Das passende Netz wählen – worauf muss man achten?alle, die daran interessiert sind, sich in nächster Zeit einen passenden Mobilfunkvertrag zu holen, sollten zunächst auf die richtige Netzwahl achten, denn das kann für die erworbenen Dienste ausschlaggebend sein. Welche Faktoren dabei ins Spiel kommen und was man nicht außer Acht lassen darf, erfahren die Leser im folgendem Artikel.

Netzmöglichkeiten in Deutschland

Aktuell werden den Smartphonenutzer mehrere Mobilfunkstandards angeboten, sodass sich jeder den geeigneten Tarif holen und den Gebrauch individuell anpassen kann. Die schnellste Verbindungoption erfolgt gerade im 4G (LTE) Bereich, also die inzwischen vierte Generation im Mobilfunk. Wie die Situation sich in nächsten Jahren entwickeln wird ist schwer zu sagen, einige Unternehmen versprechen aber, dass die 5G Verbindung schon bald den Standard in dem Land darstellen wird. So verspricht auch Telekom bis zu dem Jahr 2025 99 Prozent der Bevölkerung mit der entsprechenden Datenübertragungsrate zu versorgen. Schon ab dem nächsten Jahr sollte es möglich werden mit 5G eine Datenrate zu erreichen, welche die jetzige 10-fach übersteigen wird. Was die jetzige LTE-Abdeckung betrifft, so besteht im Moment noch Bedarf in einigen Bereichen wie Erreichbarkeit und Übertragungsgeschwindigkeit. In beiden Fällen – ob es sich nun um 4G oder 5G handelt – müssen die Käufer bei dem Erwerb ihres Smartphones neben den Vertragsbedingungen auch auf den jeweiligen Standard des Produkts achten, denn dieser ist maßgeblich für die gewünschte Verbindungs- und Datenrate.

Diese Standards sind dabei in allen Netzen zu finden (sowohl im D1 Netz der Telekom als auch im Vodafone Netz und im O2 Netz). Lediglich der Ausbaustand ist unterschiedlich.

Situation im Ausland

Die Geschwindigkeit und Qualität von Datenübertragungen variiert im Ausland nach dem Staat, wobei man im Voraus prüfen sollte, ob der entsprechende Standard überhaupt angeboten wird. Gegenwärtig stellen Staaten wie Südkorea, Japan und Norwegen die sichtbarsten Erfolge im Bereich Netzabdeckung dar. Handelt es sich um 5G, so besetzen Südkorea, USA und Japan die ersten Plätze, wobei auch die entsprechenden Pläne in China vielversprechend sind. Letzteres sollte vor allem in den nächsten Monaten interessant werden: derzeit verhängte USA Sanktionen gegen den chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei und hindert das Unternehmen nicht nur an der Produktion und Verkauf unterschiedlichster Hardware – von Smartphones bis Laptops -, sondern legt beträchtliche Hürden in die weitere Entwicklung und Verbreitung von 5G Verbindung. Dennoch will China den Gebrauch von 5G Verbindung schon 2020 landesweit verbreiten.

Zu der Frage der Sicherheit

Was die Sekurität der 5G Dienste betrifft, so entstanden schon einige Fragen und Kritikpunkte darüber. Zum einen besteht noch keine Möglichkeit die Software ohne der Hilfe von Drittanbietern zu aktualisieren, was aber aufgrund des 5G Systems ständig erforderlich ist. Dadurch werden mehrere Möglichkeit für Überwachung und Datensammlung der Nutzer ermöglicht, was jegliche Vorteile einer schnellen Verbindung in den Hintergrund stellt. Was jegliche gesundheitliche Auswirkungen durch die Nutzung der besagten Konnektivität betrifft, so liegen noch keine eindeutigen Ergebnisse vor, was man auf die rapide Entfaltung von 5G und hinter dieser liegende Untersuchungen der Forscher zurückführen kann.

Hinweise für einen besseren Empfang

Um das richtige Netz auszuwählen und davon profitieren zu können, ist es ratsam auf bestimmte Nutzungshinweise zu achten. Zu diesen gehören folgende:

  1. Die Nähe zur Basisstation: je näher sich das Handy an den „Verteiler“ befindet, desto besser wird auch der Empfang sein. Selbstverständlich heißt es nicht, dass man bei jedem Telefonat sich in unmittelbarer Nähe eines Mastes befinden muss. Vielmehr muss man nur darauf achten, in welcher Zone man das Handy nutzt und wie gut diese versorgt wird. Aufgrund der Funklöcher kann es gelegentlich zu Problemen in Verbindung kommen, in dem erworbenen Tarif sollten jedoch alle Einzelheiten erwähnt werden, sodass der Nutzer bzw. der Käufer sich auf mögliche Hindernisse vorbereiten und eine Vorstellung von den bereitgestellten Diensten haben sollten.
  2. Telefonieren an bestimmten Orten: ist man an bestimmte Umgebungen bei den Telefonaten gebunden, so sollte man zunächst überprüfen, welches Netz dort am besten funktioniert. So kann man bei der Vertragsschliessung den besagten Ort als den primären Nutzungspunkt angeben und die entsprechenden Dienste passend bestellen.
  3. Mobilfunk in der Stadt: was Großstädte betrifft, so stehen den Interessenten in der Regel alle möglichen Verbindungen zur Verfügung. So kann man sich entweder zwischen der kostengünstigen und teueren oder schnellen und langsamen bzw. einer Kombination aus beidem entscheiden.
  4. Verbindungsstörungen: natürlich kommt es auch gelegentlich zu verschiedenen unvorhersehbaren Störungen in der Verbindung. In der Regel sollte man vor allem darauf achten, ob man sich nicht in einem Gebäude befindet oder von Stahlbetonbauten umgeben ist. Das ist meistens der Grund für viele Konnektivitätsprobleme.
  5. Überlastung im Netz: dasselbe lässt sich auch über die Überlastungen sagen. Wenn zu viele Nutzer Gebrauch von dem Netz machen – insbesondere in den Feiertagen auffallend – wird es höchstwahrscheinlich zu Komplikationen führen.
  6. Technische Gründe: zu den Störungen im System und Verbindung kann auch die technische Seite des genutzten Geräts führen. Dabei muss der Inhaber darauf achten, ob der Akku genug geladen ist und keine weiteren Makel aufweist. Da viele Probleme solcher Art nicht sofort erkennbar sind, kann man sich nach länger bestehenden Problemen an die entsprechenden Spezialisten wenden.

Hinweise für die Internetnutzung

Ähnlich wie beim Telefonieren, gibt es eine Anzahl an Punkten, welche die einwandfreie Nutzung von Internet bestimmen. Diese sehen wie folgt aus:

  1. auch hier gehört der Ort, an welchem das Internet gebraucht wird, zu dem wichtigem Nutzungsfaktor. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert zu überprüfen, ob die gewünschte Verbindung dort auch bereitgestellt werden kann.
  2. die Nähe zu der Basisstation spielt auch bei Internetdiensten eine bedeutende Rolle, die man nicht außen vor lassen sollte
  3. je höher die Anzahl der „Surfer“ ist, desto langsamer wird die Verbindung sein. Auch bei Internetverbindung bleibt diese Gleichung bestehen
  4. sollten Probleme mit der Verbindung bestehen, lohnt es sich die Seite des Anbieters oder dazugehörigen Netzwerke zu überprüfen. In der Regel werden dort mögliche Gründe und Ursachen, sowie Lösungsansätze dafür geschildert
  5. bei der Vertragsschliessung muss man auf die Bedingungen achten, unter welchen man seine Unterschrift setzt. Es kann sein, dass dem Nutzer wenig Datenvolumen bereitgestellt wird, sodass innerhalb kurzer Zeit „das Internet“ schnell verbraucht wird, man dabei aber weiter surft, der Preis sich aber mit jedem neuen MB erhöht, da es über das besagte Volumen hinausgeht
  6. die Option „Manuelle Netzwahl“ sollte nicht ignoriert werden. Dabei hilft es dem Nutzer das passende Netz zu finden, in der Abhängigkeit zu dem Ort (z.Bsp. Ausland) an dem man sich befindet

Die Möglichkeiten und Begrenzungen des Telefonierens und mobiles Internet im Ausland

Aktuell ist die Nutzung von Internet und Telefon Diensten in der EU durch die sogenannte EU-Roamingverordnung geregelt und kostet genau so viel wie in dem Staat, in welchem man den Vertrag geschlossen hat. Worauf man allerdings achten sollte, ist die Nutzung in Flugzeugen oder auf Schiffen. Bei diesen handelt es sich um eine Verbindung über den Satellit und dabei können höhere Kosten anfallen. Diejenigen, die auf mobile Daten in Großbritannien angewiesen sind, müssen auf die Folgen und politische Entwicklungen des Landes achten, die sich nach dem endgültig durchgeführten Brexit ändern und somit Mobilfunkbedingungen betreffen könnten.