Die Frequenzauktion im 5G Bereich ist bereits seit einigen Wochen beendet, aber noch war nicht abschließnd klar, welche Bereiche konkret an welchen Netzbetreiber gehen sollten. Das hat sich nun geändert, denn die Bundesnetzagentur hat nun zumindest die Bereiche im 3,6GHz Bereich offiziell zugeteilt. Die vier Bieter hatten nach der Auktion zunächst Gelegenheit, sich über die Lage der abstrakt ersteigerten Frequenzblöcke in den Frequenzbereichen zu verständigen. Weil eine vollständige Einigung nicht erzielt wurde, hatte die Bundesnetzagentur am 2. August 2019 über die Zuordnung entschieden.

Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

Die Bundesnetzagentur hat heute auf Antrag der Telekom Deutschland GmbH die ersteigerten Frequenzen im Bereich bei 3,6 GHz zugeteilt. Die Frequenzen der anderen erfolgreichen Bieter können auf Antrag ebenfalls zugeteilt werden. Zuteilungsanträge der Drillisch Netz AG und der Vodafone GmbH liegen vor und sollen in Kürze beschieden werden.

Die ersteigerten Frequenzen können nach der Zuteilung bundesweit für 5G genutzt werden. Die schnelle Breitbandversorgung liegt damit in den Händen der Unternehmen. Die Netzbetreiber können ihre Netzplanung konkretisieren und ihre Netze zügig ausbauen, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Damit kann nun der Ausbau auch praktisch starten, denn nun ist klar, welche Bereiche zu welchem Netz gehören werden. Vodafone hat bereits erste Funkzellen dafür gestartet und bietet 5G aktuell in allen RED Tarifen kostenfrei mit dazu an. Auch die Telekom hat neue Tarife gestartet, in denen man derzeit 5G kostenlos mit dazu bekommt. Für die Nutzung ist allerdings ein passendes Handy oder Smartphone notwendig und natürlich der passende Netzausbau in der eigenen Region.