Vo5G oder VoNR – das sollte man zum Thema Gespräche im 5G Netz wissen

Vo5G oder VoNR – das sollte man zum Thema Gespräche im 5G Netz wissen – 5G Netze gibt es bisher sowohl bei Telekom, Vodafone als auch bei O2 und die neue Technik wird stark beworben. Vor allem die Netzbetreiber haben ihre Tarife bereits für 5G freigeschaltet und Kunden der großen Unternehmen können daher bereits von den neuen deutlich höheren Geschwindigkeiten profitieren. Was viele Verbraucher dabei nicht wissen: 5G ist wie auch 4G/LTE ein reines Datennetz und kann daher an sich gar keine normalen Gespräche und SMS abwickeln. Die Entwicklung von 5G war auch die schnelle Datenübertragung ausgerichtet und daher müssen Nutzer nach wie vor ins LTE Netz wechseln, wenn Anrufe ankommen oder Gespräche geführt werden sollen. Im 4G/LTE Netz steht mit VoLTE bereits eine zusätzliche Technik zur Verfügung, mit der Anrufe auch im 4G Netz geführt werden können. Im 5G Bereich wird diese Technik derzeit vorbereitet. Früher oder später werden Kunden also auch im 5G Netz telefonieren können, dazu braucht es aber ein Update, dass unter dem Namen Vo5G oder VoNR entwickelt wird.

Was genau hinter dieser neuen Technik steht und was man als Verbraucher dazu wissen sollte, haben wir hier in diesem Artikel zusammengefasst.

HINWEIS: Die neuen Technik sind nur relevant, wenn man einen Tarif im 5G Netz nutzt und leider helfen die aktuellen Updates wie VoLTE bisher nicht weiter, wenn es um Gespräche im 5G Netz geht. Man braucht daher wirklich die neue Technik.

Vo5G oder VoNR – das sollte man zum Thema Gespräche im 5G Netz wissen

Aktuell haben Verbraucher bei Gesprächen im 5G Netz noch das Problem, dass die Handys in solchen Fällen immer ins 4G Netz zurück wechseln. Sollte kein 4G Netz zur Verfügung stehen, wir sogar auf 2G gewechselt. Das belastet nicht nur den Akku der Geräte, weil immer wieder ein neues Netz gesucht und konnektiert werden muss, sondern auch weil die Internet Verbindung dabei unterbrochen wird. Das ist vor allem bei Streams und in Videocalls ein Problem. Daher soll die neue Voice over 5G Technik zukünftig dafür sorgen, dass Anrufe auch über das 5G Netz geführt werden können.

Die Bezeichnungen für die neue Technik sind dabei noch nicht ganz gefestigt. Aktuell von Vor allem VoNR und Vo5G im Gespräch und werden von den Herstellern und Mobilfunk-Anbietern verwendet:

  • Vo5G steht dabei für Voice over 5G und ist die logische Weiterentwicklung der VoLTE Bezeichnung auf die neuen 5G Netze
  • VoNR steht für Voice over New Radio und bezieht sich auf den 3GPP Standard. Dieser Zugriffsstandard für 5G wird als 5G NR bezeichnet und daher lautet die Bezeichnung für Gespräche über diesen Standard VoNR.

Welche Bezeichnung sich letztendlich in Deutschland durchsetzen wird, ist noch nicht ganz sicher. Technisch stehen beide Namen auf jeden Fall für das Gleiche: die Fähigkeit über 5G Gespräche führen zu können ohne in einen anderen Netzbereich zu wechseln.

Für die Nutzung von Vo5G ist natürlich ein 5G Netz die Voraussetzung. Man kann nur per 5G telefonieren, wenn dies auch bereits vom Netz unterstützt wird.

Welche Kosten entstehen bei Vo5G?

Bisher gibt es noch keine offiziellen Vo5G Tarife, daher ist auch noch nicht ganz sicher, welche Gebühren die Anbieter für die Nutzung der neuen Technik aufrufen werden. Allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass man sich an VoLTE orientieren wird und das bedeutet erfreulicherweise wohl, dass es für VoNR bzw. Vo5G keinen Aufpreis gibt. Die Kosten werden also wohl identisch mit den normalen Gesprächsgebühren im LTE Netz sein und wenn man eine Allnet Flatrate nutzt, muss man gar nichts zahlen, auch wenn die Gespräche über 5G abgewickelt werden. Sicher ist dies aber wie gesagt noch nicht, da die Technik bisher nicht umgesetzt wurde.

Der aktuelle Stand bei VoNR bzw. Vo5G

Vo5G ist bisher noch in keinem Netz in Deutschland zu haben. Weder im D1 Netz der Telekom noch im Vodafone Netz gibt es Vo5G und auch im O2 Netz fehlt diese Technik bisher noch. Wie es 1&1 im neuen 1&1 Netz mit VoNR halten wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Es gibt aber bereits Ansätze mit der neuen Technik. Die ersten VoNR Verbindungen wurden 2021 erfolgreich getestet. Die Telekom schreibt zu diesen ersten Verbindungen über 5G als Sprachnetz:

Der Deutschen Telekom und ihren Partnern ist das weltweit erste 5G Voice over New Radio (VoNR)-Telefonat auf einem System gelungen, das aus Komponenten unterschiedlicher Hersteller besteht (Multi-Vendor-Plattform). Mit diesem innovativen Aufbau in Warschau, Polen, konnten die Partner über ein 5G Standalone (SA) Netz sowohl Sprach- und 5G Datensitzungen parallel umsetzen. Der Netzwerkaufbau besteht einem 5G Core von Ericsson und einem IP-Multimedia Subsystem (IMS) von Nokia. Die Gespräche wurden auf kommerziellen Endgeräten von Samsung und Xiaomi sowie einer Test-Plattform von Qualcomm durchgeführt. Dieser Meilenstein ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur kommerziellen Einführung 5G-Sprachdiensten in den Netzen der Deutschen Telekom. 

In den Cloud-basierten 5G-SA-Netzen werden Netzbetreiber qualitativ hochwertige Sprachdienste bereitstellen können, ohne auf LTE als Anker angewiesen zu sein. Durch VoNR werden Kunden zukünftig Sprach- und Datendienste in der 5G-Technologie parallel nutzen können. Dadurch neue Dienste möglich, wie zum Beispiel die Verbesserungen der Sprachqualität bei bestehenden Services, oder neue Angebote wie immersive Videokonferenzen mit Augmented oder Virtual Reality.  

Bei Vodafone gibt es noch keine Hinweise auf Vo5G bzw. VoNR, aber das Unternehmen setzt immer stärke auf 5G Standalone, daher könnte in diesem Zuge auch die 5G Telefonie mit kommen.

Bei O2 hat man sogar bereits im September 2021 Vo5G Anrufe gezeigt. Das Unternehmen schreibt dazu:

O2 hat als erster deutscher Mobilfunknetzbetreiber erfolgreich einen Sprachanruf rein über sein 5G Live-Netz durchgeführt. Mit der technologischen Neuerung Voice over New Radio (VoNR) wird Sprachtelefonie im 5G-Netz überhaupt erst möglich. Bis dato laufen Sprachverbindungen in allen deutschen Mobilfunknetzen noch über Vorgängertechnologien. VoNR stellt Telefonieverbindungen direkt innerhalb eines 5G-Netzes her. Dass Sprachanrufe mit VoNR im 5G-Netz verbleiben und dieses nicht verlassen, ist neu im deutschen Mobilfunkmarkt.

Der Vorteil für die Kunden: Sprachanrufe mit Smartphones, die im 5G-Netz eingebucht sind, nehmen nicht mehr den Umweg über das 4G/LTE-Netz. Und: Dank VoNR führt ein Anruf nicht mehr zu Unterbrechungen einer laufenden 5G-Highspeed-Datenverbindung. Das Smartphone kann Datei-Downloads während eines Telefonats mit stabil hoher Geschwindigkeit problemlos im Hintergrund fortsetzen. 5G-Sprachanrufe schonen zudem den Akku des Smartphones, da keine Energie mehr für den Wechsel in die 4G-Netztechnologie verbraucht wird.

An einigen Standorten können Kunden diese Technik bereits nutzen, im breiten Netz gibt es aber auch bei O2 noch keinen Rollout von Vo5G.

Smartphones und Geräte mit VoNR bzw. Vo5G

Knackpunkt beim Rollout von VoNR sind dabei nicht die Handys. Die ersten aktuellen Topmodelle unterstützen die neue Technik bereits und könnte daher für Gespräche direkt über 5G genutzt werden. Insgesamt gesehen könnten viele Geräte bereit Vo5G oder VoNR nutzen, denn die entsprechende Technik ist bereits vielfach verbaut. Allerdings unterstützt oft das Betriebssystem dann dieses neue Feature noch nicht. Daher ist die Liste der Modelle mit VoNR bisher noch eher kurz:

  • Samsung Galaxy S22 Serie (Galaxy S22, Galaxy S22+ und Galaxy S22 Ultra)

5G+ oder 5G Standalone – was steckt hinter der neuen Technik und wo liegen die Unterschiede zu normalem 5G?

5G+ oder 5G Standalone – was steckt hinter der neuen Technik und wo liegen die Unterschiede zu normalem 5G? – Die 5G Mobilfunk-Netze sind mittlerweile bei den meisten Netzbetreibern in vielen Bereichen bereits aufgebaut. Ausnahme ist hier 1&1 – das 1&1 Netz gibt es nach wie vor nicht und die Tarife von 1&1 nutzen das O2 Netz mit. Die anderen Handynetze in Deutschland erreichen mittlerweile aber bereits Versorgungsgrade im Bereich von 50 bis über 90 Prozent bei der 5G Netzabdeckung.

Die technologische Entwicklung geht aber auch im 5G Bereich weiter und der nächste Stand der Technik werden 5G Standalone Netz sein (und früher oder später wird es mit Vo5G auch Gespräche im 5G Netz geben). In diesem Artikel wollen wir erklären, was hier der nächsten Ausbaustufe 5G+ steckt und was Kunden und Verbraucher davon erwarten können.

5G+ oder 5G Standalone – was steckt hinter der neuen Technik?

Um 5G+ zu verstehen muss man wissen, wie aktuell 5G aufgebaut ist. Es gibt an sich in Deutschland noch keinen reinen 5G Netze, sondern es wird immer ein 4G/LTE Netz gebraucht, um den Zugang zum 5G Netz zu ermöglichen. Die Authentifizierung der Nutzer und alle Core Funktionen des Netzes werden nach wie vor per LTE abgewickelt nur die Datenübertragung selbst erfolgt dann per 5G Technik und daher mit 5G Speed.

5G Standalone soll das ändern. Dabei brauchen die 5G Netze keine LTE Bereiche mehr, um alle Funktionen abbilden zu können, sondern es reicht ein reines 5G Netz um die Nutzung sicherzustellen. 5G Standalone (daher auch der Name) kann daher auch genutzt werden, wenn es kein 4G Netz gibt oder das Handy gar kein 4G mehr unterstützt.

Die Telekom schreibt beispielsweise zu dieser neuen Technik:

Wie immer gilt: Technologien entwickeln sich weiter. Auch 5G. In Zukunft werden wir daher eine Variante anbieten, die ohne 4G im Kernnetz auskommt. Standalone nennt sich diese Evolution. Kurz: SA. Das 5G-Netz steht dann komplett auf eigenen Beinen. Das ist in Zukunft eine wichtige Basis für weitere, technologische Entwicklungen. Und bestimmte Angebote, wie Network-Slicing.

Speziell diese Technologie ist vielversprechend: Beim Network-Slicing teilt ein Netzbetreiber das Netz in Scheiben auf. Wie bei einem Laib Brot. Jede einzelne dieser Scheiben bedient ganz spezielle Anforderungen. Und zwar individuell passend. Vor allem Geschäftskunden werden von diesen Netzwerk-Scheiben profitieren. Bringt das auch Privatkund*innen wir dir einen Vorteil? Klar. Zum Beispiel mit einer separaten Netzscheibe für Gaming. Butterweiches Zocken, auch bei hohen Anforderungen an die Grafik – garantiert. Klingt super? Wird es auch!

5G+ ist also an sich das 5G Netz, das jeder bereits im Kopf hat, wenn er von 5G Verbindungen redet. Die aktuellen 5G Netze sind dagegen an sich 5G- Angebote, weil sie bisher keine vollständigen 5G Netze anbieten. Daher wird diese Technik teilweise auch als 5G NSA (5G non stand-alone) bezeichnet und dahinter steckt dann immer eine Kombination aus 4G/5G Netz um die 5G Verbindungen zu ermöglichen.

Viele Namen für 5G+ aber dahinter steckt immer das gleich

Eines der größten Probleme in diesem Bereich: die neue Technik wird derzeit von Marketing dominiert und daher finden sich viele Bezeichnungen, die aber an sich immer das gleiche meinen. Vodafone bezeichnet 5G ohne LTE Unterstützung beispielsweise als 5G+ oder 5Gplus und bewirbt die neue Technik mittlerweile auch auf diese Weise.

Bei der Telekom heißt die neue Technik 5G Standalone oder 5G SA (ob das so bleibt muss man abwarten), gemeint ist aber an sich das Gleiche.

Im O2 Netz wird die neue Technik bisher als 5G Standalone bezeichnet, eine Abkürzung oder einem Marketing Begriff dazu gibt es bisher nicht.

Generell steht hinter diesen Namen aber immer das gleiche: die 5G Technik ohne Rückgriff auf ein grundlegendes LTE Netz und damit ein reines 5G Netz, wie man es eigentlich erwarten würde.

5G+ bei den Netzbetreibern teilweise bereits verfügbar

Der Rollout von 5G+ oder 5G SA ist dabei nach wie vor sehr unterschiedlich. Vodafone scheint in diesem Bereich bereits am weitesten und lässt den Zugriff auf 5G SA für Endkunden mit der kostenlose 5G+ Option zu. Zu den meisten Laufzeittarife und den neuen GigaMobil Angeboten kann man diese Option buchen und nutzt dann 5G+, wenn es das Vodafone Netz bereits anbietet.

Das Unternehmen schreibt dazu selbst:

5G ist in unseren aktuellen GigaMobil-, GigaMobil Young-, Red-, Young, Red+ und DataGo-Tarifen inklusive. 5G+ kannst Du nutzen, wenn Du die kostenlose Giga 5G+ Option zu Deinem Tarif gebucht hast. Und Dein Gerät und Deine SIM-Karte 5G+ unterstützen.

Auch in unseren GigaCube-Tarifen ist 5G inklusive. Du hast schon einen GigaCube? Dann wechsel in einen neuen Tarif oder verlänger Deinen Vertrag, um 5G nutzen zu können. Die Giga 5G+ Option kannst Du in den GigaCube-Tarifen noch nicht nutzen.

Im Telekom D1 Netz gibt es bisher noch keinen Zugriff auf die 5G SA Bereiche, auch wenn diese im Mobilfunk-Netz der Telekom bereits vorhanden sind. Die Planungen laufen aber, noch 2022 diese Zugriff zu ermöglichen.

Auch im Mobilfunk-Netz von O2 gibt es bisher noch keinen 5G SA Zugänge, hier gibt es bisher auch noch keine Hinweise, wann die neue Technik verfügbar sein wird. Im Vergleich zum O2 Netz hat Vodafone also einen deutlichen Vorteil und bisher auch im Vergleich zur Telekom.

Welche Vorteile bietet 5G Standalone?

Eine der wesentlichen Vorteile von 5G gibt es nur, wenn auch 5G SA bzw. 5G+ genutzt wird. Das betrifft vor allem die Latenz und den Speed der Verbindungen.

Die Vorteile von 5G SA sehen dabei wie folgt aus:

  • 5G SA unterstützt höher Geschwindigkeiten, weil keine 4G Netze extra mit betrieben werden müssen. Der richtig hohe 5G Speed wird daher vor allem dann zur Verfügung stehen, wenn es 5G+ flächendeckend gibt.
  • Die Latenz ist deutlich geringer, weil nicht erst 4G und 5G genutzt werden muss, um eine Verbindung aufzubauen. Im Gespräch sind 10 Millisekunden für den Verbindungsaufbau. Das ist aber vor allem im Bereich von automatischen Steuerungen ein Vorteil und weniger bei normalen Nutzern.
  • Die 5G+ Netze sparen Energie und sind damit für Netzbetreiber günstiger. Ob dann aber auch die Preise für Endkunden sinken werden, ist nicht bekannt.
  • 5G SA Bereiche können auf 4G Netze verzichten – wenn irgendwann LTE abgeschaltet wird, braucht man flächendeckend 5G+ als Ersatz.

Für Endkunden ist die neue Technik also kein wirklicher Game-Changer, daher ist es eher eine Status-Frage der Netzbetreibern, ob man auf 5G SA oder 5G NSA setzt.

Größtes Problem bisher: die Smartphones zeigen noch nicht an, welche Form von 5G man nutzt.

Vodafone schreibt dazu:

Dein Gerät zeigt immer nur 5G an, auch wenn Du gerade 5G+ nutzt. Bist Du in einem Gebiet unterwegs, das mit 5G+ erschlossen ist, nutzt Du automatisch 5G+. Du brauchst dafür einen 5G-fähigen Tarif, die Giga 5G+ Option und ein Gerät, das 5G+ unterstützt. Hast Du z.B. ein iPhone 13, brauchst Du außerdem eine geeignete SIM-Karte: die SUCI-SIM. Die kannst Du in der MeinVodafone-App bestellen.

Daher ist weitgehend unklar, wann man mit welchem Netzstandard unterwegs ist und es bleibt abzuwarten, wann in iOS und Android implementiert wird, welche 5G Technik die Modelle wirklich nutzen.

Diese Geräte unterstützen bereits 5G+ bzw. 5G SA

Mittlerweile gibt es auf dem Markt eine ganze Reihe von Smartphones, die bereits das 5G Netz nutzen kann. Für 5G+ sind aber leider nicht alle dieser Geräte freigeschaltet, man braucht also für die Nutzung von 5G Standalone ein spezielles Modell. Vor allem die neusten Topmodelle sind dafür bereits freigeschaltet, aber wer wirklich 5G+ nutzen will, sollte sich vor einem Kauf nochmal versichern, dass das Wunschgerät die neue Technik auch bereits unterstützt. Bei Vodafone sind es aktuell nur die Modelle mit Vodafone Branding, die diese Technik bereits können. Freie Geräte haben diese Funktion noch nicht (auch wenn sie auf der nachfolgenden Liste stehen).

Die aktuellen Geräte mit 5G+ bzw. 5G Standalone Unterstützung:

  • OPPO Find X3 Pro,
  • Xiaomi Mi11 und Mi11T Pro,
  • Xiaomi 12, 12X und 12 pro
  • Samsung Galaxy S21- und S22-Serie,
  • Apple iPhone 13-Serie
  • iPad mini 6
  • iPad Air 5. Generation

Man kann aber natürlich davon ausgehen, dass in den kommenden Jahren immer mehr Modelle die 5G SA Technik unterstützen werden und daher diese Liste immer länger wird.

Welches Netz nutzt Otelo? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE

Welches Netz nutzt Otelo? – Netzqualität, Ausbaustand und LTE– Otelo war lange ein etablierter Anbieter am Markt, dann wurde der Vertrieb aber eingestellt. Erst im Jahr 2010 wurde die Marke von Vodafone wieder auf den Markt gebracht. Das Unternehmen bietet dabei neben einer Prepaidkarte von allem Handytarife und Allnet Flat auf Rechnung an. Dazu gibt es auch Datentarife – Fokus liegt aber vor allem auf den Laufzeittarifen inklusive Smartphone. Alle anderen Produkte scheinen inzwischen eher in den Hintergrund gerückt zu sein. Otelo ist damit derzeit vor allem für Nutzer interessant, die nach einer normalen Allnet Flatrate mit oder ohne Handy suchen. Dazu bekommt man die Otelo Tarife oft auch bei Drittanbietern mit anderer Hardware und Rabatten. Am Otelo Netz ändert sich aber nichts, auch wenn man die Tarife über Drittanbieter bucht.

Mittlerweile findet man die Otelo Tarife auch bei anderen Marke. FYVE bietet beispielsweise Otelo Angebote an und auch bei Allmobil findet man Otelo Deals.

Was ist das Otelo Netz?

Bei der Frage nach dem Netz von Otelo hält sich der Discounter allerdings bedeckt. Auf der Webseite wird in erster Linie von der D-Netz Qualität gesprochen. Dieses Phänomen findet man bei vielen Discountern. Leider ist das D-Netz nicht wirklich aussagekräftig, denn sowohl das Netz der Telekom als auch Vodafone sind D-Netze und daher könnte der Otelo Tarif in beiden Netze realisiert sein.

Um herauszufinden, welches Netz Otelo nun nutzt hilft ein Blick in die AGB. Dort heißt es bereits im ersten Abschnitt sehr deutlich:

1.1 Die Vodafone GmbH („Vodafone“; Am Seestern 1, 40547 Düsseldorf, Sitz der Gesellschaft: Düsseldorf, Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf, HRB 24644) erbringt Dienstleistungen an Endkunden aufgrund der nachfolgenden AGB, der Leistungs- und Produktbeschreibung und der Preisliste (Vertragsbedingungen). Ein jeweils aktuelles Preisverzeichnis ist auch unter www.otelo.de abrufbar.

Otelo nutzt also das Netz von Vodafone und bietet so einen sehr günstigen Zugang zum Datennetz und auch zum Mobilfunk-Netz von Vodafone. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Prepaidkarte oder der Stick oder die Flatrates genutzt werden. Alle Otelo Produkte werden derzeit ausschließlich im Netz von Vodafone angeboten. Vergleichbare Angebote findet man auch bei anderen Drittanbietern, denn beispielsweise nutzt auch 1&1 teilweise das Vofafone Netz und LIDL Connect findet man im D2 Netz von Vodafone. Andere Netze gibt es bei Otelo derzeit nicht. Wer mit dem Vodafone Netz nicht zufrieden ist, muss daher komplett den Anbieter wechseln. Einen Netzwechsel innerhalb von Otelo gibt es nicht.

Neben den normalen Tarifen gibt es bei Otelo auch immer wieder Sonderaktionen. Die Übersicht ist direkt hier zu finden: Otelo Sonderaktionen*

Dazu werden die Tarife von Otelo nicht nur direkt bei Otelo angeboten. Auch andere Reseller wie Preis24 und andere Anbieter haben Otelo Handytarife im Angebot. Am Netz ändert sich dabei nicht, unabhängig davon, ob man die Otelo Tarife direkt beim Unternehmen oder einen Drittanbieter kauft. Lediglich bei den monatlichen Kosten und den Zuzahlungen für Handys und Smartphones gibt es in der Regel Unterschiede.

Otelo Netzqualität und Netzabdeckung

Mit Otelo kann man das Vodafone Netz genau so nutzen wie normale Vodafone Prepaidkarten und Handyverträgen auch. Den neuen Übertragungsstandard 5G für Daten kann man aktuell nur mit einem originalen Vodafone Tarif nutzen. Darüber hinaus gibt es aber keine Einschränkungen bei Otelo. Beim Speed dagegen sieht es anders aus. Vodafone selbst bietet bereits LTE max mit Speed bis 500MBit/s an, Otelo kommt standardmäßig nur auf 21,6MBit/s und gegen Aufpreis auf maximal 100MBit/s. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten finden sich hier nochmal im Detail.

Otelo schreibt selbst zum Speed (der aktionsweise auch etwas höher ausfallen kann):

Im Basispreis enthalten ist eine Datenflat mit mtl. 7 GB (statt 3 GB) mit einer geschätzten max./beworbenen Bandbreite von 50 Mbit/s (statt 21,6 Mbit/s) im Download und 25 Mbit/s (statt 3,6 Mbit/s) im Upload, ab Verbrauch des Datenvolumens 64 kbit/s im Up-/Download. Die individuelle Bandbreite hängt unter anderem von deinem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in dieser Funkzelle ab. Das eingesetzte Endgerät muss die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. Nicht verbrauchtes Inklusivvolumen verfällt am Monatsende. Zusätzlich bekommst du eine Sprach- und SMS-Flat in alle dt. Netze (keine Sondernummern). Die genannte Inklusiv-Leistung ist auch innerhalb des EU-Auslands inkl. nach Deutschland nutzbar. Weitere Infos siehe otelo Preisliste.

Um den Speed zu erreichen ist ein gut ausgebauten D2 Vodafone Netz vor Ort notwendig und in dem Bereich gibt es gute Nachrichten, denn Vodafone belegt in den letzten Jahren konstant den zweiten Platz hinter der Telekom mit guten und sehr guten Platzierungen bei den Netztests. Für das beste Netz in Deutschland reicht es leider nicht, aber der Abstand zur Telekom ist vergleichsweise gering.

Die Ergebnisse des Vodafone Netztest

NamePlatzBewertung TelefonieBewertung Daten
Stiftung Warentest 202222 (GUT, Note 1,9)SEHR GUT (Note 1,2)
CHIP Netztest 20202Note 1,25Note 1,39
CHIP Netztest 20192Note 1,35Note 1,55
Connect Netztest 20192304/340 Punkten408/510 Punkten
CHIP 20182 (Sehr gut)Schulnote 1,35Schulnote 1,55
Stiftung Warentest 6/20172 – GUT (2,2)gut (2,2)gut (2,2)
Chip Netztest 2013277,5 von 100 Punkten74,3 von 100 Punkten
Connect Netztest 20132111 von 190 Punkten141 von 160 Punkten
ComputerBILD Netztest 20132Note 2,29Note 2,61

Das Vodafone Netz belegt in den aktuellen Netztests immer wieder de zweiten Platz knapp hinter der Telekom. Damit bekommt man gerade im Datenbereich ein schnelles und stabiles Netz, in dem das mobile Surfen per Handy oder Surfstick Spaß macht. Einen Überblick über die aktuelle Netzabdeckung von Vodafone gibt es hier: Vodafone Netzabdeckung*.

Otelo und LTE und 5G

Die gute Nachricht gleich zu Anfang: Otelo bietet mittlerweile für alle Tarife LTE an. Man kann also mit allen Angebote das 4G/LTE Netz von Vodafone mit nutzen, aber die Otelo Tarife haben nur langsames LTE und auch gegen Aufpreis steht bisher kein LTE max zur Verfügung. Mittlerweile wurde auch VoLTE freigeschaltet, man kann bei Otelo also auch diese Technik nutzen und die Geräte müsse damit nicht mehr für Gespräche auf das 3G Netz zurückgreifen.

Im Bereich von 5G sieht es dagegen schlechter aus. Bisher gibt es keinen 5G Zugang für die Kunden von Otelo. Auch gegen Aufpreis kann man die neue Technik bisher nicht nutze und es bleibt offen, ob und wann Vodafone 5G für die Otelo Flatrates freigeben wird. Bisher muss man für 5G auf jeden Fall noch andere Anbieter nutzen.

Vodafone schreibt selbst zum 5G Ausbau im eigenen Netz:

Auch beim Netzausbau im Mobilfunk drückt Vodafone aufs Tempo: Das 5G-Netz wächst schneller als alle anderen Mobilfunk-Netze zuvor und doppelt so schnell wie ursprünglich geplant. 5G von Vodafone erreicht rund 45 Millionen Menschen in Deutschland – in der Stadt und auf dem Land. Und das schon vielerorts dank der modernen Standalone-Technologie nicht nur mit hohen Bandbreiten, sondern auch mit Reaktionszeiten, die so schnell sind wie das menschliche Nervensystem. Bis 2023 wird Vodafone mehr als 60 Millionen Menschen mit 5G zuhause erreichen. Für alle Nutzer ist dann auch direkt die moderne 5G-Standalone-Variante verfügbar, also ein 5G-Netz mit allen Vorteilen.

Wann endlich auch die Otelo Kunden von der neuen Technik profitieren ist weiterhin offen. Aktuell sieht es aber nicht so aus, als würde es kurzfristig oder auch mittelfristig eine Verbesserung geben. Mittlerweile wurden aber zumindest auch die Vodafone Prepaid Tarife für 5G freigeschaltet, dass macht Hoffnung, dass Vodafone einen Rollout früher oder später auch für andere Anbieter in Erwägung zieht.

Otelo: Internet Einstellungen und die korrekten APN Daten

Die Zugangsdaten für den Internet-Zugang mit den Handytarifen von Otelo werden in der Regel automatisch eingerichtet. Nur wenn dies nicht funktioniert, sollte man manuell Zugangspunkte (APN) einrichten.

Dazu sind je nach Tarif unterschiedliche Daten zu hinterlegen:

  • otelo Prepaid SIM-Karte: data.otelo.de,
  • otelo Prepaid Surf-SIM-Karte event.otelo.de
  • otelo Vertragskarte/Flat (Postpaid) web.vodafone.de

Zumindest im Vertragsbereich erkennt man auch an den Zugangsdaten, dass hier das mobile Datennetz von Vodafone genutzt wird. Diese Zugangsdaten gelten auch für das LTE Netz von Vodafone (und auch für die 5G Bereiche, wenn sie zukünftig irgendwann freigeschaltet werden). Nach einer Änderung der Otelo APN Daten sollte man auf jeden Fall das Smartphone neu starten. Nur dann ist sicher, dass die neuen Zugangspunkte für das mobile Internet auch wirklich korrekt geladen wurden.

Die Aktivierung der Otelo Karte

Otelo Tarife können online im Internet oder offline im Geschäft gekauft werden. Bei einer Online-Bestellung sind die Karte in der Regel bereits aktiviert und müssen nicht noch zusätzlich frei geschaltet werden. Bei einem Kauf im Geschäft sind die Karte bis zur Aktivierung inaktiv. Die Freischaltung der Karte kann unter https://www.otelo.de/service/karte-aktivieren.html erfolgen.  Sollte es nach dem Kauf Probleme mit der Karte geben ist es in jedem Fall sinnvoll, zuerst die Freischaltung zu probieren.

Mittlerweile bietet Otelo auch eine App zu den Karten an. Im Prepaid Bereich kann damit beispielsweise das Guthaben verwaltet werden, im Postpaidbereich die Laufzeiten und eventuelle Optionen. Die App steht hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:

Kein Netz oder Netzprobleme mit der Otelo-Simkarte?

Bei Problemen mit dem Empfang oder dem kompletten Ausfall von Internet/Gesprächen/SMS sollte man zuerst die Simkarte in einem anderen Gerät prüfen. Treten die Probleme auch in einem anderen Handy auf, scheint es wirklich an der Simkarte bzw. dem Tarif zu liegen. Darüber hinaus sollte man auf der Netzkarte prüfen, wie der Empfang allgemein in der Gegend ist. Bei schlecht ausgebautem Vodafone Netz kann es durchaus Probleme mit der Karte und dem Empfang kommen.

Bei Problemen mit dem mobilen Internet-Zugang ist es sinnvoll, die Zugangsdaten zu prüfen. Die sollten auf das Vodafone Netz lauten.

Bleiben die Probleme bestehen, muss man möglicherweise eine neue Simkarte anfordern, weil die alte defekt ist. Allerdings sollte man vorher nochmals Rücksprache mit dem Support von Otelo halten – teilweise bekommt man auch da noch gute Tipps.

Klassiker: Otelo Werbespot mit Günter Netzer

5G bei 1&1 – so soll der Aufbau des 5G Netzes bei 1&1 erfolgen

5G bei 1&1 – so soll der Aufbau des 5G Netzes bei 1&1 erfolgen – Vodafone und auch die Telekom haben bereits die ersten 5G Netzbereiche gestartet und bieten mittlerweile auch passende 5G Tarife an bzw. haben ihre Angebote alle für die 5G Nutzung kostenfrei mit frei gegeben.

1&1 hat in diesem Zusammengang auch 5G Frequenzen ersteigert und daher fragen sich viele Nutzer, wann es endlich bei 1&1 soweit sein wird und es die erste 5G Netze und 5G Angebote beim Unternehmen geben wird. Bisher nutzt das Unternehmen vor allem das Mobilfunk-Netz von O2/Telefonica mit (mehr zum 1&1 Netz). Zukünftig will man aber auch ein eigenes 4G/5G Netz starten.

Das Unternehmen schreibt selbst zum aktuellen Stand:

5G ist in folgenden Städten verfügbar: Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Weitere Städte werden in den nächsten Monaten erschlossen. 5G ist in den Tarifen 1&1 All-Net-Flat 5G XL und 1&1 All-Net-Flat 5G XXL möglich. Sobald Ihr Tarif umgestellt wurde, informieren wir Sie selbstverständlich per E-Mail.
Ist das 5G Netz verfügbar und haben Sie den entsprechenden Netzmodus ausgewählt, sehen Sie 5G im Display.

  • Die 1&1 Netzqualität kann man mittlerweile auf der Netzausbaukarte von 1&1 abfragen: 1&1 Netzausbaukarte*

Die aktuellen „5G ready“ Tarife bei 1&1

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
1&1 LTE S
1&1 LTE S
19.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (5000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

1&1 LTE M
1&1 LTE M
24.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (10000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

1&1 LTE L
1&1 LTE L
29.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (25000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

1&1 LTE XL
1&1 LTE XL
34.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (50000MB/Mon)
24 zum
Anbieter

1&1 LTE XXL Unlimited
1&1 LTE XXL Unlimited
69.99€
(19.90€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (999999MB/Mon)
24 zum
Anbieter


Die Netzabdeckung und die Netzqualität von 1&1 lässt sich hier nachschauen: 1&1 Abdeckung im Vodafone Netz | 1&1 Netzqualität im O2/Telefonica Netz. Zur Prüfung kann man auch die Freikarte von Vodafone nutzen.

1&1 5G Start erst ab 2021

Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang noch einige Probleme. Die ersteigerten Netzbereiche im 5G Segment sind erst ab 2021 nutzbar. Die ersteigerten 2Ghz Bereiche können sogar erst ab 2026 genutzt werden. 1&1 kann daher also rechtlich erst ab 2021 mit 5G Angeboten starten und daher wird es die ersten Tarife in diesem Bereich geben. Das hat der Vorstandschef von 1&1 Drillisch, Ralph Dommermuth, auch so bestätigt. Kunden des Unternehmens werden also auf jeden Fall bis 2021 auf 5G warten müssen.

Ein zweites Problem: die 2021 nutzbaren Frequenzen sind alle im 3,6MHz Bereich, eignen sich also gut um Ballungsgebiete zu versorgen, aber eher wenig für die breite Fläche. Bis zur Verfügbarkeit von weiteren Frequenzen ist 1&1 also weiterhin auf einen Netzpartner abgewiesen, der die Versorgung in den Bereichen übernimmt, die 1&1 noch nicht ausbauen konnte. Daher muss das Unternehmen in den ersten Jahren nach 2021 auf einen Nationalen Roamingpartner setzen. Das ist aktuell wahrscheinlich O2/Telefonica.

Das Unternehmen schreibt zum angestrebten Nationalen Roaming:

  • Der Aufbau eines bundesweiten 5G-Netzes in Deutschland ist nur mit zusätzlichen Frequenzen aus der nächsten Auktion möglich (800 MHz, verfügbar ab 2026). Schon allein aus diesem Grund ist das nationale Roaming in bestehenden Netzen für einen neuen Marktteilnehmer unerlässlich.
  • Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat dies in den Versteigerungsbedingungen berücksichtigt und den bestehenden Netzbetreibern die Verpflichtung zu Verhandlungen auferlegt. Die Agentur fungiert als Schiedsrichter.
  • 1&1 Drillisch stützt sich auf die Vergabebedingungen sowie auf die Entscheidungen der BNetzA.
  • Zusätzlich zu der allgemeinen Verpflichtung der BNetzA, für alle Netzwerkbetreiber zu verhandeln, wird in der MBA-MVNO-Vereinbarung mit Telefónica nationales Roaming ausdrücklich garantiert.
  • Als Bestandteil der Fusion mit E-Plus hat sich Telefónica verpflichtet, einem neuen Marktteilnehmer in Deutschland nationales Roaming anzubieten.
  • Einzelheiten sind in der MBA-MVNO-Vereinbarung und in den „VERPFLICHTUNGEN GEGENÜBER DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION“ vom 29. Mai 2014 festgelegt.
  • Die MBA-MVNO-Vereinbarung ist bis zum 30. Juni 2020 gültig. 1&1 Drillisch kann sie bis zum 30. Juni 2030 zweimal um je fünf Jahre verlängern.
  • Die 1&1 Netzqualität kann man mittlerweile auf der Netzausbaukarte von 1&1 abfragen: 1&1 Netzausbaukarte*

Wie sieht das kommende 1&1 5G Netz aus?

1&1 wird also die 5G netze erst 2021 starten und dann wohl auch in den ersten Kahren zweigeteilt arbeiten: dort wo es bereits 5G Ausbau von 1&1 gibt, können die eigenen Kunden direkt das 1&1 5G Netz nutzen, in den anderen Bereichen wird man wohl das Mobifunk-Netz von O2 weiter nutzen – wobei unklar ist, wie es dann mit 5G aussieht. Genaueres dazu müssen die Verhandlungen mit der Telefonica ergeben.

5G Frequenzen aus der Versteigerung endgültig zugeteilt

Die Frequenzauktion im 5G Bereich ist bereits seit einigen Wochen beendet, aber noch war nicht abschließnd klar, welche Bereiche konkret an welchen Netzbetreiber gehen sollten. Das hat sich nun geändert, denn die Bundesnetzagentur hat nun zumindest die Bereiche im 3,6GHz Bereich offiziell zugeteilt. Die vier Bieter hatten nach der Auktion zunächst Gelegenheit, sich über die Lage der abstrakt ersteigerten Frequenzblöcke in den Frequenzbereichen zu verständigen. Weil eine vollständige Einigung nicht erzielt wurde, hatte die Bundesnetzagentur am 2. August 2019 über die Zuordnung entschieden.

Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Die Bundesnetzagentur hat heute auf Antrag der Telekom Deutschland GmbH die ersteigerten Frequenzen im Bereich bei 3,6 GHz zugeteilt. Die Frequenzen der anderen erfolgreichen Bieter können auf Antrag ebenfalls zugeteilt werden. Zuteilungsanträge der Drillisch Netz AG und der Vodafone GmbH liegen vor und sollen in Kürze beschieden werden.

Die ersteigerten Frequenzen können nach der Zuteilung bundesweit für 5G genutzt werden. Die schnelle Breitbandversorgung liegt damit in den Händen der Unternehmen. Die Netzbetreiber können ihre Netzplanung konkretisieren und ihre Netze zügig ausbauen, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Damit kann nun der Ausbau auch praktisch starten, denn nun ist klar, welche Bereiche zu welchem Netz gehören werden. Vodafone hat bereits erste Funkzellen dafür gestartet und bietet 5G aktuell in allen RED Tarifen kostenfrei mit dazu an. Auch die Telekom hat neue Tarife gestartet, in denen man derzeit 5G kostenlos mit dazu bekommt. Für die Nutzung ist allerdings ein passendes Handy oder Smartphone notwendig und natürlich der passende Netzausbau in der eigenen Region.