Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming

Das ALDI Talk Netz – Netzqualität, Erfahrungen und Roaming – Der Lebensmitteldiscounter Aldi hat schon seit einiger Zeit eine eigene Handykarte auf dem deutschen Markt etabliert. Die ALDI Talk Prepaidkarte wird dabei über Medion Mobile realisiert und neben den Filialen von ALDI auch im Internet vertrieben. Das Unternehmen zeigt auf der Webseite leider nicht direkt an, welche Netz genutzt wird. In den FAQ und im Kleingedruckten gibt es dann aber einen deutlichen Hinweis auf das ALDI Talk Netz. Dort heißt es:

Mit ALDI TALK telefonieren Sie im Netz der Telefónica. Wir bieten Ihnen eine exzellente Netzabdeckung in ganz Deutschland sowie eine hervorragende Übertragungskapazität. Für mobiles Surfen bieten wir Ihnen Bandbreiten von bis zu 21.6 Mbit/s im Download und von bis zu 8.6 Mbit/s im Upload, nach Erreichen der Datenvolumengrenze bis zu 56 kbit/s im Up- und Download.

Dazu findet sich auch auf einige Seiten des Unternehmens das Eplus Logo neben dem MEDIONmobile Logo am unteren Bildschirmrand. Mittlerweile ist dieser Hinweis aber nicht mehr aktuell, da Eplus mittlerweile von O2 übernommen wurde und es an sich gar kein Eplus Netz mehr gibt. Im eigenen Blog wird das Unternehmen daher genauer und schreibt zum genutzten Mobilfunk-Netz:

ALDI TALK greift auf das Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland zurück, in dem heute das O2-Netz sowie das von der Telefónica übernommene E-Plus-Netz vereint sind. Die Netzintegration wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Das neue Netz bietet mit als 25.000 eigenen Basisstationen eine prima Netzabdeckung

Damit ist klar, dass ALDI Talk ein O2 Prepaid Discounter wie beispielsweise Simyo oder Blau.de, auch wenn das auf der Webseit noch nicht korrekt ausgeführt wird. Unabhängig vom korrekten Namen nutzt ALDI damit aber das gleiche Netz wie beispielsweise auch 1&1, Simply, PremiumSIM und Maxxim. Man bekommt mit den ALDI Prepaid Simkarten also das O2 Netz und auch die O2 Netzqualität.

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man daher auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität

Die ALDI Talk Netzabdeckung und Netzqualität entspricht der des Eplus bzw. O2 Netzes vor Ort. Es gibt keine Abstriche, nur weil der Discounter kein originales Eplus Unternehmen ist. Man kann die gesamte Qualität des Eplus Netzes nutzen. Einschränkungen gibt es dagegen beim Speed. Das LTE Netz von O2 bietet mittlerweile Geschwindigkeiten bis zu 225Mbit/s an. Die originalen O2 Prepaidkarten und Tarife können diesen Speed inzwischen auch nutzen. Anders sieht es dagegen bei ALDI aus: die Prepaidkarten werden bei Geschwindigkeiten von 21,6Mbit/s limitiert. Auch wenn das Netz mehr Speed hergeben würde, surfen die Simkarten nicht schneller als 25Mbit/s (im Download). Mehr zu den Vorteilen von ALDI gibt es hier: Vorteile und Nachteile von ALDI Talk

Die Netzabdeckung und Netzqualität der ALDI Talk Prepaid Tarife kann man auch auf der Netzausbaukarte von O2 abfragen* (kostenlos).

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Allerdings ist nach wie vor der Ausbaustand von O2/Telefonica vor Ort sehr unterschiedlich. In der Regel schneidet in Netztest das O2 Netz deutlich hinter der Telekom und Vodafone ab – die Abstände werden aber geringer. So konnte O2 mit dem Netz durch einen Ausbau im LTE Bereich 2020 viele Punkte gut machen. Die Tester von Connect schreibt dazu:

Diese Leistung hat besondere Anerkennung verdient: Um fast 100 Punkte konnte sich Telefónica gegen über dem Vorjahr verbessern. Seine offensichtlich großen Anstrengungen bei Ausbau und Konsolidierung seines Netzes tragen überaus sichtbare Früchte. Und damit rücken die Münch­ner auch in greifbare Nähe der beiden höher platzierten Anbieter – das Rennen dürfte in Zukunft richtig spannend werden!

Dennoch gibt es vor allem im ländlichen Bereich auch immer wieder Probleme und macht sich auch direkt bei den Kunden bemerkbar und so findet man bei ALDI häufige Suchanfragen dieser Art:

  • aldi netz überlastet
  • aldi netz ausfall
  • aldi netz spinnt

Leider kann ALDI an der Stelle aber auch recht wenig machen, denn das Unternehmen betreibt das Netz ja nicht selbst, sondern muss sich darauf verlassen, dass O2 das Netz zuverlässig anbietet und auch regelmäßige Wartungen durchführt. Wer mit dem O2 Netz von ALDI unzufrieden ist, hat bei ALDI selbst auch keine Chance, ein anderes Netz zu bekommen, man kann dann nur zu einem anderen Anbieter wechseln.

Nationales Roaming bei ALDI Talk

In diesem Zusammenhang macht sich der Zusammenschluss von O2 und Eplus bemerkbar. Mit einer Eplus Simkarte kann man mittlerweile nicht mehr nur das Mobilfunk-Netz von Eplus nutzen, sondern auch die 3G Bereich des o2 Netzes. Das sogenannte nationale Roaming sorgt dafür, dass automatisch entweder Eplus oder O2 genutzt wird, wenn eines der Netze besser ausgebaut ist. Davon profitieren auch die Kunden von ALDI Talk. Sie können ebenfalls kostenfrei  das O2 Netz mit nutzen, falls Eplus in dem Bereich kein gutes Netz bietet. Mittlerweile sind die Netze aber fast vollständig zusammen gelegt und die ehemaligen Mobilfunk-Masten von Eplus mit in das O2 Netz integriert. Es gibt also nationales Roaming nur noch eher selten und zukünftig wird es wohl gar nicht mehr auftreten.

LTE bei ALDI Talk

LTE bei ALDI Talk war lange Zeit inoffiziell frei gegeben und man konnte mit bis zu 42,2MBit/s aktionsweise im 4G Netz von Eplus surfen. Mit der Übernahme durch O2 hat sich auch an der Stelle einige geändert. So heißt es mittlerweile zur LTE Nutzung bei den Prepaid Tarifen von ALDI Talk:

In allen ALDI TALK Tarifoptionen surfen Kunden mit bis zu 21,6 MBit/s und greifen so auch unterwegs bequem auf Videos, Songs und Webseiten zu. Die Datenübertragung via LTE ist für alle Tarifoptionen möglich.

Damit ist LTE mittlerweile ein offizieller Vertragsbestandteil und nicht mehr nur eine Sonderaktion, die jederzeit auch wieder beendet werden kann. Allerdings wurde im Zuge der Umstellung leider auch der Speed angepasst – und zwar nach unten. Man surft also nur noch mit maximal 21,6Mbit/s im 4G Netz von O2. Das ist zwar genau so schnell wie die meisten anderen Prepaid Discounter im O2 Netz, im Vergleich zur Callya Prepaidkarte oder auch zur Telekom Prepaidkarte wesentlich langsamer. In den D-Netzen bekommt man bereits Geschwindigkeiten von 500Mbit/s (Vodafone) oder 300Mbit/s (Telekom). Mit diesem Speed kann die ALDI Simkarte trotz der Freischaltung von LTE nicht mit halten. Zumindest im O2 Netz surfen aber alle Discounter mit diesem Speed – zumindest da haben die Simkarten von ALDI also keine Probleme.

5G bei ALDI Talk

Die ersten Bereiche mit 5G Netzen sind verfügbar, allerdings gibt es diese bisher nur in den Mobilfunk-Netze von Vodafone und der Telekom. O2 hat bisher noch kein eigenes 5G Netz aufgebaut und daher fehlt auch für ALDI die Technik, die ALDI Talk Prepaid Tarife mit 5G Speed surfen zu lassen. Dazu ist auch nicht klar, ob die Drittanbieter im o2 Netz 5G sofort bekommen, wenn es verfügbar ist. Man kann eher davon ausgehen, das es (vergleichbar mit der Einführung von LTE) etwas dauern wird, bis auch Prepaid Anbieter Zugriff auf das kommende 5G Netz von O2 erhalten werden.

VoLTE und WLAN Call bei ALDI Talk

Im O2 Netz sind VoLTE und WLAN Calling für Drittanbieter bereits frei geschaltet und daher bieten auch die ALDI Prepaid Sim diese Techniken an.  Man kann mit ALDI auch VoLTE nutzen und damit über das 4G/LTE Netz telefonieren. Das ist eine interessante Funktion, da die Handys so nicht mehr ins 3G Netz wechseln müssen, wenn Gespräche geführt werden sollen. In anderen Netzen gibt es diese Funktion nur bei den Premium-Tarifen.

Allerdings findet sich dazu recht wenig in den FAQ von ALDI selbst. Man muss also viel selbst heraus finden oder in den entsprechenden Foren nachfragen. Der Support von ALDI kann auch weiterhelfen, aber auch nicht in jedem Fall.

Die Support Hotline schreibt beispielsweise zum Galaxy S7 von Samsung:

Der Eintrag „WLAN-Anrufe“ wird in abhängig von der eingelegten SIM-Karte angezeigt. Wird diese nicht angezeigt, unterstützt die SIM-Karte diese Funktion nicht.

Da Ihr Samsung Galaxy S7 den Eintrag bei Einsatz einer SIM-Karte von o2 anzeigt, können wir einen Fehler diesbezüglich im Smartphone ausschließen. Die Firmware Ihres Smartphones ist auch Android 8.0 – also Oreo.

Ich bitte Sie sich noch einmal an Ihren Mobilfunkdienstanbieter zu wenden, um zu klären, ob Ihnen die Funktion zur Verfügung gestellt wird und gegebenenfalls nach einer neuen SIM-Karte zu fragen.

Zusätzliche Kosten entstehen durch diese Technik keine.

Internet-Einstellung und APN bei ALDI Talk

Die korrekten Zugangsdaten für den mobilen Internet Zugang bei der ALDI Prepaidkarte werden im Normalfall automatisch verschickt und man muss sich nicht daum kümmern. Falls es allerdings Schwierigkeiten gibt und das Internet nicht funktionieren sollte, kann man auch selbst diese Daten hinterlegen.

Für ALDI Talk lauten die korrekten Internet-Einstellungen:

  • Zugangspunkt/APN: internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Passwort: Internet oder gprs

Quelle: mobil-helden.de

Um die Einstellungen korrekt zu hinterlegen sollte man einen neuen Zugangspunkt hinterlegen (Android) oder die Einstellungen nochmal neu unter mobile Datennetzwerke eingeen (iOS):

  • Android: Einstellungen=>Mobilfunknetze => Zugangspunkte
  • iOS: Einstellungen => Allgemein => Netzwerk => Mobiles Datennetzwerk

Danach sollte das Handy neu gestartet werden, damit die Einstellungen korrekt übernommen werden.

Video: Wechsel zu ALDI Talk als Erfahrungsbericht

Gibt es ALDI Talk auch in den D-Netzen?

ALDI Talk nutzt als Netzpartner nur O2/Telefonica und daher werden keine Tarife in den D-Netzen von Telekom und Vodafone angeboten.

Wann gibt es 5G Netze bei ALDI Talk?

O2 hat angekündigt, ab dem ersten Quartal 2020 mit dem Aufbau von 5G Netzen zu beginnen. Wann aber Prepaid Discounter wie ALDI darauf zugreifen können, ist aktuell nicht bekannt und daher noch offen.

Wie kann man die Nqtzabdeckung von ALDI prüfen?

Die Netzabdeckung bei den ALDI Talk Prepaid Sim entspricht denen anderer Simkarten im Handy-Netz von O2 und daher kann man die normale O2 Netzkarte nutzen um die Abdeckung auch bei ALDI Talk zu prüfen.

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Sparhandy – Erfahrungen, Details und die Netzqualität – Sparhandy ist ein großer Handyshop, der vor allem für günstige Paketangebote bekannt ist. Sparhandy ist aber kein Netzbetreiber mit eigenem Netz oder Netzinfrastruktur sondern arbeitet mit den 4 großen Netzbetreibern in Deutschland zusammen. Neben eigenen Tarifen werden dabei auch die Angebote der großen Mobilfunkanbieter Vodafone, O2, Eplus und Telekom weiter verkauft. Bei Sparhandy bekommt man also Tarife in allen vier Mobilfunknetzen Deutschlands.

Insgesamt kann man daher nicht genau sagen, welche Tarif welches Netz bei Sparhandy nutzt. Verbraucher müssen hier bei jedem Tarif genau schauen, in welchem Netz dieser Tarif angeboten wird und ob LTE mit verfügbar ist. In diesem Artikel wollen wir helfen, herauszufinden, welches Handy-Netz jeweils geboten wird, wie man es ermittelt und welche anderen Punkte man bei Sparhandy noch beachten sollte.

Die Allnet Flats von Sparhandy und deren Handy-Netz


Seit Ende 2014 bietet Sparhandy eigene Allnet-Flat Tarife an. Dabei werden keinen Tarife von anderen Anbietern weiter verkauft sondern tatsächlich eigene Tarife mit eigenem Support angeboten. Die Tarifstruktur ähnelt allerdings den Angeboten von Congstar und Klarmobil. Teilweise sind die Sparhandy Allnet Flat aber deutlich billiger. So gibt es den kleinsten Tarife bei Sparhandy mittlerweile ab 9.90 Euro und dafür bekommt man eine komplette Allnet Flatrate mit kostenlosen Gesprächen in alle Netze und einer 1GB Internet Flat mit bis zu 21MBi/s Speed.

UPDATE: Mittlerweile hat Sparhandy die Tarife ausgegliedert und bietet diese unter dem Namen HIGH mobile an. Am HIGH mobile Netz hat sich dabei durch die Umbenennung nichts geändert, die Allnet Flat nutzen das Mobilfunk-Netz der Telekom (D1) und bietet gute Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Mittlerweile bieten diese Allnet Flat auch LTE – ab etwa den 2018er Versionen der Sparhandy Flat Tarife – wenn auch nur mit maximalen Geschwindigkeiten bis 50MBit/s.

Die Drittanbieter Tarife bei Sparhandy sind in den jeweiligen Netzen angesiedelt und bieten dabei LTE und teilweise bereits 5G. Hier sollte man sich beim jeweiligen Tarif informieren. Sparhandy weist in der Regel sehr gut aus, welches Netz die jeweilige Flat nutzt.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Die Erfahrungen mit Sparhandy und den Netzen

Die Erfahrungen mit Sparhandy sind in vielen Fällen positiv, wobei man beachten sollte, das gerade die originalen Tarife oft komplexer sind als bei den normalen Netzbetreibern. Die günstigen Preise werden sehr oft über einen zusätzlichen monatlichen Rabatt oder eine Auszahlung realisiert.

Man sollte daher vor Vertragsabschluss prüfen:

  • Welche monatlichen Abbuchung wird vorgenommen?
  • Welchen Rabatt gibt es?
  • Wie lange wird der Rabatt gewährt und was passiert mit dem Rabatt, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist?
  • Wie hoch ist die Auszahlung (falls es eine gibt)?
  • Zahlt man Aktivierungsgebühr oder kann man diese erstatten lassen? Wenn es eine Erstattung gibt, sollte man in jedem Fall prüfen, wie man diese in Anspruch nehmen kann und welche Fristen es dafür gibt.

Nur dann hat man einen kompletten Überblick über das gesamte Angebot und kann entscheiden ob es günstig ist oder nicht.

Teilweise gibt es auch kritische Berichte, gerade was den Kundendienst angeht. Mittlerweile versucht man aber per Social Media hier mehr auf die Kunden zu zu gehen. Kunden schreiben beispielsweise hier eher kritisch zu Sparhandy:

Ich habe im Juni 2015 einen 15GB Datentarif-Vertrag bei sparhandy für 40,- € abgeschlossen mit einer monatlichen Rückerstattung der Grundgebühr von 15,- € monatlich. Seit November wird der Betrag nicht mehr erstattet. Auf Anfrage bei sparhandy gibt es nur eine Standard e-Mail und immer die gleiche Aussage, man soll die Vertragsunterlagen zusenden, diese haben sie aber schon seit 2015. Da ich den Vertrag sowieso kündige, gebe ich den Versuch auf, meine restlichen Beträge noch zubekommen.

Die Tarife werden darüber hinaus oft über Aktionen angeboten. Diese gibt es aber nur für bestimmte Netze/Tarife. Damit ist man als Kunde an dieses Netz gebunden und hat keine freie Auswahl mehr – zumindest nicht, wenn man die Aktion nutzen möchte. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Die Netzqualität und Netzabdeckung bei Sparhandy

Die Netzqualität bei Sparhandy entspricht dem von normalen Netzbetreiber Karten in jeweils genutzten Netz. Bei den Sparhandy D1-Tarifen ist man damit nicht schlechter gestellt als ein normaler D1-Kunden und das gilt auch für die anderen Netze. Lediglich bei den eigenen Allnet Flat gibt es Unterschiede, da diese kein schnelles LTE nutzen können wie die originalen Tarife der Telekom selbst.

Überblick: Die Mobilfunk-Stationen nach Netz

Im O2 Netz gibt es auch keinen Unterschied zwischen den normalen O2 Tarifen und den O2 Tarifen bei Sparhandy. Man bekommt Zugriff auf das O2 LTE Netz und profitiert von der Netzzusammenlegung von O2 und Eplus – kann also auch als Sparhandy Kunden aktuell die Eplus Netze mit nutzen, ohne dass dafür Kosten entstehen würden. Insgesamt ist aber festzuhalten, dass die Netzzuordnung bei Sparhandy (und auch die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten) nicht so einfach zu ermitteln sind, wie das bei anderen Anbietern der Fall ist, die nur ein Netz anbieten. Man sollte auf jeden Fall genau hinschauen, in welchem Handy-Netz der entsprechende Wunschtarif angesiedelt ist. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Sparhandy und LTE bzw. 5G

Die Nutzung von LTE und 5G bei Sparhandy hängt stark vom genutzten Tarif ab. Hat dieser LTE, kann man es auch über Sparhandy nutzen. Bei den eigenen Allnet Flat gab es dabei in 2018 eine Änderung: die neue Tarife bieten seit dem auch LTE an, auch wenn man es nicht direkt an die Tarife schreiben darf. Stattdessen hilft sich Sparhandy mit der Bezeichnung „Highspeed“ aus. Ist diese an den Tarifen zu finden, kann man sicher sein, dass man LTE im Telekom Netz mit nutzen kann  – allerdings nur bis 50MBit/s. Das können andere Tarife im Telekom Netz besser.

Bei der Auswahl sollte man daher darauf achten, welche maximalen Geschwindigkeiten ein Tarif bietet und welche Netzstandards angeboten werden. Das Unternehmen ist inzwischen dazu über gegangen, den Speed der Internet Verbindung mit an die Tarife zu schreiben. Liegt dieser Speed über 42Mbit/s kann man sehr sicher davon ausgehen, dass das LTE Netz mit genutzt werden kann, das 3G Verbindungen aktuell nur Geschwindigkeiten bis 42,6Mbit/s zulassen. In der Regel kann man auch dann davon ausgehen, dass LTE nur verfügbar ist, wenn es direkt in den Tarifdetails mit erwähnt wird. Steht dort kein Hinweis auf LTE, kann man in der Regel das LTE Netz auch nicht nutzen und ist auf 3G Verbindungen mit UMTS und HSDPA angewiesen.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Sparhandy

Video: Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

0178 – Welches Netz hat die Vorwahl 0178?

Welches Netz hat die Vorwahl 0178? – Die 0178 wurde 1999 von E-Plus nur ein Jahr nach der Einführung der 0177 als zusätzliche Vorwahl angeboten. Damit gehört sie ebenfalls zu den ältesten Handyvorwahlen Deutschlands. Auch der Mobilfunk-Discounter simyo nutzte diese Vorwahl.

Die Vorwahl 0178 gehört dabei zum Netz von E-Plus (mittlerweile O2/Telefonica). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0178 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von E-Plus.

Als Pionier der Prepaid-Tarife war schnell eine weitere Vorwahl bei E-Plus nötig, um dem rasant steigenden Markt an Handynutzern gerecht zu werden. Nach Einführung des ersten Minutenpakets in Deutschland (Time&More) und der Dienste WAP und HSCSD hatte E-Plus diese Vorwahl auch als „Auffangbecken“ genutzt. Später konnte man diese Vorwahl noch bei BASE – dem E-Plus Tochterkonzern – bei Neuvertrag als Wunschvorwahl angeben, da in den letzten 20 Jahren stets immer wieder Rufnummern bei Anbieterwechsel zurückgegeben werden. Seit 2002 und der Einführung der Rufnummerportierung kann nicht mehr gewährleistet werden, ob die 0178 noch zum E-Plus-Netz gehört.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Mittlerweile wurde Eplus von O2 übernommen und daher findet man diese Rufnummer nun im O2 Netz bzw. dem Telefonica Netz, wie es mittlerweile gerne bezeichnet wird. Das ALDI Netz und das Blau Netz und auch das Handynetz von WhatsApp SIM ist damit das O2 Netz und daher sind auch diese Rufnummern nun O2 Rufnummern (werden aber nicht mehr neu ausgegeben).

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu werden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlicht. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet.

Für die Zukunft sollen die Netze zu einem Netz vereinheitlich werden. Dann macht es keine Unterschied mehr ob eine Rufnummer ursprünglich in Eplus- oder O2 Netz war. Die Nummern nutzen dann alle ein gemeinsames Netz. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis dies bundesweit durchgesetzt ist. O2 rechnet hier mit mehreren Jahren für die Umstellung, etwa 2020 soll diese komplett abgeschlossen sein.

Spam von der Vorwahl 0178

Im Vergleich zu anderen Vorwahlen gibt es recht wenige Hinweise auf Spam mit der Vorwahl 0178. Das mag daran liegen, dass diese Rufnummer eher selten vergeben wurde oder das mit der Übernehmen von Eplus viele der Simkarten mit dieser Rufnummer verschwunden sind. Immerhin erfreulich, dass es auch Rufnummern gibt, die selten dafür benutzt werden, andere Teilnehmer zu belästigen.

Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung

 Das Mobilcom-Debitel Netz – Netzqualität, LTE und Netzabdeckung –  Mobilcom-Debitel (MD) ist ein Telekommunikationsanbieter, der Handys und Tarife in günstigen Sparpaketen und Sonderaktionen anbietet. Dabei vertreibt Mobilcom-Debitel aber keine eigenen Tarife, sondern vermarktet die Tarife anderer Anbieter wie der Telekom, Vodafone, oder O2. Welches Netz man hat, wenn man einen Vertrag oder eine Prepaidkarte über Mobilcom-Debitel kauft, hängt also ganz davon ab, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Das Unternehmen schreibt dazu in der Selbstbeschreibung:

Die freenet Group bietet ihren Kunden in Deutschland ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste an. Die Vermarktung der Dienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland erfolgt unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung über eine Vielzahl von Vertriebskanälen und unterschiedlichen Marken. Neben den eigenen netzunabhängigen Diensten und Tarifen vermarktet die freenet Group unter eigenem Namen auch die Originaltarife der deutschen Mobilfunknetzbetreiber.

MD arbeitet dabei in erster Linie mit Handy- und Smartphone Angebote und setzt dazu auch regelmäßig Deals und Sonderaktionen auf. Die aktuellen Deals gibt es jeweils hier: Sonderaktionen bei Mobilcom-Debitel

Meistens hat Mobilcom-Debitel Tarife aus allen vier Netzen im Angebot. Wer also auf der Suche nach einer Karte in einem bestimmten Netz ist, findet bei Mobilcom-Debitel leicht den passenden Tarif im gewünschten Netz. Allerdings werden nicht alle Tarife in jedem Netz angeboten. Gerade bei den Netzbetreibertarifen bekommt man diese meisten nur in dem Netz des entsprechenden Betreibers und muss sich in anderen Netzen mit Änderungen am Tarif abfinden.

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Die neuen Green LTE Tarife bei Mobilcom-Debitel

Mobilcom Debitel betreibt auch noch weitere Marken, Details zum Klarmobil Netz und dem Freenetmobile Netz haben wir jeweils gesondert betrachtet. Bei der Netzqualität gibt es aber an sich keine Unterschiede, egal ob man die originalen MD Tarife nutzt oder Marken wie Klarmobil oder Freenet Mobil (oder auch das neue Freenet Funk).

Bekommt man LTE und hohe Geschwindigkeiten bei Mobilcom-Debitel?

Die Qualität und die genutzte Internet-Geschwindigkeit der Tarife ist weniger vom Netz abhängig sondern mehr davon, welchen Tarif man wählt und welche Leistungen dieser Tarif bietet. Das ist oft auch eine Frage des Preises: die günstigen bei Mobilcom-Debitel sind oft auch etwas langsamer und bieten keinen LTE Zugang und  man muss mehr bezahlen um Angebote zu bekommen, die richtig viel Speed bieten. So gibt es im Telekom Netz mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s (entspricht DSL 300.000) im LTE Bereich. Wählt man aber einen günstigeren Tarif der Telekom aus (beispielsweise den Comfort Allnet) hat man auf diesen hohen Speed leider keine Zugriff. Im Kleingedruckten zu diesem Handytarif heißt es zu den maximalen Geschwindigkeiten:

Datenverkehr im Telekom Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1,5 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 21,6 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Die Handy Internet Flat unterstützt nur das Surfen mit einem geeigneten Smartphone ohne angeschlossenem Computer. Eine Nutzung mit Data Cards, Data-USB-Sticks, Surf-Boxen oder Embedded Notebooks ist nicht Gegenstand des Vertrages. Tethering ist verboten.

Mit maximal 21,6Mbit/s schafft der Tarif als nicht einmal ein Zehntel der Geschwindigkeit, die andere Flatrates im Telekom bereits anbieten können. Dazu gibt es auch noch weitere Einschränkungen: auch die Nutzung mit Instant Messengern wie WhatsApp ist verboten und die Datenflatrate darf nur mit einem Smartphone genutzt werden. Im Vodafone Netz heißt es beispielsweise für den Smart Surf Tarif:

Die inkludierte Handy Internet Flat gilt für nationalen Datenverkehr im Vodafone Netz über den WEB- und WAP-APN. Bis zu einem Datenvolumen von 1 GB in einem Abrechnungszeitraum steht eine max. Geschwindigkeit von 14,4 Mbit/s bereit, danach wird die Geschwindigkeit im jew. Monat auf max. 64 kbit/s beschränkt. VPN, VoIP, Instant Messaging, Business-Software-Zugriff usw. sind ausgeschlossen. Das Datenvolumen darf für Tethering genutzt werden.

Ähnliche Regelungen gibt es nicht nur bei der Telekom. Auch die Handytarife im Vodafone Netz und bei O2 bieten ähnliche Einschränkungen. Mobilcom-Debitel hat dabei oft nur geringen Einfluss auf diese Tarife, da die Netzbetreiber diese selbst zusammen stellen und MD lediglich darauf zurück greift. Das betrifft dann auch die LTE Netz-Nutzung und die Geschwindigkeiten im Datenbereich.

Mittlerweile unterstützen die Handytarife von Mobilcom-Debitel teilweise auch 5G. Man kann sich dabei direkt in den Tarifdetails orientieren: die Telekom, Vodafone und O2 Angebote haben meist 5G direkt mit erwähnt. Dann bekommt man auf jedem Fall passenden 5G Handy-Tarife. Die Green-LTE Tarife direkt von MD haben bisher dagegen kein 5G, daher ist diese Technik in den Tarifdetails auch nicht mit erwähnt.

Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Wie kann man die Netzqualität und Netzabdeckung bei Mobilcom-Debitel prüfen?

Die Netzqualität und die Netzabdeckung bei MD entsprechen in der Regel den Werten der originalen Tarife der entsprechenden Anbieter. Es macht für das Netz und die Geschwindigkeit also keinen Unterschied, ob man die Tarife direkt beim Anbieter oder über MD nutzt. Daher kann man auch direkt auf den Ausbaukarten der Anbieter den Ausbaustand abfragen um zu ermitteln, wie gut die Netzqualität des Tarifes vor Ort sein wird und welche maximalen Geschwindigkeiten zu erwarten sind.

Die entsprechenden Netzkarten sind hier zu finden:

Die Nutzung der Karten ist natürlich kostenfrei. Man sollte allerdings beachten, dass nicht alle Tarife Zugriff auf die maximalen Geschwindigkeiten im Netz haben. Wenn man beispielsweise einen Tarif nutzt, der keinen LTE Zugang hat, sollte man bei den Netzabdeckungskarten auch die 4G Verbindungen abschalten, denn sie sind für die Netzqualität des eigenen Tarifes nicht relevant. Nur dann bekommt man ein realistisches Bild, welche Netzabdeckung vor Ort zu erwarten ist.

Die APN Einstellungen bei Mobilcom-Debitel

Da das Unternehmen verschiedene Netze nutzt, müssen auch verschiedene Zugangsdaten hinterlegt werden, je nachdem, welches Netz ein Tarif nutzt. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch gesetzt. Nur wenn das nicht funktioniert, sollte man selbst aktiv werden und die APN prüfen und -falls nicht korrekt hinterlegt – selbst abändern. Dabei sind folgende Daten zu verwenden:

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Telekom Netz

  • APN internet.telekom
  • Benutzername: t-mobile
  • Kennwort: tm

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Vodafone Netz

  • APN web.vodafone.de
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das Eplus Netz

  • APN internet.eplus.de
  • Benutzername: eplus
  • Kennwort: eplus

Mobilcom-Debitel APN Einstellungen für das O2 Netz

  • APN internet
  • Benutzername: nicht notwendig
  • Kennwort: nicht notwendig

Man kann die Konfiguration auch automatisch noch mal starten lassen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der Handy-Konfigurator funktioniert für alle Kunden in eingeloggtem Zustand. Ein übersichtliches Formular bringt Sie schnell ans Ziel. Sie geben lediglich Ihre Rufnummer ein, wählen Ihren Mobilfunk-Anbieter, und legen in einer Liste den Hersteller und Ihr Handy-Modell fest. Dann klicken Sie auf „Konfigurations-SMS anfordern“ und erhalten innerhalb kurzer Zeit eine SMS. So können Sie Ihre definierten Voreinstellungen unkompliziert übernehmen. Wenn Ihr Handy nicht in der Liste steht, dann sind bereits alle Einstellungen auf Ihrem Gerät vorhanden.

Nach der Eingabe neuer Daten (egal ob per Handy oder automatisch) sollte man die Geräte neu starten. Nur so ist sichergestellt, dass die neuen Angaben auch korrekt übernommen werden. Die kompletten Tarifdetails der jeweiligen Flatrates und das Handynetz findet man direkt bei Mobilcom-Debitel

Insgesamt sind bei MD daher folgende Netze verfügbar:

Video: Die Costa fast garnix Werbung von MD

Welches Netz nutzt Nettokom? – Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität

Welches Netz nutzt Nettokom? Netzabdeckung, LTE und die Netzqualität – Die große Lebensmittelkette Netto hat mittlerweile auch eine eigene Prepaidkarte auf den Markt gebracht. Unter dem Namen „Nettokom“ wird sie in Zusammenarbeit mit blau.de realisiert. Nettokom nutzt dabei (wie auch Blau) kein eigenes Netz sondern die Kapazitäten eines Netzbetreibers. Die Prepaid Tarife von Nettokom surfen daher im Netz eines Netzpartners.

Das Unternehmen kommuniziert das Netz dabei auch relativ gut, auch wenn mittlerweile etwas Bedarf besteht, die Infos zu aktualisieren. So heißt es direkt auf der Startseite im Footer:

Vertragspartner ist die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG,
Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München
© 2019 Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Telefonica ist dabei das Unternehmen hinter O2 und damit ist klar, dass die Tarife und Prepaid Angebote von Nettokom auch das O2 Netz nutzen. Daher wird dieses Netz auch gerne Telefonica Netz genutzt. Unabhängig vom Namen ist Nettokom damit ein Anbieter im O2 Netz wie beispielsweise auch Simply, PremiumSIM, DeutschlandSIM oder auch 1&1.

Zwei Netze bei Nettokom

Diese doppelte Netz-Nutzung wird durch das sogenannte National Roaming möglich, dass es derzeit sowohl im Eplus- als auch im O2-Mobilfunknetz gibt. Die Kunden beider Unternehmen können wechselseitig auch jeweils das andere Handy-Netz mit nutzen. Das betrifft alle Kunden in den jeweiligen Netzen und damit auch die Prepaidkarte von Nettokom. O2 schreibt zu diesem System in den FAQ:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere Netzversorgung. Immer dann, wenn der Kunde im Heimatnetz keine ausreichende Versorgung hat und über das andere Netz eine Versorgung verfügbar ist, wechselt er automatisch zum anderen Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. National Roaming gilt für Sie ganz automatisch und ohne jeden Aufpreis. Vielleicht nutzen Sie es schon: Sie erkennen es, wenn Ihr Handy-Display O2-de+ anzeigt.
National Roaming gilt für alle Selbständigen und Privatkunden mit einem Postpaid- oder Prepaid-Tarif der Marken und Partnermarken im O2 und E-Plus Netz.

Wichtig sind dabei vor allem drei Punkte:

  • National Roaming funktioniert derzeit automatisch und wählt jeweils das beste Netz aus, das vor Ort zur Verfügung steht.
  • National Roaming ist kostenfrei und verursacht keine Mehrkosten. Auch wenn man das O2 Netz nutzt, werden alle Verbindungen zu den gleichen Preisen wie im Handy-Netz von Eplus abgerechnet
  • National Roaming erfordert keine zusätzlichen Einstellungen, es werden die normalen APN Einstellung des Eplus Netzes weiter verwendet

Dieses System hat daher an sich nur Vorteile für die Kunden von Nettokom, denn sie können in Bereichen, in denen Eplus vielleicht eine nicht so gute Netzabdeckung hat, einfach auf das O2 Netz zurück greifen. Daher ist es eigentlich schade, dass Nettokom diesen Vorteil in den FAQ nicht erwähnt, denn viele Nettokom Kunden werden sich schon National Roaming genutzt haben, ohne dass sie es wussten.

Für die Zukunft ist im Übrigen geplant, das Eplus Netz mit im O2 Netz zu integrieren. Dann nutzen Nettokom Kunden das O2 Netz mit. O2 schreibt dazu:

Ist National Roaming zeitlich begrenzt? Nein, das National Roaming als erster Meilenstein der Netzintegration wird nahtlos von der technischen Zusammenführung der Netz abgelöst, bei der es dann nur noch ein gemeinsames Mobilfunknetz der Telefónica Deutschland für alle Kunden geben wird.

Wann dieser Netz-Zusammenschluss allerdings durchgeführt wird, ist bisher noch unklar, es könnte durchaus noch einige Jahre dauern, bis es so weit ist.

LTE und 5G bei Nettokom

Nettokom verspricht auf der Webseite „Highspeed Surfen“ und tatsächlich wurden die Geschwindigkeiten der Prepaidkarte und der Tarifoptionen 2016 auf 21,6 Mbit/s aufgerüstet. Da mittlerweile alle O2 Anbieter LTE unterstützen, können auch die Nettokom Prepaid Tarife das LTE/4G Netz von O2 mit nutzen. LTE max steht aber beim Discounter nicht zur Verfügung. Es gibt maximal Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s im Download und das Unternehmen bietet auch keine weitere Optionen um eventuell mehr Speed (gegen Gebühr) freizuschalten.

O2 hat auch bereits die ersten 5G Netzbereiche freigeschaltet, aber davon profitieren in erster Linie die eigenen Tarife und nicht die Drittanbieter und Discounter. Nettokom kann daher aktuell in keinem Tarif 5G mit nutzen und ist daher auf 3G und 4G angewiesen. Es bleibt bisher auch offen, wann die 5G Netzbereiche für Nettokom oder andere Prepaid Anbieter zur Verfügung stehen wird.

Netzprobleme und Erfahrungen rund um Nettokom

Das Eplus Netz scheint für einige Kunden ein großes Ärgernis zu sein, denn es gibt offensichtlich häufiger Probleme damit.  So schreibt ein Nutzer bei GuteFrage:

Ich habe eine prepaid Karte von nettokom. Vorhin kaufte ich mir im Laden für 9 Euro neues Guthaben, aber ich kann die Karte nicht aufladen. Nicht eine Nummer ist wählbar. Es kommt nach dem Wählen immer nur ein kurzer dreifacher Piepton und das war es. Aufladen kann ich somit nun auch nicht. Weiß jemand, woran das liegt?

Und ein anderer Nutzer meint dazu:

Wenn man eine flat hat von nettokom hat man das netz e-plus. Ist das das schlechteste netz? hat man da wenig empfang? Hat man da zum Telefonieren auch schlechten Empfang? Danke für eure Antwort

Durch das National Roaming und den Zugriff auf das O2 Netz haben Nettokom Kunden aber in dieser Hinsicht mittlerweile deutlich bessere Karte. Ist das Eplus Netz vor Ort zu schlecht oder macht Probleme, kann jederzeit und automatisch auf das O2 Netz umgeschaltet werden, um in diesem Netz zu telefonieren, SMS zu schreiben oder mobil ins Internet zu gehen. Netzausfall gibt es daher bei Nettokom nur noch, wenn gleich beide Netze ausgefallen wären, was höchst unwahrscheinlich ist.

Video: Die APN Einstellungen bei Nettokom

Die 0172 – welches Netz nutzt diese Vorwahl?

Welches Netz hat die Vorwahl 0172? -Die ersten drei Ziffern der 0172  weisen die Vorwahl als eine mobile Rufnummer aus, die einem Mobilfunk-Netzbetreiber zugeordnet ist. Diese Nummer lässt sich daher nur im Mobilfunk-Netz verwenden. Eine Portierung auf einen Festnetz-Anschluss ist nicht notwendig. Die 4. Stelle der Vorwahl gibt Auskunft über den ursprünglichen Anbieter der Rufnummer.  Die Vorwahl 0172 gehört dabei zum Rufnummernkreis von Vodafone (D2). Dabei ist die 0172 eine der ältesten Vorwahlen auf dem deutschen Markt und wurde erstmals bereits 1992 für Rufnummern im Vodafone-Netz (damals noch Mannesmann) vergeben. Mittlerweile werden diese Vorwahlen kaum noch verteilt. Der Grund dafür ist einfach: die meisten Nummern aus diesem Vorwahlbereich sind bereits vergeben. Freie Nummern gibt es nur dann, wenn ein Kunde die bestehende Nummer nicht mehr weiter nutzt und kündigt. Das passiert aber eher selten, dann die Rufnummern können mittlerweile recht einfach zu anderen Anbietern mitgenommen werden. Darüber hinaus haben Rufnummern mit der Vorwahl 0172 mittlerweile einen gewissen Status bekommen und gelten als besonders, weil es sie nicht mehr so häufig gibt und sie auf originale Verträge von Vodafone hindeuten. Bei Versteigerungen erreichen Vorwahlen dieser Art oft Beträge von 100 Euro und darüber hinaus.

Durch die einfache Portierung der Nummern gibt es aber auch ein Problem: Die Vorwahl 0172 gehörte zwar ursprünglich zum Netz von Vodafone (D2), kann mittlerweile aber auch schon in ein andere Netz umgezogen worden sein. Die Vorwahl selbst gibt daher keine verlässliche Auskunft mehr über die Netzzugehörigkeit. Original bekommt man diese Rufnummer bei Callya, den Vodafone RED Tarifen, aber oft auch bei D2 Vodafone Discountern (auch das Otelo Netz oder das BILDmobil Netz ist das D1 Netz von Vodafone).

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Mehr zum Vodafone Netz

Vodafone im Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Probleme mit einer 0172 Rufnummer?

In mehreren Foren wird darüber berichtet, dass Callcenter unter Rufnummern mit der Vorwahl 0172 versuchen, Vodafone Produkte zu verkaufen. Beispielsweise werden in dem Zusammenhang die Rufnummern 0172/ 1215124 oder 0172 1218114 genannt. Die Rufnummer 0172/ 1215124 ist dabei tatsächlich originale Rufnummer von Vodafone unter der der Kundendienst des Unternehmens auf Kunden zu geht. Dabei wird unter dieser Nummer auch das Telefonkennwort zum bestehenden Vodafone Vertrag abgefragt, was bei vielen Kunden auf Unverständnis trifft.

Mittlerweile gibt es dazu auch bereits offizielle Hinweise von Vodafone. Das Unternehmen schreibt dazu:

Aktuell verschicken Kriminelle gefälschte SMS-Nachrichten an deutsche Mobilfunkkunden. Als Absender werden dafür verschiedene Vodafone Mobilfunknummern missbraucht. Die Inhalte der SMS-Nachrichten sind dabei unterschiedlich: Sie reichen von getarnten Gewinnbenachrichtigungen oder angeblich hinterlegten Bildern, die man per Link herunterladen kann bis hin zu Aufforderungen, eine bestimmte kostenpflichtige 0900-Rufnummer zurückzurufen. Bei dieser Spam-Attacke werden die Nachrichten wahllos an Mobilfunkkunden von verschiedenen Telekommunikationsanbietern verschickt. Diese SMS-Nachrichten stammen nicht von Vodafone. 

Mehr zum Thema Vodafone

Diese Vorwahl für mobile Rufnummern ist ursprünglich im Mobilfunk-Netz von Vodafone angesiedelt. Nur Vodafone vergibt derzeit Rufnummer mit dieser Vorwahl.

Details zum Unternehmen:

Weitere Vorwahlen von Vodafone (D2)

0176 -Welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0176?

0176 -Welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0176? – Die 0176 ist eine sehr weit verbreitete Vorwahl bei Mobilfunk-Discountern und gehört ursprünglich zu O2. Sie wurde 2003 von O2 für die Kunden verfügbar gemacht und war zuvor eine firmeninterne Nummer und Schaltstelle für die SMS-Zentrale.

Die Vorwahl 0176 gehört dabei zum Netz von O2. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0176 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von O2.

Die 0176 gehört zu den ersten Vorwahlen, die O2 bereitstellte, nachdem Viag Interkom ihre Telekommunikationssparte an die BT Group abtrat und so O2 Germany entstand. Seitdem wird diese Vorwahl an die diversen Discounter weitergegeben, wo sie heute noch zur Standard-Vorwahl gehört. Diese Weitergabe führt aber auch dazu, dass einige User im Internet über so genannte Spam-Anrufe berichteten oder die Vorwahl gar als Vorwand für Betrügereien verwendet wird. Anbieter mit dieser Vorwahl sind unter anderem ALDI oder auch Mobilcom-Debitel, denn auch das ALDI Netz oder das Mobilcom-Debitel Netz ist das O2 Netz (wobei MD auch andere Netzbetreiber nutzt).

Marcophono, Kostenfallen und die 0176-00000000

Zu den harmlosen Verwendern der kommerziellen Nutzer der 0176 gehört Marcophono; eine Internetseite, über die man Scherzanrufe führen kann. Der Nutzer kann dort eine beliebige Telefonnummer eingeben und eine Computerstimme anweisen, was sie zum Angerufenen sagt. Die komplette Nummer lautet 0176 93709806. Auf der anderen Seite haben diverse Trickbetrüger schon versucht, mit dieser Vorwahl Geld zu verdienen. In Internetforen häufen sich Berichte diverser Spam-SMS, die den Kunden in eine Kostenfalle locken wollen, sobald man auf diese Anfragen reagiert. Ein populärerer Fall ist der der 0176 00000000. Auf Ebay wurde diese Nummer schon seit 2005 versucht zu verkaufen, der letzte Fall ist aus dem Jahr 2013. Kunden mit dem Wunsch nach einer speziellen Rufnummer sind bereit, bis zu fünfstellige Beträge für eine besondere Rufnummer auszugeben, was sich die vermeintlichen Betrüger hier zu Nutze machen wollten. Dabei ist die 0176-00000000 lediglich eine „Überbrückungsnummer“: sobald eine SIM-Karte defekt ist und man Ersatz bestellt, erscheint diese Nummer für einen Augenblick auf dem Display, sobald man die Ersatzkarte einsetzt. Einige Kunden gehen daher davon aus, dass diese Nummer real existent ist, was aber definitiv nicht der Fall ist.

Trotz dieser teils haarsträubenden Geschichten bleibt aber festzuhalten, dass die 0176 in 99,9% der Fälle nichts weiter als eine normale Vorwahl ist und man unbesorgt ans Handy gehen kann, wenn die Nummer auf dem Display erscheint-

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu werden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlich. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet.

Für die Zukunft sollen die Netze zu einem Netz vereinheitlicht werden. Dann macht es keine Unterschied mehr ob eine Rufnummer ursprünglich in Eplus- oder O2 Netz war. Die Nummern nutzen dann alle ein gemeinsames Netz. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis dies bundesweit durchgesetzt ist. O2 rechnet hier mit mehreren Jahren für die Umstellung, etwa 2020 soll diese komplett abgeschlossen sein.

In den O2 Netztest gibt es aber nach wie vor Aufholbedarf was die Netzqualität betrifft:

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20203Note 1,36Note 1,44
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

Spam von der 0176

Die 0176 wird als Vorwahl leider teilweise auch von Spammer genutzt. Dabei ist der Hintergrund recht unterschiedlich. Im O2 Forum schreibt beispielsweise ein Nutzer:

Ich habe meinen O2 Vertrag gekündigt und er läuft in wenigen Wochen aus. Die letzten Wochen und Tage habe ich mehrfach Anrufe auf meine noch laufende o2 Nummer von einem Anrufer mit der Nummer 0176 88854704 bekommen. Wenn ich abnehme wird sofort aufgelegt. Ich habe diese Nummer gegoogelt und zahlreiche Ex-o2 Kunden beschreiben den selben Vorfall: Kurz nach einer Kündigung und kurz vor Ablauf des o2-Vertrages ruft sie diese Nummer ständig an und legt auf, wenn man abnimmt. Was ist das für eine komische Aktion von o2? Wie kann ich diese Anrufe unterbinden?

Und bei Teltarif schreibt ein Nutzer zu einem anderen Fall:

wie man ein Call-ID manipuliert, und wieso die Netzbetreiber diese Manipulation nicht bemerken bzw. unterbinden?
Hatte vor einiger Zeit einen Anruf von der 0176 72358. Es ist eine unvollständige Rufnummer. Die und einige andere Nervsäcke stehen jetzt auf der Negativliste.

Insgesamt hält sich der Spam mit dieser Vorwahl aber in Grenzen, wer Probleme damit hat, sollte auf jeden Fall die Bundesnetzagentur einschalten und auf diese Fälle hinweisen.

Video: Vorsicht vor Ping-Anrufen mit teuren Vorwahlen

0177 – Welches Netz hat die Vorwahl 0177?

Welches Netz hat die Vorwahl 0177? – Die 0177 ist eine der ältesten Vorwahlen. 1994 startete E-Plus mit dieser Vorwahl ihren Betrieb in Deutschland. Heutzutage wird sie noch von der Tochterfirma BASE direkt vertrieben. Durch Zufall erhält man die Vorwahl auch beim Discounter ALDI TALK.

Die Vorwahl 0177 gehört dabei zum Netz von E-Plus. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0177 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von E-Plus. Mittlerweile wird die 0177 durch due Fusion von O2 und Eplus für Telefonica genutzt. Soweit derzeit bekannt gibt es aber keinen Discounter, der aktuell Simkarten mit der 0177 ausgibt.

Durch die Übernahme von Eplus durch O2 sind diese Rufnummern jetzt auch im O2 Netz zu finden. Bisher gibt es aber keine Hinweise, ob sie weiter aktiv vergeben werden.

Als E-Plus ihren Betrieb in Deutschland startete, war die 0177 die erste Vorwahl, die sie anboten. Da E-Plus auch der erste Anbieter von Prepaid-Tarifen war, ist die 0177 somit auch eine Art Pionier der Prepaid-Nummern. durch die „77“ ist die Vorwahl auch eine beliebte Kombination für VIP-Nummern, die bis in den fünfstelligen Betrag gehandelt werden. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal oder Besonderheiten besitzt die 0177 sonst nicht. Auch, wenn diese Vorwahl schon 20 Jahre alt ist, wird diese noch bei BASE angeboten. Wer diese Vorwahl möchte, kann sie für 10 Euro bei Neuvertrag erwerben.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Änderungen durch das Zusammengehen von Eplus und O2

Mit der Übernahme von Eplus durch O2 sollen die Netze der beiden Anbieter in den nächsten Jahren zusammengeschaltet werden. Bereits jetzt macht sich das für die Kunden beider Unternehmen bemerkbar. So kann derzeit das Netz des jeweils anderen Unternehmen mit genutzt werden, falls das eigene Netz nicht gut genug ausgebaut ist. Dazu werden seit Anfang 2016 auch die Abrechnungen vereinheitlich. Gespräche zwischen O2 und Eplus werden seit dem als netzintern abgerechnet. Das betrifft vor allem die Discounter im Eplus/O2 Netz. Das ALDI Netz ist mittlerweile beispielsweise das O2 Netz und auch die das Blau Netz ist mittlerweile O2.

Für die Zukunft sollen die Netze zu einem Netz vereinheitlich werden. Dann macht es keine Unterschied mehr ob eine Rufnummer ursprünglich in Eplus- oder O2 Netz war. Die Nummern nutzen dann alle ein gemeinsames Netz. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis dies bundesweit durchgesetzt ist. O2 rechnet hier mit mehreren Jahren für die Umstellung, etwa 2020 soll diese komplett abgeschlossen sein.

Welches Netz nutzt Simplytel (früher Simply)? – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung

Welches Netz nutzt Simplytel (früher Simply)? – Netz, Netzqualität und Netzabdeckung –  Simply bzw. Simplytel bietet mittlerweile eine ganze Reihe von Tarifen an. Von der kompletten Allnet Flatrate über Datenflatrates bis hin zur Prepaidkarte ist alles dabei. Simply nutzte dabei lange das Netz der Telekom (D1), stellte dann aber alle seine Tarife aufs Netz von O2 um. Grund waren juristische Probleme mit der Telekom, die aber mittlerweile beigelegt sind. Trotzdem bietet man keine D1-Tarife mehr an. Die meisten Kunden haben im Zuge dieser Streitigkeiten auch eine neue SIM-Karte erhalten und telefonieren jetzt ebenfalls im Netz von O2.

HINWEIS: Der Anbieter firmierte lange Zeit unter dem Namen Simply, wurde mittlerweile zu Simplytel umbenannt. Im Netz finden sich immer noch beide Schreibweisen, das wird sich auch sicher noch länger so halten.

Welches Netz nutzt Simplytel?

Das Simply Netz waren mal zwei Netze (Vodafone und O2), aber mittlerweile hat das Unternehmen die Tarife reduziert und bietet daher nur noch die Allnetflat im O2 Netz an. Aktuell kann man also sagen, dass das Simply Netz das O2 Netz ist. Wer ein anderes Netz nutzen möchte, muss daher leider auf einen anderen Mobilfunk-Anbieter zurück greifen.

Schnellüberblick nach Netzen:

  • LTE 100 bis LTE 10.000 (je nach Angebot) – Telefonica O2 Netz
  • LTE Datentarife: Telefonica O2 Netz
  • Minutentarif: Telefonica O2 Netz
  • Die gesamten Simply Tarife in der Übersicht: Simply Tarife

Es gibt auch noch die sogenannten D-Netz Tarife von Simply, die das Vodafone Netz nutzen. Diese sind zwar noch nutzbar, aber nicht mehr neu buchbar. Alle anderen Tarife sind im Mobilfunk-Netz von O2 angesiedelt. Mittlerweile werden aber nur noch die Handytarife und Flatrates im O2/Eplus Netz angeboten. Die gesamten Simply Tarife in der Übersicht: Simply Tarife

Insgesamt ähnelt sowohl das Tarif-Angebot als auch die Netz-Zuordnung von Simplytel den anderen Drillisch Anbietern. Smartmobil, DeutschlandSIM, PremiumSIM oder auch WinSIM bieten ganz ähnliche Tarife an.

Tarifüberblick: (Postpaid)

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Simply 8 Cent
Simply 8 Cent
0.00€
(4.95€)
Telefon: 8.0 Cent
SMS: 8.0 Cent
Internet: 49 Cent/MB
keine zum
Anbieter

Simplytel LTE 3000
Simplytel LTE 3000
7.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 5000
Simplytel LTE 5000
8.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 10000
Simplytel LTE 10000
12.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (12000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Simplytel LTE 20000
Simplytel LTE 20000
19.99€
(19.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20000MB/Mon)
1 zum
Anbieter

Die gesamten Simply Tarife in der Übersicht: Simply Tarife

Simply bietet von Anfang an LTE an, es gibt aber mittlerweile kein LTE max mehr. Dazu werden auch 5G Verbindungen aktuell noch nicht unterstützt.

Es gibt allerdings keinen dauerhaften Anspruch auf ein bestimmtes Netz. In den AGB schreibt der Anbieter:

Der Diensteanbieter erbringt gegenüber dem Kunden in Deutschland Telekommunikationsdienstleistungen im Bereich Mobilfunk. Da der Diensteanbieter kein eigenes Mobilfunknetz betreibt, bezieht er die Netzleistungen von einem Netzinfrastrukturlieferanten (z.B. dem Betreiber eines Mobilfunknetzes). Die Auswahl des Netzinfrastrukturlieferanten (nachfolgend „Mobilfunknetzbetreiber”) einschließlich eines Wechsels des Mobilfunknetzbetreibers während der Vertragslaufzeit liegt im Ermessen des Diensteanbieters; der Kunde hat insbesondere keinen Anspruch auf Nutzung eines bestimmten Mobilfunknetzes.

Simply kann also nach eigenen Ermessen auch das Netz für bestimmte Tarife wechseln. Bisher wurde davon aber noch nicht Gebrauch gemacht.

Bei den Handyeinstellungen nutzt Simply die Vorgaben der jeweiligen Netzbetreiber. Dazu hat das Unternehmen auch Handys und Smartphones mit zu den Tarifen im Angebot. Weitere Hardware oder Zubehör zu den Geräten gibt es aber nicht.

Das O2/Eplus Netz bei Simplytel

Dazu gibt es noch eine Besonderheit bei den O2 Tarifen von Simply. Aufgrund des Zusammengehens von O2 und Eplus können O2 Kunden derzeit auch das Mobil-Funk Netz von Eplus im 3G Bereich mit nutzen. Ist kein O2 Netz vorhanden wird automatisch zu O2 gewechselt.Dieser Mechanismus wird als National Roaming bezeichnet und ist kostenfrei. Es müssen auch keine separaten Einstellungen vorgenommen werden, sondern es reichen die normalen O2 APN Einstellungen.

Von dieser Regelungen profitieren derzeit auch die Kunden von Simply. Sie können ebenfalls das Netz von Eplus mit nutzen, falls die Netzqualität von O2 nicht ausreichen sollte.

Die gemeinsame Nutzung ist aber derzeit nur im 3G Bereich möglich, das LTE Netz von Eplus kann derzeit leider nicht mit genutzt werden.Wer also einen Simply LTE Tarif hat, kann damit trotzdem nur das O2 LTE Netz nutzen, das Eplus Netz steht nur mit maximal HSDPA- bzw- UMTS Speed zur Verfügung. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, das im O2 Netz der Speed derzeit auch mit LTE auf maximal 50Mbit/s begrenzt ist. Auch die Simply LTE Tarife im Handy-Netz von O2 können daher nicht schneller surfen. Bei Vodafone und der Telekom sind hier teilweise schon Geschwindigkeiten von 300Mbit/s und 375Mbit/s im Download möglich – so schnell sind die Simply Tarife leider nicht. Im Vodafone Netz haben die Simply Tarife derzeit noch gar kein LTE und surfen daher mit maximal 7,2Mbit/s.

Wichtig auch: Simply ist ein reiner Online Discounter – Ladengeschäfte gibt es nicht und auch in den O2/Eplus Shops gibt es keinen Support für Simply Kunden.

Simply Prepaid Netz

Die aktuelle Prepaidkarte von Simply hört auf den Namen 8 Cent Tarif plus und nutzt ebenfalls das Mobilfunk-Netz von O2. Im Gegensatz zu den anderen O2 Tarifen kann diese Simkarte aber kein LTE nutzen.

Daneben gibt es noch ältere Prepaidtarife, die zwar nicht mehr gebucht, aber weiter genutzt werden können: Simply Clever und Simply friends4free. Beide Karten sind im Netz von O2 angesiedelt und nutzen unabhängig von gebuchten Flatrates dieses Netz. Die älteren Karten des Simply Clever Tarifes waren teilweise noch D1-Karten, Anfang des Jahres 2012 wurden die Kunden aber ins O2 Netz zwangsumgestellt. Die Auswahl war nur, in dieses Netz zu wechseln oder der Tarif wurde gekündigt. Es gibt auch noch ältere Karten mit dem Simply smart Tarif aber diese sollten auch das Netz von O2 nutzen. Die Friends4free Prepaidkarten (mit kostenlosen Gesprächen zu anderen F4f-Kunden) waren dagegen schon immer Karten im Netz von O2.

Die noch älteren Simply Tarife hörten auf den Nahmen simply partner, simply easy und simply basic und nutzen das Netz von D1 (Telekom). Allerdings sollten diese Karten mittlerweile komplett vom Markt verschwunden sein bzw. nicht mehr aktiv sein.

Den kompletten Überblick gibt es auf der Webseite direkt bei Simplytel: die Simply Prepaid Karte.

Simply Netzqualität

Bei der Netzqualität gibt es keine Unterschiede zu originalen Karten aus den entsprechenden Netzen. Man bekommt die o2 Qualität oder Vodafone Qualität und kann insbesondere mit dem All-in M Smart Tarif für wenig Geld Zugang zum gut ausgebauten Datennetz von Vodafone bekommt. Diese Variante dürfte vor allem für Smartphone Nutzer interessant sein, die nach einem guten Tarif für das mobile Surfen suchen. Bei der Netzqualität bei Simply muss man nur im LTE Bereich Abstrich machen. Der neue schnelle Standard für die Datenübertragung ist vorerst bei Vodafone nur für die Netzbetreibertarife verfügbar und über die Discounter noch nicht nutzbar. Bei Simply surft man daher derzeit mit HSDPA Geschwindigkeit.

Für das O2 Netz sprechen einige Zusatzoptionen. Beispielsweise ist der Netzmonitor eine feine Sache um schnell Störungen etc. registrieren zu können. Dieser funktioniert allerdings nur mit den O2 Tarifen von Simply. Die Vodafone Tarife und deren Netzqualität lassen sich damit nicht tracken.

O2 und auch 1&1 United Internet haben mittlerweile auch 5G Bereiche ersteigert und damit wird es früher oder später in diesen Netzen auch 5G Tarife und 5G Anbindung geben. Wann es genau so weit sein wird und ob auch Simply davon profitieren soll, ist bisher noch nicht bekannt. Derzeit nutzen die  Tarife maximal 4G/LTE.

Den kompletten Überblick gibt es auf der Webseite direkt bei Simplytel

Simply Data Netz

Unter Simplydata hat Simply die Datentarife und Surfsticks zusammengestellt. Wer nur nach einer Flatrate für das mobile Internet sucht, ist an dieser Stelle genau richtig. Auch hier nutzten die alten Tarife das Netz von Eplus, mittlerweile werden die Datentarife von Simplydata aber im Netz von Vodafone realisiert.

Erfahrungen mit Simply

Im Netz finden sich häufige negative Erfahrungen rund um Simply. Insbesondere der Kartenpfand, der bis vor einigen Jahren kassiert wurde, und die Netzumstellungen zu O2 (auch im DSL Bereich) sorgten immer wieder für Ärger. Mittlerweile gibt es diesen Pfand aber nicht mehr und die Netzumstellung ist auch durch.

Weiterführende Links

0170 – welcher Anbieter nutzt die 0170?

Welches Netz hat die Vorwahl 0170? – Die ersten drei Ziffern der Vorwahl 0170 weisen darauf hin, dass es sich bei den Rufnummern in diesem Bereich immer um Vorwahlen aus dem Mobilfunk-Bereich handelt. Die 0 (als vierte Ziffer der Vorwahl) gibt dann darüber Auskunft, zu welchem Netz bzw. Anbieter diese Rufnummer gehört.  Bei der Ausgabe der Telefonnummern durch die Bundesnetzagentur sind die Vorwahlen daher immer für bestimmte Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Eplus oder O2) reserviert. Die originale Zuordnung sieht dabei wie folgt aus:

Die Vorwahl 0170 gehört dabei zum Netz der Telekom (D1). Mittlerweile lassen sich Rufnummern aber auch ohne Probleme in andere Netze mit nehmen. Aus diesem Grund ist es durchaus möglich, dass eine Rufnummer mit der 0170 als Vorwahl nicht mehr im D1-Netz der Telekom angesiedelt ist sondern mittlerweile zu einem komplett anderen Anbieter gehört und auch in einem anderen Netz zu finden ist. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz der Telekom.

Wer sicher abfragen möchte, welches Netz eine Rufnummer gerade nutzt, kann dies über bestimmte Service-Rufnummern der Netzbetreiber tun. Leider gibt es dafür aber keine zentrale Rufnummer sondern jeder Netzbetreiber bieten diesen kostenfreien Service unter einer andere Nummer an.  Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Prinzipiell gilt aber: Rufnummer mit der 0170 werden original nur von der Telekom ausgegeben. Teilweise gibt es diese Nummern auch bei den Discountern im D1 Netz (wie beispielsweise Congstar – auch im Telekom Netz), aber das ist eher selten. Bei anderen D1 Anbieter (Klarmobil Netz und Sparhandy Netz ist teilweise auch D1-Telekom) sind sie nicht zu finden. Teilweise werden 0170 Rufnummer bereits zu sehr hohen Preisen auf Ebay gehandelt, vor allem, wenn es sich im Premium-Rufnummern mit besonders leicht zu merkenden Kombinationen handelt.

Spam von der 0170

Unter dieser Vorwahl gab es lange Zeit recht wenig Spam. In den letzten Jahren wurden aber immer wieder Kettenbriefe gemeldet, die auch unter Rufnummern mit der  Vorwahl 0170 verschickt wurden. Leider hat sich das Spamaufkommen 2018/19 wieder etwas erhöht, möglicherweise wurden wieder mehr 0170 Rufnummern ausgegeben. Viele Verbraucher melden Anrufe mit dieser Vorwahl für Sponsoring und andere Angebote.

Geschichte der 0170

Der Vorwahlbereich 0170 war einer der ersten Mobilfunk-Vorwahl Bereiche, der von der Telekom genutzt wurde. Mittlerweile bekommt man Rufnummer mit dieser Vorwahl nur noch sehr selten direkt vom Anbieter. Im Gegenteil: Rufnummer mit dieser Vorwahl gelten als selten und schwer zu bekommen. Bei Portalen wir Ebay und Co. finden sich solche Vorwahlen daher häufig für um die 100 Euro. Aktuell nutzt die Telekom eher die 0171 und die 0151 als Vorwahlbereich.

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Video: Vorsicht vor Ping-Anrufen mit teuren Vorwahlen