Welches Netz nutzt BILDmobil und wie sind Netzqualität und der Netzausbau?

Welches Netz nutzt BILDmobil und wie sind Netzqualität und der Netzausbau? – BILDmobil ist die Handy- und Mobilfunk-Marke des Springer Konzerns und steht in erster Linie für das Prepaid-Angebot der BILD-Zeitung. Das Unternehmen setzt dabei komplett auf Prepaid – alle Angebote sind per Vorauszahlung buchbar, eine Abrechnung der Tarife und Flatrates per monatlicher Rechnung ist nicht möglich. Darüber hinaus besteht der Grundtarif bei BILDmobil aus einem reinen 9 Cent Tarif, der Gespräche und SMS in alle deutschen Netze für 9 Cent pro Minute bzw. SMS ermöglicht. Diese Grundtarif lässt sich noch aufrüsten und mit verschiedenen Flatrates und Optionen (beispielsweise im Bereich der mobilen Datenübertragung) in einen Handytarif verwandeln, der auch für Smartphones geeignet ist.

UPDATE: Mittlerweile ist die Vermarktung von BILDmobil komplett eingestellt und das Unternehmen setzt nur noch auf die Marke BILDconnect (im Telefonica Netz). Dazu gibt es als Alternative die Prepaid Angebote und Flat von LIDL oder Vodafone Callya.

Was ist das BILDmobil Netz?

Bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Handykarten von BILDmobil ist das genutzte Handy-Netz ein wesentliches Kritierium. Leider macht es der Discountern Kunden (oder solchen Nutzer, die es werden wollen) nicht einfach, das Netz heraus zu finden. Auf der Webseite findet sich zwar der Hinweis „Beste D-Netz-Qualität„, es fehlen aber Hinweise dazu, ob damit das D1-Netz der Telekom oder das Vodafone D2-Netz gemeint ist. Beide Netze bieten D-Netz Qualität und wären damit mögliche Netzparter für BILDmobil.

Man muss also direkt in die FAQ oder noch besser in die AGB von BILDmobil schauen, um zu sehen, welches Netz das Unternehmen nutzt. In den AGB ist dann auch direkt unter Vertragspartner fest gehalten:

Die Vodafone GmbH („Vodafone“; Ferdinand-Braun-Platz 1, 40549 Düsseldorf, Sitz der Gesellschaft: Düsseldorf, Registergericht: Amtsge-richt Düsseldorf, HRB 38062) erbringt Dienstleistungen an Endkunden aufgrund der nachfolgenden AGB, der Leistungs- und Produkt-beschreibung und der Preisliste (Vertragsbedingungen). Ein jeweils aktuelles Preisverzeichnis ist auch unter www.vodafone.de abrufbar.

Damit ist klar, das der Netzpartner von BILDmobil Vodafone ist und die Handytarife und Flatrates des Unternehmens das D2-Netz von Vodafone nutzen. BILDmobil ist also ein weitere Vodafone-Discounter, wie beispielsweise auch 1und1, EDEKA Mobil oder Otelo. Allerdings gibt es im Vergleich zu den originalen RED-Tarifen im Vodafone Netz einige Einschränkungen. Man bekommt mit einer BILDmobil Simkarte nicht die komplette Netzqualität von Vodafone sondern muss einige Abstriche hinnehmen.

Kein Zugang zu LTE bei BILDmobil

Die größte Einschränkung gegenüber den normalen Handytarifen von Vodafone liegt wohl in der Nutzung von LTE. Die BILDmobil Simkarten sind derzeit auf das 2G und 3G Netz von Vodafone bschränkt und können nicht auf die 4G Netzbereiche zugreifen. Damit ist die Nutzung von LTE mit diesen Handykarten derzeit leider nicht möglich und auch die maximale Geschwindigkeit der Karten ist deutlich reduziert. Vodafone schreibt dazu in einem extra Informationsblatt:

Maximal erreichbare Bandbreiten innerhalb des Highspeed-Datenvolumens 7,2 Mbit/s im Download und 3,6 Mbit/s im Upload, abhängig u.a. von Ihrem Standort, Ihrem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle. Nach Verbrauch des Highspeed-Datenvolumens maximal 64 kbit/s im Down- und Upload.

Die technischen Daten sind an sich bereits aussagekräftig genug, noch deutlich werden die Unterschiede, wenn man die BILDmobil Simkarte mit Vodafone Simkarte vergleicht. So gibt es mit Callya beispielsweise die originalen Vodafone Prepaidkarten, die auch das Vodafone LTE nutzen können. Die maximalen Geschwindigkeiten liegen bei diesen Handykarten bei 225Mbit/s und damit etwa 30mal Höher als bei BILDmobil. Umgekehrt gesagt surft man im mobilen Internet derzeit bei BILDmobil 30mal langsamer, als es bei anderen Karten möglich wäre.

Leider wirkt sich das fehlende LTE aber nicht nur auf die hohen Geschwindigkeiten aus. Das 3G Netz von Vodafone ist im Vergleich zum 4G Netz deutlich geringer ausgebaut, weil Vodafone in den letzten Jahren in erster Linie in den Ausbau von LTE investiert hat. Für BILDmobil bringt dieser Ausbau aber nichts, da sie das LTE Netz nicht nutzen können. Sie sind also auf das 3G Netz samt der vielen weißen Flecken angewiesen. In der Praxis heißt dass, mit BILDmobil hat man oft nur 2G Verbindungen und damit extrem langsame Ladezeiten im mobilen Internet, während Nutzer mit LTE bereits sehr schnell surfen können.

Die Netzqualität bei Bildmobil und Vodafone

Wer sich nicht sicher ist, wie gut oder schlecht das Vodafone Netz in der eigenen Region ausgebaut und damit auch nicht abschätzen kann, welche Netzqualität bei Bildmobil zu erwarten ist, kann dies über die Netzausbaukarte von Vodafone prüfen. Auf dieser Karte werden die aktuellen Funkversorgungen im Vodafone Netz dargestellt. Diese Karte gibt es hier:

Man sollte bei der Prüfung des Standes des Netzausbaus allerdings im Hinterkopf behalten, dass auf dieser Karte lediglich die theoretischen Ausbaustände eingetragen sind. Es werden also die Geschwindigkeiten und Übertragungsgeschwindigkeiten angegeben, die ein Funkmast leistet. Ob dieser Speed auch beim Nutzer ankommt, hängt von vielen Faktoren ab. So können regionale Gegebenheiten (Funkschatten) die Netzqualität verschlechtern. Auch der Aufenthalt in Gebäuden schwächt das Signal und nicht zuletzt hängt die Geschwindigkeit davon ab, wie viele andere Nutzer gerade online sind und die Funkzelle nutzen.

BILDmobil APN und Internet Zugangsdaten

Für den mobilen Internet Zugang werden bei BILDmobil die APN Zugangsdaten für das Vodafone Netz benötigt. In der Regel müssen dabei die Kunden nichts machen sondern das Handy wird automatisch über eine SMS eingerichtet. Man muss diese SMS nur abspeichern und bestätigen und die korrekten Zugangsdaten für das mobile Internet werden übernommen. BILDmobil schreibt dazu:

Um BILDmobil in vollem Umfang nutzen zu können, ist es notwendig, Ihr Handy entsprechend zu konfigurieren. Die Konfiguration sollte Ihnen bereits mit der ersten Inbetriebnahme Ihrer BILDmobil SIM-Karte zugegangen sein. Sollten Ihnen die Einstellungen fehlen, so können Sie sich diese mit dem Handykonfigurator zusenden lassen.

Sollte die SMS nicht angekommen sein oder hat man sie versehentlich gelöscht, kann man auch direkt über die Webseite von BILdmobil eine weitere SMS mit den richtigen Zugangsdaten anfordern.

Man kann die Zugangsdaten bei BILDmobil auch manuell hinterlegen und das ist bei dieser Prepaid Karte sogar besonders einfach möglich, denn man muss nur einen einzigen Parameter eingeben. Im Bereich APN muss access.vondafone.de eingetragen sein, danach wählen sich die Karten selbstständig in das mobile Internet von Vodafone ein. Die Eintragung erfolgt dabei in der Regel unter Einstellungen => Mobiles Netz => Zugangspunkt wobei dies je nach genutztem Gerät und Betriebssystem abweichen kann. Nach der Eingabe der Zugangsdaten und dem Abspeichern sollte man das Gerät in jedem Fall nochmal neu starten. Erst dann ist sichergestellt, dass die korrekten Zugangsdaten auch wirklich übernommen worden sind.

Das Hellomobil Netz, die Netzqualität und die Netzabdeckung

Das Hellomobil Netz, die Netzqualität und die Netzabdeckung – Hellomobil ist ein Discounter aus dem Hause Drillisch und hat natürlich kein eigenes Handy-Netz sondern nutzt die Kapazitäten von verschiedenen Netzpartnern. Auch Drillisch als Mutterunternehmen selbst ist kein selbstständiger Netzbetreiber sondern kauft Kapazitäten von den großen Netzbetreibern in Deutschland ein. Das ist auch bei anderen Drillisch Marken (beispielsweise Sim.de oder WinSIM) der Fall.

Derzeit bietet das Unternehmen die Tarife in zwei verschiedenen Netzen an, wobei sich die Angebote sowohl bei den Leistungen, beim Preis als auch bei der Netzqualität teilweise deutlich unterscheiden. Es lohnt sich also auf jeden Fall genau hin zu schauen, welches Netz der Tarif bei Hellomobil hat, denn davon hängen serh viele Leistungskritieren ab. Wir haben im folgenden Artikel zusammen gefasst, welche Netze man bei Hellomobil bekommt und wo die Unterschiede liegen.

Hinweis: Hellomobil wird derzeit nicht mehr vermarktet – bestehende Tarife können aber weiter genutzt werden. Als Alternativen sin andere Drillisch Marken interessant, denn das Smartmobil Netz, das PremiumSIM Netz oder auch das Discotel Netz sind identisch mit dem Netz von Hellomobil

Prinzipielles zum Hellomobil Netz

Bei Hellomobil nutzt man die Standard AGB von Drillisch und dort ist kein direkter Netzpartner fest geschrieben. Im Gegenteil steht sogar dort festgehalten, dass der Netzbetreiber auch gewechselt werden kann. Davon hat das Unternehmen zwar bisher noch nie Gebrauch gemacht, die Möglichkeit dazu besteht aber in jedem Fall.

Ansonsten ist die Netzwahl fest: entscheidet man sich für einen Tarif bei Hellomobil in einem bestimmten Netz, behält man diese Netz über die gesamte Laufzeit. Ein Netzwechsel durch den Kunden ist beispielsweise ausgeschlossen.

Es gibt aber durchaus immer man Bewegung in diesem Bereich, beispielsweise durch die Zuschaltung des Eplus Netzes für die O2-Kunden von Hellomobil.

Die Vodafone (D2) Tarife bei Hellomobil

Die Hellomobile Tarife im Vodafone Netz sind etwas verkürzt bezeichnet, denn das Unternehmen weist lediglich mit einer roten Grafik mit dem Hinweis „D-Netz Qualität“ auf das Vodafone Netz hin. Es wird in diesen Fällen aber wirklich das Vodafone Netz genutzt, denn Drillisch (und damit auch Hellomobil) arbeitet seit einem größeren Rechtsstreit nicht mehr mit der Telekom zusammen. Die so gekennzeichneten Tarifen sind daher in jedem Fall im D-Netz von Vodafone angesiedelt.

Allerdings gibt es im Vergleich zu den normalen Vodafone Tarifen einige Einschränkungen. Die Vodafone Simkarten von Hellomobil können leider nicht das komplette Handy-Netz von Vodafone nutzen. Derzeit bestehen folgende Einschränkungen:

  • die Simkarten von Hellmobil können das LTE Netz von Vodafone nicht nutzen und sind lediglich auf die 2G und 3G Netzbereiche (HSDPA und UMTS) bei Vodafone begrenzt. Die wirklich schnellen Geschwindigkeiten von bis zu 225Mbit/s, die derzeit im Vodafone Handy Netz möglich wären, sind damit für die Vodafone Tarife von Hellomobil nicht erreichbar.
  • die Geschwindigkeiten des Handykarten von Hellomobil sind auch im 3G Netzbereich auf maximal 7,2Mbit/s limitiert. Auch wenn das Netz vor Ort schnellere Übertragungsraten zu lassen würde, können Hellomobil Kunden nicht schneller als die angesprochenen 7,2Mbit/s surfen.

Diese Einschränkungen haben auch Auswirkungen auf die Netzqualität und die Netzabdeckung. Vodafone hat in den letzten Jahren vor allem in den Ausbau der 4G Netze (LTE) investiert und dort eine gute Netzabdeckung erreicht. Für Hellomobil Kunden ist das jedoch kein Vorteil, da sie diese Netzbereiche nicht nutzen können. Sie sind auf die 3G Bereiche angewiesen, bei denen der Ausbau nicht so dynamisch erfolgt ist. Man sollte daher bei der Überprüfung des Netzausbaustandes auf der Netzkarte von Vodafone als Hellomobil Kunde die 4G Bereich komplett deaktivieren. Erst dann bekommt man ein realistisches Bild von der Netzqualität der Vodafone Tarife bei Hellomobil.

Die O2-Netz Handytarife bei Hellomobil

Die O2 Tarife bei Hellomobil sind sehr einfach zu erkennen, denn sie tragen alle eine blaue Kennzeichnung (als Grafik) die den Schriftzug O2-Netz Qualität enthält. In diesem Fall gibt es keine Unklarheiten: hat ein Tarif diese Grafik, nutzt er das Handy-Netz von O2. Allerdings unterteilt Hellomobil diese Tarife nochmal in den sogenannten Minutentarif (ohne Grundgebühr und Mindestlaufzeit) und die sogenannten LTE Tarife. Die Bennung macht dabei bereits klar, wo der Unterschied liegt: die LTE Tarife können auf das LTE Netz von O2 zugreifen, der Minutentarif leider nicht. Das ist auch ein großer Vorteil den das O2 Netz bei Hellomobil im Vergleich zum Vodafone Netz hat, denn der Zugang zum O2 LTE Netz ist möglich und damit sind höhere Geschwindigkeiten und eine bessere Netzqualität erreichbar.

Dazu gibt es derzeit bei allen O2 Tarifen von Hellomobil einen Vorteil, der aufgrund der Fusion von Eplus und O2 zu Stande gekommen ist: die Simkarten können auch das Handy-Netz von Eplus mit nutzen, wenn die Netzqualität bei O2 nicht ausreichen sollte. Dieses System läuft unter der Bezeichnung National Roaming und Hellomobil schreibt dazu:

National Roaming bedeutet in diesem Falle die Freischaltung der SIM-Karten aus dem o2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn die SIM-Karte im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hat und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wechselt die SIM-Karte automatisch zum anderen UMTS-Netz. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden.

Zukünftig werden beide Netz sogar komplett zusammen geschaltet. Dann gibt es keinen Unterschied zwischen den Netzen von Eplus und O2 mehr und die Kunden mit Hellomobil Tarifen im O2 Netz können auf das  gemeinsame Netz komplett zugreifen.

Die APN Zugangsdaten bei Hellomobil

Für den Zugang zum mobilen Internet benötigt man bei Hellomobil die passenden APN Zugangsdaten des jeweiligen Netzes. Diese werden in der Regel automatisch eingerichtet. Dazu erhält man als Kunde eine sogenannte Konfigurations-SMS, die man abspeichern bzw. bestätigen muss. Dannach werden die korrekten Zugangsdaten für das mobile Internet automatisch im Handy hinterlegt.

Sollte das nicht funktionieren oder es Probleme mit dem Internet-Zugang über das Handy und Smartphone geben (obwohl Netz vorhanden ist) sollte man die Zugangsdaten prüfen. Je nach Netz werden dabei unterschiedliche Zugangsdaten verwendet.

O2 Netz

  • APN (GPRS-Zugangspunkt): internet
  • IP-Adresse: 82.113.100.38
  • Proxys: deaktivieren
  • Port: 8080
  • Benutzername: leer lassen
  • Passwort: leer lassen
  • Startseite: http://wap.o2active.de
  • Verbindungsmodus: permanent
  • Übertragungsart: GPRS
  • Verbindungssicherheit: Aus
  • Authentisierungstyp: normal
  • Login-Modus: automatisch

Vodafone Netz

  • APN (GPRS-Zugangspunkt): web.vodafone.de
  • IP-Adresse: 139.007.029.001
  • Proxys: deaktivieren
  • Port: 80
  • Benutzername: d2
  • Passwort: wap
  • Startseite: http://live.vodafone.de
  • Verbindungsmodus: permanent
  • Übertragungsart: GPRS
  • Verbindungssicherheit: Aus
  • Authentisierungstyp: Authentisierungstyp
  • Login-Modus: automatisch

Falls die Zugangsdaten im Gerät nicht mit diesen Daten übereinstimmen, sollte man sie manuell korrigieren. Die entsprechenden Einstellungen findet man in der Regel im Bereich Einstellung => Mobile Daten => Zugangspunkt. Je nach Betriebsystem kann dies auch varrieren. Nach dem Speichern sollte man das Gerät neu starten. Erst dann werden die Daten korrekt übernommen.

Vodafone: Grenzeloses Surfen muss grenzenlos sein

Die Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hat vor dem Landgericht Düsseldorf ein Urteil gegen Vodafone erwirkt, in dem es dem Mbilfunk-Unternehmen untersagt wird, für die Flatrate RED M weiterhin mit dem Slogan „grenzenlos surfen“ zu bewerben.

Der Tarif bietet unter anderem eine Internet-Flatrate mit 1 Gigabyte Volumen und ist (wie die meisten Internet Flatrates im Netz von Vodafone) inhaltlich eingeschränkt. Das betrifft nicht nur das Volumen sondern auch die Art der Nutzung.

So findet sich im Kleingedruckte der Vodafone RED M Flatrate folgender Passus:

  1. Die Nutzung für Peer-to-Peer-Kommunikation ist nicht gestattet.
  2. Fürs Surfen im deutschen Vodafone-Netz über wap.vodafone.de und web.vodafone.de haben Sie ein Inklusiv-Volumen von 1 GB pro Abrechnungszeitraum. Die größtmögliche Bandbreite ist 42,2 Mbit/s. Pro Verbindung, mindestens aber nach 24 Stunden, runden wir auf die nächsten 100 KB auf. Wir behalten uns vor, die Verbindung nach 24 Stunden automatisch zu trennen. Wir prüfen während Ihrer Vertragslaufzeit, ob eine Datenoption für Sie besser wäre, behalten uns vor, diese mit einer monatlichen Laufzeit für Sie einzurichten oder Ihre Bandbreite auf 32 kBit/s zu beschränken, wenn Sie Ihr Inklusiv-Volumen verbraucht haben. Darüber informieren wir Sie per SMS.

Nach Ansicht der Verbraucherzentrale bedeutet aber das Verbot von P2P Verbindungen eine Begrenzung des Tarifes während die Werbung mit „grenzenlos surfen“ eher suggeriert, dass der Tarif ohne Begrenzung genutzt werden kann. Auch der Hinweis auf die eingeschränkte Nutzung macht dies nicht wieder wett, vor allem, weil dieser lediglich im Kleingedruckten zu finden war.

Die Digitale Gesellschaft hatte bereits im letzten Jahr eine Kampagne gegen Vodafone gestartet um auf die Einschränkungen bei der mobilen Nutzung des Internets hinzuweisen. Allerdings wollte man eher erreichen, dass die Unternehmen aufhören, bestimmte Dienste zu verbieten. Das Urteil gegen Vodafone zur Einschränkung der Werbung ist daher kaum im Sinne der Netzaktivisten, denn es ist aktuell eher wahrscheinlich, dass Vodafone die Werbung stoppt und nicht die Tarife umbaut.

Der vzbv hat auch darauf hingewiesen, dass derzeit alle Netzbetreiber in Deutschland diese Einschränkungen haben. Ein komplett unbegrenztes Internet bekommt man daher bei keinem der Anbietern sondern muss sich in jedem Fall mit der Einschränkung bestimmter Dienste wie VoIP oder Peer to Peer zufrieden geben. Damit kann das Problem auch der Markt nicht regeln, da es keine Alternative zu den eingeschränkten mobilen Internet-Zugängen gibt.

Auf der Webseite von Vodafone ist aktuell noch der Slogan „Ideal zum grenzenlosen Telefonieren und Surfen“ zu finden. Die Verbraucherzentrale hat bereits angekündigt, auch bei den anderen Betreibern prüfen zu wollen, in wie weit Kunden über die tariflichen Einschränkungen der Internet-Flatrates ausreichend informiert werden.

(via mobilegeeks)

Welches Netz nutzt Smobil?

Smobil ist ein günstiger Discountanbieter mit einem Handy- und einem Surfsticktarif. Für Gespräche zahlt man 15 Cent in alle deutschen Netz, SMS kosten 15 Cent das Stück. Dank eines Communitytarifes zahlt man von Smobil zu Smobil nur 5 Cent pro Gesprächsminute. Auf Wunsch können eine Community-SMS-Flatrate für 2,99 Euro pro Monat, eine Festnetzflatrate für 9,99 Euro pro Monat oder eine Surfflatrate mit 250 MB ungedrosseltem Volumen für 9,99 Euro dazugebucht werden. Der Surfstick von Smobil bietet verschiedene Surfpakate an, so kann für 99 Cent 60 Minuten, für 2,99 Euro 24 Stunden, 8,99 Euro sieben Tage oder für 19,99 Euro einen ganzen Monat lang gesurft werden. Das Datenvolumen ist auf 500 MB (60 Minuten/24 Stunden), 1 GB (sieben Tage) bzw. 3 GB (30 Tage) begrenzt.

Wer eine Karte von Smobil kauft, nutzt D2, das Netz von Vodafone. Dazu schreibt Smobil in den FAQ unter dem Punkt „Allgemein“:

smobil nutzt das Vodafone Netz und Sie telefonieren in bester D-Netz-Qualität. Mit smobil können Sie in über 120 Ländern weltweit mobil telefonieren und sind in 146 Ländern weltweit erreichbar.

Welches Netz nutzt Getmobile?

Getmobile betreibt einen großen Onlineshop mit günstigen Handys und Tarifangeboten, vermarktet aber keine eigenen Tarife. Stattdessen werden viele verschiedene Tarife von O2, Vodafone, Eplus und der Telekom angeboten. Wer daher wissen will, welches Netz er nutzt, wenn er einen Tarif bei Getmobile bucht, muss nur darauf achten, bei welchem Anbieter er den Vertrag abschließt. Wenn man also ein bestimmtes Netz sucht, in dem man in Zukunft telefonieren will, kann man sich gezielt einen Tarif aussuchen, der im gewünschten Netz angesiedelt ist.