Satellite – der Handytarif ganz ohne Netz

Satellite – der Handytarif ganz ohne Netz – Wir vesuchen, für jeden Anbieter auf dem deutschen Markt das passende Netz zusammenzufassen um es Verbrauchern einfacher zu machen, herauszufinden, welches Mobilfunk-Netz ein Angebot nutzt. Die Sipgate-Marke Satellite macht es uns dabei etwas schwer. Das Unternehmen bietet eine Rufnummer und auch Telefonate an, nutzt aber kein normales Mobilfunk-Netz. Die App ist also weder im Telekom Netz, noch bei den Vodafone Anbietern oder den O2 Handytarifen angesiedelt.

Für die Nutzung der App reicht eine aktive Datenverbindung. Das kann beispielsweise ein WLAN sein, ein Hotspot oder auch eine separate Datensimkarte. Wenn es die Internet-Verbindung gibt, kann man über die Satellite App Gespräche führen und auch Anrufe annehmen.Man braucht also kein Mobilfunk-Netz und auch keinen separaten Vertrag um Satellite nutzen zu können – ein freies WLAN reicht. Dazu ist satellite ein VoIP-Provider mit eigenem Netz, man muss also auch keinen separaten VoIP Vertrag abeschließen. Noch besser: die App bietet monatlich kostenlos 100 Freiminuten. Das ist deutlich mehr als bei anderen Anbietern und auch mehr als bei den bekannten Freikarten Tarifen wie Callya oder Netzclub Prepaid.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Wir sponsern für jeden Kunden 100 Freiminuten im Monat. Das heißt, du kannst den Rest deines Lebens mit satellite telefonieren, ohne jemals Geld an uns zu überweisen – und natürlich verkaufen wir auch nicht deine Daten. Für alle, die mehr als Hundert Minuten im Monat telefonieren wollen, gibt es satellite Plus mit unbegrenzter Telefonie und Add-Ons für die kostenlosen Basisfeatures von satellite. Minutenpreise oder unterschiedliche Tarife gibt es nicht. Gar nicht. Du telefonierst in alle satellite Staaten zu den gleichen Konditionen, egal ob Festnetz oder Mobilfunk.
Wer dich auf deiner satellite-Rufnummer anruft, zahlt seinen ganz normalen Tarif für deutsche Mobilfunknummern – bei Flatrate also gar nichts. Nicht nur wenn du in Deutschland bist, sondern weltweit.

Die 100 Freiminuten sind dabei wirklich kostenfrei und das dauerhaft – Satellite ist damit einer der wenigen kostenlosen Mobilfunk-Tarife in Deutschland.

Für die Nutzung reicht es, die Satellite App auf dem Handy zu installieren und diese zu bestätigen. Danach kann man die Telefonie darüber nutzen. Es gibt aber natürlich auch Einschränkungen. So ist die Datennutzung bei Satellite bisher noch nicht möglich (soll aber möglicherweise per eSIM kommen) und auch bei den SMS gibt es noch Probleme. Die App ist also in erster Linie für Gespräche gedacht – die meisten anderen Nutzungen sind nicht möglich.

Aber auch bei den Anrufen gibt es Einschränkungen: die kostenfreien 0800 Rufnummern sind erreichbar. Alle anderen kostenpflichtigen Sonderrufnummern sind dagegen gesperrt und nicht in den 100 Freiminuten enthalten. Das betrifft folgende Vorwahlen: 1801, 1802, 1803, 1804, 1805, 1806, 1807, 1888, 700, 0137, 0138, 01212, 01807, 0185, 0181, 0188, 032, 0900, 118xx. Man kann diese Rufnummern auch nicht freischalten – Verbindungen dahin sind also nicht möglich.

Problemfeld SMS bei Satellite

Wie bereits angedeutet, ist Satellite vor allem auf Gespräche konzentriert und vor allem Kurzmitteilungen sind noch ein Thema, dass man kritisch betrachten muss. Das Problem dabei: der SMS Empfang und auch das Senden sind eingeschränkt. Im Blog schreibt Satellite dazu:

Den Empfang und das Senden von privaten SMS werden wir voraussichtlich nicht unterstützen, denn diese sogenannten P2P-SMS (Person to Person) werden von jedem Telefonanbieter selbst vermittelt und wir müssten extra dafür mit allen zusätzliche Verträge abschließen.

Konkret kann es auch bei wichtige SMS mit TAN oder Codes vorkommen, dass diese nicht richtig zugestellt werden. Die App eignet sich daher nicht als Alternative für den SMS Empfang und man sollte sie dafür auch nicht nutzen. Gleiches gilt umgekehrt für das Senden von SMS. Dies ist bisher mit Satellite nicht möglich und wie geschrieben wird diese Funktion nicht mehr kommen.

Man kann aber neben der App die bekannten Messenger-Dienste nutzen. Unter anderen kann man beispielsweise auch WhatsApp oder andere Dienste mit der Sattlite Rufnummer betreiben, so dass man zumindest Textnachrichten über andere Messengerdienste schreiben kann.

Welche Vorwahl nutzt Satellite?

Satellite nutzt für die eigenen Dienste die Vorwahl 015678. Wer also eine neue App des Unternehmens registriert, bekommt eine Rufnummer mit der Vorwahl 015678 zugewiesen. Bisher waren die 0156 Vorwahlen nicht in Benutzung. Man kann aber auch ganz normal eine alte Rufnummer mit zu Satellite nehmen. Dann hat man eine normale Rufnummer und von außen ist nicht erkennbar, welches Netz man nutzt.

Video: So aktiviert man die Satellite App

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming – Der Lebensmitteldiscounter Aldi hat schon seit einiger Zeit eine eigene Handykarte auf dem deutschen Markt etabliert. Die ALDI Talk Prepaidkarte wird dabei über Medion Mobile realisiert und neben den Filialen von ALDI auch im Internet vertrieben. Das Unternehmen zeigt auf der Webseite leider nicht direkt an, welche Netz genutzt wird. In den FAQ und im Kleingedruckten gibt es dann aber einen deutlichen Hinweis auf das ALDI Talk Netz. Dort heißt es:

Mit ALDI TALK telefonieren Sie im Netz der Telefónica. Wir bieten Ihnen eine exzellente Netzabdeckung in ganz Deutschland sowie eine hervorragende Übertragungskapazität. Für mobiles Surfen bieten wir Ihnen Bandbreiten von bis zu 21.6 Mbit/s im Download und von bis zu 8.6 Mbit/s im Upload, nach Erreichen der Datenvolumengrenze bis zu 56 kbit/s im Up- und Download.

Dazu findet sich auch auf einige Seiten des Unternehmens das Eplus Logo neben dem MEDIONmobile Logo am unteren Bildschirmrand. Mittlerweile ist dieser Hinweis aber nicht mehr aktuell, da Eplus mittlerweile von O2 übernommen wurde und es an sich gar kein Eplus Netz mehr gibt. Im eigenen Blog wird das Unternehmen daher genauer und schreibt zum genutzten Mobilfunk-Netz:

ALDI TALK greift auf das Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland zurück, in dem heute das O2-Netz sowie das von der Telefónica übernommene E-Plus-Netz vereint sind. Die Netzintegration wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Das neue Netz bietet mit als 25.000 eigenen Basisstationen eine prima Netzabdeckung

Damit ist klar, dass ALDI Talk ein O2 Prepaid Discounter wie beispielsweise Simyo oder Blau.de, auch wenn das auf der Webseit noch nicht korrekt ausgeführt wird. Unabhängig vom korrekten Namen nutzt ALDI damit aber das gleiche Netz wie beispielsweise auch 1&1, Simply, PremiumSIM und Maxxim. Man bekommt mit den ALDI Prepaid Simkarten also das O2 Netz und auch die O2 Netzqualität.

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man daher auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität entspricht der des Eplus bzw. O2 Netzes vor Ort. Es gibt keine Abstriche, nur weil der Discounter kein originales Eplus Unternehmen ist. Man kann die gesamte Qualität des Eplus Netzes nutzen. Einschränkungen gibt es dagegen beim Speed. Das LTE Netz von O2 bietet mittlerweile Geschwindigkeiten bis zu 225Mbit/s an. Die originalen O2 Prepaidkarten und Tarife können diesen Speed inzwischen auch nutzen. Anders sieht es dagegen bei ALDI aus: die Prepaidkarten werden bei Geschwindigkeiten von 21,6Mbit/s limitiert. Auch wenn das Netz mehr Speed hergeben würde, surfen die Simkarten nicht schneller als 25Mbit/s (im Download). Mehr zu den Vorteilen von ALDI gibt es hier: Vorteile und Nachteile von ALDI Talk

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Allerdings ist nach wie vor der Ausbaustand von O2/Telefonica vor Ort sehr unterschiedlich. In der Regel schneidet in Netztest das O2 Netz deutlich hinter der Telekom und Vodafone ab – die Abstände werden aber geringer. So konnte O2 mit dem Netz durch einen Ausbau im LTE Bereich 2020 viele Punkte gut machen. Die Tester von Connect schreibt dazu:

Diese Leistung hat besondere Anerkennung verdient: Um fast 100 Punkte konnte sich Telefónica gegen über dem Vorjahr verbessern. Seine offensichtlich großen Anstrengungen bei Ausbau und Konsolidierung seines Netzes tragen überaus sichtbare Früchte. Und damit rücken die Münch­ner auch in greifbare Nähe der beiden höher platzierten Anbieter – das Rennen dürfte in Zukunft richtig spannend werden!

Dennoch gibt es vor allem im ländlichen Bereich auch immer wieder Probleme und macht sich auch direkt bei den Kunden bemerkbar und so findet man bei ALDI häufige Suchanfragen dieser Art:

  • aldi netz überlastet
  • aldi netz ausfall
  • aldi netz spinnt

Leider kann ALDI an der Stelle aber auch recht wenig machen, denn das Unternehmen betreibt das Netz ja nicht selbst, sondern muss sich darauf verlassen, dass O2 das Netz zuverlässig anbietet und auch regelmäßige Wartungen durchführt. Wer mit dem O2 Netz von ALDI unzufrieden ist, hat bei ALDI selbst auch keine Chance, ein anderes Netz zu bekommen, man kann dann nur zu einem anderen Anbieter wechseln.

Nationales Roaming bei ALDI Talk

In diesem Zusammenhang macht sich der Zusammenschluss von O2 und Eplus bemerkbar. Mit einer Eplus Simkarte kann man mittlerweile nicht mehr nur das Mobilfunk-Netz von Eplus nutzen, sondern auch die 3G Bereich des o2 Netzes. Das sogenannte nationale Roaming sorgt dafür, dass automatisch entweder Eplus oder O2 genutzt wird, wenn eines der Netze besser ausgebaut ist. Davon profitieren auch die Kunden von ALDI Talk. Sie können ebenfalls kostenfrei  das O2 Netz mit nutzen, falls Eplus in dem Bereich kein gutes Netz bietet. Mittlerweile sind die Netze aber fast vollständig zusammen gelegt und die ehemaligen Mobilfunk-Masten von Eplus mit in das O2 Netz integriert. Es gibt also nationales Roaming nur noch eher selten und zukünftig wird es wohl gar nicht mehr auftreten.

LTE bei ALDI Talk

LTE bei ALDI Talk war lange Zeit inoffiziell frei gegeben und man konnte mit bis zu 42,2MBit/s aktionsweise im 4G Netz von Eplus surfen. Mit der Übernahme durch O2 hat sich auch an der Stelle einige geändert. So heißt es mittlerweile zur LTE Nutzung bei den Prepaid Tarifen von ALDI Talk:

In allen ALDI TALK Tarifoptionen surfen Kunden mit bis zu 21,6 MBit/s und greifen so auch unterwegs bequem auf Videos, Songs und Webseiten zu. Die Datenübertragung via LTE ist für alle Tarifoptionen möglich.

Damit ist LTE mittlerweile ein offizieller Vertragsbestandteil und nicht mehr nur eine Sonderaktion, die jederzeit auch wieder beendet werden kann. Allerdings wurde im Zuge der Umstellung leider auch der Speed angepasst – und zwar nach unten. Man surft also nur noch mit maximal 21,6Mbit/s im 4G Netz von O2. Das ist zwar genau so schnell wie die meisten anderen Prepaid Discounter im O2 Netz, im Vergleich zur Callya Prepaidkarte oder auch zur Telekom Prepaidkarte wesentlich langsamer. In den D-Netzen bekommt man bereits Geschwindigkeiten von 500Mbit/s (Vodafone) oder 300Mbit/s (Telekom). Mit diesem Speed kann die ALDI Simkarte trotz der Freischaltung von LTE nicht mit halten. Zumindest im O2 Netz surfen aber alle Discounter mit diesem Speed – zumindest da haben die Simkarten von ALDI also keine Probleme.

5G bei ALDI Talk

Die ersten Bereiche mit 5G Netzen sind verfügbar, allerdings gibt es diese bisher nur in den Mobilfunk-Netze von Vodafone und der Telekom. O2 hat bisher noch kein eigenes 5G Netz aufgebaut und daher fehlt auch für ALDI die Technik, die ALDI Talk Prepaid Tarife mit 5G Speed surfen zu lassen. Dazu ist auch nicht klar, ob die Drittanbieter im o2 Netz 5G sofort bekommen, wenn es verfügbar ist. Man kann eher davon ausgehen, das es (vergleichbar mit der Einführung von LTE) etwas dauern wird, bis auch Prepaid Anbieter Zugriff auf das kommende 5G Netz von O2 erhalten werden.

VoLTE und WLAN Call bei ALDI Talk

Im O2 Netz sind VoLTE und WLAN Calling für Drittanbieter bereits frei geschaltet und daher bieten auch die ALDI Prepaid Sim diese Techniken an.  Man kann mit ALDI auch VoLTE nutzen und damit über das 4G/LTE Netz telefonieren. Das ist eine interessante Funktion, da die Handys so nicht mehr ins 3G Netz wechseln müssen, wenn Gespräche geführt werden sollen. In anderen Netzen gibt es diese Funktion nur bei den Premium-Tarifen.

Allerdings findet sich dazu recht wenig in den FAQ von ALDI selbst. Man muss also viel selbst heraus finden oder in den entsprechenden Foren nachfragen. Der Support von ALDI kann auch weiterhelfen, aber auch nicht in jedem Fall.

Die Support Hotline schreibt beispielsweise zum Galaxy S7 von Samsung:

Der Eintrag „WLAN-Anrufe“ wird in abhängig von der eingelegten SIM-Karte angezeigt. Wird diese nicht angezeigt, unterstützt die SIM-Karte diese Funktion nicht.

Da Ihr Samsung Galaxy S7 den Eintrag bei Einsatz einer SIM-Karte von o2 anzeigt, können wir einen Fehler diesbezüglich im Smartphone ausschließen. Die Firmware Ihres Smartphones ist auch Android 8.0 – also Oreo.

Ich bitte Sie sich noch einmal an Ihren Mobilfunkdienstanbieter zu wenden, um zu klären, ob Ihnen die Funktion zur Verfügung gestellt wird und gegebenenfalls nach einer neuen SIM-Karte zu fragen.

Zusätzliche Kosten entstehen durch diese Technik keine.

Internet-Einstellung und APN bei ALDI Talk

Die korrekten Zugangsdaten für den mobilen Internet Zugang bei der ALDI Prepaidkarte werden im Normalfall automatisch verschickt und man muss sich nicht daum kümmern. Falls es allerdings Schwierigkeiten gibt und das Internet nicht funktionieren sollte, kann man auch selbst diese Daten hinterlegen.

Für ALDI Talk lauten die korrekten Internet-Einstellungen:

  • Zugangspunkt/APN: internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Passwort: Internet oder gprs

Quelle: mobil-helden.de

Um die Einstellungen korrekt zu hinterlegen sollte man einen neuen Zugangspunkt hinterlegen (Android) oder die Einstellungen nochmal neu unter mobile Datennetzwerke eingeen (iOS):

  • Android: Einstellungen=>Mobilfunknetze => Zugangspunkte
  • iOS: Einstellungen => Allgemein => Netzwerk => Mobiles Datennetzwerk

Danach sollte das Handy neu gestartet werden, damit die Einstellungen korrekt übernommen werden.

Video: Wechsel zu ALDI Talk als Erfahrungsbericht

Gibt es ALDI Talk auch in den D-Netzen?

ALDI Talk nutzt als Netzpartner nur O2/Telefonica und daher werden keine Tarife in den D-Netzen von Telekom und Vodafone angeboten.

Wann gibt es 5G Netze bei ALDI Talk?

O2 hat angekündigt, ab dem ersten Quartal 2020 mit dem Aufbau von 5G Netzen zu beginnen. Wann aber Prepaid Discounter wie ALDI darauf zugreifen können, ist aktuell nicht bekannt und daher noch offen.

Wie kann man die Nqtzabdeckung von ALDI prüfen?

Die Netzabdeckung bei den ALDI Talk Prepaid Sim entspricht denen anderer Simkarten im Handy-Netz von O2 und daher kann man die normale O2 Netzkarte nutzen um die Abdeckung auch bei ALDI Talk zu prüfen.

Eazy – Netz und Netzqualität beim Internet-Anbieter

Eazy – Netz und Netzqualität beim Internet-Anbieter – Eazy macht derzeit vor allem durch sehr günstige Internet-Anschlüsse von sich reden und bietet Festnetz in vielen Bereich für kleines Geld an. Das Unternehmen nutzt dabei aber kein eigenes Netz, sondern benutzt für die eigenen Festnetzangebote einen Netzpartner. Im Mobilfunk-Bereich ist das mittlerweile sehr häufig zu finden, dass Discounter andere Netze mit nutzen, im Festnetz Bereich ist das nicht ganz so oft zu finden, aber auch hier gibt es immer mehr Betreiber, die auf Tarife mit Netzpartner setzen.

Eazy nutzt dabei die Kabel-Netze von Vodafone mit.

Das Unternehmen ist dabei sehr auskunftsfreudig und schreibt in den FAQ:

Mit den eazy-Tarifen surfst Du im Highspeed-Kabelnetz von Vodafone. Volle Leistung, voller Service. Internet mit Glasfaser- und Kabel-Glasfaser in Deine Wohnung, statt über ein dünneres Kupferkabel der Telefonleitung wie beim klassischen DSL. Das Internet ist das gleiche, nur einfach besser.

Den kleinen Seitenhieb auf die Telekom konnte man sich nicht verkneifen. Das bedeutet auch, dass man Eazy nicht im Telekom Kabelnetz bekommen, sondern wirklich nur in den Kabelnetzen von Vodafone, den ehemaligen TV Kabelnetz von Unity Media und Kabel Deutschland.

Leider steht aber nicht der volle Speed der Vodafone Kabelnetze zur Verfügung. Per DOCSIS 3.1 wären dort bereits Gigabit-Geschwindigkeiten möglich, Downloads mit 1Gbit/s sind also machbar. Bei Eazy gibt es diesen hohen Speed aber nicht. Das Unternehmen bietet im Maximum derzeit 40MBit/s an, das entspricht einem Speed von DSL 40.000. Mehr Geschwindigkeit bzw. Bandbreite gibt es auch gegen Aufpreis aktuell nicht bei Eazy.

Links:

HINWEIS: Eazy bietet KEINE Mobilfunk-Tarife und ist daher auch kein Handy-Discounter, sondern ein Festnetz-Anbieter für stationäre Internet-Zugänge. Man bekommt also nur Internet Tarife für zu Hause und keine Handytarife.

Die Verfügbarkeit und die Netzqualität bei Eazy

Wie oben bereits geschrieben nutzt Eazy für die Internet-Anschlüsse das Kabel-Netz von Vodafone. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren sowohl Kabel Deutschland als auch Unitymedia aufgekauft und bietet deren ehemaligen TV Kabelnetze nun als Internet- und TV Zugang an. Dabei wurden mittlerweile fast alle Bereiche dieser Kabelnetze internetfähig gemacht.

Das bedeutet für den Zugang, dass man die Festnetz Angebote von Eazy nur nutzen kann, wenn man auch einen solchen Kabelanschluss hat. Ein normaler Telekom Internet Anschluss reicht nicht.

Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

Das Gebäude, an dem Du den eazy-Tarif nutzen willst, ist wahrscheinlich nicht an das Kabelnetz von Vodafone angeschlossen.

Um sicher zu gehen: Wähle bei der Bestellung „Ich habe Schwierigkeiten mit der Prüfung meiner Adresse“ aus, gib die Adresse ein und setze Deine Bestellung normal fort. Wir prüfen dann Deine Adresse und führen bei Verfügbarkeit Deine Bestellung aus. Ist eazy nicht verfügbar, informieren wir Dich.

Auf der Webseite bietet das Unternehmen dafür auch eine Verfügbarkeitsabfrage an, man kann also kostenlos vor dem Vertragsabschluss für jeden Adresse prüfen, ob Eazy zur Verfügung steht oder nicht.

Links:

Kabel-Router für Eazy nutzen

Für das Kabel-Netz von Vodafone sind spezielle Router notwendig, die normalen Fritzboxen funktionieren nicht. Das sollte man beachten, wenn man zu Eazy wechselt und möglicherweise die alte Hardware mitnehmen will.

Das Unternehmen schreibt in den FAQ zu diesem Thema:

Ja. Wenn Dein Router nicht von einem anderen Internetanbieter geliehen und kompatibel mit der Kabeltechnologie ist (z.B. eine FritzBox Cable), ist das kein Problem.

Wer sich dabei unsicher ist, sollte vor einem Wechsel den Support kontaktieren und dort nachfragen, ob der eigenen Router kompatibel ist oder man ein neues Gerät benötigt. Prinzipiell stellt Eazy auch immer eine kostenlosen Leihrouter bereit, der zum Netz passt, ein eigenes Gerät ist damit also gar nicht notwendig.

Links:

Video: EAZY Internet Geschwindigkeiten

Kein Netz und kein Empfang bei Handy und Smartphone – so kann man sich helfen

Kein Netz und kein Empfang bei Handy und Smartphone – so kann man sich helfen – Die Frage nach dem genutzten Handy-Netz ist immer dann besonders wichtig, wenn das Netz auf einmal nicht mehr da ist und man mit dem Smartphone keine Empfang mehr hat und die Geräte keine Verbindung mehr herstellen können. Das kann an unterschiedlichen Ursachen liegen und hat oft mit dem genutzten Netz zu tun – kommt daher je nach Anbieter und Handy-Netz gar nicht so selten vor.

So schreibt ein Nutzer im Telekom Forum:

Seit 2 Std. funktioniert mein Handy nicht mehr. Es zeigt trotz eingelegter SIM Karte an, dass es kein Netz hat. Ich kann auch nicht telefonieren.

Und bei Kleiderkreisel heißt es:

Ich hatte immer Empfang bis vor ein paar Tagen und seitdem immer mal ganz kurz einen Balken aber auch selten und nur für maximal eine Minute, Internet bekomme ich gar nicht. Ich habe schon überlegt, ob es vielleicht eine „Kinderkrankheit“ vom iPhone X ist, weil es ja auch noch relativ neu ist. Ich habe bisher online auch nur einen Eintrag gefunden darüber und die wissen auch nicht was zu tun ist bzw bei denen ist wenigstens immer ein bisschen Empfang und Internet aber schlechteres. Bei mir leider gar nichts. Hat irgendwer Tipps, was ich noch probieren könnte?

Tatsächlich kann es eine ganze Reihe von Ursachen haben, dass ein Handy oder Smartphone kein Netz findet. In diesem Artikel wollen wir zeigen, was man selbst in solchen Fällen machen kann und welche Probleme beim Netz und Empfang auftreten können.

Kein Netz und kein Empfang – so kann man sich helfen

Das kommt selbst im besten Netz vor – technische Probleme sind leider nicht ganz auszuschließen. Vodafone bietet in solchen Fällen beispielsweise die sogenannte GigaGarantie an. Ist man mit dem Netz nicht zufrieden, kann man darüber als Entschädigung einmal pro Monat für 24 Stunden 90GB kostenloses Datenvolumen bekommen. Bei anderen Anbieter gibt es das in dieser Form leider nicht, aber man kann sich in vielen Fällen auch selbst helfen. Was genau man tun kann, haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

1. Grundeinstellung auf Handy und Smartphone prüfen.

Bevor man sich auf die weitergehende Fehlersuche beim Netz macht, sollte man am Handy einige Grundeinstellungen prüfen und eventuell korrigieren. Im besten Fall löst das bereits die Probleme und die Geräte verbinden sich wieder mit dem Netz. Standardmäßig sollte das Smartphone neu gestartet werden.

Konkret sollte man dabei folgende Punkte prüfen, wenn es kein Netz oder keinen Empfang geben sollte:

  • Ist der Flugmodus eventuell aktiviert?
  • Ist der korrekte Netzbetreiber/Netz angewählt?
  • Falls es nur Probleme mit dem Datennetz gibt: Sind die mobile Datenübertragungen aktiviert?

Das hört sich eher banal an, ist aber hilfreich, weil man damit sicher stellt, dass es keinen einfachen Fehler gibt, sondern das Problem an anderer Stelle liegt.

2. Wie gut ist das Netz und die Netzabdeckung vor Ort?

Mittlerweile gibt es nur noch wenige weiße Flecken in Deutschland, in denen keine Netzversorgung möglich ist, dennoch sollte man in solchen Fällen prüfen, ob und wie gut das jeweilige Mobilfunk-Netz ausgebaut ist. Es kann dabei auch passieren, dass zwar theoretisch Netz vorhanden ist, aber man sich im Funkschatten eines Gebäudes befindet und Indoor oder gar im Keller sind die Signale natürlich nochmal deutlich schwächer.

Die jeweiligen Netzausbaukarten haben wir hier zusammen gestellt:

Die Ausbaukarten gelten dabei auch für die Discounter und Drittanbieter im jeweiligen Netz. Beispielsweise müßte man das Congstar Netz auch über die Telekom Karte prüfen und die Netze von Smartmobil über die Ausbaukarte von O2. Bei Klarmobil ist die Abfrage dagegen etwas schwieriger, das das Klarmobil Netz je nach Tarif das Netz der Telekom oder auch Vodafone oder O2 sein kann.

HINWEIS: Bei Anbietern mit mehreren Netzen im Angebot (wie beispielsweise Klarmobil, Freenet Mobile oder auch die ONE Tarife von Handy.de oder Green LTE) sollte man zuerst das Netz bestimmen und dann prüfen, wie die Abdeckung aussieht.

3. Gibt es Störungen im eigenen Mobilfunk-Netz?

Die Netzausbaukarten zeigen nur den theoretischen Stand an. Sollte es technische Probleme im jeweiligen Netz geben, wird das auf der Ausbaukarte nicht mit angezeigt. Daher ist es sinnvoll bei Empfangsproblemen zu prüfen, ob eventuell der Anbieter selbst ein Problem hat. Die großen Netzbetreiber haben dazu Störungshotlines und spezielle Webseiten eingerichtet:

Dazu findet man bei größeren Störungen in der Regel auch in den sozialen Netzwerken und teilweise auch in der Presse Hinweise, denn dann sind meistens viele Nutzer betroffen. In den Hotlines werden Störungen in der eigenen Region oft auch direkt angesagt, wenn man den eigenen Anbieter anruft.

HINWEIS: Für spezielle Anbieter haben wir separate Hinweise zusammengefasst, was man bei Problemen mit dem Netz tun kann. Die Artikel dazu finden sich hier: Telekom kein Netz | Congstar kein Netz | ALDI kein Netz | Klarmobil kein Netz | kein LTE Netz

4. Kein Netz weil die Simkarte defekt ist

In seltenen Fällen liegt die Störung nicht am Netz, sondern an der Hardware. Besonders Simkarten sind hier ein Problem, weil diese verschmutzen oder sich abnutzen und dann keine Verbindung zum Handy hergestellt werden kann. Man kann dies aber sehr einfach prüfen: sollte die Simkarte auch in einem anderen Handy kein Netz finden und keinen Empfang haben, dürfte das Problem direkt bei der Sim liegen. Dann sollte man sich an den eigenen Anbieter wenden und das prüfen lassen – in den meisten Fällen kann man dann auch direkt ein neue Ersatzkarte (mit gleicher Rufnummer) bestellen. Allerdings sollte man darauf bestehen, dass diese kostenlos ist, immerhin kann man als Verbraucher ja nichts für einen Defekt der Simkarte.

Mittlerweile setzen immer mehr Anbieter auch auf fest verbaute Simkarten – sogenannte eSIM. Diese sind direkt in den Geräte verbaut, Defekte sind dann also fast ausgeschlossen. Dennoch kann es Probleme geben, wenn das eSIM Profil nicht richtig geladen wurde oder man das falsche Profil geladen hat. Mehr dazu gibt es hier: Was ist eine eSIM und wie setzt man sie ein?

5. Kein Empfang, weil das Handy defekt ist

Noch seltener als ein Defekt der Simkarte ist ein Defekt im Handy selbst. Aber natürlich kann es vorkommen, dass auch im Handy ein Schaden besteht, der die Verbindung mit der Simkarte nicht mehr möglich macht. Auch dies kann man recht einfach prüfen: mit einer anderen Simkarte kann man prüfen, ob diese erkannt wird. Sollte die neue Simkarte Netz und Empfang haben, ist das Handy auf jeden Fall in Ordnung. Wenn auch eine weitere Simkarte kein Netz findet, liegt es unter Umständen wirklich am Handy bzw. Smartphone und daher sollte man in diesem Fall in einer Fachwerkstatt prüfen lassen, wo genau das Problem liegt oder ob sich eine Reparatur lohnt.

6. Was kann man noch tun, wenn es keinen Empfang

gibt?

Ist nur das mobile Internet das Problem, liegt es oft an fehlerhaften APN Einstellungen. Details dazu gibt es hier: APN Internet Einstellungen für Handy und Smartphones

Sollte danach immer noch kein Netz vorhanden sein und kein Handyempfang bestehen, sollte man sich an den Support des eigenen Anbieters wenden und dort prüfen lassen, welche weiteren Probleme bestehen könnte. Beispielsweise wäre eine inaktive Simkarte ein Möglichkeit oder ein gekündigter Vertrag. Teilweise gibt es auch immer noch Probleme mit Simlock und Netlock Sperren und auch dies kann man über den Support prüfen lassen. Daher sollte man als letzten Schritt sich auf jeden Fall an den eigenen Anbieter wenden.

Netz und Netzqualität der Handy.de One Tarife

Netz und Netzqualität der Handy.de One Tarife – Bei Handy.de findet man vor allem Deals und Aktionen von Drittanbieter-Tarife mit Smartphones und Handys. Wie andere Provider nutzt das Unternehmen auch die Tarife von Telekom, Vodafone und O2 und baut eigene Bundles daraus. Teilweise findet man auch die Drillisch Tarife und damit das Netz von Drillisch.

Daneben bietet Handy.de unter dem Namen ONE aber auch eigenen Mobilfunk-Tarife an. Diese werden unter dem Namen ONE oder ONE Flex (ohne Laufzeit) vermarktet und stehen in unterschiedlichen Netzen zur Verfügung. Das Unternehmen bietet also die Möglichkeit, verschiedene Netze zu nutzen, die einzelnen Tarife sind aber immer einem Netz fest zugeordnet. Es gibt also nicht alle ONE Tarife in allen Netze, aber ONE Tarife in unterschiedlichen Netzen mit unterschiedlichen Konditionen.

Aktuell scheint Handy.de dabei das O2 Netz und auch das Telekom Netz für die ONE Tarife zu nutzen, wobei meistens das O2 Netz überwiegt. Vodafone Tarife werden wohl aktuell unter diesem Namen nicht angeboten, das kann sich aber durchaus noch ändern. Es gibt aber zumindest einen D1 Netz Tarif und damit steht bei den ONE Handytarife auch D-Netz Qualität zur Auswahl.

Das muss aber nicht dauerhaft so bleiben, es wird wohl immer wieder größere Änderungen bei den Tarifen und Netzen geben. Spannend wird auch der Start von 1&1 mit eigenem Netz werden – vielleicht gibt es dann auch Handy.de ONE Angebote in diesem neuen Mobilfunk-Netz.

Ein Tarif – unterschiedliche Netze

Es ist tatsächlich gar nicht so selten, dass ein Anbieter Tarife in unterschiedlichen Netzen bereit stellt. So nutzt beispielsweise Klarmobil unterschiedliche Netze und auch Freenet Mobile hat verschiedene Netze im Angebot. Auch Mobilcom-Debitel arbeitet damit sehr erfolgreich, die Green LTE Tarife sind in allen Netzen zu haben und lassen dem Kunden daher die eigene Auswahl.

Im Vergleich zu anderen Anbieter mit mehreren Netzen ist bei Handy.de die Zuordnung von Tarif und Netz sehr eindeutig geregelt und lässt sich auch für unerfahrene Kunde sehr einfach nachvollziehen. Man sieht jeweils direkt beim Tarif das jeweils genutzte Mobilfunk-Netz und auch im Kleingedruckten wird das Netz nochmal erwähnt. Man muss lediglich beachten, das Telefonica für das O2 Netz steht. Teilweise ist das aber direkt mit angeben.

Im Zweifel im Kleingedruckten nachlesen

Falls es dennoch Unsicherheiten geben sollte, welchen Netzpartner man bei einem Tarif bekommt, lohnt sich ein Blick in die Tarifdetails. Im Kleingedruckten findet man ebenfalls nochmal den Hinweis auf den Netzverbund von Telefonica (O2):

Das Angebot gilt bei Abschluss des genannten Mobilfunkvertrages, im Netzverbund von Telefonica. Widerruf: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen hat. Den Widerruf senden sie mittels eindeutiger Erklärung an die Drillisch Online AG, Wilhelm-Röntgen-Straße 1-5, D – 63477 Maintal. Alternativ an: [email protected], Tel. 06181 7074 243, Fax 06181 7074 063. Kündigung: Die Kündigung muss 3 Monate vor Vertragsende dem Anbieter vorliegen. Andernfalls verlängert sich der Vertrag um weitere 12 Monate

Im Zweifel kann man sich aber natürlich auch an den Support des Unternehmens wenden und dort nochmal nachfragen.

Netzqualität und 5G bei den Handy.de ONE Tarifen

Beim Thema 5G gibt es wenig zu berichten. Bisher kann keiner der Handy.de ONE Tarife das 5G Netz des jeweiligen Anbieters mit nutzen. Wer 5G Tarif sucht, ist bei ONE also falsch und es wird wohl auch noch dauern, bis sich dies ändert, denn bisher schirmen die Netzbetreiber 5G noch recht restriktiv ab.

Bei der Netzqualität dagegen sollte man sich jeweils am Netz des jeweiligen Tarifes nutzen. Es gibt also nicht direkt die Handy.de ONE Netzqualität, sondern diese ändert sich mit dem jeweiligen Netzpartner. Die Telekom ONE Tarife haben also Telekom Netzqualität, die O2 ONE Angebote die Netzqualität von O2. Dabei kann in der Regel das LTE Netz komplett mit genutzt werden, man bekommt also in allen Tarife LTE Netzqualität, aber leider nicht immer den volen Speed. Die meisten Tarifen sind 500MBit/s begrenzt und können auch gegen Aufpreis nicht schneller Surfen.

116117 – Die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes

116117 – Die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes – Die zentrale Nummer 116117  ist eine relativ neue Rufnummer und ist in erster Linie dazu gedacht, ärztliche Hilfe in Situationen zu leisten, in denen es noch nicht notwendig ist, eine Notaufnahme aufzusuchen, aber bei denen der Betroffene gerne dennoch ärztlichen Rat hätte. An der Hotline kann man mit geschultem Personal über das Problem reden und dann wird man je nach Einstufung beispielsweise an einem Bereitschaftsarzt weiter geleitet. Für einen Anruf sollten folgende Bedingungen erfüllt sein:

  1. Die Beschwerden treten zu einem Zeitpunkt auf, an dem die Praxen geschlossen sind, beispielsweise am Wochenende oder an einem Feiertag.  
  2. Es muss sich um Beschwerden handeln, mit denen Patienten normalerweise einen Arzt in einer Praxis aufsuchen würden.
  3. Zudem kann die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten.

Die 116117 ist allerdings in erster Linie für normale medizinische Probleme gedacht. Zahnärzte sind darüber bespielspweise nicht zu erreichen.

Die Rufnummer ist dabei als Ergänzung zur 112 gedacht. Bei schweren und lebensbedrohlichen Fällen (Herzinfarkt oder Schlaganfall, Schnitt- und Platzwunden, Knochenbrüche oder Verbrennungen) sollte man weiterhin die 112 nutzen. Bei weniger kritischen Problemen kann man die 116117 nutzen.

HINWEIS: Die Corona Impfungen werden teilweise auch über die 116117 zugeordnet. Man kann je nach Bundesland also auch über diese Rufnummer Termine machen, allerdings nicht in allen Bundesländern. Den Überblick gibt es hier: https://www.116117.de/de/corona-impfung.php

Welche Kosten entstehen bei der 116117?

Ein Anruf bei der 116117 ist gleich in zweifacher Hinsicht kostenfrei. Sowohl für die ärztliche Hilfestellung als auch für die Verbindung werden keine Kosten berechnet.

Der Anbieter schreibt dazu selbst sehr deutlich:

Die Telefonnummer 116117 funktioniert ohne Vorwahl und gilt deutschlandweit. Der Anruf ist für Sie kostenfrei – egal, ob Sie über das Festnetz oder mit dem Mobiltelefon anrufen. Der Bereitschaftsdienst ist außerhalb der üblichen Sprechzeiten in der Nacht, am Wochenende und an den Feiertagen erreichbar.

Es macht daher also keinen Unterschied, von wo man anruft. Mit dem Festnetz-Telefon, aus dem Telekom-Netz, von einem Vodafone Anschluss oder einem Mobilfunk-Tarf von O2: es entstehen für diesen Anruf in keinem Fall Kosten.

Kann die Rufnummer 116117 auch aus dem Ausland genutzt werden?

Die Rufnummer 116117 steht auch für Anrufe aus dem Ausland zur Verfügung. Allerdings muss dann die Ländervorwahl von Deutschland (+49) vorgewählt werden. Dazu können aus dem Ausland für die Verbindung Kosten berechnet werden. Die Kostenfreiheit gilt also in erster Linie für Verbindungen in Deutschland.

In den FAQ schreibt der Anbieter dazu:

Die Rufnummer ist prinzipiell auch aus dem Ausland erreichbar, sofern Sie die Länderkennung +49 vorsetzen. Dies kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn Sie für einen Angehörigen in Deutschland den Bereitschaftsdienst alarmieren wollen. Achten Sie dabei darauf, die Adresse der Zielperson in Deutschland anzugeben, damit Sie an den zuständigen Bereitschaftsdienst vermittelt werden können.

Innerhalb der EU gibt mittlerweile das „Roam-like-at-Home“ Prinzip. Daher sind Anruf aus der EU auf die 116117 mittlerweile auch kostenfrei.

Video: Die neue Werbung für die 116117

Das Netzclub Netz, die Netzabdeckung und Netzqualität

Welches Netz nutzt Netzclub und wie ist die Netzabdeckung? –  Netzclub ist ein Prepaidanbieter, der komplett auf Freikarten und Werbefinanzierung setzt. Dabei bietet Netzclub eine Simkarte, die ohne Kaufpreis und Versandkosten auskommt und damit tatsächlich eine richtige Freikarte ist. Darüber hinaus gibt es einen kostenlose Internet-Flatrate mit 200MB Volumen pro Monat, die von Anfang an kostefrei zumTtarif zur Verfügung steht. Diese Surf-Flat ist werbefinanziert. Nutzer stimmen zu, monatliche Werbe-SMS zu erhalten und im Gegenzug gibt es dann die Datenflat mit 200MB gratis dazu.

Netzclub schreibt zum Umfang dieser Werbung:

Du erhältst maximal 30 Produktwerbungen innerhalb eines Monats – es wird allerdings auch immer wieder Monate geben, in denen du seltener von netzclub kontaktiert wirst. Diese Botschaften erhältst du entweder per SMS, MMS oder E-Mail.

Kunden mir der kostenlosen Netzclub Sim berichten derzeit von etwa 4 bis 5 solcher SMS pro Monat, häufig sogar noch weniger. Man muss also keine Angst vor Werbespam zu haben, Netzclub scheint sich in dem Bereich deutlich zurück zu halten. Das muss allerdings nicht dauerhaft so bleiben, durchaus denkbar, dass Netzclub früher oder später auch wieder mehr Werbung verschickt. Die Obergrenze sind aber wirklich die vereinbarten maximal 30 Werbenachrichten pro Monat – also im Durchschnitt bekommt man selbst bei maximaler Ausnutzung nicht mehr als 1 Werbung pro Tag angezeigt.

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 wurden die Marken beider Anbieter neu strukturiert und seitdem gibt es leider auch bei Netzclub keine wirkliche Bewegung mehr. Die Online-Vermarktung des Anbieters wurde eingestellt und ein Update auf mehr Datenvolumen oder bessere Preise fand seit dem nicht mehr statt. Es ist daher wahrscheinlich sinnvoller auf andere Discounter im O2 Netz zurück zu greifen. Mit Anbieter wie Discotel, WinSIM oder Smartmobil stehen ja viele Discount-Marken zur Auswahl. Allerdings gibt es kaum Alternativen, da Netzclub der letzte Anbieter auf dem Markt ist, der eine kostenfreie bzw. werbefinanzierte 100MB Flatrate anbietet. Alle anderen Dienste dieser Art (beispielsweise bei Simyo) sind mittlerweile bereits wieder eingestellt.

Das Netzclub Netz

Bei der Suche nach dem Netz von Netzclub wird man auf der Webseite des Unternehmens leider nur schwer fündig. Es gibt kaum Hinweise auf das genutzte Netz und man muss in den AGB schauen um zu wissen, mit welchem der Netzbetreiber Netzclub zusammen arbeitet. Dort steht:

Diese AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Georg-Brauchle-Ring 23-25, 80992 München („Telefónica Germany“), und dem Kunden bei Inanspruchnahme von netzclub Prepaid-Mobilfunkdienstleistungen von Telefónica Germany („netzclub Mobilfunkdienstleistungen“).

Damit ist klar: das Netzclub Netz ist das Netz von O2. Andere Netze sind bei Netzclub aktuell nicht möglich, die Freikarte wird allein über o2 realisiert. Wer auf der Suche nach einem Tarif in einem anderen Netz ist, wird bei diesem Anbieter leider nicht fündig. Das ist schade, denn kostenlose Prepaidkarten gibt es leider nicht sehr viele auf dem deutschen Markt. Konkret heißt das auch: 100MB kostenfreies Datenvolumen mit Werbefinanzierung gibt es aktuell nur im O2 Netz – in allen anderen Netzen muss man für Datenvolumen zahlen.

HINWEIS: Nach wie vor kann Netzclub das 5G Netz von O2 nicht mit nutzen. O2 hat zwar bereits die ersten 5G Netzbereiche aktiviert, aber bisher wurden Drittanbieter noch nicht freigeschaltet (selbst die O2 Prepaidkarte nutzt nur LTE).

Durch die Fusion von Epus und O2 gibt es noch einen weiteren Vorteil, was das Netz betrifft: die Simkarten können nicht nur das O2 Netz nutzen. Sollte dessen Qualität nicht ausreichend sein, wird automatisch und kostenfrei das Eplus Netz mit genutzt. Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn du im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hast und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wählt sich dein Handy/Smartphone automatisch in das andere UMTS-Netz ein. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. netzclub Kunden surfen in diesen Gebieten bis zu 178 Mal schneller als vorher.

Zukünftig sollen beide Netze nur noch zu einem Netz zusammen geschaltet werden. Dann hat man die Eplus Funkmasten direkt mit im O2 Netz integriert und eine Umschaltung muss gar nicht mehr erfolgen. Teilweise ist dies so schon in einigen Regionen der Fall. Früher oder später wird es also nur noch ein großes O2 Netz geben, in dass dann die noch bestehenden Eplus Funkmasten eingebunden sein werden.

Leider hat sich durch diese Zusammenschaltung bei Speed recht wenig geändert. Die Simkarte von Netzclub surfen derzeit maximal mit 21,6MBit/s und auch wenn mittlerweile LTE dazu geschaltet wurde – schneller als 21,6MBit/s wird es leider nicht. Gerade die modernen Topmodelle wie das Galaxy S9 sind damit deutlich unterfordert und es ist an sich Verschwendung, wenn man eine so langsame Karte mit eine Highend-Smartphone nutzt. Leider bietet aber Netzclub nicht mehr Speed – auch gegen Aufpreis gibt es keine Möglichkeit, die Datenübertragung zu beschleunigen. Konkret: man bekommt zwar 100MB kostenfrei, aber dafür auch nicht mit dem maximalen Speed, der im Mobilfunk-Netz von O2 bereits möglich wäre.

Video: gratis Datenvolumen bei Netzclub

Netzclub Erfahrungen und Netzqualität

Die derzeit verfügbaren Netzclub Freikarten unterscheiden sich technisch nicht von normalen O2 Karten (die es ja auch als Freikarten gibt). Man kann damit also die komplette Netzqualität von O2 nutzen, lediglich im Datenbereich gibt es Einschränkungen, denn schnelles LTE lässt sich mit der Netzclub Freikarte derzeit nicht nutzen. Ansonsten gibt es keine Nachteile. Im Vergleich zu den originalen O2 Prepaid Karten (die immerhin mit 225MBit/s surfen können) sind die Netzclub Simkarten daher eher langsam und wenig konkurrenzfähig. Allerdings sind alle anderen O2 Prepaid Discounter auch nicht schneller  – im Vergleich dazu hat Netzclub also keine Nachteile.

Im Bereich der Kundenerfahrungen sind die meisten Berichte positiv. Bei einer Karte ohne Kaufpreis und Kosten ist das auch nicht weiter verwunderlich. Eine kleine Auswahl an Erfahrungsberichten gibt es hier:

Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, es gibt noch viele andere Beiträge mehr im Netz die sich mit dem Netz von Netzclub und den Erfahrungen mit dem Anbieter beschäftigen. Die genannten Beiträge und verlinkten Artikel bieten aber auf jeden Fall einen gute Überblick über den Anbieter. Auffällig ist aber auch, dass die meisten Erfahrungsberichte schon älter sind. Auch das spricht dafür, das Netzclub derzeit nicht mehr im Fokus der Vermarktung steht und andere Anbieter wahrscheinlich die bessere Alternative sind.

Falls jemand schon eigene Erfahrungen mit Netzclub gemacht hat, würden wir uns über eine Details dazu in den Kommentaren sehr freuen.

Welches Netz nutzt Sim.de – Erfahrungen und Netzqualität

Welches Netz nutzt Sim.de – Erfahrungen und Netzqualität– Mit Sim.de hat Drillisch einen weiteren Handytarife gestartet. Damit steigt die Zahl der Drillisch Discounter weiter an. Der Discounter konzentriert sich dabei in erster Linie auf LTE Tarife die es mit und ohne Handy bzw Smartphone gibt. 2017 gab es aber eine große Veränderung bei Sim.de. Das Unternehmen ist in den Fokus bei Drillisch gekommen und wurde mit extrem günstigen Allnet Flat ausgestattet. Die billigste Sim.de Flat ist mittlerweile ab 5.99 Euro zu haben und damit ist Sim.de mit einer der günstigsten Allnet Flat Anbieter auf dem deutschen Markt geworden. Allerdings wurde im gleichen Zuge auch die Laufzeit auf 24 Monate verlängert und es gibt nach wie vor eine Datenautomatik (die allerdings mittlerweile abschaltbar ist).

Die aktuellen Sim.de Allnet Flat Tarife

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Sim.de LTE All 1GB
Sim.de LTE All 1GB
5.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Sim.de LTE All 2GB
Sim.de LTE All 2GB
6.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Sim.de LTE All 4GB
Sim.de LTE All 4GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Sim.de LTE All 6GB
Sim.de LTE All 6GB
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Weitere Tarife von Drillisch findet man beispielsweise unter den Marken Smartmobil, PremiumSim oder auch Simply. Gewisse Ähnlichkeiten zwischen den Tarifen sind dabei durchaus zu finden und wahrscheinlich auch gewollt.

Welches Mobilfunk-Netz nutzt der Handytarif von Sim.de?

Bei der Suche nach dem Sim.de Netz werden Nutzer auf den Webseiten des Unternehmens sehr schnell fündig. Direkt in den Tarifdetails ist das genutzt Mobilfunk-Netz angegeben: Sim.de nutzt das Netz von O2. Damit ist das Unternehmen auf einer Linie mit den anderen Marken aus der Drillisch Unternehmensgruppe – hier wird derzeit vor allem auf das O2 Netz gesetzt.

Auch in den FAQ finden sich unter Netz sehr konkrete (wenn auch kurze) Angaben:

Bei sim.de steht Ihnen beste o2-Netzqualität zur Verfügung.

Das Unternehmen macht also erfreulicherweise kein Geheimnis aus der Netznutzung, sondern kommuniziert sehr direkt und damit kundenfreundlich, welches Handy-Netz genutzt wird. Das ist ein Vorteil, den sich andere Anbieter wie Klarmobil oder auch Freenet Mobile durchaus abschauen könnten. Weitere Details stehen direkt auf der Webseite* zur Verfügung.

Durch die Zusammenlegung der Netze von O2 und Eplus können Kunden von Sim.de aber neben dem O2 Netz auch das Mobilfunk-Netz von Eplus mit nutzen, soweit es zur Verfügung steht. Die Nutzung ist hier allerdings etwas komplexer, denn nicht alle Netzstandard stehen in allen Netze zur Verfügung.. Daher sieht die gemeinsame Netznutzung wie folgt aus:

  • 2G (GRPS, EDGE): nur O2 Netz
  • 3G (UMTS, HSDPA): O2 und Eplus Netz
  • 4G (LTE): nur O2 Netz

5G steht derzeit bei Sim.de NICHT zur Verfügung. Es ist auch nicht sicher, wann der Discounter Zugriff auf diese neuen Netzbereiche bekommt.

Die Zusammenlegung der Netze geht aber immer weiter. Früher oder später werden daher Sim.de Kunden auch das komplette O2 Netz mit nutzen können – aktuell arbeitet O2 daran, dass beide Netze in ein großen Handy-Netz integriert werden. Man kann dann also wahrscheinlich nur noch O2 anwählen, dort sind dann aber auch die Standorte von Eplus mit zu finden. In einigen Teilen von Deutschland ist diese Zusammenlegung bereits durchgeführt, in vielen anderen Bereichen gibt es aber nach wie vor beide Netze nebeneinander.

Wer sich für eine Flatrate oder einen Handytarif von Sim.de entscheidet, bekommt damit das Netz von O2 und O2-Netz Qualität. Ausnahmen gibt es lediglich im Bereich der LTE Anbindung. Der neue Tarif von Sim.de unterstützt zwar LTE, aber bei maximal 50Mbit/s wird gedrosselt auch wenn das O2 Netz eventuell noch schnellere Datenübertragung erlauben würde. Aktuell liegt die maximale Geschwindigkeit für die Datenübertragung (Download) bei 225MBit/s im O2 Netz – so schnell können die Sim.de Tarife aber auch nach dem Update nicht surfen.

Mit Sim.de bietet die Drillisch wieder einen neuen Preisbrecher Tarif, der billiger ist als die anderen Anbieter auf dem Markt. Damit macht man der Konkurrenz Druck, aber natürlich auch den eigenen Marken. Durchaus denkbar, dass dies genau das Ziel war, mit dem der Sim.de Handytarif gestartet wurde.

Die Netzqualität von O2 soll dabei 2017 weiter verbessert werden. O2 setzt dabei nach der Übernahmen von Eplus auf deutliche Synergieeffekte. O2 schreibt dazu im eigenen Blog für 2015:

Eine besondere Rolle kommt dabei der weiteren Verbesserung der Netzqualität und dem beschleunigten Ausbau unserer LTE-Kapazitäten zu. Beide Unternehmen haben in den vergangenen Jahren bereits kräftig in ihre Netze investiert. Jetzt werden wir unseren Kunden das beste Netzerlebnis bieten. Denn entscheidender als technische Messdaten ist die konkrete Erfahrung der Nutzer beim Konsumieren digitaler Inhalte, sei es beim Streaming oder bei der intensiven Verwendung von sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten. Hier wollen wir ganz vorne sein. Bereits in diesem Jahr werden wir unseren Kunden erste Vorteile aus der Integration der Netze bieten können. Und durch die Fusion haben wir die Mittel, um in den beschleunigten Ausbau unserer LTE-Kapazitäten zu investieren.

Wie genau sich das auf die Netze auswirken wird ist aber noch nicht sicher. Weitere Details stehen direkt auf der Webseite* zur Verfügung.

Die Erfahrungen mit Sim.de

Da Sim.de gerade erst gestartet wurde, gibt es noch keine wirklichen Erfahrungswerte mit diesem Anbieter. Prinzipiell sollte man aber prüfen, wie die O2 Netzabdeckung vor Ort* ist, das sagt einiges darüber aus, wie gut oder schlecht der Tarif funktionieren wird. Im Zweifel kann man auch mit einer O2 Freikarte (hier) prüfen wie die Netzabdeckung ist.

Da die Tarife noch recht neu sind, gibt es derzeit natürlich noch keine wirklichen Erfahrungen mit dem Tarif. Das dürfte sich aber ändern, denn man kann davon ausgehen, das viele Nutzer gerne den sehr günstigen Preis von 5.99 Euro für die Flat mitnehmen werden und sich die Zahl der Sim.de Nutzer damit deutlich erhöht. Dann gibt es sicher auch mehr Erfahrungsberichte im Internet, auf denen man aufbauen kann. Wer bereits Erfahrungen mit Sim.de gemacht hat kann diese gerne in den Kommentaren veröffentlichen. Weitere Details stehen direkt auf der Webseite* zur Verfügung.

Video: Netzqualität und Netzabdeckung online vergleichen

Telefonica Netz und Netzverbund – Anbieter, LTE und Erfahrungen in diesem Netz

Telefonica Netz und Netzverbund – Anbieter, LTE und Erfahrungen in diesem Netz – Bei vielen Drittanbietern und Discounter findet man mittlerweile eine neue Bezeichnung. Dort wird angegeben, dass die Tarife und Flatrates der jeweiligen Marke im Telefonica Netz oder im Netzverbund  der Telefonica realisiert werden. Daher fragen sich viele Verbraucher, was genau hinter dieser neuen Bezeichnung steckt, welche Netzqualität man erwarten kann und wie es mit der Netzabdeckung aussieht.

An sich steckt hinter dem Telefonica Netz oder dem Netzverbund der Telefonica das bekannt O2 Netz und auch die O2 Netzqualität. Allerdings möchte man bei O2 mehr trennen: O2 soll eher für die Marke O2 an sich und die Tarife und Handyverträge stehen und weniger mit dem Netz zu tun haben. Stattdessen soll das Netz nun als Telefonica Netz bezeichnet werden um deutlich zu machen, dass es neben O2 im Telefonica Netz oder dem Telefonica Netzverbund noch andere Anbieter gibt.

Tatsächlich finden sich im Telefonica Netzverbund neben den O2 Tarife und den O2 Freikarten auch die Tochtermarken wie Blau oder Fonic und dazu auch Drittanbieter. So nutzt 1&1 auch das Netz von O2 und auch das WinSIM Netz, das Simply Netz oder auch das PremiumSIM Netz ist das O2 Netz bzw. das Telefonica Netz.

Hintergrund der neuen Bezeichnung ist dabei auch, dass im O2 Netz mittlerweile vielfach auch die Eplus Standorte nach der Fusion beider Netze integriert sind. Das Unternehmen schreibt selbst zu Netzintegration der Eplus Standorte:

In den vergangenen Monaten hat Telefónica Deutschland das O2 Netz auch in Städten wie Dortmund, Stuttgart, Duisburg, Oberhausen, Ludwigshafen, Wolfsburg, Münster, Hamm, Karlsruhe, Wesel, Minden, Hildesheim, Salzgitter, Delmenhorst und Neumünster sowie in zahlreichen ländlichen Gebieten erfolgreich modernisiert.

Insgesamt haben die Netztechniker von Telefónica Deutschland im Zuge dieses einzigartigen Großprojekts Umbau- und Modernisierungsarbeiten an mehreren Zehntausend Mobilfunkstationen vorgenommen. Die Netzintegrationsarbeiten wird das Unternehmen zum Jahresende 2018 weitgehend abschließen. Im Anschluss folgen weitere Netzoptimierungsmaßnahmen.

Daher möchte man mit der Bezeichnung Telefonica-Netz auch darauf hinweisen, dass jetzt ein neues gemeinsames Netz genutzt wird das über die Anbindung und Abdeckung des bisherigen reinen O2 Netzes hinaus geht. Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier*.

Netztest: die aktuellen Ergebnisse des Telefonica Netzes

Die Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich testen regelmäßig die Netze der Betreiber auf deren Leistungsfähigkeit und stellen ein Ranking zusammen. Das Telefonica Netz an sich nur ein anderer Name für das O2 Netz ist, gelten die Ergebnisse in den Netztest für O2 natürlich ebenso für Telefonica. Die Ergebnisse der letzten Netztests haben wir hier zusammen gestellt:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Ein neuere Test aus dem Sommer 2016 kommt von der Stiftung Warentest. Dort hatte man die drei verbliebenen deutschen Netze (nach der Fusion von O2 und Eplus) einem Test unterzogen. Das O2 Netz kam dabei auf den dritten Platz nach der Telekom und Vodafone. Besonders bei LTE außerhlab der Städte gab es bei O2 Probleme. Die Tester schreiben dazu:

Das Stadt-Land-Gefälle bei O2 spüren Nutzer zum Beispiel, wenn sie Webseiten laden wollen: Während in Städten auch im O2-Netz fast alle Surf-Versuche erfolg­reich waren, scheiterten die Prüfer außer­halb von Städten bei mehr als zehn von hundert Versuchen. Bei der Telekom hingegen lief auch auf dem Land weniger als ein Prozent der Surf-Versuche ins Leere.

Wichtigster Grund für die Land-Funk­schwäche von O2 ist, dass der Anbieter den Konkurrenten beim Ausbau mit der modernen Funk­technik LTE deutlich hinterherhinkt. Zwar haben alle drei Netze seit dem Test 2015 spür­bar an LTE-Kapazität zugelegt (siehe Grafik), aber die Abstände zwischen ihnen sind fast gleich geblieben. Im O2-Netz liefen bei den aktuellen Messungen außer­halb von Städten nicht viel mehr als die Hälfte der Verbindungen über LTE; in Städten schaffte der Anbieter immerhin 90 Prozent

Insgesamt ist das also gerade im LTE Bereich keine gute Empfehlung. Wer wirklich viel surfen will und nicht in einem Ballungsgebiet wohnt, ist wahrscheinlich mit Vodafone oder der Telekom besser beraten. Vergleichbare Ergebnisse zu O2 findet man auch auf anderen Portalen. Insgesamt bietet O2 im LTE Bereich die geringsten Geschwindigkeiten. Die Tarife des Unternehmens erreichen im besten Falle 225Mbit/s. Bei Vodafone liegt der Speed bei 500Mbit/s und damit etwa doppelt so hoch. Dazu werden diese Geschwindigkeiten nur selten erreicht, in der Regel surfen die Verbraucher im O2 Netz deutlich langsamer als es die maximalen Werte erwarten ließen. Das wird auch immer wieder von den Nutzer kritisiert (und auch die schlechte Netzabdeckung). Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier*.

Netzabdeckung im Telefonica Netz auf einen Blick

  • GSM-Netzabdeckung deutschlandweit außerhalb von Gebäuden: knapp 100%
  • UMTS-Netzabdeckung deutschlandweit: rund 90%
  • LTE-Abdeckungsrate deutschlandweit: rund 90%

Mittlerweile hat O2/Telefonica auch die ersten 5G Netzbereiche freigeschaltet. Man kann mit den neuen O2 Free Flat und auch mit den 1&1 Tarife diese 5G Netze nutzen und mit entsprechend höherem Speed surfen. Allerdings gibt es bisher vor allem in den Großstädten diesen Ausbau. Geplant ist, bis Ende 2020 etwa ein Drittel der Bundesbürger mit 5G zu erreichen – damit hinkt O2 deutlich hinter den D-Netz Anbietern hinterher.

Die O2/Telefonica Testergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Die Erfahrungen mit dem Telefonica Netz

Die meisten Verbraucher lassen sich vom neuen Namen auch nicht überzeugen und haben nach wie vor deutliche Kritik am O2/Telefonica Netz (auch nach der Fusion mit Eplus).

So schreibt ein Nutzer im Golem Forum:

Telefónica hat in Deutschland womöglich das schlechteste Netz Europas, und dennoch strafen es die Kunden dem Unternehmen nicht ab. Das geht wohl ebenfalls nur in Deutschland, wo es wichtiger ist 5€ zu sparen als ordentlichen Service zu haben. Der Deutsche flucht dann lieber, was für einen scheiß Anbieter er hat, ändern tut er aber nichts. Wer sich davon überzeugen möchte: In den p3-Netztests hat Telefónica den niedrigesten Score überhaupt.

Und ein anderer Nutzer kritisiert im Forum von Computerbase:

Ich bin neuerdings bei O2 und kann mich eigentlich nur beschweren. Es gibt an Ballungsgebieten keinen empfang sodass im Notfall nicht mal die Polizei etc. kontaktiert werden kann. Der Support sagt, als Netzbetreiber müssen sie nicht überall Verfügbar sein. Bei Vodafone war es aber nie so. (Nebenbei: Ich lebe in Hamburg)

Einen interessanten Tipp gibt es bei Android-Hilfe:

Für das Telefónica und das Vodafone Netz gibt es glücklicherweise Prepaid Karten die auch LTE anbieten. Damit kannst du wunderbar testen ob du Empfang hast, und ob das LTE funktioniert. Ich habe aus dem Test aus dem ländlichen Windeck nach Hennef Stadt gemerkt, dass das LTE dort kaum zu gebrauchen ist, es ist komplett überlastet. Richtig Geschwindigkeit konnte man nur noch im HSPA machen, aber ist vielleicht auch nicht immer die Frage nach der maximalen Geschwindigkeit… Sondern auch der Erreichbarkeit…

Der letzte Tipp ist dabei derzeit wohl am sinnvollsten. Wer wissen will, wie gut Telefonica in der eigenen Region aufgestellt ist, kann das sehr einfach mit der O2 Freikarte prüfen. Die aktuellen Tarife von O2 gibt es hier.

Video: Ein Blick hinter die Kulissen von Telefonica

Welches Netz nutzt High und welche Netzabdeckung und Netzqualität kann man erwarten?

Welches Netz nutzt High und welche Netzabdeckung und Netzqualität kann man erwarten? – Die Mobilfunk-Marke High ist eine relativ neuer Anbieter auf dem Markt und wurde bisher auch nicht wirklich sehr beworben. Daher dürfte sie wohl nur wenigen Nutzer etwas sagen. Dahinter verbirgt sich auch ein bekannter Anbieter: die SH Telekommunikation Deutschland GmbH, die auch hinter Sparhandy steht. High ist sozusagen eine weitere Marke und der die bisherigen Eigentarife von Sparhandy vertrieben werden. Auf diese Weise wird das Portfolio von Sparhandy etwas übersichtlicher, da die eigenen Tarife jetzt zu High ausgelagert wurden. Man findet die High-mobile Angebote aber natürlich auch weiterhin bei Sparhandy.

Welches Netz nutzt High?

High nutzt natürlich kein eigenes Netz, sondern arbeitet mit einem Netzpartner zusammen. Das kennt man auch vom Sparhandy Netz, aber während Sparhandy mit allen Netzbetreibern auf dem Markt Verträge hat, gibt es bei High nur einen Netzbetreiber, der die Handytarife des Unternehmens realisiert.

Das Unternehmen schreibt in den FAQ:

Mit HIGH nutzt du das deutsche D-Netz. Die Verfügbarkeit und den Netzausbau des genutzten D-Netzes kannst du hier überprüfen. Dein Mobilfunkanbieter ist HIGH, eine Marke der SH Telekommunikation Deutschland GmbH.

An der Stelle wird wieder nur das D-Netz erwähnt und das kann entweder das D1 Netz der Telekom oder das D2 Netz von Vodafone sein. So richtig hilft dieser Hinweis bei der Frage nach dem Mobilfunk-Netz von High also nicht weiter. Leider findet man diese ungenaue Angaben immer wieder, beispielsweise arbeitet Klarmobil beim Netz gerne mit diesem Begriff, aber auch bei Freenet Mobile nutzt man dies für das Mobilfunk-Netz.

Folgt man dem Link in den FAQ löst sich das Rätsel dagegen auf. Man gelangt auf die Netzabdeckungskarte der Telekom und damit ist klar, dass die Handyverträge und Allnet Flat von High das Mobilfunk-Netz der Telekom nutzen. Das Unternehmen ist also ein D1 Discounter und tritt damit gegen eine Reihe von anderen Marken an, denn beispielsweise ist auch das Congstar Netz das Telekom Netz und auch andere Anbieter wie EDEKA Smart sind hier angesiedelt.

Leider ist dies bei Anbietern im Telekom Netz oft so intransparent gelöst, weil die Telekom selbst Klauseln in den Verträgen nutzt, wonach mit dem Netz nicht geworben werden darf. Daher ist es für die Drittanbieter schwierig, dies auf den Webseite zu kommunizieren und man muss daher bei diesen Angeboten oft suchen, bis man Hinweise auf das genutzte Mobilfunk-Netz findet.

Die Netzqualität bei der Telekom

Mit HIGH bekommt man also Zugang zum gut ausgebauten Handy-Netz der Telekom und es stehen neben dem 3G Netz auch LTE/4G zur Verfügung. Allerdings ist der maximale Speed auf LTE25 begrenzt, gegen Aufpreis kann LTE50 frei geschaltet werden. LTE max bis 300MBit/s gibt es derzeit bei High aber nicht. Man ist also auf langsames LTE limitiert.

Trotz der Einschränkungen beim LTE ist das Telekom Netz ein sehr gutes Argument für High. Die Telekom belegt in den Netztest der letzten Jahre sehr stabil den ersten Platz (vor Vodafone) und kann sich vor allem im Datenbereich behaupten. HIGH Kunden profitieren also vom guten Netzausbau bei der Telekom und man sollte mit den Tarifen des Unternehmens auch außerhalb von Städten und Ballungszentren schnell und stabil surfen können.

Die Ergebnisse der Telekom Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Eine weitere Einschränkung gibt es beim Thema 5G. Das Telekom D1 Netz bietet mittlerweile die ersten 5G Netze und Bereiche an. Allerdings haben die Handytarife und Verträge von High keinen Zugriff auf 5G. Man kann also maximal das 4G Netz mit dem Unternehmen nutzen und es ist auch nicht bekannt, wann genau die Marke 5G bekommen wird. Wenn man die Erfahrungen mit der Einführung von 4G zugrunde legt, kann dies noch einige Jahre dauern.

Video: Das Telekom Netz im Test