Die Nummern der Meinungsforschungsinstitute

Die Nummern der Meinungsforschungsinstitute – Besonders, wenn wieder Wahlen sind, aber auch darüber hinaus, wenn man die Menschen über ihr Konsumverhalten, ihre Lieblingskreditkarte oder anderen Wissenswertem für die Allgemeinheit oder Unternehmen befragen möchte, rufen Meinungsforschungsinstitute an. Die Befragungen dauern in der Regel ca. 30 Minuten und sind für den einen lästig, für den anderen wiederum interessant, weil endlich die eigene Meinung zu Themen und Produkten erfragt wird. Damit man weiß, ob die Nummer auf dem Telefondisplay zu einem dieser Institute gehört und man ggf. den Anruf ignoriert oder erst recht ans Telefon geht, sind hier die Nummern der größten Anbieter aufgelistet. Auch diese Institute haben sich bei Anrufen an die gesetzlichen Regelungen zu halten und müssen Kunden auf die Sperrliste nehmen, wenn diese ausdrücklich keine weiteren Anrufe möchten.

HINWEIS: Marktforschunginstitute nutzen in der Regel Festnetz-Nummer für ihre Anrufe. Wenn also Anrufe auf dem Handy ankommen, die angeblich von einem Meinungsforschungsinstitut stammen, dann ist dass oft ein Fake.

Vorab sei noch erwähnt, dass man immer etwas Zeit haben sollte, wenn man an einer Befragung am Telefon teilnehmen möchte. Einerseits wären da die bereits erwähnten 30 Minuten für die einzelne Befragung. Auf der anderen Seite scheuen sich die Institute auch nicht, mehrere Male pro Woche anzurufen, sofern es der Marktforschung dienlich ist oder man gar sein Einverständnis am Telefon gegeben hat, öfter befragt zu werden. So kann das Telefon auch mehrere Male am Tag klingeln, wenn man nicht rangeht und das über Tage, teils Wochen hinweg. Selbst das Wochenende wird dabei ignoriert. Die Quintessenz des Ganzen: wenn man sich einmal entschieden hat, regelmäßig bei Umfragen mitzumachen, sollte man auf viele Anrufe zu auch unpassenden Zeiten vorbereitet sein.

Die Nummern der Meinungsforschungsinstitute

Hier die Nummern der Meinungsforschungsinstitute mit jeweiligem Link für mehr Informationen:

  • TNS Emnid: 0521 9257…
  • infas: 0228 3822…
  • forsa: 030 62882…
  • Metrinomics: 030 695171…
  • PSYMA GROUP: 0911 99574…
  • infratest: 089 5600…, 0521 9257…
  • infratest dimap: 030 53322…
  • Forschungsgruppe Wahlen: 0621 1233…
  • Allensbach: 07533 805…
  • Gesellschaft für Konsumforschung (GfK): 0911 395…

Meinungsumfragen über Call-Center

Die hier aufgelisteten Institute gelten in der Regel als seriös und nutzen auch diese Durchwahlen, um Umfrageteilnehmer zu finden. Natürlich ist jedem selbst überlassen, was er als seriös einstuft. Unzweifelhaft unseriös wird es wiederum, wenn Institute die Befragungen auf Call-Center auslagern. Zum Einen ist es umso schwieriger, den Gegenüber anhand der Telefonnummer zu identifizieren. Hinzu kommt – wenn man Erfahrungsberichte aus dem Internet hinzuzieht – auch noch, dass in Call-Centern vergleichsweise „unfreundlicher“ gearbeitet wird. Außerdem haben Call-Center durch Anrufe mit Rufnummerunterdrückung und dem Vertrieb intransparenter Kostenfallen („Sky für nur einen Euro im Monat!“) jeher einen schlechten Ruf. Da der Gesetzgeber dieser Form von „Cold Call“ seit 2013 einen Riegel vorgeschoben hat und Zuwiderhandlung Bußgelder bis zu 300.000 Euro bedeuten, gehört die unerwünschte Werbung fast vollständig der Vergangenheit an. Das soll keine Pauschalisierung für Call-Center sein, allerdings sind die Gütekriterien bei den größeren Instituten weitaus höher: das Personal ist besser geschult, wird in der Regel besser bezahlt und nutzt wie bereits erwähnt die selben Rufnummern. Auf der anderen Seite bedeutet das aber nicht, dass die Anrufe der größeren Institute weniger penetrant sein können. Anders als Werbung via Cold Call fallen Meinungsumfragen nicht unter das Gesetz für unlauteren Wettbewerb.

Weitere Anrufe untersagen

Allerdings dürfen Meinungsforschungsinstitute nicht ohne Weiteres die Teilnehmer unendlich belästigen. Die Gerichtsurteile des Oberlandesgerichts Stuttgart sowie des Landgerichts Hamburg stärken den Angerufenen, denn es „überwiegt demnach das Interesse des einzelnen Betroffenen, ein Eindringen in seine Privatsphäre zu verhindern, gegenüber den Interessen des Marktforschungsunternehmens.“ Mit anderen Worten: wer keine Anrufe der Institute mehr haben möchte, kann dies am Telefon oder via E-Mail, Brief o.ä. mitteilen. Ansonsten dürfen auch Meinungsforschungsinstitute bei Zuwiderhandlung rechtlich belangt werden.

SMS von der Rufnummer 7277

SMS von der Rufnummer 7277 – Die Service-Nummer 7277 ist eine technische Nummer im Netz der Telekom und wird dort verwendet um die Internet-Datenvolumen zu verwalten und Kunden zu benachrichtigen, wenn ihr Volumen überschritten wird. Das betrifft dabei nicht nur die Telekom selber sondern auch die Discounter in diesem Netz wie Congstar, Callmobile, Klarmobil oder Freenetmobile. Auch sie nutzen die 7277 für Benachrichtigungs-SMS und Daten-Nachbuchungen.

Beispielsweise erhalten Kunden mit einer Prepaidkarte der Telekom bei Internet-Nutzung die Buchungsbestätigung der Dayflat:

„Folgende Datenflat wurde automatisch für Sie eingerichtet. Day Flat zum Preis von 0,95€ (brutto) Nach Verbrauch können Sie jederzeit unter http://datapass.de ein weiteres Angebot buchen.“

Da mittlerweile sehr viele Tarife (vor allem im Prepaid Bereich) mit einer Tagesflat arbeiten, werden über diese Rufnummer auch entsprechend viele SMS verschickt.

Die Standardmeldung für eine Überschreiten des gebuchten Inklusiv-Volumens sowie der Drosselung lautet wie folgt:

Sie surfen bis Ende des Abrechnungsintervalls mit reduzierter Geschwindigkeit, da die Volumengrenze erreicht ist. Sie können ihre Ausgangsgeschwindigkeit wiederherstellen unter datapass.de

Die Rufnummer 7277 dient aber nicht nur zur Kommunikation sondern kann auch genutzt werden, um aktiv Datenvolumen nachzubuchen. Dazu reicht es, eine SMS mit dem Text „speed“ an die 7277 zu schicken. Dann wird bei den meisten Anbietern neues Volumen (SpeedOn) zur Verfügung gestellt. Diese Aktion ist allerdings nicht kostenfrei sondern kostet je nach Anbieter und genutzter Flatrate 3 bis 5 Euro. Das Nachbuchen kann durchgeführt werden, sobald das normale Datenvolumen überschritten ist und es kann auch mehrfach nachgebucht werden.

Unter diese Rufnummer werden Kunden also nicht nur über eine einsetzende Drosselung informiert, man kann auch direkt über die 7277 die Drosselung (kostenpflichtig) wieder aufheben.

Wie wichtig diese Benachrichtigungen sind, kann man an verschiedenen Beispielen sehen. So schreibt ein Nutzer im Forum von GuteFrage über eine SMS von der 7277:

Also ich habe ein Sony XPERIA E (seit dem 9.10.2014) mit einer Sim Karte von der Telekom. Ich habe dieses Handy also seit 12 Tagen) So, heute (21.10.2014) habe ich um 15:33 Uhr eine SMS von der Nummer 7277 erhalten. In dieser SMS steht folgendes drin (Schreibfehler inbegriffen) :

„Ihre Datennutzung im Inland hat 615,16 € (brutto) überschritten. Diese Information kann zeitverzögert sein und daher vom tatsächlichen Verbrauch abweichen“

Ohne diese Info wäre die Datenflatrate möglicherweise noch länger gelaufen und hätte noch mehr Kosten verursacht. Mehr als 600 Euro Kosten im Datenbereich sind auch schon sehr ärgerlich (und wurden möglicherweise auf Kulanz erstattet), 6.000 Euro Kosten ohne diese Nachricht wären aber noch deutlich ärgerlicher gewesen.

Wie kann man die Benachrichtigung unter 7277 deaktivieren?

Die schlechte Nachricht: es gibt derzeit keine Möglichkeit, diese Meldungen abzustellen. Es sind Systemnachrichten, die über Änderungen im Tarif informieren und daher wichtig sind. Die Telekom MUSS diese Mitteilungen versenden. Man findet daher im Kundenbereich keine Möglichkeit, dies abzuschalten und auch über die Hotline bzw. den Kundenservice der Telekom ist es nicht möglich, diese Nachrichten zu deaktivieren. Die 7277 informiert beispielsweise auch über angefallene Kosten. So schreibt ein Kunde im Telekom Forum:

Ich habe folgende SMS von der Nummer 7277 erhalten:

“ Ihre Datennutzung im Inland hat …. Euro (brutto) überschritten. Diese Information kann zeitverzögert sein und daher vom tatsächlichen Verbrauch abweichen.“

Es folgten 5 SMS innerhalb von 5 Minuten in denen sich der Betrag von 9,99 Euro auf 54,89 Euro erhöhte. Wie kann das sein?

Kunden müssen diese Nachrichten aber natürlich nicht empfangen und ist es durchaus möglich, die Benachrichtigungen zu blocken. Das geht unter Android und iOS am einfachsten mit einer passenden App (beispielsweise Blacklist plus) die man auf dem Gerät installiert und unter der man dann die 7277 als unerwünschte Nummer einträgt. Danach werden alle Nachrichten von dieser Nummer unterdrückt.

Wir empfehlen diese Variante aber ausdrücklich nicht. Es kann dann nämlich durchaus sein, dass auch wichtige Systemnachrichten nicht mehr zugestellt werden und das kann zu Mehrkosten oder auch Vertragsproblemen führen. Es wäre, als würde man seinen Briefkasten nicht mehr leeren – das kann auch zu ziemlichen Problemen führen.

Detaillierte Anzeige im Internet unter datapass.de

Screenshot: Datapass mit Congstar Tarif

Das Gegenstück zur Rufnummer 7277 im Internet ist die Webseite datapass.de der Telekom. Dies ist die Verwaltungswebseite für Datenvolumen und zeigt Kunden der Telekom und der Discounter im Netz der Telekom das verbrauchte Datenvolumen sowie die Abrechnungsintervalle an. Der Aufruf ist allerdings nur mit mobilen Geräten möglich, ansonsten bekommt man eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt.

Die Anzeige auf datapass.de richtet sich nach dem genutzten Anbieter. Telekom Kunden bekommen andere Details eingeblendet als Kunden von Congstar oder Callmobile. Auch die Preise für die Nachbuchung von Volumen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter, sind aber immer aktuell für den jeweils genutzten Anbieter. Die Anzeige erscheint aber nur, wenn man sich mit einem Handy und dem passenden Tarif auf der Webseite einwählt. Dazu muss man auch den Mobilfunk-Tarif nutzen, der Aufruf mit WLAN Verbindung bringt nur eine Fehlermeldung.

datapass.de hat dabei die Webseite pass.telekom.de (2012 bis 2013) abgelöst um möglichst unabhängig von der Telekom die Kunden informieren zu können. pass.telekom.de wird derzeit noch bei den originalen Telekom-Tarifen genutzt. Für alle anderen Anbieter im D1 Netz der Telekom steht dagegen datapass.de zur Verfügung.

Weitere Funktionen der 7277

Neben dem Aufheben der Drosselung können (je nach Tarif unterschiedlich) und der 7277 auch weitere Tarifoptionen und Datenflatrates gebucht werden. Die Telekom bietet zum Beispiel die Buchung der EU-Roaming Flatrates ebenfalls unter dieser SMS-Rufnummer an.

Die Sperrhotline 116116 – auch für Prepaidkarten und Handytarife

Die Sperrhotline 116116 – auch für Prepaidkarten und Handytarife – Die Rufnummer 116 116 ist die zentrale Anlaufstelle zur Sperrung elektronischer Berechtigungen. Unter diesem eher sperrigen Begriff verbergen sich alle elektronischen Zugangsmittel wie ec-Karten, Kreditkarten aber auch Simkarten für Handys und Smartphones. Mit der 116116 hat die Bundesnetzagentur eine zentrale Sperr-Hotline eingerichtet um es Kunden so einfach wie möglich zu machen im Falle eines Diebstahls oder eine Verluste der Karte diese sperren zu lassen. Die Rufnummer ist 24 Stunden am Tag erreichbar. Eine Registrierung ist dabei nicht notwendig. Dazu ist die Rufnummer kostenfrei, man kann über die 116116 also die eigenen Karten sperren, ohne das dabei weitere Kosten entstehen. Allerdings ist es in der Regel so, dass der eigenen Anbieter (also nicht die 116116) für die Ausstellung einer Ersatzkarte eine zusätzliche Gebühr erhebt.

Gesperrt werden können:

  • Bankkunden- und Maestrokarten
  • Kreditkarten
  • Mobilfunkkarten
  • elektronische Signaturen bzw. Trägermedien von Zertifikaten
  • Mitarbeiterausweise mit elektronischer Zugriffskontrolle
  • Kundenkarten mit Zahlungsfunktion
  • Online Banking- und E-Mail-Accounts
  • Remote Access Systeme
  • andere elektronische Berechtigungen

Den Sperr-Notruf gibt es auch als App für Android und iOS Geräte sowie als Aufkleber für das Handy. Mit der App kann direkt vom Handy aus eine Sperre eingerichtet werden. Dazu gibt es einen so genannten Datensafe, der verschlüsselt die Daten von Karten aufnehmen kann.

Die zentrale Notrufnummer leitet die Anrufer zur Sperrung in der Regel direkt an die entsprechenden Anbieter weiter. Erst dort erfolgt eine Prüfung der persönlichen Daten. Man sollte also Adresse, Kartennummer oder ähnliches parat haben.

Diese Rufnummer ist ein zentraler Notruf. Es ist daher egal, welches Netz man mit dem Handytarif nutzt (Telekom, Vodafone) und es macht auch keinen Unterschied, ob man beim Netzbetreiber selbst ist oder nur bei einem Discounter, denn auch das Klarmobil Netz oder das Congstar Netz ist das jeweilige Betreiber-Netz. Der Sperrnotruf funktioniert in allen Netzen und bei allen Anbietern. Allerdings unterstützen dies nicht alle Anbieter. Ob der eigenen Anbieter dabei ist, kann man kostenfrei hier abfragen. O2 beispielsweise ist nicht über die zentrale Rufnummer 116116 sperrbar. Daher muss man für diese Anbieter die eigenen Sperrrufnummern nutzen. Das ist etwas schade, weil dadurch der Sinn einer zentralen Rufnummer für Kartensperrungen verloren geht, aber es liegt natürlich immer am Anbieter selbst ob man diesen Service für die eigenen Kunden unterstützen möchte oder auch nicht.

Welche Kosten entstehen für die Nutzung der 116116?

Die Benutzung der 116116 ist prinzipiell kostenfrei. Das betrifft sowohl Anrufen vom Handy aus als auch Verbindungen aus dem Festnetz. Kosten entstehen bei Anrufen aus dem Ausland und entsprechen dann dem jeweiligen Auslandstarif des genutzten Anbieters.

Für die Sperrung einer Karte bzw. das Ausstellen einer Ersatzkarte berechnet der Netzbetreiber in der Regel zusätzliche Gebühren. Diese liegen zwischen 10 und 30 Euro und sind in den jeweiligen Tariftabellen der Anbieter aufgeführt. Diese Kosten entstehen ebenfalls bei der Sperrung über die 116116 haben aber direkt mit der Nutzung der Rufnummer nichts zu tun.

Ist die 116116 auch aus dem Ausland zu erreichen?

Für Sperrungen aus dem Ausland steht die +49 116 116 zur Verfügung. Allerdings wird diese Rufnummer nicht immer korrekt akzeptiert, daher gibt es für Sperrungen aus dem Ausland noch eine Ersatz-Hotline unter der Rufnummer +49 30 40504050. Über diese Nummer können allerdings nur deutschen Verträge und Karten gesperrt werden. Ausländische Anbieter haben in der Regel separate Sperrsysteme.

Simkarten können auch direkt beim Anbieter gesperrt werden. Die Netzbetreiber bieten hierfür separate Hotlines an:

  • Telekom: +49 (0)800 3 302202 bzw. vom Handy die 2202
  • Vodafone: 0800 172 12 12
  • Eplus und BASE: 0049 177 177 1000
  • O2: 0176 888 55 282

Video: Der Sperrnotruf 116 116

Die 01803 als Vorwahl und Rufnummer – Kosten und Wissenswertes

Die 01803 als Vorwahl und Rufnummer – Kosten und Wissenswertes – Vorwahlen, die mit 01803 beginnen, werden ausschließlich für Servicedienste (früher: Geteilte-Kosten-/Shared-Cost-Dienste) verwendet. Früher wurden dabei die Kosten teilweise direkt mit von den Unternehmen übernommen und diese Rufnummern waren damit billiger. Mittlerweile ist es eher umgekehrt.

Die Vorwahl 01803 kostet 9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt bis zu 42 Cent/Minute. Der Preis für Festnetzverbindungen ist für Telefonate aus dem Netz der Telekom angegeben, andere Festnetzanbieter berechnen aber meistens die gleichen Preise.

Wer die 01803 wählt und nicht sofort mit einem Mitarbeiter verbunden wird, landet in der Warteschleife. Früher zahlte man auch für die Zeit, die man in der Warteschleife verbrachte. Seit dem 1. September 2012 sind die ersten zwei Minuten in der Warteschleife aber kostenfrei. Erst ab der dritten Minute in der Warteschleife oder sobald der Kunde mit einem Mitarbeiter verbunden ist, dürfen Kosten für den Anruf entstehen. Die einzige Ausnahme sind nachgelagerte Warteschleifen, diese kosten sofort. Als nachgelagerte Warteschleifen gelten alle, in die der Kunde im Verlauf des Gespräches gestellt wird oder über die man sich per Telefonanwahl („Wenn Sie … wollen, drücken Sie die 1.“) einwählt.

Hinweis: die 01803 gilt als Sonderrufnummer und wird daher separat zu den normalen Rufnummern abgerechnet. Wer eine Allnet Flat nutzt, zahlt für 01803 Anrufe daher dennoch extra. Das sollte man bei der Nutzung wissen. In den meisten Fällen ist es daher billiger, eine normale Festnetz-Rufnummer zu nutzen.

Warteschleifen Abrechnung bei der 0180-3

Ab 1. Juni 2013 sind Warteschleifen, auch nachgelagerte, vollständig kostenfrei. Damit zahlen Kunden nur noch für die Dauer des Gesprächs und nicht mehr für die Zeit in einer eventuelle Warteschleife. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Eine Warteschleife liegt vor, wenn Anrufe entgegengenommen oder aufrechterhalten werden, ohne dass das Anliegen des Anrufers bearbeitet wird. Die Bearbeitung kann über einen automatisierten Dialog oder durch eine Person erfolgen. Beim ersten Einsatz einer Warteschleife im Rahmen des Anrufs hat der Angerufene bei Sonderrufnummern sicherzustellen, dass der Anrufende mit Beginn der Warteschleife über deren voraussichtliche Dauer informiert wird. Darüber hinaus muss dem Anrufer mitgeteilt werden, ob für den Anruf ein Festpreis gilt oder der Anruf für die Dauer des Einsatzes dieser Warteschleife für den Anrufer kostenfrei ist. Die Ansage kann mit Beginn der Bearbeitung vorzeitig beendet werden.

In diesen Fällen dürfen mittlerweile keine Kosten mehr berechnet werden.

Wissenswertes um die 0180-3

Aufgrund der Preisgestaltung und immer häufigerer Missbrauch haben Rufnummern mit dieser Vorwahl über die Zeit einen eher schlechten Ruf bekommen. Darauf reagieren auch teilweise die Anbieter. So hat die Bundesagentur für Arbeit beispielsweise ihre ehemaligen 0180-1 Rufnummer auf kostenfreie 0800 Rufnummern umgestellt.

Die 01803 wird in erster Linie als Zielrufnummer genutzt und weniger für Anrufe eingesetzt. Daher gibt es auch eher selten Fälle von Spam – die Nummern sind meistens für die Weiterleitung gedacht.

Video: Vorsicht vor Ping-Anrufen mit teuren Vorwahlen

116117 – Die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes

116117 – Die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes – Die zentrale Nummer 116117  ist eine relativ neue Rufnummer und ist in erster Linie dazu gedacht, ärztliche Hilfe in Situationen zu leisten, in denen es noch nicht notwendig ist, eine Notaufnahme aufzusuchen, aber bei denen der Betroffene gerne dennoch ärztlichen Rat hätte. An der Hotline kann man mit geschultem Personal über das Problem reden und dann wird man je nach Einstufung beispielsweise an einem Bereitschaftsarzt weiter geleitet. Für einen Anruf sollten folgende Bedingungen erfüllt sein:

  1. Die Beschwerden treten zu einem Zeitpunkt auf, an dem die Praxen geschlossen sind, beispielsweise am Wochenende oder an einem Feiertag.  
  2. Es muss sich um Beschwerden handeln, mit denen Patienten normalerweise einen Arzt in einer Praxis aufsuchen würden.
  3. Zudem kann die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten.

Die 116117 ist allerdings in erster Linie für normale medizinische Probleme gedacht. Zahnärzte sind darüber bespielspweise nicht zu erreichen.

Die Rufnummer ist dabei als Ergänzung zur 112 gedacht. Bei schweren und lebensbedrohlichen Fällen (Herzinfarkt oder Schlaganfall, Schnitt- und Platzwunden, Knochenbrüche oder Verbrennungen) sollte man weiterhin die 112 nutzen. Bei weniger kritischen Problemen kann man die 116117 nutzen.

Welche Kosten entstehen bei der 116117?

Ein Anruf bei der 116117 ist gleich in zweifacher Hinsicht kostenfrei. Sowohl für die ärztliche Hilfestellung als auch für die Verbindung werden keine Kosten berechnet.

Der Anbieter schreibt dazu selbst sehr deutlich:

Die Telefonnummer 116117 funktioniert ohne Vorwahl und gilt deutschlandweit. Der Anruf ist für Sie kostenfrei – egal, ob Sie über das Festnetz oder mit dem Mobiltelefon anrufen. Der Bereitschaftsdienst ist außerhalb der üblichen Sprechzeiten in der Nacht, am Wochenende und an den Feiertagen erreichbar.

Es macht daher also keinen Unterschied, von wo man anruft. Mit dem Festnetz-Telefon, aus dem Telekom-Netz, von einem Vodafone Anschluss oder einem Mobilfunk-Tarf von O2: es entstehen für diesen Anruf in keinem Fall Kosten.

Kann die Rufnummeer 116117 auch aus dem Ausland genutzt werden?

Die Rufnummer 116117 steht auch für Anrufe aus dem Ausland zur Verfügung. Allerdings muss dann die Ländervorwahl von Deutschland (+49) vorgewählt werden. Dazu können aus dem Ausland für die Verbindung Kosten berechnet werden. Die Kostenfreiheit gilt also in erster Linie für Verbindungen in Deutschland.

In den FAQ schreibt der Anbieter dazu:

Die Rufnummer ist prinzipiell auch aus dem Ausland erreichbar, sofern Sie die Länderkennung +49 vorsetzen. Dies kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn Sie für einen Angehörigen in Deutschland den Bereitschaftsdienst alarmieren wollen. Achten Sie dabei darauf, die Adresse der Zielperson in Deutschland anzugeben, damit Sie an den zuständigen Bereitschaftsdienst vermittelt werden können.

Innerhalb der EU gibt mittlerweile das „Roam-like-at-Home“ Prinzip. Daher sind Anruf aus der EU auf die 116117 mittlerweile auch kostenfrei.

Video: Die neue Werbung für die 116117

01060 – Call-by-Call mit neuem Vermarktungspartner

01060 – Call-by-Call mit neuem Vermarktungspartner – Am Ende des Jahres 2012 trat der eigenständige Anbieter Telecom UG mit der 01060 dem Call-by-Call Markt bei. Ventelo übernahm die Vermarktung und Außenvertretung im August 2013. Knapp zwei Jahre später stellt Ventelo die Vermarktung der 01060 ein und schaltet damit auch das System ab. Die Call-by-Call Nummer wird von dem Vermarktungspartner Payment United GmbH mit Sitz in Hamburg, übernommen. Das teilte ein Sprecher von Ventelo am Dienstag, den 1. Juli, mit.

Mit Call-by-Call (auch Sparvorwahl oder Vorvorwahl) besteht die Möglichkeit, dass Telefongespräche oder Internetverbindungen über einen anderen Anbieter als den des Telefonanschlusses laufen. Durch eine einfache Vorwahl werden dadurch oftmals Kosten eingespart. Für Telefongespräche wird die Sparvorwahl vor der eigentlichen Rufnummer eingeben. In Deutschland sind diese nach dem Muster 010xy bzw. 0100xy aufgebaut. Eine wichtige Voraussetzung besteht darin, dass der Nutzer den Telefonanschluss bei der Deutschen Telekom hat.

Die 01060 Vorwahl erhielt mehrfach gute bis sehr gute Bewertungen.

Die Festnetztarife sind wie folgt gestaffelt:

  • Deutschland, Mo.-Fr., 00 – 07 Uhr: 0,46 Cent pro Minute
  • Deutschland, Mo.-Fr., 07 – 19 Uhr: 2,98 Cent pro Minute
  • Deutschland, Mo.-Fr., 19 – 24 Uhr: 1,65 Cent pro Minute
  • Deutschland, Sa.-So., und bundesgesetzliche Feiertage 00 – 07 Uhr: 0,46 Cent pro Minute
  • Deutschland, Sa.-So., und bundesgesetzliche Feiertage 07 – 19 Uhr: 2,98 Cent pro Minute
  • Deutschland, Sa.-So., und bundesgesetzliche Feiertage 19 – 24 Uhr: 1,6 Cent pro Minute

Falls im Mobilfunk telefoniert wird, fallen diese Preise pro Minute an:

  • Deutschland Mobilfunk, Mo.-Fr. 08 – 18 Uhr: 4,94 Cent pro Minute
  • Deutschland Mobilfunk, Mo.-Fr. 18 – 24 Uhr: 4,94 Cent pro Minute
  • Deutschland Mobilfunk, Sa.-So. 00 – 24 Uhr: 4,94 Cent pro Minute

Auch Gespräche in das Ausland sind möglich. Die Liste der Kosten für Auslandsgespräche ist auf der Internetseite zu finden. Folgendes muss beachtet werden, damit ein erfolgreicher Gesprächsaufbau zustande kommt. Beispiel: ein Anruf nach Wien:

Zunächst wird die 01060 eingegeben. Danach folgt die Landesvorwahl (Österreich: 0043). Ohne die führende Null wird die Ortsvorwahl eingetragen (Wien: 01). Schlussendlich wird die Haustelefonnummer eingeben. Ergebnis: 01060 0043 1 12345

Des Weiteren kann die Vorwahl für die Nutzung des Internets dienen. Das Besondere ist, dass keine Anmeldung nötig ist. Außerdem wird sowohl kein Mindestumsatz als auch keine Grundgebühr verlangt. Für die Nutzung muss zunächst ein Netzwerk eingerichtet und mit den entsprechenden Daten vervollständigt werden. Eine komplette Anleitung ist auf der Internetseite vorhanden. Die „0192195321“ dient für die Kategorie Einwahl. In dem Feld Benutzername wird „01060“ eingetippt. Abschließend wird „surfen“ als Password verwendet. Die Abrechnung erfolgt in Minuten. Der Verbindungsaufbau selbst ist kostenlos. Pro verbrachter Minute im Internet fallen 69 Cent an.

01805

Wofür wird die Vorwahl 01805 genutzt? – Vorwahlen, die mit 01805 beginnen, werden ausschließlich für Servicedienste (früher: Geteilte-Kosten-/Shared-Cost-Dienste) verwendet.

Die Vorwahl 01805 kostet 14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt bis zu 42 Cent/Minute. Der Preis für Festnetzverbindungen ist für Telefonate aus dem Netz der Telekom angegeben, andere Festnetzanbieter berechnen aber meistens die gleichen Preise.

Wer die 01805 wählt und nicht sofort mit einem Mitarbeiter verbunden wird, landet in der Warteschleife. Früher zahlte man auch für die Zeit, die man in der Warteschleife verbrachte. Seit dem 1. September 2012 sind die ersten zwei Minuten in der Warteschleife aber kostenfrei. Erst ab der dritten Minute in der Warteschleife oder sobald der Kunde mit einem Mitarbeiter verbunden ist, dürfen Kosten für den Anruf entstehen. Die einzige Ausnahme sind nachgelagerte Warteschleifen, diese kosten sofort. Als nachgelagerte Warteschleifen gelten alle, in die der Kunde im Verlauf des Gespräches gestellt wird oder über die man sich per Telefonanwahl („Wenn Sie … wollen, drücken Sie die 1.“) einwählt.

Ab 1. Juni 2013 sollen alle Warteschleifen, auch nachgelagerte, vollständig kostenfrei sein. Ab dann sollen Kunden nur für die Dauer des Gesprächs zahlen.

01804

Wofür wird die Vorwahl 01804 genutzt? – Vorwahlen, die mit 01804 beginnen, werden ausschließlich für Servicedienste (früher: Geteilte-Kosten-/Shared-Cost-Dienste) verwendet.

Die Vorwahl 01804 kostet 20 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt bis zu 42 Cent/Minute. Der Preis für Festnetzverbindungen für Festnetzverbindungen ist für Telefonate aus dem Netz der Telekom angegeben, andere Festnetzanbieter berechnen aber meistens die gleichen Preise.

Wer die 01804 wählt und nicht sofort mit einem Mitarbeiter verbunden wird, landet in der Warteschleife. Früher zahlte man auch für die Zeit, die man in der Warteschleife verbrachte. Seit dem 1. September 2012 sind die ersten zwei Minuten in der Warteschleife aber kostenfrei. Erst ab der dritten Minute in der Warteschleife oder sobald der Kunde mit einem Mitarbeiter verbunden ist, dürfen Kosten für den Anruf entstehen. Die einzige Ausnahme sind nachgelagerte Warteschleifen, diese kosten sofort. Als nachgelagerte Warteschleifen gelten alle, in die der Kunde im Verlauf des Gespräches gestellt wird oder über die man sich per Telefonanwahl („Wenn Sie … wollen, drücken Sie die 1.“) einwählt.

Ab 1. Juni 2013 sollen alle Warteschleifen, auch nachgelagerte, vollständig kostenfrei sein. Ab dann sollen Kunden nur für die Dauer des Gesprächs zahlen.

01802

Wofür wird die Vorwahl 01802 genutzt? – Vorwahlen, die mit 01802 beginnen, werden ausschließlich für Servicedienste (früher: Geteilte-Kosten-/Shared-Cost-Dienste) verwendet.

Die Vorwahl 01802 kostet 6 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt bis zu 42 Cent/Minute. Der Preis für Festnetzverbindungen ist für Telefonate aus dem Netz der Telekom angegeben, andere Festnetzanbieter berechnen aber meistens die gleichen Preise.

Wer die 01802 wählt und nicht sofort mit einem Mitarbeiter verbunden wird, landet in der Warteschleife. Früher zahlte man auch für die Zeit, die man in der Warteschleife verbrachte. Seit dem 1. September 2012 sind die ersten zwei Minuten in der Warteschleife aber kostenfrei. Erst ab der dritten Minute in der Warteschleife oder sobald der Kunde mit einem Mitarbeiter verbunden ist, dürfen Kosten für den Anruf entstehen. Die einzige Ausnahme sind nachgelagerte Warteschleifen, diese kosten sofort. Als nachgelagerte Warteschleifen gelten alle, in die der Kunde im Verlauf des Gespräches gestellt wird oder über die man sich per Telefonanwahl („Wenn Sie … wollen, drücken Sie die 1.“) einwählt.

Ab 1. Juni 2013 sollen alle Warteschleifen, auch nachgelagerte, vollständig kostenfrei sein. Ab dann sollen Kunden nur noch für die Dauer des Gesprächs zahlen.

01801

Wofür wird die Vorwahl 01801 genutzt? – Vorwahlen, die mit 01801 beginnen, werden ausschließlich für Servicedienste (früher: Geteilte-Kosten-/Shared-Cost-Dienste) verwendet. Die 01801 wird dabei oft von Hotlines oder Kundenservice verwendet, da sie relativ moderate Kosten pro Anruf beinhaltet.

Die Vorwahl 01801 kostet 3,9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt bis zu 42 Cent/Minute. Der Preis für Festnetzverbindungen ist für Telefonate aus dem Netz der Telekom angegeben, andere Festnetzanbieter berechnen aber meistens die gleichen Preise.

Wer die 01801 wählt und nicht sofort mit einem Mitarbeiter verbunden wird, landet in der Warteschleife. Früher zahlte man auch für die Zeit, die man in der Warteschleife verbrachte. Seit dem 1. September 2012 sind die ersten zwei Minuten in der Warteschleife aber kostenfrei. Erst ab der dritten Minute in der Warteschleife oder sobald der Kunde mit einem Mitarbeiter verbunden ist, dürfen Kosten für den Anruf entstehen. Die einzige Ausnahme sind nachgelagerte Warteschleifen, diese kosten sofort. Als nachgelagerte Warteschleifen gelten alle, in die der Kunde im Verlauf des Gespräches gestellt wird oder über die man sich per Telefonanwahl („Wenn Sie … wollen, drücken Sie die 1.“) einwählt.

Die Kosten für diese Rufnummer sind im Übrigen gesetzlich festgelegt. Im Paragraph 66 des Telekommunikationsgesetzes heißt es dazu:

Der Preis für Anrufe bei Service-Diensten darf aus den Festnetzen höchstens 0,14 Euro pro Minute oder 0,20 Euro pro Anruf und aus den Mobilfunknetzen höchstens 0,42 Euro pro Minute oder 0,60 Euro pro Anruf betragen, soweit nach Absatz 4 Satz 4 keine abweichenden Preise erhoben werden können. Die Abrechnung darf höchstens im 60-Sekunden-Takt erfolgen.

Werden andere Kosten abgerechnet, hat der Kunden ein Anrecht auf die Korrektur der Rechnung. Es kann sich also lohnen die Anrufkosten im Nachhinein zu prüfen.

Ab 1. Juni 2013 sollen alle Warteschleifen, auch nachgelagerte, vollständig kostenfrei sein. Ab dann sollen Kunden nur noch für die Dauer des Gesprächs zahlen.

TIPP: Bei 0180x Nummern sollte man sehr genau auf die 5.Stelle der Rufnummer achten, denn diese sagt aus, welche Kosten für einen Anruf entstehen. Die gebühren schwanken hier zischen 3,9 und 20 Cent pro Minuten und sind daher nicht unerheblich.