Ganz einfach abfragen: Welche Vorwahl gehört zu welchem Handy-Netz

Ganz einfach abfragen: Welche Vorwahl gehört zu welchem Handy-Netz -Früher war alles viel einfacher. Die Netzbetreiber hatten feste Nummernkreise und man wusste anhand der zugewiesenen Vorwahl, in welchem Netz eine Rufnummer angesiedelt war. Bei Anrufen auf eine 0171-Rufnummer war klar, dass es sich im einen Tarif im Telekom Netz handeln musste und bei einer 0172 als Vorwahl konnte man erkennen, dass es ein Vodafone Tarif war.

Mit der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes vor einigen Jahren wurde es allerdings möglich, jede Rufnummer in jedes Netz mit zu nehmen. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Mobilfunkanbieter sind nach § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) verpflichtet, den Wechsel zu einem anderen Anbieter unter Beibehaltung der Rufnummer zu ermöglichen. Das gilt auch für Prepaid-Verträge. Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang).

Damit können durch die Mitnahme der Rufnummer auf einmal Rufnummern mit der Vorwahl 0171 im O2 Netz unterwegs sein. Die Vorwahl einer mobilen Rufnummer ist also mittlerweile kein sicheres Zeichen mehr, welches Netz die Rufnummer nutzt.

Die Vorwahlen im Mobilfunk-Bereich nach Netzen

Netzbetreibergenutzte VorwahlenAbfrage Netz-Zugehörigkeit
Telekom (D1)
  • 01511
  • 01512
  • 01514
  • 01515
  • 01516
  • 01517
  • 0160
  • 0170
  • 0171
  • 0175
  • Anruf bei Kurzwahl 4387 (Ansageservice)
Vodafone (D2)
  • 01520
  • 01522
  • 01523
  • 01525
  • 0162
  • 0172
  • 0173
  • 0174
  • Anruf bei Kurzwahl 12313 (Ansageservice)
E-Plus (mittlerweile O2)
  • 01570 (Telogic)
  • 01573
  • 01575
  • 01577
  • 01578
  • 0163
  • 0177
  • 0178
  • nicht mehr aktiv
O2
  • 01590
  • 0176
  • 0179
  • per SMS mit "NETZ Rufnummer" an 4636

Durch die Fusion von  O2 und Eplus gibt es an der Stelle Änderungen. Die bisherigen Eplus Vorwahlen nutzen nun auch O2.

Die Netzabfrage einer Rufnummer per Kurzwahl

Wer wissen will, welches Netz die eigene Handynummer nutzt oder auch die eines Freundes oder Verwandten, der kann das über Apps herausbekommen. Aber für den Fall, dass man kein Smartphone hat oder keine Internetflatrate, stehen auch Kurzwahlen der Netzbetreiber bereit. Diese helfen dabei, eine Netzabfrage direkt übers Telefon zu erledigen, ohne Zugriff aufs mobile Internet haben zu müssen.

Erfreulicherweise steht dieser Service mittlerweile in allen deutschen Netzen zur Verfügung. Die Netzbetreiber haben hier sehr schnell reagiert und bieten ein kostenloses Angebot um das Netz einer Rufnummer heraus zu finden. Dazu stehen in allen Netzen Service-Rufnummern bereit, die nur dazu dienen, das Netz abzufragen.

Wichtig: Dabei wird lediglich das genutzt Mobilfunk-Netz und nicht der Anbieter selbst angesagt. Ob eine Simkarte bei der Vodafone selbst oder einem Vodafone Discounter wie Otelo angesiedelt ist, lässt sich damit nicht ermitteln.

Folgende Nummern stehen zur Verfügung:

  • Deutsche Telekom: Anruf über die Kurzwahl 4387. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch die Telekom das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Telekom Netz kostenfrei.
  • Vodafone: Anruf über die Kurzwahl 12313. Danach erfolgt eine Ansage durch den Betreiber und man kann danach die Rufnummer samt Vorwahl eingeben. Es muss sich dabei im eine mobile Rufnummer handeln. Dann wird durch Vodafone das zugehörige Netz angesagt. Die Abfrage bei dieser Kurzwahl ist für Kunden aus dem Vodafone Netz kostenfrei.
  • O2: SMS mit „Netz Rufnummer“ an die Kurzwahl 4636 senden. „Rufnummer“ muss in der SMS durch die Nummer, die man abfragen will, ersetzt werden. Man bekommt danach eine SMS mit dem passenden Netz zugeschickt. Diese SMS ist kostenfrei. Ehemalige Eplus Kunden können nun ebenfalls die O2-Abfrage mit nutzen (ebenfalls kostenlos).

Für die Kunden mit Tarifen bei mobilcom-debitel gibt es eine vergleichbare Abfrage des Netzes im Kundenbereich. Man erreicht die Abfrage wie folgt:  Ablauf: Einloggen => Mein mobilcom-debitel => Meine Rechnungen => Zielnetzabfrage. Diese Abfrage steht auch für andere Marken von Mobilcom-Debitel wie beispielsweise Talkline zur Verfügung.

Besonders positiv sollte man hervor heben, dass alle Netzbetreiber (nach der Fusion von Eplus und O2 nur noch 3) diesen Service kostenfrei anbieten. Das betrifft dabei nicht nur Kunden der Netzbetreiber selbst sondern auch die Discounter in dem Netz. So können beispielsweise Congstar Kunden den Telekom Service ebenfalls kostenfrei nutzen oder BASE Kunden können auch den SMS Service von O2 ohne Zusatzkosten abfragen.

Eine andere Form der Abfrage bietet Mobilcom-Debitel an (und auch Talkline). Bei diesem Unternehmen gibt es keine Rufnummer für die Abfrage sondern einen Dienst im Online-Kundenbereich des Unternehmens. Loggt man sich mit den Zugangsdaten ein kann an unter Rechnung => Zielnetzabfrage eine Rufnummer eingeben und bekommt für diese Rufnummer ermittelt, welches Netz diese hat. Diese Abfrage ist ebenfalls kostenfrei, steht aber nur MD-Kunden mit einem entsprechenden Login zur Verfügung.

Wichtig: Bei diesen Abfragenwird lediglich das genutzt Mobilfunk-Netz und nicht der Anbieter selbst angesagt. Ob eine Simkarte bei der Vodafone selbst oder einem Vodafone Discounter wie Otelo angesiedelt ist, lässt sich damit nicht ermitteln.

Kostenpflichtige Dienste zur Netzabfrage

Neben den hier vorgestellten Varianten der Netzabfrage, die kostenfrei sind und bei denen es keinen Gebühren für die Abfrage gibt, findet man im Netz auch einige kommerziellen Dienste, bei denen man für die Abfrage bezahlen muss. Teilweise liefern diese Abfragen dann auch noch weitere zusätzliche Informationen wie beispielsweise den genutzten Anbieter bzw. Discounter und nicht nur das Netz.

In der Regel benötigen private Kunden diese Daten aber nicht und es reicht eine einfache Abfrage des genutzten Handy-Netzes. Wir haben daher an dieser Stelle darauf verzichtet, zusätzliche kostenpflichtige Anbieter aufzulisten, da die kostenlosen Angeboten in der Regel absolut ausreichen und ebenso aktuell sind wie die Services, die auf Gebühren setzen.

Daneben gibt es auch von privaten Anbietern teilweise Netzchecks im Netz zu finden. Diese sind durchaus auch eine Alternative, allerdings sind diese Dienste teilweise beschränkt (beispielsweise auf maximal 10 Abfragen pro Tag) und man kann auch nicht direkt erkennen, auf welche Datenbanken diese Dienste zurück greifen und wie aktuell die Daten sind. Haben Rufnummern in der letzten Zeit das Netz gewechselt wird das unter Umständen nicht mit angezeigt. Daher sollte man die offiziellen Dienste und Rufnummer auf jeden Fall vorziehen und diese in erster Linie nutzen. Nur falls die Abfragemöglichkeiten nicht zu Verfügung stehen kann es sich lohnen, auf einen privaten Service im Netz zurück zu greifen. Dabei sollte man aber immer im Hinterkopf haben, dass diese Infos möglicherweise veraltet und damit nicht aktuell sind.

Video: die eigenen Rufnummer unterdrücken

0151 – welches Netz nutzen Rufnummern mit dieser Vorwahl?

Welches Netz hat die Vorwahl 0151? – Der Rufnummernkreis 015 steht in Deutschland für eine Rufnummer aus dem Bereich Mobilfunk. Die 4. Ziffer der Vorwahl gibt Auskunft darüber, in welchem Netz die Rufnummer ursprünglich ausgegeben wurde. Die Bundesnetzagentur hat für jeden Mobilfunk-Anbieter in Deutschland bestimmte Rufnummernkreis reserviert und diese lassen sich anhand der 4. Ziffer der Vorwahl zuordnen.

Die Vorwahl 0151 gehört dabei zum Netz der Deutschen Telekom (D1). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0151 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz der Telekom.

Es gibt leider keinen zentralen Service um zu prüfen, in welchem Netz sich die Rufnummer mit der Vorwahl 0151 derzeit befindet. Die Netzbetreiber bieten aber kostenfreie kostenfreie Kurzwahlnummern an um dies abzufragen. Man kann diese Nummern auch von Discountern aus den jeweiligen Netzen nutzen. Die Abfrage der Telekom kann beispielsweise auch mit Congstar genutzt werden.  Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier für Sie zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Derzeit nutzen häufig Discounter diese D1-Netz Vorwahl. Beispielsweise gibt es bei Klarmobil und auch bei Congstar Simkarten mit den entsprechenden Vorwahlen – das Klarmobil Netz und auch das Congstar Netz ist damit auch das D1 Netz der Telekom.

Die Netzqualität der Vorwahl 0151 prüfen

Die Qualität des Netzes der Telekom (und damit auch der meisten Rufnummer mit 0151) lässt sich am einfachsten über die Netzkarte der Telekom prüfen. Dort wird der Ausbaustand und auch die verfügbaren Netzstandards angezeigt. Auf diese Weise bekommt man einen guten Eindruck, ob Netz bereits vorhanden ist und welche Geschwindigkeiten zu erwarten sind. Die Netzkarte der Telekom ist hier zu finden:

Unter-Vorwahlen zur 0151

Für die 0151 gibt es weitere Untervorwahlen, die fünfstellig sind und in erster Linie (bzw. oft) für Discounter in diesem Netz eingesetzt werden. Folgende Rufnummernkreise sind bei der Vorwahl 0151 bekannt:

  • 01510 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01511 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01512 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01513 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01514 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01515 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)
  • 01516 – im Netz der Deutschen Telekom (D1)

Weitere Informationen zur Telekom und dem Telekom Netz

Diese Vorwahl gehört zu einem Rufnummern-Kreis, der für die Telekom registriert wurde. Falls die Rufnummer aufgegeben wird oder nicht mehr in Benutzung ist, fällt sie auch automatisch an die Telekom zurück. Nur dieses Unternehmen darf die Vorwahl vergeben, sie kann aber auch vom Besitzer in ein anderes Netz mit genommen werden.

Weitere Infos zur Telekom:

Spam von der Vorwahl 0151

Rufnummern mit der 0151 als Vorwahl sind weit verbreitet und daher gibt es auch immer wieder Meldungen zu Spam und unerwünschten Anrufen aus diesem Rufnummernkreis. So schriebt ein Nutzer im AntiSpam eV Forum bereits 2011:

Auf meine GSM-Rufnummer ging soeben die nachfolgende SMS-Nachricht ein …

Sonja aus deiner Region sucht Liebevollen Ihn fur eine Feste Bez. Tauscht MMS + Sprachnachricht. Zum Kostenlosen Anruf der Daten sende JA zurück

Zur Rufnummer selbst ist als Inhaber / Betreiber nachzuvollziehen:
Rufnummer: 01512-2133541
Land: Deutschland
Netz: T-Mobile
Vorwahl: 01512
RN-Block: 21
Betreiber: RTLmobile c/o congstar GmbH , Anna-Schneider-Steig 8 , 50678 Köln

Und im Computerbetrug Forum stammt eine Meldung bereits aus dem Jahr 2006:

am 05.11.06 um 02:30 Uhr erhielt ich folgende Spam-SMS an mein Handy von der Rufnummer 0151 14813***:

„Eine Nachricht wurde für Dich hinterlegt. Schreibe eine SMS mit dem Text „Flirt 228765″ und antworte an die 84123 (1,99EUR/SMS)“

Ich hab schon bei der Bundesnetzagentur angefragt. Kennt hier jemand ähnliches?

Wer ähnliche Probleme hat, sollte sich mit den Fällen einer 0151 Nummer, über die Spam verschickt wird, an die Bundesnetzagentur werden. Diese bietet hier eine entsprechende Service-Seite an.

0173 – welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0173?

0173 – welcher Anbieter und welches Netz nutzen die Vorwahl 0173? – Die 0173 gehörte zu den ersten Mobilfunknummern und gehörte ursprünglich vom D2-Anbieter Mannesmann, welcher ab 1990 das erste private Mobilfunknetz in Deutschland aufbaute. Nach der Fusion mit Arcor 1996/1997 wurde der Vertrieb endgültig im Jahr 2000 an Vodafone übergeben.

Die Vorwahl 0173 gehört dabei zum Netz von Vodafone (D2). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0173 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von Vodafone.

Die 0173 wurde im Jahr 1998 eingeführt, nachdem die Kapazitäten für die 0172 von Mannesmann-Arcor langsam erschöpft waren. Da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele Handy-Vorwahlen gab, sorgte die 0173 bei einigen Angerufenen für Verwirrung, da diese Nummer auf Anhieb keinem Anbieter zugeordnet werden konnte und weil sie ohne Werbekampagne still und leise eingeführt wurde.

Die ersten Mobilfunknummern sind nach wie vor begehrt, obgleich die 0173 nicht so häufig gefragt ist wie die 0170, 0171 oder o172, die ersten Nummern aus dem Netz der Telekom. Trotzdem finden sich im Internet in Foren hin und wieder Leute, die diese Vorwahl erwerben wollen. In der Regel starten die Preise für diese Vorwahl bei 50 EUR. Der Grund dafür ist, dass diese Vorwahl nur noch sehr selten bzw. gar nicht von Vodafone vergeben wird, da diese Vorwahl von einem Alt-Kunden erst zurück gegeben werden müsste, damit sie wieder vergeben werden kann. Da allerdings durch die Rufnummerportierung die eigene Nummer heutzutage problemlos zu einem anderen Anbieter mitgenommen werden kann, muss der Nutzer der 0173 nicht zwangsweise Kunde von Vodafone sein. Bei einigen Mobilfunkdiscountern wird die 0173 sogar noch als VIP-Nummer für knapp 20 Euro angeboten oder direkt in den Vodafone-Shops vor Ort. Man findet die 0173 daher bei Neuverträgen sowohl direkt bei Vodafone als auch bei D2 Netz Anbieter wie LIDL Connect, FYVE, 1&1 oder Otelo.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Weitere Rufnummer aus dem Vorwahlkreis von Vodafone sind beispielsweise die 0152, 0162 oder auch die 0172.

Spam von der Vorwahl 0173

Rufnummer mit der Vowahl 0173 sind tausendfach in Deutschland im Einsatz und daher kann es durchaus auch passieren, dass Spammer diese Vorwahl für Anrufe nutzen. Allerdings scheint das Aufkommen von unverlangten Anrufen mit dieser Vorwahl eher gering zu sein. Lediglich einzelene Fälle sind bekannt. So schreibt ein Nutzer bei antispam e.V.:

Diese Nummer wurde zig mal (täglich) auf meinem Privatanschluß registriert. Ein Rückruf brachte die Ansage „Mailbox voll“.
Einmal war ich Zuhause als der Anruf kam. Es meldete sich ein Hr. Schumburg von der Gunther GmbH, der mir erklärt hat, sie würden dafür sorgen, dass ich nichtmehr durch Telefonspam belästigt würde und man würde nun daraufhin für die nächsten Monate das Geld von meinem Konto abbuchen. Wir müssten nur noch die Daten abgleichen….
Nachdem ich mehrmals nach der Firma und der Adresse gefragt habe, und gebeten habe, mir die Unterlagen zuzuschicken, wurde aufgelegt. Hat sonst noch jemand mit der Nummer Erfahrungen?

Insgesamt wird diese Vorwahl aber für legale Zwecke genutzt – es reicht also, eventuell einzelne Rufnummern zu sperren, eine komplette Sperre des gesamte Vorwahlkreises ist nicht notwendig.

Diese Apps helfen: Welche Nummer gehört zu welchem Netz?

Diese Apps helfen: Welche Nummer gehört zu welchem Netz? – Wer nicht sicher ist, welches Netz die eigene Rufnummer oder die eines Freundes benutzt, der kann das per Netzabfrage herausbekommen. Als Fachbgeriff wird hierfür gerne „Zielnetz-Abfrage“ genutzt. Neben Servicenummern der vier großen Netzbetreiber geht das auch mit Apps. Wir haben einige Apps beispielhaft vorgestellt.

Man kann damit sehr einfach herausfinden, in welchem Netz eine Rufnummer angesiedelt ist und natürlich kann man damit auch die eigene Rufnummer schnell testen, falls man sich nicht sicher ist, in welchem Mobilfunk-Netz man selbst telefoniert.

Schnell und einfach: Netzabfrage-Rufnummern

Wer schnell und gratis herausfinden will, welches Netz eine Handynummer nutzt, sollte nicht direkt auf Apps zurückgreifen, da man diese erst installieren muss. Schneller geht die Abfrage mit folgenden Nummern:

  • Telekom: Nummer 4387 + Eingabe der gesuchten Handynummer (für Suchen aus dem Telekom Netz)
  • Vodafone: Nummer 12313 + Eingabe der gesuchten Handynummer (für Suchen aus dem Vodafone Netz)
  • O2: SMS mit Inhalt NETZ + gesuchte Handynummer an 4636 (für Suchen aus dem O2 Netz)
  • Festnetz: Nummer 0800 5052090 + gesuchten Handynummer wählen (netzunabhängig)

Diese Rufnummern sind kostenlos, haben aber einen Nachteil: Die Nutzung ist umständlich, da man erst die jeweilige Kurzwahl und dann noch die gesuchte Rufnummer eintippen muss. Das dauert lange und wird sehr mühselig, wenn man mehrere Nummern auf das jeweilige Netz testen will.

Diese Apps helfen: Welche Nummer gehört zu welchem Netz?

Apps zur Netzabfrage und zur Ermittlung des Zielnetzes sind vor allem dann sinnvoll, wenn man mehrere Rufnummern abfragen will oder immer mal wieder die Netze prüft. Mittlerweile gibt es kostenlose und kostenpflichtige Versionen und vor allem bei den kostenpflichtigen Varianten gibt es eine interessante Funktion: man kann für das gesamte Telefonbuch bzw. die Kontakt anzeigen lassen, welches Netz hinter eine Nummer steckt. Das ist vor allem wichtig, weil die Kontakte ihre Nummern natürlich auch in anderen Netze mitnehmen können.

  • Die App „Welches Netz?“ gibt es kostenlos im Google Playstore für Androidhandys. Mit ihr kann man ganz unkompliziert feststellen, welches Netz eine Rufnummer nutzt. Das abgefragte Netz wird im Telefonbuch dargestellt, unbegrenzt viele Abfragen stehen kostenfrei zur Verfügung. Wer noch mehr Funktionen braucht, kann auch zur kostenpflichtigen PRO-Version greifen.
  • Die App „Netzfinder“ gibt es sowohl im Google Playstore (kostenlos) als auch im Applestore (aktuell 89 Cent pro Monat oder 2,69 Euro für sechs Monate). Für die Abfrage selbst entstehen in beiden Stores allerdings keine Kosten. Auf Wunsch kann man eine Nummer entweder von Hand eingeben oder gleich das ganze Telefonbuch überprüfen lassen.
  • Auch die App „PIMP – People in my Pocket“ im Applestore hilft dabei, festzustellen, welches Netz eine Rufnummer nutzt. Sie kostet einmalig 89 Cent. Zusätzlich zum Netz erkennt diese App auch sehr viele Discountanbieter. Die Verteilung der Netze auf die Nummern in Telefonbuch kann man sich in übersichtlichen Statistiken anzeigen lassen.

Video: Rufnummer (Zielnetz) Abfrage mit der Zielnetz App

01371 Rufnummer – welche Kosten entstehen, was sollte man beachten?

Wofür wird die Vorwahl 01371 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet. Prominente beispielsweise sind Gewinn- oder Pseudo-Gewinnspielen im Radio oder im Fernsehen. Allerdings wird dazu die 01371 eher selten genutzt, da die abgerechneten Kosten eher gering sind. Man setzt stattdessen eher auf andere Vorwahlen aus diesem Rufnummernkreis die teilweise deutlich teurer abgerechnet werden können.

Welche Kosten entstehen bei der 01371 als Vorwahl?

Die Vorwahl 01371 kostet immer 14 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01371 werden bei O2 für Prepaidkunden beispielsweise 59 Cent pro Minute plus 59 Cent für den Anruf fällig, Vertragskunden bei E-Plus zahlen sogar 1 Euro pro Minute plus 25 Cent für den Anruf.

MABEZ Rufnummern sollte man daher immer im besten Fall aus dem Festnetz anrufen, da sie darüber am günstigsten sind und auch nur das der maximal Preis gilt. Ansonsten ist es hilfreich, sich bei eigenen Anbieter zu informieren, wie hoch die Kosten mit dem Handy sind, je nachdem ob man das D1 Netz der Telekom nutzen, einen Vodafone Anbieter hat oder O2 Handytarife nutzt.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen. Die 01371 als Vorwahl wird allerdings eher selten genutzt, da die Kosten zu gering sind und sich diese Nummer kaum rentieren. Die meisten Voting-Shows setzen daher auf andere 0137 Rufnummer, RTL beispielsweise nutzt in den Voting-Shows fast immer eine 01379 Vorwahl (beispielsweise bei DSDS).

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt. Bei Congstar liegen die Kosten für 1371, 01372, 01373, 01374 und 01376 Rufnummern pauschal bei 69 Cent pro Minute und damit deutlich höher als bei Anrufen aus dem Festnetz. Bei o2 kostet ein Anruf auf so einer Nummer bis zu 59 Cent und der Anbieter unterscheidet hier sogar noch zwischen Hauptzeit und Freizeit. Dazu berechnet das Unternehmen für diese Rufnummern bei mobilen Tarifen noch eine einmalige Verbindungsgebühr pro Anruf. Man kann also hier sehr viel Geld sparen, wenn man diese Rufnummern aus dem Festnetz nutzt und nicht das Handy bzw. Smartphone dafür verwendet.

Einen Überblick über die genutzten 0317 Vorwahlen gibt es direkt bei der Bundesnetzagentur.

Spam von der Vorwahl 01371

Die Rufnummer im 01371 Nummernkreis können an sich nicht für Anrufe genutzt werden, daher gibt es auch keinen bekannten Spam von diesen Vorwahlen. Man sollte aber dennoch mißtrauisch sein – kommt ein Anruf mit dieser reinen Vorwahl, kann die Rufnummer an sich nur gefälscht sein.

0900 Nummer – Kosten, Rechtliches und alles was man wissen und beachten sollte

0900 Nummer – Kosten, Rechtliches und alles was man wissen und beachten sollte? – Nummern, die mit der Vorwahl 0900 beginnen, sie sind frei tarifierbar, das heißt, ihre Kosten unterscheiden sich, weil die Anbieter der Nummern den Verbindungspreis selbst festlegen. Wie viel man zahlt, wenn man eine 0900-Nummer anwählt, hängt also davon ab, was der Anbieter berechnet. Trotzdem gibt es Einschränkungen. Allgemein gilt dabei:

Die Vorwahl 0900 ist eine kostenpflichtige Servicenummer. Wie viel ein Anruf zu einer Nummer kostet, wird beim Wählen angesagt. So weiß man immer, wie viel man bezahlt. Den Preis legt der Anbieter selbst fest, das Gesetz gibt aber Maximalwerte vor: Ein Gespräch zu einer 0900-Nummer darf maximal 3 Euro pro Minute beziehungsweise 10 Euro pro Gespräch unabhängig von der Gesprächslänge kosten.

In Benutzung sind die Nummern 09001, 09003, 09005 und 09009. Bei 09001, 09003 und 09005 werden die Verbindungskosten angesagt, 09009 wird für Dialer verwendet. Die Kosten sind dann über die Dialerinformation abrufbar. Der Rufnummernkreis rund um die 0900 Nummern unterliegt auch einer recht strengen gesetzlichen Regulierung. In den letzten Jahren kamen immer wieder neuen, verbraucherfreunliche Vorgaben hinzu, die Endkunden vor den Kosten von 0900 Nummern schützen sollen.

Welche Kosten entstehen bei 0900 Nummern?

Die 0900 Kosten sind für den Anbieter relativ frei festlegbar. Es gibt also keine festen Kosten. Allerdings gibt es Höchstgrenzen und darüber hinaus muss ein Anrufer über die Kosten informiert werden. Im Überblick:

  1. die Kosten für Gespräche dürften maximale bei 3 Euro pro Minute liegen
  2. die Kosten für einen Anruf dürfen bei maximal 30 Euro liegen (auch wenn er länger dauert)
  3. Anrufer müssen am Anfang KOSTENFREI über die anfallenden Gebühren informiert werden

Auf diese Weise sollen Verbraucher bereits vor dem Gespräch über anfallende Kosten informiert und sie sollen dazu die Möglichkeit haben, die Gespräche auch wieder zu beenden, wenn die Kosten zu hoch ausfallen sollten. Daher ist auch die Kostenansage kostenlos – Gebührne fallen erst an, wenn man in den tatsächlichen Premiumteil der Rufnummer wechselt – also nach der Tarifansage weiter in der Leitung bleibt. Sollte ein Anbieter gegen diese Pflichten verstoßen, kann man beispielsweise bei der Bundesnetzagentur eine Beschwerde einreichen und diese Vorgehensweise beanstanden. Die Behörde hat dann eine ganze Reihe von Möglichkeiten, gegen ein solches Verhalten vorzugehen (und hat dies in der Vergangenheit auhc bereits häufiger getan – bis hin zur Abschaltung von Rufnummern).

Die Kosten für 0900 Nummern im Detail

Die Kosten für den Anruf bei einer Rufnummer mit einer 0900 Vorwahl sind gestaffelt danach, welche Nummer an der 5. Stelle kommt. Diese Ziffer bestimmt den Dienst, der dahinter steht und auch die Kosten, die entstehen.

  • die Ziffer 1 steht dabei für Informationsdienste aller Art
  • die Ziffer 3 steht für Unterhaltungsdienste
  • die Ziffer 5 steht für Dienste für Erwachsene

Die Kosten, die für eine solche Rufnummer entstehen, müssen schriftlich bei entsprechenden (Werbe-)Angeboten mit hinterlegt sei. Ziel ist es dabei, dass sich der Kunde bereits vor einem Anruf über die maximalen Kosten informieren kann. Dazu muss vor dem Beginn des eigentliches Anrufes nochmal angsagt werden, welche Kosten für einen Anbieter entstehen. Diese Ansage ist dabei kostenfrei, es entstehen erst wirkliche Kosten, wenn man während der Ansage nicht auflegt. Im Gesetz ist dazu fest gehalten:

Für sprachgestützte Premium-Dienste und für sprachgestützte Betreiberauswahl hat derjenige, der den vom Endnutzer zu zahlenden Preis für die Inanspruchnahme dieses Dienstes festlegt, vor Beginn der Entgeltpflichtigkeit dem Endnutzer den für die Inanspruchnahme dieses Dienstes zu zahlenden Preis zeitabhängig je Minute oder zeitunabhängig je Datenvolumen oder sonstiger Inanspruchnahme einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile anzusagen. Die Preisansage ist spätestens drei Sekunden vor Beginn der Entgeltpflichtigkeit unter Hinweis auf den Zeitpunkt des Beginns derselben abzuschließen. Ändert sich dieser Preis während der Inanspruchnahme des Dienstes, so ist vor Beginn des neuen Tarifabschnitts der nach der Änderung zu zahlende Preis entsprechend der Sätze 1 und 2 anzusagen mit der Maßgabe, dass die Ansage auch während der Inanspruchnahme des Dienstes erfolgen kann.

Wichtig ist dabei, dass es keine Unterschied macht, von welchem Anbieter aus man anruft. Auch das Netz spielt keine Rolle. Es ist also egal, ob man einen Tarif der Telekom, Vodafone oder O2 hat oder einen Discounter wie 1&1 oder Congstar nutzt – die Kosten für die 0900er Nummer sind zentral durch den Betreiber der jeweiligen 0900 Rufnummer fest gelegt und damit immer gleich (hoch).

Das gleiche gilt auch für Warteschleifen, die eventuell vor den Anruf geschaltet sind. Wenn beispielsweise der Anruf nicht sofort entgegen genommen werden kann, werden die Kunden häufig in eine Warteschleife gelegt. Diese muss allerdings kostenfrei sein. Das entsprechende Gesetz wurde 2013 geändert und seit dem dürfen für eine Warteschleife keine Kosten mehr verlangt werden. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Am 1. Juni treten die endgültigen Regelungen zu kostenlosen Warteschleifen in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Warteschleifen bei Sonderrufnummern (z. B. 0180er und 0900er Rufnummern) nur noch genutzt werden, wenn für den Anruf ein Festpreis gilt oder die Warteschleifen für den Anrufer kostenfrei sind. Auch nachgelagerte Warteschleifen, also beispielsweise Wartezeiten während einer Weiterleitung nach begonnener Bearbeitung, müssen kostenfrei sein. Bei ortsgebundenen Rufnummern, Mobilfunkrufnummern und entgeltfreien Rufnummern ist der Einsatz von Warteschleifen weiterhin zulässig.

Insgesamt sind die Rufnummern-Bereiche um die 0900 mittlerweile damit ein streng regulierter Bereich und bieten viele verbraucherfreundliche Regelungen. Unabhängig davon ist der Ruf dieser Vorwahlen immer noch durch Sex- und Escot-Dienste dominiert und diese Nummer werden daher in der Regel von vielen Unternehmen eher gemieden.

Falls jemand von einer solchen Rufnummer angerufen wird: Die Bundesnetzagentur für ein großes und öffentliches Verzeichnis aller Nummern und Besitzer samt Anschrift. Dort kann man sehr einfach abfragen, von wem der Anruf kommt und ob sich eventuell ein Rückruf lohnt oder ob es sich vielleicht nur um Spam handelt. Das entsprechende Verzeichnis findet sich hier (unter dem Punkt Suche nach Rufnummer):

Dieses Verzeichnis und die Transparenz der Rufnummern ist auch gesetzlich so geregelt und die Anbieter sind verpflichtet, ihre Daten dort eintragen zu lassen. Es ist also anders als die normalen Telefonbücher kein freiwilliges Verzeichnis, sondern zum Schutz der Verbraucher ist der Eintrag verpflichtend.

Video: Abzocke mit der 0900 erklärt

01374 – Das sollte man zu dieser Vorwahl wissen

Wofür wird die Vorwahl 01374 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet.

Die Vorwahl 01374 kostet immer 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01374 zahlen Prepaidkunden bei E-Plus in der Hauptzeit beispielsweise 87 Cent pro Minute, außerdem werden 26 Cent pro Anruf fällig.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen.

Konrekt sollte man bei diesen Rufnummern im Hinterkopf behalten, dass sie als Sonderrufnummern geführt werden. Es gelten damit nicht die normalen Verbindungspreise. Auch Flatrates und Allnet Flat gelten nicht für Anrufe auf der 01374. Stattdessen werden diese Rufnummern separat bepreist und Anrufe auf dieser Nummer werden daher auch extra auf der Handyrechnung ausgewiesen. Konkret können solche Rufnummern aus dem Telekom Netz, dem Handy Netz von Vodafone und den Netzen von O2/Telefonica unterschiedliche Kosten ausweisen und sie werden wie gescchrieben auch NICHT von Allnet Flat mit erfasst.

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt.

Spam von der 01374

Derzeit liegen kaum Meldungen vor, dass die 01374 Nummer für Spam oder Betrug missbraucht würden. Das mag daran liegen, dass die Kosten dafür relativ niedrig sind und somit kein gutes Geschäft für Betrüger. Die Verbraucherzentrale schreibt als Schutz vor Spam von der 0137

  • Bei 0137- Rufnummern handelt es sich eigentlich um so genannte Televote-Nummern, die hauptsächlich von TV-Sendern für Gewinnspiele oder Zuschauerabstimmungen verwendet werden. Die Nummern werden von Netzbetreibern an telefonische Serviceanbieter vermietet und von Abzockern zweckentfremdet, um einen schnellen Euro zu machen.
  • Die 0137-Rufnummer wird häufig dadurch getarnt, dass statt der 0 die deutsche Auslandskennzahl 49 vorangestellt wird. Die Rückrufnummer lautet dann zum Beispiel (+49) 13 77 799 usw.
  • Selbst ein kurzer Rückruf kostet vom Handy in der Regel je nach Netz schon mehr als 50 Cent, teilweise sogar 2,- Euro. Je länger man die Leitung hält, desto teurer kann´s werden, wenn der Netzbetreiber zum einmaligen Verbindungspreis auch noch einen Minutenpreis verlangt.
  • Wenn Sie zum Rückruf unbekannter Rufnummern aufgefordert werden, sollten Sie nicht reagieren. Wir raten in einem solchen Fall dazu, die Bundesnetzagentur zu informieren und diese aufzufordern, unseriöse Praktiken schleunigst zu unterbinden.
  • Falls Sie auf den Trick hereingefallen sind und die Zahlung der Rückruf-Kosten verweigern wollen, müssen sie sich schriftlich gegen den entsprechenden Rechnungsposten wenden, der in der nächsten Telefonrechnung auftaucht. In dem Schreiben an das Telekommunikationsunternehmen, das den Betrag einfordert, sollten Sie detailliert darstellen, auf welche Weise die Kosten entstanden sind. Darüber hinaus sollten Sie das Unternehmen auffordern, die fällige Summe nicht einzutreiben.

01378 – Wofür wird die Vorwahl 01378 genutzt?

Wofür wird die Vorwahl 01378 genutzt? – Alle Vorwahlen, die mit 0137 beginnen, werden ausschließlich als Abstimmungs- und Gewinnspielnummern verwendet.

Die Vorwahl 01378 kostet immer 50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, egal, welchen Anbieter man hat. Wer aus dem deutschen Mobilfunknetz anruft, zahlt meistens deutlich mehr. Wie teuer ein Anruf aus Mobilfunknetzen wird, hängt von der Uhrzeit, vom Netz und davon ab, ob man Pre- oder Postpaidkunde ist. Für die 01378 stellt die Telekom Vertragskunden zum Beispiel 79 Cent pro Minute in Rechnung, für Prepaidkunden bei der Telekom werden sogar 99 Cent pro Minute fällig.

Nummern, die mit der Vorwahl 0137 beginnen, bezeichnet man als MABEZ-Nummern: Das steht für Massenverkehr zu bestimmten Zielen. Solche Nummern werden dafür benutzt, um Teilnehmer anzusprechen, die allein durch die Anzahl an angesprochenen Personen schwer zu erreichen wären. Früher wurden MABEZ-Nummern in erster Linie für Televoting benutzt, heute sind sie auch sehr häufig für Gewinnspiele übers Radio oder übers Fernsehen in Benutzung. Bisher sind Anbieter noch nicht dazu verpflichtet, den Maximalpreis für einen Anruf aus dem Mobilfunknetz anzugeben. Wer häufiger über sein Handy auf 0137-Nummern anruft, sollte bei seinem Anbieter die genauen Kosten erfragen.

Weitere MABEZ Rufnummern im Überblick

  • 01371: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01372: 0,14 Euro pro Minute
  • 01373: 0,14 Euro pro Minute
  • 01374: 0,14 Euro pro Minute
  • 01375: 0,14 Euro pro Anruf
  • 01376: 0,25 Euro pro Anruf
  • 01377: 1,00 Euro pro Anruf
  • 01378: 0,50 Euro pro Anruf
  • 01379: 0,50 Euro pro Anruf

Die Kosten beziehen sich dabei wie bereits geschrieben nur auf die Kosten aus dem Festnetz. Wer mobil auf diesen Rufnummern anruft, zahlt in der Regel mehr, da hier jeder Anbieter selbst die Kosten fest legt.

Spam mit der 01378 Rufnummer

Da diese Rufnummer nicht direkt verwendet werden können, um damit anzurufen, gibt es keinen Spam im engeren Sinne mit dieser Vorwahl. Allerdings gab (und gibt) es immer wieder Versuche mit diesen Vorwahlen Geld zu verdienen, in dem eine falsche 01378 Vorwahl vorgetäuscht wird. Im Antispam Forum schreibt man dazu:

Der Anbieter der 0137 hat die Absicht, sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen. Er bewirbt in unzulässigerweise seine Mehrwertnummer, in dem er wahllos Menschen anruft und darauf hofft, dass diese zurück rufen. Dabei wird eine gefälschte Kennung übermittelt, der Anruf kommt nämlich gar nicht von der 0137-Nummer („Vorspiegelung falscher Tatsachen“ und „Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen“)

Täuschung liegt vor im Hinblick auf die Bedeutung des Erscheinens der 0137-Nummer auf dem Display. Der Betroffene kann im Normalfall bei Erscheinen eines „verpassten Anrufes“ davon ausgehen, dass ihn entweder jemand erreichen wollte, maximal jemand versehentlich erreichen wollte („Verwähler“). Auf dieser Grundlage kann er dann seine Entscheidung fällen, zurück zu rufen.

Das Erscheinen der Nummer auf dem Display wird aber gar nicht hervorgerufen, weil jemand den Betroffenen erreichen wollte und auch nicht, weil jemand durch Wählen einer falschen Nummer versehentlich den (falschen) Eindruck erweckt, er habe den Betroffenen erreichen wollen, sondern die Nummer erscheint auf dem Display, weil der Verursacher bewusst unzählige Handynummern anpingt, damit seine Mehrwertnummer auf dem Display erscheint (mehr passiert bei 1x klingeln nicht) und damit der Angerufene über den wahren Hintergrund getäuscht wird.

Allerdings sind solche Fällen in den letzten jahren deutlich weniger geworden. Die Verbraucherzentrale gibt aber dennoch einige gute Tipps, wie man Mißbrauch mit einer 0137 Rufnummer begegnen kann:

  • Bei 0137- Rufnummern handelt es sich eigentlich um so genannte Televote-Nummern, die hauptsächlich von TV-Sendern für Gewinnspiele oder Zuschauerabstimmungen verwendet werden. Die Nummern werden von Netzbetreibern an telefonische Serviceanbieter vermietet und von Abzockern zweckentfremdet, um einen schnellen Euro zu machen.
  • Die 0137-Rufnummer wird häufig dadurch getarnt, dass statt der 0 die deutsche Auslandskennzahl 49 vorangestellt wird. Die Rückrufnummer lautet dann zum Beispiel (+49) 13 77 799 usw.
  • Selbst ein kurzer Rückruf kostet vom Handy in der Regel je nach Netz schon mehr als 50 Cent, teilweise sogar 2,- Euro. Je länger man die Leitung hält, desto teurer kann´s werden, wenn der Netzbetreiber zum einmaligen Verbindungspreis auch noch einen Minutenpreis verlangt.
  • Wenn Sie zum Rückruf unbekannter Rufnummern aufgefordert werden, sollten Sie nicht reagieren. Wir raten in einem solchen Fall dazu, die Bundesnetzagentur zu informieren und diese aufzufordern, unseriöse Praktiken schleunigst zu unterbinden.
  • Falls Sie auf den Trick hereingefallen sind und die Zahlung der Rückruf-Kosten verweigern wollen, müssen sie sich schriftlich gegen den entsprechenden Rechnungsposten wenden, der in der nächsten Telefonrechnung auftaucht. In dem Schreiben an das Telekommunikationsunternehmen, das den Betrag einfordert, sollten Sie detailliert darstellen, auf welche Weise die Kosten entstanden sind. Darüber hinaus sollten Sie das Unternehmen auffordern, die fällige Summe nicht einzutreiben.

0175 – welche Netz und welcher Anbieter nutzt die Vorwahl 0175?

0175 – welche Netz und welcher Anbieter nutzt die Vorwahl 0175? – Die 0175 gehört ursprünglich zum D1-Netz der Telekom und ist eine sehr weit verbreitete Vorwahl und wurde von der Telekom im Jahr 2000 eingeführt; zeitgleich mit der 0160 und 01511 sowie mit der 0174 von Vodafone.

Die Vorwahl 0175 gehört dabei zum Netz der Telekom (D1). Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0175 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz der Telekom.

Ähnlich wie die 0174 ist die 0175 kaum noch direkt zu erwerben. Bei den Mobilfunk-Discountern ist sie fast gar nicht mehr erhältlich. Trotz der geringen verfügbarkeit ist diese Vorwahl bei Kunden nicht sonderlich begehrt, da diese aus verschiedenen Gründen eher auf die 0170 oder 0171 zurückgreifen. Nur in Kombination mit einer passenden Durchwahl hat die Vorwahl eine wirtschaftliche Bedeutung. Wer diese Vorwahl möchte, kann diese auch direkt in den Telekom-Shops ab 25 Euro erwerben.

Man findet die Rufnummer sehr häufig bei Drittanbietern im Telekom Netz. Im D1 Netz findet man beispielsweise auch die Angebote von Congstar, EDEKA smart und in Teilen auch von Klarmobil (bei den Klarmobil Telekom Net Tarifen). Diese Anbieter haben oft 0175 Rufnummern.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Spam von der Vorwahl 0175

Die 0175er Rufnummern scheinen bei Spammern nicht mehr bliebt zu sein, denn die letzten größeren Meldungen zu Problemen und Spam von dieser Vorwahl sind bereits einige Jahre als. So schreibt ein Nutzer im Jahr 2004 in einer Google Gruppe:

heute und zuvor schon einmal in den vergangenen Tagen trudelte auf
meiner Usenet-Mailadresse Spam von irgendeinem Chatmäuschen und einer
Julia ein, die mich unbedingt mal wieder sprechen will.

Was mich verwunderte war die 0175er-Handynummer im Mailbody, die ich
anrufen solle bzw. an die ich eine SMS schicken solle – was soll das
denn nun? Laufen mittlerweile auch unter 0175er-Nummern teure
„Mehrwertdienste“ oder würde mich dort eher eine Ansage a la „Ruf mich
an! 0190…..“ erwarten?

Inzwischen scheint aber auch das kein Problem mehr zu sein. Erfreulich für die Kunden: Spam von Rufnummern mit Vorwahl gibt es nur selten.

0159 – Welche Netz nutzt die Vorwahl 0159?

Welches Netz hat die Vorwahl 0159? – Die 0159 wurde 2013 von O2 mit in ihr Angebot aufgenommen und ist somit einer der jüngeren Vorwahlen auf dem Mobilfunkmarkt. Sie wird auch von den diversen Discountern aus dem O2-Netz genutzt.

Die Vorwahl 0159 gehört dabei zum Netz von O2/Telefonica. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0159 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von O2.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Mit der Übernahmen von Eplus hat sich dabei recht wenig geändert, die 0159 Rufnummer werden nach wie vor sehr häufig von O2 Anbietern und Discountern eingesetzt. Man findet sie beispielsweise bei Anbietern wie den Drillisch Marken, denn auch das PremiumSIM Netz oder das Discotel Netz ist das Mobilfunk-Netz von O2 bzw. Telefonica., Andere Rufnummer aus diesem Bereich sind die 0156 oder die 0155

Unter-Vorwahlen

Für die 0159 gibt es weitere Untervorwahlen, die fünfstellig sind und in erster Linie (bzw. oft) für Discounter in diesem Netz eingesetzt werden. Folgende Rufnummernkreise sind bei der Vorwahl 0159 bekannt:

  • 01590 – im Netz von O2

Weitere Unterrufnummernkreise gibt es in diesem Fall nicht.

Spam von Rufnummer mit 0159

Leider gibt es auch von Rufnummern aus dem Kreis 0159 einige Spammeldungen. Häufig wird hier auf einen Zusammenhang mit WhatsApp verwiesen, das muss aber nicht in jedem Fall so sein. So heißt es bei tellow beispielsweise zu einer Rufnummer mit der 0159 als Vorwahl:

Frank meldete lea mit der Nummer 015903480320 als Aggressive Werbung

1. wie kommt diese „lea“ an meine private Nummer, die nirgends öffentlich ist? Da sollte es schon klingeln.
2. der Text ist schwammig und man wird auf Whattsapp verwiesen.

Insgesamt scheint die 0159 aber wenig von Spam betroffen, die meisten Spammer sind wohl mittlerweile dazu über gegangen, Rufnummern aus dem Ausland zu benutzen.