Welches Netz nutzt Klarmobil? So finden man das Handy-Netz heraus

Welches Netz nutzt Klarmobil? So finden man das Handy-Netz heraus – Klarmobil ist mittlerweile einer der bekanntesten Discounter im Deutschland und bietet eine breite Palette. Neben Prepaidkarten und Handytarife ohne Laufzeit gibt es auch Flatrates und Surfsticks. Darüber hinaus bietet Klarmobil drei verschiedene Netze, wobei viele Tarife nicht eindeutig einem Netz zuzuordnen sind.

In den letzten Jahren gab es eine Änderung in diesem Zusammenhang. Klarmobil hat die Anzahl der Tarife und Allnet Flat deutlich zusammen geschrumpft und damit sinkt die Komplexität bei der Tarifauswahl, die bestehenden Tarife in den jeweiligen Netzen können aber natürlich weiter genutzt werden. Es gibt bei Klarmobil aber weiter Tarife in unterschiedlichen Netzen, das Unternehmen ist also nicht auf einen Netzpartner festgelegt, sondern bietet unterschiedliche Handynetze zu den Tarifen an. Ein konkretes Klarmobil Netz gibt es daher nicht, das ist im jeweiligen Tarif abhängig. Das kennt man auch von Mobilcom-Debitel – auch das Freenet bzw. Mobilcom-Debitel Netz hängt von jeweils genutzten Tarif ab.

Klarmobil ist dabei selbst kein Netzbetreiber sondern nutzt die Netze anderer Anbieter. Daher ist das Unternehmen auf die Qualität und den Ausbau von andere Unternehmen angewiesen und hat selbst nur einen eher geringen Einfluss auf die Netzverfügbarkeit und die Klarmobil Netzqualität. Weitere Details dazu gibt es bei inside-sim.de

UPDATE: Klarmobil hat mittlerweile auch bereits die ersten Angebote mit 5G auf den Markt gebracht, allerdings wurden die bestehenden Tarife bisher nicht aufgewertet. Unabhängig vom Klarmobil Netz gibt es also 5G bisher nur in einem neuen Tarif.

Die aktuellen Handytarife bei Klarmobil

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Klarmobil Smartphone Flat 500
Klarmobil Smartphone Flat 500
4.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1000
Klarmobil Smartphone Flat 1000
7.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1500
Klarmobil Smartphone Flat 1500
9.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 8GB
Klarmobil Allnet Flat 8GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (8000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 16GB
Klarmobil Allnet Flat 16GB
14.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (16000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 25GB
Klarmobil Allnet Flat 25GB
19.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 40GB 5G
Klarmobil Allnet Flat 40GB 5G
29.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (40000MB/Mon)
24 zum
Anbieter


 Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Tipp: So findet man das Klarmobil Netz heraus

Klarmobil hat mittlerweile bei fast allen Tarifen den genauen Netzpartner entfernt und spricht auch in den Tarif-Details nur noch vom D-Netz, das die Tarife nutzen (mehr dazu: Flatrates mit D-Netz Qualität). Man muss daher zu einem Trick greifen um herauszufinden, welches Handynetz genutzt wird. Das geht über die LTE Geschwindigkeiten:

Auf diese Weise sieht man anhand des Speed direkt in der Übersicht, welches Netz die jeweiligen Handytarife des Unternehmens nutzen. Mittlerweile bietet das Unternehmen aber immer mehr Geschwindigkeiten an, daher ist diese Variante nicht mehr immer zuverlässig.

Ein weiterer Weg, den es derzeit gibt, ist das Produktinformationsblatt. Dort wird das Netz des jeweiligen Tarifes in der Bezeichnung genannt. Allerdings ist nicht sicher, wie lange es diese Bezeichnung geben wird. Aktuell kann man diese Variante aber noch sehr gut nutzen um das jeweilige Mobilfunk-Netz zu bestimmen. Das Infoblatt ist dabei in der Regel unter jedem Tarif mit verlinkt.

Klarmobil Netz
Klarmobil Netz

In der neusten Tarifgeneration seit 2022 hat sich bei der Bezeichnung wieder etwas geändert. Man findet das Klarmobil Netz weiter in den Produktblättern, aber nicht mehr in der Überschrift, sondern in den Details:

Welches Netz nutzt Klarmobil?
Welches Netz nutzt Klarmobil?

In älteren Tarifgeneration gab es auch die Möglichkeit, über die Benennung des Netzen zu Identifizieren, welches Netz genutzt wurde. Die Bezeichnung „Beste D-Netz Qualität“ stand dabei für die Mobilfunk-Tarife im Telekom Netz, da dieses Netz nach wie vor als bestes Handy-Netz in Deutschland gilt. Die Bezeichnung „Top-D-Netz Qualität“ kennzeichnete dagegen die Vodafone Tarife bei Klarmobil. Mittlerweile nutzt das Unternehmen aber diese Bezeichnungen nicht mehr, sondern kommuniziert nur noch D-Netz als Standard. Daher kann man sich an den Bezeichnungen leider nicht mehr orientieren.

HINWEIS: Sowohl im Telekom Handy-Netz als auch im Mobilfunk-Netz von Vodafone wurden die 3G Netzbereiche mittlerweile abgeschaltet. Falls es daher Probleme mit dem Klarmobil Netz geben sollte, kann dies daran liegen, dass das Handy aufgrund der Einstellungen noch auf das 3G Netz zurückzugreifen versucht. Daher sollte man hier den Netzstandard auf automatisch setzen und LTE/4G zulassen.

Video: Mit diesem Trick das Klarmobil-Handynetz finden

5G bei Klarmobil

UPDATE: Ein erster 5G Tarif im Vodafone Netz wurde mittlerweile gestartet, aber die normalen Klarmobil Flat haben weiter keine 5G Verbindungen. Auch Vo5G gibt es noch nicht.

Klarmobil bietet derzeit in keinem der angebotenen Handynetze 5G Verbindungen an. Unabhängig vom jeweiligen Netzpartner gibt es bei Klarmobil also derzeit noch keine 5G Tarife und Allnet Flat und es ist auch nicht bekannt, wann dieses Technikupgrade bei Klarmobil zur Verfügung stehen könnte. Das wird auch sehr davon abhängen, wann die Netzbetreiber 5G für die Drittanbieter freigeben und das könnte noch etwas dauern. Aktuell muss man daher auf andere Flatrates und Tarife zurückgreifen, wenn man 5G Speed nutzen möchte.

Handy Netz der Klarmobil Allnet Spar Flat

Die Allnet Spar Flatrate von Klarmobil ist eine komplette Gesprächsflatrate und bietet kostenlose Gespräche in alle deutschen Netze. Dazu gibt es eine Internet Flatrate. Mittlerweile gibt es gleiche 3 solche Flatrates, weil die Anbieter immer mehr auf Allnet Flat setzen und andere Tarife kaum noch angeboten werden. 5G gibt es leider nach wie vor bei Klarmobil nicht, aber man kann die Tarife mittlerweile auch als eSIM bekommen und das Datenvolumen wurde deutlich erhöht.

Die Flatrate hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Man kann sie auch ohne Laufzeit bestellen, dann kostet die Flat ab 5 Euro monatlich mehr. Wer sich sicher ist, die Flat über längere Zeit zu nutzen sollte daher zur Laufzeitvariante greifen, für alle die nur testen wollen ist die Flat ohne Laufzeit eher zu empfehlen.

Die Allnet Flat ist für alle Nutzer interessant, die monatlich mehr als 200 Minuten telefonieren und ab und an auch ins Internet gehen wollen. Es gibt die Karte sowohl als eSIM, Micro- als auch als Nano-Simkarte, damit können auch Kunden mit einem iPhone oder Huawei diese Flat nutzen. LTE ist mittlerweile bei der Allnet Flat standardmäßig mit dabei, allerdings gibt es kein LTE max. Gegen Aufpreis kann die Geschwindigkeit auf bis zu 50MBit/s erhöht werden. Mehr Speed ist aber auch gegen Zuzahlung nicht möglich. Moderne Handys wie das neuste Samsung oder das iPhone (neuste Geräte wie das iPhone unterstützen 5G und sollen dennoch billiger werden) sind damit deutlich unterfordert.

Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Das Klarmobil Telekom Netz im Test

Die Telekom belegt mit ihrem Netz bereits seit vielen Jahren immer wieder den ersten Platz. Sowohl bei der Telefonie als auch im Datenbereich bietet das D1 Netz eine sehr gute Abdeckung, die man auch außerhalb der der Städte immer wieder in guter Qualität zu finden. Im Datenbereich findet man derzeit dort auch sehr hohe Geschwindigkeiten, wobei das Vodafone Netz hier teilweise noch mehr Speed bietet. Derzeit erreichen Kunden im Telekom Netz maximal 300MBit/s, bei Vodafone sind es sogar 500MBit/s (O2 bietet maximal 225Mbit/s). Allerdings sagen die maximalen Werte natürlich nicht viel darüber aus, wie schnell man in der Praxis tatsächlich surfen kann. Bei den durchschnittlichen Geschwindigkeiten liegt das D1 Netz sogar deutlich vor Vodafone. Der aktuelle Netzausbaustand und die maximalen Geschwindigkeiten bei der Telekom können direkt auf der Netzausbaukarte des Unternehmens* (kostenlos) abgefragt werden. Dort findet man aber in erster Linie den maximalen Ausbaustand, ob man diese Werte in der Praxis auch so erreicht ist eher zweifelhaft. Meistens surft man langsamer als auf den Karten angegeben, da man sich die Funkzelle mit verschiedenen anderen Nutzern teilen muss.

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick:

Die Testergebnisse des Telekom Netz im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20221 (952/1000)1 (266/270))1 (452/480)
Stiftung Warentest 20221 (GUT, Note 1,6)GUT, Note 1,8SEHR GUT, Note 1,2
CHIP 20201Schulnote 1,21Schulnote 1,30
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schulnote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 – GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91
Die Ergebnisse der Netztest sind nicht unbedingt untereinander vergleichbar, da sowohl Bewertung als auch die Technik für die Messungen recht unterschiedlich sind. Die Entwicklung der Netztest des gleichen Magazins ist aber durchaus aussagekräftig.

Im letzten Netztest (6/2017) hat die Stiftung Warentest das Telekom Netz (im Mobilfunk-Bereich) wieder als bestes Netz in Deutschland ausgezeichnet und neuere Tests von anderen Magazonen bestätigen dies. Allerdings betrifft dies nur die Kunden, die auch das 4G LTE Netz der Telekom mit nutzen können. Ohne LTE ist besonders im Datenbereich sowohl die Abdeckung als auch die Geschwindigkeit sehr viel schlechter. Das gleich gilt auch, wenn man mit Endgeräten (Handys, Smartphones oder Tablets) unterwegs ist, die noch kein LTE unterstützen. Mittlerweile sind aber die meisten Handys dazu in der Lage, einige Hersteller gehen sogar schon weiter und testen 5G Bereiche. Im Datenbereich sieht es ähnlich aus, mobile Router oder Homespot unterstützen meistens LTE, wenn auch oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die man erwarten könnte. Allerdings gibt es auch negative Erfahrungen mit dem D1 Netz der Telekom, vor allem im 3G Bereich (also ohne LTE) ist oft Kritik zu hören.

Klarmobil Netz nach Vertragsabschluss prüfen

Für Kunden von Klarmobil ist es nicht immer eindeutig festzustellen, welches Netz ihre Karte eigentlich nutzt. Hatte Klarmobil anfangs noch ausschließlich Karten im Netz der Telekom (D1) vergeben, so arbeitet der Discount-Anbieter mittlerweile auch eng mit O2 und Vodafone (D2) zusammen und vergibt deshalb Karten in drei verschiedenen Netzen. Lediglich BASE bzw. Eplus Karten werden nicht angeboten zumindest in diesem Punkt können die Kunden des Discounters derzeit sicher sein.

Wer auf der Suche nach der Frage nach seinem Netz in die FAQ von Klarmobil schaut, findet dazu eine recht allgemeine Erklärung. Dort ist zu lesen:

Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet das klarmobil-Netz mit unterschiedlichen Technologiepartnern (Telekom Deutschland GmbH, Vodafone Deutschland und O2 Germany) zusammen.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten festzustellen, welches Netz man als Klarmobilkunde nutzt. Wer eine neue Karte bestellt, kann an der Vorwahl ablesen, welches Netz sie haben wird. Karten mit der Vorwahl 0176 nutzen beispielsweise das Netz von O2, Karten mit der 0151 das D-Netz, die 0172 ist Vodafone zugewiesen. Das gilt aber nur bei Neubestellungen: Wer seine Rufnummer von einem anderen Anbieter zu Klarmobil mitgebracht hat oder bei der Bestellung mitbringen wird, kann so leider keinen Rückschluss mehr auf sein Netz ziehen.

Man kann im Online-Bereich allerdings recht einfach das eigene Netz abfragen. Der entsprechende Netzbetreiber wird unter Service => SIM-Karte => Technologiepartner angezeigt. Dort finden sich dann auch die korrekten Einstellungen zum entsprechenden Netzbetreiber.

Bei den meisten Bestellungen vergibt Klarmobil mittlerweile O2-Nummern. Es hilft aber auch darauf zu achten, welchen Tarife man genau bestellt. Dann Klarmobil vergibt seine Rufnummern auch je nach Tarif: Die Klarmobil Datentarife wie die Internet Flat 500, 1000 und 5000 nutzen das Netz von Vodafone, die Flat 200 stattdessen D1. Karten im Netz der Telekom hat der Community Tarif von Klarmobil (2 Cent pro Gesprächsminute zu anderen Kunden von Klarmobil, 12 Cent pro Minute in alle anderen Netze), der Handy-Spar-Tarif (9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze) das Netz von O2. Auch die Allnet-Flatrate von Klarmobil nutzt immer das O2-Netz. Wer sich für einen dieser Tarife entscheidet, kann also sicher sein, das passende Netz zu bekommen.

Eine sichere Möglichkeit, um festzustellen, welches Netz die eigene Karte nutzt (vor allem nach einer Portierung zu Klarmobil) ist der Onlineservicebereich. Dort kann man sich direkt ansehen, welcher der drei Vertriebspartner (O2, Telekom oder Vodafone) das Netz für die eigene Karte bereitstellt.

Klarmobil Erfahrungen

Es gibt derzeit im Internet eine ganze Reihe von Beiträgen zum Thema Klarmobil Erfahrungen. Diese fallen unterschiedlich aus, je nachdem welches Netz der Kunde bekommen hat und ob das mit seinen Wünschen übereingestimmt hat. Einige exemplarische Testberichte rund um Klarmobil haben wir hier zusammengefasst:

Die Auswahl ist natürlich nicht umfassend sondern stellt nur einen kleinen Teil der Erfahrungen dar, die es mit Klarmobil im Netz gibt. Die Freenet Mobile Tarife werden beispielsweise ebenso über Klarmobil realisiert und auch die Crash Deals.

Tipp: Laut Hotline ist es übrigens möglich, seine Karten auf ausdrücklichen Wunsch in ein anderes Netz verlegen zu lassen. Wer also nicht das Netz bekommen hat, das er gern haben wollte, sollte sich mit Klarmobil in Verbindung setzen und um eine Verlegung bitten.

Das Handy Netz des Klarmobil Spar-Tarif (nicht mehr aktiv)

Der Klarmobil Spar Tarif dürfte der bekannteste Tarif von Klarmobil sein und ist rein reiner Discounter Tarif ohne Grundgebühr oder einen Mindestumsatz. Es gibt den Tarif allerdings in verschiedenen Netzen. Man erkennt an der Vorwahl, welches Netz genutzt wird, wenn man den Tarif bestellt (ausgenommen bei der Portierung einer alten Rufnummer)

Derzeit telefoniert man mit dem Klarmobil Spar Tarif für 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze. SMS kosten in dieser Variante ebenfalls nur 9 Cent. Die Karten werden auch als Nano-Simkarten angeboten und eignen sich daher auf für iPhones.

Was man beachten sollte: Der Tarif hat eine Gering-Nutzungsgebühr. Kunden, die innerhalb der letzte 3 Monate weniger als 6 Euro Umsatz gemacht haben, zahlen monatlich eine Gebühr von einem Euro. Der Spar Tarif eignet sich damit nicht als Schubladenvertrag.

Der Klarmobil Spar Tarif ist KEIN Prepaid Tarif. Die Abrechnung erfolgt per monatlicher Lastschrift.

Klarmobil Prepaid-Karte

Die Klarmobil Prepaidkarte ist derzeit nicht über das Internet zu bestellen sondern nur in Geschäften erhältlich. Sie nutzt das Netz der Telekom oder von Vodafone (auf die Vorwahl achten) und bietet einen reinen 9 Cent Tarif. Mehr Details und einen Vergleich zu den Klarmobil Prepaid Tarifen gibt es bei www.prepaidtarife-24.de

Welches Netz nutzt Discotel und wie ist die Netzqualität und die Netzabdeckung?

Welches Netz nutzt Discotel und wie ist die Netzqualität und die Netzabdeckung? – Discotel ist eine Marke des Drillisch Konzerns und besitzt kein eigenes Netz sondern nutzt die Mobilfunk-Netze der großen Netzbetreiber. Ursprünglich war das Unternehmen dabei mit einer Prepaidkarte im Netz der Telekom (D1) gestartet, die mit 7,5 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze eine neue Tiefstmarke gesetzt hat. Mittlerweile gibt es auch günstigere Discounter und die D1-Prepaid Karte von Discotel wird auch nicht mehr angeboten. Grund dafür waren Streitigkeiten mit der Telekom, die mittlerweile aber beigelegt sind. Trotzdem bietet Discotel (wie alle anderen Drillisch Discounter auch) derzeit keine Tarife im Netz der Telekom an. Die aktuellen Discotel Tarife laufen nur im Netz von O2. Dazu wurde der Preis mittlerweile auf 6 Cent pro Minute und SMS sowie MB abgesenkt. Vergleichbare Prepaid Tarife bei Drillisch findet man mittlerweile auch bei Smartmobil und Yourfone.

Discotel Netz mit Prepaid Flat ab 7095 Euro
Discotel Netz mit Prepaid Flat ab 7095 Euro

Das Netz von Discotel

Bereits seit mehreren Jahren gibt es bei Discotel das gleiche Netz. Das Unternehmen bietet seit dem alle Angebote mit LTE an und nutzt auch nur noch ein Netz für alle Prepaid Sim. Nicht geändert hat sich die Abrechnung: man kann nach wie vor den Handytarif von Discotel als Prepaid- oder Postpaid Variante buchen. In den letzten Jahren wurde der Tarife dabei vor allem beim Datenvolumen verbessert. Dazu wurde auch der Speed leicht von 21,6 MBit/s auf 25 MBit/s angehoben. Am Netz hat sich aber in den letzten Jahren wenig geändert.

Die aktuellen Konditionen des Discotel Tarifes sehen dabei wie folgt aus:

  • 6 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 6 Cent pro SMS in alle deutschen Netze
  • Internet Zugang für 6 Cent pro Megabyte Datenübertragung mit LTE und einem maximalem Speed von 21,6Mbit/s

Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel*

Zum Grundtarif kann man noch weitere Optionen buchen und so Discotel zu einem kompletten Smartphone Tarif aufrüsten – natürlich arbeiten auch diese zusätzlichen Flatrates und Optionen nach dem Prepaid Prinzip. Das Unternehmen bietet alle Leistungen als Prepaid Angebote an. Damit hat Discotel einige Konkurrenz, denn auch das ALDI Netz, das Fonic Netz oder das Netzclub Handynetz basieren auf dem O2/Telefonica Netz und alle diese Discounter bieten damit Prepaid mit gleicher Netzqualität an.

Beim Netz zeigt sich das Unternehmen allerdings eher zugeknöpft. Man findet keinen Hinweis auf den Netzpartner bei den Tarifen und auch in den FAQ und AGB findet sich keine direkter Hinweis darauf, welches Netz die Prepaidkarte von Discotel derzeit nutzen. Das macht es für Kunden nicht einfach, sich für das Unternehmen zu entscheiden, denn das Netz und die Netzqualität sind eine wichtige Kaufentscheidung.

Schaut man sich aber die Netz-Zugansgdaten an und die Netzabdeckung wird schnell klar, dass hier das O2 Netz zum Zuge kommt. Es bleibt aber unklar, warum Discotel so ein Geheimnis daraus macht.

Andere Netze bietet Discotel derzeit nicht an. Das Unternehmen setzt also aktuell nur auf ein Netz und es sieht auch nicht so aus, als würde sich dies schnell ändern. Für Kunden bedeutet dies auch, dass sie einen anderen Anbieter wählen müssen, wenn sie D-Netz Qualität haben wollen oder einen Tarife im D1 Netz der Telekom oder im D2 Netz von Vodafone nutzen möchten. Die Mitname der alten Rufnummer von Discotel ist dabei auf jeden Fall möglich, die Kosten wurden mittlerweile auf 6,82 Euro abgesenkt und sind daher deutlich günstiger als noch vor einigen Jahren.

LTEmax und 5G bei Discotel

Discotel kann im O2 Netz einige Techniken nutzen und ist mittlerweile sowohl für LTE als auch für VoLTE freigeschaltet. Kunden des Discounters können daher auch im LTE Netz telefonieren und auch im WLAN sind Gespräche möglich (WLAN Call). Es gibt aber auch Einschränkungen und vor allem bei den wirklich hohen Geschwindigkeiten muss man bei Discotel Abstriche machen:

  • der maximale Speed im LTE Netz von O2 liegt für Discotel Kunden bei 50MBit/s. Höhere Geschwindigkeiten sind auch gegen Aufpreis nicht verfügbar. LTEmax steht daher bei Discotel derzeit nicht zur Verfügung. Wer danach sucht, sollte zur O2 Freikarte greifen, diese bietet LTEmax Speed bis 225MBit/s an.
  • 5G ist bisher nicht bei Discotel verfügbar und es ist auch nicht bekannt, ob und wann es die neue Technik beim Discounter gibt. Man wird wohl warten müssen, bis 1&1 United Internet das 5G Netz komplett in Betrieb nimmt, dann könnt auch Discotel davon profitieren und eigenen 5G Netz Mobilfunk-Tarife anbieten. Es ist allerdings noch nicht bekannt, welche Geschwindigkeiten dann mit 5G bei Discotel zur Verfügung stehen werden, wahrscheinlich wird man wohl keinen Gigabit Speed erreichen können. Vo5G steht daher auch noch nicht zur Verfügung.
  • eSIM und MultiSIM stehen derzeit bei Discotel nicht zur Verfügung – die Technik werden zwar von den Drillisch Marken unterstützt, nicht aber von den Prepaid Anbietern der Unternehmensgruppe.
  • Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel*

Aktuell hängen die maximalen Geschwindigkeiten, die Discotel erreichen kann, noch sehr vom Ausbaustand des O2 Mobilfunk-Netzes ab. Wenn es Probleme gibt, sollte man also auf der Netzkarte von O2 prüfen, welcher Speed überhaupt angeboten wird und auch, ob es eventuell Probleme mit dem Netz geben sollte.

Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel (hier*).

Die Netzqualität von Discotel bzw. O2

Die Netzqualität von Discotel hängt entscheidend vom genutzten Netz ab. Je nachdem ob man einen Tarif im Netz von Vodafone oder O2 hat, bekommt man natürlich auch alle Schwächen und alle Stärken die das entsprechende Netz mit sich bringt. Vodafone belegt beispielsweise nach wie vor in den Netztest einen gute zweiten Platz hinter der Telekom und gerade im Datenbereich ist der Abstand sehr gering zum D1-Netz. Mit den Vodafone-Tarife von discoTel bekommt man damit sehr günstig Zugang zum gut ausgebauten Netz von Vodafone. LTE ist allerdings noch nicht mit nutzbar.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Weitere Details zum O2 Netztest haben wir hier zusammen gestellt: O2 Netztest

Bei den Karten im Netz von O2 bekommt man ebenso die Vorteile und Schwächen von O2 mit geliefert. Anfang 2012 hatte O2 durchaus Problem beim Netzausbau im Datenbereich. Das Wachstum der Datenübertragung war so stark, das man mit dem Ausbau nicht mehr hinterher kam. Mittlerweile hat sich dieses Problem etwas entschärft, es gibt nach wie vor immer unregelmäßige Meldungen über Probleme im Netz von o2. 2020 wurde aber der Ausbau forciert, so dass nun auch das LTE Netz von o2 durchaus gute Noten bekommt. Davon profitieren auch die Discotel Prepaid Tarife, denn alle Angebote können LTE und auch VoLTE nutzen.

Im Überblick, die aktuellen Netzabdeckungen

Die Rufnummern von Discotel sind im Übrigen kaum ein Hinweis auf das genutzte Netz. Discotel bietet hohe Boni (im Bereich von 25 Euro) für Kunden, die ihre alten Rufnummern mitbringen. Daher gibt es bei Discotel viele Rufnummern aus fremden Netzen und unabhängig von der Vorwahl können die Rufnummern in bestimmten Netzen von Discotel angesiedelt sein.

Das Nationale Roaming im O2 Netz (kaum noch zu finden)

UPDATE: Die bisherigen Eplus Standorte wurden mittlerweile komplett bei O2 integriert. Es gibt daher in der Praxis kein National Roaming mehr, sondern nur noch ein großes O2 Netz.

Allerdings haben die neuen Tarifstrukturen auch einen Nachteil: die alten Vodafone-Tarife gibt es nicht mehr, bzw. sie können nicht mehr neu gebucht werden. Dafür gibt es einen neuen Vorteil: die doppelte Netz-Nutzung. Durch den Zusammenschluss mit Eplus können die Discotel Handykarten auch Teile des Handy-Netzes von Eplus mit nutzen. Dieser Mechanismus wird als National Roaming bezeichnet und funktioniert ganz automatisch. Sollte das O2 Netz keine gute Qualität vor Ort bieten, nutzen die neuen Handykarte von Discotel automatisch das Eplus Netz (falls das besser ausgebaut sein sollte). Dieses Roaming kommt dabei ohne Mehrkosten aus. Am 6 Cent Tarif ändert sich nichts, auch wenn man im Eplus Netz telefoniert.

Discotel schreibt zu den Vorteilen dieses Systems:

In städtischen Gebieten erwartet die Nutzer vor allem eine dichtere Netzversorgung in Gebäuden. In ländlichen Regionen profitieren besonders diejenigen, deren bisheriges Netz keine ausreichende UMTS-Versorgung bietet. Die SIM-Karte wechselt bei Verfügbarkeit künftig automatisch in das jeweils andere UMTS-Netz. Speziell Datendienste lassen sich dann komfortabler nutzen.

Allerdings ist dieses Roaming bisher nur auf das 3G Netz von Eplus bezogen. Die LTE Standorte das Unternehmens kann man leider nicht mit nutzen und daher ist man im Eplus-Netz auf die 3G Geschwindigkeit reduziert. Trotzdem ist das ein großer Vorteil gegenüber dem bisherigen System, denn bei den alten Karten musste man sich entscheiden, welches Netz man nutzen wollte und war dann fest gelegt. Mit den neuen Karten wird automatisch das bessere Netz ausgewählt. Mittlerweile gibt es aber keine eigenständigen Eplus-Netzbereiche mehr. Diese wurden komplett ins O2 Netz integriert und daher ist das National Roaming bei Discotel nicht mehr im Einsatz

Die älteren Tarife bei Discotel

Vor dem Januar 2016 gab es bei Discotel verschiedenen Tarifvarianten. Diese sind nicht mehr buchbar, können aber natürlich nach wie vor weiter genutzt werden. Diese Tarife nutzen unterschiedliche Netze und sind dabei jeweils einem bestimmten Netz fest zugeordnet. Wer sich für den einen oder anderen Tarif entscheidet, bekommt immer auch das Netz fest dazu, ein Netzwechsel ist nicht möglich. Discotel schreibt dabei von der Netzqualität und nutzt die Beschreibung „D-Netz Qualität“. Diese Formulierung findet sich bei vielen Discountern, gemeint ist bei Discotel dabei das Netz von Vodafone.

Traditionell sind die Tarife wie folge zugeordnet:

  • discoTel plus (mit 50 Euro Startguthaben) im Netz von O2 (nicht mehr verfügbar)
  • discoTel Smart (mit 5 Euro Startguthaben) im Netz von Vodafone (nicht mehr verfügbar)

Die Konditionen und Gesprächsgebühren sind weitgehend identisch. Daneben gibt es noch den All-in 10 Tarif, der kein Prepaid Tarif ist sondern per monatlicher Rechnung abgerechnet wird.

Daneben gab es eine Zeit lang die Discotel Tarife unter der Marke Free-Prepaid auch als Freikarten mit einem kostenlosen Monat. Diese Marke war aber nicht sehr erfolgreich und wurde daher recht schnell wieder eingestellt. Das liegt wohl auch daran, dass es an sich genug kostenlose Prepaid Sim im O2 Netz gibt.

FAQ rund um das O2 Netz

Gibt es 5G im O2 Netz?

o2 bietet seit 2020 auch eigene 5G Netzbereiche an – man benötigt dazu aber ein 5G Smartphone und einen O2 Tarif, der bereits 5G unterstützt.

Ist O2 oder Vodafone besser?

Bundesweit erreicht das Handynetz von Vodafone die besseren Werte in den meisten Tests. Vor Ort kann aber durchaus auch O2 die bessere Wahl sein.

Ist das O2 Netz das Telefonica Netz?

Telefonica ist das Mutterunternehmen von O2 – das O2 Netz und das Telefonica Netz sind daher identisch.

Gibt es einen Unterschied zwischen O2 Prepaid und O2 Postpaid beim Netz?

Die Prepaid Tarife von o2 haben noch kein 5G, ansonsten gibt es bei der Netznutzung aber keine Unterschiede.

Warum ist das O2 Netz oft günstiger?

O2 achtet beim Ausbau sehr auf die Kosten. Man will nicht immer Spitzenleistungen anbieten und setzt daher auf ein Netz, das solide und preiswert ist. Das schlägt sich auch bei den Tarifen nieder.

Gibt es auch im Ausland O2 Netz?

O2 hat in allen Ländern Roamingpartner, so dass man mit einem O2 Tarif auch im Ausland Netz hat.

Smartmobil Netz, Netzqualität und Erfahrungen

Smartmobil Netz, Netzqualität und Erfahrungen –Smartmobil ist eine Marke aus dem Hause Drillich und hat bereits eine interessante Geschichte hinter sich. Beispielsweise haben bereits Heino oder auch der Fußballer Lukas Podolski für das Unternehmen geworben. Mittlerweile hat man sich vor allem auf Allnet Flat spezialisiert. Die aktuellen Flatrates und Tarife von Smartmobil bestehen daher immer aus einer Kombination von Internet Flat (zum mobilen Surfen mit dem Handy) und Minutenpaketen oder Flatrates. Daneben gibt es mit dem sogenannten Smartpaket auch die Möglichkeit, ein Handy direkt mit zu den Tarifen erwerben.

Leider hat Smartmobil die Tarife Ende 2018 aber etwas neu strukturiert, so dass man die billigsten Preise bei Drillisch mittlerweile eher bei den Marken WinSIM und PremiumSIM (auch Drillisch Marken) findet. Die Angebote sind aber immer noch interessant. Dazu gibt es auch immer wieder Sonderaktionen bei Smartmobil, die den Einstieg besonders interessant machen: aktuelle Smartmobil Sonderaktionen*.

Welches Netz nutzt Smartmobil?

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Smartmobil Prepaid karte
Smartmobil Prepaid karte
0.00€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: 6 Cent/MB
keine zum
Anbieter

Smartmobil Prepaid Flat S
Smartmobil Prepaid Flat S
7.95€
(9.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Smartmobil Prepaid Flat M
Smartmobil Prepaid Flat M
12.95€
(9.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Smartmobil Prepaid Flat XL
Smartmobil Prepaid Flat XL
19.95€
(9.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Smartmobil LTE 2GB
Smartmobil LTE 2GB
7.99€
(9.99€)
Freieinheiten: 300 Stück/Monat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
keine zum
Anbieter

Smartmobil LTE 4GB
Smartmobil LTE 4GB
7.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
3 zum
Anbieter

Smartmobil LTE 6GB
Smartmobil LTE 6GB
9.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6000MB/Mon)
3 zum
Anbieter

Smartmobil LTE 8GB
Smartmobil LTE 8GB
11.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (8000MB/Mon)
3 zum
Anbieter

Smartmobil LTE 20GB
Smartmobil LTE 20GB
19.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
3 zum
Anbieter


Mit der Umstellung der Tarife macht es Smartmobil den Verbrauchern gar nicht mehr so einfach, herauszufinden, welches Netz die Smartmobil Tarife nutzen. Bei den Allnet Flat selbst ist das Netz nicht mehr angegeben und auch im FAQ Bereich gibt es zwar viele Artikel zu LTE und anderen Netz-Themen, die Frage nach dem Netzpartner wird aber nicht beantwortet. Man findet lediglich im Footer der Webseite den Hinweis auf den Netzverbund der Telefonica und hinter dieser kryptischen Bezeichnung verbirgt sich mittlerweile das O2 Netz (die Telefonica ist der Mutterkonzern hinter O2). Mittlerweile wurde auch dieser Hinweis entfernt und daher bleibt offen, welchen Netzpartner das Unternehmen genau hat.

Was dagegen nach wie vor hilft ist ein Blick in den Netzcheck von Smartmobil. Dort findet sich ein Überblick über die Netzabdeckung und dort spricht Smartmobil auch weiterhin vom Telefonica Netz – also dem Mobilfunk-Netz von O2. Dort heißt es derzeit:

Im Netz der Telefónica – Als Mobilfunkanbieter stellen wir unsere Tarife im Netz der Telefónica zur Verfügung – und das zum Discountpreis. Sie profitieren direkt von günstigen Preisen, hochwertiger Leistung sowie guten Konditionen und nicht zuletzt von jahrelanger Erfahrung.

Smartmobil Netz
Smartmobil Netz Hinweis auf der Webseite

Konkret nutzen alle aktuellen Tarife bei Smartmobil das O2 Netz und haben auch Zugriff auf die Eplus Standorte (soweit noch vorhanden). Das Smartmobil Netz ist also aktuell das O2 Netz. Inzwischen wird das Netz auch oft als Telefonica Netz oder Telefonica Netzverbund bezeichnet (nach dem Mutterunternehmen von O2). Diese Tarife bieten nach wie vor den Zugriff auf LTE und haben einen einheitliche Geschwindigkeit von bis zu 50MBit/s. Mehr Speed ist leider trotz LTE nicht möglich, hier sind die originalen O2 Tarife schneller, diese surfen bis zu 225MBit/s.

Seit Neustem bietet Smartmobil auch Prepaid Sim an. Diese nutzen ebenfalls das Handy-Netz von O2 und sind damit im gleichen Netz ansiedelt wie die anderen Simkarten des Unternehmens. Mehr dazu gibt es hier: O2 Netz Prepaid Tarife

Im Oktober 2019 gab es noch eine weitere Änderung bei Smartmobil: Das Unternehmen bietet seit diesem Zeitpunkt alle Postpaid-Tarife auch mit eSIM an. Man kann die Smartmobil Flatrates also nun auch auf fest verbaute Simkarten laden. Dies kostet allerdings einmalig 14.95 Euro, da die eSIM als Ersatzkarte aktiviert werden muss. eSIM bei Smartmobil ist also vergleichsweise teuer – aber zumindest mittlerweile verfügbar. Für das Smartmobil Netz macht es aber keinen Unterschied, ob man die eSIM oder eine Plastik-Simkarte nutzt. Dazu gibt es mittlerweile (gegen Aufpreis) auch MultiSIM. Man kann die Smartmobil Tarife daher auch mit mehreren Simkarten nutzen.

VoLTE und WLAN Telefonie bei Smartmobil

O2 ist bei der Freischaltung von Feature wie WLAN Calling und Voice over LTE (als Gespräche per LTE) etwas großzügiger als Vodafone und Telekom. Auch Drittanbieter können dieses Funktionen im O2 Netz nutzen und daher haben die meisten Drillisch Anbieter (und damit auch Smartmobil) sowohl VoLTE als auch WLAN Telefonie für ihre Kunden frei geschaltet.

Das Unternehmen schreibt zu WLAN Calls:

WLAN-Telefonie wird in der Fachsprache auch als Native Voice over Wi-Fi („VoWiFi“) bezeichnet. Darüber ist es möglich, Anrufe mit Ihrem Handy und Ihrer Rufnummer über jedes beliebige WLAN zu führen – und das ohne Installation zusätzlicher Apps. Über WLAN kann man sowohl in das Festnetz telefonieren, als auch in das Mobilfunknetz. Sogar Anrufe auf Sonderrufnummern sind kein Problem. Kurzum: Überall dort, wo Sie eine WLAN-Verbindung haben, können Sie uneingeschränkt mit dem Smartphone und mit dem Handy über WLAN telefonieren.

Telefonieren per WLAN auch ohne Netz! Mit unseren Tarifen im Netzverbund von Telefónica sind Sie auch dort erreichbar, wo Sie kein Mobilfunknetz haben – ganz gleich ob innerhalb Deutschlands oder im Ausland. Alles was Sie dazu benötigen, ist eine aktive WLAN-Verbindung. Über die Verbindung mit Ihrem Smartphone zum WLAN bleiben Sie mit Ihrer Mobilfunkrufnummer wie gewohnt erreichbar.

Man sollte allerdings beachten, dass auch die Handys bzw. Smartphones diese Techniken unterstützen müssen. Das ist besonders bei älteren Geräten nicht immer der Fall, bei modernen Smartphone mit aktuellen Android Versionen gibt es da aber kaum Probleme.

Das Smartmobil Netz in den älteren Tarifen und Flat

Der Anbieter Smartmobil bot vor einigen Jahren alle seine Tarife im Netz von Vodafone (D2) oder O2 an. Kunden mit Tarifen vor 2018 haben daher möglicherweise auch einen Tarif von Vodafone. Diese werden aber mittlerweile nicht mehr angeboten, können aber weiterhin genutzt werden, wenn man sie bereits gekauft hatte. Die Zuordnung ist dabei relativ einfach: O2 Tarife sind mit einem blauen Logo und dem Hinweis O2 Netz gekennzeichnet, die Tarife im Vodafone Netz haben einen roten Button mit der Beschriftung „D-Netz Qualität“.

Die Zuordnung zu den Netzen ist wichtig, denn die Preise und auch die Leistungen der Tarife unterscheiden sich zwischen den einzelnen Anbietern doch erheblich. Im Bereich des Datenschutzes gibt es dagegen bei beiden Anbietern recht wenige Unterschiede. Sowohl O2 als auch Vodafone speichern relativ oft Daten und haben auch bei den Allnet Flat eine Speicherdauer, die länger als notwendig ist. Mehr zu den Handyflatrates von Smartmobil gibt es hier nachzulesen: die Smartmobil Allnet Tarife im Überblick. Dazu gibt es auch immer wieder Sonderaktionen bei Smartmobil, die den Einstieg besonders interessant machen: aktuelle Smartmobil Sonderaktionen*.

O2 Netzqualität bei Smartmobilmobilfunk-netz-pixabay-cc0

Im Vergleich mit den D-Netzen von Telekom und Vodafone belegt das O2 Netz in den meisten Netztests den letzten Platz. Vor allem beim schnelles Internet haben die O2 Anbieter immer noch das Nachsehen und können beim Ausbau in der Regel nicht mit den D-Netz-Tarifen mithalten.

2018 konnte das O2 Netz zwar etwas aufholen und damit Punkte auf die beiden anderen Netzbetreiber wett machen, aber nach wie vor muss man als O2 Netz Kunde mit einem etwas schlechterem Handy-Netz leben.

Die O2 Netztest Ergebnisse im Überblick

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Connect Netztest 20223375/450 Punkten276/300 Punkten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 – Befriedigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Bei den O2 Tarifen von Smartmobil gibt es dazu eine Einschränkung bei der Netznutzung. Die Flatrates können das Mobilfunk-Netz von O2 samt LTE nutzen, die maximale Geschwindigkeit bei den Datenverbindungen liegt bei 50Mbit/s. Das liegt unter den Weiter der normalen O2 Tarife. Ältere Smartmobil Tarife verfügen noch über eine sogenannte Datenautomatik. Wird das Freivolumen überschritten bucht Smartmobil automatisch 200MB Datenvolumen zum Preis von 2 Euro nach – und das bis zu drei mal im Monat. Erst danach setzt die normale Drosselung ein. Die Reaktion darauf ist sehr unterschiedlich, einige Nutzer reagieren mit Kritik, es gibt aber auch positive Rückmeldungen. Mittlerweile hat das Unternehmen diese Automatik auch wieder eingeführt, bei neuen Smartmobil Tarifen wird daher Datenvolumen automatisch nachgebucht.

5G Netze und Tarife bei Smartmobil

Drillisch bzw. 1&1 United Internet haben 5G Frequenzen mit ersteigert und auch für einige Bereiche den Zuschlage bekommen. Zukünftig will das Unternehmen als auch 5G Handytarife anbieten.

Allerdings hat das Unternehmen bereits angekündigt, dass dieser Ausbau nicht vor 2021 stattfinden wird, die Frequenzen dürfen auch erst ab dann genutzt werden. Es wird also wohl noch einige Zeit dauern, bis Drillisch und damit auch Smartmobil Angebote mit 5G Speed machen kann. Dazu ist auch noch nicht sicher, wann genau dann welche Drillisch Marke Zugang zu 5G bekommen wird.

Vodafone Netzqualität bei Smartmobil (nicht mehr erhältlich)

Vodafone belegt mit dem Netz in vielen Tests den zweiten Platz hinter der Telekom. Allerdings klagen in den letzten Monaten die Kunden zunehmend über Probleme mit dem Netz. So wird über Verbindungsabbrüche und langsames Internet berichtet. Überhaupt hat das Unternehmen derzeit eher schlechte PR. Die Sicherheitslücke in den Routern war ein großer Problem (für DSL Kunden), auch der Einbruch auf Vodafone Servern erregte große Aufmerksamkeit und verunsicherte Nutzer, obwohl man als Smartmobil Kunde nicht betroffen war.  Daneben gab es einige Urteile die gegen die Vodafone Praxis gerichtet waren. Trotzdem bleibt Vodafone immer noch ein starkes Netz: man sollte aber eventuell schauen, wie sich das weiter entwickelt.

Smartmobil selbst schreibt in erster Linie von D-Netz Qualität. Warum es der Discounter den Kunden so schwierig macht, das Netz heraus zu finden, bleibt unklar, man kann sich aber zumindest sicher sein, dass alle Tarife bei Smartmobil aktuell das Netz von Vodafone nutzen. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass Kunden, die nach einem Tarif bei der Telekom oder Eplus suchen bei Smartmobil leider nicht fündig werden.

Die Ergebnisse im Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20222 (GUT – Note 1,7)2 (GUT – Note 2,1)2 (GUT – Note 1,3)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 2013

Hardware bei Smartmobil

Bei der Auswahl der Hardware macht das Netz bei Smartmobil keinen Unterschied: es gibt ohnehin nur wenige Geräte und die passenden Netz-Zugangsdaten werden automatisch gesendet. Bei den Smartphones ist man also frei in der Auswahl, egal welcher Gerät genutzt wird, wobei die Topmodelle zuerst bei den Netzbetreiber angeboten werden und dann ihren Weg zu Smartmobil und anderen Discountern finden. Mittlerweile hat sich das aber deutlich verbessert. Smartmobil bietet inzwischen die bekannte Drillisch Modellplatte und oft gibt es auch Deals und Sonderaktionen mit den jeweiligen Modellen: aktuelle Smartmobil Sonderaktionen.

Unser Fazit zu Smartmobil und dem Smartmobil Netz

Smartmobil ist in den letzten beiden Jahren zum Premium-Anbieter im Drillisch Konzern geworden und das merkt man bei den Leistungen der Tarife. Es gibt im O2 Netz LTE bis 50Mbit/s und hohe Datenvolumen bis 10GB. Allerdings sind diese Entwicklungen nur im O2 Netz anzutreffen, die Vodafone Tarife wurden mittlerweile entfernt und daher haben Kunden beim Netz leider keine Auswahl mehr.

Klassiker: Smartmobil Werbung mit Heino

Vorwahl 0033 bzw. +33 – was steckt hinter Anrufen mit dieser Nummer?

Vorwahl 0033 bzw. +33 – was steckt hinter Anrufen mit dieser Nummer? – Immer wieder berichten Nutzer von Anrufen (teilweise auch recht häufig) von Rufnummern mit der Vorwahl 0033 und sind sich unsicher, ob dahinter ein seriöser Anrufer steckt oder ob es sich um Spam handelt. Leider lässt sich das nicht so einfach sagen, denn es kann beides sein: die 0033 ist als Vorwahl Frankreich zugeordnet und leider werden Rufnummern dieser Art aber auch missbraucht, um Spam-Anrufe zu tätigen.

Vorwahl 0033 bzw. +33 – was steckt hinter Anrufen mit dieser Nummer?

Die 0033 ist eine normale Ländervorwahl für Frankreich (wie beispielsweise die 0044 für Großbritannien) und damit erst mal keine Gefahr. Man kann auch immer sicher sein, dass der Anruf aus Frankreich kommt, denn die +44 ist direkt zugeteilt und keine allgemeine Vorwahl wie die 032 oder die 0088. Das sollte man bei Anrufen auf diese Nummer beachten, denn Anrufe auf die 0033 werden anders abgerechnet als Anrufe in Deutschland. Allnet Flat gelten beispielsweise nicht für die 0033 und daher entstehen in fast allen Fällen extra Kosten, wenn man Rufnummern mit dieser Vorwahl anrufen. Mehr dazu: Was beinhaltet eine Allnet Flat?

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Die Frage ist daher meistens ob es einen sinnvollen Grund geben könnte, aus Frankreich angerufen zu werden. Wer dort Verwandte hat oder in den Urlaub fahren will, wird darauf sicher mit Ja antworten, im Regelfall sind es aber meistens Callcenter, die mit dieser Vorwahl anrufen. Wenn es also keinen sinnvollen Grund gibt, warum man aus Frankreich angerufen wird, handelt es sich meistens um Spam.

Die Bundesnetzagentur ist gegen verschiedene Rufnummern mit der Vorwahl +33 auch bereits aktiv geworden. Beispielsweise wurden gegen die 003382178145 oder die 0033821781519 und anderen Nummern aus diesem Bereich ein zeitweises Inkassierungsverbot erlassen. Rechnungen durften für Anrufe auf diese Nummern nicht mehr ausgestellt werden, eventuelle Anrufe auf diese Nummern waren daher kostenfrei. Solche Maßnahmen sind aber eher selten, das spricht dafür, dass es vergleichsweise wenig Spam mit dieser Vorwahl gibt.

HINWEIS: In Deutschland haben viele Städte eine Vorwahl mit der 033. Beispielsweise findet man Potsdam mit der 0331 oder Kleinmachno mit der 033203 sowie einige Ort mehr. Daher ist es leider sehr leicht, Ländervorwahl und Ortsrufnummer zu verwechseln. Nur wenn zwei Nullen davor stehen oder die Rufnummer mit +33 beginnt, handelt es sich um das Länderkennzeichen für Frankreich.

Ping Anrufe von der Vorwahl 0033

Leider sind von der Ländervorwahl 0033 immer wieder auch Fälle bekannt geworden, in denen Rufnummern für sogenannte Ping Calls genutzt wurden. Deutsche Nutzer wurden angerufen und gleich wieder die Verbindung unterbrochen mit dem Hintergedanken, dass der Angerufene dann unter Umständen zurückruft. Dadurch würden dann hohe Kosten entstehen ohne dass es der Anrufer so beabsichtigt hätte.

Solche Ping-Anrufe sind derzeit leider weit verbreitet und man kann sich an sich nur schützen, in dem man nicht zurückruft.

SMS Spam und andere Calls von der +33

SMS Spam und Smishing mit der Vorwahl 0033 wird relativ selten berichtet, in der Regel sind es deutsche Rufnummern, die für diese Masche genutzt werden.

Eine andere Masche, bei der auch ab und an Rufnummern mit der Vorwahl 0033 genutzt werden, sind Anrufe von angeblichen Microsoft Mitarbeitern. Diese müssen den eigenen Rechner vorgeblich prüfen und im Gespräch wird der Angerufene dann dazu gebracht, Malware auf den Rechner zu laden. Solche Anrufe kommen von unterschiedlichen Quellen und leider sind Rufnummern mit der 0033 immer wieder darunter. Schützen kann man sich am besten, wenn man gleich auflegt, wenn angeblich Microsoft anruft – dort ruft man nie Kunden an.

Neuer Fälle berichten von angeblichen Pflegeunternehmen und Steuerbüros, die unter solchen Rufnummern ihre Hilfe anbieten (meistens gehen hohe Kosten). Es ist aber nicht sinnvoll, ausländische Unternehmen in solchen Fällen zu beauftragen, besser ist es auf deutsche Unternehmen aus der Region zu setzen, die man kennt und die man auch besuchen kann. Daher sollte man auch bei Werbeangeboten mit der Vorwahl 0033 immer direkt auflegen.

So schützt man sich gegen Spam von der 0033

Für moderne Smartphones gibt es Apps, die Rufnummern prüfen und anzeigen, ob es sich um eventuellen Spam oder um seriöse Anrufer handelt. Solche Apps gibt es sowohl für Android Modelle als auch für iOS Geräte und sie können helfen, das Spammer erst gar nicht durchkommen. In der Regel nutzen diese Apps eine große Datenbank mit bekannten Spam-Nummern. Gegen unbekannte Anrufer können solche Apps aber leider auch nichts ausrichten.

TIPP: Man kann sich generell gegen Spam-Anrufe schützen und Betrugsversuche so direkt verhindern und natürlich kann man auch Maßnahmen gegen bestimmte Rufnummern ergreifen lassen. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben: Schutz gegen Spam-Anrufe: Beschwerden, Blockieren und Black List. Wie man konkret Rufnummern blockieren, ist hier zusammengefasst: Rufnummer blockieren bei allen Systemen | Rufnummer blockieren

Teilweise sind solche Apps kostenpflichtig, aber man zahlt dann einmalig wenige Euro und ist dauerhaft geschützt. Solche Apps findet man beispielsweise hier:

Die Apps reduzieren den Spam und sparen so Zeit. Einen kompletten Schutz bieten aber auch solche Apps nicht, denn gegen gefälschte Anrufer-Nummern oder unbekannte Rufnummer

In der Fritzbox kann man beispielsweise eine Blacklist anlegen und missbräuchlich genutzte Rufnummern mit der 0044 dort eintragen. Dann kann so eine Nummer zumindest nicht nochmal anrufen.

Daneben kann man diese Rufnummern auch bei der Bundesnetzagentur melden. Diese ist zwar in erster Linie in Deutschland zuständig, greift aber natürlich auch ein, wenn es Probleme mit Rufnummern aus dem Ausland gibt. Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Ob ein konkretes Anwählverhalten eine unzumutbare Belästigung im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb darstellt, ist für jeden Einzelfall unter Abwägung sämtlicher Aspekte des jeweiligen Sachverhalts zu beurteilen. Dazu ist die Bundesnetzagentur auf Ihre möglichst detaillierten Beschwerden über die belästigenden Telefonanrufe mit Hilfe des Formulares angewiesen. Insbesondere ist der Grad der Belästigung im Einzelfall wichtig für ein Vorgehen gegen den Verursacher. Ihre Beschwerde sollte daher möglichst genau beschreiben, zu wie vielen Anrufen in welchem Zeitraum bzw. zu welcher Uhrzeit es gekommen ist.

Den Überblick über die Beschwerdemöglichkeiten bei der Bundesnetzagentur gibt es direkt hier:

So eine Beschwerde ist grundsätzlich kostenfrei, eine Garantie auf einen Erfolg gibt es aber natürlich nicht.

Das Freenet Netz (früher Mobilcom-Debitel) – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung

Das Freenet Netz (früher Mobilcom-Debitel) – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung –  Freenet (früher Mobilcom-Debitel aka MD) ist ein Telekommunikationsanbieter, der Handys und Tarife in günstigen Sparpaketen und Sonderaktionen anbietet. Dabei vertreibt Freenet aber oft keine eigenen Tarife, sondern vermarktet die Tarife anderer Anbieter wie der Telekom, Vodafone, oder O2. Welches Netz man hat, wenn man einen Vertrag oder eine Prepaidkarte über Freenet/Mobilcom-Debitel kauft, hängt also ganz davon ab, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Das Unternehmen schreibt dazu in der Selbstbeschreibung:

Die freenet Group bietet ihren Kunden in Deutschland ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste an. Die Vermarktung der Dienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland erfolgt unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung über eine Vielzahl von Vertriebskanälen und unterschiedlichen Marken. Neben den eigenen netzunabhängigen Diensten und Tarifen vermarktet die freenet Group unter eigenem Namen auch die Originaltarife der deutschen Mobilfunknetzbetreiber.

Freenet arbeitet dabei in erster Linie mit Handy- und Smartphone Angebote und setzt dazu auch regelmäßig Deals und Sonderaktionen auf. Die aktuellen Deals gibt es jeweils hier: Sonderaktionen bei Freenet*

HINWEIS: 2022 hat sich Mobilcom-Debitel zu Freenet umbenannt und bietet alle bisherigen Leistungen nun unter dem Namen Freenet an. Außer dem Namen hat sich aber wenig geändert, beim Freenet Netz ist sogar alles gleich geblieben.

Meistens hat Mobilcom-Debitel Tarife aus allen vier Netzen im Angebot. Wer also auf der Suche nach einer Karte in einem bestimmten Netz ist, findet bei Mobilcom-Debitel leicht den passenden Tarif im gewünschten Netz. Allerdings werden nicht alle Tarife in jedem Netz angeboten. Gerade bei den Netzbetreibertarifen bekommt man diese meisten nur in dem Netz des entsprechenden Betreibers und muss sich in anderen Netzen mit Änderungen am Tarif abfinden.

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel*

Die neuen Green LTE Tarife bei Freenet


Mobilcom Debitel betreibt auch noch weitere Marken, Details zum Klarmobil Netz und dem Freenetmobile Netz haben wir jeweils gesondert betrachtet. Bei der Netzqualität gibt es aber an sich keine Unterschiede, egal ob man die originalen MD Tarife nutzt oder Marken wie Klarmobil oder Freenet Mobil (oder auch das neue Freenet Funk sowie Freenet Flex).

Bekommt man LTE, 5G und hohe Geschwindigkeiten bei Freenet?

Die Qualität und die genutzte Internet-Geschwindigkeit der Tarife ist weniger vom Netz abhängig sondern mehr davon, welchen Tarif man wählt und welche Leistungen dieser Tarif bietet. Das ist oft auch eine Frage des Preises: die günstigen bei Mobilcom-Debitel sind oft auch etwas langsamer und bieten keinen LTE Zugang und  man muss mehr bezahlen um Angebote zu bekommen, die richtig viel Speed bieten. So gibt es im Telekom Netz mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s (entspricht DSL 300.000) im LTE Bereich. Wählt man aber einen günstigeren Tarif der Telekom aus (beispielsweise den Comfort Allnet) hat man auf diesen hohen Speed leider keine Zugriff. Im Kleingedruckten zu diesem Handytarif heißt es zu den maximalen Geschwindigkeiten:

Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1,5 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 21,6 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, Data-USB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten.

Mit maximal 21,6Mbit/s schafft der Tarif als nicht einmal ein Zehntel der Geschwindigkeit, die andere Flatrates im Telekom bereits anbieten können. Dazu gibt es auch noch weitere Einschränkungen: auch die Nutzung mit Instant Messengern wie WhatsApp ist verboten und die Datenflatrate darf nur mit einem Smartphone genutzt werden. Im Vodafone Netz heißt es beispielsweise für den Smart Surf Tarif:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 14,4 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Ähnliche Regelungen gibt es nicht nur bei der Telekom. Auch die Handytarife im Vodafone Netz und bei O2 bieten ähnliche Einschränkungen. Mobilcom-Debitel hat dabei oft nur geringen Einfluss auf diese Tarife, da die Netzbetreiber diese selbst zusammen stellen und MD lediglich darauf zurück greift. Das betrifft dann auch die LTE Netz-Nutzung und die Geschwindigkeiten im Datenbereich.

Mittlerweile unterstützen die Handytarife von Mobilcom-Debitel teilweise auch 5G. Man kann sich dabei direkt in den Tarifdetails orientieren: die Telekom, Vodafone und O2 Angebote haben meist 5G direkt mit erwähnt. Dann bekommt man auf jedem Fall passenden 5G Handy-Tarife. Die Green-LTE Tarife direkt von MD haben bisher dagegen kein 5G, daher ist diese Technik in den Tarifdetails auch nicht mit erwähnt. Aktuell bietet MD gar keine Prepaid Tarife mehr an, daher fehlen auch Prepaid Sim Karten mit 5G im Shop.

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel*

Das Netz der Prepaid Sim Karten von Mobilcom-Debitel

UPDATE: Freenet scheint die Prepaid Sim aus dem Angebot genommen zu haben. Derzeit findet man beim Discounter keine Prepaid Tarife mehr.

Mobilcom-Debitel bietet keinen eigenen Prepaid Tarife an, sondern verkauft die Netzbetreiber Tarife von Telekom und Vodafone. Man findet beim Discounter also sowohl die MagentaMobil Prepaid Karte als auch die Callya Prepaid Tarife von Vodafone.

Beim Mobilfunk-Netz der Prepaid Angebote von Mobilcom-Debitel gibt es daher auch keine größeren Überraschungen: die Prepaid Sim nutzen das Mobilfunk-Netz der jeweiligen Betreiber.

Wie kann man die Netzqualität und Netzabdeckung bei Mobilcom-Debitel prüfen?

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei MD entsprechen in der Regel den Werten der originalen Tarife der entsprechenden Anbieter. Es macht für das Netz und die Geschwindigkeit also keinen Unterschied, ob man die Tarife direkt beim Anbieter oder über MD nutzt. Daher kann man auch direkt auf den Ausbaukarten der Anbieter den Ausbaustand abfragen um zu ermitteln, wie gut die Netzqualität des Tarifes vor Ort sein wird und welche maximalen Geschwindigkeiten zu erwarten sind. Unsere Hinweise zum D1 Netz, dem Vodafone Netz und auch zum O2 Netz gelten daher auch für die Angebote von Mobilcom-Debitel.

Die entsprechenden Netzkarten sind hier zu finden:

Die Nutzung der Karten ist natürlich kostenfrei. Man sollte allerdings beachten, dass nicht alle Tarife Zugriff auf die maximalen Geschwindigkeiten im Netz haben. Wenn man beispielsweise einen Tarif nutzt, der keinen LTE Zugang hat, sollte man bei den Netzabdeckungskarten auch die 4G Verbindungen abschalten, denn sie sind für die Netzqualität des eigenen Tarifes nicht relevant. Nur dann bekommt man ein realistisches Bild, welche Netzabdeckung vor Ort zu erwarten ist.

Das Netz des Homespot von Mobilcom-Debitel

Neben den Handytarifen und Allnet Flat findet man mittlerweile bei Mobilcom-Debitel auch einen interessanten moibilen WLAN Router. Das Unternehmen kombiniert dabei eine mobile Fritzbox mit einem O2 Free Tarif. Damit hat man unbegrenztes Datenvolumen und einen passenden WLAN Router und so einen Homespot als Alternative zum heimischen DSL Anschluss.

Den Homespot gibt es dabei nur in einem Netz: durch den O2 Free Tarif nutzt das Gerät natürlich auch das O2 Mobilfunk-Netz und daher ist die O2 Netzqualität vor Ort ausschlaggebend dafür, welchen Speed man beim Internet-Zugang bekommt. Der Homespot unterstützt auch Roaming, so dass man den Cube auch im Ausland nutzen kann. MD schreibt dazu im Kleingedruckten:

Die FRITZ!Box 6820 hat ein integriertes Modem, das alle in Europa gebräuchlichen LTE-Bänder unterstützt. Das heißt, Du kannst den Homespot auch auf Reisen im europäischen Ausland nutzen. Du brauchst allerdings eine SIM-Karte mit einem Tarif, der Dir auch im EU-Ausland mobile Daten bereitstellt.

Die moderneren O2 Free Tarife können auch bereits 5G. Beim Mobilcom-Debitel Homespot steht diese Technik aber noch nicht zur Verfügung. Der Homespot nutzt also maximal das 4G/LTE Netz von O2. Im LTE Bereich gibt es aber LTE Speed bis 225MBit/s – man surft also beispielsweise deutlich schneller als beim originalen O2 Homespot.

Die APN Einstellungen bei Mobilcom-Debitel

Da das Unternehmen verschiedene Netze nutzt, müssen auch verschiedene Zugangsdaten hinterlegt werden, je nachdem, welches Netz ein Tarif nutzt. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch gesetzt. Nur wenn das nicht funktioniert, sollte man selbst aktiv werden und die APN prüfen und -falls nicht korrekt hinterlegt – selbst abändern. Dabei sind folgende Daten zu verwenden:

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Telekom Netz

  • APN internet.telekom
  • Benutzername: t-mobile
  • Kennwort: tm

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Vodafone Netz

  • APN web.vodafone.de
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Eplus Netz (mittlerweile in O2 integriert)

  • APN internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Kennwort: eplus

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das O2 Netz

  • APN internet
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Man kann die Konfiguration auch automatisch noch mal starten lassen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der Handy-Konfigurator funktioniert für alle Kunden in eingeloggtem Zustand. Ein übersichtliches Formular bringt Sie schnell ans Ziel. Sie geben lediglich Ihre Rufnummer ein, wählen Ihren Mobilfunk-Anbieter, und legen in einer Liste den Hersteller und Ihr Handy-Modell fest. Dann klicken Sie auf „Konfigurations-SMS anfordern“ und erhalten innerhalb kurzer Zeit eine SMS. So können Sie Ihre definierten Voreinstellungen unkompliziert übernehmen. Wenn Ihr Handy nicht in der Liste steht, dann sind bereits alle Einstellungen auf Ihrem Gerät vorhanden.

Nach der Eingabe neuer Daten (egal ob per Handy oder automatisch) sollte man die Geräte neu starten. Nur so ist sichergestellt, dass die neuen Angaben auch korrekt übernommen werden. Generell lohnt es sich immer dann die Internet Einstellungen zu prüfen, wenn man zwar Empfang hat, es aber Probleme mit dem mobilen Internet gibt. In dem Fall sollte man die korrekten APN Daten prüfen und gegebenenfalls auch korrigieren.

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel*

Video: Die Costa fast garnix Werbung von MD

Vodafone GigaMobil Tarife – das kann man von Netz, Netzabdeckung und 5G erwarten

Vodafone GigaMobil Tarife – das kann man von Netz, Netzabdeckung und 5G erwarten – Bei Vodafone gab es 2022 eine größere Änderung, denn das Unternehmen hat die bisherigen Vodafone RED Handytarife umbenannt und führt sie jetzt als Vodafone GigaMobil Tarife weiter. Dabie ist die Tarifstruktur grundsätzlich gleich geblieben, aber es gibt die GigaPässe nicht mehr. Diese haben gegen die Netzneutralität verstoßen und mussten daher nach mehrere gerichtlichen Entscheidungen entfernt werden. Die anderen bekannten Feature wie GigaDepot, GigaGarantie und auch 5G gibt es aber auch bei den neuen GigaMobil Flat weiterhin.

Durch den neuen Namen hat sich grundsätzlich am Netz nichts geändert. Natürlich nutzen auch die GigaMobil Tarife von Vodafone das D2 Mobilfunk-Netz von Vodafone und haben dabei Zugriff auf alle Netzbereiche. Die GigaMobil Tarife sind daher die leistungsstärksten Angebote im Vodafone Netz, die man bekommen kann und unterstützen sowohl LTE max im LTE Netz als auch 5G ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Vodafone zeigt mit den GigaMobil Tarifen, was an Leistung im Vodafone Netz möglich ist. Die GigaMobil Tarife sind dabei grundsätzlich Postpaid Angebote mit monatlicher Rechnung und einer Grundgebühr. Die Prepaid Tarife laufen weiter unter der Bezeichnung Vodafone Callya und grenzen sich dabei bereits über den Namen von den GigaMobil Angeboten ab.

HINWEIS: In diesem Artikel soll es vor allem um das Vodafone GigaMobil Netz gehen. Tarifdetails und Besonderheiten sind hier zusammengefasst: Vodafone GigaMobil Handy-Tarife | GigaMobil Flat von Vodafone

Vodafone GigaMobil mit 5G Netz Zugriff auf alle Bereiche

Die GigaMobil Angebote im Vodafone Netz haben vollen Zugriff auf die 5G Netzbereiche von Vodafone und können sowohl die normalen 5G Netze als auch die Vodafone 5G SA (standalone) Bereiche mit nutzen. Der Zugriff ist dabei kostenfrei und direkt mit im Tarif enthalten, man benötigt als Verbraucher also keine extra Option für die 5G Nutzung und es entstehen auch keine zusätzlichen Kosten.

Vodafone schreibt selbst zum aktuellen Stand beim 5G und LTE Netzausbau:

Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes und 5G+Netzes baut Vodafone auch sein bestehendes Mobilfunk-Netz in München weiter aus. Aktuell sind 99,9 Prozent der Bevölkerung an das Vodafone-Mobilfunknetz angeschlossen und 99,9 Prozent der Bevölkerung können das mobile Breitbandnetz LTE für mobile Datendienste nutzen. Bis Mitte 2023 wird Vodafone nicht nur das neue 5G-Netz weiter ausbauen, sondern auch 38 Bauprojekte im Mobilfunk-Bestandsnetz umsetzen, um Funklöcher zu schließen sowie die Breitband-Kapazitäten und Geschwindigkeiten zu steigern.

Für die Nutzung von 5G sind neben einem GigaMobil Tarif noch einige andere Voraussetzungen notwendig:

  • Vodafone muss das 5G Netz bereits in der Region ausgebaut haben, in der man den GigaMobil Tarif nutzen möchte. Der Ausbau erreicht dabei bereits mehrere Millionen Nutzer in Deutschland, vor allem in der Fläche gibt es aber nach wie vor auch deutliche weiße Flecken, die noch keinen 5G Unterstützung bieten
  • Für die Nutzung benötigt man darüber hinaus ein Smartphone, dass bereits 5G kann. Mittlerweile haben die meisten der neueren Modelle im oberen Preisbereich diese Funktion, es kann aber nicht schaden zu prüfen, ob das eigene Modell dies bereits kann.

Vo5G (Voice over 5G) steht im Vodafone Netz aber bisher noch nicht zur Verfügung.

Vodafone Netz-Tests und die Netzqualität

Die großen Fachmagazine im Mobilfunk-Bereich testen und bewerten jährlich die Netzqualität der Netzbetreiber in Deutschland und veröffentlichen die Ergebnisse regelmäßig. Die Testmethoden und der Umfang der Testreihen ist dabei sehr unterschiedlich, teilweise basieren die Tests auf den ausgewerteten Nutzungsdaten von Kunden, teilweise werden eigenen Testfahrten gemacht um den Empfang zu prüfen.

Vodafone belegt bei diesen Test regelmäßig einen sehr guten Platz hinter der Telekom, im LTE Bereich landet man teilweise sogar vor dem D1 Netz der Telekom.

Im letzten Jahr gab es zwei große Netz-Tests von connect und Computerbild bei der die Qualität der Mobilfunk- und insbesondere der Datennetz beurteilt wurde. Connect ermittelte dabei die Qualität sowohl im Sprach- als auch im Datenbereich, Computerbild testet nur das UMTS Netz der Betreiber.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Im Test der Zeitschrift Connect schnitt Vodafone auf Platz zwei ab und konnte im Sprachbereich sogar die Telekom überholen. Das Unternehmens schreibt dazu:

Die Tester von Connect überzeugte vor allem die Einführung von „Voice over LTE“. Darüber hinaus bescheinigte die Fachzeitschrift dem Netz auch beim mobilen Surfen „gute Performance“ und „hohe Zuverlässigkeit“. Insgesamt konnte Vodafone den Abstand zu den Mobilfunkanbietern auf den Plätzen drei und vier im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen.

Die Zeitschrift Computerbild lies das Daten- und Sprach-Netz mit einer eigenen App testen, die kostenfrei herunter geladen werden konnte. Dabei konnte jeder mitmachen, der wollte. Gemessen wurden die Datenverbindungen sowohl in der Geschwindigkeit als auch bei der Verfügbarkeit. Die Ergebnisse ähneln den Tests aus der Connect Studie:

UMTS: In großen Städten ist UMTS gut ausgebaut und oft deutlich schneller als bei der Telekom. Auf dem Land liegt Vodafone auf dem Niveau der Konkurrenz – deutlich besser ist hier nur E-Plus.
LTE: Vodafone hat derzeit das zweitgrößte LTE-Netz in Deutschland. Auf dem Land allerdings ist der Abstand zum Branchenprimus Telekom gewaltig.
Telefon: Kompliment, hier hat Vodafone gute Arbeit im Detail geleistet. Kein Netz bot im Test so gute Telefonverbindungen wie das Vodafone-Netz.

Mit dem Vodafone Netz bekommen Kunden also ein gut ausgebautes Mobilfunk-Netz, das insbesondere im Datenbereich sehr gute Abdeckung bietet und hohe Geschwindigkeiten erlaubt. Die schlechte Nachricht für die Drittanbieter: sie können meistens nur auf 3G zurück greifen und nicht auf das 4G LTE Netz von Vodafone. Daher muss man hier oft Abstriche bei Geschwindigkeit und Netzverfügbarkeit machen. Das sollte man auf jeden Fall beim Vergleich der verschiedenen Handytarife beachten.

Daneben bietet Vodafone mittlerweile auch einen eigenen Homespot unter dem Namen Vodafone Gigcube an. Dieser Cube soll einen Ersatz für das DSL Netz sein und kann ebenfalls das Vodafone LTE Netz mit vollem Speed mit nutzen. Im Gegensat zu zu den normalen Handyverträgen bei Vodafone kann der Cube aber keine Telefonie abbilden und ist nur für die mobile Datenübertragung gedacht.

Mittlerweile bietet Vodafone auch die ersten Netz-Bereiche mit 5G Verbindungen an. Allerdings gibt es diese bisher nur sehr punktuell und von einem flächendeckenden Ausbau ist man noch weit entfernt. Daher gibt es für dieses neue Mobilfunk-Netz bisher auch noch keine Netztest. Diese werden aber sicher in den kommenden Jahren folgen.

Vodafone Netz, Netzabdeckung und Netzqualität im D2 Bereich

Vodafone Netz, Netzabdeckung und Netzqualität im D2 Bereich – Vodafone ist einer der größten Mobilfunk-Anbieter in Deutschland und bietet neben Handys und Smartphone Tarife auch DSL; Internet-TV und vieles mehr. Dazu betreibt Vodafone ein eigenes Handy-Netz (das D2-Netz). Mittlerweile hat das Unternehmen etwa 23.000 Standorte für Mobilfunk-Masten in ganz Deutschland und baut derzeit das eigene Netz gerade im LTE Bereich verstärkt aus. Derzeit bietet Vodafone im Bereich der mobilen Datenübertragung mit LTE Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s (entspricht etwa DSL 500.000) im Downloadbereich an. Diese hohe Geschwindigkeiten werden allerdings nur im LTE Netz erreicht und auch noch nicht in allen Bereichen. Tatsächlich arbeitet Vodafone gerade daran, diese Geschwindigkeit in möglichst vielen Bereichen auszurollen. Daneben wird mittlerweile auch das 5G Netz mit noch deutlich höheren Geschwindigkeiten ausgebaut. Vodafone setzte dabei sehr auf 5G Standalone und erreicht mit dem aktuellen 5G Netz bereits mehrere Millionen Nutzer.

Der aktuelle Ausbaustand und die Netzabdeckung bei Vodafone können direkt auf der Netzabausbaukarte* eingesehen werden, die das Unternehmen anbietet.

Die statistischen Daten des Netzes sprechen dafür durchaus für Vodafone. Wöchentlich werden im D2-Netz etwa 300 Millionen Anrufe abgewickelt und 750 Gesprächsminuten pro Tag realisiert. Dazu werden wöchentlich etwa 2,2 Milliarden Megabyte Datenvolumen pro Monat übertragen.

Das D2 Netz von Vodafone steht dabei nicht nur für die originalen Vodafone Kunden zur Verfügung sondern es gibt auch eine ganze Reihe von Dritt-Anbietern (wie ehemals Bildmobil, Otelo oder 1&1) die das Vodafone Netz nutzen und ihre Tarife in diesem Netz anbieten. Auch das FYVE Netz und Netz von LIDL Connect sind jeweils das Vodafone Netz. Auch die hauseigene Callya Freikarte nutzt natürlich der Mobilfunk-Netz von Vodafone

mobilfunk-netz-pixabay-cc0Vodafone Netz-Tests und die Netzqualität

Die großen Fachmagazine im Mobilfunk-Bereich testen und bewerten jährlich die Netzqualität der Netzbetreiber in Deutschland und veröffentlichen die Ergebnisse regelmäßig. Die Testmethoden und der Umfang der Testreihen ist dabei sehr unterschiedlich, teilweise basieren die Tests auf den ausgewerteten Nutzungsdaten von Kunden, teilweise werden eigenen Testfahrten gemacht um den Empfang zu prüfen.

Vodafone belegt bei diesen Test regelmäßig einen sehr guten Platz hinter der Telekom, im LTE Bereich landet man teilweise sogar vor dem D1 Netz der Telekom.

Im letzten Jahr gab es zwei große Netz-Tests von connect und Computerbild bei der die Qualität der Mobilfunk- und insbesondere der Datennetz beurteilt wurde. Connect ermittelte dabei die Qualität sowohl im Sprach- als auch im Datenbereich, Computerbild testet nur das UMTS Netz der Betreiber.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Im Test der Zeitschrift Connect schnitt Vodafone auf Platz zwei ab und konnte im Sprachbereich sogar die Telekom überholen. Das Unternehmens schreibt dazu:

Die Tester von Connect überzeugte vor allem die Einführung von „Voice over LTE“. Darüber hinaus bescheinigte die Fachzeitschrift dem Netz auch beim mobilen Surfen „gute Performance“ und „hohe Zuverlässigkeit“. Insgesamt konnte Vodafone den Abstand zu den Mobilfunkanbietern auf den Plätzen drei und vier im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen.

Die Zeitschrift Computerbild lies das Daten- und Sprach-Netz mit einer eigenen App testen, die kostenfrei herunter geladen werden konnte. Dabei konnte jeder mitmachen, der wollte. Gemessen wurden die Datenverbindungen sowohl in der Geschwindigkeit als auch bei der Verfügbarkeit. Die Ergebnisse ähneln den Tests aus der Connect Studie:

UMTS: In großen Städten ist UMTS gut ausgebaut und oft deutlich schneller als bei der Telekom. Auf dem Land liegt Vodafone auf dem Niveau der Konkurrenz – deutlich besser ist hier nur E-Plus.
LTE: Vodafone hat derzeit das zweitgrößte LTE-Netz in Deutschland. Auf dem Land allerdings ist der Abstand zum Branchenprimus Telekom gewaltig.
Telefon: Kompliment, hier hat Vodafone gute Arbeit im Detail geleistet. Kein Netz bot im Test so gute Telefonverbindungen wie das Vodafone-Netz.

Mit dem Vodafone Netz bekommen Kunden also ein gut ausgebautes Mobilfunk-Netz, das insbesondere im Datenbereich sehr gute Abdeckung bietet und hohe Geschwindigkeiten erlaubt. Die schlechte Nachricht für die Drittanbieter: sie können meistens nur auf 3G zurück greifen und nicht auf das 4G LTE Netz von Vodafone. Daher muss man hier oft Abstriche bei Geschwindigkeit und Netzverfügbarkeit machen. Das sollte man auf jeden Fall beim Vergleich der verschiedenen Handytarife beachten.

Daneben bietet Vodafone mittlerweile auch einen eigenen Homespot unter dem Namen Vodafone Gigcube an. Dieser Cube soll einen Ersatz für das DSL Netz sein und kann ebenfalls das Vodafone LTE Netz mit vollem Speed mit nutzen. Im Gegensat zu zu den normalen Handyverträgen bei Vodafone kann der Cube aber keine Telefonie abbilden und ist nur für die mobile Datenübertragung gedacht.

Mittlerweile bietet Vodafone auch die ersten Netz-Bereiche mit 5G Verbindungen an. Allerdings gibt es diese bisher nur sehr punktuell und von einem flächendeckenden Ausbau ist man noch weit entfernt. Daher gibt es für dieses neue Mobilfunk-Netz bisher auch noch keine Netztest. Diese werden aber sicher in den kommenden Jahren folgen.

Vodafone Netz-Abdeckung

Vodafone bietet für die Abfrage der Netzabdeckung im D2-Netz einen eigenen Service an, der hier kostenfrei genutzt werden kann. Es reicht die eigene Adresse einzugeben um zu ermitteln, welche Netze und welche Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen.

Die Abfrage erfolgt dabei aber nur anhand des Ausbaustandes. Gerade spezielle Situationen wie Indoor-Empfang oder Empfang an bestimmten Standorten werden dabei nicht berücksichtigt. Wer sich unsicher ist sollte in jedem Fall bei Freunden und Bekannten Erfahrungen mit Vodafone und dem D2-Netz erfragen. Man kann auch selber mit einer kostenlosen Simkarte testen. Callya bietet mit der Callya Freikarte solche gratis Simkarten an. Diese erreichen die gleichen Geschwindigkeiten wie die normalen Vodafone Tarife und Verträge.

Vodafone LTE und 5G Netz

Das Vodafone LTE Netz bietet aktuell maximale Geschwindigkeiten von 500 Megabit pro Sekunde an. Das ist nominell der höchste Wert für LTE Netze in Deutschland, allerdings sind dies nur theoretischen Maximal-Werte, in der Praxis surft man deutlich langsamer.

Die originalen Tarife hat Vodafone auch mit Techniken wie Voice over LTE (VoLTE) oder WLAN Calling ausgestattet. In 2020 wurden auch Drittanbieter sukzessive mit dieser Technik ausgestattet. Hintergrund ist die 3G Netzabschaltung im Vodafone Netz. Diese soll zum 30.06.2021 stattfinden und dann soll LTE die Standard-Datenübertragung werden. Dafür mussten aber natürlich die neuen Techniken für alle Drittanbieter freigeschaltet werden und davon profitieren nun auch Marken wie Otelo und FYVE.

Derzeit wirbt Vodafone sehr stark mit dem sogenannten Gigabit Netz. Damit sind 5G Verbindungen mit 1GB oder 1.000Mbit/s Übertragungsraten gemeint, die in einigen Jahren zur Verfügung stehen sollen. Noch ist man davon aber noch weit entfernt, aktuell erreicht man etwas ein halbes Gigabit bei den Übertragungsraten (500MBit/s). Vodaofne schreibt selbst zur Nutzung von 5G im eigenen Netz:

Allein in der letzten Juni-Woche rauschten rund 1.500 Terabyte Daten durchs 5G-Netz von Vodafone. Zum Vergleich: Mit dieser Datenmenge könnte man rund 120 Jahre am Stück Netflix-Filme streamen. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum übrigens noch ’nur‘ etwa 200 Terabyte Daten, die über das 5G-Netz transportiert wurden.

Interessant ist ein Vergleich mit dem Start vom LTE-Netz im Jahr 2010. Direkt nach der Aktivierung der ersten Stationen war die Datennutzung bei LTE seinerzeit höher als beim Start von 5G im Jahr 2019. Nun aber steigen die Datenmengen im 5G-Netz deutlich schneller an als seinerzeit bei der Einführung von LTE. Im dritten Jahr nach dem Start war der Anstieg der Datenmengen, die 5G überträgt etwa vier Mal höher als seinerzeit im dritten Jahr nach dem Start vom LTE-Netz. Die Datenmengen die 5G heute überträgt sind längst deutlich größer als jene, die LTE drei Jahre nach der Einführung transportierte.

Der Vodafone 5G Netzausbau wurde bereits 2019 gestartet und mittlerweile versorgt das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 16 Millionen Kunden potentiell mit 5G (Stand Dezember 2020). Im 5G Netz ist auch bereits Speed über 1GBit/s möglich. Aktuell gibt es in den normalen Handytarifen von Vodafone keine Aufpreis für 5G, nur die Callya Prepaid Karten sind kostenpflichtig (2.99 Euro für 4 Wochen, Prepaid Allnet Flat sind aber mittlerweile kostenfrei).

Video: der Connect Netztest

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2 und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife sowohl im D1 Netz, im Vodafone Netz als auch im O2 Netz. Wie es mit 1&1 Angeboten aussehen wird, ist nicht sicher, aber vorerst gibt es auch noch kein 1&1 Netz.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft, sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze sowie einer Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s. Mehr dazu: High Mobile Netz

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy*

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte.

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Eplus spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr, da die gesamten ehemaligen Eplus Bereiche mittlerweile bei O2 integriert sind. Darüber hinaus hängt es sehr vom Tarif ab, welche Leistungen man bekommt – generell sind aber 5G und die hohen Geschwindigkeiten im O2 Netz auch bei Sparhandy möglich.

Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist.

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen. Mittlerweile ist 4G allerdings Standard und die 3G Netzbereiche sind in allen Netzen in Deutschland komplett abgeschaltet.

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

Callya Freikarte und Callya Digital – Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung

 

Callya Freikarte und Callya Digital – Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung – Die Callya Prepaidkarte ist die originale Prepaidkarte von Vodafone und damit ist relativ klar, welches Netz die Simkarte nutzt: natürlich das D2-Netz von Vodafone. Dies gilt auch für die neueren Tarife des Unternehmen: Callya Flex und Callya Digital sind ebenfalls in diesem Mobilfunk-Netz angesiedelt. Allerdings haben viele Kunden Bedenken hinsichtlich der Netzqualität und der Netzabdeckung. Kann eine günstige Prepaidkarte wirklich die gleiche Netzqualität bieten wie die originalen Vodafone RED Handytarife, die teilweise erheblich teurer sind?

Tatsächlich muss man bei der Nutzung der Simkarte unterscheiden: nutze man die Callya Karte im Classic Tarif (früher Talk&SMS), der ohne monatliche Grundgebühr auskommt oder hat man dazu eine Flatrate gebucht, beispielsweise den Callya Allnet Flat Tarif. Die Unterschiede beim Netz sind deutlich, denn es nutzen zwar beide Tarife das Vodafone Netz, im Classic Tarif sind aber bestimmte Netzbereiche nicht nutzbar. Das ist aber an sich auch kein Problem, denn der Internet-Zugang ist mit der Classic Karte ohnehin nur möglich, wenn man eine entsprechende Tarifoption dazu bucht. Auch im 5G Bereich sieht man diesen Unterschied. 5G gibt es bei den Flatrates bereits kostenfrei dazu. Beim Grundtarif muss man für die 5G Nutzung dagegen eine extra Option buchen.

Mittlerweile bietet das Unternehmen auch die Allnet Flat unter dem Namen Callya Digital an. Der Name ist hier Programm, denn dieser Tarif wird digital verwaltet und auch der Support erfolgt nur über SMS oder WhatsApp. Dafür bekommt man aber auch eine komplette Allnet Flat und 15 Gigabyte (früher 10GB) monatlichen Datenvolumen für nur 20 Euro monatlich. Das können selbst Postpaid Tarife auf Rechnung mit 10GB Datenvolumen kaum mithalten. Keine Änderung gibt es dagegen bei Netz: auch die Callya Digital Flatrate nutzt das Vodafone Mobilfunk-Netz und unterstützt LTE und 5G.

LTE mit extrem hohen Geschwindigkeiten bei der Callya Prepaidkarte

Durch die Tarifoptionen und Smartphone Tarife ist die Callya Handykarte derzeit eine der schnellsten Prepaidkarte auf dem deutschen Markt. Das betrifft nicht nur die Konkurrenz im Vodafone Netz sondern auch die Prepaidkarten in allen anderen Netz. Mit der Callya Karte surft man derzeit mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s und kann auch das LTE Netz von Vodafone mit nutzen. Zum Vergleich: viele andere Prepaidkarten bieten gar kein LTE an und auch im Vodafone Netz bieten Discounter wie BILDmobil oder Otelo maximale Geschwindigkeiten von 21,6Mbit/s. Die Callya Karte ist damit mehr als 10 Mal so schnell wie vergleichbare Angebote im gleichen Netz. Auch die originalen anderer Netzbetreiber kommen da nicht mit. So bietet die Telekom beispielsweise bei der MagentaMobil Prepaid Karte maximal 300Mbit/s und auch im O2 Netz sind die Geschwindigkeiten der originalen O2 Prepaid Freikarte niedriger.

Die Freigabe der LTE Geschwindigkeiten ist allerdings noch nicht so lange online. Vodafone schrieb erst Anfang 2017 zu dieser Freigabe:

Maximale LTE-Geschwindigkeit: Nun auch bei CallYa 4G|LTE Max mit 500 Mbit/s … Zusätzlich profitieren alle Bestands- und Neukunden der CallYa Smartphone-Tarife von der maximal verfügbaren LTE-Geschwindigkeit und surfen nun auf rund 85 Prozent der Fläche Deutschlands mit 4G|LTE Max.

Etwas problematisch ist, dass Vodafone auf der einen Seiten von LTE Max schreibt, also suggeriert, dass die Karten immer so schnell surfen, wie es das D2-Netz vor Ort her gibt, auf der anderen Seiten aber mit den 500Mbit/s als maximale Geschwindigkeit arbeitet. Bisher war das kein größeres Thema, da 500Mbit/s ohnehin der maximale Speed im Vodafone Netz war. Das hat sich allerdings geändert und Vodafone hat bereits Basistationen, die deutlich schneller surfen können. In einer Mitteilung schreibt dazu Unternehmen sogar von 1000Mbit/s, also nochmal 500Mbit/s mehr als das aktuelle Maximum:

In Langenhagen bei Hannover funkt ab sofort Deutschlands schnellste Mobilfunk-Basisstation mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde. Alle Vodafone-Kunden mit Red-Tarif und geeignetem Smartphone können die neue Höchstgeschwindigkeit erleben. … Noch in diesem Jahr geht es rasant weiter: Vodafone macht 2016 zum Gigabit-Jahr. Im Mobilfunk folgen voraussichtlich schon im Herbst 525 Mbit/s und zur Weihnachtszeit soll dann die Schallmauer von einem Gigabit pro Sekunde durchbrochen werden.

In der Mitteilung ist leider auch sehr deutlich die Rede davon, dass die neuen hohen Geschwindigkeiten nur den „Vodafone-Kunden mit Red-Tarif“ zur Verfügung stehen. Die Prepaidkarten scheinen davon leider ausgenommen zu sein. LTE max heißt daher im Prepaid Bereich bei den Callya Tarifen wohl maximal 500Mbit/s – zumindest derzeit. Das ist aber sowohl im Prepaid Bereich als auch bei den kostenlosen Simkarten dennoch der beste Wert, den man derzeit in Deutschland bekommen kann. Wer wissen will, wie schnell er wirklich surft, kann dazu das kostenlose Tool der Bundesnetzagentur nutzen.

Trotz der Unterstützung von LTE gibt es eine Einschränkung: Gespräche können bei den Callya Tarifen zwar mittlerweile über VoLTE geführt werden, aber WLAN Calls sind noch nicht freigeschaltet. Dafür gibt es mittlerweile auch eSIM bei den Callya Tarife. Man kann als Neukunde die eSIM direkt bestellen und auch Bestandkunden können über die Hotline auf eSIM wechseln. Damit ist die Callya Sim die zweite Prepaidkarte direkt vom Netzbetreiber, die auch eSIM anbieten.

Andere moderne Funktionen wie Vo5G oder MultiSIM werden bisher noch nicht unterstützt und es bleibt auch offen, wann die Prepaid Tarife diese Funktionen anbieten können.

5G Netz bei den Callya Freikarten

Vodafone hat für die eigenen Vodafone RED Angebote auf Rechnung bereits 5G frei geschaltet. Man kann daher dort den 4G/LTE Nachfolger bereits kostenfrei nutzen, sofern es dieses Netz vor Ort bereits gibt.

Mittlerweile unterstützen auch die Callya Simkarten 5G, allerdings in erster Linie gegen Aufpreis. Nur bei den Allnet Flat und im Callya Digital Tarif gibt es kostenloses 5G. Im Grundtarif und bei älteren Angeboten steht nur die kostenpflichtig 5G Option zur Verfügung. Man muss die neue Technik also extra dazu buchen und zahlt dafür 2.99 Euro für 4 Wochen. Generell kann man daher derzeit alle Tarife der Vodafone Freikarte im D2 Netz auch mit 5G nutzen, allerdings ist es nicht immer kostenfrei, sondern teilweise muss man diese Technik extra und gegen Aufpreis freikschaltn.

Wann die normalen Tarife der Callya Freikarte diese Technik kostenlos bekommen, steht aber noch nicht fest. Die D-Netz Anbieter haben bei LTE lange gebraucht, bis dieser Datenstandard auch im Prepaid Bereich genutzt werden kann, möglicherweise wird es bei 5G auch wieder so lange dauern.

Generell gilt aber auch für die Callya Tarife, dass man für die 5G Nutzung ein ausgebautes 5G Netz von Vodafone vor Ort braucht und auch ein passendes 5G Smartphone. Das Angebot an Hardware mit 5G Unterstützung wird erfreulicherweise immer besser, aber nach wie vor gibt es viele vor allem etwas ältere Geräte, die noch nicht auf das 5G Netz zugreifen können. Dazu hat Vodafone das 5G Netz zwar bereits weit ausgebaut, flächendeckend ist die Abdeckung aber noch nicht. Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Stand des 5G Netz-Ausbaus:

Heute erreicht das Vodafone-Mobilfunknetz mit seinen 25.500 Mobilfunkstationen deutlich mehr als 99 Prozent der Bevölkerung. Und an immer mehr dieser Stationen profitieren Nutzer von Gigabit-Geschwindigkeiten und vom Echtzeit-Mobilfunkstandard 5G+.

Die noch verbleibenden weißen Flecken – vor allem in kaum besiedelten Gebieten – werden im Schulterschluss der Netzbetreiber mit der Politik und den jeweiligen Landkreisen bzw. Gemeinden geschlossen. In rund 99 Prozent der Haushalte kann mobiles Internet genutzt werden. Und der Ausbau geht weiter: Allein in den ersten sechs Monaten 2022 hat Vodafone in Deutschland mehr als 7.000 Mobilfunk-Bauprojekte realisiert. Dabei wurden über 200 neue Mobilfunkstationen in Betrieb genommen, 450 Funklöcher im mobilen Breitbandnetz geschlossen und in über 6.000 Bauprojekten zusätzliche Antennen an bestehenden Standorten installiert, um mehr Kapazitäten ins Netz zu bringen. 5G ist heute für mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland verfügbar. Vielerorts dank der 5G+-Technologie nicht nur mit hohen Bandbreiten, sondern auch mit extrem geringen Latenzzeiten von weniger als 10 Millisekunden. Deutschlandweit wird Vodafone bis 2023 rund 60 Millionen Haushalte mit 5G+ abdecken. Und dann perspektivisch bis 2025 den Rest Deutschlands.

Die Netzqualität bei Vodafone

Das Surfen mit solchen hohen Geschwindigkeiten ist natürlich nur dann möglich, wenn das Mobilfunk-Netz vor Ort auch entsprechend ausgebaut ist. Den aktuellen Ausbaustand kann man sich auf der Netzkarte von Vodafone anschauen, wobei dort natürlich nur der theoretische Ausbaustand angezeigt wird und nicht, wie gut oder schlecht der Empfang in der Praxis ist. Das hängt von vielen weiteren Faktoren wie Auslastung, Funkschatten und Indoor/Outdoor-Aufenthalt ab. Die Karte bietet aber in jedem Fall eine gute Orientierung, in welchen Bereichen sich die maximalen Geschwindigkeiten bewegen.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

In den Tests der verschiedenen Fachzeitschriften kann das D2-Netz von Vodafone vor allem im LTE Bereich punkten. Das kommt auch den Callya Kunden zu Gute, da auch die Callya Prepaidkarten auf das Vodafone LTE Netz zurück greifen können. So schreibt die Stiftung Warentest 20:

Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Auch in 2022 hat Vodafone wieder sehr viel Geld investiert, um das LTE und vor allem 5G Netz auszubauen und daher ist zu erwarten, das auch in 2022 beim nächsten Netztest das Ergebnis sehr gut ausfallen wird. Die 3G Netze sind bei Vodafone mittlerweile abgeschaltet, UMTS und HSDPA sind daher nicht mehr verfügbar und spielen in den Netztest des Unternehmens daher auch keine Rolle mehr. Dafür wird 5G immer mehr ausgerollt und wird zunehmend wichtig für die Netzqualität im Vodafone Mobilfunk-Netz.

Die Abschaltung von 3G kann bei sehr alten Smartphone Probleme machen. Wenn die Geräte noch kein LTE unterstützen, kann es passieren, das man kein schnelles Internet mehr hat, da nur noch das extrem langsame 2G für Datenübertragung zur Verfügung steht. In dem Fall hilft leider nur der Umstieg auf ein neues Smartphone, dass bereits diese Technik an Bord hat.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Die Vodafone APN Zugangsdaten für das mobile Internet

Für den mobilen Internet-Zugang mit der Callya Prepaidkarte gelten die gleichen APN Zugangsdaten wie bei den normalen Handykarten und Allnet Flatrates von Vodafone. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch über eine sogenannte Konfigurations-SMS zugeschickt. Als Kunden muss man diese SMS dann nur noch bestätigen und die korrekten APN Daten sind im Gerät hinterlegt.

Falls die SMS nicht angekommen sein sollte, kann man diese auch nachträglich noch einmal anfordern. Vodafone bietet dazu eine spezielle Webseite an, mit der man je nach Gerät die Daten nochmal zugeschickt bekommen. Diese Webseite ist hier zu finden: https://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/handykonfigurator.html

Man kann die Daten auch manuell ändern oder neu eingeben, das sollte man aber nur machen, wenn die automatische Einrichtung gar nicht mehr funktioniert. Die APN Daten für das Vodafone Netz lauten dabei:

Mobiler Internet-Zugang mit Ihrem Smartphone

APN: web.vodafone.de

Mobiler Internet-Zugang über Vodafone WebSessions mit Ihrem Surfstick

APN: event.vodafone.de

Nach der Eingaben der Daten (und dem Speichern) sollte man auf jeden Fall das Gerät neu starten, nur dann werden die Daten korrekt übernommen.

Video: Vodafone Callya APN verändern

Vodafone GigaCube Netz, Netzabdeckung und schnelle Hilfe bei Problemen

Homespot Netz

Vodafone GigaCube Netz, Netzabdeckung und schnelle Hilfe bei Problemen – Vodafone bietet als großer Netzbetreiber eine ganze umfassende Palette von Mobilfunk-Produkten an und eines der neusten Produkte in diesem Zusammenhang ist der Vodafone GigaCube. Darunter versteht man einen mobilen WLAN Router mit den passenden Datentarifen, der als Ersatz für den normalen Internet Anschluss gedacht ist oder als Zugang zum mobilen Internet an wechselnden Orten. Es handelt sich dabei also nicht um einen Handytarif, weil es keine Rufnummer gibt und der Cube daher keine Gespräche führen oder annehmen kann. Stattdessen ist der Vodafone GigaCube ein reines Datenprodukt, dass dafür gedacht ist, mobiles Internet für andere Geräte bereit zu stellen.

Für die Nutzung benötigt man neben einer Stromquelle vor allem natürlich das Vodafone Mobilfunk-Netz. Der GigaCube stellt die mobile Datenverbindung über das Vodafone Netz her und daher sollte dieses Netz möglichst stabil und schnell ausgebaut sein, damit die Datenübertragung für die Endgerät dann auch möglichst schnell erfolgen soll.

Generell ist das GigaCube Netz dabei das normale Mobilfunk-Netz von Vodafone. Es gibt also keine Abweichungen zum normalen Handynetz und der Netzqualität vor Ort. Wer in einem Bereich mit dem Smartphones sehr gutes Vodafone-Netz hat (beispielsweise mit den neuen GigaMobil Tarifen im Vodafone Netz), kann auch mit dem GigaCube gut damit surfen. Man kann daher beispielsweise auch mit der Callya Freikarte von Vodafone recht einfach und zuverlässig testen, welche Netzqualität man für den Cube erwarten kann.

Unterschiede gibt es allerdings beim maximalen Speed, da der GigaCube nicht immer den vollen Speed unterstützt, den das Vodafone Netz bereits bieten kann (vor allem im 5G Bereich). Daher kann es bei den sehr hohen Geschwindigkeiten Unterschiede zwischen GigaCube und Mobilfunk-Tarifen geben, aber in der Regel sind die Geschwindigkeiten im Vodafone Netz bei um die 100 MBit/s und dies schafft auch der Homespot ohne Probleme.

Vodafone schreibt selbst zum Speed im eigenen Handynetz:

Geschätzte maximale und beworbene Bandbreiten im Vodafone-Netz (4G|LTE Max): Bis zu 500 Mbit/s im Download mit dem 4G-Router und dem 5G-Premium-Router, und mit beiden Routern bis zu 50 Mbit/s im Upload. Durchschnitt laut CHIP Test-Ausgabe 01/2022: 108,59 Mbit/s im Download und 51,15 Mbit/s im Upload. Dein eingesetzter Router muss außerdem die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. Deine individuelle Bandbreite hängt unter anderem von Deinem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an einzelnen Standorten in Deutschland verfügbar. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download steht derzeit in über 1.400 Städten und Gemeinden, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s sogar in über 4.900 Städten und Gemeinden zur Verfügung (Stand Januar 2022).

Generell bietet Vodafone ein mittlerweile sehr gut ausgebautes Mobilfunk-Netz mit hohen Geschwindigkeiten und LTE fast überall in Deutschland. Mehr zu den Vodafone Netztest und Hinweise zur Netzqualität haben wir im übernächsten Absatz zusammengestellt.

HINWEIS: Die Netze und Netzqualität von anderen Homespot haben wir in diesem Artikel nochmal zusammengefasst: Das beste Netz für den Homespot

Was tun, wenn der Vodafone GigaCube kein Netz hat?

Bei Netzproblemen oder schlechtem Empfang beim Vodafone GigaCube sollte man natürlich auch in erster Linie das Vodafone Netz prüfen und schauen, ob es am eigenen Standort ein Vodafone Mobilfunk-Netz gibt. Wie oben geschrieben ist das aber fast überall in Deutschland der Fall, dennoch gibt es ab und an auch weiße Flecken ohne Vodafone Mobilfunk. Dann kann auch der GigaCube keine Verbindung herstellen.

Folgende Punkte sollte man probieren, wenn es mit dem Homespot kein Netz gibt:

  • erster Punkt sollte immer ein Neustart des GigaCube sein – damit wird die komplette Netzverbindung nochmal neu ausgebaut und eventuelle Fehler unter Umständen behoben. Mit etwas Glück spart man sich mit einem Neustart bereits eine langwierige Suche, weil danach alles direkt wieder funktioniert.
  • Ist das Vodafone Netz in der eigenen Region nicht gut ausgebaut, kann es sich lohnen, über einen Netzwechsel nachzudenken um das Problem dauerhaft zu lösen. Im Vergleich von O2 und Vodafone Netz hat aber meistens Vodafone die Nase vorn. Daher ist es oft besser, direkt ins Telekom Netz zum Telekom Homespot oder dem Congstar Homespot zu wechseln, weil die Telekom aktuell in der Regel das beste Netz vor Ort hat (O2, Telekom und Vodafone Netz im Vergleich). Testen kann man das Vodafone Netz hier: Vodafone Netzausbaukarte (kostenlos)*
  • Die Zugangsdaten des GigaCube sind in der Regel voreingestellt und beinhalten bereits die korrekten APN für das mobile Datennetz von Vodafone. Es kann bei Problemen mit dem Netz aber dennoch nicht schaden, im Router zu prüfen, welche APN Daten eingestellt sind und diese eventuell auf die korrekten APN von Vodafone zu korrigieren.
  • Sollte das alles nicht helfen, kann man die Simkarte des GigaCube auch in einem Handy testen und prüfen, ob es dort Empfang und Netz gibt und sich die Sim korrekt ins Vodafone Netz einwählt. Scheitert auch dies, kann es an der Sim liegen und man sollte eventuell eine Ersatzkarte bestellen.
  • Als letzten Schritt empfiehlt sich der Kontakt mit dem Vodafone Support. Die Hotline kann direkt den Tarif und auch das Netz vor Ort prüfen bzw. schauen, ob es eventuell Störungen und technische Probleme gibt. Daher kann man mit der Hotline sehr schnell klären, was eventuell den Netzempfang verhindert.
  • direkt zum Vodafone GigaCube*

Man kann den GigaCube auch mit einer anderen Simkarte aus einem anderen Netz nutzen. Dann muss man aber in jedem Fall die APN Daten im Router anpassen, was nicht ganz einfach ist. Die schnelle Methode ist auf jeden Fall, nur Vodafone Sim mit dem GigaCube zu nutzen.

Die Testergebnisse zur Netzabdeckung in den Vodafone Netztest

Hinweis: die Testergebnisse geben ein Bild zur durchschnittlichen Netzqualität von Vodafone ab. Das sagt aber wenig über die Qualität vor Ort aus, hier ist der Netzausbau entscheidend. Um diesen zu prüfen ist ein Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sinnvoller:

Netztest werden etwa einmal im Jahr von den größeren Fachzeitschriften im Mobilfunk-Bereich durchgeführt. Dazu testet auch die Stiftung Warentest ab und an die Netzqualität und die Abdeckung der einzelnen Anbieter. Die Test-Durchführungen sind aber aber oft unterschiedlich, daher kann man die einzelnen Test-Ergebnisse von Vodafone und auch von anderen Anbietern nur schwer miteinander vergleichen. Es ist daher sinnvoll, sich den Trend über mehrere Tests anzuschauen, um ein realistisches Bild zu bekommen.

Die Stiftung Warentest schreibt beispielsweise 2022 zur Netzadeckung und Qualität von Vodafone im Vergleich zu den anderen Mobilfunk-Netzen:

Gerade mal drei Telefonate brachen auf unseren Fahren ab – alle bei O2. Im Test vor fünf Jahren wurden wir noch 115 Mal unterbrochen, ungleich verteilt auf alle drei Anbieter. Ein Fort­schritt auch beim Surfen: Daten flitzen jetzt um ein Vielfaches schneller durch die Luft. Kurz: Wir bekommen bei vergleich­baren Mobil­funk­kosten mehr Leistung als noch 2017. Obwohl wir diesmal strenger bewertet haben, schneiden alle drei Anbieter gut ab. Knapp vorn liegt die Telekom.

Unser Rat- Die Telekom behauptet den Spitzen­platz, wenn auch knapp. Bester Konkurrent ist Vodafone. Knapp dahinter liegt O2. Dieser Anbieter holte im Vergleich zum Test 2017 deutlich auf. Gut für den Geldbeutel: Ein neues Handy mit 5G für mobile Daten ist in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht unbe­dingt nötig: Das 4G-Netz ist alltags­tauglich und das neue 5G-Netz noch lange nicht fertig.

Prinzipiell hat sich das Vodafone Netz in den letzten Tests dabei gezeigt, dass Vodafone einen sehr stabilen zweiten Platz belegt, wobei der Unterschied zur Telekom recht gering ausfällt. Besonders im Bereich LTE sind die beiden D-Netze fast gleichauf. Der Abstand zu O2 fällt dagegen größer aus – Vodafone kann sich im Vergleich recht solide vor O2 platzieren.

Die Ergebnisse im Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 20222 (GUT – Note 1,7)2 (GUT – Note 2,1)2 (GUT – Note 1,3)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 2013

Man sieht in der Entwicklung recht deutlich, dass der zweite Platz von Vodafone recht stabil ist und sich daher in der Bewertung das Ranking in der Netzqualität kaum verändert hat. Es gibt bisher auch keine Hinweise, dass sich dass in absehbarer Zeit ändert wird – es sei denn, Vodafone legt es noch einmal darauf an die Telekom von Platz 1 zu verdrängen denn so groß ist der Abstand gar nicht. Aktuell findet man aber das beste Mobilfunk-Netz in Deutschland weiterhin bei der Telekom. Das gilt auch für die neuen 5G Netzbereichen (und bei den Kundenzahlen führt die Telekom ohnehin)