Satellite – der Handytarif ganz ohne Netz

Satellite – der Handytarif ganz ohne Netz – Wir vesuchen, für jeden Anbieter auf dem deutschen Markt das passende Netz zusammenzufassen um es Verbrauchern einfacher zu machen, herauszufinden, welches Mobilfunk-Netz ein Angebot nutzt. Die Sipgate-Marke Satellite macht es uns dabei etwas schwer. Das Unternehmen bietet eine Rufnummer und auch Telefonate an, nutzt aber kein normales Mobilfunk-Netz. Die App ist also weder im Telekom Netz, noch bei den Vodafone Anbietern oder den O2 Handytarifen angesiedelt.

Für die Nutzung der App reicht eine aktive Datenverbindung. Das kann beispielsweise ein WLAN sein, ein Hotspot oder auch eine separate Datensimkarte. Wenn es die Internet-Verbindung gibt, kann man über die Satellite App Gespräche führen und auch Anrufe annehmen.Man braucht also kein Mobilfunk-Netz und auch keinen separaten Vertrag um Satellite nutzen zu können – ein freies WLAN reicht. Dazu ist satellite ein VoIP-Provider mit eigenem Netz, man muss also auch keinen separaten VoIP Vertrag abeschließen. Noch besser: die App bietet monatlich kostenlos 100 Freiminuten. Das ist deutlich mehr als bei anderen Anbietern und auch mehr als bei den bekannten Freikarten Tarifen wie Callya oder Netzclub Prepaid.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Wir sponsern für jeden Kunden 100 Freiminuten im Monat. Das heißt, du kannst den Rest deines Lebens mit satellite telefonieren, ohne jemals Geld an uns zu überweisen – und natürlich verkaufen wir auch nicht deine Daten. Für alle, die mehr als Hundert Minuten im Monat telefonieren wollen, gibt es satellite Plus mit unbegrenzter Telefonie und Add-Ons für die kostenlosen Basisfeatures von satellite. Minutenpreise oder unterschiedliche Tarife gibt es nicht. Gar nicht. Du telefonierst in alle satellite Staaten zu den gleichen Konditionen, egal ob Festnetz oder Mobilfunk.
Wer dich auf deiner satellite-Rufnummer anruft, zahlt seinen ganz normalen Tarif für deutsche Mobilfunknummern – bei Flatrate also gar nichts. Nicht nur wenn du in Deutschland bist, sondern weltweit.

Die 100 Freiminuten sind dabei wirklich kostenfrei und das dauerhaft – Satellite ist damit einer der wenigen kostenlosen Mobilfunk-Tarife in Deutschland.

Für die Nutzung reicht es, die Satellite App auf dem Handy zu installieren und diese zu bestätigen. Danach kann man die Telefonie darüber nutzen. Es gibt aber natürlich auch Einschränkungen. So ist die Datennutzung bei Satellite bisher noch nicht möglich (soll aber möglicherweise per eSIM kommen) und auch bei den SMS gibt es noch Probleme. Die App ist also in erster Linie für Gespräche gedacht – die meisten anderen Nutzungen sind nicht möglich.

Aber auch bei den Anrufen gibt es Einschränkungen: die kostenfreien 0800 Rufnummern sind erreichbar. Alle anderen kostenpflichtigen Sonderrufnummern sind dagegen gesperrt und nicht in den 100 Freiminuten enthalten. Das betrifft folgende Vorwahlen: 1801, 1802, 1803, 1804, 1805, 1806, 1807, 1888, 700, 0137, 0138, 01212, 01807, 0185, 0181, 0188, 032, 0900, 118xx. Man kann diese Rufnummern auch nicht freischalten – Verbindungen dahin sind also nicht möglich.

Problemfeld SMS bei Satellite

Wie bereits angedeutet, ist Satellite vor allem auf Gespräche konzentriert und vor allem Kurzmitteilungen sind noch ein Thema, dass man kritisch betrachten muss. Das Problem dabei: der SMS Empfang und auch das Senden sind eingeschränkt. Im Blog schreibt Satellite dazu:

Den Empfang und das Senden von privaten SMS werden wir voraussichtlich nicht unterstützen, denn diese sogenannten P2P-SMS (Person to Person) werden von jedem Telefonanbieter selbst vermittelt und wir müssten extra dafür mit allen zusätzliche Verträge abschließen.

Konkret kann es auch bei wichtige SMS mit TAN oder Codes vorkommen, dass diese nicht richtig zugestellt werden. Die App eignet sich daher nicht als Alternative für den SMS Empfang und man sollte sie dafür auch nicht nutzen. Gleiches gilt umgekehrt für das Senden von SMS. Dies ist bisher mit Satellite nicht möglich und wie geschrieben wird diese Funktion nicht mehr kommen.

Man kann aber neben der App die bekannten Messenger-Dienste nutzen. Unter anderen kann man beispielsweise auch WhatsApp oder andere Dienste mit der Sattlite Rufnummer betreiben, so dass man zumindest Textnachrichten über andere Messengerdienste schreiben kann.

Welche Vorwahl nutzt Satellite?

Satellite nutzt für die eigenen Dienste die Vorwahl 015678. Wer also eine neue App des Unternehmens registriert, bekommt eine Rufnummer mit der Vorwahl 015678 zugewiesen. Bisher waren die 0156 Vorwahlen nicht in Benutzung. Man kann aber auch ganz normal eine alte Rufnummer mit zu Satellite nehmen. Dann hat man eine normale Rufnummer und von außen ist nicht erkennbar, welches Netz man nutzt.

Video: So aktiviert man die Satellite App

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming – Der Lebensmitteldiscounter Aldi hat schon seit einiger Zeit eine eigene Handykarte auf dem deutschen Markt etabliert. Die ALDI Talk Prepaidkarte wird dabei über Medion Mobile realisiert und neben den Filialen von ALDI auch im Internet vertrieben. Das Unternehmen zeigt auf der Webseite leider nicht direkt an, welche Netz genutzt wird. In den FAQ und im Kleingedruckten gibt es dann aber einen deutlichen Hinweis auf das ALDI Talk Netz. Dort heißt es:

Mit ALDI TALK telefonieren Sie im Netz der Telefónica. Wir bieten Ihnen eine exzellente Netzabdeckung in ganz Deutschland sowie eine hervorragende Übertragungskapazität. Für mobiles Surfen bieten wir Ihnen Bandbreiten von bis zu 21.6 Mbit/s im Download und von bis zu 8.6 Mbit/s im Upload, nach Erreichen der Datenvolumengrenze bis zu 56 kbit/s im Up- und Download.

Dazu findet sich auch auf einige Seiten des Unternehmens das Eplus Logo neben dem MEDIONmobile Logo am unteren Bildschirmrand. Mittlerweile ist dieser Hinweis aber nicht mehr aktuell, da Eplus mittlerweile von O2 übernommen wurde und es an sich gar kein Eplus Netz mehr gibt. Im eigenen Blog wird das Unternehmen daher genauer und schreibt zum genutzten Mobilfunk-Netz:

ALDI TALK greift auf das Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland zurück, in dem heute das O2-Netz sowie das von der Telefónica übernommene E-Plus-Netz vereint sind. Die Netzintegration wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Das neue Netz bietet mit als 25.000 eigenen Basisstationen eine prima Netzabdeckung

Damit ist klar, dass ALDI Talk ein O2 Prepaid Discounter wie beispielsweise Simyo oder Blau.de, auch wenn das auf der Webseit noch nicht korrekt ausgeführt wird. Unabhängig vom korrekten Namen nutzt ALDI damit aber das gleiche Netz wie beispielsweise auch 1&1, Simply, PremiumSIM und Maxxim. Man bekommt mit den ALDI Prepaid Simkarten also das O2 Netz und auch die O2 Netzqualität.

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man daher auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität entspricht der des Eplus bzw. O2 Netzes vor Ort. Es gibt keine Abstriche, nur weil der Discounter kein originales Eplus Unternehmen ist. Man kann die gesamte Qualität des Eplus Netzes nutzen. Einschränkungen gibt es dagegen beim Speed. Das LTE Netz von O2 bietet mittlerweile Geschwindigkeiten bis zu 225Mbit/s an. Die originalen O2 Prepaidkarten und Tarife können diesen Speed inzwischen auch nutzen. Anders sieht es dagegen bei ALDI aus: die Prepaidkarten werden bei Geschwindigkeiten von 21,6Mbit/s limitiert. Auch wenn das Netz mehr Speed hergeben würde, surfen die Simkarten nicht schneller als 25Mbit/s (im Download). Mehr zu den Vorteilen von ALDI gibt es hier: Vorteile und Nachteile von ALDI Talk

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Allerdings ist nach wie vor der Ausbaustand von O2/Telefonica vor Ort sehr unterschiedlich. In der Regel schneidet in Netztest das O2 Netz deutlich hinter der Telekom und Vodafone ab – die Abstände werden aber geringer. So konnte O2 mit dem Netz durch einen Ausbau im LTE Bereich 2020 viele Punkte gut machen. Die Tester von Connect schreibt dazu:

Diese Leistung hat besondere Anerkennung verdient: Um fast 100 Punkte konnte sich Telefónica gegen über dem Vorjahr verbessern. Seine offensichtlich großen Anstrengungen bei Ausbau und Konsolidierung seines Netzes tragen überaus sichtbare Früchte. Und damit rücken die Münch­ner auch in greifbare Nähe der beiden höher platzierten Anbieter – das Rennen dürfte in Zukunft richtig spannend werden!

Dennoch gibt es vor allem im ländlichen Bereich auch immer wieder Probleme und macht sich auch direkt bei den Kunden bemerkbar und so findet man bei ALDI häufige Suchanfragen dieser Art:

  • aldi netz überlastet
  • aldi netz ausfall
  • aldi netz spinnt

Leider kann ALDI an der Stelle aber auch recht wenig machen, denn das Unternehmen betreibt das Netz ja nicht selbst, sondern muss sich darauf verlassen, dass O2 das Netz zuverlässig anbietet und auch regelmäßige Wartungen durchführt. Wer mit dem O2 Netz von ALDI unzufrieden ist, hat bei ALDI selbst auch keine Chance, ein anderes Netz zu bekommen, man kann dann nur zu einem anderen Anbieter wechseln.

Nationales Roaming bei ALDI Talk

In diesem Zusammenhang macht sich der Zusammenschluss von O2 und Eplus bemerkbar. Mit einer Eplus Simkarte kann man mittlerweile nicht mehr nur das Mobilfunk-Netz von Eplus nutzen, sondern auch die 3G Bereich des o2 Netzes. Das sogenannte nationale Roaming sorgt dafür, dass automatisch entweder Eplus oder O2 genutzt wird, wenn eines der Netze besser ausgebaut ist. Davon profitieren auch die Kunden von ALDI Talk. Sie können ebenfalls kostenfrei  das O2 Netz mit nutzen, falls Eplus in dem Bereich kein gutes Netz bietet. Mittlerweile sind die Netze aber fast vollständig zusammen gelegt und die ehemaligen Mobilfunk-Masten von Eplus mit in das O2 Netz integriert. Es gibt also nationales Roaming nur noch eher selten und zukünftig wird es wohl gar nicht mehr auftreten.

LTE bei ALDI Talk

LTE bei ALDI Talk war lange Zeit inoffiziell frei gegeben und man konnte mit bis zu 42,2MBit/s aktionsweise im 4G Netz von Eplus surfen. Mit der Übernahme durch O2 hat sich auch an der Stelle einige geändert. So heißt es mittlerweile zur LTE Nutzung bei den Prepaid Tarifen von ALDI Talk:

In allen ALDI TALK Tarifoptionen surfen Kunden mit bis zu 21,6 MBit/s und greifen so auch unterwegs bequem auf Videos, Songs und Webseiten zu. Die Datenübertragung via LTE ist für alle Tarifoptionen möglich.

Damit ist LTE mittlerweile ein offizieller Vertragsbestandteil und nicht mehr nur eine Sonderaktion, die jederzeit auch wieder beendet werden kann. Allerdings wurde im Zuge der Umstellung leider auch der Speed angepasst – und zwar nach unten. Man surft also nur noch mit maximal 21,6Mbit/s im 4G Netz von O2. Das ist zwar genau so schnell wie die meisten anderen Prepaid Discounter im O2 Netz, im Vergleich zur Callya Prepaidkarte oder auch zur Telekom Prepaidkarte wesentlich langsamer. In den D-Netzen bekommt man bereits Geschwindigkeiten von 500Mbit/s (Vodafone) oder 300Mbit/s (Telekom). Mit diesem Speed kann die ALDI Simkarte trotz der Freischaltung von LTE nicht mit halten. Zumindest im O2 Netz surfen aber alle Discounter mit diesem Speed – zumindest da haben die Simkarten von ALDI also keine Probleme.

5G bei ALDI Talk

Die ersten Bereiche mit 5G Netzen sind verfügbar, allerdings gibt es diese bisher nur in den Mobilfunk-Netze von Vodafone und der Telekom. O2 hat bisher noch kein eigenes 5G Netz aufgebaut und daher fehlt auch für ALDI die Technik, die ALDI Talk Prepaid Tarife mit 5G Speed surfen zu lassen. Dazu ist auch nicht klar, ob die Drittanbieter im o2 Netz 5G sofort bekommen, wenn es verfügbar ist. Man kann eher davon ausgehen, das es (vergleichbar mit der Einführung von LTE) etwas dauern wird, bis auch Prepaid Anbieter Zugriff auf das kommende 5G Netz von O2 erhalten werden.

VoLTE und WLAN Call bei ALDI Talk

Im O2 Netz sind VoLTE und WLAN Calling für Drittanbieter bereits frei geschaltet und daher bieten auch die ALDI Prepaid Sim diese Techniken an.  Man kann mit ALDI auch VoLTE nutzen und damit über das 4G/LTE Netz telefonieren. Das ist eine interessante Funktion, da die Handys so nicht mehr ins 3G Netz wechseln müssen, wenn Gespräche geführt werden sollen. In anderen Netzen gibt es diese Funktion nur bei den Premium-Tarifen.

Allerdings findet sich dazu recht wenig in den FAQ von ALDI selbst. Man muss also viel selbst heraus finden oder in den entsprechenden Foren nachfragen. Der Support von ALDI kann auch weiterhelfen, aber auch nicht in jedem Fall.

Die Support Hotline schreibt beispielsweise zum Galaxy S7 von Samsung:

Der Eintrag „WLAN-Anrufe“ wird in abhängig von der eingelegten SIM-Karte angezeigt. Wird diese nicht angezeigt, unterstützt die SIM-Karte diese Funktion nicht.

Da Ihr Samsung Galaxy S7 den Eintrag bei Einsatz einer SIM-Karte von o2 anzeigt, können wir einen Fehler diesbezüglich im Smartphone ausschließen. Die Firmware Ihres Smartphones ist auch Android 8.0 – also Oreo.

Ich bitte Sie sich noch einmal an Ihren Mobilfunkdienstanbieter zu wenden, um zu klären, ob Ihnen die Funktion zur Verfügung gestellt wird und gegebenenfalls nach einer neuen SIM-Karte zu fragen.

Zusätzliche Kosten entstehen durch diese Technik keine.

Internet-Einstellung und APN bei ALDI Talk

Die korrekten Zugangsdaten für den mobilen Internet Zugang bei der ALDI Prepaidkarte werden im Normalfall automatisch verschickt und man muss sich nicht daum kümmern. Falls es allerdings Schwierigkeiten gibt und das Internet nicht funktionieren sollte, kann man auch selbst diese Daten hinterlegen.

Für ALDI Talk lauten die korrekten Internet-Einstellungen:

  • Zugangspunkt/APN: internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Passwort: Internet oder gprs

Quelle: mobil-helden.de

Um die Einstellungen korrekt zu hinterlegen sollte man einen neuen Zugangspunkt hinterlegen (Android) oder die Einstellungen nochmal neu unter mobile Datennetzwerke eingeen (iOS):

  • Android: Einstellungen=>Mobilfunknetze => Zugangspunkte
  • iOS: Einstellungen => Allgemein => Netzwerk => Mobiles Datennetzwerk

Danach sollte das Handy neu gestartet werden, damit die Einstellungen korrekt übernommen werden.

Video: Wechsel zu ALDI Talk als Erfahrungsbericht

Gibt es ALDI Talk auch in den D-Netzen?

ALDI Talk nutzt als Netzpartner nur O2/Telefonica und daher werden keine Tarife in den D-Netzen von Telekom und Vodafone angeboten.

Wann gibt es 5G Netze bei ALDI Talk?

O2 hat angekündigt, ab dem ersten Quartal 2020 mit dem Aufbau von 5G Netzen zu beginnen. Wann aber Prepaid Discounter wie ALDI darauf zugreifen können, ist aktuell nicht bekannt und daher noch offen.

Wie kann man die Nqtzabdeckung von ALDI prüfen?

Die Netzabdeckung bei den ALDI Talk Prepaid Sim entspricht denen anderer Simkarten im Handy-Netz von O2 und daher kann man die normale O2 Netzkarte nutzen um die Abdeckung auch bei ALDI Talk zu prüfen.

Eazy – Netz und Netzqualität beim Internet-Anbieter

Eazy – Netz und Netzqualität beim Internet-Anbieter – Eazy macht derzeit vor allem durch sehr günstige Internet-Anschlüsse von sich reden und bietet Festnetz in vielen Bereich für kleines Geld an. Das Unternehmen nutzt dabei aber kein eigenes Netz, sondern benutzt für die eigenen Festnetzangebote einen Netzpartner. Im Mobilfunk-Bereich ist das mittlerweile sehr häufig zu finden, dass Discounter andere Netze mit nutzen, im Festnetz Bereich ist das nicht ganz so oft zu finden, aber auch hier gibt es immer mehr Betreiber, die auf Tarife mit Netzpartner setzen.

Eazy nutzt dabei die Kabel-Netze von Vodafone mit.

Das Unternehmen ist dabei sehr auskunftsfreudig und schreibt in den FAQ:

Mit den eazy-Tarifen surfst Du im Highspeed-Kabelnetz von Vodafone. Volle Leistung, voller Service. Internet mit Glasfaser- und Kabel-Glasfaser in Deine Wohnung, statt über ein dünneres Kupferkabel der Telefonleitung wie beim klassischen DSL. Das Internet ist das gleiche, nur einfach besser.

Den kleinen Seitenhieb auf die Telekom konnte man sich nicht verkneifen. Das bedeutet auch, dass man Eazy nicht im Telekom Kabelnetz bekommen, sondern wirklich nur in den Kabelnetzen von Vodafone, den ehemaligen TV Kabelnetz von Unity Media und Kabel Deutschland.

Leider steht aber nicht der volle Speed der Vodafone Kabelnetze zur Verfügung. Per DOCSIS 3.1 wären dort bereits Gigabit-Geschwindigkeiten möglich, Downloads mit 1Gbit/s sind also machbar. Bei Eazy gibt es diesen hohen Speed aber nicht. Das Unternehmen bietet im Maximum derzeit 40MBit/s an, das entspricht einem Speed von DSL 40.000. Mehr Geschwindigkeit bzw. Bandbreite gibt es auch gegen Aufpreis aktuell nicht bei Eazy.

Links:

HINWEIS: Eazy bietet KEINE Mobilfunk-Tarife und ist daher auch kein Handy-Discounter, sondern ein Festnetz-Anbieter für stationäre Internet-Zugänge. Man bekommt also nur Internet Tarife für zu Hause und keine Handytarife.

Die Verfügbarkeit und die Netzqualität bei Eazy

Wie oben bereits geschrieben nutzt Eazy für die Internet-Anschlüsse das Kabel-Netz von Vodafone. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren sowohl Kabel Deutschland als auch Unitymedia aufgekauft und bietet deren ehemaligen TV Kabelnetze nun als Internet- und TV Zugang an. Dabei wurden mittlerweile fast alle Bereiche dieser Kabelnetze internetfähig gemacht.

Das bedeutet für den Zugang, dass man die Festnetz Angebote von Eazy nur nutzen kann, wenn man auch einen solchen Kabelanschluss hat. Ein normaler Telekom Internet Anschluss reicht nicht.

Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

Das Gebäude, an dem Du den eazy-Tarif nutzen willst, ist wahrscheinlich nicht an das Kabelnetz von Vodafone angeschlossen.

Um sicher zu gehen: Wähle bei der Bestellung „Ich habe Schwierigkeiten mit der Prüfung meiner Adresse“ aus, gib die Adresse ein und setze Deine Bestellung normal fort. Wir prüfen dann Deine Adresse und führen bei Verfügbarkeit Deine Bestellung aus. Ist eazy nicht verfügbar, informieren wir Dich.

Auf der Webseite bietet das Unternehmen dafür auch eine Verfügbarkeitsabfrage an, man kann also kostenlos vor dem Vertragsabschluss für jeden Adresse prüfen, ob Eazy zur Verfügung steht oder nicht.

Links:

Kabel-Router für Eazy nutzen

Für das Kabel-Netz von Vodafone sind spezielle Router notwendig, die normalen Fritzboxen funktionieren nicht. Das sollte man beachten, wenn man zu Eazy wechselt und möglicherweise die alte Hardware mitnehmen will.

Das Unternehmen schreibt in den FAQ zu diesem Thema:

Ja. Wenn Dein Router nicht von einem anderen Internetanbieter geliehen und kompatibel mit der Kabeltechnologie ist (z.B. eine FritzBox Cable), ist das kein Problem.

Wer sich dabei unsicher ist, sollte vor einem Wechsel den Support kontaktieren und dort nachfragen, ob der eigenen Router kompatibel ist oder man ein neues Gerät benötigt. Prinzipiell stellt Eazy auch immer eine kostenlosen Leihrouter bereit, der zum Netz passt, ein eigenes Gerät ist damit also gar nicht notwendig.

Links:

Video: EAZY Internet Geschwindigkeiten

Netz und Netzqualität der Handy.de One Tarife

Netz und Netzqualität der Handy.de One Tarife – Bei Handy.de findet man vor allem Deals und Aktionen von Drittanbieter-Tarife mit Smartphones und Handys. Wie andere Provider nutzt das Unternehmen auch die Tarife von Telekom, Vodafone und O2 und baut eigene Bundles daraus. Teilweise findet man auch die Drillisch Tarife und damit das Netz von Drillisch.

Daneben bietet Handy.de unter dem Namen ONE aber auch eigenen Mobilfunk-Tarife an. Diese werden unter dem Namen ONE oder ONE Flex (ohne Laufzeit) vermarktet und stehen in unterschiedlichen Netzen zur Verfügung. Das Unternehmen bietet also die Möglichkeit, verschiedene Netze zu nutzen, die einzelnen Tarife sind aber immer einem Netz fest zugeordnet. Es gibt also nicht alle ONE Tarife in allen Netze, aber ONE Tarife in unterschiedlichen Netzen mit unterschiedlichen Konditionen.

Aktuell scheint Handy.de dabei das O2 Netz und auch das Telekom Netz für die ONE Tarife zu nutzen, wobei meistens das O2 Netz überwiegt. Vodafone Tarife werden wohl aktuell unter diesem Namen nicht angeboten, das kann sich aber durchaus noch ändern. Es gibt aber zumindest einen D1 Netz Tarif und damit steht bei den ONE Handytarife auch D-Netz Qualität zur Auswahl.

Das muss aber nicht dauerhaft so bleiben, es wird wohl immer wieder größere Änderungen bei den Tarifen und Netzen geben. Spannend wird auch der Start von 1&1 mit eigenem Netz werden – vielleicht gibt es dann auch Handy.de ONE Angebote in diesem neuen Mobilfunk-Netz.

Ein Tarif – unterschiedliche Netze

Es ist tatsächlich gar nicht so selten, dass ein Anbieter Tarife in unterschiedlichen Netzen bereit stellt. So nutzt beispielsweise Klarmobil unterschiedliche Netze und auch Freenet Mobile hat verschiedene Netze im Angebot. Auch Mobilcom-Debitel arbeitet damit sehr erfolgreich, die Green LTE Tarife sind in allen Netzen zu haben und lassen dem Kunden daher die eigene Auswahl.

Im Vergleich zu anderen Anbieter mit mehreren Netzen ist bei Handy.de die Zuordnung von Tarif und Netz sehr eindeutig geregelt und lässt sich auch für unerfahrene Kunde sehr einfach nachvollziehen. Man sieht jeweils direkt beim Tarif das jeweils genutzte Mobilfunk-Netz und auch im Kleingedruckten wird das Netz nochmal erwähnt. Man muss lediglich beachten, das Telefonica für das O2 Netz steht. Teilweise ist das aber direkt mit angeben.

Im Zweifel im Kleingedruckten nachlesen

Falls es dennoch Unsicherheiten geben sollte, welchen Netzpartner man bei einem Tarif bekommt, lohnt sich ein Blick in die Tarifdetails. Im Kleingedruckten findet man ebenfalls nochmal den Hinweis auf den Netzverbund von Telefonica (O2):

Das Angebot gilt bei Abschluss des genannten Mobilfunkvertrages, im Netzverbund von Telefonica. Widerruf: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen hat. Den Widerruf senden sie mittels eindeutiger Erklärung an die Drillisch Online AG, Wilhelm-Röntgen-Straße 1-5, D – 63477 Maintal. Alternativ an: [email protected], Tel. 06181 7074 243, Fax 06181 7074 063. Kündigung: Die Kündigung muss 3 Monate vor Vertragsende dem Anbieter vorliegen. Andernfalls verlängert sich der Vertrag um weitere 12 Monate

Im Zweifel kann man sich aber natürlich auch an den Support des Unternehmens wenden und dort nochmal nachfragen.

Netzqualität und 5G bei den Handy.de ONE Tarifen

Beim Thema 5G gibt es wenig zu berichten. Bisher kann keiner der Handy.de ONE Tarife das 5G Netz des jeweiligen Anbieters mit nutzen. Wer 5G Tarif sucht, ist bei ONE also falsch und es wird wohl auch noch dauern, bis sich dies ändert, denn bisher schirmen die Netzbetreiber 5G noch recht restriktiv ab.

Bei der Netzqualität dagegen sollte man sich jeweils am Netz des jeweiligen Tarifes nutzen. Es gibt also nicht direkt die Handy.de ONE Netzqualität, sondern diese ändert sich mit dem jeweiligen Netzpartner. Die Telekom ONE Tarife haben also Telekom Netzqualität, die O2 ONE Angebote die Netzqualität von O2. Dabei kann in der Regel das LTE Netz komplett mit genutzt werden, man bekommt also in allen Tarife LTE Netzqualität, aber leider nicht immer den volen Speed. Die meisten Tarifen sind 500MBit/s begrenzt und können auch gegen Aufpreis nicht schneller Surfen.

Das Netzclub Netz, die Netzabdeckung und Netzqualität

Welches Netz nutzt Netzclub und wie ist die Netzabdeckung? –  Netzclub ist ein Prepaidanbieter, der komplett auf Freikarten und Werbefinanzierung setzt. Dabei bietet Netzclub eine Simkarte, die ohne Kaufpreis und Versandkosten auskommt und damit tatsächlich eine richtige Freikarte ist. Darüber hinaus gibt es einen kostenlose Internet-Flatrate mit 200MB Volumen pro Monat, die von Anfang an kostefrei zumTtarif zur Verfügung steht. Diese Surf-Flat ist werbefinanziert. Nutzer stimmen zu, monatliche Werbe-SMS zu erhalten und im Gegenzug gibt es dann die Datenflat mit 200MB gratis dazu.

Netzclub schreibt zum Umfang dieser Werbung:

Du erhältst maximal 30 Produktwerbungen innerhalb eines Monats – es wird allerdings auch immer wieder Monate geben, in denen du seltener von netzclub kontaktiert wirst. Diese Botschaften erhältst du entweder per SMS, MMS oder E-Mail.

Kunden mir der kostenlosen Netzclub Sim berichten derzeit von etwa 4 bis 5 solcher SMS pro Monat, häufig sogar noch weniger. Man muss also keine Angst vor Werbespam zu haben, Netzclub scheint sich in dem Bereich deutlich zurück zu halten. Das muss allerdings nicht dauerhaft so bleiben, durchaus denkbar, dass Netzclub früher oder später auch wieder mehr Werbung verschickt. Die Obergrenze sind aber wirklich die vereinbarten maximal 30 Werbenachrichten pro Monat – also im Durchschnitt bekommt man selbst bei maximaler Ausnutzung nicht mehr als 1 Werbung pro Tag angezeigt.

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 wurden die Marken beider Anbieter neu strukturiert und seitdem gibt es leider auch bei Netzclub keine wirkliche Bewegung mehr. Die Online-Vermarktung des Anbieters wurde eingestellt und ein Update auf mehr Datenvolumen oder bessere Preise fand seit dem nicht mehr statt. Es ist daher wahrscheinlich sinnvoller auf andere Discounter im O2 Netz zurück zu greifen. Mit Anbieter wie Discotel, WinSIM oder Smartmobil stehen ja viele Discount-Marken zur Auswahl. Allerdings gibt es kaum Alternativen, da Netzclub der letzte Anbieter auf dem Markt ist, der eine kostenfreie bzw. werbefinanzierte 100MB Flatrate anbietet. Alle anderen Dienste dieser Art (beispielsweise bei Simyo) sind mittlerweile bereits wieder eingestellt.

Das Netzclub Netz

Bei der Suche nach dem Netz von Netzclub wird man auf der Webseite des Unternehmens leider nur schwer fündig. Es gibt kaum Hinweise auf das genutzte Netz und man muss in den AGB schauen um zu wissen, mit welchem der Netzbetreiber Netzclub zusammen arbeitet. Dort steht:

Diese AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Georg-Brauchle-Ring 23-25, 80992 München („Telefónica Germany“), und dem Kunden bei Inanspruchnahme von netzclub Prepaid-Mobilfunkdienstleistungen von Telefónica Germany („netzclub Mobilfunkdienstleistungen“).

Damit ist klar: das Netzclub Netz ist das Netz von O2. Andere Netze sind bei Netzclub aktuell nicht möglich, die Freikarte wird allein über o2 realisiert. Wer auf der Suche nach einem Tarif in einem anderen Netz ist, wird bei diesem Anbieter leider nicht fündig. Das ist schade, denn kostenlose Prepaidkarten gibt es leider nicht sehr viele auf dem deutschen Markt. Konkret heißt das auch: 100MB kostenfreies Datenvolumen mit Werbefinanzierung gibt es aktuell nur im O2 Netz – in allen anderen Netzen muss man für Datenvolumen zahlen.

HINWEIS: Nach wie vor kann Netzclub das 5G Netz von O2 nicht mit nutzen. O2 hat zwar bereits die ersten 5G Netzbereiche aktiviert, aber bisher wurden Drittanbieter noch nicht freigeschaltet (selbst die O2 Prepaidkarte nutzt nur LTE).

Durch die Fusion von Epus und O2 gibt es noch einen weiteren Vorteil, was das Netz betrifft: die Simkarten können nicht nur das O2 Netz nutzen. Sollte dessen Qualität nicht ausreichend sein, wird automatisch und kostenfrei das Eplus Netz mit genutzt. Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn du im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hast und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wählt sich dein Handy/Smartphone automatisch in das andere UMTS-Netz ein. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. netzclub Kunden surfen in diesen Gebieten bis zu 178 Mal schneller als vorher.

Zukünftig sollen beide Netze nur noch zu einem Netz zusammen geschaltet werden. Dann hat man die Eplus Funkmasten direkt mit im O2 Netz integriert und eine Umschaltung muss gar nicht mehr erfolgen. Teilweise ist dies so schon in einigen Regionen der Fall. Früher oder später wird es also nur noch ein großes O2 Netz geben, in dass dann die noch bestehenden Eplus Funkmasten eingebunden sein werden.

Leider hat sich durch diese Zusammenschaltung bei Speed recht wenig geändert. Die Simkarte von Netzclub surfen derzeit maximal mit 21,6MBit/s und auch wenn mittlerweile LTE dazu geschaltet wurde – schneller als 21,6MBit/s wird es leider nicht. Gerade die modernen Topmodelle wie das Galaxy S9 sind damit deutlich unterfordert und es ist an sich Verschwendung, wenn man eine so langsame Karte mit eine Highend-Smartphone nutzt. Leider bietet aber Netzclub nicht mehr Speed – auch gegen Aufpreis gibt es keine Möglichkeit, die Datenübertragung zu beschleunigen. Konkret: man bekommt zwar 100MB kostenfrei, aber dafür auch nicht mit dem maximalen Speed, der im Mobilfunk-Netz von O2 bereits möglich wäre.

Video: gratis Datenvolumen bei Netzclub

Netzclub Erfahrungen und Netzqualität

Die derzeit verfügbaren Netzclub Freikarten unterscheiden sich technisch nicht von normalen O2 Karten (die es ja auch als Freikarten gibt). Man kann damit also die komplette Netzqualität von O2 nutzen, lediglich im Datenbereich gibt es Einschränkungen, denn schnelles LTE lässt sich mit der Netzclub Freikarte derzeit nicht nutzen. Ansonsten gibt es keine Nachteile. Im Vergleich zu den originalen O2 Prepaid Karten (die immerhin mit 225MBit/s surfen können) sind die Netzclub Simkarten daher eher langsam und wenig konkurrenzfähig. Allerdings sind alle anderen O2 Prepaid Discounter auch nicht schneller  – im Vergleich dazu hat Netzclub also keine Nachteile.

Im Bereich der Kundenerfahrungen sind die meisten Berichte positiv. Bei einer Karte ohne Kaufpreis und Kosten ist das auch nicht weiter verwunderlich. Eine kleine Auswahl an Erfahrungsberichten gibt es hier:

Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, es gibt noch viele andere Beiträge mehr im Netz die sich mit dem Netz von Netzclub und den Erfahrungen mit dem Anbieter beschäftigen. Die genannten Beiträge und verlinkten Artikel bieten aber auf jeden Fall einen gute Überblick über den Anbieter. Auffällig ist aber auch, dass die meisten Erfahrungsberichte schon älter sind. Auch das spricht dafür, das Netzclub derzeit nicht mehr im Fokus der Vermarktung steht und andere Anbieter wahrscheinlich die bessere Alternative sind.

Falls jemand schon eigene Erfahrungen mit Netzclub gemacht hat, würden wir uns über eine Details dazu in den Kommentaren sehr freuen.

Welches Netz nutzt High und welche Netzabdeckung und Netzqualität kann man erwarten?

Welches Netz nutzt High und welche Netzabdeckung und Netzqualität kann man erwarten? – Die Mobilfunk-Marke High ist eine relativ neuer Anbieter auf dem Markt und wurde bisher auch nicht wirklich sehr beworben. Daher dürfte sie wohl nur wenigen Nutzer etwas sagen. Dahinter verbirgt sich auch ein bekannter Anbieter: die SH Telekommunikation Deutschland GmbH, die auch hinter Sparhandy steht. High ist sozusagen eine weitere Marke und der die bisherigen Eigentarife von Sparhandy vertrieben werden. Auf diese Weise wird das Portfolio von Sparhandy etwas übersichtlicher, da die eigenen Tarife jetzt zu High ausgelagert wurden. Man findet die High-mobile Angebote aber natürlich auch weiterhin bei Sparhandy.

Welches Netz nutzt High?

High nutzt natürlich kein eigenes Netz, sondern arbeitet mit einem Netzpartner zusammen. Das kennt man auch vom Sparhandy Netz, aber während Sparhandy mit allen Netzbetreibern auf dem Markt Verträge hat, gibt es bei High nur einen Netzbetreiber, der die Handytarife des Unternehmens realisiert.

Das Unternehmen schreibt in den FAQ:

Mit HIGH nutzt du das deutsche D-Netz. Die Verfügbarkeit und den Netzausbau des genutzten D-Netzes kannst du hier überprüfen. Dein Mobilfunkanbieter ist HIGH, eine Marke der SH Telekommunikation Deutschland GmbH.

An der Stelle wird wieder nur das D-Netz erwähnt und das kann entweder das D1 Netz der Telekom oder das D2 Netz von Vodafone sein. So richtig hilft dieser Hinweis bei der Frage nach dem Mobilfunk-Netz von High also nicht weiter. Leider findet man diese ungenaue Angaben immer wieder, beispielsweise arbeitet Klarmobil beim Netz gerne mit diesem Begriff, aber auch bei Freenet Mobile nutzt man dies für das Mobilfunk-Netz.

Folgt man dem Link in den FAQ löst sich das Rätsel dagegen auf. Man gelangt auf die Netzabdeckungskarte der Telekom und damit ist klar, dass die Handyverträge und Allnet Flat von High das Mobilfunk-Netz der Telekom nutzen. Das Unternehmen ist also ein D1 Discounter und tritt damit gegen eine Reihe von anderen Marken an, denn beispielsweise ist auch das Congstar Netz das Telekom Netz und auch andere Anbieter wie EDEKA Smart sind hier angesiedelt.

Leider ist dies bei Anbietern im Telekom Netz oft so intransparent gelöst, weil die Telekom selbst Klauseln in den Verträgen nutzt, wonach mit dem Netz nicht geworben werden darf. Daher ist es für die Drittanbieter schwierig, dies auf den Webseite zu kommunizieren und man muss daher bei diesen Angeboten oft suchen, bis man Hinweise auf das genutzte Mobilfunk-Netz findet.

Die Netzqualität bei der Telekom

Mit HIGH bekommt man also Zugang zum gut ausgebauten Handy-Netz der Telekom und es stehen neben dem 3G Netz auch LTE/4G zur Verfügung. Allerdings ist der maximale Speed auf LTE25 begrenzt, gegen Aufpreis kann LTE50 frei geschaltet werden. LTE max bis 300MBit/s gibt es derzeit bei High aber nicht. Man ist also auf langsames LTE limitiert.

Trotz der Einschränkungen beim LTE ist das Telekom Netz ein sehr gutes Argument für High. Die Telekom belegt in den Netztest der letzten Jahre sehr stabil den ersten Platz (vor Vodafone) und kann sich vor allem im Datenbereich behaupten. HIGH Kunden profitieren also vom guten Netzausbau bei der Telekom und man sollte mit den Tarifen des Unternehmens auch außerhalb von Städten und Ballungszentren schnell und stabil surfen können.

Die Ergebnisse der Telekom Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Eine weitere Einschränkung gibt es beim Thema 5G. Das Telekom D1 Netz bietet mittlerweile die ersten 5G Netze und Bereiche an. Allerdings haben die Handytarife und Verträge von High keinen Zugriff auf 5G. Man kann also maximal das 4G Netz mit dem Unternehmen nutzen und es ist auch nicht bekannt, wann genau die Marke 5G bekommen wird. Wenn man die Erfahrungen mit der Einführung von 4G zugrunde legt, kann dies noch einige Jahre dauern.

Video: Das Telekom Netz im Test

Welches Netz nutzt Simquadrat?

Welches Netz nutzt Simquadrat? – Simquadrat ist ein Unternehmen von Sipgate und anders als die meisten Discounter ein virtueller Netzbetreiber. Das bedeutet, das Simquadrat nicht nur Leistungen einkauft, sondern sich in das Netz eingemietet hat. Dabei wird die Infrastruktur von Eplus genutzt. Simquadrat Karten werden aber nicht als Eplus Karten behandelt. Die Eplus Flatrates von BASE gelten beispielsweise nicht zu Nummern von Simquadrat.

Aber es gibt auch Vorteile: Insbesondere die eigene Festnetznummer sorgte für einiges Aufsehen, denn im Discounterbreich findet man so etwas derzeit kaum. Mit dieser Nummer (man kennt es von der O2 Homezone) hat Simquadrat einen echten Vorteil gegenüber anderen Anbietern in diesem Bereich.

Grundlegend nutzt Siquamdrat damit ein eigenes Netz, das aber auf dem Netz von Eplus aufbaut. In den FAQ heißt es dazu kurz aber kryptisch:

Wir betreiben ein eigenes Core-Mobilfunknetz innerhalb des Netzes von Telefónica Deutschland. Sie telefonieren also im sipgate Netz.

Die Netzabdeckung im Inland entspricht somit der von E-Plus und O2. Durch das National Roaming können Sie sowohl die Funkmasten von E-Plus, als auch von O2 nutzen!

Das hätte man auch deutlich einfacher formulieren können. Mittlerweile wurde der letzten Satz gestrichen, damit wird einfacher, das Simquadrat das O2/Telefonica Netz mit nutzt.

Mittlerweile bietet der Discounter auch MultiSIM an. Diese Technik gibt es im Prepaid Bereich derzeit nur bei Simquadrat.

Was bedeutet „mobiler Netzbetreiber“ und „Core-Mobilfunknetz“?

Simquadrat betreibt sozusagen eine eigene Abrechnung-Infrastruktur, die vor das Netz von O2/Eplus geschaltet ist. Das macht den Anbieter etwas unabhängiger von O2/Eplus, bedeutet aber auch zusätzliche Technik und Verwaltung und mehr Platz für Fehler und Probleme. Mittlerweile ist das Eplus Netz auch komplett bei O2 integriert – daher nutzt nun auch Simquadrat komplett O2 mit. Dabei steht auch das LTE Netz mit zur Verfügung. Man surft mit Simquadrat also auch im 4G Netz von O2.

Ring – ein mittlerweile nicht mehr existierender Discounter – versuchte sich ebenfalls auf diesen Weg. Allerdings klagten die Kunden oft über fehlerhafte Verbindungen, Abbrüche oder kein Netz, so dass auch die günstigen Preise immer weniger Nutzer überzeugen konnten. Das ist kein gutes Zeichen für einen neuen virtuellen Discounter aber vielleicht hat O2 da mittlerweile nachgebessert oder bietet Simquadrat einfach einen besseren Service samt Technik an. Bislang gibt es zumindest wenig Klagen über die Netzqualität von Simquadrat. Das kann sich aber ändern, wenn immer mehr Kunden zum Discounter wechseln und die Infrastruktur stärker belastet wird.

Durch die Fusion mit O2 kommt ein weiterer Faktor dazu: O2 hat Eplus gekauft und damit ist das Eplus Netz im Besitz von O2. Ziel ist es, beide Netze zusammen zu schalten und darauf ein großes Netz zu machen. Diese Zusammenschaltung merkt man auch jetzt bereits, denn über das bereits angesprochene National Roaming können Nutzer im Eplus Netz auch das O2 Netz mit nutzen – zumindest bei 3G Verbindungen (HSDPA und UMTS). Sollte die Netzqualität und die Abdeckung bei Eplus nicht ausreichen, wird dabei automatisch das O2 Netz mit genutzt. Es entstehen dadurch keine Mehrkosten, man hat auf diese Weise derzeit zwei Netze zur Verfügung.

In den nächsten Jahren sollen beide Netze dann komplett zusammen gelegt werden. Es wird dann kein eigenständiges Eplus Netz mehr geben sondern die Standorte der Funkmasten gehen dann im O2 Netz auf. Simquadrat wird dann auch komplett das O2 Netz mit nutzen – wie die anderen Anbieter im Eplus Netz auch.

Update: Ab Mai 2016 steht auch das GSM (2G) Netz zur Verfügung. Simquadrat schreibt dazu im Blog:

Als Kunden von sipgate team oder simquadrat sind Sie es schon gewohnt, dass Ihnen in vielen Regionen eine ausgezeichnete Netzabdeckung zur Verfügung steht. Dafür sorgen die Netze von o2 und E-Plus unseres Partners Telefónica. Diese Netzabdeckung wird jetzt noch besser: denn ab sofort können unsere Kunden – neben den E-Plus GSM und UMTS-Netzen und dem o2-UMTS-Netz – auch das o2-GSM-Netz nutzen. Ein weiterer Vorteil für Sie: Fast überall wo UMTS nicht zur Verfügung steht, gibt es im o2-GSM-Netz EDGE.

Mittlerweile ist das Eplus Netz komplett bei O2 integriert, man nutzt also nur noch das große O2 Netz. Ausnahme sind die 5G Netzbereiche bei O2, diese stehen nach wie vor nich für Simquadrat zur Verfügung.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

APN und Internet Einstellungen bei Simquadrat

Um das mobile Internet mit einem Tarif von Simquadrat nutzen zu können muss einen Flatrate gebucht sein und die passenden Zugangsdaten im Handy hinterlegt werden. Simquadrat nutzt dabei nicht die bekannten Zugangsdaten und APN von Eplus bzw. O2 sondern hat eine Daten, die man im Gerät hinterlegen muss:

  • bei APN eingeben: sipgate

Beim iPhone (unter iOS) findet man diese Einstellungen beispielsweise unter Einstellungen →  Mobiles Netz →  Mobiles Datennetzwerk.

Leider werden die Einstellungen auch nicht automatisch hinterlegt, sondern man muss in jedem Fall selbst aktiv werden und die Zugangsdaten richtig einrichten. Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ sogar:

Wichtig: Falls Sie zwischenzeitlich eine andere SIM-Karte einlegen, müssen Sie den Vorgang für die sipgate SIM-Karte nochmals wiederholen.

Nach der Eingabe der neuen APN Daten sollte man das Gerät auf jeden Fall neu starten, damit die Zugangsdaten korrekt übernommen werden.

Für die mobile Nutzung muss dabei immer auch ein Datenpaket gebucht werden, sonst gibt es eine Fehlermeldung. Simquadrat schreibt dazu in den FAQ:

Fehler: „Mobiles Datennetzwerk konnte nicht aktiviert werden. Fehler bei der PDP-Authentifizierung“
Ursache: Es ist kein Datenpaket gebucht. Ohne Datenpaket funktioniert die Datenübertragung leider nicht.
Lösung: im FeatureStore ein 1GB, 2,5GB, 5GB, 10GB Paket buchen

Erfahrungen mit Simquadrat

Das Mobilfunkangebot von Simquadrat ist noch neu, daher gibt es noch nicht so viele Erfahrungsberichte wie bei anderen Anbietern. Einige Endrücke bekommt man aber beispielsweise bei torstenmaue.de. Dort heißt es zum Netz von Simquadrat:

Speziell zu simquadrat ist folgendes zu sagen: ruft man von einem simquadrat-Anschluß aus irgendwo an, dauert der Rufaufbau etwas länger als sonst gewohnt. Die Zeit liegt bei mir irgendwo zwischen 5-10 Sekunden. Damit haben weder meine Eltern noch ich ein Problem, das ist auch eine reine Gewöhnungssache und vielleicht verkürzt sich das auch mal noch.

Die Gesprächsqualität war am Anfang nicht ganz so prickelnd bei meinen Eltern, da gab es immer so ein Echo. Das hat sich einige Wochen später dann aber schlagartig geändert, obwohl sie selbst technisch nichts verändert haben, also auch immer noch das gleiche Endgerät nutzen. Seitdem glasklarer Empfang ohne Echo.

PremiumSIM Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung

PSIM LTE 2000
PremiumSIM Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung – PremiumSIM ist einer der Anbieter aus der Drillisch Unternehmensgruppe und spielt seit Ende 2016 eine zunehmend größere Rolle in der Unternehmenspolitik von Drillisch. Das bemerkt man vor allem daran, dass immer mehr Aktionen durch das Unternehmen durchgeführt werden und die Tarife und Allnet Flat mittlerweile sehr preiswert zu haben sind. Je nachdem, welche Sonderaktion gerade aktuell ist, gibt es so die 2GB oder auch 3GB Datenflatrate zum Preis von teilweise unter 10 Euro. Dabei setzt das Unternehmen konsequent auf Handytarife mit kurzer Laufzeit – die angebotenen Handy Flatrates haben alle eine Laufzeit von nur einem Monat und können daher auch relativ kurzfristig wieder gekündigt werden. Mittlerweile bietet PremiumSIM zu allen Tarifen wahlweise auch Handys und Smartphones mit dazu. Wer also nicht nur eine Simkarte braucht, findet bei PremiumSIM ebenfalls passende Angebote.

Die aktuellen Tarife bei PremiumSIM

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
PremiumSIM LTE S
PremiumSIM LTE S
5.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

PremiumSIM LTE 4XL
PremiumSIM LTE 4XL
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Den kompletten Tarifüberblick gibt es direkt bei allnetflat-24.de

Welches Netz nutzt PremiumSIM?

Die Frage nach dem Handy Netz von PremiumSIM wird auf der Webseite des Unternehmens sehr gut und transparent beantwortet. Direkt unter den Tarifen schreibt dazu Unternehmen von „bester o2-Netz Qualität“, die mit PremiumSIM zur Verfügung steht und damit ist klar, dass PremiumSIM die Tarife im Handy-Netz von O2 anbietet. Es gibt an der Stelle auch keine weiteren Netze, die Angebote werden ausschließlich im O2 Netz realisiert. Andere Anbieter (beispielsweise Klarmobil, Freenetmobile oder auch Callmobile) machen es Kunden deutlich schwerer, heraus zu finden, welches Netz die jeweiligen PremiumSIM Tarife nutzen.

HINWEIS: Derzeit gibt es noch keine 5G Netze bei PremiumSIM. Es ist auch nicht sicher, wann es diese Technik beim Discounter geben wird. Wer 5G Tarife nutzen will, muss derzeit also zu anderen Anbietern greifen. Mehr dazu: 5G Netze und Technik | 5G testen – kostenlos

Durch den Zusammenschluss mit Eplus gibt es an dieser Stelle aber noch eine Besonderheit: PremiumSIM Kunden können wie alle O2 Kunden auch auf das Eplus Netz zugreifen. Dies wird über das sogenannte National Roaming realisiert. Das Unternehmen schreibt dazu:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden.

Die Umschaltung zwischen den Netzen erfolgt dabei automatisch, man muss als Kunden also nicht selbst aktiv werden. Es sind dafür auch keine weiteren Einstellungen notwendig und es entstehen auch keine zusätzlichen Kosten, wenn man das O2 Netz mit nutzt.

Die Netzabdeckung und die Netzqualität von O2 kann man auf der Ausbaukarte des Unternehmens ablesen. Diese ist hier zu finden: O2 Netzausbaukarte. Dort findet man auch die Angaben, ob das LTE Netz bei O2 in der eigenen Region bereits ausgebaut ist. Prinzpiell können die PremiumSIM Tarife das LTE Netz von O2 mit nutzen. Der maximal Speed beträgt allerdings nur 50MBit/s. Das ist schneller, als wenn man mir 3G surfen würde, bei anderen O2 Tarifen sind aber mittlerweile bereits 225MBit/s als maximal Geschwindigkeit möglich und das ist dann doch ein deutlicher Unterschied im Vergleich zu PremiumSIM. Sollte kein LTE Netz vorhanden sein, werden automatisch die 2G oder 3G Netze genutzt. PremiumSIM schreibt in den FAQ dazu:

Wenn das LTE-Netz nicht verfügbar ist, sind Datenverbindungen im UMTS- oder GPRS-Netz möglich. Im UMTS- oder GPRS-Netz sind Datenverbindungen mit der Maximalgeschwindigkeit des jeweiligen Netzes möglich, maximal jedoch mit der Geschwindigkeit, die im LTE-Netz erreicht werden kann.

Hinweis: Das Endgerät sucht sich die nächste Netztechnik, wenn im Endgerät automatischer Netzmodus, unter Einstellung, mobile Daten eingeschaltet ist.

Man hat also auch ohne LTE Zugang durchaus die Möglichkeit, im mobilen Internet zu surfen. Allerdings kann es dann durchaus sein, das die Geschwindigkeiten deutlich langsamer ausfallen als mit LTE und bei weitem nicht an die 50Mbit/s, die maximal möglich wären, heran kommen. Vor einer Entscheidung für die Tarife von PremiumSIM kann es sich also durchaus lohnen zu prüfen, wie gut das O2 Netz vor Ort ausgebaut ist und welche Geschwindigkeiten man erwarten kann. Die weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei PremiumSIM*.

Ein negativer Punkt: die Datenautomatik

PremiumSIM nutzt – wie viele Anbieter im O2 Netz – zu den Tarifen eine sogenannte Datenautomatik, die bereits beim Start aktiviert ist und sich derzeit auch nicht mehr abschalten lässt. Damit wird automatisch zusätzlichen Datenvolumen gebucht, wenn das monatliche Inklusiv-Volumen überschritten ist. Der Discounter bietet mit 2 bzw. 3GB Volumen zwar reichlich Möglichkeiten zum Surfen, überschreitet man diese Grenzen jedoch, wird es teurer. Für 100MB mehr zahlt man dann 2 Euro und das bis zu 3 Mal pro Monat. Das Unternehmen schreibt zur Erklärung:

  • Nach Verbrauch des monatlichen Inklusiv-Volumens wird automatisch bis zu 3x pro Monat 100 MB zusätzliches Datenvolumen für jeweils nur 2 € bereitgestellt.
  • Bei jeder Erweiterung wird eine automatische SMS-Benachrichtigung versendet.
  • Nach Verbrauch der 300 MB Datenautomatik wird 1 GB Datenvolumen für nur 4,99 EUR per SMS angeboten (optionales Angebot ‚Data Snack 1 GB‘, einmalig im Monat).
  • Die Datenübertragungsgeschwindigkeit wird ab dem jeweils ausgewiesenen Datenvolumen pro Monat (bzw. nach Verbrauch des zusätzlichen Volumens der Datenautomatik und des optionalen ‚Data Snacks 1 GB‘) auf max. 16 kBit/s im Download und Upload reduziert.
  • Die Datenautomatik ist fester Tarifbestandteil.

Besonders der letzte Punkt ist wichtig, denn damit wird klar, dass sich diese Automatik nicht abschalten lässt. Man hat also über die gesamte Nutzungszeit diese Automatik aktiviert und es wird Geld abgebucht, wenn man die monatlichen Drosselgrenze überschreitet. Wer das nicht möchte, hat nur die Möglichkeit, selbst Limits im Handy zu setzen und so zu vermeiden, dass mehr Volumen genutzt wird. Die weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei PremiumSIM*.

Die APN- und Internet-Einstellungen bei PremiumSIM

Für den Zugriff auf das mobile Internet müssen die korrekten O2 Zugangsdaten im Handy bzw. Smartphone hinterlegt sein. Ohne die korrekten Daten hat man zwar Netz, kann aber in der Regel nicht mobil ins Internet gehen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Um auf das Netz zuzugreifen und eine Verbindung mit dem Internet herstellen zu können, muss ein Verbindungsprofil eingerichtet und aktiviert werden. Sie sollten auf jeden Fall die Einstellungen Ihres Endgerätes überprüfen.

In den meisten Fällen werden diese Einstellungen dabei automatisch gesetzt. Nur wenn das nicht korrekt erfolgt sein sollte, ist es sinnvll selbst aktiv zu werden und die Einstellung von PremiumSIM selbst zu setzen.

Die korrekten APN Daten lauten wie folgt:

APN (GPRS-Zugangspunkt): internet
IP-Adresse: 82.113.100.38
Proxys: deaktivieren
Port: 8080
Benutzername: leer lassen
Passwort: leer lassen
Startseite: http://wap.o2active.de
Verbindungsmodus: permanent
Übertragungsart: GPRS
Verbindungssicherheit: Aus
Authentisierungstyp: normal
Login-Modus: automatisch

Danach sollte man die Geräte neu starten, nur dann werden die APN Daten korrekt übernommen. Wenn es trotz korrekter APN Einstellungen immer noch Probleme mit dem Zugang zum mobilen Internet gibt, ist es ratsam, sich direkt an den Support das Unternehmens zu wenden und dort nachzufragen, ob eventuell Probleme vorliegen. Die weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei PremiumSIM*.

Video: PremiumSIM Tarife im Details erklärt

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2, Eplus und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife in allen vier Mobilfunknetzen Deutschlands.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze und einer 1GB Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s.

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Man bekommt Zugriff auf das O2 LTE Netz und profitiert von der Netzzusammenlegung von O2 und Eplus – kann also auch als Sparhandy Kunden aktuell die Eplus Netze mit nutzen, ohne dass dafür Kosten entstehen würden. Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

O2 Prepaid Freikarte – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung der O2 Prepaidkarte

 

O2 Prepaid Freikarte – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung der O2 Prepaidkarte – Die O2 Prepaidkarte ist die originale Prepaidkarte von O2 und bietet einen sehr preiswerten Zugang zum O2 Netz und dem Support von O2.  Früher gab es die Tarife unter dem Namen O2 Loop, 2017 hat das Unternehmen die Simkarten aber auf den einfacheren Markennamen O2 Prepaid umgestellt. Am Prepaid Prinzip und grundsätzlich an den Tarifen hat sich damit aber nichts geändert.

Die normale Prepaidkarte kommt dabei ohne Grundgebühr und einen monatlichen Mindestumsatz aus und ist daher auch für Nutzer geeignet, die weniger telefonieren und ins Internet gehen und für die daher die normalen O2 Free Flatrates zu teuer sind. Allerdings haben viele Nutzer Bedenken, ob diese geringen monatlichen Kosten für die O2 Prepaidkarte eventuell auf Kosten der Netzqualität und der Netzverfügbarkeit bei O2 gehen und ob man beim Netzzugang eventuell Nachteile hat gegenüber den normalen Kunden von O2.

Im Vergleich zu den normalen O2 Simkarten gibt es tatsächlich einige Einschränkungen, aber diese sind in erster Linie im Datenbereich zu finden. Bei Netzqualität und Netzabdeckung bekommt man dagegen die normale O2 Netzqualität, die auch anderen O2 Kunden zu Verfügung steht. Die aktuellen Netzabdeckung und den Stand des Netzausbaus kann man auf der Netzkarte von O2 abfragen: O2 Netzausbau-Karte. Die dort dargestellten Werte gelten auch für die O2 Prepaidkarten. Es gibt derzeit nur eine Einschränkung im Datenbereich: die Karten können mit einer maximalen Geschwindigkeit von 225Mbit/s surfen, auch wenn man die Tagesflatrate mit zur Karte bucht und auch in den größeren Datenoptionen stehen maximal 225MBit/s als Speed zur Verfügung. O2 schreibt dazu in den Fußnoten:

 Bis zu 225 MBit/s (im Durchschnitt 37,5 MBit/s; Upload bis zu 50 MBit/s, im Durchschnitt 22,5 MBit/s) im dt. O2 Mobilfunknetz. Nach Verbrauch des Highspeed Volumens wird das Datenvolumen des aktivierten Packs verwendet, sonst bis zu 32 Kbit/s.

Im Netz von O2 ist dies derzeit das Maximum: Es sind in der Regel bis zu 225Mbit/s möglich und nur testweise auch schon höhere Geschwindigkeiten. Dies ist ein großer Vorteil der Freikarten von O2 im Vergleich zu anderen Anbietern in diesem Netz und wird bei allen Tests und Bewertungen zur kostenlose O2 Sim auch immer wieder psotiiv hervor gehoben.

Konkret nutzen damit die O2 Prepaid Freikarten nicht nur das gleiche Netz und haben die gleiche Netzqualität wie die originalen O2 Free Allnet Flat Tarife, sondern sind auch genau so schnell. Im Vergleich mit anderen O2 Discounter (beispielsweise Smartmobil, WinSIM oder auch PremiumSIM) sind die Prepaid Tarife von O2 sogar deutlich schneller, diese Anbieter erreichen oft nur maximal 50Mbit/s. Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier.

mobilfunk-netz-pixabay-cc0LTE und 5G bei der O2 Prepaid Simkarte

Trotz der Einschränkungen beim maximalen Speed können die aktuellen O2 Prepaid Tarife das LTE Netz von O2 mit nutzen. Neben den 2G und 3G Bereichen, steht für die Simkarten als auch das LTE Netz zur Verfügung. Dazu sind keine neuen Einstellungen notwendig und es entstehen auch keine Mehrkosten, wenn man LTE nutzen. In den FAQ zur LTE Nutzung bei der O2 Prepaid Handykarte heißt es:

Mit LTE ins Netz. Natürlich willst Du nicht lange warten, wenn Du mobil ins Internet gehst. Deshalb gibt es LTE. Die Abkürzung steht für den neuesten Übertragungsstandard der vierten Generation: 4G. LTE ermöglicht Dir, mit Deinem Smartphone besonders schnelle Übertragungsraten zu nutzen, sowohl für Downloads als auch für Uploads. Die maximale Geschwindigkeit ist sehr viel größer als die Übertragungstechniken wie UMTS, 3G oder 2G. Das ist natürlich perfekt für Dich, wenn Du große Datenmengen übertragen willst – zum Beispiel Videos oder hochauflösende Fotos, die Du mit Deinem Smartphone geschossen hast.

Insgesamt ist die Nutzung von LTE aber ein deutlicher Vorteil der O2 Prepaidkarte, denn es gibt auch 2017 noch viele Prepaidtarife auf dem Markt, die LTE nicht unterstützen. Allerdings geht es auch deutlich schneller, wie die Callya Prepaidkarte von Vodafone zeigt. Mit dieser Karten surfen die Prepaidkunden von Vodafone derzeit mit einer maximalen Geschwindigkeit von 500MBit/s im Vodafone LTE Netz und sind daher mehr als doppelt so schnell wie die Nutzer einer O2 Prepaid Sim. Die Prepaidtarife im O2 Netz sind also verglichen mit normalen Prepaidkarten ohne LTE durchaus schnell, es gibt aber auch noch Angebote, die im Datenbereich deutlich höhere Geschwindigkeiten bieten. Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier.

Die Nutzung von LTE bei O2 ist dazu noch an einige Voraussetzungen gekoppelt:

  • Das O2 Netz vor Ort muss mit LTE ausgebaut sein. Das ist mittlerweile in sehr vielen Bereichen in Deutschland der Fall, es gibt aber auch nach wie vor weiße Flecken, in denen maximal 3G Verbindungen möglich sind. Ob in der eigenen Region LTE Verfügbar ist, kann man auf der O2 Netzausbau-Karte prüfen. Dort ist angegeben, welche maximalen Geschwindigkeiten und welche Standards zu erwarten sind.
  • Das Handy bzw. Smartphone muss LTE unterstützen. Das ist bei den meisten modernen Geräten mittlerweile ohne Probleme der Fall, es kann aber bei älteren Handys und sehr preiswerten Geräten durchaus zu Problemen kommen. Beispielsweise kann das iPhone 5 nach wie vor kein LTE im O2 Netz nutzen, weil die Frequenzbändern unterschiedlich sind. Ab dem iPhone 5s ist das aber wieder ohne Probleme möglich.

Man sollte daher prüfen, ob die Voraussetzungen für LTE gegeben sind, bevor man sich darauf einlässt. Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier.

Im 5G Bereich hat O2 mittlerweile die ersten Netzbereiche in Betrieb genommen und die normalen O2 Handytarife können bereits 5G mit nutzen. Die O2 Prepaid Karten hat aber bisher noch KEIN 5G und auch andere Prepaid Discounter im O2 Netz können bisher noch auf die 5G Netzbereiche zurückgreifen. Es bleibt auch offen, wann sich das ändern könnte.

Die Standorte im Überblick nach Bundesländern (alle Netzbetreiber)

O2 und Eplus – das National Roaming

Durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus und die Zusammenschaltung der beiden Netzen gibt es jetzt bereits einen Vorteil für die O2 Kunden, der auch die Prepaid Nutzer von O2 mit einschließt. Die Handykarte können derzeit nicht nur das Handy-Netz von O2 nutzen sondern wählen sich auch unter Umständen in das Eplus Netz ein. Dieser Mechanismus nennt sich National Roaming und O2 schreibt dazu auf der Webseite:

Ab sofort steht Ihnen bei O2 National Roaming zur Verfügung. Ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn ihr Handy-Display o2-de+anzeigt. Was es genau bedeutet, welche Vorteile Sie dadurch haben: Jetzt im Detail informieren.

  • Doppelt: Sie sind für die Netze von O2 und E-Plus freigeschaltet.
  • Immer: Sie wechseln jederzeit ganz automatisch ins schnellere Netz.
  • Gratis: Für diesen Service fallen keine Extra-Kosten an.
  • Sichtbar: Die Anzeige „o2-de+“ erscheint, wenn Sie im E-Plus Netz surfen.

Für diese doppelte Netznutzung bei der O2 Prepaidkarte fallen keine zusätzlichen Kosten an und die Umschaltung zwischen den beiden Netz erfolgt automatisch. Es wird dabei immer das Netz gewählt, welches vor Ort die bessere Qualität bietet. Man erkennt das Roaming im Eplus Netz an der Anzeige O2+ im Display (statt des normalen O2-Schrifzuges). Allerdings berichten Nutzer auch immer wieder davon, dass die automatische Auswahl nicht immer zuverlässig funktioniert und man manchmal im O2 Netz hängen bleibt. In solchen Fällen kann man auch versuchen, manuell das Eplus Netz anzuwählen.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Details zu den O2 Netztest Ergebnissen haben wir in diesem Artikel zusammen gestellt: O2 Netztest

Alle weiteren Details gibt es direkt auf der Webseite von O2 Prepaid, die normalen Handytarife von O2 findet man direkt hier.

Prinzipiell ist die Mit-Nutzung des Eplus Netzes aber ein wirklicher Vorteil, da so an mehreren Standorten die Netzabdeckung verbessert wird und auch im mobilen Datenbereich höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Früher oder später sollen dann die Netze komplett zusammen geschaltet werden.