Vodafone GigaGarantie – 90GB als Wiedergutmachung für schlechtes Netz

Vodafone Gigagarantie – 90GB als Wiedergutmachung für schlechtes Netz – Wer gerne etwas mehr Datenvolumen hätte (zumindest für kurze Zeit) kann dies bei Vodafone über die sogenannte GigaGarantie einmal im Monat bekommen. Dies ist also Entschädigung für Kunden gedacht, die mit dem Netz und der Netzqualität bei Vodafone nicht ganz so zufrieden sind. In diesem Fall können sie über die Gigagarantie einmal im Monat 90GB Datenvolumen extra bekommen.

Der aktuelle Ausbaustand und die Netzabdeckung bei Vodafone können direkt auf der Netzabausbaukarte eingesehen werden, die das Unternehmen anbietet. In der Praxis kann es allerdings durchaus Abweichungen geben, beispielsweise wenn zu viele Nutzer das Netz beanspruchen oder es technische Probleme gibt. Das kann da zu sehr langsamen Internet-Verbindungen führen bis hin zu einem kompletten Ausfall des Vodafone Netzes. In solchen Fällen greift die GigaGarantie von Vodafone: bei einer Kundenbeschwerden wegen schlechtem Netz gibt es eine Gutschrift von 90 Gigabyte Datenvolumen auf die jeweilige Simkarte.

Die GigaGarantie gilt allerdings nur für die originalen Vodafone Tarife und Flatrates:

Drittanbieter im Vodafone Netz (wie Bildmobil, Otelo oder 1&1) sind leider nicht in der GigaGarantie eingeschlossen. Auch die Prepaidkarten und Prepaid Tarife von Drittanbieter werden leider nicht mit erfasst.

Die GigaGarantie wurde bei Vodafone bereits 2016 eingeführt und ist bis heute nutzbar. Das Unternehmen hat am System dahinter nichts geändert (und auch nichts an den 90GB kostenlosem Datenvolumen). Mittlerweile gibt es aber auch andere Vodafone Sonderaktionen, bei denen man kostenlosen Volumen erhält – oft gibt es dieses Datenvolumen aber nur für Neukunden, während die GigaGarantie auch von Bestandskunden genutzt werden kann.

Mittlerweile bietet Vodafone auch erste 5G Netze an und die Tarife erlauben auch, 5G kostenfrei mit zu nutzen. Die GigaGarantie greift auch bei 5G – wer damit unzufrieden ist, kann dies auch über die App melden und bekommt den Bonus (nach den gleichen Regeln).

Wie bekommt man die GigaGarantie von Vodafone?

Die GigaGaratnei bei Vodafor lässt sich recht einfach über die App buchen und man muss nicht direkt ein Funkloch oder schlechten Empfang nachweisen. Es reicht, als Feedback zu geben, dass man nur langsames Internet hatte und man bekommt das zusätzliche Datenvolumen von 90GB für 24 Stunden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Dann sag uns bitte, womit Du nicht zufrieden bist. Dadurch können wir jeden Tag ein bisschen besser werden. Für Dein Feedback schenken wir Dir einen Tag lang zusätzliches Datenvolumen.
Und so geht’s:

  1. Öffne die MeinVodafone-App auf Deinem Smartphone oder Tablet.
  2. Geh im Menü auf GigaGarantie.
  3. Schick uns Dein Feedback.
  4. Und in kürzester Zeit bekommst Du Dein zusätzliches Datenvolumen.

Bevor man aber schlechtes Netz meldet, sollte man auf jeden Fall sicher stellen, dass es auch wirklich am Netz liegt und alle Einstellungen am Smartphone korrekt sind. Im Wikoblog sind 4 Punkte aufgeführt, die man auf jeden Fall vorher checken sollte:

  1. Eventuell ist der Flugmodus aktiviert
  2. ein falscher Netzbetreiber/ Netz ist ausgewählt
  3. möglicherweise sind die mobilen Daten deaktiviert
  4. eventuell ist der Energiesparmodus aktiv und damit sind keine Datenverbindungen möglich

Erst danach lohnt es sich, eine entsprechende Meldung an Vodafone zu machen.

Vodafone Netztest – die Ergebnisse

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Vodafone Netz-Abdeckung

Vodafone bietet für die Abfrage der Netzabdeckung im D2-Netz einen eigenen Service an, der hier kostenfrei genutzt werden kann. Es reicht die eigene Adresse einzugeben um zu ermitteln, welche Netze und welche Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen. Im Mobilfunk Bereich hat das Unternehmen dabei mit der Telekom fast gleichgezogen – in zukünftigen Netztests wird es also spannend werden, welcher Betreiber das beste Handy-Netz bieten wird (vor allem im 5G Bereich).

Die Abfrage erfolgt dabei aber nur anhand des Ausbaustandes. Gerade spezielle Situationen wie Indoor-Empfang oder Empfang an bestimmten Standorten werden dabei nicht berücksichtigt. Wer sich unsicher ist sollte in jedem Fall bei Freunden und Bekannten Erfahrungen mit Vodafone und dem D2-Netz erfragen. Man kann auch selber mit einer kostenlosen Sim Karte testen. Callya bietet mit der Callya Freikarte solche gratis Simkarten an. Diese erreichen die gleichen Geschwindigkeiten wie die normalen Vodafone Tarife und Verträge.

Die GigaGarantie gilt allerdings nur für die originalen Vodafone Tarife und Flatrates:

Vodafone Netz-Qualität

Im Datenbereich bietet Vodafone fast flächendeckenden Ausbau mit LTE . Damit ist mobiles Surfen möglich, bei den kleineren Discountern gibt es bis zu 21,6MBit/s. Schneller Verbindungen gibt es in Ballungszentren, beispielsweise bekommt man in vielen Großstädten bereits LTE und 5G mit bis zu 500Mbit/s. Im Vergleich mit der Telekom liegt das Vodafone Netz immer noch etwas hinter dem D1-Netz, aber in der Praxis sind die Unterschiede eher gering. Lediglich im 5G Bereich ist die Telekom mit dem Netzausbau deutlich weiter. Wer also 5G Technik nutzen will, findet bei Vodafone etwas weniger Ausbau, aber auch hier geht der Netzaufbau immer weiter.

Da es aktuell große Diskussionen um die Netzneutralität und die Drosselung bei der Telekom gibt: Die mobilen Flatrates sind bei Vodafone alle gedrosselt (lediglich das neue RED XL Angebot hat keine Drosselung), im DSL-Bereich gibt es dagegen keine Pläne für eine Drosselung.

Callya Freikarte, Callya Digital und Callya Flex – Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung

 

Callya Freikarte, Callya Digital und Callya Flex – Netz, Netzqualität und die Netzabdeckung – Die Callya Prepaidkarte ist die originale Prepaidkarte von Vodafone und damit ist relativ klar, welches Netz die Simkarte nutzt: natürlich das D2-Netz von Vodafone. Dies gilt auch für die neueren Tarife des Unternehmen: Callya Flex und Callya Digital sind ebenfalls in diesem Mobilfunk-Netz angesiedelt. Allerdings haben viele Kunden Bedenken hinsichtlich der Netzqualität und der Netzabdeckung. Kann eine günstige Prepaidkarte wirklich die gleiche Netzqualität bieten wie die originalen Vodafone RED Handytarife, die teilweise erheblich teurer sind?

Tatsächlich muss man bei der Nutzung der Simkarte unterscheiden: nutze man die Callya Karte im Talk&SMS Tarif, der ohne monatliche Grundgebühr auskommt oder hat man dazu eine Flatrate gebucht, beispielsweise den Callya Smartphone Special Tarif. Die Unterschiede beim Netz sind deutlich, denn es nutzen zwar beide Tarife das Vodafone Netz, im Talk&SMS Tarif sind aber bestimmte Netzbereiche nicht nutzbar. Das ist aber an sich auch kein Problem, denn der Internet-Zugang ist mit der Talk&SMS Karte ohnehin nur möglich, wenn man eine entsprechende Tarifoption dazu bucht. Dann steht auch (genau so wie im Callya Special Tarif) LTE zur Verfügung.

Mittlerweile bietet das Unternehmen auch die Allnet Flat unter dem Namen Callya Digital an. Der Name ist hier Programm, denn dieser Tarif wird digital verwaltet und auch der Support erfolgt nur über SMS oder WhatsApp. Dafür bekommt man aber auch eine komplette Allnet Flat und 10 Gigabyte monatlichen Datenvolumen für nur 20 Euro monatlich. Das können selbst Postpaid Tarife auf Rechnung mit 10GB Datenvolumen kaum mithalten. Keine Änderung gibt es dagegen bei Netz: auch die Callya Digital Flatrate nutzt das Vodafone Mobilfunk-Netz und unterstützt LTE.

LTE mit extrem hohen Geschwindigkeiten bei der Callya Prepaidkarte

Durch die Tarifoptionen und Smartphone Tarife ist die Callya Handykarte derzeit eine der schnellsten Prepaidkarte auf dem deutschen Markt. Das betrifft nicht nur die Konkurrenz im Vodafone Netz sondern auch die Prepaidkarten in allen anderen Netz. Mit der Callya Karte surft man derzeit mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s und kann auch das LTE Netz von Vodafone mit nutzen. Zum Vergleich: viele andere Prepaidkarten bieten gar kein LTE an und auch im Vodafone Netz bieten Discounter wie BILDmobil oder Otelo maximale Geschwindigkeiten von 21,6Mbit/s. Die Callya Karte ist damit mehr als 10 Mal so schnell wie vergleichbare Angebote im gleichen Netz. Auch die originalen anderer Netzbetreiber kommen da nicht mit. So bietet die Telekom beispielsweise bei der MagentaMobil Prepaid Karte maximal 300Mbit/s und auch im O2 Netz sind die Geschwindigkeiten der originalen O2 Prepaid Freikarte niedriger.

Die Freigabe der LTE Geschwindigkeiten ist allerdings noch nicht so lange online. Vodafone schrieb erst Anfang 2017 zu dieser Freigabe:

Maximale LTE-Geschwindigkeit: Nun auch bei CallYa 4G|LTE Max mit 500 Mbit/s … Zusätzlich profitieren alle Bestands- und Neukunden der CallYa Smartphone-Tarife von der maximal verfügbaren LTE-Geschwindigkeit und surfen nun auf rund 85 Prozent der Fläche Deutschlands mit 4G|LTE Max.

Etwas problematisch ist, dass Vodafone auf der einen Seiten von LTE Max schreibt, also suggeriert, dass die Karten immer so schnell surfen, wie es das D2-Netz vor Ort her gibt, auf der anderen Seiten aber mit den 500Mbit/s als maximale Geschwindigkeit arbeitet. Bisher war das kein größeres Thema, da 500Mbit/s ohnehin der maximale Speed im Vodafone Netz war. Das hat sich allerdings geändert und Vodafone hat bereits Basistationen, die deutlich schneller surfen können. In einer Mitteilung schreibt dazu Unternehmen sogar von 1000Mbit/s, also nochmal 500Mbit/s mehr als das aktuelle Maximum:

In Langenhagen bei Hannover funkt ab sofort Deutschlands schnellste Mobilfunk-Basisstation mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde. Alle Vodafone-Kunden mit Red-Tarif und geeignetem Smartphone können die neue Höchstgeschwindigkeit erleben. … Noch in diesem Jahr geht es rasant weiter: Vodafone macht 2016 zum Gigabit-Jahr. Im Mobilfunk folgen voraussichtlich schon im Herbst 525 Mbit/s und zur Weihnachtszeit soll dann die Schallmauer von einem Gigabit pro Sekunde durchbrochen werden.

In der Mitteilung ist leider auch sehr deutlich die Rede davon, dass die neuen hohen Geschwindigkeiten nur den „Vodafone-Kunden mit Red-Tarif“ zur Verfügung stehen. Die Prepaidkarten scheinen davon leider ausgenommen zu sein. LTE max heißt daher im Prepaid Bereich bei den Callya Tarifen wohl maximal 500Mbit/s – zumindest derzeit. Da sist aber sowohl im Prepaid Bereich als auch bei den kostenlosen Simkarten dennoch der beste Wert, den man derzeit in Deutschland bekommen kann. Wer wissen will, wie schnell er wirklich surft, kann dazu das kostenlose Tool der Bundesnetzagentur nutzen.

Trotz der Unterstützung von LTE gibt es eine Einschränkung: Gespräche können bei den Callya Tarifen nicht über LTE geführt werden, VoLTE wird also nicht unterstützt. Selbst bei der neuen Callya Digital Allnetflat muss für Anrufe (egal ob eingehend oder ausgehend) immer ins 3G oder 2G Netz zurück geschaltet werden. –

5G Netz bei den Callya Freikarten

Vodafone hat für die eigenen Vodafone RED Angebote auf Rechnung bereits 5G frei geschaltet. Man kann daher dort den 4G/LTE Nachfolger bereits kostenfrei nutzen, sofern es dieses Netz vor Ort bereits gibt.

Im Prepaid Bereich sieht es dagegen noch schlecht aus. Die Callya Prepaid Sim unterstützen kein 5G und es ist bisher auch offen, ob und wann Vodafone diesen neuen Standard für die Prepaid Angebote frei schalten wird. Die D-Netz Anbieter haben bei LTE lange gebraucht, bis dieser Datenstandard auch im Prepaid Bereich genutzt werden kann, möglicherweise wird es bei 5G auch wieder so lange dauern.

Die Netzqualität bei Vodafone

Das Surfen mit solchen hohen Geschwindigkeiten ist natürlich nur dann möglich, wenn das Mobilfunk-Netz vor Ort auch entsprechend ausgebaut ist. Den aktuellen Ausbaustand kann man sich auf der Netzkarte von Vodafone anschauen, wobei dort natürlich nur der theoretische Ausbaustand angezeigt wird und nicht, wie gut oder schlecht der Empfang in der Praxis ist. Das hängt von vielen weiteren Faktoren wie Auslastung, Funkschatten und Indoor/Outdoor-Aufenthalt ab. Die Karte bietet aber in jedem Fall eine gute Orientierung, in welchen Bereichen sich die maximalen Geschwindigkeiten bewegen.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

In den Tests der verschiedenen Fachzeitschriften kann das D2-Netz von Vodafone vor allem im LTE Bereich punkten. Das kommt auch den Callya Kundne zu Gute, da auch die Callya Prepaidkarten auf das Vodafone LTE Netz zurück greifen können. So schreibt das Magazin CHIP im Netztest 2015:

Vodafone bleibt auch in diesem Jahr hinter der Telekom, kann sich aber etwas von den beiden Telefonica-Töchtern absetzen. Insgesamt führt der Provider noch bei der LTE-Abdeckung, aber die Telekom rückt immer näher.

Auch in 2016 hat Vodafone wieder sehr viel Geld investiert, um das LTE Netz auszubauen und daher ist zu erwarten, das auch in 2016 beim nächsten Netztest das Ergebnis sehr gut ausfallen wird. Problematisch ist die Situation dagegen ohne LTE, beispielsweise weil das Handy noch kein LTE unterstützt. Dann hat man bei Vodafone oft nur 2G Netzqualität und surft damit extrem langsam. Das liegt daran, dass Vodafone das eigenen 3G Netz (also UMTS und HSDPA) im Vergleich mit LTE deutlich weniger ausgebaut hat. Wer LTE nutzen kann hat also mit der Callya Prepaidkarte dank des guten Netzausbaus von Vodafone wirkliche Vorteile – ohne LTE sieht es dagegen nicht ganz so gut aus.

Die Vodafone APN Zugangsdaten für das mobile Internet

Für den mobilen Internet-Zugang mit der Callya Prepaidkarte gelten die gleichen APN Zugangsdaten wie bei den normalen Handykarten und Allnet Flatrates von Vodafone. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch über eine sogenannte Konfigurations-SMS zugeschickt. Als Kunden muss man diese SMS dann nur noch bestätigen und die korrekten APN Daten sind im Gerät hinterlegt.

Falls die SMS nicht angekommen sein sollte, kann man diese auch nachträglich noch einmal anfordern. Vodafone bietet dazu eine spezielle Webseite an, mit der man je nach Gerät die Daten nochmal zugeschickt bekommen. Diese Webseite ist hier zu finden: https://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/handykonfigurator.html

Man kann die Daten auch manuell ändern oder neu eingeben, das sollte man aber nur machen, wenn die automatische Einrichtung gar nicht mehr funktioniert. Die APN Daten für das Vodafone Netz lauten dabei:

Mobiler Internet-Zugang mit Ihrem Smartphone

APN: web.vodafone.de

Mobiler Internet-Zugang über Vodafone WebSessions mit Ihrem Surfstick

APN: event.vodafone.de

Nach der Eingaben der Daten (und dem Speichern) sollte man auf jeden Fall das Gerät neu starten, nur dann werden die Daten korrekt übernommen.

Video: Vodafone Callya APN verändern

Welches Netz nutzt Discotel und wie ist die Netzqualität und die Netzabdeckung?

Welches Netz nutzt Discotel und wie ist die Netzqualität und die Netzabdeckung? – Discotel ist eine Marke des Drillisch Konzerns und besitzt kein eigenes Netz sondern nutzt die Mobilfunk-Netze der großen Netzbetreiber. Ursprünglich war das Unternehmen dabei mit einer Prepaidkarte im Netz der Telekom (D1) gestartet, die mit 7,5 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze eine neue Tiefstmarke gesetzt hat. Mittlerweile gibt es auch günstigere Discounter und die D1-Prepaid Karte von Discotel wird auch nicht mehr angeboten. Grund dafür waren Streitigkeiten mit der Telekom, die mittlerweile aber beigelegt sind. Trotzdem bietet Discotel (wie alle anderen Drillisch Discounter auch) derzeit keine Tarife im Netz der Telekom an. Die aktuellen Tarife laufen nur im Netz von Vodafone und O2. Vergleichbare Prepaid Tarife bei Drillisch findet man mittlerweile auch bei Smartmobil und Yourfone.

Das Netz von Discotel seit Anfang 2016

Bereits seit 2016 gibt es bei Discotel das gleiche Netz. Das Unternehmen bietet seit dem alle Angebote mit LTE an und nutzt auch nur noch ein Netz für alle Prepaid Sim. Nicht geändert hat sich die Abrechnung: man kann nach wie vor den Handytarif von Discotel als Prepaid- oder Postpaid Variante buchen. Ende 2017 gab es ein weiteres Update und eine ganze Reihe von neuen Tarifoptionen wurden hinzu gefügt und 2018 wurden diese noch weiter verbessert.

Die aktuellen Konditionen des Discotel Tarifes sehen dabei wie folgt aus:

  • 6 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 6 Cent pro SMS in alle deutschen Netze
  • Internet Zugang für 6 Cent pro Megabyte Datenübertragung mit LTE und einem maximalem Speed von 21,6Mbit/s

Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel (hier*).

Zum Grundtarif kann man noch weitere Optionen buchen und so Discotel zu einem kompletten Smartphone Tarif aufrüsten – natürlich arbeiten auch diese zusätzlichen Flatrates und Optionen nach dem Prepaid Prinzip. Das Unternehmen bietet alle Leistungen als Prepaid Angebote an. Damit hat Discotel einige Konkurrenz, denn auch das ALDI Netz, das Fonic Netz oder das Netzclub Handynetz basieren auf dem O2/Telefonica Netz und alle diese Discounter bieten damit Prepaid mit gleicher Netzqualität an.

Beim Netz zeigt sich das Unternehmen allerdings eher zugeknöpft. Man findet keinen Hinweis auf den Netzpartner bei den Tarifen und auch in den FAQ und AGB findet sich keine direkter Hinweis darauf, welches Netz die Prepaidkarte von Discotel derzeit nutzen. Das macht es für Kunden nicht einfach, sich für das Unternehmen zu entscheiden, denn das Netz und die Netzqualität sind eine wichtige Kaufentscheidung.

Schaut man sich aber die Netz-Zugansgdaten an und die Netzabdeckung wird schnell klar, dass hier das O2 Netz zum Zuge kommt. Es bleibt aber unklar, warum Discotel so ein Geheimnis daraus macht.

Allerdings haben die neuen Tarifstrukturen auch einen Nachteil: die alten Vodafone-Tarife gibt es nicht mehr, bzw. sie können nicht mehr neu gebucht werden. Dafür gibt es einen neuen Vorteil: die doppelte Netz-Nutzung. Durch den Zusammenschluss mit Eplus können die Discotel Handykarten auch Teile des Handy-Netzes von Eplus mit nutzen. Dieser Mechanismus wird als National Roaming bezeichnet und funktioniert ganz automatisch. Sollte das O2 Netz keine gute Qualität vor Ort bieten, nutzen die neuen Handykarte von Discotel automatisch das Eplus Netz (falls das besser ausgebaut sein sollte). Dieses Roaming kommt dabei ohne Mehrkosten aus. Am 6 Cent Tarif ändert sich nichts, auch wenn man im Eplus Netz telefoniert.

Discotel schreibt zu den Vorteilen dieses Systems:

In städtischen Gebieten erwartet die Nutzer vor allem eine dichtere Netzversorgung in Gebäuden. In ländlichen Regionen profitieren besonders diejenigen, deren bisheriges Netz keine ausreichende UMTS-Versorgung bietet. Die SIM-Karte wechselt bei Verfügbarkeit künftig automatisch in das jeweils andere UMTS-Netz. Speziell Datendienste lassen sich dann komfortabler nutzen.

Allerdings ist dieses Roaming bisher nur auf das 3G Netz von Eplus bezogen. Die LTE Standorte das Unternehmens kann man leider nicht mit nutzen und daher ist man im Eplus-Netz auf die 3G Geschwindigkeit reduziert. Trotzdem ist das ein großer Vorteil gegenüber dem bisherigen System, denn bei den alten Karten musste man sich entscheiden, welches Netz man nutzen wollte und war dann fest gelegt. Mit den neuen Karten wird automatisch das bessere Netz ausgewählt.

5G ist bisher nicht bei Discotel verfügbar und es ist auch nicht bekannt, ob und wann es die neue Technik beim Discounter gibt. Man wird wohl warten müssen, bis 1&1 United Internet das 5G Netz in Betrieb nimmt, dann könnt auch Discotel davon profitieren.

Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel (hier*).

Die älteren Tarife bei Discotel

Vor dem Januar 2016 gab es bei Discotel verschiedenen Tarifvarianten. Diese sind nicht mehr buchbar, können aber natürlich nach wie vor weiter genutzt werden. Diese Tarife nutzen unterschiedliche Netze und sind dabei jeweils einem bestimmten Netz fest zugeordnet. Wer sich für den einen oder anderen Tarif entscheidet, bekommt immer auch das Netz fest dazu, ein Netzwechsel ist nicht möglich. Discotel schreibt dabei von der Netzqualität und nutzt die Beschreibung „D-Netz Qualität“. Diese Formulierung findet sich bei vielen Discountern, gemeint ist bei Discotel dabei das Netz von Vodafone.

Traditionell sind die Tarife wie folge zugeordnet:

  • discoTel plus (mit 50 Euro Startguthaben) im Netz von O2 (nicht mehr verfügbar)
  • discoTel Smart (mit 5 Euro Startguthaben) im Netz von Vodafone (nicht mehr verfügbar)

Die Konditionen und Gesprächsgebühren sind weitgehend identisch. Daneben gibt es noch den All-in 10 Tarif, der kein Prepaid Tarif ist sondern per monatlicher Rechnung abgerechnet wird.

Die kompletten Tarifdetails gibt es auf der Webseite von Discotel (hier).

Die Netzqualität von Discotel bzw. O2

Die Netzqualität von Discotel hängt entscheidend vom genutzten Netz ab. Je nachdem ob man einen Tarif im Netz von Vodafone oder O2 hat, bekommt man natürlich auch alle Schwächen und alle Stärken die das entsprechende Netz mit sich bringt. Vodafone belegt beispielsweise nach wie vor in den Netztest einen gute zweiten Platz hinter der Telekom und gerade im Datenbereich ist der Abstand sehr gering zum D1-Netz. Mit den Vodafone-Tarife von discoTel bekommt man damit sehr günstig Zugang zum gut ausgebauten Netz von Vodafone. LTE ist allerdings noch nicht mit nutzbar.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Weitere Details zum O2 Netztest haben wir hier zusammen gestellt: O2 Netztest

Bei den Karten im Netz von O2 bekommt man ebenso die Vorteile und Schwächen von O2 mit geliefert. Anfang 2012 hatte O2 durchaus Problem beim Netzausbau im Datenbereich. Das Wachstum der Datenübertragung war so stark, das man mit dem Ausbau nicht mehr hinterher kam. Mittlerweile hat sich dieses Problem etwas entschärft, es gibt nach wie vor immer unregelmäßige Meldungen über Probleme im Netz von o2. 2020 wurde aber der Ausbau forciert, so dass nun auch das LTE Netz von o2 durchaus gute Noten bekommt. Davon profitieren auch die Discotel Prepaid Tarife, denn alle Angebote können LTE und auch VoLTE nutzen.

Im Überblick, die aktuellen Netzabdeckungen

Die Rufnummern von Discotel sind im Übrigen kaum ein Hinweis auf das genutzte Netz. Discotel bietet hohe Boni (im Bereich von 25 Euro) für Kunden, die ihre alten Rufnummern mitbringen. Daher gibt es bei Discotel viele Rufnummern aus fremden Netzen und unabhängig von der Vorwahl können die Rufnummern in bestimmten Netzen von Discotel angesiedelt sein.

Klarmobil Netz – Flatrates, Handytarife und das Kleingedruckte im Überblick

Klarmobil Netz – Flatrates, Handytarife und das Klarmobil Netz im Überblick – Klarmobil ist mittlerweile einer der bekanntesten Discounter im Deutschland und bietet eine breite Palette. Neben Prepaidkarten und Handytarife ohne Laufzeit gibt es auch Flatrates und Surfsticks. Darüber hinaus bietet Klarmobil drei verschiedene Netze, wobei viele Tarife nicht eindeutig einem Netz zuzuordnen sind.

Ende 2018 gibt es eine Änderung in diesem Zusammenhang. Klarmobil hat die Anzahl der Tarife und Allnet Flat deutlich zusammen geschrumpft und damit sinkt die Komplexität bei der Tarifauswahl, die bestehenden Tarife in den jeweiligen Netzen können aber natürlich weiter genutzt werden.

Klarmobil ist dabei selbst kein Netzbetreiber sondern nutzt die Netze anderer Anbieter. Daher ist das Unternehmen auf die Qualität und den Ausbau von andere Unternehmen angewiesen und hat selbst nur einen eher geringen Einfluss auf die Netzverfügbarkeit und die Netzqualität. Weitere Details dazu gibt es bei inside-sim.de

Die aktuellen Handytarife bei Klarmobil

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Klarmobil Smartphone Flat 500
Klarmobil Smartphone Flat 500
4.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1000
Klarmobil Smartphone Flat 1000
7.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Smartphone Flat 1500
Klarmobil Smartphone Flat 1500
9.99€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 5GB
Klarmobil Allnet Flat 5GB
9.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 10GB
Klarmobil Allnet Flat 10GB
14.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (10000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Klarmobil Allnet Flat 20GB
Klarmobil Allnet Flat 20GB
19.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
24 zum
Anbieter


 Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Tipp: So findet man das Klarmobil Netz 2021 heraus

Klarmobil hat mittlerweile bei fast allen Tarifen den genauen Netzpartner entfernt und spricht auch in den Tarif-Details nur noch vom D-Netz, das die Tarife nutzen. Man muss daher zu einem Trick greifen um herauszufinden, welches Handynetz genutzt wird. Das geht über die LTE Geschwindigkeiten:

Auf diese Weise sieht man anhand des Speed direkt in der Übersicht, welches Netz die jeweiligen Handytarife des Unternehmens nutzen.

Ein weiterer Weg, den es derzeit gibt, ist das Produktinformationsblatt. Dort wird das Netz des jeweiligen Tarifes in der Bezeichnung genannt. Allerdings ist nicht sicher, wie lange es diese Bezeichnung geben wird.

Klarmobil Produktinfoblatt zu jedem Tarif mit Netzbezeichnung

5G bei Klarmobil

Klarmobil bietet derzeit in keinem der angebotenen Handynetze 5G Verbindungen an. Unabhängig vom jeweiligen Netzpartner gibt es bei Klarmobil also derzeit noch keine 5G Tarife und Allnet Flat und es ist auch nicht bekannt, wann dieses Technikupgrade bei Klarmobil zur Verfügung stehen könnte. Das wird auch sehr davon abhängen, wann die Netzbetreiber 5G für die Drittanbieter freigeben und das könnte noch etwas dauern.

Handy Netz der Klarmobil Allnet Spar Flat

Die Allnet Spar Flatrate von Klarmobil ist eine komplette Gesprächsflatrate und bietet kostenlose Gespräche in alle deutschen Netze. Dazu gibt es eine Internet Flatrate. Mittlerweile gibt es gleiche 3 solche Flatrates, weil die Anbieter immer mehr auf Allnet Flat setzen und andere Tarife kaum noch angeboten werden. 5G gibt es leider nach wie vor bei Klarmobil nicht, aber man kann die Tarife mittlerweile auch als eSIM bekommen und das Datenvolumen wurde deutlich erhöht.

Die Flatrate hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Man kann sie auch ohne Laufzeit bestellen, dann kostet die Flat ab 5 Euro monatlich mehr. Wer sich sicher ist, die Flat über längere Zeit zu nutzen sollte daher zur Laufzeitvariante greifen, für alle die nur testen wollen ist die Flat ohne Laufzeit eher zu empfehlen.

Die Allnet Flat ist für alle Nutzer interessant, die monatlich mehr als 200 Minuten telefonieren und ab und an auch ins Internet gehen wollen. Es gibt die Karte sowohl als eSIM. Micro- als auch als Nano-Simkarte, damit können auch Kunden mit einem iPhone oder Huawei diese Flat nutzen. LTE ist mittlerweile bei der Allnet Flat standardmäßig mit dabei, allerdings gibt es kein LTE max. Gegen Aufpreis kann die Geschwindigkeit auf bis zu 50MBit/s erhöht werden. Mehr Speed ist aber auch gegen Zuzahlung nicht möglich. Moderne Handys wie das neuste Samsung oder das iPhone (neuste Geräte wie das iPhone unterstützen 5G und sollen dennoch billiger werden) sind damit deutlich unterfordert.

Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Das Handy Netz des Klarmobil Spar-Tarif (nicht mehr aktiv)

Der Klarmobil Spar Tarif dürfte der bekannteste Tarif von Klarmobil sein und ist rein reiner Discounter Tarif ohne Grundgebühr oder einen Mindestumsatz. Es gibt den Tarif allerdings in verschiedenen Netzen. Man erkennt an der Vorwahl, welches Netz genutzt wird, wenn man den Tarif bestellt (ausgenommen bei der Portierung einer alten Rufnummer)

Derzeit telefoniert man mit dem Klarmobil Spar Tarif für 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze. SMS kosten in dieser Variante ebenfalls nur 9 Cent. Die Karten werden auch als Nano-Simkarten angeboten und eignen sich daher auf für iPhones.

Was man beachten sollte: Der Tarif hat eine Gering-Nutzungsgebühr. Kunden, die innerhalb der letzte 3 Monate weniger als 6 Euro Umsatz gemacht haben, zahlen monatlich eine Gebühr von einem Euro. Der Spar Tarif eignet sich damit nicht als Schubladenvertrag.

Der Klarmobil Spar Tarif ist KEIN Prepaid Tarif. Die Abrechnung erfolgt per monatlicher Lastschrift.

Klarmobil Internet Flat und Klarmobil Surfstick .

Klarmobil bietet neben den Handytarifen auch Flatrates für den mobilen Internet-Zugang an. Die Flatrates haben ebenfalls keine Laufzeit und keine Grundgebühr und sind im Netz von Vodafone angesiedelt. Sie können wahlweise mit einem Surfstick bestellt werden, es gibt sie aber auch ohne Stick. Zur Auswahl stehen dabei folgende Flatrates:

  • Klarmobil Internet Flat 5GB – 5.99 Euro monatlich für 5GB Datenvolumen mit LTE21,6
  • Klarmobil Internet Flat 10GB – 11.99 Euro monatlich für 10GB Datenvolumen mit LTE21,6

Schnellauswahl:

  • Klarmobil Allnet Spar Flat im Netz der Telekom/Vodafone: hier* (aktionsweise auch Vodafone)
  • Klarmobil Handytarif im Netz von Telekom/Vodafone: hier*
  • Klarmobil Datenflatrates im Netz von Vodafone: hier*

Klarmobil Prepaid-Karte

Die Klarmobil Prepaidkarte ist derzeit nicht über das Internet zu bestellen sondern nur in Geschäften erhältlich. Sie nutzt das Netz der Telekom oder von Vodafone (auf die Vorwahl achten) und bietet einen reinen 9 Cent Tarif. Mehr Details und einen Vergleich zu den Klarmobil Prepaid Tarifen gibt es bei www.prepaidtarife-24.de

Klarmobil Netz nach Vertragsabschluss prüfen

Für Kunden von Klarmobil ist es nicht immer eindeutig festzustellen, welches Netz ihre Karte eigentlich nutzt. Hatte Klarmobil anfangs noch ausschließlich Karten im Netz der Telekom (D1) vergeben, so arbeitet der Discount-Anbieter mittlerweile auch eng mit O2 und Vodafone (D2) zusammen und vergibt deshalb Karten in drei verschiedenen Netzen. Lediglich BASE bzw. Eplus Karten werden nicht angeboten zumindest in diesem Punkt können die Kunden des Discounters derzeit sicher sein.

Wer auf der Suche nach der Frage nach seinem Netz in die FAQ von Klarmobil schaut, findet dazu eine recht allgemeine Erklärung. Dort ist zu lesen:

Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet das klarmobil-Netz mit unterschiedlichen Technologiepartnern (Telekom Deutschland GmbH, Vodafone Deutschland und O2 Germany) zusammen.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten festzustellen, welches Netz man als Klarmobilkunde nutzt. Wer eine neue Karte bestellt, kann an der Vorwahl ablesen, welches Netz sie haben wird. Karten mit der Vorwahl 0176 nutzen beispielsweise das Netz von O2, Karten mit der 0151 das D-Netz, die 0172 ist Vodafone zugewiesen. Das gilt aber nur bei Neubestellungen: Wer seine Rufnummer von einem anderen Anbieter zu Klarmobil mitgebracht hat oder bei der Bestellung mitbringen wird, kann so leider keinen Rückschluss mehr auf sein Netz ziehen.

Man kann im Online-Bereich allerdings recht einfach das eigene Netz abfragen. Der entsprechende Netzbetreiber wird unter Service => SIM-Karte => Technologiepartner angezeigt. Dort finden sich dann auch die korrekten Einstellungen zum entsprechenden Netzbetreiber.

Bei den meisten Bestellungen vergibt Klarmobil mittlerweile O2-Nummern. Es hilft aber auch darauf zu achten, welchen Tarife man genau bestellt. Dann Klarmobil vergibt seine Rufnummern auch je nach Tarif: Die Klarmobil Datentarife wie die Internet Flat 500, 1000 und 5000 nutzen das Netz von Vodafone, die Flat 200 stattdessen D1. Karten im Netz der Telekom hat der Community Tarif von Klarmobil (2 Cent pro Gesprächsminute zu anderen Kunden von Klarmobil, 12 Cent pro Minute in alle anderen Netze), der Handy-Spar-Tarif (9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze) das Netz von O2. Auch die Allnet-Flatrate von Klarmobil nutzt immer das O2-Netz. Wer sich für einen dieser Tarife entscheidet, kann also sicher sein, das passende Netz zu bekommen.

Eine sichere Möglichkeit, um festzustellen, welches Netz die eigene Karte nutzt (vor allem nach einer Portierung zu Klarmobil) ist der Onlineservicebereich. Dort kann man sich direkt ansehen, welcher der drei Vertriebspartner (O2, Telekom oder Vodafone) das Netz für die eigene Karte bereitstellt.

Klarmobil Erfahrungen

Es gibt derzeit im Internet eine ganze Reihe von Beiträgen zum Thema Klarmobil Erfahrungen. Diese fallen unterschiedlich aus, je nachdem welches Netz der Kunde bekommen hat und ob das mit seinen Wünschen übereingestimmt hat. Einige exemplarische Testberichte rund um Klarmobil haben wir hier zusammengefasst:

Die Auswahl ist natürlich nicht umfassend sondern stellt nur einen kleinen Teil der Erfahrungen dar, die es mit Klarmobil im Netz gibt. Die Freenet Mobile Tarife werden beispielsweise ebenso über Klarmobil realisiert und auch die Crash Deals.

Tipp: Laut Hotline ist es übrigens möglich, seine Karten auf ausdrücklichen Wunsch in ein anderes Netz verlegen zu lassen. Wer also nicht das Netz bekommen hat, das er gern haben wollte, sollte sich mit Klarmobil in Verbindung setzen und um eine Verlegung bitten.

Welches Netz nutzt Preis24.de – welche Netzqualität bekommt man?

Das Netz von Preis24.de – Preis24.de macht im Fernsehen, Radio und auch im Internet häufig Werbung mit Handytarife, die es inklusive aktueller Smartphones gibt. Dabei gibt es in der Regel einen Monatspreis der sowohl den Tarif als auch das Handy umfasst. Preis24.de betreibt dabei kein eigenes Netz und es gibt damit auch ein Preis 24 Netz in Deutschland, sondern nutzt Tarife und Flatrates anderer Anbieter und anderen Provider um eigene Handybundles zu schnüren. In den AGB des Unternehmens heißt es dazu:

Die Preis24.de GmbH stellt als Vermittler unverbindliche Informationen über Tarife für Kunden bereit. Der Kunde wird nicht zum Kauf eines bestimmten Produktes aufgefordert. Der Kunde hat die Möglichkeit aus einer Auswahl an Produkten zu wählen, wobei er zu jedem Zeitpunkt frei ist, anhand der zur Verfügung stehenden unverbindlichen Informationen eine Entscheidung zu treffen.

In ihrer Funktion als Vermittler tritt die Preis24.de GmbH nicht als Anbieter von Diensten auf. Der Vertragsschluss des Kunden kommt stets mit dem ausgewählten Anbieter zustande. Die Preis24.de GmbH hat keinen Einfluss auf das Zustandekommen beziehungsweise Nichtzustandekommen eines solchen Vertrags.

Das Unternehmen bietet also weder ein eigenes Handy-Netz noch eigene Tarife an. Stattdessen arbeiten man mit allen großen Anbietern auf dem deutschen Mobilfunk-Markt zusammen, um Tarife und Angebote zu realisieren.

Die Auswahl an Handy-Netzen bei Preis24.de

In der Regel stehen die Angebote von Preis24.de daher in verschiedenen Handynetzen zur Verfügung. Je nach gewählten Gerät kann man sich zwischen drei bis vier Mobilfunk-Netzen und mehreren Anbietern entscheiden. Zur Auswahl stehen neben den verschiedenen Netzen auch unterschiedliche Anbieter. Wer beispielsweise nach einem Tarif im Netz von O2 sucht, findet dieses Netz sowohl direkt bei O2 als auch bei Discountern wie DeutschlandSIM. Gleiches gilt auch für das Vodafone-Netz: hier kann man die Tarife direkt bei Vodafone bekommen oder über andere Provider wie 1&1. Im Menü findet man bei Check24 derzeit folgende Provider aufgeführt:

Dazu gibt es auch noch weitere Anbieter und Angebote. Das macht für Kunden die Auswahl nicht ganz einfach, da man nicht nur bei einem Anbieter nach dem Netz schauen muss sondern bei unterschiedlichen Discountern. In den FAQ von Preis24.de sind die Netze daher auch nach Anbieter sortiert. So heißt es beispielsweise zu Simfinity:

Mit simfinity telefonieren Sie im Telefónica o2-Netz.

Und bei WhatsApp Sim ist aufgeführt:

Was bedeuten eigentlich die zwei Netze?

Mehr 3G dank zwei Netzen: Jetzt profitierst du erstmals von der Stärke von Telefónica o2 und E-Plus. Denn für eine bessere 3G-Netzabdeckung wurden ab Mitte April alle Kunden im E-Plus und Telefónica o2-Netz für beide 3G-Netze freigeschaltet. Ganz automatisch. Du telefonierst und surfst mit der WhatsApp SIM automatisch in beiden Netzen und genießt somit eine viel größere Leistung als zuvor in nur einem Netz.

So ganz eindeutig sind die FAQ in diesem Bereich aber auch nicht, denn durch das National Roaming hat auch Simfinity zwei Netze und kann auch das Eplus Netz mit nutzen (genau wie WhatsApp SIM). Es wird hier also nicht korrekt kommuniziert und man sollte sich besser nochmal direkt auf der Webseite des jeweiligen Anbieters informieren, welche Netzqualität und Netzabdeckung zu erwarten ist. Dazu kann man auch auf den Netzausbaukarten der Netzbetreiber direkt prüfen, welcher Ausbaustand vor Ort vorhanden ist:

Wichtig: Die Karten zeigen immer den maximalen Netzausbau. In der Praxis werden diese maximalen Werte aber nur sehr selten erreicht. Meistens lässt die Auslastung der Netze dies nicht zu. Dazu kann es auch sein, dass das Handy so schnelle Geschwindigkeiten gar nicht unterstützt.

5G bei Preis24

Die Nutzung von 5G hängt bei Preis24 immer von jeweiligen Anbieter ab. Die Platztform bietet bereits 5G Tarife an, beispielsweise können die Telekom MagentaMobil Tarife das 5G Netz mit nutzen. Allerdings werden auch noch teilweise ältere Tarifgenerationen ohne 5G angeboten. Vodafone bietet beispielsweise selbst bereits diese Technik an, die Vodafone Tarife bei Preis24 dagegen noch nicht.

Generell gilt: ist 5G in den Tarifdetails mit erwähnt, kann man diese Technik auch nutzen. Fall es dort keinen Hinweis auf 5G gibt, ist es ein reiner LTE Tarif.

Die Wahl des richtigen Netzes bei Preis24.de

Bei der Wahl des richtigen Netzes sollte man dabei nicht nur darauf achten, das passende Netz zu wählen sondern auch den Provider, den man haben möchte, denn es gibt große Unterschiede bei den Preisen und Leistungen selbst im gleichen Netz. Häufig bekommt man bei den originalen Netzbetreibern die Geräte deutlich billiger, dafür sind die Tarife etwas teurer oder bieten weniger Leistung. Umgekehrt zahlt man bei den Providern oft mehr für das Smartphone, Gespräche, SMS und auch der Internet-Zugang sind dafür etwas preiswerter. Die Wahl des richtigen Netzes aber auch des passenden Discounters kann hier also durchaus entscheidend dafür sein, ob sich ein Tarif lohnt oder nicht.

Da Preis24.de kein eigenes Netz anbietet ist das Unternehmen darauf angewiesen, dass die Betreiber den Ausbau des Netzes voran treiben. Netzstörungen oder Ausfälle liegen daher nicht im Einflussbereich von Preis24 und das Unternehmen kann auch wenig machen außer eventuelle Meldungen weiter zu leiten. Das sollte aber nur in absoluten Ausnahmefällen ein Problem sein.

Beim Ranking liegt derzeit in den meisten Netztest das Telekom Netz vor. Auf dem zweiten Platz liegt Vodafone und Platz 3 (also den letzten Platz) hat das mittlerweile gemeinsame Handy-Netz von O2 und Eplus. Durch die Zusammenschaltung der beiden Anbieter konnte sich dieses Netz zwar verbessern, es reicht aber bisher trotzdem nicht, um an Vodafone oder sogar der Telekom vorbei zu ziehen. Besonders im LTE Bereich gibt es hier noch deutliche Schwächen bei O2.

LTE ist auch ein wichtiges Merkmal bei der Entscheidung für oder gegen ein Netz. Die Unterschiede hängen dabei aber nicht nur vom Netz ab, sondern auch vom Anbieter. Wir haben hier versucht, den aktuellen Stand zusammen zu fassen.

  • Telekom: LTE bis 300Mbit/s
  • Vodafone: LTE bis 500Mbit/s
  • O2: LTE bis 225Mbit/s
  • BASE: LTE bis 21,6Mbit/s
  • Smartmobil: LTE bis 50MBit/s
  • Simfinity: LTE bis 21,6Mbit/s
  • Otelo: kein LTE
  • Congstar: kein LTE

Das sind aber nur die maximalen Werte des Netzes. Je nach Tarif können diese abweichen. So heißt es bei den Telekom Tarifen derzeit:

Mobiles Internet: Surfen mit max. 150,0 Mbit/s bis 1.000 MB/Abrechnungsmonat, danach kostenfrei weitersurfen mit max. 64,00 kbit/s; gilt nur für paketvermittelte nationale Datenverbindungen, keine Sprach- (Voice over IP), Videotelefonie- (Video over IP) und Peer-to-Peer-Dienste. Nationale Standard-SMS enthalten.

Obwohl das Netz mehr Speed hergeben würde, sind die maximalen Geschwindigkeiten auf 150Mbit/s reduziert. Man sollte daher auf jeden Fall im Kleingedruckten des Tarifes nachlesen, ob LTE möglich ist oder nicht und auch, welche LTE Geschwindigkeiten geboten werden. Sonst kann es passieren, dass man zwar einen Tarif in einem Netz mit gutem LTE Ausbau hat, die LTE Netzqualität aber gar nicht oder nur eingeschränkt nutzen kann.  Im Zweifel gelten dabei immer die Angaben des Anbieters des Tarifes selbst und nicht die von Preis24.de.

Die 5G Tarife von Vodafone und der Telekom

Sowohl bei Vodafone und auch der Telekom gibt es mittlerweile die ersten 5G Angebote. Die originalen Tarife beider Unternehmen bieten ab September 2019 5G an – bei beiden Netzbetreibern ohne Aufpreis. Sobald diese Tarife bei Preis24 zur Verfügung stehen, kann man auch über Preis24 5G Tarife bekommen.

Welches Netz nutzt Talkline? – Netzqualität, Abdeckung und LTE

Welches Netz nutzt Talkline? – Netzqualität, Abdeckung und LTE – Talkline ist ein Onlineshop für Handys und Tarife, egal, ob man bloß eins von beidem kaufen will oder gleich Handy und Tarif im Paket. Dabei bietet Talkline Tarife aus allen vier deutschen Netzen an, also Tarife im Netz der Telekom genauso wie im Netz von Vodafone, Eplus und O2. Welches Netz man benutzt, wenn man sich für einen Tarif bei Talkline entscheidet, hängt daher ganz davon ab, welchen Tarif man sich ausgesucht hat. Prinzipiell gesehen gibt es dabei nicht DAS Talkline Netz, sondern nur verschiedene Tarife, die in verschiedenen Netzen angeboten werden.

Das Talkline Netz

Takline arbeitet dabei sowohl mit den großen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und O2 direkt zusammen, es gibt auch auch Tarife von Klarmobil oder Freenet Mobile, die vom Discounter sind und daher selbst nur Netze mit nutzen. Mittlerweile werden auch oft Flatrates und Mobilfunk-Tarife von Mobilcom-Debitel angeboten. Dann wird natürlich auch das jeweilige Mobilcom-Debitel Netz genutzt. Für Kunden bedeutet dies zwar eine große Auswahl, aber auch, dass man sich genau informieren muss.

In der Vergangenheit hatte Talkline versucht, ein eigenes Handy-Netz aufzubauen. Das Unternehmen hatte sich im Zuge der Frequenzauktion im Jahr 2000 mit um eine der UMTS-Lizenzen beworben. Man hatte dann allerdings doch nicht an der Auktion teil genommen, sondern sich noch vor Beginn der Versteigerung zurück gezogen. Das Nachrichtenportal heise schrieb damals dazu:

Nachdem der französische Mischkonzern Vivendi Anfang Juni seine Beteiligung an der Versteigerung der UMTS-Lizenzen für die nächste Mobilfunkgeneration offiziell zurückgezogen hatte, steigt nun auch Talkline bei der UMTS-Auktion in Deutschland aus. „Es gab für uns bei den Preisen, die wir erwarten, kein sinnvolles Geschäftsmodell“, erklärte Talkline-Geschäftsführer Kim Frimer gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD).

Seit dem gab es auch keinen Versuch mehr, selbst als Netzbetreiber aktiv zu werden. Das Unternehmen nutzt stattdessen wie beschrieben die Netze anderer Betreiber mit.

TIPP: Da Talkline die Tarife der jeweiligen Netzbetreiber auch mit nutzt, steht darüber dann auch 5G zur Verfügung. Es gibt also auch bereits 5G Mobilfunk-Tarife bei Talkline, wenn man den richtigen Anbieter und den richtigen Tarif wählt. Das erkennt man dann in dem Zusatz 5G bei der Kennzeichnung der Datenflat.

So erkennt man das genutzte Netz bei Talkline

Talkline kommuniziert die Netzzugehörigkeit eines Tarifes in der Regel recht gut. Direkt in den Tarifdetails (oft auch in den Highlights) wird das Netz der Tarife mit genannt. Man sieht daher sehr gut, welches Netz ein Talkline Tarif nutzt.

Trotzdem gibt es einige Knackpunkte. Die Bedingungen sind je genutztem nach Netz höchst unterschiedlich. Das betrifft sowohl die Einschränkungen, die ein Tarif hat als auch die Geschwindigkeiten. So heißt es in einem Vodafone Tarif im Kleingedruckten:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 500 MB (+ 1,5 GB Aktion) in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Bandbreite von 42,2 Mbit/s bereit, danach wird die Bandbreite im jew. Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, DataUSB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten. Bei Aktivierung im Zeitraum von 02.06.2016 bis 31.10.2016 erhalten Sie 2000MB statt 500MB. Terminaktivierungen und Portierungen außerhalb des Aktionszeitraums sind von der Aktion ausgeschlossen!

Die Liste der Einschränkungen (VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff) ist also lang und die LTE Nutzung ist auch nicht mit inklusive, das müsste direkt im Tarif mit aufgeführt sein. So heißt es bei einem LTE Tarif der Telekom beispielsweise:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB (inkl. LTE) in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 300Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Die hohe Geschwindigkeit (300MBit/s) ist hier ein deutlicher Hinweis, dass dieser Tarif LTE nutzen kann, denn im normalen 3G Netz können diese Geschwindigkeiten nicht erreicht werden. Mit UMTS und HSDPA liegen die maximal erreichbaren Geschwindigkeiten bei 42,2MBit/s. Tarife, die schneller surfen können, nutzen in jedem Fall das LTE Netz des jeweiligen Anbieters.

Man sollte daher sehr gut nachschauen und auch im Kleingedruckten nachlesen, denn gerade beim Speed und den genutzten Netzstandards (3G, 4G) sind die Unterschiede zwischen den Tarifen sehr groß.

Die Netzqualität bei Talkline abfragen

Um zu ermitteln, wie gut das jeweilige Netz des Talkline Tarifes in der eigenen Region und vor Ort ausgebaut ist, bieten die Netzbetreiber passenden Karten an, die den Stand der Netzabdeckung zeigen und damit Rückschlüsse auf die Netzqualität ermöglichen. Die entsprechenden Karten sind hier zu finden:

Bei der Abfrage ist dabei wichtig, darauf zu achten, ob man einen 3G oder 4G Tarif nutzt. Die 4G LTE Tarife können natürlich auf das gut ausgebaute 4G Netz des entsprechenden Netzbetreibers zurück greifen und haben daher unter Umständen deutlich mehr Netzabdeckung als 3G Tarife, die maximal auf die 2G- und 3G Netzbereiche angewiesen sind und nicht vom LTE Netzausbau profitieren. Mit einem 3G Tarif sollte man daher die 4G Bereiche auf den Karten deaktivieren, nur dann bekommt man ein realistisches Bild von der Netzqualität und der Netzabdeckung, auf die man in Zweifel zurück greifen kann.

Vodafone Netz, Netzabdeckung und Netzqualität

Vodafone Netz (D2), Netzabdeckung Netztests und Netzqualität – Vodafone ist einer der größten Mobilfunk-Anbieter in Deutschland und bietet neben Handys und Smartphone Tarife auch DSL; Internet-TV und vieles mehr. Dazu betreibt Vodafone ein eigenes Handy-Netz (das D2-Netz). Mittlerweile hat das Unternehmen etwa 23.000 Standorte für Mobilfunk-Masten in ganz Deutschland und baut derzeit das eigene Netz gerade im LTE Bereich verstärkt aus. Derzeit bietet Vodafone im Bereich der mobilen Datenübertragung mit LTE Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s (entspricht etwa DSL 500.000) im Downloadbereich an. Diese hohe Geschwindigkeiten werden allerdings nur im LTE Netz erreicht und auch noch nicht in allen Bereichen. Tatsächlich arbeitet Vodafone gerade daran, diese Geschwindigkeit in möglichst vielen Bereichen auszurollen.

Der aktuelle Ausbaustand und die Netzabdeckung bei Vodafone können direkt auf der Netzabausbaukarte eingesehen werden, die das Unternehmen anbietet.

Die statistischen Daten des Netzes sprechen dafür durchaus für Vodafone. Wöchentlich werden im D2-Netz etwa 300 Millionen Anrufe abgewickelt und 750 Gesprächsminuten pro Tag realisiert. Dazu werden wöchentlich etwa 2,2 Milliarden Megabyte Datenvolumen pro Monat übertragen.

Das D2 Netz von Vodafone steht dabei nicht nur für die originalen Vodafone Kunden zur Verfügung sondern es gibt auch eine ganze Reihe von Dritt-Anbietern (wie Bildmobil, Otelo oder 1&1) die das Vodafone Netz nutzen und ihre Tarife in diesem Netz anbieten. Auch das FYVE Netz und Netz von LIDL Connect sind jeweils das Vodafone Netz.

mobilfunk-netz-pixabay-cc0Vodafone Netz-Tests und die Netzqualität

Die großen Fachmagazine im Mobilfunk-Bereich testen und bewerten jährlich die Netzqualität der Netzbetreiber in Deutschland und veröffentlichen die Ergebnisse regelmäßig. Die Testmethoden und der Umfang der Testreihen ist dabei sehr unterschiedlich, teilweise basieren die Tests auf den ausgewerteten Nutzungsdaten von Kunden, teilweise werden eigenen Testfahrten gemacht um den Empfang zu prüfen.

Vodafone belegt bei diesen Test regelmäßig einen sehr guten Platz hinter der Telekom, im LTE Bereich landet man teilweise sogar vor dem D1 Netz der Telekom.

Im letzten Jahr gab es zwei große Netz-Tests von connect und Computerbild bei der die Qualität der Mobilfunk- und insbesondere der Datennetz beurteilt wurde. Connect ermittelte dabei die Qualität sowohl im Sprach- als auch im Datenbereich, Computerbild testet nur das UMTS Netz der Betreiber.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Im Test der Zeitschrift Connect schnitt Vodafone auf Platz zwei ab und konnte im Sprachbereich sogar die Telekom überholen. Das Unternehmens schreibt dazu:

Die Tester von Connect überzeugte vor allem die Einführung von „Voice over LTE“. Darüber hinaus bescheinigte die Fachzeitschrift dem Netz auch beim mobilen Surfen „gute Performance“ und „hohe Zuverlässigkeit“. Insgesamt konnte Vodafone den Abstand zu den Mobilfunkanbietern auf den Plätzen drei und vier im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen.

Die Zeitschrift Computerbild lies das Daten- und Sprach-Netz mit einer eigenen App testen, die kostenfrei herunter geladen werden konnte. Dabei konnte jeder mitmachen, der wollte. Gemessen wurden die Datenverbindungen sowohl in der Geschwindigkeit als auch bei der Verfügbarkeit. Die Ergebnisse ähneln den Tests aus der Connect Studie:

UMTS: In großen Städten ist UMTS gut ausgebaut und oft deutlich schneller als bei der Telekom. Auf dem Land liegt Vodafone auf dem Niveau der Konkurrenz – deutlich besser ist hier nur E-Plus.
LTE: Vodafone hat derzeit das zweitgrößte LTE-Netz in Deutschland. Auf dem Land allerdings ist der Abstand zum Branchenprimus Telekom gewaltig.
Telefon: Kompliment, hier hat Vodafone gute Arbeit im Detail geleistet. Kein Netz bot im Test so gute Telefonverbindungen wie das Vodafone-Netz.

Mit dem Vodafone Netz bekommen Kunden also ein gut ausgebautes Mobilfunk-Netz, das insbesondere im Datenbereich sehr gute Abdeckung bietet und hohe Geschwindigkeiten erlaubt. Die schlechte Nachricht für die Drittanbeiter: sie können meistens nur auf 3G zurück greifen und nicht auf das 4G LTE Netz von Vodafone. Daher muss man hier oft Abstriche bei Geschwindigkeit und Netzverfügbarkeit machen. Das sollte man auf jeden Fall beim Vergleich der verschiedenen Handytarife beachten.

Daneben bietet Vodafone mittlerweile auch einen eigenen Homespot unter dem Namen Vodafone Gigcube an. Dieser Cube soll einen Ersatz für das DSL Netz sein und kann ebenfalls das Vodafone LTE Netz mit vollem Speed mit nutzen. Im Gegensatzu zu den normalen Handyverträgen bei Vodafone kann der Cube aber keine Telefonie abbilden und ist nur für die mobile Datenübertragung gedacht.

Mittlerweile bietet Vodafone auch die ersten Netz-Bereiche mit 5G Verbindungen an. Allerdings gibt es diese bisher nur sehr punktuell und von einem flächendeckenden Ausbau ist man noch weit entfernt. Daher gibt es für dieses neue Mobilfunk-Netz bisher auch noch keine Netztest. Diese werden aber sicher in den kommenden Jahren folgen.

Vodafone Netz-Abdeckung

Vodafone bietet für die Abfrage der Netzabdeckung im D2-Netz einen eigenen Service an, der hier kostenfrei genutzt werden kann. Es reicht die eigene Adresse einzugeben um zu ermitteln, welche Netze und welche Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen.

Die Abfrage erfolgt dabei aber nur anhand des Ausbaustandes. Gerade spezielle Situationen wie Indoor-Empfang oder Empfang an bestimmten Standorten werden dabei nicht berücksichtigt. Wer sich unsicher ist sollte in jedem Fall bei Freunden und Bekannten Erfahrungen mit Vodafone und dem D2-Netz erfragen. Man kann auch selber mit einer kostenlosen Simkarte testen. Callya bietet mit der Callya Freikarte solche gratis Simkarten an. Diese erreichen die gleichen Geschwindigkeiten wie die normalen Vodafone Tarife und Verträge.

Vodafone LTE und 5G Netz

Das Vodafone LTE Netz bietet aktuell maximale Geschwindigkeiten von 500 Megabit pro Sekunde an. Das ist nominell der höchste Wert für LTE Netze in Deutschland, allerdings sind dies nur theoretischen Maximal-Werte, in der Praxis surft man deutlich langsamer.

Die originalen Tarife hat Vodafone auch mit Techniken wie Voice over LTE (VoLTE) oder WLAN Calling ausgestattet. In 2020 wurden auch Drittanbieter sukzessive mit dieser Technik ausgestattet. Hintergrund ist die 3G Netzabschaltung im Vodafone Netz. Diese soll zum 30.06.2021 stattfinden und dann soll LTE die Standard-Datenübertragung werden. Dafür mussten aber natürlich die neuen Techniken für alle Drittanbieter freigeschaltet werden und davon profitieren nun auch Marken wie Otelo und FYVE.

Derzeit wirbt Vodafone sehr stark mit dem sogenannten Gigabit Netz. Damit sind 5G Verbindungen mit 1GB oder 1.000Mbit/s Übertragungsraten gemeint, die in einigen Jahren zur Verfügung stehen sollen. Noch ist man davon aber noch weit entfernt, aktuell erreicht man etwas ein halbes Gigabit bei den Übertragungsraten (500MBit/s).

Der Vodafone 5G Netzausbau wurde bereits 2019 gestartet und mittlerweile versorgt das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 16 Millionen Kunden potentiell mit 5G (Stand Dezember 2020). Im 5G Netz ist auch bereits Speed über 1GBit/s möglich. Aktuell gibt es in den normalen Handytarifen von Vodafone keine Aufpreis für 5G, nur die Callya Prepaid Karten sind kostenpflichtig (2.99 Euro für 4 Wochen).

Video: der Chip Netztest 2018/19

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2, Eplus und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife in allen vier Mobilfunknetzen Deutschlands.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze und einer 1GB Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s.

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Man bekommt Zugriff auf das O2 LTE Netz und profitiert von der Netzzusammenlegung von O2 und Eplus – kann also auch als Sparhandy Kunden aktuell die Eplus Netze mit nutzen, ohne dass dafür Kosten entstehen würden. Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung

 Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung –  Mobilcom-Debitel (MD) ist ein Telekommunikationsanbieter, der Handys und Tarife in günstigen Sparpaketen und Sonderaktionen anbietet. Dabei vertreibt Mobilcom-Debitel aber keine eigenen Tarife, sondern vermarktet die Tarife anderer Anbieter wie der Telekom, Vodafone, oder O2. Welches Netz man hat, wenn man einen Vertrag oder eine Prepaidkarte über Mobilcom-Debitel kauft, hängt also ganz davon ab, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Das Unternehmen schreibt dazu in der Selbstbeschreibung:

Die freenet Group bietet ihren Kunden in Deutschland ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste an. Die Vermarktung der Dienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland erfolgt unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung über eine Vielzahl von Vertriebskanälen und unterschiedlichen Marken. Neben den eigenen netzunabhängigen Diensten und Tarifen vermarktet die freenet Group unter eigenem Namen auch die Originaltarife der deutschen Mobilfunknetzbetreiber.

MD arbeitet dabei in erster Linie mit Handy- und Smartphone Angebote und setzt dazu auch regelmäßig Deals und Sonderaktionen auf. Die aktuellen Deals gibt es jeweils hier: Sonderaktionen bei Mobilcom-Debitel

Meistens hat Mobilcom-Debitel Tarife aus allen vier Netzen im Angebot. Wer also auf der Suche nach einer Karte in einem bestimmten Netz ist, findet bei Mobilcom-Debitel leicht den passenden Tarif im gewünschten Netz. Allerdings werden nicht alle Tarife in jedem Netz angeboten. Gerade bei den Netzbetreibertarifen bekommt man diese meisten nur in dem Netz des entsprechenden Betreibers und muss sich in anderen Netzen mit Änderungen am Tarif abfinden.

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Die neuen Green LTE Tarife bei Mobilcom-Debitel

Mobilcom Debitel betreibt auch noch weitere Marken, Details zum Klarmobil Netz und dem Freenetmobile Netz haben wir jeweils gesondert betrachtet. Bei der Netzqualität gibt es aber an sich keine Unterschiede, egal ob man die originalen MD Tarife nutzt oder Marken wie Klarmobil oder Freenet Mobil (oder auch das neue Freenet Funk).

Bekommt man LTE und hohe Geschwindigkeiten bei Mobilcom-Debitel?

Die Qualität und die genutzte Internet-Geschwindigkeit der Tarife ist weniger vom Netz abhängig sondern mehr davon, welchen Tarif man wählt und welche Leistungen dieser Tarif bietet. Das ist oft auch eine Frage des Preises: die günstigen bei Mobilcom-Debitel sind oft auch etwas langsamer und bieten keinen LTE Zugang und  man muss mehr bezahlen um Angebote zu bekommen, die richtig viel Speed bieten. So gibt es im Telekom Netz mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s (entspricht DSL 300.000) im LTE Bereich. Wählt man aber einen günstigeren Tarif der Telekom aus (beispielsweise den Comfort Allnet) hat man auf diesen hohen Speed leider keine Zugriff. Im Kleingedruckten zu diesem Handytarif heißt es zu den maximalen Geschwindigkeiten:

Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1,5 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 21,6 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, Data-USB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten.

Mit maximal 21,6Mbit/s schafft der Tarif als nicht einmal ein Zehntel der Geschwindigkeit, die andere Flatrates im Telekom bereits anbieten können. Dazu gibt es auch noch weitere Einschränkungen: auch die Nutzung mit Instant Messengern wie WhatsApp ist verboten und die Datenflatrate darf nur mit einem Smartphone genutzt werden. Im Vodafone Netz heißt es beispielsweise für den Smart Surf Tarif:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 14,4 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Ähnliche Regelungen gibt es nicht nur bei der Telekom. Auch die Handytarife im Vodafone Netz und bei O2 bieten ähnliche Einschränkungen. Mobilcom-Debitel hat dabei oft nur geringen Einfluss auf diese Tarife, da die Netzbetreiber diese selbst zusammen stellen und MD lediglich darauf zurück greift. Das betrifft dann auch die LTE Netz-Nutzung und die Geschwindigkeiten im Datenbereich.

Mittlerweile unterstützen die Handytarife von Mobilcom-Debitel teilweise auch 5G. Man kann sich dabei direkt in den Tarifdetails orientieren: die Telekom, Vodafone und O2 Angebote haben meist 5G direkt mit erwähnt. Dann bekommt man auf jedem Fall passenden 5G Handy-Tarife. Die Green-LTE Tarife direkt von MD haben bisher dagegen kein 5G, daher ist diese Technik in den Tarifdetails auch nicht mit erwähnt.

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Wie kann man die Netzqualität und Netzabdeckung bei Mobilcom-Debitel prüfen?

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei MD entsprechen in der Regel den Werten der originalen Tarife der entsprechenden Anbieter. Es macht für das Netz und die Geschwindigkeit also keinen Unterschied, ob man die Tarife direkt beim Anbieter oder über MD nutzt. Daher kann man auch direkt auf den Ausbaukarten der Anbieter den Ausbaustand abfragen um zu ermitteln, wie gut die Netzqualität des Tarifes vor Ort sein wird und welche maximalen Geschwindigkeiten zu erwarten sind.

Die entsprechenden Netzkarten sind hier zu finden:

Die Nutzung der Karten ist natürlich kostenfrei. Man sollte allerdings beachten, dass nicht alle Tarife Zugriff auf die maximalen Geschwindigkeiten im Netz haben. Wenn man beispielsweise einen Tarif nutzt, der keinen LTE Zugang hat, sollte man bei den Netzabdeckungskarten auch die 4G Verbindungen abschalten, denn sie sind für die Netzqualität des eigenen Tarifes nicht relevant. Nur dann bekommt man ein realistisches Bild, welche Netzabdeckung vor Ort zu erwarten ist.

Die APN Einstellungen bei Mobilcom-Debitel

Da das Unternehmen verschiedene Netze nutzt, müssen auch verschiedene Zugangsdaten hinterlegt werden, je nachdem, welches Netz ein Tarif nutzt. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch gesetzt. Nur wenn das nicht funktioniert, sollte man selbst aktiv werden und die APN prüfen und -falls nicht korrekt hinterlegt – selbst abändern. Dabei sind folgende Daten zu verwenden:

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Telekom Netz

  • APN internet.telekom
  • Benutzername: t-mobile
  • Kennwort: tm

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Vodafone Netz

  • APN web.vodafone.de
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Eplus Netz

  • APN internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Kennwort: eplus

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das O2 Netz

  • APN internet
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Man kann die Konfiguration auch automatisch noch mal starten lassen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der Handy-Konfigurator funktioniert für alle Kunden in eingeloggtem Zustand. Ein übersichtliches Formular bringt Sie schnell ans Ziel. Sie geben lediglich Ihre Rufnummer ein, wählen Ihren Mobilfunk-Anbieter, und legen in einer Liste den Hersteller und Ihr Handy-Modell fest. Dann klicken Sie auf „Konfigurations-SMS anfordern“ und erhalten innerhalb kurzer Zeit eine SMS. So können Sie Ihre definierten Voreinstellungen unkompliziert übernehmen. Wenn Ihr Handy nicht in der Liste steht, dann sind bereits alle Einstellungen auf Ihrem Gerät vorhanden.

Nach der Eingabe neuer Daten (egal ob per Handy oder automatisch) sollte man die Geräte neu starten. Nur so ist sichergestellt, dass die neuen Angaben auch korrekt übernommen werden. Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Video: Die Costa fast garnix Werbung von MD

Allmobil Netz, LTE, 5G und die Netzqualität

Allmobil Netz, LTE, 5G und die Netzqualität – Die Marke Allmobil war vor einigen Jahren als Prepaid Anbieter auf dem deutschen Markt gestartet, erlangte aber nie größere Bedeutung und war daher auch bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder verschwunden. Danach tauchte der Anbieter im Postpaid Bereich wieder auf und man scheint dort nun die Otelo Tarife weiter zu vermarkten, denn neben Allmobil gibt es den deutlichen Hinweis „powered by Otelo“.

Allerdings bietet weder Otelo noch Allmobil ein eigenes Mobilfunk-Netz, daher nutzt der Hinweis auf Otelo an dieser Stelle wenig weiter. Man weiß aber zumindest, dass das Otelo Netz und das Allmobil Netz wohl das Gleiche sein werden.

Mittlerweile findet man Allmobil Tarife teilweise auch bei Providern in eigenen Handybundles. Dabei wird der Tarif selbst aber nicht verändert – das Netz bleibt also gleich, auch wenn man den Otelo Tarif von einem Drittanbieter bucht.

UPDATE: Auf der Allmobil Seite scheinen die Tarife derzeit nicht mehr buchbar zu sein. Möglicherweise wird Allmobil also erneut vom Markt genommen.

Welches Netz nutzt Allmobil?

An sich ist es aber auch recht einfach, das Mobilfunk-Netz von Allmobil herauszufinden, denn der Anbieter macht darauf kein großer Geheimnis (anders als beispielsweise andere Mobilfunk-Discounter wie Freenet Mobile oder Klarmobil). Bereits auf der Startseite des Unternehmens heißt es dazu:

Wir bei allmobil powered by otelo haben für jeden den passenden Tarif. Du surfst im besten LTE-Netz von Vodafone, simst und telefonierst so viel du möchtest und wählst deinen persönlichen Tarif ganz nach dem Datenvolumen, das du brauchst. Reichen dir als Gelegenheitssurfer die 2 GB des Flat M völlig aus? Oder bist du ständig online, streamst und surfst, was das Zeug hält – dann ist der Flat XL die beste Wahl für dich.

Allmobil nutzt also das D2-Netz von Vodafone und ist damit sowohl ein D-Netz Anbieter also auch ein Vodafone Discounter wie beispielsweise auch LIDL Connect oder FYVE.

LTE und 5G bei Allmobil

Vodafone hat mittlerweile fast alle Drittanbieter für LTE freigeschaltet und davon profitieren auch die neuen Postpaid Tarife von Allmobil. Man kann mit allen Angeboten des Unternehmen inzwischen das 4G/LTE Netz von Vodafone mit nutzen und profitiert damit von einem der besten LTE Netze in Deutschland. VoLTE wird auch unterstützt.

Im Vergleich zu den originalen Handytarife von Vodafone gibt es aber nach wie vor Einschränkungen bei der LTE Nutzung. LTE max steht bei Allmobil derzeit nicht zur Verfügung. Das Unternehmen bietet maximal Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s im Download. Bei Otelo kann an den Speed auf bis zu 50MBit/s aufrüsten, wenn man die extra Speed Option gegen Aufpreis bucht. Bei Allmobil gibt es diese Funktion bisher nicht.

Im 5G Bereich sieht es auch schlecht aus. Vodafone hat bisher noch keine Drittanbieter für das eigene 5G Handynetz freigeschaltet und daher kann auch Allmobil bisher keine 5G Verbindungen nutzen. Es ist auch fraglich, ob sich das kurzfristig ändern wird, wer mit 5G Speed surfen will, sollte daher zu einem anderen Anbieter greifen.

Direkt zu den Handytarifen von Allmobil

Allmobil: Internet Einstellungen und die korrekten APN Daten

Die Zugangsdaten für den Internet-Zugang mit den Handytarifen von Allmobil werden in der Regel automatisch eingerichtet. Wenn man die Simkarte des Unternehmens einlegt, wird automatisch eine entsprechende Konfigurations-SMS zugeschickt. Nur wenn dies nicht funktioniert, sollte man manuell Zugangspunkte (APN) einrichten.

Dazu sind je nach Tarif unterschiedliche Daten zu hinterlegen:

  • Allmobil Vertragskarte/Flat (Postpaid) web.vodafone.de

Zumindest im Vertragsbereich erkennt man auch an den Zugangsdaten, dass hier das mobile Datennetz von Vodafone genutzt wird.