Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung

Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung –  Mobilcom-Debitel (MD) ist ein Telekommunikationsanbieter, der Handys und Tarife in günstigen Sparpaketen und Sonderaktionen anbietet. Dabei vertreibt Mobilcom-Debitel aber keine eigenen Tarife, sondern vermarktet die Tarife anderer Anbieter wie der Telekom, Vodafone, oder O2. Welches Netz man hat, wenn man einen Vertrag oder eine Prepaidkarte über Mobilcom-Debitel kauft, hängt also ganz davon ab, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Das Unternehmen schreibt dazu in der Selbstbeschreibung:

Die freenet Group bietet ihren Kunden in Deutschland ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste an. Die Vermarktung der Dienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland erfolgt unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung über eine Vielzahl von Vertriebskanälen und unterschiedlichen Marken. Neben den eigenen netzunabhängigen Diensten und Tarifen vermarktet die freenet Group unter eigenem Namen auch die Originaltarife der deutschen Mobilfunknetzbetreiber.

MD arbeitet dabei in erster Linie mit Handy- und Smartphone Angebote und setzt dazu auch regelmäßig Deals und Sonderaktionen auf. Die aktuellen Deals gibt es jeweils hier: Sonderaktionen bei Mobilcom-Debitel

Meistens hat Mobilcom-Debitel Tarife aus allen vier Netzen im Angebot. Wer also auf der Suche nach einer Karte in einem bestimmten Netz ist, findet bei Mobilcom-Debitel leicht den passenden Tarif im gewünschten Netz. Allerdings werden nicht alle Tarife in jedem Netz angeboten. Gerade bei den Netzbetreibertarifen bekommt man diese meisten nur in dem Netz des entsprechenden Betreibers und muss sich in anderen Netzen mit Änderungen am Tarif abfinden.

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel*

Die neuen Green LTE Tarife bei Mobilcom-Debitel

Mobilcom Debitel betreibt auch noch weitere Marken, Details zum Klarmobil Netz und dem Freenetmobile Netz haben wir jeweils gesondert betrachtet. Bei der Netzqualität gibt es aber an sich keine Unterschiede, egal ob man die originalen MD Tarife nutzt oder Marken wie Klarmobil oder Freenet Mobil (oder auch das neue Freenet Funk).

Bekommt man LTE, 5G und hohe Geschwindigkeiten bei Mobilcom-Debitel?

Die Qualität und die genutzte Internet-Geschwindigkeit der Tarife ist weniger vom Netz abhängig sondern mehr davon, welchen Tarif man wählt und welche Leistungen dieser Tarif bietet. Das ist oft auch eine Frage des Preises: die günstigen bei Mobilcom-Debitel sind oft auch etwas langsamer und bieten keinen LTE Zugang und  man muss mehr bezahlen um Angebote zu bekommen, die richtig viel Speed bieten. So gibt es im Telekom Netz mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s (entspricht DSL 300.000) im LTE Bereich. Wählt man aber einen günstigeren Tarif der Telekom aus (beispielsweise den Comfort Allnet) hat man auf diesen hohen Speed leider keine Zugriff. Im Kleingedruckten zu diesem Handytarif heißt es zu den maximalen Geschwindigkeiten:

Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1,5 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 21,6 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, Data-USB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten.

Mit maximal 21,6Mbit/s schafft der Tarif als nicht einmal ein Zehntel der Geschwindigkeit, die andere Flatrates im Telekom bereits anbieten können. Dazu gibt es auch noch weitere Einschränkungen: auch die Nutzung mit Instant Messengern wie WhatsApp ist verboten und die Datenflatrate darf nur mit einem Smartphone genutzt werden. Im Vodafone Netz heißt es beispielsweise für den Smart Surf Tarif:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 14,4 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Ähnliche Regelungen gibt es nicht nur bei der Telekom. Auch die Handytarife im Vodafone Netz und bei O2 bieten ähnliche Einschränkungen. Mobilcom-Debitel hat dabei oft nur geringen Einfluss auf diese Tarife, da die Netzbetreiber diese selbst zusammen stellen und MD lediglich darauf zurück greift. Das betrifft dann auch die LTE Netz-Nutzung und die Geschwindigkeiten im Datenbereich.

Mittlerweile unterstützen die Handytarife von Mobilcom-Debitel teilweise auch 5G. Man kann sich dabei direkt in den Tarifdetails orientieren: die Telekom, Vodafone und O2 Angebote haben meist 5G direkt mit erwähnt. Dann bekommt man auf jedem Fall passenden 5G Handy-Tarife. Die Green-LTE Tarife direkt von MD haben bisher dagegen kein 5G, daher ist diese Technik in den Tarifdetails auch nicht mit erwähnt. Aktuell bietet MD gar keine Prepaid Tarife mehr an, daher fehlen auch Prepaid Sim Karten mit 5G im Shop.

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel*

Wie kann man die Netzqualität und Netzabdeckung bei Mobilcom-Debitel prüfen?

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei MD entsprechen in der Regel den Werten der originalen Tarife der entsprechenden Anbieter. Es macht für das Netz und die Geschwindigkeit also keinen Unterschied, ob man die Tarife direkt beim Anbieter oder über MD nutzt. Daher kann man auch direkt auf den Ausbaukarten der Anbieter den Ausbaustand abfragen um zu ermitteln, wie gut die Netzqualität des Tarifes vor Ort sein wird und welche maximalen Geschwindigkeiten zu erwarten sind. Unsere Hinweise zum D1 Netz, dem Vodafone Netz und auch zum O2 Netz gelten daher auch für die Angebote von Mobilcom-Debitel.

Die entsprechenden Netzkarten sind hier zu finden:

Die Nutzung der Karten ist natürlich kostenfrei. Man sollte allerdings beachten, dass nicht alle Tarife Zugriff auf die maximalen Geschwindigkeiten im Netz haben. Wenn man beispielsweise einen Tarif nutzt, der keinen LTE Zugang hat, sollte man bei den Netzabdeckungskarten auch die 4G Verbindungen abschalten, denn sie sind für die Netzqualität des eigenen Tarifes nicht relevant. Nur dann bekommt man ein realistisches Bild, welche Netzabdeckung vor Ort zu erwarten ist.

Die APN Einstellungen bei Mobilcom-Debitel

Da das Unternehmen verschiedene Netze nutzt, müssen auch verschiedene Zugangsdaten hinterlegt werden, je nachdem, welches Netz ein Tarif nutzt. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch gesetzt. Nur wenn das nicht funktioniert, sollte man selbst aktiv werden und die APN prüfen und -falls nicht korrekt hinterlegt – selbst abändern. Dabei sind folgende Daten zu verwenden:

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Telekom Netz

  • APN internet.telekom
  • Benutzername: t-mobile
  • Kennwort: tm

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Vodafone Netz

  • APN web.vodafone.de
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Eplus Netz

  • APN internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Kennwort: eplus

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das O2 Netz

  • APN internet
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Man kann die Konfiguration auch automatisch noch mal starten lassen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der Handy-Konfigurator funktioniert für alle Kunden in eingeloggtem Zustand. Ein übersichtliches Formular bringt Sie schnell ans Ziel. Sie geben lediglich Ihre Rufnummer ein, wählen Ihren Mobilfunk-Anbieter, und legen in einer Liste den Hersteller und Ihr Handy-Modell fest. Dann klicken Sie auf „Konfigurations-SMS anfordern“ und erhalten innerhalb kurzer Zeit eine SMS. So können Sie Ihre definierten Voreinstellungen unkompliziert übernehmen. Wenn Ihr Handy nicht in der Liste steht, dann sind bereits alle Einstellungen auf Ihrem Gerät vorhanden.

Nach der Eingabe neuer Daten (egal ob per Handy oder automatisch) sollte man die Geräte neu starten. Nur so ist sichergestellt, dass die neuen Angaben auch korrekt übernommen werden.

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel*

Video: Die Costa fast garnix Werbung von MD

Allmobil Netz, LTE, 5G und die Netzqualität

Allmobil Netz, LTE, 5G und die Netzqualität – Die Marke Allmobil war vor einigen Jahren als Prepaid Anbieter auf dem deutschen Markt gestartet, erlangte aber nie größere Bedeutung und war daher auch bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder verschwunden. Danach tauchte der Anbieter im Postpaid Bereich wieder auf und man scheint dort nun die Otelo Tarife weiter zu vermarkten, denn neben Allmobil gibt es den deutlichen Hinweis „powered by Otelo“.

Allerdings bietet weder Otelo noch Allmobil ein eigenes Mobilfunk-Netz, daher nutzt der Hinweis auf Otelo an dieser Stelle wenig weiter. Man weiß aber zumindest, dass das Otelo Netz und das Allmobil Netz wohl das Gleiche sein werden.

Mittlerweile findet man Allmobil Tarife teilweise auch bei Providern in eigenen Handybundles. Dabei wird der Tarif selbst aber nicht verändert – das Netz bleibt also gleich, auch wenn man den Otelo Tarif von einem Drittanbieter bucht.

UPDATE: Auf der Allmobil Seite scheinen die Tarife derzeit nicht mehr buchbar zu sein. Möglicherweise wird Allmobil also erneut vom Markt genommen. Generell würden wir daher eher zu einer anderen Vodafone Marke raten (beispielsweise Simon Mobile im Vodafone Netz).

Welches Netz nutzt Allmobil?

An sich ist es aber auch recht einfach, das Mobilfunk-Netz von Allmobil herauszufinden, denn der Anbieter macht darauf kein großer Geheimnis (anders als beispielsweise andere Mobilfunk-Discounter wie Freenet Mobile oder Klarmobil). Bereits auf der Startseite des Unternehmens heißt es dazu:

Wir bei allmobil powered by otelo haben für jeden den passenden Tarif. Du surfst im besten LTE-Netz von Vodafone, simst und telefonierst so viel du möchtest und wählst deinen persönlichen Tarif ganz nach dem Datenvolumen, das du brauchst. Reichen dir als Gelegenheitssurfer die 2 GB des Flat M völlig aus? Oder bist du ständig online, streamst und surfst, was das Zeug hält – dann ist der Flat XL die beste Wahl für dich.

Allmobil nutzt also das D2-Netz von Vodafone und ist damit sowohl ein D-Netz Anbieter also auch ein Vodafone Discounter wie beispielsweise auch LIDL Connect oder FYVE.

LTE und 5G bei Allmobil

Vodafone hat mittlerweile fast alle Drittanbieter für LTE freigeschaltet und davon profitieren auch die neuen Postpaid Tarife von Allmobil. Man kann mit allen Angeboten des Unternehmen inzwischen das 4G/LTE Netz von Vodafone mit nutzen und profitiert damit von einem der besten LTE Netze in Deutschland. VoLTE wird auch unterstützt.

Im Vergleich zu den originalen Handytarife von Vodafone gibt es aber nach wie vor Einschränkungen bei der LTE Nutzung. LTE max steht bei Allmobil derzeit nicht zur Verfügung. Das Unternehmen bietet maximal Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s im Download. Bei Otelo kann an den Speed auf bis zu 50MBit/s aufrüsten, wenn man die extra Speed Option gegen Aufpreis bucht. Bei Allmobil gibt es diese Funktion bisher nicht.

Im 5G Bereich sieht es auch schlecht aus. Vodafone hat bisher noch keine Drittanbieter für das eigene 5G Handynetz freigeschaltet und daher kann auch Allmobil bisher keine 5G Verbindungen nutzen. Es ist auch fraglich, ob sich das kurzfristig ändern wird, wer mit 5G Speed surfen will, sollte daher zu einem anderen Anbieter greifen.

Direkt zu den Handytarifen von Allmobil*

Allmobil: Internet Einstellungen und die korrekten APN Daten

Die Zugangsdaten für den Internet-Zugang mit den Handytarifen von Allmobil werden in der Regel automatisch eingerichtet. Wenn man die Simkarte des Unternehmens einlegt, wird automatisch eine entsprechende Konfigurations-SMS zugeschickt. Nur wenn dies nicht funktioniert, sollte man manuell Zugangspunkte (APN) einrichten.

Dazu sind je nach Tarif unterschiedliche Daten zu hinterlegen:

  • Allmobil Vertragskarte/Flat (Postpaid) web.vodafone.de

Zumindest im Vertragsbereich erkennt man auch an den Zugangsdaten, dass hier das mobile Datennetz von Vodafone genutzt wird.

Das Netz und die Netzqualität bei BILDconnect

 

FLAT 2000 LTE
Das Netz und die Netzqualität bei BILDconnect – Nachdem in den letzten Jahren schon einige Discounter wie ALDI, Kaffeeröster wie Tchibo und auch Fernsehsender Projekte im Mobilfunkmarkt realisiert haben, kam 2015 auch die BILD-Zeitung dazu. BILDmobil und BILDconnect heißen die Mobilfunkmarken, die unter der Dachmarke der auflagenstärksten Zeitung Deutschlands vermarktet werden, mittlerweile wurde BILDmobil aber eingestellt. BILDconnect wurde erst 2016 gestartet un dabei handelt sich um eine Marke, die normale Postpaid Handytarife und Allnet Flatrates anbietet. Mittlerweile kamen auch noch eine neue Prepaid Simkarte samt passende Flats dazu.

Doch in welchem Netz surft und telefoniert man mit BILDconnect eigentlich? Wie ist die Netzabdeckung? Und wie sieht es mit LTE in den BILDconnect Handy Flat aus?

Die aktuellen BILDconnect Tarife

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
BILDconnect Flat LTE XXS
BILDconnect Flat LTE XXS
6.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE M
BILDconnect Flat LTE M
7.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE L
BILDconnect Flat LTE L
12.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE XL
BILDconnect Flat LTE XL
15.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (10000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Das Netz bei BILDconnect

Im Gegensatz zu anderen Mobilfunkanbieter wird bei den BILDconnect Tarife kein Geheimnis aus dem Netzanbieter gemacht. Unter der Rubrik „Das Beste aus zwei Netzen“ wird ganz deutlich, dass die Nutzer von BILDconnect im Netz von O2 unterwegs sind. Dazu heißt es:

IMMER SUPERSCHNELL UNTERWEGS
IM GRÖSSTEN MOBILFUNKNETZ DEUTSCHLANDS.

„2 Netze sind besser als eines“: Bei BILDconnect profitieren Sie automatisch vom „National Roaming“ von o2. Dadurch erleben BILDconnect Kunden eine noch bessere Netzabdeckung im städtischen als auch ländlichen Raum. Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Sie genießen somit beim Telefonieren, Simsen und Surfen ein deutlich verbessertes mobiles Erlebnis.

Damit ist BILDconnect ein Discounter im o2/Telefonica Netz und sieht sich einer recht großen Konkurrenz gegenüber, denn auch das ALDI Netz, das Fonic Netz oder auch das Netz von PremiumSIM ist jeweils das O2 Netz.

Auf der Website wird weiterhin damit geworben, dass sich das Surferlebnis durch den Zusammenschluss der Netze von O2 und E-Plus und das damit verbundene „National Roaming“ von 56% auf 71% in Gebäuden und von 76% auf 88% draußen gesteigert hat. „National Roaming“ heißt, dass die SIM-Karten von O2 und E-Plus für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung freigeschaltet werden. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Somit soll garantiert werden, dass man immer im best- und schnellstmöglichen Netz unterwegs ist. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect*.

Im Bereich 5G gibt es bei BILDconnect leider keine guten Nachrichten. Das Unternehmen hat nach wie vor keinen Zugriff auf die 5G Netzbereiche von O2 und es wird wohl auch erst mit dem Aufbau des 1&1 5G Netzes soweit sein, dass BILDconnect Kunden diese Technik nutzen können.

Die Netzqualität bei BILDconnect

Auf der Website von BILDconnect wird natürlich nur in höchsten Tönen über die Netzabdeckung berichtet, und auf der Website von O2 selbst heißt es

Um die Netzabdeckung weiter zu optimieren, haben wir in den letzten Jahren 4 Milliarden Euro in unsere Infrastruktur investiert. Das Ergebnis: Unser Netz ist eines der modernsten in ganz Europa. Um die digitale Zukunft zu gestalten, investieren wir auch weiterhin in modernste Technologien, die Erweiterung von Kapazitäten – und in den Ausbau der LTE Abdeckung.

Schaut man sich jedoch ein paar Netztests an, muss man feststellen, dass das Netz von O2 zumindest im deutschlandweiten Vergleich eher schlecht abschneidet. Denn leider sieht es für die Telefónica in den „Netzchecks“ von connect.de und Computer BILD eher mäßig aus. O2 belegt in allen Kategorien – Telefonie, LTE-Ausbau und Internetgeschwindigkeit – den letzten Platz, hat aber im Vergleich zum letzten Test in allen Bereichen an Qualität zugelegt: Das macht zumindest für die Zukunft Hoffnung.

Das größte Problem scheint man mit dem O2-Netz zu haben, wenn man auf dem Land wohnt oder Zug fährt. im CHIP-Netztest heißt es dazu:

Denn vor allem der LTE-Ausbau ist in Deutschland schon weit vorangeschritten, nur Telefonica-Kunden, die in einer ländlicheren Gegend wohnen, haben nicht viel vom LTE. Ländliche Region und Telefonica-Netz scheint eine schlechte Kombination. Auch auf Überlandfahren mit dem Auto, also durch ländlichere Regionen, hatten die Tester mehr Probleme mit dem Netz von O2. Hier gab es bei VoLTE, also Telefonie über das LTE-Netz, die meisten Verbindungsabbrüche. Bis auf diese Einschränkung funktioniert VoLTE aber sehr gut, sogar besser und schneller als Telefonie über GSM und UMTS.Auch beim Surfen im Zug gibt es vor allem Aussetzer und Frust. Die Telefonica erreichte bei Testdownloads im Zug nur eine Erfolgsrate von 62 Prozent. Bei dem Aufruf von Websites immerhin eine von 72. Bei Vodafone werden im Test immerhin 82 Prozent und bei der Telekom 89 Prozent aller Websites erfolgreich aufgebaut.

Man muss dazu aber sagen, dass noch keiner der deutschen Netzanbieter es geschafft hat, dieses Problem zu beheben. Probleme mit dem Netzempfang auf dem Land und in Zügen hat man eigentlich in allen deutschen Handynetzen. Bei O2 jedoch leider am häufigsten. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect*.

Für die Zukunft ist geplant, die Netze von O2 und Eplus komplett zu vereinigen. Es soll ein neues großes Handy-Netz entstehen, dass die Kunden von O2 und Eplus umfasst. Dann wird es auch möglich sein, die LTE Bereiche von Eplus mit zu nutzen. Das ist bisher im Zuge des National Roaming noch nicht möglich. O2 arbeitet aber daran, auch diese Bereich frei zu geben. Es kann allerdings noch einige Zeit dauern, bis die Netze komplett zusammen geschaltet sind und darüber hinaus ist unklar, wie genau sich die Vereinigung auf die Netzqualität auswirken wird.

Es gibt allerdings auch gute Nachrichten: in Sachen mobile Daten oder LTE-Ausbau sind zwar ein paar Mängel festzustellen, bei der Telefonie ganz generell scheint es aber bei o2 keine Probleme und auch keinen großen Unterschiede zur Konkurrenz geben. Auf Focus Online heißt es nämlich:

Trotz des ganzen Smartphone- und Mobilen-Internet-Hypes: Das Telefonieren ist immer noch eine der Kernaufgaben der Mobilfunknetze – und dieses Jahr zeigen die Betreiber, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben. Alle vier Netzbetreiber erreichen beim Voice-Test Noten zwischen 2,1 und 2,4. Das bedeutet, dass Sie in allen deutschen Mobilfunknetzen gut telefonieren können.

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Die Netzabdeckung bei BILDconnect

Ob sich die LTE-Tarife von BILDconnect lohnen, sollte vorher in einer sogenannten Netzabdeckungskarte geprüft werden. Bemängelt wird beim Telefónica-Netz immer wieder der schlechte Ausbau und der schlechte Empfang in ländlichen Gebieten. Sollte man also eher im dörflichen Umfeld leben, bietet sich ein Blick auf die Netzabdeckungskarte von O2 an. Diese findet man hier. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect*.

LTE bei BILDconnect

Glücklicherweise nutzt BILDconnect das Netz von O2. Sonst wäre es dem Discount-Anbieter höchstwahrscheinlich nicht möglich, seinen Kunden Zugang zum Highspeed-LTE Netz zu bieten. Der Ausbau des LTE-Netzes wurde von O2 nach eigenen Angaben in den letzten Jahren kräftig vorangetrieben und unterstützt. Das LTE-Netz bietet seinen Nutzern zahlreiche Vorteile im Vergleich zu seinen Vorgängern; schnellere Seitenaufrufe, problemlose und schnellere Up- und Downloads und hohe Leistungsfähigkeit und ist in den allermeisten Gebieten in Deutschland nutzbar. Wo aber generell LTE nicht möglich ist, steht in immer mehr Regionen auch das schnelle UMTS/HSDPA Netz mit theoretisch bis zu 42,2 Mbit/s von O2 zur Verfügung.

Im LTE-Bereich verfügt Telefónica Deutschland über eine breite Abdeckung im 800- und 1800-MHz-Frequenzbereich. 77 Prozent der deutschen Bevölkerung wird derzeit bereits LTE angeboten (Outdoor Coverage Ende Juni 2016) und der Ausbau geht zügig weiter. Beide Netze verzeichnen in Verbrauchertests wie dem COMPUTER BILD Netztest regelmäßig Erfolge. Mittelfristig baut das Unternehmen ein voll integriertes, mobiles Highspeed-Netz auf. Künftig werden die Kunden überall dort, wo sie schon jetzt Datendienste in guter Qualität nutzen, mit Highspeed im Internet surfen können.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es im Vergleich zu den Konkurrenten zwar eher mäßig für die Telefonica aussieht, man ganz generell  mit einem Vertrag im O2 Netz aber auch nichts falsch macht:

Falls man in einer Großstadt lebt, merkt man den Unterschied zu den anderen Anbietern nicht so stark. In ländlichen Gebieten kann es nach wie vor zu einer zögernden Verfügbarkeit von Telefonie und mobilen Daten kommen, was sich dank der Zusammenlegung der Netze von o2 und E-Plus in Zukunft erheblich verbessern wird. o2 ist als einer der günstigsten Anbieter eine gute Wahl für all jene, die Kosten sparen wollen und den einen oder anderen Abstrich bei der Netzverfügbarkeit machen können.

Drillisch hat mittlerweile für verschiedenen Marken VoLTE frei geschaltet und damit können diese Angebote auch über das LTE Netz telefonieren. Das Handy muss sich also nicht erst wieder im 3G Netz anmelden, wenn ein Anruf ankommt oder getätigt werden soll. Leider gehört BIDconnect nicht zu den Marken bei Drillisch, die VoLTE unterstützen. Man kann also mit BILDconnect LTE im Datenbereich nutzen, Gespräche darüber sind leider nicht möglich. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect*.

5G bei BILDconnect

Die 5G Netze sind derzeit im Aufbau und auch O2 und Drillisch/United Internet haben 5G Bänder für viel Geld ersteigert. Beide Unternehmen werden also früher oder später 5G Netze aufbauen und 5G Tarife ins Angebot aufnehmen. Allerdings wird es wohl nocht etwas dauern, bis es soweit ist, 1&1/Drillisch geht von einem Aufbau nicht vor 2021 aus. Damit müssen wohl auch BILDconnect Kunden noch etwas warten, bis 5G Geschwindigkeiten verfügbar sind. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

eSIM bei BILDconnect

eSIM sind fest verbaute Simkarten und viele Anbieter unterstützen diese neue Form der Simkarte bereits. Auch bei BILDconnect kann man die Tarife als eSIM Angebote buchen. Man muss dazu die eSIM als Ersatzkarte bestellen (Kosten einmalig 14.95 Euro) und bekommt dann einen Aktivierungscode, mit dem man die Tarifdaten auf die eSIM laden kann. BILDconnent unterstützt also eSIM Geräte. Neben der einmaligen Gebühr für die Freischaltung gibt es keine weiteren Kosten. Der Tarif bleibt unverändert, auch wenn man ihn per eSIM nutzt. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect*.

Welches Netz nutzt Goood und wie ist die Netzabdeckung?

Welches Netz nutzt Goood und wie ist die Netzabdeckung? – Goood bietet Mobilfunk-Tarife in Verbindung mit Spenden für gemeinnützige Projekte an und ist damit bereits sehr mehreren Jahren auf dem Markt aktiv. Das Unternehmen bietet dabei vor allem Allnet Flat an und kommuniziert die Netzzugehörigkeit deutlich besser als viele andere Anbieter. Direkt im Tarifüberblick ist das Netz mit Klarname mit angegeben, es wird direkt der Anbieter genannt und nicht nur „D-Netz Qualität“ wie man es von einigen anderen Anbietern kennt.

Screenshot: Goood Tarifüberblick mit den jeweiligen Netzen

In den FAQ gibt es noch weitere Details dazu, welches Netz die Goood Mobilfunk-Tarifenutzt.

Das Unternehmen ist in den FAQ sogar sehr auskunftsfreudig:

Die goood mobile GmbH ist ein sogenannter „branded reseller“ im Mobilfunksektor. D.h. wir besitzen selbst keine Mobilfunkinfrastruktur, sondern nutzen ein bestehendes Netz. In diesem Fall das Netz von O2/Telefónica. Die Netzabdeckung, die Sprachqualität und die Datengeschwindigkeit sind gut. Die technische Abwicklung wird von unserem Mobilfunkpartner der Drillisch Online GmbH übernommen.

Das Unternehmen nutzt also das Mobilfunk-Netz von O2 und wird technisch von Drillisch betreut, man bekommt also die gleiche Drillisch Netzabdeckung wie die anderen Marken und realisiert werden alle Tarife im O2 Handynetz.

Daneben gibt es aber auch Vodafone Tarife – diese werden über Otelo realisiert. Man bekommt

O2 zeigt den Ausbaustand des Netzausbaus auf einer eigenen Karte an. Dort kann man ablesen, welche Techniken vor Ort verfügbar sind. Die Karte gibt es hier:

Daneben gibt es aber auch Vodafone Tarife – diese werden über Otelo realisiert, die Marke von Vodafone nutzt ebenfalls das Vodafone Netz. Man bekommt also derzeit je nach gewähltem Tarif zwei unterschiedliche Netze bei Goood. Dieses Konzept kennt man auch von anderen Discountern, beispielsweise besteht auch das Klarmobil Netz aus mehreren Netzen (je nach gewählter Flat) und auch das Mobilcom-Debitel Netz kann Telekom, Vodafone oder O2 sein.

HINWEIS: Goood bietet derzeit in keinem Netz wirklich hohe Geschwindigkeiten an. Der Zugriff auf die 5G Netze von O2 und Vodafone ist bisher in keinem Tarif möglich und auch die LTE max Geschwindigkeiten sind nicht verfügbar.

Vodafone Netz-Abdeckung und Qualität

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

Netztest werden etwa einmal im Jahr von den größeren Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich durchgeführt. Dazu testet auch die Stiftung Warentest ab und an die Netzqualität und die Abdeckung der einzelnen Anbieter. Die Test-Durchführungen sind aber aber oft unterschiedlich, daher kann man die einzelnen Test-Ergebnisse von Vodafone und auch von anderen Anbietern nur schwer miteinander vergleichen. Es ist daher sinnvoll, sich den Trend über mehrere Tests anzuschauen, um ein realistisches Bild zu bekommen.

Prinzipiell hat sich das Vodafone Netz in den letzten Tests dabei gezeigt, dass Vodafone einen sehr stabilen zweiten Platz belegt, wobei der Unterschied zur Telekom recht gering ausfällt. Besonders im Bereich LTE sind die beiden D-Netze fast gleichauf. Der Abstand zu O2 fällt dagegen größer aus – Vodafone kann sich im Vergleich recht solide vor O2 platzieren.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Man sieht in der Entwicklung recht deutlich, dass der zweite Platz von Vodafone recht stabil ist und sich daher in der Bewertung das Ranking in der Netzqualität kaum verändert hat. Es gibt bisher auch keine Hinweise, dass sich dass in absehbarer Zeit ändert wird – es sei denn, Vodafone legt es nocheinmal darauf an die Telekom von Platz 1zu verdrängen denn so groß ist der Abstand gar nicht. Aktuell findet man aber das beste Mobilfunk-Netz in Deutschland weiterhin bei der Telekom.

Die O2 Netz Qualität und Abdeckung

Die Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich testen regelmäßig die Netze der Betreiber auf deren Leistungsfähigkeit und stellen ein Ranking zusammen. Die Ergebnisse der letzten Netztests haben wir hier zusammen gestellt, mehr Details gibt es in unserem Artikel zum O2 Netztest:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Der neuste Test aus dem Sommer 2019 kommt von der Stiftung Warentest. Dort hatte man die drei verbliebenen deutschen Netze (nach der Fusion von O2 und Eplus) einem Test unterzogen. Das O2 Netz kam dabei auf den dritten Platz nach der Telekom und Vodafone. Besonders bei LTE außerhalb der Städte gab es bei O2 Probleme. Die Tester schreiben dazu:

Das Stadt-Land-Gefälle bei O2 spüren Nutzer zum Beispiel, wenn sie Webseiten laden wollen: Während in Städten auch im O2-Netz fast alle Surf-Versuche erfolg­reich waren, scheiterten die Prüfer außer­halb von Städten bei mehr als zehn von hundert Versuchen. Bei der Telekom hingegen lief auch auf dem Land weniger als ein Prozent der Surf-Versuche ins Leere.

Wichtigster Grund für die Land-Funk­schwäche von O2 ist, dass der Anbieter den Konkurrenten beim Ausbau mit der modernen Funk­technik LTE deutlich hinterherhinkt. Zwar haben alle drei Netze seit dem Test 2015 spür­bar an LTE-Kapazität zugelegt (siehe Grafik), aber die Abstände zwischen ihnen sind fast gleich geblieben. Im O2-Netz liefen bei den aktuellen Messungen außer­halb von Städten nicht viel mehr als die Hälfte der Verbindungen über LTE; in Städten schaffte der Anbieter immerhin 90 Prozent

Insgesamt ist das also gerade im LTE Bereich keine gute Empfehlung. Wer wirklich viel surfen will und nicht in einem Ballungsgebiet wohnt, ist wahrscheinlich mit Vodafone oder der Telekom besser beraten. Vergleichbare Ergebnisse zu O2 findet man auch auf anderen Portalen. Insgesamt bietet O2 im LTE Bereich die geringsten Geschwindigkeiten. Die Tarife des Unternehmens erreichen im besten Falle 225Mbit/s. Bei Vodafone liegt der Speed bei 500Mbit/s und damit etwa doppelt so hoch. Dazu werden diese Geschwindigkeiten nur selten erreicht, in der Regel surfen die Verbraucher im O2 Netz deutlich langsamer als es die maximalen Werte erwarten ließen. Das wird auch immer wieder von den Nutzer kritisiert (und auch die schlechte Netzabdeckung). Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier*.

SIMon mobile – Welches Netz und welche Netzabdeckung bietet die neue Marke?

SIMon mobile – Welches Netz und welche Netzabdeckung bietet die neue Marke? – SIMon Mobile ist eine neue Mobilfunk-Marke und wurde 2021 gestartet. Das Unternehmen bietet dabei 8GB Allnet Flat zum Kampfpreis von 8.99 Euro an – nach eigenen Angaben mit Top D-Netz-Qualität. Leider ist das wenig hilfreich, wenn es um das genutzte Mobilfunk-Netz geht, denn sowohl Telekom als auch Vodafone bieten D-Netze an und daher bleibt offen, welches Handy-Netz das Unternehmen konkret nutzt.

Das kennt man leider auch von einigen anderen Anbietern. Das Klarmobil Netz wird beispielsweise oft auch nur mit D-Netz Qualität gekennzeichnet und andere Discounter nutzen diesen vagen Hinweis ebenfalls.

In den FAQ wird das Unternehmen dann aber konkreter:

Mit deinem SIMon mobile bist du im schnellen Vodafone D2-/LTE-Netz unterwegs. Freue dich über hohe Performance und Top-Konnektivität! Diese Netzabdeckungskarte verrät dir mehr zum Netz an deinem Standort. Das Ziel für die Zukunft ist die vollständige Netzabdeckung.

SIMon Mobile nutzt für die Mobilfunk-Dienste daher das Handy-Netz von Vodafone und bietet auch nur dieses Netz an. Andere Netze gibt es beim Discounter nicht. Das Unternehmen tritt daher in Konkurrenz mit einigen anderen D2 Discounter: beispielsweise ist auch das Otelo Netz und auch das LIDL Connect Netz das Vodafone Netz.

Zur Abfrage der Netzabdeckung und Netzqualität von SIMon mobile kann man also recht einfach die Vodafone Netzkarte nutzen: Vodafone Netzkarte*

Dort findet man den aktuellen Ausbaustand des D2 Vodafone Netzes und kann abschätzen, wie gut oder schlecht man mit SIMon mobile vor Ort surfen kann. Die Abfrage ist dabei kostenlos möglich, aber man sollte berücksichtigen, dass die Karte nur den theoretischen Ausbaustand anzeigt. Störungen oder auch lokale Besonderheiten (hohe Gebäude usw.) sind nicht mit erfasst und können das Ergebnis dennoch nachhaltig beeinflussen.

LTE und 5G bei SIMon mobile

SIMon Mobile bietet Zugriff auf das LTE Netz von Vodafone und unterstützt im mobilen Internet Geschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s. Das ist zwar noch kein LTE max im Vodafone Netz (das würde bei 500MBIt/s liegen) aber anderen Discounter schaffen hier oft nur 25MBit/s und damit liegt SIMon mobile beim Speed etwas über den meisten Drittanbietern im Vodafone Netz.

Dazu bietet SIMon Mobile auch VoLTE kostenlos mit an. Man kann mit dem Tarif des Discounters also auch per LTE telefonieren. WLAN Call und eSIM stehen aber leider nicht zur Verfügung.

Es gib bisher auch noch keine 5G Verbindungen bei SIMon Mobile. Die Internet-Verbindungen werden also maximal mit LTE abgewickelt, ob und wann die Simkarte des Unternehmens für 5G freigeschaltet werden, ist bisher offen.

Die Vodafone Netzqualität bei SIMon Mobile

Das Vodafone Netz belegt seit Jahren recht stabil den zweiten Platz in den Netztests mit mehr oder weniger großem Abstand zur Telekom. Mit SIMon mobile bekommt man daher Zugang zu einem gut ausgebauten Mobilfunk-Netz und man dürfte auch mit dem Discounter mittlerweile überall in Deutschland Empfang haben und auch bereits fast überall auf LTE zurückgreifen können. Im Ausland werden die Roamingpartner von Vodafone genutzt, man kann die Tarif also auch außerhalb von Deutschland einsetzen.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

SIMon mobile APN Einstellungen und Internet Zugangsdaten

SIMon mobile nutzt die APN Daten des Vodafone Netzes und diese müssen im Gerät hinterlegt sein, wenn man das mobile Internet nutzen will.

In der Regel passiert dies automatisch und man muss selbst nicht aktiv werden. Sollte es aber trotzdem Probleme mit dem mobilen Internet geben, ist es sinnvoll zu prüfen, ob die korrekten Zugangsdaten eingerichtet sind. Diese sind bei LIDL Connect sehr einfach:

  • APN: web.vodafone.de

Mehr muss nicht hinterlegt werden. Allerdings ist es wichtig, dass wirklich web.vodafone.de eingerichtet ist, denn andere APN Zugangspunkte (beispielsweise event.vodafone.de) können zu Problemen mit der Abrechnung führen und unter Umständen auch Mehrkosten verursachen, wenn man gar nicht mit einer Flat surft, sondern volumenabhängig abgerechnet wird.

Welches Netz nutzt Callmobile? Netzqualität, Netzabdeckung und die Erfahrungen

Callmobile Netz, Netzqualität und Erfahrungen – Callmobile hat im Bereich der Mobilfunk-Netze eine lange Reise hinter sich. Ausgangspunkt war mit Gründung des Discounters im Jahr 2005 das Netz der Telekom (D1). Zu diesem Zeitpunkt bot Callmobile (noch unter dem Namen easyMobile) ausschließlich Prepaidkarten in diesem Netz an. Wenige Jahre später wechselte dann der Discounter teilweise in das Netz von Vodafone. Gleichzeitig wurden neue Tarife gelauncht. Danach kamen die sogenannten Clever-Tarife auf den Markt, die das Netz der Telekom nutzen. Mittlerweile (seit August 2015) wurden neue Tarife gestartet, die im Netz von Vodafone angesiedelt sind.

UPDATE: Callmobile hat mittlerweile die Vermarktung beendet. Das Unternehmen bietet derzeit keine neuen Tarife mehr an.

Durch die Umstellung haben sich aber nur die neuen Tarife verändert, wer bisher bereits einen Handytarif oder eine Flatrate von Callmobile hat, behält diese natürlich auch im bisher verwendeten Netz. Den kompletten Tarifüberblick gibt es unter anderem hier: Die Handytarife von Callmobile.

Leider ist das Unternehmen bei der Transparenz der genutzten Netze etwas zurückhaltend. In den FAQ von Callmobile findet sich unter Netz lediglich dieser Hinweis:

callmobile bietet seine Produkte in bester D-Netz-Qualität an. Dies wird mit unserem Technologiepartner Telekom Deutschland GmbH (Telekom) und Vodafone GmbH (Vodafone) realisiert.

Ob eine Tarif aber nun das D1-Netz der Telekom oder das D2-Netz von Vodafone nutzt, wird nicht weiter spezifiziert. Es gibt aber einen einfachen Trick, mit dem man bereits vor der Bestellung heraus finden kann, welches Netz ein Tarif nutzt.

TIPP: Man kann derzeit das Netz am Speed der Datenverbindung erkennen. Das Telekom Netz bietet 25MBit/s, im Vodafone Netz gibt es 21,6MBit/s. Daran sieht man bereits im Tarif, welches Netz genutzt wird, auch wenn es Callmobile nicht direkt mit dazu schreibt.

Wer seine Nummer bei Callmobile neu bestellt hat, der erkennt sein Netz auch an der Vorwahl: Nummern, die mit 0151 beginnen, gehören zur Telekom, Nummern, die mit 0152 beginnen, zu Vodafone. Dies gilt aber natürlich nicht für Nummern, die man von anderen Anbietern per Rufnummerportierung mitgebracht hat. Denn dann gibt die Vorwahl keinen Aufschluss mehr darauf, in welchem Netz die Nummer angesiedelt ist.

Teilweise werden mittlerweile auch 0162 oder 0152 Nummern angeboten – auch diese gehören dann zum Vodafone Rufnummernkreis und damit sind die Tarife im Vodafone Netz angesiedelt.

Die aktuellen Tarife von Callmobile in der Übersicht

  • Callmobile cleverAllnet: Die Allnet Flatrate von Callmobile nutzt das Netz der Telekom, hat aber leider keinen 5G Zugang. Dafür gibt es immerhin 3 Gigabyte monatlichen Datenvolumen und maximale Geschwindigkeiten von bis zu 25Mbit/s.
  • Callmobile cleverSMart: Der Smartphone-Tarif von Callmobile mit Freiminuten und SMS sowie 400MB Datenvolumen im Telekom D1 Netz. Die maximalen Datengeschwindigkeiten in diesem Tarif liegt bei 25Mbit/s. r
  • Callmobile clever2go: (Prepaid) im Netz der Telekom (allerdings nur in Geschäften zu erwerben und nicht online. Die anderen Prepaidtarife von Callmobile werden nicht mehr angeboten.

Die Zuordnung von Tarifen und Netzen ist bei Callmobile im Übrigen fest. Hat man sich für einen Tarif entschieden, hat man über die gesamte Laufzeit das gleiche Netz. Kein Kunde muss also befürchten, dass sich zwischenzeitlich die Netzzugehörigkeit ändert und man auf einmal eine komplett andere Netzqualität hat.

Das LTE Netz und die Netzabdeckung bei Callmobile

Die neueren Tarife bei Callmobile unterstützen alle LTE im jeweiligen Netz, allerdings gibt es kein schnelles LTE, sondern maximal 21,6 bzw. 25MBit/s. 5G steht derzeit bei Callmobile ebenfalls nicht zurr Verfügung.

Auch bei der Abfrage der Netzabdeckung auf der Vodafone Ausbaukarte sollte man diesen Unterschied berücksichtigen. Es nützt nichts, sich die gut ausgebaute LTE Bereiche des Vodafone Netzes anzuschauen, denn als Callmobile Kunden kann man ohnehin nicht darauf zurück greifen. Auschlaggebender sind hier die Bereiche, die man sieht, wenn man die 4G Abdeckung ausschaltet. Erst dann bekommt man ein wirklich realistisches Bild vom Ausbaustand und der Netzqualität bei Callmobile.

Erfahrungen mit Callmobile

Callmobile ist schon viele Jahr auf dem deutschen Markt und so gibt es auch eine ganze Reihe von Erfahrungen (positive wie negative) aus dieser Zeit. Einen Bericht zu Rufnummernportierung und den Problemen damit gibt es beispielsweise hier, auf diesem Blog findet sich ein Bericht über teure Sonderrufnummern. Bei daten-speicherung.de wurde der Discounter bei den datenfreundlichen Unternehmen mit aufgenommen. Im Gegenzug dazu wird hier bemängelt, das Passwörter im Klartext gespeichert werden.

Bei billigertelefonieren findet sich beispielsweise ein Nutzer, bei dem die Auszahlung von Guthaben wirklich sehr lange gedauert hat:

Nach 97 Tagen wurde das Restguthaben (nach vielen nervigen Emails) überwiesen.
Aussage von callmobile: „Der Vertrag wird innerhalb 50 Tagen nach Kündigung abgerechnet“. callmobile hat die doppelte Zeit gebraucht

Allerdings werden die Prepaidkarten mittlerweile nur noch als Restposten verkauft und in den normalen Tarifen gibt es gar kein Guthaben, das zurück gezahlt werden müßte.

Im gleichen Forum gibt es noch einen weiteren Nutzer der im Datenbereich eher schlechte Erfahrungen gemacht hat:

Einrichtungsversuch bei Callmobile: 3 Tage kein Internet, aber andauernde Einwahlfersuche alle paar Minuten, bis ich mein Handy ausgeschaltet habe. Also fast 20 Euro für sinnlose Einwahlversuche!

Einrichtung bei Fonic (selbes Handy, selbe Einstellungen, nur anderer Provider und eben ANDERE EINRICHTUNGS-SMS!!!): weniger als eine Stunde und funktioniert KOMPLETT!  KEINE dauernden Einbuchungsversuche, die nicht klappen und trotzdem berechnet werden. Internetzugang astrein!
Klar: warum auch nicht, die haben ja auch keinen Zeittarif…

Es gibt aber auch positive Stimmen dazu. So schreibt ein Kunde bei Gute-Frage:

Im Mai bin ich von einem E-Plus Time & More Vertrag zu Callmobile gewechselt und habe meine Rufnummer mitgenommen. Ich muss sagen, Prepaid ist viel angenehmer als man denkt und ich habe eine Menge Geld gespart! Im Moment gibt es glaube ich wieder eine gute Aktion, bei der man das Starterset günstiger bekommt!

Insgesamt ist das Bild der Kunden-Erfahrungen bei Callmobile also durchwachsen – es gibt sowohl positive als auch negaitve Meinungen. Das Vodafone Netz und dessen Qualität wird an der Stelle sicher auch eine Rolle spielen.

Welches Netz nutzt EDEKA Smart? Alles zur Netzabdeckung und Netzqualität

Welches Netz nutzt EDEKA Smart? Alles zur Netzabdeckung und Netzqualität – EDEKA hat es den Kunden 2018 nicht wirklich leicht gemacht. Aus den bisherigen EDEKA Mobil Simkarten wurden EDEKA Smart Tarife, wobei die EDEKA mobil Karten weiter genutzt werden können. Verkauft werden aber mittlerweile nur noch die neuen EDEKA Smart Tarife und diese nutzen dazu auch noch ein ganz neues Netz. Da kann man schon durcheinander kommen.

Welches Netz nutzt EDEKA Smart?

Bei der Frage nach dem Netz macht es EDEKA den Kunden dagegen leicht. Auf der Webseite ist an vielen Stellen sowohl als Bild als auch im Test der neue Netzpartner für die EDEKA Smart Tarife hinterlegt und dies ist die Telekom. Die EDEKA Smart Handykarten nutzen also das D1 Netz der Telekom und sind damit D1 Discounter wie beispielsweise auch Congstar oder NORMA Connect. Auch das Klarmobil Netz ist für einige Tarife das Telekom Netz. EDEKA Smart bietet aber reine Prepaidtarife an und hat keine Angebote auf Rechnung wie viele andere Anbieter in diesem Netz.

Screenshot – EDEKA Smart mit direktem Netzhinweis

Die gute Kommunikation des Netzes ist auf jeden Fall ein sehr positiver Punkt bei EDEKA Smart. Andere Anbieter machen es an der Stelle möglichen Kunden deutlich schwerer herauszufinden, welches Netz genutzt wird und welche Netzqualität man erwarten kann. Bei EDEKA wird es dagegen sehr offen und kundenfreundlich kommuniziert.

In den FAQ heißt es ebenfalls sehr konkret dazu:

Mit EDEKA smart telefonieren und surfen Sie im besten Netz der Telekom mit LTEmax. Die Verfügbarkeit an Ihrem Ort können Sie über die Netzausbau-Seite* überprüfen.

Tatsächlich ist bei EDEKA Smart das Netz sogar rechtlich festgeschreiben, denn in den AGB ist ein Tochterunternehmen der Telekom tatsächlicher Vertragspartner:

Vertragspartner sind die Telekom Deutschland Multibrand GmbH (im Folgenden „TDM“ genannt), Landgrabenweg 151, 53227 Bonn (Amtsgericht Bonn, HRB 13258) und der Kunde

Die enge Bindung an die Telekom hat aber auch Nachteile. Man kann sich zwar sicher sein, immer D1-Netz Tarife zu bekommen aber auf der anderen Seite gibt es dadurch auch keine anderen Netze bei EDEKA Smart. Wer also lieber einen O2 Tarif oder eine Prepaidkarte im Vodafone Netz haben will, findet bei EDEKA keine Alternative und müsste sich einen anderen Anbieter suchen. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart*.

Wie ist die Netzqualität und Abdeckung bei EDEKA Smart

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei EDEKA Smart ist identisch mit den Netzqualität bei den originalen Telekom Tarifen und daher kann man dies auch sehr einfach vergleichen und abfragen. Den Ausbaustand vor Ort kann man direkt auf der Netzausbaukarte der Telekom* einsehen, die Angaben dort gelten identisch auch für die Prepaid Tarife von EDEKA Smart.

Prinzipiell belegt die Telekom in den Netztests in Deutschland in den letzten Jahren regelmäßig den ersten Platz mit Abstand auf Vodafone und deutlichem Abstand auf O2 und das kombinierte O2/Eplus Netz von Telefonica. Man bekommt daher auch mit EDEKA Smart in allen Tarife Zugriff auf das beste Netz in Deutschland und das ist ein großer Vorteil der Tarife von EDEKA. Damit hat der Discounter auch einen Vorteil vor anderen Prepaid Sim von Lebensmitteldiscounter. Das ALDI Netz ist beispielsweise O2, das LIDL Connect Handy-Netz ist Vodafone – beide Netze liegen in den Tests hinter der Telekom.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Es sieht aktuell auch nicht so aus, als würde sich beim Ranking der Mobilfunk-Netze in absehbarer Zeit etwas ändern. Spannend könnte es werden, wenn die Netzbetreiber anfangen, 5G Netze aufzubauen – möglicherweise werden sich dann die Platzierungen etwas verschieben. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart*.

Gibt es LTE und 5G bei EDEKA Smart?

Die Telekom ist bei der Freigabe von LTE eher wenig großzügig und selbst das Tochternehmen Congstar hat bisher noch keinen Zugriff auf das 4G Netz der Telekom bekommen. Bei EDEKA Smart scheint man aber besser verhandelt zu haben, denn:

  • Alle Tarife von EDEKA Smart haben Zugriff auf das gute ausgebaute 4G Netz der Telekom und können daher LTE nutzen,
  • die Simkarten haben keine Geschwindigkeitenbegrenzung, sondern nutzen LTE max. Sie surfen also immer so schnell, wie es das Netz der Telekom vor Ort maximal zulässt, im Maximum sind das derzeit bis zu 300MBit/s. Konkret sind die EDEKA Tarife genau so schnell wie die originalen Prepaidkarten der Telekom und auch die MagentaMobil Handytarife auch Rechnung der Telekom.
  • 5G ist nach wie vor bei EDEKA Smart nicht verfügbar. Bisher ist auch nicht bekannt, wann das Discounter auf diese Technik zugreifen kann.

2020 wurden die Prepaid Tarife von EDEKA Smart dazu noch weiter aufgerüstet. Man kann mit den Tarifen inzwischen auch Voice over LTE nutzen und damit über das 4G Netz telefonieren. Auch WLAN Call sind möglich und die Simkarten bei EDEKA stehen mittlerweile auch als eSIM zur Verfügung.

Tatsächlich bezeichnen viele Portale die Tarife von EDEKA smart mit als die schnellsten Angebote auf dem deutschen Prepaid Markt. Schneller sind nur die Vodafone Prepaid Angebote. Sollte die Telekom das eigene Netz mit mehr Speed ausrüsten und dann Geschwindigkeiten von mehr als 300MBit/s anbieten, würden davon auch die EDEKA Prepaidkarten profitieren und entsprechend schneller surfen. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart*.

Vodafone Kabel – welches Netz nutzen diese DSL-Anschlüsse und was sollte man beachten?

Vodafone Kabel – welches Netz nutzen diese DSL-Anschlüsse und was sollte man beachten? – Vodafone ist ein Unternehmen, das mittlerweile sehr breit aufgestellt ist und Telekommunikation sowohl mobil als auch über Kabel anbietet. Der Konzern greift damit auch die Telekom an und möchte auch eigene DSL- und Breitbandprodukte verkaufen. Verbraucher, die auf der Suche nach einem neuen Festnetzanbieter sind, stoßen dabei immer auch wieder auf die Vodafone Kabel Tarife (auch Vodafone Cable) und stellen sich dann natürlich die Frage, was dahinter steht und was die Vorteile und Nachteile dieser Angebote sind. In diesem Artikel wollen wir klären, welches Netz Vodafone Kabel nutzt und ob sich dies für Verbraucher lohnen kann.

Das Vodafone Kabel Netz

Die Vodafone Kabel Tarif sind keine Mobilfunk-Tarife (und nutzen daher auch nicht das mobile D1 Vodafone Netz), sondern sind kabelgestützte Internet-Anschlüsse. Für die Nutzung ist es wichtig, dass ein entsprechendes Vodafone Kabel vor Ort vorhanden ist, sonst kann man diese Internet-Tarife nicht nutzen.

Die Vodafone Kabel Tarife basieren dabei auf dem ehemaligen Kabel-Deutschland Netz. Vodafone hatte das Unternehmen 2014 gekauft und das Netz sukzessive in das eigene Angebot integriert. Mittlerweile gibt es Kabel Deutschland als Marke nach außen nicht mehr und die Tarife und Flatrates in diesem Kabel-Netz werden und der Bezeichnung Vodafone Kabel vertrieben. Mittlerweile wurde auch Unitymedia in diesen Netzbereich integriert.

Schnelleinstieg:

Ist das Vodafone Kabel Netz vorhanden, bekommt man allerdings dann auch mit die schnellsten Internet-Anschlüsse, die es derzeit sowohl bei Vodafone als auch in Deutschland gibt. Das sind bis zu 1GBit/s – im eigenen Kabel-Netz bietet Vodafone bereits Gigabit Tarife an und zwar zu vergleichsweise günstigen Preise ab etwa 40 Euro monatlich. Die Speed kann man mittlerweile auch offiziell prüfen, allerdings ist der Versorgungsgrad mit solchen Gigabit Anschlüssen deutschlandweit doch noch sehr unterschiedlich.

Wichtig: Vodafone nutzt im DSL-Bereich für Internet-Anschlüsse derzeit zwei Produkte. Neben dem normalen Vodafone Internet gibt es auch die sogenannten Vodafone Kabel Angebote. Diese sind mit dem Zusatz Cable gekennzeichnet und nutzen das ehemalige Kabel-Deutschland Netz. Alle anderen Produkte werden auf der letzten Meile der Telekom Angeboten. Vodafone setzt im Breitbandbereich daher auf zwei Netze, die Vodafone Kabel Angebote haben aber alle ein eigenes Netz (ehemals Kabel-Deutschland).

Mittlerweile setzen einige Anbieter auf eigene Netze, beispielsweise nutzt PYUR ein eigenes Netz für die Internet-Anschlüsse und man findet auch immer mehr regionale Unternehmen mit eigenen Netzbereichen. Die Anbieter sind damit unabhängig vom Netz und dem Netzausbau der Telekom.

Für wen lohnt Vodafone Kabel und das entsprechende Netz?

Die Vodafone Kabel Tarife sind – wie bereits geschrieben – unabhängig von den anderen Netzen von Vodafone und basieren auf dem ehemaligen Kabel-Net von Kabel Deutschland. Daher haben diese Internet-Anschlüsse im Netzbereich deutliche Vorteile:

  • Die Vodafone Kabel Internet Anschlüsse sind unabhängig vom Telekom Netz und können auch dort genutzt werden, wo es vielleicht kein Telekom-Festnetz gibt. Es reicht, wenn Kabel Deutschland oder jetzt Vodafone den entsprechenden Standort ausgebaut und versorgt hat.
  • Da dieses Netz unabhängig ist, werden die Vodafone Kabel Tarife auch nicht von Störungen im Telekom Netz betroffen. Dazu wartet Vodafone dieses Netz selbst und ist nicht auf die Techniker der Telekom angewiesen, wenn es Probleme mit einem Anschluss gibt.
  • Vodafone kann im eigenen Kabel-Netz bereits deutlich höhere Geschwindigkeiten anbieten als im Telekom Netz und daher surfen Kunden mit Vodafone Kabel-Tarife in der Regel bereits jetzt deutlich schneller als anderen Nutzer mit Vodafone-Anschlüssen im Telekom Netz (oder auch andere Anbieter in diesem Netz).

Aufgrund dieser Vorteile ist das Vodafone Kabel-Netz immer dann interessant, wenn Nutzer viel Speed wollen oder kein Telekom Netz verfügbar ist. Wichtig ist aber natürlich immer eine Verfügbarkeitsabfrage um zu klären, ob an der eigenen Adresse überhaupt Vodafone Kabel verfügbar ist.

Die Erfahrungen mit dem Vodafone Kabel / Kabel Deutschland Netz

Nach dem Zusammenschluss mit Vodafone haben es viele Kunden schwer, zwischen den Angebote von Vodafone im eigenen Kabelnetz und im Telekom Netz zu unterscheiden. Das bemerkt man auch bei Erfahrungsberichten, denn es gibt immer weniger Erfahrungen, die sich speziell auf das Vodafone Kabel-Netz beziehen. Oft werden Erfahrungen und Kritik generell unter Vodafone subsummiert.

Die Erfahrungen sind aber durchaus auch positiv. So schreibt ein Nutzer im Computerbase-Forum:

Ich habe bisher nur positive Erfahrungen mit Vodafone Kabelanschlüssen gemacht. In mehreren Wohnungen (passenderweise innerhalb Leipzigs) kam immer die volle Leistung oder mehr an, ohne nennenswerte Einbrüche. Lediglich in Zeiten von Umbauten im jeweiligen Stadtviertel gab es hin und wieder Störungen. Der Support war aber immer freundlich und entgegenkommend. Aktuell nutze ich eine 400/50 Leitung mit Fritzbox 6490.

Kritik dagegen gibt es oft beim Kundenservice (was aber mit dem Netz und der Netzqualität eher wenig zu tun hat). Bei 3dcenter heißt es dazu:

lass es, kabel deutschland ist eine service wüste. ich hab erfolgreich außerordentlich gekündigt, weil die mir einen wlan stick berechnet haben, den ich weder bestellt, noch erhalten habe.
die haben schlicht auf sämtliche einwände nicht reagiert und auf der zahlung beharrt, ich habe die lastschrift zurückgeholt, den korrekten betrag überwiesen und damals von 32mbit(wenn sonst niemand online war) auf 20 zuverlässige adsl mbit rund um die uhr gewechselt. ein jahr später ruft mich auf einmal ein spaßvogel von denen an, der mehr darf als kunden abzuwimmeln. er erklärt mir freundlich, daß kabel deutschland auf die zahlung für den wlan stick aus kulanz verzichtet und sie den vertrag wie gewünscht aufheben… schlechter kann selbst ein asiate nicht versuchen sein gesicht zu wahren.

Es gibt mittlerweile auch die ersten Erfahrungen mit den 1GBit/s Anschlüssen von Vodafone Kabel. Ein Kunde berichtet im KDG Forum dazu:

Ich erreiche an meiner 6590 mit 28 von 32 Downstreamkanälen (4 sind für DVB-C Tuner reserviert) permanent zwischen 800 MBit bis hin zu 940 MBit im Downstream.
Ich bin damit erstmal recht zufrienden. Wenn es so bleibt werde ich ernsthaft überlegen müssen, überhaupt auf die 6591 zu wechseln. Auf die 60 MBit kommt es mir nicht so wirklich an.
Die meisten Server abseits vom Speedtest und abseits von Steam/Uplay/Battlenet schaffen ohnehin in den wenigsten Fällen auch nur annähernd 1 GBit/s mit einer Verbindung.

Vor allem der höhere Speed dürfte für viele Kunden ein Grund für einen eventuellen Wechsel sein, denn im Telekom Netz werden nach wie vor oft maximal 50 oder 100MBit/s angeboten, während man im Vodafone Kabel-Netz bereits Speed bis 500MBit/s oder ogar 1GBit/s bekommt. Die Erfahrungsberichte zeigen auch, dass man dann annähernd diesen Speed bekommt – die hohe Geschwindigkeit ist also nicht nur eines der vielen Werbeversprechen, sondern auch in der Realität so verfügbar.

Schnelleinstieg:

Video Vodafone Kabel 1GBit/s Anschluss im Netz Test

XLmobile – Das Netz, die Netzqualität und LTE

XLmobile – Das Netz, Die Netzqualität und LTE – Bei XLmobile handelt es sich um eine Tarifmarke, die vom Handyshop Handybude und Klarmobil bzw. mobilcom-debitel als Vertragspartner gemeinsam mit Angeboten bespielt wurde und lediglich als Übermittler dieser Verträge auftritt. Die Unternehmensstruktur und -verbindungen sind ein bisschen verwirrend: XLmobile ist eine Tarifmarke des Handyshops Handybude.de, über die primär Freenet Mobile Tarife an den Markt gebracht wurden. Freenetmobile hingegen gehört zu Klarmobil und somit zur mobilcom-debitel (hat aber nicht die große Netz Auswahl von Mobilcom-Debtel). Zwischenzeitlich war die Webseite offline, mittlerweile scheint man mit neuen Tarifen neu gestartet zu sein.

Fest steht aber, dass auch diese Mobilfunkanbieter sich in die Netzinfratstruktur von einem deutschen Netzbetreiber einmieten müssen. Doch in welchem Netz surft, telefoniert und simst man in Tarifen von XLmobile?

Das Netz bei XLmobile

UPDATE: Mittlerweile scheint XLmobile die Tarife komplett umgebaut zu haben. Es wird gar kein Handynetz auf der Webseite mehr erwähnt. Verbraucher werden also weitgehend im Unklaren gelassen, welches Netz man bei den Tarifen des Discounters bekommt. Im Kleingedruckten findet man lediglich den Hinweis: „Vertragspartner der Mobilfunkdienstleistung ist die Drillisch Online AG“. Da Drillisch mittlerweile nur noch O2/Telefonica Tarife anbietet, kann man davon ausgehen, dass auch XLmobile mittlerweile ins O2 Netz gewechselt ist.


Die älteren Tarife bei XLmobile (nicht mehr verfügbar)

Schaut man sich die Tarife auf der Website von XLmobile genauer an, wird man, was das Netz betrifft nicht wirklich schlau: in den Tarifbeschreibungen und den Tarifdetails wird stets nur von „D-Netz-Qualität“ geschrieben. Das kann aber sowohl für das D1-Netz der Telekom als auch für das D2-Netz von Vodafone stehen. Das einzige, was man hier ausschließen kann, ist das o2 Netz. Nur bei der Allnet Flat 1 GB wird das genutzte Netz deutlich kommuniziert. Schon in der Tarifbeschreibung steht, man nutze „o2+-Netz-Qualität“.

FAQ oder sonstige Informationen zum Anbieter und den Tarifen sind auf der Website von XLmobile (noch) nicht vorhanden, in den Tarifbeschreibungen wird ein Rätsel aus dem genutzten Netz gemacht und auch in den AGB hat man auf klare Formulierungen verzichtet. Es werden einfach alle Netzbetreiber in Deutschland genannt:

Im Verhältnis des Kunden zu einem Mobilfunkbetreiber (z.B. im Rahmen eines Mobilfunkvertrages) gelten zudem die jeweiligen Bedingungen des Mobilfunkbetreibers. Insoweit sind wir nicht direkt am Vertragsverhältnis beteiligt, sondern allenfalls bei Vertragsschluss für beide Parteien vermittelnd tätig. Hinsichtlich der etwaigen Bedingungen der Mobilfunkanbieter wird auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen derselben verwiesen. Diese können u.a. hier eingesehen werden:

Mobilcom Debitel – http://www.mobilcom-debitel.de/hilfe/downloads/vertrags-tarife/
Drillisch Online – http://www.xlmobile.de/agb_drillisch.pdf
Telekom – http://www.telekom.de/agb
Vodafone – http://www.vodafone.de/agb.html
E-Plus – http://www.eplus.de/meta/AGB/AGB.asp
O2 – http://www.o2online.de/meta/agb-und-infos

Die Benennung der mobilcom-debitel macht an dieser Stelle klar, wie eng die Verbindung zwischen den Unternehmen ist. Insgesamt lässt XLmobile die Kunden aber ziemlich allein mit der Frage, welches Netz genutzt wird und welche Netzqualität man bekommt. Das kennen wir allerdings schon von Freenetmobile. Da XLmobile ja primär Tarife von Freenetmobile vertreibt, ist das also eigentlich kein Wunder.
Wenn man sich die Verträge genauer anschaut und mit dem Angebot von Freenetmobile abgleicht, kann man die Netzzugehörigkeit der einzelnen Tarife trotzdem bestimmen. Momentan lassen sich zwar fast nur Freenetmobile Tarife im Netz von Vodafone finden, es ist zwar nicht auszuschließen, dass XLmobile auch Telekom Verträge mit in sein Tarifportfolio aufnehmen wird.

Die Netzqualität und LTE bei Vodafone

Durch die Fusion von Eplus und O2 ist Vodafone mittlerweile der kleinste Netzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen kann trotzdem auf ein sehr gut ausgebautes Mobilfunk-Netz verweisen und hat in den letzten Jahren besonders im LTE Bereich investiert und ausgebaut. Das hat für Vodafone Kunden den Effekt, dass LTE in vielen Bereichen angeboten wird und Daten somit besonders schnell übertragen werden können. Davon haben die Kunden von XLmobile, die Freenetmobile Tarife abschließen jedoch herzlich wenig, da sie nicht das komplette Handy-Netz von Vodafone nutzen können/dürfen. Vodafone schottet das LTE Netz nämlich vor Nutzern von Drittanbietern ab und stellt es nur direkten Vodafone-Kunden zur Verfügung.

In diversen Netztests liegt Vodafone mit der Telekom in verschiedensten Kategorien immer vor O2. Vodafone überzeugt mit den wenigsten Fehlern beim Übertragungsaufbau und bietet insgesamt den besten VoLTE-Service. Generell scheint bei Vodafone aufgerüstet geworden zu sein: In vielen Bereichen liegt Vodafone zwar noch hinter der Telekom, hat den Abstand zwischen den Kontrahenten jedoch deutlich verkleinert.

Der ewige Zweite hinter der Telekom kriegt die Kurve: Vodafone schließt mit einem großen Sprung auf und landet in der Gesamtwertung mit einer Note von 1,8 nur ganz knapp hinter der Telekom. Besonders im Bereich Telefonie zeigt Vodafone seine Stärke und gewinnt diese Teilwertung zusammen mit der Telekom. Auch wenn es um das Surfen im Internet oder um Datentransfers geht, hat Vodafone aufgeholt. Trotzdem kann die Telekom einen hier kleinen Vorsprung bewahren und dadurch Vodafone noch einmal in Schach halten.

Das Netz, die Netzqualität und LTE bei der Allnet Flat 1 GB

Wie eingangs bereits erwähnt, stellt die Allnet Flat 1GB bei XLmobile einen Sonderfall dar: Nur bei diesem Tarif wird das genutzte Netz eindeutig kommuniziert. Sobald LTE bei Drittanbietern im Spiel ist, kann es sich auch eigentlich nur um einen Tarif im O2 Netz handeln, da O2 als einziger Netzbetreiber das LTE Netz für alle Anbieter freigeschaltet hat. D-Netz Tarife können mit LTE nicht so günstig angeboten werden. Mit der Allnet Flat 1 GB surft und telefoniert man hingegen im o2 Netz. Diese Flatrate ist momentan die einzige bei XLmobile, mit dem man LTE-Internet nutzen kann.

Unter dem Motto „Zwei Netze sind besser als eins“ wurden die Netz von O2 und E-Plus zusammengelegt. Die Fusion der beiden Unternehmen hat durch das Zusammenlegen der Kundenstämme beider Netzbetreiber den größten deutschen Mobilfunk-Anbieter entstehen lassen mit noch mehr Kunden als die Telekom im mobilen Bereich. Darunter hat die Netzqualität von O2 vorerst ein bisschen gelitten. In einigen Tests der letzten Jahre lagen die Konkurrenten Vodafone und Telekom in vielen Bereichen der zahlreichen Netztests vor der Leistung O2.

Die Fusion hat allerdings auch Vorteile mit sich gebracht: Durch die Fusion wurde das National Roaming in den Netzen von O2 und E-Plus möglich. Mit National Roaming ist die Freischaltung aller Kunden aus dem O2 Netz für die E-Plus UMTS-Netzversorgung gemeint. Immer dann, wenn man im Heimnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wählt sich Ihr Endgerät automatisch in das andere UMTS-Netz ein. Kunden von O2 wird somit immer die schnellst- und bestmögliche Datenversorgung garantiert.

Ein großer Vorteil dieses Tarifs im Vergleich zu den Freenet-Tarifen im Vodafone Netz ist jedoch, dass man mit ihm das LTE nutzen kann. Während Vodafone die LTE Nutzung nämlich nur für exklusiv Vodafone Kunden anbietet, können bei O2 auch Kunden von Drittanbietern wie XLmobile bzw. Freenetmobile vom neusten Technik-Standard profitieren.Gerade im ländlichen Raum sollte man sich allerdings nicht zu sicher sein, das schnelle LTE wirklich nutzen zu können. Dafür lohnt es sich, vorab eine Netzabdeckungskarte von O2 zu checken.

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart – Freenetmobile ist eine Discountmarke aus der Freenet-Debitel Unternehmensgruppe und bietet als eigene Marke neben Handytarifen auch eine Prepaidkarte sowie eine Allnet Handy Flatrate an.  Das Unternehmen betreibt dabei kein eigenes Netz sondern arbeitet mit mehreren Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Die Zuordnung von Netzen ist aber je nach Tarif unterschiedlich. Hier merkt man die Nähe zu Klarmobil als Hauptmarke, auch dort findet man einen recht unübersichtlichen Mix an Netzen zu den jeweiligen Tarifen und bei den FreeSmart und FreeFlat Angeboten von Freenetmobile sieht es ähnlich aus. Seit 2019 wird der Anbieter als Freenet Mobile gekennzeichnet – in Anlehnung an die neue Marken Freenet Funk und Freenet Flex. Inhaltlich hat sich aber nichts geändert und auch das genutzt Mobilfunk-Netz ist gleich geblieben.

In den FAQ ist dazu relativ undeutlich folgender Hinweis zu finden:

freenetmobile bietet seine Produkte in bester Netzqualität an. Diese wird mit unseren Technologiepartnern Telekom Deutschland GmbH (Telekom), Vodafone GmbH (Vodafone) sowie Telefónica Germany GmbH & Co. OHG (o2) realisiert.

Sie können in Ihrem KUNDEN LOGIN unter „SERVICE“ ⇒ TECHNOLOGIEPARTNER“ selbstständig prüfen, in welchem Mobilfunk-Netz Sie telefonieren.

Das hilft bei der Bestellung kaum weiter. Außer das es kein Eplus Netz gibt, kann man kaum sagen, welche Simkarte aus welchem Netz man bei einer Bestellung erhalten wird. Daher muss man für jedes Produkt bzw. für jeden Handytarif von Freenet Mobile separat schauen. Das kennt man auch bereits von Klarmobil, auch das Klarmobil Netz ist sehr schwer zu ermitteln.

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
FreenetMobile LTE Minutentarife 750MB
FreenetMobile LTE Minutentarife 750MB
3.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (750MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile LTE Minutentarife 2GB
FreenetMobile LTE Minutentarife 2GB
5.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 20GB
FreenetMobile Allnet Flat 20GB
16.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 7GB
FreenetMobile Allnet Flat 7GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (7000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 12GB
FreenetMobile Allnet Flat 12GB
13.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (12000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 20GB
FreenetMobile Allnet Flat 20GB
16.99€
(29.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Das Netz der Freenet Mobile Allnet Flat

Erfreulicherweise hat Freenet Mobile in der letzten Zeit die Tarife etwas besser gekennzeichnet. Zwar gibt es direkt bei den Unterseiten der Tarife immer noch keinen Hinweis, welches Netz nun konkret genutzt wird, aber in den pdf-Beschreibungen der jeweiligen Handytarife wurden die genauen Netze hinzugefügt. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner. Erfreulich: die Freenet Mobile Tarife sind IMMER D-Netz Tarife – O2 Angebote gibt es derzeit bei Freenet Mobile nicht mehr.

Screenshot: die Netzangaben bei den Freenetmobile Tarifen

Steht dort die Telekom, man sich an dieser Stelle sicher sein, das man D-Netz Qualität bekommt. Die Vorwahlen sind aktuell alle aus dem D1-Netz (0151 oder 0161) und daher sind die FreeFlat des Unternehmens mit dieser Kennzeichnung aktuell immer im D1-Netz der Telekom angesiedelt. Bei anderen Tarifen findet man hier Vodafone, dann bekommt man das D2 Netz von Vodafone.

Update: bei den neueren Freenet Mobile FreeFlat und FreeSmart Tarifen scheint man diesen Hinweis wieder entfernt zu haben. In den Tarifdetails und PDF gibt es damit nur noch den Hinweis D-Netz. Damit haben es Kunden in den neuen Tarif-Varianten wieder deutlich schwerer, das genutzte Handynetz heraus zu finden. Nach unseren letzten Infos nutzen aber alle Freeflat derzeit das Vodafone Netz.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der Freeflats variieren. Die Freeflat 1000 kann also ein anderes Netz nutzen als die Freeflat 4000. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeFlat ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife

Bei den FreeSmart Tarifen des Unternehmens gibt es zwar andere Leistungen und Kosten, bei der Ermittlung des Netzes kann man aber an sich genau so vorgehen, wie bei den Freeflat des Unternehmens auch. Auch hier ist die Netz-Zugehörigkeit des jeweiligen Tarifes in den Dokumenten mit angegeben, man muss nur genau hinschauen bzw. die Details der einzelnen Handytarife aufrufen. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der FreeSmart Tarife variieren. Der FreeSmart 400 kann also ein anderes Netz nutzen als der Free Smart 1000 Handytarif. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz des 8 Cent Tarifs von Freenet Mobile

Wichtig: Dieser Tarif ist mittlerweile nicht mehr buchbar direkt auf der Webseite buchbar, sondern wird nur noch aktionsweise angeboten. Die Frage nach dem Netz stellt sich für Neukunden damit nicht mehr. Bestandkunden können direkt im Kundenbereich (nach dem Login mit Username und Passwort) abfragen, welche Netze ihre jeweilige Simkarten nutzt – so sie es denn noch nicht wissen.

Die Zuordnung des 8 Cent Tarifes von Freenet Mobile zu einem Netz ist schwierig und in vielen Fällen für ungeübte Nutzer gar nicht vorzunehmen. Es gibt keinen Hinweis, welches Netz dieser Tarif nutzt. In vielen Tariftabellen wird das Telekom Netz genannt, aber das scheint mittlerweile nicht mehr aktuell zu sein. Stattdessen bekommen Nutzer Rufnummern mit einer 0176 Vorwahl die auf das Netz von O2 hindeuten. Teilweise werde auch Rufnummern mit der Vorwahl 0152 vergeben was auf Vodafone Netz-Zugehörigkeit hindeutet. Eine feste Vorgabe für die Auswahl scheint es nicht zu geben. Auch hier sollte man daher vor einer Bestellung auf jeden Fall einen Blick in die Tarifdetails werfen.

Sicher wissen Kunden damit erst nach der Bestellung (durch einen Blick in den Kundenbereich) welches Netz der neue Tarif nutzt. Das ist wenig zufriedenstellend und wer auf ein bestimmtes Netz wert legt, sollte lieber zu einem anderen Anbieter greifen, auch wenn es bei den D1 Netz Tarifen der Telekom nicht mehr viel Auswahl gibt.

Eigentlich sehr schade, dass es Freenet Mobil Kunden so schwierig macht, das Netz heraus zu finden. Etwas mehr Transparenz könnte hier das Kundenvertrauen sicher nur stärken.

Welches Handy-Netz ist der größte und beste in Deutschland?

Das Netz mit den meisten Kunden war O2/Eplus nach der Fusion, aber in den letzten Jahren hat die Telekom deutlich aufgeholt und mittlerweile ist es wieder so, dass die Telekom wieder die meisten Kunden im Mobilfunk-Bereich hat. Das beste Netz hatte in den letzten Netztest auf jeden Fall die Telekom, gefolgt von Vodafone und O2 auf dem letzten Platz. Dieses Ranking ist auch bereits in den vorangegangenen Jahren so zu finden gewesen und damit relativ stabil – alle Netze sind in den letzten Jahren besser geworden, aber im Abstand untereinander gab es keine größeren Verschiebungen.

Video-Klassiker: Der Freenet Mobile Smartphone Tarif von 2010