0159 – Welche Netz nutzt die Vorwahl 0159?

Welches Netz hat die Vorwahl 0159? – Die mobile Vorwahl 0159 wurde 2013 von O2 mit in ihr Angebot aufgenommen und ist somit einer der jüngeren Vorwahlen auf dem Mobilfunkmarkt. Sie wird auch von den diversen Discountern aus dem O2-Netz genutzt.

Die Vorwahl 0159 gehört dabei zum Netz von O2/Telefonica. Allerdings können Rufnummern mittlerweile auch in andere Netze mitgenommen werden. Daher muss die 0159 nicht mehr zwangsläufig in diesem Netz zu finden sein, sondern könnte auch in ein anderes Netz portiert worden sein. Falls die Nummer direkt vom Anbieter kommt, ist das Netz auf jeden Fall noch das Netz von O2.

Um sicherzugehen, ob eine Nummer noch ein bestimmtes Netz nutzt, bieten die Netzbetreiber kostenfreie Kurzwahlnummern. Damit kann man bequem abfragen, welche Nummer zu welchem Netz gehört. Die jeweiligen Rufnummern haben wir hier zusammengestellt: Netz-Abfrage – welche Nummer gehört zu welchem Netz?. Die Netzabfrage erfasst dabei den aktuellen Status der Rufnummer und ist damit wesentlich sicherer und genauer als die Zuordnung anhand der Vorwahl.

Mit der Übernahmen von Eplus hat sich dabei recht wenig geändert, die 0159 Rufnummern werden nach wie vor sehr häufig von O2 Anbietern und Discountern eingesetzt. Man findet sie beispielsweise bei Anbietern wie den Drillisch Marken, denn auch das PremiumSIM Netz, das ALDI Netz oder das Discotel Netz ist das Mobilfunk-Netz von O2 bzw. Telefonica. Andere Rufnummer aus diesem Bereich sind die 0156 oder die 0155

Unter-Vorwahlen

Für die 0159 gibt es weitere Untervorwahlen, die fünfstellig sind und in erster Linie (bzw. oft) für Discounter in diesem Netz eingesetzt werden. Folgende Rufnummernkreise sind bei der Vorwahl 0159 bekannt:

  • 01590 – im Netz von O2

Weitere Unterrufnummernkreise gibt es in diesem Fall nicht.

Spam von Rufnummer mit 0159

Leider gibt es auch von Rufnummern aus dem Kreis 0159 einige Spammeldungen. Häufig wird hier auf einen Zusammenhang mit WhatsApp verwiesen, das muss aber nicht in jedem Fall so sein. So heißt es bei tellow beispielsweise zu einer Rufnummer mit der 0159 als Vorwahl:

Frank meldete lea mit der Nummer 015903480320 als Aggressive Werbung

1. wie kommt diese „lea“ an meine private Nummer, die nirgends öffentlich ist? Da sollte es schon klingeln.
2. der Text ist schwammig und man wird auf Whattsapp verwiesen.

Bei anderen Portalen wird von 0159 Nummern im mobilen Bereich un Zusammenhang mit Ebay Betrug gewarnt.

In neueren Fällen berichten Nutzer davon, dass SMS Spam und auch Voicemail Spam über Rufnummern mit der Vorwahl 1059 läuft. Beispielsweise wurden auf diese Weise falsche Paket-Meldungen an Nutzer zugestellt und andere Spam-Formen ebenfalls. Hintergrund ist dabei in der Regel, die betroffenen Empfänger auf manipulierte Webseiten zu locken um dort Daten abzugreifen oder Malware auf mobilen Geräten zu installieren.

Insgesamt scheint die 0159 aber wenig von Spam betroffen, die meisten Spammer sind wohl mittlerweile dazu über gegangen, Rufnummern aus dem Ausland zu benutzen (besonders für Ping-Anrufe). Dennoch kann es auch bei Rufnummern mit der 0159 Vorwahl im deutschen Netz nicht schaden, vorsichtig zu sein, wenn man den Anrufer nicht kennt.

Schutz gegen SMS Spam und unerwünschte Kontakte

Mittlerweile bieten moderne Smartphones viele Möglichkeiten, wie man sich gegen Spam und unseriöse Anrufe oder SMS schützen kann. Meistens sind diese Funktionen aber nicht standardmäßig aktiv, sondern man muss sie erst noch aktivieren, wenn man davon profitieren möchte.

Die Sicherheitsexperten von AVAST schreiben dazu:

  1. Antworten Sie nicht: Wenn Sie Spam-SMS einfach ignorieren, signalisieren Sie dem Absender, dass Ihre Telefonnummer kein lohnendes Ziel ist und er sich anderweitig nach Opfern umsehen muss.
  2. Blockieren Sie Rufnummern: Einfach aber wirksam, denn das Blockieren einer bekannten Spam-Nummer kann dem Absender den Kommunikationsweg absperren (allerdings können viele Spammer durch Spoofing zahlreiche neue Rufnummern generieren). Glücklicherweise ist das Blockieren von Spam-SMS auf iPhones und Android-Geräten gleichermaßen effektiv.
  3. Melden Sie Spam-SMS Ihrem Mobilfunkanbieter: Betrüger werden immer cleverer, aber das gilt auch für Mobilfunkanbieter. Durch die Meldung verdächtiger oder unerwünschter Nachrichten helfen Sie Ihrem Anbieter, ähnliche Betrugsversuche per SMS künftig zu unterbinden.
  4. Verwenden Sie Apps zur Spam-Blockierung: Die Installation eines Spam-Blockers auf Ihrem Smartphone verhindert lästige robotisierte Anrufe und SMS. Gleichzeitig erhalten Sie eine zusätzliche Schutzebene für Ihre Daten. Wenn Sie iOS-Nutzer sind, gehen Sie direkt zu unserer Liste der besten SMS-Blocker-Apps für iPhone. Besitzen Sie ein Android-Gerät, empfehlen wir unsere Übersicht über die besten SMS-Blocker-Apps für Android. 
  5. Klicken Sie nicht auf Links in empfangenen Nachrichten: Verdächtige Links können zu bösartigen Webseiten führen, die darauf aus sind, Ihre Daten zu stehlen, Ihre Telefonrechnung in die Höhe zu treiben oder Ihr Gerät mit Malware zu infizieren. Deshalb: nicht anklicken!
  6. Schützen Sie Ihre persönlichen Daten: Legitime Unternehmen fragen Sie nicht nach vertraulichen persönlichen Daten wie Anmeldepasswörtern oder Personalausweisnummern. Behalten Sie diese Informationen für sich!
  7. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Mobiltelefonrechnung: Manche Betrugsmaschen zwingen Ihr Smartphone dazu, teure Nummern anzurufen oder eine SMS dorthin zu schicken – wodurch Ihre Gebühren rasant ansteigen. Kontrollieren Sie Ihre Abrechnungen auf ungewöhnlich hohe Beträge oder unerwarteten Datenverbrauch.
  8. Nutzen Sie die integrierten Spam-Blockierfunktionen Ihres Smartphones: Überprüfen Sie die Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen Ihres Smartphones und aktivieren Sie die Anrufsperre, die Spamfilter und andere Spamschutz-Optionen.
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