Welches Netz nutzt Fonic? – Netzabdeckung, Netzqualität und mehr …

Welches Netz nutzt Fonic? – Fonic ist mittlerweile einer der größten Prepaid-Discounter und bietet neben der eigentlichen Fonic Prepaidkarte auch eine Surfstick (mit Tagesflatrate für 2.50 Euro und einem monatliche Kostenairbag bei maximal 25 Euro) sowie den Smartphone Tarif Fonic Smart an. Darüber hinaus realisiert der Discounter auch noch die Technik hinter verschiedenen anderen Prepaid-Angeboten- So wird beispielsweise die Prepaid Karte von LIDL (LIDL mobile) von Fonic realisiert.

Hinweis: Mittlerweile hat das Unternehmen aber nach der Fusion von O2 und Eplus etwas an Bedeutung verloren, beispielsweise wurde die Online-Vermarktung in vielen Bereichen eingestellt. Derzeit ist also unklar, wie genau es mit Fonic weitergehen wird. Wir empfehlen daher statt Fonic derzeit eher die Prepaidkarte von Discotel oder die Angebote von O2 selbst zu nutzen. Dort gibt es LTE und man kann sicher sein, dass die Tarif weiter geführt werden – was genau O2 bzw. Telefonica bei Fonic plant ist derzeit leider noch offen.

Das Fonic Netz

Während man bei anderen Anbietern suchen muss, gibt Fonic das genutzte Mobilfunk-Netz direkt in den FAQ an.Das ist sehr kundenfreunlich und auch sonst ist zum Netz und zur Netzqualität bei Fonic vieles auf der Webseite des Unternehmens zu finden.  Dort heißt es:

Mit FONIC nutzen Sie das Netz von o2.
Die Zeitschrift connect hat einen umfangreichen Netztest durchgeführt. Demnach erreicht das Netz von o2 den zweiten Platz und ist in den folgenden Bereichen besonders stark:

  • Bei der Telefonie erreicht o2 mit höchster Zuverlässigkeit den ersten Platz
  • Hohe Netzverfügbarkeit in ländlichen Gebieten, auf Landstraßen und Autobahnen – vor T-Mobile
  • Größte und sensationell hohe Erfolgsrate beim Download von E-Mails und Webseiten
  • An Hotspots wie z.B. Flughäfen und Bahnhöfen bietet o2 die beste Kombination aus Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit.

Fonic realisiert damit derzeit alle Tarife im Netz von O2. Egal ob man den Internet-Stick nutzt, die Prepaid Karte oder Fonic Smart bzw die Fonic Prepaid Allnet Flat (Was ist eine Allnet Flat?) – immer ist man im Netz von o2 unterwegs. Das gilt ebenso für die Karten von LIDL mobile. Andere Netze sind aktuell bei Fonic nicht möglich, wer ein andere Netz benötigt muss sich daher zwangsläufig einen anderen Anbieter suchen. Auch das Fonic Mobile Netz (Fonic Mobile ist die Marke für die ehemaligen LIDL mobile Kunden) nutzt das O2 Netz.

Fonic Netzqualität

Gerade für die mobile Daten-Nutzung ist es wichtig, wie gut ein Netz ausgebaut ist und welche Geschwindigkeiten möglich sind. Fonic nutzt das Netz von O2 und es gibt keine Unterschiede zu den normalen O2 Prepaidkarten. Daher bekommen Fonic Nutzer auch die normale O2 Netzqualität. Auf wir-snd-einzelfall.de kann man beispielsweise einiges zur Qualität nachlesen.

O2 baut aktuell ständig das Netz weiter aus, gleichzeitig steigt aber die Datennutzung weiter an. Im letzten Jahr hat das Teilweise zu wirklichen Engpässen geführt. Unter http://wir-sind-einzelfall.de kann man die Probleme noch nachlesen. O2 hat aber darauf reagiert und erklärte schrieb Folgendes:

O2 hat die Steigerung bei den Smartphones als Signal erkannt, den Netzausbau zu beschleunigen. Es geht dabei zwar vornehmlich um die Aufrüstung von bestehenden Basisstationen geht, was deutlich schneller geht als neue Stationen zu bauen (einige Monate vs. ein gutes Jahr), dennoch werden die Arbeiten größtenteils erst Ende des Jahres fertig gestellt werden können. Der Ausbau läuft aber und man hat auch gleich schon mit etwas mehr Spielraum nach oben geplant.

In den letzten Netztest belegt O2 in der Regel Platz drei nach der Telekom und Vodafone, der Abstand zu den beiden Anbietern ist aber deutlich geringer geworden. Man bekommt bei O2 derzeit ein gut nutzbares Netz ohne große Schwächen aber auch ohne Topleistungen. Wer sich unsicher ist, sollte vor dem Abschluss einen Vertrages bei Freunden und Bekannten nach Erfahrungen mit dem O2 Netz fragen oder mit einer der O2 Freikarten selbst testen, wie gut und stabil das Netz ist.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

LTE und 5G im O2 Netz und bei Fonic

O2 bietet für das eigene Netz schon in einigen Bereichen (besonders in den Ballungszentren) LTE an. Allerdings können die Discounter nicht darauf zurück greifen. Fonic bietet daher die eigenen Tarife nur mit maximal HSDPA (21Mbit/s) an. Die Geschwindigkeit wurde dabei zwar etwas nach oben angepasst (früher gab es nur 7,2Mbit/s), die LTE Nutzug ist mit Fonic noch nicht möglich.

Bei der Netzabdeckung sollte man daher auch beachten, dass die 4G Bereiche von o2 für Fonic Kunden nicht zur Verfügung stehen. Auch wenn nur LTE ausgebaut ist, kann man als Fonic Kunden nicht darauf zurück greifen und hätte dann gar kein Netz. Daher sollte man bei der Prüfung der Netzqualität nur die 2G- und 3G.Bereiche des Netzes von O2 berücksichtigen.

Es ist bisher auch nicht bekannt, ob und wann sich das ändern wird und ab wann man möglicherweise auf LTE bei Fonic zurück greifen kann. Wer derzeit nach einem Tarif mit LTE sucht, sollte daher lieber zu einem anderen Anbieter greifen. Das ist sicherer, da noch niemand sagen kann, ob man bei Fonic zeitnah LTE wird nutzen können.

Es gibt bisher noch kein 5G Netze bei O2 und daher können auch die Fonic Angebote nicht darauf zurückgreifen. Es ist auch nicht sicher, wann Fonic die ersten 5G Tarife und Flat anbieten kann.

Die richtigen Fonic Internet-Einstellungen (APN)

In der Regel werden die Einstellungen für den Internet-Zugang direkt beim ersten Einlegen der Karte per SMS übermittelt und automatisch installiert. Falls das nicht geklappt haben sollte kann man manuell folgende Einstellungen setzen:

  • Profile Name: o2
  • APN dynamisch / statisch: statisch
  • Access Point Name (APN): pinternet.interkom.de
  • Telephone Number / Zugangsnummer: *99#
  • Account Name / Benutzername: frei lassen
  • Passwort: frei lassen

Die Einstellungen müssen bei den meisten Handys und Geräten als Zugangspunkt hinterlegt werden. Danach sollte man das Handy auf jeden Fall neu starten, damit die Einstellungen auf korrekt übernommen werden.

Probleme mit den APN Einstellungen erkennt man in der Regel daran, dass man mit dem Handy oder Smartphone zwar Netzempfang hat (und Gespräche und SMS möglich sind) es aber keinen Zugang zum mobilen Internet gibt. In diesem Fall sollte man auf jeden Fall die APN Einstellungen prüfen.

Fonic Erfahrungen und Kundenmeinungen

Einen sehr ausführlichen Erfahrungsbericht (von 2008) gibt es bei pottblog. Man sollte dabei auch unbedingt die Kommentare lesen, hier gibt es viele Meinungen zu Fonic. Weitere Tests und Berichte dazu gibt es auch kurz und knapp bei cyber-junk und mad-manne. Einen Bericht über eine Sicherheitslücke bei Fonic findet sich hier aus dem Jahr 2012 (der MDR Bericht dazu ist leider bereits depubliziert). Anscheinend war länger bekannt, dass die Passwörter im Klartext gespeichert wurden. Welche Erfahrungen habt ihr mit Fonic und dem Netz von Fonic gemacht? Wir würden uns über Kommentare und Hinweise freuen.

Video: Erfahrungen mit dem Fonic Kundenservice

Alles zum Blau Netz und zur Blau Netzqualität und Netzabdeckung

Alles zum Blau Netz und zur Blau Netzqualität und Netzabdeckung – Blau.de ist einer der ältesten Discounter auf dem deutschen Markt und startete bereits 2005. Ursprünglich bot das Unternehmen nur Prepaidkarten im Netz von Eplus an, mittlerweile hat man sich aber sehr viel breiter aufgestellt und vertreibt beispielsweise auch Allnet-Flatrates und Surfsticks. Auch die Prepaidkarte wurde deutlich aufgewertet. Neben der eigentlichen Karte (ohne Mindestvertragslaufzeit und Grundgebühr) gibt es eine ganze Reihe von Optionen und Flatrates, die auf monatlicher Basis mit gebucht werden können und die Prepaidkarte zu einem kompletten Smartphone Tarif machen.

Die aktuellen Tarife bei Blau

TarifPreis pro Monat
(Aktivierung)
NetzKostenLaufzeit
(Monate)
BLAU 9 Cent Tarif
BLAU 9 Cent Tarif
0.00€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine zum
Anbieter

BLAU 3 GB LTE Allnet Flat
BLAU 3 GB LTE Allnet Flat
7.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
keine zum
Anbieter

BLAU 5 GB LTE Allnet Flat
BLAU 5 GB LTE Allnet Flat
13.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
keine zum
Anbieter

BLAU 7 GB LTE Allnet Flat
BLAU 7 GB LTE Allnet Flat
17.99€
(9.99€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (7000MB/Mon)
keine zum
Anbieter

BLAU 3GB Allnet Flat
BLAU 3GB Allnet Flat
8.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BLAU 5GB Allnet Flat
BLAU 5GB Allnet Flat
12.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

BLAU 8GB Allnet Flat
BLAU 8GB Allnet Flat
22.99€
(0.00€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (8000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

Im letzten Jahr wurde das Unternehmen dazu auch noch komplett von O2 übernommen und Ende des Jahres auch auf deren Systeme umgestellt. Damit nutzt Blau.de mittlerweile nicht mehr das Netz von Eplus sondern wurde ins O2 Netz übernommen. Das betrifft sowohl die bisherigen Tarife, Prepaidkarten und Allnet Flat als auch alle neuen Angebote. Den aktuellen Ausbaustand des O2 netzes (und damit auch des Netzes von Blau) kann man hier kostenlos abfragen. Man erkennt die neue Netzzugehörigkeit auch sehr gut direkt in den AGB: Dort steht als Vertragspartner das Mutterunternehmen von O2:

Der Ver­trag kommt – so­weit nicht aus­drück­lich an­ders an­gege­ben – zu­stan­de mit:

Tele­fóni­ca Ger­many GmbH & Co. OHG
Georg-Brauch­le-Ring 23-25
80992 Mün­chen
Deutsch­land
Ust-ID-Nr.: DE 811 889 638
Amts­gericht Mün­chen HRA 70343

Schnelleinstieg – die aktuelle Blau.de Tarife:

  • zur Blau Prepaidkarte: hier
  • zur Blau Allnet Flat: hier

Für die Netznutzung und die Qualität macht es keinen Unterschied, welche Abrechungsform ein Blau Tarif nutzt: alle Angebote haben LTE und sind im O2 Handy-Netz angesiedelt. Das ist aber mittlerweile Standard: auch ALDI nutzt das O2 Netz mit ähnlichen Konditionen und auch Simply, WinSIM oder PremiumSIM im O2 Netz haben diese Vorteile.

Blau Netz und Netzqualität

Das Netz von O2 hat gerade im Datenbereich noch Verbesserungsbedarf, aber die angebotenen Flatrates sind dafür alle sehr günstig. So bekommt man beispielsweise die Internet-Flatrate mit 500MB Volumen pro Monat für 9.90 Euro, die Variante mit 3 Gigabyte Volumen kostet 14.90 Euro. Der Ausbaustand ist dabei höchst unterschiedlich. In vielen Großstädten ist das O2 Netz bereits sehr gut ausgebaut, es gibt aber auch schlecht versorgte Regionen. Die Karten zur Netzabdeckung sind da leider nicht sehr hilfreich, meistens ist es besser, Freunde und Bekannte nach deren Erfahrungen mit dem Eplus Netz vor Ort zu fragen. Es gibt aktuell auch keine Freikarten im Netz von Eplus, mit denen man unkompliziert die Qualität des Netzes testen könnte.

Mit dem Zusammenschluss von O2 und Eplus (siehe hier) hat sich die Netzqaulität bei Blau.de wie bei allen Anbietern etwas erhöht, denn die Simkarten können – über das sogenannten nationale Roaming –  nun auch die 3G Netze von Eplus mit nutzen. Die Handys buchen sich dabei automatisch in das Netz ein, das vor Ort am besten ausgebaut ist. Das scheint die Zufriedenheit mit dem O2/Eplus Netz deutlich erhöht zu haben

Im Laufe der nächsten Jahren sollen beide Netze noch weiter zusammen wachsen, bis es gar keinen Unterschied mehr zwischen Eplus- und O2 Netz geben wird. Dann können auch Blau.de Kunden das gesamte Mobilfunk-Netz von beiden Anbietern mit nutzen. O2 hat diesen Ausbauschritt bereits angekündigt 2016 bereits erste Schritte unternehmen. Bis beide Netze aber überall in Deutschland verschmolzen sind, werden sicher noch einige Jahre vergehen.

Schnelleinstieg – die aktuelle Blau.de Tarife:

  • zur Blau Prepaidkarte: hier
  • zur Blau Allnet Flat: hier

Als einer der wenigen Discounter bietet Blau inzwischen die Tarife auch als eSIM an. Man kann die Postpaid Angebote von Blau damit auch ohne Simkarte nutzen (wenn das Handys dies unterstützt). Am Netz und der Netzqualität ändert sich daran aber nichts, die eSIM Angebote von Blau sind die normalen Tarife und nutzen daher auch das Handy-Netz von O2/Telefonica.

5G steht bei Blau weiterhin nicht zur Verfügung.

LTE bei Blau

LTE ist derzeit bei Blau.de in allen Handytarifen und auch bei den Prepaidkarten verfügbar. Durch die Netzfreigabe seitens Eplus/O2 können aber alle Simkarten im Eplus Netz derzeit LTE nutzen und mit einer Geschwindigkeiten von bis zu 21,1Mbit/s im mobilen Internet surfen. Das betrifft natürlich Blau.de aber auch die Simkarten von Fonic oder ALDI Talk. Der große Vorteile durch die Übernahme von Blau ist, dass nun LTE auch direkt im Tarif mit festgeschrieben ist. Man bekommt also Tarife, bei denen LTE und die Nutzung Vertragsbestandteil ist. Man kann daher direkt in den Blau Tarifen LTE nutzen und muss nicht mehr zu anderen Handytarifen greifen, wenn man LTE haben möchte.

Allerdings können Blau Kunden leider nicht den kompletten Speed des O2 LTE Netzes nutzen. Die Geschwindigkeiten sind auch maximal 21,6Mbit/s begrenzt. Das O2 Netz könnte dagegen schon Speed bis 225Mbit/s bereit stellen – für Blau Kunden sind diese Geschwindigkeiten aber noch nicht frei gegeben. Falls man auch die 21,6Mbit/s nicht erreicht, schreibt Blau in den FAQ:

Oft ist der Grund für eine langsame mobile Datenverbindung, dass Ihr monatliches Datenvolumen verbraucht ist. Die Höhe Ihres Datenvolumens ist abhängig von dem gewählten Tarif. Die Tarifkonditionen finden Sie in Ihrem „Mein Blau“ Bereich. Nach Überschreiten des Datenvolumens wird die Surf-Geschwindigkeit bis zum Ende Ihres Abrechnungszeitraums, den Sie bitte Ihrer Rechnung entnehmen, verringert. Die Verbrauchsanzeige in Ihrem „Mein Blau“ Bereich zeigt Ihnen, wie viel Datenvolumen Sie im Abrechnungszeitraum bereits genutzt haben. Damit Sie weiter unbeschwert surfen können, haben Sie hier auch die Möglichkeit, ein Daten-Upgrade zu aktivieren.

Netz-Wechsel bei Blau

Da Blau.de nur ein Netz anbietet, ist ein Netzwechsel innerhalb von Blau.de nicht möglich. Wer ein anderes Netz möchte, muss einen anderen Anbieter wählen. Blau.de bietet dazu an, die alte Rufnummer mitzunehmen. Allerdings wird dafür eine Gebühr von 24.95 Euro für die Freigabe der alten Rufnummer berechnet. Umgekehrt ist die Mitnahme von anderen Rufnummer zu Blau.de kostenlos – zumindest auf Seiten von Blau.de. Die Portierung der Rufnummer ist dabei nicht ganz einfach. Wie sich das in der Praxis auswirkt, kann man hier nachlesen.

Blau Erfahrungen

Blau.de kann mittlerweile auf einen großen Kundenstamm und entsprechend gibt es viele Erfahrungsberichte im Internet. Als einer der wenigen Prepaid Anbieter hat Blau.de auch eine komplette Allnet Flat auf Prepaid Basis im Angebot (obwohl die Kunden des Unternehmens Flats eher für überflüssig hielten).  Einige Testberichte davon haben wir hier zusammengetragen um den Überblick etwas zu erleichtern.  Erfahrungen über Probleme mit der Guthaben-Auszahlung findet man hier.

Die Erfahrungsberichte nach dem Netz-Zusammenschluss mit O2 sind vergleichsweise dünn gesäht. Entweder hat sich dadurch für die Kunden von Blau relativ wenig geändert oder es gibt kaum noch neue Blau-Mobilfunk-Kunden, die darüber berichten könnten. Allerdings gab es große Kritik, als in 2016 der maximale Speed der Karten abgesenkt wurde. Früher waren surfen im LTE Netz bis 42,2Mbit/s möglich. Ab 2016 kann man zwar nach wie vor LTE nutzen, die maximalen Geschwindigkeit wurde aber halbiert und liegt jetzt nur noch bei 21,1Mbit/s.

Blau.de Guthaben aufladen

Obwohl Blau.de das Netz von Eplus nutzt, sind die normalen Aufladekarte von Eplus für den Discounter nicht anwendbar. Es gibt spezielle Blau.de Guthabenkarten, die man nutzen muss, um die Prepaidkarten nachzuladen. Das gleiche gilt auch für die Aufladung am Bankautomaten. Die normale Aufladung über Eplus funktioniert nicht, man muss speziell Blau.de als Aufladepartner auswählen, sofern der Discounter mit angeboten wird.

Klassiker: Blau.de Werbespot aus dem Jahr 2009

Das beste Netz – welches Mobilfunk-Netz ist das Beste?

Welches Mobilfunk-Netz ist das Beste? – Diese Frage beschäftigt seit dem Beginn des Mobilfunks die Nutzer und auch die Betreiber. Die Merkmale, die das beste Netz ausmachen, haben sich dabei allerdings geändert. Waren es in den Anfangszeiten des Mobilfunks die Sprachqualität und die Verfügbarkeit der Netze im Sprachbereich, die den Unterschied machten, sind es aktuell die Geschwindigkeiten und Übertragungsstandards im Datenbereich, die für viele Nutzer den Ausschlag geben. Dabei können Anbieter unterschiedlich gut sein: wer im 3G Bereich gute Verfügbarkeit und Sprachqualität anbietet, muss bei den LTE (4G) Verbindungen noch lange nicht vorn liegen. Daher sollte man bei der Beurteilung der Netzqualität auch die einzelnen Nutzungsbereiche getrennt betrachten:

Das beste Mobilfunk-Netz im Sprachbereich

Alle vier Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Eplus und O2) bieten im Sprachbereich gute Leistungen. Sowohl bei der Qualität der Verbindungen als auch bei der Erreichbarkeit und Verfügbarkeit sind die Unterschiede zwischen den Anbietern mittlerweile eher gering. Nach wie vor gibt es zwar Unterschiede zwischen dem Netzausbau in den Ballungsgebieten und auf dem Land, alle 4 Anbieter geben sich jedoch bei der reinen Telefonie keine Blöße und bieten überall gute Leistungen an. Im letzten Netztest des Fachmagazin connect lagen die Ergebnisse daher auch sehr eng beieinander. Zwischen 87 Prozent Testergebnis bei der Telekom (D1) bis zu 73 Prozent bei Eplus lagen die Bewertungen nicht weit auseinander. Die Erreichbarkeit der Netze hat aber auch Grenzen, vor allem wer das Internet täglich nutzt, wird diese bald fest stellen.

Wer also nur Telefonieren oder SMS-Schreiben möchte, sollte sich weniger nach dem Netz bzw. der Netzqualität richten sondern mehr nach dem Preis-Leistungsverhältnis und den angebotenen Tarifen. Auch wenn die Telekom in diesem Bereich das beste Netz bietet: mit einem guten Tarif kann man diesen geringen Vorteil im Sprachbereich problemlos wieder wettmachen. Die Stiftung Warentest schreibt 2017 zu den Testergebnissen der Handynetze im Sprach-Bereich:

In allen drei Netzen ist die Sprach­qualität besser geworden. Haupt­grund: Die Betreiber setzen vermehrt neue Codierungs­verfahren ein, bekannt als „HD Voice“ oder „HD-Telefonie“. Die Anfangs­buch­staben stehen für „High Definition“, also „Hohe Auflösung“. Auch hier gibt es aber einen Haken: HD-Telefonie funk­tioniert bislang verläss­lich nur inner­halb eines Netzes. Nach eigenem Bekunden arbeiten die Anbieter daran, die Technik auch für Gespräche zwischen verschiedenen Netzen zu ermöglichen. Es wäre schön, wenn das schon vor dem nächsten Test funk­tioniert.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20181 (SEHR GUT)Schulnote 1,3Schunote 1,39
Stiftung Warentest 6/20171 - GUT (1,9)gut (1,9)gut (1,9)
Chip Netztest 2013181,7 von 100 Punkten81 von 100 Punkten
Connect Netztest 20131129164 von 190 Punkten150 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20131Note 2,46Note 1,91

Bestes Netz im Datenbereich

Im Bereich des mobilen Internet-Zuganges sieht die Lage im Mobilfunkbereich anders aus. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Netzes und die Frage nach dem besten Netz ist hier nach wie vor relevant, denn je besser ein Netz ausgebaut ist, desto schneller kann man auch surfen. Die Qualität des Zugangs hängt im Datenbereich nach wie vor deutlich vom Netzausbau ab.

Die beiden D-Netze (Telekom und Vodafone) bieten im Datenbereich aktuell die beste Netzqualität. Dabei hat die Telekom deutlich die Nase vorn.B ei Stiftung Warentest schrieben die Tester 2017:

Bei der Telekom dauerte es während des Tests im Schnitt nur gut 8 Sekunden, eine 20-Megabyte-Datei herunter­zuladen. Bei Vodafone waren es 13 Sekunden, bei O2 sogar fast 22. Auch bei Online­videos sind Unterschiede sicht­bar – und zwar an der Qualität des Films: Youtube-Software entscheidet nach der Leistungs­stärke der Verbindung, in welcher Auflösung sie ein Video verschickt. Im Telekom-Netz empfingen die Tester knapp 90 Prozent aller Videos in Full-HD, also der besten Auflösung. Bei Vodafone waren es noch fast 80 Prozent, bei O2 nur 56 Prozent.

Im Chip Netztest vom Dezember 2015 heißt es konkret zu den Leistungen im Telekom Netz:

Im Vergleich zu den Messungen im Vorjahr, haben wir 2015 noch einmal schnellere durchschnittliche Transferraten für die Telekom registriert. Das hängt zum großen Teil wohl mit der höheren Verfügbarkeit des schnellen LTE-Funks zusammen. 2014 hatten wir für die Telekom noch eine durchschnittliche Downloadrate von 28,5 MBit/s gemessen, in diesem Jahr sind es 43,2 MBit/s. Der Upload-Schnitt stieg von 17,2 MBit/s auf 21,3 MBit/s.

An diese Werte kommt derzeit keiner der anderen Netzbetreiber heran. Der Netzausbau bei Vodafone macht sich zwar auch positiv bemerkbar und die Geschwindigkeiten steigen auch bei Vodafone. Allerdings bleiben die Geschwindigkeiten trotzdem hinter denen der Telekom zurück. Allerdings gibt es bei beiden Anbietern diesen Speed nur mit LTE. Wer einen D1-Discounter oder Vodafone-Drittanbieter nutzt, profitiert davon nur selten. Das könnte zukünftig immer stärker zum Problem werden, denn durch die digitale Transformation, die immer mehr Bereiche erfasst, steigen die Datenraten auch im mobilen Bereich. Mit 3G ist man als Kunde da schnell abgekoppelt.

Platz drei geht bei den Netztest regelmäßig an O2. Auch wenn das Unternehmen immer wieder ankündigt, aufholen zu wollen, scheint man doch nach wie vor auch finanziell an Grenzen zu geraten. Auch wenn die Unterschiede zu den D-Netzen nicht sehr groß sind, merkt man sie leider doch, insbesondere Netzüberlastung war und ist teilweise ein Problem im O2 Netz. Eplus belegt bei den Netztests im Datenbereich regelmäßig den letzten Platz, teilweise mit deutlichem Abstand zu den anderen drei Anbietern. Der Verzicht auf den Ausbau im großen Umfang macht es für Eplus einfach, günstigere Tarife anzubieten, die Leistung ist dann aber auch entsprechend niedrig.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Das beste Netz im LTE Bereich

Das LTE Netz ist derzeit bei allen Anbietern im Fokus und wird verstärkt ausgebaut. Auch hier hat die Telekom in den meisten Netztests die Nase vor. So schreiben die Tester von Computerbild im Oktober 2015:

Von flächendeckendem LTE ist zwar auch die Telekom noch weit entfernt, doch in einigen Städten bietet sie atemberaubendes LTE-Tempo. Und im Gegensatz zur Konkurrenz sind auch auf dem Land die Chancen auf LTE nicht schlecht. Die hohen Geschwindigkeiten erreicht die Telekom vor allem, weil sie ihre Mobilfunksender frühzeitig mit schnellen Glasfaserkabeln angebunden hat.

Die Tester von Connect bestätigen dieses Ergebnis in ihrem eigenen Netztest. Im Dezember 2015 heißt es dort:

Auch 2015 liegt bei den Datennetzen in deutschen Städten klar die Telekom vorne. Vodafone und mit leichten Abstrichen O2 bieten in Großstädten gute Performance bei insgesamt hoher Zuverlässigkeit, in den Kleinstädten kann O2 sogar zu Vodafone aufschließen. Abgeschlagen auf Platz vier der Daten-Disziplin bleibt E-Plus.

Insgesamt kann damit auch im LTE Bereich die Telekom ihren Status als bestes Netz festigen und durch den fortschreitenden Netzausbau ist zu erwarten, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleiben wird. Dazu kommt verstärkt auch der Ausbau von LTE Advanced mit noch höheren Geschwindigkeiten, auch hier hat die Telekom die Nase vorn.

Prinzipiell ist es für die Bestimmung des besten LTE Netzes aber wichtig, die Verfügbarkeit zu prüfen und aktuell dürfte diese sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone am weitesten verbreitet sein. Es gibt aber auch Bereich, die bei der Telekom und Vodafone derzeit noch nicht mit LTE versorgt sind.

Das beste Netz im 5G Bereich

Mittlerweile gibt es bei Vodafone und auch bei der Telekom die ersten Bereiche mit 5G Netzabdeckung. Dort kann man (die passenden Handys und Smartphone vorausgesetzt) mit 5G Speed surfen. Allerdings ist dieser Ausbau bisher nur punktuell und daher gibt es auch noch keine wirklichen Tests mit fachlichen Hintergrund dieser Netze. In den nächsten Jahren sollen diese Netze aber weiter wachsen und dann wird es spannend werden zu sehen, wer im Bereich des 5G Ausbau das beste Netz wird anbieten können.

Netzqualität und Sicherheit

Der Netzausbau schreitet voran und daher können die Ergebnisse von heute bereits morgen wieder Makulatur sein. Prinzipiell gilt aber, dass gerade die Telekom und Vodafone am meisten in den Netzausbau investieren und neue Technologien am schnellsten anbieten. Wer einen Tarif in einem dieser beiden Netze nutzt, dürfte auch in Zukunft gute Chancen haben, im besten Netz zu telefonieren und zu surfen. Das bedeutet aber auch, dass eventuell die Preise für Tarife in diesen Netzen höher sind als bei o2 und Eplus, die zwar weniger in den Netzausbau investieren, dafür aber billigere Tarife anbieten können.

Die Zukunft von Eplus und O2

Durch die Fusion von O2 und Eplus werden die Netze der beiden Anbietern schrittweise zusammen gelegt. Zukünftig soll es nur noch ein Netz geben, allerdings wird es noch einige Jahre dauern, bis dies realisiert ist. Kunden merken diesen Zusammenschluss bereits jetzt. Über das National Roaming können die Nutzer jeweils auch über das andere Netz Verbindungen aufbauen (zumindest im 3G Bereich) und seit Anfang 2016 wurde auch die Abrechnung beider Netze zusammengelegt und man unterscheidet daher nicht mehr zwischen dem O2- und Eplus Netz. Wie sich dieser Zusammenschluss auf die Netzqualität auswirken wird, ist allerdings noch nicht sicher.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP 20183 (GUT)Schulnote 2,16Schulnote 2,26
Connect 20183 (ausreichend)205/400 Punkten348/600 Punkten
Stiftung Warentest 6/20173 (2,6 - Befriedrigend)befriedigend (2,7)befriedigend (2,6)
Chip Netztest 2013377,2 von 100 Punkten63,6 von 100 Punkten
Connect Netztest 20134129 von 190 Punkten130 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20134Note 2,43Note 3,11

CHIP Netztest: Wer hat das beste Handy-Netz?

Welches Netz nutzt Otelo? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE

Welches Netz nutzt Otelo? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE– Otelo war lange ein etablierter Anbieter am Markt, dann wurde der Vertrieb aber eingestellt. Erst im Jahr 2010 wurde die Marke von Vodafone wieder auf den Markt gebracht. Bei Otelo haben Kunden jetzt die Auswahl zwischen einem normalen Prepaidtarif, einem Smartphonetarif und einem Surfstick sowie verschiedenen Allnet-Flatrates. Die Prepaidkarte kostet keine Grundgebühr, Gesprächsminuten und SMS kosten 9 Cent in alle Netze. Der Smartphonetarif kostet 9,99 Euro monatlich und stellt jeden Monat 3000 Frei-SMS bereit. Für jede Aufladung ab 15 Euro gibt es außerdem 100 Freiminuten dazu, und auch eine Surfflatrate mit 200 MB Surfvolumen gehört zum Paketumfang. Der Surfstick kommt mit vier Paketen, die 9 oder 99 Minuten mit je 500 MB Surfvolumen und 30 Tage mit 1 GB oder 3 GB Volumen anbieten.

Mittlerweile findet man die Otelo Tarife auch bei anderen Marke. FYVE bietet beispielsweise Otelo Angebote an und auch bei Allmobil findet man Otelo Deals.

Das Otelo Netz

Bei der Frage nach dem Netz von Otelo hält sich der Discounter allerdings bedeckt. Auf der Webseite wird in erster Linie von der D-Netz Qualität gesprochen. Dieses Phänomen findet man bei vielen Discountern. Leider ist das D-Netz nicht wirklich aussagekräftig, denn sowohl das Netz der Telekom als auch Vodafone sind D-Netze und daher könnte der Otelo Tarif in beiden Netze realisiert sein.

Um herauszufinden, welches Netz Otelo nun nutzt hilft ein Blick in die AGB. Dort heißt es bereits im ersten Abschnitt sehr deutlich:

1.1 Die Vodafone GmbH („Vodafone“; Am Seestern 1, 40547 Düsseldorf, Sitz der Gesellschaft: Düsseldorf, Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf, HRB 24644) erbringt Dienstleistungen an Endkunden aufgrund der nachfolgenden AGB, der Leistungs- und Produktbeschreibung und der Preisliste (Vertragsbedingungen). Ein jeweils aktuelles Preisverzeichnis ist auch unter www.otelo.de abrufbar.

Otelo nutzt also das Netz von Vodafone und bietet so einen sehr günstigen Zugang zum Datennetz und auch zum Mobilfunk-Netz von Vodafone. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Prepaidkarte oder der Stick oder die Flatrates genutzt werden. Alle Otelo Produkte werden derzeit ausschließlich im Netz von Vodafone angeboten.

Neben den normalen Tarifen gibt es bei Otelo auch immer wieder Sonderaktionen. Die Übersicht ist direkt hier zu finden: Otelo Sonderaktionen

Dazu werden die Tarife von Otelo nicht nur direkt bei Otelo angeboten. Auch andere Reseller wie Preis24 und andere Anbieter haben Otelo Handytarife im Angebot. Am Netz ändert sich dabei nicht, unabhängig davon, ob man die Otelo Tarife direkt beim Unternehmen oder einen Drittanbieter kauft. Lediglich bei den monatlichen Kosten und den Zuzahlungen für Handys und Smartphones gibt es in der Regel Unterschiede.

Otelo Netzqualität

Mit Otelo kann man das Vodafone Netz genau so nutzen wie normale Vodafone Prepaidkarten und Handyverträgen auch. Den neuen Übertragungsstandard für Daten kann man aktuell nur mit einem originalen Vodafone Tarif nutzen. Darüber hinaus gibt es aber keine Einschränkungen. Im Datenbereich kann man mit Otelo aktuell das HSDPA Netz von Vodafone mit 7,2Mbit/s nutzen, bei den großen Flatrates sind sogar Geschwindigkeiten bis zu 21.6Mbit/s verfügbar. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten finden sich hier nochmal im Detail.

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 - GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Das Vodafone Netz belegt in den aktuellen Netztests immer wieder de zweiten Platz knapp hinter der Telekom. Damit bekommt man gerade im Datenbereich ein schnelles und stabiles Netz, in dem das mobile Surfen per Handy oder Surfstick Spass macht. Einen Überblick über die aktuelle Netzabdeckung von Vodafone gibt es hier: Vodafone Netzabdeckung.

Otelo und LTE

Viele Kunden hoffen aufgrund der Nähe von Vodafone und Otelo, dass der Discounter bald LTE anbieten wird. Immerhin bietet der Mutterkonzern in den eigenen Tarifen LTE mittlerweile bereits sehr günstig an und auch die Prepaidkarten haben LTE. Allerdings gibt es dafür bisher noch keine Anzeichen. Aktuell kann in den großen Allnet Flat mit höheren Geschwindigkeiten surfen, aber auch hier kann maximal das HSDPA Netz genutzt werden. Höhere Geschwindigkeiten bleiben Otelo Kunden damit verwehrt. Die meisten neuen Smartphones (wie das neue Samsung Galaxy S9 oder die aktuellen iPhone Modelle) können mittlerweile standardmäßig LTE – und das auch mit hohen Geschwindigkeiten. Selbst bei günstigeren Modellen ist LTE mittlerweile an Bord. Otelo Kunden sind davon aber trotzdem ausgeschlossen, weil das Netz nicht freigegeben ist.

Der Druck in diesem Bereich wächst aber. Die Telekom und O2 haben auch bereits erste Discount-Tarife mit LTE gestartet – es bleibt also die Hoffnung das auch Otelo hier bald nachziehen könnte.

Update: An der Stelle gab es mittlerweile Bewegung. Otelo bietet für die Flatrates LTE an. Allerdings nur gegen Aufpreis von 5 Euro im Monat und auch nur bis maximal 50Mbit/s. Ob sich dieser Aufpreis lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

Otelo: Internet Einstellungen und die korrekten APN Daten

Die Zugangsdaten für den Internet-Zugang mit den Handytarifen von Otelo werden in der Regel automatisch eingerichtet. Nur wenn dies nicht funktioniert, sollte man manuell Zugangspunkte (APN) einrichten.

Dazu sind je nach Tarif unterschiedliche Daten zu hinterlegen:

  • otelo Prepaid SIM-Karte: data.otelo.de,
  • otelo Prepaid Surf-SIM-Karte event.otelo.de
  • otelo Vertragskarte/Flat (Postpaid) web.vodafone.de

Zumindest im Vertragsbereich erkennt man auch an den Zugangsdaten, dass hier das mobile Datennetz von Vodafone genutzt wird.

Die Aktivierung der Otelo Karte

Otelo Tarife können online im Internet oder offline im Geschäft gekauft werden. Bei einer Online-Bestellung sind die Karte in der Regel bereits aktiviert und müssen nicht noch zusätzlich frei geschaltet werden. Bei einem Kauf im Geschäft sind die Karte bis zur Aktivierung inaktiv. Die Freischaltung der Karte kann unter https://www.otelo.de/service/karte-aktivieren.html erfolgen.  Sollte es nach demKauf Probleme mit der Karte geben ist es in jedem Fall sinnvoll, zuerst die Freischaltung zu probieren.

Mittlerweile bietet Otelo auch eine App zu den Karten an. Im Prepaid Bereich kann damit beispielsweise das Guthaben verwalrtet werden, im Postpaidbereich die Laufzeiten und eventuelle Optionen. Die App steht hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:

Kein Netz oder Netzprobleme mit der Otelo-Simkarte?

Bei Problemen mit dem Empfang oder dem kompletten Ausfall von Internet/Gesprächen/SMS sollte man zuerst die Simkarte in einem anderen Gerät prüfen. Treten die Probleme auch in einem anderen Handy auf, scheint es wirklich an der Simkarte bzw. dem Tarif zu liegen. Darüber hinaus sollte man auf der Netzkarte prüfen, wie der Empfang allgemein in der Gegend ist. Bei schlecht ausgebautem Vodafone Netz kann es durchaus Probleme mit der Karte und dem Empfang kommen.

Bei Problemen mit dem mobilen Internet-Zugang ist es sinnvoll, die Zugangsdaten zu prüfen. Die sollten auf das Vodafone Netz lauten.

Bleiben die Probleme bestehen, muss man möglicherweise eine neue Simkarte anfordern, weil die alte defekt ist. Allerdings sollte man vorher nochmals Rücksprache mit dem Support von Otelo halten – teilweise bekommt man auch da noch gute Tipps.

Der aktuelle Otelo Werbespot

Welches Netz nutzt Lycamobile?

Welches Netz nutzt Lycamobile? – Lycamobile ist ein virtueller Netzbetreiber, seinen Sitz hat das Unternehmen in London. In Deutschland wird das Geschäft durch die Lycamobile Germany GmbH  in Frankfurt realisiert.Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt dabei allerdings nicht direkt auf den Leistungen im Inland, sondern eher bei Telefonaten und SMS in andere Länder. Erfreulicherweise bietet das Unternehmen die eigenen Simkarten mittlerweile aber auch kostenfrei an, so dass man sehr einfach und risikolos testen kann. Auf diese Weise kann man ohne große Vorkosten ausprobieren, ob Lycamobile als Anbieter zu den eigenen Bedürfnissen passt oder eben auch nicht. Im letzteren Fall haben die Handykarte von Lycamobile auch nur eine sehr kurze Laufzeit und lassen sich einfach wieder deaktivieren bzw. kündigen.

Das Netz von Lycamobile

Das Unternehmen betreibt dabei in Deutschland kein eigenes Netz, sondern nutzt die Netzkapazitäten bereits vorhandener Netze mit. Leider lässt sich über die Webseite kaum erkennen, welches Mobilfunk-Netz tatsächlich genutzt wird. Weder in den FAQ noch in den AGB finden sich entsprechende Hinweise.

Allerdings gibt es bei Lycamobile aktuell die Tarife mit der Vorwahl 01521. Diese Vorwahl ist im Netz von Vodafone angesiedelt und damit ist klar das die Tarife und Karten von Lycamobile das Mobilfunk-Netz von Vodafone Nutzen. Als Displaykennung im Handy selbst erscheint daher oft auch der Hinweis „Lycamobile“ oder „Lycamobile/Vodafone.de“. Die jeweilige Anzeige ist abhängig von der Simkarte und dem Gerät. Im Ausland werden dann die jeweiligen Roamingpartner genutzt. Hier sollte man auf die SMS beim Wechsel des Netzes an der Grenze achten.

Leider kann Lycamobile aber nicht das gesamte Netz von Vodafone nutzen. Die 4G Bereiche und damit LTE sind leider nicht verfügbar und daher surft man mit den Simkarten von Lycamobile im Inland leider nur mit 3G Speed.

Der Tarif von Lycamobile

Zum Angebot von Lycamobile zählen in erster Linie günstige Tarife für Telefonate ins Ausland. Beispielsweise bietet Lycamobile Anrufe ins türkische, chinesische, indische oder thailändische Festnetz schon ab 1 Cent pro Minute an. Außerdem hat Lycamobile Flatratepakte im Angebot, die kostenlose Minuten ins Ausland bereitstellen. So kann beispielsweise für monatlich 9,90 Euro 500 Minuten lang kostenfrei in über 40 verschiedene Länder angerufen werden. Lycamobile eignet sich also in erster Linie für Nutzer, die viele Freunde oder Verwandte im Ausland haben und häufig in ausländische Festnetze anrufen.

Innerhalb von Deutschland bietet Lycamobile einen etwas komplexeren Tarif an. Während andere Discounter auf einheitliche Gebührenstrukturen setzen, gibt es bei Lycamobile mehrere Preise für SMS, Gespräche und Internet.

Ins deutsche Festnetz telefoniert man mit Lycamobile für nur 1 Cent pro Minute. Das ist sehr günstig und findet sich so bei keinem anderen Discounter auf dem deutschen Markt. Gespräche zu anderen Kunden von Lycamobile sind sogar komplett kostenlos. Eine Gebühr fällt in diesen Fällen nicht an. Gespräche in alle anderen deutschen Netze werden mit 9 Cent pro Minute abgerechnet. Das ist ein normaler Preis. Es gibt mittlerweile Discounter wie Galeria mobil, die deutlich darunter liegen (5 Cent pro Minute) viele andere Discounter liegen aber bei 9 Cent und daher ist Lycamobile in diesem Bereich durchaus konkurrenzfähig.
Bei den SMS dagegen ist der Discounter eher teuer. Unabhängig vom Netz kostet eine SMS bei Lycamobile immer 15 Cent. Das ist mehr als doppelt so teuer wie bei anderen Discountern. Kunden, die oft und gerne SMS schreiben, sollten daher eher zu einem anderen Anbieter greifen. Lycamobile eignet sich für diesen Zweck nicht unbedingt. MMS sind gar nicht erst möglich.

Billiger wird es wieder bei den Internet-Gebühren. Mobile Datenübertragung kostet bei Lycamobile derzeit 19 Cent pro Megabyte Datenübertragung. Das ist billiger als beispielsweise bei Simyo oder Blau.de, die Preise liegen hier in den meisten Fällen bei etwa 24 Cent pro MB.

Alternativen zu Lycamobile

Für innerdeutsche Gespräche gibt es einige Discounter im Netz von Vodafone, die alternativ genutzt werden können. Für die Telefonate international gibt es leider wenig andere Karten mit diesen Vorteilen.

Netzprobleme bei Lycamobile

Lycamobile sichert per AGB eine Verfügbarkeit des Netz von 97 Prozent (über das komplette Jahr) zu:

Lycamobile wird Ihnen die Mobilfunkservices zur Verfügung stellen durch das eigene Netzwerk und die Netzwerke eines oder mehrer anderer Anbieter. Die Verfügbarkeit des Netzes liegt über das Kalenderjahr berechnet bei 97 %. Das Netzwerk kann gelegentlich wegen erforderlicher Wartungsarbeiten, Änderungen, Upgrades Notfällen oder aus Gründen, die den Schutz des Netzwerkes bezwecken, nicht erreichbar sein.

Allerdings berichten Kunden immer wieder über Netzprobleme bei Lycamobile. Das kann sowohl den Ausfall des Internets betreffen als auch den Versand von SMS. Teilweise haben die Karten auch überhaupt kein Netz. Der Kundendienst des Unternehmens ist hier eher mangelhaft, es gibt kaum Informationen zu den Ausfällen und noch weniger Reaktionen dazu, wann das Netz wieder hergestellt ist.

Für die innerdeutsche Nutzung sind daher in den meisten Fällen die anderen Anbieter im Vodafone Netz eher zu empfehlen, weil das Netz hier deutlich stabiler ist. Wer die Karte dagegen im Ausland einsetzt, dürfte ohnehin wenig mit dem deutschen Vodafone Netz zu tun haben.

Welches Netz passt zu mir – einige Tipps zur Auswahl des richtigen Handy-Netzes

Das passende Netz wählen – worauf muss man achten?alle, die daran interessiert sind, sich in nächster Zeit einen passenden Mobilfunkvertrag zu holen, sollten zunächst auf die richtige Netzwahl achten, denn das kann für die erworbenen Dienste ausschlaggebend sein. Welche Faktoren dabei ins Spiel kommen und was man nicht außer Acht lassen darf, erfahren die Leser im folgendem Artikel.

Netzmöglichkeiten in Deutschland

Aktuell werden den Smartphonenutzer mehrere Mobilfunkstandards angeboten, sodass sich jeder den geeigneten Tarif holen und den Gebrauch individuell anpassen kann. Die schnellste Verbindungoption erfolgt gerade im 4G (LTE) Bereich, also die inzwischen vierte Generation im Mobilfunk. Wie die Situation sich in nächsten Jahren entwickeln wird ist schwer zu sagen, einige Unternehmen versprechen aber, dass die 5G Verbindung schon bald den Standard in dem Land darstellen wird. So verspricht auch Telekom bis zu dem Jahr 2025 99 Prozent der Bevölkerung mit der entsprechenden Datenübertragungsrate zu versorgen. Schon ab dem nächsten Jahr sollte es möglich werden mit 5G eine Datenrate zu erreichen, welche die jetzige 10-fach übersteigen wird. Was die jetzige LTE-Abdeckung betrifft, so besteht im Moment noch Bedarf in einigen Bereichen wie Erreichbarkeit und Übertragungsgeschwindigkeit. In beiden Fällen – ob es sich nun um 4G oder 5G handelt – müssen die Käufer bei dem Erwerb ihres Smartphones neben den Vertragsbedingungen auch auf den jeweiligen Standard des Produkts achten, denn dieser ist maßgeblich für die gewünschte Verbindungs- und Datenrate.

Diese Standards sind dabei in allen Netzen zu finden (sowohl im D1 Netz der Telekom als auch im Vodafone Netz und im O2 Netz). Lediglich der Ausbaustand ist unterschiedlich.

Situation im Ausland

Die Geschwindigkeit und Qualität von Datenübertragungen variiert im Ausland nach dem Staat, wobei man im Voraus prüfen sollte, ob der entsprechende Standard überhaupt angeboten wird. Gegenwärtig stellen Staaten wie Südkorea, Japan und Norwegen die sichtbarsten Erfolge im Bereich Netzabdeckung dar. Handelt es sich um 5G, so besetzen Südkorea, USA und Japan die ersten Plätze, wobei auch die entsprechenden Pläne in China vielversprechend sind. Letzteres sollte vor allem in den nächsten Monaten interessant werden: derzeit verhängte USA Sanktionen gegen den chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei und hindert das Unternehmen nicht nur an der Produktion und Verkauf unterschiedlichster Hardware – von Smartphones bis Laptops -, sondern legt beträchtliche Hürden in die weitere Entwicklung und Verbreitung von 5G Verbindung. Dennoch will China den Gebrauch von 5G Verbindung schon 2020 landesweit verbreiten.

Zu der Frage der Sicherheit

Was die Sekurität der 5G Dienste betrifft, so entstanden schon einige Fragen und Kritikpunkte darüber. Zum einen besteht noch keine Möglichkeit die Software ohne der Hilfe von Drittanbietern zu aktualisieren, was aber aufgrund des 5G Systems ständig erforderlich ist. Dadurch werden mehrere Möglichkeit für Überwachung und Datensammlung der Nutzer ermöglicht, was jegliche Vorteile einer schnellen Verbindung in den Hintergrund stellt. Was jegliche gesundheitliche Auswirkungen durch die Nutzung der besagten Konnektivität betrifft, so liegen noch keine eindeutigen Ergebnisse vor, was man auf die rapide Entfaltung von 5G und hinter dieser liegende Untersuchungen der Forscher zurückführen kann.

Hinweise für einen besseren Empfang

Um das richtige Netz auszuwählen und davon profitieren zu können, ist es ratsam auf bestimmte Nutzungshinweise zu achten. Zu diesen gehören folgende:

  1. Die Nähe zur Basisstation: je näher sich das Handy an den „Verteiler“ befindet, desto besser wird auch der Empfang sein. Selbstverständlich heißt es nicht, dass man bei jedem Telefonat sich in unmittelbarer Nähe eines Mastes befinden muss. Vielmehr muss man nur darauf achten, in welcher Zone man das Handy nutzt und wie gut diese versorgt wird. Aufgrund der Funklöcher kann es gelegentlich zu Problemen in Verbindung kommen, in dem erworbenen Tarif sollten jedoch alle Einzelheiten erwähnt werden, sodass der Nutzer bzw. der Käufer sich auf mögliche Hindernisse vorbereiten und eine Vorstellung von den bereitgestellten Diensten haben sollten.
  2. Telefonieren an bestimmten Orten: ist man an bestimmte Umgebungen bei den Telefonaten gebunden, so sollte man zunächst überprüfen, welches Netz dort am besten funktioniert. So kann man bei der Vertragsschliessung den besagten Ort als den primären Nutzungspunkt angeben und die entsprechenden Dienste passend bestellen.
  3. Mobilfunk in der Stadt: was Großstädte betrifft, so stehen den Interessenten in der Regel alle möglichen Verbindungen zur Verfügung. So kann man sich entweder zwischen der kostengünstigen und teueren oder schnellen und langsamen bzw. einer Kombination aus beidem entscheiden.
  4. Verbindungsstörungen: natürlich kommt es auch gelegentlich zu verschiedenen unvorhersehbaren Störungen in der Verbindung. In der Regel sollte man vor allem darauf achten, ob man sich nicht in einem Gebäude befindet oder von Stahlbetonbauten umgeben ist. Das ist meistens der Grund für viele Konnektivitätsprobleme.
  5. Überlastung im Netz: dasselbe lässt sich auch über die Überlastungen sagen. Wenn zu viele Nutzer Gebrauch von dem Netz machen – insbesondere in den Feiertagen auffallend – wird es höchstwahrscheinlich zu Komplikationen führen.
  6. Technische Gründe: zu den Störungen im System und Verbindung kann auch die technische Seite des genutzten Geräts führen. Dabei muss der Inhaber darauf achten, ob der Akku genug geladen ist und keine weiteren Makel aufweist. Da viele Probleme solcher Art nicht sofort erkennbar sind, kann man sich nach länger bestehenden Problemen an die entsprechenden Spezialisten wenden.

Hinweise für die Internetnutzung

Ähnlich wie beim Telefonieren, gibt es eine Anzahl an Punkten, welche die einwandfreie Nutzung von Internet bestimmen. Diese sehen wie folgt aus:

  1. auch hier gehört der Ort, an welchem das Internet gebraucht wird, zu dem wichtigem Nutzungsfaktor. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert zu überprüfen, ob die gewünschte Verbindung dort auch bereitgestellt werden kann.
  2. die Nähe zu der Basisstation spielt auch bei Internetdiensten eine bedeutende Rolle, die man nicht außen vor lassen sollte
  3. je höher die Anzahl der „Surfer“ ist, desto langsamer wird die Verbindung sein. Auch bei Internetverbindung bleibt diese Gleichung bestehen
  4. sollten Probleme mit der Verbindung bestehen, lohnt es sich die Seite des Anbieters oder dazugehörigen Netzwerke zu überprüfen. In der Regel werden dort mögliche Gründe und Ursachen, sowie Lösungsansätze dafür geschildert
  5. bei der Vertragsschliessung muss man auf die Bedingungen achten, unter welchen man seine Unterschrift setzt. Es kann sein, dass dem Nutzer wenig Datenvolumen bereitgestellt wird, sodass innerhalb kurzer Zeit „das Internet“ schnell verbraucht wird, man dabei aber weiter surft, der Preis sich aber mit jedem neuen MB erhöht, da es über das besagte Volumen hinausgeht
  6. die Option „Manuelle Netzwahl“ sollte nicht ignoriert werden. Dabei hilft es dem Nutzer das passende Netz zu finden, in der Abhängigkeit zu dem Ort (z.Bsp. Ausland) an dem man sich befindet

Die Möglichkeiten und Begrenzungen des Telefonierens und mobiles Internet im Ausland

Aktuell ist die Nutzung von Internet und Telefon Diensten in der EU durch die sogenannte EU-Roamingverordnung geregelt und kostet genau so viel wie in dem Staat, in welchem man den Vertrag geschlossen hat. Worauf man allerdings achten sollte, ist die Nutzung in Flugzeugen oder auf Schiffen. Bei diesen handelt es sich um eine Verbindung über den Satellit und dabei können höhere Kosten anfallen. Diejenigen, die auf mobile Daten in Großbritannien angewiesen sind, müssen auf die Folgen und politische Entwicklungen des Landes achten, die sich nach dem endgültig durchgeführten Brexit ändern und somit Mobilfunkbedingungen betreffen könnten.

Welches Netz nutzt A.T.U talk?

A.T.U talk ist die Mobilfunkmarke der Autowerkstatt A.T.U. Gespräche kosten in alle deutschen Netze 6 Cent pro Minute, SMS kosten 10 Cent das Stück, egal, in welches Netz. Wer will, kann eine Communityflatrate für kostenloses Telefonieren zu anderen Kunden von A.T.U talk für monatlich 12,99 Euro dazubuchen. Auch Flatrate zum kostenlosen Simsen in der Community (4,99 Euro pro Monat) oder verschiedene Smartphoneflats werden angeboten. Wer will, kann die Smartphoneflat mit 500 MB ungedrosseltem Volumen gleich für mehr als nur einen Monat buchen.

Mit einer Karte von A.T.U talk telefoniert man im Netz von E-Plus. Dazu findet sich folgende Info in den FAQ des Anbieters:

Die GTCom GmbH ist der Mobilfunkdienstleister für A.T.U talk. Sie telefonieren mit A.T.U talk im modernen E-Plus Netz. Die Netzabdeckung bei Ihnen vor Ort können Sie folgender Karte entnehmen: http://eis03sn1.eplus-online.de/geo/portal/gsm Beachten Sie bitte, dass der Empfang zum Teil auch von Ihrem Handy abhängen kann.

Welches Netz nutzt Smobil?

Smobil ist ein günstiger Discountanbieter mit einem Handy- und einem Surfsticktarif. Für Gespräche zahlt man 15 Cent in alle deutschen Netz, SMS kosten 15 Cent das Stück. Dank eines Communitytarifes zahlt man von Smobil zu Smobil nur 5 Cent pro Gesprächsminute. Auf Wunsch können eine Community-SMS-Flatrate für 2,99 Euro pro Monat, eine Festnetzflatrate für 9,99 Euro pro Monat oder eine Surfflatrate mit 250 MB ungedrosseltem Volumen für 9,99 Euro dazugebucht werden. Der Surfstick von Smobil bietet verschiedene Surfpakate an, so kann für 99 Cent 60 Minuten, für 2,99 Euro 24 Stunden, 8,99 Euro sieben Tage oder für 19,99 Euro einen ganzen Monat lang gesurft werden. Das Datenvolumen ist auf 500 MB (60 Minuten/24 Stunden), 1 GB (sieben Tage) bzw. 3 GB (30 Tage) begrenzt.

Wer eine Karte von Smobil kauft, nutzt D2, das Netz von Vodafone. Dazu schreibt Smobil in den FAQ unter dem Punkt „Allgemein“:

smobil nutzt das Vodafone Netz und Sie telefonieren in bester D-Netz-Qualität. Mit smobil können Sie in über 120 Ländern weltweit mobil telefonieren und sind in 146 Ländern weltweit erreichbar.

Welches Netz nutzt Weltbild mobil?

Weltbild Mobil ist kein eigenständiger Prepaidanbieter, sondern vertreibt die Karten von Maxxim. Deshalb haben Karten von Weltbild mobil die gleichen Tarifkonditionen wie die von Maxxim. Zur Auswahl stehen daher gleich vier verschiedene Angebote: Beim einfachen Pauschaltarif kosten Gesprächsminuten und SMS in alle Netze 8 Cent. Der All-In M stellt für eine monatliche Grundgebühr von 3,95 Euro 100 Frei-SMS, 100 Freiminuten und 500 MB Surfvolumen zur Verfügung, bei der Tarifversion All-In M+ gibt es noch ein Smartphone dazu; dafür kostet er 9,95 Euro im Monat. Der Tarif OptiData kommt mit einer mobilen Flatrate für Laptop oder Tablet und stellt 3 GB Surfvolumen bereit.

Da Weltbild Mobil die gleichen karten vertreibt wie Maxxim, nutzen Kunden von Weltbild Mobil auch das gleiche Netz wie Maxxim-Kunden: O2. In den FAQ schreibt Weltbild Mobil:

Mit Weltbild Mobil telefonieren Sie in Deutschland im Mobilfunknetz o2 von Telefónica o2 Germany.