Bestes Handy-Netz für den Wohnort – so findet man die Netzqualität heraus

Bestes Handy-Netz für den Wohnort – so findet man die Netzqualität heraus – Wer nach dem besten Netz für die eigene Wohnung und in der eigenen Stadt sucht, kann meistens mit Netztests wenig anfangen. Diese gibt es zwar regelmäßig für alle Netze, aber sie geben eher einen Gesamteindruck beispielsweise von Vodafone Netz oder dem O2 Netz und sagen wenig über die Netzqualität und die Netzabdeckung direkt vor Ort aus. Am eigenen Standort und vor allem in einer Wohnung können diese Werte oft deutlich abweichen und dass bedeutet dann, dass ein recht gutes Netz regional durchaus Schwächen haben kann und das beste Netz bundesweit am eigenen Wohnort vielleicht doch keine so gute Performance liefert.

Dennoch gibt es natürlich Möglichkeiten, wie man prüfen kann, ob sich ein Netzwechsel lohnen kann und welches Netz in der eigenen Region die besten Ergebnisse bietet. Der erste Anlaufpunkt sollten dabei immer die Netzausbaukarten der Anbieter sein. Diese sind kostenfrei und zeigen, wie die Netzbetreiber in der eigenen Region und am eigenen Wohnort ihre Netze bereits ausgestattet haben.

Die Netzabfragen für die einzelnen Anbieter:

TIPP: Die besten Infos rund um die Netzqualität bekommt man in der Regel von Freunden und bekannten, die vor Ort das Netz bereits genutzt haben. Auf diese Weise erfährt man recht gut, ob die Nutzer mit dem Netzausbau und der Leistung zufrieden waren oder ob es größere Probleme gab und gibt.

Die Netzausbaukarten der Anbieter zeigen aber in der Regel nur den theoretischen Ausbaustand. Bei Störungen vor Ort oder auch in Bereichen im Funkschatten kann der tatsächliche Empfang abweichen, das gilt auch für die Indoor Netzabdeckung der jeweiligen Anbieter. Daher gibt es externe Projekte, die einen anderen Ansatz haben und die Netzabdeckung per App von den jeweiligen Nutzern ermitteln. Dann wird tatsächlich die reale Netzqualität vor Ort erfasst und aufgezeichnet, das ergibt dann oft ein besseres Bild als die Netzausbaukarten der Anbieter. Solche externen Maps zu Netzabdeckung gibt es beispielsweise hier:

Der Nachteil dabei: war noch kein Nutzer mit der jeweiligen App in der Region gibt es auch keine Testergebnisse oder nur alte Werte. Die besten Resultate liefern solche Portal daher in den Ballungsräumen – da gibt es aber auch nur selten Probleme mit dem Netz und dem Empfang.

HINWEIS: Ältere Artikel und Ratgeber beziehen sich oft noch auf die Netzqualität und die Netzabdeckung im 3G Bereich. Das 3G Netz ist aber mittlerweile bei fast allen Anbieter abgeschaltet und wird noch in diesem Jahr abgeschaltet. Daher sollte man sich an neueren Publikationen orientieren und zumindest den 4G/LTE Ausbaustand prüfen.

Die Netzabdeckung im 5G Bereich

Im 5G Bereich ist die Netzabdeckung und die Netzqualität noch extrem unterschiedlich. Hier merkt man sehr deutlich, wie stark und mit welcher Technik die Unternehmen den Ausbau angegangen sind. Die Telekom bietet derzeit das am weitesten ausgebaut 5G Mobilfunk-Netz in Deutschland und man hat im D1 Netz deutlich öfter 5G als in den anderen Handy-Netzen. Aber auch bei der Telekom bekommt man derzeit noch kein flächendeckendes 5G Netz – man sollte also auch da vorher abfragen, ob es 5G Netzbereiche am eigenen Wohnort und in der eigenen Region gibt. Dazu kann man die oben genannten Netzausbaukarten der jeweiligen Anbieter nutzen.

Aktuell bauen alle Netzbetreiber im 5G Bereich auch deutlich aus. Es kann sich daher lohnen, die Ausbaukarten ab und an zu prüfen um zu schauen, ob sich am eigenen Wohnort und in der eigenen Region bereits etwas getan hat, die Chancen dafür stehen zumindest recht gut.

Die Netzabfrage bei den LTE Tarifen

Viele Nutzer haben noch keine 5G Tarife, weil beispielsweise das eigene Handy noch kein 5G unterstützt oder der genutzte Mobilfunk-Tarif bisher noch nicht für 5G freigeschaltet wurde. In dem Fall kann man nicht auf die 5G Netzbereiche des eigenen Anbieters zurückgreifen und dass kann bedeuten, dass die Netzqualität auf den Ausbaukarten teilweise deutlich abweicht. Man sollte in dem Fall daher die 5G Netzbereiche in den Karten deaktivieren und bekommt dann ein realistischeres Bild, welche Netzabdeckung und Netzqualität zu erwarten ist. Einige Anbieter (wie beispielsweise Congstar) haben noch kein 5G auf der eigenen Netzkarte, weil das Unternehmen noch keine 5G Tarife anbietet. Die Abfrage des Congstar Netzes zeigt also immer die LTE Abdeckung an.

Netzqualität auch außerhalb des eigenen Wohnortes

Wer viel unterwegs ist, braucht Mobilfunk-Netz nicht nur an der eigenen Adresse, sondern an vielen unterschiedlichen Standorten. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang dann das D1 Handy-Netz, denn die Telekom belegt in den Netztest in der Regel stabil den ersten Platz und daher hat man mit dem Telekom Mobilfunk-Netz die besten Chancen auf ein gutes Netz und hohe Datenraten. Das ist zwar keine absolute Garantie, dass man immer Empfang und schnelles Internet hat (auch die Telekom hat noch weiße Flecken), aber die Chance ist besser als bei den anderen beiden Netzbetreiber. Mehr dazu: Telekom Netz | Telekom Netztest | Telekom Pluskarten

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Die Netzabfragen für die einzelnen Anbieter:

Welches Netz nutzen Saturn und Mediamarkt bei den eigenen Prepaid Karten?

Welches Netz nutzen Saturn und Mediamarkt bei den eigenen Prepaid Karten? – Bei Saturn und Mediamarkt gibt es auch eigenen Prepaid-Angebote und diese werden durchaus auch gerne genutzt, da man sich recht einfach kaufen kann und die Nutzung auch sehr günstig ist. Für den Einsatz ist es natürlich wichtig zu wissen, welches Netz die Prepaid Sim vn Mediamarkt und Saturn haben und dies wollen wir in diesem Artikel nochmal genauer klären. Saturn scheint dabei derzeit aktiver zu sein und bietet gleich mehrere eigene Tarife an. Bei Mediamarkt findet man aktuell nur einen Smartphone Tarif als sogenanntes Starter Set, aber es kann durchaus sein, dass auch hier wieder mehr Angebote folgen werden.

Wichtig dabei: Mediamarkt und Saturn vertreiben auch Tarife von anderen Anbieter. Diese haben dann das jeweilige Netz, um diese Angebote soll es hier aber nicht gehen, sondern hier sind explizit die eigenen Saturn und Mediamarkt Tarife auf Prepaid Basis gemeint. Diese sind hier zu finden:

In den letzten Monaten wurden die Tarife aber kaum weiterentwickelt. Es gibt daher mittlerweile interessantere Angebote, beispielsweise die ALDI Sim oder die Discotel Prepaid Tarife.

Welches Netz nutzen Saturn und Mediamarkt bei den eigenen Prepaid Karten?

Direkt bei den Prepaid Tarifen findet man leider keinen Hinweis auf das genutzte Netz, aber im Kleingedruckten wird dann der Netzpartner nochmal konkret genannt und damit ist klar, welches Handy-Netz die Prepaid Angebote bei Saturn und Mediamarkt nutzen:

Netz; Vertragspartner ist die Telefónica Germany GmbH und Co. OHG (Georg-Brauchle-Ring 23-25, 80992 München), deren Allgemeine Geschäftsbedingungen unter www.mediamarkt.de/kundencenter eingesehen werden können. ** Für 3,00 € werden durch Buchung des „Refill 300“ dem Kunden 300 MB zusätzlich aufgebucht. Dadurch stehen im laufenden Monat des Smartphone Tarif Plus weitere 300 MB mit bis zu 21,6 Mbit/s erneut zur Verfügung, nach Verbrauch bis zu 64 kbit/s. Nicht genutztes Volumen kann nicht in den nächsten Abrechnungszeitraum übertragen werden.

Damit ist klar, dass die Prepaid Sim von Saturn und Mediamarkt das Mobilfunk-Netz von O2/Telefonica nutzen und damit auch diese Netzqualität haben. Damit sind die Karten auch direkte Konkurrenten zu anderen großen Prepaid Discountern, denn beispielsweise auch das Netz von ALDI Talk ist das O2 Netz und auch das Netzclub Netz und das Fonic Netz sind das O2/Telefonica Netz.

Saturn und Mediamarkt treten damit aber auch gegen eine ganze Reihe von Drillisch Discounter an. Fast alle Marke der Drillisch Unternehmensgruppe nutzen mittlerweile nur noch das O2 Netz und daher ist beispielsweise auch das PremiumSIM Netz oder das Smartmobil Netz mit dem Netz von Saturn und Mediamarkt identisch.

Leider bieten weder Saturn noch Mediamarkt die eigenen Tarife in anderen Netzen an. Wer also kein passendes O2 Netz in der eigenen Region verfügbar hat, kann diese Angebote leider nicht nutzen und müsste dann auf einen anderen Anbieter setzen.

Wichtig dabei: Mediamarkt und Saturn vertreiben auch Tarife von anderen Anbieter. Diese haben dann das jeweilige Netz, um diese Angebote soll es hier aber nicht gehen, sondern hier sind explizit die eigenen Saturn und Mediamarkt Tarife auf Prepaid Basis gemeint. Diese sind hier zu finden:

Welche Netzqualität kann man bei Saturn und Mediamarkt erwarten?

Die deutschen Handynetze werden in der Regel in regelmäßigen Abständen durch Fachzeitschriften getestet und die Ergebnisse veröffentlicht. Auf diese Weise können sich Verbraucher recht gut ein Bild davon machen, welche Netzqualität und Netzabdeckung man bei den einzelnen Netzbetreibern (Telekom, Vodafone und O2) erwarten kann. Leider schneidet O2 und das Telefonica Netz bei diesen Tests in der Regel als schlechter Anbieter ab, liegt also oft hinter Vodafone und auch der Telekom. Vor allem im Bereich LTE und den LTE Geschwindigkeiten kann das O2 Netz oft nicht mit den beiden D-Netzen mithalten. Allerdings ist für die Netzqualität vor Ort der Ausbaustand in der eigenen Region wichtig und weniger die Durchschnittswerte, daher sollte man sich hierzu informieren (beispielsweise auf der Netzausbaukarte von O2).

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Mehr Details dazu haben wir im Artikel zum O2 Netztest zusammen gestellt.

Gibt es LTE und 5G bei Mediamarkt und Saturn?

Beim Thema LTE sind die beiden Unternehmen unterschiedlich auskunftsfreudig. Mediamarkt schreibt beispielsweise gar nicht zum Thema LTE, sondern nur die maximalen Datenraten der eigenen Tarife. Im Kleingedruckten heißt es nur:

Die Internet-Flat gilt für inländische, paketvermittelte Datennutzung (ausgeschlossen Peer-to-Peer). Surfen mit bis zu 21,6 Mbit/s bis 300 MB/Abrechnungsmonat, danach bis zu 64 kbit/s. Nicht verbrauchte Frei-Einheiten und MB sind nicht in den Folgemonat übertragbar. 

Bei Saturn ist LTE immer direkt mit in der Tarifbeschreibung enthalten, daher kann man zumindest bei den Saturn Prepaid Angeboten und Tarifen davon ausgehen, dass das 4G Netz von O2 mit genutzt werden kann, wenn es vorhanden ist. Das gilt wohl auch für Mediamarkt, weil es mittlerweile für fast alle O2 Angebote so gilt, anders als bei Saturn scheint es aber keinen direkten rechtlichen Anspruch auf LTE zu geben. Wer auf die Nutzung von 4G und LTE Wert legt, sollte daher im besten Fall die Saturn Angebote wählen.

Im 5G Bereich sieht es dagegen sehr schlecht aus. O2 hat zwar mittlerweile das eigenen 5G Netz ausgebaut, aber weder Saturn noch Mediamarkt haben mit ihren eigenen Tarifen Zugriff auf diese Netzbereiche. Die Mobilfunktarife der beiden Unternehmen sind daher aktuell reine LTE Tarife und können nur die 4G Netzbereiche mit nutzen. Kurz- und mittelfristig sieht es auch nicht so aus, als würden die Angebote für die 5G Nutzung freigeschaltet werden.

Wichtig dabei: Mediamarkt und Saturn vertreiben auch Tarife von anderen Anbieter. Diese haben dann das jeweilige Netz, um diese Angebote soll es hier aber nicht gehen, sondern hier sind explizit die eigenen Saturn und Mediamarkt Tarife auf Prepaid Basis gemeint. Diese sind hier zu finden:

Telekom Pluskarten: Zusatz-Flatrates im Mobilfunk-Netz der Telekom

Telekom Pluskarten: Zusatz-Flatrates im Mobilfunk-Netz der Telekom – An der Netzqualität im Telekom Netz gibt es wenig auszusetzen. Das Unternehmen belegt mit dem D1 Netz bereits seit Jahren den ersten Platz unter den deutschen Mobilfunk-Netzen. Allerdings schrecken die vergleichsweise hohe Preise für die Telekom Flatrates Nutzer durchaus auch ab. Daher hat sich das Unternehmen nun ein Konzept überlegt, um die Kosten zu senken und geht dabei den Weg von Zusatzkarten. Unter dem Namen Pluskarte kann man zu einem Grundtarif noch weitere Flatrates buchen, die dann deutlich günstiger sind. Die erste Pluskarte zu jedem Vertrag kostet dabei 19.95 Euro und beinhaltet eine Allnet Flat mit Datenvolumen in der gleichen Höhe wie bei der Grundflatrate. Jeder weitere Zusatzkarte (Pluskarte+ genannt) kostet dann sogar nur noch 9.95 Euro und hat aber ebenso die gleichen Konditionen. Auf diese Weise sinkt der Preis für die gesamte Buchung, je mehr Nutzer sich Flatrates zu einem Grundtarif holen.

Am Netz der Flatrates ändert sich nichts, auch wenn man sie als Pluskarte bucht, bekommt man die gute D1 Telekom Netz Qualität und die Features, die auch die Grundtarife bei der Telekom haben:

  • LTE max im 4G Bereich mit Geschwindigkeiten von bis zu 300MBit/s – VoLTE und WLAN Calling gibt es ebenfalls
  • kostenloser 5G Zugang mit unbegrenztem Speed sofern 5G in der eigenen Region bereits zur Verfügung steht (VoNR bzw. Vo5G gibt es aber noch nicht)
  • die Pluskarte kann auch als eSIM gebucht werden und kann daher direkt auf Handys und Smartphones geladen werden

Im 5G Bereich erreicht die Telekom mittlerweile mehr als 96 Prozent der Bundesbürger, aber in der Fläche gibt es doch noch weiße Flecken ohne 5G Ausbau. Daher kann es nicht schaden, den Ausbaustand der neuen Technik auch bei den Telekom Pluskarten über die Ausbaukarte der Telekom zu prüfen, wenn man diese Technik nutzen möchte.

Die Pluskarte der Telekom kann dabei erfreulicherweise mit einer kürzeren Laufzeit als der Grundtarif gebucht werden. Man ist daher sowohl an die Telekom Pluskarte als auch an die Pluskarte+ nur einen Monat gebunden, wenn man es möchte und kann dann auch wieder kündigen. Es besteht aber natürlich auch die Möglichkeit, die 24 Monate Laufzeit zu wählen. Wer ein Handy zur Pluskarte möchte, hat sogar immer die Vertragslaufzeit von 2 Jahren.

Die Telekom Pluskarte ist dabei aber KEINE MultiSIM, sondern jeweils ein eigenständiger Tarif, der nur zusammen mit dem Haupttarif abgerechnet wird und ansonsten eine eigene Rufnummer und auch ein eigenes Datenvolumen hat. Die Tarife sind daher tatsächlich für mehrere Nutzer geeignet, die jeweils einen eigenen Handytarif benötigen. Wer mehreren Simkarten zu einem Mobilfunk-Tarif benötigt (um beispielsweise mehrere Geräte ins Netz zu bekommen) sollte die richtigen MultiSIM buchen. Diese sind dann sogar noch etwas günstiger als die Pluskarten.

Die Ergebnisse der Telekom Netztest in den letzten Jahren

Den Ausbaustand der Telekom und den Anbietern im Telekom Netz kann man sich auf der Ausbaukarte der Telekom anschauen. Die Leistungsfähigkeit in der Praxis wurde dann in den letzte Jahren mehrfach in verschiedenen Netztests verglichen und die allgemeine Ergebnisse haben wir hier zusammengestellt. Man kann da bei sagen, dass die Telekom im Netztest bei fast allen Tests und Testern in den letzten Jahren immer den ersten Platz belegt hat und damit im Mobilfunk-Bereich das beste Netz in Deutschland bietet. Der Unterschied zum Vodafone Netz fällt an der Stelle zwar immer unterschiedlich aus und ist mal mehr oder weniger groß, aber dennoch bleibt die Telekom in allen Netztests derzeit vorn.

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Die Testergebnisse werden in der Regel auch im Detail so bestätigt. So schreibt man beispielsweise bei Connect wie folgt:

In Deutschland fährt eine starke Telekom zum achten Mal in Folge den Gesamtsieg ein. Dabei konnten sich die Bonner sogar abermals leicht steigern. Auch in unserer neuen Crowd-Disziplin führt die Telekom das Vergleichsfeld an. Vodafone bleibt in der Gesamtleistung etwa gleich, was den Düsseldorfern einen guten zweiten Platz einbringt. Auch der im Crowdsourcing von Vodafone erzielte Score liegt im guten Mittelfeld. O2 bleibt zwar auch in diesem Jahr mit einigem Abstand auf dem dritten Rang, die Münchner haben ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr aber klar gesteigert. Besonders in Großstädten zeigen sich die Ergebnisse der Anstrengungen beim Zusammenschluss und Ausbau der ehemals getrennten Netze von E-Plus und O2. In Kleinstädten und auf Verbindungsstraßen bleibt allerdings noch einiges zu tun.

Auch die Stiftung Warentest sieht das Telekom Netz 2022 auf dem ersten Platz. Die Tester schreiben dazu:

Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Und bei Allnetflat-24.de heißt es zu den aktuellen Netztests der Telekom:

Wie bereits geschrieben liegt die Telekom bei fast allen Netztest auf dem ersten Platz, es gibt aber gerade im Bereich LTE und bei der Telefonie oft ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Vodafone und in einigen Bereichen kann Vodafone die Telekom sogar überholen. Da die Telekom aber neben dem Mobilfunk-Netz auch das Telekom-Festnetz betreibt, sollte man genau hin schauen, auf welches Netz genau sich ein Netztest bezieht. So hatte 1&1 im letzten Jahr in einem Werbespot mit dem „besten Netz“ geworben. Dies bezog sich aber nur auf die Leistungen im Festnetz-Bereich und nicht auf den Mobilfunk (1&1 betreibt gar kein eigenes Mobilfunk-Netz).

Insgesamt sind das also durchaus gute Punkte für die Telekom. Allerdings sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass für den praktischen Einsatz vor Ort der Netzausbau und die Verfügbarkeit des Telekom Netzes in der eigenen Region wichtig ist und weniger die allgemeine Bewertung im Telekom Netztest. Daher kann es von Region zu Region durchaus Abweichungen bei der Beurteilung geben.

Hinweis: die Netztest der unterschiedlichen Anbieter geben in der Regel nur ein pauschales Ergebnis zur deutschlandweiten Qualität des D1 Netzes der Telekom. Für eine Abschätzung der Qualität vor Ort und in der eigenen Region sind die Abfragen der Telekom sinnvoller. Dort kann man Speed und Netzabdeckung direkt erkennen:

Satellite – der Handytarif ganz ohne Netz

Satellite – der Handytarif ganz ohne Netz – Wir versuchen, für jeden Anbieter auf dem deutschen Markt das passende Netz zusammenzufassen um es Verbrauchern einfacher zu machen, herauszufinden, welches Mobilfunk-Netz ein Angebot nutzt. Die Sipgate-Marke Satellite macht es uns dabei etwas schwer. Das Unternehmen bietet eine Rufnummer und auch Telefonate an, nutzt aber kein normales Mobilfunk-Netz. Die App ist also weder im Telekom Netz, noch bei den Vodafone Anbietern oder den O2 Handytarifen angesiedelt.

Für die Nutzung der App reicht eine aktive Datenverbindung. Das kann beispielsweise ein WLAN sein, ein Hotspot oder auch eine separate Datensimkarte. Wenn es die Internet-Verbindung gibt, kann man über die Satellite App Gespräche führen und auch Anrufe annehmen. Man braucht also kein Mobilfunk-Netz und auch keinen separaten Vertrag um Satellite nutzen zu können – ein freies WLAN reicht. Dazu ist satellite ein VoIP-Provider mit eigenem Netz, man muss also auch keinen separaten VoIP Vertrag abschließen. Noch besser: die App bietet monatlich kostenlos 100 Freiminuten. Das ist deutlich mehr als bei anderen Anbietern und auch mehr als bei den bekannten Freikarten Tarifen wie Callya oder Netzclub Prepaid.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Wir sponsern für jeden Kunden 100 Freiminuten im Monat. Das heißt, du kannst den Rest deines Lebens mit satellite telefonieren, ohne jemals Geld an uns zu überweisen – und natürlich verkaufen wir auch nicht deine Daten. Für alle, die mehr als Hundert Minuten im Monat telefonieren wollen, gibt es satellite Plus mit unbegrenzter Telefonie und Add-Ons für die kostenlosen Basisfeatures von satellite. Minutenpreise oder unterschiedliche Tarife gibt es nicht. Gar nicht. Du telefonierst in alle satellite Staaten zu den gleichen Konditionen, egal ob Festnetz oder Mobilfunk.
Wer dich auf deiner satellite-Rufnummer anruft, zahlt seinen ganz normalen Tarif für deutsche Mobilfunknummern – bei Flatrate also gar nichts. Nicht nur wenn du in Deutschland bist, sondern weltweit.

Die 100 Freiminuten sind dabei wirklich kostenfrei und das dauerhaft – Satellite ist damit einer der wenigen kostenlosen Mobilfunk-Tarife in Deutschland.

Für die Nutzung reicht es, die Satellite App auf dem Handy zu installieren und diese zu bestätigen. Danach kann man die Telefonie darüber nutzen. Es gibt aber natürlich auch Einschränkungen. So ist die Datennutzung bei Satellite bisher noch nicht möglich (soll aber möglicherweise per eSIM kommen) und auch bei den SMS gibt es noch Probleme. Die App ist also in erster Linie für Gespräche gedacht – die meisten anderen Nutzungen sind nicht möglich.

Aber auch bei den Anrufen gibt es Einschränkungen: die kostenfreien 0800 Rufnummern sind erreichbar. Alle anderen kostenpflichtigen Sonderrufnummern sind dagegen gesperrt und nicht in den 100 Freiminuten enthalten. Das betrifft folgende Vorwahlen: 1801, 1802, 1803, 1804, 1805, 1806, 1807, 1888, 700, 0137, 0138, 01212, 01807, 0185, 0181, 0188, 032, 0900, 118xx. Man kann diese Rufnummern auch nicht freischalten – Verbindungen dahin sind also nicht möglich.

HINWEIS: Man braucht für die Nutzung der Satellite App immer eine aktive Datenverbindung. Wer viele Hotspots in der Umgebung hat, kann diese nutzen, wir empfehlen aber auf jeden Fall die Nutzung eine weiteren Simkarte mit Datenvolumen als Fallback. Die Netzclub Sim bietet beispielsweise 100 MB kostenloses Datenvolumen und ist daher für dies durchaus gut geeignet.

Problemfeld SMS bei Satellite

Wie bereits angedeutet, ist Satellite vor allem auf Gespräche konzentriert und vor allem Kurzmitteilungen sind noch ein Thema, dass man kritisch betrachten muss. Das Problem dabei: der SMS Empfang und auch das Senden sind eingeschränkt. Im Blog schreibt Satellite dazu:

Den Empfang und das Senden von privaten SMS werden wir voraussichtlich nicht unterstützen, denn diese sogenannten P2P-SMS (Person to Person) werden von jedem Telefonanbieter selbst vermittelt und wir müssten extra dafür mit allen zusätzliche Verträge abschließen.

Konkret kann es auch bei wichtige SMS mit TAN oder Codes vorkommen, dass diese nicht richtig zugestellt werden. Die App eignet sich daher nicht als Alternative für den SMS Empfang und man sollte sie dafür auch nicht nutzen. Gleiches gilt umgekehrt für das Senden von SMS. Dies ist bisher mit Satellite nicht möglich und wie geschrieben wird diese Funktion nicht mehr kommen.

Man kann aber neben der App die bekannten Messenger-Dienste nutzen. Unter anderen kann man beispielsweise auch WhatsApp oder andere Dienste mit der Satellite Rufnummer betreiben, so dass man zumindest Textnachrichten über andere Messengerdienste schreiben kann.

Welche Vorwahl nutzt Satellite?

Satellite nutzt für die eigenen Dienste die Vorwahl 015678. Wer also eine neue App des Unternehmens registriert, bekommt eine Rufnummer mit der Vorwahl 015678 zugewiesen. Bisher waren die 0156 Vorwahlen nicht in Benutzung. Man kann aber auch ganz normal eine alte Rufnummer mit zu Satellite nehmen. Dann hat man eine normale Rufnummer und von außen ist nicht erkennbar, welches Netz man nutzt.

Aktuell gibt es in Deutschland keine andere App, die dieses Konzept anbietet. Satellite ist also eine echte Ausnahme im Mobilfunk-Bereich und daher lohnt es sich, die App anzuschauen – die Nutzung und die Installation ist ja ohnehin kostenlos und daher auch sehr gut einfach zum Testen geeignet.

Video: So aktiviert man die Satellite App

Vodafone Netz, Netzabdeckung und Netzqualität im D2 Bereich

Vodafone Netz, Netzabdeckung und Netzqualität im D2 Bereich – Vodafone ist einer der größten Mobilfunk-Anbieter in Deutschland und bietet neben Handys und Smartphone Tarife auch DSL; Internet-TV und vieles mehr. Dazu betreibt Vodafone ein eigenes Handy-Netz (das D2-Netz). Mittlerweile hat das Unternehmen etwa 23.000 Standorte für Mobilfunk-Masten in ganz Deutschland und baut derzeit das eigene Netz gerade im LTE Bereich verstärkt aus. Derzeit bietet Vodafone im Bereich der mobilen Datenübertragung mit LTE Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s (entspricht etwa DSL 500.000) im Downloadbereich an. Diese hohe Geschwindigkeiten werden allerdings nur im LTE Netz erreicht und auch noch nicht in allen Bereichen. Tatsächlich arbeitet Vodafone gerade daran, diese Geschwindigkeit in möglichst vielen Bereichen auszurollen. Daneben wird mittlerweile auch das 5G Netz mit noch deutlich höheren Geschwindigkeiten ausgebaut. Vodafone setzte dabei sehr auf 5G Standalone und erreicht mit dem aktuellen 5G Netz bereits mehrere Millionen Nutzer.

Der aktuelle Ausbaustand und die Netzabdeckung bei Vodafone können direkt auf der Netzabausbaukarte* eingesehen werden, die das Unternehmen anbietet.

Die statistischen Daten des Netzes sprechen dafür durchaus für Vodafone. Wöchentlich werden im D2-Netz etwa 300 Millionen Anrufe abgewickelt und 750 Gesprächsminuten pro Tag realisiert. Dazu werden wöchentlich etwa 2,2 Milliarden Megabyte Datenvolumen pro Monat übertragen.

Das D2 Netz von Vodafone steht dabei nicht nur für die originalen Vodafone Kunden zur Verfügung sondern es gibt auch eine ganze Reihe von Dritt-Anbietern (wie ehemals Bildmobil, Otelo oder 1&1) die das Vodafone Netz nutzen und ihre Tarife in diesem Netz anbieten. Auch das FYVE Netz und Netz von LIDL Connect sind jeweils das Vodafone Netz. Auch die hauseigene Callya Freikarte nutzt natürlich der Mobilfunk-Netz von Vodafone

mobilfunk-netz-pixabay-cc0Vodafone Netz-Tests und die Netzqualität

Die großen Fachmagazine im Mobilfunk-Bereich testen und bewerten jährlich die Netzqualität der Netzbetreiber in Deutschland und veröffentlichen die Ergebnisse regelmäßig. Die Testmethoden und der Umfang der Testreihen ist dabei sehr unterschiedlich, teilweise basieren die Tests auf den ausgewerteten Nutzungsdaten von Kunden, teilweise werden eigenen Testfahrten gemacht um den Empfang zu prüfen.

Vodafone belegt bei diesen Test regelmäßig einen sehr guten Platz hinter der Telekom, im LTE Bereich landet man teilweise sogar vor dem D1 Netz der Telekom.

Im letzten Jahr gab es zwei große Netz-Tests von connect und Computerbild bei der die Qualität der Mobilfunk- und insbesondere der Datennetz beurteilt wurde. Connect ermittelte dabei die Qualität sowohl im Sprach- als auch im Datenbereich, Computerbild testet nur das UMTS Netz der Betreiber.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Im Test der Zeitschrift Connect schnitt Vodafone auf Platz zwei ab und konnte im Sprachbereich sogar die Telekom überholen. Das Unternehmens schreibt dazu:

Die Tester von Connect überzeugte vor allem die Einführung von „Voice over LTE“. Darüber hinaus bescheinigte die Fachzeitschrift dem Netz auch beim mobilen Surfen „gute Performance“ und „hohe Zuverlässigkeit“. Insgesamt konnte Vodafone den Abstand zu den Mobilfunkanbietern auf den Plätzen drei und vier im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen.

Die Zeitschrift Computerbild lies das Daten- und Sprach-Netz mit einer eigenen App testen, die kostenfrei herunter geladen werden konnte. Dabei konnte jeder mitmachen, der wollte. Gemessen wurden die Datenverbindungen sowohl in der Geschwindigkeit als auch bei der Verfügbarkeit. Die Ergebnisse ähneln den Tests aus der Connect Studie:

UMTS: In großen Städten ist UMTS gut ausgebaut und oft deutlich schneller als bei der Telekom. Auf dem Land liegt Vodafone auf dem Niveau der Konkurrenz – deutlich besser ist hier nur E-Plus.
LTE: Vodafone hat derzeit das zweitgrößte LTE-Netz in Deutschland. Auf dem Land allerdings ist der Abstand zum Branchenprimus Telekom gewaltig.
Telefon: Kompliment, hier hat Vodafone gute Arbeit im Detail geleistet. Kein Netz bot im Test so gute Telefonverbindungen wie das Vodafone-Netz.

Mit dem Vodafone Netz bekommen Kunden also ein gut ausgebautes Mobilfunk-Netz, das insbesondere im Datenbereich sehr gute Abdeckung bietet und hohe Geschwindigkeiten erlaubt. Die schlechte Nachricht für die Drittanbieter: sie können meistens nur auf 3G zurück greifen und nicht auf das 4G LTE Netz von Vodafone. Daher muss man hier oft Abstriche bei Geschwindigkeit und Netzverfügbarkeit machen. Das sollte man auf jeden Fall beim Vergleich der verschiedenen Handytarife beachten.

Daneben bietet Vodafone mittlerweile auch einen eigenen Homespot unter dem Namen Vodafone Gigcube an. Dieser Cube soll einen Ersatz für das DSL Netz sein und kann ebenfalls das Vodafone LTE Netz mit vollem Speed mit nutzen. Im Gegensat zu zu den normalen Handyverträgen bei Vodafone kann der Cube aber keine Telefonie abbilden und ist nur für die mobile Datenübertragung gedacht.

Mittlerweile bietet Vodafone auch die ersten Netz-Bereiche mit 5G Verbindungen an. Allerdings gibt es diese bisher nur sehr punktuell und von einem flächendeckenden Ausbau ist man noch weit entfernt. Daher gibt es für dieses neue Mobilfunk-Netz bisher auch noch keine Netztest. Diese werden aber sicher in den kommenden Jahren folgen.

Vodafone Netz-Abdeckung

Vodafone bietet für die Abfrage der Netzabdeckung im D2-Netz einen eigenen Service an, der hier kostenfrei genutzt werden kann. Es reicht die eigene Adresse einzugeben um zu ermitteln, welche Netze und welche Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen.

Die Abfrage erfolgt dabei aber nur anhand des Ausbaustandes. Gerade spezielle Situationen wie Indoor-Empfang oder Empfang an bestimmten Standorten werden dabei nicht berücksichtigt. Wer sich unsicher ist sollte in jedem Fall bei Freunden und Bekannten Erfahrungen mit Vodafone und dem D2-Netz erfragen. Man kann auch selber mit einer kostenlosen Simkarte testen. Callya bietet mit der Callya Freikarte solche gratis Simkarten an. Diese erreichen die gleichen Geschwindigkeiten wie die normalen Vodafone Tarife und Verträge.

Vodafone LTE und 5G Netz

Das Vodafone LTE Netz bietet aktuell maximale Geschwindigkeiten von 500 Megabit pro Sekunde an. Das ist nominell der höchste Wert für LTE Netze in Deutschland, allerdings sind dies nur theoretischen Maximal-Werte, in der Praxis surft man deutlich langsamer.

Die originalen Tarife hat Vodafone auch mit Techniken wie Voice over LTE (VoLTE) oder WLAN Calling ausgestattet. In 2020 wurden auch Drittanbieter sukzessive mit dieser Technik ausgestattet. Hintergrund ist die 3G Netzabschaltung im Vodafone Netz. Diese soll zum 30.06.2021 stattfinden und dann soll LTE die Standard-Datenübertragung werden. Dafür mussten aber natürlich die neuen Techniken für alle Drittanbieter freigeschaltet werden und davon profitieren nun auch Marken wie Otelo und FYVE.

Derzeit wirbt Vodafone sehr stark mit dem sogenannten Gigabit Netz. Damit sind 5G Verbindungen mit 1GB oder 1.000Mbit/s Übertragungsraten gemeint, die in einigen Jahren zur Verfügung stehen sollen. Noch ist man davon aber noch weit entfernt, aktuell erreicht man etwas ein halbes Gigabit bei den Übertragungsraten (500MBit/s). Vodaofne schreibt selbst zur Nutzung von 5G im eigenen Netz:

Allein in der letzten Juni-Woche rauschten rund 1.500 Terabyte Daten durchs 5G-Netz von Vodafone. Zum Vergleich: Mit dieser Datenmenge könnte man rund 120 Jahre am Stück Netflix-Filme streamen. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum übrigens noch ’nur‘ etwa 200 Terabyte Daten, die über das 5G-Netz transportiert wurden.

Interessant ist ein Vergleich mit dem Start vom LTE-Netz im Jahr 2010. Direkt nach der Aktivierung der ersten Stationen war die Datennutzung bei LTE seinerzeit höher als beim Start von 5G im Jahr 2019. Nun aber steigen die Datenmengen im 5G-Netz deutlich schneller an als seinerzeit bei der Einführung von LTE. Im dritten Jahr nach dem Start war der Anstieg der Datenmengen, die 5G überträgt etwa vier Mal höher als seinerzeit im dritten Jahr nach dem Start vom LTE-Netz. Die Datenmengen die 5G heute überträgt sind längst deutlich größer als jene, die LTE drei Jahre nach der Einführung transportierte.

Der Vodafone 5G Netzausbau wurde bereits 2019 gestartet und mittlerweile versorgt das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 16 Millionen Kunden potentiell mit 5G (Stand Dezember 2020). Im 5G Netz ist auch bereits Speed über 1GBit/s möglich. Aktuell gibt es in den normalen Handytarifen von Vodafone keine Aufpreis für 5G, nur die Callya Prepaid Karten sind kostenpflichtig (2.99 Euro für 4 Wochen, Prepaid Allnet Flat sind aber mittlerweile kostenfrei).

Video: der Connect Netztest

Smartphones für Jugendliche: Worauf Sie beim Kaufen achten sollten

Ab einem gewissen Alter wünschen sich Kinder bzw. Jugendliche ein eigenes Smartphone. Nicht nur für die Kinder ist dies sinnvoll, sondern auch für die Eltern. So können Sie mit Ihrem Nachwuchs Rücksprache halten, wenn der Schulbus nicht kommt, das Training ausfällt oder sie von dem Besuch bei einem Freund oder einer Freundin abgeholt werden wollen. Doch bevor Sie sich für ein Smartphone entscheiden, gilt es einige Aspekte zu beachten. Denn nicht jedes Smartphone eignet sich für Jugendliche.

Der passende Tarif für junge Leute


Eine der wichtigsten Aspekte bei der Auswahl eines Smartphones ist die Möglichkeit, einen entsprechenden Vertrag oder Pre-Paid Tarif damit zu koppeln. Bei einem entsprechenden Online-Vergleich finden sich Allnet Flat Anbieter unter 5 Euro. Dies ist besonders für Jugendliche ansprechend, die selbst für Ihren Smartphone-Tarif aufkommen sollen. Der kostengünstige monatliche Beitrag geht allerdings nicht mit einem geminderten Umfang der Leistungen einher. Trotz der geringen Kosten stehen den Nutzern und Nutzerinnen mobile Daten in ausreichendem Umfang, Freiminuten und SMS zur Verfügung.

Welchen Prozessor benötigen Jugendliche?


Schreiben Sie bei Ihren täglichen Aktivitäten auf Ihrem Handy nur noch Whatsapp-Nachrichten, und das auch nur alle paar Stunden? Höchstwahrscheinlich werden Sie nicht den neuesten Prozessor auf dem Markt benötigen, was Ihnen die Möglichkeit gibt, auf ein preiswerteres Modell auszuweichen.
Es gibt niedrige, mittlere und fortgeschrittene Prozessoren. Dabei kann ein Vergleich mit Computern oder Laptops gezogen werden. Je nach Ihren Bedürfnissen können Sie selbst entscheiden, welcher Prozessor für Sie der Richtige ist. Wenn Sie ein Gaming-Enthusiast sind, wissen Sie mit Sicherheit, dass Sie einen Prozessor brauchen, der Sie während des Spielens nicht im Stich lässt.

Ist die Kamera entscheidend?


Die Kamera ist ein weiterer wichtiger Punkt bei einem Smartphone. Ganz gleich, ob Sie ein begeisterter Fotograf sind oder einfach nur ein Perfektionist, der spektakuläre Fotos machen möchte, die passende Kamera sollte vorhanden sein. Die meisten Menschen achten ausschließlich darauf, wie viele Megapixel die Kamera hat. Doch damit nicht genug. Pixel helfen nur bei der Detailgenauigkeit, während das Objektiv zusammen mit der Brennweite und der Blende die eigentlichen Kriterien sind, welche die Qualität bestimmen können. Die Blende reguliert den Lichteinfall und kann somit die Klarheit eines Bildes sehr stark beeinflussen.

Betriebssystem, Features und co.


Das Betriebssystem ist ein wichtiger Faktor, da seine aktuellen Upgrades verschiedene Aufgaben, die sich von einer Version zur anderen entwickeln, mit dem Ziel, das Smartphone einfacher zu bedienen. Je nachdem, wie leistungsfähig das Telefon ist, ist auch sein Betriebssystem neuer und kann mit den nächsten Versionen aktualisiert werden.

Das Aussehen des Telefons ist für die meisten Jugendlichen sehr wichtig. Viele junge Menschen bevorzugen superschlanke Handys mit großem Display, Fingerabdrucksensor, Irisleser und modernstem Prozessor.
Superschlanke „slim“ Smartphones in sind meist handlicher, bieten hohen Nutzungskomfort und sind angenehmer zu bedienen. Zu beachten ist allerdings, dass diese Smartphones gut zu pflegen sind, weil sie viel zerbrechlicher sind als andere Modelle.

Das größere Display sorgt für ein besseres Browsing-Erlebnis. Für alltägliche Aktivitäten wie das Schreiben von Nachrichten oder Surfen brauchen Sie kein riesiges Telefon. Möchten die Jugendlichen hingegen Serien schauen oder Games spielen, dann brauchen Sie auf jeden Fall ein 6-Zoll-Smartphone oder größer, um jedes Detail zu erfassen. Auch die Krümmung des Bildschirms beeinflusst das Nutzererlebnis – sie scheint ein klareres, volleres Bild zu ergeben.

Telefonate und Anrufe brechen ab – so kann man sich helfen

Telefonate und Anrufe brechen ab – so kann man sich helfen – Die Mobilfunk-Netze in Deutschland sind im Bereich Sprache mittlerweile flächendeckend ausgebaut und so hat man an sich immer eine relativ stabilen Empfang. Dennoch kann es passieren, dass die Gespräche unterbrochen werden und dann wieder neu angewählt werden müssen. Das passiert eher selten, kommt aber doch ab und an vor und das macht die Kommunikation dann natürlich nicht einfacher.

So schreibt ein Nutzer im Samsung Forum zu diesem Problem:

mein Mann und ich haben je ein S20 Plus (ohne ! 5G). Gekauft im November. Seit ein paar Wochen brechen bei beiden Geräten fast alle Gespräche ab. Mal nach einer Minute, mal nach 5… Egal mit wem wir telefonieren und egal ob Festnetz oder Mobil. Es liegt nicht an den SIM-Karten (wäre auch Zufall, wenn beide gleichzeitig defekt wären). Verschiedene Tips wie Flugmodus etc. haben wir schon probiert. Es liegen auch keine offenen Updates vom Betriebssystem an. So langsam bin ich am verzweifeln, ob es an den Handys selbst liegt… aber beide?

und im Forum von O2 berichten Nutzer über ähnliche Schwierigkeiten:

Seit etwa 3 Monaten brechen ständig meine Telefonate ab, in den letzten 4 Wochen sind kaum Anrufe zu führen. Wenn ich jemanden anrufe, komme ich entweder gar nicht erst durch (es gibt auch keinen Anrufton zu hören, d. h. ich höre nicht, ob es beim Gegenüber klingelt) oder das Gespräch bricht nach kurzer Zeit einfach ab. Was bei Privatfesprächen „nur“ lästig ist, wird bei beruflichen Anrufen oder anderen wichtigen Telefonaten (Anrufe bei Behörden, Ärzten etc.) inzwischen zum echten Problem.

Und wie ich in zahlreichen Foren lese, bin ich mit diesem Problem nicht alleine. Eine Kollegin hatte das gleiche Problem und hat aus diesem Grund den Anbieter gewechselt, eine Freundin hat ebenfalls das Problem … von einem Einzelfall kann wohl keine Rede sein.

Bei solchen Problemen wollen wir zeigen, wie man sich selbst helfen kann und wie man die Unterbrechungen bei Telefonaten und am Handy vermeidet.

HINWEIS: In diesem Artikel geht es in erster Linie über Anrufe, die direkt über das Mobilfunk-Netz geführt werden. Gespräche per Apps und VoIP (wie Skype oder WhatsApp) sind damit nicht gemeint.

Telefonate und Anrufe brechen ab – so kann man sich helfen

Unterbrechungen bei Gespräche liegen meistens am Netz und können mit Netzwechseln begründet sein. Daher sollte man prüfen, ob man sich in Bereichen aufhält, in denen der Empfang schlecht ist oder generell ab und an kein Netz vorhanden ist. Das könnte bereits den Abbruch von Telefonaten erklären. Für spezielle Anbieter haben wir separate Hinweise zusammengefasst, was man bei Problemen mit dem Netz tun kann. Die Artikel dazu finden sich hier: Telekom kein Netz | Congstar kein Netz | ALDI kein Netz | Klarmobil kein Netz | kein LTE Netz

Generell gibt es in Deutschland kaum noch unversorgte Netzbereiche. Die Bundesnetzagentur schreibt zu Abdeckungsgrad der Mobilfunk-Netze:

Mit dem aktuell dominierenden Mobilfunkstandard 4G (LTE) sind gegenwärtig ca. 96 Prozent der Fläche von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber versorgt.

Die Anfang des Jahres begonnene Abschaltung der 3G-Technologie ist fast abgeschlossen. Zum Erhebungsstand Ende Oktober 2021 sind noch ca. 13,3 Prozent der Fläche mit 3G versorgt. Telekom und Vodafone haben ihre 3G-Netze bereits im Sommer vollständig abgeschaltet. Telefónica wird diesen Schritt voraussichtlich Ende des Jahres vollzogen haben. Die dadurch freiwerdenden Frequenzen werden für die leistungsfähigeren 4G- und 5G-Netze eingesetzt.

Die Abschaltung des 3G-Netzes hat sich nicht negativ auf die Versorgungssituation ausgewirkt. Der Flächenanteil der weißen und grauen Flecken ist jeweils rückläufig und beträgt ca. 3,9 Prozent für weiße und ca. 6,8 Prozent für graue Flecken. Weiße Flecken sind Gebiete, in denen kein mobiles Breitband zur Verfügung steht. In grauen Flecken bietet nur ein Netzbetreiber mobiles Breitband an. Der Flächenanteil von Funklöchern ohne jede Mobilfunkversorgung ist ebenfalls leicht zurückgegangen und beträgt 0,36 Prozent.

Dennoch kann es natürlich passieren, dass man einen weißen Flecken ohne Versorgung trifft – das ist aber immer unwahrscheinlicher. Ein Blick auf die Ausbaukarten kann helfen, zu bestimmen, ob die Gesprächsabbrüche eventuell mit weißen Flecken zusammenhängen.

Ein anderer Punkt ist in diesem Bereich der Netzwechsel zwischen den unterschiedlichen Standards. Wer kein VoLTE nutzt oder der Tarif dies nicht unterstützt, muss bei Anrufen von LTE ins 2G Netz wechseln und das kann schief gehen. Dann kommt es zu Unterbrechungen. Gleichen gilt im 5G Bereich, wenn das Handy eventuell kein 5G unterstützt. Man sollte in den Verbindungseinstellungen prüfen, ob VoLTE aktiviert ist und auch, ob 5G mit eingestellt ist. Sollte der Tarif und das Handy noch kein 5G können, kann es helfen, die 5G Verbindungen abzuschalten.

Es kann in solchen Fällen auch sein, dass das Handy-Netz vor Ort technische Probleme hat. So eine Störung ist eher selten, kommt aber ab und an vor und als Verbraucher kann man an dieser Stelle recht wenig machen. Man sollte sich an den Support des eigenen Netzbetreibers werden und dort klären, ob es eine Störung gibt und wann diese behoben wird.

HINWEIS: Man sollte auf jeden Fall prüfen, ob sich mit der eigenen Sim diese Probleme auch in einem anderen Handy so einstellen. Falls nicht kann es auch an einen Problem mit dem Smartphone oder dem Betriebssystem liegen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, die neuste Version von Android oder iOS zu nutzen und eventuell auch die Netzwerkverbindungen zurückzusetzen, um Fehler in diesem Segment auszuschließen.

TIPP: Netzwechsel bei dauerhaften Störungen

Sollten die Probleme dauerhaft sein und der Netzbetreiber sich nicht in der Lage zeigen, ein stabiles Netz für Gespräche zur Verfügung zu stellen, kann das ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. In dem Fall ist man nicht mehr an die Laufzeiten des Handyvertrags gebunden.

Allerdings sollte man beim Wechsel zu einem anderen Anbieter genau prüfen, welches Netz genutzt wird. Aktuell bietet die Telekom das beste Netz und die D1 Netz Anbieter haben in der Regel die beste Netzqualität in Deutschland. Vodafone kommt recht nahe an diese Qualität an und O2 liegt meistens auf den 3. und damit letzten Platz bei der Qualität der deutschen Mobilfunk-Netze. Beim Netzwechsel sollte man daher zu Anbietern im D-Netz greifen wenn man nach einer besseren Netzqualität sucht. Andere Anbieter im gleichen Netz haben dagegen dann auch die gleichen Netzprobleme. Wenn es bei O2 Probleme gibt, lohnt beispielsweise ein Wechsel zu den Drillisch Marken nicht, weil auch diese das O2 Mobilfunk-Netz nutzen.

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2 und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz als auch im O2 Netz. Wie es mit 1&1 Angeboten aussehen wird, ist nicht sicher, aber vorerst gibt es auch noch kein 1&1 Netz.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft, sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze sowie einer Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s. Mehr dazu: High Mobile Netz

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy*

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte.

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Eplus spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr, da die gesamten ehemaligen Eplus Bereiche mittlerweile bei O2 integriert sind. Darüber hinaus hängt es sehr vom Tarif ab, welche Leistungen man bekommt – generell sind aber 5G und die hohen Geschwindigkeiten im O2 Netz auch bei Sparhandy möglich.

Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist.

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen. Mittlerweile ist 4G allerdings Standard und die 3G Netzbereiche sind in allen Netzen in Deutschland komplett abgeschaltet.

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

Das WEtell Netz und die Netzabdeckung

Das WEtell Netz und die Netzabdeckung – WEtell ist ein vergleichsweise neuer Anbieter, der erst 2019 in Deutschland gestartet ist und über eine Crowdfunding Kampagne auf Startnext finanziert wurde. Das Unternehmen hat sich dabei zum Ziel gesetzt, Mobilfunk sowohl ökologisch als auch transparent zu machen. So will man den Dienst klimaneutral und sogar klimapositiv anbieten und ein Teil der Einnahmen geht in verschiedene ökologische Projekte.

Dabei setzt WEtell auf kein eigenes Mobilfunk-Netz, sondern die Technik wird über Tele2 realisiert und dort hat man einen Vertrag mit Vodafone, so dass auch WEtell für die Tarife und Flatrates das Mobilfunk-Netz von Vodafone mit nutzt.

Das Unternehmen schreibt selbst zum Netz in den FAQ:

WEtell nutzt das Netz der Vodafone. Damit haben wir uns für zuverlässige D-Netzqualität entschieden. Wenn du prüfen möchtest, ob du im Vodafone-Netz guten Empfang hast, findest du hier die offizielle Abdeckungskarte der Vodafone.

Dabei stehen einige Funktionen des Vodafone Netz zusätzliche zur Verfügung beispielsweise bietet das Unternehmen auch VoLTE an, man kann also auch Gespräche über das 4G Netz von Vodafone führen.

Generell bietet WEtell im Vodafone Netz damit eine vergleichbare Netzqualität wie die anderen Vodafone Drittanbieter an. Beispielsweise ist auch das Otelo Netz und das FYVE Netz das Vodafone Netz und dort hat man dann auch die gleiche Netzabdeckung und Verfügbarkeit wie bei WEtell. Funktionen wie die GigaGarantie gibt es aber bei WEtell nicht, diese bekommt man nur bei den originalen Vodafone Handytarifen.

LTE und 5G bei WEtell

Vodafone hat bisher die höheren Geschwindigkeiten im eigenen Netz noch nicht für Drittanbieter freigeschaltet. Das betrifft damit leider auch die Tele2 Netz Nutzung und damit auch WEtell. Die Einschränkungen sehen dabei wie folgt aus:

  • Die Nutzung von LTE max ist nicht möglich. Im LTE Netz liegt der maximale Speed bei 21,6MBit/s, gegen Aufpreis kann man diesen Speed auf 50MBit/s erhöhen. Mehr Geschwindigkeit gibt es aber auch gegen einen höheren Aufpreis nicht.
  • Die Nutzung der 5G Netzbereiche von Vodafone ist generell noch nicht möglich. Bisher ist auch noch nicht bekannt, wann Vodafone die 5G Netzbereiche für Drittanbieter freischalten wird und daher bleibt offen, wann genau WEtell diese Technik wird nutzen können. Das wird wohl auch von Tele2 abhängen und deren Verhandlungsgeschick gegenüber Vodafone.-

Insgesamt bietet WEtell damit soliden Speed im Vodafone Netz, kommt aber an die richtig hohen Geschwindigkeiten der originalen Vodafone Handytarife und Allnet Flat nicht heran. Dafür liegt man natürlich auch preislich etwas besser.

Bei den Features gibt es gute Nachrichten. WEtell unterstützt sowohl VoLTE als auch WIFI Calling. Gespräche können also auch über das LTE Netz abgewickelt werden ohne in ein anderes Netz wechseln zu müssen. Mit WIFI Calling sind auch dann Gespräche und SMS möglich, wenn nur WLAN zur Verfügung steht und kein Handynetz vor Ort ist. Ausnahme: der sogenannte Ultrakurz-Tarif des Unternehmens kann diese Technik bisher noch nicht unterstützen.

Die WEtell Netzqualität und Netzabdeckung

Das Vodafone Netz belegt in fast allen Tests in Deutschland den zweiten Platz hinter der Telekom und der Abstand fällt mal mehr oder weniger groß aus. Daher bekommt man auch mit WEtell eine solide Netzqualität und an sich fast überall auch Zugang zum LTE Datennetz, auch wenn die Geschwindigkeiten in der Regel etwas unterschiedlich ausfallen. Den kompletten Überblick über die Netztest bekommt man hier: Vodafone Netztest

Netztest werden etwa einmal im Jahr von den größeren Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich durchgeführt. Dazu testet auch die Stiftung Warentest ab und an die Netzqualität und die Abdeckung der einzelnen Anbieter. Die Test-Durchführungen sind aber aber oft unterschiedlich, daher kann man die einzelnen Test-Ergebnisse von Vodafone und auch von anderen Anbietern nur schwer miteinander vergleichen. Es ist daher sinnvoll, sich den Trend über mehrere Tests anzuschauen, um ein realistisches Bild zu bekommen.

Die Stiftung Warentest schreibt beispielsweise 2022 zur Netzabdeckung und Qualität von Vodafone im Vergleich zu den anderen Mobilfunk-Netzen:

Gerade mal drei Telefonate brachen auf unseren Fahren ab – alle bei O2. Im Test vor fünf Jahren wurden wir noch 115 Mal unterbrochen, ungleich verteilt auf alle drei Anbieter. Ein Fort­schritt auch beim Surfen: Daten flitzen jetzt um ein Vielfaches schneller durch die Luft. Kurz: Wir bekommen bei vergleich­baren Mobil­funk­kosten mehr Leistung als noch 2017. Obwohl wir diesmal strenger bewertet haben, schneiden alle drei Anbieter gut ab. Knapp vorn liegt die Telekom.

Unser Rat- Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Prinzipiell hat sich das Vodafone Netz in den letzten Tests dabei gezeigt, dass Vodafone einen sehr stabilen zweiten Platz belegt, wobei der Unterschied zur Telekom recht gering ausfällt. Besonders im Bereich LTE sind die beiden D-Netze fast gleichauf. Der Abstand zu O2 fällt dagegen größer aus – Vodafone kann sich im Vergleich recht solide vor O2 platzieren.

Die Ergebnisse im Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20222 (GUT – Note 1,7)2 (GUT – Note 2,1)2 (GUT – Note 1,3)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 2013

Einen Überblick über die aktuelle Netzabdeckung von Vodafone gibt es hier: Vodafone Netzabdeckung*.

Mega SIM Netz, 5G, Netzqualität und die Netzabdeckung

Mega SIM Netz, 5G, Netzqualität und die Netzabdeckung – Mit Mega SIM gibt es seit 2022 wieder eine neue bzw. überarbeitete Marke auf dem deutschen Mobilfunk-Markt und hinter dem Unternehmen steht Freenet als Unternehmen. Man bekommt daher auch einige Mobilfunk-Tarife, die man bereits von Freenet her kennt. Leider macht es Freenet bei einigen Marken den Kunden nicht einfach, herauszufinden, welches Handynetz genutzt wird. Hinweise zum Klarmobil Netz muss man beispielsweise suchen und auch das Freenet Mobile Netz findet man nur in den Produktinformationsblätter. In diesem Artikel wollen wir daher zeigen, welches Netz Mega SIM nutzt und auch, was es dabei zu beachten gilt. Das sollte man vor einer Entscheidung für oder gegen den Discounter wissen.

Welches Netz nutzt Mega SIM?

Bei Mega SIM ist man an der Stelle deutlich auskunftsfreudiger und gibt gleich an mehreren Stellen auf der Webseite Hinweise, welches Netzpartner genutzt wird. Es gibt natürlich kein eigenes Mega SIM Netz, sondern die Marke nutzt für alle Tarife und Flatrate die Netzkapazitäten eines Partner.

Bei den Keyfacts heißt es zur Netzqualität:

Mega Qualität – Hammermäßige Netzabdeckung zum Knaller-Preis.

Im Kleingedruckten wird das Unternehmen dann aber konkreter und verrät, welcher Netzpartner genutzt wird. Konkret heißt es im den Tarifdetails:

Gilt bei Abschluss eines freenet Mobilfunkvertrags im Tarif green LTE 120 GB. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 1 Monat, die Kündigungsfrist beträgt 2 Wochen. Wenn keine Kündigung erfolgt, läuft der Vertrag nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit unbefristet weiter und kann jederzeit mit einer Frist von 1 Monat gekündigt werden. Anschlusspreis € 39,99, monatlicher Paketpreis € 44,99. freenet bildet den Tarif im Netz der in den Netzen der Telefónica ab. Soweit nicht anders angegeben, wird kein Mindestniveau der Dienstequalität vereinbart. Die monatlichen Inklusiv-Minuten werden angerechnet auf Standard-Inlandsgespräche in alle dt. Netze (außer Rufumleitung, Mailboxweiterverbindungen bzw. Call Return, Service- und Sondernummern und alle Rufnummern, auf die eine Weiterleitung durch einen externen Dienstleister erfolgt (z.B. Callthrough-Dienste), sowie Videotelefonate und Datenanrufe).

Mega SIM ist daher ein Mobilfunk-Anbieter im O2 Netz und setzt komplett auf die Netzqualität und die Netzabdeckung von O2. Andere Netze gibt es aktuell nicht beim Unternehmen. Neben Freenet Funk ist Mega SIM dabei die einzige Freenet Marke, die das O2 Netz bietet. Kunden sind daher auch an dieser Netz gebunden – wer eher einen Tarif im Telekom Netz oder im Vodafone Netz haben möchte, muss zu einem anderen Anbieter greifen, denn diese Netze gibt es derzeit bei Mega SIM nicht.

O2 Netz Hinweis auch in den Produkt-Info Blättern von Mega SIM.

Die Tarife und Allnet Flat sind dabei bekannt, denn Mega SIM bietet kein eigenen Mobilfunk-Tarife an, sondern vermarktet die bekannten Angebote von Freenet und O2 weiter (mit angepassten Preisen). Fokus sind dabei Allnet Flat mit richtig viel Datenvolumen bis hin zu unbegrenzten Tarifen, die gar kein Datenlimit mehr haben. Für Wenig-Nutzer gibt es dagegen keine Angebote bei Mega SIM. Einen Überblick über die Vor- und Nachteile der Mega SIM Tarife und Flat gibt es hier: Die Mega SIM Flatrates im Details | Das können die neuen Mega SIM Handy-Tarife

Bisher kein 5G bei Mega SIM

Mega SIM kann beim angebotenen Datenvolumen durchaus mit den Premium-Tarifen der Netzbetreiber mit halten, aber beim Speed gibt es dann doch deutliche Unterschiede. Positiv ist zu vermerken, dass die meisten Tarife der Marken mit LTE max Speed im o2 Netz surfen können. Sie bieten daher immer so viel Speed, wie es das LTE/4G Netz von O2 gerade her gibt. Im Maximum sind das bis zu 225MBit/s. Mega SIM ist damit deutlich schneller als die meisten Drittanbieter im O2 Netz und hat daher nicht nur einen Vorteil beim Datenvolumen, sondern auch beim Speed. Dazu gibt es in allen Tarifen VoLTE – man kann also auch dann telefonieren, wenn man im LTE Netz unterwegs ist. WLAN Calls werden ebenfalls angeboten.

Im 5G Bereich gibt es dagegen keine so guten Nachrichten. Aktuell gibt es bei Mega SIM keine Handytarife, die das 5G Netz von o2 mit nutzen könnten. Die Angeboten sind noch nicht für diese Technik freigeschaltet und daher ist 5G für Mega SIM Kunden nicht verfügbar, auch wenn O2 diese Netzbereiche am eigenen Standort bereits freigeschaltet hat. Auch gegen Aufpreis gibt es bisher keinen Zugriff auf das 5G Netz von o2.

Leider fehlen bisher auch Angaben, wann Mega SIM diese neue Technik bekommen könnte. Aktuell ist das Unternehmen also eine 4G Discounter mit günstigen Preise aber ohne 5G Anschluss.

Das O2 Netz und die Netzqualität

Für Mega SIM ist die O2 Netzabdeckung und Netzqualität wichtig. O2 zeigt den Ausbaustand des Netzausbaus auf einer eigenen Karte an. Dort kann man ablesen, welche Techniken vor Ort verfügbar sind. Die Karte gibt es hier:

Der Stand ist allerdings rein theoretisch, in welcher Qualität Empfang und Internet-Geschwindigkeit direkt vor Ort verfügbar sind, lässt sich daran leider nicht ablesen. Der Empfang hängt auch sehr vom Standort ab und kann zwischen Indoor- und Outdoor Standorten deutlich schwanken. Prinzipiell findet man aber auf der Karte die maximalen Geschwindigkeiten des O2 Netzes vor Ort. Ob man sie wirklich erreicht, hängt aber neben dem Handy und dem Tarif auch von der aktuellen Auslastung des Netzes ab.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Stand des Netzausbaus:

In den vergangenen Wochen hat O2 sein 5G-Netz kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile funkt das 5G-Netz in über 30 deutschen Städten* mit rund 1.000 5G-Antennen. Dabei nutzt O2 aktuell ausschließlich die leistungsfähigste 5G-Variante im Frequenzbereich um 3,6 GHz, um seinen Kunden größtmögliche Kapazitäten zu bieten und gleichzeitig die Voraussetzung zur Nutzung echter 5G-Anwendungen zu schaffen. O2 wird 2021 rund 6.000 5G-Antennen im Frequenzbereich um 3,6 GHz errichten. Hinzu kommen mehrere Tausend weitere 5G-Stationen über 700 MHz und 1800 MHz. Während bei 1800 MHz die im deutschen Markt übliche „Dynamic Spectrum Sharing“ (DSS)-Technologie genutzt wird, die parallel 4G und 5G aussendet, verwendet O2 bei 700 MHz reines 5G. Damit bringt der Anbieter 5G New Radio noch besser in die Fläche.

Mittlerweile bietet O2 auch bereits 5G Netzbereiche, allerdings ist der Ausbau im Vergleich zu den beiden anderen Netzbetreibern noch eher gering. In den D-Netzen bekommt man also an mehr Standorten 5G, aber vor allem in den Großstädten kann auch bei O2 5G bereits eine echte Alternative sein. Allerdings bietet bisher nur O2 selbst 5G Handytarife – bei den Drittanbietern und Prepaid Discountern im O2 Netz gibt es diese Technik bisher noch nicht. Daher kann auch Mega SIM nicht darauf zurück greifen, sondern man muss zu den originalen 5G Tarifen von o32 selbst greifen. Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Ausbaustand im 5G Bereich:

Telefónica Deutschland / O2 treibt den Ausbau seines 5G-Netzes mit großen Schritten voran. Mit 5G demokratisiert das Unternehmen Hightech und macht den neuen Mobilfunkstandard für den Massenmarkt verfügbar. Der Start des O2 5G-Netzes erfolgte am 3. Oktober 2020 in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Im Jahr 2021 hat das Unternehmen den 5G-Ausbauturbo gezündet: Mittlerweile funkt das O2 5G-Netz bereits in 115 deutschen Städten – und es werden kontinuierlich mehr. Bei unserem 5G-Netz setzen wir aktuell vor allem auf die im Jahr 2019 ersteigerten Frequenzen bei 3,6 GHz, die Kunden größtmögliche 5G-Geschwindigkeiten und -Kapazitäten bieten. Bis Ende 2021 werden wir 5G in kurzer Zeit in immer mehr Städte und vor allem auch ländliche Regionen bringen und damit bereits über 30 Prozent der deutschen Bevölkerung mit 5G versorgen. Bis 2025 bieten wir ein bundesweites 5G-Netz. Um für unsere Privatkunden deutlich schneller als in der Vergangenheit auch in die Fläche zu kommen, werden wir auf ein sehr breites Spektrum von Technologien zurückgreifen. Parallel verbessern wir auch unser 4G-Netz weiter. So kommen immer mehr O2 Kunden in den Genuss eines deutlich besseren, schnelleren und leistungsfähigeren O2 Netzes.

Aktuell liegt der Ausbaustand bei 5G im O2 Netz aber noch deutlich hinter der Telekom und Vodafone. Wer 5G bei O2 haben möchte, sollte daher auf jeden Fall vorher auf der Netzausbaukarte des Discounters prüfen, ob es in der eigenen Region und an der eigenen Adresse bereits 5G Verbindungen gibt.