Die Vorwahl 0171 – welches Netz nutzt diese Nummer?

Welches Netz hat die Vorwahl 0171? – Die 0171 ist dabei eine der ersten Rufnummernkreise, die der Telekom zugeteilt wurden und sind mittlerweile entsprechend selten, weil bereits fast vollständig vergeben. Diese Vorwahl wurde 1992 bei der Vergabe der Nummern als erstes zugeteilt und waren über mehrere Jahre die einzigen Vorwahlen, die es gab. Aufgrund des Vergabe-Systemes zu dieser Zeit wurde die 0171 sogar noch vor der 0170 ausgegeben. Die Süddeutsche schreibt zu den Nummern:

0171 und 0172 werden seit knapp zehn Jahren nur noch in Fällen vergeben, in denen ein Kunde seine Nummer zurückgibt, was in Zeiten der »Rufnummermitnahme« – der Möglichkeit, die Telefonnummer auch nach Wechsel des Anbieters zu behalten – so gut wie nicht mehr vorkommt. Die Vorwahlen 0171 und 0172 sind zu stolzen Emblemen geworden.

Besonders gute Rufnummern mit der Vorwahl 0171 sind daher begehrt und werden aktuell bei Ebay und auf anderen Portalen teilweise für mehrere hundert Euro gehandelt. Die Rufnummern gibt es wenn das derzeit direkt bei Telekom-Neuverträgen. Discounter bekommen andere Rufnummern, hier ist eher die Vorwahl 0151 die erste Wahl. Daher findet man bei D1 Discountern die 0171 als Vorwahl eher selten, obwohl auch das Klarmobil Netz und das Netz von Congstar das originale Telekom Netz ist. Damit haben beiden Anbieter verglichbare Netzqualität (in den Telekom Netztests bestätigt) aber andere Vorwahlen und das betrifft an sich alle D1 Netz Anbieter.

Aber Achtung: Die Vorwahl 0171 wurde zwar ursprünglich für Tarife im Netz der Telekom D1) verwendet und wird auch heute noch direkt von der Telekom vergeben, das muss aber nicht heißen, das eine Rufnummer mit der Vorwahl 0171 auch derzeit das Telekom Netz nutzt. Rufnummern können heute ohne Probleme und für vergleichsweise geringe Kosten (25 bis 30 Euro je nach Anbieter) in jedes deutsche Mobilfunk-Netz mitgenommen werden. Die Vorwahl 0171 stammt daher zwar aus dem D1-Netz der Telekom, kann mittlerweile aber auch bereits in ein anderes Mobilfunk-Netz portiert worden sein und zu einem Anbieter im Netz von Vodafone, Eplus oder O2 gehören. Die Vorwahl allein sagt darüber nichts aus.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Spam mit Vorwahl 0171

Kommerzieller Spam unter der Vorwahl 0171 ist eher selten, aber es gibt ab und an Kettenbriefe (sogenannte Hoax) die unter Rufnummern mit solcher Vorwahl verschickt werde. Bekannt ist zum Beispiel die „Ute Christoff“-Meldung, hinter der sich ein Internet Fake verbirgt und die teilweise unter dieser Rufnummer verschickt wird:

Sag mal bitte allen leuten in deiner liste, dass sie den kontakt mit ‚Ute Christoff‘ nicht annehmen sollen! das ist ein Virus (über whats app u.s.w) der zerstört die ganze festplatte und zieht sich die daten runter, wenn ihn einer deiner kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die liste frisst! also kopier und schicken !!! Wenn dich die Nummer 0171 9626509 anruft,nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute Morgen auch von EUROP1 und RTL bestätigt worden!Weiterleiten!

Ping Anrufe mit dieser Rufnummer gibt es eher selten. Dazu werden in der Regel Nummern aus dem Ausland genutzt. SMS Spam oder auch Spam mit angeblichen Mailbox Nachrichten kommt aber gelegentlich von Rufnummern mit dieser Vorwahl.

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Video: Telefon-Vorwahlen erklärt

0151 – welches Netz nutzen Rufnummern mit dieser Vorwahl?

Welches Netz hat die Vorwahl 0151? – Der Rufnummernkreis 015 steht in Deutschland für eine Rufnummer aus dem Bereich Mobilfunk. Die 4. Ziffer der Vorwahl gibt Auskunft darüber, in welchem Netz die Rufnummer ursprünglich ausgegeben wurde. Die Bundesnetzagentur hat für jeden Mobilfunk-Anbieter in Deutschland bestimmte Rufnummernkreis reserviert und diese lassen sich anhand der 4. Ziffer der Vorwahl zuordnen.

Die Vorwahl 0151 gehört dabei zum Netz der Deutschen Telekom (D1). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0151 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz der Telekom.

Es gibt leider keinen zentralen Service um zu prüfen, in welchem Netz sich die Rufnummer mit der Vorwahl 0151 derzeit befindet. Die Netzbetreiber bieten aber kostenfreie kostenfreie Kurzwahlnummern an um dies abzufragen. Man kann diese Nummern auch von Discountern aus den jeweiligen Netzen nutzen. Die Abfrage der Telekom kann beispielsweise auch mit Congstar genutzt werden.  Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier für Sie zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Derzeit nutzen häufig Discounter diese D1-Netz Vorwahl. Beispielsweise gibt es bei Klarmobil und auch bei Congstar Simkarten mit den entsprechenden Vorwahlen – das Klarmobil Netz und auch das Congstar Netz ist damit auch das D1 Netz der Telekom.

Die Netzqualität der Vorwahl 0151 prüfen

Die Qualität des Netzes der Telekom (und damit auch der meisten Rufnummer mit 0151) lässt sich am einfachsten über die Netzkarte der Telekom prüfen. Dort wird der Ausbaustand und auch die verfügbaren Netzstandards angezeigt. Auf diese Weise bekommt man einen guten Eindruck, ob Netz bereits vorhanden ist und welche Geschwindigkeiten zu erwarten sind. Die Netzkarte der Telekom ist hier zu finden:

Unter-Vorwahlen zur 0151

Für die 0151 gibt es weitere Untervorwahlen, die fünfstellig sind und in erster Linie (bzw. oft) für Discounter in diesem Netz eingesetzt werden. Folgende Rufnummernkreise sind bei der Vorwahl 0151 bekannt:

  • 01510 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01511 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01512 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01513 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01514 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01515 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01516 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Spam von der Vorwahl 0151

Rufnummern mit der 0151 als Vorwahl sind weit verbreitet und daher gibt es auch immer wieder Meldungen zu Spam und unerwünschten Anrufen aus diesem Rufnummernkreis. So schriebt ein Nutzer im AntiSpam eV Forum bereits 2011:

Auf meine GSM-Rufnummer ging soeben die nachfolgende SMS-Nachricht ein … Sonja aus deiner Region sucht Liebevollen Ihn fur eine Feste Bez. Tauscht MMS + Sprachnachricht. Zum Kostenlosen Anruf der Daten sende JA zurück

Zur Rufnummer selbst ist als Inhaber / Betreiber nachzuvollziehen:
Rufnummer: 01512-2133541
Land: Deutschland
Netz: T-Mobile
Vorwahl: 01512
RN-Block: 21
Betreiber: RTLmobile c/o congstar GmbH , Anna-Schneider-Steig 8 , 50678 Köln

Und im Computerbetrug Forum stammt eine Meldung bereits aus dem Jahr 2006:

am 05.11.06 um 02:30 Uhr erhielt ich folgende Spam-SMS an mein Handy von der Rufnummer 0151 14813***:

„Eine Nachricht wurde für Dich hinterlegt. Schreibe eine SMS mit dem Text „Flirt 228765″ und antworte an die 84123 (1,99EUR/SMS)“

Ich hab schon bei der Bundesnetzagentur angefragt. Kennt hier jemand ähnliches?

Wer ähnliche Probleme hat, sollte sich mit den Fällen einer 0151 Nummer, über die Spam verschickt wird, an die Bundesnetzagentur werden. Diese bietet hier eine entsprechende Service-Seite an. Ping Anrufe mit dieser Nummer sind aber eher selten, hier werden vor allem ausländische Rufnummern genutzt. SMS Spam und auch Voicemail Spam wird aber immer wieder mit dieser Vorwahl reportet.

01371 Rufnummer – welche Kosten entstehen, was sollte man beachten?

Wofür wird die Vorwahl 01371 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet. Prominente beispielsweise sind Gewinn- oder Pseudo-Gewinnspielen im Radio oder im Fernsehen. Allerdings wird dazu die 01371 eher selten genutzt, da die abgerechneten Kosten eher gering sind. Man setzt stattdessen eher auf andere Vorwahlen aus diesem Rufnummernkreis die teilweise deutlich teurer abgerechnet werden können.

Welche Kosten entstehen bei der 01371 als Vorwahl?

Die Vorwahl 01371 kostet immer 14 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01371 werden bei O2 für Prepaidkunden beispielsweise 59 Cent pro Minute plus 59 Cent für den Anruf fällig, Vertragskunden bei E-Plus zahlen sogar 1 Euro pro Minute plus 25 Cent für den Anruf.

MABEZ Rufnummern sollte man daher immer im besten Fall aus dem Festnetz anrufen, da sie darüber am günstigsten sind und auch nur das der maximal Preis gilt. Ansonsten ist es hilfreich, sich bei eigenen Anbieter zu informieren, wie hoch die Kosten mit dem Handy sind, je nachdem ob man das D1 Netz der Telekom nutzen, einen Vodafone Anbieter hat oder O2 Handytarife nutzt.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen. Die 01371 als Vorwahl wird allerdings eher selten genutzt, da die Kosten zu gering sind und sich diese Nummer kaum rentieren. Die meisten Voting-Shows setzen daher auf andere 0137 Rufnummer, RTL beispielsweise nutzt in den Voting-Shows fast immer eine 01379 Vorwahl (beispielsweise bei DSDS).

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt. Bei Congstar liegen die Kosten für 1371, 01372, 01373, 01374 und 01376 Rufnummern pauschal bei 69 Cent pro Minute und damit deutlich höher als bei Anrufen aus dem Festnetz. Bei o2 kostet ein Anruf auf so einer Nummer bis zu 59 Cent und der Anbieter unterscheidet hier sogar noch zwischen Hauptzeit und Freizeit. Dazu berechnet das Unternehmen für diese Rufnummern bei mobilen Tarifen noch eine einmalige Verbindungsgebühr pro Anruf. Man kann also hier sehr viel Geld sparen, wenn man diese Rufnummern aus dem Festnetz nutzt und nicht das Handy bzw. Smartphone dafür verwendet.

Einen Überblick über die genutzten 0317 Vorwahlen gibt es direkt bei der Bundesnetzagentur.

Spam von der Vorwahl 01371

Die Rufnummer im 01371 Nummernkreis können an sich nicht für Anrufe genutzt werden, daher gibt es auch keinen bekannten Spam von diesen Vorwahlen. Man sollte aber dennoch misstrauisch sein – kommt ein Anruf mit dieser reinen Vorwahl, kann die Rufnummer an sich nur gefälscht sein. Anrufen, die mit der Vorwahl 01371 beginnen, sind daher mit hoher Wahrscheinlichkeit Spam-Anrufe oder PING Anrufe und man sollte im besten Fall gar nicht darauf reagiert.

0173 – welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0173?

0173 – welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0173? – Die 0173 gehörte zu den ersten Mobilfunknummern und gehörte ursprünglich vom D2-Anbieter Mannesmann, welcher ab 1990 das erste private Mobilfunknetz in Deutschland aufbaute. Nach der Fusion mit Arcor 1996/1997 wurde der Vertrieb endgültig im Jahr 2000 an Vodafone übergeben.

Die Vorwahl 0173 gehört dabei zum Netz von Vodafone (D2). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0173 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von Vodafone.

Die 0173 wurde im Jahr 1998 eingeführt, nachdem die Kapazitäten für die 0172 von Mannesmann-Arcor langsam erschöpft waren. Da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele Handy-Vorwahlen gab, sorgte die 0173 bei einigen Angerufenen für Verwirrung, da diese Nummer auf Anhieb keinem Anbieter zugeordnet werden konnte und weil sie ohne Werbekampagne still und leise eingeführt wurde.

Die ersten Mobilfunknummern sind nach wie vor begehrt, obgleich die 0173 nicht so häufig gefragt ist wie die 0170, 0171 oder o172, die ersten Nummern aus dem Netz der Telekom. Trotzdem finden sich im Internet in Foren hin und wieder Leute, die diese Vorwahl erwerben wollen. In der Regel starten die Preise für diese Vorwahl bei 50 EUR. Der Grund dafür ist, dass diese Vorwahl nur noch sehr selten bzw. gar nicht von Vodafone vergeben wird, da diese Vorwahl von einem Alt-Kunden erst zurück gegeben werden müsste, damit sie wieder vergeben werden kann. Da allerdings durch die Rufnummerportierung die eigene Nummer heutzutage problemlos zu einem anderen Anbieter mitgenommen werden kann, muss der Nutzer der 0173 nicht zwangsweise Kunde von Vodafone sein. Bei einigen Mobilfunkdiscountern wird die 0173 sogar noch als VIP-Nummer für knapp 20 Euro angeboten oder direkt in den Vodafone-Shops vor Ort. Man findet die 0173 daher bei Neuverträgen sowohl direkt bei Vodafone als auch bei D2 Netz Anbieter wie LIDL Connect, FYVE, 1&1 oder Otelo.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Weitere Rufnummer aus dem Vorwahlkreis von Vodafone sind beispielsweise die 0152, 0162 oder auch die 0172.

Spam von der Vorwahl 0173

Rufnummer mit der Vorwahl 0173 sind tausendfach in Deutschland im Einsatz und daher kann es durchaus auch passieren, dass Spammer diese Vorwahl für Anrufe nutzen. Allerdings scheint das Aufkommen von unverlangten Anrufen mit dieser Vorwahl eher gering zu sein. Lediglich einzelne Fälle sind bekannt. So schreibt ein Nutzer bei antispam e.V.:

Diese Nummer wurde zig mal (täglich) auf meinem Privatanschluß registriert. Ein Rückruf brachte die Ansage „Mailbox voll“.
Einmal war ich Zuhause als der Anruf kam. Es meldete sich ein Hr. Schumburg von der Gunther GmbH, der mir erklärt hat, sie würden dafür sorgen, dass ich nichtmehr durch Telefonspam belästigt würde und man würde nun daraufhin für die nächsten Monate das Geld von meinem Konto abbuchen. Wir müssten nur noch die Daten abgleichen….
Nachdem ich mehrmals nach der Firma und der Adresse gefragt habe, und gebeten habe, mir die Unterlagen zuzuschicken, wurde aufgelegt. Hat sonst noch jemand mit der Nummer Erfahrungen?

Insgesamt wird diese Vorwahl aber für legale Zwecke genutzt, Ping-Anrufe, SMS Spam oder auch Schockanrufe mit dieser mobilen Vorwahl sind daher eher selten. Es reicht also, eventuell einzelne Rufnummern zu sperren, eine komplette Sperre des gesamte Vorwahlkreises ist nicht notwendig.

0156 – Welches Netz hat die Vorwahl 0156?

Welches Netz hat die Vorwahl 0156? – Die Rufnummern werden anhand ihrer Vorwahlen an bestimmte Mobilfunk-Netze vergeben. Die ersten vier Ziffern einer Rufnummer sind dabei immer die Vorwahl und geben Auskunft darüber, in welchem Netz eine Rufnummer ursprünglich ausgegeben wurde. In einigen Fällen ist die Vorwahl auch fünfstellig und wird an bestimmte Discounter oder Prepaid-Anbieter vergeben. Die Vergabe erfolgt dabei durch die Bundesnetzagentur, die unter anderem auch für die Regulierung im Mobilfunk- und Telekommunikationsbereich zuständig ist. Bei der Ausgabe der Telefonnummern sind die Vorwahlen daher immer für bestimmte Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, O2/Eplus) reserviert.

Die Vorwahl 0156 ist nicht vergeben; sie war aber einige Zeit lang für Mobilcom reserviert.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Unter-Vorwahlen der 0156

Derzeit gibt es nur eine spezifische Unter-Vorwahl, die in diesem Rufnummernkreis genutzt wird und das ist die 015678 für die Satelite App Anbindung. Satellite nutzt dabei kein Netz, sondern die allgemeine Internet Verbindung des Handys (also beispielsweise auch das WLAN). Anrufe werden aber unter der 015678 verschickt und auch empfangen.

Eine weitere Untervorwahl der 0156 war für Mobilcom-Debitel reserviert, ist aber nicht in Benutzung.

  • 01566 – ehemals für Mobilcom reserviert

Derzeit arbeitet Mobilcom-Debitel nicht mit einem eigenen Netz, sondern nutzt an sich alle Netzbetreiber in Deutschland als Partner. Man kann daher alle Netze (D1 Netz, Vodafone Netz, O2 Netz) bei Mobilcom-Debitel bekommen, aber eben kein eigenes MD Netz. Die gilt auch für die Untermarken: Das Klarmobil Netz ist mittlerweile allerdings in den meisten Tarifen das Telekom Netz und auch das Freenet Mobile Netz ist wahlweise Telekom oder Vodafone.

Spam von der 0156

Da der Rufnummernkreis 0156 derzeit nicht vergeben ist und entsprechend auch nicht genutzt wird, gibt es aktuell auch keine Spammeldungen für Rufnummern mit dieser Vorwahl. Sollten diese Nummer aber irgendwann in Umlauf gelangen, weil ein Anbieter sie nutzt, wird es sicher auch Spammer geben, die solche Nummern mit 0156 als Vorwahl nutzen.

01378 – Wofür wird die Vorwahl 01378 genutzt?

Wofür wird die Vorwahl 01378 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet.

Die Vorwahl 01378 kostet immer 50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01378 stellt die Telekom Vertragskunden zum Beispiel 79 Cent pro Minute in Rechnung, für Prepaidkunden bei der Telekom werden sogar 99 Cent pro Minute fällig.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen.

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt.

Spam mit der 01378 Rufnummer

Da diese Rufnummer nicht direkt verwendet werden können, um damit anzurufen, gibt es keinen Spam im engeren Sinne mit dieser Vorwahl. Allerdings gab (und gibt) es immer wieder Versuche mit diesen Vorwahlen Geld zu verdienen, in dem eine falsche 01378 Vorwahl vorgetäuscht wird. Im Antispam Forum schreibt man dazu:

Der Anbieter der 0137 hat die Absicht, sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen. Er bewirbt in unzulässigerweise seine Mehrwertnummer, in dem er wahllos Menschen anruft und darauf hofft, dass diese zurück rufen. Dabei wird eine gefälschte Kennung übermittelt, der Anruf kommt nämlich gar nicht von der 0137-Nummer („Vorspiegelung falscher Tatsachen“ und „Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen“)

Täuschung liegt vor im Hinblick auf die Bedeutung des Erscheinens der 0137-Nummer auf dem Display. Der Betroffene kann im Normalfall bei Erscheinen eines „verpassten Anrufes“ davon ausgehen, dass ihn entweder jemand erreichen wollte, maximal jemand versehentlich erreichen wollte („Verwähler“). Auf dieser Grundlage kann er dann seine Entscheidung fällen, zurück zu rufen.

Das Erscheinen der Nummer auf dem Display wird aber gar nicht hervorgerufen, weil jemand den Betroffenen erreichen wollte und auch nicht, weil jemand durch Wählen einer falschen Nummer versehentlich den (falschen) Eindruck erweckt, er habe den Betroffenen erreichen wollen, sondern die Nummer erscheint auf dem Display, weil der Verursacher bewusst unzählige Handynummern anpingt, damit seine Mehrwertnummer auf dem Display erscheint (mehr passiert bei 1x klingeln nicht) und damit der Angerufene über den wahren Hintergrund getäuscht wird.

Allerdings sind solche Fällen in den letzten Jahren deutlich weniger geworden. PING-Anrufe oder auch Schockanrufe sind eher die absolute Ausnahme auch Spam SMS oder Mailbox Spam ist kaum noch zu finden. Die Verbraucherzentrale gibt aber dennoch einige gute Tipps, wie man Missbrauch mit einer 0137 Rufnummer begegnen kann:

  • Bei 0137- Rufnummern handelt es sich eigentlich um so genannte Televote-Nummern, die hauptsächlich von TV-Sendern für Gewinnspiele oder Zuschauerabstimmungen verwendet werden. Die Nummern werden von Netzbetreibern an telefonische Serviceanbieter vermietet und von Abzockern zweckentfremdet, um einen schnellen Euro zu machen.
  • Die 0137-Rufnummer wird häufig dadurch getarnt, dass statt der 0 die deutsche Auslandskennzahl 49 vorangestellt wird. Die Rückrufnummer lautet dann zum Beispiel (+49) 13 77 799 usw.
  • Selbst ein kurzer Rückruf kostet vom Handy in der Regel je nach Netz schon mehr als 50 Cent, teilweise sogar 2,- Euro. Je länger man die Leitung hält, desto teurer kann´s werden, wenn der Netzbetreiber zum einmaligen Verbindungspreis auch noch einen Minutenpreis verlangt.
  • Wenn Sie zum Rückruf unbekannter Rufnummern aufgefordert werden, sollten Sie nicht reagieren. Wir raten in einem solchen Fall dazu, die Bundesnetzagentur zu informieren und diese aufzufordern, unseriöse Praktiken schleunigst zu unterbinden.
  • Falls Sie auf den Trick hereingefallen sind und die Zahlung der Rückruf-Kosten verweigern wollen, müssen sie sich schriftlich gegen den entsprechenden Rechnungsposten wenden, der in der nächsten Telefonrechnung auftaucht. In dem Schreiben an das Telekommunikationsunternehmen, das den Betrag einfordert, sollten Sie detailliert darstellen, auf welche Weise die Kosten entstanden sind. Darüber hinaus sollten Sie das Unternehmen auffordern, die fällige Summe nicht einzutreiben.

Die 0310 und 0311 Rufnummern – das steckt dahinter

Die 0310 und 0311 Rufnummern – das steckt dahinter – Die 031 ist eine Servicenummer der Telekom, über die man die Preselection bei Ortsverbindungen überprüfen kann. Aktuell sind sowohl die 0310 als auch die 0311 geschaltet.

Nur im Festntz der Dt. Telekom ist die 0310 bzw die 0311 anwählbar und dort kostenfrei. Im Mobilfunk-Netz der Telekom und in allen anderen Netzen funktionieren diese Nummern nicht. Bei Anruf überprüft man, welche Telefongesellschaft bei abgehenden Telefonaten bei Ortsgesprächen eingestellt ist. Dies ist u.a. nützlich bei Call-By-Call Telefonaten, wo bei so genannten Sparvorwahlen nicht immer wieder neue Einstellungen vorgenommen werden müssen. Man kann mit bei den Nummern daher prüfen wer der Anbieter für Ferngespräche ist (0310) und welcher Anbieter die normalen Gespräche abrechnet (0311).

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Sie können ganz einfach erfahren, über welchen Telefonanbieter Sie telefonieren. Wählen Sie von Ihrem Festnetzanschluss einfach die Nummer 0310 (um zu prüfen, wer Ihr Anbieter für Ferngespräche ist) oder 0311 (um zu prüfen, über welchen Anbieter Sie Ortsgespräche führen).

Wer sich also nicht sicher ist, welchen Anbieter man nutzt und ob eventuell ein Preselection Vertrag gebucht wurden, kann dies über beide Rufnummern (keine Vorwahl) abfragen. Die Auskunft ist dabei kostenfrei,

Da der 03-Nummernblock ist ansonstenden Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen vorbehalten. Die 0310 hat jedoch keinen Bezug zu den hier genannten Bundesländern, sondern ist eine für sich allein stehende Service-Nummer der Dt. Telekom.

01373 – Alles Wissenswerte zu dieser Vorwahl

Wofür wird die Vorwahl 01373 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet.

Die Vorwahl 01373 kostet immer 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01373 zahlen Vertragskunden bei O2 beispielsweise 49 Cent pro Minute und 49 Cent für den Anruf, bei E-Plus werden 1 Euro pro Minute und 20 Cent für den Anruf fällig.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen.

Konkret sollte man bei diesen Rufnummern im Hinterkopf behalten, dass sie als Sonderrufnummern geführt werden. Es gelten damit nicht die normalen Verbindungspreise. Auch Flatrates und Allnet Flat gelten nicht für Anrufe auf der 01373. Stattdessen werden diese Rufnummern separat bepreist und Anrufe auf dieser Nummer werden daher auch extra auf der Handyrechnung ausgewiesen.

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt. Bei Congstar liegen die Kosten für 01371, 01372, 01373, 01374 und 01376 Rufnummern pauschal bei 69 Cent pro Minute und damit deutlich höher als bei Anrufen aus dem Festnetz. Bei o2 kostet ein Anruf auf so einer Nummer bis zu 59 Cent und der Anbieter unterscheidet hier sogar noch zwischen Hauptzeit und Freizeit. Dazu berechnet das Unternehmen für diese Rufnummern bei mobilen Tarifen noch eine einmalige Verbindungsgebühr pro Anruf. Man kann also hier sehr viel Geld sparen, wenn man diese Rufnummern aus dem Festnetz nutzt und nicht das Handy bzw. Smartphone dafür verwendet.

Generell sollte man vor der Nutzung der 0137 prüfen, welche Kosten beim Anbieter entstehen, denn die Preise unterscheiden sich nicht nur aus dem D1 Netz, dem Vodafone Netz und dem o2 Netz, sondern auch je nach Anbieter in den einzelnen Netzen.

Spam von Rufnummern mit der 01373

Die Rufnummer mit der Vorwahl 0137x sind nur für eingehende Anrufe gedacht und können daher nur angerufen werden. Sie werden nicht für Anrufe genutzt. Wenn man also einen Anruf von einer 0137 Rufnummer bekommt, kann sicher davon ausgehen, dass es sich um Spam oder einen Ping Anruf mit einer falschen Rufnummer handelt. Allerdings finden sich bisher keine Fälle in dieser Hinsicht – Spammer scheinen also diesen Rufnummernkreis eher zu meiden.

0181 – Wofür wird die Vorwahl 0181 genutzt?

Wofür wird die Vorwahl 0181 genutzt? – Vorwahlen, die mit 0181 beginnen, gehörten aus dem 0180-Segment für VPN-Nummern (Virtuelles privates Netzwerk), die v.a. für Kunden-Dienste genutzt wurden. Seit dem 01.10.2014 untersagt die Bundesnetzagentur die Nutzung wegen intransparenter Kosten. Neben der 0181 gilt dies auch für die 0182 bis 0189. Rufnummern mit der Vorwahl 0181 sollten also mittlerweile nicht mehr in Gebrauch sein.

Die Kosten der Vorwahl 0181 bis 0189 konnten vom Betreiber frei gewählt werden, da das Telekommunikationsgesetz keine Regelung vorsah und bei Anruf auch keine Verpflichtung seitens der Betreiber bestand, die Kosten anzusagen. So wurden vor allem Anrufe aus dem Mobilfunknetz exorbitant teuer und Kosten auch teils auf den Mobilfunkanbieter abgewälzt.

WICHTIG: Die Vorwahl 0181 hat nichts mit dem 0180 Rufnummern zu tun und wird auch anders abgerechnet. Man sollte die Vorwahlen daher nicht verwechseln, mittlerweile sollten aber ohnehin keine 0181 Nummern mehr im Einsatz sein.

Gemeinsam mit der 0900-Vorwahl sperrten einige Mobilfunkanbieter deshalb bereits im Vorfeld das 0181-Segment, wie O2 im Jahr 2010. Bis dato nutzten mehrere Organisationen und Banken die VPN-Nummern für ihren Kundenservice, z. B. Deutsche Bank oder Barmer. Die Sperrung von O2 gefiel nicht allen Nutzern, da so kein Telefonat zu diversen Kundenservice-Leistungen möglich war. Wegen der Ähnlichkeit zur 0180, dessen Leistungen auf 60 Cent/Minute gedeckelt waren, sind auf der anderen Seite viele Kunden in Kostenfallen hineingetappt, so dass die Entscheidung der Bundesnetzagentur nur folgerichtig war.

Die einzige Ausnahme  bildet die 0185-99950100, die heute noch aktiv ist. Sie ist die Durchwahl für den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio sowie deren Ableger. Der Anruf kostet 6,5 Cent/Minute aus dem Festnetz. Durch die Sperrung der VPN-Nummern ist die Nummer über Mobilfunk selten erreichbar, kosten dann zwischen 49 Cent und 1 Euro.

Spam von diesen Rufnummer ist bisher nicht bekannt, da diese in der Regel nur für eingehende Anrufe genutzt werden und nicht, um damit direkt mit dem Kunden zu telefonieren. Von daher gibt es keine Anrufe mit dieser Nummer und auch keinen Spam aus diesem Vorwahlkreis.

Spam von der 0181

Bisher sind keine Probleme mit Spam von dieser Rufnummer bekannt, die Vorwahl ist an sich auch nur dazu gedacht, um angerufen zu werden und nicht für ausgehende Verbindungen. Sollte man einen Anruf von der 0181 bekommen, kann man sehr sicher davon ausgehen, dass die Rufnummer manipuliert ist. Dann handelt es sich meistens um Spam Anrufe oder Ping Anrufe, die man ignorieren oder gleich blocken sollte.

Video: eigene Rufnummer unterdrücken

01372 – Wofür wird die Vorwahl 01372 genutzt

Wofür wird die Vorwahl 01372 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet.

Die Vorwahl 01372 kostet immer 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01372 zahlen Prepaidkunden der Telekom beispielsweise 39 Cent pro Minute, für Vertragskunden von Vodafone kostet der Anruf einmalig 20 Cent und 72 Cent pro Minute.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr Zu BEstimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137x-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen.

Prinzipiell ist die 01372 eher selten in Gebrauch, da die Kosten zu niedrig sind. Wenn man die Transaktionskosten für den Abrechnungsanbieter abrechnet, bleibt an sich kaum noch etwas für den Anbieter übrig. Daher werden bei den bekannten Gewinnspielen und Votings-Shows eher die Rufnummern mit der 01378/79 genutzt, weil dort die Kosten höher liegen.

MABEZ 0137 Rufnummern und Kosten

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt. Bei Congstar liegen die Kosten für 01371, 01372, 01373, 01374 und 01376 Rufnummern pauschal bei 69 Cent pro Minute und damit deutlich höher als bei Anrufen aus dem Festnetz. Bei o2 kostet ein Anruf auf so einer Nummer bis zu 59 Cent und der Anbieter unterscheidet hier sogar noch zwischen Hauptzeit und Freizeit. Dazu berechnet das Unternehmen für diese Rufnummern bei mobilen Tarifen noch eine einmalige Verbindungsgebühr pro Anruf. Man kann also hier sehr viel Geld sparen, wenn man diese Rufnummern aus dem Festnetz nutzt und nicht das Handy bzw. Smartphone dafür verwendet.

Generell gilt: MABEZ Nummer am besten aus dem Festnetz anrufen und falls man doch das Handy nutzen will, vorher prüfen, welche Kosten pro Minute oder pro Anruf entstehen. Dabei am besten direkt beim Anbieter nachfragen, denn die Kosten variieren sowohl nach Netz (D1 Netz, Vodafone Netz, O2 Netz) als auch nach dem jeweiligen Anbieter.

Spam von der 01372

Die Rufnummer 0137 als Vorwahl wird ausschließlich für eingehende Anrufe benutzt und daher gibt es keine Fällen von Spam oder ähnlichem, die von diesem Vorwahlen bekannt wären. Es ist auch gar nicht möglich zu spammen, da man damit eben nicht anrufen kann.

Sollte man einen Anruf mit der Vorwahl 0137 bekommen, kann man sehr sicher davon ausgehen, dass es sich um eine manipulierte Rufnummer handelt. Dann kann dahinter an sich nur ein Spam-Anruf oder eventuell ein Ping-Anruf stecken.