0700 – Vorwahl und persönliche Runfnummer

Wofür wird die Vorwahl 0700 genutzt? – Die 0700 ist eine Besonderheit unter den Vorwahlen. Mit ihr und einer 8-stelligen Durchwahl kann man ein Leben lang stets dieselbe Festnetznummer haben. Sie lässt sich problemlos zu jedem Anbieter mitnehmen. Die 0701 gehört ebenfalls zum System.

Die Kosten für die Nutzung einer 0700-Vorwahl sind vergleichsweise teuer. Neben der einmaligen Anschlussgebühr, die je nach Anbieter zwischen 50 und 70 Euro beträgt, sind auch pro Telefonminute für den Anrufenden bzw. dem Anrufer Kosten zwischen 6 und 30 Cent/Minute fällig. Je nach Anbieter sind Anrufe in bestimmte Netze auch kostenfrei.

Die Idee einer Festnetznummer, die ein ganzes Leben lang gleich bleibt, klingt auf Anhieb sehr praktisch. Diese Festnetznummer lässt sich auch auf mehrere Geräte – auch mobil – festlegen, so dass man überall mit der selben Nummer erreicht werden kann. Dieser Luxus hat dafür auf der anderen Seite auch seinen Preis, was durch eine fehlende Tarifregelung die Kosten sogar teils sehr hoch ausfallen lässt. Zunächst muss die 0700-Nummer bei der Bundesnetzagentur beantragt werden, was Kosten von ca. 60 Euro bedeutet. Anschließend werden noch beim Anbieter, dem so genannten Carrier der Rufnummer, monatliche und teils sogar halbminütliche und je nach Anbieter unterschiedliche Kosten fällig. Für den Anrufenden bleiben die Kosten jedoch gleich: Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr je 12,6 Cent/Minute (30/30 Taktung), außerhalb dieses Zeitraumes 6,3 Cent/Minute (60/60 Taktung). Auch, wenn sich der Angerufene im Ausland befindet, bleiben die Kosten gleich, jedoch ist die technische Infrastruktur für die 0700 bzw. 0701 nicht ausgereift, weshalb man gelegentlich den Teilnehmer im Ausland nicht erreichen kann.

Wer sich für einen solche Rufnummer interessiert, kann diese direkt bei der Bundesnetzagentur holen. Die Behörde schreibt dazu:

Online-Antragstellung (wird empfohlen):
Zur Online-Antragstellung klicken Sie hier: Online-Antrag (0)700
Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben und elektronisch zu uns gesendet haben, bekommen Sie das ausgefüllte Antragsformular ebenfalls elektronisch zur Anzeige in Ihren Browser zugeschickt. Damit Ihr Browser dieses Formular anzeigen kann, benötigen Sie ein PDF-Plugin oder einen PDF-Reader. Drucken Sie das Formular aus und schicken es mit den entsprechenden Anlagen unterschrieben an die angegebene Anschrift.

Der Service einer 0700-Nummer ist vor allem für Vielreisende interessant, die stets erreichbar sein wollen und dem Anrufer keine zu hohen Kosten zumuten wollen. Allerdings wandeln sich die Preise für Mobilfunkverbindungen ins Ausland auch stetig, weshalb man auch bei diversen Mobilfunkanbietern überprüfen sollte, ob eine Prepaid-Karte für Auslandsaufenthalte eventuell günstiger ist.

Mittlerweile muss man aber eher sagen, dass sich dieser Service nicht durchgesetzt hat. Viele Kunden nutzen ohne Allnet Flat und daher ist ihnen egal, was für eine Rufnummer sie anrufen – es macht daher keinen Unterschied ob mobile, Festnetz oder 0700. Daher findet man Rufnummern mit dieser Vorwahl nur noch eher selten.

Video: die eigene Rufnummer sperren

Spam von einer 0700 Rufnummer

Die 0700 Rufnummern sind personalisiert und daher auch leicht zurückzuverfolgen. Für Spammer eignen sich diese Rufnummern und Vorwahlen daher kaum, entsprechend gibt es auch keinen Hinweise auf Spam und unerwünschter Werbung aus diesem Rufnummernkreis. Darüber hinaus werden diese Rufnummern allgemein nur sehr selten genutzt.

 

0151 – welches Netz nutzen Rufnummern mit dieser Vorwahl?

Welches Netz hat die Vorwahl 0151? – Der Rufnummernkreis 015 steht in Deutschland für eine Rufnummer aus dem Bereich Mobilfunk. Die 4. Ziffer der Vorwahl gibt Auskunft darüber, in welchem Netz die Rufnummer ursprünglich ausgegeben wurde. Die Bundesnetzagentur hat für jeden Mobilfunk-Anbieter in Deutschland bestimmte Rufnummernkreis reserviert und diese lassen sich anhand der 4. Ziffer der Vorwahl zuordnen.

Die Vorwahl 0151 gehört dabei zum Netz der Deutschen Telekom (D1). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0151 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz der Telekom.

Es gibt leider keinen zentralen Service um zu prüfen, in welchem Netz sich die Rufnummer mit der Vorwahl 0151 derzeit befindet. Die Netzbetreiber bieten aber kostenfreie kostenfreie Kurzwahlnummern an um dies abzufragen. Man kann diese Nummern auch von Discountern aus den jeweiligen Netzen nutzen. Die Abfrage der Telekom kann beispielsweise auch mit Congstar genutzt werden.  Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier für Sie zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Derzeit nutzen häufig Discounter diese D1-Netz Vorwahl. Beispielsweise gibt es bei Klarmobil und auch bei Congstar Simkarten mit den entsprechenden Vorwahlen – das Klarmobil Netz und auch das Congstar Netz ist damit auch das D1 Netz der Telekom.

Die Netzqualität der Vorwahl 0151 prüfen

Die Qualität des Netzes der Telekom (und damit auch der meisten Rufnummer mit 0151) lässt sich am einfachsten über die Netzkarte der Telekom prüfen. Dort wird der Ausbaustand und auch die verfügbaren Netzstandards angezeigt. Auf diese Weise bekommt man einen guten Eindruck, ob Netz bereits vorhanden ist und welche Geschwindigkeiten zu erwarten sind. Die Netzkarte der Telekom ist hier zu finden:

Unter-Vorwahlen zur 0151

Für die 0151 gibt es weitere Untervorwahlen, die fünfstellig sind und in erster Linie (bzw. oft) für Discounter in diesem Netz eingesetzt werden. Folgende Rufnummernkreise sind bei der Vorwahl 0151 bekannt:

  • 01510 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01511 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01512 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01513 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01514 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01515 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01516 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Spam von der Vorwahl 0151

Rufnummern mit der 0151 als Vorwahl sind weit verbreitet und daher gibt es auch immer wieder Meldungen zu Spam und unerwünschten Anrufen aus diesem Rufnummernkreis. So schriebt ein Nutzer im AntiSpam eV Forum bereits 2011:

Auf meine GSM-Rufnummer ging soeben die nachfolgende SMS-Nachricht ein …

Sonja aus deiner Region sucht Liebevollen Ihn fur eine Feste Bez. Tauscht MMS + Sprachnachricht. Zum Kostenlosen Anruf der Daten sende JA zurück

Zur Rufnummer selbst ist als Inhaber / Betreiber nachzuvollziehen:
Rufnummer: 01512-2133541
Land: Deutschland
Netz: T-Mobile
Vorwahl: 01512
RN-Block: 21
Betreiber: RTLmobile c/o congstar GmbH , Anna-Schneider-Steig 8 , 50678 Köln

Und im Computerbetrug Forum stammt eine Meldung bereits aus dem Jahr 2006:

am 05.11.06 um 02:30 Uhr erhielt ich folgende Spam-SMS an mein Handy von der Rufnummer 0151 14813***:

„Eine Nachricht wurde für Dich hinterlegt. Schreibe eine SMS mit dem Text „Flirt 228765″ und antworte an die 84123 (1,99EUR/SMS)“

Ich hab schon bei der Bundesnetzagentur angefragt. Kennt hier jemand ähnliches?

Wer ähnliche Probleme hat, sollte sich mit den Fällen einer 0151 Nummer, über die Spam verschickt wird, an die Bundesnetzagentur werden. Diese bietet hier eine entsprechende Service-Seite an.

0173 – welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0173?

0173 – welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0173? – Die 0173 gehörte zu den ersten Mobilfunknummern und gehörte ursprünglich vom D2-Anbieter Mannesmann, welcher ab 1990 das erste private Mobilfunknetz in Deutschland aufbaute. Nach der Fusion mit Arcor 1996/1997 wurde der Vertrieb endgültig im Jahr 2000 an Vodafone übergeben.

Die Vorwahl 0173 gehört dabei zum Netz von Vodafone (D2). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0173 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von Vodafone.

Die 0173 wurde im Jahr 1998 eingeführt, nachdem die Kapazitäten für die 0172 von Mannesmann-Arcor langsam erschöpft waren. Da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele Handy-Vorwahlen gab, sorgte die 0173 bei einigen Angerufenen für Verwirrung, da diese Nummer auf Anhieb keinem Anbieter zugeordnet werden konnte und weil sie ohne Werbekampagne still und leise eingeführt wurde.

Die ersten Mobilfunknummern sind nach wie vor begehrt, obgleich die 0173 nicht so häufig gefragt ist wie die 0170, 0171 oder o172, die ersten Nummern aus dem Netz der Telekom. Trotzdem finden sich im Internet in Foren hin und wieder Leute, die diese Vorwahl erwerben wollen. In der Regel starten die Preise für diese Vorwahl bei 50 EUR. Der Grund dafür ist, dass diese Vorwahl nur noch sehr selten bzw. gar nicht von Vodafone vergeben wird, da diese Vorwahl von einem Alt-Kunden erst zurück gegeben werden müsste, damit sie wieder vergeben werden kann. Da allerdings durch die Rufnummerportierung die eigene Nummer heutzutage problemlos zu einem anderen Anbieter mitgenommen werden kann, muss der Nutzer der 0173 nicht zwangsweise Kunde von Vodafone sein. Bei einigen Mobilfunkdiscountern wird die 0173 sogar noch als VIP-Nummer für knapp 20 Euro angeboten oder direkt in den Vodafone-Shops vor Ort. Man findet die 0173 daher bei Neuverträgen sowohl direkt bei Vodafone als auch bei D2 Netz Anbieter wie LIDL Connect, FYVE, 1&1 oder Otelo.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Weitere Rufnummer aus dem Vorwahlkreis von Vodafone sind beispielsweise die 0152, 0162 oder auch die 0172.

Spam von der Vorwahl 0173

Rufnummer mit der Vowahl 0173 sind tausendfach in Deutschland im Einsatz und daher kann es durchaus auch passieren, dass Spammer diese Vorwahl für Anrufe nutzen. Allerdings scheint das Aufkommen von unverlangten Anrufen mit dieser Vorwahl eher gering zu sein. Lediglich einzelene Fälle sind bekannt. So schreibt ein Nutzer bei antispam e.V.:

Diese Nummer wurde zig mal (täglich) auf meinem Privatanschluß registriert. Ein Rückruf brachte die Ansage „Mailbox voll“.
Einmal war ich Zuhause als der Anruf kam. Es meldete sich ein Hr. Schumburg von der Gunther GmbH, der mir erklärt hat, sie würden dafür sorgen, dass ich nichtmehr durch Telefonspam belästigt würde und man würde nun daraufhin für die nächsten Monate das Geld von meinem Konto abbuchen. Wir müssten nur noch die Daten abgleichen….
Nachdem ich mehrmals nach der Firma und der Adresse gefragt habe, und gebeten habe, mir die Unterlagen zuzuschicken, wurde aufgelegt. Hat sonst noch jemand mit der Nummer Erfahrungen?

Insgesamt wird diese Vorwahl aber für legale Zwecke genutzt – es reicht also, eventuell einzelne Rufnummern zu sperren, eine komplette Sperre des gesamte Vorwahlkreises ist nicht notwendig.

01371 Rufnummer – welche Kosten entstehen, was sollte man beachten?

Wofür wird die Vorwahl 01371 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet. Prominente beispielsweise sind Gewinn- oder Pseudo-Gewinnspielen im Radio oder im Fernsehen. Allerdings wird dazu die 01371 eher selten genutzt, da die abgerechneten Kosten eher gering sind. Man setzt stattdessen eher auf andere Vorwahlen aus diesem Rufnummernkreis die teilweise deutlich teurer abgerechnet werden können.

Welche Kosten entstehen bei der 01371 als Vorwahl?

Die Vorwahl 01371 kostet immer 14 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01371 werden bei O2 für Prepaidkunden beispielsweise 59 Cent pro Minute plus 59 Cent für den Anruf fällig, Vertragskunden bei E-Plus zahlen sogar 1 Euro pro Minute plus 25 Cent für den Anruf.

MABEZ Rufnummern sollte man daher immer im besten Fall aus dem Festnetz anrufen, da sie darüber am günstigsten sind und auch nur das der maximal Preis gilt. Ansonsten ist es hilfreich, sich bei eigenen Anbieter zu informieren, wie hoch die Kosten mit dem Handy sind, je nachdem ob man das D1 Netz der Telekom nutzen, einen Vodafone Anbieter hat oder O2 Handytarife nutzt.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen. Die 01371 als Vorwahl wird allerdings eher selten genutzt, da die Kosten zu gering sind und sich diese Nummer kaum rentieren. Die meisten Voting-Shows setzen daher auf andere 0137 Rufnummer, RTL beispielsweise nutzt in den Voting-Shows fast immer eine 01379 Vorwahl (beispielsweise bei DSDS).

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt. Bei Congstar liegen die Kosten für 1371, 01372, 01373, 01374 und 01376 Rufnummern pauschal bei 69 Cent pro Minute und damit deutlich höher als bei Anrufen aus dem Festnetz. Bei o2 kostet ein Anruf auf so einer Nummer bis zu 59 Cent und der Anbieter unterscheidet hier sogar noch zwischen Hauptzeit und Freizeit. Dazu berechnet das Unternehmen für diese Rufnummern bei mobilen Tarifen noch eine einmalige Verbindungsgebühr pro Anruf. Man kann also hier sehr viel Geld sparen, wenn man diese Rufnummern aus dem Festnetz nutzt und nicht das Handy bzw. Smartphone dafür verwendet.

Einen Überblick über die genutzten 0317 Vorwahlen gibt es direkt bei der Bundesnetzagentur.

Spam von der Vorwahl 01371

Die Rufnummer im 01371 Nummernkreis können an sich nicht für Anrufe genutzt werden, daher gibt es auch keinen bekannten Spam von diesen Vorwahlen. Man sollte aber dennoch mißtrauisch sein – kommt ein Anruf mit dieser reinen Vorwahl, kann die Rufnummer an sich nur gefälscht sein.

0900 Nummer – Kosten, Rechtliches und alles was man wissen und beachten sollte

0900 Nummer – Kosten, Rechtliches und alles was man wissen und beachten sollte? – Nummern, die mit der Vorwahl 0900 beginnen, sie sind frei tarifierbar, das heißt, ihre Kosten unterscheiden sich, weil die Anbieter der Nummern den Verbindungspreis selbst festlegen. Wie viel man zahlt, wenn man eine 0900-Nummer anwählt, hängt also davon ab, was der Anbieter berechnet. Trotzdem gibt es Einschränkungen. Allgemein gilt dabei:

Die Vorwahl 0900 ist eine kostenpflichtige Servicenummer. Wie viel ein Anruf zu einer Nummer kostet, wird beim Wählen angesagt. So weiß man immer, wie viel man bezahlt. Den Preis legt der Anbieter selbst fest, das Gesetz gibt aber Maximalwerte vor: Ein Gespräch zu einer 0900-Nummer darf maximal 3 Euro pro Minute beziehungsweise 10 Euro pro Gespräch unabhängig von der Gesprächslänge kosten.

In Benutzung sind die Nummern 09001, 09003, 09005 und 09009. Bei 09001, 09003 und 09005 werden die Verbindungskosten angesagt, 09009 wird für Dialer verwendet. Die Kosten sind dann über die Dialerinformation abrufbar. Der Rufnummernkreis rund um die 0900 Nummern unterliegt auch einer recht strengen gesetzlichen Regulierung. In den letzten Jahren kamen immer wieder neuen, verbraucherfreunliche Vorgaben hinzu, die Endkunden vor den Kosten von 0900 Nummern schützen sollen.

Welche Kosten entstehen bei 0900 Nummern?

Die 0900 Kosten sind für den Anbieter relativ frei festlegbar. Es gibt also keine festen Kosten. Allerdings gibt es Höchstgrenzen und darüber hinaus muss ein Anrufer über die Kosten informiert werden. Im Überblick:

  1. die Kosten für Gespräche dürften maximale bei 3 Euro pro Minute liegen
  2. die Kosten für einen Anruf dürfen bei maximal 30 Euro liegen (auch wenn er länger dauert)
  3. Anrufer müssen am Anfang KOSTENFREI über die anfallenden Gebühren informiert werden

Auf diese Weise sollen Verbraucher bereits vor dem Gespräch über anfallende Kosten informiert und sie sollen dazu die Möglichkeit haben, die Gespräche auch wieder zu beenden, wenn die Kosten zu hoch ausfallen sollten. Daher ist auch die Kostenansage kostenlos – Gebührne fallen erst an, wenn man in den tatsächlichen Premiumteil der Rufnummer wechselt – also nach der Tarifansage weiter in der Leitung bleibt. Sollte ein Anbieter gegen diese Pflichten verstoßen, kann man beispielsweise bei der Bundesnetzagentur eine Beschwerde einreichen und diese Vorgehensweise beanstanden. Die Behörde hat dann eine ganze Reihe von Möglichkeiten, gegen ein solches Verhalten vorzugehen (und hat dies in der Vergangenheit auhc bereits häufiger getan – bis hin zur Abschaltung von Rufnummern).

Die Kosten für 0900 Nummern im Detail

Die Kosten für den Anruf bei einer Rufnummer mit einer 0900 Vorwahl sind gestaffelt danach, welche Nummer an der 5. Stelle kommt. Diese Ziffer bestimmt den Dienst, der dahinter steht und auch die Kosten, die entstehen.

  • die Ziffer 1 steht dabei für Informationsdienste aller Art
  • die Ziffer 3 steht für Unterhaltungsdienste
  • die Ziffer 5 steht für Dienste für Erwachsene

Die Kosten, die für eine solche Rufnummer entstehen, müssen schriftlich bei entsprechenden (Werbe-)Angeboten mit hinterlegt sei. Ziel ist es dabei, dass sich der Kunde bereits vor einem Anruf über die maximalen Kosten informieren kann. Dazu muss vor dem Beginn des eigentliches Anrufes nochmal angsagt werden, welche Kosten für einen Anbieter entstehen. Diese Ansage ist dabei kostenfrei, es entstehen erst wirkliche Kosten, wenn man während der Ansage nicht auflegt. Im Gesetz ist dazu fest gehalten:

Für sprachgestützte Premium-Dienste und für sprachgestützte Betreiberauswahl hat derjenige, der den vom Endnutzer zu zahlenden Preis für die Inanspruchnahme dieses Dienstes festlegt, vor Beginn der Entgeltpflichtigkeit dem Endnutzer den für die Inanspruchnahme dieses Dienstes zu zahlenden Preis zeitabhängig je Minute oder zeitunabhängig je Datenvolumen oder sonstiger Inanspruchnahme einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile anzusagen. Die Preisansage ist spätestens drei Sekunden vor Beginn der Entgeltpflichtigkeit unter Hinweis auf den Zeitpunkt des Beginns derselben abzuschließen. Ändert sich dieser Preis während der Inanspruchnahme des Dienstes, so ist vor Beginn des neuen Tarifabschnitts der nach der Änderung zu zahlende Preis entsprechend der Sätze 1 und 2 anzusagen mit der Maßgabe, dass die Ansage auch während der Inanspruchnahme des Dienstes erfolgen kann.

Wichtig ist dabei, dass es keine Unterschied macht, von welchem Anbieter aus man anruft. Auch das Netz spielt keine Rolle. Es ist also egal, ob man einen Tarif der Telekom, Vodafone oder O2 hat oder einen Discounter wie 1&1 oder Congstar nutzt – die Kosten für die 0900er Nummer sind zentral durch den Betreiber der jeweiligen 0900 Rufnummer fest gelegt und damit immer gleich (hoch).

Das gleiche gilt auch für Warteschleifen, die eventuell vor den Anruf geschaltet sind. Wenn beispielsweise der Anruf nicht sofort entgegen genommen werden kann, werden die Kunden häufig in eine Warteschleife gelegt. Diese muss allerdings kostenfrei sein. Das entsprechende Gesetz wurde 2013 geändert und seit dem dürfen für eine Warteschleife keine Kosten mehr verlangt werden. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Am 1. Juni treten die endgültigen Regelungen zu kostenlosen Warteschleifen in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Warteschleifen bei Sonderrufnummern (z. B. 0180er und 0900er Rufnummern) nur noch genutzt werden, wenn für den Anruf ein Festpreis gilt oder die Warteschleifen für den Anrufer kostenfrei sind. Auch nachgelagerte Warteschleifen, also beispielsweise Wartezeiten während einer Weiterleitung nach begonnener Bearbeitung, müssen kostenfrei sein. Bei ortsgebundenen Rufnummern, Mobilfunkrufnummern und entgeltfreien Rufnummern ist der Einsatz von Warteschleifen weiterhin zulässig.

Insgesamt sind die Rufnummern-Bereiche um die 0900 mittlerweile damit ein streng regulierter Bereich und bieten viele verbraucherfreundliche Regelungen. Unabhängig davon ist der Ruf dieser Vorwahlen immer noch durch Sex- und Escot-Dienste dominiert und diese Nummer werden daher in der Regel von vielen Unternehmen eher gemieden.

Falls jemand von einer solchen Rufnummer angerufen wird: Die Bundesnetzagentur für ein großes und öffentliches Verzeichnis aller Nummern und Besitzer samt Anschrift. Dort kann man sehr einfach abfragen, von wem der Anruf kommt und ob sich eventuell ein Rückruf lohnt oder ob es sich vielleicht nur um Spam handelt. Das entsprechende Verzeichnis findet sich hier (unter dem Punkt Suche nach Rufnummer):

Dieses Verzeichnis und die Transparenz der Rufnummern ist auch gesetzlich so geregelt und die Anbieter sind verpflichtet, ihre Daten dort eintragen zu lassen. Es ist also anders als die normalen Telefonbücher kein freiwilliges Verzeichnis, sondern zum Schutz der Verbraucher ist der Eintrag verpflichtend.

Video: Abzocke mit der 0900 erklärt

01374 – Das sollte man zu dieser Vorwahl wissen

Wofür wird die Vorwahl 01374 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet.

Die Vorwahl 01374 kostet immer 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01374 zahlen Prepaidkunden bei E-Plus in der Hauptzeit beispielsweise 87 Cent pro Minute, außerdem werden 26 Cent pro Anruf fällig.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen.

Konrekt sollte man bei diesen Rufnummern im Hinterkopf behalten, dass sie als Sonderrufnummern geführt werden. Es gelten damit nicht die normalen Verbindungspreise. Auch Flatrates und Allnet Flat gelten nicht für Anrufe auf der 01374. Stattdessen werden diese Rufnummern separat bepreist und Anrufe auf dieser Nummer werden daher auch extra auf der Handyrechnung ausgewiesen. Konkret können solche Rufnummern aus dem Telekom Netz, dem Handy Netz von Vodafone und den Netzen von O2/Telefonica unterschiedliche Kosten ausweisen und sie werden wie gescchrieben auch NICHT von Allnet Flat mit erfasst.

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt.

Spam von der 01374

Derzeit liegen kaum Meldungen vor, dass die 01374 Nummer für Spam oder Betrug missbraucht würden. Das mag daran liegen, dass die Kosten dafür relativ niedrig sind und somit kein gutes Geschäft für Betrüger. Die Verbraucherzentrale schreibt als Schutz vor Spam von der 0137

  • Bei 0137- Rufnummern handelt es sich eigentlich um so genannte Televote-Nummern, die hauptsächlich von TV-Sendern für Gewinnspiele oder Zuschauerabstimmungen verwendet werden. Die Nummern werden von Netzbetreibern an telefonische Serviceanbieter vermietet und von Abzockern zweckentfremdet, um einen schnellen Euro zu machen.
  • Die 0137-Rufnummer wird häufig dadurch getarnt, dass statt der 0 die deutsche Auslandskennzahl 49 vorangestellt wird. Die Rückrufnummer lautet dann zum Beispiel (+49) 13 77 799 usw.
  • Selbst ein kurzer Rückruf kostet vom Handy in der Regel je nach Netz schon mehr als 50 Cent, teilweise sogar 2,- Euro. Je länger man die Leitung hält, desto teurer kann´s werden, wenn der Netzbetreiber zum einmaligen Verbindungspreis auch noch einen Minutenpreis verlangt.
  • Wenn Sie zum Rückruf unbekannter Rufnummern aufgefordert werden, sollten Sie nicht reagieren. Wir raten in einem solchen Fall dazu, die Bundesnetzagentur zu informieren und diese aufzufordern, unseriöse Praktiken schleunigst zu unterbinden.
  • Falls Sie auf den Trick hereingefallen sind und die Zahlung der Rückruf-Kosten verweigern wollen, müssen sie sich schriftlich gegen den entsprechenden Rechnungsposten wenden, der in der nächsten Telefonrechnung auftaucht. In dem Schreiben an das Telekommunikationsunternehmen, das den Betrag einfordert, sollten Sie detailliert darstellen, auf welche Weise die Kosten entstanden sind. Darüber hinaus sollten Sie das Unternehmen auffordern, die fällige Summe nicht einzutreiben.

01378 – Wofür wird die Vorwahl 01378 genutzt?

Wofür wird die Vorwahl 01378 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet.

Die Vorwahl 01378 kostet immer 50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01378 stellt die Telekom Vertragskunden zum Beispiel 79 Cent pro Minute in Rechnung, für Prepaidkunden bei der Telekom werden sogar 99 Cent pro Minute fällig.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen.

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt.

Spam mit der 01378 Rufnummer

Da diese Rufnummer nicht direkt verwendet werden können, um damit anzurufen, gibt es keinen Spam im engeren Sinne mit dieser Vorwahl. Allerdings gab (und gibt) es immer wieder Versuche mit diesen Vorwahlen Geld zu verdienen, in dem eine falsche 01378 Vorwahl vorgetäuscht wird. Im Antispam Forum schreibt man dazu:

Der Anbieter der 0137 hat die Absicht, sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen. Er bewirbt in unzulässigerweise seine Mehrwertnummer, in dem er wahllos Menschen anruft und darauf hofft, dass diese zurück rufen. Dabei wird eine gefälschte Kennung übermittelt, der Anruf kommt nämlich gar nicht von der 0137-Nummer („Vorspiegelung falscher Tatsachen“ und „Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen“)

Täuschung liegt vor im Hinblick auf die Bedeutung des Erscheinens der 0137-Nummer auf dem Display. Der Betroffene kann im Normalfall bei Erscheinen eines „verpassten Anrufes“ davon ausgehen, dass ihn entweder jemand erreichen wollte, maximal jemand versehentlich erreichen wollte („Verwähler“). Auf dieser Grundlage kann er dann seine Entscheidung fällen, zurück zu rufen.

Das Erscheinen der Nummer auf dem Display wird aber gar nicht hervorgerufen, weil jemand den Betroffenen erreichen wollte und auch nicht, weil jemand durch Wählen einer falschen Nummer versehentlich den (falschen) Eindruck erweckt, er habe den Betroffenen erreichen wollen, sondern die Nummer erscheint auf dem Display, weil der Verursacher bewusst unzählige Handynummern anpingt, damit seine Mehrwertnummer auf dem Display erscheint (mehr passiert bei 1x klingeln nicht) und damit der Angerufene über den wahren Hintergrund getäuscht wird.

Allerdings sind solche Fällen in den letzten jahren deutlich weniger geworden. Die Verbraucherzentrale gibt aber dennoch einige gute Tipps, wie man Mißbrauch mit einer 0137 Rufnummer begegnen kann:

  • Bei 0137- Rufnummern handelt es sich eigentlich um so genannte Televote-Nummern, die hauptsächlich von TV-Sendern für Gewinnspiele oder Zuschauerabstimmungen verwendet werden. Die Nummern werden von Netzbetreibern an telefonische Serviceanbieter vermietet und von Abzockern zweckentfremdet, um einen schnellen Euro zu machen.
  • Die 0137-Rufnummer wird häufig dadurch getarnt, dass statt der 0 die deutsche Auslandskennzahl 49 vorangestellt wird. Die Rückrufnummer lautet dann zum Beispiel (+49) 13 77 799 usw.
  • Selbst ein kurzer Rückruf kostet vom Handy in der Regel je nach Netz schon mehr als 50 Cent, teilweise sogar 2,- Euro. Je länger man die Leitung hält, desto teurer kann´s werden, wenn der Netzbetreiber zum einmaligen Verbindungspreis auch noch einen Minutenpreis verlangt.
  • Wenn Sie zum Rückruf unbekannter Rufnummern aufgefordert werden, sollten Sie nicht reagieren. Wir raten in einem solchen Fall dazu, die Bundesnetzagentur zu informieren und diese aufzufordern, unseriöse Praktiken schleunigst zu unterbinden.
  • Falls Sie auf den Trick hereingefallen sind und die Zahlung der Rückruf-Kosten verweigern wollen, müssen sie sich schriftlich gegen den entsprechenden Rechnungsposten wenden, der in der nächsten Telefonrechnung auftaucht. In dem Schreiben an das Telekommunikationsunternehmen, das den Betrag einfordert, sollten Sie detailliert darstellen, auf welche Weise die Kosten entstanden sind. Darüber hinaus sollten Sie das Unternehmen auffordern, die fällige Summe nicht einzutreiben.

Welches Netz nutzt die Vorwahl 0160

Welches Netz nutzt die Vorwahl 0160 – Die 0160 ist eine Vorwahl aus dem Kreis der deutschen Mobilfunk-Netze und kommt in verschiedenen Schreibweisen vor. In der Regel findet man die Vorwahl nach folgenden Muster angegeben:

  • 0160
  • (0160)
  • 0160/
  • 0160-

Die 0160 gehört dabei zu den originalen Vorwahl-Nummern der Deutschen Telekom und wird damit bei Erstvergabe im D1-Netz ausgeliefert.Das Telekom Netz startet im Jahr 1992 und dabei waren die 1060 Rufnummern mit die ersten Nummern, die vergeben wurden. Entsprechend häufig sind sie bei Tarifen zu finden und aktuell gibt es nur noch selten freie Rufnummer mit der Vorwahl 0160, die verfügbar sind.

Weitere Nummern in diesem Bereich sind beispielsweise die Rufnummer 0171 oder 0151. In den meisten Fällen findet man die 0160 dabei bei Discountern im Telekom Netz. Beispielsweise ist das Congstar Netz oder auch Klarmobil (teilweise auch D1 Netz)  oder Sparhandy vergeben diese Rufnummern.

Durch die Möglichkeit zur Rufnummern-Mitnahme kann die Vorwahl aber in jedes beliebige deutsche Mobilfunk-Netz mitgenommen werden. Damit kann man von der Handyvorwahl 0160 nicht mehr automatisch auf das Netz schließen. Diese Vorwahl könnte mittlerweile auch bereits im Eplus Netz oder bei Vodafone angesiedelt sein. Genaueres erfährt man nur, wenn man die Netzzugehörigkeit der passenden Rufnummer direkt abfragt. Wie das geht haben wir hier beschrieben.

Bekannter Spam mit der Vorwahl 0160

Bisher sind nur wenige Fälle von Spam mit dieser Vorwahl bekannt. Von einigen Nutzern wurde die Rufnummer 0160 6737971 in Verbindung mit Ping-Anrufen auf (bei denen Nutzer zurückrufen sollten). Allerdings sind diese Fälle bereits etwas älter und scheinen in den letzten Jahren nicht mehr vorgekommen zu sein. Der Rufnummernkreis scheint daher gerade bei Spammern nicht besonders beliebt zu sein. Ein Beispiel für so etwas ist im AntiSpam EV Forum zu finden:

Gerade eben einen PING von 0160 6737971 erhalten. Natürlich nicht zurück gerufen (zu geizig). Falls also jemand eine Handy-Flat hat und mir mal die aktuell beworbene Rufnummer mitteilt, geht eine BNetzA Mail raus.
Nachtrag: Außerdem geht eine Beschwerde an T-Mobile raus.

In den letzten Jahren werden Rufnummer mit der Vorwahl 0160 ab und an in Verbindung mit Glücksspiel-Spam wahrgenommen. Dabei wird dann per WhatsApp oder SMS über einen angeblichen Gewinn informiert und auf eine Webseite gelockt um persönliche Daten abzufragen. Solche Spam-Wellen nutzen auch andere Rufnummern, hin und wieder sind aber auch Absender mit 0160 Vorwahl mit dabei. Wer selbst von so etwas betroffen ist, sollte auf jeden Fall die Bundesnetzagentur informieren.

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

  • Adresse: Telekom Deutschland GmbH, Landgrabenweg 151, 53227 Bonn
  • Telefon: 0228/1810 oder Kundenservice Mobilfunk: 0800 33 02202, vom Handy: 2202
  • Kontakt: https://www.telekom.de/telekom/impressum/kontaktmail

Video: Eine Rufnummer finden

0164 – welche Netz und Anbieter nutzen die Vorwahl 0164

0164 – welche Netz und Anbieter nutzen die Vorwahl 0164? – Die 0164 ist eine Service-Rufnummer für Pagingdienste, früher als Funkrufdienste bekannt. Die Kosten für Festnetz und Mobilfunk sind sehr unterschiedlich. Weitere Pager-Vorwahlen sind 0168 und 0169.

Die 0164 kostet aus dem Festnetz 6,2 Cent pro 20 Sekunden. Aus dem Mobilfunknetz schwanken die Preise zwischen 49 Cent bei Congstar oder gar über  2 Euro + 2,04 Euro als Prepaid-Kunde von Rossmann.

Bei Pagingdiensten werden Mitteilungen einseitig übermittelt. Dieser Service besteht seit dem Jahr 1974 durch die Firma Eurosignal in Deutschland. Heutzutage werden Pagingdienste in der Privatwirtschaft nur noch selten genutzt und Pager immer seltener wegen mangelnder Nachfrage hergestellt, weshalb die 0164 stetig an Bedeutung verliert. Lediglich in Behörden, Krankenhäusern oder Feuerwehren wird die 0164 noch für die Pagingdienste genutzt, da durch die hohen Nutzerkosten im digitalen Zeitalter die Pagerdienste für private Konsumenten faktisch nutzlos geworden sind.

Mittlerweile gibt es kaum noch Pagingdienste. Diese wurden immer mehr durch Messenger und Apps ersetzt, die ähnliche Funktionen deutlich komfortabler und einfacher abbilden können und darüber hinaus noch zusätzliche Funktionen bieten. Beispielsweise kann man mit WhatsApp mittlerweile auch sehr gut Videos und Musik verschicken – beides war mit Pagingdiensten nicht möglich. Die 0164 ist daher mittlerweile kaum noch genutzt und viel weniger bekannt. Früher oder später kann man davon ausgehen, dass dieser Nummernkreis einem anderen Zweck überführt wird.

UPDATE: Es kamen einige Hinweise herein, dass die Dienste durchaus noch wichtige Funktionen erfüllen und beispielsweise bei der Alarmierung von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk ihre Dienste erfüllen. Daher sollte man dieses Technik zumindest in dieser Hinsicht nicht unterschätzen.

01806 – alles rund um die Vorwahl und Rufnummer

Wofür wird die Vorwahl 01806 genutzt? – Vorwahlen, die mit 01806 beginnen, werden ausschließlich für Servicedienste (früher: Geteilte-Kosten-/Shared-Cost-Dienste) verwendet.

Die Vorwahl 01806 kostet 20 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz; wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt bis zu 60 Cent/Minute. Der Preis für Festnetzverbindungen ist für Telefonate aus dem Netz der Telekom angegeben, andere Festnetzanbieter berechnen aber meistens die gleichen Preise.

Wer die 01805 wählt und nicht sofort mit einem Mitarbeiter verbunden wird, landet in der Warteschleife. Früher zahlte man auch für die Zeit, die man in der Warteschleife verbrachte. Seit dem 1. September 2012 sind die ersten zwei Minuten in der Warteschleife aber kostenfrei. Erst ab der dritten Minute in der Warteschleife oder sobald der Kunde mit einem Mitarbeiter verbunden ist, dürfen Kosten für den Anruf entstehen. Die einzige Ausnahme sind nachgelagerte Warteschleifen, diese kosten sofort. Als nachgelagerte Warteschleifen gelten alle, in die der Kunde im Verlauf des Gespräches gestellt wird oder über die man sich per Telefonanwahl (“Wenn Sie … wollen, drücken Sie die 1.”) einwählt.

Ab 1. Juni 2013 sollen alle Warteschleifen, auch nachgelagerte, vollständig kostenfrei sein. Ab dann sollen Kunden nur für die Dauer des Gesprächs zahlen.

Spam von Rufnummern mit der 01806

In der Regeln können Rufnummern mit der 01806 nicht zu Anrufen genutzt werden, sondern sind in erster Linie dafür gedacht, angerufen zu werden. Daher sind Spam-Anrufe mit dieser Nummer selten. Es gab aber immer wieder Hinweise, dass diese Rufnummern als Rückruf-Nummern angegeben wurden. Wer diese dann nutzt, zahlt den teuren Tarif. Da mittlerweile aber Bandansagen mit den Preisen vorgeschaltet sein müssen, kann man auf diese Weise kaum noch Kunden täuschen.