Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung

 Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung –  Mobilcom-Debitel (MD) ist ein Telekommunikationsanbieter, der Handys und Tarife in günstigen Sparpaketen und Sonderaktionen anbietet. Dabei vertreibt Mobilcom-Debitel aber keine eigenen Tarife, sondern vermarktet die Tarife anderer Anbieter wie der Telekom, Vodafone, oder O2. Welches Netz man hat, wenn man einen Vertrag oder eine Prepaidkarte über Mobilcom-Debitel kauft, hängt also ganz davon ab, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Das Unternehmen schreibt dazu in der Selbstbeschreibung:

Die freenet Group bietet ihren Kunden in Deutschland ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste an. Die Vermarktung der Dienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland erfolgt unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung über eine Vielzahl von Vertriebskanälen und unterschiedlichen Marken. Neben den eigenen netzunabhängigen Diensten und Tarifen vermarktet die freenet Group unter eigenem Namen auch die Originaltarife der deutschen Mobilfunknetzbetreiber.

MD arbeitet dabei in erster Linie mit Handy- und Smartphone Angebote und setzt dazu auch regelmäßig Deals und Sonderaktionen auf. Die aktuellen Deals gibt es jeweils hier: Sonderaktionen bei Mobilcom-Debitel

Meistens hat Mobilcom-Debitel Tarife aus allen vier Netzen im Angebot. Wer also auf der Suche nach einer Karte in einem bestimmten Netz ist, findet bei Mobilcom-Debitel leicht den passenden Tarif im gewünschten Netz. Allerdings werden nicht alle Tarife in jedem Netz angeboten. Gerade bei den Netzbetreibertarifen bekommt man diese meisten nur in dem Netz des entsprechenden Betreibers und muss sich in anderen Netzen mit Änderungen am Tarif abfinden.

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Die neuen Green LTE Tarife bei Mobilcom-Debitel

Mobilcom Debitel betreibt auch noch weitere Marken, Details zum Klarmobil Netz und dem Freenetmobile Netz haben wir jeweils gesondert betrachtet. Bei der Netzqualität gibt es aber an sich keine Unterschiede, egal ob man die originalen MD Tarife nutzt oder Marken wie Klarmobil oder Freenet Mobil (oder auch das neue Freenet Funk).

Bekommt man LTE und hohe Geschwindigkeiten bei Mobilcom-Debitel?

Die Qualität und die genutzte Internet-Geschwindigkeit der Tarife ist weniger vom Netz abhängig sondern mehr davon, welchen Tarif man wählt und welche Leistungen dieser Tarif bietet. Das ist oft auch eine Frage des Preises: die günstigen bei Mobilcom-Debitel sind oft auch etwas langsamer und bieten keinen LTE Zugang und  man muss mehr bezahlen um Angebote zu bekommen, die richtig viel Speed bieten. So gibt es im Telekom Netz mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s (entspricht DSL 300.000) im LTE Bereich. Wählt man aber einen günstigeren Tarif der Telekom aus (beispielsweise den Comfort Allnet) hat man auf diesen hohen Speed leider keine Zugriff. Im Kleingedruckten zu diesem Handytarif heißt es zu den maximalen Geschwindigkeiten:

Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1,5 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 21,6 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, Data-USB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten.

Mit maximal 21,6Mbit/s schafft der Tarif als nicht einmal ein Zehntel der Geschwindigkeit, die andere Flatrates im Telekom bereits anbieten können. Dazu gibt es auch noch weitere Einschränkungen: auch die Nutzung mit Instant Messengern wie WhatsApp ist verboten und die Datenflatrate darf nur mit einem Smartphone genutzt werden. Im Vodafone Netz heißt es beispielsweise für den Smart Surf Tarif:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 14,4 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Ähnliche Regelungen gibt es nicht nur bei der Telekom. Auch die Handytarife im Vodafone Netz und bei O2 bieten ähnliche Einschränkungen. Mobilcom-Debitel hat dabei oft nur geringen Einfluss auf diese Tarife, da die Netzbetreiber diese selbst zusammen stellen und MD lediglich darauf zurück greift. Das betrifft dann auch die LTE Netz-Nutzung und die Geschwindigkeiten im Datenbereich.

Mittlerweile unterstützen die Handytarife von Mobilcom-Debitel teilweise auch 5G. Man kann sich dabei direkt in den Tarifdetails orientieren: die Telekom, Vodafone und O2 Angebote haben meist 5G direkt mit erwähnt. Dann bekommt man auf jedem Fall passenden 5G Handy-Tarife. Die Green-LTE Tarife direkt von MD haben bisher dagegen kein 5G, daher ist diese Technik in den Tarifdetails auch nicht mit erwähnt.

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Wie kann man die Netzqualität und Netzabdeckung bei Mobilcom-Debitel prüfen?

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei MD entsprechen in der Regel den Werten der originalen Tarife der entsprechenden Anbieter. Es macht für das Netz und die Geschwindigkeit also keinen Unterschied, ob man die Tarife direkt beim Anbieter oder über MD nutzt. Daher kann man auch direkt auf den Ausbaukarten der Anbieter den Ausbaustand abfragen um zu ermitteln, wie gut die Netzqualität des Tarifes vor Ort sein wird und welche maximalen Geschwindigkeiten zu erwarten sind.

Die entsprechenden Netzkarten sind hier zu finden:

Die Nutzung der Karten ist natürlich kostenfrei. Man sollte allerdings beachten, dass nicht alle Tarife Zugriff auf die maximalen Geschwindigkeiten im Netz haben. Wenn man beispielsweise einen Tarif nutzt, der keinen LTE Zugang hat, sollte man bei den Netzabdeckungskarten auch die 4G Verbindungen abschalten, denn sie sind für die Netzqualität des eigenen Tarifes nicht relevant. Nur dann bekommt man ein realistisches Bild, welche Netzabdeckung vor Ort zu erwarten ist.

Die APN Einstellungen bei Mobilcom-Debitel

Da das Unternehmen verschiedene Netze nutzt, müssen auch verschiedene Zugangsdaten hinterlegt werden, je nachdem, welches Netz ein Tarif nutzt. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch gesetzt. Nur wenn das nicht funktioniert, sollte man selbst aktiv werden und die APN prüfen und -falls nicht korrekt hinterlegt – selbst abändern. Dabei sind folgende Daten zu verwenden:

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Telekom Netz

  • APN internet.telekom
  • Benutzername: t-mobile
  • Kennwort: tm

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Vodafone Netz

  • APN web.vodafone.de
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Eplus Netz

  • APN internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Kennwort: eplus

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das O2 Netz

  • APN internet
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Man kann die Konfiguration auch automatisch noch mal starten lassen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der Handy-Konfigurator funktioniert für alle Kunden in eingeloggtem Zustand. Ein übersichtliches Formular bringt Sie schnell ans Ziel. Sie geben lediglich Ihre Rufnummer ein, wählen Ihren Mobilfunk-Anbieter, und legen in einer Liste den Hersteller und Ihr Handy-Modell fest. Dann klicken Sie auf „Konfigurations-SMS anfordern“ und erhalten innerhalb kurzer Zeit eine SMS. So können Sie Ihre definierten Voreinstellungen unkompliziert übernehmen. Wenn Ihr Handy nicht in der Liste steht, dann sind bereits alle Einstellungen auf Ihrem Gerät vorhanden.

Nach der Eingabe neuer Daten (egal ob per Handy oder automatisch) sollte man die Geräte neu starten. Nur so ist sichergestellt, dass die neuen Angaben auch korrekt übernommen werden. Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Video: Die Costa fast garnix Werbung von MD

Welches Netz nutzt WinSIM? – Netzqualität und Netzabdeckung im Check

LTE All BundlesWelches Netz nutzt WinSIM? – Netzqualität und Netzabdeckung im Check – WinSIM ist ein Discounter aus der Drillisch Gruppe und startet ursprünglich nur mit einer Prepaid Karte. Mittlerweile bietet der Discounter aber zusätzlich auch noch Handytarife mit Internet Flatrates und Inklusivminuten sowie eine Allnet Flatrate. Die Drillisch Discounter stehen ohnehin für sehr preiswerte Tarife – Winsim unterbietet aber selbst diese günstigen Tarife nochmal. So gibt es alle Tarife (auch die Allnet Flatrate) aktuell ohne längerfristige Laufzeit und zu besonders interessanten Preisen. Die Einstiegsangebote (Allnet Flat mit 2GB Datenvolumen) gibt es ab knapp 7 Euro und damit bietet das Unternehmen mit die günstigsten Handytarife im Allnet Bereich auf dem deutschen Markt. WinSIM ist dabei im Drillisch Verbund nicht allein, es gibt auch noch die Marken PremiumSIM, Smartmobil, Maxxim oder Simply, die ebenfalls zu Drillisch gehören.

Schnelleinstieg:

Die aktuellen WinSIM Tarife im Überblick

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
winSIM LTE All 1+4GB
winSIM LTE All 1+4GB
6.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

winSIM LTE All 5GB
winSIM LTE All 5GB
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (15000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Gerade die SMS Flat gibt es bei den meisten anderen Anbietern nur gegen Aufpreis bzw. bei besonderen Aktionen so wie aktuell bei Fonic. Daher ist WinSIM in vielen Bereichen einer der günstigsten Tarife.

WinSim-Netz, Netzabdeckung & Netzqualität

Winsim selbst betreibt kein eigenes Netz, sondern nutzt die Kapazitäten eines Netzbetreibers mit. Der Technologiepartner ist dabei O2. In der letzten Zeit findet man auch immer die Bezeichnung Telefonica Netz oder Netzverbund der Telefonica bei WinSIM, aber auch dahinter steckt das O2 Netz mit neuer Bezeichnung. Das WinSIM Netz ist damit das O2 Netz mit einigen Einschränkungen, was genau, haben wir hier im Artikel zusammen gestellt.

In den FAQ heißt es kurz und bündig:

„2 Netze sind besser als eines“: Bei winSIM profitierst Du automatisch vom „National Roaming“ von o2. Dadurch erleben winSIM Kunden eine noch bessere Netzabdeckung im städtischen als auch ländlichen Raum. Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Sie genießen somit beim Telefonieren, Simsen und Surfen ein deutlich verbessertes mobiles Erlebnis.

Auch bei der Bestellung wird das korrekte Netz mit angegeben.

In den FAQ wird auch gleich auf die aktuelle Besonderheit im O2 Netz hin gewiesen. Man kann als O2 Kunden derzeit das 3G Netz von Eplus mit nutzen. Ist kein gutes O2 Netz vorhanden, wird automatisch auf Eplus gewechselt um Verbindungen herstellen zu können. Dieser Wechsel erfolgt selbstständig und verursacht keine Mehrkosten. Daher schreibt WinSIM auch, dass man zwei Netze nutzen kann. Von dieser Automatik und den beiden Netzen profitieren alle O2 Kunden und damit auch die Nutzer von WinSIM. Allerdings bezieht sich das National Roaming beider Netze derzeit nur auf den 3G Bereich. Das LTE Netz von Eplus kann derzeit leider nicht nicht mit genutzt werden. Für die Zukunft sind aber auch hier Zusammenschlüsse geplant.

Die WinSIM Tarife unterstützen mittlerweile neben LTE auch MultiSIM und VoLTE sowie WLAN Call und auch eSIM steht inzwischen für die Allnet Flat zur Verfügung. Man findet also eine ganze Reihe von modernen Funktionen beim Discounter. 5G Netzverbindungen wurden aber bisher noch nicht freigeschaltet. Es ist auch unbekannt, wann die WinSIM Tarife Zugriff auf 5G bekommen werden.

Die Netzqualität bei WinSIM und O2

Die Netzqualität entspricht dabei der des O2 Netzes, auch auf LTE (das O2 derzeit stark ausbaut) hat man als WinSIM Kunde mittlerweile Zugriff. Ansonsten werden  die WinSIM Karten genau so behandelt wie reguläre Tarife bei O2. Die Netzqualität von O2 ist allerdings in den letzten Monaten wieder in die Kritik geraten. Im aktuellen Netztest von CHIP konnte das Unternehmen nur den letzten Platz belegen. Auch bei der Fachzeitschrift Connect gibt es Mängel zu beanstanden. Dort schreibt man im letzten Netztest:

Klar die Nase vorn hat die Telekom bei den Datenraten, die bei Downloads im Mittel fast doppelt so hoch ausfallen wie bei Vodafone. Auch bei den Spitzengeschwindigkeiten ist die Telekom schneller als Vodafone. O2 und E-Plus erreichen nur etwa zwei Drittel des Vodafone-Durchschnitts – und somit nur rund ein Drittel der Telekom-Werte.

Aufgrund der kurzen Laufzeit der WinSIM Tarife ist das aber kein Problem, da man jederzeit auch wieder wechseln kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte per O2 Freikarte (unter anderem hier: http://www.prepaidfreikarten.com/4/o2-freikarte-kostenlose-prepaidkarte-direkt-von-o2/) prüfen, wie der Ausbaustand in der eigenen Region ist.

Im LTE Bereich gibt es ebenfalls noch einige weiße Flecken bei O2. Wer wert auf schnelles Internet legt, sollte vor einem Wechsel zu WinSIM daher prüfen, wie der LTE Ausbau im O2 Netz in der Region ist. Nur wenn das Netz auch LTE kann wird man es mit den WinSIM Tarifen auch nutzen können.

Wie der Ausbau für die Zukunft weiter gehen wird lässt sich schwer sagen. Sicher ist, das O2 die Netze von O2 und Eplus zusammen legen will. Es wird dann nur noch ein großes Mobilfunk-Netz für O2 und damit auch für WinSIM geben. Das Unternehmen verspricht sich davon einen deutlich einfacheren Ausbau der Netze. Wie gut oder schlecht dieser Ausbau dann aber ausfallen wird, lässt sich derzeit noch nicht genau sagen.

Schnelleinstieg:

WinSIM Erfahrungen und Kundenmeinungen

Leider gibt es aktuell noch nicht sehr viele Kommentare und Meinungen zu WinSIM im Netz. Die Tarife sind im Vergleich recht neu. Allerdings kann man kaum etwas verkehrt machen. Dank der kurzen Vertragslaufzeit lassen sich die WinSIM Tarife jederzeit auch wieder wechseln, falls es Probleme geben sollte oder man feststellt, dass der Tarif doch nicht passt. Einige Kritiken und auch Lob gibt es aber dennoch:

So findet sich bei allnetflat-24.de folgender lobender Eintrag:

Ich bin selber bei Winsim.Ich kann wirklich nur sagen:einsame Spitze.Der Service ist echt vom feinsten,Du kannst,wenn Du ein Problem hast in Deinem persönlichen Bereich direkt mit denen Chatten und brauchst nicht wie bei den anderen Anbietern eine Email schreiben und dann Tagelang auf Antwort warten.Auch gibt es keine Hotline Nummer mit 0180 oder so.Du hast wirklich bei Winsim in die Goldgrube gegriffen.LG Tina

bei bluepeercrew sind ebenfalls positive Meinungen zu finden:

Ich nutze am Handy einen monatlich kündbaren Vertrag mit Telefonflat in alle Netze, SMS-Flat und 1GB Datenvolumen (14,4 MBit) für 14,99 Euro im Monat.  Man kann monatlich optional das Datenvolumen erhöhen, oder Europaflats hinzubuchen. 
Ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren Kunde und kann das nur jedem empfehlen, der o2 nutzen kann!

Bei mobil-helden.de gibt es dagegen etwas Kritik:

Nach zwei Tagen erhielt ich eine Meldung die Simkarte sei verschickt. Nach 5 Tagen noch immer nichts in der Post angekommen. Nach 7 Tagen angerufen – keiner nimmt ab. Dann online Fage gestellt und nur eine automatisierte generische Computerantwort erhalten. Echt uncool. Billig und unzuverlässig. Ich werde weiter auf die Simkarte warten. Geld natürlich schon abgebucht – wie sollte es anders sein.

Derzeit oft kritisiert wird die Datenautomatik, die sich in einigen Tarifen von WinSIM findet. Allerdings wird diese Automatik mittlerweile sehr offen kommuniziert und jeder Kunden sollte daher an sich wissen, worauf er sich einlässt. Dazu sind die Tarife von WinSIM in der Regel mit vergleichsweise viel monatlichem Datenvolumen ausgestattet. Man kommt also eher selten in die Verlegenheit, das monatliche Inklusiv-Volumen zu überschreiten.

Falls jemand ebenfalls Erfahrungen mit WinSIM gemacht hat, würden wird uns über einen Kommentar freuen. Sowohl Kritik als auch Lob sind dabei gerne gesehen.

Schnelleinstieg:

Video: WinSIM Speed im Test

Die FAQ rund um das Netz von WinSIM

Wie lauten die APN Zugangsdaten bei WinSIM?

Der APN Zugangspunkt für WinSIM lautet einfach internet. Weiter Daten sind nicht notwendig.

Unterstützt WinSIM LTE?

Ja, LTE Verbindungen sind bei WinSIM möglich, aber nicht mit LTE max, sondern mit Speed bis 21,6 bzw 50MBit/s.

Kann man das WinSIM Netz wechseln?

Nein, WinSIM bietet nur ein Netz an und daher ist ein Netzwechsel nicht möglich.

Rufnummernmitnahme und Anbieterwechsel – alle Antworten zum Thema Netzwechsel

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Rufnummernmitnahme und Anbieterwechsel – alle Antworten zum Thema Netzwechsel – Die Mitnahme der alten Rufnummer in neue Verträge stellt für viele Kunden eine Selbstverständlichkeit dar. Da hier aber verschiedenste Anbieter miteinander arbeiten müssen kommt es auch immer wieder zu Problemen. Nicht ohne Grund ist Rufnummernmitnahme unter den Top10 der meistgesuchten Begriffe 2013 in der Wikipedia. Wir haben daher alles Wissenswerte zur Portierung der Rufnummer zusammengestellt und die wichtigsten Frage dazu beantwortet.

Die nachfolgenden Hinweise und gelten sowohl für die großen Netzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 als auch für kleinere Discounter wie Simply, Maxxim oder FYVE.

Derzeit kann man nur Rufnummer aus Deutschland portieren. Die Mitnahme einer ausländischen Rufnummer nach Deutschland ist nicht möglich. Es wäre aber durchaus denkbar, dass dies im Zuge der EU früher oder später geändert wird. Bis es soweit ist muss man aber mit Nummer aus dem deutschen Rufnummernkreis vorlieb nehmen. In diesem Artikel geht auch aus nur um die Rufnummernmitnahme im Mobilfunk-Netz. Man kann natürlich auch die alte Rufnummer im Festnetz übertragen, dafür gibt es aber andere Regelungen und Grundlagen.

Wie geht man bei einer Portierung am besten vor?

Die Portierung muss durch den neuen Anbieter beim alten Anbieter eingeleitet werden. Damit dies reibungslos klappt sollte man im besten Fall folgende Schritte beachten:

  1. beim alten Anbieter kündigen und die persönlichen Daten auf Aktualität prüfen (ggf. ändern)
  2. Bestätigung der Kündigung und der Portierung abwarten, dort muss dann auch der Termin für die Freigabe der Rufnummer bestätigt sein. Ab diesem Zeitpunkt braucht man dann einen neuen Tarif beim neuen Anbieter mit dieser Nummer, sonst ist man unter Umständen nicht erreichbar
  3. 10 bis 30 Tage vor dem Kündigungstermin den Vertrag beim neuen Anbieter machen und diese Rufnummernportierung in Auftrag geben
  4. darauf achten, dass die Unterlagen und der Portierungstermin zugeschickt werden und nachfragen, falls man keine Unterlagen bekommt
  5. am Tag der Portierung prüfen, ob die neue Karte mit der neuen Nummer funktioniert

Wichtig: Die Portierung wird nur durchgeführt, wenn die persönlichen Daten (Rufnummer, Name, Geburtsdatum) sowohl bei alten als auch beim neuen Anbieter identisch sind. Gibt es Abweichungen wird die Portierung in der Regel abgelehnt. Daher sollte man bei der Kündigung kontrollieren, wie aktuell die Daten beim alten Anbieter sind und unter Umständen diese noch aktualisieren. Hier kann vorab ein Anruf bei der Hotline helfen um die Daten abzugleichen und sie bei Bedarf auch gleich zu ändern bzw. anzupassen.

Interne Portierung (im gleichen Netz) – oft ein Problem

Die interne Portierung ist die Übertragung der Rufnummer beim gleichen Anbieter oder teilweise auch im gleichen Netz. Das ist bei vielen Betreibern nicht möglich, man kann beispielsweise die Rufnummer innerhalb von O2 nicht zu anderen O2 Tarifen mit nehmen.

Bei O2 heißt es dazu im Forum:

Das verstehst du richtig. Die Freigabe zur Portierung betrifft einen Anbieterwechsel.
Einen interne Portierung bietet o2 nicht an.
Du kannst deine Nummer nach der Freigabe nun aber auf die Prepaidkarte eines anderen Anbieters portieren und dann auf den neuen Vertrag.

Wer sich dabei unsicher ist, sollte beim eigenen Anbieter nachfragen, ob eine Portierung auch intern möglich ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man die Rufnummer nur bei einer Prepaid Sim oder eine Freikarte parken. Dazu sucht man sich ein möglichst billige Sim ohne Laufzeit und portiert die Rufnummer dahin. Danach nimmt man sie wieder in den Wunschtarif mit. Das ist eher umständlich und man zahlt auch mehrfach Portierungsgebühr, kann das aber oft über Willkommensboni wieder wett machen oder zumindest teilweise amortisieren.

Wie funktioniert die Rufnummern-Portierung bei einer Prepaid Karte oder einem Prepaid Anbieter?

Der technische und formelle Ablauf einer Rufnummern-Mitnahme ist im Prepaid Bereich genau der gleiche wie bei einem normalen Handyvertrag. Es gibt nur zwei Unterschiede:

  • die Kündigung einer Prepaid Karte erfolgt in der Regel über eine Verzichtserklärung mit der die Rufnummer für die Portierung freigegeben werden muss
  • die Kosten für die Portierung müssen als Guthaben auf der Karte vorhanden sein, sonst kann die Portierung nicht eingeleitet werden. In der Regel wird dieser Betrag auch nicht separat eingezogen, sondern MUSS schon aufgeladen sein.

ACHTUNG: Einige Prepaid Anbieter sperren die Aufladung, wenn die Sim gekündigt wurde. Man muss also das Guthaben VORHER aufladen oder ansonsten per Support und Kundenhotline übertragen lassen.

Sind diese Schritte erfolgt gleich die Portierung einer Prepaid Rufnummer dem normalen Ablauf einer Portierung, teilweise ist die Portierung bei Prepaid Tarifen sogar einfacher, da keine umfangreiche Kündigung verschickt werden muss. Wichtig: Bei der Kündigung sollte man sich eventuell vorhandenes Restguthaben gleich mit auszahlen lassen.

Ich habe keinen neuen Anbieter, möchte die Rufnummer aber trotzdem mitnehmen. Geht das?

Rufnummern können nur in bestehende Verträge oder Prepaid-Angebote gebucht mitgenommen werden. Ohne solche Verträge ist es nicht möglich, eine Rufnummer zu parken. Wer noch keinen weiterführenden Vertrag hat sollte sich daher eine Prepaid Karte mit geringen Kosten und hohem Bonus für die Rufnummern-Mitnahme suchen und die Rufnummer dort parken. Teilweise eigenen sich auch Prepaid Freikarten dazu. Diese kostenlose Sim gibt es fast in allen Netzen (mehr dazu: O2 Freikarte | Netzclub Freikarte | Callya Freikarte)

Kann man die Rufnummer noch mitnehmen, auch wenn der Vertrag bereits beendet ist?

Auch aus bereits gekündigten und beendeten Verträgen kann die Rufnummer noch portiert werden, wenn das Vertragsende noch nicht so lange zurück liegt. Die Frist beträgt hier 31 Tage. Wird innerhalb dieser Zeit die Portierung beantragt (Eingang beim alten Anbieter) kann die Nummer noch mitgenommen werden. Auch danach gibt es die Chance, die Nummer mitzunehmen, falls sie noch nicht weiter vergeben wurde. Ein Recht darauf hat man dann aber nicht mehr.

Kann man die Nummer auch aus einem laufenden Vertrag mitnehmen obwohl dieser noch nicht beendet ist?

Ja das ist möglich. Mit der Überarbeitung des Telemediengesetzes wurde den Kunden auch das Recht eingeräumt, ihre Rufnummer aus bestehenden Verträgen mitzunehmen. Die Bundesnetzagentur schreibt zu dem Thema:

Nach § 46 Abs. 4 TKG kann nun der Teilnehmer jeder Zeit die Übertragung seiner zugeteilten Mobilfunkrufnummer verlangen. Eine Beendigung des bisherigen Vertrages ist für die Portierung der Mobilfunkrufnummer nicht mehr notwendig.

Zu beachten ist hierbei, dass bei einer vorzeitigen Portierung der Mobilfunkrufnummer der Vertrag mit dem bisherigen Anbieter davon unberührt bleibt und Sie deshalb weiter verpflichtet sind, die Entgelte dafür zu entrichten. Hierauf hat der neue Anbieter vor Vertragsschluss in Textform hinzuweisen. (Quelle)

Der alte Vertrag selbst bleibt davon unberührt, Grundgebühr und andere Kosten müssen also weiter bezahlt werden, auch wenn die Nummer mittlerweile in einen anderen Tarif oder Vertrag mitgenommen wurde. Für den alten Vertrag bekommt man nach der Portierung eine neue Rufnummer zugeteilt. Unter dieser Nummer kann man den alten Vertrag dann weiter nutzen.

Welche Kosten darf ein Anbieter für die Rufnummernportierung verlangen?

Die Freigabe der Rufnummer und die Übertragung dieser Nummer an einen anderen Anbieter verursacht Kosten und diese darf ein Anbieter dem Kunden in Rechnung stellen. Der EU Gerichtshof hat geurteilt, dass die Kosten sachgerecht sein müssen und keine abschreckende Wirkung haben dürfen. Daher wurde in Deutschland eine Preisobergrenze für die Portierung festgelegt. Diese liegt aktuell (inklusive Mehrwertsteuer) bei maximal 6,82 Euro. In der Regel liegen die Kosten derzeit bei den meisten Anbietern auch genau bei diesem Betrag.

Die Anbieter haben auf diese Kosten teilweise reagiert und bieten oft einen Bonus, wenn man die alte Nummer mitbringt. Dieser Bonus beträgt je nach Anbieter und Tarif 10 bis 25 Euro und federt damit die Kosten für die Rufnummernmitnahme beim alten Anbieter etwas ab.

Muss mein neuer Anbieter meine alte Rufnummer aufnehmen?

Anders als beim alten Anbieter ist der neue Anbieter nicht verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer anzubieten. Es gibt beispielsweise immer noch einige Discounter, die diese Möglichkeit nicht im Angebot haben. In der Regel wirkt dies aber eher abschreckend auf neue Kunden, wenn sie ihre alte Rufnummer nicht mitbringen können. Daher bieten mittlerweile fast alle Anbieter an, die alte Nummer zu behalten.

Erfahrungsberichte aus dem Netz:

Was kann man bei Problemen bei der Rufnummernmitnahme tun?

In der Regel ist die Mitnahme der Rufnummer ein automatisierter Prozess, der im Mobilfunk-Bereich auch weitgehend ohne größere Probleme auskommt. Ab und zu treten bei der Portierung aber doch auch mal Probleme auf. Dann ist es wichtig, an wen man sich als Kunden wenden kann.

Ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es Probleme bei der Mitnahme der alten Rufnummer gibt, ist die Bundesnetzagentur. Diese ist die Schlichtungsstelle für den Telekommunikationsbereich und damit ein neutraler Vermittler zwischen Verbraucher und Anbieter. Mehr dazu findet man hier.

Darüber hinaus gibt es aber natürlich auch die Verbraucherzentralen vor Ort, an die man sich bei Schwierigkeiten wenden kann.

Video: Details zur Rufnummernmitnahme

LTE Netz – Netzabdeckung, Technik, Nutzung und die Kosten

LTE Netz – Netzabdeckung, Technik, Nutzung und die Kosten – Die LTE Frequenzen in Deutschland wurden 2010 vergeben und die neuen 4G Netztechnik ist damit bereits seit fast 10 Jahren in Deutschland verfügbar. Dennoch nutzen nicht alle Verbraucher das LTE Netz, denn nach wie vor sind viele Tarife nur in den 2G und 3G Bereichen unterwegs. Dabei gibt es große Unterschiede: das O2 LTE Netz ist beispielsweise auch für Drittanbieter frei gegeben, die Telekom- und Vodafone-Netze sperren Drittanbieter in weiten Teilen noch bei LTE aus.

Es gibt also nicht DAS LTE Netz in Deutschland, sondern die jeweiligen Netzbetreiber haben ihre Mobilfunk-Netze mit LTE aufgerüstet. Daher gibt bietet also das Telekom D1 Netz ein LTE Netz, und man findet solche Netze auch im Vodafone Netz und auch im O2 Netz. Der Netzausbau un die Qualität dieser unterschiedlichen Netze ist dabei auch sehr verschieden – man merkt, welcher Anbieter viel Geld in den LTE Ausbau gesteckt hat und welcher Anbieter eher nicht.

LTE Abdeckung Quelle: digitalweek.de
LTE Abdeckung – Quelle: digitalweek.de

Nach wie vor gibt es viele Tarife auf dem Markt, die kein LTE bieten. Die Congstar Prepaid Tarife können beispielsweise kein LTE nutzen obwohl Congstar das Telekom Netz nutzt und damit gutes LTE zur Verfügung hätte. Auch das Klarmobil Netz ist in Teilen das Telekom Netz und bei vielen Tarifen bietet daher auch Klarmobil noch kein LTE. Andere Discounter (beispielsweise ALDI im O2 Netz) sind dagegen bereits für LTE frei geschaltet.

Durch die geplante 3G Abschaltung wurde mittlerweile das 4G Netz für fast alle Drittanbieter freigeschaltet. 4G wird zukünftig die Aufgaben von 3G übernehmen und ist daher mittlerweile Standard. Die Umschaltung erfolgt in der Regel kostenlos.

Dazu gibt es auch nach wie vor Handys und Smartphones auf dem Markt, die kein LTE unterstützen. Vor allem ältere Modelle und auch neuere Geräte im unteren Preisbereich bieten oft nur 3G an und haben damit (auch mit LTE Tarifen) keinen Zugriff auf das LTE Netz des jeweiligen Anbieters.

Für die Nutzung von LTE Netzes sollte man daher sicher stellen, dass sowohl der Tarif als auch das Smartphone LTE/4G unterstützt.

Mittlerweile gibt es auch bereits den Nachfolger und die Netzbetreiber haben angefangen, das 5G Netz in Deutschland aufzubauen. Auch hier gilt wieder: jeder Anbieter baut sein eigenes 5G Netz auf. Die 4G Netze werden deswegen aber nicht abgeschaltet, sondern sind parallel auch weiter nutzbar (beispielsweise wenn in einer Region noch kein 5G zur Verfügung steht).

Welche Vorteile bieten LTE Netze?

Der Umstieg von 3G auf 4G LTE erfolgte natürlich nicht ohne Grund, sondern weil die 4G Datenübertragung sowohl für den Netzbetreiber als auch natürlich für die Endkunden in den Netzen deutliche Vorteile mit sich bringt. Besonders die maximalen Geschwindigkeiten sind interessant, denn mit 3G Verbindungen sind nur maximal 42,2MBit/s möglich und auch dies wird eher selten erreicht. Die Vorteile von LTE sind daher:

  •  schnelleres Surfen mit bis zu 500Mbit/s  in Deutschland (je nach Tarif) – einige Handys unterstützen mittlerweile auch bereits schnellere Geschwindigkeiten, dies wird dann über parallele LTE Verbindungen realisiert.
  • schnellere Antwortzeiten (Latenz) – Webseiten und Datenübertragung reagieren also schneller auf Anforderungen oder das Senden von Daten
  • aktuell noch wenig ausgelastetes Netz – wie oben gesehen sind nur ein Teil der Nutzer mit 4G unterwegs, daher sind die Netze noch weniger ausgelastet als die 3G Bereiche.

Insgesamt surft man daher mit LTE auch zu Stoßzeiten schneller und oft auch stabiler. Mit VoLTE sind inzwischen bei vielen Anbieter auch Gespräche über LTE möglich, so dass auch für Gespräche nicht mehr ins 3G Netz gewechselt werden muss.

Preislich gesehen gibt es in Sachen LTE auch gute Nachrichten. Bei vielen Discountern sind LTE Angebote genau so teuer oder sogar billiger als Tarife ohne LTE, besonders die Netzbetreiber bieten oft gar keine Verträge und Flatrates ohne LTE mehr an.

Historischer Diskurs: die A-Netze, B-Netze und C-Netz in Deutschland

Wie gut sind die LTE Netze in Deutschland?

Die Telekom Netztestergebnisse (mehr Details hier)

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Die Vodafone Netztestergebnisse (mehr Details hier)

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Die O2/Telefonica Netztestergebnisse (mehr Details hier)

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Das Eplus Netz ist mittlerweile in das O2 Netz integriert und wird dort mit erfasst, daher gibt es keine separaten Ergebnisse für das LTE- bzw. Mobilfunk-Netz von Eplus mehr.

Benötigt man für das LTE Netz spezielle Zugangsdaten?

Für den Zugang zum mobilen Internet nutzen die Anbieter die sogenannten APN Zugangsdaten, die sich von Netz zu Netz und auch teilweise in den jeweiligen Tarifen unterscheiden. Ohne diese Zugangsdaten ist keine mobile Datenübertragung notwendig, daher werden die APN Daten in der Regel direkt nach dem Einlegen der Simkarte automatisch gesetzt.

Die gute Nachricht: für den LT Zugang braucht man keine separaten Zugangsdaten. Wenn die korrekten APN Daten für den Netzzugang gesetzt sind, kann man damit auch 4G und LTE nutzen, sofern Tarif und Handy dies unterstützen. Zusätzlichen Einstellungen sind damit für das LTE Netz nicht notwendig, man kann sofort schnell los surfen.

Video: LTE Band 20 erklärt

Das Netz und die Netzqualität bei BILDconnect

 

FLAT 2000 LTE
Das Netz und die Netzqualität bei BILDconnect – Nachdem in den letzten Jahren schon einige Discounter wie ALDI, Kaffeeröster wie Tchibo und auch Fernsehsender Projekte im Mobilfunkmarkt realisiert haben, kam 2015 auch die BILD-Zeitung dazu. BILDmobil und BILDconnect heißen die Mobilfunkmarken, die unter der Dachmarke der auflagenstärksten Zeitung Deutschlands vermarktet werden, mittlerweile wurde BILDmobil aber eingestellt. BILDconnect wurde erst 2016 gestartet un dabei handelt sich um eine Marke, die normale Postpaid Handytarife und Allnet Flatrates anbietet. Mittlerweile kamen auch noch eine neue Prepaid Simkarte samt passende Flats dazu.

Doch in welchem Netz surft und telefoniert man mit BILDconnect eigentlich? Wie ist die Netzabdeckung? Und wie siehtes mit LTE in den BILDconnect Handy Flat aus?

Die aktuellen BILDconnect Tarife

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
BILDconnect Flat LTE S
BILDconnect Flat LTE S
8.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BILDconnect Flat LTE M
BILDconnect Flat LTE M
10.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
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Anbieter

BILDconnect Flat LTE L
BILDconnect Flat LTE L
13.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Das Netz bei BILDconnect

Im Gegensatz zu anderen Mobilfunkanbieter wird bei den BILDconnect Tarife kein Geheimnis aus dem Netzanbieter gemacht. Unter der Rubrik „Das Beste aus zwei Netzen“ wird ganz deutlich, dass die Nutzer von BILDconnect im Netz von O2 unterwegs sind. Dazu heißt es:

IMMER SUPERSCHNELL UNTERWEGS
IM GRÖSSTEN MOBILFUNKNETZ DEUTSCHLANDS.

„2 Netze sind besser als eines“: Bei BILDconnect profitieren Sie automatisch vom „National Roaming“ von o2. Dadurch erleben BILDconnect Kunden eine noch bessere Netzabdeckung im städtischen als auch ländlichen Raum. Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Sie genießen somit beim Telefonieren, Simsen und Surfen ein deutlich verbessertes mobiles Erlebnis.

Damit ist BILDconnect ein Discounter im o2/Telefonica Netz und sieht sich einer recht großen Konkurrenz geegnüber, denn auch das ALDI Netz, das Fonic Netz oder auch das Netz von PremiumSIM ist jeweils das O2 Netz.

Auf der Website wird weiterhin damit geworben, dass sich das Surferlebnis durch den Zusammenschluss der Netze von O2 und E-Plus und das damit verbundene „National Roaming“ von 56% auf 71% in Gebäuden und von 76% auf 88% draußen gesteigert hat. „National Roaming“ heißt, dass die SIM-Karten von O2 und E-Plus für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung freigeschaltet werden. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Somit soll garantiert werden, dass man immer im best- und schnellstmöglichen Netz unterwegs ist. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Die Netzqualität bei BILDconnect

Auf der Website von BILDconnect wird natürlich nur in höchsten Tönen über die Netzabdeckung berichtet, und auf der Website von O2 selbst heißt es

Um die Netzabdeckung weiter zu optimieren, haben wir in den letzten Jahren 4 Milliarden Euro in unsere Infrastruktur investiert. Das Ergebnis: Unser Netz ist eines der modernsten in ganz Europa. Um die digitale Zukunft zu gestalten, investieren wir auch weiterhin in modernste Technologien, die Erweiterung von Kapazitäten – und in den Ausbau der LTE Abdeckung.

Schaut man sich jedoch ein paar Netztests an, muss man feststellen, dass das Netz von O2 zumindest im deutschlandweiten Vergleich eher schlecht abschneidet. Denn leider sieht es für die Telefónica in den „Netzchecks“ von connect.de und Computer BILD eher mäßig aus. O2 belegt in allen Kategorien – Telefonie, LTE-Ausbau und Internetgeschwindigkeit – den letzten Platz, hat aber im Vergleich zum letzten Test in allen Bereichen an Qualität zugelegt: Das macht zumindest für die Zukunft Hoffnung.

Das größte Problem scheint man mit dem O2-Netz zu haben, wenn man auf dem Land wohnt oder Zug fährt. im CHIP-Netztest heißt es dazu:

Denn vor allem der LTE-Ausbau ist in Deutschland schon weit vorangeschritten, nur Telefonica-Kunden, die in einer ländlicheren Gegend wohnen, haben nicht viel vom LTE. Ländliche Region und Telefonica-Netz scheint eine schlechte Kombination. Auch auf Überlandfahren mit dem Auto, also durch ländlichere Regionen, hatten die Tester mehr Probleme mit dem Netz von O2. Hier gab es bei VoLTE, also Telefonie über das LTE-Netz, die meisten Verbindungsabbrüche. Bis auf diese Einschränkung funktioniert VoLTE aber sehr gut, sogar besser und schneller als Telefonie über GSM und UMTS.Auch beim Surfen im Zug gibt es vor allem Aussetzer und Frust. Die Telefonica erreichte bei Testdownloads im Zug nur eine Erfolgsrate von 62 Prozent. Bei dem Aufruf von Websites immerhin eine von 72. Bei Vodafone werden im Test immerhin 82 Prozent und bei der Telekom 89 Prozent aller Websites erfolgreich aufgebaut.

Man muss dazu aber sagen, dass noch keiner der deutschen Netzanbieter es geschafft hat, dieses Problem zu beheben. Probleme mit dem Netzempfang auf dem Land und in Zügen hat man eigentlich in allen deutschen Handynetzen. Bei O2 jedoch leider am häufigsten. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Für die Zukunft ist geplant, die Netze von O2 und Eplus komplett zu vereinigen. Es soll ein neues großes Handy-Netz entstehen, dass die Kunden von O2 und Eplus umfasst. Dann wird es auch möglich sein, die LTE Bereiche von Eplus mit zu nutzen. Das ist bisher im Zuge des National Roaming noch nicht möglich. O2 arbeitet aber daran, auch diese Bereich frei zu geben. Es kann allerdings noch einige Zeit dauern, bis die Netze komplett zusammen geschaltet sind und darüber hinaus ist unklar, wie genau sich die Vereinigung auf die Netzqualität auswirken wird.

Es gibt allerdings auch gute Nachrichten: in Sachen mobile Daten oder LTE-Ausbau sind zwar ein paar Mängel festzustellen, bei der Telefonie ganz generell scheint es aber bei o2 keine Probleme und auch keinen großen Unterschiede zur Konkurrenz geben. Auf Focus Online heißt es nämlich:

Trotz des ganzen Smartphone- und Mobilen-Internet-Hypes: Das Telefonieren ist immer noch eine der Kernaufgaben der Mobilfunknetze – und dieses Jahr zeigen die Betreiber, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben. Alle vier Netzbetreiber erreichen beim Voice-Test Noten zwischen 2,1 und 2,4. Das bedeutet, dass Sie in allen deutschen Mobilfunknetzen gut telefonieren können.

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Die Netzabdeckung bei BILDconnect

Ob sich die LTE-Tarife von BILDconnect lohnen, sollte vorher in einer sogenannten Netzabdeckungskarte geprüft werden. Bemängelt wird beim Telefónica-Netz immer wieder der schlechte Ausbau und der schlechte Empfang in ländlichen Gebieten. Sollte man also eher im dörflichen Umfeld leben, bietet sich ein Blick auf die Netzabdeckungskarte von O2 an. Diese findet man hier. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

LTE bei BILDconnect

Glücklicherweise nutzt BILDconnect das Netz von O2. Sonst wäre es dem Discount-Anbieter höchstwahrscheinlich nicht möglich, seinen Kunden Zugang zum Highspeed-LTE Netz zu bieten. Der Ausbau des LTE-Netzes wurde von O2 nach eigenen Angaben in den letzten Jahren kräftig vorangetrieben und unterstützt. Das LTE-Netz bietet seinen Nutzern zahlreiche Vorteile im Vergleich zu seinen Vorgängern; schnellere Seitenaufrufe, problemlose und schnellere Up- und Downloads und hohe Leistungsfähigkeit und ist in den allermeisten Gebieten in Deutschland nutzbar. Wo aber generell LTE nicht möglich ist, steht in immer mehr Regionen auch das schnelle UMTS/HSDPA Netz mit theoretisch bis zu 42,2 Mbit/s von O2 zur Verfügung.

Im LTE-Bereich verfügt Telefónica Deutschland über eine breite Abdeckung im 800- und 1800-MHz-Frequenzbereich. 77 Prozent der deutschen Bevölkerung wird derzeit bereits LTE angeboten (Outdoor Coverage Ende Juni 2016) und der Ausbau geht zügig weiter. Beide Netze verzeichnen in Verbrauchertests wie dem COMPUTER BILD Netztest regelmäßig Erfolge. Mittelfristig baut das Unternehmen ein voll integriertes, mobiles Highspeed-Netz auf. Künftig werden die Kunden überall dort, wo sie schon jetzt Datendienste in guter Qualität nutzen, mit Highspeed im Internet surfen können.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es im Vergleich zu den Konkurrenten zwar eher mäßig für die Telefonica aussieht, man ganz generell  mit einem Vertrag im O2 Netz aber auch nichts falsch macht:

Falls man in einer Großstadt lebt, merkt man den Unterschied zu den anderen Anbietern nicht so stark. In ländlichen Gebieten kann es nach wie vor zu einer zögernden Verfügbarkeit von Telefonie und mobilen Daten kommen, was sich dank der Zusammenlegung der Netze von o2 und E-Plus in Zukunft erheblich verbessern wird. o2 ist als einer der günstigsten Anbieter eine gute Wahl für all jene, die Kosten sparen wollen und den einen oder anderen Abstrich bei der Netzverfügbarkeit machen können.

Drillisch hat mittlerweile für verschiedenen Marken VoLTE frei geschaltet und damit können diese Angebote auch über das LTE Netz telefonieren. Das Handy muss sich also nicht erst wieder im 3G Netz anmmelden, wenn ein Anruf ankommt oder getätigt werden soll. Leider gehört BIDconnect nicht zu den Marken bei Drillisch, die VoLTE unterstützen. Man kann also mit BILDconnect LTE im Datenbereich nutzen, Gespräche darüber sind leider nicht möglich. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

5G bei BILDconnect

Die 5G Netze sind derzeit im Aufbau und auch O2 und Drillisch/United Internet haben 5G Bänder für viel Geld ersteigert. Beide Unternehmen werden also früher oder später 5G Netze aufbauen und 5G Tarife ins Angebot aufnehmen. Allerdings wird es wohl nocht etwas dauern, bis es soweit ist, 1&1/Drillisch geht von einem Aufbau nicht vor 2021 aus. Damit müssen wohl auch BILDconnect Kunden noch etwas warten, bis 5G Geschwindigkeiten verfügbar sind. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

eSIM bei BILDconnect

eSIM sind fest verbaute Simkarten und viele Anbieter unterstützen diese neue Form der Simkarte bereits. Auch bei BILDconnect kann man die Tarife als eSIM Angebote buchen. Man muss dazu die eSIM als Ersatzkarte bestellen (Kosten einmalig 14.95 Euro) und bekommt dann einen Aktivierungscode, mit dem man die Tarifdaten auf die eSIM laden kann. BILDconnent unterstützt also eSIM Geräte. Neben der einmaligen Gebühr für die Freischaltung gibt es keine weiteren Kosten. Der Tarif bleibt unverändert, auch wenn man ihn per eSIM nutzt. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei BILDconnect.

Welches Netz nutzt EDEKA Smart? Alles zur Netzabdeckung und Netzqualität

Welches Netz nutzt EDEKA Smart? Alles zur Netzabdeckung und Netzqualität – EDEKA hat es den Kunden 2018 nicht wirklich leicht gemacht. Aus den bisherigen EDEKA Mobil Simkarten wurden EDEKA Smart Tarife, wobei die EDEKA mobil Karten weiter genutzt werden können. Verkauft werden aber mittlerweile nur noch die neuen EDEKA Smart Tarife und diese nutzen dazu auch noch ein ganz neues Netz. Da kann man schon durcheinander kommen.

Welches Netz nutzt EDEKA Smart?

Bei der Frage nach dem Netz macht es EDEKA den Kunden dagegen leicht. Auf der Webseite ist an vielen Stellen sowohl als Bild als auch im Test der neue Netzpartner für die EDEKA Smart Tarife hinterlegt und dies ist die Telekom. Die EDEKA Smart Handykarten nutzen also das D1 Netz der Telekom und sind damit D1 Discounter wie beispielsweise auch Congstar oder NORMA Connect. Auch das Klarmobil Netz ist für einige Tarife das Telekom Netz. EDEKA Smart bietet aber reine Prepaidtarife an und hat keine Angebote auf Rechnung wie viele andere Anbieter in diesem Netz.

Die gute Kommunikation des Netzes ist auf jeden Fall ein sehr positiver Punkt bei EDEKA Smart. Andere Anbieter machen es an der Stelle möglichen Kunden deutlich schwerer herauszufinden, welches Netz genutzt wird und welche Netzqualität man erwarten kann. Bei EDEKA wird es dagegen sehr offen und kundenfreudlich kommuniziert.

In den FAQ heißt es ebenfalls sehr konkret dazu:

Mit EDEKA smart telefonieren und surfen Sie im besten Netz der Telekom mit LTEmax. Die Verfügbarkeit an Ihrem Ort können Sie über die Netzausbau-Seite überprüfen.

Tatsächlich ist bei EDEKA Smart das Netz sogar rechtlich festgeschreiben, denn in den AGB ist ein Tochterunternehmen der Telekom tatsächlicher Vertragspartner:

Vertragspartner sind die Telekom Deutschland Multibrand GmbH (im Folgenden „TDM“ genannt), Landgrabenweg 151, 53227 Bonn (Amtsgericht Bonn, HRB 13258) und der Kunde

Die enge Bindung an die Telekom hat aber auch Nachteile. Man kann sich zwar sicher sein, immer D1-Netz Tarife zu bekommen aber auf der anderen Seite gibt es dadurch auch keine anderen Netze bei EDEKA Smart. Wer also lieber einen O2 Tarif oder eine Prepaidkarte im Vodafone Netz haben will, findet bei EDEKA keine Alternative und müsste sich einen anderen Anbieter suchen. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart.

Wie ist die Netzqualität und Abdeckung bei EDEKA Smart

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei EDEKA Smart ist identisch mit den Netzqualität bei den originalen Telekom Tarifen und daher kann man dies auch sehr einfach vergleichen und abfragen. Den Ausbaustand vor Ort kann man direkt auf der Netzausbaukarte der Telekom einsehen, die Angaben dort gelten identisch auch für die Prepaid Tarife von EDEKA Smart.

Prinzipiell belegt die Telekom in den Netztests in Deutschland in den letzten Jahren regelmäßig den ersten Platz mit Abstand auf Vodafone und deutlichem Abstand auf O2 und das kombinierte O2/Eplus Netz von Telefonica. Man bekommt daher auch mit EDEKA Smart in allen Tarife Zugriff auf das beste Netz in Deutschland und das ist ein großer Vorteil der Tarife von EDEKA. Damit hat der Discounter auch einen Vorteil vor anderen Prepaid Sim von Lebensmitteldiscounter. Das ALDI Netz ist beispielsweise O2, das LIDL Connect Handy-Netz ist Vodafone – beide Netze liegen in den Tests hinter der Telekom.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Es sieht aktuell auch nicht so aus, als würde sich beim Ranking der Mobilfunk-Netze in absehbarer Zeit etwas ändern. Spannend könnte es werden, wenn die Netzbetreiber anfangen, 5G Netze aufzubauen – möglicherweise werden sich dann die Platzierungen etwas verschieben. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart.

Gibt es LTE und 5G bei EDEKA Smart?

Die Telekom ist bei der Freigabe von LTE eher wenig großzügig und selbst das Tochternehmen Congstar hat bisher noch keinen Zugriff auf das 4G Netz der Telekom bekommen. Bei EDEKA Smart scheint man aber besser verhandelt zu haben, denn:

  • Alle Tarife von EDEKA Smart haben Zugriff auf das gute ausgebaute 4G Netz der Telekom und können daher LTE nutzen,
  • die Simkarten haben keine Geschwindigkeitenbegrenzung, sondern nutzen LTE max. Sie surfen also immer so schnell, wie es das Netz der Telekom vor Ort maximal zulässt, im Maximum sind das derzeit bis zu 300MBit/s. Konkret sind die EDEKA Tarife genau so schnell wie die originalen Prepaidkarten der Telekom und auch die MagentaMobil Handytarife auch Rechnung der Telekom.
  • 5G ist nach wie vor bei EDEKA Smart nicht verfügbar. Bisher ist auch nicht bekannt, wann das Discounter auf diese Technik zugreifen kann.

2020 wurden die Prepaid Tarife von EDEKA Smart dazu noch weiter aufgerüstet. Man kann mit den Tarifen inzwischen auch Voice over LTE nutzen und damit über das 4G Netz telefonieren. Auch WLAN Call sind möglich und die Simkarten bei EDEKA stehen mittlerweile auch als eSIM zur Verfügung.

Tatsächlich bezeichnen viele Portale die Tarife von EDEKA smart mit als die schnellsten Angebote auf dem deutschen Prepaid Markt. Schneller sind nur die Vodafone Prepaid Angebote. Sollte die Telekom das eigene Netz mit mehr Speed ausrüsten und dann Geschwindigkeiten von mehr als 300MBit/s anbieten, würden davon auch die EDEKA Prepaidkarten profitieren und entsprechend schneller surfen. Alle weiteren Details gibt es direkt bei EDEKA Smart.

Welches Netz nutzt Nettokom? – Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Nettokom? Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität – Die große Lebensmittelkette Netto hat mittlerweile auch eine eigene Prepaidkarte auf den Markt gebracht. Unter dem Namen „Nettokom“ wird sie in Zusammenarbeit mit blau.de realisiert. Nettokom nutzt dabei (wie auch Blau) kein eigenes Netz sondern die Kapazitäten eines Netzbetreibers. Die Prepaid Tarife von Nettokom surfen daher im Netz eines Netzpartners.

Das Unternehmen kommuniziert das Netz dabei auch relativ gut, auch wenn mittlerweile etwas Bedarf besteht, die Infos zu aktualisieren. So heißt es direkt auf der Startseite im Footer:

Vertragspartner ist die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG,
Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München
© 2019 Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Telefonica ist dabei das Unternehmen hinter O2 und damit ist klar, dass die Tarife und Prepaid Angebote von Nettokom auch das O2 Netz nutzen. Daher wird dieses Netz auch gerne Telefonica Netz genutzt. Unabhängig vom Namen ist Nettokom damit ein Anbieter im O2 Netz wie beispielsweise auch Simply, PremiumSIM, DeutschlandSIM oder auch 1&1.

Zwei Netze bei Nettokom

Diese doppelte Netz-Nutzung wird durch das sogenannte National Roaming möglich, dass es derzeit sowohl im Eplus- als auch im O2-Mobilfunknetz gibt. Die Kunden beider Unternehmen können wechselseitig auch jeweils das andere Handy-Netz mit nutzen. Das betrifft alle Kunden in den jeweiligen Netzen und damit auch die Prepaidkarte von Nettokom. O2 schreibt zu diesem System in den FAQ:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere Netzversorgung. Immer dann, wenn der Kunde im Heimatnetz keine ausreichende Versorgung hat und über das andere Netz eine Versorgung verfügbar ist, wechselt er automatisch zum anderen Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. National Roaming gilt für Sie ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn Ihr Handy-Display O2-de+ anzeigt.
National Roaming gilt für alle Selbständigen und Privatkunden mit einem Postpaid- oder Prepaid-Tarif der Marken und Partnermarken im O2 und E-Plus Netz.

Wichtig sind dabei vor allem drei Punkte:

  • National Roaming funktioniert derzeit automatisch und wählt jeweils das beste Netz aus, das vor Ort zur Verfügung steht.
  • National Roaming ist kostenfrei und verursacht keine Mehrkosten. Auch wenn man das O2 Netz nutzt, werden alle Verbindungen zu den gleichen Preisen wie im Handy-Netz von Eplus abgerechnet
  • National Roaming erfordert keine zusätzlichen Einstellungen, es werden die normalen APN Einstellung des Eplus Netzes weiter verwendet

Dieses System hat daher an sich nur Vorteile für die Kunden von Nettokom, denn sie können in Bereichen, in denen Eplus vielleicht eine nicht so gute Netzabdeckung hat, einfach auf das O2 Netz zurück greifen. Daher ist es eigentlich schade, dass Nettokom diesen Vorteil in den FAQ nicht erwähnt, denn viele Nettokom Kunden werden sich schon National Roaming genutzt haben, ohne dass sie es wussten.

Für die Zukunft ist im Übrigen geplant, das Eplus Netz mit im O2 Netz zu integrieren. Dann nutzen Nettokom Kunden das O2 Netz mit. O2 schreibt dazu:

Ist National Roaming zeitlich begrenzt? Nein, das National Roaming als erster Meilenstein der Netzintegration wird nahtlos von der technischen Zusammenführung der Netz abgelöst, bei der es dann nur noch ein gemeinsames Mobilfunknetz der Telefónica Deutschland für alle Kunden geben wird.

Wann dieser Netz-Zusammenschluss allerdings durchgeführt wird, ist bisher noch unklar, es könnte durchaus noch einige Jahre dauern, bis es so weit ist.

LTE und 5G bei Nettokom

Nettokom verspricht auf der Webseite „Highspeed Surfen“ und tatsächlich wurden die Geschwindigkeiten der Prepaidkarte und der Tarifoptionen 2016 auf 21,6 Mbit/s aufgerüstet. Da mittlerweile alle O2 Anbieter LTE unterstützen, können auch die Nettokom Prepaid Tarife das LTE/4G Netz von O2 mit nutzen. LTE max steht aber beim Discounter nicht zur Verfügung. Es gibt maximal Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s im Download und das Unternehmen bietet auch keine weitere Optionen um eventuell mehr Speed (gegen Gebühr) freizuschalten.

O2 hat auch bereits die ersten 5G Netzbereiche freigeschaltet, aber davon profitieren in erster Linie die eigenen Tarife und nicht die Drittanbieter und Discounter. Nettokom kann daher aktuell in keinem Tarif 5G mit nutzen und ist daher auf 3G und 4G angewiesen. Es bleibt bisher auch offen, wann die 5G Netzbereiche für Nettokom oder andere Prepaid Anbieter zur Verfügung stehen wird.

Netzprobleme und Erfahrungen rund um Nettokom

Das Eplus Netz scheint für einige Kunden ein großes Ärgernis zu sein, denn es gibt offensichtlich häufiger Probleme damit.  So schreibt ein Nutzer bei GuteFrage:

Ich habe eine prepaid Karte von nettokom. Vorhin kaufte ich mir im Laden für 9 Euro neues Guthaben, aber ich kann die Karte nicht aufladen. Nicht eine Nummer ist wählbar. Es kommt nach dem Wählen immer nur ein kurzer dreifacher Piepton und das war es. Aufladen kann ich somit nun auch nicht. Weiß jemand, woran das liegt?

Und ein anderer Nutzer meint dazu:

Wenn man eine flat hat von nettokom hat man das netz e-plus. Ist das das schlechteste netz? hat man da wenig empfang? Hat man da zum Telefonieren auch schlechten Empfang? Danke für eure Antwort

Durch das National Roaming und den Zugriff auf das O2 Netz haben Nettokom Kunden aber in dieser Hinsicht mittlerweile deutlich bessere Karte. Ist das Eplus Netz vor Ort zu schlecht oder macht Probleme, kann jederzeit und automatisch auf das O2 Netz umgeschaltet werden, um in diesem Netz zu telefonieren, SMS zu schreiben oder mobil ins Internet zu gehen. Netzausfall gibt es daher bei Nettokom nur noch, wenn gleich beide Netze ausgefallen wären, was höchst unwahrscheinlich ist.

Video: Die APN Einstellungen bei Nettokom

Das Netz von WhatsApp Sim – Erfahrungen, Netzqualität, Zugangsdaten und APN

Das Netz von WhatsApp Sim – Erfahrungen, Netzqualität, Zugangsdaten – WhatsApp Sim ist ein vergleichsweise neuer Anbieter, der ausschließlich eine Prepaidkarte anbietet und in Kooperation mit dem Online-Messenger WhatsApp gestartet wurde. Als besonders Features sind alle WhatsApp Nachrichten kostenfrei – es wird kein Datenvolumen angerechnet. Das gilt bis zu einem maximalen Volumen von 1GB pro Monat. WhatsApp hat auch trotz vergleichsweise umstrittenere Funktionen wie die Lesebestätigungsanzeige (oder auch dem neuen Status) nach wie vor Millionen von Kunden in Deutschland und daher ist die Zielgruppe für WhatsApp Sim vergleichsweise groß – auch wenn es natürlich auch Gegenbeispiele gibt. Mittlerweile ist es je nach Gerät auch möglich, über WhatsApp kostenfrei zu telefonieren und die Nachrichten werden mittlerweile verschlüsselt. Derzeit ist leider noch nicht ganz klar, ob dieser Traffic auch mit unter die kostenlose Messenger Flat bei WhatsApp Sim fällt.

Auf jeden Fall kann man mit WhatsApp SIM auch dann Nachrichten schreiben, wenn kein Guthaben mehr auf der Handykarte ist. Das Unternehmen schreibt dazu:

Kann ich WhatsApp auch nutzen, wenn die Einheiten meiner Option verbraucht sind? – Ja! Mit uns bist Du jederzeit über WhatsApp per Textnachricht erreichbar, auch ohne Option und ohne WLAN. Sowohl im Basis-Tarif als auch nach Verbrauch Deiner Einheiten kannst Du weiter Nachrichten mit WhatsApp schreiben und empfangen. Die Übertragung von Fotos erfolgt stark verzögert, WhatsApp Calls sind dann nicht mehr möglich. Bitte achte darauf, mind. 5 € Guthaben alle 6 Monate aufzuladen, damit die Karte aktiv bleibt. Dieses Guthaben kannst Du frei für Minuten, SMS oder Optionen verwenden.

Dieses Feature gibt es derzeit so nur bei WhatsApp Sim. Kaufland Mobil hat eine ähnliche Flat für alle Messenger, aber dann kann man insgesamt nur langsam surfen.

Die aktuellen WhatsApp SIM Tarife

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
WhatsApp Sim Prepaidkarte
WhatsApp Sim Prepaidkarte
0.00€
(5.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine zum
Anbieter

WhatsApp Sim WhatsAll 4000
WhatsApp Sim WhatsAll 4000
10.00€
(5.00€)
Freieinheiten: 4000 Stück/Monat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
keine zum
Anbieter

WhatsApp Sim WhatsAll 1000
WhatsApp Sim WhatsAll 1000
5.00€
(10.00€)
Freieinheiten: 1000 Stück/Monat
Internet: Flat (800MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Welches Netz nutzt WhatsApp Sim?

WhatsApp Sim macht aus der Netzzugehörigkeit kein Geheimnis. Bereits der frühere Domainname https://www.eplus.de/whatsapp macht deutlich, dass die Marke zu Eplus gehört und auch auf der Webseite findet sich das Eplus Netz sehr präsent kommuniziert. Mittlerweile ist der Tarif auf die bessere Domain https://www.whatsappsim.de/ umgezogen. Dies liegt vor allem an der Fusion von O2 und Eplus. Damit ist der Discounter mittlerweile ein Unternehmen in zwei Netzen: O2 und Eplus.  In den FAQ heißt es dazu:

Mit der WhatsApp SIM nutzt Du die leistungsstarken Netze der Telefónica (E-Plus und o2). Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist. Für die optimale Erreichbarkeit im Mobilfunknetz spielt die Empfangsqualität Deines Mobiltelefons eine entscheidende Rolle. Weitere Informationen findest Du hier.

Durch die Zusammenlegung der Netze von O2 und Eplus können die Kunden von WhatsApp Sim derzeit auch das UMTS Netz von O2 mit nutzen. Allerdings ist mittlerweile leider kein LTE mehr im Eplus Netz möglich, da die entsprechenden Netzbereiche verkauft wurde. Die Netz-Nutzung beim WhatsApp SIM sieht daher aktuell wie folgt aus:

  • 2G (GRPS, EDGE): Eplus- und O2 Netz
  • 3G (UMTS und HSDPA): Eplus- und O2 Netz
  • 4G (LTE): nur O2 Netz

Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

O2 hat bereits angekündigt, dass die Zusammenlegung der beiden Netze in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben wird. Bereits im Laufe des Jahres 2016 sollen in den Ballungsgebieten die Netze zusammen geschaltet werden und mittlerweile gibt es bei der Abrechnung keine Unterschied mehr, ob man zu Eplus oder O2 telefoniert oder SMS verschickt. Für WhatsApp Sim Kunden heißt das, man wird dann auch das komplette O2 Netz mit nutzen können. Allerdings soll es noch etwa 5 Jahre dauern, bis die Netze in ganze Deutschland zusammen gelegt sind.

Die Nutzung von Eplus als Servicepartner ist auch ausdrücklich in den AGB so fest geschrieben:

Die E-Plus Service GmbH & Co. KG (im folgenden „EPS“ genannt) erbringt ihre Prepaid-Mobilfunkdienstleistungen „WhatsApp SIM“ („die Leistungen“) zu den nachstehendenAllgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“), die der Vertragspartner („Kunde“) durch Erteilung des Auftrags anerkennt („Prepaid-Mobilfunkvertrag“).

Damit ist dieses Netz auch ein fester Tarifbestandteil. Auch der Anbieter kann nicht einfach ein anderes Netz aussuchen sondern ist daran gebunden, die Eplus Netzqualität anzubieten. Das ist ein Vorteil gegenüber anderen Discountern, die in ihren AGB das Netz nicht fest legen und damit theoretisch auch wechseln könnten. Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

Kann man mit WhatsApp Sim LTE nutzen?

Mit dem Zusammenschluss von O2 und Eplus hat sich auch im Bereich 4G und LTE einiges getan. O2 investiert mittleweile viel Geld in den Netzausbau im 4G Bereich und damit ist LTE in immer mehr Bereichen verfügbar. Dazu bietet WhatsApp SIM auch offiziell LTE an – zumindest in den beiden WhatAll Tarifoptionen. Mit diesen surft man im LTE Netz von O2 und dies dauerhaft. Im Eplus Netz war LTE zwar auch frei gegeben, aber nur aktionsweise. Damals konnte die Nutzer auch wieder eingeschränkt werden. Das ist jetzt nicht mehr so, LTE ist fester Tarifbestandteil. Aktuell steht für WhatsApp Sim Kunden aber nur das O2 LTE Netz zur Verfügung.

Leider gibt es aber auch eine schlechte Nachricht: O2 hat die Geschwindigkeiten im LTE Bereich gedrosselt. Man surft also nicht mit dem vollen LTE Speed, der zur Verfügung steht, sondern maximal mit 21,6Mbit/s. Die maximale Geschwindigkeit hat sich also halbiert. Damit ist die WhatsApp SIM Karten zwar nach wie vor so schnell wie andere O2 Discounter (beispielsweise Discotel, Simply oder Smartmobil), im Vergleich zu den schnellsten Prepaid Tarifen auf dem Markt fehlt aber noch einiges. So surft man im Vodafone Netz mit bis zu 500MBit/s (auch mit der Prepaidkarte) und auch die Telekom Prepaid Tarife bieten satte 300MBit/s als maximalen Speed. Dort ist man also mehr als 10x so schnell wie die Tarife von WhatsApp SIM. Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

5G steht bei WhatsApp Sim noch nicht zur Verfügung. O2 hat zwar die entsprechenden Frequenzen ersteigert, aber es ist offen, wann hier die ersten Funkzellen zur Verfügung stehen.

WhatsApp Sim – Internet Zugangsdaten und APN

Der Discounter nutzt für den Internet-Zugang, SMS und MMS die normalen Eplus Einstellungen. Wer bereits eine Eplus Karte (BASE, Simyo, Blau.de) im Handy nutzt, braucht an dieser Stelle nichts zu ändern. In der Regel werden die korrekten Zugangsdaten auch direkt per SMS zugeschickt. Man muss die SMS dann nur noch bestätigen und kann das mobile Internet mit dem Anbieter nutzen.

Falls es damit Schwierigkeiten geben sollte, kann man diese Daten aber auch per Hand hinterlegen. Für die manuelle Eintragung lauten die Internet-Zugangsdaten (APN) wie folgt:

  • APN: internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Passwort: gprs

Nach der Eingabe und dem Speichern sollte das Handy bzw. Smartphone neu gestartet werden, um die Einstellungen richtig zu übernehmen. Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

WhatsApp Sim im Video

Unser Fazit zu WhatsApp SIM

Insgesamt gesehen hat das Unternehmen mit dem Verzicht auf die 1GB WhatsApp Flat deutlich an Attraktivität eingebüßt. Andere Anbieter wie Congstar bieten diese Varianten noch an und dürften damit für WhatsApp Nutzer die bessere Variante darstellen. Auch die Verbesserung der WhatsAll Optionen konnte da nicht viel helfen, denn Kunden müssen mindestens 5 Euro pro Monat zahlen, um diesen Vorteil nutzen zu können. Glück haben dabei in erster Linie die Bestandskunde, die ihre alten Tarife weiter nutzen können.

Auch beim Thema LTE scheint es nicht wirklich attraktiv auf WhatsApp SIM zu setzen. Eine Prepaidkarte mit LTE und Geschwindigkeiten von bis zu 21,6Mbit/s ist zwar durchaus interessant, aber bei anderen Anbietern mittlerweile auch zu bekommen. So bietet Callya Zugang zum Vodafone Netz und immerhin einen maximalen Speed von 500Mbit/s. Discotel und O2 Loop sind zwar mit 21,6Mbit/s etwas langsamer, bei Discotel zahlt man dafür aber auch nur 6 Cent pro Minute und SMS. Alle Details dazu gibt es direkt bei WhatsApp SIM.

5G Netze – Start, Frequenzen und die Technik dahinter

5G Netze – Start, Frequenzen und die Technik dahinter – In Deutschland hat 2019 der Aufbau der ersten 5G Netz begonnen und mittlerweile gibt es in alle drei großen Netzen 5G Netzbereich. Nur 1&1 hat bisher noch nicht mit dem Ausbau begonnen und wird erst 2021 damit starten. Alle Anbieter, die auf 5G setzen, müssen dabei bestimmte Aufbauverpflichtungen erfüllen. Wer also eine 5G Frequenz ersteigern konnte, muss auch in den Aufbau eines passenden Netzes investieren.

Die Bundesnetzagentur schreibt im Original zu den Ausbauanforderungen:

Wir gehen mit unseren Versorgungsauflagen an die Grenze des wirtschaftlich Zumutbaren und rechtlich Möglichen. Wir verpflichten jeden Anbieter bis Ende 2022 mindestens 500 Stationen zusätzlich zu den Auflagen für Straßen und Haushalte für 5G aufzubauen. Wir sprechen also beispielsweise bei drei Anbietern von 1500 Stationen in Deutschland, mit denen der neue Mobilfunkstandard eingeführt werden muss. Außerdem müssen die Anbieter jeweils weitere 500 Masten aufstellen, mit denen sie mindestens 100 Megabit pro Sekunde in ländlichen Regionen die Versorgung verbessern

Die aktuelle Verteilung und Nutzung sieht laut der 5G Übersicht bei mehr-speed.de wie folgt aus:

  • Telekom – Die Telekom hat in verschiedenen Bereichen Frequenzen für 5G ersteigert und bietet daher mittlerweile eine sehr breite Netzabdeckung im 5G Bereich an: 5G-NSA n78 (3.500 bis 3.600MHz) in Großstädten und 5G-NSA n1 (2.100MHz) in Städten (DSS)
  • Vodafone – 5G n28 (DSS) 700MHz und 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)
  • O2 – 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)
  • 1&1 – 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)

Der Ausbaustand im 5G Bereich ist allerdings noch höchst unterschiedlich. Die Telekom hat aktuell bereits die meisten Bereiche mit 5G erschlossen. Bei O2 ist der Ausbau noch am geringsten und das Unternehmen hat sich in erster Linie auf die fünf größten Städte in Deutschland konzentriert. Als Kunden sollte man aber in jedem Fall vor einer Entscheidung für 5G den jeweiligen Netzausbau vor Ort prüfen.

Erste 5G Tarife auf dem Markt

Mittlerweile ist die Versteigerung der 5G Bereiche abgeschlossen und sowohl Telekom, Vodafone, O2 und 1&1 United Internet haben 5G Bänder ersteigert. Damit wird es zukünftig in Deutschland 4 Anbieter mit 5G Netzen geben.

Die ersten Anbieter haben auch bereits Handytarife mit 5G Anbindung auf den Markt gebracht. Konkret findet man bei Telekom und Vodafone 5G Unterstützung in allen MagentaMobil und Vodafone RED Postpaid Tarifen. Bei diesen Angeboten ist 5G sogar kostenfrei mit dabei, man muss also keinen Aufpreis zahlen, wenn man 5G Speed nutzen will. O2 hat seit Oktober 2020 die 5G Netze freigeschaltet und bietet nun auch 5G Verbindung an.

Bei 1&1 sollen die ersten Tarife 2021 auf den Markt kommen. Bis dahin wird es also zumindest in diesem Bereich noch keine 5G Angebote geben.

Insgesamt gilt aber: 5G ist bisher (je nach Anbieter) nur an wenigen Standorten und in wenigen Großstädten verfügbar. Derzeit wird man also auch mit einem 5G Tarif nur selten die 5G Geschwindigkeiten nutzen können.

Video: 5G Netz im Test

Passend dazu gibt es auch bereits die ersten Handys und Smartphones mit 5G auf dem Markt. Allerdings sind diese Modelle noch sehr teuer. Man kann aber davon ausgehen, dass die Preise für 5G Anbindung in den nächsten Monaten weiter sinken werden.

Prognose: So soll sich 5G in den nächsten Jahren entwickeln

5G soll zukünftig stark wachsen und vor allem smarte Endgeräte mit dem Internet verbinden. Man denke hier vor allem an Geräte wie Smart TV, Autos, Kühlschränke oder auch Überwachungskameras, die alle separat ins Netz gebracht werden soll um ihnen die Möglichkeit zu geben mobil zu kommunizieren. Entsprechend gehen die Erwarten von einem deutlichen Wachstum im 5G Bereich in den nächsten Jahren aus:

Derzeit sieht es aber in diesem Bereich noch eher mau aus. Mangels Netz und aufgrund der fehlenden Geräte bietet auch noch kein Betreiber in Deutschland passende 5G Flatrates an. Man kann wohl auch davon ausgehen, dass dies ersten Verträge in diesem Bereich erst dann zu haben sein werden, wenn das Netz vorhanden und einigermaßen flächendeckend nutzbar ist. Damit sollte vor 2020 noch kein Tarif zur Verfügung stehen – vielleicht überraschen uns aber auch die großen Netzbetreiber in Deutschland. Aktuell laufen auch noch die Auktionen zur Vergabe der neuen Frequenzen. Über 6 Milliarden Euro haben die Netzbetreiber für die 5G Segmente bereits geboten und es geht immer noch weiter. Derzeit weiß niemand, wann genau diese Auktion enden wird oder wann die ersten 5G Netz und 5G Tarife auf den Markt kommen könnten.

Welche Vorteile haben 5G Datenverbindungen?

Für Verbraucher stelle sich in diesem Zusammenhang natürlich die Frage, ob man wirklich 5G benötigt oder ob sich ein Wechsel an sich gar nicht lohnt, weil die Vorteile her gering ausfallen. Diese Frage hängt eng mit dem persönlichen Nutzungsverhalten zusammen. Wer viel surft und damit regelmäßig schnelle Datenverbindungen benötigt, wird sicher 5G vorteilhaft finden, denn die Geschwindigkeiten von 5G sind deutlich höher als bei LTE. Dazu gibt es immer mindestens 100MBit/s – langsamere 5G Verbindungen sind gar nicht möglich.

Zu den Vorteilen der neuen 5G Flatrates schreibt man bei inside-sim.de:

  • 5G Verbindungen können wesentlich mehr Daten transportieren und damit werden die Geschwindigkeiten im mobilen Internet noch schneller. Aktuell werden Datenraten mit 4G von bis zu 500Mbit/s angeboten (entspricht etwa DSL 500.000) und mit 5G sollen dann auch mit dem Handy bzw. Smartphones Verbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 20Gbit/s ermöglicht werden. Dazu soll 5G eine überall verfügbare Mindestdatenrate von 100 MBit/s haben. Damit surft man also immer mit mindestens 100MBit/s sobald 5G vorhanden ist.
  • Eng verbunden mit der Geschwindigkeit ist die Latenz von 5G. Damit ist die Zeit gemeint, in der das Netz reagieren kann. Diese Zeiten liegen bei 5G deutlich unter den aktuellen Zahlen und sollen zukünftig nur noch 1 bis 5 Millisekungen betragen.
  • Die 5G Netze sollen zuverlässiger arbeiten und weniger Ausfälle haben als die aktuellen Handy-Netze. Das Ziel ist dabei eine Rate von 99,999 Prozent Onlinezeit: das wäre bei 100.000 Tagen nur 1 Tag Ausfall.
  • Ein weiterer wichtiger Vorteil von 5G liegt in der Masse der verbundenen Endgeräte Grob geschätzt können 5G Funkzellen etwa 1000 Mal mehr Geräte gleichzeitig versorgen als aktuellen Funkmasten mit 3G oder 4G. Dies ist vor allem für die Zukunft wichtig, denn mit dem Internet der Dinge werden sich die Teilnahmerzahlen vervielfachen. Mit 5G sind diese höheren Zahlen kein Problem und es wird damit wohl keine überfüllten Funkzellen mehr geben.
  • Weitere Vorteile ergeben sich für die Netzbetreiber. So liegen die Stromkosten für ein 5G Netz nur bei etwa 10 Prozent aktueller Netze und die Netzbetriebskosten bei nur etwa einem Fünftel der aktuellen Kosten. rein theoretisch wäre es damit wohl auch möglich, die Kosten für Tarife und Flatrates etwas abzusenken.
  • Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Vorteile, die aber von den genutzten Frequenzen abhängen.

Weniger Vorteile dagegen haben Nutzer, die ohnehin nur wenig Surfen. Dann macht es natürlich auch kaum einen Unterschied, wie schnell die Datenverbindungen sind und 5G oder nicht spielt daher eher eine untergeordnete Rolle.

Die Nutzung von 5G bzw. die Frage ob sinnvoll oder nicht wird aber sicher auch davon abhängen, wie teuer die 5G Angebote der Mobilfunk-Anbieter sein werden. Bei der Einführung von 4G bzw. LTE waren die ersten Tarife mit diesem Standard noch vergleichsweise teuer und die Datenvolumen sehr knapp bemessen. Dazu gab es LTE lange Zeit nur bei den großen Netzbetreibern und deren originalen Tarifen. Erst als sich die Anbieter etwas mehr dem Markt öffneten (allen voran O2) sanken die Preise und die Nutzung stieg an. Derzeit muss man leider davon ausgehen, dass bei 5G die Entwicklung ähnlich laufen könnte, denn die Bundesnetzagentur hat kaum Vorkehrungen getroffen, die dies verhindern könnten.

Allerdings gibt es bisher noch einige Diskussionen um die genauen Bedingungen für die Auktion und damit auch für die Bedingungen für den 5G Netzaufbau in Deutschland. Es besteht damit durchaus noch die Möglichkeit, dass nationales Roaming im 5G Netz zwingend gemacht wird. Damit müßten Anbieter ihre Netze auch für Drittanbieter öffnen und könnten 5G nicht abschirmen, wie es bei LTE geschehen ist. Es gibt also durchaus noch einige Hoffnung, dass beim Netzabsua von 5G einige Fehler nicht mehr gemacht werden, die man bei 3G und 4G Verbindungen noch gemacht hat.

Die Entwicklung der Datenstandards in Deutschland

O2 Netztest – die Mess-Ergebnisse von O2 bzw. Telefonica im Detail

O2 Netztest – die Mess-Ergebnisse von O2 bzw. Telefonica im Detail – Die deutschen Mobilfunk-Netz sind immer wieder Gegenstand der Aufmerksamkeit in Netztest, denn damit überprüfen die großen Fachmagazine im Mobilfunk-Bereich immer wieder, wie gut der aktuellen Ausbaustand bei den drei großen Netzbetreibern in Deutschland ist und mittlerweile auch, welche Geschwindigkeiten man bei der mobilen Datenübertragung erwarten kann.

Das Netz von O2 steht dabei natürlich auch im Fokus dieser Tests, genau wie die Netze der anderen beiden großen Netzbetreiber und in diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die aktuellen Testergebnisse von O2 bzw. des O2 Netz werfen und auch einen Vergleich mit den anderen Netzen machen, denn natürlich gibt es auch den Telekom D1 Netztest und Netztest bei Vodafone.

Die Ergebnisse im O2-Netztest sind dabei nicht nr für die originalen O2 Tarife und Prepaidkarten relevant, sondern natürlich auch wichtig für alle Drittanbieter im O2 Netz, denn auch diese greifen auf die gleiche Infrastruktur zurück und haben damit die gleiche Netzqualität. Die trifft beispielsweise für das ALDI Netz, das 1&1 Netz, das Fonic Netz, aber auch auf die Netze von PremiumSIM und anderen Drillisch Discountern zu.

Wichtig bei der Bewertung der O2 Ergebnisse im Netztest: diese geben immer nur ein globales Bild vom Netz ab. Wichtiger für die Nutzung ist dagegen der Ausbau und die Netzabdeckung vor Ort. Diese kann man hier abfragen:

Die letzten O2 Netztest Ergebnisse

O2 hat in den letzten Jahren (wie die anderen Netzbetreiber auch) viel in den Ausbau und Aufbau des eigenen Netzes investiert. Den jeweiligen Ausbaustand kann man auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen.

In den O2 Netztest haben sich diese Investitionen aber nur teilweise niedergeschlagen. Letztendlich hat sich in den vergangenen Jahren an der Reihenfolge der Netzbetreiber in Deutschland in den Netztest recht wenig verändert. In der Regel kommt das Telekom Netz auf den ersten Platz. Danach folgt mit mehr oder weniger geringem Abstand das Netz von Vodafone und erst auf den letzten Platz folgt das Handynetz von o2/Telefonica. Daran konnte auch die Übernahmen von O2 recht wenig ändern. Durch das National Roaming hatte man zwar im 3G Bereich zwei Netze zur Verfügung, das wichtigere LTE gab es aber dennoch nur bei o2 und damit war das schnelle mobile Internet in erster Linie auf ein Netz beschränkt.

Die O2 Netztest Resultate im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Vor allem bei den neueren Ergebnisse muss man beachten, dass diese sich in vielen Bereichen auf das LTE/4G Netz von O2 beziehen. Wer ältere Tarife ohne LTE nutzt, hat daher oft eine schlechtere Netzqualität als es die Ergebnisse erwarten lassen, einfach weil man mit diesen älteren Simkarten die besseren Teile des O2 Netzes nicht nutzen kann.

Wichtig bei der Bewertung der O2 Ergebnisse im Netztest: diese geben immer nur ein globales Bild vom Netz ab. Wichtiger für die Nutzung ist dagegen der Ausbau und die Netzabdeckung vor Ort. Diese kann man hier abfragen:

Haben sich die Netztest Ergebnisse duch die Übernahme von Eplus verändert?

Mit der Übernahme von Eplus gab es die Hoffnung, dass sich damit auch der Netzausbau und die Netzqualität deutlich verbessern würde. Allerdings hatte man in der letzten Zeit eher das Gefühl, dass O2 mit der Netzzusammenführung herausgefordert war und daher der Netzausbau langsamer vorankam. Daher war die Übernehmen von Eplus eher eine Belastung als ein Push beim Netz.

Mittlerweile kommen aber auch die positiven Effekte der Übernehmen zu tragen und daher konnte in einigen Tests O2 zum ersten Mal das Ergebnis gut erzielen – das ist durchaus auch auf das neue gemeinsame Netz von O2 und Eplus zurückzuführen. Daher wird das neue Netz auch oft als Telefonica Netz bezeichnet.

Der Netzausbau bei O2

O2 baut natürlich nach wie vor das eigene Netz immer weiter aus und derzeit liegt der Fokus vor allem auf den 5G Bereichen. Das Unternehmen schreibt selbst zum Netzausbau:

Telefónica Deutschland hat das LTE-Ausbautempo in ihrem O2 Netz im ersten Quartal 2019 weiter gesteigert. Insgesamt hat das Unternehmen in den ersten drei Monaten mehr als 2.200 neue LTE-Stationen errichtet bzw. bestehende LTE-Standorte um zusätzliche LTE-Kapazitäten erweitert. Im Schnitt nahm das Unternehmen damit im gesamten ersten Quartal jede Stunde einen neuen LTE-Sender in Betrieb – und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Dadurch profitieren Kunden im O2 Netz von immer höheren LTE-Kapazitäten, schnelleren Geschwindigkeiten, einer kontinuierlich besseren Netzperformance bei der Nutzung ihrer digitalen Anwendungen und damit insgesamt von noch mehr mobiler Freiheit.

Dazu steigert O2 auch im 5G Bereich um Netzbereiche mit – früher oder später wird es damit wohl auch ein O2 5G Netz geben, das wird aber wohl noch etwas dauern.

5G Netzausbau bei O2 – der aktuelle Stand

O2 hat wie bereits geschrieben  bei der 5G Auktion mitgemacht und einige 5G Bänder ersteigert. Das Unternehmen kann also nun anfangen, ein eigenes 5G Netz aufzubauen. Konkret sieht die Verteilung im 5G Bereich so aus:

5G Frequenzen

Seit Oktober 2020 hat O2 auch praktisch die ersten Netzbereiche für 5G freigeschaltet und damit gibt es auch im O2 Netz 5G Angebote und Tarife, die man nutzen könnte. Allerdings werden vorerst nur die 5 größten Städte in Deutschland ausgebaut. Damit hängt das Unternehmen derzeit im Bereich Netzausbau hinter Telekom und Vodafone her.

O2 hat nicht mehr das größte Netz

Nach der Fusion mit Eplus hatte O2 eine zeit lang das größte Netz in Deutschland mit den meisten Kunden. Seit 2018 hat aber wieder die Telekom die Führung bei den Kundenzahlen übernommen.

Hintergrund ist dabei aber weniger die Netzqualität von O2 und das Abschneiden in den letzten Netztest, sondern mehr, dass O2 immer noch alte Prepaidkarten abschalten muss, die noch aus Eplus Zeiten stammen und mittlerweile inaktiv sind. Auf diese Weise müssen die Kundenzahlen immer wieder im mehrere Millionen Simkarten korrigiert werden und das kann das Unternehmen auch kaum mit neuen Kunden kompensieren. Daher sieht man in den Zahlen diesen deutlich Rückgang bei O2.

Wichtig bei der Bewertung der O2 Ergebnisse im Netztest: diese geben immer nur ein globales Bild vom Netz ab. Wichtiger für die Nutzung ist dagegen der Ausbau und die Netzabdeckung vor Ort. Diese kann man hier abfragen: