Vodafone Netz, Netzabdeckung und Netzqualität im D2 Bereich

Vodafone Netz, Netzabdeckung und Netzqualität im D2 Bereich – Vodafone ist einer der größten Mobilfunk-Anbieter in Deutschland und bietet neben Handys und Smartphone Tarife auch DSL; Internet-TV und vieles mehr. Dazu betreibt Vodafone ein eigenes Handy-Netz (das D2-Netz). Mittlerweile hat das Unternehmen etwa 23.000 Standorte für Mobilfunk-Masten in ganz Deutschland und baut derzeit das eigene Netz gerade im LTE Bereich verstärkt aus. Derzeit bietet Vodafone im Bereich der mobilen Datenübertragung mit LTE Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s (entspricht etwa DSL 500.000) im Downloadbereich an. Diese hohe Geschwindigkeiten werden allerdings nur im LTE Netz erreicht und auch noch nicht in allen Bereichen. Tatsächlich arbeitet Vodafone gerade daran, diese Geschwindigkeit in möglichst vielen Bereichen auszurollen. Daneben wird mittlerweile auch das 5G Netz mit noch deutlich höheren Geschwindigkeiten ausgebaut. Vodafone setzte dabei sehr auf 5G Standalone und erreicht mit dem aktuellen 5G Netz bereits mehrere Millionen Nutzer.

Der aktuelle Ausbaustand und die Netzabdeckung bei Vodafone können direkt auf der Netzabausbaukarte* eingesehen werden, die das Unternehmen anbietet.

Die statistischen Daten des Netzes sprechen dafür durchaus für Vodafone. Wöchentlich werden im D2-Netz etwa 300 Millionen Anrufe abgewickelt und 750 Gesprächsminuten pro Tag realisiert. Dazu werden wöchentlich etwa 2,2 Milliarden Megabyte Datenvolumen pro Monat übertragen.

Das D2 Netz von Vodafone steht dabei nicht nur für die originalen Vodafone Kunden zur Verfügung sondern es gibt auch eine ganze Reihe von Dritt-Anbietern (wie ehemals Bildmobil, Otelo oder 1&1) die das Vodafone Netz nutzen und ihre Tarife in diesem Netz anbieten. Auch das FYVE Netz und Netz von LIDL Connect sind jeweils das Vodafone Netz. Auch die hauseigene Callya Freikarte nutzt natürlich der Mobilfunk-Netz von Vodafone

mobilfunk-netz-pixabay-cc0Vodafone Netz-Tests und die Netzqualität

Die großen Fachmagazine im Mobilfunk-Bereich testen und bewerten jährlich die Netzqualität der Netzbetreiber in Deutschland und veröffentlichen die Ergebnisse regelmäßig. Die Testmethoden und der Umfang der Testreihen ist dabei sehr unterschiedlich, teilweise basieren die Tests auf den ausgewerteten Nutzungsdaten von Kunden, teilweise werden eigenen Testfahrten gemacht um den Empfang zu prüfen.

Vodafone belegt bei diesen Test regelmäßig einen sehr guten Platz hinter der Telekom, im LTE Bereich landet man teilweise sogar vor dem D1 Netz der Telekom.

Im letzten Jahr gab es zwei große Netz-Tests von connect und Computerbild bei der die Qualität der Mobilfunk- und insbesondere der Datennetz beurteilt wurde. Connect ermittelte dabei die Qualität sowohl im Sprach- als auch im Datenbereich, Computerbild testet nur das UMTS Netz der Betreiber.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Im Test der Zeitschrift Connect schnitt Vodafone auf Platz zwei ab und konnte im Sprachbereich sogar die Telekom überholen. Das Unternehmens schreibt dazu:

Die Tester von Connect überzeugte vor allem die Einführung von „Voice over LTE“. Darüber hinaus bescheinigte die Fachzeitschrift dem Netz auch beim mobilen Surfen „gute Performance“ und „hohe Zuverlässigkeit“. Insgesamt konnte Vodafone den Abstand zu den Mobilfunkanbietern auf den Plätzen drei und vier im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen.

Die Zeitschrift Computerbild lies das Daten- und Sprach-Netz mit einer eigenen App testen, die kostenfrei herunter geladen werden konnte. Dabei konnte jeder mitmachen, der wollte. Gemessen wurden die Datenverbindungen sowohl in der Geschwindigkeit als auch bei der Verfügbarkeit. Die Ergebnisse ähneln den Tests aus der Connect Studie:

UMTS: In großen Städten ist UMTS gut ausgebaut und oft deutlich schneller als bei der Telekom. Auf dem Land liegt Vodafone auf dem Niveau der Konkurrenz – deutlich besser ist hier nur E-Plus.
LTE: Vodafone hat derzeit das zweitgrößte LTE-Netz in Deutschland. Auf dem Land allerdings ist der Abstand zum Branchenprimus Telekom gewaltig.
Telefon: Kompliment, hier hat Vodafone gute Arbeit im Detail geleistet. Kein Netz bot im Test so gute Telefonverbindungen wie das Vodafone-Netz.

Mit dem Vodafone Netz bekommen Kunden also ein gut ausgebautes Mobilfunk-Netz, das insbesondere im Datenbereich sehr gute Abdeckung bietet und hohe Geschwindigkeiten erlaubt. Die schlechte Nachricht für die Drittanbieter: sie können meistens nur auf 3G zurück greifen und nicht auf das 4G LTE Netz von Vodafone. Daher muss man hier oft Abstriche bei Geschwindigkeit und Netzverfügbarkeit machen. Das sollte man auf jeden Fall beim Vergleich der verschiedenen Handytarife beachten.

Daneben bietet Vodafone mittlerweile auch einen eigenen Homespot unter dem Namen Vodafone Gigcube an. Dieser Cube soll einen Ersatz für das DSL Netz sein und kann ebenfalls das Vodafone LTE Netz mit vollem Speed mit nutzen. Im Gegensat zu zu den normalen Handyverträgen bei Vodafone kann der Cube aber keine Telefonie abbilden und ist nur für die mobile Datenübertragung gedacht.

Mittlerweile bietet Vodafone auch die ersten Netz-Bereiche mit 5G Verbindungen an. Allerdings gibt es diese bisher nur sehr punktuell und von einem flächendeckenden Ausbau ist man noch weit entfernt. Daher gibt es für dieses neue Mobilfunk-Netz bisher auch noch keine Netztest. Diese werden aber sicher in den kommenden Jahren folgen.

Vodafone Netz-Abdeckung

Vodafone bietet für die Abfrage der Netzabdeckung im D2-Netz einen eigenen Service an, der hier kostenfrei genutzt werden kann. Es reicht die eigene Adresse einzugeben um zu ermitteln, welche Netze und welche Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen.

Die Abfrage erfolgt dabei aber nur anhand des Ausbaustandes. Gerade spezielle Situationen wie Indoor-Empfang oder Empfang an bestimmten Standorten werden dabei nicht berücksichtigt. Wer sich unsicher ist sollte in jedem Fall bei Freunden und Bekannten Erfahrungen mit Vodafone und dem D2-Netz erfragen. Man kann auch selber mit einer kostenlosen Simkarte testen. Callya bietet mit der Callya Freikarte solche gratis Simkarten an. Diese erreichen die gleichen Geschwindigkeiten wie die normalen Vodafone Tarife und Verträge.

Vodafone LTE und 5G Netz

Das Vodafone LTE Netz bietet aktuell maximale Geschwindigkeiten von 500 Megabit pro Sekunde an. Das ist nominell der höchste Wert für LTE Netze in Deutschland, allerdings sind dies nur theoretischen Maximal-Werte, in der Praxis surft man deutlich langsamer.

Die originalen Tarife hat Vodafone auch mit Techniken wie Voice over LTE (VoLTE) oder WLAN Calling ausgestattet. In 2020 wurden auch Drittanbieter sukzessive mit dieser Technik ausgestattet. Hintergrund ist die 3G Netzabschaltung im Vodafone Netz. Diese soll zum 30.06.2021 stattfinden und dann soll LTE die Standard-Datenübertragung werden. Dafür mussten aber natürlich die neuen Techniken für alle Drittanbieter freigeschaltet werden und davon profitieren nun auch Marken wie Otelo und FYVE.

Derzeit wirbt Vodafone sehr stark mit dem sogenannten Gigabit Netz. Damit sind 5G Verbindungen mit 1GB oder 1.000Mbit/s Übertragungsraten gemeint, die in einigen Jahren zur Verfügung stehen sollen. Noch ist man davon aber noch weit entfernt, aktuell erreicht man etwas ein halbes Gigabit bei den Übertragungsraten (500MBit/s). Vodaofne schreibt selbst zur Nutzung von 5G im eigenen Netz:

Allein in der letzten Juni-Woche rauschten rund 1.500 Terabyte Daten durchs 5G-Netz von Vodafone. Zum Vergleich: Mit dieser Datenmenge könnte man rund 120 Jahre am Stück Netflix-Filme streamen. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum übrigens noch ’nur‘ etwa 200 Terabyte Daten, die über das 5G-Netz transportiert wurden.

Interessant ist ein Vergleich mit dem Start vom LTE-Netz im Jahr 2010. Direkt nach der Aktivierung der ersten Stationen war die Datennutzung bei LTE seinerzeit höher als beim Start von 5G im Jahr 2019. Nun aber steigen die Datenmengen im 5G-Netz deutlich schneller an als seinerzeit bei der Einführung von LTE. Im dritten Jahr nach dem Start war der Anstieg der Datenmengen, die 5G überträgt etwa vier Mal höher als seinerzeit im dritten Jahr nach dem Start vom LTE-Netz. Die Datenmengen die 5G heute überträgt sind längst deutlich größer als jene, die LTE drei Jahre nach der Einführung transportierte.

Der Vodafone 5G Netzausbau wurde bereits 2019 gestartet und mittlerweile versorgt das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 16 Millionen Kunden potentiell mit 5G (Stand Dezember 2020). Im 5G Netz ist auch bereits Speed über 1GBit/s möglich. Aktuell gibt es in den normalen Handytarifen von Vodafone keine Aufpreis für 5G, nur die Callya Prepaid Karten sind kostenpflichtig (2.99 Euro für 4 Wochen, Prepaid Allnet Flat sind aber mittlerweile kostenfrei).

Video: der Connect Netztest

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2 und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz als auch im O2 Netz. Wie es mit 1&1 Angeboten aussehen wird, ist nicht sicher, aber vorerst gibt es auch noch kein 1&1 Netz.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft, sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze sowie einer Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s. Mehr dazu: High Mobile Netz

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy*

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte.

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Eplus spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr, da die gesamten ehemaligen Eplus Bereiche mittlerweile bei O2 integriert sind. Darüber hinaus hängt es sehr vom Tarif ab, welche Leistungen man bekommt – generell sind aber 5G und die hohen Geschwindigkeiten im O2 Netz auch bei Sparhandy möglich.

Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist.

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen. Mittlerweile ist 4G allerdings Standard und die 3G Netzbereiche sind in allen Netzen in Deutschland komplett abgeschaltet.

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

Callya Freikarte und Callya Digital – Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung

 

Callya Freikarte und Callya Digital – Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung – Die Callya Prepaidkarte ist die originale Prepaidkarte von Vodafone und damit ist relativ klar, welches Netz die Simkarte nutzt: natürlich das D2-Netz von Vodafone. Dies gilt auch für die neueren Tarife des Unternehmen: Callya Flex und Callya Digital sind ebenfalls in diesem Mobilfunk-Netz angesiedelt. Allerdings haben viele Kunden Bedenken hinsichtlich der Netzqualität und der Netzabdeckung. Kann eine günstige Prepaidkarte wirklich die gleiche Netzqualität bieten wie die originalen Vodafone RED Handytarife, die teilweise erheblich teurer sind?

Tatsächlich muss man bei der Nutzung der Simkarte unterscheiden: nutze man die Callya Karte im Classic Tarif (früher Talk&SMS), der ohne monatliche Grundgebühr auskommt oder hat man dazu eine Flatrate gebucht, beispielsweise den Callya Allnet Flat Tarif. Die Unterschiede beim Netz sind deutlich, denn es nutzen zwar beide Tarife das Vodafone Netz, im Classic Tarif sind aber bestimmte Netzbereiche nicht nutzbar. Das ist aber an sich auch kein Problem, denn der Internet-Zugang ist mit der Classic Karte ohnehin nur möglich, wenn man eine entsprechende Tarifoption dazu bucht. Auch im 5G Bereich sieht man diesen Unterschied. 5G gibt es bei den Flatrates bereits kostenfrei dazu. Beim Grundtarif muss man für die 5G Nutzung dagegen eine extra Option buchen.

Mittlerweile bietet das Unternehmen auch die Allnet Flat unter dem Namen Callya Digital an. Der Name ist hier Programm, denn dieser Tarif wird digital verwaltet und auch der Support erfolgt nur über SMS oder WhatsApp. Dafür bekommt man aber auch eine komplette Allnet Flat und 15 Gigabyte (früher 10GB) monatlichen Datenvolumen für nur 20 Euro monatlich. Das können selbst Postpaid Tarife auf Rechnung mit 10GB Datenvolumen kaum mithalten. Keine Änderung gibt es dagegen bei Netz: auch die Callya Digital Flatrate nutzt das Vodafone Mobilfunk-Netz und unterstützt LTE und 5G.

LTE mit extrem hohen Geschwindigkeiten bei der Callya Prepaidkarte

Durch die Tarifoptionen und Smartphone Tarife ist die Callya Handykarte derzeit eine der schnellsten Prepaidkarte auf dem deutschen Markt. Das betrifft nicht nur die Konkurrenz im Vodafone Netz sondern auch die Prepaidkarten in allen anderen Netz. Mit der Callya Karte surft man derzeit mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s und kann auch das LTE Netz von Vodafone mit nutzen. Zum Vergleich: viele andere Prepaidkarten bieten gar kein LTE an und auch im Vodafone Netz bieten Discounter wie BILDmobil oder Otelo maximale Geschwindigkeiten von 21,6Mbit/s. Die Callya Karte ist damit mehr als 10 Mal so schnell wie vergleichbare Angebote im gleichen Netz. Auch die originalen anderer Netzbetreiber kommen da nicht mit. So bietet die Telekom beispielsweise bei der MagentaMobil Prepaid Karte maximal 300Mbit/s und auch im O2 Netz sind die Geschwindigkeiten der originalen O2 Prepaid Freikarte niedriger.

Die Freigabe der LTE Geschwindigkeiten ist allerdings noch nicht so lange online. Vodafone schrieb erst Anfang 2017 zu dieser Freigabe:

Maximale LTE-Geschwindigkeit: Nun auch bei CallYa 4G|LTE Max mit 500 Mbit/s … Zusätzlich profitieren alle Bestands- und Neukunden der CallYa Smartphone-Tarife von der maximal verfügbaren LTE-Geschwindigkeit und surfen nun auf rund 85 Prozent der Fläche Deutschlands mit 4G|LTE Max.

Etwas problematisch ist, dass Vodafone auf der einen Seiten von LTE Max schreibt, also suggeriert, dass die Karten immer so schnell surfen, wie es das D2-Netz vor Ort her gibt, auf der anderen Seiten aber mit den 500Mbit/s als maximale Geschwindigkeit arbeitet. Bisher war das kein größeres Thema, da 500Mbit/s ohnehin der maximale Speed im Vodafone Netz war. Das hat sich allerdings geändert und Vodafone hat bereits Basistationen, die deutlich schneller surfen können. In einer Mitteilung schreibt dazu Unternehmen sogar von 1000Mbit/s, also nochmal 500Mbit/s mehr als das aktuelle Maximum:

In Langenhagen bei Hannover funkt ab sofort Deutschlands schnellste Mobilfunk-Basisstation mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde. Alle Vodafone-Kunden mit Red-Tarif und geeignetem Smartphone können die neue Höchstgeschwindigkeit erleben. … Noch in diesem Jahr geht es rasant weiter: Vodafone macht 2016 zum Gigabit-Jahr. Im Mobilfunk folgen voraussichtlich schon im Herbst 525 Mbit/s und zur Weihnachtszeit soll dann die Schallmauer von einem Gigabit pro Sekunde durchbrochen werden.

In der Mitteilung ist leider auch sehr deutlich die Rede davon, dass die neuen hohen Geschwindigkeiten nur den „Vodafone-Kunden mit Red-Tarif“ zur Verfügung stehen. Die Prepaidkarten scheinen davon leider ausgenommen zu sein. LTE max heißt daher im Prepaid Bereich bei den Callya Tarifen wohl maximal 500Mbit/s – zumindest derzeit. Das ist aber sowohl im Prepaid Bereich als auch bei den kostenlosen Simkarten dennoch der beste Wert, den man derzeit in Deutschland bekommen kann. Wer wissen will, wie schnell er wirklich surft, kann dazu das kostenlose Tool der Bundesnetzagentur nutzen.

Trotz der Unterstützung von LTE gibt es eine Einschränkung: Gespräche können bei den Callya Tarifen zwar mittlerweile über VoLTE geführt werden, aber WLAN Calls sind noch nicht freigeschaltet. Dafür gibt es mittlerweile auch eSIM bei den Callya Tarife. Man kann als Neukunde die eSIM direkt bestellen und auch Bestandkunden können über die Hotline auf eSIM wechseln. Damit ist die Callya Sim die zweite Prepaidkarte direkt vom Netzbetreiber, die auch eSIM anbieten.

Andere moderne Funktionen wie Vo5G oder MultiSIM werden bisher noch nicht unterstützt und es bleibt auch offen, wann die Prepaid Tarife diese Funktionen anbieten können.

5G Netz bei den Callya Freikarten

Vodafone hat für die eigenen Vodafone RED Angebote auf Rechnung bereits 5G frei geschaltet. Man kann daher dort den 4G/LTE Nachfolger bereits kostenfrei nutzen, sofern es dieses Netz vor Ort bereits gibt.

Mittlerweile unterstützen auch die Callya Simkarten 5G, allerdings in erster Linie gegen Aufpreis. Nur bei den Allnet Flat und im Callya Digital Tarif gibt es kostenloses 5G. Im Grundtarif und bei älteren Angeboten steht nur die kostenpflichtig 5G Option zur Verfügung. Man muss die neue Technik also extra dazu buchen und zahlt dafür 2.99 Euro für 4 Wochen. Generell kann man daher derzeit alle Tarife der Vodafone Freikarte im D2 Netz auch mit 5G nutzen, allerdings ist es nicht immer kostenfrei, sondern teilweise muss man diese Technik extra und gegen Aufpreis freikschaltn.

Wann die normalen Tarife der Callya Freikarte diese Technik kostenlos bekommen, steht aber noch nicht fest. Die D-Netz Anbieter haben bei LTE lange gebraucht, bis dieser Datenstandard auch im Prepaid Bereich genutzt werden kann, möglicherweise wird es bei 5G auch wieder so lange dauern.

Generell gilt aber auch für die Callya Tarife, dass man für die 5G Nutzung ein ausgebautes 5G Netz von Vodafone vor Ort braucht und auch ein passendes 5G Smartphone. Das Angebot an Hardware mit 5G Unterstützung wird erfreulicherweise immer besser, aber nach wie vor gibt es viele vor allem etwas ältere Geräte, die noch nicht auf das 5G Netz zugreifen können. Dazu hat Vodafone das 5G Netz zwar bereits weit ausgebaut, flächendeckend ist die Abdeckung aber noch nicht. Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Stand des 5G Netz-Ausbaus:

Heute erreicht das Vodafone-Mobilfunknetz mit seinen 25.500 Mobilfunkstationen deutlich mehr als 99 Prozent der Bevölkerung. Und an immer mehr dieser Stationen profitieren Nutzer von Gigabit-Geschwindigkeiten und vom Echtzeit-Mobilfunkstandard 5G+.

Die noch verbleibenden weißen Flecken – vor allem in kaum besiedelten Gebieten – werden im Schulterschluss der Netzbetreiber mit der Politik und den jeweiligen Landkreisen bzw. Gemeinden geschlossen. In rund 99 Prozent der Haushalte kann mobiles Internet genutzt werden. Und der Ausbau geht weiter: Allein in den ersten sechs Monaten 2022 hat Vodafone in Deutschland mehr als 7.000 Mobilfunk-Bauprojekte realisiert. Dabei wurden über 200 neue Mobilfunkstationen in Betrieb genommen, 450 Funklöcher im mobilen Breitbandnetz geschlossen und in über 6.000 Bauprojekten zusätzliche Antennen an bestehenden Standorten installiert, um mehr Kapazitäten ins Netz zu bringen. 5G ist heute für mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland verfügbar. Vielerorts dank der 5G+-Technologie nicht nur mit hohen Bandbreiten, sondern auch mit extrem geringen Latenzzeiten von weniger als 10 Millisekunden. Deutschlandweit wird Vodafone bis 2023 rund 60 Millionen Haushalte mit 5G+ abdecken. Und dann perspektivisch bis 2025 den Rest Deutschlands.

Die Netzqualität bei Vodafone

Das Surfen mit solchen hohen Geschwindigkeiten ist natürlich nur dann möglich, wenn das Mobilfunk-Netz vor Ort auch entsprechend ausgebaut ist. Den aktuellen Ausbaustand kann man sich auf der Netzkarte von Vodafone anschauen, wobei dort natürlich nur der theoretische Ausbaustand angezeigt wird und nicht, wie gut oder schlecht der Empfang in der Praxis ist. Das hängt von vielen weiteren Faktoren wie Auslastung, Funkschatten und Indoor/Outdoor-Aufenthalt ab. Die Karte bietet aber in jedem Fall eine gute Orientierung, in welchen Bereichen sich die maximalen Geschwindigkeiten bewegen.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

In den Tests der verschiedenen Fachzeitschriften kann das D2-Netz von Vodafone vor allem im LTE Bereich punkten. Das kommt auch den Callya Kunden zu Gute, da auch die Callya Prepaidkarten auf das Vodafone LTE Netz zurück greifen können. So schreibt die Stiftung Warentest 20:

Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Auch in 2022 hat Vodafone wieder sehr viel Geld investiert, um das LTE und vor allem 5G Netz auszubauen und daher ist zu erwarten, das auch in 2022 beim nächsten Netztest das Ergebnis sehr gut ausfallen wird. Die 3G Netze sind bei Vodafone mittlerweile abgeschaltet, UMTS und HSDPA sind daher nicht mehr verfügbar und spielen in den Netztest des Unternehmens daher auch keine Rolle mehr. Dafür wird 5G immer mehr ausgerollt und wird zunehmend wichtig für die Netzqualität im Vodafone Mobilfunk-Netz.

Die Abschaltung von 3G kann bei sehr alten Smartphone Probleme machen. Wenn die Geräte noch kein LTE unterstützen, kann es passieren, das man kein schnelles Internet mehr hat, da nur noch das extrem langsame 2G für Datenübertragung zur Verfügung steht. In dem Fall hilft leider nur der Umstieg auf ein neues Smartphone, dass bereits diese Technik an Bord hat.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Die Vodafone APN Zugangsdaten für das mobile Internet

Für den mobilen Internet-Zugang mit der Callya Prepaidkarte gelten die gleichen APN Zugangsdaten wie bei den normalen Handykarten und Allnet Flatrates von Vodafone. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch über eine sogenannte Konfigurations-SMS zugeschickt. Als Kunden muss man diese SMS dann nur noch bestätigen und die korrekten APN Daten sind im Gerät hinterlegt.

Falls die SMS nicht angekommen sein sollte, kann man diese auch nachträglich noch einmal anfordern. Vodafone bietet dazu eine spezielle Webseite an, mit der man je nach Gerät die Daten nochmal zugeschickt bekommen. Diese Webseite ist hier zu finden: https://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/handykonfigurator.html

Man kann die Daten auch manuell ändern oder neu eingeben, das sollte man aber nur machen, wenn die automatische Einrichtung gar nicht mehr funktioniert. Die APN Daten für das Vodafone Netz lauten dabei:

Mobiler Internet-Zugang mit Ihrem Smartphone

APN: web.vodafone.de

Mobiler Internet-Zugang über Vodafone WebSessions mit Ihrem Surfstick

APN: event.vodafone.de

Nach der Eingaben der Daten (und dem Speichern) sollte man auf jeden Fall das Gerät neu starten, nur dann werden die Daten korrekt übernommen.

Video: Vodafone Callya APN verändern

Vodafone GigaCube Netz, Netzabdeckung und schnelle Hilfe bei Problemen

Vodafone GigaCube Netz, Netzabdeckung und schnelle Hilfe bei Problemen – Vodafone bietet als großer Netzbetreiber eine ganze umfassende Palette von Mobilfunk-Produkten an und eines der neusten Produkte in diesem Zusammenhang ist der Vodafone GigaCube. Darunter versteht man einen mobilen WLAN Router mit den passenden Datentarifen, der als Ersatz für den normalen Internet Anschluss gedacht ist oder als Zugang zum mobilen Internet an wechselnden Orten. Es handelt sich dabei also nicht um einen Handytarif, weil es keine Rufnummer gibt und der Cube daher keine Gespräche führen oder annehmen kann. Stattdessen ist der Vodafone GigaCube ein reines Datenprodukt, dass dafür gedacht ist, mobiles Internet für andere Geräte bereit zu stellen.

Für die Nutzung benötigt man neben einer Stromquelle vor allem natürlich das Vodafone Mobilfunk-Netz. Der GigaCube stellt die mobile Datenverbindung über das Vodafone Netz her und daher sollte dieses Netz möglichst stabil und schnell ausgebaut sein, damit die Datenübertragung für die Endgerät dann auch möglichst schnell erfolgen soll.

Generell ist das GigaCube Netz dabei das normale Mobilfunk-Netz von Vodafone. Es gibt also keine Abweichungen zum normalen Handynetz und der Netzqualität vor Ort. Wer in einem Bereich mit dem Smartphones sehr gutes Vodafone-Netz hat (beispielsweise mit den neuen GigaMobil Tarifen im Vodafone Netz), kann auch mit dem GigaCube gut damit surfen. Man kann daher beispielsweise auch mit der Callya Freikarte von Vodafone recht einfach und zuverlässig testen, welche Netzqualität man für den Cube erwarten kann.

Unterschiede gibt es allerdings beim maximalen Speed, da der GigaCube nicht immer den vollen Speed unterstützt, den das Vodafone Netz bereits bieten kann (vor allem im 5G Bereich). Daher kann es bei den sehr hohen Geschwindigkeiten Unterschiede zwischen GigaCube und Mobilfunk-Tarifen geben, aber in der Regel sind die Geschwindigkeiten im Vodafone Netz bei um die 100 MBit/s und dies schafft auch der Homespot ohne Probleme.

Vodafone schreibt selbst zum Speed im eigenen Handynetz:

Geschätzte maximale und beworbene Bandbreiten im Vodafone-Netz (4G|LTE Max): Bis zu 500 Mbit/s im Download mit dem 4G-Router und dem 5G-Premium-Router, und mit beiden Routern bis zu 50 Mbit/s im Upload. Durchschnitt laut CHIP Test-Ausgabe 01/2022: 108,59 Mbit/s im Download und 51,15 Mbit/s im Upload. Dein eingesetzter Router muss außerdem die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. Deine individuelle Bandbreite hängt unter anderem von Deinem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an einzelnen Standorten in Deutschland verfügbar. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download steht derzeit in über 1.400 Städten und Gemeinden, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s sogar in über 4.900 Städten und Gemeinden zur Verfügung (Stand Januar 2022).

Generell bietet Vodafone ein mittlerweile sehr gut ausgebautes Mobilfunk-Netz mit hohen Geschwindigkeiten und LTE fast überall in Deutschland. Mehr zu den Vodafone Netztest und Hinweise zur Netzqualität haben wir im übernächsten Absatz zusammengestellt.

HINWEIS: Die Netze und Netzqualität von anderen Homespot haben wir in diesem Artikel nochmal zusammengefasst: Das beste Netz für den Homespot

Was tun, wenn der Vodafone GigaCube kein Netz hat?

Bei Netzproblemen oder schlechtem Empfang beim Vodafone GigaCube sollte man natürlich auch in erster Linie das Vodafone Netz prüfen und schauen, ob es am eigenen Standort ein Vodafone Mobilfunk-Netz gibt. Wie oben geschrieben ist das aber fast überall in Deutschland der Fall, dennoch gibt es ab und an auch weiße Flecken ohne Vodafone Mobilfunk. Dann kann auch der GigaCube keine Verbindung herstellen.

Folgende Punkte sollte man probieren, wenn es mit dem Homespot kein Netz gibt:

  • erster Punkt sollte immer ein Neustart des GigaCube sein – damit wird die komplette Netzverbindung nochmal neu ausgebaut und eventuelle Fehler unter Umständen behoben. Mit etwas Glück spart man sich mit einem Neustart bereits eine langwierige Suche, weil danach alles direkt wieder funktioniert.
  • Ist das Vodafone Netz in der eigenen Region nicht gut ausgebaut, kann es sich lohnen, über einen Netzwechsel nachzudenken um das Problem dauerhaft zu lösen. Im Vergleich von O2 und Vodafone Netz hat aber meistens Vodafone die Nase vorn. Daher ist es oft besser, direkt ins Telekom Netz zum Telekom Homespot oder dem Congstar Homespot zu wechseln, weil die Telekom aktuell in der Regel das beste Netz vor Ort hat (O2, Telekom und Vodafone Netz im Vergleich). Testen kann man das Vodafone Netz hier: Vodafone Netzausbaukarte (kostenlos)*
  • Die Zugangsdaten des GigaCube sind in der Regel voreingestellt und beinhalten bereits die korrekten APN für das mobile Datennetz von Vodafone. Es kann bei Problemen mit dem Netz aber dennoch nicht schaden, im Router zu prüfen, welche APN Daten eingestellt sind und diese eventuell auf die korrekten APN von Vodafone zu korrigieren.
  • Sollte das alles nicht helfen, kann man die Simkarte des GigaCube auch in einem Handy testen und prüfen, ob es dort Empfang und Netz gibt und sich die Sim korrekt ins Vodafone Netz einwählt. Scheitert auch dies, kann es an der Sim liegen und man sollte eventuell eine Ersatzkarte bestellen.
  • Als letzten Schritt empfiehlt sich der Kontakt mit dem Vodafone Support. Die Hotline kann direkt den Tarif und auch das Netz vor Ort prüfen bzw. schauen, ob es eventuell Störungen und technische Probleme gibt. Daher kann man mit der Hotline sehr schnell klären, was eventuell den Netzempfang verhindert.
  • direkt zum Vodafone GigaCube*

Man kann den GigaCube auch mit einer anderen Simkarte aus einem anderen Netz nutzen. Dann muss man aber in jedem Fall die APN Daten im Router anpassen, was nicht ganz einfach ist. Die schnelle Methode ist auf jeden Fall, nur Vodafone Sim mit dem GigaCube zu nutzen.

Die Testergebnisse zur Netzabdeckung in den Vodafone Netztest

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

Netztest werden etwa einmal im Jahr von den größeren Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich durchgeführt. Dazu testet auch die Stiftung Warentest ab und an die Netzqualität und die Abdeckung der einzelnen Anbieter. Die Test-Durchführungen sind aber aber oft unterschiedlich, daher kann man die einzelnen Test-Ergebnisse von Vodafone und auch von anderen Anbietern nur schwer miteinander vergleichen. Es ist daher sinnvoll, sich den Trend über mehrere Tests anzuschauen, um ein realistisches Bild zu bekommen.

Die Stiftung Warentest schreibt beispielsweise 2022 zur Netzadeckung und Qualität von Vodafone im Vergleich zu den anderen Mobilfunk-Netzen:

Gerade mal drei Telefonate brachen auf unseren Fahren ab – alle bei O2. Im Test vor fünf Jahren wurden wir noch 115 Mal unterbrochen, ungleich verteilt auf alle drei Anbieter. Ein Fort­schritt auch beim Surfen: Daten flitzen jetzt um ein Vielfaches schneller durch die Luft. Kurz: Wir bekommen bei vergleich­baren Mobil­funk­kosten mehr Leistung als noch 2017. Obwohl wir diesmal strenger bewertet haben, schneiden alle drei Anbieter gut ab. Knapp vorn liegt die Telekom.

Unser Rat- Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Prinzipiell hat sich das Vodafone Netz in den letzten Tests dabei gezeigt, dass Vodafone einen sehr stabilen zweiten Platz belegt, wobei der Unterschied zur Telekom recht gering ausfällt. Besonders im Bereich LTE sind die beiden D-Netze fast gleichauf. Der Abstand zu O2 fällt dagegen größer aus – Vodafone kann sich im Vergleich recht solide vor O2 platzieren.

Die Ergebnisse im Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20222 (GUT – Note 1,7)2 (GUT – Note 2,1)2 (GUT – Note 1,3)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 2013

Man sieht in der Entwicklung recht deutlich, dass der zweite Platz von Vodafone recht stabil ist und sich daher in der Bewertung das Ranking in der Netzqualität kaum verändert hat. Es gibt bisher auch keine Hinweise, dass sich dass in absehbarer Zeit ändert wird – es sei denn, Vodafone legt es noch einmal darauf an die Telekom von Platz 1 zu verdrängen denn so groß ist der Abstand gar nicht. Aktuell findet man aber das beste Mobilfunk-Netz in Deutschland weiterhin bei der Telekom. Das gilt auch für die neuen 5G Netzbereichen (und bei den Kundenzahlen führt die Telekom ohnehin)

Allmobil Netz, LTE, 5G und die Netzqualität

Allmobil Netz, LTE, 5G und die Netzqualität – Die Marke Allmobil war vor einigen Jahren als Prepaid Anbieter auf dem deutschen Markt gestartet, erlangte aber nie größere Bedeutung und war daher auch bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder verschwunden. Danach tauchte der Anbieter im Postpaid Bereich wieder auf und man scheint dort nun die Otelo Tarife weiter zu vermarkten, denn neben Allmobil gibt es den deutlichen Hinweis „powered by Otelo“.

Allerdings bietet weder Otelo noch Allmobil ein eigenes Mobilfunk-Netz, daher nutzt der Hinweis auf Otelo an dieser Stelle wenig weiter. Man weiß aber zumindest, dass das Otelo Netz und das Allmobil Netz wohl das Gleiche sein werden.

Mittlerweile findet man Allmobil Tarife teilweise auch bei Providern in eigenen Handybundles. Dabei wird der Tarif selbst aber nicht verändert – das Netz bleibt also gleich, auch wenn man den Otelo Tarif von einem Drittanbieter bucht.

UPDATE: Auf der Allmobil Seite scheinen die Tarife derzeit nicht mehr buchbar zu sein. Möglicherweise wird Allmobil also erneut vom Markt genommen. Generell würden wir daher eher zu einer anderen Vodafone Marke raten (beispielsweise Simon Mobile im Vodafone Netz). Bisher gibt es leider keine direkten Hinweise, wie es mit Allmobil weiter geht.

Welches Netz nutzt Allmobil?

An sich ist es aber auch recht einfach, das Mobilfunk-Netz von Allmobil herauszufinden, denn der Anbieter macht darauf kein großer Geheimnis (anders als beispielsweise andere Mobilfunk-Discounter wie Freenet Mobile oder beim Klarmobil Netz). Bereits auf der Startseite des Unternehmens heißt es dazu:

Wir bei allmobil powered by otelo haben für jeden den passenden Tarif. Du surfst im besten LTE-Netz von Vodafone, simst und telefonierst so viel du möchtest und wählst deinen persönlichen Tarif ganz nach dem Datenvolumen, das du brauchst. Reichen dir als Gelegenheitssurfer die 2 GB des Flat M völlig aus? Oder bist du ständig online, streamst und surfst, was das Zeug hält – dann ist der Flat XL die beste Wahl für dich.

Allmobil nutzt also das D2-Netz von Vodafone und ist damit sowohl ein D-Netz Anbieter also auch ein Vodafone Discounter wie beispielsweise auch LIDL Connect oder FYVE. Das Unternehmen ist aber KEIN Prepaid Anbieter, sondern vermarktet die Postpaid Allnet Flat von Otelo einfach weiter.

Mit Allmobil hat man daher Zugriff auf das gut ausgebaute Mobilfunk-Netz von Vodafone. In den aktuellen Netztest belegt das D2 Vodafone Mobilfunk-Netz dabei immer wieder stabil den zweiten Platz hinter der Telekom mit mehr oder wenigem großen Abstand.

Die Ergebnisse im Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20222 (GUT – Note 1,7)2 (GUT – Note 2,1)2 (GUT – Note 1,3)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 2013

LTE und 5G bei Allmobil

Vodafone hat mittlerweile fast alle Drittanbieter für LTE freigeschaltet und davon profitieren auch die neuen Postpaid Tarife von Allmobil. Man kann mit allen Angeboten des Unternehmen inzwischen das 4G/LTE Netz von Vodafone mit nutzen und profitiert damit von einem der besten LTE Netze in Deutschland. VoLTE wird auch unterstützt.

Im Vergleich zu den originalen Handytarife von Vodafone gibt es aber nach wie vor Einschränkungen bei der LTE Nutzung. LTE max steht bei Allmobil derzeit nicht zur Verfügung. Das Unternehmen bietet maximal Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s im Download. Bei Otelo kann an den Speed auf bis zu 50MBit/s aufrüsten, wenn man die extra Speed Option gegen Aufpreis bucht. Bei Allmobil gibt es diese Funktion bisher nicht.

VoLTE wurde mittlerweile bei Otelo freigeschaltet und daher kann man auch bei Allmobil diese Technik nutzen. Gespräche sind also auch dann möglich, wenn man LTE nutzt, ohne dass dazu in ein anderes Netz gewechselt werden müssen. WLAN Calling gibt es allerdings bisher noch nicht bei Allmobil und auch eSIM und MultiSIM stehen nicht zur Verfügung (auch bei Otelo bisher noch nicht).

Im 5G Bereich sieht es auch schlecht aus. Vodafone hat bisher noch keine Drittanbieter für das eigene 5G Handynetz freigeschaltet und daher kann auch Allmobil bisher keine 5G Verbindungen nutzen. Es ist auch fraglich, ob sich das kurzfristig ändern wird, wer mit 5G Speed surfen will, sollte daher zu einem anderen Anbieter greifen. Man merkt an dieser Stelle recht deutlich, dass Allmobil eher als Discount-Marke aufgestellt ist und Kundne ansprechen soll, denen der Preis in erster Linie wichtig ist und die auf neuen Techniken und Funktionen auch gerne verzichten, wenn dafür weniger pro Monat gezahlt werden muss.

Allmobil: Internet Einstellungen und die korrekten APN Daten

Die Zugangsdaten für den Internet-Zugang mit den Handytarifen von Allmobil werden in der Regel automatisch eingerichtet. Wenn man die Simkarte des Unternehmens einlegt, wird automatisch eine entsprechende Konfigurations-SMS zugeschickt. Nur wenn dies nicht funktioniert, sollte man manuell Zugangspunkte (APN) einrichten.

Dazu sind je nach Tarif unterschiedliche Daten zu hinterlegen:

  • Allmobil Vertragskarte/Flat (Postpaid) web.vodafone.de

Zumindest im Vertragsbereich erkennt man auch an den Zugangsdaten, dass hier das mobile Datennetz von Vodafone genutzt wird.

Welches Netz nutzt Talkline? – Netzqualität, Abdeckung und LTE

UPDATE: Mittlerweile scheint die Marke Talkline abgeschaltet worden zu sein. Die Webseite ist verschwunden und stattdessen findet man dort eine Weiterleitung auf das Angebot von Handytick. Dahinter steht die Motion TM Vertriebs GmbH – ob man dort die Marke Talkline aber gekauft hat oder die Weiterleitung gemietet, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass es unter Talkline keine Angebote mehr gibt und daher auch kein Netz mehr verfügbar ist. Die nachfolgenden Hinweise sind damit nur noch für eventuell bestehende Alttarife gültig.


Welches Netz nutzt Talkline? – Netzqualität, Abdeckung und LTE – Talkline ist ein Onlineshop für Handys und Tarife, egal, ob man bloß eins von beidem kaufen will oder gleich Handy und Tarif im Paket. Dabei bietet Talkline Tarife aus allen vier deutschen Netzen an, also Tarife im Netz der Telekom genauso wie im Netz von Vodafone, Eplus und O2. Welches Netz man benutzt, wenn man sich für einen Tarif bei Talkline entscheidet, hängt daher ganz davon ab, welchen Tarif man sich ausgesucht hat. Prinzipiell gesehen gibt es dabei nicht DAS Talkline Netz, sondern nur verschiedene Tarife, die in verschiedenen Netzen angeboten werden.

Das Talkline Netz

Talkline arbeitet dabei sowohl mit den großen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und O2 direkt zusammen, es gibt auch auch Tarife von Klarmobil oder Freenet Mobile, die vom Discounter sind und daher selbst nur Netze mit nutzen. Mittlerweile werden auch oft Flatrates und Mobilfunk-Tarife von Mobilcom-Debitel angeboten. Dann wird natürlich auch das jeweilige Mobilcom-Debitel Netz genutzt. Für Kunden bedeutet dies zwar eine große Auswahl, aber auch, dass man sich genau informieren muss.

In der Vergangenheit hatte Talkline versucht, ein eigenes Handy-Netz aufzubauen. Das Unternehmen hatte sich im Zuge der Frequenzauktion im Jahr 2000 mit um eine der UMTS-Lizenzen beworben. Man hatte dann allerdings doch nicht an der Auktion teil genommen, sondern sich noch vor Beginn der Versteigerung zurück gezogen. Das Nachrichtenportal heise schrieb damals dazu:

Nachdem der französische Mischkonzern Vivendi Anfang Juni seine Beteiligung an der Versteigerung der UMTS-Lizenzen für die nächste Mobilfunkgeneration offiziell zurückgezogen hatte, steigt nun auch Talkline bei der UMTS-Auktion in Deutschland aus. „Es gab für uns bei den Preisen, die wir erwarten, kein sinnvolles Geschäftsmodell“, erklärte Talkline-Geschäftsführer Kim Frimer gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD).

Seit dem gab es auch keinen Versuch mehr, selbst als Netzbetreiber aktiv zu werden. Das Unternehmen nutzt stattdessen wie beschrieben die Netze anderer Betreiber mit.

TIPP: Da Talkline die Tarife der jeweiligen Netzbetreiber auch mit nutzt, steht darüber dann auch 5G zur Verfügung. Es gibt also auch bereits 5G Mobilfunk-Tarife bei Talkline, wenn man den richtigen Anbieter und den richtigen Tarif wählt. Das erkennt man dann in dem Zusatz 5G bei der Kennzeichnung der Datenflat.

So erkennt man das genutzte Netz bei Talkline

Talkline kommuniziert die Netzzugehörigkeit eines Tarifes in der Regel recht gut. Direkt in den Tarifdetails (oft auch in den Highlights) wird das Netz der Tarife mit genannt. Man sieht daher sehr gut, welches Netz ein Talkline Tarif nutzt.

Trotzdem gibt es einige Knackpunkte. Die Bedingungen sind je genutztem nach Netz höchst unterschiedlich. Das betrifft sowohl die Einschränkungen, die ein Tarif hat als auch die Geschwindigkeiten. So heißt es in einem Vodafone Tarif im Kleingedruckten:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 500 MB (+ 1,5 GB Aktion) in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Bandbreite von 42,2 Mbit/s bereit, danach wird die Bandbreite im jew. Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, DataUSB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten. Bei Aktivierung im Zeitraum von 02.06.2016 bis 31.10.2016 erhalten Sie 2000MB statt 500MB. Terminaktivierungen und Portierungen außerhalb des Aktionszeitraums sind von der Aktion ausgeschlossen!

Die Liste der Einschränkungen (VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff) ist also lang und die LTE Nutzung ist auch nicht mit inklusive, das müsste direkt im Tarif mit aufgeführt sein. So heißt es bei einem LTE Tarif der Telekom beispielsweise:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB (inkl. LTE) in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 300Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Die hohe Geschwindigkeit (300MBit/s) ist hier ein deutlicher Hinweis, dass dieser Tarif LTE nutzen kann, denn im normalen 3G Netz können diese Geschwindigkeiten nicht erreicht werden. Mit UMTS und HSDPA liegen die maximal erreichbaren Geschwindigkeiten bei 42,2MBit/s. Tarife, die schneller surfen können, nutzen in jedem Fall das LTE Netz des jeweiligen Anbieters.

Man sollte daher sehr gut nachschauen und auch im Kleingedruckten nachlesen, denn gerade beim Speed und den genutzten Netzstandards (3G, 4G) sind die Unterschiede zwischen den Tarifen sehr groß.

Die Netzqualität bei Talkline abfragen

Um zu ermitteln, wie gut das jeweilige Netz des Talkline Tarifes in der eigenen Region und vor Ort ausgebaut ist, bieten die Netzbetreiber passenden Karten an, die den Stand der Netzabdeckung zeigen und damit Rückschlüsse auf die Netzqualität ermöglichen. Die entsprechenden Karten sind hier zu finden:

Bei der Abfrage ist dabei wichtig, darauf zu achten, ob man einen 3G oder 4G Tarif nutzt. Die 4G LTE Tarife können natürlich auf das gut ausgebaute 4G Netz des entsprechenden Netzbetreibers zurück greifen und haben daher unter Umständen deutlich mehr Netzabdeckung als 3G Tarife, die maximal auf die 2G- und 3G Netzbereiche angewiesen sind und nicht vom LTE Netzausbau profitieren. Mit einem 3G Tarif sollte man daher die 4G Bereiche auf den Karten deaktivieren, nur dann bekommt man ein realistisches Bild von der Netzqualität und der Netzabdeckung, auf die man in Zweifel zurück greifen kann.

Welches Netz nutzt Maxxim? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE

Welches Netz nutzt Maxxim? -Netzqualität, Ausbaustand und LTE –  Maxxim war ursprünglich als Prepaid-Discounter im Netz von D1 (Telekom) gestartet und bot einige Jahre lang nur Prepaidkarten in diesem Netz an. In den Jahren darauf hat man jedoch die Produktpalette deutlich erweitert. Neben Prepaidkarten im Netz von O2 wurden auch Vodafone Tarife mit in das eigene Angebot aufgenommen. Lediglich Tarife im Netz von Eplus hat man bislang nicht realisiert. Mittlerweile gibt es die originale Prepaidkarte im Netz der Telekom allerdings nicht mehr. Grund dafür sind rechtliche Probleme.

Ende 2011 kam es zu einer heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Telekom und Drillisch, der Muttergesellschaft von Maxxim. Im Zuge der Vorwürfe wurde die Geschäftsverbindung zwischen Drillisch und der Telekom komplett gekündigt. Mittlerweile hat man den Streit zwar gütlich beigelegt, die Nachwirkungen merkt man aber noch heute. Immer noch bietet Maxxim keine Tarife mehr in Netz der Telekom an und die Kunden, die bis dahin eine D1-Karte hatten, wurden zwangsweise ins Netz von O2 umgestellt. Sie bekamen eine neue Simkarte (mit der alten Nummer) und einen Rabatt auf den Tarif, das Netz wurde aber gewechselt. Karten, die nicht gewechselt wurden, bekamen die Kündigung.

Aktuell hat Maxxim die Tarifauswahl wieder etwas reduziert. Es gibt nur noch Allnet Flat und die LTE mini Tarife sowie Datentarifen und beim Maxxim Handy-Netz hinter diesen Tarifen beschränkt man sich auch auf nur noch ein Netz – ältere Tarife sind aber natürlich weiterhin nutzbar. Ähnliche Flatrates findet man auch bei Smartmobil, Simply, PremiumSIM und WinSIM, die auch alle zu Drillisch gehören.

Der aktuelle Tarifüberblick bei Maxxim

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
maXXim LTE 2000
maXXim LTE 2000
7.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

maXXim LTE 3000
maXXim LTE 3000
8.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

maXXim LTE 5000
maXXim LTE 5000
13.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 1GB
MaXXim LTE Mini SMS 1GB
5.99€
(19.99€)
Telefon: 50 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 2GB
MaXXim LTE Mini SMS 2GB
9.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 3GB
MaXXim LTE Mini SMS 3GB
12.99€
(19.99€)
Telefon: 200 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Das Netz der Maxxim Allnet Flat und Tarife

Bei den Handytarife hat sich durch die Umstellung der Tarife in den letzten Jahren einiges vereinfacht. Die doppelte Zuordnung (Tarife entweder bei Vodafone oder O2) gibt es nicht mehr. Stattdessen nutzen sowohl die Handytarife als auch die Flatrates von Maxxim mittlerweile ausschließlich das Mobilfunk-Netz von O2. Tarife im Vodafone Netz werden nicht mehr vermarktet. Ältere Handytarife von Maxxim, die noch das Netz von Vodafone nutzen, können aber weiter verwendet werden.

Dabei haben die Maxxim Tarife auch Zugriff auf das 4G/LTE Netz von O2 (allerdings nicht mit LTE max Geschwindigkeiten). Es gibt aber keinen 5G Zugang beim Discounter. Bisher ist auch nicht sicher, wann oder wie dieser Zugang realisiert werden wird – wer 5G Handytarife sucht, ist derzeit also bei Maxxim falsch. Kurzfristig scheint bisher auch nicht geplant zu sein, die 5G Technik beim Discounter auszurollen, daher sollte man auch zeitnah nicht damit rechnen.

Die Laufzeit hat sich durch die Tarifumstellung nicht geändert. Nach wie vor sind alle Tarife des Discounters ohne längerfristige Laufzeit zu bekommen. Die Kündigungsfrist beträgt dabei nur 4 Wochen zum Monatsende. Länger Laufzeiten sind dann möglich, wenn ein Handy mit zum Vertrag bestellt wird. Maxxim bietet im Handyshop des Discounters in diesem Bereich Laufzeiten von 6 bis 24 Monaten an. Die Höhe der monatlichen Raten wird maßgeblich davon beeinflusst. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt bei MaXXim*.

Netzqualität und Netzabdeckung bei Maxxim

Für Kunden von Maxxim gibt es eine einfache Möglichkeit abzufragen, wie der Netzausbau ist und auch, ob es Störungen im O2 Netz von Maxxim gibt. Dazu existieren im Kundenbereich zwei Links, mit denen man den Status des Mobilfunk-Netzes prüfen kann. Die Abfrage ist dabei kostenfrei.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Die Netzabdeckung an Ihrem Standort können Sie prüfen. So können Sie nachschauen, wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist. Wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist, können Sie in Ihrer persönlichen Servicewelt unter Hilfe und Kontakt > Netzabdeckung prüfen. *Die Funktion bzw. das Angebot steht nur in Tarifen im Netz von Telefónica zur Verfügung.

Wie gut unser Mobilfunknetz an Ihrem Standort ausgebaut ist können Sie in Ihrer persönlichen Servicewelt unter Hilfe und Kontakt > Netzabdeckung prüfen.

Generell ist das O2 Netz mittlerweile besser aufgestellt, denn ab 2020 hat das Unternehmen deutlich mehr LTE Standorte aufgebaut und damit gibt es die Technik inzwischen an immer mehr Standorten und es sind auch höhere Geschwindigkeiten möglich.

Allerdings liegt O2 trotz dieses Ausbaus weiterhin auf Platz 3 im Ranking der deutschen Netzbetreiber. Der Abstand zur Telekom und zu Vodafone ist zwar geringer geworden, an deren Status konnten aber auch der Netzausbau von O2 nicht viel ändern. Aktuell gibt es im O2 Netz daher immer noch den vergleichsweise geringsten Speed und die meisten Bereiche ohne schnelles Netz. Wer sich unsicher ist, wie gut oder schlecht das O2 Netz und damit auch das Maxxim Netz in der eigenen Region ausgebaut ist, sollte auf jeden Fall zu einem der Tarife ohne lange Laufzeit greifen. Diese gibt es im O2 Netzbereich erfreulicherweise bei fast allen Anbietern. Dann kann man auch sehr schnell wieder wechseln, wenn es bei Maxxim doch nicht die erhoffte Netzqualität geben sollte oder es andere Probleme gibt. Bei Netzproblemen mit Maxxim sollte man aber dann nicht zu einem anderen O2 Netz Anbieter wechseln, sondern wenn dann zu einem D-Netz Angebot.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Erfahrungen mit Maxxim und dem Handynetz von Maxxim

Der Netzwechsel zu O2 bei der Prepaidkarte hat viele Nutzer verärgert, die gerne das D1-Netz behalten hätten. Entsprechend findet man im Netz viele negative Berichte über Maxxim. Allerdings gibt es auch immer wieder positive Berichte über das hohe Startguthaben. Im Fokus stehen aber häufiger der Mutterkonzern Drillisch und dessen Aktien- bzw. Geschäftsentwicklung.

Im Netz heißt es zu den Erfahrungen mit Maxxim beispielsweise:

NIE NIE NIE WIEDER. habe die karte relativ schnell bekommen, erste monat direckt 2 aufbuchungeb, angeblich habe ich internet verbraucht, obwohl bei andere anbieter habe ich viel mehr internet genuzt und 500 MB weniger gehabt. zweite monat kammen schon 3 automatische aufbuchungen für internet und interessante dabei, das 3-e kamm am 1 des monats, wobei ab 1 habe ich vom vertrag 1,5 GB . kundenservice reagierte nicht, die schreiben immer das lässt sich nicht nachvollziehenob ich wirklich so viel verbraucht habe

Es gibt aber auch positive Erfahrungen:

Ich bin schon seit Jahren Kunde und relativ zufrieden. Zu Beginn nutzte maxxim das T-Mobile-Netz, inzwischen aber überwiegend o2. Auch mein „Alt-Prepaid-Vertrag“ wurde vor etwa einem Jahr umgestellt und ich wechselte vom T-Mobile ins o2-Netz, was mir damals nicht gefiel. Es gab deswegen damals auch eine Menge Kritik in verschiedenen Foren…  Wenn ich jetzt die Wahl hätte, würde ich wahrscheinlich zu callmobile wechseln.

Wer nicht sicher ist, ob Maxxim der richtige Anbieter ist und ob das Maxxim Netz wirklich passt, sollte einen der Tarife mit kurzer Laufzeit wählen. Damit ist man dann flexibel und kann jederzeit auch wieder wechseln, falls es sich heraus stellen sollte, dass die Netzqualität doch nicht gut genug ist oder es andere Probleme gibt.

Das Netz der Maxxim Prepaidkarten (nicht mehr erhältlich)

Maxxim bietet aktuell keine Prepaid Sim mehr an, die bestehenden Angebote sind aber weiterhin nutzbar. Die Netzzuordnung ist dabei vom Tarif abhängig. Je nachdem welchen Tarif man wählt bekommt man eine Karte in dem dazugehörigen Netz. Aktuell sieht die Verteilung wie folgt aus:

  • die O2 Prepaidkarte Maxxim 8 Cent plus
  • die Vodafone Prepaidkarte Maxxim 8 Cent smart

Daneben gibt es noch friends4free Prepaidkarten die das Netz von O2 nutzen. Diese sind aber nicht mehr bestellbar, vorhandene Karten können aber ohne Probleme weiter genutzt werden. Die smart Prepaid Karte ist ebenfalls nur noch über Umwege bestellbar und wird nicht mehr aktiv vermarktet. Durchaus denkbar, dass auch sie bald vom Markt verschwindet.

Insgesamt scheinen die Prepaidangebote bei Maxxim derzeit nicht mehr im Fokus zu stehen. Auf der Startseite werden in erster Linie die neueren LTE mini Tarife beworben und die Prepaid Karten findet man nur noch, wenn man direkt im Menü danach sucht.

Maxxim O2 Netz – mit Roaming bei Eplus

UPDATE: Mittlerweile wurden alle ehemaligen Eplus-Standorte bei O2 integriert. Das Roaming im Eplus Netz spielt also für O2 Netz Nutzer und damit auch für die Kunden von Maxxim keine Rolle mehr.

Sowohl die Prepaidkarten als auch die Flatrates und Tarife von Maxxim im O2 Netz haben derzeit einen großen Vorteil: sie können auch das Eplus Netz noch mit nutzen. Bei diesen Angeboten gibt es sozusagen zwei Netze für eine Simkarte. Möglich wird dies durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus. Beide Unternehmen werden derzeit unter dem Dach von O2 fusioniert und das macht sich auch beim Netz bemerkbar. Durch das National Roaming können O2 Kunden das Eplus Netz mit nutzen und umgekehrt. Maxxim schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden.

Dieses Roaming funktioniert für alle Simkarten im O2 Netz und damit haben auch Maxxim Kunden mit einem O2 Tarif diesen Vorteil. Die Umschaltung auf das Eplus Netz funktioniert dabei automatisch. Es wird immer das Netz gewählt, dass vor Ort den besten Empfang hat. Dadurch entstehen keine Mehrkosten, man muss auch keine neuen Einstellungen vornehmen.

Mittlerweile sind in vielen Bereichen Deutschlands die Netze bereits zusammen gelegt. Dann existiert dort nur noch ein großes Eplus Netz.

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart

Freenetmobile oder Freenet Mobile – das Netz der Freeflat und Freesmart – Freenetmobile ist eine Discountmarke aus der Freenet-Debitel Unternehmensgruppe und bietet als eigene Marke neben Handytarifen auch eine Prepaidkarte sowie eine Allnet Handy Flatrate an.  Das Unternehmen betreibt dabei kein eigenes Netz sondern arbeitet mit mehreren Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Die Zuordnung von Netzen ist aber je nach Tarif unterschiedlich. Hier merkt man die Nähe zu Klarmobil als Hauptmarke, auch dort findet man einen recht unübersichtlichen Mix an Netzen zu den jeweiligen Tarifen und bei den FreeSmart und FreeFlat Angeboten von Freenet Mmobile sieht es ähnlich aus. Seit 2019 wird der Anbieter als Freenet Mobile gekennzeichnet – in Anlehnung an die neue Marken Freenet Funk und Freenet Flex. Inhaltlich hat sich aber nichts geändert und auch das genutzt Mobilfunk-Netz ist gleich geblieben.

In den FAQ ist dazu relativ undeutlich folgender Hinweis zu finden:

freenetmobile bietet seine Produkte in bester Netzqualität an. Diese wird mit unseren Technologiepartnern Telekom Deutschland GmbH (Telekom), Vodafone GmbH (Vodafone) sowie Telefónica Germany GmbH & Co. OHG (o2) realisiert.

Sie können in Ihrem KUNDEN LOGIN unter „SERVICE“ ⇒ TECHNOLOGIEPARTNER“ selbstständig prüfen, in welchem Mobilfunk-Netz Sie telefonieren.

Das hilft bei der Bestellung kaum weiter. Die Tarife können allgemein gesprochen sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz und auch im O2 Netz angesiedelt sein, Hinweise, was genau zutrifft, findet man in den FAQ leider nicht und daher kann man nicht direkt sagen, welches Netz Freenet Mobil generell nutzt und es lässt sich aus den FAQ auch kaum sagen, welche Simkarte aus welchem Netz man bei einer Bestellung erhalten wird. Daher muss man für jedes Produkt bzw. für jeden Handytarif von Freenet Mobile separat schauen. Das kennt man auch bereits von Klarmobil, auch das Klarmobil Netz ist sehr schwer zu ermitteln.

Die aktuellen Mobilfunk-Tarife bei Freenet Mobile

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
FreenetMobile LTE Minutentarife 750MB
FreenetMobile LTE Minutentarife 750MB
3.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (750MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile LTE Minutentarife 2GB
FreenetMobile LTE Minutentarife 2GB
5.99€
(9.99€)
Telefon: 100 Freimin 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 25 GB
FreenetMobile Allnet Flat 25 GB
16.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 7GB
FreenetMobile Allnet Flat 7GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (7000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 15 GB
FreenetMobile Allnet Flat 15 GB
13.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (15000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

FreenetMobile Allnet Flat 25 GB ohne Laufzeit
FreenetMobile Allnet Flat 25 GB ohne Laufzeit
16.99€
(29.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
1 zum
Anbieter


Das Netz der Freenet Mobile Allnet Flat

Erfreulicherweise hat Freenet Mobile in der letzten Zeit die Tarife etwas besser gekennzeichnet. Zwar gibt es direkt bei den Unterseiten der Tarife immer noch keinen Hinweis, welches Netz nun konkret genutzt wird, aber in den PDF-Beschreibungen der jeweiligen Handytarife wurden die genauen Netze hinzugefügt. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner. Erfreulich: die Freenet Mobile Tarife sind IMMER D-Netz Tarife – O2 Angebote gibt es derzeit bei Freenet Mobile nicht mehr.

Screenshot: die Netzangaben bei den Freenetmobile Tarifen

Screenshot: ältere Netzangabe in den Tarifdetails (mittlerweile verschoben)

Steht dort die Telekom, man sich an dieser Stelle sicher sein, das man D-Netz Qualität bekommt. Die Vorwahlen sind aktuell alle aus dem D1-Netz (0151 oder 0161) und daher sind die FreeFlat des Unternehmens mit dieser Kennzeichnung aktuell immer im D1-Netz der Telekom angesiedelt. Bei anderen Tarifen findet man hier Vodafone, dann bekommt man das D2 Netz von Vodafone.

In den neueren Handytarifen und Flatrates hat Freenet Mobile diese Kennzeichnung etwas angepasst. Man findet die Netzangaben konkret immer noch in den Tarifdetails, aber inzwischen konkret im Produktinformationsblatt. Dort wird der Name des Tarifes direkt mit den genutzten Handynetz angegeben und so kann man sich für jeden Tarif individuell informieren, welches Mobilfunk-Netz genutzt wird.

Screenshot: Freenet Mobil Netzangabe im Produktinformationsblatt

HINWEIS: Mittlerweile scheint Freenet Mobil die Handytarife nur noch in den D-Netzen anzubieten. O2 Tarife gab es schon mehrere Jahre nicht mehr, es scheint also, als würde man nicht mehr auf O2 setzen (das kann sich aber auch wieder ändern). Generell ist daher zu empfehlen für jeden Tarif, für den man sich interessiert, zu prüfen, welches Netz genutzt wird.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der Freeflats variieren. Die Freeflat 1000 kann also ein anderes Netz nutzen als die Freeflat 4000. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeFlat ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife

Bei den FreeSmart Tarifen des Unternehmens gibt es zwar andere Leistungen und Kosten, bei der Ermittlung des Netzes kann man aber an sich genau so vorgehen, wie bei den Freeflat des Unternehmens auch. Auch hier ist die Netz-Zugehörigkeit des jeweiligen Tarifes in den Dokumenten mit angegeben, man muss nur genau hinschauen bzw. die Details der einzelnen Handytarife aufrufen. Man findet diese Dokumente jeweils über den Link „Tarifdetails“ im unter Bereich der Tarifbeschreibungen. Dort findet man Unter dem Punkt Mobilfunk-Netz den jeweiligen Netzpartner.

Wichtig dabei: das Netz der Tarife kann auch innerhalb der FreeSmart Tarife variieren. Der FreeSmart 400 kann also ein anderes Netz nutzen als der Free Smart 1000 Handytarif. Man sollte daher in jedem Fall direkt beim eigenen Wunschtarif schauen und dort das Netz prüfen. Das gilt im Übrigen auch für die Vertragslaufzeit. Ändert man diese, kann sich unter Umständen auch das Netz der Freenet Mobile FreeSmart Tarife ändern. Innerhalb der Vertragslaufzeit bleibt das gewählte Handy-Netz aber natürlich gleich. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass aus einen D1 Tarife auf einmal eine Vodafone-Variante wird.

Das Netz des 8 Cent Tarifs von Freenet Mobile

Wichtig: Dieser Tarif ist mittlerweile nicht mehr buchbar direkt auf der Webseite buchbar, sondern wird nur noch aktionsweise angeboten. Die Frage nach dem Netz stellt sich für Neukunden damit nicht mehr. Bestandkunden können direkt im Kundenbereich (nach dem Login mit Username und Passwort) abfragen, welche Netze ihre jeweilige Simkarten nutzt – so sie es denn noch nicht wissen.

Die Zuordnung des 8 Cent Tarifes von Freenet Mobile zu einem Netz ist schwierig und in vielen Fällen für ungeübte Nutzer gar nicht vorzunehmen. Es gibt keinen Hinweis, welches Netz dieser Tarif nutzt. In vielen Tariftabellen wird das Telekom Netz genannt, aber das scheint mittlerweile nicht mehr aktuell zu sein. Stattdessen bekommen Nutzer Rufnummern mit einer 0176 Vorwahl die auf das Netz von O2 hindeuten. Teilweise werde auch Rufnummern mit der Vorwahl 0152 vergeben was auf Vodafone Netz-Zugehörigkeit hindeutet. Eine feste Vorgabe für die Auswahl scheint es nicht zu geben. Auch hier sollte man daher vor einer Bestellung auf jeden Fall einen Blick in die Tarifdetails werfen.

Sicher wissen Kunden damit erst nach der Bestellung (durch einen Blick in den Kundenbereich) welches Netz der neue Tarif nutzt. Das ist wenig zufriedenstellend und wer auf ein bestimmtes Netz wert legt, sollte lieber zu einem anderen Anbieter greifen, auch wenn es bei den D1 Netz Tarifen der Telekom nicht mehr viel Auswahl gibt.

Eigentlich sehr schade, dass es Freenet Mobil Kunden so schwierig macht, das Netz heraus zu finden. Etwas mehr Transparenz könnte hier das Kundenvertrauen sicher nur stärken.

5G bei Freenet Mobile – so ist der aktuelle Stand

Mittlerweile gibt es in den Mobilfunk-Netzen von Telekom und Vodafone auch bereits in weiten Bereiche 5G Netze un die Technik wurde für die originalen Tarife der Netzbetreiber auch bereits kostenlos freigeschaltet. Leider trifft dies aber bisher nicht für Drittanbieter zu. Weder Vodafone noch die Telekom erlauben für andere Anbieter den Zugriff auf die 5G Netzbereiche in ihren eigenen Handynetzen und das tritt leider auch auf Freenet Mobil und die anderen Marken von Freenet zu.

Trotz der vielen Netzpartner hat Freenet Mobil derzeit noch keinen Zugriff auf 5G und ist damit ein reiner LTE/4G Discounter. Aktuell sieht es auch nicht so aus, als würde sich dies schnell ändern, das Freenet Mobile Netz wird also wohl auch in den kommenden Jahren nur das 4G Netz sein und Netzupgrades und mehr Speed bleiben den Netzbetreibern selbst vorbehalten.

Hintergrund ist auch hier, dass Freenet Mobile eher als Discounter aufgestellt ist und daher vor allem auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis setzt und weniger auf die höchste Leistung. Aktuell sind viele Verbraucher mit 4G Speed zufrieden, wenn es diesem zu einem guten Preis gibt und daher ist das genau die Zielgruppe, die Freenet Mobile ansprechen möchte. So lange sich diese Ausrichtung nicht ändert, wird es wohl auch kein 5G für die Handytarife und Flatrates des Unternehmens geben.

Die gute Nachricht ist aber, dass andere moderne Funktionen mittlerweile auch für Freenet Mobile zur Verfügung stehen. So kann man die Tarife des Unternehmens auch als eSIM nutzen und daher auch auf fest verbaute Simkarten laden. Im Vodafone Netz steht dazu auch bereits VoLTE zur Verfügung. Man kann in diesem Freenet Mobile Netz also auch bereits mit 4G telefonieren ohne auf 2G wechseln zu müssen.

Welches Handy-Netz ist der größte und beste in Deutschland?

Das Netz mit den meisten Kunden war O2/Eplus nach der Fusion, aber in den letzten Jahren hat die Telekom deutlich aufgeholt und mittlerweile ist es wieder so, dass die Telekom wieder die meisten Kunden im Mobilfunk-Bereich hat. Das beste Netz hatte in den letzten Netztest auf jeden Fall die Telekom, gefolgt von Vodafone und O2 auf dem letzten Platz. Dieses Ranking ist auch bereits in den vorangegangenen Jahren so zu finden gewesen und damit relativ stabil – alle Netze sind in den letzten Jahren besser geworden, aber im Abstand untereinander gab es keine größeren Verschiebungen.

Video-Klassiker: Der Freenet Mobile Smartphone Tarif von 2010

Klarmobil Netz – Flatrates, Handytarife und das Kleingedruckte im Überblick

Klarmobil Netz – Flatrates, Handytarife und das Klarmobil Netz im Überblick – Klarmobil ist mittlerweile einer der bekanntesten Discounter im Deutschland und bietet eine breite Palette. Neben Prepaidkarten und Handytarife ohne Laufzeit gibt es auch Flatrates und Surfsticks. Darüber hinaus bietet Klarmobil drei verschiedene Netze, wobei viele Tarife nicht eindeutig einem Netz zuzuordnen sind.

Ende 2018 gibt es eine Änderung in diesem Zusammenhang. Klarmobil hat die Anzahl der Tarife und Allnet Flat deutlich zusammen geschrumpft und damit sinkt die Komplexität bei der Tarifauswahl, die bestehenden Tarife in den jeweiligen Netzen können aber natürlich weiter genutzt werden. Es gibt bei Klarmobil aber weiter Tarife in unterschiedlichen Netzen, das Unternehmen ist also nicht auf einen Netzpartner festgelegt, sondern bietet unterschiedliche Handynetze zu den Tarifen an. Das kennt man auch von Mobilcom-Debitel – auch das Mobilcom-Debitel Netz hängt von jeweils genutzten Tarif ab.

Klarmobil ist dabei selbst kein Netzbetreiber sondern nutzt die Netze anderer Anbieter. Daher ist das Unternehmen auf die Qualität und den Ausbau von andere Unternehmen angewiesen und hat selbst nur einen eher geringen Einfluss auf die Netzverfügbarkeit und die Netzqualität. Weitere Details dazu gibt es bei inside-sim.de

UPDATE: Klarmobil hat mittlerweile auch bereits die ersten Angebote mit 5G auf den Markt gebracht, allerdings waren diese nur kurz zu haben gewesen. Mittlerweile gibt es wieder nur LTE Angebote – 5G bei Klarmobil ist also die absolute Ausnahme, aber wird wohl zukünftig immer öfter zu haben sein.

Die aktuellen Handytarife bei Klarmobil

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Klarmobil Smartphone Flat 500
Klarmobil Smartphone Flat 500
4.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1000
Klarmobil Smartphone Flat 1000
7.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1500
Klarmobil Smartphone Flat 1500
9.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 8GB
Klarmobil Allnet Flat 8GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (8000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 16GB
Klarmobil Allnet Flat 16GB
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (16000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 25GB
Klarmobil Allnet Flat 25GB
19.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 40GB 5G
Klarmobil Allnet Flat 40GB 5G
29.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (40000MB/Mon)
24 zum
Anbieter


 Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Tipp: So findet man das Klarmobil Netz 2021 heraus

Klarmobil hat mittlerweile bei fast allen Tarifen den genauen Netzpartner entfernt und spricht auch in den Tarif-Details nur noch vom D-Netz, das die Tarife nutzen (mehr dazu: Flatrates mit D-Netz Qualität). Man muss daher zu einem Trick greifen um herauszufinden, welches Handynetz genutzt wird. Das geht über die LTE Geschwindigkeiten:

Auf diese Weise sieht man anhand des Speed direkt in der Übersicht, welches Netz die jeweiligen Handytarife des Unternehmens nutzen. Mittlerweile bietet das Unternehmen aber immer mehr Geschwindigkeiten an, daher ist diese Variante nicht mehr immer zuverlässig.

Ein weiterer Weg, den es derzeit gibt, ist das Produktinformationsblatt. Dort wird das Netz des jeweiligen Tarifes in der Bezeichnung genannt. Allerdings ist nicht sicher, wie lange es diese Bezeichnung geben wird. Aktuell kann man diese Variante aber noch sehr gut nutzen um das jeweilige Mobilfunk-Netz zu bestimmen. Das Infoblatt ist dabei in der Regel unter jedem Tarif mit verlinkt.

Klarmobil Produktinfoblatt zu jedem Tarif mit Netzbezeichnung

In älteren Tarifgeneration gab es auch die Möglichkeit, über die Benennung des Netzen zu Identifizieren, welches Netz genutzt wurde. Die Bezeichnung „Beste D-Netz Qualität“ stand dabei für die Mobilfunk-Tarife im Telekom Netz, da dieses Netz nach wie vor als bestes Handy-Netz in Deutschland gilt. Die Bezeichnung „Top-D-Netz Qualität“ kennzeichnete dagegen die Vodafone Tarife bei Klarmobil. Mittlerweile nutzt das Unternehmen aber diese Bezeichnungen nicht mehr, sondern kommuniziert nur noch D-Netz als Standard. Daher kann man sich an den Bezeichnungen leider nicht mehr orientieren.

HINWEIS: Sowohl im Telekom Handy-Netz als auch im Mobilfunk-Netz von Vodafone wurden die 3G Netzbereiche mittlerweile abgeschaltet. Falls es daher Probleme mit dem Klarmobil Netz geben sollte, kann dies daran liegen, dass das Handy aufgrund der Einstellungen noch auf das 3G Netz zurückzugreifen versucht. Daher sollte man hier den Netzstandard auf automatisch setzen und LTE/4G zulassen.

5G bei Klarmobil

Klarmobil bietet derzeit in keinem der angebotenen Handynetze 5G Verbindungen an. Unabhängig vom jeweiligen Netzpartner gibt es bei Klarmobil also derzeit noch keine 5G Tarife und Allnet Flat und es ist auch nicht bekannt, wann dieses Technikupgrade bei Klarmobil zur Verfügung stehen könnte. Das wird auch sehr davon abhängen, wann die Netzbetreiber 5G für die Drittanbieter freigeben und das könnte noch etwas dauern. Aktuell muss man daher auf andere Flatrates und Tarife zurückgreifen, wenn man 5G Speed nutzen möchte.

Handy Netz der Klarmobil Allnet Spar Flat

Die Allnet Spar Flatrate von Klarmobil ist eine komplette Gesprächsflatrate und bietet kostenlose Gespräche in alle deutschen Netze. Dazu gibt es eine Internet Flatrate. Mittlerweile gibt es gleiche 3 solche Flatrates, weil die Anbieter immer mehr auf Allnet Flat setzen und andere Tarife kaum noch angeboten werden. 5G gibt es leider nach wie vor bei Klarmobil nicht, aber man kann die Tarife mittlerweile auch als eSIM bekommen und das Datenvolumen wurde deutlich erhöht.

Die Flatrate hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Man kann sie auch ohne Laufzeit bestellen, dann kostet die Flat ab 5 Euro monatlich mehr. Wer sich sicher ist, die Flat über längere Zeit zu nutzen sollte daher zur Laufzeitvariante greifen, für alle die nur testen wollen ist die Flat ohne Laufzeit eher zu empfehlen.

Die Allnet Flat ist für alle Nutzer interessant, die monatlich mehr als 200 Minuten telefonieren und ab und an auch ins Internet gehen wollen. Es gibt die Karte sowohl als eSIM, Micro- als auch als Nano-Simkarte, damit können auch Kunden mit einem iPhone oder Huawei diese Flat nutzen. LTE ist mittlerweile bei der Allnet Flat standardmäßig mit dabei, allerdings gibt es kein LTE max. Gegen Aufpreis kann die Geschwindigkeit auf bis zu 50MBit/s erhöht werden. Mehr Speed ist aber auch gegen Zuzahlung nicht möglich. Moderne Handys wie das neuste Samsung oder das iPhone (neuste Geräte wie das iPhone unterstützen 5G und sollen dennoch billiger werden) sind damit deutlich unterfordert.

Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Das Telekom Netz im Test

Die Telekom belegt mit ihrem Netz bereits seit vielen Jahren immer wieder den ersten Platz. Sowohl bei der Telefonie als auch im Datenbereich bietet das D1 Netz eine sehr gute Abdeckung, die man auch außerhalb der der Städte immer wieder in guter Qualität zu finden. Im Datenbereich findet man derzeit dort auch sehr hohe Geschwindigkeiten, wobei das Vodafone Netz hier teilweise noch mehr Speed bietet. Derzeit erreichen Kunden im Telekom Netz maximal 300MBit/s, bei Vodafone sind es sogar 500MBit/s (O2 bietet maximal 225Mbit/s). Allerdings sagen die maximalen Werte natürlich nicht viel darüber aus, wie schnell man in der Praxis tatsächlich surfen kann. Bei den durchschnittlichen Geschwindigkeiten liegt das D1 Netz sogar deutlich vor Vodafone. Der aktuelle Netzausbaustand und die maximalen Geschwindigkeiten bei der Telekom können direkt auf der Netzausbaukarte des Unternehmens* (kostenlos) abgefragt werden. Dort findet man aber in erster Linie den maximalen Ausbaustand, ob man diese Werte in der Praxis auch so erreicht ist eher zweifelhaft. Meistens surft man langsamer als auf den Karten angegeben, da man sich die Funkzelle mit verschiedenen anderen Nutzern teilen muss.

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick:

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Im letzten Netztest (6/2017) hat die Stiftung Warentest das Telekom Netz (im Mobilfunk-Bereich) wieder als bestes Netz in Deutschland ausgezeichnet und neuere Tests von anderen Magazonen bestätigen dies. Allerdings betrifft dies nur die Kunden, die auch das 4G LTE Netz der Telekom mit nutzen können. Ohne LTE ist besonders im Datenbereich sowohl die Abdeckung als auch die Geschwindigkeit sehr viel schlechter. Das gleich gilt auch, wenn man mit Endgeräten (Handys, Smartphones oder Tablets) unterwegs ist, die noch kein LTE unterstützen. Mittlerweile sind aber die meisten Handys dazu in der Lage, einige Hersteller gehen sogar schon weiter und testen 5G Bereiche. Im Datenbereich sieht es ähnlich aus, mobile Router oder Homespot unterstützen meistens LTE, wenn auch oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die man erwarten könnte. Allerdings gibt es auch negative Erfahrungen mit dem D1 Netz der Telekom, vor allem im 3G Bereich (also ohne LTE) ist oft Kritik zu hören. So schriebt ein Verbraucher bei Computerbase:

Das Handy Netz des Klarmobil Spar-Tarif (nicht mehr aktiv)

Der Klarmobil Spar Tarif dürfte der bekannteste Tarif von Klarmobil sein und ist rein reiner Discounter Tarif ohne Grundgebühr oder einen Mindestumsatz. Es gibt den Tarif allerdings in verschiedenen Netzen. Man erkennt an der Vorwahl, welches Netz genutzt wird, wenn man den Tarif bestellt (ausgenommen bei der Portierung einer alten Rufnummer)

Derzeit telefoniert man mit dem Klarmobil Spar Tarif für 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze. SMS kosten in dieser Variante ebenfalls nur 9 Cent. Die Karten werden auch als Nano-Simkarten angeboten und eignen sich daher auf für iPhones.

Was man beachten sollte: Der Tarif hat eine Gering-Nutzungsgebühr. Kunden, die innerhalb der letzte 3 Monate weniger als 6 Euro Umsatz gemacht haben, zahlen monatlich eine Gebühr von einem Euro. Der Spar Tarif eignet sich damit nicht als Schubladenvertrag.

Der Klarmobil Spar Tarif ist KEIN Prepaid Tarif. Die Abrechnung erfolgt per monatlicher Lastschrift.

Klarmobil Prepaid-Karte

Die Klarmobil Prepaidkarte ist derzeit nicht über das Internet zu bestellen sondern nur in Geschäften erhältlich. Sie nutzt das Netz der Telekom oder von Vodafone (auf die Vorwahl achten) und bietet einen reinen 9 Cent Tarif. Mehr Details und einen Vergleich zu den Klarmobil Prepaid Tarifen gibt es bei www.prepaidtarife-24.de

Klarmobil Netz nach Vertragsabschluss prüfen

Für Kunden von Klarmobil ist es nicht immer eindeutig festzustellen, welches Netz ihre Karte eigentlich nutzt. Hatte Klarmobil anfangs noch ausschließlich Karten im Netz der Telekom (D1) vergeben, so arbeitet der Discount-Anbieter mittlerweile auch eng mit O2 und Vodafone (D2) zusammen und vergibt deshalb Karten in drei verschiedenen Netzen. Lediglich BASE bzw. Eplus Karten werden nicht angeboten zumindest in diesem Punkt können die Kunden des Discounters derzeit sicher sein.

Wer auf der Suche nach der Frage nach seinem Netz in die FAQ von Klarmobil schaut, findet dazu eine recht allgemeine Erklärung. Dort ist zu lesen:

Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet das klarmobil-Netz mit unterschiedlichen Technologiepartnern (Telekom Deutschland GmbH, Vodafone Deutschland und O2 Germany) zusammen.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten festzustellen, welches Netz man als Klarmobilkunde nutzt. Wer eine neue Karte bestellt, kann an der Vorwahl ablesen, welches Netz sie haben wird. Karten mit der Vorwahl 0176 nutzen beispielsweise das Netz von O2, Karten mit der 0151 das D-Netz, die 0172 ist Vodafone zugewiesen. Das gilt aber nur bei Neubestellungen: Wer seine Rufnummer von einem anderen Anbieter zu Klarmobil mitgebracht hat oder bei der Bestellung mitbringen wird, kann so leider keinen Rückschluss mehr auf sein Netz ziehen.

Man kann im Online-Bereich allerdings recht einfach das eigene Netz abfragen. Der entsprechende Netzbetreiber wird unter Service => SIM-Karte => Technologiepartner angezeigt. Dort finden sich dann auch die korrekten Einstellungen zum entsprechenden Netzbetreiber.

Bei den meisten Bestellungen vergibt Klarmobil mittlerweile O2-Nummern. Es hilft aber auch darauf zu achten, welchen Tarife man genau bestellt. Dann Klarmobil vergibt seine Rufnummern auch je nach Tarif: Die Klarmobil Datentarife wie die Internet Flat 500, 1000 und 5000 nutzen das Netz von Vodafone, die Flat 200 stattdessen D1. Karten im Netz der Telekom hat der Community Tarif von Klarmobil (2 Cent pro Gesprächsminute zu anderen Kunden von Klarmobil, 12 Cent pro Minute in alle anderen Netze), der Handy-Spar-Tarif (9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze) das Netz von O2. Auch die Allnet-Flatrate von Klarmobil nutzt immer das O2-Netz. Wer sich für einen dieser Tarife entscheidet, kann also sicher sein, das passende Netz zu bekommen.

Eine sichere Möglichkeit, um festzustellen, welches Netz die eigene Karte nutzt (vor allem nach einer Portierung zu Klarmobil) ist der Onlineservicebereich. Dort kann man sich direkt ansehen, welcher der drei Vertriebspartner (O2, Telekom oder Vodafone) das Netz für die eigene Karte bereitstellt.

Klarmobil Erfahrungen

Es gibt derzeit im Internet eine ganze Reihe von Beiträgen zum Thema Klarmobil Erfahrungen. Diese fallen unterschiedlich aus, je nachdem welches Netz der Kunde bekommen hat und ob das mit seinen Wünschen übereingestimmt hat. Einige exemplarische Testberichte rund um Klarmobil haben wir hier zusammengefasst:

Die Auswahl ist natürlich nicht umfassend sondern stellt nur einen kleinen Teil der Erfahrungen dar, die es mit Klarmobil im Netz gibt. Die Freenet Mobile Tarife werden beispielsweise ebenso über Klarmobil realisiert und auch die Crash Deals.

Tipp: Laut Hotline ist es übrigens möglich, seine Karten auf ausdrücklichen Wunsch in ein anderes Netz verlegen zu lassen. Wer also nicht das Netz bekommen hat, das er gern haben wollte, sollte sich mit Klarmobil in Verbindung setzen und um eine Verlegung bitten.

FYVE Netz, die Netzabdeckung und Netzqualität

FYVE Netz, die Netzabdeckung und Netzqualität – Die Prepaidkarte und die Handytarife von FYVE kennt man in erster Linie aus den TV Spots die auf Pro7 und Sat1 laufen und das ist auch nicht verwunderlich, denn FYVE ist eine Marke der ProSiebenSat.1 Digital GmbH. Auch wenn der Name nicht darauf hindeutet, man bekommt mit FYVE sozusagen die Prepaidkarte der beiden Sender. FYVE bietet aktuell einen soliden 9 Cent Tarif in alle deutschen Netze, der sowohl für Gesprächsminuten als auch SMS einheitliche 9 Cent abgerechnet. Darüber hinaus stehen noch eine ganze Reihe von Flatrates und Optionen zur Auswahl, die auf Wunsch mit zum Prepaid Tarif hinzu gebucht werden können.

Im Oktober 2019 hat FYVE die eigenen Tarife überarbeitet. Es gibt nun auch reine Handytarife auf Rechnung in Zusammenarbeit mit Otelo. Diese konnten und können bereits LTE nutzen. Die Prepaid Kunden mussten länger warten, LTE bis 21,6MBit/s wurde erst 2020 freigeschaltet.

Welches Netz nutzt FYVE

Wie so häufig findet sich auf der Internet-Seite von FYVE lediglich der Hinweis auf die „D-Netz Qualität“. Da aber sowohl die Telekom als auch Vodafone das D-Netz nutzen, hilft diese Angabe für die genaue Bestimmung des FYVE Netzes kaum weiter. Daher muss man etwas weiter suchen, wenn man wissen will, welches Netz FYVE nutzt.

Im Kleingedruckten findet sich aber der Hinweis, das „Leistungserbringer und Vertragspartner hinsichtlich aller FYVE-Mobilfunk-Dienstleistungen … ausschließlich die Vodafone GmbH“ ist.

Auch in den AGB findet sich dieser Verweis:

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Verkaufs- und Lieferbedingungen der Vodafone GmbH.(FYVE ist eine Marke der ProSiebenSat.1 Digital GmbH, Medienallee 6, D-85774 Unterföhring – Vermarktungspartner des FYVE Mobilfunkangebotes. Leistungserbringer und Vertragspartner von FYVE Dienstleistungen ist jedoch ausschließlich die Vodafone GmbH.)

FYVE nutzt also das Netz von Vodafone und bietet die Prepaidkarte und alle Optionen ausschließlich in diesem Mobilfunk-Netz an. Damit reiht sich das Unternehmen in den Bereich der Vodafone Drittanbieter ein. Hier findet man beispielsweise auch BILDmobil, 1&1 oder Otelo, teilweise nutzt ist auch das Klarmobil Netz das Vodafone Netz und im Prepaid Bereich finden sich hier noch die Angebote von Vodafone Callya oder die LIDL Connect Prepaid Sim im D2 Netz. Wer ein anderes Netz haben möchte, muss leider zu einem anderen Anbieter wechseln.

HINWEIS: Vodafone hat mittlerweile das 5G Netz freigeschaltet, allerdings nur für die eigenen Tarife und nicht für Drittanbieter. FYVE kann daher in keinem Tarif 5G mit nutzen, auch gegen Aufpreis steht diese Technik bisher noch nicht zur Verfügung.

Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de*, weitere Details finden sich auch hier.

FYVE Netzqualität

Mit einer FYVE Sim kann man das Vodafone-Netz mit seiner gewohnten Qualität nutzen. Es gibt sowohl im Datenbereich als auch bei der normalen Telefonie keine Unterschiede zu einer normalen Vodafone Karte was die Netzqualität betrifft. Beim Speed gibt es aber Unterschiede, denn FYVE unterstützt in keinem Tarif LTE max.

Die gute Nachricht: Nach der Abschaltung der 3G Netze durch Vodafone wurden auch alle FYVE Tarife und Prepaid Sim auf LTE aufgerüstet. Damit kann man das 4G Netz bei Vodafone mit nutzen. Neuere Funktionen wurden aber bisher nicht freigeschaltet:

  • FYVE unterstützt bisher kein VoLTE und auch kein WLAN Calling – Gespräche können also nicht per WLAN und auch nicht per LTE Netz geführt werden
  • FYVE bietet nach wie vor keine eSIM an. Man kann zwar alle Simkartengrößen beim Discounter bekommen, aber das Laden der Tarife auf fest verbaute eSIM ist bisher nicht möglich.
  • FYVE vergibt pro Vertrag nur eine Simkarte. Es gibt daher beim Unternehmen bisher keine MultiSIM, man kann aber zumindest mehrere Prepaid Karten holen, so dass sich auf diese Weise Zweitkarten oder auch Drittkarten realisieren lassen.

Beim Support ist man allerdings eigenständig, im normalen Vodafone Forum ist man als FYVE Kunden falsch. Dafür bietet der Discounter eine eigenen Frage&Antwort Plattform an, über die man kostenfrei Support bekommen kann. Die häufig zitierte Servicewüste bei den Discountern versucht das Unternehmen so zu umgehen. Auch bei den anderen Services ist FYVE eigenständig, so kann man beispielsweise nicht auf das Vodafone Bezahlsystem Smartpass zurück greifen. Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

LTE und 5G bei FYVE

Seit 2020 gibt es LTE bei allen Tarifen von FYVE. Damit können auch die Prepaid Sim des Discounters LTE nutzen, das betrifft sowohl neue Karten als auch die Simkarten von Bestandskunden. Hintergrund ist die Abschaltung der 3G Netze bei Vodafone in 2021 – hier hat der Discounter LTE als Alternative nun überall freigeschaltet.

Es gibt aber Unterschiede beim Speed:

  • FYVE Postpaid surft standardmäßig mit Speed bis 21,6MBit/s und gegen Aufpreis sind bis zu 50MBit/s möglich.
  • FYVE Prepaid nutzt Speed bis 21,6MBit/s. Eine Möglichkeit mehr Speed zu bekommen gibt es auch gegen Aufpreis nicht.

Beim Thema 5G sieht es gleich aus. Kein Tarif bei FYVE kann aktuell das 5G Netz von Vodafone mit nutzen. Es ist auch nicht sicher, wann diese Technik kommen wird. Wie alle anderen D2-Discounter (beispielsweise Otelo oder 1&1) muss sich FYVE bisher mit dem LTE Netz zufrieden geben. Wer also 5G Tarif sucht, sollte zu einem anderen Anbieter greifen.

Insgesamt ist es sehr schade, dass FYVE noch nicht auf 5G zurückgreifen kann, denn Vodafone hat das eigene 5G Netz mittlerweile sehr weit ausgebaut und bietet mit 5G Standalone auch bereits sehr schnelle Verbindungen.

Vodafone schreibt selbst zum eigenen 5G Ausbau:

Deutschlands 5G-Netze werden zur Grundlage für zahlreiche Industrie-Anwendungen. In vernetzten Maschinen und komplexen Logistik-Ketten tauschen Sensoren, Aktoren und Steuerungssysteme zuverlässig und in Echtzeit Daten aus. Roboter arbeiten dadurch präziser, Fahrzeuge und Drohnen bewegen sich autonom. Während durch das Zusammenspiel aus Digitalisierung und Mobilfunk mehr und mehr industrielle Anwendungsszenarien entstehen, mit denen die Vorzüge von 5G sichtbar werden, ist die neue Mobilfunk-Generation 5G für Verbraucher bereits alltäglich geworden. Dies zeigen neue Zahlen, die Vodafone pünktlich zum Start der diesjährigen Hannover Messe verkündet: Mehr als 50 Millionen Menschen können nun auf das Vodafone 5G-Netz zugreifen, das jetzt mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands abdeckt. Zehn Millionen Menschen haben schon Zugang zum Echtzeit-Netz 5G+. An ersten Standorten bringt 5G+ neben extrem geringen Latenzzeiten jetzt erstmals auch Bandbreiten von mehr als 1.000 Megabit pro Sekunde. Auch die Zahl der Smartphones, mit denen Kunden das Echtzeit-Netz nutzen können, ist deutlich gewachsen. 

Das wäre also auch für FYVE ein interessanter Vorteil im Vergleich zu anderen Anbietern, leider ist nach wie vor offen, wann Vodafone Drittanbieter im eigenen Netz für diese Technik freischalten wird.

Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

APN und Internet-Einstellungen bei FYVE

Für das mobile Surfen mit der FYVE Prepaidkarten müssen im Handy die korrekten Zugangsdaten (APN) für das mobile Internet von Vodafone hinterlegt sein.

In der Regel werden diese Daten automatisch zugesendet. Wird die Simkarte in ein neues Gerät eingelegt, verschickt FYVE eine sogenannte Konfigurations-SMS mit den korrekten Daten. Falls das nicht passiert oder es Probleme mit dem mobilen Internet-Zugang gibt, sollte man die Zugangsdaten prüfen und diese gegebenenfalls korrigieren.

FYVE APN unter iOS (iPhone und iPad):

  • Zugangsdaten unter „Einstellungen > Allgemein > Netzwerk > Mobiles Datennetzwerk“ prüfen, hinterlegt sein müsste:
  • APN (Zugangspunkt): web.vodafone.de
  • Benutzername: kein Eintrag notwendig
  • Passwort: kein Eintrag notwendig

FYVE APN unter Android:

  • Zugangspunkt unter: „Menü, Einstellungen, Wireless, Mobile Netzwerke, Zugangspunkte“ muss folgendes enthalten:
  • Name: FYVE
  • APN: web.vodafone.de

Um die Zugangsdaten zu aktivieren bzw. zu nutzen muss das Gerät unter Umständen nochmal komplett neu gestartet werden. Mehr Informationen finden sich direkt auf der Webseite von FYVE unter www.fyve.de

Alternativen zu FYVE

Die größte Konkurrenz unter den Anbieter im D2-Netz von Vodafone bekommt FYVE derzeit von der originalen Prepaidkarte von Vodafone. Die Callya Karten wurden in den letzten Jahren deutlich aufgewertet. Sie bieten zwar nach wie vor einen reinen 9 Cent Tarif (und sind damit so billig wie die FYVE Karten) aber dafür bekommen Callya Kunden auch LTE Zugang und Geschwindigkeiten bis zu 50Mbit/s. Dagegen wirken die Tarife von FYVE leicht veraltet, dort surft man maximal mit langsamen LTE – in den Prepaid Tarifen beträgt die maximale Geschwindigkeit sogar nur 21,6Mbit/s.

Im preislichen Bereich gibt es bei den Tarifen der Drillisch Discounter (Maxxim, Simply und McSIM) Alternativen. Alle drei Discounter haben einen 8 Cent Tarif im Vodafone Netz im Angebot. Damit kann man 1 Cent günstiger SMS schreiben oder Telefonieren. Ob dieser Cent einen Wechsel wirklich wert ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden, es gibt auf jeden Fall günstigere Alternativen zur FYVE Prepaid Karte.

Video: FYVE Prepaid ausgepackt

FYVE Erfahrungen

Im Internet gibt es mittlerweile sehr viele Erfahrungsberichte rund um FYVE. Wir wollen hier nicht alle Berichte aufzählen (das kann Google besser) aber einige Punkte zeige. So gibt es beispielsweise einen durchaus positiven Bericht von nicht-spurlos.de verweisen, der auch einige Mängel kritisiert aber zu folgendem Fazit kommt:

Unter dem Strich: Endlich ist mein Smartphone endlich zu dem geworden was es sein soll – eine uneingeschränkte Kommunikationszentrale ohne gesperrte Ports und anderen Einschränkungen für Smartphones.

Bei kadder.de liest sich das Ganze nicht immer so positiv, auch wenn es sich am Ende nach einem Happy End anhört.

Prinzipiell sollte man bei einer Entscheidung für oder gegen FYVE immer zwei Punkte beachten: Das Unternehmen ist ein Discounter, setzt also auf vergleichsweise wenig Service und bietet dafür die Dienste günstig an. Dazu sind alle Tarife mit sehr kurzen Vertragslaufzeiten ausgestattet. Bei Problemen kann man daher auch immer wieder sehr schnell wechseln.