüber hinaus bietet Klarmobil drei verschiedene Netze, wobei viele Tarife nicht eindeutig einem Netz zuzuordnen sind.

Ende 2018 gibt es eine Änderung in diesem Zusammenhang. Klarmobil hat die Anzahl der Tarife und Allnet Flat deutlich zusammen geschrumpft und damit sinkt die Komplexität bei der Tarifauswahl, die bestehenden Tarife in den jeweiligen Netzen können aber natürlich weiter genutzt werden. Es gibt bei Klarmobil aber weiter Tarife in unterschiedlichen Netzen, das Unternehmen ist also nicht auf einen Netzpartner festgelegt, sondern bietet unterschiedliche Handynetze zu den Tarifen an. Das kennt man auch von Mobilcom-Debitel – auch das Mobilcom-Debitel Netz hängt von jeweils genutzten Tarif ab.

Klarmobil ist dabei selbst kein Netzbetreiber sondern nutzt die Netze anderer Anbieter. Daher ist das Unternehmen auf die Qualität und den Ausbau von andere Unternehmen angewiesen und hat selbst nur einen eher geringen Einfluss auf die Netzverfügbarkeit und die Netzqualität. Weitere Details dazu gibt es bei inside-sim.de

UPDATE: Klarmobil hat mittlerweile auch bereits die ersten Angebote mit 5G auf den Markt gebracht, allerdings waren diese nur kurz zu haben gewesen. Mittlerweile gibt es wieder nur LTE Angebote – 5G bei Klarmobil ist also die absolute Ausnahme, aber wird wohl zukünftig immer öfter zu haben sein.

Die aktuellen Handytarife bei Klarmobil

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Klarmobil Smartphone Flat 500
Klarmobil Smartphone Flat 500
4.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1000
Klarmobil Smartphone Flat 1000
7.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1500
Klarmobil Smartphone Flat 1500
9.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 6GB
Klarmobil Allnet Flat 6GB
9.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 15GB
Klarmobil Allnet Flat 15GB
14.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (15000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 25GB
Klarmobil Allnet Flat 25GB
19.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
24 zum
Anbieter


 Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Tipp: So findet man das Klarmobil Netz 2021 heraus

Klarmobil hat mittlerweile bei fast allen Tarifen den genauen Netzpartner entfernt und spricht auch in den Tarif-Details nur noch vom D-Netz, das die Tarife nutzen (mehr dazu: Flatrates mit D-Netz Qualität). Man muss daher zu einem Trick greifen um herauszufinden, welches Handynetz genutzt wird. Das geht über die LTE Geschwindigkeiten:

Auf diese Weise sieht man anhand des Speed direkt in der Übersicht, welches Netz die jeweiligen Handytarife des Unternehmens nutzen. Mittlerweile bietet das Unternehmen aber immer mehr Geschwindigkeiten an, daher ist diese Variante nicht mehr immer zuverlässig.

Ein weiterer Weg, den es derzeit gibt, ist das Produktinformationsblatt. Dort wird das Netz des jeweiligen Tarifes in der Bezeichnung genannt. Allerdings ist nicht sicher, wie lange es diese Bezeichnung geben wird. Aktuell kann man diese Variante aber noch sehr gut nutzen um das jeweilige Mobilfunk-Netz zu bestimmen. Das Infoblatt ist dabei in der Regel unter jedem Tarif mit verlinkt.

Klarmobil Produktinfoblatt zu jedem Tarif mit Netzbezeichnung

In älteren Tarifgeneration gab es auch die Möglichkeit, über die Benennung des Netzen zu Identifizieren, welches Netz genutzt wurde. Die Bezeichnung „Beste D-Netz Qualität“ stand dabei für die Mobilfunk-Tarife im Telekom Netz, da dieses Netz nach wie vor als bestes Handy-Netz in Deutschland gilt. Die Bezeichnung „Top-D-Netz Qualität“ kennzeichnete dagegen die Vodafone Tarife bei Klarmobil. Mittlerweile nutzt das Unternehmen aber diese Bezeichnungen nicht mehr, sondern kommuniziert nur noch D-Netz als Standard. Daher kann man sich an den Bezeichnungen leider nicht mehr orientieren.

HINWEIS: Sowohl im Telekom Handy-Netz als auch im Mobilfunk-Netz von Vodafone wurden die 3G Netzbereiche mittlerweile abgeschaltet. Falls es daher Probleme mit dem Klarmobil Netz geben sollte, kann dies daran liegen, dass das Handy aufgrund der Einstellungen noch auf das 3G Netz zurückzugreifen versucht. Daher sollte man hier den Netzstandard auf automatisch setzen und LTE/4G zulassen.

5G bei Klarmobil

Klarmobil bietet derzeit in keinem der angebotenen Handynetze 5G Verbindungen an. Unabhängig vom jeweiligen Netzpartner gibt es bei Klarmobil also derzeit noch keine 5G Tarife und Allnet Flat und es ist auch nicht bekannt, wann dieses Technikupgrade bei Klarmobil zur Verfügung stehen könnte. Das wird auch sehr davon abhängen, wann die Netzbetreiber 5G für die Drittanbieter freigeben und das könnte noch etwas dauern. Aktuell muss man daher auf andere Flatrates und Tarife zurückgreifen, wenn man 5G Speed nutzen möchte.

Handy Netz der Klarmobil Allnet Spar Flat

Die Allnet Spar Flatrate von Klarmobil ist eine komplette Gesprächsflatrate und bietet kostenlose Gespräche in alle deutschen Netze. Dazu gibt es eine Internet Flatrate. Mittlerweile gibt es gleiche 3 solche Flatrates, weil die Anbieter immer mehr auf Allnet Flat setzen und andere Tarife kaum noch angeboten werden. 5G gibt es leider nach wie vor bei Klarmobil nicht, aber man kann die Tarife mittlerweile auch als eSIM bekommen und das Datenvolumen wurde deutlich erhöht.

Die Flatrate hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Man kann sie auch ohne Laufzeit bestellen, dann kostet die Flat ab 5 Euro monatlich mehr. Wer sich sicher ist, die Flat über längere Zeit zu nutzen sollte daher zur Laufzeitvariante greifen, für alle die nur testen wollen ist die Flat ohne Laufzeit eher zu empfehlen.

Die Allnet Flat ist für alle Nutzer interessant, die monatlich mehr als 200 Minuten telefonieren und ab und an auch ins Internet gehen wollen. Es gibt die Karte sowohl als eSIM, Micro- als auch als Nano-Simkarte, damit können auch Kunden mit einem iPhone oder Huawei diese Flat nutzen. LTE ist mittlerweile bei der Allnet Flat standardmäßig mit dabei, allerdings gibt es kein LTE max. Gegen Aufpreis kann die Geschwindigkeit auf bis zu 50MBit/s erhöht werden. Mehr Speed ist aber auch gegen Zuzahlung nicht möglich. Moderne Handys wie das neuste Samsung oder das iPhone (neuste Geräte wie das iPhone unterstützen 5G und sollen dennoch billiger werden) sind damit deutlich unterfordert.

Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Das Telekom Netz im Test

Die Telekom belegt mit ihrem Netz bereits seit vielen Jahren immer wieder den ersten Platz. Sowohl bei der Telefonie als auch im Datenbereich bietet das D1 Netz eine sehr gute Abdeckung, die man auch außerhalb der der Städte immer wieder in guter Qualität zu finden. Im Datenbereich findet man derzeit dort auch sehr hohe Geschwindigkeiten, wobei das Vodafone Netz hier teilweise noch mehr Speed bietet. Derzeit erreichen Kunden im Telekom Netz maximal 300MBit/s, bei Vodafone sind es sogar 500MBit/s (O2 bietet maximal 225Mbit/s). Allerdings sagen die maximalen Werte natürlich nicht viel darüber aus, wie schnell man in der Praxis tatsächlich surfen kann. Bei den durchschnittlichen Geschwindigkeiten liegt das D1 Netz sogar deutlich vor Vodafone. Der aktuelle Netzausbaustand und die maximalen Geschwindigkeiten bei der Telekom können direkt auf der Netzausbaukarte des Unternehmens* (kostenlos) abgefragt werden. Dort findet man aber in erster Linie den maximalen Ausbaustand, ob man diese Werte in der Praxis auch so erreicht ist eher zweifelhaft. Meistens surft man langsamer als auf den Karten angegeben, da man sich die Funkzelle mit verschiedenen anderen Nutzern teilen muss.

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick:

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Im letzten Netztest (6/2017) hat die Stiftung Warentest das Telekom Netz (im Mobilfunk-Bereich) wieder als bestes Netz in Deutschland ausgezeichnet und neuere Tests von anderen Magazonen bestätigen dies. Allerdings betrifft dies nur die Kunden, die auch das 4G LTE Netz der Telekom mit nutzen können. Ohne LTE ist besonders im Datenbereich sowohl die Abdeckung als auch die Geschwindigkeit sehr viel schlechter. Das gleich gilt auch, wenn man mit Endgeräten (Handys, Smartphones oder Tablets) unterwegs ist, die noch kein LTE unterstützen. Mittlerweile sind aber die meisten Handys dazu in der Lage, einige Hersteller gehen sogar schon weiter und testen 5G Bereiche. Im Datenbereich sieht es ähnlich aus, mobile Router oder Homespot unterstützen meistens LTE, wenn auch oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die man erwarten könnte. Allerdings gibt es auch negative Erfahrungen mit dem D1 Netz der Telekom, vor allem im 3G Bereich (also ohne LTE) ist oft Kritik zu hören. So schriebt ein Verbraucher bei Computerbase:

Das Handy Netz des Klarmobil Spar-Tarif (nicht mehr aktiv)

Der Klarmobil Spar Tarif dürfte der bekannteste Tarif von Klarmobil sein und ist rein reiner Discounter Tarif ohne Grundgebühr oder einen Mindestumsatz. Es gibt den Tarif allerdings in verschiedenen Netzen. Man erkennt an der Vorwahl, welches Netz genutzt wird, wenn man den Tarif bestellt (ausgenommen bei der Portierung einer alten Rufnummer)

Derzeit telefoniert man mit dem Klarmobil Spar Tarif für 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze. SMS kosten in dieser Variante ebenfalls nur 9 Cent. Die Karten werden auch als Nano-Simkarten angeboten und eignen sich daher auf für iPhones.

Was man beachten sollte: Der Tarif hat eine Gering-Nutzungsgebühr. Kunden, die innerhalb der letzte 3 Monate weniger als 6 Euro Umsatz gemacht haben, zahlen monatlich eine Gebühr von einem Euro. Der Spar Tarif eignet sich damit nicht als Schubladenvertrag.

Der Klarmobil Spar Tarif ist KEIN Prepaid Tarif. Die Abrechnung erfolgt per monatlicher Lastschrift.

Klarmobil Prepaid-Karte

Die Klarmobil Prepaidkarte ist derzeit nicht über das Internet zu bestellen sondern nur in Geschäften erhältlich. Sie nutzt das Netz der Telekom oder von Vodafone (auf die Vorwahl achten) und bietet einen reinen 9 Cent Tarif. Mehr Details und einen Vergleich zu den Klarmobil Prepaid Tarifen gibt es bei www.prepaidtarife-24.de

Klarmobil Netz nach Vertragsabschluss prüfen

Für Kunden von Klarmobil ist es nicht immer eindeutig festzustellen, welches Netz ihre Karte eigentlich nutzt. Hatte Klarmobil anfangs noch ausschließlich Karten im Netz der Telekom (D1) vergeben, so arbeitet der Discount-Anbieter mittlerweile auch eng mit O2 und Vodafone (D2) zusammen und vergibt deshalb Karten in drei verschiedenen Netzen. Lediglich BASE bzw. Eplus Karten werden nicht angeboten zumindest in diesem Punkt können die Kunden des Discounters derzeit sicher sein.

Wer auf der Suche nach der Frage nach seinem Netz in die FAQ von Klarmobil schaut, findet dazu eine recht allgemeine Erklärung. Dort ist zu lesen:

Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet das klarmobil-Netz mit unterschiedlichen Technologiepartnern (Telekom Deutschland GmbH, Vodafone Deutschland und O2 Germany) zusammen.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten festzustellen, welches Netz man als Klarmobilkunde nutzt. Wer eine neue Karte bestellt, kann an der Vorwahl ablesen, welches Netz sie haben wird. Karten mit der Vorwahl 0176 nutzen beispielsweise das Netz von O2, Karten mit der 0151 das D-Netz, die 0172 ist Vodafone zugewiesen. Das gilt aber nur bei Neubestellungen: Wer seine Rufnummer von einem anderen Anbieter zu Klarmobil mitgebracht hat oder bei der Bestellung mitbringen wird, kann so leider keinen Rückschluss mehr auf sein Netz ziehen.

Man kann im Online-Bereich allerdings recht einfach das eigene Netz abfragen. Der entsprechende Netzbetreiber wird unter Service => SIM-Karte => Technologiepartner angezeigt. Dort finden sich dann auch die korrekten Einstellungen zum entsprechenden Netzbetreiber.

Bei den meisten Bestellungen vergibt Klarmobil mittlerweile O2-Nummern. Es hilft aber auch darauf zu achten, welchen Tarife man genau bestellt. Dann Klarmobil vergibt seine Rufnummern auch je nach Tarif: Die Klarmobil Datentarife wie die Internet Flat 500, 1000 und 5000 nutzen das Netz von Vodafone, die Flat 200 stattdessen D1. Karten im Netz der Telekom hat der Community Tarif von Klarmobil (2 Cent pro Gesprächsminute zu anderen Kunden von Klarmobil, 12 Cent pro Minute in alle anderen Netze), der Handy-Spar-Tarif (9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze) das Netz von O2. Auch die Allnet-Flatrate von Klarmobil nutzt immer das O2-Netz. Wer sich für einen dieser Tarife entscheidet, kann also sicher sein, das passende Netz zu bekommen.

Eine sichere Möglichkeit, um festzustellen, welches Netz die eigene Karte nutzt (vor allem nach einer Portierung zu Klarmobil) ist der Onlineservicebereich. Dort kann man sich direkt ansehen, welcher der drei Vertriebspartner (O2, Telekom oder Vodafone) das Netz für die eigene Karte bereitstellt.

Klarmobil Erfahrungen

Es gibt derzeit im Internet eine ganze Reihe von Beiträgen zum Thema Klarmobil Erfahrungen. Diese fallen unterschiedlich aus, je nachdem welches Netz der Kunde bekommen hat und ob das mit seinen Wünschen übereingestimmt hat. Einige exemplarische Testberichte rund um Klarmobil haben wir hier zusammengefasst:

Die Auswahl ist natürlich nicht umfassend sondern stellt nur einen kleinen Teil der Erfahrungen dar, die es mit Klarmobil im Netz gibt. Die Freenet Mobile Tarife werden beispielsweise ebenso über Klarmobil realisiert und auch die Crash Deals.

Tipp: Laut Hotline ist es übrigens möglich, seine Karten auf ausdrücklichen Wunsch in ein anderes Netz verlegen zu lassen. Wer also nicht das Netz bekommen hat, das er gern haben wollte, sollte sich mit Klarmobil in Verbindung setzen und um eine Verlegung bitten.

FYVE Netz, die Netzabdeckung und Netzqualität

FYVE Netz, die Netzabdeckung und Netzqualität – Die Prepaidkarte und die Handytarife von FYVE kennt man in erster Linie aus den TV Spots die auf Pro7 und Sat1 laufen und das ist auch nicht verwunderlich, denn FYVE ist eine Marke der ProSiebenSat.1 Digital GmbH. Auch wenn der Name nicht darauf hindeutet, man bekommt mit FYVE sozusagen die Prepaidkarte der beiden Sender. FYVE bietet aktuell einen soliden 9 Cent Tarif in alle deutschen Netze, der sowohl für Gesprächsminuten als auch SMS einheitliche 9 Cent abgerechnet. Darüber hinaus stehen noch eine ganze Reihe von Flatrates und Optionen zur Auswahl, die auf Wunsch mit zum Prepaid Tarif hinzu gebucht werden können.

Im Oktober 2019 hat FYVE die eigenen Tarife überarbeitet. Es gibt nun auch reine Handytarife auf Rechnung in Zusammenarbeit mit Otelo. Diese konnten und können bereits LTE nutzen. Die Prepaid Kunden mussten länger warten, LTE bis 21,6MBit/s wurde erst 2020 freigeschaltet.

Welches Netz nutzt FYVE

Wie so häufig findet sich auf der Internet-Seite von FYVE lediglich der Hinweis auf die „D-Netz Qualität“. Da aber sowohl die Telekom als auch Vodafone das D-Netz nutzen, hilft diese Angabe für die genaue Bestimmung des FYVE Netzes kaum weiter. Daher muss man etwas weiter suchen, wenn man wissen will, welches Netz FYVE nutzt.

Im Kleingedruckten findet sich aber der Hinweis, das „Leistungserbringer und Vertragspartner hinsichtlich aller FYVE-Mobilfunk-Dienstleistungen … ausschließlich die Vodafone GmbH“ ist.

Auch in den AGB findet sich dieser Verweis:

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Verkaufs- und Lieferbedingungen der Vodafone GmbH.(FYVE ist eine Marke der ProSiebenSat.1 Digital GmbH, Medienallee 6, D-85774 Unterföhring – Vermarktungspartner des FYVE Mobilfunkangebotes. Leistungserbringer und Vertragspartner von FYVE Dienstleistungen ist jedoch ausschließlich die Vodafone GmbH.)

FYVE nutzt also das Netz von Vodafone und bietet die Prepaidkarte und alle Optionen ausschließlich in diesem Mobilfunk-Netz an. Damit reiht sich das Unternehmen in den Bereich der Vodafone Drittanbieter ein. Hier findet man beispielsweise auch BILDmobil, 1&1 oder Otelo, teilweise nutzt ist auch das Klarmobil Netz das Vodafone Netz und im Prepaid Bereich finden sich hier noch die Angebote von Vodafone Callya oder die LIDL Connect Prepaid Sim im D2 Netz. Wer ein anderes Netz haben möchte, muss leider zu einem anderen Anbieter wechseln.

HINWEIS: Vodafone hat mittlerweile das 5G Netz freigeschaltet, allerdings nur für die eigenen Tarife und nicht für Drittanbieter. FYVE kann daher in keinem Tarif 5G mit nutzen, auch gegen Aufpreis steht diese Technik bisher noch nicht zur Verfügung.

Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de*, weitere Details finden sich auch hier.

FYVE Netzqualität

Mit einer FYVE Sim kann man das Vodafone-Netz mit seiner gewohnten Qualität nutzen. Es gibt sowohl im Datenbereich als auch bei der normalen Telefonie keine Unterschiede zu einer normalen Vodafone Karte was die Netzqualität betrifft. Beim Speed gibt es aber Unterschiede, denn FYVE unterstützt in keinem Tarif LTE max.

Die gute Nachricht: Nach der Abschaltung der 3G Netze durch Vodafone wurden auch alle FYVE Tarife und Prepaid Sim auf LTE aufgerüstet. Damit kann man das 4G Netz bei Vodafone mit nutzen. Neuere Funktionen wurden aber bisher nicht freigeschaltet:

  • FYVE unterstützt bisher kein VoLTE und auch kein WLAN Calling – Gespräche können also nicht per WLAN und auch nicht per LTE Netz geführt werden
  • FYVE bietet nach wie vor keine eSIM an. Man kann zwar alle Simkartengrößen beim Discounter bekommen, aber das Laden der Tarife auf fest verbaute eSIM ist bisher nicht möglich.
  • FYVE vergibt pro Vertrag nur eine Simkarte. Es gibt daher beim Unternehmen bisher keine MultiSIM, man kann aber zumindest mehrere Prepaid Karten holen, so dass sich auf diese Weise Zweitkarten oder auch Drittkarten realisieren lassen.

Beim Support ist man allerdings eigenständig, im normalen Vodafone Forum ist man als FYVE Kunden falsch. Dafür bietet der Discounter eine eigenen Frage&Antwort Plattform an, über die man kostenfrei Support bekommen kann. Die häufig zitierte Servicewüste bei den Discountern versucht das Unternehmen so zu umgehen. Auch bei den anderen Services ist FYVE eigenständig, so kann man beispielsweise nicht auf das Vodafone Bezahlsystem Smartpass zurück greifen. Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

LTE und 5G bei FYVE

Seit 2020 gibt es LTE bei allen Tarifen von FYVE. Damit können auch die Prepaid Sim des Discounters LTE nutzen, das betrifft sowohl neue Karten als auch die Simkarten von Bestandskunden. Hintergrund ist die Abschaltung der 3G Netze bei Vodafone in 2021 – hier hat der Discounter LTE als Alternative nun überall freigeschaltet.

Es gibt aber Unterschiede beim Speed:

  • FYVE Postpaid surft standardmäßig mit Speed bis 21,6MBit/s und gegen Aufpreis sind bis zu 50MBit/s möglich.
  • FYVE Prepaid nutzt Speed bis 21,6MBit/s. Eine Möglichkeit mehr Speed zu bekommen gibt es auch gegen Aufpreis nicht.

Beim Thema 5G sieht es gleich aus. Kein Tarif bei FYVE kann aktuell das 5G Netz von Vodafone mit nutzen. Es ist auch nicht sicher, wann diese Technik kommen wird. Wie alle anderen D2-Discounter (beispielsweise Otelo oder 1&1) muss sich FYVE bisher mit dem LTE Netz zufrieden geben. Wer also 5G Tarif sucht, sollte zu einem anderen Anbieter greifen.

Insgesamt ist es sehr schade, dass FYVE noch nicht auf 5G zurückgreifen kann, denn Vodafone hat das eigene 5G Netz mittlerweile sehr weit ausgebaut und bietet mit 5G Standalone auch bereits sehr schnelle Verbindungen.

Vodafone schreibt selbst zum eigenen 5G Ausbau:

Deutschlands 5G-Netze werden zur Grundlage für zahlreiche Industrie-Anwendungen. In vernetzten Maschinen und komplexen Logistik-Ketten tauschen Sensoren, Aktoren und Steuerungssysteme zuverlässig und in Echtzeit Daten aus. Roboter arbeiten dadurch präziser, Fahrzeuge und Drohnen bewegen sich autonom. Während durch das Zusammenspiel aus Digitalisierung und Mobilfunk mehr und mehr industrielle Anwendungsszenarien entstehen, mit denen die Vorzüge von 5G sichtbar werden, ist die neue Mobilfunk-Generation 5G für Verbraucher bereits alltäglich geworden. Dies zeigen neue Zahlen, die Vodafone pünktlich zum Start der diesjährigen Hannover Messe verkündet: Mehr als 50 Millionen Menschen können nun auf das Vodafone 5G-Netz zugreifen, das jetzt mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands abdeckt. Zehn Millionen Menschen haben schon Zugang zum Echtzeit-Netz 5G+. An ersten Standorten bringt 5G+ neben extrem geringen Latenzzeiten jetzt erstmals auch Bandbreiten von mehr als 1.000 Megabit pro Sekunde. Auch die Zahl der Smartphones, mit denen Kunden das Echtzeit-Netz nutzen können, ist deutlich gewachsen. 

Das wäre also auch für FYVE ein interessanter Vorteil im Vergleich zu anderen Anbietern, leider ist nach wie vor offen, wann Vodafone Drittanbieter im eigenen Netz für diese Technik freischalten wird.

Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

APN und Internet-Einstellungen bei FYVE

Für das mobile Surfen mit der FYVE Prepaidkarten müssen im Handy die korrekten Zugangsdaten (APN) für das mobile Internet von Vodafone hinterlegt sein.

In der Regel werden diese Daten automatisch zugesendet. Wird die Simkarte in ein neues Gerät eingelegt, verschickt FYVE eine sogenannte Konfigurations-SMS mit den korrekten Daten. Falls das nicht passiert oder es Probleme mit dem mobilen Internet-Zugang gibt, sollte man die Zugangsdaten prüfen und diese gegebenenfalls korrigieren.

FYVE APN unter iOS (iPhone und iPad):

  • Zugangsdaten unter „Einstellungen > Allgemein > Netzwerk > Mobiles Datennetzwerk“ prüfen, hinterlegt sein müsste:
  • APN (Zugangspunkt): web.vodafone.de
  • Benutzername: kein Eintrag notwendig
  • Passwort: kein Eintrag notwendig

FYVE APN unter Android:

  • Zugangspunkt unter: „Menü, Einstellungen, Wireless, Mobile Netzwerke, Zugangspunkte“ muss folgendes enthalten:
  • Name: FYVE
  • APN: web.vodafone.de

Um die Zugangsdaten zu aktivieren bzw. zu nutzen muss das Gerät unter Umständen nochmal komplett neu gestartet werden. Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

Alternativen zu FYVE

Die größte Konkurrenz unter den Anbieter im D2-Netz von Vodafone bekommt FYVE derzeit von der originalen Prepaidkarte von Vodafone. Die Callya Karten wurden in den letzten Jahren deutlich aufgewertet. Sie bieten zwar nach wie vor einen reinen 9 Cent Tarif (und sind damit so billig wie die FYVE Karten) aber dafür bekommen Callya Kunden auch LTE Zugang und Geschwindigkeiten bis zu 50Mbit/s. Dagegen wirken die Tarife von FYVE leicht veraltet, dort surft man maximal mit langsamen LTE – in den Prepaid Tarifen beträgt die maximale Geschwindigkeit sogar nur 21,6Mbit/s.

Im preislichen Bereich gibt es bei den Tarifen der Drillisch Discounter (Maxxim, Simply und McSIM) Alternativen. Alle drei Discounter haben einen 8 Cent Tarif im Vodafone Netz im Angebot. Damit kann man 1 Cent günstiger SMS schreiben oder Telefonieren. Ob dieser Cent einen Wechsel wirklich wert ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden, es gibt auf jeden Fall günstigere Alternativen zur FYVE Prepaid Karte.

Video: FYVE Prepaid ausgepackt

FYVE Erfahrungen

Im Internet gibt es mittlerweile sehr viele Erfahrungsberichte rund um FYVE. Wir wollen hier nicht alle Berichte aufzählen (das kann Google besser) aber einige Punkte zeige. So gibt es beispielsweise einen durchaus positiven Bericht von nicht-spurlos.de verweisen, der auch einige Mängel kritisiert aber zu folgendem Fazit kommt:

Unter dem Strich: Endlich ist mein Smartphone endlich zu dem geworden was es sein soll – eine uneingeschränkte Kommunikationszentrale ohne gesperrte Ports und anderen Einschränkungen für Smartphones.

Bei kadder.de liest sich das Ganze nicht immer so positiv, auch wenn es sich am Ende nach einem Happy End anhört.

Prinzipiell sollte man bei einer Entscheidung für oder gegen FYVE immer zwei Punkte beachten: Das Unternehmen ist ein Discounter, setzt also auf vergleichsweise wenig Service und bietet dafür die Dienste günstig an. Dazu sind alle Tarife mit sehr kurzen Vertragslaufzeiten ausgestattet. Bei Problemen kann man daher auch immer wieder sehr schnell wechseln.

Welches Netz nutzt Simplytel (früher Simply)? – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung

Welches Netz nutzt Simplytel (früher Simply)? – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung –  Simply bzw. Simplytel bietet mittlerweile eine ganze Reihe von Tarifen an. Von der kompletten Allnet Flatrate über Datenflatrates bis hin zur Prepaidkarte ist alles dabei. Simply nutzte dabei lange das Netz der Telekom (D1), stellte dann aber alle seine Tarife aufs Netz von O2 um. Grund waren juristische Probleme mit der Telekom, die aber mittlerweile beigelegt sind. Trotzdem bietet man keine D1-Tarife mehr an. Die meisten Kunden haben im Zuge dieser Streitigkeiten auch eine neue SIM-Karte erhalten und telefonieren jetzt ebenfalls im Netz von O2.

HINWEIS: Der Anbieter firmierte lange Zeit unter dem Namen Simply, wurde mittlerweile zu Simplytel umbenannt. Im Netz finden sich immer noch beide Schreibweisen, das wird sich auch sicher noch länger so halten.

Welches Netz nutzt Simplytel?

Das Simply Netz waren mal zwei Netze (Vodafone und O2), aber mittlerweile hat das Unternehmen die Tarife reduziert und bietet daher nur noch die Allnetflat im O2 Netz an. Aktuell kann man also sagen, dass das Simply Netz das O2 Netz ist. Wer ein anderes Netz nutzen möchte, muss daher leider auf einen anderen Mobilfunk-Anbieter zurück greifen.

Schnellüberblick nach Netzen:

  • Allnet Flat 100 bis Allnet Flat 20.000 (je nach Angebot) – Telefonica O2 Netz
  • LTE Datentarife: Telefonica O2 Netz
  • Minutentarif: Telefonica O2 Netz (nicht mehr verfügbar)
  • Die gesamten Simply Tarife in der Übersicht: Simply Tarife*

Es gibt auch noch die sogenannten D-Netz Tarife von Simply, die das Vodafone Netz nutzen. Diese sind zwar noch nutzbar, aber nicht mehr neu buchbar. Alle anderen Tarife sind im Mobilfunk-Netz von O2 angesiedelt. Mittlerweile werden aber nur noch die Handytarife und Flatrates im O2/Eplus Netz angeboten. Die gesamten Simply Tarife in der Übersicht: Simply Tarife*

Insgesamt ähnelt sowohl das Tarif-Angebot als auch die Netz-Zuordnung von Simplytel den anderen Drillisch Anbietern. Smartmobil, DeutschlandSIM, PremiumSIM oder auch WinSIM bieten ganz ähnliche Tarife an. Mehr dazu: Drillisch Netz und Netzabdeckung

Tarifüberblick: (Postpaid)

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Simplytel LTE 3000
Simplytel LTE 3000
5.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 5000
Simplytel LTE 5000
8.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 10000
Simplytel LTE 10000
12.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (12000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 20000
Simplytel LTE 20000
19.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Simply bietet von Anfang an LTE an, es gibt aber mittlerweile kein LTE max mehr. Dazu werden auch 5G Verbindungen aktuell noch nicht unterstützt. Es ist auch nicht sicher, wann diese Techniken beim Unternehmen angeboten werden. 3G ist mittlerweile im kompletten O2 Netz abgeschaltet, daher gibt es für alle Anbieter keinen Zugriff auf UMTS und HSDPA mehr, stattdessen ist 4G der neue Standard für die Datenübertragung.

Es gibt allerdings keinen dauerhaften Anspruch auf ein bestimmtes Netz. In den AGB schreibt der Anbieter:

Der Diensteanbieter erbringt gegenüber dem Kunden in Deutschland Telekommunikationsdienstleistungen im Bereich Mobilfunk. Da der Diensteanbieter kein eigenes Mobilfunknetz betreibt, bezieht er die Netzleistungen von einem Netzinfrastrukturlieferanten (z.B. dem Betreiber eines Mobilfunknetzes). Die Auswahl des Netzinfrastrukturlieferanten (nachfolgend „Mobilfunknetzbetreiber”) einschließlich eines Wechsels des Mobilfunknetzbetreibers während der Vertragslaufzeit liegt im Ermessen des Diensteanbieters; der Kunde hat insbesondere keinen Anspruch auf Nutzung eines bestimmten Mobilfunknetzes.

Simply kann also nach eigenen Ermessen auch das Netz für bestimmte Tarife wechseln. Bisher wurde davon aber noch nicht Gebrauch gemacht.

Bei den Handyeinstellungen nutzt Simply die Vorgaben der jeweiligen Netzbetreiber. Dazu hat das Unternehmen auch Handys und Smartphones mit zu den Tarifen im Angebot. Weitere Hardware oder Zubehör zu den Geräten gibt es aber nicht.

Thema 5G bei Simplytel

Simplytel kann derzeit keine 5G Netzbereiche nutzen und die Lage rund um die neue Technik ist auch eher kompliziert, da es gleich zwei Netze gibt, die Simplytel mit nutzen könnte: das bisherige 5G Netz von O2, das in vielen Bereichen bereits aufgebaut ist und das zukünftige 5G Netz direkt von 1&1. Das Unternehmen hat 5G Frequenzen ersteigert und muss bis spätestens 2022 die ersten 5G Bereiche anbieten. Bisher gibt es aber noch kein 5G Netz bei 1&1.

Der aktuelle Status beim 5G-Netzaufbau ist laut 1&1 wie folgt:

Wir haben Verträge mit Partnern für den Netzaufbau unterzeichnet, unser Glasfasernetz weiter ausgebaut und eine National Roaming-Vereinbarung mit Telefónica getroffen, die uns ermöglicht, unseren Kunden und Kundinnen bereits während der Aufbauphase unseres Mobilfunknetzes flächendeckenden Empfang zu bieten. Als Neueinsteiger setzen wir von Beginn an auf die neueste Technik: So bauen wir das europaweit erste vollständig virtualisierte Mobilfunknetz auf Basis der neuen OpenRAN-Technologie. So wollen wir den Wettbewerb beleben und einen Beitrag leisten, Deutschland bei 5G nach vorne zu bringen.

Für den Ausbau haben alle Netzbetreiber, so auch 1&1 als neuer MNO, von der Bundesnetzagentur verbindliche Vorgaben für das Tempo des Netzaufbaus bekommen. So sind wir verpflichtet, bis Ende 2022 1.000 5G-Basisstationen aufzustellen, bis Ende 2025 25 Prozent der Haushalte abzudecken und bis 2050 50 Prozent. Diese Vorgaben wollen wir einhalten und möglichst übertreffen.

Beim Rollout kooperieren wir mit sogenannten Tower Companies – Funkturmbetreibern. Einen ersten starken Partner für unsere passive Netzinfrastruktur haben wir kürzlich mit Vantage Towers gewonnen. Über die Kooperation erhalten wir Zugang zu tausenden bereits bestehende Funkmasten und sparen so wertvolle Zeit für aufwendige Standortakquise ein. Zudem schont die langfristige Anmietung von Funktürmen Umwelt und Ressourcen. Mit dem Bau unseres innovativen Mobilfunknetzes investieren wir in den kommenden Jahren erheblich in digitale Infrastruktur Deutschlands.

Bei 1&1 gibt es also bisher noch kein 5G Mobilfunk-Netz und O2 hat die Simplytel Tarife und Allnet Flatrates aktuell nicht für 5G freigeschaltet. Daher können die Kunden der Marke vorerst nur normales 4G/LTE mit nutzen. Wann genau sich dies ändert und welche Konditionen die 5G Nutzung zukünftig haben wird, ist leider auch noch komplett offen.

Das O2/Eplus Netz bei Simplytel

Dazu gibt es noch eine Besonderheit bei den O2 Tarifen von Simply. Aufgrund des Zusammengehens von O2 und Eplus können O2 Kunden derzeit auch das Mobil-Funk Netz von Eplus im 3G Bereich mit nutzen. Ist kein O2 Netz vorhanden wird automatisch zu O2 gewechselt.Dieser Mechanismus wird als National Roaming bezeichnet und ist kostenfrei. Es müssen auch keine separaten Einstellungen vorgenommen werden, sondern es reichen die normalen O2 APN Einstellungen.

Von dieser Regelungen profitieren derzeit auch die Kunden von Simply. Sie können ebenfalls das Netz von Eplus mit nutzen, falls die Netzqualität von O2 nicht ausreichen sollte.

Die gemeinsame Nutzung ist aber derzeit nur im 3G Bereich möglich, das LTE Netz von Eplus kann derzeit leider nicht mit genutzt werden.Wer also einen Simply LTE Tarif hat, kann damit trotzdem nur das O2 LTE Netz nutzen, das Eplus Netz steht nur mit maximal HSDPA- bzw- UMTS Speed zur Verfügung. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, das im O2 Netz der Speed derzeit auch mit LTE auf maximal 50Mbit/s begrenzt ist. Auch die Simply LTE Tarife im Handy-Netz von O2 können daher nicht schneller surfen. Bei Vodafone und der Telekom sind hier teilweise schon Geschwindigkeiten von 300Mbit/s und 375Mbit/s im Download möglich – so schnell sind die Simply Tarife leider nicht. Im Vodafone Netz haben die Simply Tarife derzeit noch gar kein LTE und surfen daher mit maximal 7,2Mbit/s.

Wichtig auch: Simply ist ein reiner Online Discounter – Ladengeschäfte gibt es nicht und auch in den O2/Eplus Shops gibt es keinen Support für Simply Kunden.

Simply Prepaid Netz (nicht mehr verfügbar)

Die aktuelle Prepaidkarte von Simply hört auf den Namen 8 Cent Tarif plus und nutzt ebenfalls das Mobilfunk-Netz von O2. Im Gegensatz zu den anderen O2 Tarifen kann diese Simkarte aber kein LTE nutzen.

Daneben gibt es noch ältere Prepaidtarife, die zwar nicht mehr gebucht, aber weiter genutzt werden können: Simply Clever und Simply friends4free. Beide Karten sind im Netz von O2 angesiedelt und nutzen unabhängig von gebuchten Flatrates dieses Netz. Die älteren Karten des Simply Clever Tarifes waren teilweise noch D1-Karten, Anfang des Jahres 2012 wurden die Kunden aber ins O2 Netz zwangsumgestellt. Die Auswahl war nur, in dieses Netz zu wechseln oder der Tarif wurde gekündigt. Es gibt auch noch ältere Karten mit dem Simply smart Tarif aber diese sollten auch das Netz von O2 nutzen. Die Friends4free Prepaidkarten (mit kostenlosen Gesprächen zu anderen F4f-Kunden) waren dagegen schon immer Karten im Netz von O2.

Die noch älteren Simply Tarife hörten auf den Nahmen simply partner, simply easy und simply basic und nutzen das Netz von D1 (Telekom). Allerdings sollten diese Karten mittlerweile komplett vom Markt verschwunden sein bzw. nicht mehr aktiv sein.

Den kompletten Überblick gibt es auf der Webseite direkt bei Simplytel: die Simply Prepaid Karte.*

Simply Netzqualität bei älteren Sim Karten

Bei der Netzqualität gibt es keine Unterschiede zu originalen Karten aus den entsprechenden Netzen. Man bekommt die o2 Qualität oder Vodafone Qualität und kann insbesondere mit dem All-in M Smart Tarif für wenig Geld Zugang zum gut ausgebauten Datennetz von Vodafone bekommt. Diese Variante dürfte vor allem für Smartphone Nutzer interessant sein, die nach einem guten Tarif für das mobile Surfen suchen. Bei der Netzqualität bei Simply muss man nur im LTE Bereich Abstrich machen. Der neue schnelle Standard für die Datenübertragung ist vorerst bei Vodafone nur für die Netzbetreibertarife verfügbar und über die Discounter noch nicht nutzbar. Bei Simply surft man daher derzeit mit LTE Geschwindigkeit.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Für das O2 Netz sprechen einige Zusatzoptionen. Beispielsweise ist der Netzmonitor eine feine Sache um schnell Störungen etc. registrieren zu können. Dieser funktioniert allerdings nur mit den O2 Tarifen von Simply. Die Vodafone Tarife und deren Netzqualität lassen sich damit nicht tracken.

O2 und auch 1&1 United Internet haben mittlerweile auch 5G Bereiche ersteigert und damit wird es früher oder später in diesen Netzen auch 5G Tarife und 5G Anbindung geben. Wann es genau so weit sein wird und ob auch Simply davon profitieren soll, ist bisher noch nicht bekannt. Derzeit nutzen die  Tarife maximal 4G/LTE.

Den kompletten Überblick gibt es auf der Webseite direkt bei Simplytel*

Simply Data Netz

Unter Simplydata hat Simply die Datentarife und Surfsticks zusammengestellt. Wer nur nach einer Flatrate für das mobile Internet sucht, ist an dieser Stelle genau richtig. Auch hier nutzten die alten Tarife das Netz von Eplus, mittlerweile werden die Datentarife von Simplydata aber im Netz von Vodafone realisiert.

Nachfolger sind die neueren Datentarife, die einfach unter der Bezeichnung LTE Datentarife laufen und immer im Mobilfunk-Netz von O2 angesiedelt sind. Simplytel hat daher auch im Datenbereich mittlerweile den schritt vollzogen und ist komplett ins Mobifunk-Netz von O2 gewechselt.

Erfahrungen mit Simply

Im Netz finden sich häufige negative Erfahrungen rund um Simply. Insbesondere der Kartenpfand, der bis vor einigen Jahren kassiert wurde, und die Netzumstellungen zu O2 (auch im DSL Bereich) sorgten immer wieder für Ärger. Mittlerweile gibt es diesen Pfand aber nicht mehr und die Netzumstellung ist auch durch.

Weiterführende Links

Freenet Flex – Netz, Netzqualität, LTE und 5G im Überblick

Freenet Flex – Netz, Netzqualität, LTE und 5G im Überblick – Freenet hat 2020 mit Freenet Flat eine neue Marke gestartet und bringt damit die Technik von Freenet Funk ins D-Netz. Die bisherigen Freenet Funk Tarife waren im O2 Netz angesiedelt gewesen, nun gibt es ein ähnliches Konzept auch im D-Netz. Freenet Flex setzt dabei aber nur auf vergleichbare Technik. Die Tarife basieren auf der Freenet Flex App – man installiert also zuerst die App und bucht dann darüber die Handytarife und bestellt die Simkarte. Die Angebote gibt es daher auch nicht direkt im Internet oder in den Shops.

Ein vergleichbares Konzept findet man beispielsweise auch bei den fraenk Tarifen und teilweise auch bei Callya Digital. Allerdings wurden die interessanten Tarife von Freenet Funk leider nicht übernommen. Freenet Flex setzt stattdessen auf drei normale Allnet Flat mit 5 bis 15 Gigabyte monatlichem Datenvolumen. Damit unterscheidet sich in dieser Hinsicht Freenet Flex kaum von den anderen Anbietern, nur die Nutzung über die App ist eine Neuerung bei Freenet Flex.

HINWEIS: Die Bezahlung bei Freenet Flex erfolgt IMMER per Paypal. Eine Abbuchung vom Bankkonto ist nicht möglich, daher benötigt man für diese Flatrates immer einen Paypal Account. Das sollte man vor der Buchung beachten.

Freenet Flex – Welches Netz nutzen die Tarife?

Beim Netz merkt man, dass Freenet Flex aus dem Mobilcom-Debitel Bereich kommt und von Klarmobil realisiert wird. Wie beim Klarmobil Netz wird beispielsweise auf der Startseite nur D-Netz als Name kommuniziert und offen gelassen, ob es sich dabei um das D1 Netz der Telekom oder das D2 Netz von Vodafone handelt.

Allerdings ist man in den Tarifdetails bei Freenet Flex dann doch etwas auskunftsfreudiger und wer in den FAQ nachschaut (oder auch in den Tarifdetails), findet recht schnell Hinweise auf das genutzte Mobilfunk-Netz.

Auf der Startseite ist von D-Netz die Rede

Ein Blick in die FAQ bringt dann aber den eindeutigen Hinweis, dass es sich um Tarife im Mobilfunk-Netz von Vodafone handelt. Dort heißt es sehr knapp aber konkret:

In welchem Mobilfunknetz telefoniere ich? Du telefonierst und surfst im Netz von Vodafone.

Damit ist klar: Freenet Flex nutzt das Mobilfunk-Netz von Vodafone und ist ein D2 Discounter wie beispielsweise auch Otelo, LIDL Connect oder die Freenet Mobile Tarife.

Im Vergleich zu den originalen Handytarifen von Vodafone gibt es aber einige Unterschiede. Freenet Flex kann leider nicht auf die gesamte Netzinfrastruktur von Vodafone zurückgreifen. Konkret haben die Discount-Tarife folgende Nachteile:

  • der maximale Internet-Speed bei Freenet Flex beträgt 25 MBit/s und auch gegen Aufpreis sind keine höheren Geschwindigkeiten verfügbar. LTE max steht damit nicht zur Verfügung.
  • 5G Netzbereiche stehen aktuell nicht zur Auswahl und können damit nicht genutzt werden, es ist auch nicht bekannt, wann es 5G Zugang für Drittanbieter wie Freenet Flex im Vodafone Netz geben wird
  • Voice over LTE und Wifi Calling sind nicht möglich. Vodafone hat diese Technik für Freenet Flex nicht freigegeben. VoIP kann aber genutzt werden
  • direkt zu den Tarifen von Freenet Flex*

Diese Einschränkungen hat man derzeit aber bei fast allen Drittanbietern im Vodafone Netz. Freenet Flex ist also nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel.

HINWEIS: Es gibt auch die Marke Freenet Funk. Man sollte die beiden Anbieter nicht verwechseln, denn Freenet Funk nutzt das O2 Netz und unterscheidet sich an der Stelle also deutlich von Freenet Flex.

Das Netz und die Netzqualität von Vodafone

Das Vodafone Netz belegt schon seit mehreren Jahren in den Netztest verschiedener Anbieter sehr stabil den zweiten Platz bei den Mobilfunk-Netzen in Deutschland. Der Abstand zu Telekom ist dabei meistens eher gering – die Netzqualität und der Netzausbau bei Vodafone ist also durchaus gut und man sollte daher auch mit Freenet Flex in den meisten Regionen von Deutschland schnelles Internet und eine gute Netzabdeckung haben. Es empfiehlt sich aber natürlich ein LTE Handy, damit man das gut ausgebaute 4G Netz von Vodafone auch mit nutzen kann.

Wer sich unsicher hinsichtlich des Netzausbaus von Vodafone in der eigenen Region ist – hier kann man die Netzverfügbarkeit online kostenlos abfragen: Vodafone Netzausbaukarte*

Die Ergebnisse des Vodafone Netzes in den letzten Netztest

Vodafone Netztest Ergebnisse

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

5G, eSIM und MultiSIM bei Freenet Flex

Freenet Flex ist durch die Nutzung per App mit einer der modernsten Tarife, die man im Vodafone Netz bekommen kann, auf der anderen Seite muss man beim Discounter aber auch auf einige Features verzichten, die zu einem richtig modernen Angebot gehören würde. So setzt Freenet Flex weiterhin nicht auf eSIM und daher kann man die Tarife des Unternehmens nicht auf eSIM Chips laden, sondern benötigt immer eine Plastik Sim Karte. Dazu gibt es zu den Mobilfunk-Tarifen immer nur jeweils eine Sim. MultiSIM Angebote unterstützt Freenet Flex derzeit nicht.

Im 5G Bereich gibt es wie oben bereits erwähnt auch keine Optionen. Die Freenet Flex Allnetflat sind reine 4G/LTE Tarife und haben noch keinen Zugriff auf die 5G Netzbereiche vom Vodafone Netz. Bisher scheint auch kein Zugriff geplant, die Mobilfunk-Angebote werden daher wohl kurz- und mittelfristig 4G/LTE Tarife bleiben.

Die Bundesnetzagentur schreibt zum Versorgungsgrad in den 4G und 5G Netzen:

Nach den Daten der Bundesnetzagentur wird Ende Oktober 2021 bereits über 53 Prozent der Fläche von mindestens einem Anbieter mit dem neuesten Mobilfunkstandard 5G versorgt.

Die 2019 versteigerten und exklusiv für 5G genutzten Funkfrequenzen bei 3,6 GHz werden von allen Netzbetreibern zuerst in städtischen Gebieten eingesetzt. Besonders hohe Datenraten werden daher zunächst lediglich in Ballungszentren erreicht.

Um trotzdem eine hohe Flächenversorgung mit 5G zu erreichen, setzen vor allem die Netzbetreiber Telekom und Vodafone parallel das sogenannte Dynamic Spectrum Sharing – kurz DSS – ein. Dabei wird die bestehende 4G-Infrastruktur auch für 5G mitgenutzt und das Mobilfunkspektrum zwischen den beiden Technologien bedarfsorientiert aufgeteilt.

Mit dem aktuell dominierenden Mobilfunkstandard 4G (LTE) sind gegenwärtig ca. 96 Prozent der Fläche von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber versorgt.

Die Anfang des Jahres begonnene Abschaltung der 3G-Technologie ist fast abgeschlossen. Zum Erhebungsstand Ende Oktober 2021 sind noch ca. 13,3 Prozent der Fläche mit 3G versorgt. Telekom und Vodafone haben ihre 3G-Netze bereits im Sommer vollständig abgeschaltet. Telefónica wird diesen Schritt voraussichtlich Ende des Jahres vollzogen haben. Die dadurch freiwerdenden Frequenzen werden für die leistungsfähigeren 4G- und 5G-Netze eingesetzt.

Für die Netzabdeckung ist der Mangel an 5G Technik bei Freenet Flex daher kein größeres Problem, da ohnehin alle 5G Bereich auch mit LTE versorgt sind. Beim Speed hat Freenet Flex aber natürlich dadurch dennoch Nachteil gegenüber den 5G Tarife im Vodafone Mobilgunk-Netz.