Welches Netz nutzt Nettokom? – Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Nettokom? Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität – Die große Lebensmittelkette Netto hat mittlerweile auch eine eigene Prepaidkarte auf den Markt gebracht. Unter dem Namen „Nettokom“ wird sie in Zusammenarbeit mit blau.de realisiert. Nettokom nutzt dabei (wie auch Blau) kein eigenes Netz sondern die Kapazitäten eines Netzbetreibers. Die Prepaid Tarife von Nettokom surfen daher im Netz eines Netzpartners.

Das Unternehmen kommuniziert das Netz dabei auch relativ gut, auch wenn mittlerweile etwas Bedarf besteht, die Infos zu aktualisieren. So heißt es direkt auf der Startseite im Footer:

Vertragspartner ist die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG,
Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München
© 2019 Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Telefonica ist dabei das Unternehmen hinter O2 und damit ist klar, dass die Tarife und Prepaid Angebote von Nettokom auch das O2 Netz nutzen. Daher wird dieses Netz auch gerne Telefonica Netz genutzt. Unabhängig vom Namen ist Nettokom damit ein Anbieter im O2 Netz wie beispielsweise auch Simply, PremiumSIM, DeutschlandSIM oder auch 1&1.

Zwei Netze bei Nettokom

Diese doppelte Netz-Nutzung wird durch das sogenannte National Roaming möglich, dass es derzeit sowohl im Eplus- als auch im O2-Mobilfunknetz gibt. Die Kunden beider Unternehmen können wechselseitig auch jeweils das andere Handy-Netz mit nutzen. Das betrifft alle Kunden in den jeweiligen Netzen und damit auch die Prepaidkarte von Nettokom. O2 schreibt zu diesem System in den FAQ:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere Netzversorgung. Immer dann, wenn der Kunde im Heimatnetz keine ausreichende Versorgung hat und über das andere Netz eine Versorgung verfügbar ist, wechselt er automatisch zum anderen Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. National Roaming gilt für Sie ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn Ihr Handy-Display O2-de+ anzeigt.
National Roaming gilt für alle Selbständigen und Privatkunden mit einem Postpaid- oder Prepaid-Tarif der Marken und Partnermarken im O2 und E-Plus Netz.

Wichtig sind dabei vor allem drei Punkte:

  • National Roaming funktioniert derzeit automatisch und wählt jeweils das beste Netz aus, das vor Ort zur Verfügung steht.
  • National Roaming ist kostenfrei und verursacht keine Mehrkosten. Auch wenn man das O2 Netz nutzt, werden alle Verbindungen zu den gleichen Preisen wie im Handy-Netz von Eplus abgerechnet
  • National Roaming erfordert keine zusätzlichen Einstellungen, es werden die normalen APN Einstellung des Eplus Netzes weiter verwendet

Dieses System hat daher an sich nur Vorteile für die Kunden von Nettokom, denn sie können in Bereichen, in denen Eplus vielleicht eine nicht so gute Netzabdeckung hat, einfach auf das O2 Netz zurück greifen. Daher ist es eigentlich schade, dass Nettokom diesen Vorteil in den FAQ nicht erwähnt, denn viele Nettokom Kunden werden sich schon National Roaming genutzt haben, ohne dass sie es wussten.

Für die Zukunft ist im Übrigen geplant, das Eplus Netz mit im O2 Netz zu integrieren. Dann nutzen Nettokom Kunden das O2 Netz mit. O2 schreibt dazu:

Ist National Roaming zeitlich begrenzt? Nein, das National Roaming als erster Meilenstein der Netzintegration wird nahtlos von der technischen Zusammenführung der Netz abgelöst, bei der es dann nur noch ein gemeinsames Mobilfunknetz der Telefónica Deutschland für alle Kunden geben wird.

Wann dieser Netz-Zusammenschluss allerdings durchgeführt wird, ist bisher noch unklar, es könnte durchaus noch einige Jahre dauern, bis es so weit ist.

LTE und 5G bei Nettokom

Nettokom verspricht auf der Webseite „Highspeed Surfen“ und tatsächlich wurden die Geschwindigkeiten der Prepaidkarte und der Tarifoptionen 2016 auf 21,6 Mbit/s aufgerüstet. Da mittlerweile alle O2 Anbieter LTE unterstützen, können auch die Nettokom Prepaid Tarife das LTE/4G Netz von O2 mit nutzen. LTE max steht aber beim Discounter nicht zur Verfügung. Es gibt maximal Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s im Download und das Unternehmen bietet auch keine weitere Optionen um eventuell mehr Speed (gegen Gebühr) freizuschalten.

O2 hat auch bereits die ersten 5G Netzbereiche freigeschaltet, aber davon profitieren in erster Linie die eigenen Tarife und nicht die Drittanbieter und Discounter. Nettokom kann daher aktuell in keinem Tarif 5G mit nutzen und ist daher auf 3G und 4G angewiesen. Es bleibt bisher auch offen, wann die 5G Netzbereiche für Nettokom oder andere Prepaid Anbieter zur Verfügung stehen wird.

Netzprobleme und Erfahrungen rund um Nettokom

Das Eplus Netz scheint für einige Kunden ein großes Ärgernis zu sein, denn es gibt offensichtlich häufiger Probleme damit.  So schreibt ein Nutzer bei GuteFrage:

Ich habe eine prepaid Karte von nettokom. Vorhin kaufte ich mir im Laden für 9 Euro neues Guthaben, aber ich kann die Karte nicht aufladen. Nicht eine Nummer ist wählbar. Es kommt nach dem Wählen immer nur ein kurzer dreifacher Piepton und das war es. Aufladen kann ich somit nun auch nicht. Weiß jemand, woran das liegt?

Und ein anderer Nutzer meint dazu:

Wenn man eine flat hat von nettokom hat man das netz e-plus. Ist das das schlechteste netz? hat man da wenig empfang? Hat man da zum Telefonieren auch schlechten Empfang? Danke für eure Antwort

Durch das National Roaming und den Zugriff auf das O2 Netz haben Nettokom Kunden aber in dieser Hinsicht mittlerweile deutlich bessere Karte. Ist das Eplus Netz vor Ort zu schlecht oder macht Probleme, kann jederzeit und automatisch auf das O2 Netz umgeschaltet werden, um in diesem Netz zu telefonieren, SMS zu schreiben oder mobil ins Internet zu gehen. Netzausfall gibt es daher bei Nettokom nur noch, wenn gleich beide Netze ausgefallen wären, was höchst unwahrscheinlich ist.

Video: Die APN Einstellungen bei Nettokom

Die 0172 – welches Netz nutzt diese Vorwahl?

Welches Netz hat die Vorwahl 0172? -Die ersten drei Ziffern der 0172  weisen die Vorwahl als eine mobile Rufnummer aus, die einem Mobilfunk-Netzbetreiber zugeordnet ist. Diese Nummer lässt sich daher nur im Mobilfunk-Netz verwenden. Eine Portierung auf einen Festnetz-Anschluss ist nicht notwendig. Die 4. Stelle der Vorwahl gibt Auskunft über den ursprünglichen Anbieter der Rufnummer.  Die Vorwahl 0172 gehört dabei zum Rufnummernkreis von Vodafone (D2). Dabei ist die 0172 eine der ältesten Vorwahlen auf dem deutschen Markt und wurde erstmals bereits 1992 für Rufnummern im Vodafone-Netz (damals noch Mannesmann) vergeben. Mittlerweile werden diese Vorwahlen kaum noch verteilt. Der Grund dafür ist einfach: die meisten Nummern aus diesem Vorwahlbereich sind bereits vergeben. Freie Nummern gibt es nur dann, wenn ein Kunde die bestehende Nummer nicht mehr weiter nutzt und kündigt. Das passiert aber eher selten, dann die Rufnummern können mittlerweile recht einfach zu anderen Anbietern mitgenommen werden. Darüber hinaus haben Rufnummern mit der Vorwahl 0172 mittlerweile einen gewissen Status bekommen und gelten als besonders, weil es sie nicht mehr so häufig gibt und sie auf originale Verträge von Vodafone hindeuten. Bei Versteigerungen erreichen Vorwahlen dieser Art oft Beträge von 100 Euro und darüber hinaus.

Durch die einfache Portierung der Nummern gibt es aber auch ein Problem: Die Vorwahl 0172 gehörte zwar ursprünglich zum Netz von Vodafone (D2), kann mittlerweile aber auch schon in ein andere Netz umgezogen worden sein. Die Vorwahl selbst gibt daher keine verlässliche Auskunft mehr über die Netzzugehörigkeit. Original bekommt man diese Rufnummer bei Callya, den Vodafone RED Tarifen, aber oft auch bei D2 Vodafone Discountern (auch das Otelo Netz oder das BILDmobil Netz ist das D1 Netz von Vodafone).

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Mehr zum Vodafone Netz

Vodafone im Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Probleme mit einer 0172 Rufnummer?

In mehreren Foren wird darüber berichtet, dass Callcenter unter Rufnummern mit der Vorwahl 0172 versuchen, Vodafone Produkte zu verkaufen. Beispielsweise werden in dem Zusammenhang die Rufnummern 0172/ 1215124 oder 0172 1218114 genannt. Die Rufnummer 0172/ 1215124 ist dabei tatsächlich originale Rufnummer von Vodafone unter der der Kundendienst des Unternehmens auf Kunden zu geht. Dabei wird unter dieser Nummer auch das Telefonkennwort zum bestehenden Vodafone Vertrag abgefragt, was bei vielen Kunden auf Unverständnis trifft.

Mittlerweile gibt es dazu auch bereits offizielle Hinweise von Vodafone. Das Unternehmen schreibt dazu:

Aktuell verschicken Kriminelle gefälschte SMS-Nachrichten an deutsche Mobilfunkkunden. Als Absender werden dafür verschiedene Vodafone Mobilfunknummern missbraucht. Die Inhalte der SMS-Nachrichten sind dabei unterschiedlich: Sie reichen von getarnten Gewinnbenachrichtigungen oder angeblich hinterlegten Bildern, die man per Link herunterladen kann bis hin zu Aufforderungen, eine bestimmte kostenpflichtige 0900-Rufnummer zurückzurufen. Bei dieser Spam-Attacke werden die Nachrichten wahllos an Mobilfunkkunden von verschiedenen Telekommunikationsanbietern verschickt. Diese SMS-Nachrichten stammen nicht von Vodafone. 

Mehr zum Thema Vodafone

Diese Vorwahl für mobile Rufnummern ist ursprünglich im Mobilfunk-Netz von Vodafone angesiedelt. Nur Vodafone vergibt derzeit Rufnummer mit dieser Vorwahl.

Details zum Unternehmen:

Weitere Vorwahlen von Vodafone (D2)

0176 -Welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0176?

0176 -Welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0176? – Die 0176 ist eine sehr weit verbreitete Vorwahl bei Mobilfunk-Discountern und gehört ursprünglich zu O2. Sie wurde 2003 von O2 für die Kunden verfügbar gemacht und war zuvor eine firmeninterne Nummer und Schaltstelle für die SMS-Zentrale.

Die Vorwahl 0176 gehört dabei zum Netz von O2. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0176 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von O2.

Die 0176 gehört zu den ersten Vorwahlen, die O2 bereitstellte, nachdem Viag Interkom ihre Telekommunikationssparte an die BT Group abtrat und so O2 Germany entstand. Seitdem wird diese Vorwahl an die diversen Discounter weitergegeben, wo sie heute noch zur Standard-Vorwahl gehört. Diese Weitergabe führt aber auch dazu, dass einige User im Internet über so genannte Spam-Anrufe berichteten oder die Vorwahl gar als Vorwand für Betrügereien verwendet wird. Anbieter mit dieser Vorwahl sind unter anderem ALDI oder auch Mobilcom-Debitel, denn auch das ALDI Netz oder das Mobilcom-Debitel Netz ist das O2 Netz (wobei MD auch andere Netzbetreiber nutzt).

Marcophono, Kostenfallen und die 0176-00000000

Zu den harmlosen Verwendern der kommerziellen Nutzer der 0176 gehört Marcophono; eine Internetseite, über die man Scherzanrufe führen kann. Der Nutzer kann dort eine beliebige Telefonnummer eingeben und eine Computerstimme anweisen, was sie zum Angerufenen sagt. Die komplette Nummer lautet 0176 93709806. Auf der anderen Seite haben diverse Trickbetrüger schon versucht, mit dieser Vorwahl Geld zu verdienen. In Internetforen häufen sich Berichte diverser Spam-SMS, die den Kunden in eine Kostenfalle locken wollen, sobald man auf diese Anfragen reagiert. Ein populärerer Fall ist der der 0176 00000000. Auf Ebay wurde diese Nummer schon seit 2005 versucht zu verkaufen, der letzte Fall ist aus dem Jahr 2013. Kunden mit dem Wunsch nach einer speziellen Rufnummer sind bereit, bis zu fünfstellige Beträge für eine besondere Rufnummer auszugeben, was sich die vermeintlichen Betrüger hier zu Nutze machen wollten. Dabei ist die 0176-00000000 lediglich eine „Überbrückungsnummer“: sobald eine SIM-Karte defekt ist und man Ersatz bestellt, erscheint diese Nummer für einen Augenblick auf dem Display, sobald man die Ersatzkarte einsetzt. Einige Kunden gehen daher davon aus, dass diese Nummer real existent ist, was aber definitiv nicht der Fall ist.

Trotz dieser teils haarsträubenden Geschichten bleibt aber festzuhalten, dass die 0176 in 99,9% der Fälle nichts weiter als eine normale Vorwahl ist und man unbesorgt ans Handy gehen kann, wenn die Nummer auf dem Display erscheint-

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu werden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlich. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet.

Für die Zukunft sollen die Netze zu einem Netz vereinheitlicht werden. Dann macht es keine Unterschied mehr ob eine Rufnummer ursprünglich in Eplus- oder O2 Netz war. Die Nummern nutzen dann alle ein gemeinsames Netz. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis dies bundesweit durchgesetzt ist. O2 rechnet hier mit mehreren Jahren für die Umstellung, etwa 2020 soll diese komplett abgeschlossen sein.

In den O2 Netztest gibt es aber nach wie vor Aufholbedarf was die Netzqualität betrifft:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Spam von der 0176

Die 0176 wird als Vorwahl leider teilweise auch von Spammer genutzt. Dabei ist der Hintergrund recht unterschiedlich. Im O2 Forum schreibt beispielsweise ein Nutzer:

Ich habe meinen O2 Vertrag gekündigt und er läuft in wenigen Wochen aus. Die letzten Wochen und Tage habe ich mehrfach Anrufe auf meine noch laufende o2 Nummer von einem Anrufer mit der Nummer 0176 88854704 bekommen. Wenn ich abnehme wird sofort aufgelegt. Ich habe diese Nummer gegoogelt und zahlreiche Ex-o2 Kunden beschreiben den selben Vorfall: Kurz nach einer Kündigung und kurz vor Ablauf des o2-Vertrages ruft sie diese Nummer ständig an und legt auf, wenn man abnimmt. Was ist das für eine komische Aktion von o2? Wie kann ich diese Anrufe unterbinden?

Und bei Teltarif schreibt ein Nutzer zu einem anderen Fall:

wie man ein Call-ID manipuliert, und wieso die Netzbetreiber diese Manipulation nicht bemerken bzw. unterbinden?
Hatte vor einiger Zeit einen Anruf von der 0176 72358. Es ist eine unvollständige Rufnummer. Die und einige andere Nervsäcke stehen jetzt auf der Negativliste.

Insgesamt hält sich der Spam mit dieser Vorwahl aber in Grenzen, wer Probleme damit hat, sollte auf jeden Fall die Bundesnetzagentur einschalten und auf diese Fälle hinweisen.

Video: Vorsicht vor Ping-Anrufen mit teuren Vorwahlen

0177 – Welches Netz hat die Vorwahl 0177?

Welches Netz hat die Vorwahl 0177? – Die 0177 ist eine der ältesten Vorwahlen. 1994 startete E-Plus mit dieser Vorwahl ihren Betrieb in Deutschland. Heutzutage wird sie noch von der Tochterfirma BASE direkt vertrieben. Durch Zufall erhält man die Vorwahl auch beim Discounter ALDI TALK.

Die Vorwahl 0177 gehört dabei zum Netz von E-Plus. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0177 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von E-Plus. Mittlerweile wird die 0177 durch due Fusion von O2 und Eplus für Telefonica genutzt. Soweit derzeit bekannt gibt es aber keinen Discounter, der aktuell Simkarten mit der 0177 ausgibt.

Durch die Übernahme von Eplus durch O2 sind diese Rufnummern jetzt auch im O2 Netz zu finden. Bisher gibt es aber keine Hinweise, ob sie weiter aktiv vergeben werden.

Als E-Plus ihren Betrieb in Deutschland startete, war die 0177 die erste Vorwahl, die sie anboten. Da E-Plus auch der erste Anbieter von Prepaid-Tarifen war, ist die 0177 somit auch eine Art Pionier der Prepaid-Nummern. durch die „77“ ist die Vorwahl auch eine beliebte Kombination für VIP-Nummern, die bis in den fünfstelligen Betrag gehandelt werden. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal oder Besonderheiten besitzt die 0177 sonst nicht. Auch, wenn diese Vorwahl schon 20 Jahre alt ist, wird diese noch bei BASE angeboten. Wer diese Vorwahl möchte, kann sie für 10 Euro bei Neuvertrag erwerben.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu werden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlich. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet. Das betrifft vor allem die Discounter im Eplus/O2 Netz. Das ALDI Netz ist mittlerweile beispielsweise das O2 Netz und auch die das Blau Netz ist mittlerweile O2.

Für die Zukunft sollen die Netze zu einem Netz vereinheitlich werden. Dann macht es keine Unterschied mehr ob eine Rufnummer ursprünglich in Eplus- oder O2 Netz war. Die Nummern nutzen dann alle ein gemeinsames Netz. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis dies bundesweit durchgesetzt ist. O2 rechnet hier mit mehreren Jahren für die Umstellung, etwa 2020 soll diese komplett abgeschlossen sein.

Welches Netz nutzt Simplytel (früher Simply)? – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung

Welches Netz nutzt Simplytel (früher Simply)? – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung –  Simply bzw. Simplytel bietet mittlerweile eine ganze Reihe von Tarifen an. Von der kompletten Allnet Flatrate über Datenflatrates bis hin zur Prepaidkarte ist alles dabei. Simply nutzte dabei lange das Netz der Telekom (D1), stellte dann aber alle seine Tarife aufs Netz von O2 um. Grund waren juristische Probleme mit der Telekom, die aber mittlerweile beigelegt sind. Trotzdem bietet man keine D1-Tarife mehr an. Die meisten Kunden haben im Zuge dieser Streitigkeiten auch eine neue SIM-Karte erhalten und telefonieren jetzt ebenfalls im Netz von O2.

HINWEIS: Der Anbieter firmierte lange Zeit unter dem Namen Simply, wurde mittlerweile zu Simplytel umbenannt. Im Netz finden sich immer noch beide Schreibweisen, das wird sich auch sicher noch länger so halten.

Welches Netz nutzt Simplytel?

Das Simply Netz waren mal zwei Netze (Vodafone und O2), aber mittlerweile hat das Unternehmen die Tarife reduziert und bietet daher nur noch die Allnetflat im O2 Netz an. Aktuell kann man also sagen, dass das Simply Netz das O2 Netz ist. Wer ein anderes Netz nutzen möchte, muss daher leider auf einen anderen Mobilfunk-Anbieter zurück greifen.

Schnellüberblick nach Netzen:

  • LTE 100 bis LTE 10.000 (je nach Angebot) – Telefonica O2 Netz
  • LTE Datentarife: Telefonica O2 Netz
  • Minutentarif: Telefonica O2 Netz
  • Die gesamten Simply Tarife in der Übersicht: Simply Tarife

Es gibt auch noch die sogenannten D-Netz Tarife von Simply, die das Vodafone Netz nutzen. Diese sind zwar noch nutzbar, aber nicht mehr neu buchbar. Alle anderen Tarife sind im Mobilfunk-Netz von O2 angesiedelt. Mittlerweile werden aber nur noch die Handytarife und Flatrates im O2/Eplus Netz angeboten. Die gesamten Simply Tarife in der Übersicht: Simply Tarife

Insgesamt ähnelt sowohl das Tarif-Angebot als auch die Netz-Zuordnung von Simplytel den anderen Drillisch Anbietern. Smartmobil, DeutschlandSIM, PremiumSIM oder auch WinSIM bieten ganz ähnliche Tarife an.

Tarifüberblick: (Postpaid)

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Simply 8 Cent
Simply 8 Cent
0.00€
(4.95€)
Telefon: 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: 49 Cent/MB
keine zum
Anbieter

Simplytel LTE 3000
Simplytel LTE 3000
7.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 5000
Simplytel LTE 5000
8.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 10000
Simplytel LTE 10000
12.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (12000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 20000
Simplytel LTE 20000
19.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Die gesamten Simply Tarife in der Übersicht: Simply Tarife

Simply bietet von Anfang an LTE an, es gibt aber mittlerweile kein LTE max mehr. Dazu werden auch 5G Verbindungen aktuell noch nicht unterstützt.

Es gibt allerdings keinen dauerhaften Anspruch auf ein bestimmtes Netz. In den AGB schreibt der Anbieter:

Der Diensteanbieter erbringt gegenüber dem Kunden in Deutschland Telekommunikationsdienstleistungen im Bereich Mobilfunk. Da der Diensteanbieter kein eigenes Mobilfunknetz betreibt, bezieht er die Netzleistungen von einem Netzinfrastrukturlieferanten (z.B. dem Betreiber eines Mobilfunknetzes). Die Auswahl des Netzinfrastrukturlieferanten (nachfolgend „Mobilfunknetzbetreiber”) einschließlich eines Wechsels des Mobilfunknetzbetreibers während der Vertragslaufzeit liegt im Ermessen des Diensteanbieters; der Kunde hat insbesondere keinen Anspruch auf Nutzung eines bestimmten Mobilfunknetzes.

Simply kann also nach eigenen Ermessen auch das Netz für bestimmte Tarife wechseln. Bisher wurde davon aber noch nicht Gebrauch gemacht.

Bei den Handyeinstellungen nutzt Simply die Vorgaben der jeweiligen Netzbetreiber. Dazu hat das Unternehmen auch Handys und Smartphones mit zu den Tarifen im Angebot. Weitere Hardware oder Zubehör zu den Geräten gibt es aber nicht.

Das O2/Eplus Netz bei Simplytel

Dazu gibt es noch eine Besonderheit bei den O2 Tarifen von Simply. Aufgrund des Zusammengehens von O2 und Eplus können O2 Kunden derzeit auch das Mobil-Funk Netz von Eplus im 3G Bereich mit nutzen. Ist kein O2 Netz vorhanden wird automatisch zu O2 gewechselt.Dieser Mechanismus wird als National Roaming bezeichnet und ist kostenfrei. Es müssen auch keine separaten Einstellungen vorgenommen werden, sondern es reichen die normalen O2 APN Einstellungen.

Von dieser Regelungen profitieren derzeit auch die Kunden von Simply. Sie können ebenfalls das Netz von Eplus mit nutzen, falls die Netzqualität von O2 nicht ausreichen sollte.

Die gemeinsame Nutzung ist aber derzeit nur im 3G Bereich möglich, das LTE Netz von Eplus kann derzeit leider nicht mit genutzt werden.Wer also einen Simply LTE Tarif hat, kann damit trotzdem nur das O2 LTE Netz nutzen, das Eplus Netz steht nur mit maximal HSDPA- bzw- UMTS Speed zur Verfügung. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, das im O2 Netz der Speed derzeit auch mit LTE auf maximal 50Mbit/s begrenzt ist. Auch die Simply LTE Tarife im Handy-Netz von O2 können daher nicht schneller surfen. Bei Vodafone und der Telekom sind hier teilweise schon Geschwindigkeiten von 300Mbit/s und 375Mbit/s im Download möglich – so schnell sind die Simply Tarife leider nicht. Im Vodafone Netz haben die Simply Tarife derzeit noch gar kein LTE und surfen daher mit maximal 7,2Mbit/s.

Wichtig auch: Simply ist ein reiner Online Discounter – Ladengeschäfte gibt es nicht und auch in den O2/Eplus Shops gibt es keinen Support für Simply Kunden.

Simply Prepaid Netz

Die aktuelle Prepaidkarte von Simply hört auf den Namen 8 Cent Tarif plus und nutzt ebenfalls das Mobilfunk-Netz von O2. Im Gegensatz zu den anderen O2 Tarifen kann diese Simkarte aber kein LTE nutzen.

Daneben gibt es noch ältere Prepaidtarife, die zwar nicht mehr gebucht, aber weiter genutzt werden können: Simply Clever und Simply friends4free. Beide Karten sind im Netz von O2 angesiedelt und nutzen unabhängig von gebuchten Flatrates dieses Netz. Die älteren Karten des Simply Clever Tarifes waren teilweise noch D1-Karten, Anfang des Jahres 2012 wurden die Kunden aber ins O2 Netz zwangsumgestellt. Die Auswahl war nur, in dieses Netz zu wechseln oder der Tarif wurde gekündigt. Es gibt auch noch ältere Karten mit dem Simply smart Tarif aber diese sollten auch das Netz von O2 nutzen. Die Friends4free Prepaidkarten (mit kostenlosen Gesprächen zu anderen F4f-Kunden) waren dagegen schon immer Karten im Netz von O2.

Die noch älteren Simply Tarife hörten auf den Nahmen simply partner, simply easy und simply basic und nutzen das Netz von D1 (Telekom). Allerdings sollten diese Karten mittlerweile komplett vom Markt verschwunden sein bzw. nicht mehr aktiv sein.

Den kompletten Überblick gibt es auf der Webseite direkt bei Simplytel: die Simply Prepaid Karte.

Simply Netzqualität

Bei der Netzqualität gibt es keine Unterschiede zu originalen Karten aus den entsprechenden Netzen. Man bekommt die o2 Qualität oder Vodafone Qualität und kann insbesondere mit dem All-in M Smart Tarif für wenig Geld Zugang zum gut ausgebauten Datennetz von Vodafone bekommt. Diese Variante dürfte vor allem für Smartphone Nutzer interessant sein, die nach einem guten Tarif für das mobile Surfen suchen. Bei der Netzqualität bei Simply muss man nur im LTE Bereich Abstrich machen. Der neue schnelle Standard für die Datenübertragung ist vorerst bei Vodafone nur für die Netzbetreibertarife verfügbar und über die Discounter noch nicht nutzbar. Bei Simply surft man daher derzeit mit HSDPA Geschwindigkeit.

Für das O2 Netz sprechen einige Zusatzoptionen. Beispielsweise ist der Netzmonitor eine feine Sache um schnell Störungen etc. registrieren zu können. Dieser funktioniert allerdings nur mit den O2 Tarifen von Simply. Die Vodafone Tarife und deren Netzqualität lassen sich damit nicht tracken.

O2 und auch 1&1 United Internet haben mittlerweile auch 5G Bereiche ersteigert und damit wird es früher oder später in diesen Netzen auch 5G Tarife und 5G Anbindung geben. Wann es genau so weit sein wird und ob auch Simply davon profitieren soll, ist bisher noch nicht bekannt. Derzeit nutzen die  Tarife maximal 4G/LTE.

Den kompletten Überblick gibt es auf der Webseite direkt bei Simplytel

Simply Data Netz

Unter Simplydata hat Simply die Datentarife und Surfsticks zusammengestellt. Wer nur nach einer Flatrate für das mobile Internet sucht, ist an dieser Stelle genau richtig. Auch hier nutzten die alten Tarife das Netz von Eplus, mittlerweile werden die Datentarife von Simplydata aber im Netz von Vodafone realisiert.

Erfahrungen mit Simply

Im Netz finden sich häufige negative Erfahrungen rund um Simply. Insbesondere der Kartenpfand, der bis vor einigen Jahren kassiert wurde, und die Netzumstellungen zu O2 (auch im DSL Bereich) sorgten immer wieder für Ärger. Mittlerweile gibt es diesen Pfand aber nicht mehr und die Netzumstellung ist auch durch.

Weiterführende Links

0170 – welcher Anbieter nutzt die 0170?

Welches Netz hat die Vorwahl 0170? – Die ersten drei Ziffern der Vorwahl 0170 weisen darauf hin, dass es sich bei den Rufnummern in diesem Bereich immer um Vorwahlen aus dem Mobilfunk-Bereich handelt. Die 0 (als vierte Ziffer der Vorwahl) gibt dann darüber Auskunft, zu welchem Netz bzw. Anbieter diese Rufnummer gehört.  Bei der Ausgabe der Telefonnummern durch die Bundesnetzagentur sind die Vorwahlen daher immer für bestimmte Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Eplus oder O2) reserviert. Die originale Zuordnung sieht dabei wie folgt aus:

Die Vorwahl 0170 gehört dabei zum Netz der Telekom (D1). Mittlerweile lassen sich Rufnummern aber auch ohne Probleme in andere Netze mit nehmen. Aus diesem Grund ist es durchaus möglich, dass eine Rufnummer mit der 0170 als Vorwahl nicht mehr im D1-Netz der Telekom angesiedelt ist sondern mittlerweile zu einem komplett anderen Anbieter gehört und auch in einem anderen Netz zu finden ist. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz der Telekom.

Wer sicher abfragen möchte, welches Netz eine Rufnummer gerade nutzt, kann dies über bestimmte Service-Rufnummern der Netzbetreiber tun. Leider gibt es dafür aber keine zentrale Rufnummer sondern jeder Netzbetreiber bieten diesen kostenfreien Service unter einer andere Nummer an.  Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Prinzipiell gilt aber: Rufnummer mit der 0170 werden original nur von der Telekom ausgegeben. Teilweise gibt es diese Nummern auch bei den Discountern im D1 Netz (wie beispielsweise Congstar – auch im Telekom Netz), aber das ist eher selten. Bei anderen D1 Anbieter (Klarmobil Netz und Sparhandy Netz ist teilweise auch D1-Telekom) sind sie nicht zu finden. Teilweise werden 0170 Rufnummer bereits zu sehr hohen Preisen auf Ebay gehandelt, vor allem, wenn es sich im Premium-Rufnummern mit besonders leicht zu merkenden Kombinationen handelt.

Spam von der 0170

Unter dieser Vorwahl gab es lange Zeit recht wenig Spam. In den letzten Jahren wurden aber immer wieder Kettenbriefe gemeldet, die auch unter Rufnummern mit der  Vorwahl 0170 verschickt wurden. Leider hat sich das Spamaufkommen 2018/19 wieder etwas erhöht, möglicherweise wurden wieder mehr 0170 Rufnummern ausgegeben. Viele Verbraucher melden Anrufe mit dieser Vorwahl für Sponsoring und andere Angebote.

Geschichte der 0170

Der Vorwahlbereich 0170 war einer der ersten Mobilfunk-Vorwahl Bereiche, der von der Telekom genutzt wurde. Mittlerweile bekommt man Rufnummer mit dieser Vorwahl nur noch sehr selten direkt vom Anbieter. Im Gegenteil: Rufnummer mit dieser Vorwahl gelten als selten und schwer zu bekommen. Bei Portalen wir Ebay und Co. finden sich solche Vorwahlen daher häufig für um die 100 Euro. Aktuell nutzt die Telekom eher die 0171 und die 0151 als Vorwahlbereich.

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Video: Vorsicht vor Ping-Anrufen mit teuren Vorwahlen

Die Vorwahl 0171 – welches Netz nutzt diese Nummer?

Welches Netz hat die Vorwahl 0171? – Die 0171 ist dabei eine der ersten Rufnummernkreise, die der Telekom zugeteilt wurden und sind mittlerweile entsprechend selten, weil bereits fast vollständig vergeben. Diese Vorwahl wurde 1992 bei der Vergabe der Nummern als erstes zugeteilt und waren über mehrere Jahre die einzigen Vorwahlen, die es gab. Aufgrund des Vergabe-Systemes zu dieser Zeit wurde die 0171 sogar noch vor der 0170 ausgegeben. Die Süddeutsche schreibt zu den Nummern:

0171 und 0172 werden seit knapp zehn Jahren nur noch in Fällen vergeben, in denen ein Kunde seine Nummer zurückgibt, was in Zeiten der »Rufnummermitnahme« – der Möglichkeit, die Telefonnummer auch nach Wechsel des Anbieters zu behalten – so gut wie nicht mehr vorkommt. Die Vorwahlen 0171 und 0172 sind zu stolzen Emblemen geworden.

Besonders gute Rufnummern mit der Vorwahl 0171 sind daher begehrt und werden aktuell bei Ebay und auf anderen Portalen teilweise für mehrere hundert Euro gehandelt. Die Rufnummern gibt es wenn das derzeit direkt bei Telekom-Neuverträgen. Discounter bekommen andere Rufnummern, hier ist eher die Vorwahl 0151 die erste Wahl. Daher findet man bei D1 Discountern die 0171 als Vorwahl eher selten, obwohl auch das Klarmobil Netz und das Netz von Congstar das originale Telekom Netz ist. Damit haben beiden Anbieter verglichbare Netzqualität (in den Telekom Netztests bestätigt) aber andere Vorwahlen und das betrifft an sich alle D1 Netz Anbieter.

Aber Achtung: Die Vorwahl 0171 wurde zwar ursprünglich für Tarife im Netz der Telekom D1) verwendet und wird auch heute noch direkt von der Telekom vergeben, das muss aber nicht heißen, das eine Rufnummer mit der Vorwahl 0171 auch derzeit das Telekom Netz nutzt. Rufnummern können heute ohne Probleme und für vergleichsweise geringe Kosten (25 bis 30 Euro je nach Anbieter) in jedes deutsche Mobilfunk-Netz mitgenommen werden. Die Vorwahl 0171 stammt daher zwar aus dem D1-Netz der Telekom, kann mittlerweile aber auch bereits in ein anderes Mobilfunk-Netz portiert worden sein und zu einem Anbieter im Netz von Vodafone, Eplus oder O2 gehören. Die Vorwahl allein sagt darüber nichts aus.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Spam mit Vorwahl 0171

Kommerzieller Spam unter der Vorwahl 0171 ist eher selten, aber es gibt ab und an Kettenbriefe (sogenannte Hoax) die unter Rufnummern mit solcher Vorwahl verschickt werde. Bekannt ist zum Beispiel die „Ute Christoff“-Meldung, hinter der sich ein Internet Fake verbirgt und die teilweise unter dieser Rufnummer verschickt wird:

Sag mal bitte allen leuten in deiner liste, dass sie den kontakt mit ‚Ute Christoff‘ nicht annehmen sollen! das ist ein Virus (über whats app u.s.w) der zerstört die ganze festplatte und zieht sich die daten runter, wenn ihn einer deiner kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die liste frisst! also kopier und schicken !!! Wenn dich die Nummer 0171 9626509 anruft,nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute Morgen auch von EUROP1 und RTL bestätigt worden!Weiterleiten!

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Video: Telefon-Vorwahlen erklärt

Welches Netz nutzt Callmobile? Netzqualität, Netzabdeckung und die Erfahrungen

cleverSMART
Callmobile Netz, Netzqualität und Erfahrungen – Callmobile hat im Bereich der Mobilfunk-Netze eine lange Reise hinter sich. Ausgangspunkt war mit Gründung des Discounters im Jahr 2005 das Netz der Telekom (D1). Zu diesem Zeitpunkt bot Callmobile (noch unter dem Namen easyMobile) ausschließlich Prepaidkarten in diesem Netz an. Wenige Jahre später wechselte dann der Discounter teilweise in das Netz von Vodafone. Gleichzeitig wurden neue Tarife gelauncht. Danach kamen die sogenannten Clever-Tarife auf den Markt, die das Netz der Telekom nutzen. Mittlerweile (seit August 2015) wurden neue Tarife gestartet, die im Netz von Vodafone angesiedelt sind.

Durch die Umstellung haben sich aber nur die neuen Tarife verändert, wer bisher bereits einen Handytarif oder eine Flatrate von Callmobile hat, behält diese natürlich auch im bisher verwendeten Netz. Den kompletten Tarifüberblick gibt es unter anderem hier: Die Handytarife von Callmobile.

Leider ist das Unternehmen bei der Transparenz der genutzten Netze etwas zurückhaltend. In den FAQ von Callmobile findet sich unter Netz lediglich dieser Hinweis:

callmobile bietet seine Produkte in bester D-Netz-Qualität an. Dies wird mit unserem Technologiepartner Telekom Deutschland GmbH (Telekom) und Vodafone GmbH (Vodafone) realisiert.

Ob eine Tarif aber nun das D1-Netz der Telekom oder das D2-Netz von Vodafone nutzt, wird nicht weiter spezifiziert. Es gibt aber einen einfachen Trick, mit dem man bereits vor der Bestellung heraus finden kann, welches Netz ein Tarif nutzt.

TIPP: Man kann derzeit das Netz am Speed der Datenverbindung erkennen. Das Telekom Netz bietet 25MBit/s, im Vodafone Netz gibt es 21,6MBit/s. Daran sieht man bereits im Tarif, welches Netz genutzt wird, auch wenn es Callmobile nicht direkt mit dazu schreibt.

Wer seine Nummer bei Callmobile neu bestellt hat, der erkennt sein Netz auch an der Vorwahl: Nummern, die mit 0151 beginnen, gehören zur Telekom, Nummern, die mit 0152 beginnen, zu Vodafone. Dies gilt aber natürlich nicht für Nummern, die man von anderen Anbietern per Rufnummerportierung mitgebracht hat. Denn dann gibt die Vorwahl keinen Aufschluss mehr darauf, in welchem Netz die Nummer angesiedelt ist.

Teilweise werden mittlerweile auch 0162 oder 0152 Nummern angeboten – auch diese gehören dann zum Vodafone Rufnummernkreis und damit sind die Tarife im Vodafone Netz angesiedelt.

Die aktuellen Tarife von Callmobile in der Übersicht

  • Callmobile cleverAllnet: Die Allnet Flatrate von Callmobile nutzt das Netz der Telekom, hat aber leider keinen 5G Zugang. Dafür gibt es immerhin 3 Gigabyte monatlichen Datenvolumen und maximale Geschwindigkeiten von bis zu 25Mbit/s. Alle Details: hier
  • Callmobile cleverSMart: Der Smartphone-Tarif von Callmobile mit Freiminuten und SMS sowie 400MB Datenvolumen im Telekom D1 Netz. Die maximalen Datengeschwindigkeiten in diesem Tarif liegt bei 25Mbit/s. Alle Details zu diesem Tarif: hier
  • Callmobile clever2go: (Prepaid) im Netz der Telekom (allerdings nur in Geschäften zu erwerben und nicht online. Die anderen Prepaidtarife von Callmobile werden nicht mehr angeboten.

Einen Überblick über alle Tarife von callmobile gibt es hier.

Die Zuordnung von Tarifen und Netzen ist bei Callmobile im Übrigen fest. Hat man sich für einen Tarif entschieden, hat man über die gesamte Laufzeit das gleiche Netz. Kein Kunde muss also befürchten, dass sich zwischenzeitlich die Netzzugehörigkeit ändert und man auf einmal eine komplett andere Netzqualität hat.

Das LTE Netz und die Netzabdeckung bei Callmobile

Die aktuellen Handytarife und Flatrates von Callmobile nutzen in der Regel das Handy-Netz von Vodafone oder der Telekom. Allerdings gibt es im Vergleich zu den originalen Vodafone Karten deutliche Einschränkungen, denn die Callmobile Karten können die 4G Bereich des Vodafone Netzes nicht mit nutzen. Das bedeutet ganz konkret, dass derzeit in keinem der Tarife von Callmobile LTE zur Verfügung steht. Das Unternehmen bietet zwar bei der Allnet Flat etwas höhere Geschwindigkeiten an, diese werden aber auschließlich im 3G Netz von Vodafone (HSDPA und UMTS) realisiert. LTE ist derzeit für Callmobile Kunden leider keine Option, auch gegen Aufpreis steht LTE nicht zur Verfügung.

Damit sind Callmobile Kunden bei der Netzabdeckung auf die 2G und 3G Bereiche  des Vodafone Netzes angewiesen. Gerade im Datenbereich gibt es aber dort noch einige weißen Flecken. Das bedeutet, dass man mit Callmobile durchaus im ländlichen Bereich nur sehr langsame Internet-Verbindungen bekommt, während normale Vodafone Kunden, die auf LTE zurück greifen können, sehr schnell surfen.

Auch bei der Abfrage der Netzabdeckung auf der Vodafone Ausbaukarte sollte man diesen Unterschied berücksichtigen. Es nützt nichts, sich die gut ausgebaute LTE Bereiche des Vodafone Netzes anzuschauen, denn als Callmobile Kunden kann man ohnehin nicht darauf zurück greifen. Auschlaggebender sind hier die Bereiche, die man sieht, wenn man die 4G Abdeckung ausschaltet. Erst dann bekommt man ein wirklich realistisches Bild vom Ausbaustand und der Netzqualität bei Callmobile.

Erfahrungen mit Callmobile

Callmobile ist schon viele Jahr auf dem deutschen Markt und so gibt es auch eine ganze Reihe von Erfahrungen (positive wie negative) aus dieser Zeit. Einen Bericht zu Rufnummernportierung und den Problemen damit gibt es beispielsweise hier, auf diesem Blog findet sich ein Bericht über teure Sonderrufnummern. Bei daten-speicherung.de wurde der Discounter bei den datenfreundlichen Unternehmen mit aufgenommen. Im Gegenzug dazu wird hier bemängelt, das Passwörter im Klartext gespeichert werden.

Bei billigertelefonieren findet sich beispielsweise ein Nutzer, bei dem die Auszahlung von Guthaben wirklich sehr lange gedauert hat:

Nach 97 Tagen wurde das Restguthaben (nach vielen nervigen Emails) überwiesen.
Aussage von callmobile: „Der Vertrag wird innerhalb 50 Tagen nach Kündigung abgerechnet“. callmobile hat die doppelte Zeit gebraucht

Allerdings werden die Prepaidkarten mittlerweile nur noch als Restposten verkauft und in den normalen Tarifen gibt es gar kein Guthaben, das zurück gezahlt werden müßte.

Im gleichen Forum gibt es noch einen weiteren Nutzer der im Datenbereich eher schlechte Erfahrungen gemacht hat:

Einrichtungsversuch bei Callmobile: 3 Tage kein Internet, aber andauernde Einwahlfersuche alle paar Minuten, bis ich mein Handy ausgeschaltet habe. Also fast 20 Euro für sinnlose Einwahlversuche!

Einrichtung bei Fonic (selbes Handy, selbe Einstellungen, nur anderer Provider und eben ANDERE EINRICHTUNGS-SMS!!!): weniger als eine Stunde und funktioniert KOMPLETT!  KEINE dauernden Einbuchungsversuche, die nicht klappen und trotzdem berechnet werden. Internetzugang astrein!
Klar: warum auch nicht, die haben ja auch keinen Zeittarif…

Es gibt aber auch positive Stimmen dazu. So schreibt ein Kunde bei Gute-Frage:

Im Mai bin ich von einem E-Plus Time & More Vertrag zu Callmobile gewechselt und habe meine Rufnummer mitgenommen. Ich muss sagen, Prepaid ist viel angenehmer als man denkt und ich habe eine Menge Geld gespart! Im Moment gibt es glaube ich wieder eine gute Aktion, bei der man das Starterset günstiger bekommt!

Insgesamt ist das Bild der Kunden-Erfahrungen bei Callmobile also durchwachsen – es gibt sowohl positive als auch negaitve Meinungen. Das Vodafone Netz und dessen Qualität wird an der Stelle sicher auch eine Rolle spielen.

Welches Netz nutzt Simdiscount und welche Netzqualität kann man erwarten?

Welches Netz nutzt Simdiscount und welche Netzqualität kann man erwarten? – Simdiscount ist eine Marke, die technisch durch Drillisch realisiert wird, aber an sich durch Hanjo Herrmann (Handybude.de) angeboten wird. Man bekommt die Mobilfunk-Dienstleistungen daher durch Drillisch und das erklärt, warum man bei Simdiscount die Tarife und Allnet Flatrates findet, die man so von vielen Drillisch Marken kennt.

Die SimDiscount Handyflatrates im Überblick:

  • LTE 3 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 3 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 5.99 Euro monatlich
  • LTE 5 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 5 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 12.99 Euro monatlich
  • LTE 15 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 15 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 14.99 Euro monatlich
  • LTE 20 GB: kostenlose Gespräche und SMS sowie 20 GB Datenvolumen mit LTE (50MBit/s) für 19.99 Euro monatlich

Die kompletten Tarifdetails sind unter www.simdiscount.de zu finden oder auch hier. Das Unternehmen arbeitet leider auch mit einer Datenautomatik – wenn man diese nicht abschaltet, können unter Umständen noch mehr Kosten monatlich entstehen.

Welches Netz nutzt Simdiscount und gibt es LTE und 5G

Simdiscount macht es Kunden sehr einfach, herauszufinden, welches Netz das Unternehmen anbietet. Zu jedem Tarif steht auch direkt in den Tarifdetails mit angegeben, in welchem Handy-Netz diese realisiert werden. Bei den LTE Tarifen ist beispielsweise immer vermerkt: „beste O2 Netz-Qualität“. Kunden müssen daher nicht lange suchen, sondern sehen auf den ersten Blick, das der Netzpartner von Simdiscount O2 ist und man die Angebote daher alle im O2 Netz bekommt. Im Vergleich zu anderen Anbietern wie Klarmobil oder Freenetmobile, bei denen man oft lange suchen muss, um das Netz zu finden, ist Simdiscount hier sehr offen und transparent.

bei der Netznutzung gibt es derzeit Zugriff auf LTE und die 4G Netzbereiche bis zu einem Speed von maximal 50MBit/s. 5G ist bisher aber leider nicht verfügbar und es ist auch nicht sicher, wann genau diese neue Technik bei Simdiscount verfügbar sein wird.

Durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus können Simdiscount Kunden aber sogar noch mehr Netze nutzen. Dieser Zusammenschluss wird durch das National Roaming möglich und betrifft alle Kunden in den Netzen von o2 und Eplus – also neben Simdiscount auch O2 direkt und die anderen Discounter wie Smartmobil oder Fonic.

Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden. In städtischen Gebieten erwartet die Nutzer vor allem eine dichtere Netzversorgung in Gebäuden. In ländlichen Regionen profitieren besonders diejenigen, deren bisheriges Netz keine ausreichende UMTS-Versorgung bietet. Die SIM-Karte wechselt bei Verfügbarkeit künftig automatisch in das jeweils andere UMTS-Netz. Speziell Datendienste lassen sich dann komfortabler nutzen.

Die doppelte Netz-Nutzung verursacht dabei keine Mehrkosten. Auch wenn man das Eplus Netz zum Surfen oder Telefonieren nutzt, gelten die normalen Vertragsbedingungen von Simdiscount. Mit der Allnet Flatrate telefoniert man beispielsweise auch im Handy-Netz von Eplus komplett kostenfrei.

Zukünftig soll dieser Zusammenschluss noch deutlich weiter gehen. Geplant ist, dass es nur noch ein großes Netz aus O2 und Eplus geben wird und das umfasst dann die Kunden beider Netze. O2 arbeitet derzeit intensiv an einem kompletten Zusammenschluss, wann es aber deutschlandweit so weit sein wird, steht noch nicht fest. Für Simdiscount Kunden ändert sich damit auf jeden Fall noch nicht viel, da sie auch jetzt bereits hauptsächlich das O2 Netz nutzen. Es kann dann nur sein, dass noch in weiteren Bereich das Netz zur Verfügung steht – zumindest dort, wo man aktuell nur Eplus zum Empfang haben würde.

Die kompletten Details sind unter www.simdiscount.de zu finden.

Welche Netzabdeckung bietet Simdiscount?

Um vor einem Vertragsabschluss zu prüfen, welche Netzabdeckung man bei Simdiscount erwarten kann und welche Netzqualität zur Verfügung steht, kann man sehr einfach die normale Netzabdeckungskarte von O2 nutzen. Diese steht kostenfrei zur Verfügung und gibt einen Überblick, an welchen Stellen das O2 Netz wie ausgebaut ist.

Die Karte gibt allerdings nur einen theoretischen Überblick über die maximal zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten. In der Praxis kann der Speed durchaus abweichen, vor allem deswegen, weil die Simdiscount Tarife derzeit nicht den vollen Speed bieten, den das O2 Netz ermöglichen würden. So bietet das O2 Mobilfunk-Netz derzeit maximal 225MBit/s Speed im Download an.

In Kleingedruckten des Unternehmens heißt es dazu:

(mit bis zu 50 MBit/s – LTE – Voraussetzung für Datenverbindungen im LTE-Netz ist ein LTE-fähiges Endgerät, welches die Frequenzen 800 MHz und 2.600 MHz unterstützt. Wenn das LTE-Netz nicht verfügbar ist, oder das Endgerät LTE nicht unterstützt sind Datenverbindungen im UMTS- oder GPRS-Netz möglich. Im UMTS- oder GPRS-Netz sind Datenverbindungen mit der Maximalgeschwindigkeit des jeweiligen Netzes möglich, maximal jedoch mit der Geschwindigkeit, die im LTE-Netz erreicht werden kann. Wichtiger Hinweis für Kunden mit einem Apple iPhone 5 (betrifft nicht das iPhone 5c und iPhone 5s): Mit dem iPhone 5 sind keine LTE-Datenverbindungen möglich, da das Endgerät die LTE-Frequenzen 800 MHz und 2.600 MHz nicht unterstützt

In der Praxis ist die Netzqualität und vor allem die Geschwindigkeiten im LTE Bereich in der Regel niedriger als auf der Karte angegeben.  Die kompletten Details sind unter www.simdiscount.de zu finden.

Kein Netz bei Simdiscount – daran kann es liegen

Sollte man mit einer Simkarte von Simdiscount kein Netz (mehr) haben, lohnt es sich in einem ersten Schritt zu prüfen, ob es eventuell größere Netzstörungen bei O2 gibt. Das passiert nur sehr selten, wenn es aber auftritt sind meistens keinerlei Verbindungen (weder Gespräche, SMS noch Internet) möglich. In solchen Fällen hilft es nur, abzuwarten, is O2 die Störung behoben hat.

Sollte keine Netz-Störung vorliegen, hat möglicherweise die Simkarte oder aber das Handy einen Defekt. Funktioniert die Simkarte auch in einem anderen Gerät nicht, liegt das Problem in der Regel direkt an der Simkarte. Funktioniert dagegen der Netzzugang in einem anderen Handy ohne Probleme, liegen die Schwierigkeiten eher direkt am Handy.

Simdiscount selbst bietet an, eine defekte Simkarte zu ersetzen. Das ist kostenpflichtig und dauert meistens einige Werktage, bis die neue Simkarte ankommt. Dafür behält man aber seine Rufnummer und ist auch weiterhin unter der gleichen Nummer zu erreichen.

Bei langsamen Internet empfiehlt Simdiscount selbst in den FAQ:

Bitte prüfen Sie zunächst, ob Ihr Endgerät im schnellsten verfügbaren Netz eingebucht ist. Unter Netz, Einstellungen sollte automatisch oder WCDMA/UMTS ausgewählt sein. Ist das der Fall, prüfen Sie bitte die Empfangssituation. In Kellern oder in massiv gebauten Gebäuden ist der Empfang nicht immer optimal. Die Empfangsantenne sollte nicht verdeckt sein. Als nächstes prüfen Sie bitte, ob das High-Speed Volumen Ihres Datentarifs für den Abrechnungsmonat bereits aufgebraucht ist.

Welches Netz nutzt Maxxim? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE

Welches Netz nutzt Maxxim? -Netzqualität, Ausbaustand und LTE –  Maxxim war ursprünglich als Prepaid-Discounter im Netz von D1 (Telekom) gestartet und bot einige Jahre lang nur Prepaidkarten in diesem Netz an. In den Jahren darauf hat man jedoch die Produktpalette deutlich erweitert. Neben Prepaidkarten im Netz von O2 wurden auch Vodafone Tarife mit in das eigene Angebot aufgenommen. Lediglich Tarife im Netz von Eplus hat man bislang nicht realisiert. Mittlerweile gibt es die originale Prepaidkarte im Netz der Telekom allerdings nicht mehr. Grund dafür sind rechtliche Probleme.

Ende 2011 kam es zu einer heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Telekom und Drillisch, der Muttergesellschaft von Maxxim. Im Zuge der Vorwürfe wurde die Geschäftsverbindung zwischen Drillisch und der Telekom komplett gekündigt. Mittlerweile hat man den Streit zwar gütlich beigelegt, die Nachwirkungen merkt man aber noch heute. Immer noch bietet Maxxim keine Tarife mehr in Netz der Telekom an und die Kunden, die bis dahin eine D1-Karte hatten, wurden zwangsweise ins Netz von O2 umgestellt. Sie bekamen eine neue Simkarte (mit der alten Nummer) und einen Rabatt auf den Tarif, das Netz wurde aber gewechselt. Karten, die nicht gewechselt wurden, bekamen die Kündigung.

Aktuell hat Maxxim die Tarifauswahl wieder etwas reduziert. Es gibt nur noch Allnet Flat und die LTE mini Tarife sowie Datentarifen und beim Handy-Netz hinter diesen Tarifen beschränkt man sich auch auf nur noch ein Netz – ältere Tarife sind aber natürlich weiterhin nutzbar. Ähnliche Flatrates findet man auch bei Smartmobil, Simply, PremiumSIM und WinSIM, die auch alle zu Drillisch gehören.

Der aktuelle Tarifüberblick bei Maxxim

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
maXXim LTE 2000
maXXim LTE 2000
7.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

maXXim LTE 3000
maXXim LTE 3000
8.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

maXXim LTE 5000
maXXim LTE 5000
13.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 1GB
MaXXim LTE Mini SMS 1GB
5.99€
(19.99€)
Telefon: 50 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 2GB
MaXXim LTE Mini SMS 2GB
9.99€
(19.99€)
Telefon: 100 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

MaXXim LTE Mini SMS 3GB
MaXXim LTE Mini SMS 3GB
12.99€
(19.99€)
Telefon: 200 Freimin 15.0 Cent
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Das Netz der Maxxim Allnet Flat und Tarife

Bei den Handytarife hat sich durch die Umstellung der Tarife in den letzten Jahren einiges vereinfacht. Die doppelte Zuordnung (Tarife entweder bei Vodafone oder O2) gibt es nicht mehr. Stattdessen nutzen sowohl die Handytarife als auch die Flatrates von Maxxim mittlerweile ausschließlich das Mobilfunk-Netz von O2. Tarife im Vodafone Netz werden nicht mehr vermarktet. Ältere Handytarife von Maxxim, die noch das Netz von Vodafone nutzen, können aber weiter verwendet werden.

Dabei haben die Maxxim Tarife auch Zugriff auf das 4G/LTE Netz von O2 (allerdings nicht mit LTE max Geschwindigkeiten). Es gibt aber keinen 5G Zugang beim Discounter.

Die Laufzeit hat sich durch die Tarifumstellung nicht geändert. Nach wie vor sind alle Tarife des Discounters ohne längerfristige Laufzeit zu bekommen. Die Kündigungsfrist beträgt dabei nur 4 Wochen zum Monatsende. Länger Laufzeiten sind dann möglich, wenn ein Handy mit zum Vertrag bestellt wird. Maxxim bietet im Handyshop des Discounters in diesem Bereich Laufzeiten von 6 bis 24 Monaten an. Die Höhe der monatlichen Raten wird maßgeblich davon beeinflusst. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt bei MaXXim.

Das Netz der Maxxim Prepaidkarten (nicht mehr erhältlich)

Maxxim bietet aktuell keine Prepaid Sim mehr an, die bestehenden Angebote sind aber weiterhin nutzbar. Die Netzzuordnung ist dabei vom Tarif abhängig. Je nachdem welchen Tarif man wählt bekommt man eine Karte in dem dazugehörigen Netz. Aktuell sieht die Verteilung wie folgt aus:

  • die O2 Prepaidkarte Maxxim 8 Cent plus
  • die Vodafone Prepaidkarte Maxxim 8 Cent smart

Daneben gibt es noch friends4free Prepaidkarten die das Netz von O2 nutzen. Diese sind aber nicht mehr bestellbar, vorhandene Karten können aber ohne Probleme weiter genutzt werden. Die smart Prepaid Karte ist ebenfalls nur noch über Umwege bestellbar und wird nicht mehr aktiv vermarktet. Durchaus denkbar, dass auch sie bald vom Markt verschwindet.

Insgesamt scheinen die Prepaidangebote bei Maxxim derzeit nicht mehr im Fokus zu stehen. Auf der Startseite werden in erster Linie die neueren LTE mini Tarife beworben und die Prepaid Karten findet man nur noch, wenn man direkt im Menü danach sucht. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt bei MaXXim.

Maxxim O2 Netz – mit Roaming bei Eplus

Sowohl die Prepaidkarten als auch die Flatrates und Tarife von Maxxim im O2 Netz haben derzeit einen großen Vorteil: sie können auch das Eplus Netz noch mit nutzen. Bei diesen Angeboten gibt es sozusagen zwei Netze für eine Simkarte. Möglich wird dies durch den Zusammenschluss von O2 und Eplus. Beide Unternehmen werden derzeit unter dem Dach von O2 fusioniert und das macht sich auch beim Netz bemerkbar. Durch das National Roaming können O2 Kunden das Eplus Netz mit nutzen und umgekehrt. Maxxim schreibt dazu in den FAQ:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden.

Dieses Roaming funktioniert für alle Simkarten im O2 Netz und damit haben auch Maxxim Kunden mit einem O2 Tarif diesen Vorteil. Die Umschaltung auf das Eplus Netz funktioniert dabei automatisch. Es wird immer das Netz gewählt, dass vor Ort den besten Empfang hat. Dadurch entstehen keine Mehrkosten, man muss auch keine neuen Einstellungen vornehmen.

Mittlerweile sind in vielen Bereichen Deutschlands die Netze bereits zusammen gelegt. Dann existiert dort nur noch ein großes Eplus Netz. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt bei MaXXim.

Erfahrungen mit Maxxim

Der Netzwechsel zu O2 bei der Prepaidkarte hat viele Nutzer verärgert, die gerne das D1-Netz behalten hätten. Entsprechend findet man im Netz viele negative Berichte über Maxxim. Allerdings gibt es auch immer wieder positive Berichte über das hohe Startguthaben. Im Fokus stehen aber häufiger der Mutterkonzern Drillisch und dessen Aktien- bzw. Geschäftsentwicklung.

Im Netz heißt es zu den Erfahrungen mit Maxxim beispielsweise:

NIE NIE NIE WIEDER. habe die karte relativ schnell bekommen, erste monat direckt 2 aufbuchungeb, angeblich habe ich internet verbraucht, obwohl bei andere anbieter habe ich viel mehr internet genuzt und 500 MB weniger gehabt. zweite monat kammen schon 3 automatische aufbuchungen für internet und interessante dabei, das 3-e kamm am 1 des monats, wobei ab 1 habe ich vom vertrag 1,5 GB . kundenservice reagierte nicht, die schreiben immer das lässt sich nicht nachvollziehenob ich wirklich so viel verbraucht habe

Es gibt aber auch positive Erfahrungen:

Ich bin schon seit Jahren Kunde und relativ zufrieden. Zu Beginn nutzte maxxim das T-Mobile-Netz, inzwischen aber überwiegend o2. Auch mein „Alt-Prepaid-Vertrag“ wurde vor etwa einem Jahr umgestellt und ich wechselte vom T-Mobile ins o2-Netz, was mir damals nicht gefiel. Es gab deswegen damals auch eine Menge Kritik in verschiedenen Foren…  Wenn ich jetzt die Wahl hätte, würde ich wahrscheinlich zu callmobile wechseln.

Wer nicht sicher ist, ob Maxxim der richtige Anbieter ist und ob das Maxxim Netz wirklich passt, sollte einen der Tarife mit kurzer Laufzeit wählen. Damit ist man dann flexibel und kann jederzeit auch wieder wechseln, falls es sich heraus stellen sollte, dass die Netzqualität doch nicht gut genug ist oder es andere Probleme gibt. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt bei MaXXim.