5G Netze – Start, Frequenzen und die Technik dahinter

5G Netze – Start, Frequenzen und die Technik dahinter – In Deutschland hat 2019 der Aufbau der ersten 5G Netze begonnen und mittlerweile gibt es in alle drei großen Netzen 5G Netzbereich. Nur 1&1 hat bisher noch nicht mit dem Ausbau begonnen und wird erst 2022 damit starten. Alle Anbieter, die auf 5G setzen, müssen dabei bestimmte Aufbauverpflichtungen erfüllen. Wer also eine 5G Frequenz ersteigern konnte, muss auch in den Aufbau eines passenden Netzes investieren.

Die Bundesnetzagentur schreibt im Original zu den Ausbauanforderungen:

Wir gehen mit unseren Versorgungsauflagen an die Grenze des wirtschaftlich Zumutbaren und rechtlich Möglichen. Wir verpflichten jeden Anbieter bis Ende 2022 mindestens 500 Stationen zusätzlich zu den Auflagen für Straßen und Haushalte für 5G aufzubauen. Wir sprechen also beispielsweise bei drei Anbietern von 1500 Stationen in Deutschland, mit denen der neue Mobilfunkstandard eingeführt werden muss. Außerdem müssen die Anbieter jeweils weitere 500 Masten aufstellen, mit denen sie mindestens 100 Megabit pro Sekunde in ländlichen Regionen die Versorgung verbessern

Die aktuelle Verteilung und Nutzung sieht laut der 5G Übersicht bei mehr-speed.de wie folgt aus:

  • Telekom – Die Telekom hat in verschiedenen Bereichen Frequenzen für 5G ersteigert und bietet daher mittlerweile eine sehr breite Netzabdeckung im 5G Bereich an: 5G-NSA n78 (3.500 bis 3.600MHz) in Großstädten und 5G-NSA n1 (2.100MHz) in Städten (DSS)
  • Vodafone – 5G n28 (DSS) 700MHz und 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)
  • O2 – 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)
  • 1&1 – 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)

Der Ausbaustand im 5G Bereich ist allerdings noch höchst unterschiedlich. Die Telekom hat aktuell bereits die meisten Bereiche mit 5G erschlossen. Bei O2 ist der Ausbau noch am geringsten und das Unternehmen hat sich in erster Linie auf die größten Städte in Deutschland konzentriert. Als Kunden sollte man aber in jedem Fall vor einer Entscheidung für 5G den jeweiligen Netzausbau vor Ort prüfen. Die Bundesnetzagentur schreibt zur Abdeckung:

Nach den Daten der Bundesnetzagentur wird Ende Oktober 2021 bereits über 53 Prozent der Fläche von mindestens einem Anbieter mit dem neuesten Mobilfunkstandard 5G versorgt.

Die 2019 versteigerten und exklusiv für 5G genutzten Funkfrequenzen bei 3,6 GHz werden von allen Netzbetreibern zuerst in städtischen Gebieten eingesetzt. Besonders hohe Datenraten werden daher zunächst lediglich in Ballungszentren erreicht.

Um trotzdem eine hohe Flächenversorgung mit 5G zu erreichen, setzen vor allem die Netzbetreiber Telekom und Vodafone parallel das sogenannte Dynamic Spectrum Sharing – kurz DSS – ein. Dabei wird die bestehende 4G-Infrastruktur auch für 5G mitgenutzt und das Mobilfunkspektrum zwischen den beiden Technologien bedarfsorientiert aufgeteilt.

Die besten Chancen auf 5G Netze hat man derzeit bei der Telekom. Allerdings das oft nur DSS 5G Angebote, mit eher geringen Geschwindigkeiten.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

5G Standalone in vielen Bereichen bereits verfügbar

Stand 12. Oktober 2023 bieten alle vier großen Mobilfunkanbieter in Deutschland 5G Standalone an.

  • Deutsche Telekom: 5G Standalone ist in den meisten deutschen Städten und Regionen verfügbar, darunter Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart.
  • Vodafone: 5G Standalone ist in über 4.300 Städten und Gemeinden in Deutschland verfügbar.
  • O2: 5G Standalone ist in über 18.000 Städten und Gemeinden in Deutschland verfügbar.
  • 1&1: 5G Standalone ist in über 10.000 Städten und Gemeinden in Deutschland verfügbar.

Die Verfügbarkeit von 5G Standalone wird in den nächsten Monaten und Jahren weiter zunehmen.

Hier sind einige Beispiele für Städte und Gemeinden in Deutschland, in denen 5G Standalone bereits verfügbar ist:

  • Berlin: 5G Standalone ist in ganz Berlin verfügbar.
  • Hamburg: 5G Standalone ist in ganz Hamburg verfügbar.
  • München: 5G Standalone ist in ganz München verfügbar.
  • Köln: 5G Standalone ist in ganz Köln verfügbar.
  • Frankfurt am Main: 5G Standalone ist in ganz Frankfurt am Main verfügbar.
  • Stuttgart: 5G Standalone ist in ganz Stuttgart verfügbar.
  • Düsseldorf: 5G Standalone ist in ganz Düsseldorf verfügbar.
  • Leipzig: 5G Standalone ist in ganz Leipzig verfügbar.
  • Hannover: 5G Standalone ist in ganz Hannover verfügbar.

Um 5G Standalone nutzen zu können, benötigen Sie ein Smartphone, das 5G Standalone unterstützt. Derzeit unterstützen alle neuen Smartphones, die auf dem Markt erhältlich sind, 5G Standalone.

Viele 5G Tarife auf dem Markt

Mittlerweile ist die Versteigerung der 5G Bereiche abgeschlossen und sowohl Telekom, Vodafone, O2 und 1&1 United Internet haben 5G Bänder ersteigert. Damit wird es zukünftig in Deutschland 4 Anbieter mit 5G Netzen geben. 1&1 arbeitet allerdings immer noch am eigenen Netz.

Die meisten Anbieter haben auch bereits Handytarife mit 5G Anbindung auf den Markt gebracht. Konkret findet man bei Telekom und Vodafone 5G Unterstützung in allen MagentaMobil und Vodafone GigaMobil Postpaid Tarifen. Bei diesen Angeboten ist 5G sogar kostenfrei mit dabei, man muss also keinen Aufpreis zahlen, wenn man 5G Speed nutzen will. O2 hat seit Oktober 2020 die 5G Netze freigeschaltet und bietet nun auch 5G Verbindung an.

Bei 1&1 sollen die ersten eigenen 5G Tarife 2023 auf den Markt kommen. Aktuell kann das Unternehmen das 5G Netz von O2 in einigen Tarifen mit nutzen. Man bekommt also durchaus 5G Angebote bei 1&1, aber nur in den teuren Tarifen und auch nur im 5G Netz. Wann 1&1 genau das eigene Handynetz mit 5G Abdeckung starten wird, ist nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass es auch nach dem Startschuss noch dauern wird, bis das Unternehmen an eine nennenswerte Netzabdeckung mit 5G im eigenen Netz heran kommt.

Insgesamt gilt aber: 5G ist bisher (je nach Anbieter) nicht an allen Standorten verfügbar und vor allem in den gut ausgebauten Gebieten bereits zu haben. Oft sind die Geschwindigkeiten auch noch nicht so hoch, wie man es sich eventuell erhofft hat. Derzeit wird man also auch mit einem 5G Tarif nur selten die 5G Geschwindigkeiten nutzen können.

HINWEIS: Im Discount-Bereich gibt es bisher noch gar keine 5G Angebote. Prepaid Sim mit 5G gibt es aber bereits bei Vodafone und der Telekom. Generell haben Drittanbieter derzeit noch sehr selten Zugriff auf die 5G Netze in Deutschland.

Video: 5G Netz im Test

Passend dazu gibt es auch bereits die ersten Handys und Smartphones mit 5G auf dem Markt. Allerdings sind diese Modelle noch sehr teuer. Man kann aber davon ausgehen, dass die Preise für 5G Anbindung in den nächsten Monaten weiter sinken werden.

Prognose: So soll sich 5G in den nächsten Jahren entwickeln

5G soll zukünftig stark wachsen und vor allem smarte Endgeräte mit dem Internet verbinden. Man denke hier vor allem an Geräte wie Smart TV, Autos, Kühlschränke oder auch Überwachungskameras, die alle separat ins Netz gebracht werden soll um ihnen die Möglichkeit zu geben mobil zu kommunizieren. Entsprechend gehen die Erwarten von einem deutlichen Wachstum im 5G Bereich in den nächsten Jahren aus:

Derzeit sieht es aber in diesem Bereich noch eher mau aus. Mangels Netz und aufgrund der fehlenden Geräte bietet auch noch kein Betreiber in Deutschland passende 5G Flatrates an. Man kann wohl auch davon ausgehen, dass dies ersten Verträge in diesem Bereich erst dann zu haben sein werden, wenn das Netz vorhanden und einigermaßen flächendeckend nutzbar ist. Damit sollte vor 2020 noch kein Tarif zur Verfügung stehen – vielleicht überraschen uns aber auch die großen Netzbetreiber in Deutschland. Aktuell laufen auch noch die Auktionen zur Vergabe der neuen Frequenzen. Über 6 Milliarden Euro haben die Netzbetreiber für die 5G Segmente bereits geboten und es geht immer noch weiter. Derzeit weiß niemand, wann genau diese Auktion enden wird oder wann die ersten 5G Netz und 5G Tarife auf den Markt kommen könnten.

Welche Vorteile haben 5G Datenverbindungen?

Für Verbraucher stelle sich in diesem Zusammenhang natürlich die Frage, ob man wirklich 5G benötigt oder ob sich ein Wechsel an sich gar nicht lohnt, weil die Vorteile her gering ausfallen. Diese Frage hängt eng mit dem persönlichen Nutzungsverhalten zusammen. Wer viel surft und damit regelmäßig schnelle Datenverbindungen benötigt, wird sicher 5G vorteilhaft finden, denn die Geschwindigkeiten von 5G sind deutlich höher als bei LTE. Dazu gibt es immer mindestens 100MBit/s – langsamere 5G Verbindungen sind gar nicht möglich.

Zu den Vorteilen der neuen 5G Flatrates schreibt man bei inside-sim.de:

  • 5G Verbindungen können wesentlich mehr Daten transportieren und damit werden die Geschwindigkeiten im mobilen Internet noch schneller. Aktuell werden Datenraten mit 4G von bis zu 500Mbit/s angeboten (entspricht etwa DSL 500.000) und mit 5G sollen dann auch mit dem Handy bzw. Smartphones Verbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 20Gbit/s ermöglicht werden. Dazu soll 5G eine überall verfügbare Mindestdatenrate von 100 MBit/s haben. Damit surft man also immer mit mindestens 100MBit/s sobald 5G vorhanden ist.
  • Eng verbunden mit der Geschwindigkeit ist die Latenz von 5G. Damit ist die Zeit gemeint, in der das Netz reagieren kann. Diese Zeiten liegen bei 5G deutlich unter den aktuellen Zahlen und sollen zukünftig nur noch 1 bis 5 Millisekungen betragen.
  • Die 5G Netze sollen zuverlässiger arbeiten und weniger Ausfälle haben als die aktuellen Handy-Netze. Das Ziel ist dabei eine Rate von 99,999 Prozent Onlinezeit: das wäre bei 100.000 Tagen nur 1 Tag Ausfall.
  • Ein weiterer wichtiger Vorteil von 5G liegt in der Masse der verbundenen Endgeräte Grob geschätzt können 5G Funkzellen etwa 1000 Mal mehr Geräte gleichzeitig versorgen als aktuellen Funkmasten mit 3G oder 4G. Dies ist vor allem für die Zukunft wichtig, denn mit dem Internet der Dinge werden sich die Teilnehmerzahlen vervielfachen. Mit 5G sind diese höheren Zahlen kein Problem und es wird damit wohl keine überfüllten Funkzellen mehr geben.
  • Weitere Vorteile ergeben sich für die Netzbetreiber. So liegen die Stromkosten für ein 5G Netz nur bei etwa 10 Prozent aktueller Netze und die Netzbetriebskosten bei nur etwa einem Fünftel der aktuellen Kosten. rein theoretisch wäre es damit wohl auch möglich, die Kosten für Tarife und Flatrates etwas abzusenken.
  • Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Vorteile, die aber von den genutzten Frequenzen abhängen.

Weniger Vorteile dagegen haben Nutzer, die ohnehin nur wenig Surfen. Dann macht es natürlich auch kaum einen Unterschied, wie schnell die Datenverbindungen sind und 5G oder nicht spielt daher eher eine untergeordnete Rolle.

Die Nutzung von 5G bzw. die Frage ob sinnvoll oder nicht wird aber sicher auch davon abhängen, wie teuer die 5G Angebote der Mobilfunk-Anbieter sein werden. Bei der Einführung von 4G bzw. LTE waren die ersten Tarife mit diesem Standard noch vergleichsweise teuer und die Datenvolumen sehr knapp bemessen. Dazu gab es LTE lange Zeit nur bei den großen Netzbetreibern und deren originalen Tarifen. Erst als sich die Anbieter etwas mehr dem Markt öffneten (allen voran O2) sanken die Preise und die Nutzung stieg an. Derzeit muss man leider davon ausgehen, dass bei 5G die Entwicklung ähnlich laufen könnte, denn die Bundesnetzagentur hat kaum Vorkehrungen getroffen, die dies verhindern könnten.

Allerdings gibt es bisher noch einige Diskussionen um die genauen Bedingungen für die Auktion und damit auch für die Bedingungen für den 5G Netzaufbau in Deutschland. Es besteht damit durchaus noch die Möglichkeit, dass nationales Roaming im 5G Netz zwingend gemacht wird. Damit müssten Anbieter ihre Netze auch für Drittanbieter öffnen und könnten 5G nicht abschirmen, wie es bei LTE geschehen ist. Es gibt also durchaus noch einige Hoffnung, dass beim Netzausbau von 5G einige Fehler nicht mehr gemacht werden, die man bei 3G und 4G Verbindungen noch gemacht hat.

Die Entwicklung der Datenstandards in Deutschland

5G+ oder 5G Standalone – was steckt hinter der neuen Technik und wo liegen die Unterschiede zu normalem 5G?

5G+ oder 5G Standalone – was steckt hinter der neuen Technik und wo liegen die Unterschiede zu normalem 5G? – Die 5G Mobilfunk-Netze sind mittlerweile bei den meisten Netzbetreibern in vielen Bereichen bereits aufgebaut. Ausnahme ist hier 1&1 – das 1&1 Netz gibt es nach wie vor nicht und die Tarife von 1&1 nutzen das O2 Netz mit. Die anderen Handynetze in Deutschland erreichen mittlerweile aber bereits Versorgungsgrade im Bereich von 50 bis über 90 Prozent bei der 5G Netzabdeckung.

Die technologische Entwicklung geht aber auch im 5G Bereich weiter und der nächste Stand der Technik werden 5G Standalone Netz sein (und früher oder später wird es mit Vo5G auch Gespräche im 5G Netz geben). In diesem Artikel wollen wir erklären, was hier der nächsten Ausbaustufe 5G+ steckt und was Kunden und Verbraucher davon erwarten können.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

5G+ oder 5G Standalone – was steckt hinter der neuen Technik?

Um 5G+ zu verstehen muss man wissen, wie aktuell 5G aufgebaut ist. Es gibt an sich in Deutschland noch keinen reinen 5G Netze, sondern es wird immer ein 4G/LTE Netz gebraucht, um den Zugang zum 5G Netz zu ermöglichen. Die Authentifizierung der Nutzer und alle Core Funktionen des Netzes werden nach wie vor per LTE abgewickelt nur die Datenübertragung selbst erfolgt dann per 5G Technik und daher mit 5G Speed.

5G Standalone soll das ändern. Dabei brauchen die 5G Netze keine LTE Bereiche mehr, um alle Funktionen abbilden zu können, sondern es reicht ein reines 5G Netz um die Nutzung sicherzustellen. 5G Standalone (daher auch der Name) kann daher auch genutzt werden, wenn es kein 4G Netz gibt oder das Handy gar kein 4G mehr unterstützt.

Die Telekom schreibt beispielsweise zu dieser neuen Technik:

Wie immer gilt: Technologien entwickeln sich weiter. Auch 5G. In Zukunft werden wir daher eine Variante anbieten, die ohne 4G im Kernnetz auskommt. Standalone nennt sich diese Evolution. Kurz: SA. Das 5G-Netz steht dann komplett auf eigenen Beinen. Das ist in Zukunft eine wichtige Basis für weitere, technologische Entwicklungen. Und bestimmte Angebote, wie Network-Slicing.

Speziell diese Technologie ist vielversprechend: Beim Network-Slicing teilt ein Netzbetreiber das Netz in Scheiben auf. Wie bei einem Laib Brot. Jede einzelne dieser Scheiben bedient ganz spezielle Anforderungen. Und zwar individuell passend. Vor allem Geschäftskunden werden von diesen Netzwerk-Scheiben profitieren. Bringt das auch Privatkund*innen wir dir einen Vorteil? Klar. Zum Beispiel mit einer separaten Netzscheibe für Gaming. Butterweiches Zocken, auch bei hohen Anforderungen an die Grafik – garantiert. Klingt super? Wird es auch!

5G+ ist also an sich das 5G Netz, das jeder bereits im Kopf hat, wenn er von 5G Verbindungen redet. Die aktuellen 5G Netze sind dagegen an sich 5G- Angebote, weil sie bisher keine vollständigen 5G Netze anbieten. Daher wird diese Technik teilweise auch als 5G NSA (5G non stand-alone) bezeichnet und dahinter steckt dann immer eine Kombination aus 4G/5G Netz um die 5G Verbindungen zu ermöglichen.

DIe Vorteile von 5G+

  • Schnellere Reaktionszeiten: 5G SA hat eine deutlich niedrigere Latenzzeit als 5G NSA. Dies ist wichtig für Anwendungen, die Echtzeitkommunikation erfordern, wie z. B. Virtual Reality, Augmented Reality und autonomes Fahren.
  • Mehr Kapazität: 5G SA bietet mehr Kapazität als 5G NSA. Dies bedeutet, dass mehr Geräte gleichzeitig mit dem Netzwerk verbunden werden können, ohne dass die Leistung beeinträchtigt wird.
  • Bessere Zuverlässigkeit: 5G SA ist zuverlässiger als 5G NSA. Dies liegt daran, dass 5G SA nicht auf das 4G-Netzwerk angewiesen ist, das in dicht besiedelten Gebieten manchmal überlastet sein kann.

VIDEO: Vodafone erklärt die 5G SA Technik

Viele Namen für 5G+ aber dahinter steckt immer das gleich

Eines der größten Probleme in diesem Bereich: die neue Technik wird derzeit von Marketing dominiert und daher finden sich viele Bezeichnungen, die aber an sich immer das gleiche meinen. Vodafone bezeichnet 5G ohne LTE Unterstützung beispielsweise als 5G+ oder 5Gplus und bewirbt die neue Technik mittlerweile auch auf diese Weise.

Bei der Telekom heißt die neue Technik 5G Standalone oder 5G SA (ob das so bleibt muss man abwarten), gemeint ist aber an sich das Gleiche.

Im O2 Netz wird die neue Technik bisher als 5G Standalone bezeichnet, eine Abkürzung oder einem Marketing Begriff dazu gibt es bisher nicht.

Generell steht hinter diesen Namen aber immer das gleiche: die 5G Technik ohne Rückgriff auf ein grundlegendes LTE Netz und damit ein reines 5G Netz, wie man es eigentlich erwarten würde.

5G+ bei den Netzbetreibern teilweise bereits verfügbar

Der Rollout von 5G+ oder 5G SA ist dabei nach wie vor sehr unterschiedlich. Vodafone scheint in diesem Bereich bereits am weitesten und lässt den Zugriff auf 5G SA für Endkunden mit der kostenlose 5G+ Option zu. Zu den meisten Laufzeittarife und den neuen GigaMobil Angeboten kann man diese Option buchen und nutzt dann 5G+, wenn es das Vodafone Netz bereits anbietet.

Das Unternehmen schreibt dazu selbst:

5G ist in unseren aktuellen GigaMobil-, GigaMobil Young-, Red-, Young, Red+ und DataGo-Tarifen inklusive. 5G+ kannst Du nutzen, wenn Du die kostenlose Giga 5G+ Option zu Deinem Tarif gebucht hast. Und Dein Gerät und Deine SIM-Karte 5G+ unterstützen.

Auch in unseren GigaCube-Tarifen ist 5G inklusive. Du hast schon einen GigaCube? Dann wechsel in einen neuen Tarif oder verlänger Deinen Vertrag, um 5G nutzen zu können. Die Giga 5G+ Option kannst Du in den GigaCube-Tarifen noch nicht nutzen.

Im Telekom D1 Netz gibt es bisher noch keinen Zugriff auf die 5G SA Bereiche, auch wenn diese im Mobilfunk-Netz der Telekom bereits vorhanden sind. Die Planungen laufen aber, noch 2022 diese Zugriff zu ermöglichen.

Auch im Mobilfunk-Netz von O2 gibt es bisher noch keinen 5G SA Zugänge, hier gibt es bisher auch noch keine Hinweise, wann die neue Technik verfügbar sein wird. Im Vergleich zum O2 Netz hat Vodafone also einen deutlichen Vorteil und bisher auch im Vergleich zur Telekom.

Welche Vorteile bietet 5G Standalone?

Eine der wesentlichen Vorteile von 5G gibt es nur, wenn auch 5G SA bzw. 5G+ genutzt wird. Das betrifft vor allem die Latenz und den Speed der Verbindungen.

Die Vorteile von 5G SA sehen dabei wie folgt aus:

  • 5G SA unterstützt höher Geschwindigkeiten, weil keine 4G Netze extra mit betrieben werden müssen. Der richtig hohe 5G Speed wird daher vor allem dann zur Verfügung stehen, wenn es 5G+ flächendeckend gibt.
  • Die Latenz ist deutlich geringer, weil nicht erst 4G und 5G genutzt werden muss, um eine Verbindung aufzubauen. Im Gespräch sind 10 Millisekunden für den Verbindungsaufbau. Das ist aber vor allem im Bereich von automatischen Steuerungen ein Vorteil und weniger bei normalen Nutzern.
  • Die 5G+ Netze sparen Energie und sind damit für Netzbetreiber günstiger. Ob dann aber auch die Preise für Endkunden sinken werden, ist nicht bekannt.
  • 5G SA Bereiche können auf 4G Netze verzichten – wenn irgendwann LTE abgeschaltet wird, braucht man flächendeckend 5G+ als Ersatz.

Für Endkunden ist die neue Technik also kein wirklicher Game-Changer, daher ist es eher eine Status-Frage der Netzbetreibern, ob man auf 5G SA oder 5G NSA setzt.

Größtes Problem bisher: die Smartphones zeigen noch nicht an, welche Form von 5G man nutzt.

Vodafone schreibt dazu:

Dein Gerät zeigt immer nur 5G an, auch wenn Du gerade 5G+ nutzt. Bist Du in einem Gebiet unterwegs, das mit 5G+ erschlossen ist, nutzt Du automatisch 5G+. Du brauchst dafür einen 5G-fähigen Tarif, die Giga 5G+ Option und ein Gerät, das 5G+ unterstützt. Hast Du z.B. ein iPhone 13, brauchst Du außerdem eine geeignete SIM-Karte: die SUCI-SIM. Die kannst Du in der MeinVodafone-App bestellen.

Daher ist weitgehend unklar, wann man mit welchem Netzstandard unterwegs ist und es bleibt abzuwarten, wann in iOS und Android implementiert wird, welche 5G Technik die Modelle wirklich nutzen.

Video: Die Telekom zum Stand von 5G Standalone

Diese Geräte unterstützen bereits 5G+ bzw. 5G SA

Mittlerweile gibt es auf dem Markt eine ganze Reihe von Smartphones, die bereits das 5G Netz nutzen kann. Für 5G+ sind aber leider nicht alle dieser Geräte freigeschaltet, man braucht also für die Nutzung von 5G Standalone ein spezielles Modell. Vor allem die neusten Topmodelle sind dafür bereits freigeschaltet, aber wer wirklich 5G+ nutzen will, sollte sich vor einem Kauf nochmal versichern, dass das Wunschgerät die neue Technik auch bereits unterstützt. Bei Vodafone sind es aktuell nur die Modelle mit Vodafone Branding, die diese Technik bereits können. Freie Geräte haben diese Funktion noch nicht (auch wenn sie auf der nachfolgenden Liste stehen).

Die aktuellen Geräte mit 5G+ bzw. 5G Standalone Unterstützung:

  • Apple: iPhone 13, iPhone 13 mini, iPhone 13 Pro, iPhone 13 Pro Max, iPhone SE (3. Generation) und neuer
  • Samsung: Galaxy S22, Galaxy S22+, Galaxy S22 Ultra, Galaxy S21 FE 5G, Galaxy Z Fold 3 5G, Galaxy Z Flip 3 5G, Galaxy A53 5G, Galaxy A73 5G, Galaxy A33 5G und neuer
  • Google: Pixel 7, Pixel 7 Pro, Pixel 6a
  • OnePlus: OnePlus 10 Pro, OnePlus 10R und die neueren Modelle
  • Xiaomi: Xiaomi 12, Xiaomi 12 Pro, Xiaomi 12X, Xiaomi 12 Lite, Xiaomi 12S, Xiaomi 12S Pro, Xiaomi 12S Ultra und die neueren Modelle
  • Oppo: Find X5 Pro, Find X5, Find X5 Lite
  • Vivo: X80 Pro, X80, X80 Neo
  • Realme: Realme GT 2 Pro, Realme GT Neo 3, Realme GT Neo 3T
  • Honor: Magic4, Magic4 Pro
  • Asus: ROG Phone 6, ROG Phone 6 Pro
  • Nokia: XR20, X20

Man kann aber natürlich davon ausgehen, dass in den kommenden Jahren immer mehr Modelle die 5G SA Technik unterstützen werden und daher diese Liste immer länger wird.

Vo5G oder VoNR – das sollte man zum Thema Gespräche im 5G Netz wissen

Netz, Handy Netz, Funkmast

Vo5G oder VoNR – das sollte man zum Thema Gespräche im 5G Netz wissen – 5G Netze gibt es bisher sowohl bei Telekom, Vodafone als auch bei O2 und die neue Technik wird stark beworben. Vor allem die Netzbetreiber haben ihre Tarife bereits für 5G freigeschaltet und Kunden der großen Unternehmen können daher bereits von den neuen deutlich höheren Geschwindigkeiten profitieren. Was viele Verbraucher dabei nicht wissen: 5G ist wie auch 4G/LTE ein reines Datennetz und kann daher an sich gar keine normalen Gespräche und SMS abwickeln. Die Entwicklung von 5G war auch die schnelle Datenübertragung ausgerichtet und daher müssen Nutzer nach wie vor ins LTE Netz wechseln, wenn Anrufe ankommen oder Gespräche geführt werden sollen. Im 4G/LTE Netz steht mit VoLTE bereits eine zusätzliche Technik zur Verfügung, mit der Anrufe auch im 4G Netz geführt werden können. Im 5G Bereich wird diese Technik derzeit vorbereitet. Früher oder später werden Kunden also auch im 5G Netz telefonieren können, dazu braucht es aber ein Update, dass unter dem Namen Vo5G oder VoNR entwickelt wird.

Was genau hinter dieser neuen Technik steht und was man als Verbraucher dazu wissen sollte, haben wir hier in diesem Artikel zusammengefasst.

HINWEIS: Die neuen Technik sind nur relevant, wenn man einen Tarif im 5G Netz nutzt und leider helfen die aktuellen Updates wie VoLTE bisher nicht weiter, wenn es um Gespräche im 5G Netz geht. Man braucht daher wirklich die neue Technik.

Vo5G oder VoNR – das sollte man zum Thema Gespräche im 5G Netz wissen

Aktuell haben Verbraucher bei Gesprächen im 5G Netz noch das Problem, dass die Handys in solchen Fällen immer ins 4G Netz zurück wechseln. Sollte kein 4G Netz zur Verfügung stehen, wir sogar auf 2G gewechselt. Das belastet nicht nur den Akku der Geräte, weil immer wieder ein neues Netz gesucht und konnektiert werden muss, sondern auch weil die Internet Verbindung dabei unterbrochen wird. Das ist vor allem bei Streams und in Videocalls ein Problem. Daher soll die neue Voice over 5G Technik zukünftig dafür sorgen, dass Anrufe auch über das 5G Netz geführt werden können.

Die Bezeichnungen für die neue Technik sind dabei noch nicht ganz gefestigt. Aktuell von Vor allem VoNR und Vo5G im Gespräch und werden von den Herstellern und Mobilfunk-Anbietern verwendet:

  • Vo5G steht dabei für Voice over 5G und ist die logische Weiterentwicklung der VoLTE Bezeichnung auf die neuen 5G Netze
  • VoNR steht für Voice over New Radio und bezieht sich auf den 3GPP Standard. Dieser Zugriffsstandard für 5G wird als 5G NR bezeichnet und daher lautet die Bezeichnung für Gespräche über diesen Standard VoNR.

Welche Bezeichnung sich letztendlich in Deutschland durchsetzen wird, ist noch nicht ganz sicher. Technisch stehen beide Namen auf jeden Fall für das Gleiche: die Fähigkeit über 5G Gespräche führen zu können ohne in einen anderen Netzbereich zu wechseln.

Für die Nutzung von Vo5G ist natürlich ein 5G Netz die Voraussetzung. Man kann nur per 5G telefonieren, wenn dies auch bereits vom Netz unterstützt wird.

5G Netz Ausbaustand 2023
5G Netz Ausbaustand 2023

Welche Kosten entstehen bei Vo5G?

Bisher gibt es noch keine offiziellen Vo5G Tarife, daher ist auch noch nicht ganz sicher, welche Gebühren die Anbieter für die Nutzung der neuen Technik aufrufen werden. Allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass man sich an VoLTE orientieren wird und das bedeutet erfreulicherweise wohl, dass es für VoNR bzw. Vo5G keinen Aufpreis gibt. Die Kosten werden also wohl identisch mit den normalen Gesprächsgebühren im LTE Netz sein und wenn man eine Allnet Flatrate nutzt, muss man gar nichts zahlen, auch wenn die Gespräche über 5G abgewickelt werden. Sicher ist dies aber wie gesagt noch nicht, da die Technik bisher nicht umgesetzt wurde. Generell wird VoNR aber natürlich nur für Power-Nutzer interessant sein, die 5G bereits haben und schnelles Internet und Telefonie brauchen. Wenig-Nutzer im Prepaid Bereich werden wohl noch länger auf diese Technik warten müssen (generell gibt es bisher wenig 5G Technik bei den Prepaid Anbieter).

Der aktuelle Stand bei VoNR bzw. Vo5G

Vo5G ist bisher noch in keinem Netz in Deutschland zu haben. Weder im D1 Netz der Telekom noch im Vodafone Netz gibt es Vo5G und auch im O2 Netz fehlt diese Technik bisher noch. Wie es 1&1 im neuen 1&1 Netz mit VoNR halten wird, ist bisher noch nicht bekannt.

UPDATE: Vodafone hat angekündigt, die Vo5G Technik ab Sommer 2023 in Einsatz bringen zu wollen. Damit könnte das Unternehmen der erste Netzbetreiber in Deutschland sein, der aus diese Technik setzt. Vodafone schreibt selbst dazu:

Zugleich bereitet Vodafone die nächste Netz-Evolution vor: Ab Sommer wird es auch möglich sein, an ersten Standorten mittels ‚Voice over New Radio‘ (VoNR) Sprachanrufe über das 5G-Netz zu führen. Dabei werden die Sprachsignale in Datenpakete verwandelt und über 5G übertragen. 5G-Telefonie schont den Smartphone-Akku, macht den Verbindungsaufbau schneller und sorgt für klarere Stimmen. Derzeit werden Telefonate noch über das GSM-Netz (2G) oder über das LTE-Netz (4G/VoLTE) abgewickelt, auch wenn das Smartphone mit dem 5G-Netz verbunden ist.

Es gibt aber bereits Ansätze mit der neuen Technik. Die ersten VoNR Verbindungen wurden 2021 erfolgreich getestet. Die Telekom schreibt zu diesen ersten Verbindungen über 5G als Sprachnetz:

Der Deutschen Telekom und ihren Partnern ist das weltweit erste 5G Voice over New Radio (VoNR)-Telefonat auf einem System gelungen, das aus Komponenten unterschiedlicher Hersteller besteht (Multi-Vendor-Plattform). Mit diesem innovativen Aufbau in Warschau, Polen, konnten die Partner über ein 5G Standalone (SA) Netz sowohl Sprach- und 5G Datensitzungen parallel umsetzen. Der Netzwerkaufbau besteht einem 5G Core von Ericsson und einem IP-Multimedia Subsystem (IMS) von Nokia. Die Gespräche wurden auf kommerziellen Endgeräten von Samsung und Xiaomi sowie einer Test-Plattform von Qualcomm durchgeführt. Dieser Meilenstein ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur kommerziellen Einführung 5G-Sprachdiensten in den Netzen der Deutschen Telekom. 

In den Cloud-basierten 5G-SA-Netzen werden Netzbetreiber qualitativ hochwertige Sprachdienste bereitstellen können, ohne auf LTE als Anker angewiesen zu sein. Durch VoNR werden Kunden zukünftig Sprach- und Datendienste in der 5G-Technologie parallel nutzen können. Dadurch neue Dienste möglich, wie zum Beispiel die Verbesserungen der Sprachqualität bei bestehenden Services, oder neue Angebote wie immersive Videokonferenzen mit Augmented oder Virtual Reality.  

Bei Vodafone gibt es noch keine Hinweise auf Vo5G bzw. VoNR, aber das Unternehmen setzt immer stärke auf 5G Standalone, daher könnte in diesem Zuge auch die 5G Telefonie mit kommen.

Bei O2 hat man sogar bereits im September 2021 Vo5G Anrufe gezeigt. Das Unternehmen schreibt dazu:

O2 hat als erster deutscher Mobilfunknetzbetreiber erfolgreich einen Sprachanruf rein über sein 5G Live-Netz durchgeführt. Mit der technologischen Neuerung Voice over New Radio (VoNR) wird Sprachtelefonie im 5G-Netz überhaupt erst möglich. Bis dato laufen Sprachverbindungen in allen deutschen Mobilfunknetzen noch über Vorgängertechnologien. VoNR stellt Telefonieverbindungen direkt innerhalb eines 5G-Netzes her. Dass Sprachanrufe mit VoNR im 5G-Netz verbleiben und dieses nicht verlassen, ist neu im deutschen Mobilfunkmarkt.

Der Vorteil für die Kunden: Sprachanrufe mit Smartphones, die im 5G-Netz eingebucht sind, nehmen nicht mehr den Umweg über das 4G/LTE-Netz. Und: Dank VoNR führt ein Anruf nicht mehr zu Unterbrechungen einer laufenden 5G-Highspeed-Datenverbindung. Das Smartphone kann Datei-Downloads während eines Telefonats mit stabil hoher Geschwindigkeit problemlos im Hintergrund fortsetzen. 5G-Sprachanrufe schonen zudem den Akku des Smartphones, da keine Energie mehr für den Wechsel in die 4G-Netztechnologie verbraucht wird.

An einigen Standorten können Kunden diese Technik bereits nutzen, im breiten Netz gibt es aber auch bei O2 noch keinen Rollout von Vo5G.

Smartphones und Geräte mit VoNR bzw. Vo5G

Knackpunkt beim Rollout von VoNR sind dabei nicht die Handys. Die ersten aktuellen Topmodelle unterstützen die neue Technik bereits und könnte daher für Gespräche direkt über 5G genutzt werden. Insgesamt gesehen könnten viele Geräte bereit Vo5G oder VoNR nutzen, denn die entsprechende Technik ist bereits vielfach verbaut. Allerdings unterstützt oft das Betriebssystem dann dieses neue Feature noch nicht. Daher ist die Liste der Modelle mit VoNR bisher noch eher kurz:

  • Samsung Galaxy S22 Serie (Galaxy S22, Galaxy S22+ und Galaxy S22 Ultra)

5G Verfügbarkeit – so prüft man kostenlos den 5G Ausbau vor Ort

5G Verfügbarkeit – so prüft man kostenlos den 5G Ausbau vor Ort – Die großen Netzbetreiber werben derzeit sehr stark mit den neuen 5G Tarifen und den höheren Geschwindigkeiten, die in diesem Netz möglich sind. Die entsprechenden Netze werden derzeit aufgebaut und vor allem in den Städten hat man mittlerweile bereits ein 5G Netz zur Verfügung, wenn auch vielleicht nicht von allen Netzbetreibern.

Für Verbraucher stellt sich damit oft die Frage, ob man 5G selbst bereits nutzen kann und welche Vorteile die neue Technik in der Praxis wirklich bringt. Das kann man am besten durch Testen herausfinden und natürlich auch, durch die Netzabfrage des Ausbaustandes beim eigenen Anbieter.

Den Ausbaustand der Netze kann man hier kostenfrei prüfen:

Wird auf diesen Karten in der eigenen Region kein 5G angezeigt, kann man leider dieses Netz auch nicht nutzen. Es lohnen sich dann noch keine 5G Tarife. Congstar beispielsweise bietet noch gar keine 5G Handytarife an und auch die Prepaid Sim sind nach wie vor nicht für die 5G Technik freigeschaltet. Daher gibt es auch der Netzkarte auch noch keine 5G Bereiche. Mehr dazu. Mehr dazu: 5G Ausbaustand bei Congstar

Für die 5G Nutzung braucht man neben dem passenden Netz aber auf jeden Fall auch ein Smartphone, das bereits 5G kann. Das sind derzeit vor allem die aktuellen Topmodelle ab 2020. Ältere Modelle ab 2019 können auch oft bereits 5G, aber unterstützen möglicherweise nicht alle Bänder. Bei den günstigeren Modellen ist oft aber nur LTE verfügbar. In der Regel werden aktuell 5G Varianten auch mit diesem Namenzusatz gekennzeichnet.

TIPP: Die Telekom Prepaid Sim bieten 5G in den ersten 12 Wochen kostenfrei an. Man zahlt dann nur die Datenflat (ab 9.99 Euro monatlich) und nicht die extra Kosten für 5G. Dieses Angebot gibt es leider nicht mehr. Aktuell muss man immer etwa 8 Euro monatlich zahlen, wenn man mit der Prepaid Sim das 5G Netz der Telekom testen will. Zum Angebot: MagentaMobil Prepaid*

5G Netz Abdeckung
5G Netz Abdeckung – Quelle: breitband-monitor.de Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

5G Verfügbarkeit noch sehr unterschiedlich

Der Netzausbau ist bei den einzelnen Netzbetreiber derzeit unterschiedlich weit vorangeschritten. 1&1 hat noch gar kein eigenes 5G Netz gestartet, bei O2 hat man im Oktober 2020 die ersten 5G Netzbereiche in Betrieb genommen und baut aktuell noch kräftig aus. Telekom und Vodafone versorgen nach eigenen Angaben mittlerweile mehrere Millionen Kunden potentiell mit 5G, wobei die Telekom mit den eigenen 5G Netzen derzeit die meisten Bürger erreicht – es sind derzeit wohl mehr als zwei Drittel der Bundesbürger, die im Telekom Netz 5G nutzen könnten.

Mobilfunk-Tarife mit 5G Zugang sind daher bei der Telekom derzeit am sinnvollsten, weil man in diesem Netz die größte Verbreitung dieser Technik hat.

Die Telekom schreibt selbst zum aktuellen Ausbau im D1 Netz:

Die Telekom hat ihr Mobilfunkangebot seit Oktober 2022 an bundesweit 3.096 Standorten ausgebaut. 618 Standorte wurden neu gebaut und funken jetzt, je nach individuellem Versorgungsziel, mit LTE und 5G-Frequenzen. 

Zusätzlich wurde die Mobilfunk-Kapazität an 2.478 bereits im Betrieb befindlichen Standorten erhöht, um das LTE- und 5G-Netz der Telekom noch leistungsstärker zu machen. Auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz funken bundesweit jetzt rund 8.000 5G-Antennen.

Der 5G-Empfang im Netz der Telekom ist mittlerweile fast die Regel. Bereits heute können über 94 Prozent der Haushalte auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen. Die Haushaltsabdeckung bei LTE liegt bei 99 Prozent.

„Wir erhöhen beim Mobilfunk-Ausbau weiter das Tempo“, sagt Abdu Mudesir, seit 1. Januar 2023 neuer Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. „Über 94% der Bevölkerung können bereits 5G von der Telekom nutzen, bis 2025 werden wir 99% der Bevölkerung erreichen. Wir versorgen Deutschland mit einem flächendeckenden und zukunftsfähigen Netz, um Deutschland fit für die digitale Zukunft zu machen.“

Bei Vodafone heißt es im Anfang 2023 zum Ausbaustand des eigenen 5G Mobilfunk-Netzes:

Auch 2023 treibt Vodafone den Ausbau des LTE-Netzes weiter voran. Bereits heute sind in allen Bundesländern mindestens 98 Prozent der Haushalte an das schnelle LTE-Netz mit Bandbreiten von 100 Megabit pro Sekunde angeschlossen – damit hat Vodafone 2022 ein zentrales Ausbauversprechen vorzeitig erfüllt. Dennoch bleibt einiges zu tun. 2023 wird Vodafone den Mobilfunk-Standard LTE zu noch mehr Menschen und an noch mehr Orte bringen: Fast 1.900 Ausbaumaßnahmen stehen in der ersten Jahreshälfte an, um neue Stationen zu errichten, Modernisierungsarbeiten durchzuführen und zusätzliche LTE-Antennen an bestehenden Stationen zu installieren.

Auch bei 5G geht der Ausbau weiter. Bis heute hat Vodafone bereits 80 Prozent der deutschen Bevölkerung an das 5G-Netz angeschlossen. Dafür hat Vodafone die modernste Mobilfunk-Technik an 12.000 Standorten mit mehr als 36.000 Antennen aktiviert. Bis Mitte 2023 kommen 2.700 weitere Maßnahmen mit rund 8.000 Antennen hinzu.

Im O2 Netz geht der Ausbau ebenfalls voran. Allerdings sind die Ausbauziele für das eigenen 5G Netz nicht ganz so ambitioniert wie bei den anderen Anbietern. Generell schreibt O2/Telefonica dazu:

O2 Telefónica hat der Bundesnetzagentur die Ausbauzahlen zur Erreichung der Versorgungsauflagen zum Stichtag 31.12.2022 vorgelegt. Der Telekommunikationsanbieter hat in den vergangenen drei Jahren ein beeindruckendes Netzausbauprogramm absolviert: Seit 2020 hat O2 Telefónica rund 20.000 Mobilfunkstandorte bearbeitet, um das O2 Netz weiter zu verbessern und die geforderten Versorgungswerte zu erreichen. Das Unternehmen sieht die Verpflichtungen als erfüllt an – unter Beachtung rechtlicher und tatsächlicher Gegebenheiten. Beim 5G-Ausbau hat O2 Telefónica die geforderte Auflage sogar weit übererfüllt.

O2 Telefónica baut sein 5G-Netz rasant aus. Das Unternehmen versorgt bereits über 75 Prozent der Bevölkerung mit dem schnellen 5G-Mobilfunkstandard. Die Pflicht, 1.000 Basisstationen – aufgeteilt auf die einzelnen Bundesländer – in Betrieb zu nehmen und für 5G-Anwendungen bereitzustellen, hat O2 Telefónica weit übererfüllt. Das Unternehmen hat in jedem Bundesland deutlich mehr 5G-Stationen in Betrieb genommen als laut Auflage erforderlich.

1&1 wollte eigentlich als 4. Netzbetreiber das eigene 5G Netz in 2021 starten. Mittlerweile wurden auch die ersten Standorte in Betrieb genommen, auch wenn die meisten Nutzer davon aber noch nicht pfoitieren dürften. Man kann dennoch einige der Tarife im 1&1 Netz bereits mit 5G nutzen, weil O2 5G bietet und diese Tarife dies mit nutzen können. 1&1 schreibt selbst dazu:

Nach Japan und den USA startete am 28. Dezember 2022 auch in Deutschland ein neuartiges OpenRAN-Mobilfunknetz. Dabei wurde weltweit zum ersten Mal ein rein cloudbasiertes OpenRAN direkt mit 4G- und 5G-Funktechnik in Betrieb genommen.

Durch offene, standardisierte Schnittstellen ermöglicht die OpenRAN-Technologie die Kombination von Komponenten beliebiger Hersteller. So ist 1&1 unabhängig von den Innovationszyklen eines bestimmten Ausrüsters. Zu Beginn werden Server von DELL und Supermicro, Router von Cisco, Software von Rakuten, Mavenir und Altiostar sowie Antennen von NEC und Communications Components (CCI) eingesetzt. Somit verzichtet 1&1 als einziger Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland auf Antennen von Huawei.

„Mit der Inbetriebnahme unseres OpenRAN-Netzwerks sind wir Pioniere, die nun in Deutschland den Beleg für das Funktionieren der weltweit modernsten Netztechnik liefern“, freut sich Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender der 1&1 AG, über den Beginn der Netzstart-Phase. In deren Rahmen werden, neben den ersten drei Antennenstandorten in Frankfurt am Main und Karlsruhe, in den nächsten Wochen weitere 50 bereits fertiggestellte Funkmasten in Städten wie Hamburg, Essen, Düsseldorf, Wiesbaden, Mainz, München und Freiburg sukzessive in Betrieb genommen.

5G Netz Ausbau Deutschland 2022
5G Netz Ausbau Deutschland 2022

Aber auch ohne 5G Netzabdeckung ist man natürlich mit 5G Tarifen nicht ohne Netz. Es wird dann als Fallback das 4G Netz genutzt und die Datenübertragung über die LTE Netzbereich abgewickelt. Sobald dann wieder 5G zur Verfügung steht, wird dieser Standard dann wieder genutzt.

Die Frequenznutzung in den Netzen

Die Netzbetreiber haben unterschiedliche Frequenzbereiche ersteigert und das macht sich auch bei der Nutzung bemerkbar. Nicht alle Anbieter haben in allen Bereichen Frequenzen.

Die aktuelle Verteilung und Nutzung sieht laut dem 5G Überblick bei mehr-speed.de wie folgt aus:

  • Telekom – Die Telekom hat in verschiedenen Bereichen Frequenzen für 5G ersteigert und bietet daher mittlerweile eine sehr breite Netzabdeckung im 5G Bereich an: 5G-NSA n78 (3.500 bis 3.600MHz) in Großstädten und 5G-NSA n1 (2.100MHz) in Städten (DSS)
  • Vodafone – 5G n28 (DSS) 700MHz und 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)
  • O2 – 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)
  • 1&1 – 5G n78 (3.500 bis 3.600MHz)

Die aktuellen 5G Handys und Smartphones unterstützen aber in der Regel alle Netzbereiche, so dass man zumindest nicht darauf achten muss, dass das eigene Smartphone auch zum Netz passt bzw. umgekehrt.

Den Ausbaustand der Netze kann man hier kostenfrei prüfen:

5G bei 1&1 – so soll der Aufbau des 5G Netzes bei 1&1 erfolgen

5G bei 1&1 – so soll der Aufbau des 5G Netzes bei 1&1 erfolgen – Vodafone und auch die Telekom haben bereits die ersten 5G Netzbereiche gestartet und bieten mittlerweile auch passende 5G Tarife an bzw. haben ihre Angebote alle für die 5G Nutzung kostenfrei mit frei gegeben.

1&1 hat in diesem Zusammengang auch 5G Frequenzen ersteigert und daher fragen sich viele Nutzer, wann es endlich bei 1&1 soweit sein wird und es die erste 5G Netze und 5G Angebote beim Unternehmen geben wird. Bisher nutzt das Unternehmen vor allem das Mobilfunk-Netz von O2/Telefonica mit (mehr zum 1&1 Netz). Zukünftig will man aber auch ein eigenes 4G/5G Netz starten.

Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Stand:

5G ist in folgenden Städten verfügbar: Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Weitere Städte werden in den nächsten Monaten erschlossen. 5G ist in den Tarifen 1&1 All-Net-Flat 5G XL und 1&1 All-Net-Flat 5G XXL möglich. Sobald Ihr Tarif umgestellt wurde, informieren wir Sie selbstverständlich per E-Mail.
Ist das 5G Netz verfügbar und haben Sie den entsprechenden Netzmodus ausgewählt, sehen Sie 5G im Display.

  • Die 1&1 Netzqualität kann man mittlerweile auf der Netzausbaukarte von 1&1 abfragen: 1&1 Netzausbaukarte*

Die aktuellen „5G ready“ Tarife bei 1&1

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
1&1 LTE S
1&1 LTE S
19.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

1&1 LTE M
1&1 LTE M
24.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (10000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

1&1 LTE L
1&1 LTE L
29.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

1&1 LTE XL
1&1 LTE XL
34.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (50000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

1&1 LTE XXL Unlimited
1&1 LTE XXL Unlimited
69.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (999999MB/Mon)
24 zum
Anbieter


Die Netzabdeckung und die Netzqualität von 1&1 lässt sich hier nachschauen: 1&1 Abdeckung im Vodafone Netz | 1&1 Netzqualität im O2/Telefonica Netz. Zur Prüfung kann man auch die Freikarte von Vodafone nutzen.

1&1 5G Start erst ab 2021

Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang noch einige Probleme. Die ersteigerten Netzbereiche im 5G Segment sind erst ab 2021 nutzbar. Die ersteigerten 2Ghz Bereiche können sogar erst ab 2026 genutzt werden. 1&1 kann daher also rechtlich erst ab 2021 mit 5G Angeboten starten und daher wird es die ersten Tarife in diesem Bereich geben. Das hat der Vorstandschef von 1&1 Drillisch, Ralph Dommermuth, auch so bestätigt. Kunden des Unternehmens werden also auf jeden Fall bis 2021 auf 5G warten müssen.

Ein zweites Problem: die 2021 nutzbaren Frequenzen sind alle im 3,6MHz Bereich, eignen sich also gut um Ballungsgebiete zu versorgen, aber eher wenig für die breite Fläche. Bis zur Verfügbarkeit von weiteren Frequenzen ist 1&1 also weiterhin auf einen Netzpartner abgewiesen, der die Versorgung in den Bereichen übernimmt, die 1&1 noch nicht ausbauen konnte. Daher muss das Unternehmen in den ersten Jahren nach 2021 auf einen Nationalen Roamingpartner setzen. Das ist aktuell wahrscheinlich O2/Telefonica.

Das Unternehmen schreibt zum angestrebten Nationalen Roaming:

  • Der Aufbau eines bundesweiten 5G-Netzes in Deutschland ist nur mit zusätzlichen Frequenzen aus der nächsten Auktion möglich (800 MHz, verfügbar ab 2026). Schon allein aus diesem Grund ist das nationale Roaming in bestehenden Netzen für einen neuen Marktteilnehmer unerlässlich.
  • Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat dies in den Versteigerungsbedingungen berücksichtigt und den bestehenden Netzbetreibern die Verpflichtung zu Verhandlungen auferlegt. Die Agentur fungiert als Schiedsrichter.
  • 1&1 Drillisch stützt sich auf die Vergabebedingungen sowie auf die Entscheidungen der BNetzA.
  • Zusätzlich zu der allgemeinen Verpflichtung der BNetzA, für alle Netzwerkbetreiber zu verhandeln, wird in der MBA-MVNO-Vereinbarung mit Telefónica nationales Roaming ausdrücklich garantiert.
  • Als Bestandteil der Fusion mit E-Plus hat sich Telefónica verpflichtet, einem neuen Marktteilnehmer in Deutschland nationales Roaming anzubieten.
  • Einzelheiten sind in der MBA-MVNO-Vereinbarung und in den „VERPFLICHTUNGEN GEGENÜBER DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION“ vom 29. Mai 2014 festgelegt.
  • Die MBA-MVNO-Vereinbarung ist bis zum 30. Juni 2020 gültig. 1&1 Drillisch kann sie bis zum 30. Juni 2030 zweimal um je fünf Jahre verlängern.
  • Die 1&1 Netzqualität kann man mittlerweile auf der Netzausbaukarte von 1&1 abfragen: 1&1 Netzausbaukarte*

Wie sieht das kommende 1&1 5G Netz aus?

1&1 wird also die 5G netze erst 2021 starten und dann wohl auch in den ersten Kahren zweigeteilt arbeiten: dort wo es bereits 5G Ausbau von 1&1 gibt, können die eigenen Kunden direkt das 1&1 5G Netz nutzen, in den anderen Bereichen wird man wohl das Mobifunk-Netz von O2 weiter nutzen – wobei unklar ist, wie es dann mit 5G aussieht. Genaueres dazu müssen die Verhandlungen mit der Telefonica ergeben.

5G Frequenzen aus der Versteigerung endgültig zugeteilt

Die Frequenzauktion im 5G Bereich ist bereits seit einigen Wochen beendet, aber noch war nicht abschließnd klar, welche Bereiche konkret an welchen Netzbetreiber gehen sollten. Das hat sich nun geändert, denn die Bundesnetzagentur hat nun zumindest die Bereiche im 3,6GHz Bereich offiziell zugeteilt. Die vier Bieter hatten nach der Auktion zunächst Gelegenheit, sich über die Lage der abstrakt ersteigerten Frequenzblöcke in den Frequenzbereichen zu verständigen. Weil eine vollständige Einigung nicht erzielt wurde, hatte die Bundesnetzagentur am 2. August 2019 über die Zuordnung entschieden.

Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Die Bundesnetzagentur hat heute auf Antrag der Telekom Deutschland GmbH die ersteigerten Frequenzen im Bereich bei 3,6 GHz zugeteilt. Die Frequenzen der anderen erfolgreichen Bieter können auf Antrag ebenfalls zugeteilt werden. Zuteilungsanträge der Drillisch Netz AG und der Vodafone GmbH liegen vor und sollen in Kürze beschieden werden.

Die ersteigerten Frequenzen können nach der Zuteilung bundesweit für 5G genutzt werden. Die schnelle Breitbandversorgung liegt damit in den Händen der Unternehmen. Die Netzbetreiber können ihre Netzplanung konkretisieren und ihre Netze zügig ausbauen, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Damit kann nun der Ausbau auch praktisch starten, denn nun ist klar, welche Bereiche zu welchem Netz gehören werden. Vodafone hat bereits erste Funkzellen dafür gestartet und bietet 5G aktuell in allen RED Tarifen kostenfrei mit dazu an. Auch die Telekom hat neue Tarife gestartet, in denen man derzeit 5G kostenlos mit dazu bekommt. Für die Nutzung ist allerdings ein passendes Handy oder Smartphone notwendig und natürlich der passende Netzausbau in der eigenen Region.

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